Freuden und Leiden eines Sammlers

14. Juli 2024

Das "Bild des Tages" im Rückblick

Auch diese Woche stelle ich wieder zwei weitere Monate der "Bilder des Tages" vor. Bilder aus dem Jahr 2018. Die beiden Monate Januar und Februar 2018.

Januar 2018

Februar 2018


Alle bisher im Rückblick vorgestellten Bilder sind hier zu sehen

10 Juli 2024

 

Hopp Schwiz

von Peter Züllig

 

Da reisen tausende, ja, zehntausende Schweizerinnen und Schweizer nach Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin… Freiwillig. Ein rot-weisses Heer, nur um dem Kampf von 12 (und ein paar mehr) „Helden“ beizuwohnen. Dabei zu sein, wenn diese antreten, gegen andere „Helden“, meist viel grössere Nationen: Deutschland, Schottland, Ungarn, Italien, England und… Nein, dieses Mal war es vorbei. Ein dummer Ball war dumm ins falsche Tor gerollt, geflogen. Die Truppe aus Söldnern (sie stehen sonst im Sold eines Klubs, irgendwo in der Welt) muss heimkehren in ihren „Berufsalltag“, der in diesem Fall „Fussball“ heisst. Verbunden  – nebst dem Beruf als Sportler – nur durch den gleichen Pass, das gleiche Attest, Schweizer zu sein. Doch sie stehen, immer wieder ein paar Tage, ein paar wenige Wochen, auf einer Bühne der Welt. Bewundert, angefeuert, beschimpft, gejagt, beschrien… Auf einem Rasen (68x105 Meter), wo es um Sieg oder Niederlage geht. Es gewinnt oder verliert (nach festen Regeln) nicht nur eine (immer wieder anders zusammengestellte) Truppe, sondern auch eine ganze Nation. Und diese „leidet“ oder „jubelt“ mit. Die Tausenden, die aus der Schweiz angereist sind, Millionen am Bildschirm und auch viele, die sich sonst nicht  um Sport, nicht um Fussball kümmern. „Hopp Schwiz“. Ein Ball und ihre Akteure werden zum Identifikationsobjekt eines Landes, einer Nation? Blödsinn? Vielleicht! Vielleicht aber auch ein Hinweis, wie Politik (nach festen Regeln), wie Identifikation (mit klaren Bekenntnissen), wie Zusammengehörigkeit (mit geeinten Kräften), funktionieren könnte. „Hopp Schwiz“, nicht nur ein Slogan, durchaus auch eine vernünftige (und erfolgreiche) Idee.              (292) 

Hier die bisher eingestellten Kolumnen        

16. Juli 2024

 

 

Direkt zum „Bild des Tages“

 

Weg der Schweiz
Weg der Schweiz

09. Juni 2024

 

Serie: Expo 1964 in Lausanne

Aktuell:

Mensch und Haus vor 60 Jahren

 

Eine Serie von vier weiteren Dokumenten aus dem
umfassenden Dossier "Mensch und Haus"

 

3. Teil:

Von der Bodenmatte bis
zur Nähmaschine

 

Eine Sammlung
von Hans Kurmann

Die Schweizerische Landesausstellung (Expo 64) war ein grosser Erfolg. Inzwischen sind fast 60 Jahre vergangen. Was davongeblieben ist, hat Erinnerungswert. Was war damals aktuell? Wie hat man in der Schweiz gelebt? Was waren die Hoffnungen für die Zukunft? Wie hat sich das Leben verändert? Die Schweiz vor gut 50 Jahren. Analysiert, dargestellt und festgehalten in eine wunderschöne Ausstellung in Lausanne. Hans Kurmann hat Dokumente, Bilder und Zeugnisse gesammelt.

Hier werden sie in einer Serie nochmals gezeigt und diskutiert

Heute: Eine weitere umfangreiche Serie aus dem grossen Bereich
Mensch und Haus: ein Stück Zeit- und Werbe-Geschichte:

16. Juli 2024

 

Das Neuste zuerst

15. Juli 2024

 

Wiederauferstehung
der Website der Karl-May-Freunde

 

Die Website der Karl-May-Freunde Schweiz, gegründet 1992 von Elmar Elbs (Luzern), wurde 2012 gleichsam «über Nacht» eingestellt. Der unermüdliche Initiator und Leiter der Gruppe, wurde nach zwanzig Jahren müde und hat den Karl-May-"Verein" - wie sagt man so schön - alters halben aufgelöst. Damit verschwand auch die Website, die zwanzig

Eines der letzten Gruppenbilder der "Karl.May.Freunde"
Eines der letzten Gruppenbilder der "Karl.May.Freunde"

Jahre Karl-May-Begeisterung dokumentierte - und zwar in Bildern, Texten und Dokumenten. Die Berichte der vielen Veranstaltungen, die regelmässigen Mitteilungen, Notizen, Briefe, Infos etc. waren nicht mehr einsehbar, weder für die Öffentlichkeit, noch für die Mitglieder der Gruppe. Zwar entstand unter der Leitung von Lorenz Hunziker, mit dem Namen "Schweizer Karl-May-Freundeskreis" eine neu organisierte Interessengruppe (mit weitgehend den gleichen Mitgliedern und einer neuen Website). Doch die zwanzigjährige Geschichte des Vereins blieb weiterhin unter Verschluss. Jetzt ist die "alte" Website wieder zugänglich. 

Weiterlesen hier.

14. Juli 2024

 

Gelesen:

 

Christian Haller

Sich lichtende Nebel

Novelle

2023, Luchterhand Literaturverlag, München 2023, 122 Seiten,
ISBN-13: 9783630877334

Die eher selten gewordene Bezeichnung "Novelle", für eine Kurzgeschichte, erin-nert an die Lektüre im Deutschunterricht: leicht verstaubt, von einer einfachen Moral geprägt, lebensnahen und durchaus realistisch. Gottfried Keller, Franz Grillparzer, Adalbert Stifter, E.T.A. Hoffmann, Marie von Ebner-Eschenbach, Conrad Ferdinand Meyer,Annette von Droste-Hüllshoff... Tiefstes 19. Jahr-hundert - kommt mir in den Sinn. Wollte der Schweizer Christian Haller da anknüpfen? Gepflegte Sprache, gepflegter Stil, kurzum gepflegte Literatur, in Kurzform, erbaulich, durchaus im 21. Jahrhundert angekommen. Die Schweizer Literaturszene hat dies gewürdigt und Christian Haller den Schweizer Buchpreis 2023 verliehen. Als Kompensation zum "verrückten" Kim de l'Horizon, der den Preis ein Jahr früher erhalten hat.  Weiterlesen hier

12. Juli 2024

 

Gelesen

 

Martin Walker

Im Château

Der sechzehnte Fall für Bruno, Chef de police

2024, Diogenes Verlag, Zürich

278 Seiten, ISBN 978 3 257 07288 4,  aus dem Englischen von Michael Windgassen

Benoît Courrèges, Bruno, Chef de police, Dorfpolizist in Saint-Denis (Périgord, Frankreich), charmiert durch den sech-zehnten Kriminalfall im Tal der Vézère.

Ein Unbekannter ist er längst nicht mehr, der Bruno, in den Romanen von Martin Walker, Historiker, Journalist, streng genommen längst «Pensionär» (77 Jahre alt). Doch er schreibt unermüdlich weiter seine Bruno-Reihe, eine Mischung aus Geschichte, Beschreibung des Lebens im Périgord, Polizeiarbeit und - wenigstens einmal im Jahr - die Jagd nach Verbrechern von internationalem Kaliber. Nicht zu vergessen - seine Kochkünste (südfranzösische Küche) - die er selbst in höchster Gefahr, immer wieder feierlich demonstriert, sodass seine Streifzüge durch die Kriminalistik, auch zur Begeisterung für eine wunderschöne Region mit ihren kulinarischen Genüssen werden. Weiterlesen hier.

Berliner Volksbühne © Luna Zscharnt
Berliner Volksbühne © Luna Zscharnt

05. Juli 2024

 

Karl May auf der Bühne

 

Es ist die Zeit der Karl-May-Festspiele auf rund 15 grossen und kleinen Freilichtbühnen im deutschsprachigen Raum. In den vergangenen Jahren habe ich nahezu alle Aufführungen hier auf sammlerfreak.ch begleitet, sei es als Vorschau, mit einem Bericht oder einer Kurzkritik. Darauf möchte ich dieses Jahr verzichten und mich auf aktuelle Meldu ngen beschränken. Spezielle Aktionen, Ehrungen, Zuschauerzahlen etc.

Hinweis auf eine Aufführung an der Berliner Volksbühne am Rosa Luxemburg-Platz in Berlin. Die Uraufführung fand allerdings schon im Dezember 2023 statt. Jetzt ist auch das Buch dazu in der Edition Suhrkamp erschienen. Ich werde es im Rahmen der "Neuerscheinungen" (in der Karl-May-Sammlung) vorstellen und nach der Lektüre auch besprechen. Ich finde, es ist ein Lichtblick in der neueren Karl-May-Literatur, weil es einen neuen Weg markiert, wie man das Thema Karl May auch angehen und vermitteln kann. Leser und Leserinnen, die noch mit Karl-May-Geschichten aufgewachsen sind, mögen die Nase rümpfen: "Die Leseprobe habe ich überflogen... da ist einiges drin, womit ich nichts anfangen kann und was an biografischen Daten zu May dort auftaucht, nun ja, die kennt man eh und zudem ist da manches nicht ganz korrekt", eine Stimme aus dem Karl-May-Forum. Ich gehöre längst auch zu dieser eher konservativen Karl-May-Generation, bin aber ganz anderer Ansicht. Weiterlesen hier

24. Juni 2024

 

45 Jahre "Dörfli" in Bubikon,

eine Ehrung,

ein Geburtstagsfest,

ein sehr gut gestalteter Film

Es ist vorbei. Das Geburtstagsfest. Die Besinnung auf eine Pioniersiedlung und ihren Begründer, der 90 Jahre alt geworden ist. Zurück bleiben Erinnerun-gen, Bilder, Gratulationen, viele Blumen und das Gefühl, dass einiges, vielleicht auch etwas Einmaliges gelungen ist. Die Bilder, die Laudatio, die Erinnerung sind nun online.

Hier geht es weiter

05. Juni 2024

 

Ausstellung im Dorfmuseum Stricklerhuus Hombrechtikon
Cécile Marti
Komponistin und Bildhauerin

"Das Gestalten von plastischen Formen direkt in den Stein, steht in meinem Schaffen in direktem Zusammenhang zum Formempfinden im Komponieren. Das Schaffen von Übergängen der Linie zur Fläche, von Rundung zu Gradung oder von Hintergrund zu Vordergrund steht im ständigen Wechsel von Spürsinn zu Hörsinn". (Quelle:www.cecilemarti.ch)

Die Vernissage der Ausstellung im "Stricklerhuus" in Hombrechtikon mit drei so unterschiedlichen Kulturschaffenden findet am Samstag, 08. Juni 2024 um 14.00 Uhr statt. An vier Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) ist die Ausstellung von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Allerdings nicht jedes Wochenende, sondern nach einem Ausstellungsplan, der hier einszusehen ist. Mehr Informationen über die Künstlerin, die in Bubikon aufgewachsen ist, sind auf ihrer Webseite, www.cecilemarti.ch zu finden. 1990 wurde das "Stricklerhuus", genau 300-jährig, als Dorfmuseum in Hombrechtikon eröffnet. Seither werden regelmässig Wechselausstellungen vom Trägerverein Pro Hombrechtikon durchgeführt.   Weiterlesen hier

 Bild des Tages: 16. Juli 2024 (Bild 4503)

16. Juli 2024 - Wenn nicht pink, dann weiss
16. Juli 2024 - Wenn nicht pink, dann weiss

Seit gut 12 Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit. (zurück)
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt.

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchiv, das zugänglich ist.

12. Juli 2024

 

Karin Praxmarer (Regisseurin, SRF, Zürich)

 

"Monkey in the Garden"

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken". Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

18.01.2024 Getrunken:

          Ana Rita Costa Fereira

04.01.2024 Bildspaziergang:

          Krippenausstellung

22.12.2024 Erinnerugen:

          Herbert Guggenbühl (1939-2023)

18.12.2023 Krippensammlung;

          Krippenfenster

14.12.2023 Kleinkrippen-Sammlung:

          Neueingang: Baumschmuck Krippe

03.12.2023 Kultur:

          Neuerscheinung und Filmpremiere

08.12.2023 Floating-Kugelschreiber:

          L'Aventure (Michelin)

14.11.2023 Aufgeschnappt:

          "Karl May im Kreuzfeuer"

13.11.2023 Neueingang Karl May:

          Petrolejovy princ II

10.11.2023 Erinnerungen:

          Eva Metzger Haefeli

08.11.2023 KMG-Kongress:

          Nachklang Dortmund

07.11.2023 Weinauktion

          Franz Wermuth; Collection 18

05.11.2023 Gelesen:

          Bachmann-Frisch, Briefwechsel


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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06. Juni 2024

 

Neuerscheinung:

 

Old Shatterhand
Neue Abenteuer

Geschichten aus dem Wilden Westen

2024, Karl-May-Verlag, Bamberg

Herausgegeben von Volker Kritschel

448 Seiten, ISBN: 978-3-7802-0578-0

Eine Sammlung von acht neuen Karl-May-Pastiches. Erdacht und geschrieben haben sie acht ganz unterschiedliche Autorinnen und Autoren.

Pastiche = "ein Kunstwerk literarischer,

musikalischer, filmischer oder architek-tonischer Art, welches offen das Werk eines vorangegangenen Künstlers imitiert".

Literarische Pastiches wollen das Werk oder den Stil eines Autors würdigen, indem sie als bewusste Nachahmung das Werk des ursprünglichen Autors, die Qualitäten des Stils oder/und des Geschichten-erzählens sichtbar und erlebbar machen oder/und den Leserinnen und Lesern zu ermöglichen, eine Geschichte weiter-zudenken oder bestimmte Aspekte zu konkretisieren, (was der ursprüngliche Autor bewusst oder unbewusst unterlassen hat.  Weiterlesen hier

13. Juni 2024

 

Neuerscheinungen Karl May:

 

HKA (Historisch-kritische Ausgabe

Im Reiche des silbernen Löwen

Erster Band

2024, Karl-May-Verlag, Bamberg-Radebeul, 569 Seiten,
ISBN 978-3-7802-2077-6

Abteilung IV, Reiseerzählungen Band 22
Herausgegeben von der Karl-May-Gesellschaft (Joachim Biermann und Gunnar Sperveslage)

Von den 28 Bänden der Abteilung IV (Reiseerzählungen) fehlen jetzt noch elf Bände. Vier Bände, die bereits in den Jahren 1988-91 erschienen sind, wurden bereits in eine zweiten (verbesserten und ergänzten Auflage publiziert. Der nächste Band von "Im Reiche des silbernen Löwen" soll nächstes Jahr (2025) erscheinen. Ein Projekt, das so lange dauert, erlebt auch Änderungen und kämpft mit technischen und gestal-terischen Schwierigkeiten. Zum Beispiel bei der Einbindung, der Deckel-bildgestaltung. Auch die Teuerung - zusammen mit dem Generationenwechsel bei der interessierten Leserschaft - wird zunehmend zum Problem- Kostet doch ein Band inzwischen (in der Schweiz) nahezu 60 Franken (in Deutschland 50 Euro). Eine Preiserhöhung ist bereits angeündigt.

11. Juni 2024

 

Verkehrskreisel

 

Rund hundert Verkehrskreisel habe ich bisher unter diesem Signet hier vorgestellt. Anfänglich nur mit einem Bild und kurzen Angaben, wo der Kreisel zu finden ist. Da ich viel unterwegs war, habe ich die meisten Bilder selber gemacht. Wo immer ich auf öffentlichem Grund einen Kreisel fand, zückte ich die Kamera, um die Gestaltung, die aufgestellten Kreationen und Kunstwerke zu dokumen-tieren. Angeregt wurde ich damals von meinem Sammler-Freund Hans Weiss, der eine ganze Reihe von Bildern zu dieser Serie beigetragen hat. Leider ist Hans Weiss gestorben. Ich selber bin inzwischen - altershalber - nicht mehr so oft unterwegs. Also ist diese Rubrik allmählich "eingeschlafen". Zudem wurde die rechtliche Situation zur Verwendung von Fremdbildern immer komplizierter und die Gemeinden (zuständig für die Verkehrskreisel in der Schweiz) eher zurückhaltend mit ihren Angaben. Trotzdem führe ich die Rubrik - auch im Gedenken an Hans Weiss - weiter. In der nächsten Zeit mit auffälligen Geschichten rund um Strassenkreisel.

Hier geh es zu den bis jetzt besprochenen Kreisel

11. Juni 2024

 

Kreiselkkunst:

 

"Heinz"

Kreuzstutz-Kreisel in Luzern

an der Baselstrasse im Quartier "Babel" 

 

Diese "Geschichte" ist nicht neu. "Heinz" steht seit bald acht Jahre auf seinem "Posten". Er "überwacht" - als
3.5 Meter hohe Betonfigur - das rege und hektische Verkehrsaufkommen am viel befahrenen Kreisel.

"Heinz", das Model für die Statue, Heinz Gilli, war Strassenreiniger, 15 Jahre lang im Quartier, rund um den Kreustutzkreisel. Als "einfacher Arbeiter soll er in Erinnerung rufen, dass das täglich von gegen 25000 Autos, Bussen, Lastwagen und anderen Fahrzeugen durchquerte Quartier auch Lebensmittelpunkt ist".(Quelle: Luzerner Zeitung)

Die Einweihung (September 2016) hat der damals schon pensionierte Arbeiter miterlebt: «Ich fühle mich wie der König vom BaBeL» (Quelle; 20Minuten)
D
ie "Neue Zürcher Zeitung" schrieb damals: "Fast ein sozialistisches Arbeiterdenkmal. Endlich haben die Helden des Alltags in der Schweiz ihr Denkmal. Es ehrt den stillen Beobachter." Geschaffen hat das Werk der Zeichner und Illustrator Christoph Fischer. Er hat sein Atelier am Kreisel "Kreuzstutz" in Luzern, von wo er das Quartierleben an der Baselstrasse beobachten kann.

(Bild: Karin Hofer / NZZ)
(Bild: Karin Hofer / NZZ)

Christoph Fischer (*1976) beobachtet Lebenswelten, bei denen viele lieber wegschauen. In seinen gezeichneten Reportagen über einen verarmten Stadtteil Chicagos oder zum Bahnhofplatz Luzern dokumentiert er das Leben von Menschen am Rand der Gesellschaft. In der Publikation "Heinz statt Blumen" (2017,Eigenverlag, ISBN 978-3-033-06359-4) ist die Geschichte von Hein Giilli

und die Entstehung der Kreisel-Statue festgehalten. Schweizweit wurde er aber bekannt durch den Dokumentarfilm "Rue de Blamage – Geschichten von der Baselstrasse in Luzern", der am 14. September 2017 auf SRF ausgestrahlt wurde. Der Film von Aldo Gugolz, Christina Caruso zeigt auch ein gutes Stück der Entstehungsgeschichte der Skulptur "Heinz" und auch das Modell selber, das ehemalige Luzerner "Stadtoriginal", Heinz Gilli, der "Strassenwischer" von Luzern. Heinz Gilli ist im November 2021 mit 78 jährig, nach schwerer Krankheit gestorben. Der Film (Dauer 50 Minuten) kann hier im Archiv von SRF abgerufen werden. Mehr Informationen zur Geschichte des Kreisels und zum Künstler Christoph Fischer

 

Hier die Beiträge der letzten Wochen

 

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19. Mai 2024

 

Wir waren wieder einmal
unterwegs auf Reisen

 

Ziel: Spitzbergen (Svalbard)

 

Nun sind wir zurück. Zurück vom "Ende" der Welt. Es ist ein geografisch umschriebenes "Ende", das dort aufhört, wo Leben im Sinne von "menschlichem Leben" kaum mehr möglich ist, Es sind noch knapp dreitausend Menschen, die auf der Inselgruppe Sitzbergen ganz jährlich leben und etwa ebenso viele Eisbären. Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen hier eine kleine Reportage einstellen, begleitet von einer Auswahl der rund 2'000, die ich gemacht habe. Das "Bild des Tages" wird ab morgen wieder regelmässig erscheinen. Hier geht es zu den Bildern und Texten der Spitzbergenreise

02. Juni 2024

 

Neueingang Sammlung Kunstkataloge:

 

Silvia Bächli

"Dass eins zum andern wurde.
  Welches welches ist?"

Ausstellung im
Kunstmuseum Winterthur vom

25. Mai - 18. August 2024
85 Seiten, ISBN 978-3-86442-436-6

Silvia Bächli, 1956 geboren in Wettingen (CHE), lebt und arbeitet in Basel (CHE). Tätigkeitsbereiche: Zeichnung, Gouache, Installation.

"Silvia Bächlis stilles Schaffen wird inzwischen weltweit wahrgenommen, wie Ausstellungen in wichtigen Museen belegen: 2006 im Genfer Musée d’art moderne et contemporain, 2007 im Pariser Centre Pompidou, 2014 in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München, 2022 im Museum Weserburg in Bremen und 2024 im Centro Botin in Santander. 2009 vertrat sie die Schweiz an der 53. Biennale in Venedig." (Quelle: Kunstkatalog, 2024 Museum Winterthur)  Weiterlesen hier.

24. Mai 2024

 

Neue Einladung folgt so rasch wie möglich:

 

Einladung zum dritten Treffen

Am Samstag, 08. Juni 2024 wird Katharina Maier (Augsburg) uns, beim dritten Treffen des Schweizer Karl-May-Freundeskreises, das Heldentum bei Karl May näher bringen. Auch sie nimmt - wie schon beim letzten Vortrag die Referentin Silvia Zahner - die Old Surehand-Erzähung als Grundlage ihrer Gedanken. Nachdem sie sich in ihrem Buch „Nscho-tschi und ihre Schwestern" mit den Frauenrollen bei Karl May auseinandersetzte, wird sie sich dieses Mal auch den Männern annehmen.

In der soeben im Karl-May-Verlag erschienenen Anthologie von Pastiche-Romanen mit dem Titel "Old Shatterhand - Neue Abenteuer" erzählt Katharina Maier (nebst sieben anderen Autorinnen und Autoren) eine Geschichte, die ich hier in Kürze vorstellen werde.

Unser Treffen findet statt am 08. Juni 2024 um 11.30 Uhr Mittagessen, um 14.00 Vortrag im Restaurant Zimmermann in Jona.  Zum vorangehenden Essen bitte hier anmelden bis zum 3. Juni 2024

20. Mai 2024

 

Cartoon als Gastkommentar
von Beat Gerber

 

Im Gästezimmer nehmen immer häufiger Cartoons von
Beat Gerber Platz. Eigenständig, pointiert und begleitet
von einem Text, der abrufbar ist. Heute zum Thema: Gaza-Proteste: ETH Zürich ruft die Polizei.

Die Pro-Palästina-Demonstrationen in den USA haben jetzt auch Proteste an den Schweizer Hochschulen ausgelöst. In Genf und Lausanne kam es in den letzten sieben Tagen zu lebhaften Demonstrationen mit bis zu 1’000 Studierenden. Sie verlangten von der Unileitung, sich für eine sofortige Waffenruhe in Gaza einzusetzen und sämtliche Beziehungen zu israelischen Hochschulen abzubrechen.

Den ganzen Beitrag hier lesen

13. Mai 2024

 

Gabriel Garcia Márquez
Wir sehen uns im August

 

Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz

2024, Kiepenheuer & Witsch

                                                 141 Seite, NSBN 978-3-462-00642-1

Hier die Beiträge vor vier Wochen

 

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Altmännerfantasien? Geldmacherei? Verrat?... Ein Säulenheiliger der Literatur ist «beinahe) in Verruf geraten. Zumindest bei einem Teil der professionellen Literatur- Kritikerinnen und -Kritiker. Postum, zehn Jahre nach seinem Tod. Márquez selber war unzufrieden mit seinem Werk und verfügte, dass es nach seinem Tod nicht veröffentlicht werden sollte. Die Erben, seine zwei Söhne, entschieden anders: Sie gaben das Werk, ein Fragment, jetzt zur Publikation frei. Das letzte «kleine» Werk, des grossen kolumbianischen Schriftstellers. Ist das Romanfragment wirklich ein  "Dokument des Ruins", das man den Lesern gerne erspart hätte, wie Sigrid Löffler urteilt? Säulenheilige müssen eben "heilig" bleiben, wenn es nach den Literaturkritikerinnen und und -kritiker ginge. Die Leser urteilen wohl anders. Sie messen nicht nach der Grösse und Berühmtheit eines Autors, sondern nach dem Lesevergnügen. Weiterlesen hier

Endlich sind die Bilder vom Klassentreffen online und können hier abgerufen werden. Verschiedene Publikationen und der längst angekündigte Rückblick in Bildern (Diashow) ist in Bearbeitung und wird (wenn alles planmässig geht) am nächsten Klassentreffen vorgeführt. Neue Meldungen immer auf unserer Website.

21. März 2024

 

Klassentreffen
Jahrgänge 1939, 1940, 1941
der Primarschule Jona (SG)

30. März 2024

 
Mitteilungen und Nachrichten
der Karl-May-Gesellschaft

 

Nr. 219/ März 2024 - 1. Quartal/ 56 Jahrgang

 

Für die Mitteilungen und Nachrichten der KMG (Karl-May-Gesellschaft) gibt es eine eigene Ablage, in welcher die Beiträge und ihre Autoren aufgelistet werden. So sind Beiträge mit der Suchfunktion rasch zu finden. Wichtige Artikel werden zudem markiert und ab und zu auch kommentiert. Zu der Seite der beiden Hefte

Hier geht es zu den Nachrichten                      Hier geht es zu den Mitteilungen

23. April 2024

 

Jakob Schaffner

Johannes

Roman einer Jugend

Mit einem Nachwort von Peter Hamm

 

Ein Buch, das schon 1922 erschienen ist, dann aber (in den 30er Jahren) verstossen wurde und fast in Vergessenheit geriet.

2005, Verlag Nagel & Kimche
Nach der Erstausgabe von 1922
in der Kollektion Nagel, ausgewählt von Peter von Matt.

Es ist nicht nur die Geschichte des Ich-Erzählers Johannes Schattenhold, sondern auch die Geschichte eines Schweizer Schriftstellers mit Millionen-Auflagen, der gestürzt wurde und heute weitgehend vergessen ist. Es ist auch ein autobiografischer Roman, in Form einer Tetralogie (vierteilig), ein gutes und wichtiges Stück Zeitgeschichte vermittelt, das vom Erbe des Deutsch-Französischen krieg (1870/71) bis in den Zweiten Weltkrieg (1939-1945) reicht und den Begriff "Heimat" in verschiedenen Facetten darstellt. Mit der Verbannung eines Schriftstellers, der als Verräter gebrandmarkt ist, ist die Aufarbeitung eines schwierigen Kapitels Schweizer-geschichte noch lange nicht geleistet.

Weiterlesen hier

15. April 2024

 

Die letzte Degustation

 

Es hat sich immer deutlicher abgezeichnet: Die intensive Beschäftigung mit Wein ist vorbei. Meine Bordeaux-Sammlung löst sich langsam (aber sicher) auf. Nach hundert Degustationen (mit einem von mir entwickelten) Ritual und weit mehr als 2000 Weinbesprechungen (in den vergangenen dreissig Jahren) ziehe ich mich ins Wein-Privatleben zurück. Dies war der

Tolles Bild, tolle Weine, danke Susanne.  (Foto: Susanne Saudan)
Tolles Bild, tolle Weine, danke Susanne. (Foto: Susanne Saudan)

Die ersten Bilder von der "letzten Degustation" sind nun online und hier zu erreichen.
Die Bilder stammen von verschiedenen Gästen und werden ergänzt, sobald weitere Aufnahmen mich erreichen. Auch die eine oder andere Weinbetrachtung wird hier noch eingestellt.

Anlass für meine "letzte Degustation" vor ein paar Tagen. Rechts das Tischset für die vier Degustationsrunden mit insgesamt 22 Weinen. Für alle, welche dabei waren und auch für die, welche nicht dabei sein konnten, stelle ich hier die Präsentation ein, veröffentliche in nächster Zeit auch einige Bilder des Anlasses und veröffentliche etwa 200 Weinkolumnen, die ich (vorwiegend) für das Weinportal "wein-plus.eu" und meine Website geschrieben habe. Weiterlesen hier.

21. April 2024

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz J. Wermuth

 

Weinauktion Collection 19

 

am 27. April 2024 um 11.30 Uhr
im Hilton-Hotel, Glattbrugg


25. April 2024

 

Unser Philosoph

 

Wir sind miteinander auf der Schulbank gesessen, vor etwa 70 Jahren. Wir haben beide ein erfülltes Leben hinter uns. Beruflich so ziemlich weit auseinander. Er in seiner Art leidenschaftlicher Analyst und Denker, zu Themen, die ihn und uns alle beschäftigen. Im Vordergrund stand lange Zeit das globale Umweltproblem, die systematische Zerstörung unserer Welt, der Natur, unseres Lebens auf dem Planeten. Jetzt hat er sich in ein Thema eingearbeitet, eingedacht, das nicht weniger kompliziert ist und uns immer wieder sprachlos macht. Krieg. Unter der Überschrift "Putins Ziel: die Weltordnung nach seinen Vorstellungen zu verändern", fasst unser "Philosoph", Peter Flubacher, seine An- und Einsichten in 16 Punkten zusammen. Ich werde die Überlegungen - Punkt für Punkt - hier einstellen.

Heute letzte Fortsetzung eingestellt

Schluss. Jetzt ist der ganze Beitrag (vier Folgen) online!

08. April 2024

 

Ein Treffen der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der SRG in Zürich

 

Ein fröhlicher Bilderbogen. Durch Anklicken der kleinen Bilder unterhalb der "Show" kann die entsprechende Aufnahme angehalten, vergrössert und auch kopiert (gedruckt) werden,

13. März 2024

 

Emilio Salgari

Sulle Frontieri del Far West

 (Über die Grenze des Fernen Westens)

 

1921, Editori R.Bemporad & Figlio, Firenze

                                                 210 Seiten, Cover: Alberto Della, (Erstaisgabe 2008)

                                                 italienisch

Weiterlesen hier

10. März 2024

 

May-nungen

 

Karl May Club Österreich
Nummer 23 / 2024

Lederstrumpfbrunnen in Edenkolben (Pfalz) (Bild: Stadtverwaltung)
Lederstrumpfbrunnen in Edenkolben (Pfalz) (Bild: Stadtverwaltung)

Die Publikation des österreichischen "Karl May Club" erscheint seit 2015 in unregelmässigen Abständen, jetzt zum 23. Mal. Dabei hat sich auch inhaltlich eine Struktur des Hefts (Format A4, Umfang ca. 60 Seiten) entwickelt, mit Rubriken und Schwerpunkten. Beachtenswert ist im neusten Heft ein Beitrag von Jürgen Brake "über die Wirkung literarischer Gestalten".

Darin werden Namen, Begriffe und

Gedanken vorgestellt, die auch in meinem Referat (siehe Ankündigung) - in anderem Zusammenhang - auftauchen werden. Es geht bei diesem ersten Treffen 2024 nicht um die Figuren bei Karl May, Gabriel Ferry und James Fenimore Cooper, sondern um Vorläufer, Zeitgenossen und Erben bei Karl May. Dabei wird das Gesellschaftsmodel der "Blase" ("Bubble") benutzt.      Weiterlesen hier 

21. Februar 2024

 

Unser Philosoph

 

Es ist etwas stiller geworden um "unseren Philosophen". Seit gut zwei Jahren konnte ich keine Gedanken von ihm mehr publizieren. Nicht, dass er aufgehört hat, zu "grübeln und analysieren". Er hat sich etwas zurückgezogen, weil er den Tod seiner Frau hinnehmen musste. Gerade wollte ich eine längere "Gedankenreihe" zu Putin uns seine Politik hier einstellen, da erreichte mich folgender empörter, aktueller Kommentar: "Die Aussage Marcel Dettlings (SVP) hat mich veranlasst zu reagieren, da ich die Massnahmen zur Verzögerung des Klimawandels für dringend halte. In einem freien Land darf jeder Bullshit verbreitet werden, die ich aber eigentlich von Dettling so nicht erwartet habe.  Doch darauf braucht es unbedingt einer Entgegnung.".
Diesen Kommentar "unseres Philosophen", Peter Flubacher, hier zu lesen.

22. April 2024

 

Gastbeitrag:

 

Argentinien blutet unter der «Kettensäge»
                                    von Beat Gerber

Die Politik des argentinischen Präsidenten Milei scheint die Armen in den Elendsvierteln (Villas) nicht zu treffen: „Die Lebenshaltungskosten sind am Explodieren …“ - „Spielt keine Rolle, wir zahlen weder für Miete und Licht noch für Gas und Wasser“

Der ganze Beitrag von Beat Gerber ist hier, auf Globalbridge, zu lesen.

05. März 2024

 

Auszeit vorbei!

 

Dreizehn Jahre habe ich Tag für Tag diese, meine Homepage (sammlerfreak.ch), gestaltet, gefüttert und auch "verdaut", mit einigen regelmässigen Rubriken und fast täglich neue Meldungen zu Themen meiner Sammlungen (Wein, Karl May, Kleinkrippen, Floating-Kugelschreiber, Kunstkataloge...). Besonders am Herzen liegt mir noch immer die Aktualität, war sie doch ein tragendes Element in meinem Beruf als Fernseh-journalist . Jetzt sind Aktualität und Kontinuität auf dieser Website ein gepflegtes Hobby und Ansporn, trotz meines Alters, dauernd à jour zu bleiben. Das traditionelle "Bild des Tages" ist sozusagen nie ausgefallen (nur ab und zu mal verspätet angekommen!)

Jetzt habe ich mir eine Auszeit von einer ganzen Woche geleistet. Am Montag, 26. Februar 2024, erschien das letzte "Bild des Tages", dann war Sendeschluss. Viele Besucherinnen und Besucher meiner Website mutmassten: Krankheit oder "auf Reisen". Nein, es war ein selbstverschuldeter "Crash", der meinen Computer und mich "lahmgelegt" hat. "Lamgelegt" ist das falsche Wort für meinen Arbeitseifer. Im Gegenteil. Eine unglaubliche Hektik hat mich erfasst, um den verlorene Inhalt (der im Nirwana der  Digitalisierung untergetaucht ist) so schnell wie möglich wieder ans Licht zu bringen. Eine Woche hat es gedauert, jetzt ist die Auszeit vorbei. Sorry!

12. Februar 2024

 

Neueingang in der Kleinkrippensammlung:

 

Iglu-Krippe

Golder Image Alaska Eskimo Krippe
Die Krippe gibt es in unterschiedlicher Grösse und als Set mit verschiedenen Figuren.
Hier ist sie beschränkt auf das Iglu und die Heilige Familie. Das Jesuskind auf einem Schlitten. Maria und Josef in traditionellen, landesüblichen Kleidern.

Grösse des Iglu: 6,5x10x7,5 cm.

Figuren auf weissem Sockel: 4 cm.
Krippe auf Schlitten: 22,0x4,0x1.5 cm.

Entworfen in USA, handgefertigt und bemalt. Material Kunststein. Das ganze Set umfasst 22 Einzelstücke und wird in der USA (Giftshop angeboten) Made in China. Eskimo ist die Sammel-bezeichnung für die indigenen Völker im nördlichen Polargebiet, deren Siedlungsgebiet sich von Nordostsibirien über die Beringstraße und die arktischen Regionen Alaskas und Kanadas bis nach Grönland erstreckt. Mehr erfahren hier

14. Februar 2024

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung

 

Eigentlich beschränke ich mich schon seit einiger Zeit beim weiteren Aufbau meiner "Karl-May-Sammlung" auf Neuausgaben, aktuelle Publikationen und auf das "Auffüllen" von Lücken in der Sammlung. Trotzdem hat sich ein ordentlicher Stapel von Büchern und Exponaten auf meinem Pult angesammelt, die alle noch eingetragen und besprochen werden müssen. Zudem bereite ich einen 


Vortrag im Schweizer Karl-May-Freundeskreis vor, der unweigerlich auch zu kleineren oder grösseren Neuanschaffungen. Zum Beispiel fehlte in der Sammlung das Standardwerk "Lexikon der Abenteuer und Reiseliteratur von Afrika bis Winnetou" von Heinrich Pleticha und Siegfried Augstein, 1999 im Verlag Ed. Erdmann erschienen, das ich heute in der Rubrik Neueingänge 18 vorstelle. In den nächsten Tagen (und Wochen) werde ich den "Sammlungsberg" weiter abtragen, um auf dieser Webseite - wie bisher - mehr Informationen zu den Sammelobjekten zu liefern. Die Zugriffszahlen weisen ein das Bedürfnis von vielen Karl-May-Interessierten und Sammlern aus. Seitdem ich nur noch sporadisch über Wein schreibe, ist die 18-teilige Rubrik "Neueingänge" in der Karl-May-Sammlung mit Abstand die häufigst abgerufene Rubrik. Weiterlesen hier

Hier die Beiträge, die deutlich älter
sind als vier Wochen

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

09. Februar 2024

 

Zum selbstlosen, altbundesrätlichen Einsatz in Sachen 13. AHV-Rente

 

Aufgeschnappt auf Facebook am 09. Februar 2024
eingestellt von Mario Aldrovandi

10. Februar 2024

 

Karl-May-Freundeskreis Freiburg i.Br.
am 22. Februar 2024

Seit einiger Zeit habe ich die Treffen des Freundeskreises in Freiburg hier nicht mehr angekündigt. Ein Fehler, oder eine Nachlässigkeit, denn viele Themen und Vorträge verdienen Beachtung,

Der erste Teil fand am Donnerstag, 25. Januar 2024 statt. Der Titel: Die Entwicklung von Schiffs- und Bahnverkehr und anderer Kommunikationsmittel

"Die Reisen Old Shatterhands und Kara Ben Nemsis setzen einen funktionieren-den Schiffs- und Eisenbahnverkehr voraus. Hans Imgram schreibt in seiner von ihm zusammengestellten Daten-sammlung, hätte Karl May die von ihm literarisch dargestellten Reisen tatsächlich ausgeführt, hätte er nur noch zwei

oder drei Monate im Jahr für seinen heimatlichen Schreibtisch zur Verfügung gehabt. Und dennoch war das Reisen zur Zeit Karl Mays schon bedeutend schneller geworden als noch ein Jahrhundert zuvor. Der Dichter Johann Gottfried Seume berichtet in seinen Memoiren, er habe (etwa) 1779 22 Wochen für die Hinfahrt nach Amerika und dann für die Rückfahrt ein, zwei Jahre später drei Wochen benötigt. Dies nennt er eine der schlimmsten und eine der besten Fahrten. Die Reisen über Land wurden, beginnend mit der ersten Eisenbahn zwischen Stockton und Darlington in Lancashire, in ähnlicher Weise beschleunigt.

Beginnend mit der italienischen Renaissance, setzte in Europa eine Entwicklung ein, die einzigartig ist. Ein bekannter Londoner Philosoph drückte das so aus: „Sie hat ganz andere Wunderwerke vollbracht als ägyptische Pyramiden, römische Wasserleitungen und gotische Kathedralen.“ Zu Karl Mays Lebzeiten wurde auch der antike Suezkanal wiedereröffnet und der amerikanische Panamakanal gebaut."

Homepage: http://karlmay-freiburg.de.tl/

22. Januar 2024

 

"Das WEF 2024 ist Geschichte. Mehr als 3‘000 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben sich während fünf Tagen in Davos über diverse Themen ausgetauscht. 83 Länder und internationale Organisationen waren anwesend; die Kosten für den Armeeeinsatz betrugen weit über 10 Millionen Franken, und die Preise für Hotels, Wohnungen und Taxis kletterten im Winterkurort auf astronomische Höhen."

Der ganze Artikel von Beat Gerber ist hier - auf Globalbridge - zu lesen.

08. Januar 2024

 

Neujahr im "Dörfli"
Eine Reportage

 

Die Fotos vom traditionellen Neujahrsessen im "Dörfli" sind als Diashow online. Der Zugang ist allerdings nur mit Passwort möglich. Das Passwort: Was steht in meinem Garten seit es die Siedlung gibt?

Hier geht es zu den Bildern

11. Januar 2024

 

Kim de l’Horizon

Blutbuch

 

2022, DuMont Buchverlag, Köln

336 Seiten, IABN 978-3-8321-8208-3

Bin ich ein «jemensch»? Oder gar ein «Es», korrekt ausgedrückt, «non-binär» wie die Erzählperson in «Blutbuch» von Kim de l’Horizon? Ich habe das Buch gelesen: begeistert, gelangweilt, neugierig, abgestossen, nachempfindend, verwirrt… Trotzdem weiss ich noch immer nicht, wie sich eine non-binäre Person definiert, wie sie denkt, wie sie fühlt, wie liebt… Nicht mit dem Penis, das habe ich verstanden, schon nach den ersten Seiten, der fiktiven Briefe an die Grossmeer, mit der Feststellung: «Wie unglaublich sanft und lebendig sich ein penetrierter Arsch anfühlt.» Diese körperlichen Erfahrungen vermischen sich mit Gefühlen, Wünschen, Träumen, Erwartungen, Enttäuschungen… in einem Mixt der direkt aus dem Hexenkessel zu entsteigen scheint.

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