Neuerscheinungen - Bücher zum Thema Karl May

22. Oktober 2018

 

Pierre-Brice-Edition:

"...UND ÜBER NACHT WAR ICH WINNETOU"

Autorin: Hella Brice

 

Bereits an der Buchmesse in Frankfurt zeichnete sich ab, dass, dass der Karl-May-Verlag mit diesem Buch wiedereinmal positive Schlagzeilen machen konnte.
Siehe Bericht hier

Hella und Pierre Brice      Foto: Ralf Orlowski, Getty Images
Hella und Pierre Brice Foto: Ralf Orlowski, Getty Images

Die populäre Website Promiflash hat nun das Thema Pierre Brice als Winnetou ebenfalls aufgegriffen und über die Neuerscheinung im Karl-May-Verlag berichtet: "Hollywoodreife Liebes-Geste aus der Vergangenheit! Als "Winnetou" in der weltbekannten Karl-May-Filmserie wurde er berühmt und verzauberte mit seiner Rolle als Häuptling der Apachen Menschen auf der ganzen Welt. Im Alter von 86 Jahren verstarb Pierre Brice (✝86) in den Armen seiner Frau. Jetzt, drei Jahre nach dem Tod ihres Mannes, fand Hella Brice Dokumente und Bilder der Schauspiel-Legende...." Hier den ganzen Artikel lesen

Hier der Link zum Buch und den Verlagsangaben

25. Mai 2018

 

Indianerliteratur:

 

Custers letzte Botschaft
und
Hier liegt meine Yuccafrucht
                                begraben:
                                Apachen der Sierra Madre 
                                           von Tom Prescott

Tom Ptrscott ist das Pseudonym eines Autors in der Schweiz, der bis heute zwei Indianer-Romane verfasst hat. Es sind fiktive Erzählungen mit einem realen, recherchierten histori-schen Hintergrund.  Der Autor (geb 1967) hat auf seinen Reisen durch Nordamerika viele Impressionen gesammelt. Er besuchte auch das Little Bighorn Schlachtfeld in Montana/USA, in dem das


Crow-Indianer Reservat liegt. Das Szenario wurde sorgfältig studiert und so entstand schließlich sein Debütroman "Custers letzte Botschaft", der auf wahren Begebenheiten beruht. Sein zweites Buch ist soeben erschienen. Auch wenn die beiden Romane nichts mit Karl May zu tun haben, so gehören sie doch in die (kleine) Abteilung "Indianerliteratur" meiner Sammlung. Eine ausführliche Buchrezension folgt, sobald die beiden Bücher gelesen sind.

06. März 2018

 

Erich Wulffen:


Karl Mays Inferno

Eine Kriminalpsychologische Biographie

 

Eines der intressantesten und wichtigsten Bücher in der Reihe der Sekundärliteratur zum Schriftsteller und Werk von Karl May. Weil es dazu so viele Aspekte gibt, wird diese Neuerscheinung auf einer eigenen Seite besprochen.
Hier geht es zur Inferno-Seite

 

Das Buch gehört wohl zu den interessantesten Neuerscheinungen rund um das Leben und Werk Karl Mays. Es ist ein Buch, das vor rund 90 Jahren geschrieben wurde und erst heute herausgebracht werden kann.Allerdings "eingepackt" in viel wissenschaftlichen, editorischen, historischen Details, Ergänzungen und Einordnungen. Dies macht das Buch so schwierig zum Lesen. 

Ist es ein wissenschaftliches Buch, ein voyeuristisches Buch, ein Zeitdokument, eine Sensation, eine Verständnishilfe für das Erfassen des schwierigen Charakter des Erfolgsautors?  Weiterlesen hier

Dies ist eine Vorschau. Ich werde rechtzeitig  zum Theaterereignis einladen und nachher auch darüber berich-ten. Es gibt nur eine einzige Vorstellung 

lja Richter bietet im Alleingang eine wilde Lesung mit Musik, eine Hommage an Karl May.

In 90 Minuten schildert er Mays Schicksalsweg vom Kleinkriminellen zum Best-sellerautor. Hochstapler und Genie! Ein Solo mit allen Mitteln der Unterhal-tungskunst, mit viel Komik und ohne Klamauk, In mehr als 50 Theater- und Musicalinszenierungen zeigte bisher Ilja Richter  seine grossen Qualitäten als Charakterdarsteller. 


01. Januar 2018

 

Neuerscheinung:

 

Jahrbuch der Karl May Gesellschaft 2017

 
Das siebenundvierzigste Jahrbuch dokumentiert aufs Neue die überaus produktive wissenschaftliche Rezeption von Leben, Werk und Wirkung Karl Mays. 

 

Herausgegeben von der KMG (Karl-May-Gesellschaft)
Claus Roxin, Florian Schleburg, Helmut Schmiedt,

                                           Hartmut Vollmer und Johannes Zeilinger

Hansa Verlag - Husum
431 Seiten, ISBN 978-3-941629-18-9
Hier das Inhaltsverzeichnis:

  • Hartmut Vollmer: Das siebenundvierzigste Jahrbuch (S.7)
  • Hartmut Vollmer: »Ich habe das herzliche Bedürfniß, Ihnen die Hand drücken zu dürfen …«. Überlegungen zu einem neu entdeckten Brief Karl Mays an den Historiker Karl Lamprecht (S.15)
  • Klaus Eggers: Napoleon und Oberförster. Auf der Spur des biologischen Großvaters (S.39)
  • Christoph F. Lorenz: Die Rückkehr in die Heimat. Karl Mays frühes Manuskript-Fragment ›Der verlorene Sohn‹ als Inspiration und Motivquelle (S.67)
  • Rudi Schweikert: »Da fand ich das Wort Befour«. Zur Herkunft der Namensform ›Befour‹ für Karl Mays frühen Sehnsuchtsort und einiges zu ihrem Kontext (S.85)
  • Eckehard Koch / Gerd Hardacker: »Winnetou liebt Juarez …«. Indianer und Deutsche in Karl Mays Romanen um Benito Juárez und Kaiser Maximilian von Mexiko (S.99)
  • Sophia Wege: Der Leser hat immer Recht. Karl Mays Evolutionäre Ästhetik (S.141)
  • Ulf Abraham: Karl May als Erzähler. Semantische Felder und Textmuster in ›»Weihnacht«!‹ (S.171)
  • Hartmut Wörner: Zwischen Depression und Aufbruch. Karl Mays Orientreise und sein Gedichtband ›Himmelsgedanken‹ (S.193)
  • Stefan Schawe: Frau Pollmer, die Femme fatale. Ein Mythos als Mittel der Vergangenheitsbewältigung in Karl Mays ›psychologischer Studie‹ (S.223)
  • Peter Hofmann: Der Streit um das wahre Bild. Karl Mays ›Winnetou IV‹ als Idolatriediskurs (S.249)
  • Hermann Wohlgschaft: Ein ›undogmatisches Christentum‹ oder Wie ›christlich‹ dachte Karl May? (S.279)
  • Karl May: Mein Glaubensbekenntnis (S.315)
  • Florian Schleburg: Ich-Erzähler, Sünder, Visionäre. Karl May und … Dante Alighieri (S.319)
  • Helmut Schmiedt: Literaturbericht (S.361)
  • Henning Franke: Medienbericht (S.383)
  • Joachim Biermann: Im Banne der 1960er Jahre. Die Karl-May-Gesellschaft 2016 (S.423)
  • Die Autoren des Jahrbuchs (S.432)

01. Januar 2018

 

Neuerscheinung:

 

Auf der See gefangen 
AHK 1/9 

Abenteuererzählungen II

 

Karl-May-Verlag, Radebeul 
2017 551 Seiten, mit editorischem Bericht

ISBN 978-3-7802-2008-0

 

Abteilung Frühwerk 

1. Auf der See gefangen

2. Ein Dichter

3. Die Both Shatters

 

Als zweiter Band mit frühen Abenteuererzählungen Karl Mays im Rahmen der HKA (nach Band I.8 „Aus der Mappe eines Vielgereisten“) enthält „Auf der Seegefangen“ drei im Wilden Westen angesiedelte Werke Karl Mays.

Das umfangreichste davon gibt dem Band den Titel: „Auf der See gefangen“ ist Mays erster vollendeter Roman. Deutlich erkennbar knüpft er an seine früheste Winnetou-Erzählung „Old Firehand“ an, weitet aber den Handlungsraum einerseits bis nach Deutschland aus und lässt andererseits größere Handlungsteile auf See spielen. Nach der Erstveröffentlichung in der Zeitschrift „Frohe Stunden“ 1878 erlebte der Roman zwei weitere Veröffentlichungen (vermutlich ohne Zutun Karl Mays) und wurde schließlich vom Autor selbst in erheblich gekürzter und bearbeiteter Form in den zweiten Band der Old-Surehand-Trilogie aufgenommen.

     Als zweites ebenfalls recht umfangreiches Werk enthält der Band die Erzählung „Ein Dichter“ von 1879, von May später unter dem Titel „Ein Pfahlmann“ nochmals in bearbeiteter Form veröffentlicht. Es handelt sich um eine Handlung, die May in seinen späteren Wildwest-Erzählungen nicht wiederverwendet hat: Der titelgebende Held ist nicht Old Shatterhand, sondern Richard Forster, ein dichtender Westmann, der in einem Städtchen in Arkansas die Liebe seines Lebens kennenlernt und nach aufregenden Abenteuern schließlich auch zur Frau nimmt.

 

     Den Band beschließt die kurze Erzählung „Die Both Shatters“, ebenfalls erkennbar beeinflusst von der frühen Erzählung „Old Firehand“ und zu Lebzeiten Mays nur ein einziges Mal (1882) veröffentlicht.