Neuer Winnetou-Dreiteiler

Die Diskussion kann losgehen!

Die Gralshüter melden sich schon schon heute: "Gucke ich garantiert nicht!"
Ich schon! Warum? Dies werde ich hier in den nächsten Tagen und Wochen diskutieren.

Hier geht es zu den Meldungen, Traillern, Berichten, Zeitungsartikel etc. zur neuen Winnetou-Verfilmung

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Kommentare: 9
  • #1

    Gerhard Zbinden (Freitag, 23 Dezember 2016 09:45)

    Nun, den ersten Teil habe ich mir reingezogen. Noch bevor's im Fernsehen ausgestrahlt worden ist. Und dies ohne Werbung;-) Dauerte überraschenderweise fast zwei Stunden und nicht nur 1 Stunde 30. Ich bin sogar positiv überrascht. Der Film ist handwerklich sehr gut gemacht. Starke Kameraführung, tolle Maske, coole Computeranimationen (ausser einer). Starke Shatterhand-, Rattler und Nscho-tschi-Darsteller. Gute Authenzität. Schöne Landschaftsaufnahmen. Aber keine Rose ohne Dornen und auch hier gibts welche. Schon bei der Authenzität, wenn schon Indiandersprache, dann bitte Apache. Apatschen, welche Lakota sprechen, grosses Fragezeichen! Den Machern ist es gelungen die 60er Filme aus dem Gedächtnis zu streichen, aber immer wieder erinnert der Film an “Der mit dem Wolf tanzt”. Sei dies bei der Kameraführung, seis bei bestimmten Szenen (Winnteou schaut das erste Mal durch Feldstecher, beim Costnerfilm wars ein Fernrohr) und zuletzt auch der Winnetoudarsteller selber! Auch er hat sich diesen Film sicher als Vorbild genommen. Sein Spiel erinnert massiv an “Wind in seinem Haar” und man hätte auch diesen Darsteller für die Rolle nehmen können. Ist fast 1:1. Gibt aber wieder einen Link zu den ersten schriftlichen Versionen Winnetous bei Karl May, welcher auch skalpiert. Apropos Karl May, nun der erscheint mit den Namen der Helden und das sich Shatterhand zuerst selber als Karl May im Westen vorstellt. Aber sonst, muss die Karl May Brille weit fortgelegt werden. Es wurde sogar ein Fehler gemacht, welchen man schon in den 60ern machte. Damals wurde ja Old Wabble zur Witzfigur. Dass man den indianischen Todfeind von Winnetou und Shatterhand Tangua zum erbärmlichen Trunkenbold und Witzfigur in der Westernstadt machte, ist für mich nicht nachvollziehbar. Auch bei Sam Hawkens gibts noch massivst Luft nach oben. Bisher drei oder vier Kurzauftritte, wo man nur in einem nicht das Gefühl hat, der hat einen an der Waffel. Aber wenn man die Karl May Brille weglegt, ist es wie gesagt gar nicht so schlecht. Ein sehr passabler Film, bei welchem aber nicht die gleichen Gefühle aufkommen, wie bei den Alten. Liegt vielleicht auch daran, dass die Musik im Hindergrund läuft und fast nicht wahrgenommen wird. Vielleicht bessert es in dieser Hinsicht bei den weiteren Teilen. Habe ich bei den alten Filmen (obwohl schon gefühlte tausendmal gesehen) immer eine kleine Träne in den Augen, wollte sich dies bei der Neuverfilmung nicht einstellen. Wie gesagt die Machart des Films ist stark, aber die Magie ist nicht da. Vielleicht bei den andern beiden Teilen. Ich würde mal 4 von 6 Sternen geben und das ist wesentlich mehr als ich von der RTL Produktion erwartet habe.

  • #2

    Bernd Metzger (Montag, 26 Dezember 2016 09:56)

    Also ich fand die Neuverfilmung sehr gut!Nur man darf(meiner Meinung nach)die alten und neuen Filme nicht vergleichen.Aber ich finde die Story (des neuen Winnetou)durchaus amüsant.Also von mir einen Daumen hoch.Natürlich auch für die alte/neue Musik...wenn die Musik von Martin Böttcher miteinfließt läuft es mir jedes mal kalt den Rücken runter!Und natürlich ist auch Kroatien das bessere"Amerika"!!!Einfach unvergleichlich!

  • #3

    Xena Zellich (Montag, 26 Dezember 2016 15:01)

    Meine Gedanken zum neuen Winnetou 3Teiler:...hm bin noch am Verdauen der Filme. Ein paar fantasievolle Ideen und Ansätze haben mir gefallen - aber im Grossen und Ganzen war nichts wirklich stimmig - vom Original - Karl May weit entfernt aber ebenso von authentischer Native American Darstellung. Die haben irgendwie alles chaotisch gemischt. Die Apachen sprachen Lakota und nicht Apache. Wieso kein Pueblo? Seit wann sind Iltschi und Hatatitla Pintos?
    Ich fand die Old Shatterhand Interpretation erfrischend besser als erwartet. Mir hat auch die Fantasie gefallen, dass er mit Nscho Tschi verheiratet war, hat aber nix mit dem Original zu tun eher von "Der mit dem Wolf tanzt" geklaut

  • #4

    Kurt Vogt (Dienstag, 27 Dezember 2016 06:26)

    Ich weiß nicht ob die neuen Winnetou Filme eine gute Idee waren.
    Der Hauptgrund war ja, den Stoff an junge Leute zu vermitteln.
    Man hätte die Klassiker auch neu wunderschön in 4K Auflösung restaurieren können, da wäre das Geld besser angelegt gewesen.
    Dann würden die Filme nämlich besser aussehen, eben fast wie neu und so könnte man den Stoff auch an Jüngere bringen.

  • #5

    Gerhard Zbinden (Dienstag, 27 Dezember 2016 10:49)

    @ Bernd Metzger, ich habe die alten Filme nicht mit dem neuen 1. Teil verglichen, sondern im ersten Teil meiner Kritik den Film ganz normal analysiert und im zweiten Teil noch einen Bezug zu Karl May gemacht. Und wie gesagt, den 1. Teil fand ich gar nicht so schlecht. Nun habe ich aber inzwischen den zweiten Teil rein gezogen und die anfängliche positive Stimmung vom ersten Teil hat sich da ziemlich gelegt. Dieser Teil ist für mich absolut nicht stimmig. Die Filmaufnahmen und Kameraführungen sind immer noch ziemlich gut gemacht. Hingegen die Story ist an den Haaren herbeigezogen und macht keinen Sinn, die Blutsbrüder, die sie in diesem Teil immer noch nicht sind, sind mehr oder weniger kläglich, lassen sich fangen, hätten mehrfach Möglichkeiten abzuhauen und verhalten sich teilweise wirklich wie Greenhorns! Der Bösewicht ist ein Verrückter, der einem teilweise schön schockiert, aber sein Ende haben die Filmemacher richtiggehend verbockt. Das war gar nicht Karl May mässig. Nun bin ich wieder halt beim ursprünglichen Erzähler der Geschichten und ich glaube bei diesem Teil hat er sich wohl im Grabe umgedreht und ich verstehe, dass der Karl May Verlag prozessiert hat, gegen die ursprünglichen Namen, denn vor allem dieser Teil ist nicht frei nach Karl May sondern frei von Karl May! Klar müssen für einen Film bestimmte Eingeständnisse gemacht werden, aber grad so? Wenn man bedenkt, was der Silbersee Roman alles beinhaltet, hätte man da definitiv mehr rausholen können. Ich frage mich, wieso man solche Romane praktisch unverändert und doch modern neu absolut fantastisch stark in Hörspielen umsetzen kann (Ohrenkneifer haben dies mit Old Firehand und Der Geist des Llano Estacado bewiesen) und im Film gelingt dies nicht. Der Roman hat ja zwei Top-Böswichte mit dem Cornel Brinkley und dem Schwarzen Wolf, wieso muss man da einen Bösewicht erfinden? Hat man ja bei den beiden andern Teilen (Rattler und Santer) auch nicht gemacht. Und wie gesagt, sein Ende erinnert eher an einen drittklassigen Italowestern (und von denen gibt auch erstklassige) als an Karl May. Bei ihm endeten die Bösewichte meistens durch die Helden oder ein sogenanntes Gottesurteil. Das Schlimmste vom ganzen Film ist zusätzlich wie Shatterhand zum Henrystutzen und Winnetou zur Silberbüchse kommen. Shatterhand stiehlt (oder leiht sich, da kann man sich drüber streiten) den Henrystutzen und Winnetou nimmt die Büchse seinem Vorbesitzer, einem Banditen, ab! Schlimmer geht nimmer. Auch die beiden Pferde von Winnetou und Shatterhand sind ein No-Go! Zwei Schecken im Wilden Westen? Hat man da Little Joe von Bonanza die Referenz erwiesen oder hat man noch gedacht man könne etwas vom Orientzyklus in den Wilden Westen einfügen? Bei Karl May sind die einzigen Schecken meines Wissens, die von den Aladschy Brüdern vom Orientzyklus. Die Pferde von Winnetou und Shatterhand sind schwarze Rappen!
    Auch die Darsteller haben mich in diesem Teil nicht überzeugt. Liegt aber vermutlich an diesem schlechten Drehbuch. Habe ich das radebrechende Deutsch von Winnetou noch amüsant und sogar passend gefunden, hörte man im 2. Teil genau, woher der neue Winnetou stammt. Shatterhand Möhring hat in diesem Teil keine Ausstrahlung und dass sich Nscho-tschi in ihn verliebt ist wohl das achte Weltwunder;-) Erneut ist auch die Darstellung des Sam Hawkens nicht gelungen. Nun denn ich hoffe auf starke Besserung für den letzten Teil. Nun noch ein Vergleich mit den alten Filmen, die Musik. Ja, sie ist auch diesmal von Martin Böttcher und neu arrangiert, aber sie ist hier einfach Zugemüse und kommt mir rüber wie die Berieselung in den Einkaufsläden und das finde ich schade, vielleicht im 3. Teil? Ich weiss, ich habe hier jetzt die Karl May Brille hervor genommen, aber wenn man schon ankündigt, man habe Karl May entstaubt, dann darf ich diese Brille anziehen. Für mich ist dieser Teil ein Abenteuerfilm, welcher keine grosse Handlung hat und die Helden könnten auch Schwarzer Bison und Tom Dooley heissen.

  • #6

    Gerhard Zbinden (Dienstag, 27 Dezember 2016 10:55)

    Und noch zur Ergänzung meine Notengebung 2 1/2 von 6 Sternen. Es kann nur besser werden. Hoffe auf einen 3. Teil wie der erste, dann ist es versöhnlich.

  • #7

    ghykaz (Mittwoch, 28 Dezember 2016 13:55)

    Die Filme sind recht gut gemacht. Authentisch. Aber die wunderschöne Landschaft kommt nicht mehr so zur Geltung wie in den alten Filmen. Alles so düster. Auch die Kleider sind halt so, wie sie wohl im "richtigen" Wilden Westen aussahen. Da waren die alten Kostüme viel schöner. Auch die Figuren. Im neuen Film laufen ja furchterregende Gestalten herum. Man möchte aber etwas Schönes sehen, träumen können, Ideale und Idole haben, die für Freundschaft und Gerechtigkeit einstehen. Das fehlt in den neuen Verfilmungen. Old Shatterhand ist viel zu scheu und zu unsicher. Ein Weichspüler. Schade. Die Handlung ist viel zu langfädig. Beispielsweise hätte es gereicht, wenn Shatterhand EINE Schlange von Ntscho-Tschi pflückt, aber nicht tonnenweise. Man fragt sich, wie manche denn wohl noch kommt. Sogar Winnetou musste seinen Blutsbruder ermahnen, endlich vorwärts zu machen ;-)
    Die Tauchszenen im Silbersee waren überaus langweilig. Zwei Fehlversuche hätten genügt, dann muss aber was kommen. Sowas Langweiliges kann man sich kaum ansehen.

  • #8

    Bernhard Tausch (Freitag, 30 Dezember 2016 10:04)


    Wem der neue "Winnetou" nicht gefallen haben dürfte:

    Allen, für die die "Winnetou"-Verfilmungen der 1960er das Höchstmaß an Kinokunst sind und die noch heute ein Pierre-Brice-Poster im Schlafzimmer hängen haben.Allen, die bemängeln, dass die Apachen im Film Lakota sprechen und nicht das südathapaskische Mescalero. So etwas kann einem in der Tat einen ganzen Film verhageln.Dementsprechend allen, die einen "Winnetou"-Dreiteiler mit einer Dokumentation über das Leben der Apachen verwechseln.Allen Karl-May-Apologeten. Allen, die ohnehin nichts mit dem ganzen Cowboy-und-Indianer-Gedöns anfangen können.

    Wem der neue "Winnetou" hingegen gefallen haben könnte:

    Allen, die sich darüber freuen können, dass ihren Helden von damals einmal frischer Wind durch den Bärenfell-Pulli weht.Allen, die "Winnetou" einmal oben ohne sehen wollten.Allen, die Frauen in einem Western als starke Charaktere statt nur als "weibliches Beiwerk" akzeptieren können.Allen, die wissen wollten, ob man den Old Shatterhand auch mit mehr als einem Gesichtsausdruck spielen kann.

  • #9

    Gerhard Zbinden (Samstag, 31 Dezember 2016 08:44)

    Nun habe ich den 3. Teil auch reingezogen. Und ja, nach dem unrühmlichen 2. Teil kommt hier wieder eine Steigerung, die in die Region des 1. Teils oder noch etwas besser rüberkommt. Die Geschichte ist logischer und macht mehr Sinn. Erstmals kommt sogar das Gedankengut von Karl May rüber, in der Szene, wo auf der Farm von Shatterhand, die Weissen und die Apatschen zusammen die Scheune einweihen, essen und feiern. Einer der besten Augenblicke, wo das Blutsbrüderpaar (welches immer noch nicht ist) sich der Hoffnung hingibt, dass alle Menschen Brüder sein können. Hingegen, dass sich Shatterhand plötzlich bibelfest gibt, was er ja im 1. Teil ganz klar von sich weist, ist ein Widerspruch in sich.
    Auch die Entwicklung des Bösewichts Santer jun. ist meines Erachtens gelungen und zeigt auf, wie sich auch im richtigen Leben Verbrecher entwickeln. Zwar sitzt er schon im Gefängnis wegen Mord, als ihn sein Vater rausholt, aber man hat eher den Eindruck, dass es sich bei ihm um einen Waschlappen handelt. Dieser Eindruck bleibt bestehen, bis er in Roswell den Gewinner des Pokerspiels umbringt. Von da an wird er zum gerissenen, hinterhältigen, schmierigen Halunken, der die Leute mit Geld manipuliert und so Winnetou und Shatterhand austrickst. Ein Bösewicht den es in einer solchen Geschichte braucht. Wundervoll wie er den Sheriff (toll gespielt vom Schweizer Schauspieler Hanspeter Müller-Drosshard) mit zwei Geldbündeln besticht. Auch der Sam Hawkens kann im 3. Teil endlich seine Fähigkeiten beweisen und hat hier meines Erachtens seine stärksten Momente. Einer ist vorallem zu erwähnen in diesem Teil: Mario Adorf! Er hat zwar nur einige Kurzauftritte, aber absolut beeindruckend, dieser Ausdruck und Ausstrahlung! Die Rolle von Nscho-tschi ist in diesem Teil auch wieder stark und gefällt definitiv besser als in Teil 2. Zu denn Hauptdarstellern kann man sagen, dass sie die ihnen vom Drehbuch gestellten Aufgaben gut spielen. Dass dieses für sie nicht vorgesehen hat, dass sie überragende Westmänner sind, sondern wie schon erwähnt, manchmal Greenhörner, dafür können sie nichts. Der Showdown ist spannend gemacht, aber dass Winnetou sich hinreissen lässt sich, seine Freunde und seine Apatschen ohne Rücksicht auf Verluste in eine Schlacht zu stürzen, die so ziemlich aussichtslos ist, passt in diese Serie aber nicht zum edlen Häuptling der Apatschen. Auch dass die Blutsbrüderschaft erst kurz vor der Schlacht geschlossen wird, finde ich persönlich schade. Ich verstehe zwar die Hintergründe, die die Filmemacher hier hatten, damit es wieder einen neuen Häuptling der Apatschen gibt, aber damit wurde der Grundgedanke der Blutsbrüderschaft verschenkt. Dies ist auch einer der Gründe, wieso nie die Magie entsteht, welche man von anderen Filmen kennt. Auch dass Tangua, der in Roswell herumlungernde Trinker, plötzlich wieder der Anführer seiner Kiowas sein kann, ist mehr als unglaubwürdig. Im Grossen und Ganzen hat mich dieser Teil angesprochen. Auch dieser Teil ist fern von Karl May, aber meiner Meinung nach der beste Teil. Von mir gibt's 4, 75 Sterne von 6 Sternen für diesen Teil.
    Was ich durch die ganze Serie vermisst habe, ist die Musik von Martin Böttcher. Sie ist zwar da, etwas verändert und vorallem im Hintergrund. Es heisst man solle die alten Filme nicht mit den neuen vergleichen, aber was hat die Magie der Alten ausgemacht? Das Blutbrüderpaar, die wunderschöne Landschaft und die Musik! Diese 3 Eckpfeiler bildeten die Legende. Sobald einer der Eckpfeiler aufgehoben wurde, funktionierte es nicht mehr. (Gut, es gibt auch einen Film, da sind alle da und es hat nicht funktioniert;-) Apanatschi lässt grüssen) Aber diese Eckpfeiler sind in den 3 Teilen nicht da. Das Blutsbrüderpaar wird erst kurz vor Winnetous Tod zum Blutsbrüderpaar, daher ist die ein Eckpfeiler dahin. Die wunderschöne Landschaft Kroatiens kommt dank Wetter und Kamerafilter nicht richtig zur Geltung, es wirkt alles düster und dies haben wir im Alltag schon zur Genüge. Somit sticht Eckpfeiler Nummer 2 ebenfalls nicht. Zur Musik habe ich mich schon geäussert, da diese nur die Funktion von Hintergrundsound hat, ist auch dieser Eckpfeiler verschenkt. Wie es hätte tönen und wirken können, kann man beim Zubehör der DVDs hören, wo die Landschaften Kroatiens mit Helikopteraufnahmen gezeigt werden und mit der bekannten und neu arrangierten Melodie belegt werden. So ist es stark!
    Die Serie ist eine neue interessante Variante der Geschichte von der Freundschaft von Shatterhand und Winnetou zu zeigen, aber man hätte sie auch Lederstrumpf-Erzählungen nennen können (wie das ja am letzten 1. April von den Filmemachern vorgeschlagen wurde). Die Filme 1 und 3 sind gut bis sehr gut gemacht, aber das Karl May Feeling ist nicht da.