Kultur  (Literatur, Theater, Kunst etc.)

05. Oktober 2018

 

 

Foto: Nikolaus Stauss
Mit der Kamera unterwegs seit 1950

 

Niklaus Stauss ein Stück Kulturgeschichte. Ein Stück lebendiges Zürich. Kulturgeschichte sind auch seine Bilder. Ein Stück Kulturwelt auch. 800 Bilder von anderthalb Millionen Aufnahmen aus sechs Jahrzehnten. Alles Begann in eine "illegalen" Dunkelkammer in der Klosterschule Disentis. "Während der Schulzeit richtete ich ein geheimes Fotolabor im Estrich ein, den Schlüssel hatte mir Bruder Fintan besorgt. Ich besass keinen Vergrösserungsapparat, deshalb sind alle Fotos in 6x9 Zentimeter, so gross,wie die Negative der Gevabos waren. Die Abzüge versah ich manchmal mit Büttenrand. Ich habe meine Schulkameraden fotografiert und viel geübt..."

Aufnahmen aus den Jahren 1950-1954 aus Disentis. Rechts der Speisesall.
Aufnahmen aus den Jahren 1950-1954 aus Disentis. Rechts der Speisesall.

So steht es im Buch, das seine Tochter herausgebracht hat. Was nicht darin steht - und natürlich nicht ins Buch gehört -, ist der Umstand, dass Niklaus nicht allein war im "verborgenen" Labor. Sein um ein Jahr jüngerer Schulkamerad war fast immer dabei, wenn er nachts im grossen Klostertrakt ins Labor schlich. Dieser Schulkamerad war ich. Er in der "Lehrer" Sachen Bild, ich der Schüler. Wir beide haben später einen "Bildberuf" ergriffen, auf ganz unterschiedlichen Wegen. Beruflich sind wir uns immer mal wieder begegnet, er mit der Kamera, ich mit einem Fernsehteam. Auch privat haben 

wir uns nicht ganz aus den Augen verloren. Schon gar nicht in der Erinnerung. Waren es doch wunderschöne Jugendtage, in seinem Ferienhaus im Waldenstadberg oder bei meiner ersten Party im Elternhaus in Lichtensteig.

Das Buch verbindet persönliche Erlebnisse mit der kulturellen Welt, in der wir uns beide sechzig Jahre lang immer wieder bewegten. Es sind Momente aus ganz verschiedenen Perspektiven, festgehalten von einem Unermüdlichen, der von und dem Bild lebt. Noch immer "bewaffnet" mit der Kamera, die auch bei ihm längst digital funktioniert. Also ohne geheimes Labor im Klosterestrich, dafür mit einem riesigen Bildarchiv, und noch immer mit der Leidenschaft, Bilder mehr werden zu lassen, als nur Abbilder der Realität. In seinen Bildern sind es immer Momente, verbunden mit der augenblicklichen Situation, mit den Umständen, den Menschen und ihren Gefühlen. Kurzum: mit dem Leben. Ein Panoptikum des Lebens, vor allem des kulturellen Lebens. 

12. August 2017

 

Neapel und seine geniale Freundin

Auf den Spuren von Elena Ferrantes literarischem Welterfolg

 

 Aufgeschnappt in der NZZ vom 20, Juli 2018 ((Wochenende)

Die Stadt und ihre Unbekannte

 

"Die besten Reiseführer über Neapel sind die Romane von Elena Ferrante. Wir suchen die weltberühmte Autorin, die niemand kennt, weil sie sich aller Öfentlichkeit verbirgt. 
Von Brigit Schmid (Text) 
und Ottavio Sellitti (Bilder)"

Ein hervorragender Bericht in der NZZ zu den Büchern von Elena Ferantes. Die erstem beiden Bücher des vierbändigen Romans wurden hier in der Rubrik "Gelesen" bereits kurz besprochen. 

Die Online-Version dieses Berichts ist hier abzurufen.

 

Die eigene Besprechung von Band 3 und vier folgen auf dieser Website später.


16. Juni 2018

 

Schmuck Avard

 

Im "Schmuck Magazin" 
Ausgabe 4/2018

Die Zeitschrift "Schmuck" präsentiert zum 10. Mal einen Wettbewerb, in welchem 36 Kreationen in 6 Kategorien zur Wahl vor-gestellt werden. In der Kategorie "Design in Gold & Platin" ist unter den neun Nominierten auch ein Schmuck von Walter Mörgeli, Bubikon. Eine Fachjury ermittelt dann die drei Sieger in jeder Kategorie. Sie werden dann im August vorgestellt.

Der Schmuck von Walter Mörgeli: "Aus alt wird neu. Collier. 18 Kt. Gelbgold, 4 Süss-wasserperlen. Entstanden aus holem, antikem Panzercollier, das in Einzelteile zerlegt, geschmolzen und neu geformt wurde."

Nomination Nr. 9 - Walter Mörgeli
Kategorie: Design in Gold & Platin

Auf die Bilder klicken um sie grösser zu sehen. Auch das Publikum ist gefragt:"Wählen Sie mit, und nennen Sie uns Ihren Favoriten in jeder Kategorie." Wer die Arbeit von Walter Mörgeli, Goldschmied, toll findet, kann die hier 
der Redaktion melden.

Topschmuckstücke zur Wahl


12. Dezember 2016

 

Turmgeschichten

von 

Fritz Marti, Bubikon

Nur ein Wochenende hat der Künstler Fritz Marti, Bubikon, seine "Turmgeschichten" gezeigt: eine phantasievolle Serie von Zeichnungen, Bildern und Texten, die an Märchen erinnern und unerwartete "Geschichten erzählen". Der Künstler präsentiert 19 der Bilder und Texte in seinem Büchlein "Turmgeschichten" das für 30 CHF zu erwerben ist. Hier eine kleine Auswahl seiner, mitunter skurrilen Phantasie, die nicht nur amüsant ist, sondern zum Denken und vor allem zum Weiterdenken anregt. © Fritz Marti, Bubikon

 


27. Februar 2015

 

Theater auf 3sat:

 

Ohne Rolf

"OHNE ROLF" sind die Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises. Endlich blättern sie wieder in BERLIN!
Am 13. und 14. März in den WÜHLMÄUSEN.

 

Es lohnt sich immer doch hinzusehen, auch wenn man dabei lesen muss.

Mehr Infos: http://www.ohnerolf.com/