Theater im Hof

14. Juli 2017

 

Echo:

Theater im Hof im Ritterhaus Bubikon


                                  "De Schacher Sepp"

 

Am 25. Juni 2017 habe ich hier über das Freilichttheater "De Schacher Sepp" an meinem Wohnort berichtet und ein Foto-Album eingestellt. Es ist mir ein Anliegen, kulturelle Bemühungen - in meiner nächsten Heimat - wo immer sie mir begegnen, zu registriern und zu kommentieren. So entstand auch mein Beitrag zur Laienbühne "Theater im Hof"

Nach neune Vorstellungen haben geniessen jetzt auch die Laienschauspieler die Sommerferien. Die nächste Theatersaison beginnt im nächsten Jahr, rechtzeitig vor den Aufführungsdaten im Juni 2018. Die Schlusbilanz

"Besucherrekord

lNachdem das Theater im Hof im 2014 schon fast vor dem Aus schien, gelang mit der Neuausrichtung als Verein und mit einem neuen Theaterkonzept eindrucksvoll die Wende. Mit 1350 Zuschauern übertraf die diesjährige Spielzeit den bisherigen Besucherrekord aus dem Jahr 2013 um fast 40 Prozent."

Hier ganze Meldung lesen (auch meinen Bericht und die Fotos)

25. Juni 2017

 

Freiluft-Aufführung im Ritterhaus in Bubikon:

 

"De Schacher Sepp"

 

Theater-Aufführungen im Hof des Ritterhausees Bubikon haben lange Tradition. Man versuchte immer wieder - vor allem in vor- oder frühtelivisionärer Zeit - die Geschichte der Johanniter-Kommende aus dem 12. Jahrhundert und ihre Verknüpfung mit  dem Lokalgeschehen im Theater darzustellen.

Jetzt ist es - nach einer Denk- und Neuorganisations-Pause doch weitergegangen. Und wie...  Die Bilder der ersten Vorstellungen sind die besten Zeugen. Hier ein paar Kostproben. Eine ausführliche Dia-Show mit 99 Bildern hier

14. Juli 2017

 

Echo:

Theater im Hof im Ritterhaus Bubikon


                                  "De Schacher Sepp"

 

Mitteilung als Eingesandt in der Regionalpresse:

Besucherrekord

Mit dem Schacher Sepp im 7. Himmel

 

Das Laientheater, ein wichtiger Bestandteil unserer Volkskultur, hat es schwer. Nicht nur in der Stadt, auch auf dem Land, wo Dorfvereine auch Träger des gesellschaftlichen Lebens sind, hat es vielerorts ausgedient. Keine Chance mehr gegen Fernsehen, Sport Internet, und hoch subventionierte, hoch professionelle Spielstätten? Das Theater im Hof aus Bubikon hält erfolgreich dagegen. Nachdem das Theater im Hof im 2014 schon fast vor dem Aus schien, gelang mit der Neuausrichtung als Verein und mit einem neuen Theaterkonzept eindrucksvoll die Wende. Mit 1350 Zuschauern übertraf die diesjährige Spielzeit den bisherigen Besucherrekord aus dem Jahr 2013 um fast 40 Prozent.

 

Der aus dem Schweizer Fernsehen bekannte Reporter und Redaktor Peter Züllig schreibt auf seiner Website: „Es gibt sie noch; Menschen, die gerne einmal für kurze Zeit in eine andere Rolle schlüpfen und dafür Lob, Bewunderung und Anerkennung ernten. Die das mühsame Lernen von Texten und das langwierige Proben auf sich nehmen, um im Spiel die Welt zu erfahren. Das "Theater im Hof" ist dafür ein hervorragender Beweis. Das Stück „De Schacher Sepp" hat funktioniert. Es wird eine Geschichte erzählt, die im Volksempfinden verankert ist. Nein, sie wird nicht erzählt, erklärt, erarbeitet, dargestellt - sie wird lustvoll gelebt“.

 

Ensemblechef Herbert Kessler: „Die Entscheidung für das Volkstück 'De Schacher Sepp' war goldrichtig. Da kam mit vielen neuen und jungen Akteuren unglaublich viel Spielfreude auf. In Gedanken sind wir bereits schon am Vorbereiten der nächsten Spielzeit im übernächsten Jahr. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist mitzuwirken, kann sich gerne bei uns melden“.

25. Juni 2017

 

Theater im Hof 2017:

 

De Schacher Sepp

 

Die Theatertradition im Ritterhaus wurde im Jubiläumsjahr 1992 wieder aufgenommen mit einem historischen Festspiel von Reinhart Spörri (Gründer des "Theater Kanton Zürich") Damals waren rund 80 Laiendarsteller und viele Dorfvereine aktiv beteiligt. Daraus entwickelte sich - acht Jahre später - das "Theater im Hof", welches fortan in unregelmässigen Abständen (meist alle zwei Jahre) ein für das dieses Theater verfasstes historische Lehrstück aufführte. 

Damit aber war 2015 aber Schluss. Die Laien-Schauspieler aus dem Dorf waren älter geworden und auch der Lokalhistoriker und Stückschreiber mochte nicht mehr. 
Dem "Theater im Hof" drohte der Schnauf auszugehen.

Hier die Bilder der ersten Aufführungen des Vereins "Theater im Hof". im Ritterhaus Bubikon.

De Schacher Sepp (Dia-Show mit 99 Bildern)

Die Bilder sind hier einzeln zu betrachten und können auch heruntergeladen werden

Ein neu gegründeter Verein hat die Tradition wieder aufgegriffen und etwas Neues gestaltet. Kein  historische Lehrstück mehr,  ein munteres Spiel ohne unmittelbarer Bezug zur historischen Stätte, ein Theaterunternehmen von Leuten, die Lust haben, Theater zu spielen. Ein Lusspiel, zum Beispiel, wie dieses Jahr., den "Schacher Seppeli"

Diie verbleibenden Spieldaten:

 

Donnerstag, 29. Juni 2017                                      Donnerstag 06. Juli 2017

Freitag, 30 Juni 2017                                               Freitag, 07. Juli 2017

Samstag, 01. Juli 2017 (ausverkauft)                   Samstag, 08. Juli 2017

Sonntag 02. Juli 2017 (nur um 16.00 Uhr)          jeweils um: 19.30 Uhr

 

Hier mehr Informationen 

Gedanken zur Aufführung "De Schacher Sepp"

 

von Peter Züllig

 

Das Laientheater, ein wichtiger Bestandteil unserer Volkskultur, hat es schwer. Nicht nur in der Stadt, auch auf dem Land, wo Dorfvereine - von der Musikgesellschaft bis zur freiwilligen Feuerwehr -  auch Träger des gesellschaftlichen Lebens sind. Das "Chränzli" mit obligater Theateraufführung von Vereinsmitglieder hat längst ausgedient. Keine Chance mehr gegen Fernsehen, Sport Internet, und hoch subventionierte, hoch professionelle Spielstätte

Und doch, es gibt sie noch: Menschen, die gerne einmal für kurze Zeit in eine andere Rolle schlüpfen und dafür Lob, Bewunderung und Anerkennung ernten, die das mühsame Lernen von Texten und das langwierige Proben auf sich nehmen, um im Spiel die Welt zu erfahren.

Das "Theater im Hof" ist dafür ein hervorragender Beweis. Warum? Hier zeigt sich die Freude, ja die Lust am Spielen un zwar so, wie ich sie bei Laienteatern nur nur selten, oder noch nie gesehen haben. Jede Szene, jeder Auftritt sprüht von Lust und Freude, von Spass und Eifer. Dies - so glaube ich - ist das Geheimnis des guten "Theäterlens". Da wird eine jede Rolle nicht im Kopf (mit Hilfe der Regie) entwickelt und auf die Bühne gebracht. Hier werden Rollen gelebt, als wären es keine Rollen. 

Nicht der "Chrampf" für kurze Zeit in der Öffentlichkeit etwas sein zu müssen, oder sein zu dürfen, was man in der Realität nicht ist, dominiert, sondern die Lust und Freude am Spiel.

Man spiel nicht um dem Publikum etwas zu zeigen oder es gar zu belehren, sondern weil man gerne spielt, einmal etwas anderes sein kann, sein darf, was man immer mehr den professionellen (gelernten) "Rollenschlüpfer" überlässt. Die Laien, so meint man, können da nicht mithalten.

Das müssen sie auch nicht. Sie müssen nur ihre Begeisterung, ihr Theatererleben, ihre Lust am Spiel, ihr Kokettieren mit Rollen über die Rampe bringen und es funktioniert.

"De Schacher Seppli" vo Buebike funktioniert. Es wird eine Geschichte erzählt, die im Volksempfinden verankert ist. Nein, wie wird nicht erzählt, erklärt, erarbeitet., dargestellt. Sie wird lustvoll gelebt.

Die Schlussszenen verraten es.

Nicht Erleichterung bei den Darstellern ist spürbar, die Erleichterung es geschafft, nichts (oder wenig) falsch gemacht und eine Leistung vollbracht zu haben. Vielmehr herrscht Freude, Spielfreude, es klingt weiter die Lust am Spiel, die Lust am Rollentausch, die Freude für einmal nicht auf der Bühne der Welt stehen zu müssen, sondern auf der Bühne eines Theaters. 

Darin liegt wohl der Erfolg dieser stimmungsvollen Laienbühne. Es sind keine Laien, die gespielt haben, vielmehr spielfreudige Menschen - jung und alt - , die eine Geschichte leben, die lachen, tanzen, "chiflen", schimpfen, schummeln... als wären sie zuhause,

Das ist gutes Theater. Theater das zu erleben ist, von den Spielern genau so wie vom Publikum.

Noch eine Anmerkung. Leider wurde die schönste, stimmigste Pointe verpasst. War es Angst vor dem eigene Mut, vor zu viel Sentimentalität oder die Rücksicht auf Gefühle? Am Schluss hätte nochmals das Lied "De Schacher Seppeli" erklingen müssen, gesungen von allen (der Text lag ja vor), dem Publikum, den Spielern und all den vielen Helfern. Ein gravierender Regiefehler. . 

24. Juni 2017

 

Pressestimmen und
wichtige Links:

 

Hier das Echo auf das Spiel und die Neukonzeption des "Theaters im Hof". Wird laufend ergänzt.

 

Regio (Zürcher Oberländer) vom 22. Juni 2017
als PDF herunterzuladen.

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Vorschau und Interview in der Gemeindezeitung zum herunterladen
170606_GZ_Interview.pdf
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