Kultur  (Literatur, Theater, Kunst etc.)

25. Februar 2020

 

Kultur in Corona-Zeiten:

 

Opernhaus Zürich

Live-Aufzeichnung der Premiere
"Orphée und Euridice"

Nicht nur die Wirtschaft auch viele Formen der Kultur (und Menschen, welche Kultur über alles lieben), leiden unter den Corona-Restriktionen. Das Opernhaus Zürich schrieb: "Als grösster Arbeitgeber der Schweizer Kulturbranche bleibt uns leider keine Wahl als den Betrieb zu schliessen und ab sofort Kurzarbeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beantragen. Als Teil der Gesellschaft sehen wir natürlich unsere

Verpflichtung, zur Eindämmung der Pandemie beizutragen."

Hier - als Appetitanreger - der Träiler der Neuinszierung von "Orpheus und Eurydike"


Kultur als geistige, künstlerische, gestaltende Leistung umfasst auch das Verhalten in Zeiten der Pandemie. Kultur ist also das genau das Gegenteil von dem, was Corona-leugner, Impfgegner, Maskenverweigerer, Verschwörungstheortiker tun. Politiker, die von Diktatur sprechen, wenn es darum geht, Menschen zu schützen, Leid zu vermindern, eine tödliche Gefahr zu bannen. sind in die Zeiten der Barbarei zurückgefallen. 

Hier geht es zur kulturellen Alternative des Opernauses.

05. Februar 2020

 

Kultur in Corona-Zeiten

Tschaikowskys 3. Sinfonie

Tonhalle-Orchester Zürich

 

Die Kultur-Institute (Theater, Konzerthallen, Museen etc.) versuchen mit möglichst originellen Ideen den Kulturbetrieb aufrechtzuerhalten. Ich werde in der nächsten Zeit auf einige Angebote hinweisen und (wenn möglich) diese direkt verlinken.

Tonhallenorchester    (Bild: printscreen)
Tonhallenorchester (Bild: printscreen)

Heute mit dem Tonhallen-Orchester in Zürich, wo der Tschaikowsky Zyklus, aufgenommen in der Tonhalle Maag soeben abgeschlossen wurde. "Um Sie, liebes Publikum, noch vor Erscheinen der CD-Box im September 2021 an unserer Musik teilhaben zu lassen, haben wir die Konzerte aufgezeichnet und stellen Ihnen die einzelnen Werke im Laufe der nächsten Wochen auf unseren Kanälen

zum Nachhören und Nachschauen zur Verfügung. Wir starten mit Tschaikowskys 3. Sinfonie. 
Hier der Link zum Konzert (ohne Publikum)
Dazu hat die Tonhalle auch ein Programmblatt mit allen Angaben zum Werk und zur Aufführung veröffentlicht.
Programmblatt

28. Dezember 2020

 

Kultur in Corona-Zeiten

 

Auch alle Museen und Ausstellungen in der Schweiz mussten während den Festtage (sicher bis am 20, Januar 2021) zur Eindämmung der Pandemie schliessen. Einige von den kulturellen Institutionen haben Programm "für zuhause" entwickelt und laden nun ein, Ausstellungen, Führungen und Vorstellungen virtuell zu besuchen. Ich habe bereits das Angebot des Opernhauses (Zürich) hier vorgestellt. Jetzt möchte ich auf das Programm "Kunsterlebnisse für zuhause" der Fondation Beyeler, Riehen, hinweisen.

Es sind Führungen durch kompetente Kunstvermittler. Dabei zeigt sich aber deutlich, dass die mediale Umsetzung (vor allem bezüglich Dramaturgie und Präsentation) nicht ganz einfach ist. Vieles, was bei einer Begegnung vor Ort ein Erlebnis ist, schafft den Weg über den Bildschirm nur schlecht.


Hier das "geglückte" Beispiel einer Werkbetrachtung von Anne Siegel (Schriftstellerin) in der Ausstellung «You are the Weather» der amerikanischen Künstlerin Roni Horn.

19. Dezember 2020

 

Kultur in Corona-Zeiten

 

Zugegeben, nach bald einem Jahr (mehr oder weniger) Abstinenz von kulturellen Veranstaltungen, vermisse ich ihn schon, den Kulturbetrieb. Man darf ja weiterhin Skifahren (ist ja in frischer Luft!!), doch die Museen und Ausstellungen bleiben geschlossen. Die Kulturlobby ist halt bedeutend weniger mächtig, als die Touristen- und Wintersport-Lobby. Dabei ist die Ansteckungsgefahr in vielen oft eher "einsamen" Museen und Ausstellungen (Ausgenommen bei Blockbusters) viel geringer. Politische Kräfte sind oft schwer zu verstehen!  Doch einige "Kultur-Institutionen" gehen mit den Einschränkungen (und Verboten) sehr kreativ um. Zum Beispiel das Opernhaus Zürich,

La-scintilla   (Bild: printscreen Opernhaus Zürixh)
La-scintilla (Bild: printscreen Opernhaus Zürixh)

das coronabedingt natürlich geschlossen bleibt. (Sitzplätze 1'100). Nun, das Opernpublikum ist (altersmässig) nicht gerade jenes Publikum, das viral unterwegs ist. Und trotzdem: Die (oft als "verstaubt" angesehene Institution "Oper" hat eine der besten Websites der Branche mit einem faszinierenden Angebot von Streaming-Aufführungen, Vorstellungen, Gesprächen und Einführungen. Ab heute - zum Beispiel - "La Scintilla Konzert" um 17.00 Uhr als Live-Streem und vom 20. - 27. Dezember 2020 jederzeit als Video on Demande. Die drei Aufführungen ("Boris Godunow", "Maria Stuarda" und "Die Csárdásfürstin") waren im November 48 Stunden "online" und sind leider (aus rechtlichen Gründen) nicht mehr abrufbar. Vielleicht lohnt es sich, das Kulturangebot in diesen Zeiten einmal anders zu geniessen. Ich werde hier - ab und zu - auf besonders interessante Angebote aufmerksam machen.

Zurück zur Fondation Beyeler

27. Februar 2021

 

Video on Demand:

Orphée et Euridice

 

Die Produktion ist bis 5. April 2021  verfügbar.

"Orpheus, der Musiker, in dem sich das tiefe archaische Staunen über die Macht der Töne personifiziert, bezaubert nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, Bäume und Felsen. Wenn er singt und spielt, hört der Wind auf zu wehen. Eurydike ist seine Liebe.

(Bild: Printscreen, Opernhaus)
(Bild: Printscreen, Opernhaus)

Als sie stirbt, kennt Orpheus’ Wehklagen keine Grenzen. Er erweicht schliesslich die Götter, die ihm ein Zugeständnis machen, das zugleich Prüfung ist: Will er seine Frau wiederhaben, muss er nicht nur die Hadeswächter versöhnlich stimmen, sondern Eurydike ohne ein Wort der Erklärung und ohne sie anzusehen, wieder aus dem Totenreich herausführen – ein Akt der äussersten Selbstdisziplin. Doch in den Irrgängen des Hades gibt er dem Schmerz Eurydikes nach, die sich von ihm nicht mehr geliebt glaubt. Orpheus dreht sich – gegen alle Vernunft – um. Bei Christoph Willibald Glucks Version des berühmten Mythos ist dieser Moment Ausdruck tiefster Menschlichkeit und einer grenzenlosen Sehnsucht nach Intimität.

Den psychischen Ausnahmezustand malt Gluck mit unvermuteten Affektumschlägen und raschen Tempowechseln; seine Musiksprache ist hochemotional und gleichzeitig schlicht. Die Wiener Uraufführung in italienischer Sprache von 1762 blieb noch ohne Resonanz, doch die französischsprachige Fassung für Paris 1774 leitete den Erfolg der Oper ein. Sie richtete der Gluckverehrer Hector Berlioz 1859 neu ein und schrieb den Part des Orphée, der in der französischen Fassung ein hoher Tenor war, für die Altistin Pauline Viardot um." (Quelle: Opernhaus Zürich)

Hier der Link zum Stream (bis zum 6. April verfügbar)

28. Oktober 2919

 

Gerold Späth
Der Chronist von "Barbarswila"

 

Lesung zum 80. Geburtstag des Rapperswiler Schriftsteller in Rapperswil

So ricntig versöhnt haben sich die beiden nie, die Rosenstadt am Zürichsee und der Schriftsteller, der in den fünfzig Jahren seines schriftstellerischen Schaffens der Stadt so ganz unterschiedlich geschliffene Spiegel vorgesetzt hat. So wurde auch sein achtzigster Geburtstag in die Lesung von zwei Geschichten aus dem soeben erschienenen neusten Werk "Alyeska" gut 

verpackt, ohne jede Lobhudlerei, dafür mit faszinierendem Inhalt aus der "Welt von Gerold Späth". Grossartig die Interpretation durch Helmut Vogel (Schauspieler), so dass allein die Sprache zum Schauspiel wurde. Da geht es um "Eis und Wasser" - natürlich auf dem Zürichsee - und um den alten Helbling, den Bierschiffer, der dem Stadelmann "eine Art Lachen" entlockt. Und in "Familienpapiere" mit dem "Hochwürden Herr Pfaff", wo schliesslich das "geschehen mag, was muss". 

Die "Versöhnung" - so sagt man in Rapperswil - habe vor zehn Jahren stattgefunden, mit einer Ausstellung in der Rosenstadt und der "Rückkehr" des Schriftstellers in "seine Heimat". Die Stadt ist "versöhnlicher" geworden, eine neue Generation ist am Ruder. Eine Generation, welche die einstige "Unversöhnlichkeit" fast nur vom Hörensagen kennt. Gerold Späth geniesst wohl die Anerkennung und antwortete auf die beiden - übrigens guten offfiziellen Grussworte, ohne falsches Pathos - mit seiner Version vom Begriff "Heimat". 

Hier geht es zu den Bildern der Veranstaltung. In der Rubrik "Gelesen" wird in Kürze sein Erzählband "Alyeska" besprochen.

28. Oktober 2019

 

"Späth verewigt Rapperswil auf der literarischen Landkarte"

 

So titelt die "Ostschweiz" in ihrem Bericht über die Veranstaltung zum 80. Geburtstag von Gerold Späth in Rapperswil. 

Die Autorin Elvira Jäger fasst zusammen: "Den städtischen Kulturpreis hat Gerold Späth bis heute nicht bekommen, dafür zahllose andere, auch den Gottfried-Keller-Preis im Jahr 2010, der als «Schweizer Nobelpreis» gilt.

 

Die Feier endete mit kritisch-versöhnlichen Tönen. Mit einem Auszug aus seinem «Heimat-Katalog» von 2009 erwies Späth dem frühneuhochdeutschen Dichter, Satiriker und Kirchenkritiker Johann Fischart die Reverenz, der 1576 die Hirsebreifahrt der Zürcher nach Strassburg beschrieb. In Späths Heimatkatalog tauchen der verehrte Primarlehrer, der sonntägliche Besuch in der Gartenwirtschaft und die Stäfner «Seichglocke» auf, die das Gewitter ankündigt. Dann natürlich der See, die Burg und die «ehrenwerten Pappnasenvögel mit Narrenkappen». In all dem sei gut wohnen."

Hier eine kurze Bildreportage. Die Veranstaltung wurde moderiert von Daniela Colombo. Die Grussworte sprachen Benedikt Würth (Stände- und Regierungsrat) und Luca Eberle (Stadtrat Rapperswil-Jona). Die beiden Kurzgeschichten von Gerold Späth las Helmut Vogel (Schauspieler und Musiker). Die Veranstaltung fand am 26. Oktober 2019 im Theatersaal "Alte Fabrik" in Rapperswil statt.

Bild des Tages von Hans Weiss am 04. Juni 2019

Kartause Ittingen: Doppel-Looping von 15m Höhe installiert auf der Klosterwiese. (KUNST, die ich nicht verstehe).   (Foto; Hans Weiss Flawil, CH)
Kartause Ittingen: Doppel-Looping von 15m Höhe installiert auf der Klosterwiese. (KUNST, die ich nicht verstehe). (Foto; Hans Weiss Flawil, CH)

03. Juni 2019

 

 

"Kunst, die ich nicht verstehe"

 

Lieber Hans,

du hast sie "verstanden", die Kunst in der Kartause Ittingen. Du hast sie nämlich beachtet, als "Bild des Tages" gewählt, ins Licht gerückt, zu einem Bild gestaltet und schliesslich darüber nachgedacht: "...die ich nicht verstehe."  Du bist zu einem Schluss gekommen, mit der du "Kunst" in dem Verstand deponieren wolltest, 
"Kunst" ist nicht zu verstehen, Kunst ist zu erleben. Offensichtlich hast du die Installation erlebt, darüber nachgedacht, dich geärgert, sie beachtet, Fragen gestellt.... Das Bild ist "deine" Interpretation des Werks. Hier eine andere: meine! Aufgenommen vor vor zwei Monaten: "Loop" von Matthias Bildstein (Wien) und Philippe Glatz (Kreuzlingen).

23. Oktober 2018

 

Ausstellung:

 

«wildwuchs in shelter»

Jubiläumsprojekt der KUNSTregionsursee                

19. Oktober – 4. November 2018

in der "Turbine" Giswil, LU

"Kunstschaffende des Vereins und deren Künstle-rfreunde sind angesprochen, ihre brach liegenden Kunstwerke und Ideen aus den Sparten Malerei, Bildhauerei, Installation, Fotografie, Performance, Video, Musik … quasi in die Turbine Giswil zu «pfanzen» (im übertragenen Sinn) und dort wuchern zu lassen. Die ehemalige Turbinenhalle mit dem stimmungsvollen Ambiente und der eindrucksvollen räumlichen Dimension lässt viel Entfaltungsspielraum für künstlerisches Schaffen."

Hier zeigt Hansueli Alder Hans (Bild rechts) acht grossformatige Fotografien und eine Videoprojektion "perpetuum mobile". Link zur Website von Hansueli Alder

Es stellen weiter aus: Martin Gut, Sandra Autengruber, Lena Estermann, Edwin Grüter, Kurt F. Hunkeler, Robert Müller, Pedro Krisko, Priska Leutenegger, Marc Lee, Vittorio Misticoni, Margrit Rosa Schmid, Werner Schmid, Urs Sigrist, Judith Spiess Meyer, Elda Treyer, Cornelia Wepfer. Weitere Informationen zum Projekt

11. September 2018

 

Ausstellung in Museum der Kartause Ittingen:

Helen Dahm
Ein Kuss der ganzen Welt

Ausstellung vom  

2. September 2018 – 25. August 2019

Helen Dahm (1878-1988), eine Schweizer Künstlerin, die lange Zeit in Oetwil am See lebte und arbeitete. Ich habe die Künstlerin damals noch besucht und schon in meinen frühen Sammlerjahren ein Bild von ihr gekauft. Es hängt noch heute prominent in meinem Haus (Bild unten). Es ist ein Bild 

aus der späten, abstrakten Phase in Helen Dahms Schaffen.Ein Werk aus dem Jahr 1969. Die Ausstellung zeigt die ganze Breite  ihres Schaffens.

Aus Anlass der Ausstellung in Ittigen erscheint auch ein Buch.:


Helen Dahm: "Ein Kuss der ganzen Welt" von Stefanie Hoch und Markus Landert, Kunstmuseum Thurgau (Hrsg.) -
2018, 216 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2. Preis 50 CHF   Hier bestellen

05. Oktober 2018

 

 

Foto: Nikolaus Stauss
Mit der Kamera unterwegs seit 1950

 

Niklaus Stauss ein Stück Kulturgeschichte. Ein Stück lebendiges Zürich. Kulturgeschichte sind auch seine Bilder. Ein Stück Kulturwelt auch. 800 Bilder von anderthalb Millionen Aufnahmen aus sechs Jahrzehnten. Alles Begann in eine "illegalen" Dunkelkammer in der Klosterschule Disentis. "Während der Schulzeit richtete ich ein geheimes Fotolabor im Estrich ein, den Schlüssel hatte mir Bruder Fintan besorgt. Ich besass keinen Vergrösserungsapparat, deshalb sind alle Fotos in 6x9 Zentimeter, so gross,wie die Negative der Gevabos waren. Die Abzüge versah ich manchmal mit Büttenrand. Ich habe meine Schulkameraden fotografiert und viel geübt..."

© Katharina Luetscher
© Katharina Luetscher

Herausgegeben von Barbara Stauss
Mit Texten von Zora de Buono und Hans -Michael Koetzle

Edition Patrik Frey No. 256  Format 33x21 cm, 448 Seiten, ISBN 978-3-906803-56-2

 

"Er hat sie alle gekannt, die Künstler, Schriftsteller und Musikerinnen, die Schauspieler, Tänzerinnen und Filmregisseure. Wo war er nicht überall dabei! Seine frühen Bilder hatten noch ausgesprochenen «Paparazzo»-Charakter, zum Beispiel Brigitte Bardot 1960 vor ihrer Cabane bei Saint-Tropez (aufgenommen von der schwimmenden Luftmatratze aus), Jazztrompeter Louis Armstrong 1962 in seiner Garderobe im Zürcher Kongresshaus (heute undenkbar), Regisseur Alfred Hitchcock 1963 auf der Croisette in Cannes."  (Quelle: Infosperber) - Weiterlesen hier

Aufnahmen aus den Jahren 1950-1954 aus Disentis. Rechts der Speisesall.
Aufnahmen aus den Jahren 1950-1954 aus Disentis. Rechts der Speisesall.

So steht es im Buch, das seine Tochter herausgebracht hat. Was nicht darin steht - und natürlich nicht ins Buch gehört -, ist der Umstand, dass Niklaus nicht allein war im "verborgenen" Labor. Sein um ein Jahr jüngerer Schulkamerad war fast immer dabei, wenn er nachts im grossen Klostertrakt ins Labor schlich. Dieser Schulkamerad war ich. Er in der "Lehrer" Sachen Bild, ich der Schüler. Wir beide haben später einen "Bildberuf" ergriffen, auf ganz unterschiedlichen Wegen. Beruflich sind wir uns immer mal wieder begegnet, er mit der Kamera, ich mit einem Fernsehteam. Auch privat haben 

wir uns nicht ganz aus den Augen verloren. Schon gar nicht in der Erinnerung. Waren es doch wunderschöne Jugendtage, in seinem Ferienhaus im Waldenstadberg oder bei meiner ersten Party im Elternhaus in Lichtensteig.

Das Buch verbindet persönliche Erlebnisse mit der kulturellen Welt, in der wir uns beide sechzig Jahre lang immer wieder bewegten. Es sind Momente aus ganz verschiedenen Perspektiven, festgehalten von einem Unermüdlichen, der von und dem Bild lebt. Noch immer "bewaffnet" mit der Kamera, die auch bei ihm längst digital funktioniert. Also ohne geheimes Labor im Klosterestrich, dafür mit einem riesigen Bildarchiv, und noch immer mit der Leidenschaft, Bilder mehr werden zu lassen, als nur Abbilder der Realität. In seinen Bildern sind es immer Momente, verbunden mit der augenblicklichen Situation, mit den Umständen, den Menschen und ihren Gefühlen. Kurzum: mit dem Leben. Ein Panoptikum des Lebens, vor allem des kulturellen Lebens. 

16. Juni 2018

 

Schmuck Avard

 

Im "Schmuck Magazin" 
Ausgabe 4/2018

Die Zeitschrift "Schmuck" präsentiert zum 10. Mal einen Wettbewerb, in welchem 36 Kreationen in 6 Kategorien zur Wahl vor-gestellt werden. In der Kategorie "Design in Gold & Platin" ist unter den neun Nominierten auch ein Schmuck von Walter Mörgeli, Bubikon. Eine Fachjury ermittelt dann die drei Sieger in jeder Kategorie. Sie werden dann im August vorgestellt.

Der Schmuck von Walter Mörgeli: "Aus alt wird neu. Collier. 18 Kt. Gelbgold, 4 Süss-wasserperlen. Entstanden aus holem, antikem Panzercollier, das in Einzelteile zerlegt, geschmolzen und neu geformt wurde."

Nomination Nr. 9 - Walter Mörgeli
Kategorie: Design in Gold & Platin

Auf die Bilder klicken um sie grösser zu sehen. Auch das Publikum ist gefragt:"Wählen Sie mit, und nennen Sie uns Ihren Favoriten in jeder Kategorie." Wer die Arbeit von Walter Mörgeli, Goldschmied, toll findet, kann die hier 
der Redaktion melden.

Topschmuckstücke zur Wahl


12. Dezember 2016

 

Turmgeschichten

von 

Fritz Marti, Bubikon

Nur ein Wochenende hat der Künstler Fritz Marti, Bubikon, seine "Turmgeschichten" gezeigt: eine phantasievolle Serie von Zeichnungen, Bildern und Texten, die an Märchen erinnern und unerwartete "Geschichten erzählen". Der Künstler präsentiert 19 der Bilder und Texte in seinem Büchlein "Turmgeschichten" das für 30 CHF zu erwerben ist. Hier eine kleine Auswahl seiner, mitunter skurrilen Phantasie, die nicht nur amüsant ist, sondern zum Denken und vor allem zum Weiterdenken anregt. © Fritz Marti, Bubikon

 


27. Februar 2015

 

Theater auf 3sat:

 

Ohne Rolf

"OHNE ROLF" sind die Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises. Endlich blättern sie wieder in BERLIN!
Am 13. und 14. März in den WÜHLMÄUSEN.

 

Es lohnt sich immer doch hinzusehen, auch wenn man dabei lesen muss.

Mehr Infos: http://www.ohnerolf.com/