Die neue Serie: Neuanschaffungen in der Sammlung       Peter Züllig (Teil 8 - aktuell))

Fast täglich neu und nur noch über die Serien-Ankündigung zu erreichen.
Im Gegensatz zur bisherigen Praxis erscheinen alle "Neueingänge" nur noch in dieser Rubrik und nicht mehr in ganzer Länge auf  der Frontpage. Das Archiv der "Neueingänge" umfasst inzwischen sieben Teile  mit rund 500 Eintragungen. Es ist nur ein kleiner Teil der gesamten Sammlung mit etwa 5000 Exponaten, die zwar in einer Excel-Datei genau registriert, aber nicht - wie die "Neueingänge" beschrieben sind.  

Die früheren Eingänge zur Karl May Sammlung

Teil 1            Teil 2             Teil 3           Teil 4          Teil 5           Teil 6          Teil 7         

13. Januar 2018

 

Jürgen Lill

 

Die Abenteuer des Old Surehand
Durch Kriegsversehrtes Land Band 1

 

MVB Jüag Jürgen Lill - 2017
Soft-Cover (Taschenbuch: 15,2x3,2x22,9)
ISBN 10: 3811630378
ISBN-13: 978-398160374

Ein Buch, das an die von Karl May geschaffene Figur "Old Surehand" anknüpft und weitererzählt. Eine Art fiktionaler Biografie (Biographie romancée), mit dem Unterschied, dass die Figur von Old Suhrehand schon bei Karl May weitgehend fiktional ist. Einen Fachausdruck für die Fiktionalisierung eine bereits fiktional erzählten Figur gibt es wohl nicht. 

 

(Foto: Facebook-Site von Jürgen Lill)
(Foto: Facebook-Site von Jürgen Lill)

"Jeder, der die Abenteuer Karl Mays verfolgt, der in seinen Büchern die Erlebnisse seine unzähligen Reisen schildert, stösst früher oder später auf den Band "Old Suhrehand". 
Old Surehand galt als der beste Schütze des Wilden Westens. Aber er war mehr als nur ein Waldläufer und unübertrefflicher Schütze. Er war ein Mann mit Herz, ein Mann, der für das einstand und kämpfte, woran er glaubte und dessen Abenteuer auch ihn weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus geführt haben. Er hat es verdient, dass auch seine Geschichte weiterlebt und nicht in Vergessenheit gerät.", so der Einstieg in die Geschichte. Die Geschichte wird wohl noch eine Fortsetzung bekommen, 

da der Titel den Vermerk "I", also Band 1 trägt. 
"Das Land ist vom Krieg gezeichnet... Nicht alle Menschen wollen akzeptieren, dass der Krieg vorbei und für den Süden verloren ist. Überall herrscht rohe Gewalt. Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung...."
Der Name Old Shurehand, "sowie die Heldentaten seines Trägers verbreiten sich wie ein Lauffeuer im Land. Dabei wollte der schweigsame und menschenscheue Leo gar kein Held sein."

Zum Buchautor und Schauspieler:  "

 "Jürgen Lill (*1964) ist ein deutscher Schauspieler und Stuntman. Nach eigener Angabe war ihm beim ersten Ansehen von Karl-May-Filmen als Kind klar, dass er einmal Old Shatterhand spielen will. Auf der Freilichtbühne Weitensfeld war er 2000 als Dr. Karl Sternau in "Der Schatz der Azteken* zu sehen und 2002 als Old Shatterhand in "Unter Geiern". In Winzendorf war er 2007 in "Der Schatz im Silbersee" noch einmal Old Shatterhand, fiel jedoch krankheitsbedingt aus." (Quelle: Marl May Wiki")

 

Jürgen Lill als Old Shatterhand (Foto: S. Busch)
Jürgen Lill als Old Shatterhand (Foto: S. Busch)

12. Januar 2018

 

Gedenkmedaille:

 

Erinnerung

75. Todestag von Karl May

 

Feinsilber (999) 
Erinnerungsmedaillen werden zu einem gewissen Jubiläum oder als Erinnerung geprägt. Alle Erinnerungsmedaillen sind entweder aus 900/1000 Silber oder aus 999/1000 Feinsilber. Medaillen sind kein Zahlungsmittel.

Vorderseit  : Schrift zentriert gross: KARL MAY
                    am Rand: 75. Todestag;  25-2-1842-39.3.1912

Rückseite:   Zentriert Porträt von Karl Ma
                    rechts und links am Rand: KARL    MAY
Zum 75. Todestag von Karl May wurden verschiedene Erinnerungstücke (Medaillen, Briefmarken, Schriften) herausgegeben. Die Deutsche Bundespost eine Winnetou-Sondermarke heraus. Die KMG (Karl-May-Gesellschaft) veröffentlichte  ein Jahr später (1988) das Sonderheft 75 mit grossen Presseartikeln aus dem Jahr 1987. zusammengestellt von Erich Heinemann.

Die gleich geprägte Medaille ist auch auf dem Numinsmatik-Brief mit der Sondermarke von der Deutschen Post.

18. Dezember 2017

 

Comic InfoNr. 66 
Sommer 2011

 

Eine Homage an Helmut Nickel

 

Ankündigung des Comicfestivals
in München

vom 23. bis 26. Juni 2011

 

Auf Seite 12 und auf dem Titelblatt der Zeitschrift
Die Comics sind eigentlich ein eigenes  recht umfangreiches Sammelgebiet. In einer Karl-May-Sammlung darf dieser Bereich aber nicht fehlen. Es gibt eine ganze Reihe von Comics, die Bezug auf Karl May nehmen. Einige sind Adaptionen von Karl May Werken und der Vorlage nahe, andere - wohl die Mehrzahl - haben nichts oder sehr wenig mit Karl-May-Geschichten zu tun.

Helmut Nickel (* 1924) ist wohl der bekannteste Comic-Zeichner, der Werke von Karl May als Comics umgesetzt hat. Als Walter Lehning an ihn herantrat, die Winnetou-Romane als Comic zu adap-tieren, war er von der Idee sehr angetan, so dass er diese Arbeit trotz seines Umzuges nach New York annahm. Er begann mit der Umsetzung der Winnetou-Trilogie, bereits vor dem Ablauf der Urheberschutzfrist (am 1962)  Im Februar 1963 erschien dann im Lehning Verlag das erste Heft der der Reihe Reihe Winnetou nach Karl May, mit Heft 9 wurde die Reihe umbenannt in Karl May. Die Hefte 1 bis 8 und 10 enthielten Nickels Winnetou. In den Heften 12, 14 und 16 folgte Der Geist des Llano Estacado. Genau genommen war Nickels Karl-May-Adaption nicht in einzelne Abenteuer unterteilt, sondern als Endlosfortsetzung mit fließenden Übergängen konzipiert. Aufgrund des Erfolges seiner Karl-May-Reihe startete Lehning im September 1964 mit Winnetou eine weitere Reihe, die u.a. Material der ersten Reihe nachdruckte. Im Januar 1965 erschien das letzte Heft der Reihe Karl May. Nachdem in Winnetou alle Comics von Helmut Nickel nachgedruckt waren, startete in Winnetou 49 Nickels letzter Comic Der Schatz im Silbersee. Dieser wurde in den folgenden Heften fortgesetzt. Da Lehning aber ausstehende Honorargelder nicht beglich, stellte Nickel seine Arbeit ein. Nickels letzte Comicseite erschien im Oktober 1965 in Winnetou 55. Fortgesetzt und beendet wurde die angefangene Geschichte von Harry Ehrt. (Quelle: Karl-May-Wiki)

2011 hat man sich wieder an diese legendäre Serie erinnert. Die Edition 52 brachte den Band Hugh! Winnetou heraus, eine Hommage an Karl May und Helmut Nickel. In diesem Jahr ehrte das Comicfestival München mit dem PENG! Comicpreis, der in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen wurde. 

Das Comicfestival verfolgt die Tradition, Pioniere der deutschen Comicgeschichte auszuzeichnen. Helmut Nickel wird für seine außergewöhnlichen Abenteuercomics ausgezeichnet und mit einer Ausstellung im Jagd- & Fischerei-Museum gewürdigt. Der Künstler hat im Rahmen einer Abendgala den Preis persönlich entgegengenommen.

Helmut Nickel ist Deutscher aus Quohren (bei Dresden). Mit achtzehn Jahren wurde er eingezogen und geriet zum Kriegsende in belgische Kriegsgefangenschaft. Als sein zeichnerisches Talent bekannt wurde, erleichterten sich die Haftbedingungen. Er arbeitete als Lagermaler und zeichnete Werbedias für das örtliche Kino. 1949 schrieb er sich an der Freien Universität in Berlin (West) in Ethnologie, präkolumbianischer Kultur und Kunsthistorik ein. Zur Finanzierung des Studiums zeichnete Nickel Wild-West-Geschichten. Nickels Zeichnungen bestechen auch heute noch durch einen perfekten Bildaufbau, gelungene Perspektiven und abwechslungsreiche Grafik.

Helmut Nickel hat den PPENG-Preis selber in München in Empfang genommen.
Rechts das Dokument der Preisverleiung:  

Helmut Nickel mit Moderatorin Claudia Schöne und den Festivalleitern Heiner Lünstedt und Michael Kompa  © Stadtmagazin München 24


18. Dezember 2017

 

Puzzle - Legespiel:

 

Karl May: Winnetou
Pestalozzi-Verlag, Führt

 

Es gibt viele Legespiele (Puzzles) aus unterschiedlichen Verlagen, die vor allem in den 60er Jahren auf den Markt kamen. Die meisten lehnen sich an die Karl-May-Film an und nutzen Filmbilder als Vorlage. Allein der damalige Marktführer für Spiele, F.X. Schmidt, brachte in den 60er Jahen sechs grosse Puzzles zu Karl May Geschichten heraus. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, vor allem auch weil sie später, in den 70er Jahren, nachproduziert wurden.


er Pestalozzi-Verlag brachte in den 1970er Jahren Legespiele (je 48 Teile) mit Motiven der im gleichen Verlag erschienenen Reihe Karl May in Wort und Bild auf den Markt. Bisher sind mir zwei Ausgaben - Legespiel Winnetou und Legespiel Old Shatterhand - begegnet. Dieses, das Legespiel Nr. 625 1711 ist jetzt mit zwei gleichen Ausgaben in die Sammlung gekommen.

Das Problem aller bespielten Puzzles is die Vollständigkeit der Teile für alle Bilder. Hier sind es drei Bilder à 48 Teile. Bei einem Puzzel fehlen von einem Bild zwei Teile, die andern beiden Bilder sind komplet.
Beim zweiten, gleich Spiel ist nur eine Vorlage vollzählig, bei einer andern fehlt ein Teilstück, bei der dritten gar drei.Austauschen kann man die Teile nicht, weil sie unterschiedlich gestanzt sind. Das Legespiel wird sehr häufig angeboten, fast immer im schlechten Zustand oder mit fehlenden Teilen. 

Das zweite Spiel aus der gleichen Serie - Old Shatterhand - ist vollzählig, auch mit drei Vorlagen und je 48 Teile.
Die Bilder sind vermutlich von heinz Osthoff (*1921) der viele Bilder für den Pestalozzi-Verlag geschaffen hat. In der Buchreihe-Reihe "Karl May in Wort und Bild"  gibt es 15 Bände. Davon habe ich nur vier. Die meisten kaum je angeboten.