Bubikon (Aus meiner Wohngemeinde)

01. Oktober 2017

  

Pilzexkursion

 

Ein Streifzug mit Roland Eschmann, Pilzkontrolleur Dürnten, in die umliegenden Wälder in Bubikon. Pilze suchen, kennenlernen, zubereiten und geniessen. Veranstalter Natur und Umwelt, Bubikon.

Die einzelnen Bilder sind hier herunterzuladen (verkleinert). Wer die Original-Bildgrösse wünscht, hier anfragen.

03. September 2017

 

Hundert Jahre SP Bubikon-Wolfhausen:

 

Nur wer die Vergangenheit kennt,

hat eine Zukunft“

(Wilhelm von Humbold, 1767-1835)

 

 Ansprachen,, neun Plakate, eine Festschrift Und ein Fest

 

Die Sozialdemokratische Partei Bubikon-Wolfhausen feiert sein 100jähriges Bestehen in der Rampe in Bubikon.

Es begann vor hundert Jahren mit "Hunger, Streik und Grippe. Die Gründung der Sozialdemokratischen Sektion Bubikon-Wolfhausen am 1. Juli 1917 gehört in den Kontext des Hungerjahres 1917 in der Endphase des Ersten Weltkriegs...Laut Gründungsprotokoll ging die Initiative von einigen 'fortschrittlich gesinnten Bürgern' aus..." 

So wird es in der Festschrift (55 Seiten, Preis 20 Franken). Ich werde in der Rubrik Bubikon auf die Schrift und die Plakate zurückkommen.

Zum 100 Jahr Jubiläum - 100 Fotos vom Fest

Schon fast ein Wunder bei politischen Reden. Sie fand nicht nur die richtigen Worte, auch den richtigen Ton, Regierungsrätin Jcqueline Fehr, in ihrer Ansprache zum Jubiläum. Es war keine Kampf- aber auch keine Weichspülrede, Vielmehr sinnvolles, aktuelles Nach-denken über Humbolds legendären Satz: "Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft." Keine Unruhe, kein  provokatives Räuspern, keine lauten Kommentare, Zufriedenheit. Der Balanceakt zwischen politischem Bekenntnis, Kampf, Stolz und Selbstzufriedenheit ist geglückt.  Und dies bei einem ehrwürdigen Jubiläum.

Es war nicht speziell laut, an diesem Abend in der Rampe in Bubikon, obwohl sich etwa 80 Leute eingefunden haben . Keine Parolen, keine markigen Sprüche, keine politischen Phrasen. Schliesslich war  die zu Feiernde schon hundert Jahre alt. Eine Greisin! Doch einen Rollstuhl brauchte sie nicht, nicht einmal einen Rollator. Das lauteste war wohl die Musik. Sie spielte sogar die Internationale (schon seit Jahren bei der SP nicht mehr live gehört). Mitgesungen hat man aber nicht. So weit wollte man doch nicht gehen. 

Der Festakt

Das Fest

20. August 2017

 

Bilder, Bilder, Bilder...

 

Apfelbuch-Vernissage im "Dörfli"

 

Der Apfel hat hat in vielen Kulturen (auch bei uns) eine mythische Bedeutung. Er ist weit mehr als nur eine saftige Frucht, ein Stück Obst, eine rot-gelbe Zierde, etwas,das man als Kind in Nachbars Garten gestohlen hat, Verführung, die uns das Paradies raubte, weltweites Symbol der Computerindustrie, das Ziel von Tells-Geschoss, Schneewittchens Verderben, Kosenahme ("Big Apple") einer Stadt....

Rechts ein paar Kostproben aus dem Apfelbuch. Die Seiten sind durch Klick auf das Bild zu vergrössern.

Dazu der Link zur Seite "Apfel-geschichten" - aufgeschnappt
bei Geiser. Langenthal

                                        (agro.com).


21. August 2017

 

Das Apfelbuch 
vom "Dörfli" in Bubikon

 

Zusammengestellt und gestaltet von Ursi Mörgeli

 

Es ist ein Rezeptbuch, ein Buch mit Kultcharakter, vielen Bildern aus dem "Dörflialltag"und vielen Rezepten aus Muttis Küche, nicht im freien Handel (Buchhandlung) erhältlich, nur in wenigen Exemplaren aufgelegt,  im "Dörfli" zu bewunden und allenfalls (zum Erstehungspreis) bei der Autorin fast schon als Unikat zu erwerben....

Dass so viel Äpfel - so viele Apfel-Rezepte eine Vernissage verdienen - ist eigentlich selbstverständlich, zumal nicht wenige Autorinnen, Fotografen, Zeichner, Gestalter und Gestalterinnen im "Dörfli" zuhause sind...
Hier ein paar Impressionen von der Vernissage an der sich Jung und Alt beteiligt haben.  

09. August 2017

 

Eine neue Rubrik:

 

Bubikon
(Aus meiner Wohngemeinde)

 

Wo man zuhause ist, findet und hinterlässt man Spuren.

Als Journalist, Sammler, Fotograf, als sozial-, kultur- und kunstinteressierter Einwohner folge ich immer wieder Spuren, die oft über die Gemeindegrenzen hinaus reichen, aber ihre Wurzeln in Bubikon haben.

Bild des Tages: Bubikon am Fernsehen
Bild des Tages: Bubikon am Fernsehen

Seien es Bilder ("Bild des Tages", "Bildspaziergänge"...), Dokumente ("Zeitdokumente", "Erinnerungen"), Kulturelle Anlässe ("Kunst", "Kultur", "Theater"...) - Bubikon kann auf dieser Website immer wieder und überall (in allen Sparten) stattfinden.
Solange es die "Bubikernews" noch gab, das heisst aktiv war, habe ich auf diesem Informationskanal alles eingestellt (oder verlinkt) , was auch lokalem Interesse war.  
Seither ist es schwierig auf meiner Website diese Themen zu finden. Sie sind verstreut in vielen Rubriken. Zum Beispiel Bilder und Text zum "Theater im Hof", Berichte vom Schaffen Bubiker-Künstlerinnen und -Künstler oder Zeitdokumente, Archivmaterial und vor allem Bilder...
In dieser Rubrik "Bubikon" wird in Zukunft alles zu finden sein (meist mit einem Link zum betreffenden Thema in den verschiedenen Rubriken.)  

09. August 2017

 

Zeitdokument

 

Ernst Egli
S
chulgeschichte von
                            Bubikon - Wolfhausen 

                                       zirka 1590 bis 1830

Diese broschierte Schrift erschien 1950, herausgegeben von der Schulpflege Bubikon-Wolfhausen auf Grund eines Vortrags von Primarlehrer Ernst Egli, Zürich, der in Bubikon aufgewachsen ist.
Die Schrift, inzwischen 67 Jahre alt, dürfte noch da und dort bei eingesessenen Bubiker aufbewahrt, sicher aber weitgehend unbekannt sein. Ein Stück Dorf- und Sozialgeschichte.

Die kleine Schrift (27 Seiten) ist vor allem in Bezug zu den sozialen Verhälnisse in den Zürcher Landgemeinden interessant.
Weiterlesen hier



Aus dem Vorwort

"Durch die Restaurierung des Ritterhauses ist Bubikon mit einem

Schlage zu einer kulturhistorisch bekannten und angesehenen Gemeinde

geworden. Es ist daher verständlich, daß immer wieder Stimmen

laut werden, die der Meinung Ausdruck verleihen, die Erforschung

der Geschichte des alten Ordenshauses sollte auf das Gebiet der

ganzen Gemeinde ausgedehnt werden.....". (Das Vorwort ist oben als Dokument abgebildet)

Besonders interesssant sind historische Details. Zum Beispiel gab es in Bubikon deinen Weiler mit dem Namen Angst und Not.

"Wer amtet in der Hornberger Schulstube?

Es ist Schulmeister Jakob Fr e y (1609-1670), wohnhaft im Weiler Angst und Not,  heute Neuacker genannt."

 

Das ganze Dokument liegt in meiner Sammlung und kann als PDF eingesehen werden