Karl-May-Freilichtspiele Engelberg 2019 (aktuell)

24. März 2019

 

Der "Ölprinz" in Engelberg

 

Die Besetzung in den Hauptrollen

(Screenshot Tele 1)
(Screenshot Tele 1)

Winnetou: Tom Volkers

Old Shatterhand: Richard Bucher

Grinley (Der Ölprinz): Philipp Lüscher

Sam Hawkens: David Matthäus Zurbuchen

Buttler: Yves Vaucher 

Hobble Frank: Kaspar Weis

Tante Droll: Peter Wehrli

Bankier Rollins: Michael Enzler

Moka Schi / Ka Maku: Christoph Wettstein Nitsas Ini: Domenico Pecoraoi

Kantor Hampel: Claus Gerstmann                Scout Poller: Thomas Götz

Rosalie Ebersbach: Jasmin Clamor             Goldene Sonne: Sandra Sieber 

Berichterstattung in der Luzerner Zeitung

20. Februar 2019

 

Freilichtspiele:

 

Winnetou und der Ölprinz 

Ich weiss, jetzt kommen alle «Besser-wisser» auf den Plan. Nachträglich weiss «man» es ja immer besser! Die Veran-stalter haben selber ein paar wesentliche Veränderungen vorgenommen oder an-gekündigt. Das Problem liegt aber – davon bin ich überzeugt – nicht beim Spiel, sondern im Umfeld. Genauer gesagt: in der sogenannten Publikums-zone, beim «Circle». Zwar schön 

gebaut, ein kleines «Westerndorf», in einer herrlichen Landschaft, aber ohne Leben, ohne Attraktionen, ohne echte Stimmung. Wer die «Einstimmung» an anderen erfolgreichen Festspielen erlebt hat (ich war schon fast an allen in Deutschland), der weiss, was es braucht, damit Eltern mit ihren Kindern in Scharen anreisen. Vor allem, wenn sie einen langen Anreiseweg haben. Es muss attraktiv sein – für Kinder, wie für Erwachsene, es darf nicht zu teuer sein und es muss «Feststimmung» aufkommen, vor allem bei den kleinen Besuchern.

 

Dann die zwei Stunden Freilicht-Show. Sie sind dann der Höhepunkt, die Erfüllung der Erwartungen, die «Entführung» in eine Welt der Schurken und Helden, des Abenteuers uns der Freundschaft, der wilden Pferde und kühnen Reiter…
Im Vorfeld der Show liegt das Problem, nicht im Spiel, das beachtliche Qualität hat und ausgezeichnet in der Landschaft hineinwächst. Darum versuche ich ein paar wesentliche Punkte – eigentlich nur in Stichworten – aufzuzählen. Ich weiss nur zu gut, alles lässt sich nicht realisieren (Aufwand, Kosten, Zeit, Personal), doch einiges davon müsste – wie auch immer – verwirklicht werden, um den gewünschten Erfolg der Spiele zu haben.

  1. Es braucht mehr gedeckte Plätze im «Circle». Wenn es regnet oderwenn die Sonne «brennt» (eines von beiden ist immer mal der Fall), geht es nichtohne grosse Schirme als schützende Dächer über den Bänken und Tischen. Sonst kann kein «Leben» (keine Stimmung) auf dem Platz entstehen.
  2. Es braucht einen Kinderspielplatz, wo sich die Kinder «austoben» und ihre Erwartungen in Bewegung und Begegnung umsetzen können. Und zwar nicht nur, wenn die Eltern dauernd einen «Batzen» locker machen.
  3. Es braucht ein Fastfood-Angebot, das bei den Kindern «in» ist. Für Kinder ist eben die «Mc-Welt» ein Stück ihrer Sehnsüchte, verbunden mit Begriffen wie «Ausflug», «Fest», Erlebnis, Ausnahme, Belohnung…
  4. Es braucht mehr «Geheimnisse». Auf dem Circle muss sich ein Stück «Indianerwelt» abspielen, mit Menschen so, wie man sie in dieser Traumwelten eben vorstellt. Kinder haben viel Phantasie.
  5. Der Karl-May-Kosmos muss erlebbar sein. Statisten wären das eine, spezielle Angebote wie «Hinter den Kulissen» oder «Stallbesuch» eine andere Möglichkeiten.
  6. Es braucht mehr Karl May! Menschen, die kompetent Auskunft geben, die erklären können, die erzählen, die zeigen, die hinweisen, die…Eine kleine Ausstellung auf dem Gelände, eine Begegnung mit einem der Helden, eine aktives Erleben der Karl-May-Welt.
  7. Es gibt auch eine Karl-May-Szene, eine kleinere, aber aktive in der Schweiz, eine grosse in Deutschland. Diese müsste aktiviert werden (was durchaus möglich ist). Sie ist wohl der glaubwürdigste und attraktivste «Multiplikator» in Sachen Werbung und Urteilen über die Spiele.
  8. Engelberg muss ein Stück «Karl-May-Welt» werden. Wenigstens für einige Wochen. Es muss während zwei, drei Stunden «immer etwas los sein» auf dem Gelände: Einführungen, Demonstrationen, Angebote, Aktionen…
  9. Es ist nicht falsch, aber wenig nachhaltig, in der Werbung auf den Nahbereich (Innerschweiz) zu setzen. Es braucht mehr Besucher aus allen Gegenden der Schweiz und auch aus dem Ausland (vor allem Deutschland).
  10. Busreisen wären attraktiver zu machen, vielleicht sogar begleitet von einem Karl-May-Freund (mit Utensilien wie «Silberbüchse» etc.), welcher auch lange Busfahrten beleben und bereichern könnte.

Was hier in der Aufzählung wie ein «Forderungs-Katalog» aussieht, sind nur Erfahrungen und Anregungen aus vielen Festspielbesuchen. Wenn die Stimmung, welche letztes Jahr nach den Spielen aufkam – nämlich bei der Begegnung der Darsteller mit den Kindern – schon vor den Spielen ansatzweise geschaffen werden kann, dann lohnt sich ein Ausflug nach Engelberg, vor allem ein «Familien-Ausflug» mit langen Anreisewegen. Dies ist auch möglich ohne den Einsatz der Darsteller vor ihrem Auftritt, nämlich durch phantasievolle Präsentation eine «erfundenen, erdachten, erträumten» Welt.

Peter Züllig

17. Januar 2019

 

Freilichtspiele in Engelberg:

 

Winnetou und der Ölprinz 

Erster erfreuliche Meldung von den Freilichtspielen in Engelberg: Der Regisseur Jean Grädel, der schon letztes Jahr eine ausgezeichnete Inszenierung präsentierte, ist wieder mit dabei. Hier die fast versteckte Meldung auf der sonst lahmen, vernachlässigten  und uninspi-rierten "Timeline" auf der Website der Spiele. 
Die Karl-May-Spiele in Engelberg gehen vom 6. Juli bis 10. August also  Noch sind die "Lebenszeichen" aus Engelberg kaum zu hören. Man steckt noch in den grundlegenden Vorbereitungen. Vor allem ist die Besetzung noch nicht veröffentlicht. Und zur Erneuerung in der öffentlichen Publikumszone - bisher der eigentliche Schwachpunkt der Festspiele - zuwenig attraktiv, nicht kindergerecht, zu teuer, Fehlen von Aktivitäten, wenig Konzept  etc. - ist noch nichts bekannt. Mir scheint es, eine der wichtigsten und entscheidendsten Fragen zu sein.

06. Dezember 2018

 

Freilichtspiele Engelberg:

 

Winnetou und der Ölprinz

Die Vorbereitungen für die dritte Saison der Karl-May-Spiele laufen auf Hoch-touren. Mit einiger Verspätung, denn es mussten neue Sponsoren gesucht werden. Noch ist vieles nicht bekannt. Zum Beispiel die komplette Besetzung. Doch der Trailer ist online und der Ticket-verkauf ist angelaufen. (rechts)


Wir werden hier in der nächsten Zeit laufend berichten.

Hier der Link zum Ticketcorner

Hier der Link zu Website der Spiele

18. November 2018

 

Aufgeschnappt in der "Luzerner Zeitung" 
vom 18. November 2018 

 

Engelberg:
Winnetou hat neue Geldquelle gefunden 

Schlusspräsentation der Aufführung von Winnetou II (2018)
Schlusspräsentation der Aufführung von Winnetou II (2018)

Endlich!

Nach dem Defizit der zweiten Karl-May-Festspiele in Engelberg musste man lange warten, bis endlich bekanntgegeben wurde, ob es nächstes Jahr weitergehen wird. Die Website der der Spiele ist auch heute noch unaktuell - auf dem Stand der Saison 2018. Jetzt meldet als erste die Luzerner Zeitung  "Winnetou kämpft weiter. Zum einen im Stück «Der Ölprinz» gegen einen Anführer einer Gangster-Bande. Anderseits finanziell für die Zukunft der Karl-May-Freilichtspiele. Aufgrund der bisherigen Besucherzahlen wird 2019 an weniger Tagen gespielt." Auch hier auf der Website von Karl May & Co. ist bereits eine aktuelle Zusammenfassung der Meldung in der Luzerner Zeitung zu lesen.

Die aktuelle Meldung wurde von den Veranstaltern hier veröffentlicht.