Die neue Serie: Neuanschaffungen in der Sammlung       Peter Züllig (Teil 7 - aktuell))

Fast täglich neu und nur noch über die Serien-Ankündigung zu erreichen.
Im Gegensatz zur bisherigen Praxis erscheinen alle "Neueingänge" nur noch in dieser Rubrik und nicht mehr in ganzer Länge auf  der Frontpage. Das Archiv der "Neueingänge" umfasst inzwischen sieben Teile  mit rund 500 Eintragungen. Es ist nur ein kleiner Teil der gesamten Sammlung mit etwa 5000 Exponaten, die zwar in einer Excel-Datei genau registriert, aber nicht - wie die "Neueingänge" beschrieben sind.  

Die früheren Eingänge zur Karl May Sammlung

Teil 1              Teil 2                 Teil 3                  Teil 4              Teil 5            Teil 6           

17. Oktober 2017

 

Heinrich Wolgast

 

Das Elend unserer Jugendliteratur


Ein Beitrag zur künstlerischen Erziehung der Jugend

 

Verlag Ernst Wunderlich in Worms

1896 - Zuerst im Selbstverlag erschienen

Das vorliegende Buch ist die 7. Auflage.

351 Seiten 

 

 "Heinrich Wolgast (1860-1920) wollte zur literarischen Geschmacksbildung der unteren Sozialschichten beitragen. Er sprach sich gegen eine spezifische Kinder- und Jugendliteratur aus, da er in ihr eine allein aus wirtschaftlichen Erwägungen produzierte Massenware ohne jeden poetischen Wert sah. 

Bücher, die religiöse, moralische oder politische Überzeugungen vermittelten, bezeichnete er als „Tendenzschriften“ und lehnte sie ebenso wie „Unterhaltungsschriften“ ab. Hier auf Web-Seite www.jungeforschung.desind Auszüge aus der Streitschrift online abzurufen.. 

Karl May wird in dem Buch drei Mal erwähnt. Auf den Seiten 183 setzt er sich mit den Abenteuergeschichten von Karl May auseinander, "Alle genannten Verfasser von Abenteuergeschichten werden an Fruchtbarkeit und Beliebtheit an Ausgeprägtheit des Charakters und an - Gefährlichkeit übertroffen  von Karl May in Radebeul." 

Heinrich Wolgast wurde 1860 als Sohn eines Dorfschmieds in Jersbek nördlich von Hamburg geboren. Nach dem Besuch des Lehrerseminars in Segeberg legte er 1882 in Hamburg seine Lehrerprüfungen ab. Danach arbeitete er bis zu seinem Tode im Jahr 1920 als Volksschullehrer, Hauptlehrer und Rektor an verschiedenen Hamburger Schulen. Schon bald nach dem Antritt seines Schuldienstes engagierte er sich im „Verein hamburgischer Volksschullehrer“ und beteiligte sich aktiv an der inhaltlichen Diskussion pädagogischer Fragen. Er kritisierte eine „spezifische“ Jugendliteratur, die als triviale Massenliteratur allein das Unterhaltungsbedürfnis befriedigt, und forderte eine künstlerische Erziehung der Jugend durch ästhetisch anspruchsvolle Literatur.  (Quelle: Wikipedia)

15. Oktober 2017

 

Postkarten und Sonderstempel:

 

Vom 24. Kongress der 
Karl-May-Gesellschaft

5.- 8. 10.2017 in Naumburg (Saale)

Abgestempelt am 07. Oktober 2017
auf zwei speziellen Karten, herausgegeben 
vom Naumburger Briefmarkensammler-Verein 

 

Postwertzeichen:
Briefmarke mit dem Dom  zu Naumburg (45)


In diesem Zusammenhang wurden eine Reihe weiterer Karten (Restbestände der KMG) abgegeben, die am 07. Oktober 2017 ( versehen mit der nötigen Frankatur) mit dem Sonderstempel des Kongresses zu versenden waren. Dies Karten wurden aber von mir nicht verschickt, sind also nicht abgestempelt und in Umlauf gesetzt.

Zwei spezielle Karten, eine mit Sonderstempel, die andere als Vorschau (Werbung)  für den nächsten Kongress in Mainz (50 Jahre Karl May Gesellschaft) und einem Gruss aus Bad Kösen mit Vermerk des Kongresses in Naumburg. Die andere Karte erinnert an das Karl-May-Museum in Radebeul (60 Jahre) mit Sonderstempel vom 12.10.1988 

14. Oktober 2017

 

Hörspiel::

Babel und Bibel 
1. und 2. Teil - 2017. CD

PuzzleCat Entertainment  

 

Das Schattenspiel  (1. Teil)
Das Schachspiel (2. Teil)

Zweiteilige Hörspielfassung von

Peter Wayand

 

Die Produktions-Gemeinschaft "PuzzleCat" stellt stellt sich auf ihrer Website so vor:

"Wer wir sind? Nun, ja, wer sind wir denn? Das wissen wir wohl selbst noch nicht so genau. Wir wissen nur, wir sind viele, ein verrückter Haufen Junger und Junggebliebener, die sich nicht auf eine ihrer Vorlieben festlegen lassen wollen. Wir lieben alles, was man hören kann (audio), alles was mit bewegten Bildern zu tun hat (video) und alles, was auf einer Bühne stattfindet (actio). 
Hella von Sinnen hat uns 2016 liebevoll Puzzelkinder getauft, als unser Gerd auf der SinclairCON in Köln (John Sinclair Convention) den Sprecher-Casting-Wettbewerb gewann. Dabei setzen wir uns selbst den höchstmöglichen, für uns zum Zeitpunkt der 

 jeweiligen Produktion leistbaren Anspruch an Planung, Konzeptionierung und Umsetzung.

Getreu dem Motto Wir lernen nur von den Großen! versuchen wir, uns in allem ständig zu verbessern und so immer ausgefeilter und besser zu werden. Freuen Sie sich mit uns und erfreuen Sie sich an unseren Verrücktheiten."

Zu diesen "Verrücktheiten" gehört auch diese Produktion:

  • BABEL UND BIBEL Arabische Fantasia von Karl May (1842-1912) Zweiteilige Hörspielfassung von Peter Wayand nach dem Originalmanuskript von 1906. 

Eigentlich ist diese MP3-Audio-Produktion auf YouTube unentgeltlich abrufbar (und auch aufzunehmen). Doch anlässlich des Karl-May-Jubiläumsjahres 2017 wurde eine CD in Kleinstauflage erstellt, die am Karl-May<-Kongress in Naumburg gratis zu beziehen war. 
Die Sammler danken es den Produzenten, denn alles was mir virtuell vorliegt, ist in Sammlungen nur schwer (und aufwändig) dauerhaft zu Inteegrieren.  

Über die interessante Produktion wurde hier bereits berichtet.

09. Oktober 2017

 

Dokument Zeitung:

Radebeuler Tagblatt vom

02. 04. 1912 

 

Karl May  
 

Karl May, gestorben am 30. März 1912

Sonderdruck des Nachrufs mit unbedruckter Rückseite

 

Auflage unbekannt, anonym

Dieser Sonderdruck wurde von Klara May angefordert und von ihr an Freunde und Förderer weitergeleitet. Darin enthalten das Gedicht "Nach meines Lebens schwerem Arbeitstag". Es wurde in  seine Selbstbiographie "Mein Leben und Streben" im Dezember 1910 im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld veröffentlicht. Das  letzte, mit IX. Schluß überschriebene Kapitel endet mit dem vollständigen Gedicht. 

Ein leichter Fehldruck links oben beim Auftduck des Zeitungstitels und des Datums beim Sonderdruck der Zeitungsseite. Ein seltenes Dokument, gut erhalten, aber leicht brüchig. Besonderheiten: Stempel 0484 (wohl von einem Sammler angebracht - oder von einer Bibliothek).Das Dokument ist gelocht. Aber sehr gut leserlich.
Zum Gedicht

 

Erstmals wurde die erste Strophe des Gedichts 1908 in einer leicht veränderten Version anlässlich eines Ballfestes der Berliner Presse veröffentlicht. 
Systematisch erfasst bei Plaul 572.


05. Oktober 2017

 

Bilderbogen
Karl May:
Old Shurehand

 

Forsanose

 

Wer weiss noch, was Forsanose ist? Diese Frage stellte ich hier auf meiner Website in der Reportage zur Filmplakatausstellung in Utzigen (BE),
Damals begegnete ich zum ersten Mal dem Sammelalbumder Kraftnahrung Forsanose, das Analog zu den Alben im Eikon-Verlag, Belp (mit den gleichen Bildern) herausgegeben wurde. Diese Alben und Originalbilder sind sehr selten, denn die Firma ging in den 70er Jahren Konkurs.

"Der Absatz der Kraftnahrung Forsanose begann in den Sechzigerjahren zu schwächeln. In den frühen Siebzigern hätte Winnetou noch einmal das Steuer herumreissen sollen: Vier Bilder des bekannten Indianerhäuptlings lagen jeder Packung bei. Es nützte nichts."

Die Bilder selber sind - wie jene in den 
Eikon-Alben aus den Karl-May-Filmen von Rialto-Constantin. Doch auf der Rückseite der Bilder wird Forsanose beworben. Der Bilderbogen hier stammt aus dem Nachlass der Firma, die 1972 in den Konkurs gegangen ist. Er ist noch unbeschnitten und kam nie in die Forsanose-Packung. Es sind Bilder des 
Albums Old Surehand, die Nummerierung entspricht jener der Eikon-Bilder.


Die Alben und Sammelbilder erschienen ab 1964 in mehrfacher Auflage, teilweise gab es auch Sondereditionen und auch französische und englische Exemplare. Die Gesamtauflage soll angeblich mehr als 15 Millionen Sammelbilder (Fotos) betragen haben. Gedruckt wurden die Fotos in Deutschland (Printed in Germany) und in der Schweiz (Printed in Switzerland). Mehr Informationen zu den Alben und Bildern hier.

28. September 2017

 

Karl May Buchreihe:

 

Ausgabe Bertelsmann
Lesering 2 

 

Innerhalb seines "Buchclubs" (Lesering) erschienen bis 1962 mehrfach Karl-May-Romane als Lizenz des Karl-May-Verlags (KMV).

Nach Ablauf der Urheberschutzfrist begann Bertelsmann eine eigene illustrierte, 30-bändige Karl-May-Ausgabe. (Lesering 2)

 

Herausgeber war Peter Korn, die Nachworte stammten von Wilfried Nölle (hauptsächlich zum historischen Hintergrund) und die Illustrationen von Heiner Rothfuchs.

Diese Ausgabe war ebenfalls stark bearbeitet, wurde aber mehrfach (zuletzt 1992) wiederaufgelegt oder sogar selbst Grundlage einer Lizenzausgabe (Mosaik-Verlag).

                        Der Schut, 1964                                       Old Surehand III, 1965

Die 30 Bände habe Zeichnungen und auf der Innenseiten der Deckel: Landkarten.. Die Ausgabe war auch die Vorlage für  die 1992 im Verlag 'Edition Stuttgart' als ungekürzte Lizenzausgabe für den Bertelsmann Buchclub und andere Buchgemeinschaften herausgegebene Reihe.


Die "Edition Stuttgart" wurde von Heinrich Pleticha und Siegfried Augustin herausgegeben. Die einheitlichen Einbände sind der Fischer-Ausgabe von »Deutsche Herzen und Helden« (1901) nachempfunden, die zeitgenössischen Binnenillustrationen stammen aus der ersten tschechischen Ausgaben des Verlage Vilmek, Hynek und Seba. 

Alle Bände (mit Ausnahme des kleineren broschierten Einführungsbandes) im Format 22,5 cm x 15,5 cm, jeweils mit einem gezeichneten Porträt Karl Mays von [ungenannt] Theodor Volz (Ausschnitt aus der Titelvignette zu »Der Mahdi I«, Deutscher Hausschatz, 1891)

Die "Stuttgarter Ausgabe" ist vollständig (53 Bände) in meiner Sammlung, während ich von der Bertelsmann-Ausgabe der 60er Jahre erst sechs Bände besitze.

28. September 2017

 

Faksimiles:

 

Carl Bodmer
Indianer

Die 33 Faksimiles des Vignettenbandes zu 
                                                    "Die Reise des Prinzen Wied zu den Indianern"

 

Vignettenmappe mit 33 Tafeln (29 x 43 cm). und Begleitschrift
Prisma-Verlag Gütersloh 1973 - ISBN 3-570-03470-4

Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik  - Leipzig 1978

Bild 01 - Leuchtturm im Hafen von Boston
Bild 01 - Leuchtturm im Hafen von Boston
Bild 02 - Gartenpavillon des Comte de Survillier
Bild 02 - Gartenpavillon des Comte de Survillier
Bild 03 - Brüder -Niederlassung zu Bethlehem
Bild 03 - Brüder -Niederlassung zu Bethlehem

"Romantische Träume und exotische Vorstellungen über eine inzwischen versunkene Welt halten in Spannung. Die Autoren solcher Geschichten hatten in den wenigsten Fällen jemals einen Indianer gesehen, noch etwa irgendwann einmal unter diesen gelebt.

Dafür hatten sie ein geradezu geniales Geschick, die Forschungsergebnisse ernsthafter Wissenschaftler auszubeuten. Sie verarbeiten am Schreibtisch erfolgreich zu Romanen

und Erzählungen, was Wissenschaftler in unmittelbarer Berührung mit der elementaren

und geheimnisumwitterten Lebenswelt der Indianer erkundet haben."

Bild 04 - Waldansicht am Tobihanna-Bache
Bild 04 - Waldansicht am Tobihanna-Bache
Bild 05 - Mauch-Chunk am Lehigh (Lecha)
Bild 05 - Mauch-Chunk am Lehigh (Lecha)
Bild 06 - Zuchthaus von der Stadt Pittsburg
Bild 06 - Zuchthaus von der Stadt Pittsburg

"Karl May ist wohl der bekannteste unter diesen Autoren - ein Mann mit großartiger schriftstellerischer Phantasie und fabelhaftem Einfallsreichtum. Er entnahm das Material für seine unerschöpfliche, Millionen von Lesern noch immer begeisternde Produktion

ungehemmt dem Reisewerk eines der bedeutendsten Forscher und Kenner der indianischen Lebenswelt Nordamerikas: des Prinzen zu Wied. Wer war das?"" 

Bild 07 - Cave in Rok am Ohio
Bild 07 - Cave in Rok am Ohio
Bild 08 - Cutoff-River
Bild 08 - Cutoff-River
Bild 09 - Der Tower-Rock am Missisippi
Bild 09 - Der Tower-Rock am Missisippi

Prinz Maximilian zu Wied, Sohn des Neuwieder Fürstenhauses, leidenschaftlicher Jäger und intensiver Naturbeobachter bereiste Süd- und Nordamerika. Bei seinen Reisen zeichneten er und der Schweizer Indianermaler Karl Bodmer neben der Tier- und Pflanzenwelt auch die dort lebenden Ureinwohner. Die Darstellungen prägten maßgeblich das Bild der Indianer im Europa des 19. Jahrhunderts. Erlebnisse und Gemälde der Prinz-zu-Wied-Reise sollen Karl May als Vorlage für die berühmten Romanhelden "Winnetou" und "Old Shatterhand" gedient haben.

Bild 10 - Saki- und Fox-Indianer
Bild 10 - Saki- und Fox-Indianer
Bild 11 - Zelte der Punca-Indianer
Bild 11 - Zelte der Punca-Indianer
Bild 12 - Waschinga-Sahas Grab
Bild 12 - Waschinga-Sahas Grab

Johann Carl Bodmer (* 1809 in Zürich; † 1893 in Paris), Ritter der Ehrenlegion war  Grafiker, Radierer, Lithograf, Zinkstecher, Zeichner, Maler, Illustrator und Jäger. Als gebürtiger Schweizer nahm er 1843 die französische Staatsbürgerschaft an und nannte sich auch Jean-Charles Bodmer. Eine grosse Bedeutung für die Ethnologie haben seine von 1832 bis 1834 in Nordamerika gezeichneten und aquarellierten Indianer- und Landschaftsbilder, die sein Auftraggeber Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied ab 1839 in dem Werk Reise in das innere Nord-America in den Jahren 1832 bis 1834 als kolorierte Aquatinten veröffentlichte. Sie zeigen den Wilden Westen, wie er wirklich war; dass seine Bilder Karl May beeinflusst haben, liegt nahe, ist aber völlig unbelegt.

Bild 13 - Crow-Indianer bei Fort-Clark
Bild 13 - Crow-Indianer bei Fort-Clark
Bild 14 - Jagdsignal  der Assiniboins
Bild 14 - Jagdsignal der Assiniboins
Bild 15 - Opfer und Beeschsörungsstelle
Bild 15 - Opfer und Beeschsörungsstelle

Heute gehören Bodmers Bilder und die Reisebeschreibung von Maximilian zu Wied-Neuwied zu den wichtigsten Dokumenten über die untergegangenen Indianerkulturen in den Great Plains am Missouri River.

"Ein Angebot des Prinzen zu Wied, ihn auf seiner Reise zu begleiten, begeisterte den jungen Maler Carl Bodmer.

1832 betrat er mit dem Prinzen in Boston zum ersten Mal

den Boden der Neuen Welt. Nach einer Reise durch die

östlichen Territorien der Vereinigten Staaten verließen

die beiden im April 1833 die Grenzerstadt St. Louis an

Bord der "Yellowstone". Sie fuhren den Missouri auf-

wärts und erreichten schließlich Fort McKenzie. Hier fand Bodmer ein Betätigungsfeld vor, das noch kein Künstler vor ihm zu Gesicht bekommen hatte.

Das Ergebnis dieser Fahrt und dieses Aufenthalts sind die von Wissenschaftlern, wie von Künstlern, sowohl wegen ihrer detailgetreuen Darstellung als auch im Hinblick auf die darin zum Ausdruck kommende außerordentliche Gestaltungs-kraft immer wieder gelobten und

bewunderten Tafeln und Vignetten zum Werk des Prin-

zen zu Wied. "

 

1. Bosston-Lighthouse, oder der Leuchtthurm im Hafen von Boston

2. Ansicht des Landungsplatzes zu Bordentown am Dclavare mit dem Gartenpavillodes Comte de Survillier

3.  Ansicht der Bder-Niederlassung zu Bethlehem

4 i , Waldansicht am Tobihanna-Bache auf
    dem Pok
ono im Alleghany-Gebirgc

5.  Mauch-Chunk am Lehigh (Lecha), mit dem Ende der von dem Steinkohlenwerke

herabkommenden Eisenbahn

6.  Zuchthaus vor der Stadt Pittsburg

7.  Ansicht von Cave in Rok am Ohio

8.  Cutoff-River, ein Arm des Wabasch bei New-Harmony

9.  Der Tower-Rock am Missisippi

10.  Saki- und Fox-Indianer auf dem Strande bei S1. Louis

11.  Zelte der Punca-Indianer am Ufer des Missouri

12.  Waschinga-Sahbas Grab auf den Hügeln des Wakonda-Creek unweit des Missouri

13.   Crow-Indianer bei Fort-Clarke

14.  Opfer und Beschwörungsstelle der Mandan-Indianer

15.  Jagdsignal der Assiniboins auf den Höhen von Fort- Union

16.  Zelt eines Assiniboin-Chefs

17.  Biberbau am Ufer des Missouri

18.  Originelle Höhen am Missouri, mit dem Citadell-Rock

19.  Blackfoot-Indianer zu Pferd

20.  Mexkemauastan, ein Chef der Grosventres des prairies

21.  Die Elkhorn-Pyramide am obern Missouri

22.  Portrait des Crih-Chefs (le Sonnant)

23.  Bivouak im Walde

24.  Porträt des Mandeh-Pahchu, eines Mandan-Indianers

25.  Tanz der Bande I'schohä-kakoschochata

26.  Mönnitarri-Indianer

27.  Pachtüwa-Chtä, ein Arikkara-Indianer

28.  Tanz der Mandan-Weiber vor der Bande Ptihn-tack-ochatä

29.  Hundeschlitten der Mandan-Indianer

30.  Pferderennen der Dacota-Iridianer bei Fort-Pierre

31.  Belle-Vue, Major Dougherty's Agentschafts-Posren

32.   Dampfschiff auf dem Erie-See

 

33.  Ansicht des Hafens von N ew- York


27. September 2017

 

Poster:

 

Old Surhend
Original Yougoslavian Movie Poster

(Vinetou)

 

Ausmass: 69.5x47.5 cm

Originaltitel: Old Surehand
Produktion: 1965, Germany
Plakat: ehemaliges Yugoslawien

 

Kinofilm frei nach Motiven des Buches von Karl May

Regie: Alfred Vohrer. Das Plakat ist im guten Zustand 
Es entspricht in der Grösse, der Aufmachung und im Motiv dem in Deutschland 1969 publizierten Wiederaufführungsplakat. 
Mehr Informationen zum Film hier

Das im Archiv für Filmposter festgehaltene  deutsch-prachige Plakat ist fast identisch, ausser in der Schrift und den Filmangaben. 

Im Film "Old Surehand" wird der Titelheld von Stewart Granger gespielt. Die Filmhandlung ist aber nur sehr frei nach Karl May gestaltet und hat mit dem Buch nichts zu tun. Im Film soll Old Surehand privat "Jonny Garden" heißen.
Auf dem deutschen Originalplakat wird der 1.Teil von "Old Shurehand" angekündigt. Einen zweiten oder gar dritten Teil hat es aber nie gegeben. 
Auf dem jugoslawischen Plakat fehlt die Angabe "1. Teil". Surehand 1. Teil" ist auch einer von drei Karl-May-Filmen, von denen View-Master-Scheiben mit dreidimensionalen Bildern in den Handel kamen. 
Dies Scheiben sind bereits in meiner Sammlung.

24. September 2017

 

Hörspiele: 

 

Winnetou I und II

nach Karl May

 

Doppel-LP, Stereo, Label Penny

1978, Seriennummer: PSLP 255

Regie: Ruth Scheerbarth

Cover Pierre Brice Cover (Foto)

                                                          Enthält 16 Seiten Tex in Bilder 
                                                          Fotos: Rialto-Film und Karl-May-Verlag

 

 

Es gibt unglaublich viele Schallplatten (vor allem LPs) zu Karl-May-Werken. Viele Aufnahmen der verschiedenen Labels sind identisch, doch die Aufmachung ist ganz unterschiedlich. Die LPs werden vor allem wegen der unterschiedlichen Covers gesammelt.. 

1977/1978 erschienen im Penny-Bilderdienst zwei Sammelserien mit Farbfotos aus mehreren Karl-May-Filmen: "Winnetou I" und "Winnetou II" (30 Fotos). "Der Schatz im Silbersee" (30 Bilder). Die Fotos waren gegen Bildergutscheine verschiedener Firmen erhältlich. Die Sammelalben waren mit einer Doppel-Hörspielplatte gekoppelt und mussten käuflich erworben werden.

Dies ist eine der beiden Penny-Doppelalben. Die zweite - "Der Schatz im Silbersee" fehlt in meiner Sammlung noch

22. September 2017

 

Eikon-Bilder: 

 

"Wundertüte" (Bildersammlung)

Durch's wilde Kurdistan

 

Originaltüte mit fünf Bildern
eigentlich verschlossen

Preisangabe DM -.20  ö.S. 2.-

Bilder aus dem CCC/Gloria-Film "Durchs wilde Kurdistan". Copyright © Eikon-Verlag, Belp, Printed in Germany

 

 

Die verschlossene Tüte enthält fünf Bilder, die der Käufer nicht kannte. Diese Art von Vertrieb von Sammelbildern ist üblich, weil dadurch ein "Tauschfieber" entsteht. Das ist nicht nur heute so, das war auch so in den 60er-Jahren, als diese Bilder im Eikon Verlag in Belp (Bern, Schweiz) erschienen. Dazu gehören natürlich die Alben (um die Bilder einzukleben), die damals "im gleichen Geschäft erhältlich" (so steht es auf der Rückseite) waren.

Für meine Sammlung habe ich das kleine Geheimnis der Bilderauswahl gelöst. 
Bild 409 - Noch einmal fordert Kara ben Nemsi den Machredisch auf, sich zu ergeben.

Bild 406 - Für Scheik Mohammed ist die Stunde gekommen, seinen Sohn zu rächen,
                doch auch er muss sich der Klugheit Karas fügen.

Bild 410 - Auf den Bergen erheben sich die Jecidi-Krieger, um dem Machredsch
                zu zeigen, dass er eingeschlossen ist.      

Bild 414 - Das grosse Fest der Jecidis kann ungestört stattfinden.

Bild 413 - Nach dem abgeschlagenen Fluchtversuch

                ergeben sich die Türken.

Insgesamt gibt es 8 Eikon-Alben und vier analoge Alben (fortlaufende Serie) im Zyklo-Verlag, die letzteren waren nur in der Schweiz erhältlich.

Die Sammelbilder waren meistens gleichzeitig in zwei Serien (zum Beispiel Durchs wilde Kurdistan I und Durchs wilde Kurdistan II mit 120 Fotos verteilt auf zwei Alben im Handel.

Rückseite der Tüte
Rückseite der Tüte

Die Wahrscheinlichkeit sehr viele doppelte Fotos zu erhalten, war grss. Wer es auf es beim regen Tausch nicht schaffte, konnte fehlende Bilder mit einem pro Album beigelegten Zahlschein/Postscheck bestellen und sein Album vervollständigen.

Die Bilder erschienen ab 1964 in mehreren Auflagen. Die Tüten gab es beim Zeitschriftenhändler, in Schreibwarengeschäften und an Kiosken.

Das Album Durchs wilde Kurdistan I mit den Bildern 361 - 420

Das Album Durchs wilde Kurdistan II mit den Bildern 421 - 480

Die Alben und viele Einzelbilder sind natürlich längst in meiner Sammlung. 

 

Die Bilder und Informationen zu allen Serien und Bildern hier

22. September 2017

 

Comics: 

 

Durch die Wüste I

Der Todesritt - Die Entführung 

 

Unipart - Verlag, Stuttgart

1975 - 48 Seiten, Zeichnungen Marceleta

 

Von dieser Comic-Serie gibt es 7 Bände. Ein achter Band wurde zwar erstellt, ist aber nie erschienen.

Hier die 7 (8) Bände der Unipart-Comics

In meiner Sammlung sind nun (endlich) alle sieben Bände. Die Vervollständigung gewisser Reihen ist mir ein Anliegen. Es dauert oft lange, bis man die letzten noch fehlenden Exemplare 

 

gefunden hat. Praktisch nicht erhältlich ist der nicht ausge-lieferte Band 8 - "Von Bagdad nach Stambul". (Es gibt nur wenige Exemplare). 
Eine ausgezeichnete Bestandsaufnahme (mit Kommentaren) zu Karl May in den Comics hat Dieter Grünewald auf "Comicoscop" erstellt. Leider wird auch da wenig über die Unipart-Reihe und den Zeichner Alfredo Marculeta ausgesagt. Der britische Comic-Zeichner war vor allem in den 50er und 60er Jahren populär, mit seinen Aktionsstrefen im "Smash", einer britischen britischen Comic-Zeitschrift. 

20. September 2017

 

Film - Aushängefotos: 

 

Konvolut von 11 Aushängefotos
aus den Karl-May-Filmen der
60er Jahre

 

Dies ist nur eine sehr kleine Auswahl der Sujets, mit denen damals die Karl-May-Filme beworben wurde. Es ist bis heute so, dass die Kinos in ihren Schaufenstern Bilder (Szenen) der jeweils gezeigten Filme präsentieren. Die Original-Aushängefotos in den Kinos haben noch eine Schrift - meist rechts oder links unten - mit dem Filmtitel - eventuell noch mit einer weiteren minimalen Angaben (Autor, Star, Regie). Für die Bewerbung der Filme werden diese sogenannten "Standfotos" speziell produziert.
Bei Filmerfolgen werden die einzelnen Szenen auch später immer wieder medial verwertet. So gibt es Bücher, Alben, Bilddokumentationen etc. bei denen sich die anfängliche Auswahl und Präsentation von Fotos dauernd wiederholt.

Bestimmte Szenen und Porträts haben - gerade bei den Karl-May-Filmen der 60er Jahre - längst einen den Kultstatus erhalten.. 

Der Bereich "Szenenfotos" aus den Karl-May-Filmen habe ich bisher kaum bearbeitet und gesammelt. Alle Bilder sind zwar ausnahmslos in Büchern, auf Postkarten, Einklebealben etc.vertreten, aber bisher nicht - mit zwei, drei Ausnahmen - als Aushängefotos und Separatdrucke.