Erinnerungen 3

07. Juni 2021

 

Roland Huber

Dokumentarfilmer

(1950-2021)

 

(Fortsetzung)

So habe ich Roland Huber kennengelernt, vor gut 40 Jahren. Seine Postur, sein Gesicht, seine Gesten, seine Stimme alles Teile einer langen Erzählung. Der Erzählung von einem Menschen, der anderen Menschen begegnet, dies auch will und kann und es auch immer und immer wieder tut. In seinem Beruf, genauso wie im privaten Leben. Er kam zum Fernsehen, als ich gerade – mit Christoph Müller – das Regionalmagazin leitete, damals eine Reporterschmiede für den noch jungen Filmjournalismus.

Da wollte er, der "Bild- und Erzähl-mensch", andocken, eine neue berufliche Heimat finden. Und er fand sie unglaublich rasch. Er machte aus seinen Beiträgen – auch wenn sie noch so kurz waren – immer auch Begegnungen. Begegnungen mit Menschen in ihrer ganz speziellen Situation. Diese Nähe und natürliche Betroffenheit – ohne plakative Anklagen, ohne euphorische Begeisterungsstürme und ohne jegliches Schielen auf Sensation – zeichneten seine Filme aus. Das Aussergewöhnliche war immer da, wurde aufgegriffen, verarbeitet, aber nicht hochgespielt, mehr präsentiert, als wäre es das Gewöhnliche. So muss eben die Welt sein, aussergewöhnlich gewöhnlich.

 

Schon eine seiner ersten grösseren filmischen Arbeiten «Feierabend», Bericht über die Schliessung der «Wagi» in Schlieren(1984), noch nicht vom Fernsehen produziert, aber von der DOK-Redaktion von SRF übernommen und ausgestrahlt, führte zu einem Wirbel in den Medien, eher vor dem Film, als nach dem Film. Allein die Tatsache, dass hier Betroffene – entlassene Arbeiterinnen und Arbeiter – zu Wort kamen, ernst genommen wurden, eine kleine nationale Bühne hatten, entfachte damals einen Protest-Sturm, eher ein 

"Reauiem auf mein Dorf" (1989) von Roland Huber (printscreen SRF)
"Reauiem auf mein Dorf" (1989) von Roland Huber (printscreen SRF)

Stürmchen. Doch, so war es oft bei vielen seiner Dokumentarfilme, die seinem «Erstling» folgten. Sie berührten, erregten sogar (das Interesse und die Gemüter), nicht weil sie Sensationelles aufgriffen, sondern weil sie Leben erzählen konnten. Im Erzählen liegt die Stärke, die grosse Kraft seiner Arbeiten. Er hat Geschichten gesehen, ja hinter die Geschichte geleuchtet und sie erzählt, in Bildern, mit Tönen, in Gesprächen, in einem unaufgeregten Erzählfluss, der trotz filmischer Verkürzung, real, wirklichkeitsnah und logisch blieb. Dieses beim Mensch sein, vor allem bei den Menschen, die er in seine Filmen aufnahm, mit ihren Stärken und Schwächen, als Sonderlinge oder Helden, als Namenlose oder Bekannte, als Verkannte oder Berühmte war die Grundlage für den Erfolg und die Anerkennung seiner filmischen Werke.

Hier das Kurzporträt auf der Website von SRF

18. April 2021

 

Tod eines Weggefährten:

 

Peter Schellenberg
Journalist, Medienschaffender,

sechzehn Jahre Fernsehdirektor

 

Fast vierzig Jahre sind wir den Weg miteinander gegangen, nicht immer den gleichen, nicht immer zusammen, aber immer auf dem gleichen "Boden" der SRG. Wir waren Anfänger, Freunde, du warst mein Ansprechpartner, mein Freund, mein Vorgesetzter, in allen erdenklichen Situationen mein wichtigster Weggefährte, auch wenn die  Wege oft ganz anders verliefen. Wir haben uns bis in die letzten Jahre immer mal wieder getroffen und uns erinnert, wie wir vor 60 Jahren unseren Jugendtraum erfüllten: "Filme machen!".

Vorerst keine weltbewegenden Themen, kleine Alltagsgeschichten, die heute noch - als Filmdokumente im Archiv des Fernsehens aufbewahrt werden. Inzwischen als "Zeitzeugen" digitalisiert und jederzeit auch von den heutigen Macherinnen und Machern abrufbar. Der Übergang zum digitalisierten Produkt "Film-Fernsehen" war wohl eine der grössten Leistungen, die das Team mit und "unter" Peter Schellenberg  in diesen Jahren erbracht hat

Aus dem Abschiedsvideo (Prinntscreen)
Aus dem Abschiedsvideo (Prinntscreen)

Zwischen den beiden Bildern (oben und rechts) liegen rund fünfzig Jahre, Berufs- und Privatleben, Erinnerungen und Erfahrungen, Hoffnungen und Ärgste, Erfolge und Enttäuschungen. Wie sehr dies alles irgendwie zusammen gehört, mag ein Ausspruch bezeugen, der sich seit vielen Jahren in meiner Familie fest-gesetzt hat. Wann und wo auch immer die Frage aufgetaucht, wer hat dies oder jenes gesagt, wer kann es bezeugen, wer steht dafür ein, bekommt von mir so oft die lakonische Antwort "de Schälli und alli!". Ja, "de Schälli und alli", das ist eine irra-tionale Autorität, die für Glaubwürdigkeit, für Logik, für klares Denken und  Entwik-keln von Gedanken steht, auch wenn es sich von einer Sache und der Person längst gelöst hat - oder mit ihr gar nie etwas zu tun hatte. Der Weggefährte, der Mensch, musste uns, und unseren Weg verlassen. Was bleiben wird auf der kurzen, noch bleibenden Wegstecke, das ist "de Schälli und alli!"

Bericht in der

"NZZ am Sonntag"

18. April 2021


23. September 2020

 

Sascha Schneider

Bildhauer, Maler, Professor


Vor 150 Jahren (1870) geboren. Er ist auch als Illustrator der Deckelbildern von 33 Karl-May-Werke bekannt geworden.

 

Sascha Schneider ist bis heute sehr umstritten (auch in der Karl-May-Szene), weil er sich als homosexuelle bekannte und auch seine Illustrationen starke homoerotischen Züge haben. Die Freundschaft mit Karl May

hat - angestossen durch das Buch von Arno Schmidt "Sitra und der Weg dorthin" (1963) - eine lebhafte Diskussion ausgelöst, die bis heute immer wieder aufflammt: "War auch Karl May schwul"? Unter viele Indizien (und Konstruktionen) gilt auch das Bild (rechts), die händchen-haltenden beiden Männer (May und Schneider) als Hinweis. Soeben hat die "alte Diskussion" zu einem Eklat bei der Karl-May-Stiftung geführt und letztlich auch zum Wegzug des Leiters des Karl-May-Museums in Radebeul, weil eine neue Arbeit einer amerikanischen Professorin in der Museumszeitung nicht erscheinen durfte, "weil er dem Gerücht, May sei homosexuell gewesen, neue Nahrung geben" könne.

Die Literatur zum Thema Sascha Schneider und Karl May ist inzwischen recht umfangreich. Der Karl May Verlag hat im Rahmen der Briefwechsel von Karl May eine umfassende Dokumentation zur Beziehung der beiden Künstler herausgegeben. Und die Studie von Arno Schmid hat bereits 1973 "Eine notwendige Klarstellung" von Heinz Stolte und Gerhard Klussmeier erfahren. (Hansa Verlag, Hamburg). Die Karl-May-Bücher mit den Deckel-Bildern wurden auch neue aufgelegt (Reprint), weil die Original-Ausgaben inzwischen rar und (antiquarisch) sehr teuer sind. (Hier "Weihnacht", mein neuster Erwerb einer Original-Sascha Schneider Ausgabe)

Aus Anlass des 150. Geburtsdatums von Sascha Schneider (21. September 1870) ist auf der Website queer.de (Zentralorgan der Homo-Lobby) ein ausgezeichneter Beitrag von Erwin In het Panhuis erschienen, gut recherchiert und - was leider selten ist - sehr gut "verlinkt". Titel:  "Karl Mays ziemlich offen schwuler Künstlerfreund". Weil darin sehr viele Bilder, Dokumente, "Links" zu Videos, Ausstellungen und Publikationen enthalten sind, werde ich hier darauf zurückkommen

15. Juli 2020

 

Vor einem Jahr noch sagte sie:

"Weiter Theater - spielen bis ich umfalle!"

Jetzt ist sie "umgefallen", tot.

 

Schauspielerin

Dinah Hinz 
(1935-2020)

 

 

Sie war mir eine liebe Kollegin Wir arbeiteten immer mal wieder zusammen in der Ausbildung des Schweizer Fernsehens. Du hast in einer schwierigen Zeit des Umbruchs, Mitarbeitende meines Teams - alles Journalistinnen und Journalisten - "bildschirmtauglich" gemacht, mit viel Engagement, Geduld und Erfolg. Später waren wir beide in der

 Ausbildung tätig. Ich vollberuflich, Du nur zeitweise, denn Deine grosse Liebe galt der Bühne, der Darstellung, dem Schauspiel. Das war Deine Welt, die Ausbildung nur ein Teil Deines Könnens. Ich erinnere mich noch gut - Du warst noch nicht sechzig - da hast Du mir Deine Angst gestanden, im Alter nicht als Schauspielerin nicht mehr gefragt zu sein. Keine guten Rollen mehr zu bekommen, "in meinem Alter!" Das Gegenteil war der Fall. Du hast eine "Alterskarriere" gemacht, warst mehr auf Bühnen unterwegs, als je.

Ueber ihr Leben und ihre Arbeit als Schauspielerin gibt Wikipedia (fast) umfassend Auskunft. Oben das Porträ von Dinah, so wie wir sie alle - die ihr in den letzten Jahren begegnet sind - kennen. Doch einige erinnern sich sicher noch an die Schauspielerin, in den 60er Jahren, als gerade das Medium Fernsehen "erwachsen" wurdet. Damals war Dinah bereits in "Funk und Fernsehen" präsent. Zum Beispiel in einer Folge der legendären Fernsehreihe "Das Kriminalmuseum", wo in der 4. Folge "Die Fotokopie" Dinah Hinz als Eva Sommer im Mittelpunkt stand.

Die Sendung "Musik für einen Gast"  hat Dinah vor sechs Jahren eingeladen. Hier ist die Sendung von SRK-Kultur 2 nochmals zu hören.

(Foto: ZVG)
(Foto: ZVG)

"Lasst mich den letzten Weg in Würde gehen, genau so wie ich lebte!"

Eine Stimme, die uns so vertraut war, schweigt. Erinnerung ist das Einzige, was uns bleibt.Nichts bringt dich zurück, doch in unseren Herzen bist du immer bei uns. (Todesanzeige)

Vor einem Jahr - am 4. Februar wurde Dinah 85 Jahre alt. Anlässlich ihres Geburtstags empfing sie den "Zolliker-Zumiker-Bote" für ein längeres Interview.

Hier zu lesen

13. Juni 2020

 

 Geburtstag:

 

Gojko Mitić

Der "Winnetou des Ostens wird heute 80 Jahe alt

 

"Es kann nur einen "Winnetou" geben? Falsch. Denn während der Franzose Pierre Brice seinerzeit in Westdeutschland den Klischee-Indianer gibt, fällt in der DDR diese Rolle dem Jugoslawen Gojko Mitic zu. Nach der Wende wird er in Bad Segeberg auch zum gesamtdeutschen "Winnetou". Nun feiert er seinen 80. Geburtstag."

(Screenshot :Wild-West-Reporter)
(Screenshot :Wild-West-Reporter)

Ende 2019 wurde Mitic von der Defa-Stiftung für sein filmkünstlerisches Lebenswerk geehrt. Diesen Februar erhielt er auf der "Berlinale" den "Premio Bacco", einen Preis italienischer Filmkritiker. Er steht damit in einer Reihe mit Sophia Loren oder Claudia Cardinale. Gerade ist beim Verlag "Bild und Heimat" ein Fanbuch herausgekommen, das das Leben des Stars Revue passieren lässt. (Quelle: ntv.de, Gudrun Janicke, dpa)

Erstmals mit Karl May in Berührung kam der gebürtige Jugoslawe 1963. In dem Artur Brauner-Film Old Shatterhand übernahm er eine Kleinstrolle, die eines tanzenden Apachen-Kriegers. Bereits in seinem zweiten Karl-May-Film, Winnetou 2.Teil von 1964, wurde seine Rolle größer und mit der Figur des Weißen Raben

Beitrag vom 17. März 2018 in der Sendung "Titel, Thesen, Temparamente" der ARD (MDR). Gespärch mit Gojko Mitic:

"Wir können von Indianern lernen, auch heute noch"


hatte Mitic eine kleine Sprechrolle. IFür ihren ersten Indianerfilm, Die Söhne der großen Bärin (1966), engagierte die DEFA ihn für die Figur des Tokei-ihto. Von vielen Kritikern wurde seine Darstellung hoch gelobt. „glaubwürdig“, „authentisch“, „überzeugend“ sind nur wenige Bezeichnungen, die verwendet wurden. Der Film wird mit über acht Millionen Zuschauern zu einem grandiosen Erfolg und auch international wahrgenommen. Genauso, wie seine elf weiteren Indianer-Filme für die DEFA, in den folgenden Jahren.

07. Juni 2020

 

Heute vor 50 Jahren

Die Schwarzenbach-Initiative:

 

Gegen das Fremde –

Der lange Schatten des James Schwarzenbach

 

"Vor genau 50 Jahren, am 7. Juni 1970, fand in der Schweiz die Abstimmung über die sogenannte Schwarzenbach-Initiative statt (diese wurde einigermassen knapp abgelehnt, von den Männern, denn die Frauen durften damals noch nicht an die Urne). In Sachen Ausländerfeindlichkeit war die Schweiz politische Avantgarde, denn erstmals überhaupt kam es in Europa mit dem Schlagwort der «Überfremdung» zu einem solchen politischen Vorstoss. Dieser verlangte, dass mehrere hundertausend Gastarbeiter, vor allem Italiener, die Schweiz zu verlassen hätten."

Beat Bieri hat damals den Schriftsteller Peter Bichsel für den Schwarzenbach-Film interviewt. Bichsel bringt das Problem in 40 Sekundebn auf den Punkt. Siehe ds kurze Video links.

Dokumentarfilmer Beat Bieri hat 2014 ifür die Sendung "DOK" des Schweizer Fernsehens den Film "Gegen das Fremde - der lange Schatten des James Schwarzenbach" gestaltet. Dazu schreibt der Autor:

Es lohnt sich den Film nochmals anzusehen. Ein halbes Jahrhundert des Hasses auf alles Fremde. Die Geschichte wiederholt sich. Ein Lehrstück menschli-cher Angst. Die Protagonisten und der Ton haben sich dem Zeitgeist angepasst. Das Ziel ist das gleiche. "Begrenzungsinitiative" nennt sich die die neueste Version des x-ten Urnengangs in gleicher Sache. Statt Probleme zu lösen, werden Menschen zu Unmenschen gestempelt.


29. Juni 2020

 

Bilder der Erinnerung an
Kurt Matthys, Kameramann

gestorben am 21. Juni 2020

 

Wir haben uns lange, fast zwanzig Jahre nicht mehr gesehen. Und schon gar nicht mehr miteinander diskutiert. Du warst Kameramann und Freund, du lebtest von und mit Bildern. Wir hatten oft miteinander über das Bild geredet, nie gestritten und du warst für mich ein wichtiger Seismograf, ob Bilder auch wirklich stimmen. Licht und Farbe, das waren deine Elemente und - Menschlichkeit. Du warst schon damals "alte Schule", als Bilder von der Hektik und vom umgebenden Lärm immer mehr abgelöst wurden.

Eine neue Generation von Gestalterinnen und Gestalter von Bildern hat sich im heranwachsenden Fernsehen (SRF) etabliert. Auch eine neue Generation von Filmjournalisten. Ich gehörte damals zu ihnen und lernte von dir die Achtung und Hoch-achtung gegenüber dem Bild. Mein Schlüsselerlebnis war eine der vielen Ausstellungen, die wir zusammen ins Bild setzten. «Vernissage» hiess damals der wöchentliche, zirka fünfminütige Beitrag in der Regionalsendung «Antenne».

Sol LeWitt's structures  - Ausstellug Henry Moore Institut (Foto: Susan Crowe)
Sol LeWitt's structures - Ausstellug Henry Moore Institut (Foto: Susan Crowe)

Viele der rund 150 Beiträge von «Vernissage» – Ausstellungen und Atelier-Besuche - hast du ins Bild gebracht. Originalton gab es damals unseren Beiträgen wenig, Interviews versuchte ich zu vermeiden, Bilder sollten sprechen, meist nachträglich von Musik untermalt. Und das Schlüsselerlebnis?«Minimal Art» war damals eine neue - aus Amerika kommende – Kunst-Strömung. Wir standen in der Galerie-Bischofberger in Zürich: Minimal Art. Ich glaube es war Sol LeWitt, der hier ausgestellt hat. Jedenfalls standen da «weisse Kühlschränke» wie du dich spontan ausgedrückt hast. «Was soll ich da filmen???» Keine Farbe, eine strenge, einfach Form, viel Leere. Meine Beschwichtigungen, dies sei halt eine der neuen Kunstformen und bereits – vor allem dem Ruf des Künstlers geschuldet – sehr, sehr teuer. Natürlich hast du trotzdem gefilmt und der Beitrag ist – wie so viele andern mit deinen von dir aufgenommenen und (formal) in Bildsprache umgesetzten Bildern über den Sender gegangen. Von da an – wann immer wir miteinander gearbeitet haben oder uns auch nur in der

Kurt Matthy 1994 (Screenshot)
Kurt Matthy 1994 (Screenshot)

Kantine oder im Gang getroffen haben, sprachen wir von den «Kühlschränken» in der Kunst. Und es entwickelte sich – oft auch nur ein kurzes Gespräch – über Bild und Form, über Inhalt und Wert – über Reproduktion und Original, über Sehen und Erleben… Jedenfalls blieb ich fortan für dich der «Kühlschranklieferant» und du wurdest immer mehr zu meinem Bildgewissen in Form eines guten Freundes. Bis hinein in die letzten Berufsjahre, als wir uns kaum mehr gesehen und gesprochen haben. Jetzt bist du tot. Die «Kühlschränke» sind in der Erinnerung noch da und voll von Bildern und Bilderfahrungen. Ich werde versuchen – zu unserem Abschied – jene «Vernissage» mit den «Kühlschränken» im SRF-Archiv aufzuspüren. In der Erinnerung bleiben sie – wie du als Mensch – da, natürlich gefüllt mit Bildern.