Freuden und Leiden eines Sammlers

23. Februar 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

16. Februar 2019

 

In eigener Sache:

 

Achtung Gefahr!

 

Ein Eierkocher - einfach und bescheiden - macht mir so richtig bewusst, wie kompliziert und gefährlich das Leben geworden ist. Das kleine Gerät kann nur zwei Dinge: Eier kochen und – leicht aufwändiger – Eier pochieren. Das hat meine Mutter noch am Herd gemacht, problemlos, so nebenbei – nicht der Rede wert. Ich hingegen habe jetzt ein spezielles Gerät dafür und - um es zu bedienen - eine «Original-Bedienungsanleitung» im A5-Format, mit 84 Seiten. Ein erster Schreck? Soviel ist zu Lesen um Eier zu kochen. Doch Fehlanzeige, nur 12 Seiten davon sind Instruktionen, der Rest Wiederholungen in sechs Sprachen. Doch bereits auf den ersten Seiten ein neuer Schreck! Dick und fett prangt da in Signalfarben: «Gefahr – Warnung – Vorsicht – Hinweis», 22 mal, auf nur elf Seiten. Unter den vielen Warnungen die Feststellung: «Lebensgefahr durch elektrischen Strom!» Lebensgefahr beim Eier kochen? Wirklich? Oder steht das alles nur da, weil wir verlernt haben, reale Gefahren zu sehen, mit ihnen im Alltag zu leben, andere dafür verantwortlich machen. wenn etwas passiert und nicht unsere eigene Dummheit und unser angebliches Nichtwissen. In diesem Fall wehrt sich - in weiser Voraussicht - der Hersteller des Eierkochers, gegen den Vorwurf, nicht rechtzeitig gewarnt zu haben. Nicht nur Bomben, Kugeln, Messer etc. sind lebensgefährlich. Auch Eierkocher!

Zu den bisher veröffentlichten Kolumnen 

16. Februar 2019

Neueingänge jetzt neu im 11. Ordner.
Hier der vorangehende Ordner 

Neu:

Torsten Hermann: Die wahren Helden von Karl May


23. Februar 2019

 

 

Das Neuste zuerst

23. Februar 2019

 

 

Eric Bachman *1940  † 2019

Fotograf

 

Er war Fotograf, Künstler, Chronist, Kollege, ein Stück Schweizer Fernsehen. Dreissig Jahre und mehr hat er festgehalten was an grosser und kleiner Prominenz ein- und ausging im Fernsehstudio. Was flüchtig über den Bildschirm flimmerte, hat er eingefangen, festgenagelt, in Bildern gezeigt was sie sind, was sie waren. Sein Werk, ein unglaublich wertvolles Erbe. 

Erinnerung an frühere Fernsehzeiten. Heidi Abel im Scheinwerferlicht vor den Kameras, festgehalten von Eric Bachmann. Kürzlich an der Vorpremiere des Films über Heidi Abel von Felice Zenoni konnte Eric leider nicht mehr teilnehmen, Er war schon zu geschwächt, zu krank. Doch sein Verdienst wurde da besonders gewürdigt, hat er doch viel mit seinen Bildern (und seinem Wissen) zum Gelingen der Fernseh-Dokumentation beigetragen. Weiterlesen hier

22. Februar 2019

 

Medien Film:

 

«Zwingli»

 

 

Verfilmung des Wirkens des Reformators Huldrych Zwingli in der Stadt Zürich von 1519 bis zu seinem Tod 1531 im Kappelerkrieg.

Eigentlich hat Zwingli Einfachheit, Schlichtheit, Abkehr von Prunk gepredigt (und gelebt). Ihm war barocke Üppigkeit ein Gräuel. Er hat seine Kirche – das Grossmünster in Zürich – entrümpelt, auch rein äusserlich zu dem gemacht, was es heute noch immer ist: ein grosser, «protestantischert» Andachtsraum.


Die Heiligen der vorreformatorischen Zeit sind nicht zurückgekehrt. Zurückgekehrt ist eine filmische Erzählung «Zwingli», die sich strikt an historische Fakten hält, in der Aufmachung aber, in der Ausstattung und beim Aufwand barocke – oder sagen wir gigantische Züge (zumindest für Schweizer Verhältnisse) aufweist. Es ist so etwas wie ein schweizerischer «Monumentalfilm». Die Figuren – ob Freund oder Feind – wachsen ins monumentale. Damit feiert die evangelisch-reformierte Kirche der Schweiz das Gedenken an ihren Anfang: Fünfhundert Jahre von Zwingli massgebend reformierte  Die Heiligen der vorreformatorischen Zeit sind nicht zurückgekehrt.Kirche. Weiterlesen hier.

20. Februar 2019

 

Freilichtspiele:

 

Winnetou und der Ölprinz 

Noch gut fünf Monate, dann kehrt Winnetou mit seinem «Blutsbruder» Old Shatterhand und der ganzen Entourage nach Engelberg zurück. Diesmal um dem «Ölprinzen» sein skrupelloses Handwerk zu vermiesen. Die einzigen Karl-May-Festspiele in der Schweiz gehen nun

ins dritte Jahr.Allerdings nicht ganz 


problemlos. Denn die Spielsaison im vergangenen Jahr hatten nicht den gewünschten Erfolg. Es resultierte ein Defizit. Die Fortführung war lange Zeit nicht gesichert. Woran lag es, dass die Besucher nicht in erhofften Scharen nach Engelberg «pilgerten»? Weiterlesen hier

Bild des Tages

23. Februar 2019 (Bild 2527)

23. Februar 2019 - Zeit für den Apero!
23. Februar 2019 - Zeit für den Apero!

Zurück

Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter, dokumentiert.

 

Passt zum Titel eines alten Kriminalromanes: "Das geheimnisvolle Mansardenzimmer".  (Foto: Hans Weiss, Flawil)
Passt zum Titel eines alten Kriminalromanes: "Das geheimnisvolle Mansardenzimmer". (Foto: Hans Weiss, Flawil)

20. Februar 2019 (Gastbild)

 

André Marcel Pache (Kunst- und Medienschaffender - © schluchti)

"es mondet schon sehr in der ruinaulta …."

Fast täglich erreichen mich also auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak

 

 

Aktueller Schwerpunkt:

Heidi Abel, Dokumentarfilm

 

 

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

07.01.2019 Gesehen:

          "Woljkenbruch" 

06.01.2019 Weihnachtskrippen

          Die Tradition

06.01.2019 Gesehen

         Schatz im Silbersee

06.01,2019 Weingeflüster:

         Dreikönigskuchen: Was trinken?

01.01.2019 Zeitdokumente:

         Kokoschka ist auch photogen

31.12.2018: Ausstellungskataloge:

          Oskar Kokoschka

04.01.2019 Erinnerungen:

          Pio Corradi, Kameramann 

01.01.2019 Aufgeschnappt Karl May:

          Nazi-Alarm bei Karl May

29.12.2018 Neuerscheinungen Karl May:

          Mitteilungen und Nachrichten KMG

 

Wein des Tages

Keita Wojciechowski

auf Facebook in 
Hauptsache Wein

Feraud Père et Fils, Domaine de la Gasqui: Rosé 2015, Provence, L'Isle-sur-la-Sorgue, Frankreich

"Es gibt Weine die schmecken im Urlaub und man kauft sich welche für Zuhause und da schmecken sie dann überhaupt nicht mehr. Dieser Rosé gehört nicht zu dieser Kategorie. Grenache, Carignan, Mourvèdre und Syrah. Erdbeeren mit Honig in der Nase. Im Mund trocken, leichte Tannine die die Säure angenehm unterstützen. Getrocknete Erdbeeren, Weizen und alter Minztee im relativ langen Abgang."


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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21. Februar 2019

 

Gestern

 21. Februar 2019

um 20.05 Uhr auf SRF

 

Wiederholungen:

Freitag, 22. Februar 2019  -  10.40 Uhr SRF 1

                                           Samstag, 23. Februar 2019 - 14.05 Uhr SRF 1

                                           Montag, 25. Februar 2019 - 14.30 Uhr SRG INFO

Am 21. Februar 2019 würde Heidi Abel ihren 90. Geburtstag feiern. SRF erinnert an die verstorbene «First Lady» des Schweizer Fernsehens.

Ausstrahlung am Fernsehen:

Donnerstag, 21. Februar 2019 um 20.05
in der Sendung "DOK" von SRF.

Gedanken und Links zum Film 

(Bild rechts: Heidi Abel ©SRF)

13. Februar 2019

 

Weinauktionen 2019

 

Auch dieses Jahr werde ich - wie schon seit vielen Jahren - ausführlich über die grossen Weinauktionen in Zürich berichten. Weinauktionen sind immer auch "Gradmesser" für die Popularität von Weingebieten und -stilen, Sie sind auch wichtige Indikatoren für die Entwicklung jener Jahrgänge und  Preise(Wert)  jener Weine, die im Weinkeller - meist viele Jahre - gelagert werden. 

Auktionen sind auch gute Einkaufs-möglichkeiten für den eigenen Weinkeller, sowohl für Raritäten, als auch für "Schnäppchen". Voraussetzung sind aber: gute Kenntnisse der aktuellen Situation im Weinmarkt, Vertrauen in den Anbieter (Auktionshaus) und Zielstrebikeit an der Auktion. In all diesen Bereichen biete ich Hilfe durch Informationen, Analysen und Beurteilungen. Heute die Daten der ersten Frühjahrsauktionen.

Steinfels Weinauktionen: 02. März 2019
ab 10,00 Uhr - Pfingstweidstrasse 6,

CH-8005 Zürich

Denz-Weine (vormals Wermuth): 07. März 2019 ab 17,00 Uhr - Hotel Atlantis by Giardino, Zürich

Franz J. Wermuth: 27. April 2019 im Hotel "Hilton", Glattbrugg/Flughafen

Weinbörse (Gabriel): 04. Mai 2019 ab 10,00 Uhr, Hotel Quellenhof, Bad Ragaz,

 Weitere Informationen (Analysen, Links, Kataloge etc) werden  laufend ergänzt.. 

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                             80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

08. Oktober 2018 

 

Rösslikreisel Wolhusen LU

 

Gestaltet vom Luzerner Künstler
Roland Heini 

 

Neugestaltung 2017

Erstellung 1990

 

In Wolhusen steht der älteste Kreisel im Kanton Luzern. Die Luzerner Zeitung schrieb damals: "Bis er gebaut werden konnte, war viel Überzeugungsarbeit nötig – und eine Reise in die Westschweiz." Tatsächlich ist es eine interessante Geschicht, rund um den Kreisel mitten in Wolhusen LU. «Das könnt ihr vergessen. Das funktioniert nie.» "Das waren Anfang 1987 die markigen Worte des damaligen Kantonsingenieurs zur Idee, die Kreuzung der Bahnhofstrasse und der Menznauerstrasse in Wolhusen durch einen Kreisel zu ersetzen. Die Aufregung war vorprogrammiert. " (Die Geschichte ist hier zachzulesen).

So sah er aus, der Kreisel, fast dreissig Jahre lang. Dann musste er 2015 saniert werden. Nach anderthalb Jahren Bauzeit konnte der neue, grössere Kreisel auf der Kantonsstrasse dem Verkehr übergeben werden. Nun war es auch Zeit, den Kreisel mit einem Kunstwerk zu bereichern. Es entstand der Kreiselschmuck,der heute auf dem Kreisel der vielbefahrenen mitten im Dorf steht. Geschaffen von Roland Heini.


Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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09. Januar 2019

 

Rubrik Reisen:

  

Die Transsbirische Eisenbahn

 

Fast ein Jahr lang war diese Rubrik offen. Berichte und Bilder einer langen Reise. Nun verschiebt sich die Seite ins Archiv. Hier sind alle Fortsetzungen weiter zugänglich. Die persönlichen Seiten und der Blog nur mit Passwort, Bilder und Texte frei verfügbar.

09. Januar 2019

 

hr2 - RadioLiveTheater

 

Radio, das auf die Bühne geht.

Ein Experiment, das längst kein Experiment mehr ist, sondern ein schon fast einmaliges, kulturelles Elebnis. "Seit 2013 haucht das hr2-RadioLiveTheater deutschlandweit auf Tournee Hörspiel-Klassikern neues Leben ein. Bei den Gastspielen erleben die Besucher ein Hörspiel live auf der Bühne und können dem Team beim „Hörspiel machen“ im mobilen Hörspiel-Studio über die Schulter und hinter die Kulissen schauen." Das neuste Theater-Hörspiel: "Old Shatterhand unter Kojoten". ein

Western frei nach Motiven von Karl May. Wie immer mit Kostümen, Effekten, Musik und „handgemachten“ Geräuschen. Im Llano Estacado verbreitet eine Verbrecherbande Angst und Schrecken: die Kojoten. Als Old Shatterhand und sein Gefährte Sam Hawkens auf eine  Postkutsche stoßen, deren Passagiere kaltblütig 


ermordet wurden, nehmen die beiden Westmänner die Spur der Banditen auf...". Die nächsten Aufführungen: 13. Februar 2019 - Frankfurt am Main (Neues Theater Höchst); 14. März 2019 - Friedberg (Theater Altes Hallenbad)... Hier Daten und Informationen 

Illustration etwa 1882 von Ferdinand Barth
Illustration etwa 1882 von Ferdinand Barth

05. Februar 2019

 

Linkedin:
"Das grösste berufliche Netzwerk"

 

Warnung!

 

Und eines der aggressivsten Netzwerke im Internet, vor dem ich auf Grund eigener Erfahrungen nur warnen kann.

 

Wehe, wenn sie losgelassen! Was der Zauberlehrling von Johann Wolfgang Goethe vor mehr als zweihundert Jahren erlebt hat, wird heute von einigen Netzwerken - im Augenblick von Linkedin - angerichtet. Eine Lawine von Aufforderungen dem Netzwerk beizutreten an Adressen, die ich nie oder seit vielen Jahren nicht mehr benutzt habe, wurde irgendwie - als einfacher Linkedin-Zauberlehrling weiss ich nicht wie - los gelassen. Resultat: unglaubliches Staunen, Erschrecken und Abwehr der "Betroffenen". Meine Konsequenz: Mein sofortiger Austritt aus dem

Netzwerk. (ist gar nicht so einfach zu bewerkstelligen - google hat geholfen). Mitteilung an alle Betroffenen: ich habe in den letzten Monaten, Wochen und Tagen nie eine Bitte versendet, man möge dem Netzwerk Linkedin beitreten.  Ich bin selber nicht mehr dabei!

08. Februar 2019

 

Kulinarik:

 

Asien-Spezial 2019
von Aromenspiele

Seit Jahren übernehme ich hier die Magazinausgaben "Aromenspiele", einer Food&Wine-Platform, die von Dorit Schmitt ausgezeichnet gestaltet und redigiert wird. Jedes Jahr erscheinen vier bis 6 Online-Magazine (ca 60 Seiten), die gratis und online präsentiert werden. Es ist mitunter das Beste, was im Bereich Essen und Trinken publiziert wird. Im Augenblick ist ein "Asien-Spezial 2019" sehens- und 

lesenwert: "64 Seiten auf der Suche nach Umami". 

"Fremdartig und faszinierend.

"Die Küchenstile in Asien sind so vielfältig wie unterschiedlich und doch können aufgrund der kulturellen Prägungen auch Gemeinsamkeiten entdeckt werden.

In Deutschland kamen wir in den 1950er Jahren mit den sich etablierenden China-Restaurants in Berührung. Bis in die 70er Jahre erlebten sie einen regelrechten Boom. Wir begannen knusprige Ente mit Jasminreis und asiatischem Gemüse, Schwein süß-sauer und Peking-Suppe zu essen, bis wir die Liebe zu Vietnamesischer Küche entdeckten...."

Zu früheren Magazinen, die ich hier vorgestellt habe.

05. Februar 2019

 

„Winnetou II“ als Kinopremiere

 

am Mittwoch, 13. Februar 2019 
Zeit 15:45 Uhr bis 18:00 Uhr – Kindervorstellung mit                 

                                            Autogrammstunde mit Winnetou.

am Mittwoch, 13. Februar 2019 

19:00 Uhr Abendvorstellung . (CHF 10.-)

Anmeldung bis Freitag 8. Februar 

Telefon 041 637 37 37 oder SMS an 078 676 14 72. - Die Engelberger-Produktion von "Winnetou I" kann im Shop als Datenfile heruntergeladen werden (19 CHF)..

03. Februar 2019

 

Karl May:

 

Kollektives Gedächtnis

"Im Stich gelassen von Winnetou"

Star der Woche: Elys M'Barek

in "Tele" Nr. 5/2019
Zur Sendung "Fack ju Göhte" (Komödie)

Allein schon der Filmtitel sagt es: Ein moderner Film, "grazy", eher für junge Leute, wild im Spiel und in der Gestaltung. Aus dem Jahr 1913. Der Hauptdarsteller Elyas M'Barek ist 36. Die Sendung wird mit der Schlagzeile "Im Stich gelassen von Winnetou" beworben. Zum Schauspieler: "Als Jugendlicher ist er grosser Fan von Pierre 'Winnetou' Brice und schreibt ihm ein Dutzend Briefe Briefe. Jedoch ohne je eine Antwort zu erhalten. Deshalb muss er seiner Mutter versprechen, nie einen Fanbrief unbeantwortet zu lassen." Als der heutige Star, dem Winnetou Briefe schrieb, war er etwa 8 Jahre alt. Das war also um 1990. Da waren die Winnetou-Filme längst nicht mehr im Gespräch. Karl May - so die Auguren schon damals - vollkommen out. 28 Jahr später wird in einem Kurzporträt des Stars (nur 38 schmale Zeilen) ausgerechnet Winnetou zitiert. Weiterlesen hier.

31. Januar 2019

 

Gelesen:

Wilhelm Genazino

 

"Ausser uns spricht niemand über uns"
                                              Roman

2018, Carl Hanser Verlag, München

155 Seiten,  ISBN 978-446-25173-9

Karg ist die Sprache, aber elegant, präzis – ohne jede Schnörkel - den vielen sprachlosen Begegnungen angepasst. «Ich war immer noch nicht reif genug, um zu begreifen, dass es ein zärtliches Scheitern gab. Danach erinnerte ich mich an Carola, wie sie vor vielen Jahren geküsst hatte. Ihre Zunge zuckte seinerzeit wie ein kleines erschrecktes Fischlein in meinem Mund umher, was mir damals sehr gefallen hatte», so der Schluss des siebten Kapitels. Es könnte auch der Schluss irgendeines anderen Kapitels sein. Es ist einer der vielen Gedanken, die an irgendetwas geknüpft, das in der Vergangenheit liegt, das Erinnerung geworden ist. «Der Tod wird das erste und einzige Erlebnis sein, von dem ich hinterher nicht mehr würde sagen können, wie es war.» Als innere Bildmaschine bezeichnet der Protagonist seine Erinnerungen. Diese kreisen immer und immer wieder um menschliche Beziehungen, die sich dann – wer hätte das gedacht – im Sex auflösen. Nicht in einer Liebe, im Bett, in der Leidenschaft. Diese Sexpräsenz ist das, was mich an den auftauchenden und rasch wieder verschwindenden Episoden stört. Nicht weil ich darin Anrüchiges darin erkenne oder gar Effekthascherei wittere. 
Weiterlesen hier

29. Januar 2019

 

Interview mit Verleger Bernhard Schmid

Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul

oben: Die Taschenbuchreihe von Ueberreuter. Die meisten anderen Taschbuchausgaben sind nur noch antiquarisch erhältlich..
oben: Die Taschenbuchreihe von Ueberreuter. Die meisten anderen Taschbuchausgaben sind nur noch antiquarisch erhältlich..
Bernhard Schmid (Foto: Barbara Herbst)
Bernhard Schmid (Foto: Barbara Herbst)

Natürlich gibt es sie schon lange, die Werke im Taschenbuch-format. Aber nicht in der bekannten "grünen" Auf-machung wie die Originalreihe und in verschiedenen Verlagen (Ueber-reuter, Haffmans, Heyne, Pawlak, Tosa). 


"Ab Februar und damit nach 20 Jahren Pause erscheinen  die unverwechselbaren grünen Karl May-Bände wieder im Taschenbuch. Der Karl-May-Verlag erhofft sich dadurch “eine Wiederaufnahme nicht nur im allgemeinen Buchhandelssortiment, sondern auch in diversen Nebenmärkten, denn die Nachfrage nach Karl May ist immer noch da”, wie sein Verleger sagt." 

Ab Februar erscheinen die unverwechselbaren "grünen Bände" also wieder als Taschenbuch. Der Verlag konzentriert sich zunächst auf die sieben Bestseller: „Durch die Wüste“, „Durchs wilde Kurdistan“, die ersten beiden „Winnetou“-Bände sowie „Unter Geiern“, „Der Schatz im Silbersee“ und „Der Ölprinz“.

Das ganze Interview mit dem Verleger  hier im Branchen-Blatt "BuchMarkt"

27. Januar 2019

 

Bild-Jubiläum:

 

Das 2005ste "Bild des Tages" 
am 27. Januar 2019

27. Januar 2019 - Jeder ist seines Glückes Schmied.
27. Januar 2019 - Jeder ist seines Glückes Schmied.

Alles  begann am 27. Mai 2012 mit diesem Bild. Kurz zuvor endgültig in den sogenan-nten "Ruhestand" getreten, vermisste ich die "Bilderwelt", die mich ein Leben lang geprägt und begleitet hat. Ich beschloss spontan von nun an jeden Tag ein Bild zu veröffentlichen, quasi tagebuchartig die Stimmung (oder ein Erlebnis, oder eine Beobachtung) des Tages auf meine neu eingerichtete Homepage zu stellen.

Hier die Bilder aus den früheren Jahren, jeweils am 27. Januar 2013. 2014. 2015. 2016, 2017 UND 2018:

2013 - Bedrohliche Schönheit
2013 - Bedrohliche Schönheit
2016 - Licht in der Nacht
2016 - Licht in der Nacht
 2014 - Eigenes WC für Besucher
2014 - Eigenes WC für Besucher
2017 - Endlich blauer Himmel und die ersten Sonnenstrahlen
2017 - Endlich blauer Himmel und die ersten Sonnenstrahlen
2015 - Unberührt
2015 - Unberührt
2018 - Auch wenn wir keine Hörner haben, stossen wir uns die Hörner ab
2018 - Auch wenn wir keine Hörner haben, stossen wir uns die Hörner ab

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

28. Januar 2019

 

Der Nachlass von Winnetou Pierre Brice 
wird verscherbelt

 

Samstag 26. Januar 2019

 

Die wichtigsten Gegenstände aus dem Nachlass wurden schon vor gut drei Jahren in einer grossen Auktion versteigert. Damals erzielte die Theater-"Silberbüchse" 65'000 Euro. Ganz so gross ist es diesmal - trotz breite Angebot - nicht zu und her gegangen.

Erste Lots aus dem Auktionskatalog (Abteilung: Pierre Brice - Winnetou)
Erste Lots aus dem Auktionskatalog (Abteilung: Pierre Brice - Winnetou)

Von knapp 800 Lots, die an diesem Samstag ausgerufen wurden, sind nur 16 Positionen nicht verkauft worden. Diese gelangen nun in den Nachverkauf. Hier zu erreichen.

Die 142. Auktion von "Historia" dauerte vier Tage. Am letzten Tag, am Samstag 26. Januar, wurden die 775 Positionen aus dem Nachlass von Pierre Brice ausgerufen. 

Es wurden an diesem denkwürdigen Samstag persönliche Gegenstände aus dem Nachlass des Schauspielers versteigert, insgesamt für 265'000 Euro. Am meisten erzielte die Position 9777, der "Goldene Bravo Otto" für Pierre Brice aus dem Jahr 1971, nämlich 13'000 Euro. Auch das "Goldene Bambi" von 1066 brachte es auf 7'000 Euro. Weiterlesen hier.

26. Januar 2019

 

Ausstellung Kulturgeschichtliches Museum

Osnabrück

Blutsbrüder

Der Mythos Karl May in Dioramen

Gestern Abend wurde die Ausstellung "Blutsbrüder" in Osnabrück mit einem musikalischen Begleitprogramm eröffnet.

Im Rahmen dieser Ausstellung finden eine ganze Reihe von Begleitprogrammen statt. Hier die nächsten zwei Daten und Themen:

  • 26.01.2019, 20 Uhr, Lutherhaus:
    »The Winnetou Tapes – A Tribute to Martin Böttcher«< - Claus Boesser-Ferrari
  • 06.02.2019, 18-20 Uhr, Museumsquartier. Akzisehaus: Ein Verlag für Karl May
    Bernhard Schmid 

Zum Lesen auf das Bild klicken


Das Begleitprogramm geht bis zum 24. May weiter. Es ist sehr umfangreich und attraktiv. Ich werde hier auf die Veranstaltungen dauernd hinweisen und - wenn möglich - darüber berichten. Hier vorab drei Berichte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung"

28. Januar 2019

 

Zeitdokument 53:

 

Stalingrad

Vor 20 Jahren

 

                                              Spezialseite der NZN (Neue Zürcher Nachrichten)
                                              vom Freitag, 02. Februar 1963

In ein paar Tagen - am 2. Februar -  sind 76 Jahre vergangen, seit der Kapitulation der 6. Armee der Deutschen Wehrmacht in Stalingrad..

Als ich das Dokument vor gut fünfzig Jahren aufbewahrt und ins Archiv gelegt habe, war ich in der Universität, studierte Kunstgeschichte und begann - im Nebenjob - meine journalistische "Laufbahn". Es ging mir damals - ich erinnere mich noch genau - um das Problem des Vergessens oder Nichtvergessens - jener Jahre, in denen ich behütet eine 

unbeschwerte Kindheit verbrachte. Nur zwanzig Jahre zuvor fand dies statt, was im Dokument so beschrieben wird: "Das war vor 20 Jahren: das Ende der grossen Wende, die Stalingrad hiess und als Inbegriff von Schrecken und Verbrechen, von Frevel und Leid weiterheissen wird. Im Zustand äusserster Erschöpfung und innerer Zermürbung kapitulierten die Reste der 6. Armee, erniedrigt und verratene Menschen."  
Stalingrad, eine russische Millionenstadt, die seit 1961 Wolgograd heisst, ist längst "abgehakt", vergessen. Auch ich lege die eindrücklichen Dokumente beiseite, säubere die letzten Reste im Erinnerungsarchiv. Dabei wollte Hitler mit dem Angriff auf Stalingrad "den ukrainischen Weizen, die Kohle und Industrie des Donezbeckens, die Erdölgebiete am Schwarzen Meer, die Erze des Kaukasus und die Verkehrsader an der Wolga."  Weiterlesen hier

23. Januar 2019

 

Ilse W.Blomberg

 

Pastor Willi Stroband
Pfarrer auf Augenhöhe

Bild Ahlener Tagblatt/Die Glocke
Bild Ahlener Tagblatt/Die Glocke

2018, Anno-Verlag, Ahlen

100 Seiten, mit meist farbigen Fotos,

Paperback. ISBN: 978-3-939256-81-6

 

Ein Buch über einen Pfarrer, hier in der Rubrik "gelesen"? Die Erklärung findet sich auf dem Bild rechts, ein Pfarrer mit Winnetous Silberbüchse im Arm. Tatsächlich ist Willi Stroband, nicht nur Priester in der Kirchgemeinde St. Bartholomäus, sondern auch Sammler von Büchern und Gegenständen aus dem weiten Universum von Karl May. Dies zeigt nicht nur dieses Bild (und ähnliche Bilder) im kleinen Büchlein , das eine Ahlender Persönlicheit vorstellt. Willi ist vielen - fast allen - Karl-May-Freunden ein Begriff. Am alle zwei Jahre stattfindenden Kongress der KMG (Karl-May-Gesellschaft) gehören seine Gottesdienste und vor allem auch seine Predigt zum Festen Programm-Punkt, zur unglaublich gut besuchten Feierstunde (über alle konfessionellen Grenzen hinweg. Ich habe das Buch heute in einem Zug gelesen und so viele Berührungspunkte gefunden (Natürlich auch "Die Weihnachtsgeschichte frei(fast) nach Karl May. Das Buch gehört unbedingt in meine Karl-May-Sammlung. 
Weiterlesen hier

24. Januar 2019

 

Mode der 60er Jahre: 

 

Fröhlich, farbig & verrückt

 

Spezialbericht der Pariser Mitarbeiterin Héléne Pléci. Aufnahmen Paul Huf 
Erschienen in der Illustrierten "Sie und Er"Ringier-Verlag - Die Zeitschrift wurde 1971 eingestellt und ging in die Schweizer Ilustrierte" auf.

 

Die Dokumente: Mode-Jahr 1966 - Nr. und Ausgabetag der Illustrierten nicht bekannt. Die Aufnahmen strammen vom berühmten holländischen Fotografen Paul Huf (1924-2002). Aus dem Kommentar: "Wie schade, dass die Fasnacht beinahe schon vorbei ist! Die neue Pariser Mode bringt nämlich eine Fülle von Ideen die jedem Maskenball wunderbar anstehen würden; sie schwelt in fröhlichen Farben, ausgefallenen, oft leicht verrückten Formen und Accessoires, die der Phantasaie unbeschränkten Spielraum lassen."   Hier die ganze Reportage zum Modefrühling 1966

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

20. Januar 2019

 

Gelesen:

 

Anja Reschke

Haltung zeigen

 

Rowohlt Taschenbuch Verlag

2018, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg

 

Ein kleines Büchlein von knapp 100 Seiten, mit programmatischem Inhalt. Keine Geschichte - und doch eine Geschichte, nämlich die Geschichte einer mutigen Journalistin in einem hassgeprägten Umfeld. Es geht um die Rolle der Journalistinnen und Journalisten im öffentlich-rechtlichern Rundfunk. Es geht um Haltung, es geht um die sogenannte Objektivität.

Der grösste Fehler im Buch ist eine Unterlassungssünde. Es wird immer wieder von einem entscheidenden Anlass gesprochen, von einem "Tageskommentar" in der ARD am
6. August 2015, den die Journalistin abgegeben hat. Von einem Kommen-tar, der das Leben von Anja Reschke zwar nicht grundsätzlich verändert, 


aber stark geprägt hat. "Ich hasse diese Frau". war am anderen Tag eine von vielen ähnlichen Reaktionen in den Social Media. Das Buch ist eine Reaktion auf die Hass-Lawine, die in der Folge auf die Journalistin niederging. Keine "Abrechnung" vielmehr eine kluge, klare Analyse der Aufgabe und der Haltung von Journalistinnen und Journalisten.

Doch dieser Kommentar von Anja Reschke fehlt im Buch. Für alle, die diesen Tageskom-mentar nicht gehört (und gesehen) haben oder sich nicht erinnern können, ein unverzeihlicher Fehler. Deshalb der Kommentar hier (oben).Weiterlesen hier.

21. Januar 2019

 

Gesehen:

 

Gier nach Gold –
Der Weg in die Dopingfalle

                                           

                                          ARD 17.01.2019 Sportschau - Länge 44.43 min.

Der überführte Dopingsünder und Skilangläufer Johannes Dürr aus Österreich berichtet exklusiv in der ARD, wie sein Dopingprogramm weit über das bisher Bekannte hinausging.

Kommentar: Aufregung in der Sportwelt

Der Film kommt gar nicht gut an, bei Sportlern und Funktionären. 


Der Blick hinter die Kulisse der Sportwelt - in diesem Fall beim Ski-Zirkus - ist brutal. Er führt dazu, einmal mehr über die Mechanismen des Leistungssports nachzudenken. Vor allem weil es für einmal nicht den längst in Doping-Verruf geratenen Radsport betrifft, sondern den "weissen" Sport im Schnee. Der Vorwurf der Sportwelt an diesem Film: "Generalverdacht! Ein Einzelfall! So ist es nicht!"  Weiterlesen hier

18. Januar 2019

 

Kleinkrippensammlung:

 

Krippenfiguren aus Ton
glasiert

Zwei Figuren: Josef mit Schaf und Maria mit Kind. Material: Ton, signiert von Miriam Hammel. Eine Keramikerin in der Schweiz (Frenkendorf BL). Maria mit (überdimen-sionierten) Kind in den Armen, Höhe: 11,5 cm. Josef mit Schaf in den Armen und Stab in der Hand. Höhe: 14,0 cm. Schön verarbeitet, etwas einfache Gesichter, gut kombiniert mit den Mänteln. 

Damit schliesse ich vorläufig die Vorstel-lung der Neueingänge in meiner Kleinkrippensammlung. Im Laufe des Jahres werde ich weitere Neuerwerbun-gen vorstellen.Vor allem werde ich versuchen, die verschiedenen Stile und Typen (Vorbilderer, kultureller Hintergrund, Tradidion etc. genauer zu erfassen.

17. Januar 2019

 

Freilichtspiele in Engelberg:

 

Winnetou und der Ölprinz 

Erster erfreuliche Meldung von den Freilichtspielen in Engelberg: Der Regisseur Jean Grädel, der schon letztes Jahr eine ausgezeichnete Inszenierung präsentierte, ist wieder mit dabei. Hier die fast versteckte Meldung auf der sonst lahmen, vernachlässigten  und uninspi-rierten "Timeline" auf der Website der Spiele. 
Die Karl-May-Spiele in Engelberg gehen vom 6. Juli bis 10. August also  Noch sind die "Lebenszeichen" aus Engelberg kaum zu hören. Man steckt noch in den grundlegenden Vorbereitungen. Vor allem ist die Besetzung noch nicht veröffentlicht. Und zur Erneuerung in der öffentlichen Publikumszone - bisher der eigentliche Schwachpunkt der Festspiele - zuwenig attraktiv, nicht kindergerecht, zu teuer, Fehlen von Aktivitäten, wenig Konzept  etc. - ist noch nichts bekannt. Mir scheint es, eine der wichtigsten und entscheidendsten Fragen zu sein.

15. Januar 2019

 

Aufgeschnappt in "Tag24" (regionales, deutsches Newsportal) vom 13. Januar 2019 (Ausgabe Dresden)

 

Karl-May-Museum sucht Spender: 
                                Wer blecht, wird Blutsbruder!

Foto: Petra Hornig, PR, Imago
Foto: Petra Hornig, PR, Imago

"Wer hilft beim modernen Neubau für das Karl-May-Museum in Radebeul?"

Dies ist nicht nur eine rhetorische Frage, sondern durchaus praktisch und konkret gemeint. Das Boulevard-Portal "Tag24" schreibt:

"Radebeul - Um die kostbare Sammlung des Karl-May-Museums in Radebeul noch besser in Szene zu setzen, rücken in den kommenden Jahren die Bauarbeiter rund um die Villa Bärenfett an. Liebhaber der Wildwest-Abenteuer können dabei helfen - und Blutsbrüder werden!."

Kommentar Sammlerfreak: Es vergeht kaum eine Woche, in welcher der neue Direktor des Karl-May-Museums nicht für Schlagzeilen sorgt. Er macht dem etwas verschlafenen Museum auch tüchtig Dampf. Pulverdampf. Dies ist ja auch seine Aufgabe. Doch nicht jeder Dampf treibt den Motor an. Es ist zu befürchten, dass sich irgendwann der Dampf auflöst und einiges, was er gebracht hat, wieder im Nebel verschwindet. Das wäre schade.  Hier den ganzen Artikel in "Tag24" lesen.

Hier der Aufruf der Trägerschaft des Museums (Karl-May-Stiftung) durch Spenden "Blutsbruder" zu werden. Der Appell stammt schon aus dem Jahr 2010, ist also boulevardmässig gesehen, gar nicht neu.

14. Januar 2019

 

Acht Schweizer Restaurants, die im vergangenen Jahr besonders gut gefielen.

 

Der Gastrokritiker der NZZ, Wolfgang Fassbender, zieht im Lifestyle-Portal "Bellevue" in seiner Rubrik "Nachgewürzt" Bilanz: "Welche Schweizer Restaurants bleiben in Erinnerung, welche Köchinnen und Köche überzeugten besonders? Die Auswahl ist rein subjektiv, zeigt aber, dass gutes Essen nicht wahnsinnig teuer sein muss.

Unter den Schweizer Lokalen, die aus den vergangenen zwölf Monaten besonders angenehm in Erinnerung bleiben, sind natürlich auch Zwei- und Drei-Sterne-Restaurants, doch um die geht es hier mal nicht. Gut und authentisch essen kann man schliesslich auch in Etablissements, die von den etablierten Gastroführern weniger hoch oder gar nicht bewertet werden." Hier den ganzen Artikel lesen

13. Januar 2018

 

Klavierissimo Plus

Zürcher Künstler zeigen ihr Können

 

Das Festival findet vom 30. Januar bis 02. Februar 2019
                                            in der Aula der Kantonsschule Wetzikon statt.
                                           Hier das Programm 2019.

Arthur Spirk (Spirkart) hat am Festival 2018 den Film "Kosmos KLAVIERISSIMO" gedreht, der in 37 Minuten dokumentiert, "was das Klavierissimo ausmacht". Hier (rechts) der Trailer zum Film. Er kann als DVD oder Download bei Arthur Spirk erstan-den werden. Am Samstag, 02. Februar 


um 14.00 Uhr zeigen auch dieses Jahr Zürcher Klaviertalente ihr Können. Mitwirkende und Programm nach Ansage. Die Eintrittskarten (Einheitspreis 15 CHF) können hier gekauft werden

12. Januar 2018

 

Gesehen: #SRF global

 

"Haltung zeigen" - Mit Anja Reschke

 

Eine Sendung des Schweizer Fernsehens 
                                               
Erstausstrahlung am 27. Dezember 2018 um 22.25 Uhr

"#SRFglobal ist das Auslandmagazin von SRF. Florian Inhauser greift zusammen mit den SRF-Korrespondenten einmal im Monat ein aktuelles internationales Thema auf. Zu sehen ist #SRFglobal jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 22.20 Uhr auf SRF 1 und zuvor bereits ab 20:00 Uhr online auf srf.ch."  Eine typische "Minderheitensendung" moderiert von "Anchorman" der Tagesschau, Florian Inhauser. Die Sendung wird dann auch weitere vier Mal ausgestrahlt, immer aber in Randzeiten. Eine ausgezeichnete Sendung, einfach gemacht (also nicht mit hohen Kosten) aber kompetent geleitet und vor allem - im komplizierten Durcheinander der Weltpolitik - eine verständliche Analyse und interessante begegnungen.

Die Ausgabe vom 27. Dezember 2018 mit Anja Reschke, der Moderatorin von "Panorama"  dürfte im Festtag-Rummel - trotz fünf Ausstrahlungen - (zu)wenig Beachtung gefunden haben. Dabei ist das Interview mit einer der der profiliertesten TV-Journalistinnen ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Mediendiskussion. Es geht um die Haltung des Journalisten als Vermittler von politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Problemen. Anja Reschke hat dazu ein Buch geschrieben, mit dem Titel "Haltung zeigen!". das kürzlich erschienen ist und das der Sendung zugrunde liegt. Ich werde "Haltung zeigen!" in den nächsten Tagen hier besprechen.und damit auch auf die Sendung zurückkommen.

Zur Buchbesprechung

12. Januar 2019

 

Tschechischer Krippen

als Spiegelbild des Lebens

 

Vladimir Vaclik - Ivanka Marti -Johannes Wyss
1994, fester Einband, 64 Seiten, ISBN3-9520891-0-9

Krippen zu sammeln, das ist das eine; Lust und Freude des Sammlers, der Sammlerin. Das andere: Das Suchen und Erfassen von Traditionen, von die kulturellen und sozialen Hintergründe, von Brauchtum und weltlichen Einflüssen, der Vergleich und die Einordnung. Krippen-literatur gibt es nicht viel, vor allem nicht in Bezug auf die Volkskunst, auf die Technik, die Materialien, die Stilistik und die Traditionen, in welche Krippen immer auch eingebunden sind. Dieses Buch - es wurde immerhin schon vor 25 Jahren herausgegeben - beschränkt sich auf techischische Krippen. Ein ganz kleines Segment einer unglaublichen Vielfalt in der weltweiten Tradition des Christentums. Doch vieles, was hier aufgezeichnet und erklärt wird, gilt auch die Krippentraditio-nen und -darstellungen in anderen Ländern, auf anderen Kontinenten. Es ist ein Grundlagen-Werk, das in keiner Krippensammlung fehlten darf. .. 

09. Januar 2019

 

Daniel Kehlmann:

Tyll

 Roman 

 2017 Rowohlt, Reinbeck bei Hamburg (8. Auflage 2018)

Tyll Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur - lebte zur Zeit des Dreis-sigjährigen Kriegs (1618-48). Dyl Ulen-spegel, zu Deutsch Til Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur – ist hingegen schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts unterwegs. Also 300 Jahre früher. Die beiden Eulenspiegel, der historisch und der von Daniel Kehlmann geschaffene, haben ganz andere Zeiten erlebt. Und doch sind sich die beiden verdammt ähnlich. Nicht wunderlich, denn vom Ulenspiegel des 14. Jahrhunderts wissen wir – historisch belegt – sehr wenig. Erst zu Beginn des 16. Jahrhun-derts wurde seine sagenumwobene Geschichte erstmals schriftlich festge-halten. Der Autor ist bis heute nicht bekannt. 

Anders beim Ulenspiegel des deutsch-österreichischen Schriftstellers Daniel Kehlmann. Er hat nur in der Phantasie des Autors gelebt, aber in einer präzis fixierten, historisch belegten Zeit, mit realen Personen, die zu dieser Zeit gelebt haben, und historisch belegten Ereignissen. Weiterlesen hier.

07. Januar 2019

 

Traditioneller Neujahrs-Hock 2019

 

Die Dörfligemeinschaft versammelte sich - wie jedes Jahr, bald zum 40. Mal - im Gemeinschaftshaus zum Neujahrsessen.

Noch sind acht Häuser von der "Gründer-generation" bewohnt, wovon eines in der zweiten Generation. In vier Häusern sind - zum Teil schon vor dreissig und mehr Jahre, neue "Dörflianer" eingezogen. Nicht alles ist gleich geblieben. Zum Glück. So funktioniert die Wohngemeinschaft noch immer. Wir sind stolz. Zum Beispiel auf das traditionelle Neujahrstreffen. Hier die Bilder. (Nur mit Stichwort zu erreichen)