Freuden und Leiden eines Sammlers

02. November 2018

 

Rubrik Reisen:

  

Die Transsib

 

                                           Berichte. Bilder, Feuilletons und  Blog.  Eine neue Serie von Eindrücken, Bildern und Erlebnissen einer Zugs-Reise von Moskau bis Wladiwostok, zum "Ende (oder Anfang) der Welt".

Heute neu: Die siebente Folge

Die Angst vor der Unendlichkeit

Die Fortsetzung der Feuilletons von Peter Züllig zur Reise durch Russland.

Fünfzehnte Folge der Bildrepotage zu Transsinreise durch Russland. Heute:

Chabarowsk, eine Stadt im Lichterglanz
oder eine Nacht am Ufer der Amur.

Wie immer sind die Bilder hier auch einzeln zu betrachten und abzurufen,

Diese Reportage und auch alle bisher veröffentlichten Bildserien sind hier
zugänglich.


13. November 2018

 

 

Direkt zum Bild des Tages

18,. Oktober 2018

 

In eigener Sache:

 

Spesen- und Zinswucher

 

Es ist soweit: der Kleinsparer legt sein Geld am besten in oder unter die Matratze. Da ist es vielleicht nicht ganz so sicher, doch es löst sich auch nicht einfach auf. Ohne Zutun, nur weil es da ist. Zinsen gibt es längst nicht mehr. Dafür umso mehr Spesen. Inzwischen für alles und jedes, für den kleinsten Dienst, der längst von Computern und Robotern geleistet und/oder dem Kunden erbracht wird . Die Banken und die Post sind Musterbeispiele für legitimierten Wucher. Da habe ich doch für zwei Bücher und eine Farbschachtel – Warenwert zweihundert Franken – Sammlerutensilien aus Österreich - glatte 100 Franken Gebühren und Spesen bezahlt. Die Bücher: Sammelkataloge in Kleinstauflage nicht durch den Buchhandel zu beziehen. Die alten Farbstifte – ein Sammlerobjekt nur für Liebhaber. Zuerst waren da die Postspesen. Das Paket (2 Kg) – Österreich-Schweiz 37 Euro – dann meine Geld-Überweisung – Giro International – sogenannt spesenfrei. Die Bank des Empfängers verlangte aber für die Verbuchung 10 Euro. Also nochmals Giro nach Österreich zur Deckung der Spesen des Empfängers. Jetzt ist es da, das Paket! Zoll und Abwicklungsgebühren: 42.45 Fr. Die Arbeit aber – ausser dem Warentransport - habe ich am Computer erledigt. Es war kein Büro und keine Amtsstelle beschäftigt. Nicht einmal ein Zollbeamter. NB 1: die Bank UBS hat im Sommerquartal einen Gewinn von 1,2 Milliarden Franken gemacht und ist auf gutem Weg, das Jahr mit einem Ergebnis um 5 Milliarden Gewinn abzuschliessen. NB 2: Die UBS war in diesem Beispiel nicht involviert. Aber die Post, eine ausländische Bank und der Staat, die möchten halt so viel Gewinn verbuchen. Wo immer möglich mit minimaler Leistung!                                                    

Zu den bisher veröffentlichten Kolumnen

13. November  2018

Neueingänge in meiner
Karl-May-Sammlung

Heute: 

Winnetou

ein Karl May Quartett

ca. 1969 Vertrieb: Staedler  8638  S&S (Schwager & Steinlein / Nürnberg)


13. November  2018

 

 

Das Neuste zuerst

12. November 2018

 

Neuerscheinungen - Zeitschriften:

 

Karl May &Co.


                                         Nr. 154 November 2018  ISBN 1434-0356

                                         www.karl-may-magazin.de

Die Zeitschrift "Karl May & Co.", Umfang 98 Seiten - Ausgabe 4/18 - ist soeben erschienen. Auf dem Cover-Bild (rechts): Pierre Brie im kalabresichen Felsengebirge. Hier fand 1978 eine Foto-Session für Winnetou-Poster von "Scandecor" statt. Eine bisher unbekannte Aufnahme von Rainer W. Schlegelmilch.

Für Schweizer Karl-May-Freimde auf den Seiten 36-38: Der Henrystutzen im Klosterdorf. Zur zweiten Saison der Karl-May-Freilichtspiele in Engelberg (Schweiz). Die Ausgabe ist - wie immer - optisch hervorragend gestaltet und bringt nebst gutem Bildmaterial auch interessante Themen zur Sprache Das Inhaltverzeichnis ist auch dieses Mal wieder hier abzururfen. Das Heft enthält auch die Einladung zur Jubiläumsfeier 35 Jahre "Karl May & Co." am 07. September 2019 im Saloon  des Elspe-Festivals in Lennestadt-Elspe. Mehr Informationen hier.

12. November 2018

 

Aufgeschnappt im Züriost (Zürcher Oberländer)
vom 16. Oktober 2018

 

Im Spital Rüti (ZH)
                                     Die Künstlerinnen
                                 aus der alten Arztwohnung
(Fotos: Züriost - Seraina Boner)
(Fotos: Züriost - Seraina Boner)

Das alte Spital in Rüti, das vor 18 Jahren seine Türen schloss, wird heute vielfältig genutzt: So finden dort etwa das Rekrutierungszentrum der Armee, der Regio-144-Stützpunkt, ein Kinderhort oder ein Radiotherapie-Zentrum Unterschlupf. Auch die ehemalige Arztwohnung hat seit gut zwölf Jahren neue Bewohner. Die Räume dienen fünf Malerinnen und einem

Maler als Schaffensort.Zur Website von Züiost

Besuch in den Ateliers am "Tag der offenen Tür". Ein kleines Stimmungbild (links) Die Kunstschaffenden:

Regula Schenk, Margrit Brunner, Ursula Baumann,
Roma Messmer und Walter Lüönd, und Verena Marti.

Die sechs Kunstschaffenden  geben Einblicke in ihre Werkstätten und stellen ihre Arbeiten Publikum vor.


13. November 2018

 

Kunst:

Szene Zürich 2018

23. November - 2. Dezember 2018

SAND

Elsbeth Leisinger beteiligt sich an der "Kunst: Szene Zürich 2018" und stellt im KuBaA (Affoltern) Arbeiten aus dem Oman aus. "Seit 13 Jahren kulturell in Zürich-Nord engagiert, stellt das KuBaA beim Bahnhof Zürich-Affoltern zwölf unterschiedliche Künstler aus. Ein wunderbares, berauschendes und animierendes Gemisch aus Vielfältigkeit, Kreativität und Interessen - wie wir es vom

KuBaA gewohnt sind. Die 10-tägige Veranstaltung wird im KuBaA mit verlängerten Öffnungszeiten und verschiedenen Events ergänzt und gefeiert."
Mehr Informationen, Ort und Öffnungszeiten 

Elsbeth Leisingern: Geboren 1943 in Aarau. Schule für Gestaltung in Zürich, Ausbildung zur Fotografin. Reporterin für diverse Zeitschriften. Künstlerische Mitarbeiterin des Museums für Gestaltung in Zürich. Seit 1977 Redaktorin beim SF DRS, Realisation von Tagesaktualitäten und Hintergrundberichten über politische, soziale und kulturelle Themen.

31. Oktober 2018

 

Schweizer Karl-May-Freundeskreis
        

Das nächste Treffen - das letzte in diesem Jahr - findet in Einsiedeln statt. Gerold Zenoni OSB spricht über Karl May und seinen Katholizismus. Anmeldung für das fakultative Mittagessen.

In Einsiedeln zeigt das Museum Fram die Ausstellung „Globale Lokal-geschichten“, die auch den Bezug von Karl May aufzeigt. Karl May hat in den 1890er Jahren im Einsiedler Marienkalender und bei Bänziger Geschichten veröffentlichte.

Die Öffnungszeiten des Museums

Die Ausstellung "Globale Lokalgeschichte aus Einsiedeln  handeln von grosser Literatur und kleinen Auswanderern, von heiligen Knochen und von Einsiedler Pilgern, denen die Schwarze Madonna dann doch nicht ganz genügte.

Karl May ist darin nur eine der auch für Einsiedeln wichtigen Figuren. Mehr erfahren hier

Bild des Tages

13. November 2018 (Bild 2425)

13. November 2018 - Herbst und kein Ende
13. November 2018 - Herbst und kein Ende

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Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In6 der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter, dokumentiert.

 

Das schöne Novemberwetter lässt die Herzen der Fotografen höher schlagen.  (Foto: Hans Weiss, Flawil SG)
Das schöne Novemberwetter lässt die Herzen der Fotografen höher schlagen. (Foto: Hans Weiss, Flawil SG)

09. November  2018

Markus Balmer (Fotograf, Kamera, Regie)

Es erreichen mich immer wieder - oft fast täglich - interessante, aussagestarke oder einfach "nur" schöne Bilder. Ich zeige sie hier in der Regel während etwa einer Woche, dann verschieben sie sich ins Gastarchiv.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak

 

Aktueller Schwerpunkt:

Fahrt mit der Transsib
nach Wladiwostok

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

06.09.2018 Hobby:

          Modelleisenbahn

09.09.2018 Kulinarik:

          Das wilde Seefeld

07.09.2018 Aufgeschnapt:

          Kampf um Aufmerksamkeit

05.09.2018 Zeitdokumente:

          Lüthi & Blanc

04.09.2018 Karl-Mai-Freilichtspiele

          Die Saison ist vorbei

30.08.2018 Bubikon:

          Wie Colombo die Welt entdeckte

26.08.2018 Kulinarik-Gourmet

           Spitzengastronomie 

25.08.2018 Aufgeschnappt:

          Schlagzeile des Jahres (Trump)

 

 Wein des Tages

Frank Seiffarth

auf Facebook in Hauptsache Wein

Weingut Karthäuserhof: Spätlese Nr. 12 2007. Riesling, Mosel-Ruwer, Trier, Deutschland

"Das hat auch die 2008er Spätlese noch getoppt ! Unglaublich schön, was da einfach mal „im Keller vergessen“ wurde ... diese Nr. 12 war ohne Zweifel die Nummer 1 dieser Probe mit Weinen, die alle auf hohem Niveau waren. Leute- trinkt mehr #Karthäuserhof"


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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"*30. Oktober 2018

 

Aufgeschnappt im Online-Magazin
"Republik" am 30. Oktober 2018

 

Sehfeld:
                                             Ambiguitäts­intoleranz

 

Wir werden süchtig nach Eindeutigkeit. Das zeigen auch die Bilder, die wir uns von der Welt machen. Von Urs Stahel

Illustration: Michela Buttignol, Republik
Illustration: Michela Buttignol, Republik

"Heute gibt es nur noch Fotografen," hat Urs Stahl einmal in Zusammenhang mit eineer Ausstellung gesagt. Fotografieren ist kein Beruf mehr, sondern eine Alltäglichkeit. Da ich selber seit vielen Jahren fotografiere - als es noch ein Beruf war (oder ein Teil eines Berufes) - und noch immer jeden Tag "tagebuchmässig" ein eigenes Bild hier einstelle (inzwischen sind es 2412 Aufnahmen) hat mich das Essay des Bildexperten Urs Stahl speziell angesprochen. Schon der sperrige Titel (der von vielen Lesern wohl kaum verstanden wird) hat mich gereizt, den Beitrag hier zu übernehmen. Urs Stahel schreibt in der Republik: "Ambiguitätsintoleranz: ein grässliches Wort, ich weiss, aber es muss sein. Ich mag an ihm, dass es ganz leicht nach Krankheit riecht. Doch worum geht es bei dieser besonderen Form der Intoleranz?

Hier weiterlesen:

23. Oktober 2018

 

Elena Ferrante

 

Die Geschichte der getrennten Wege
Erwachsenenjahre

2017, Suhrkamp, Berlin.
Aus dem Italienischen von Karin Krieger
Originalausgabe: Storia di chi fugge e di chi resta, Rom, 2013
540 Seiten, ISBN 9778-3518425756

Dritter Band der vierteiligen Romanfolge:

Wer durchgehalten hat – meine ich – wird belohnt. Der dritte Band der Geschichte von zwei Frauen aus dem ärmlichsten Viertel Neapels löst sich aus der engen Umklammerung der Familienclans und wird zum Spiegelbild politischer Ereignisse der 60er und 70er Jahre in Italien. Es bleibt aber ein Roman in jeder Phase, geschrieben in der Ich-Form, erzählt von Elena - Lenù genannt - , einer strebsamen Musterschülerin, die es durch Fleiss und Ehrgeiz in die «Welt der Intellektuellen» geschafft hat. Sie heiratet Pietro, den noch ehrgeizigeren Sohn eines angesehenen Wissenschaftlers und Politikers. Sie schreibt ein Buch, das durch allzu «gewagte» Schilderung Aufsehen erregt. Sie wird Mutter und Hausfrau und sucht verzweifelt ihren Weg zwischen Kochen, Putzen, Kinder wickeln und einem Auftritt im Kreis der Literaten. Mehr lesen hier

23. Oktober 2018

 

Ausstellung:

 

«wildwuchs in shelter»

Jubiläumsprojekt der KUNSTregionsursee                

19. Oktober – 4. November 2018

in der "Turbine" Giswil, LU

"Kunstschaffende des Vereins und deren Künstle-rfreunde sind angesprochen, ihre brach liegenden Kunstwerke und Ideen aus den Sparten Malerei, Bildhauerei, Installation, Fotografie, Performance, Video, Musik … quasi in die Turbine Giswil zu «pfanzen» (im übertragenen Sinn) und dort wuchern zu lassen. Die ehemalige Turbinenhalle mit dem stimmungsvollen Ambiente und der eindrucksvollen räumlichen Dimension lässt viel Entfaltungsspielraum für künstlerisches Schaffen."

Hier zeigt Hansueli Alder Hans (Bild rechts) acht grossformatige Fotografien und eine Videoprojektion "perpetuum mobile". Link zur Website von Alder

Es stellen weiter aus: Martin Gut, Sandra Autengruber, Lena Estermann, Edwin Grüter, Kurt F. Hunkeler, Robert Müller, Pedro Krisko, Priska Leutenegger, Marc Lee, Vittorio Misticoni, Margrit Rosa Schmid, Werner Schmid, Urs Sigrist, Judith Spiess Meyer, Elda Treyer, Cornelia Wepfer. Weitere Informationen zum Projekt

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                          80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

08. Oktober 2018 

 

Rösslikreisel Wolhusen LU

 

Gestaltet vom Luzerner Künstler
Roland Heini 

 

Neugestaltung 2017

Erstellung 1990

 

In Wolhusen steht der älteste Kreisel im Kanton Luzern. Die Luzerner Zeitung schrieb damals: "Bis er gebaut werden konnte, war viel Überzeugungsarbeit nötig – und eine Reise in die Westschweiz." Tatsächlich ist es eine interessante Geschicht, rund um den Kreisel mitten in Wolhusen LU. «Das könnt ihr vergessen. Das funktioniert nie.» "Das waren Anfang 1987 die markigen Worte des damaligen Kantonsingenieurs zur Idee, die Kreuzung der Bahnhofstrasse und der Menznauerstrasse in Wolhusen durch einen Kreisel zu ersetzen. Die Aufregung war vorprogrammiert. " (Die Geschichte ist hier zachzulesen).

So sah er aus, der Kreisel, fast dreissig Jahre lang. Dann musste er 2015 saniert werden. Nach anderthalb Jahren Bauzeit konnte der neue, grössere Kreisel auf der Kantonsstrasse dem Verkehr übergeben werden. Nun war es auch Zeit, den Kreisel mit einem Kunstwerk zu bereichern. Es entstand der Kreiselschmuck,der heute auf dem Kreisel der vielbefahrenen mitten im Dorf steht. Geschaffen von Roland Heini.


Hier die Beiträge der letzten Woche

 

 

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22. Oktober 2018

 

Pierre-Brice-Edition:

"...UND ÜBER NACHT WAR ICH WINNETOU"

Autorin: Hella Brice

Die Karl-May-Freunde sind gespalten: in jenen beachtlichen Teil, welchen den Zugang zu Karl-May und seinen Kosmos durch die Filme der 60er-Jahre gefunden haben, und einen anderen immer kleiner werdenden Teil, der seine Bücher und die Originalversionen von Karl May zum Masstab nimmt. Oft haben die beiden "Lager" nicht sehr viel für einander übrig. Für die einen war Pierre Brice der einzig wahre Winnetou, für die anderen ist es die Gestalt, wie sie Karl May in seinen Werken - oft recht unterschiedlich - beschrieben hat.

Eines ist sicher: Der Winnetou Pierre Brice ist noch immer der bedeutendste Bot-schafter der Welt von Karl May. Auch wenn sie beschränkt ist, auf wenige Ge-schichten, die ohnehin zum Teil stark vom Original abweichen. Weiterlesen hier.

10. Oktober 2018

 

Weinnase zu Grabe getragen:

 

Zum Tod von Christian Segers
alias "Weinnase"

 

Es war gestern sein schöner Tag, ein sonniger Tag, ein warmer Herbsttag, auch in Düsseldorf. Da haben wir de "Weinnase" zur letzten Ruhe begleitet . Auf dem Stoffeler Friedhof, neben den Kleingärten der Stadt, wo Christian viele Jahre "zuhause" war, 

Jetzt ist er dort, begraben unter dem Rasen. Wir haben ihn begleitet.Die Angehörigen und ein paar wenige seiner Turbulenten "Weinzeit". Diese begann, zumindest für Christian und seine Wein-Freunde, als sich ziemlich genau vor dreissig Jahren auch der Wein ins Internet ergoss. "Wein-Plus" nannte sich das Forum und führte - schon nach kurzer Zeit - tausende von Weinliebhaber elektronisch zusammen. Das war noch vor Google, 

vor Facebook, vor Wikipedia und wie sie alle heissen, die Errungenschaften der neuen Bit-Welt. Auf das noch junge Internet hat man mit "Modems" zugegriffen, die tausend Mal langsamer waren als heute."Weinnase" gehörte zu den ersten, die ein- und aufgesprungen sind. Es kamen die "Grossen Treffen", einmal im Jahr, wo sich virtuelle Begegnung in Realität wandelte, wo man sich - Auge zu Auge - Glas zu Glas - auf eine grossen, dreitägigen Party getroffen hat. Von da an war Weinnase nicht nur ein unruhiger, oft kryptischer Geist. Es war ein Mensch, den es wirklich gab, der oft und überall Hof gehalten hat, in seinen Geschichten immer wieder versunken ist und bis in die letzten Jahren auf Facebook, in Blogs, mit Mails und auf Websites immer wieder - mit Unterbrüchen - präsent war. Weiterlesen hier

20. Oktober 2018

 

Karl-May-Freundeskreis, Freiburg i.Br.

 

Old Shatterhand auf antisemitischen Pfaden 

War Karl May ein Sympathisant der christlichsozialen Partei Österreichs?

 

Vortrag von  Hartmut Wörner, Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft

 

Das Treffen des Karl-May-Freundeskreises Freiburg findet am Donnerstag, den 25.10.2018 um 19.00 Uhr im Restaurant "Waldheim" in Freiburg-Günterstal, Schauinslandstr. 20, statt. Zum Thema mehr Informationen,

17. Oktober 2018

 

Buchreihe:

Karl Mays Magischer Orient

 

Bisher sind sechs Bände und eine Anthologie mit den Figuren Karl Mays erschienen.

 

Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul - ab 2016
Hier geht es zur Verlagsankündigung der gesamten Reihe,

 

Alle sechs Bände  werden hier in Kürze einzeln besprochen.
Noch sind auch nicht alle sechs Bücher in meiner Sammlung.

Heute ein Hinweis auf die Anthologie "Auf phantastischen Pfaden", die schon vor zwei Jahren erschienen ist, und in jede Karl-May-Sammlung gehört. Im Buch sind 23 Texte von 23 verschiedenen Autorin-nen und Autoren zu lesen. Darunter "Windigo" vom Schweizer Karl-May-Freund Paul Felber (Luzern). Jetzt sind auch zwei Leseproben von Jacqueline Montemurr(eine Geschichte komplett, die andere als Auszug) hier online zu lesen. Dazu die Autrin: "Diese Anthologie des Karl May Verlages entführt mit den Charakteren Karl Mays in einen phantastischen Wilden Westen sowie in den phantastische Orient. Sie gehört zur neuen Fantasy-Reihe “Karl Mays magischer Orient”. Ich habe zwei Geschichten beigesteuert in denen ich das reale Leben Karl Mays mit seinen Fantasien verwoben habe."  Durchs wilde Ernstthal

15. Oktober 2018

 

Aufgeschnappt im Börsenblatt (0nline)
vom 14. Oktober 2018 (Messe-Serie)

 

Was  macht Winnetou
                                auf dem Platz von GU ?
                                           (GU = Verlag Gräfe und Unzer)

Bernhard Schmid, Verleger des Karl-May-Verlags © Tamara Weise
Bernhard Schmid, Verleger des Karl-May-Verlags © Tamara Weise

Winnetou macht Schlagzeilen!

Die Buchmesse in Frankfurt (die grösste im deutschsprachigen Raum) ist gestern zu Ende gegangen (14. Oktober 2018). Diesmal war der Karl-May-Verlag prominent vertreten, an einem Stand, der stark beachtet wurde. Das "Börsenblatt" hat den Verlagsleiter Berhard Schmid interviewt. Auch die Boulevardzeitung "Bild" hat in den letzten Tagen zweimal das Thema "Winnetou" aufgegriffen.
Das Interview mit Bernhard  Schmid im Börsenblatt ist hier zu lesen.

Hier der 1. Artikel in "Bild" (10.10.2018)

Hier der 2. Artikel in "Bild" (11.10.2018)

13. Oktober 2018

 

Erinnerungen:

 

Turi-Treff

vom 09. Oktober 2018

Der "Turi-Treff" ist eine Nostalgie-Versammlung ehemaliger Fernseh- und RadiomitarbeiterInnen. Facebook-Nutzer finden Informationen (nicht nur über den Turi.Treff) hier auf der Grup-penseite, In der Rubrik "Nostalgie" findet man die Bild-Berichte und ab und zu auch Interviews oder eigene Beiträge zum Them "Weisch noh?"  


08. Oktober 2018

 

Bildspaziergang:

 

Wo Mila Joy zur Welt gekommen ist

 

"Sonntag ist' ein heiliger Friede...".

Ein Bildspaziergang durch die historische Kleinstadt am unteren Ende des Sempachersees, Aus einer dörflichen Siedlung entwickelte sich im Mittelalter die  Kleinstadt Sursee, die sich im Spätmittelalter zu einem Gemeinwesen, das seine Bedeutung als Etappen- und Marktort an der alten Gotthardroute, als Verwaltungsort für wichtige Klöster wie durch regsames Handwerk und Gewerbe zum Ausdruck brachte.


Die historische Altstadt von Sursee vermittelt noch immer das Bild dieser spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Entwicklung.(Quelle: Sursee online)

Die Bilder sind hier auch einzeln einzusehen und können heruntergeladen werden

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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12. Oktober 2018

 

Aufgeschnappt in "Bild" (online)
vom 11. Oktober 2018

 

Karl May holte seine Ideen
                                aus der Knast-Bibliothek


                                             Skurrile Fakten über den Winnetou-Erfinder
                                             von Jürgen Hlfricht

Den Häuptling Winnetou hat es in Wirklichkeit nie gegeben. Die Figur wurden von Karl May erschaffen  (Foto :  picture alliance / United Archives)
Den Häuptling Winnetou hat es in Wirklichkeit nie gegeben. Die Figur wurden von Karl May erschaffen (Foto : picture alliance / United Archives)

Zum Thema "Öffentliches Gedächtnis".

Karl May und seine Helden sind noch immer - nach weit über hundert Jahren - im Öffentlichen Gedächtnis präsent. Im Augenblick sammle ich für eine Publikation aktuelle Beispiele. Schon weit über hundert sind in der Sammlung registriert. Ein hervorragendes Beispiel liefertdie Boulevard-Presse, weil da auf Grund des Boulevard-Prinzips nur Themen aufgegriffen werden, die tief im Öffentlichen Gedächtnis verhaftet sind. 

Mehr zum Thema  Öffentliches Gedächtnis Karl May

Den ganzen "Bild"-Beitrag lesen

06. Oktober 2018

 

Neuerscheinungen:

 

                                              Lagerfeuer 9   2018/2 
                                      Die Entwicklung Winnetous in den 
                                      in den Reiseerzählungen Karl Mays

Es ist die neunte Ausgabe von "Lagerfeuer", einem Heft, das Lorenz Hunziker, der Leiter des Schweizer Karl May Freundeskreises bisher publiziert hat. Diesmal verfasst von Gerhard Zbinden. Dazu schreibt Lorenz: "Gab es denn D E N Winnetou schon immer, oder hat er sich über die Zeit verändert? Dieser Frage ist Gerhard Zbinden nachgegangen und hat die Entwicklung Winnetous minutiös erfasst und auf einfache und verständliche und darum noch interessantere Art vorgestellt."
Die bisherigen acht  "Lagerfeuer":  "Der Mörder Ribannas. Warum will Winnetou sein Skalp?", "Das Leben Karl Mays", "Schweizer Karl May Veröffentlichungen: Mit Pfeil und - Maria", "Yekkiwstone: Geschichte und Erwähnung bei Karl May", "Die Frauenrollen in Karl Mays klassi-schen Reiseerzählungen", "Die Entwick-lung des Ich in Karl Mays Erzählungen", "Buffalo Bill", "Der Tod der meisten verschuldete der bekannte Buffalo Bill".

Alle neun "Lagerfeuer" sind hier zu beziehen. Kosten: Schweiz 10 CHF/Deutschland, Österreich 5.50 €, Die Ausgaben sind auch als Abonnement erhältlich. Kosten: Schweiz CHF 10.- / Deutschland, Österreich Euro 5,50

© Katharina Luetscher
© Katharina Luetscher

Herausgegeben von Barbara Stauss
Mit Texten von Zora de Buono und Hans -Michael Koetzle

Edition Patrik Frey No. 256  Format 33x21 cm, 448 Seiten, ISBN 978-3-906803-56-2

 

"Er hat sie alle gekannt, die Künstler, Schriftsteller und Musikerinnen, die Schauspieler, Tänzerinnen und Filmregisseure. Wo war er nicht überall dabei! Seine frühen Bilder hatten noch ausgesprochenen «Paparazzo»-Charakter, zum Beispiel Brigitte Bardot 1960 vor ihrer Cabane bei Saint-Tropez (aufgenommen von der schwimmenden Luftmatratze aus), Jazztrompeter Louis Armstrong 1962 in seiner Garderobe im Zürcher Kongresshaus (heute undenkbar), Regisseur Alfred Hitchcock 1963 auf der Croisette in Cannes."  (Quelle: Infosperber) - Weiterlesen hier

03. Oktober 2018

 

May-nungsautausch

Das Wiener Karl-May-Treffen

21.-23. September 2018

Zum Karl-May-Treffen in Wien waren auch Schweizer Karl-May-Freunde nach Wien gereist.  Der Leiter des Freundeskreises, Lorenz Hunziker, hat auf der Website berichtet, Hier sein Bericht

Dieses Jahr war Marie Versini (Nscho- Tschi) zu Gast in Wien. 

Programm 2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 143.1 KB

 

Hier der zu den Veranstaltungen des 

Karl May Club Österreich


01. Oktober 2018

 

Gestorben:

 

Charles Aznavour (1924-2018)

Armenisch-französischer Chansonnier, Liedertexter 

und Schauspieler.Medien:

Das „Chanson“, ein französisches Kulturgut. Was eigentlich nur so viel wie "Lied" heisst, ist Frankreich eine unglaublich populäre Kultur, die mit den Namen und der Musik von wie Charles Trenet, Guy Béart, Jacques Brel, Jean Ferrat, Georges Brassens, Édith Piaf, Charles Aznavour,  Mireille Mathieu,  Serge Gainsborough... verbunden ist. 


Mit Charles Aznavour ist einer der ganz Grossen der "klassischen Chancons verstummt. Es trauert nicht nur Frankreich, auch Armenien, das Land seiner Vorfahren. 

 Aznavour kam 1924 in Paris in ärmlichen Verhältnissen zur Welt. Seine Eltern, ein Künstlerpaar, waren aus ihrer Heimat in Izmir geflüchtet, um dem Völkermord an den Armeniern 1915 zu entkommen. Er gehörte zu den herausragenden Persönlichkeiten des französischen Chansons.

"Meist sind es Lieder mit einem aus­sa­ge­kräf­tigen Text. SDie handeln von Liebe, Weltschmerz, vom Alltag oder von den Schwierigkeiten des Lebens." (Quelle: Musik der Welt)

29. September 2018

 

Schweizer Karl-May-Freundeskreis

 

Die nächste Veranstaltung:

"Liebe Karl May Freunde

Im letzten Jahr haben uns Silvia die Entwicklung des Ich-Erzählers und Geru die Entwicklung von Winnetou vorgestellt. An unserem nächsten Treffen wird uns Silvia nun die Entwicklung der dritten wichtigen Person und ihrer Familie im Karl-May-Kosmos vorstellen:

Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Iben Hadschi Dawuhd al Gossarah. 

Der Schweizer Karl-May-Freundeskreis hat seit einem halben Jahr eine eigene Homepage, die von Lorenz Hunziker (Leiter der Gruppe) betreut wird. Hier kann man sich auch zum Mittagessen bei den Treffen anmelden.

30. September 2018

 

35 Jahre Karl May&Co
Jubiläum

2019 feiert KARL MAY & Co. 35-jähriges Bestehen, außerdem wird der Herausgeber des Magazins, der Mescalero e.V., 25 Jahre alt. Aus diesem Anlass veranstaltet KARL MAY & Co. nach den Jubiläumsfesten der Jahre 2004, 2009 und 2014 abermals eine Feier: Am Samstagabend, 7. September 2019, findet sie im legendären Saloon des Elspe Festivals statt. Es handelt sich um das vorletzte Spielwochenende der Inszenierung „Winnetous letzter Kampf“, die die Karl-May-Festspiele Elspe 2019 zeigen. 

Hier können bereits Eintrittskarten gekauft werden (59.90 €)

01. Oktober 2018

 

Medien:

 

Der Wildheuer -
Senkrecht über dem Urnersee

                                              Ein Dokuentarfilm von Beat Bieri

(Screenshot aus dem Dok-FILM)
(Screenshot aus dem Dok-FILM)

Der Film hat den katholischen Medienpreis 2018 der Schweizer Bischofskonferenz erhalten.

Aus der Begründung:"Die Jury des katholischen Medienpreises 2018 hat die authentische Religiosität und Menschlich-keit dieser Familie sehr berührt. Beat Bieri ist es gelungen, diese Eigenschaften mit seiner ruhigen Dramaturgie einzufangen und in den Zuschauenden die Sehnsucht nach einem einfachen und erfüllten Leben zu wecken. Die Jury sagt: „Ein Film von grosser Sensibilität gegenüber der Familie Gisler und ihr Schicksal: Behutsam fängt die Kamera das Ringen der Familie nach Hoffnung und Zukunft ein“.

Beat Bieri gehört zu den besten Dokumentarfilmer der Schweiz. Er war auch einer der ersten, der als VJ (Videojournalist) für Fernsehdokumentationen unterwegs war. Auch bei diesem Film hat er die Kamera selber geführt und damit jene Intensität und Nähe geschaffen, welche dem Film jetzt die Auszeichnung gebracht hat. 
Hier in der Rubrik Gesehen meine Gedanken

29. September 2018

 

Neue deutsche Weinkönigin: 

Carolin Klöckner (Württemberg)

(Bild: ARD/SWF)
(Bild: ARD/SWF)

Misswahlen sind eigentlich kein Thema auf dieser Website. Mit einer Ausnahme:

die "Krönung" der deutschen Wein-königin. Dieser alte Brauch macht durchaus auch heute noch Sinn. Wird doch auf charmante Art viel Wissen über Wein - vor allem natürlich deutschen Wein - vermittelt. Das zweistündige Finale -  gestern auf SWF übertragen - war nicht nur eine attraktive Show, sondern auch ein kleiner Lehrgang der Weinherstellung und -Vermarktung. Unterhaltend und Informativ.

Hier der Link zur Sendung (Mediathek SWF)

27. September 2018

 

Bilder, Bilder, Bilder...

 

Traubenlese 2018

 

Wie in all den letzten Jahren begleite ich die Traubenlese (Wimmle) des Weinguts von Tscharner, Schloss Reichenau, aktuell mit Bildern. 

Wie immer sind die Bilder auch einzeln  anzusehen und herunterzuladen.

Hier die Bilder (rechts) vom

26. September 2018

Hier die Bilder vom 21. September 

Hier die Bilder vom 19. September 

Hier die Bilder vom 18. September
Hier die Bilder vom 17. September


Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

 

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

27. September 2018

 

Zeitdokument 50:

 

"Ich bin ein Dienstverweigerer"

 

Schweizer Illustrierte vom 13. Dezember 1965
Nr. 50 - 54. Jahrgang

 

Dokument des langen Kampfs der Dienstverweigerer. "Hier steh ich, ich kann nicht anders". Mit diesem Zitat von Marin Luther erklärte damals der 30jährige Dienstverweigerer Gottfried Bergmann sein Motiv nicht in den militärische Dienst einzurücken.

Er ging dafür einen Monat ins Gefängnis. Zweiundzwanzig Jahre später stimmte das Schweizervolk mit einer Mehrheit von 82,5 Prozent für die Aufnahme eines Zivildiens-tartikels in der Bundesverfassung. 

 

Was man mit der Einführung des Zivieldienstes geschaffen hat, war und ist immer wieder Gegenstand grosser Dis-kussionen und Veränderungen. Lange Zeit mussten Dienstverweigerer aus Gewis-sensgründen sich einer strengen Prüfung unterziehen, als ob das Gewissen durch ein Examen zu bewerten wäre. Später wurde die Gewissensprüfung abgeschafft. Doche eine neue Debatte steht an:
Die Armee braucht mehr Soldaten. Die Hürden für den Zivildienst soll erhöht und die Zulassungen verringern werden. Pro Jahr werden rund 20'000 Rekruten gebraucht, um den Armeebestrand zu halten.Hier das ganze Dokument.

23. September 2018

 

Operettenbühne Hombrechtikon:

 

Der Vogelhändler

Es ist mehr als "Dorfkultur", was seit 25 Jahren jeden Herbst in Hombrechtikon (ZH) stattfindet. Die Operettenbühne. Sie ist ein Stück lebendiges Kulturgut, das sich - etwas abseits der hoch subventionierten Theaterkultur - erhalten hat, trotz Fern-sehen, DVD. Internet, Gamewelt... Zwar ist es nicht die Jugend, die hier auftaucht doch eher ältere Semester, die in Erinnerung schwelgen. Die keine grossen Namen brauchen, um ein Stück Musikkultur zu erleben.  

Seit die Operette (quasi die leichte, beschwingte Form der Oper) weitgehend aus den grossen Musiktheatern, den Opern, verbannt wurde, lebt sie vor allem mit Laienchören - verstärkt mit professionellen Kräften - weiter. Das durchaus kritische Publikum hat inzwischen recht hohe Ansprüche und Erwartungen auch an "Halblaien-Theater". Im Verein. Um den Anforderungen genügen zu können, haben sich 14 Bühnen in der Musiktheater-Vereinigung zusammengeschlossen (darunter auch Bühnen aus dem Vorarlberg und Fürstentum Liechtenstein). Die aktivsten und bekanntesten unter ihnen: Arth, Balzers, Bremgarten, Fricktaler Bühne, Möriken Wildegg, Bremgarten, Sirnach, Sursee, Vorarlberg, Root. und natürlich Hombrechtikon.  Weiterlesen hier

Donnerstag, 03.10.2019 bis Sonntag, 06.Oktober.2019

Tagungsort: Erbacher Hof,
Grebenstr. 24-26, 55116 Mainz.

Der Erbacher Hof liegt in zentraler Lage unweit des hohen Doms St. Martin zu Mainz, des Markplatzes und des Gutenberg-Museums in der Mainzer Altstadt.

Anmeldungen zum Kongress werden ab Ende Januar 2019 möglich sein.

 Ab sofort sind Hotelbuchungen möglich.  Informationen zur Hotelbuchung (PDF)

Als die Karl-May-Gesellschaft 1969 gegründet wurde, galt Karl May beim großen Publikum wie bei der Wissenschaft als eher harmloser Jugendautor mit einer zweifelhaften Vergangenheit. Das schiere Gewicht seiner Popularität (deutsche Gesamtauflage über 80 Millionen) schob ihn in die Ecke der flachen Vielschreiber. Die Karl-May-Gesellschaft, heute mit rund 1700 Mitgliedern in mehr als 20 Ländern eine der größten deutschen literarischen Gesellschaften, hat wesentlichen Anteil an der eigentlichen Entdeckung Mays. 

20. September 2018

 

Die Hebstküche

 

Online Magazin von Aromenspiele

Umfang: 42 Seiten. Wer die Wildküche liebt, wird in dieser Ausgabe fündig. Ich stelle eine schöne Auswahl feiner Wildgerichte vor – von Hasenpfeffer bis Rehgulasch. Selbstverständlich mit Tipps, welche Weine zu den vorgestellten Herbstgerichten am besten harmonieren. Nicht zu vergessen den Bericht über die neuen Wermutmacher. Außerdem gibt es viele Anregungen, die gesammelten und geernteten Beeren und Früchte zu Marmeladen, Chutneys und Kompott weiterzuverarbeiten, um das ganze Jahr etwas davon zu haben. Die Fans von Pizza und Quiche kommen ab Seite 24 auf ihre Kosten. Hier stehen herbstliche Rezeptideen für die Fans einer gesundheitsbewussten Küche: Low-Carb, Slow-Carb und Vegan. Auf das Bild klicken und Magazin öffnen.

(Text: Aromenspiele)

16. September 2018

 

Christine Sutherland

 

Die Prinzessin von Sibirien

Maria Wokonskaja und ihre Zeit

List-Verlag 3. Auflage 2015

(Original: The Princess of Siberia 1984)

Taschenbuch, 336 Seiten

ISBN-10: 3548609309

Zur Autorin: "Christine Sutherland wuchs in Polen und Frankreich auf und lebt heute pin London. Sie hat sich als Biographin historischer Frauengestalten einen Namen gemach"

Der Anlass diese Biographie zu lesen, war die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. Zum ersten Mal begegnete ich den Dekabristen. Sie wurden nach einem Aufstand 1825 gegen den Zaren Nikolai I nach Sibirien verbannt und konnten erst dreissig Jahre später nach einer Amnestie von Zar Alexander II ins europäische Russland zurückkehren. Maria Wolkonskaja, die junge Frau von einem der Aufständischen, Fürst Serge Grigorjewitsch Wolkonski, folgte ihrem Gatten freiwillig in die Verbannung nach Sibirien. Diese Geschichte erzählt das Buch. Eine Biographie in romanhafter Form, sehr gut recherchiert, mit vielen Fakten zur russischen Geschichte des 19. Jahrhunderts.In den Grundzügen historisch belegt, in den Beschreibungen und Details romanhaft erzählt.

Weiterlesen hier 

15. September 2018

 

Modelleisenbahn

In Ergänzung der beiden kurzen Videos der Anlage von Peter Schertenleib und Ruedi Omlin, die ich vor ein paar Tagen hier vorgestellt habe: Güterzug Re 10/10.

Hier geht es zu den beiden  vorangehenden Videos 

Hier die Website der Erbauer der Anlage.


14. September 2018

 

Neuerscheinungen:

 

 

Mittelungen der KMG

Nachrichten der KMG

Ausgabe 197 / September 2018

 

Diese beiden Publikationen der Karl-May-Gesellschaft gehören zusammen und erscheinen vier Mal im Jahr. Die "Mitteilungen" enthalten Aufsätze, kürzere Arbeiten, Rezessionen etc. zum Thema Karl May und zur Arbeit der Gesellschaft. Die "Nachricht-en" sind so etwas wie erweiterte


Geschäftsberichte des Geschäftsführers der Karl-May-Gesellschaft, mit festen Rubriken und aktuellen Informationen (soweit dies im Dreimonate-Rhythmus überhaupt möglich ist). Informationen vom Karl-May-Verlag, vom Karl-May-Museum bis hin zu den sogenannten Fan-Vereinigungen, Ein Bindeglied also in der grossen Karl-May-Gemeinde.

Weiterlesen hier

13. September 2018

 

Weinauktionen:

 

Wermuth - Auktion (WZ 266)
(Denz-Auktion) im Hotel Atlantis, Zürich

Donnerstag, 13. September 2018

Beginn um 17.00 Uhr

 

Der Herbst ist steht fast unbemerkt vor der Tür. Es ist immer noch warm, ja heiss. So früh wie schon lange nicht mehr hat auch die Weinlese begonnen. 

Im Herbst brginnen auch die grossen Weinauktionen in Zürich. Heute ist es die Denz-Auktion (vormals Wermuth-Auktion), die für einmal ungewöhnlich viele edelsüsse Rieslinge versteigert. Natürlich nebst Bordeaux und vielen anderen Weinen der Top-Klasse. Jeden Herbst beginnt auch die Diskussion um die aktuellen Preise. Auktionen sind nämlich ausgezeichnete Pulsfühler der Markt-situation. Betrachtet man die Schätzungen im Denz-Katalog, dann ist das Preisniveau noch immer sehr hoch, zu hoch. Denz ist bereits die zweite Auktionin in Zürich. Das Auktionshaus Steinfels hat den Reigen schon am 01. September 2018 eröffnet. Hier die Ergebnisse. Die beiden anderen  Anbieter lassen sich noch etwas Zeit.  Auktion Franz J. Wermuth präsentiert seine Collection 8 am 03 November 2018., Die Weinbörse (Gerstl/Gabriel) sogar erst am 10. November 2018. 

11. September 2018

 

Ausstellung in Museum der Kartause Ittingen:

Helen Dahm
Ein Kuss der ganzen Welt

Helen Dahm: "Ein Kuss der ganzen Welt" von Stefanie Hoch und Markus Landert, Kunstmuseum Thurgau (Hrsg.) -
2018, 216 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2. Preis 50 CHF   Hier bestellen

Ausstellung vom  

2. September 2018 – 25. August 2019

Helen Dahm (1878-1988), eine Schweizer Künstlerin, die lange Zeit in Oetwil am See lebte und arbeitete. Ich habe die Künstlerin damals noch besucht und schon in meinen frühen Sammlerjahren ein Bild von ihr gekauft. Es hängt noch heute prominent in meinem Haus (Bild unten). Es ist ein Bild 

aus der späten, abstrakten Phase in Helen Dahms Schaffen.Ein Werk aus dem Jahr 1969. Die Ausstellung zeigt die ganze Breite  ihres Schaffens.

Aus Anlass der Ausstellung in Ittigen erscheint auch ein Buch.: