Krippe aus Specksteinmit blauer Beleuchtung (Kenia)

Rund 80 Prozent der Bevölkerung Kenias sind Christen- Entsprechend wird das Weihnachtsfest hier überall gefeiert und zwar fröhlich und ausgelassen. Es wird getanzt und festlich gegessen, traditionell eine Ziege geschlachtet-

Eine "moderne" Krippe, die -nur noch am Rande die kenianische Tradition (und die Ikonographie) des kenianischen Christentums (geprägt von der Verschmelzung heidnischer Riten mit mit christlichen Botschaften) zu tun hat. Typisch für Kenia ist die Arbeit mit dem weichen Speckstein.

Weihnachtsbäume hingegen, sind in Kenia äusserst selten. Nur die reicheren Familien können einen aufstellen. 


Einen Christbaum zu haben ist ein Zeichen von Wohlstand. Es handelt sich dabei auch ausschließlich um Plastikbäume, da es in Kenia keine echten Nadelbäume gibt. Die werden dann mit Luftballons und Papierschmuck oder mit Lichtern geschmückt.

Im Westen von Kenia wird hingegen der Kisii-Stein (Speckstein) abgebaut und verarbeitet. Jeder Bearbeitungsschritt ist Handarbeit: das Formen, das Schmirgeln, das Färben, die Gravur und die Politur.