Jubläum: 2000 x Bild des Tages

27. August 2017

 

 

2000 x "Bild des Tages"


Es begann im Januar 2012, also vor gut fünfeinhalb Jahren. Da hatte ich eine Idee. Wie wäre es, wenn ich jeden Tag ein Bild (Foto) knipsen und auf meiner Website veröffentlichen würde?

Ein "Bild des Tages". Spontan, nicht arrangiert, einfach so, wie ich es an einem Tag, in einem bestimmten Moment erlebt habe. Ein Berufsleben lang habe ich schliesslich mit und in Bildern kommuniziert. .

Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht locker schaffen würde! Jeden Tag ein Bild mit begleitendem Kommentar. Ein persönliches Bild-Tagebuch also.

2000 Bilder sind es geworden (aufgenommen etwa das zehnfache). Und ich hoffe, es werden noch mehr.

 

Am 29. Januar 2012 entstand das erste Bild, heute, am 27 August 2017 das 2000ste.

Deshalb habe ich - um die Idee der gezielten Zufälligkeit zu zeigen, habe ich hier  alle "Bilder des Tages"   aufgereiht, die immer am 27. eines Monats veröffentlicht wurden..

Die Aufnahmen können durch einen Klick auf das Bild vergrössert werden. Alle 2000 Bilder sind im Archiv (nach Jahren geordnet) gespeichert. 

Ein Tagebuch

Nicht als Relikt einer pubertären Spätphase, Auch nicht im üblichen Sinn, mit geheimsten Gedanken, Erkenntnissen und Gefühlen. Nicht mit Aussagen wie: was habe ich gerade gemacht, wen bin ich begegnet, wo war ich war, wie ist es mir ergangen..

Nein!

Ein Tagebuch des des Alltäglichen, der alltäglichen Wahrnehmungen, der Beobachtung, der kleinen Dinge, an denen man in der Regel vorbeigeht,  Angefangen hat das Denken und Kommunizieren in und mit Bildern schon vor mehr als fünfzig, Jahren.

Mit ersten journalistischen Gehversuchen für die Lokal- und Regionalpresse, später während gut fünfzehn Jahren als Reporter beim Fernsehen, sieben Jahre als für Bild und Text verantwort-licher Redaktor im Bildmedium Fernsehen und schliesslich als Ausbildner: (Dramaturgie und Bildgestaltung) eim Fernsehen und an der Universität.  

Bilder waren ein wichtiger Teil meines Lebens. Sie waren mein Beruf, meine Leidenschaft.

Auch wenn zu Hause war, auf Reisen, im Urlaub, an Veranstaltungen, krank im Bett oder im Gespräch mit Menschen, immer stand das Bild da. Es wollte festgehalten, gestaltet, weitergegeben werden. Oft war ich glücklich, gelangweilt, traurig. müde, enttäuscht...
Nicht darüber wollte ich mit meinen "Bildern des Tages" berichten, gar Tagebuch führen. Aber ich wollte an jedem Tag einen Moment festhalten, im Bild und - das ist mir wichtig - genau spontan kommentieren, genau so spontan wie es entstanden ist.                                                                              Peter Züllig