Krippe aus Guatemala

 

11teilig, Holz, Handarbeit 

 

ca. 10 cm hoch

Guatemala ist der bevölkerungs-reichste Staat in Zentralamerika. Modernes Kunsthandwerk hat sich vor allem aus der Kultur der Maya in Guatemala entwickelt. Die Maya sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika, die insbesondere aufgrund der von ihnen im präkolumbischen Mesoamerika gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt sind. Rund 40 Prozent  der Guatemalteken sind europäische oder europäischer-indigener Abstammung. Die europäisch-indianische Bevölkerungsgruppe trägt im Gegensatz zu den anderen Ländern Mittelamerikas die Bezeichnung Ladinos.

Durch die Christianisierung durch die Spanier im 16. Jahrhundert wurden auch christliche Traditionen nach Guatemala gebracht. Später haben dann Einwanderer aus ganz Europa auch spezielle  Weihnachtsbräuche (Krippe, Weihnachtsbaum, Beschenkung) nach Guatemala gebracht. Es gibt trotzdem auch Unterschiede zu unserem Brauchtum. So werden in Guatemala die Geschenke unter Erwachsenen erst zu Neujahr ausgetauscht und in den letzten Tagen vor Heiligabend ziehen fröhliche Prozessionen durch die Straßen. Besonders ist, dass die Guatemalteken um Mitternacht Knallkörper und Raketen anzünden – wie bei uns zu Silvester. Damit feiert man die Ankunft des Christus-Kindes. 

Am Heiligen Abend kommen außerdem die Nachbarn vorbei – oder man besucht sie selbst, bringt ein kleines Geschenk mit und isst gemeinsam. Natürlich werden die Besuchten auch beschenkt, allerdings viel bescheidener als bei uns in Mitteleuropa. (Quellen: wikipedia, J. Horning, und Weihnachtsbür)