Aufgeschnappt (allgemein)

11. September 2017

 

Aufgeschnappt in der NZZ  (Neue Zürcher Zeitung)
vom 11. September 2017
(auch online ohne Abo abrufbar)

Robert Longo "Untitled" (Hanane in a Burka),  2010 Kohlenzeichnung auf Papier (Bild: Robert Longo)
Robert Longo "Untitled" (Hanane in a Burka), 2010 Kohlenzeichnung auf Papier (Bild: Robert Longo)

Das Gesicht

Schau mich an!

von Paul Jandl

 

"Nie war unser Gesicht öffentlicher als in Zeiten von Überwachung und Facebook. Das Gesicht als Spiegel der Seele hat freilich eine lange und bewegte Kulturgeschichte.

Jetzt also auch Apple: An unserem Gesicht soll uns das neue iPhone erkennen, das am Dienstag präsentiert wird. Das Handy schaut uns an, und wir schauen zurück. Wenn unser Äusseres zu den Algorithmen passt, dann wird das Gerät entsperrt, und eine Welt geht auf, in der es vor allem wieder um eines gehen wird: um das Gesicht. In den sozialen Netzwerken, auf Facebook, Twitter oder Instagram.

Unser Gesicht kann überall sein, und es ist so einzigartig, dass ganze Industrien auf seine Fälschungssicherheit bauen....."   Weiterlesen hier

10. September 2017

 

 Für einmal das Zitat des Tages

 

 

"Zwischen zu früh und zu spät
  liegt immer nur ein Augenblick" 
(Franz Werfel)

 

Wäre heute 127 Jahre, 0 Monate, 0 Tage oder 46.386 Tage alt.

Franz Werfel, geboren am 10.09.1890 in Prag, gestorben am 26.08.1945 in Kalifornien

Lyriker, Dramatiker, Erzähler, "Der Gerichtstag", "Stern der Ungeborenen", "Der Abituriententag", "Spiegelmensch", "Die vierzig Tage des Musa Dagh"

In der Rubrik Gelesen habe ich kürzlich dieses Werk vorgestellt. Hier die Notiz

Deshalb für einmal ein "Zitat" des Tages.

08. Februar 2016

 

Aufgeschnappt auf  Border Crossing - Blog
 

Blog: Unabhängige Ansichten zu Politik, Medien und Kommunikation am 7. Februar 2017
 von Mark Balsiger

Service Public, No Billag und die SRG – eine Polemik

"Brauchen wir Luc Conrad, den Brocken, der Bösewichte überführt? Federer und Stan, die sich über Stunden ein hoch-spannendes Duell liefern? DOK-Filme, die Menschen von einer anderen Seite beleuchten? Brauchen wir „Eco“, die „Tagesschau“, „Puls“, „SRF bi de Lüt“, Champions-League-Spiele, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest?

Natürlich nicht. Wir brauchen, wenn wir diesen Gedanken weiterspinnen, eigentlich auch keine Theaterstücke, keine Tanzperformances, keine Ausstellungen, keine Konzerte. In Zürich, Bern, Riehen-Basel und Luzern sollen Bulldozer auffahren, um Bernhard Theater, Dampfzentrale, Fondation Beyeler und KKL dem Erdboden gleichzumachen. Diese Institutionen kosten nur Geld. Viel Geld. Es ist unser Geld. Dabei zeigen die privaten TV-Stationen doch, wie es ohne Subventionen und Gebühren geht. Für „Der Bachelor“ und „Tschörmenis next Knackarsch“ müssen wir nichts bezahlen. Geilo!....."

Weiterlesen hier

Zu den Autoren von "Aufgeschnappt"

15. Januar 2016

 

Aufgeschnappt auf Welt N24
am 09. Januar 2017

"Gänsehaut! Das ist eine wirklich bewegende Rede von Meryl Streep."

 

Inzwischen ist die Rede anlässlich der Verleihung der "Golden Globes" vor allem in den Social Media millionenfach gehört und tausendfach kommentiert worden. Ich habe hier eine deutsch untertitelte Version von facebook geteilt., weil die Kommentare genau so interessant und aufregend sind.

Wer diese Version nicht abspielen kann, findet hier eine etwas ausführliche Version auf You Tube.

20. August 2016

 

Entsorgung:

Gemeindeversammlung


                                 Aufgeschnappt im Abfallkalender der Gemeinde Bubikon

Am 7. September ist es so weit! Was wird da entsorgt (zusamen mit der Kehrichtabfuhr Kreis 2)? Nur die Gemeindeversammlung oder gar die ganze Gemeinde?

15. März 2015

 

Rattenfänger

 

Eine Aussage von Fauke Petry (AfD) - im Umfeld der Landtagswahlen in drei Bundesländern Deutschlands hat mich zwar nicht wirklich überrascht, aber masslos erschreckt: «Als junge Partei verfolgen wir den grossen Erfolg der SVP mit Interesse und versuchen, uns daran zu orientieren.» Und sie wünscht sich "mehr schweizerische Verhältnisse" und meint damit sowohl den Stil, als auch die Ideologie einer Partei, der SVP. Die Schweiz als Vorbild von Hasspredigern (in adrettem Gewand, lächelnd freundlich, nicht in Moscheen) - in aller Öffentlichkeit.

Fauke Petry AfD) und Cristopfh Mörgeli (SVP)  (Bild: ARD)
Fauke Petry AfD) und Cristopfh Mörgeli (SVP) (Bild: ARD)

Nach einem Tag ist der aufschlussreiche Artikel zu den Parallelen in den Programmen der SVP und AfD beim Internetauftritt des TagesAnzeigers verschwunden und nur noch über die Suchfunktion erreichbar (ein ganz und gar unüblicher "Zufall").

Hier deshalb der Link zum aufschlussreichen Vergleich zwischen SVP und deutscher AfD

Es ist bezeichnend, dass in der politischen Diskussionsrunde von Anne Will, der (von den eigenen Anhängern) als Nationalrat) abgewählte Christoph Mörgeli die "wahre Schweiz" vertritt und niemand wagt zu sagen, was hier in aller Öffentlichkeit stattfindet: Freundliche Ausgrenzungsparolen vor einem Millionenpublikum, in einer Situation, wo es um Hunderttausende Menschenleben geht und die Politik in in ganz Europa nach Lösungen ringt. Ursprünglich wollte ich dazu eine Kolumne schreiben une all die versteckte und offene Hass"philosophie" beim Namen nennen. Eine braune Sauce, die immer mehr salonfähig gemacht wird, letztlich aber nichts anderes als Faschismus ist.

Lew Sinowjewitsch Kopelew, russischer Germanist und Schriftsteller  1912-1997 (Foto: akademie-rs.de)
Lew Sinowjewitsch Kopelew, russischer Germanist und Schriftsteller 1912-1997 (Foto: akademie-rs.de)

Dann ist mir zufällig - in ganz anderem Zusammenhang - ein Zitat des russischen Schriftstellers Lew Kopelew in die Hände gekommen. Es ist das Bekenntnis eines Dissidenten, der für seine Überzeugung jahrzehntelang im Gefangenenlager war (unter anderem mit Alexander Solschenizyn) und der die letzten Jahre in Köln gelebt hat: "Heute gehöre ich keiner Partei an, keinem »Bund Gleichgesinnter«. Ich bemühe mich, meine Beziehung zu Geschichte und Gegenwart durch jene Lehren zu bestimmen, die ich aus allem zog, was ich erfahren und erlebt habe. Diese Lehren münden in zwei schlichte Gebote: Toleranz und Wahrheit. Toleranz ist die erste Bedingung zur Erhaltung des Lebens auf der Erde, die mit immer mehr und immer vollkommeneren Waffen für den Massenmord ausgerüstet ist. Zwietracht unter Völkern und Staaten oder Parteien, das Anwachsen explosiven Hasses kann zu jeder Stunde zur tödlichen Bedrohung für die gesamte Menschheit werden.

Toleranz verlangt nicht danach, Unstimmigkeiten und Widersprüche zu verschleiern. Im Gegenteil, sie fordert, die Unmöglichkeit eines alles umfassenden einheitlichen Denkens anzuerkennen und darum fremde und gegensätzliche Ansichten ohne Hass und Feindschaft zur Kenntnis zu nehmen. Man soll nicht Zustimmung vorgeben, wo man nicht zustimmmt, darf aber den Andersdenkenden nicht unterdrücke oder verfolgen."

15. März 2016

 

Die Rattenfänger

 

Vor und nach den Wahlen in Deutschland (und in der Schweiz)

 

"Als Hassprediger werden vor allem Geistliche und seltener Politiker  bezeichnet, die zu Feindschaft und Hass aufstacheln oder sogar direkt zu Gewalttaten aufrufen und dabei in ihren Reden oder Schriften aufwiegelnde und verwenden. Der Ausdruck wurde vom Duden 2006 aufgenommen und kann als politischer Kampfbegriff verwendet und empfunden werden." (Quelle: Wikipedia)

 

Das öffentliche politische Klima ist jetzt dort angelangt, wo man es bisher eingeschlossen hat: bei politischen Tiraden von Fanatikern in geschlossenen Kreisen in kleinen "Traktächen". Spätestens mit der Rede des griechischen Abgeordneten Eleftherios Synadinos von der Partei "Goldene Morgenröte" (welch zufällige Verwandtschaft mit dem Bild-Signet der SVP !) im Plenarsaal der EU und dem Hinauswurf durch den Ratspräsienten haben politische Hasspredigten eine weltweite Öffentlichkeit erlangt. Hassparolen - sie kommen meist gesitteter und freundlicher daher - als Rassismus und Ausgrenzung, Abschottung bis hin zum Stacheldraht und plakativ zelebrierter "Vaterlandsliebe" ("Kann Vaterlandslieb schlecht sein?" Wahltransparent der AfD). Aus den Schäfchen werden immer deutlicher Wölfe, und niemand wagt es, die Situation beim Namen zu nennen. (Weil er rasch mit einer Verleumdungsklage zu rechnen ist!)

 

Der "Tages-Anzeiger" hat in einem klaren, gut recherchierten Beitrag die Frage gestellt:
(der Aufmacher ist schon nach einem halben Tag aus dem Internet-Auftritt verschwunden und nur noch via Archiv zu erreichen)

So deutlich ist die Position der beiden populistischen Rechtsparteien bisher kaum je dargestellt worden. In acht Punkten (des Parteiprogramms) werden die Gemeinsamkeiten so klar, dass der salonfähig gemachte Rechtspopulismus selbst überzeugte SVP Sympathisanten belehren, vielleicht sogar erschrecken muss.

Hier der Link zum Tages-Anzeiger- Artikel

(Sollte es nicht klappen, dann wurde der Artikel ganz vom Netz genommen, was mich nicht wundern würde!)

 

Als Alternative - als befreiender Denkansatz - ein Literaturessay von Hans-Martin Wietek zum "deutschen Russen", dem Schriftsteller Lew Kopelew, das so beginnt:

„Doch ich will frei sein von jeder wie auch immer gearteten Abhängigkeit des Geistes. Nie wieder werde ich einem Götzen dienen, nie wieder höheren Mächten gehorchen, um derentwillen man die Wahrheit verbergen, andere und sich selbst betrügen, Andersdenkende verfluchen oder verfolgen muss." (geschrieben 1996)

Hier der Link zum lesenswerten ArtikelAuch Kopelew spricht von Freiheit - wie die lautstarken Parolen der beiden Parteien SVP und AfD. Doch seine Botschaft ist eine ganz andere, eine menschliche, eine in seinem beweten Leben erlittene.

29. Dezember 2015

 

Aufgeschnappt
Zum neuen Jahr von René Gabriel auf

"Genuss ist die Erfüllung einer Vision"

 

 

Mein Erfolgsgeheimnis XMV

 

"XMV? Ich nahm es zur Kenntnis und grübelte erst nicht gleich weiter, sondern informierte mich in den Tagen danach. Es sei kein direktes Medikament, sondern eher ein Generika, erfuhr ich. Und – dass es frei erhältlich sei und somit beliebig einsetzbar.

Es behandle dabei nicht primär Krankheiten, sondern Symptome. So sei dessen Einsatz bei anschwellenden Angstzuständen, bei partieller Unentschlossenheit, in Fällen von steroider Beratungsresistenz, bei Androhung einer nicht divergierenden, kontemplativen Phase, vor wichtigen Entscheiden oder gar bei einem luziden Intervall angesagt. Auch helfe XMV bei Bankrottphobie und – nicht zuletzt – bei einer (noch) nicht zu stark ausgeprägten Intelligenzamnesie.   

Heute weiss ich: XMV ist ein psychisches Medikament, welches durch gezieltes Einnehmen und einverleiben von akustischen Signalen und visueller Memorisierung im eigenen Körper gefördert wird. Es wird unmittelbar vor dessen gezieltem Einsatz generiert und portioniert, damit die Dosierung ganz genau und gezielt wirkt.  

Trotz seiner Wichtigkeit ist XMV weder in Apotheken, noch im Duden zu finden. Also ist das Erfolg bringende XMV ein selbst anzueignendes, probates Mittel, denn hinter dem XMV versteckt sich der Xunde MenschenVerstand!

 

 

Wenden Sie es täglich an, die Nebenwirkungen sind durchwegs positiv!

06. Dezmber 2014

 

Aufgeschnappt
zum Sankt-Nikolaus-Tag:

 

Happy Christmass
(war is over)

by Celine Dion

 

Songtext: John und Yoko Lennon

13. Juli 2014

 

Aufgeschnappt:

Das Doodle zum heutigen WM-Final

 

Doodles sind lustige, überraschende und manchmal spontane Änderungen am Google-Logo, mit denen Google besondere Ereignisse, Feiertage, Jahrestage und das Leben berühmter Künstler, Pioniere und Wissenschaftler ehren möchte Hier das Diidke zum Fussball-WM-Final..

 

http://www.google.com/doodles/world-cup-2014-final