Veranstaltungen 2 (ab 15. Mai 2016)

17. Mai 2016

 

Alle früheren Karl-May-Veranstaltungen sind hier abzurufen

(Zeitraum von  Dezember 2013  bis 15. Mai 2016 

23. August 2017

 

Spielzeug Welten Basel:

 

Sonderausstellung  Winnetou

 

Im Schaufenster von Spielzeug Welten in Basel

vom 17. Juni - 27. August

Die Ausstellung in den grossen Schaufenstern des Museums Spielzeug Welten in Basel geht bald zu Ende. Es ist eine imposante Ausstellung mit lebensgrossen Figuren und Gegenständen aus der einstigen Welt der Indianer. Da dürfen natürlich die Karl-May-Gestalten - Winnetou, Old Shatterhand, Nscho-tschi - nicht fehlen. Sie sind der Anziehungspunkt der vorbeigehenden Passanten.

Ich bin mehr als eine Stunde im Boulevard-Teil des Restaurants La Sosta gesessen. Im Schaufenster neben mir Karl Mays Nscho-tschi. Es hat sich gelohnt! Nicht nur wegen des guten Essens und Trinkens, vor allem weil ich so die Passanten beobachten konnte, die häufig stehen geblieben sind, fotografierten und mehr oder weniger hilflos die Fragen ihrer Kinder beantworteten. 

Ristorante La Sosta – mit Boulevard im Spielzeug Welten Museum in  Basel.

 

Die Dauerbehauptung, Karl Mays Welten (und Figuren) seien längst versunken, stimmt offensichtlich nicht. Es blieben immer und immer wieder Vorbeigehende stehen und zückten meist das Smartphone um zu fotografieren.

 


Hier einer Auswahl von Bildern des Museums, da eigene Aufnahmen der Schaufester praktisch unmöglich waren.

Die ganze Fotoschau ihier auf der Website des Museums. 

Weitere Informationen zum Museum Spielzeug Welten in Basel

21. Februar 2017

 

4. Karl-May-Symposium in Freiburg i.Br.

 

 

„Mehr Licht!“

´Tabu-Themen´ der Karl May Forschung.

 

 

Der „Waldhof“, die Akademie für Weiterbildung in Freiburg-Littenweiler, ist für Karl-May-Freund zu einer neuen kleinen „Heimat“ geworden. Alljährlich treffen sie sich hier – bisher immer im Februar – zu einem Symposium, weil  Karl May ihnen noch etwas zu sagen hat oder weil sie etwas zum Thema sagen können. Ein knappes Wochenende (von Samstagmittag bis Sonntagmittag) muss genügen, um in Vorträgen und in knapper Diskussion ein Thema – in diesem Jahr waren es „Tabu-Themen“ - etwas genauer zu durchleuchten. Sieben Referenten buhlten in der kurzen Zeit um Aufmerksamkeit. Ihre sachliche Kompetenz ist unbestritten, handelt es sich doch in der überwiegenden Mehrheit um Koryphäen der Karl-May-Forschung. Namen, die immer wieder auftauchen in Publikationen der KMG (Karl-May-Gesellschaft) und natürlich auch beim alle zwei Jahre stattfindenden Karl-May-Kongress (dieses Jahr vom 05. bis 08. Oktober in Naumburg). Ihre Namen bürgen für wissenschaftliche Qualität, ihre Themen für Attraktivität: Karl May und …die Psychosexuelle Konstitution, Arno Schmidt – Geschichte einer Kontroverse, Antisemit oder nicht, Mays Evangelium, das Plagiat , der Spiritist, seine Frauen. Diese Themen – bei denen die Referenten viele Fragezeichen aufnehmen und weitgehend auflösen konnten – haben das Symposium zu einem wissenschaftlichen Seminar werden lassen, zumindest über weite Strecken. Es kam mir vor, wie eine Kleinausgabe des KMG-Kongreses, natürlich weniger offiziös und ohne protokollarische Pflichten. Trotzdem – oder gerade deswegen – hat die Veranstaltung den Charme der ersten zwei oder drei Jahre verloren. Die Relevanz hat das Zepter übernommen. Eigentlich schade! Wissenschaftler und „alte Karl-May-Hasen“ unter sich. Vor allem auch deshalb hat das Referat von Lorenz Hunziker – Leiter des Schweizer Karl-May-Freundeskreises – notabene war es der letzte Vortrag des Symposiums – daran erinnert, dass Karl May zu lesen vor allem spannend ist und Fassetten zeigt, die auch ohne waghalsige Interpretationen relevant sein können, allein schon indem die Texte genauer gelesen und in den Zusammenhang anderen Karl-May-Texten gestellt werden. Da blitzte der Charme der Veranstaltung plötzlich wieder auf. Auch im Umstand, dass die Nachkommen (Urenkel) des Karl-May-Verlegers Friedrich Ernst Fehsenfeld am Samstag anwesend waren und – bei aller Zurückhaltung gegenüber dem „erlauchten Kreis“ der Karl-May-Forschung etwas Authentizität hätten bringen können. Doch der Strang Fehsenfeld wurde diesmal nicht aufgegriffen und damit eine weitere Chance vertan. Fazit: relevant, routiniert, aber eingepfercht in ein thematisches Korsett.

Peter Züllig

Bilder von der Veranstaltung, Meinungen, Kommentare etc.
werden in Kürze hier veröffentlicht

Szenenausschnitt (Foto: Staatsschauspiel Dresden)
Szenenausschnitt (Foto: Staatsschauspiel Dresden)

18. Januar 2017

 

Der Phantast


Leben und Sterben des Dr. Karl May
von Jan Dvořák
Regie und Idee: Philipp Stölzl

 

Nun ist Karl May auch im "Bildungsbürgertum" angekommen. Das Schauspielhaus Dresden zeigt ein Stück (Länge zwei Stunden), das ausgerechnet Philipp Stölzl inszeniert hat, der auch die Regie des RTL Dreiteilers verantwortet. In diesem Fall hochgelobt, bei den Winnetou-Filmen gesteinigt.  Kommentar unter Veranstaltungen.

Die Presse reagierte diesmal schon fast euphorisch: „‚Winnetou, ich glaube an dich‘, sagt Götz Schubert zuletzt. Und für einen langen Moment ist jene emotionale Spannung im Raum, die man sich auch für Stölzls ‚Winnetou‘-Filme gewünscht hatte. Vergeblich. In diesem Fall also hat das Theater gesiegt. Ich habe gesprochen". Howgh!“ (nachtkritik.de)

Ausführliche Besprechung auf Karl May & Co.

Bildrechte: Staatsschauspiel Dresden/Krafft Angerer
Bildrechte: Staatsschauspiel Dresden/Krafft Angerer

 

 

Kommentar: Damit erntet Karl May dort Erfolg, wo er - eigentlich bis heute - verkannt, verachtet und geschmäht worden ist. In den Reihen der Kulturbeflissenen! Karl May war aber - mit seiner unglaublichen Phantasie - das Musterbeispiel eines "Volksschriftsteller", mit Millionenauflagen, auch millionenfach gelesen. Seine Bemühungen um literarische Anerkennung (mit seinen späten Romanen) fand weder Beachtung im Kreis der Literaten, noch bei seinen Lesern. Jetzt aber ist er in einem "Tempel der Theaterkunst"  gelandet. Er scheint bestehen zu können, im Kreise jener, die Theater besuchen. Das sind ein paar Tausend im eng begrenzten Raum (Dresden). Vielleicht wird das Stück nachgespielt, vielleicht reisen ein paar Kulturbeflissene an - mag sein.

Trotzdem: Die drei neuen Winnetou-Film sind weit mehr Karl May, als eine noch so gut gemeinte Theateraufführung. Das Millionenpublikum entspricht weit mehr dem Kosmos von Karl May (dem "Volksschriftsteller" als der geadelte Karl May im Staatstheater von Dresden. 
Der Regisseur Philipp Stölzl hat dies richtig erkannt und zwei Karl May geschaffen, einer für das Bildungsbürgertum, der andere für alle, die noch Abenteuer erleben können, heute halt im Kino oder am Fernsehen.

04. November 2016

 

Karl May

Feilichtaufführungen 2017:

 

Winnetou in der Kiesgrube von Engelberg

 

Engelberg wird einen Sommer lang zum Indianerdorf: 2017 sind die Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand erstmals in der Schweiz auf einer Freilichtbühne zu sehen. Geplant sind insgesamt 26 Aufführungen von Mitte Juli bis Mitte August.

Ein Bericht im Regionaljournal  Zentralschweiz von SRF am 27. Oktober 2016

Hier der Link zum Bericht (Audio)

Winnetou (rechts) mit weiteren Darstellen am Ort der geplanten Freilichtaufführung in Engelberg. KEYSTONE
Winnetou (rechts) mit weiteren Darstellen am Ort der geplanten Freilichtaufführung in Engelberg. KEYSTONE

29. September 2016

 

Ausstellung:

 

"Karl Mays bunte Phantasiewelt"

im Alten Kutschenmuseum in Gescher

 

Winnetou - Wilder Westen - Wüstensand
Vom 18. September – 30. Oktober 2016

Öffnungszeiten:

Dienstag - Freitag 15.00 - 17.00 Uhr

Samstag und Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr 

Die Stadt Gescher (17'00 Einwohner) liegt im westlichen Münsterland im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen und trägt offiziell den Namenszusatz Glockenstadt.

In der umfangreichen Ausstellung stellen die „Karl May-Freunde Münsterland“, die „Freunde kulturhistorischer Zinnfiguren und die „Museen in Gescher“ das „Phänomen Karl May“ auf vielfältige Weise vor. Unterstützt wird die einmalige Ausstellung durch sehenswerte Leihgaben des Karl-May-Verlages in Bamberg und durch zahlreiche Privatsammler.

Besonders interessant sind die Literaturabende, die im Rahmen der Ausstellung durchgeführt werden.

Hier das Programm der Lesungen

Informationen zur Ausstellung

24. September 2016

 

"Galoppiert Winnetou bald in
  Engelberg?"

 

Aufgeschnappt in "Blick am Abend"
vom 23. September 2016

Bekommt die Schweiz nächstes Jahr eine Karl-May-Freilichtaufführung und zwar in der Innerschweiz, in Engelberg?

Wie weit die Vorbereitungen und Bewilligungen bereits abgeschlossen sind, ist nicht ganz klar. Doch das Unternehmen hat bereits eine eigene Website, auf der aber  noch wenig konkrete Angaben sind. Es wird auf OpenAir & Theater GmbH verwiesen, die offensichtlich als Produzent hinter dem Projekt steht.


14. September 2016

 

Karl May:

Symposium in Bonn 
 16.  bis 18. September 2016

 

Die 60er Jahre waren ein Jahrzehnt des gesellschaftlichen Aufbruchs. Tradierte Normen und Hierarchien wurden hinterfragt. Es entstand eine kulturelle wie politische Protestbewegung, die schließlich zu einer Demokratisierung und Liberalisierung der Bundesrepublik führte. Alltags- und Popkultur erweiterten und revolutionierten den klassischen Kulturbegriff. 
Die 60er Jahre waren auch ein Höhepunkt der Karl-May-Rezeption. Nie wieder erreichten seine Erzählungen einen derartigen Auflagenboom. 1962 wurde der Film "Der Schatz im Silbersee" uraufgeführt, der zu einem überragenden Publikumserfolg geriet und Auftakt einer ganzen Reihe von Karl-May-Filmen war. Der Abenteuerkosmos von Karl May (1842-1912), der legendäre Figuren wie Winnetou, Old Shatterhand, Hadschi Halef Omar und Kara Ben Nemsi schuf, war durchdrungen von der Sehnsucht des Individuums nach Freiheit und hat Generationen junger Leser und auch Zuschauer geprägt. Mit zahlreichen Vorträgen und einem spannenden Rahmenprogramm widmet sich das Symposion "Karl May in den 60er Jahren".

17. August 2016

 

Karl May Hörspiel:  

Orientzyklus 

                                  auf WDR 3 

 

Bisher wurden bereits drei Folgen des Hörspiels um 19.04 Uhr auf WDR 3 (Kulturprogramm Radio) ausgestrahlt. Nach diesen drei ersten Ausgaben steht für mich fest: Es ist die beste Hörspielbearbeitung von Karl-May-Werken, die ich mir bisher angehört habe, weil der Charakter der Bücher schon fast mustergültig bewahrt wird und doch - dies ist eine besondere Leistung - immer wieder eine spannende Ebenenverschiebung stattfindet, die klärend und vertiefend ist und nicht - wie so oft - verwirrlich.  Ausführliche Würdigung hier nach der sechsten Folge. 

Die Folgen der Hörspiel-Serie stehen nach den Sendungen befristet zum kostenlosen Download zur Verfügung..

Hier der Link zum Download aller Folgen

Begleitet wird die Sendung von einer ausführlichen, hervorragend gemachten Dokumentation zum Thema.Hier alle Informatioenen

12. August 2016

 

Hinweis:

Hörspielreihe auf WDR

 

               Karl May: Der Orientzyklus

Hadschi Halef Omar (Matthias Koeberlin) und Kara Ben Nemsi (Sylvester Groth)  © WDR
Hadschi Halef Omar (Matthias Koeberlin) und Kara Ben Nemsi (Sylvester Groth) © WDR

Walter Adler bearbeitete den sechsbändigen Orientzyklus Karl Mays in enger Verschränkung mit dessen Biografie. Im Vordergrund steht die Vielschichtigkeit der ethnischen, religiösen und moralischen Determinanten, um die herum Karl May seine Romane komponiert hat. 

Mit Sylvester Groth, Matthias Koeberlin, Michael Mendl, Florian von Manteuffel, Christian Redl, Hans Peter Hallwachs, Matthias Habich, Margit Carstensen und Rufus Beck u. v. a

Bearbeitung und Regie: Walter Adler 

Komposition: Pierre Oser 

Redaktion: Georg Bühren

Produktion: WDR 2006

Link zum WDR (WDR3 - und der Hörspielfolge "Orientzyklus"

Link zur "Naschhören" mit den entsprechenden APPS und Programmen

(Wird laufend mit Informationen ergänzt*).

26. April 2016

 

"Winnetou-Lesung"
von Jean-Marc Birkholz
Winnetou-Darsteller, Schauspieler, Sprecher und Autor

Autorenlesung

Datum: Samstag, 14. Mai 2016

Thalia - Spitalgasse 47/51 3111 Bern

Veranstalter: Thalia Schweiz

Einlass: 17:30 Uhr - Beginn: 18:00 Uhr

Eintritt: 5.-/10.-Ticketkasse 1.UG Christoffelpassage, 031 320 20 40, christoffelpassage@thalia.ch. Kinder ab 10 Jahren Fr. 5.- / Erwachsene Fr. 10.-

 

Seit 1999 Jean-Marc Birkholz diverse Karl May-Rollen gespielt: als Fox in «Unter Geiern», Kleiner Bär im «Schatz im Silbersee», Old Firehand in «Im Tal des Todes» oder Old Shatterhand in «Halbblut». Seit 2012 ist er nun DER Winnetou bei den Karl May-Festspielen in Elspe (D).


19. April 2016

 

Karl May und die Schweiz

Elmar Elbs erzählt:

Karl May und die Schweiz

am Freitag, 22. April 2016, 15.00 – 16.30 Uhr

im Kurhaus am Sarnersee

Eintritt frei

 

Einladung
May-Referat-Wilen-Plakat-neu.pdf
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24. April 2016

 

Veranstaltung:

Karl May in der Schweiz

am 22. April 2016

 

Ein Rückblick in Bildern

von Elmar Elps