Freuden und Leiden eines Sammlers

19. März 2019

Die gleiche Weinnotiz findet man auch hier auf meinem Blog www.facebook.com/sammlerfreak 

 

Getrunken:

Domaine Rouge Garance: Les Saintpierres 2015, Syrah/Mourvèdre, Côtes du Rhône Village, Frankreich

20. März 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

11. März 2019

 

In eigener Sache:

 

Vandalen Akte

 

Da hängen sie wieder, an Bäumen, Pfählen, Kandelabern – in den grünenden Wiesen, winterharten Gärten - an lottrigen Scheunen und – weit gepflegter – auf kostenpflichtigen Plakatwänden, an Häusern, in Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen… und sie lächeln verkrampft, starren in die Welt, blecken die Zähne, bemühen sich um Ausdruck und Gesten der Entschlossenheit. Hauptprobe für den gesamtschweizerischen Wahlherbst, zumindest im Kanton Zürich. Ob Frau oder Mann oder gar kleine Rudel Konterfeis: sie ähneln im gespielten Lächeln-Ernst. Die Bedeutung ihres Plakatdaseins ist mit Händen zu greifen. Wen überrascht, dass immer öfter mit Händen gegriffen wird, um die Säulenheiligen unbotmässig zu verzieren – andere sagen: beschmutzt – oder gar von den Brettern und Wänden zu holen? Vandalen Akt, schreien vor allem jene, welche den provokativsten Stil in die Partei- und Wahl-Propaganda eingeschleppt haben. Verunglimpfung, Ausgrenzung, Schlagworte, Kriegsrufe und Einteilung der Welt in Schwarz und Weiss, in Gut und Bös… Kein Wunder, dass die zu «Gutmenschen» erklärten Bösen, die selbsternannten Guten - das eine oder andere Mal - vom Sockel holen.  Gewalt erzeugt Gewalt. Es gibt eben auch geistige Vandalen Akte und die sind leider polizeilich nicht zu ahnden.

Zu den bisher veröffentlichten Kolumnen 

20. März 2019

Neueingänge jetzt neu im 11. Ordner.
Hier der vorangehende Ordner 

Neu:

Sonderheft der KMG.
Karl May: Freunde - Feinde - Zeitgenossen


20. März 2019

 

 

Das Neuste zuerst

20. März 2019

 

Karl May mit Bildern und Gefühlen

 

Zweites Treffen 2019 des
                                   Karl-May-Freundeskreis, Schweiz
                                   am Samstag, 6. April in Rapperswil

Mit einem Referat von Lorenz Hunziker und (fakultativ) gemeinsamen Mittag-essen. Hier: Anmeldung für das Essen

Zur Webseite: Schweizer Karl-May-Freundskreis. Lorenz Hunziker: "Seitdem viele unserer 65 Mitglieder in Rente sind, haben sie kurioserweise weniger Zeit, zu unseren Veranstaltungen zu kommen. 'Frisches Blut' ist also stets willkommen. Zumal Karl Mays Werk ungeheuer reichhaltig ist." (Auszug aus Artikel in "Oberbadische / Weiler Zeitung / Markgräfler Tagblatt". (Ganzer Bericht hier)

18. März 2019

 

Karl May als Erzähler

 

6. Symposium in Freiburg i.Br. in der Akademie
für Weiterbildung in Freiburg 
In Zusammenarbeit mit dem Karl-May-Freundeskreis Freiburg

Ein Programm mit neun  Vorträgen, einem Vorprogramm und einer Ausstellung im Park der Institution gingen am Wochen-ende vom 16./17. März in der Akademie "Waldhof" in Freiburg i.Br. über die Bühne. Eine Berichterstattung folgt. 

Hier die Bilder 

Hier das Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 162 mit den Vorträgen des 5. Symposiiums im vergangenen Jahr.

Und schliesslich hier die ganz besondere Ausstellung "Märchen und Visionen" mit Bildern von Fotograf Timm Schütz und Texten von Karl May.

Bild des Tages

20. März 2019 (Bild 2553)

20. März 2019 - Wo sich der Frühling trifft
20. März 2019 - Wo sich der Frühling trifft

Zurück

Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter, dokumentiert.

 

 Ein kalter Vorfrühlingsmorgen mit Rauhreif  (Foto: Hans Weiss, Flawil)
Ein kalter Vorfrühlingsmorgen mit Rauhreif (Foto: Hans Weiss, Flawil)

05. März 2019 (Gastbild)

 

Gerard Zbinden (Gümligen Bern)

"De Chursau füllt sech u wartet uf e Kaya Yanar!"

Fast täglich erreichen mich also auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak

 

Aktueller Schwerpunkt:

Weinauktionen 2019

 

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

27.01.2019  Bilder, Bilder, Bilder: 

        Das 2000ste "Bild des Tages" 

28.01.2019  Auktion:

        Nachlass Pierre Brice

26. 012019  Ausstellung Karl May:

        Blutsbrüder (Osnabrück)

28.01.2019 Zeitdokument 53:

        Stalingrad 

23.01.2019 Gelesen: 

        Pfarrer auf Augenhöhe (Stroband)

24.01.2019 Zeitdokumente:

        Mode der 60er Jahre

20.01.2019 Gelesen:

        A. Reschke: Haltung zeigen

21.01.2019 Gesehen TV:

        Gier nach Gold

18.01.2019 Krippensammlung:

        Figuren aud Ton

17.01.2018 Engelberg Karl May:

         Winnetou und der Öllprinz 

15.01.2019 Aufgeschnappt Karl May:

         Karl-May-Museum Radebeuil

 

Wein des Tages

Cordula Eich

auf Facebook 

Stuart und Sandy Moss: Nyetimber, Classic Cuvée, Nyetimber, West Sussex, England 

 "Endlich den sagenumwobenen Schaumwein aus GB verkosten können. Für mich eine tolle Referenz. Der braucht sich im internationalen Vergleich wirklich nicht zu verstecken. Chapeau!"


Hier Beiträge der letzten Tage

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

14, März 2019

 

Gianna Molinari:

 

"Hier ist noch alles möglich"

2018, Aufbau Verlag, Berlin

ISBN 978-3-351-03739-0, 192 Seiten

Ein Wolf, ein Mann (der aus dem Flugzeug fällt), ein Unort (der einst eine Fabrik war), eine Nachtwächterin (die Ich-Erzählerin), ein Koch (der nur noch Tomatensuppe kocht), ein Chef (der nur noch seine Memoiren schreiben möchte),  ein letzter Arbeiter (er auch Jäger ist), ein Universal-General-Lexikon….  

«Hier ist noch alles möglich». Das erzählt die namenlose Erzählerin, eine Aussteigerin, die sich hinter Zäune verbirgt und dabei entdeckt, dass da noch ein Loch ist. Ein Loch, das dem Wolf – wann immer er will - Zutritt verschafft. Ein Wolf, der bis fast zuletzt ein Phantom ist und bleibt: unsichtbar, spürbar, geheimnisvoll, gefährlich…

Eine Grube soll gebaut werden, eine Grube für (oder gegen) den Wolf.  Der Wolf kommt nicht, die Grube bricht ein, muss gestützt werden, hält nicht stand. In die Fangeisen  will der Wolf nicht treten, auf den Monitoren, die das Fabrikgelände lückenlos erspähen, taucht er nie auf. Weiterlesen hier

12. März 2019

 

In der Rubrik "Zeitdokumente" (54)
heute ein kleines Dossier

 

Zum "Erstling" des Rapperswiler
                                Schriftstellers 
Gerold Späth:

                                Unschlecht

Drei Dokumente:

NZZ 15, November 1970:

Ein neuer Name: Gerold Späth

Sonntags Journal 13./14. Februar 1971:

Als ob es die Welt nicht gäbe

St. Galler Volksblatt, Uznach 

15. November 1970: 

"Unschlecht" der erste Roman des Rapperswiler Schriftstellers Gerold Späth

Herkunft und genaues Datum noch nicht ganz präzis recherchiert ("Die Woche" ?)

Zwei Interview im Vergleich:

Walter Vogt und Gerold Späth

Vier unterschiedliche Dokumente, die sich mit dem Start des Schriftstellers Gerold Späth befassen. Viele spätere Dokumente sind noch im Archiv. Gerold Späth wird dieses Jahr 80., damals war er 31 - ein literarisches Lebenswerk liegt dazwischen. 


Wb - Werner Weber - der "scheinbar allmächtige Herr des NZZ-Feuilletons" - empfängt den "neuen Schriftsteller" und sein erstes Buch wohlwollend bis begeistert, Allerdings nicht ohne ihm auch Tipps für sein weiteres Schaffen zu geben: "Aus ironischer Distanz müsste Gerold Späth auch das Mass finden können, nach welchem er künftig das Füllig seiner Prosa bewahren, die Übertreibungen darin verhindern könnte." (Dokument links)
Nicht aus "literarischer Sicht", vielmehr mit Blick auf den Skandal, welcher der Roman im Rosenstädtchen ausgelöst hat, kommentiert das "St. Galler Volksblatt", katholische Lokalzeitung: "Späth ist ein Meister, wie er es versteht, von Kapitel zu Kapitel immer wieder neue überraschende Dinge zu erzählen, allerdings meist masslos übertrieben, doch prickelnd und pikant, den Leser fesselnd. Aber er übermacht, er verletzt und stüsst ab mit derbem Sex."

Ich werde in den nächsten Zeit noch näher auf die Dokumente uns Späths "Unschlecht" eingehen. Der Link dazu folgt hier.

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                             80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

08. Oktober 2018 

 

Rösslikreisel Wolhusen LU

 

Gestaltet vom Luzerner Künstler
Roland Heini 

 

Neugestaltung 2017

Erstellung 1990

 

In Wolhusen steht der älteste Kreisel im Kanton Luzern. Die Luzerner Zeitung schrieb damals: "Bis er gebaut werden konnte, war viel Überzeugungsarbeit nötig – und eine Reise in die Westschweiz." Tatsächlich ist es eine interessante Geschicht, rund um den Kreisel mitten in Wolhusen LU. «Das könnt ihr vergessen. Das funktioniert nie.» "Das waren Anfang 1987 die markigen Worte des damaligen Kantonsingenieurs zur Idee, die Kreuzung der Bahnhofstrasse und der Menznauerstrasse in Wolhusen durch einen Kreisel zu ersetzen. Die Aufregung war vorprogrammiert. " (Die Geschichte ist hier zachzulesen).

So sah er aus, der Kreisel, fast dreissig Jahre lang. Dann musste er 2015 saniert werden. Nach anderthalb Jahren Bauzeit konnte der neue, grössere Kreisel auf der Kantonsstrasse dem Verkehr übergeben werden. Nun war es auch Zeit, den Kreisel mit einem Kunstwerk zu bereichern. Es entstand der Kreiselschmuck,der heute auf dem Kreisel der vielbefahrenen mitten im Dorf steht. Geschaffen von Roland Heini.


Hier die Beiträge der letzten Woche

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

10. März 2019

 

Aufgeschnappt auf "DWDL.DE" - Internetmagazin

der deutschen Medienwirtschaft am 08. März 2019

                                           

"Ein Apache in der Patsche"

                              "VOX" ersetzt "Winnetou"-Aufgüsse durch
                                  US- Komödien"

"Eigentlich wollte Vox in diesen Tagen noch einmal die "Winnetou"-Neuauflage zeigen, die vor mehr als zwei Jahren erstmals bei RTL zu sehen war. Doch nachdem der erste Teil am Donnerstag-abend mit nur etwas mehr als einer Million Zuschauern und schwachen 3,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe enttäuschte, spart sich der Sender die weiteren AusstrahlungenAnstelle von "Winnetou" gibt's in dieser Woche die US-Komödie "American Pie: Das Klassentreffen" zu sehen, sieben Tage später folgt "Sex Tape". Einen Alternativ-Sendeplatz für "Winnetou" gibt es nicht."

Kommentar dazu hier

11. März 2019

 

Aufgeschnappt bei "Bellevue", dem Lifestyle-Portal 
der NZZ am 20. Februar 2019

 

Warum wir zu Kellnerinnen und Kellnern                                    ruhig ein bisschen netter sein könnten

                                         von Wofgang Fassbender

(Bild: Lefteris Kallergis/Unsplash)
(Bild: Lefteris Kallergis/Unsplash)

Wer kennt sie nicht, die leidige Situation, wenn man nicht weiss, wie man  das "Servicepersonal" anzusprechen oder rufen soll. Gastrokritiker Wolfgang Fassbender hat sich in seiner Kolumne "Nachgewürzt" im Portal "Bellevue" Gedanken gemacht. "In alten Reiseführern kann man nachlesen, wie man den Service im Restaurant früher nennen sollte. Lange war es tatsächlich üblich, eine weibliche Angestellte mit «Fräulein» zu betiteln, ganz egal, wie alt die Dame wirklich war. Und ihren männlichen Kollegen riefen viele Gäste lange Zeit einfach «Herr Ober» oder schlicht «Ober», eine Ableitung von Oberkellner, die umstandslos auf alle Mitglieder der weissen Brigade überging...."

Und die Lösung des Problems? Hoffnmungsvoll, fast begierig bin ich den Gedanken Fassbenders gefolgt. Viel schlauer bin ich aber nicht. Hier weiterlesen.

06. März 2018

 

„Talk Extra“ mit Verstorbenen

 

Theater im "Oberbräu" in Holzkirchen (Bayern)
mit Karl May, Ludwig Thoma, Montez
                                            und Sigmund Freud

(Bild: Freies Landestheater in Bayern)
(Bild: Freies Landestheater in Bayern)

Eine Talkshow im Theater bei der nicht die die üblichen Politiker oder B-Promis zu Wort, sondern historische Persönlich-keiten: Ludwig Thoma, Karl May, Lola Montez und Professor Sigmund Freud. Die illustre Talkrunde wird kunstvoll moderiert und nur mühsam im Zaum gehalten von einer jungen TV-Lady, die mitunter auch in etwaige Verfehlungen der vier hinein stichelt.
Hier Schauspieler, Termine, Tickets
Mehr erfahren hier

08. März 2019

 

"Ich werde auf jeden Fall
  Blumen schicken"
  (Autor: Hansjörg Erny,

   erschienen 1968 im Verlag: Huber, Frauenfeld)

 

Hansjörg Erny (1934-2019)
                                           Schriftsteller, Journalist, Tageschaumoderator

(Prntscreen)
(Prntscreen)

Sein Tod wird vermeldet, von der Boulevard-Zeitung, der Tagespresse, den jouranlistischen Online-Portalen bis in die Sozialen Media. Er war ja schliesslich ein "Gesicht der Nation", als Tagesschau-sprecher und Bundehauskorrespondent. Die Meldungen, mehr oder weniger gleich, sachlich, emotionsarm. es macht den Eindruck: voneinander abgeschrieben. "Den Ausgleich zur täglichen Hektik fand er seit seiner Jugend in der Schriftstellerei. "Das gesprochene Wort ist sein Beruf. Das geschriebene Wort seine grosse, unbekannte Leidenschaft", hatte der "Blick" im September 1993 in einem Artikel über Erny geschrieben" Nur sein ehemaliger TV-Kollege, Chritoph Ullmann, hat etwas Farbe in die Erinnerung gebracht: "Wir haben einige Jahre das Büro geteilt, anfänglich noch an der Dufourstrasse. Mit niemandem habe ich so viel gelacht wie mit Hansjörg. Das ist meine bleibende Erinnerung."   Hier mehr lesen

09. März 2019

 

Analyse der

Wermuth-Auktionen

(Denz-Auktion)

Donnerstag, 07 März 2019 

 

Hier eine erste Analyse des Frühlings-Weingeschäfts, wie sich die Situation kurz vor dem Bordeaux-Start (Beurteilung des letzten Jahrgangs) präsentiert. Bordeaux verliert an Dominanz. Zwar nicht im Top-Geschäft (das von der Nachfrage im Fernen Osten stark abhängig ist.), das weiterhin Spitzenpreise erzielt. 

Die Frage ist berechtigt: «Sind Saal-Auktionen ein Auslauf-Modell?». Tatsächlich bleiben immer mehr Bieter den Auktionen fern, nicht nur der Denz-Auktion, bei allen der vier grossen Weinauktionen in Zürich. Am wenigsten ist die «Weinbörse» (Gerstl/Gabriel) davon betroffen. Da treffen geben noch immer Weinfreund und -sammler ein kleines Stelldichein. Informationen – und ein gewisses Mass an Spannung und Unterhaltung – sind wohl das Geheimnis, welche diese Auktion «anders» macht. Irgendwie ist die «Weinbörse» nicht nur «Business» (das auch), sondern so etwas wie ein «Familientreffen».  (Weiterlesen hier)

03. März 2019

 

Hors Saison am Mittelmeer

 

"Öffnet man die Augen, wird jeder Tag zum Erlebnis." (Oskar Kokoschka)

Eine Erinnerung an unseren Freund Bruno Wigger von Elmar Elbs, dem ehemaligen Leiter der Schweizer Karl-May-Freunde.

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

26. Februar 2019

 

Bruno Wigger gestorben

Er war Karl-May-Freund und grosser Büchernarr. Immer dabei, wenn sich die Karl-May-Freunde getroffen haben. Er starb am 11. Februar 2019 nach längerer Krankheit im Kantonsspital Stans. Hier die Erinnerung an Bruno Wigger

02. März 2019

 

Alexander Klaws wird der neue Winnetou in Bad Segeberg

Alexander Klaws, der neue Winnetou.          Foto Festspiele Bad Segeberg (Marcel Schaar)
Alexander Klaws, der neue Winnetou. Foto Festspiele Bad Segeberg (Marcel Schaar)

Von der Musical-Bühne in den Wilden Westen (Zitat: Stern)

Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern und die Medien liefern Schlag-zeilen.. Nach dem Abgang von Jan Sosnick, der von 2013-2018 in Bad Sege-berg den Winnetou verkörperte, wird Alexander Klaws, der ehemalige Star von "Deutschland sucht den Superstar"(DSDS)  die Rolle übernehmen. Sein erster Auftritt als Winnetou wird an der Premiere von "Unter Geiern" am 29. Juni 2019 in Bad Segeberg sein. 

Mehr Informationen hier

Bericht in der Illustrierten Stern

Neu sind auch Larissa Marolt als Tiffany O'Toole und Raúl Richter als  Martin Baumann (Sohn des Bärenjägers).

02. März 2019

 

Weinaution

 

Heute:

Steinfels
in Zürich am Samstag, 2. März 2019

von 10.00 - ca.18.30 Uhr

Knapp 2’300 Lots umfasst der Katalog der Steinfels Auktion (Nr. 391) vom

2. März 2019. Das Auktionshaus präsentiert mit Abstand das umfangreichste Angebot, das auch Weine aus Weinregionen enthält, die sonst nur  selten – oder überhaupt nie – an grossen Weinauktionen auftauchen. Weinliebhaber können da – abseits von Bordeaux und Burgund – durchaus Weine finden, die sonst kaum aufzutreiben sind (vor allem ältere Jahrgänge) und sehr oft – wenn man genügend Geduld hat, auch zu günstigen Preisen. Vor allem sind die Schätzungen (und damit der Ausrufpreis) einigermassen realistisch, das heisst «marktkonform». Weiterlesen hier

01. März 2019

 

Focus online meldet:

 

Karl May lässt grüßen:
Titel des neuen Bond-Films steht fest

 

Anfang April werden in den Pinewood Studios nahe London die Dreharbeiten für den 25. James-Bond-Film beginnen. Um den Titel des neuen 007-Abenteuers wurde bislang ein großes Geheimnis gemacht - jetzt steht allerdings fest: Der Film hört auf den Arbeitstitel "Shatterhand". 

Sean Gallup/Getty Images for Sony Picture
Sean Gallup/Getty Images for Sony Picture

Auch wenn es erst der Arbeitstitel ist und noch nicht der definitive Titel (der meist ohnehin in den verschiedenen Sprachversionen variiert), so ist die Titelwahl doch bemerkenswert. Es ist auch ein hervorragendes Beispiel in meiner Sammlung von Beispielen "des öffentlichen Gedächtnisses zum Thema Karl May. Der 25. Bond-Film - wohl eine der populärsten und erfolgreichsten - Kultfilm-Serien im Kino, nutzt den Namen und die Popularität "Shatterhand" zur Lancierung des neusten Streifens, der im Augenblick gedreht wird und im Jahr 2020 in die Kinos kommen soll. Allein die Tatsache, dass der Name "Shatterhand", den Ian Fleming in seinem Roman "Du lebst nur zweimal" (als Guntram Shatterhand) verwendet hat, jetzt wieder aufgegriffen wird und zwar als Filmtitel ist ein weiterer Beweis, wie noch immer auf die Figuren, Begriffe und den der "Kosmos" populär ist und auf ihre "Zugkraft" - oder eben auf das öffentliche Bewusstsein - gesetzt wird.

Den ganzen Artikel in "Focus" hier lesen

Zum Thema "Öffentliches Gedächtnis"

26. Februar 2019

 

Aufgeschnappt:

am Samstag, 23. Februar

 

"Mehr als nur Nervenkitzel"

 Autor: Adrian Steineck

Zum 177. Geburtstag des Maysters kam ein Artikel über ihn und den Schweizer Karl May Freundeskreis in den Zeitungen Die Oberbadische / Weiler Zeitung / Markgräfler Tagblatt.

Zitat aus dem Gespräch mit Lorenz Hunziker, dem Leiter des Schweizer Karl-May-Freundeskreises: "Seitdem viele unserer 65 Mitglieder in Rente sind, haben sie kurioserweise weniger Zeit, zu unseren Veranstaltungen zu kommen. Frisches Blut ist also stets willkommen. Zumal Karl Mays Werk ungeheuer reichhaltig ist. Wer reine Action will, ist bei Karl May ebenso richtig wie derjenige, der psycholo-gisch anspruchsvolle Heimatromane oder Werke mit symbolischem Überbau lesen will."

Mehr Informationen hier auf der Website des Freundeskreises.

23. Februar 2019

 

 

Eric Bachman *1940  † 2019

Fotograf

 

Er war Fotograf, Künstler, Chronist, Kollege, ein Stück Schweizer Fernsehen. Dreissig Jahre und mehr hat er festgehalten was an grosser und kleiner Prominenz ein- und ausging im Fernsehstudio. Was flüchtig über den Bildschirm flimmerte, hat er eingefangen, festgenagelt, in Bildern gezeigt was sie sind, was sie waren. Sein Werk, ein unglaublich wertvolles Erbe. 

Erinnerung an frühere Fernsehzeiten. Heidi Abel im Scheinwerferlicht vor den Kameras, festgehalten von Eric Bachmann. Kürzlich an der Vorpremiere des Films über Heidi Abel von Felice Zenoni konnte Eric leider nicht mehr teilnehmen, Er war schon zu geschwächt, zu krank. Doch sein Verdienst wurde da besonders gewürdigt, hat er doch viel mit seinen Bildern (und seinem Wissen) zum Gelingen der Fernseh-Dokumentation beigetragen. Weiterlesen hier

20. Februar 2019

 

Freilichtspiele:

 

Winnetou und der Ölprinz 

Noch gut fünf Monate, dann kehrt Winnetou mit seinem «Blutsbruder» Old Shatterhand und der ganzen Entourage nach Engelberg zurück. Diesmal um dem «Ölprinzen» sein skrupelloses Handwerk zu vermiesen. Die einzigen Karl-May-Festspiele in der Schweiz gehen nun

ins dritte Jahr.Allerdings nicht ganz 


problemlos. Denn die Spielsaison im vergangenen Jahr hatten nicht den gewünschten Erfolg. Es resultierte ein Defizit. Die Fortführung war lange Zeit nicht gesichert. Woran lag es, dass die Besucher nicht in erhofften Scharen nach Engelberg «pilgerten»? Weiterlesen hier

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

22. Februar 2019

 

Medien Film:

 

«Zwingli»

 

 

Verfilmung des Wirkens des Reformators Huldrych Zwingli in der Stadt Zürich von 1519 bis zu seinem Tod 1531 im Kappelerkrieg.

Eigentlich hat Zwingli Einfachheit, Schlichtheit, Abkehr von Prunk gepredigt (und gelebt). Ihm war barocke Üppigkeit ein Gräuel. Er hat seine Kirche – das Grossmünster in Zürich – entrümpelt, auch rein äusserlich zu dem gemacht, was es heute noch immer ist: ein grosser, «protestantischert» Andachtsraum.


Die Heiligen der vorreformatorischen Zeit sind nicht zurückgekehrt. Zurückgekehrt ist eine filmische Erzählung «Zwingli», die sich strikt an historische Fakten hält, in der Aufmachung aber, in der Ausstattung und beim Aufwand barocke – oder sagen wir gigantische Züge (zumindest für Schweizer Verhältnisse) aufweist. Es ist so etwas wie ein schweizerischer «Monumentalfilm». Die Figuren – ob Freund oder Feind – wachsen ins monumentale. Damit feiert die evangelisch-reformierte Kirche der Schweiz das Gedenken an ihren Anfang: Fünfhundert Jahre von Zwingli massgebend reformierte  Die Heiligen der vorreformatorischen Zeit sind nicht zurückgekehrt.Kirche. Weiterlesen hier.

13. Februar 2019

 

Weinauktionen 2019

 

Auch dieses Jahr werde ich - wie schon seit vielen Jahren - ausführlich über die grossen Weinauktionen in Zürich berichten. Weinauktionen sind immer auch "Gradmesser" für die Popularität von Weingebieten und -stilen, Sie sind auch wichtige Indikatoren für die Entwicklung jener Jahrgänge und  Preise(Wert)  jener Weine, die im Weinkeller - meist viele Jahre - gelagert werden. 

Auktionen sind auch gute Einkaufs-möglichkeiten für den eigenen Weinkeller, sowohl für Raritäten, als auch für "Schnäppchen". Voraussetzung sind aber: gute Kenntnisse der aktuellen Situation im Weinmarkt, Vertrauen in den Anbieter (Auktionshaus) und Zielstrebikeit an der Auktion. In all diesen Bereichen biete ich Hilfe durch Informationen, Analysen und Beurteilungen. Heute die Daten der ersten Frühjahrsauktionen.

Steinfels Weinauktionen: 02. März 2019
ab 10,00 Uhr - Pfingstweidstrasse 6,

CH-8005 Zürich

Denz-Weine (vormals Wermuth): 07. März 2019 ab 17,00 Uhr - Hotel Atlantis by Giardino, Zürich

Franz J. Wermuth: 27. April 2019 im Hotel "Hilton", Glattbrugg/Flughafen

Weinbörse (Gabriel): 04. Mai 2019 ab 10,00 Uhr, Hotel Quellenhof, Bad Ragaz,

 Weitere Informationen (Analysen, Links, Kataloge etc) . 

21. Februar 2019

 

Gestern

 21. Februar 2019

um 20.05 Uhr auf SRF

 

Wiederholungen:

Freitag, 22. Februar 2019  -  10.40 Uhr SRF 1

                                           Samstag, 23. Februar 2019 - 14.05 Uhr SRF 1

                                           Montag, 25. Februar 2019 - 14.30 Uhr SRG INFO

Am 21. Februar 2019 würde Heidi Abel ihren 90. Geburtstag feiern. SRF erinnert an die verstorbene «First Lady» des Schweizer Fernsehens.

Ausstrahlung am Fernsehen:

Donnerstag, 21. Februar 2019 um 20.05
in der Sendung "DOK" von SRF.

Gedanken und Links zum Film 

(Bild rechts: Heidi Abel ©SRF)

09. Januar 2019

 

Rubrik Reisen:

  

Die Transsbirische Eisenbahn

 

Fast ein Jahr lang war diese Rubrik offen. Berichte und Bilder einer langen Reise. Nun verschiebt sich die Seite ins Archiv. Hier sind alle Fortsetzungen weiter zugänglich. Die persönlichen Seiten und der Blog nur mit Passwort, Bilder und Texte frei verfügbar.

09. Januar 2019

 

hr2 - RadioLiveTheater

 

Radio, das auf die Bühne geht.

Ein Experiment, das längst kein Experiment mehr ist, sondern ein schon fast einmaliges, kulturelles Elebnis. "Seit 2013 haucht das hr2-RadioLiveTheater deutschlandweit auf Tournee Hörspiel-Klassikern neues Leben ein. Bei den Gastspielen erleben die Besucher ein Hörspiel live auf der Bühne und können dem Team beim „Hörspiel machen“ im mobilen Hörspiel-Studio über die Schulter und hinter die Kulissen schauen." Das neuste Theater-Hörspiel: "Old Shatterhand unter Kojoten". ein

Western frei nach Motiven von Karl May. Wie immer mit Kostümen, Effekten, Musik und „handgemachten“ Geräuschen. Im Llano Estacado verbreitet eine Verbrecherbande Angst und Schrecken: die Kojoten. Als Old Shatterhand und sein Gefährte Sam Hawkens auf eine  Postkutsche stoßen, deren Passagiere kaltblütig 


ermordet wurden, nehmen die beiden Westmänner die Spur der Banditen auf...". Die nächsten Aufführungen: 13. Februar 2019 - Frankfurt am Main (Neues Theater Höchst); 14. März 2019 - Friedberg (Theater Altes Hallenbad)... Hier Daten und Informationen 

Illustration etwa 1882 von Ferdinand Barth
Illustration etwa 1882 von Ferdinand Barth

05. Februar 2019

 

Linkedin:
"Das grösste berufliche Netzwerk"

 

Warnung!

 

Und eines der aggressivsten Netzwerke im Internet, vor dem ich auf Grund eigener Erfahrungen nur warnen kann.

 

Wehe, wenn sie losgelassen! Was der Zauberlehrling von Johann Wolfgang Goethe vor mehr als zweihundert Jahren erlebt hat, wird heute von einigen Netzwerken - im Augenblick von Linkedin - angerichtet. Eine Lawine von Aufforderungen dem Netzwerk beizutreten an Adressen, die ich nie oder seit vielen Jahren nicht mehr benutzt habe, wurde irgendwie - als einfacher Linkedin-Zauberlehrling weiss ich nicht wie - los gelassen. Resultat: unglaubliches Staunen, Erschrecken und Abwehr der "Betroffenen". Meine Konsequenz: Mein sofortiger Austritt aus dem

Netzwerk. (ist gar nicht so einfach zu bewerkstelligen - google hat geholfen). Mitteilung an alle Betroffenen: ich habe in den letzten Monaten, Wochen und Tagen nie eine Bitte versendet, man möge dem Netzwerk Linkedin beitreten.  Ich bin selber nicht mehr dabei!

08. Februar 2019

 

Kulinarik:

 

Asien-Spezial 2019
von Aromenspiele

Seit Jahren übernehme ich hier die Magazinausgaben "Aromenspiele", einer Food&Wine-Platform, die von Dorit Schmitt ausgezeichnet gestaltet und redigiert wird. Jedes Jahr erscheinen vier bis 6 Online-Magazine (ca 60 Seiten), die gratis und online präsentiert werden. Es ist mitunter das Beste, was im Bereich Essen und Trinken publiziert wird. Im Augenblick ist ein "Asien-Spezial 2019" sehens- und 

lesenwert: "64 Seiten auf der Suche nach Umami". 

"Fremdartig und faszinierend.

"Die Küchenstile in Asien sind so vielfältig wie unterschiedlich und doch können aufgrund der kulturellen Prägungen auch Gemeinsamkeiten entdeckt werden.

In Deutschland kamen wir in den 1950er Jahren mit den sich etablierenden China-Restaurants in Berührung. Bis in die 70er Jahre erlebten sie einen regelrechten Boom. Wir begannen knusprige Ente mit Jasminreis und asiatischem Gemüse, Schwein süß-sauer und Peking-Suppe zu essen, bis wir die Liebe zu Vietnamesischer Küche entdeckten...."

Zu früheren Magazinen, die ich hier vorgestellt habe.

05. Februar 2019

 

„Winnetou II“ als Kinopremiere

 

am Mittwoch, 13. Februar 2019 
Zeit 15:45 Uhr bis 18:00 Uhr – Kindervorstellung mit                 

                                            Autogrammstunde mit Winnetou.

am Mittwoch, 13. Februar 2019 

19:00 Uhr Abendvorstellung . (CHF 10.-)

Anmeldung bis Freitag 8. Februar 

Telefon 041 637 37 37 oder SMS an 078 676 14 72. - Die Engelberger-Produktion von "Winnetou I" kann im Shop als Datenfile heruntergeladen werden (19 CHF)..

03. Februar 2019

 

Karl May:

 

Kollektives Gedächtnis

"Im Stich gelassen von Winnetou"

Star der Woche: Elys M'Barek

in "Tele" Nr. 5/2019
Zur Sendung "Fack ju Göhte" (Komödie)

Allein schon der Filmtitel sagt es: Ein moderner Film, "grazy", eher für junge Leute, wild im Spiel und in der Gestaltung. Aus dem Jahr 1913. Der Hauptdarsteller Elyas M'Barek ist 36. Die Sendung wird mit der Schlagzeile "Im Stich gelassen von Winnetou" beworben. Zum Schauspieler: "Als Jugendlicher ist er grosser Fan von Pierre 'Winnetou' Brice und schreibt ihm ein Dutzend Briefe Briefe. Jedoch ohne je eine Antwort zu erhalten. Deshalb muss er seiner Mutter versprechen, nie einen Fanbrief unbeantwortet zu lassen." Als der heutige Star, dem Winnetou Briefe schrieb, war er etwa 8 Jahre alt. Das war also um 1990. Da waren die Winnetou-Filme längst nicht mehr im Gespräch. Karl May - so die Auguren schon damals - vollkommen out. 28 Jahr später wird in einem Kurzporträt des Stars (nur 38 schmale Zeilen) ausgerechnet Winnetou zitiert. Weiterlesen hier.

31. Januar 2019

 

Gelesen:

Wilhelm Genazino

 

"Ausser uns spricht niemand über uns"
                                              Roman

2018, Carl Hanser Verlag, München

155 Seiten,  ISBN 978-446-25173-9

Karg ist die Sprache, aber elegant, präzis – ohne jede Schnörkel - den vielen sprachlosen Begegnungen angepasst. «Ich war immer noch nicht reif genug, um zu begreifen, dass es ein zärtliches Scheitern gab. Danach erinnerte ich mich an Carola, wie sie vor vielen Jahren geküsst hatte. Ihre Zunge zuckte seinerzeit wie ein kleines erschrecktes Fischlein in meinem Mund umher, was mir damals sehr gefallen hatte», so der Schluss des siebten Kapitels. Es könnte auch der Schluss irgendeines anderen Kapitels sein. Es ist einer der vielen Gedanken, die an irgendetwas geknüpft, das in der Vergangenheit liegt, das Erinnerung geworden ist. «Der Tod wird das erste und einzige Erlebnis sein, von dem ich hinterher nicht mehr würde sagen können, wie es war.» Als innere Bildmaschine bezeichnet der Protagonist seine Erinnerungen. Diese kreisen immer und immer wieder um menschliche Beziehungen, die sich dann – wer hätte das gedacht – im Sex auflösen. Nicht in einer Liebe, im Bett, in der Leidenschaft. Diese Sexpräsenz ist das, was mich an den auftauchenden und rasch wieder verschwindenden Episoden stört. Nicht weil ich darin Anrüchiges darin erkenne oder gar Effekthascherei wittere. 
Weiterlesen hier

29. Januar 2019

 

Interview mit Verleger Bernhard Schmid

Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul

oben: Die Taschenbuchreihe von Ueberreuter. Die meisten anderen Taschbuchausgaben sind nur noch antiquarisch erhältlich..
oben: Die Taschenbuchreihe von Ueberreuter. Die meisten anderen Taschbuchausgaben sind nur noch antiquarisch erhältlich..
Bernhard Schmid (Foto: Barbara Herbst)
Bernhard Schmid (Foto: Barbara Herbst)

Natürlich gibt es sie schon lange, die Werke im Taschenbuch-format. Aber nicht in der bekannten "grünen" Auf-machung wie die Originalreihe und in verschiedenen Verlagen (Ueber-reuter, Haffmans, Heyne, Pawlak, Tosa). 


"Ab Februar und damit nach 20 Jahren Pause erscheinen  die unverwechselbaren grünen Karl May-Bände wieder im Taschenbuch. Der Karl-May-Verlag erhofft sich dadurch “eine Wiederaufnahme nicht nur im allgemeinen Buchhandelssortiment, sondern auch in diversen Nebenmärkten, denn die Nachfrage nach Karl May ist immer noch da”, wie sein Verleger sagt." 

Ab Februar erscheinen die unverwechselbaren "grünen Bände" also wieder als Taschenbuch. Der Verlag konzentriert sich zunächst auf die sieben Bestseller: „Durch die Wüste“, „Durchs wilde Kurdistan“, die ersten beiden „Winnetou“-Bände sowie „Unter Geiern“, „Der Schatz im Silbersee“ und „Der Ölprinz“.

Das ganze Interview mit dem Verleger  hier im Branchen-Blatt "BuchMarkt"