Freuden und Leiden eines Sammlers

09. Mail 2021

 

In eigener Sache:

 
Von Kälbern und Metzgern

von Peter Züllig

 

Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber(Bertold Brecht). Bei diesem Spruch müssten sich die Bauern ja auskennen. Der Umgang mit Kälbern und Metzgern gehört zu ihrem Beruf. Was, wenn die Kälber gescheiter sind als die Bauern, die den Metzger freiwillig und mutwillig ins Haus bitten, auch wenn es keine Kälber zu schlachten gibt? Dann geschieht das, was jetzt passiert. Geschlachtet wird der Ruf des Bauern, geschlachtet wird das Vertrauen in eine gesunde und umweltverträgliche Landwirtschaft, geschlachtet wird die Illusion, Bauern seien eigenständige Unternehmer, die alles tun, um die Natur, die Grundlage ihrer Arbeit und ihres Einkommens, zu pflegen und schützen. Geschlachtet wird vor allem der Mythos der schweizerischen Eigenständigkeit und Eigenverantwortung in der Landwirtschaft, der seit der «Anbauschlacht» (vor rund achtzig Jahren!) mit Milliarden von Steuergeldern im Umlauf gehalten wird.
Da gibt es Menschen – und es immer mehr – die kaufen «regionale Produkte», auf dem Markt, bei den Produzenten, an Ständen an der Strasse, in den Dorfläden. Sie meiden die in Plastik geschweissten Gemüse, Früchte, Beeren… der Grossisten. Sie gehen lieber direkt zu den Produzenten, «aus Liebe zum Dorf, wo der Bauer nicht allein den Acker pflügt.» Ein böses Erwachen, wer jetzt auf und durch das Land geht, auf Schritt und Tritt beworfen, belästigt, bedrängt mit Parolen, die den Untergang der schweizerischen Landwirtschaft beschwören, sollten die beiden Umwelt-Initiativen (13. Juni) angenommen werden. Und ich «Kalb» gehe direkt zum Produzenten (wo der Metzger lauert), um meine Kartoffeln, meinen Salat, mein Gemüse, mein Brot, mein Fleisch, dort zu kaufen, wo ich bisher glaubte, am nächsten bei der Natur und der gesunden Ernährung zu sein. Doch da werden Parolen verkauft und die Trommel gerührt – angeführt von den Bauern-Verbänden und Agrarfirmen (Fenaco) – für ihr «ultimatives Nein» zu mehr Verantwortung gegenüber Natur und Leben. Und «hinter der Trommel trotten die Kälber. Das Fell für die Trommel liefern sie selber.“  (299)

Die bisher hier veröffentlichten Kolumnen

15. Mai 2021

  

 

Direkt zum "Bild des Tages"

 


14. Mail 2021

 

Sammlerecke

 

Die "Sammlerecke" erscheint etwa einmal in der Woche.
Sie beleuchtet Probleme, Hinweise, Beurteilungen, Erfahrungen, Tipps etc. im Bereich des Sammelns.

Heute:

Händler  (014)

Bei Weinsammlungen (Wein wird nicht nur getrunken, auch "gesammelt") lasst sich die Beziehung Händler-Sammler anschau-lich zeigen. Die Lagerweine (also Weine, die "gesammelt" werden) bietet der Händler in seiner Weinhandlung an. Entscheidend in dieser Beziehung ist das Vertrauen (Kenntnisse und Glaubwürdig-keit) zwischen Händler und Sammler, denn der Wein, der "gesammelt" wird, ist in dieser Phase noch nicht reif und es ist fast unmöglich, abzuschätzen, was daraus werden wird. Entscheidend in (diesem Fall) ist das Altern des Weins. Was der Sammler nicht selber trinkt, das geht (irgendwann einmal) zurück in den Verkauf (Handel): in Auktionen (wichtigster Umschlagplatz für Sammlergut (nicht nur beim Wein) oder zum "Broker" (ein Begriff aus der Finanzwelt: Makler,  Vermittler, Zwischenhändler). Beim Wein (und im Börsen-geschäft) ist der Begriff "Broker" üblich, in fast allen andern Bereichen ist es der Händler (Briefmarkenhändler, Trödler, Antiquar etc.)  Weiterlesen hier

15. Mai 2021

 

 

Das Neuste zuerst

15. Mai 2021

 

Weinauktion:

 

Denz-Auktion 276

Donnerstag, 27. Mai 2021
17.00 Uhr im Hotel Widder, Zürich

Die Denz-Auktionen heissen nun so, wie sie schon lange heissen müssten (nachdem "Denz Weine" das renommierte Auktionshaus "Wermuth" übernommen hat).
Damit dürfte die Verwirrung - Firmengründer Franz J. Wermuth führt weiterhin auch eigene Auktionen durch - endlich beseitigt sein.  Die Denz-Auktion führt seine Saalauktionen jeweils an einem Donnerstag (um 17.00 Uhr) durch. Alle andern Auktionshäuser in Zürich an einem Samstag.

Neu: Die Auktion findet nicht mehr "am Fusse des Uetlibergs" statt, sondern (zum zweiten Mal in der Zürcher Altstadt (Zunfthaus zum Widder).

Katalog als PDF oder als Exel (zum Herunterladen)

  • Die letzte Auktion vor der Sommerpause 2021 ist jene des ältesten Auktionshauses in der Schweiz, "Steinfels". Sie findet an zwei Tagen am
    11. Juni 2021 als eAuktion Online (Auktionskatalog) +
    12. Juni 2021 als Präsenzauktion (Pfingstweidstrasse 6. Zürich) (Auktionskatalog) statt. Auch am 12 Juni (Saalauktion) ist es möglich per Internet live am Präsenzteil teilzunehmen.

Beide Auktionen werde ich sowohl im Vorfeld (Tipps) als auch nach der Auktion wie üblich hier kommentieren.

14. Mai 2021

 

Ausstellung:

 

Fredy J. Ambroschütz
                                     Bildhauer

Ateliergarten Carolyn Heer
Wildsbergstrasse 10. 8606 Greifensee

Eröffnung
Samstag 29. Mai und Sonntag 30. Mai
jeweils ab 14.00 bis 20.00 Uhr

 

Anschliessend täglich frei zugänglich von
10.00 bis 20.00 Uhr bis am 25. Juli 2021
An den beiden Eröffnungstagen sind in Anwesenheit des Künstlers 1-sündige Zeitfenster ab 14.00 Uhr geplant

(telefonische Anmeldung 076 473 20 29
ab Dienstag, 25. Mai von 10.00 bis 20.00 Uhr.)

"Aus meinen Werken lassen sich Geschichten spinnen, nicht nur in Worten, sondern auch in Gestalten und Figuren". sagte einmal Fredy Ambroschütz. Er ist ein hervorragender Geschichtenerzähler auch in seinen, an Äusserlichkeit streng reduzierten Figuren. So wird der Garten von Carolyn Heer zum Geschichtengarten. Informationen zu Künstler und Ausstellung

14. Mai 2021

 

Aufgeschnappt im Internet:
Empfehlenswerter Blog für
Karl-May-Interessierte

 

Wolfgang Hermesmeier

Notizen eines Bücherwurms aus
                                              der Karl-May-Welt

Wie oft habe ich doch im Standard-Werk von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz nachgeschlagen. Vor gut zwanzig Jahren - ich war längst als Sammler unterwegs - da war sie wie eine "Erlösung", die Bibliografie der Editions-geschichte der Karl-May-Werke von 1913 - 1945. Zusammen mit Hainer Plauls "Illustrierte Karl May Biografie" habe ich mich langsam von der Praxis des Sammelns in die Sphären des Erfassens, der Ordnung, der Orientierung empor-
gearbeitet. Damals war das Angebot und die Nutzung des Internets bezüglich Karl May noch weit weniger verbreitet. Inzwischen gibt es viele Websites und Blogs, interessante, gute, zuverlässige und solche mit verbreiteter Social-Media-Geschwätzigkeit, Einer der interes-santesten neuen Blogs, mit Ankündi-gungen, Entwicklungen und Features), hat

der "Bücherwurm" Hermesmeier aufgegleist. Es lohnt sich da herumzustöbern und, und das eine oder andere als Hinweis, Information oder Wissenserweiterung zu speichern. Auch Karl May ist eben schon tüchtig viral unterwegs. Da lohnt es sich, den Link zu zuverlässigen Websites zu speichern und sich nicht nur unterhaltend (was durchaus auch legitim ist) durch die Karl-May-Welt zu bummeln, sondern auch mit dem Anspruch, neuen Erkenntnisse und Entdeckungen und neuem Wissen zu begegnen.

12. Mai 2021

 

Sophie Taeuber-Arp & Hans Arp :

Cooperations – Collaborations

 

Ausstellung Hauser & Wirth, Publischera
                                               Rämistrasse 5, Zürich
                                               0
9. April – 26. Juni 2021 (Di.- Fr. 10.00-18.00)

Zeitgleich mit der grossen Sophie Taeuber-Arp-Retrospektive im Kunstmuseum Basel präsentiert Hauser & Wirth Publishers HQ in Zürich die Ausstellung Sophie Taeuber-Arp & Hans Arp: Kooperationen - Kollaborationen.

Die Schau versammelt eine Auswahl seltener Künstlerpublikationen von Sophie Taeuber-Arp und Hans Arp aus der Sammlung von Daniel Segmüller und Ruth Seiler.

Bild des Tages 15. Mai 2021 (Bild 3334)

 15. Mai 2021 - Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
15. Mai 2021 - Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?

Seit acht Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

09. Mai 2021

 

Devin O'Branagan (Autorin, auf Facebook geteilt)

 

"Diese Skulptur wurde von den irischen Menschen in ihrem eigenen Land gebaut, um den amerikanischen Choctaw Indian Stamm zu ehren. Sie waren dankbar, weil die Choctaw-Leute 1847 Geld nach Irland geschickt haben, als sie erfuhren, dass Iren aufgrund der Kartoffelhunger Hungersnot waren."

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischn täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Sammlung:
Übersicht "Santons"

 

Link zu den vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

18.02.2021 Sammlung Karl May:

         Sammelbilder 1

18,02.2021 Veranstaltung Karl May:

         Symposium Freiburg abgesagt

12.02.2021 Kunstkataloge:

         Im Herzen wild

05.02.2021 Kultur in Corona-Zeiten:
         Tonhalle-Orchester, Zürich

04.02.2021 News Karl May:

         Ausstellung "Plakatiert"

01.02.2021 Neuerscheinungen:

         Die Kriegerinnen von Taqali

28.01.2021 Aufgeschnappt:

         Karl-May-Spiele Bad Segeberg

24.01.2021 Sammelbilder:

        "Die spannendsten Abenteuer"

21.01.2021 Echo:

         Gedenken an Hans Weiss

         Wein des Tages

Diese kleine Rubrik fällt in Zukunft aus. Einige der zitierten Weinfreunde haben sich daran gestört, dass sie auf dieser Website erwähnt und ihre Tipps (nur positive) anderen Sammlern zugänglich gemacht wurden. Schade! Doch die kleine Dienstleistung kostete mir viel Zeit und bedeutete oft auch grossen Aufwand (fehlende Angaben, falsche Zuordnung, ungenaue Bezeichnungen etc.). Es wurden immerhin bisher etwa 1'000 Weine "vorgestellt". Ich - und wohl auch die Nutzer - sind allen dankbar für die  vielen und guten Tipps.

Peter Züllig, Sammler und Weinfreund.

 

Hier meine Erklärung zu Sinn und Zweck der Rubrik "Wein des Tages".


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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12. Mai 2021

 

Kunstkatalog-Sammlung:

 

Sophie Taeuber-Arp
Gelebte Abstraktion


                                          Ausstellung: Kunstmuseum Basel - 20.03.–20.06.2021

                                                              The Museum of Modern Art, New York

Die Schweizerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) war eine Pionierin der Abstraktion. In ihrem interdisziplinären Schaffen ebnete sie mit scheinbar spielender Leichtigkeit die althergebrachten Grenzen zwischen Kunst und Leben ein. Die Experimentierfreude der Avantgarde-Zirkel von Zürich und Paris, denen sie angehörte, und ihre kunsthandwerkliche Ausbildung und Lehrtätigkeit verschmolzen zu einer gelebten, angewandten Abstraktion, mit der sie nahezu alle Lebensbereiche gestaltete. Bei ihrem tragischen Unfalltod 1943 umfasste ihr Œuvre Textilien wie Kissen und Tischdecken, Perlarbeiten, ein Marionettentheater, Kostüme, Wandmalerei, Möbel, Architektur, Grafikdesign, Malerei, Zeichnung, Skulptur und Reliefs.  Weiterlesen hier

07. Mai 2021

 

Eric de Kermel

 

La Libraire
de la Placer aux Herbes
Roman

 

2017, Editions J'ai lu,  Paris
Taschenbuch, 286 Seiten, Französisch
ISBN 978-2-290-16354-2
Illustrationen: Camille Penchinat

Die Vorstellung, dass Nathalie, das Herz der Buchhandlung am «Place aux Herbes» im südfranzösischen Städtchen Uzès die Geschichten nicht selber erlebt und erzählt hat und auch mich in ihrem kleinen Bücherladen empfangen und beraten würde, fällt mir schwer. Ich habe Nathalie kennengelernt, von der ersten bis zur letzten Seite, und darüber hinaus. Doch ich weiss – ich wusste es schon, bevor ich zu lesen begann – dass sie und ihre Gäste nur in der Fiktion des Autors lebten, dass sie aber immer wieder in Uzès einziehen werden, sobald das Buch irgendwann und irgendwo von Menschen gelesen wird. Von Menschen, die Bücher lieben. Es gibt so vieles im Buch, das nicht nur in der Fiktion vorkommt, vieles was es auch in der Wirklichkeit gibt: die Buchhandlung in am «Place aux Herbes»; die Bücher, von Schriftstellerinnen und Schriftsteller die leben oder gelebt haben; das Leben im Städtchen, eingebettet in eine lange Tradition; in einer Gegend, in einer Landschaft, die es so noch immer gibt.   Weiterlesen hier

10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassen von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln. Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

29. Dezember 2020

 

Publikation:

Kunst in Schweizer Verkehrskreiseln

auf www.swissinfo.ch

 

Für einmal eine Publikation zum Thema Verkehrskreisel, die allerdings bereits vor gut zwei Jahren auf swissinfo.ch erschienen ist. Meine älteste Rubrik auf dieser Website ist etwas "lahm" geworden, Corona geschuldet Die stark eingeschränkte Mobilität verunmöglicht das eigene entdecken von Kreiseln und vor allem da eigene Fotografieren.

"Steinmandli" in Andermatt. Künstler Hugo Rondinone. (Foto: Keystone/Urs Flüeler)
"Steinmandli" in Andermatt. Künstler Hugo Rondinone. (Foto: Keystone/Urs Flüeler)

Es ist aber mein Anliegen, Bilder von möglichst vielen Kreisel selber zu machen und eigene Recherchen anzustellen. Wenn es nicht anders geht, übernehme ich aber auch Bilder und Texte aus Publikationen. Und diese sind deutlich häufiger geworden: "Früher wurde das Dorfzentrum oder die Strasse, die in eine Stadt führte, mit einer alten Eiche oder einem Steinblock markiert. Heute stehen dort häufig Verkehrskreisel. In der Schweiz werden sie mit origineller Kunst gefüllt, was allerdings teuer und manchmal umstritten ist", schreibt Helen James in ihrem Artikel auf Swissinfo (SWI). Der Artikel enthält auch eine Serie von 14 Bildern auffälliger Verkehrskreisel in der Schweiz.

Weiterlesen hier

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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04. Mai 2021

 

Aufgeschnappt in der "Welt" vom
02. Mai 2021 in der Serie "Kopf des Tages"

 

Deutschlands beliebtester Autor
war ein Dieb und Betrüger

                                                 von

Karl May als Old Shatterhand  - (picture-alliance/akg)
Karl May als Old Shatterhand - (picture-alliance/akg)

"Als Erfinder von Winnetou und Old Shatterhand verehrten Generationen Karl May. Dass an seinen Romanen über den Wilden Westen ungefähr gar nichts stimmte, störte nicht. Ebenso wenig wie seine Vorgeschichte."

Nun folgt die Story, die zwar korrekt ist, aber so grell und so gar nicht auf dem Level der neueren Karl-May Rezeption. Eine Geschichte, die mehr als hundert Jahre zurückliegt und vielmehr Facetten aufweist als diese historische "Auf-waschung" im Stil des Boulevards ("Bild" lässt grüssen!"). Aber in seriöser Aufmachung unter dem Titel "Welt-geschichte". Die Serie ist auch via Facebook zu erreichen. Entsprechend gibt es da viele Kommentare (mehr als 40) in entsprechendem Social-Media-Ton (viel mehr Kommentare als zu den anderen Geschichten der Serie.

Hier der Link direkt zum Artikel            

03. April 2021

 

Zum Bild des Tages

vom 23. April 2021

 

Das Bild - tagesaktuell und spontan aufgenommen - war kein Irrtum. Aber der Text stimmte nicht. Der hübsche

Vogel, der den verblühten Löwenzahn bearbeitet, ist kein Buntspecht. Er hat sich zwar nicht gewehrt, so benannt zu werden, doch man hat mir versichert, es handle sich hier um den Stiegliliz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt. "Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen Sämereien von Stauden, Wiesenpflanzen und Bäumen zusammen." (Quelle: wikipedia)

30. April 2021

 

Besuch bei Karl May in Radebeul

 

Zwei Minuten in der Welt von Karl May.
                                                 Video: Pr
emiere am 26.04.2021

Dreharbeiten im Karl-May-Museum. 
Die Ostsächsische Sparkasse Dresden feiert ihr 200jähriges Bestehen. Katharina Walter vom Förderverein Karl-May-Museum Radebeul e.V. hat im Rahmen eines Förderungsprojekts ein Video geschaffen, für das es (zugunsten des Vereins) ein Preisgeld von 500 Euro gegeben hat.

30. April 2021

 

Gestorben:

 

Ruth Brändli
Redaktorin, Produzentin, SRF

Die "Urgesteine" des ehemaligen Fernsehens DRS, heute SFR, die während vielen, vielen Jahren am Bildschirm, in der Produktion, den Redaktionen, aber auch im Hinter-grund das Fernsehen in der Schweiz entwickelt, aufgebaut und geprägt haben, verlassen diese Welt, ich bin fast versucht zu sagen, reihenweise. Gerade jetzt, in Corona-Zeiten, wo ein Abschiednehmen meist nur noch medial möglich ist. Wer langjährigen Wegge-fährtinnen und Weggefährten - eigentlich Pionierinnen und Pionieren des Fernsehens - 

nicht einmal mehr das letzte Geleit geben kann, erlebt etwas, was man zwar als "der Welten lauf" zu bezeichnen ist, aber unglaublich traurig macht. Das Fernsehen wurde nicht aus dem Nichts erfunden, das Programm gestaltete sich nicht allein aufgrund immer wieder neuer technischer Möglichkeiten, sondern es waren Mens-chen die es während Jahren, ja Jahr-zehnten, entwickelt, gestaltet und geprägt haben. Und zwar im Sinn des kürzlich verstorbenen Fernsehdirektors, Peter Schellenberg, der sich immer dafür eingesetzt hat, "dass das Schweizer Fernsehen auch ethische Grundsätze verfolgt und die Menschen, auch die Zuschauer, nicht einfach nur zu Objekten macht."
Dafür aber braucht es - auch im Hintergrund - Macher und Macherinnen, wie Ruth Brändli, die In unserem Individualisten-Team Seele und Herz zugleich war, ohne es sein zu wollen. Sie war es einfach. Allen zugetan. Immer offen und hilfsbereit, immer gut drauf, immer da wenn man sie brauchte.Wir werden sie nie vergessen." (Mit diesen Worten hat heute Kollege Beat Hirt die traurige Botschaft von Ruth Brändlis Tod dem Team des ehemaligen "Sonntagsmagazins" per Mail übermittelt.)

27. April 2021

 

Weinauktionen:

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz Wermuth

Collection 13

 

Leicht "gespenstisch" war die Situation im Saal des Hotels Hilton - eine typische "Corona-Anordnung" - zwei Meter Abstand (nach allen Seiten) - alle Bietenden mit Schutz-maske, nur der versierte Auktionator ohne (während des Ausrufens). Es war wieder die erste (auf 25 Plätze beschränkte) Saalauktion seit dem Corona-Stop im Herbst. Allerdings ohne vorgängige Degustation (Auktions-Muster) und ohne die traditionellen "Häppli" in der Mittagspause. Es wurde pausenlos - gut drei Stunden - geboten, auf rund 630 Lots.

Wie immer waren die schriftlichen Gebote eine "solide" Grundlage für den Einstieg von (fast) jedem Angebot. Die Schätzwerte lagen meist über den konkreten Einstieg, sodass nur wenige (spezielle) Bieter-gefechte entstanden. Es gab auch (verhältnismässig) wenige extreme Abwei-chungen nach oben und nach unten. Die Nachfrage (wie üblich) bei "grossen" (be-rühmten) und kultigen Weinen, sonst eine Auktion "as usual". Eine detailierte Analyse folgt nach der Auktion der "Wein Börse) - siehe Katalog (links unten).

Weinauktion:

 

Weinbörse in Bad Ragaz
Samstag, 08. Mai 2021

10.00 Uhr bis ca.. 17.00 Uhr
Grand Hotel Quellenhof, Bad Ragaz

 

Es ist traditionelle die Lieblings-Weinauktion der Schweizer Weinfreunde und -sammler. Zwar auch bedeutend "internationaler" als noch vor Jahren und relativ gut mit dem Internet verbunden (Vorgebote und Nachauktion). Trotzdem treffen sich noch immer Weinfreund und -sammler zu einem kleinen "Familientreffen". Ob dies auch so sein wird in Corona-Zeiten und welche Einschränkungen es geben wird, weiss man noch nicht so genau. Zu erfahren hier auf der Website der Weinbörse (wo auch der Katalog herunter-geladen oder bezogen werden kann).

30. April 2021

 

Kultur in Corona-Zeiten:

 

Oper Fidelio
von Ludwig van Beethoven

 

Das Opernhaus Zürich bietet über das Wochenende eine weitere Produktion aus der Streaming-Reihe «Souvenirs» an. Auf der Website ist ab heute die Aufzeichnung der Oper Fidelio mit Jonas Kaufmann als Florestan kostenlos als Video on Demand abrufbar.

Die Aufzeichnung aus dem Jahr 2004 ist bis Sonntag, 22. Mai, 24.00 Uhr verfügbar.
Untertitel sind in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch verfügbar. Dafür im Video auf das Symbol mit dem «CC» klicken.

Gleichzeitig teilt das Opernhaus Zürich mit:"Alles neu macht der Mai – und so öffnen wir ab morgen, Samstag, den 1. Mai, endlich wieder unsere Türen für unser Publikum. Wenn auch nur vor 50 Zuschauer*innen, so freuen wir uns dennoch über eine ausverkaufte Premiere des

zweiteiligen Ballettabends Walking Mad mit Choreo-grafien von Edward Clug und Johan Inger.

Mit der Neuproduktion Viva la Mamma am Theater Winterthur mit Sänger*innen des Internationalen Opernstudios steht am 8. Mai bereits die nächste Premiere des Opernhauses vor der Tür.


Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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18. April 2021

 

Tod eines Weggefährten:

 

Peter Schellenberg
Journalist, Medienschaffender,

sechzehn Jahre Fernsehdirektor

 

Um die Osterzeit im Jahr 1964 tauchten wir beide an der Kreuzstrasse in Zürich auf, in den engen Räumen der Informationsabteilung der damals noch jungen Institution Fernsehen der deutsch-sprachigen Schweiz.

Wir beide waren Cineasten, liebten also den Film und wollten ihn - jeder auf seine Art - irgendwie "erobern". Wir starteten unseren beruflichen Gang zur  gleichen Zeit, am gleichen Ort, mit dem gleichen Ziel: Filme zu machen. Dies war damals nur möglich in den noch ungefestigten Strukturen des noch sehr jungen Schweizer Fernsehens. Dies war das erste Team, das Peter Schellenberg (hier ca. 1968), fünfter von recht, zusammengestellt und geführt hat, um täglich die "Antenne" - eine 20minütige Sendung mit regionalen Themen - zu gestalten.

Weiterlesen hier

Peter Schellenberg war von 1988 bis 2003 im Amt. Solange wie keiner seiner Vorgänger. Schellenberg baute das damalige SF- und DRS-Programm um und schuf mehrere neue Sendungen. Keiner baute SF DRS so gründlich um wie er. "Schäll" setzte mit Sendungen wie "10vor10" auf Infotainment. "Lüthi und Blanc" und "Viktors Programm" brachten die notwendige Publikumsnähe, um im Kampf gegen die Privatsender zu bestehen. In seiner Amtszeit vervielfachte sich die Zahl der Konkurrenzsender auf rund  50. SF DRS konnte jedoch dank des Modernisierungsschubs den hohen Marktanteil von 42 Prozent halten. Weil sich Schälli 1997 mit seinem Konzept eines Senders auf zwei Kanäle beim Bundesrat definitiv durchsetzte, konnte SF DRS danach mit doppelter Kraft um die Gunst der Zuschauer buhlen. Schälli war der beste und innovativste Fernsehdirektor, den wir je hatten.  Danke Schäll !"

15. April 2021

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz Wermuth

Weinauktion
Collection 13

 

Endlich kann ich die Beobachtung und Berichterstattung der vier bedeutenden Anbieter in Zürich wieder aufnehmen, in der Hoffnung, es sind bald wieder Präsenzauktionen im grösseren Rahmen möglich. Seit rund zwanzig Jahren beobachte, vergleiche und kommentiere ich den Wein-Auktionsmarkt, im Wissen und in der festen Überzeugung, dass sich nur so Trends und Entwicklungen im Bereich Wein frühzeitig erkennen lassen.

Beim Wein geht es nicht nur um einen (bedeutenden) Markt, sondern - bei einem bestimmten Segment - auch um die Bedeutung für "Sammler". Natürlich gibt es die "Sammler", die mit dem Produkt Wein "spekulieren" (d.h. Kaufen und Ver-kaufen), natürlich gibt es die Händler, die auch "alte" Weine (Jahrgänge, Kultweine, Prestigeweine etc.) anbieten (und dafür auf Auktionen einkaufen). In meinen Auktions-berichten wende ich mich vor allem an die "kleinen" Sammler, welche ihre Sammlung hüten und pflegen (und vor allem immer wieder ergänzen). Sie sind besonders auf "Trendinformationen" angewiesen, denn kaum ein Sammelgebiet ist von so vielen Faktoren (Markt, internationale Entwick-lungen, Ernte, Mode etc.) wie eine gepflegte Weinsammlung. Corona hat auch den Wleinmarkt tüchtig durch-einander geschüttelt, so dass erste Einschätzungen (für Sammler) - nach dem  Höhepunkt der Krise - besonders gefragt sind.

Weiterlesen hier

18. April 2021

 

Echo auf Neuerwerbung:

(Wer schreibt, dem wird geschrieben)

 

Bildpostkartenserie

Karl May Postkarte No. 1

Am 19. Februar 2021 habe ich hier in der Rubrik "Neueingänge 14" folgenden Eintrag gemacht: " Die Karte ist "gelaufen", und zwar am 10. November 1898 in Wien abgeschickt nach Herzogenburg (Niederösterreich) ins Augustiner-Stift. Absender auf der Vorderseite nur mit Vornahme "Gruss Wolfgang". Die Adresse: (schwer zu lesen).

Dazu folgende Mail erhalten: "Sehr geehrter Herr Zuellig, Ihren Blog habe ich eher zufällig

Stiftskirche Herzogenburg AU
Stiftskirche Herzogenburg AU

gefunden  und etwas gestöbert (man kann damit ja Stunden verbringen). Unter "Neueingänge 14" beschreiben Sie am  19. Februar 2021 eine gelaufene Nr. 1 der bekannten Fehsenfeld-Bildpostkartenserie. Bei der Entzifferung sind Sie unsicher. Der gesuchte Name heißt tatsächlich Frigdian Preleiterer. Ist wohl ein eher seltener Vorname. Google hat ihn aber gefunden, interessanterweise auch in Herzogenburg, denn den Grundstein für die dortige Stiftskirche legte 1743 Frigdian Knecht. Allerbeste Sammlergrüße - Wolfgang Hermesmeier"

(Wolfgang Hermesmeier beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Karl May – Schwerpunkt: Bibliografie und Werkgeschichte. Er publiziert seit 1998 – in den einschlägigen Magazinen der Karl-May-Szene, vor allem in Karl May & Co). Wolfgang Heresmeier hat jetzt auch einne eigenen Blog eingerichtet, der künftig auch einige exklusive Beiträge enthalten wird

https://www.karl-may.berlin/wordpress/archive/98 

Alle anderen Notizen betreffen derzeit Neuerscheinungen und Ankündigungen.

18. April 2021

 

Echo:

 

Wer schreibt, dem wird geschrieben...

 

Zum Tod von Hans Weiss schrieb MN:

"Hallo, mir bedauern habe ich heute bei der Suche nach Hans Weiss auf ihrer Homepag erfahren, dass Hans leider verstorben ist. Auch ich hatte über die Bücher Kontakt zu ihm und war auch schon vor vielen Jahren bei ihm in Flawil. Auch er kam bei seinen Touren nach Altstätten mich an der Arbeitsstelle zu besuchen. Wir hatten nur losen Kontakt und ich habe in vielleicht 3x im Jahr angerufen und ein wenig geplaudert. Letztes der Festnetznummer, die Hoffnung, dass er mal zurück ruft hat sich leider nie erfüllt. Da ist ein sehr angenehmer Mensch und fairer "Geschäftspartner" von uns gegangen. Schön, dass es noch Menschen gibt, die ihn  hier noch einmal aufleben lassen. Schöne Grüsse und alles Gute MN"

Herzlichen Dank für Anteilnahme und ihr schönes Echo. Ich werde zum Gedenken an den verstorbenen Freund in den nächsten Wochen nochmals einige Bildserien aus seiner Kamera hier veröffentlichen..  Peter Züllig

13. April 2021

 

Karl-May-Museum

 

Kriegsbeil begraben

Der Skalp der Ojibwa-Indianer im Museum Radebeul  (Bild:dpa)
Der Skalp der Ojibwa-Indianer im Museum Radebeul (Bild:dpa)

"Nach jahrelangen Untersuchungen ist ein Skalp aus dem Karl-May-Museum in Radebeul an den US-Generalkonsul in Leipzig übergeben worden. Er nahm das umstrittene Stück am Montag zusammen mit dem Kulturattaché der US-Botschaft entgegen, wie das sächsische Kulturministerium mitteilte. Das Kuratorium der Karl-May-Stiftung habe der Rückführung des menschlichen Überrests zugestimmt." (Quelle: mdr)

"Die Regierung der Vereinigten Staaten, vertreten durch das US-Außenministerium, erhält die menschlichen Überreste als Verwahrerin im Namen des Sault Ste. Marie Tribe of Chippewa Indians. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch nahm als Vertreterin der Sächsischen Staatsregierung an der Übergabe teil. Während der Übergabe wurde das aktive Zusammenwirken mit der Sächsischen Staatsregierung, dem Auswärtigen Amt, der Botschaft sowie dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika betont." (Quelle: Leipziger Zeitung)

10. April 2021

 

Buchempfehlung:

 

Heide Kleffner
Matthias Meisner (HG.)

 

"Fehlender Mindestabstand"

Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde

Über Bücher schreibe ich hier oft und gern. Aber immer erst, wenn ich sie gelesen habe. Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen, zumindest nicht seriös, reflektierend und subjektiv beurteilend. Es liegt ja auch erst seit zwei Tagen auf meinem Pult. Gestern Nacht konnte ich nicht schlafen und tat das, was ich oft tue: querlesen. Weil mich der Inhalt so bewegt hat, dass ich anschliessend noch schlechter schlief, stelle ich es schon jetzt hier auf die Website, in der Überzeugung, dass eine Verzögerung der Verbreitung des Inhalts schlicht nicht zu verantworten. Es gibt zwei weitere, ganz persönliche Gründe, warum ich mein "Prinzip" de "Gelesen" für einmal durch-breche. Vor einiger Zeit habe ich mich im Bereich "Gesundheit" (zwar nicht enthusi-astisch), wenig aktiv, aber doch überzeugt einer Bewegung angeschlos-sen. Und plötzlich sah ich mich aber inmitten wirrer "Verschwörungstheorien", die nichts mit dem ursprünglichen, konkreten Anliegen zu tun haben. Schlimmer noch: ich wähnte mich in einer Ecke der "rechten" und "ganz rechten Politik". Fluchtartig habe ich diese Szenerie "der Netzwerke von Demokratiefeinden" verlassen (bevölkert von Menschen, die dauernd von "Freiheit, Selbstbestimmung und Zwang" sprechen). Der andere Grund, das Buch - allein aufgrund des Querlesens und glaubwürdigen Empfehlungen - hier wärmstens zu empfehlen, ist eine Meldung in der Tagespresse. "Jeder 10te in der Schweiz glaubt an Verschwörungstheorien."

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07. April 2021

 

Abgesagt!

Festspiele in Bad Segeberg

 

Beitra NDR zus Situation der Karl-May-Spiele
Beitra NDR zus Situation der Karl-May-Spiele

"Statt der Karl-May-Spiele soll es in der Kalkbergarena im Sommer ein Ersatzprogramm geben. Mit kleineren Veranstaltungen will die Geschäftsführung den finanziellen Verlust zumindest ein bisschen kompensieren. "

Diese aktuelle Information in einem Beitrag des NDR-Magazins (Schleswwig-Holstein) .. Dieser Beitrag (auf das Bild rechts klicken) ist noch bin 17. April verfügbar. Nachher aus rechtlichen Gründen gesperrt

  • Anhaltende Corona-Krise lässt Spielbetrieb am Kalkberg nicht zu
  • Geschäftsführerin Ute Thienel: „Das Risiko wäre einfach viel zu gross“
  • Alexander Klaws reitet auch im nächsten Jahr als Winnetou
  • Sascha Hehn und Katy Karrenbauer bleiben die Gaststars

"Freunde der Karl-May-Spiele müssen sich noch ein weiteres Jahr gedulden. Das neue Abenteuer „Der Ölprinz“ kann aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie erst 2022 gezeigt werden. Das gab Geschäftsführerin Ute Thienel in Bad Segeberg bekannt. „Wir hatten gehofft, dass Winnetou in diesem Sommer zurückkehren kann, aber leider ist das nicht möglich“, bedauert Ute Thienel. „Das Risiko wäre einfach viel zu gross.“ Durch die voranschreitenden Impfungen könne man auf ein Abflauen der Pandemie hoffen. „In ein paar Monaten werden wir alle geimpft sein, aber für die Karl-May-Spiele 2021 kommt diese Entwicklung zu spät.“ Daher habe der Aufsichtsrat der Kalkberg GmbH unter Vorsitz von Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld schweren Herzens entschieden, den Spielbetrieb erst im Juni 2022 neu zu starten."

30. März 2021

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

kunst der vorzeit

 

Felsbilder der Frobenius-Exeditionen 
                                               Ausstellung Museum Rietberg, Zürich
                                               vom 12. März bis 11. Juli 2021

Herausgegeben von: Karl -Heinz Kohl, Rirchard Kuba, Hélène Ivanoff

280 Seiten, ISBN 978-3-7913-7884

"Die 120, teilweise meterlangen Werke, die getreue Abmalungen von Original-bildern sind, waren dem hiessigen Publi-kum wie ein Fenster zurück zu den Zeiten ihrer Urahnen und deren bildnerischer Darstellung. Durch die Bildkopien der Frobenius-Expeditionen wurde diese Kunst der Vorzeit überhaupt erst transport-, druck- und ausstellungsfähig. Fast noch bemerkenswerter ist heute aber, dass diese vorwiegend von Künstlerinnen angefertigten Kopien in vielen Fällen zu veritablen Originalen geworden sind, da viele der Vorlagen unterdessen unwiederbringlich zerstört und verloren sind." (NZZ13.03.2021)  (Weiterlesen hier)

In einer erweiterten Übernahme vom Frobenius-Institut zeigt das Museum Rietberg die Ausstellung «Kunst der Vorzeit – Felsbilder der Frobenius-Expeditionen», nachdem sie bereits mit grossem Erfolg im Berliner Martin-Gropius-Bau und dem Museo Nacional de Antropología in Mexiko City zu sehen war. Film produziert von Albert Lutz

Annett Bhagwati:   Vorwort und Dank  (S.8)

Karl-Heinz Kohl:    Einleitung  (S.12)

Südliches Afrika 1928-1930  (S.18)

Entstehungsgeschichte  (S.52)

Richard Kuba:       Aus Wüsten und Höhlen in die

                           Metropolen: Die Felsbildexpeditionen
                           von Lo Frobenius  (S,54)

Janos Kubassek:  Laszlo Almasy: Reisebegleiter des

                           deutschen Ethnologen Leo Frobenius

                           (S.70)

Gisela Stappert:    Die Kunst des Kopierens  (S.72)

Gisela Stappert:    Zeichenkünstler: Die Malöerinnen und

                           Maler der Felsbildexpeditionen von

                           1913 bis 1930  (S.79)

Elisabeth Krebs:   Felsbilder Kopieren  (S.100)

Bernhard Steck:    Leo Frobenius und Bilderrätsel der
                           (S. 102)     


Foto:Siegfried Kettling "Eseleien"
Foto:Siegfried Kettling "Eseleien"

31. März 2021

 

Aufgeschnappt auf Facebook (gefunden bei:
Heinrich Von Mansbach am 28.März 2021

 

Oxford: Ist klassische Musik kolonialistisch?

Universität will Mozart und
                                         Beethoven einschränken  (Quelle: Stern)

Kommentare auf Facebook:

"Durch Mozart und Beethoven werden rassistische Ideen der weißen Vorherrschaft verbreitet. Sagen Professoren an der Uni #Oxford. Schade, dass sogar ehemalige Eliteunis inzwi-schen zu Irrenhäusern geworden sind.""Alle Menschen werden Brüder" ist ja auch der Inbegriff des Bösen."
"Ich finde es schade, wie gesellschaftlich wichtige Anliegen wie der Kampf gegen Rassismus von solchen Theorien ad absurdum geführt werden."

"Absurde Verschwörungen haben gerade Hochkonjunktur. Da sind wohl Geistesfürze durch die Kuppel geflogen.

Hier die Beiträge, die deutlich älter sind als drei Wochen.

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie jederzeit zu finden. (Direktzugang zum Archiv ab März 2019)

31. März 2021

 

May-nungen
Karl May Club Österreich
Nummer 15 / 2021

 

In Coronazeiten, wo das "Club- oder Vereinsgeschehen" praktisch lahmgelegt ist, bekommt die interne Kommunikation eine ganz andere - viel grössere - Bedeutung. Währen die einen - zum Beispiel die Karl-May-Freunde Münsterland - vor allem auf ihren Facebookblog setzen, geht es bei den Wienern etwas weniger hektisch zu und her, aber nicht weniger interessant. Durch die klaren Strukturen in ihren "Vereinsnachrichten" wird doch recht gut und einigermassen umfassend informiert.  Weiterlesen hier,

20.März 2021

 

Der SVP ins "Vergissmeinnicht" geschrieben

     Die unmögliche Tatsache

       Christian Morgenstern (1871-1914)

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Strassenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

 

"Wie war" (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
"möglich, wie dies Unglück, ja -: dass es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, - kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht ?"

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!


                                                           Für alle, die das Klein-

Anlass für den Eintrag  im               gedruckte nicht mehr lesen Gästebuch der SVP                          können:                                   

Und er kommt zu dem Ergebnis:
"Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil", so schliesst er messerscharf,
"nicht sein kann, was nicht sein darf."



19. März 2021

 

Gastkommentar

 

Corona-Pandemie:
Massnahmen-Streit, Corona-Politik, Covid-19-Erkrankung
                                    
von Peter Flubacher

Unser "Philosoph" hat sich mit der Corona-Situation beschäftigt. Seine Gedanken in einer Folge von vier Beiträgen. Heute vierter und letzter Teil:

Das Impf-Egoisten-Paradoxon

Die Kritik an der Impfstoffbeschaffung ist nicht angebracht, denn man weiss erst heute welcher Hersteller die Zulassung erreicht, das konnte man vor 6 Monaten noch nicht wissen. Zudem zeigt sie den National-Egoismus auf, denn jede Impfdosis, die hier verfügbar ist, fehlt in einem anderen Land. Auch sagt die bestellte Menge noch nichts über die frühzeitige Verfügbarkeit aus.

Sind Menschen in einem Land wertvoller als in einem anderen Land, dass sie früher geschützt werden müssen? Sollte nicht das Gesundheitspersonal, welches die Covid-19-Kranken pflegen muss, weltweit zuerst geimpft werden? (Rechts Zeitungsausschnitt Tagblatt)

Weiterlesen hier

 (Foto: imago images/Michael Matthey)
(Foto: imago images/Michael Matthey)

Ab 16. März ist das Karl May Museum Radebeul wieder geöffnet. Nach über vier Monaten werden die Villa Shatterhand, die Villa Bärenfett und der Museumspark unter Auflagen für kleine und grosse  Gäste wieder zugänglich sein.

Allerdings gibt es Einschränkungen, die zu beachten sind:

    Terminbuchung bis am Vortag.

     Verkürzte Öffnungszeiten vom 10:00
     bis 16:00 Uhr.

     Maximale Anzahl an Besucherinnen und Besuchern (30)

     Mindestabstand auf dem gesamten Museumsgelände 

     Maskenpflicht

     Hygienemassnahmen sind verstärkt

     Gruppenführungen und Veranstaltungen fallen aus

     Besuche von Familien und kleinen Gruppen bis 10 Personen sind möglich,

22. März 2021

 

KMG - Nachrichten

Mitteilung der Karl-May-Gesellschaft

Nr. 207 - 1. Quartal - März 2021 - 53. Jahrgang

Zu den Neueingängen meiner Karl-May-Sammlung gehören immer auch die beiden Publikationen der KMG (Karl-May-Gesellschaft). Auch wenn sie "nur" viermal im Jahr erscheinen, so sind sie doch die wichtigsten Informationsquellen - nicht nur für die "Karl-May-Freunde", auch - für die
Sammler. Ich publiziere deshalb hier seit Jahren das Inhaltsverzeichnis der jeweils aktuellen Publikation. Hier geht es zum Verzeichnis.

Die "KMG-Nachrichten" vermelden eine deutliche Aufrüstung im Internet-Auftritt. Auf ihrer Website ist jetzt ein "zeitgemässes Mitgliederportal" zu finden, das exklusiv den Mitgliedern zur Verfügung steht. Dadurch können Informationen jederzeit kurzfristig aktualisiert und breiter diskutiert werden. Dafür stehen auch Diskussionsforen zur Verfügung. Dies ist ein zusätzlicher Anreiz der Gesellschaft (KMG) beizutreten. Die literarische Gesellschaft ist nämlich längst kein "Altherrenverein" mehr. Hier anmelden.

08. Februar 2021

 

Klaus Funke

 

"Die Geistesbrüder"
Roman einer Künstlerfreundschaft Karl May und Sascha Schneider

 

2013, Husum Druck- und Verlagsgesellschaft

428 Seiten, ISBN 978--8976-651-7

Mit einem Nachwort von Dr. Albrecht Götz von Olenhusen

Keine Lust- schon eher eine Fachliteratur und doch kein Fachbuch im üblichen Sinn. Etwas, das man lesen muss, aber doch nur schwer lesen kann. Zumindest ist es mir so ergangen. Eine "Biographie romancée". Nach der Definition etwa: *Eine fiktionalisierte Biographie als literarisches Genre, in dem das Leben eines historischen Charakters auf romantische Weise erzählt wird" (Quelle: Wikipédia). Für alle, welche in der Karl-May-Welt nicht so bewandert sind: Sascha Schneider (1870-1927) war ein Maler, Bildhauer und Professor an der Kunst-akademie in Weimar. Im Jahr 1903 lernte er Karl May kennen und erhielt vom Schriftsteller den Auftrag ein grosses Wandbild für den Empfangssalon in der Villa Shatterhand zu gestalten. Später setzte sich Karl May gegenüber seinem Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld durch, alle seine Erzählungen mit neuen symbolistischen Deckelbildern von Sascha Schneider gestalten zu lassen. Weiterlesen hier

05. März 2021

 

Aufgschnappt auf dem Online-Wissenschaftsportal "Spektrum" am 3. März 2021 von Christiane Gelitz.

 

Warum Menschen an einem  Irrglauben festhalten

"Spektrum"   © FYMStudio / Getty Images / iStock (Ausschnitt)
"Spektrum" © FYMStudio / Getty Images / iStock (Ausschnitt)

"Ob es um die Klimakrise geht, um die Existenz des Coronavirus oder ums eigene Privatleben: Manche wollen einfach nicht wahrhaben, was längst erwiesen ist. Das hat weniger sachliche als psycholo-gische Gründe."

Im Augenblick wird viel darüber diskutiert (und geschrieben), warum Verschwörungs-theorien - sie mögen noch so wirr sein - so grossen Zuspruch haben.

"Mit Bildung oder Denkvermögen hat das nur wenig zu tun, wie zwei neue Studien zeigen. Vielmehr mit »motivated reasoning«, dem Festhalten an erwünschten, wenn auch nachweislich falschen Annahmen. Anders gesagt: Wenn jemand eine Ansicht vertritt, die mit den Fakten unvereinbar ist, dann nicht aus sachlichen, sondern aus persönlichen Gründen."  Den ganzen Artikel hier lesen.

28. Februar 2021

 

Das Imperium schlägt zurück!

 

Christian Morgenstern (1871-1914) hat in seinem Gedicht "Die unmögliche Tatsache" auf den Punkt gebracht, was soeben in Bordeaux am Gericht passiert ist: "Und er kommt zu dem Ergebnis: nur ein Traum war das Erlebnis. Weil, so schliesst er messerscharf nicht sein kann, was nicht sein darf." Und das kostet - laut erstem Gerichtsurteil - der Winzertochter und Aktivistin Valéry Murat 125'000 € Busse, weil sie

© Thibaud MORITZ
© Thibaud MORITZ

Pestizid-Rückstände in Bordeaux-Weinen angeprangert hat. In der Trump Ära hat man - was Morgenstern poetisch  ausge-drückt hat - als "alternative Fakten" bezeichnet. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein!
Erinnerungen steigen hoch. Wie lange hat Bordeaux hartnäckig geleugnet, dass im Bordelais das aufkommende "Wunder-gerät", den Konzentrator (Umkehrosmose) in grossem Stil eingesetzt wird. Dabei habe ich - schon in den achtziger Jahren - die (damals noch grösseren) Geräte in den Kellern der berühmten Château gesehen und immer wieder nachgefragt. Antwort: "Nein, nein, nein... das gibt e in Bordeaux nicht!!!"

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03. Februar 2021

 

Neueingang:

 

Karl May & Co  Nr. 163 - 1/21

Das Karl-May-Magazin

 

Das erste Heft des Karl-May-Magazins im noch jungen 2021 ist da. Wie immer mache ich eine Liste der Themen des Hefts hier auf Sammlerfreak. Diesmal möchte ich auf


ein Interview besonders hinweisen, das ich mit Spannung erwartet und gelesen habe: "Es ist wichtig, einen Diskurs zu führen“, sagt das neue Führungsduo von Karl-May-Museum und Karl-May-Stiftung.  Robin Leipold (Wissenschaftlicher Direktor des Karl-May-Museums und ehrenamtlicher Geschäftsführer der Karl-May-Stiftung) und Volkmar Kunze (Geschäftsführer des Karl-May-Museums und Vorstandsvorsitzender der Karl-May-Stiftung) haben die schwie-rige Aufgabe eines "Neuanfangs" in Radebeul angepackt nun erstmals aus-führlich Auskunft.

Unbedingt Lesen auf den Seiten 27- 35

Titelbild (rechts): "Winnetou" Alexander Klaws und Showmasterlegende Thomas Gottschalk als Blutsbrüder im Westerwald.
Die Themen:

Rolf Dermem:  "Die Kurden würden          
                       unbezwinglich sein, wären sie vereint"  (S.14)

Weiterlesen hier

27. Februar 2021

 

Jean-Luc Bannalec

 

"Bretonische Geheimnisse"

  Kommissar Dupins siebter Fall

 

2018, Verlag Kiepenheuer & Witsch

Softcover, 394 Seiten, ISBN 987-3-462-05422-4

Da stand ich - es mögen fast dreissig Jahre her sein - im Wald von Brocéliande, ganz in der Nähe von Merlins Grab, an der

Quelle von Barenton mit dem Brunnen der  Jugend  (La Fontaine de Juvence) und war bitter enttäuscht, dass dieser geheimnis-volle Ort der Arthussage so gewöhnlich, sp unscheinbar war. Nach der Lektüre von Jean-Luc Bannalecs "Bretonische Geheimnisse" bekam er wieder  jene Strahlkraft, die er in der Sagenwelt hat. Jetzt im siebten Fall von Kommissar  Dupins. Damit ist auch schon gesagt, um was es dabei geht. Um einen Kriminalfall, in der Bretagne, den Kommissar Dupin, die Romanfigur des deutschen "Literatur-wissenschaftlers, Lektors, Verlegers, Autors, Publizisten und Fotografen" mit Bravour gelöst hat. Es ist der siebte von bisher neun "Fällen", die es nicht nur in neuen Bücher zu lesen, sondern auch am Fernsehen -  ausgestrahlt von der ARD - zu sehen gibt. Weiterlesen hier.

24. Februar 2021

 

Sammlungen:

 

Santons

 

"Santons" (Kleine Heilige) sind provenzalische Krippenfiguren aus Ton. Jedes Jahr treten sie zur Weihnachtszeit in allen Dörfern Südfrankreichs und in vielen Stuben auf, meist in einem für die Provence typischen Dekor, mit Häusern und Dorfplatz, Kirche, Gassen und Brunnen, umsäumt von der Garrigue, Olivengärten und Lavendelfeldern. Eine Miniaturprovence. 

Neben den Figuren der Geburtsszene stellen Santons Einwohner eines Dorfes dar. In einheimischer Tracht und in traditionellen Berufskleidern  vermitteln sie einen Einblick in das frühere Dorfleben. Jedes Jahr bevölkerten sie auch meine grosse provenzalischen Weihnachtkrippe, die ich etwa zwanzig Jahre lang erstellt habe. Jetzt werden die Santons in Kisten aufbewahrt und


kommen kaum mehr ans Tages- oder Kerzenlicht. Da sie ihre ursprüngliche Funktion weitgehend verloren haben, bin ich daran, sie zu registrieren, zu ordnen und zu dokumentieren (wie ich das mit allen meinen Sammlungen mache). Um sie trotzdem der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stelle ich sie (als Sammlerfreak) hier vor. Etwa 300 Santons sind fotografiert und gelistet. Es folgen - im Laufe der Zeit - noch genauere Angaben. Hier geht es zu den Fotos der einzelnen Figuren.

25. Februar 2020

 

Kultur in Corona-Zeiten:

 

Opernhaus Zürich

Live-Aufzeichnung der Premiere
"Orphée und Euridice"

Nicht nur die Wirtschaft auch viele Formen der Kultur (und Menschen, welche Kultur über alles lieben), leiden unter den Corona-Restriktionen. Das Opernhaus Zürich schrieb: "Als grösster Arbeitgeber der Schweizer Kulturbranche bleibt uns leider keine Wahl als den Betrieb zu schliessen und ab sofort Kurzarbeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beantragen. Als Teil der Gesellschaft sehen wir natürlich unsere

Verpflichtung, zur Eindämmung der Pandemie beizutragen."

Hier - als Appetitanreger - der Träiler der Neuinszierung von "Orpheus und Eurydike"


Kultur als geistige, künstlerische, gestaltende Leistung umfasst auch das Verhalten in Zeiten der Pandemie. Kultur ist also das genau das Gegenteil von dem, was Corona-leugner, Impfgegner, Maskenverweigerer, Verschwörungstheortiker tun. Politiker, die von Diktatur sprechen, wenn es darum geht, Menschen zu schützen, Leid zu vermindern, eine tödliche Gefahr zu bannen. sind in die Zeiten der Barbarei zurückgefallen. 

Hier geht es zur kulturellen Alternative des Opernauses.

27. April 2021

 

Zugang zum Archiv

 

Seit Jahren ist der Zugang zum Archiv meiner Website suboptimal, das heisst kompliziert und unvollständig. Deshalb
                                        habe ich seit April 2019 einen einfacheren (geordneten) Zugang geschaffen. Alle Beiträge ab diesem Datum sind direkt über dieses Archivverzeichnis zu erreichen.  Im Menü (rechts) über Archiv Direktzugang ab April 2019. Auf dieser Seite sind alle Beiträge nach Rubriken aufgelistet (alphabetisch) und mit direktem Link in die Archivschubladen versehen (antippen!). Die Suche mit Stichworten kann dann via CTRL+F (Suchfunktion) erfolgen. Im Augenblick sind immerhin 312 Texte (mit Bildern) so abgelegt.