Freuden und Leiden eines Sammlers

01. August 2022

 

In eigener Sache:

 

Wie immer

von Peter Züllig

 

Ferien sind Auszeit vom Alltag, vom gewohnten «Wie-immer», vom täglichen «Tramp». Sie beginnen mit der Ortswahl. Eine aufregende Sache, meist aufregender als der Ort, der schliesslich ausgewählt wird. Es folgen die Vorbereitungen, die Planung, die Erwartungen, die Träume. Soll Neues entdeckt oder Bekanntes wiederholt werden? Eine schwierige Entscheidung, wie immer. Dann, endlich kommt der Tag, wo es – für kurze Zeit – anders werden soll. Der aufregende Start zur Flucht vom Alltag, wie immer. Im Koffer, im Rucksack, in den Taschen, das, was mitgenommen wird in die Auszeit, das Unverzichtbare. Und das ist recht viel, wie immer. Dann, der Weg, die Reise, der Flug, die Fahrt… mit Komplikationen, Aufregung, Fehlentscheiden, wie immer. Irgendwann ist man da, am Ziel, oder auf dem Weg, der das Ziel sein kann, wie immer. Doch, so schnell lässt der Alltag nicht los, es fehlt das Vertraute. Das Gewohnte muss gesucht werden, wie immer. Klick, klick, klick, das Fremde festgehalten und mitgenommen, als Erinnerung gespeichert, wie immer. Wo es an Neuem zu viel ist, wird das Alte gesucht, das, was man mitgenommen hat, vom letzten Mal, von früher, aus den Erwartungen. Kramen in verlöschenden Träumen: vergleichen, vermissen, suchen, finden, erschrecken, wie immer. Es kommt der Abschied, das Verlassen, der Start in das Zurück. Teile der Träume sind eingelöst, werden zurechtgestutzt, verschoben auf ein nächstes Mal, wie immer. Und schon sind sie wieder da, die vertrauten Zwillinge: der Alltag und die Hoffnung auf die nächste Auszeit. Ferien sind nichts anderes, als das gewohnte
«Wie-immer».                                                                                        (237)

Hier alle bisher veröffentlichten Kolumnen                           

09. August 2022

 

 

Direkt zum „Bild des Tages“

05. August 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

Bravo mit Starschnitt
Winnetou in Elspe (1977)

Weiterlesen hier


21. Juli 2021

 

Sammlerecke

 

Die «Sammlerecke» erscheint etwa einmal in zwei Wochen.
Sie beleuchtet Probleme, Hinweise, Beurteilungen, Erfahrungen, Tipps etc.aus dem Bereich des Sammelns.


Heute:
21. Juli 2022

"Bücher"  (036)

Bild: Büchermarkt im Bürgerhaus Rees (DE)
Bild: Büchermarkt im Bürgerhaus Rees (DE)

Das Problem ist bekannt und betrifft nicht nur verbissene Sammler und Sammler-innen. Wohin mit den angesammelten Büchern? Einfache Antwort, theoretisch, ins Antiquariat. Doch die schönsten, selbst die «liebsten» Bücher können kaum verkauft werden. Es sei denn, sie haben einen hohen "Sammlerwert": rar, speziell und gesucht. Dies sind - im Verhältnis zur weltweiten Bücherproduktion - nur wenige besondere Ausgaben, meist verknüpft mit Bildern, Kunst und Unterschriften. Hier eine Auswahl der «kostbarsten» antiquarischen Verkäufe im letzten Vierteljahr. (April, May, Juni 2022)

Zu «Bücher» auf «Sammlerecke»

09. August 2022

 

Das Neuste zuerst

06. August 2022

 

Neueingang:


Karl May &Co.
Nr. 168 - Mai 2022

Diese Ausgabe von Karl May &Co, ist schon gut zwei Monate alt. Schon bald wird die nächste Ausgabe erscheinen. Doch weil auch die Autoren und Inhalte in der Sammlung vermerkt werden, dauert die Auswertung - gerade in der Sommer-zeit - etwas länger. Ein interessanter Schwerpunkt dieser Ausgabe ist ein Beitrag von Nicolas Finke über "die Stasi-Verstrickung innerhalb der Karl-May-Szene". Auch in meiner Karl-May-Sammlung ist der "DDR-Teil" der Exponate - im Verhältnis zu anderen Bereichen - schwer vernachlässigt. Es ist auch recht schwierig, an Original-Material zu kommen. Vieles ist - aus welchen Gründen auch immer - verschwunden oder im Original kaum aufzutreiben. Mit diesem Artikel (Teil 12) ist die Serie vorläufig abgeschlossen.

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis auf der Website von Karl May &Co. Weiterlesen hier

05. August 2022

 

Karl May Festspiele Elspe:

 

Der Schatz im Silbersee

 

Die Karl-May-Spiele in Elspe (Sauerland) sind die zweitgrössten sommerlichen Festspiele in Deutschland. Besucher:
(seit Jahren) etwas mehr als 200`000. Der Winnetou-Darsteller, Jean-Marc Birkholz, gehört zu den prominentesten Karl-May Interpreten (Winnetou seit 2013).
Elspe setzt nicht allerdings nur auf die aktuelle Aufführung, sondern auf ein buntes und eindrückliches Tages-programm mit Dinner-Show, Konzerte - Events, Backstage-Tour, Ganztagserlebnis mit internationalem Rahmenprogramm.
Termine: 18.06.2022 – 04.09.2022

Bei Nachmittagsvorstellungen: Rahmenprogramm ab 10.00 Uhr, Karl-May-Festspiele um 14.45 Uhr - An Samstagen mit Nachmittags- und Abendvorstellung: Rahmenprogramm ab 09.30 Uhr, Karl-May-Festspiele um 14.00 Uhr. - An Tagen mit Abendvorstellung: Rahmenprogramm ab 17.00 Uhr, Karl-May-Festspiele um 20.15 Uhr.

Weiterlesen hier

04. August 2022

 

Freilichtbühne Mörschied:

 

Winnetou 3

Mörschied, eine Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz (850 Einwohner). Ein kleines Dorf im "Hunsrück", mit einer grossen Freilichtbühne. Dieses Jahr wird hier Winnetou 3 gespielt, der Schluss der Winnetou-Trilogie, die nur selten auf die Bühne kommt. Die meisten Veranstalter meiden den dritten Teil des Karl-May-Romans "Winnetou", weil in der Buch-fassung Winnetou in den Armen
Old Shatterhands stirbt. Erfahrungs-gemäss bring das Stück, das ans Herz (und die Nieren) geht, durchschnittlich weniger Zuschauer als die ersten beiden Winnetouteile und die beiden wohl beliebtesten (und meistgespielten) Theaterversionen von "Der Schatz m Silbersee" und der "Ölprinz", Doch die Rechnung scheint in Mörschied aufzugehen. Vier Aufführungen vor Schluss wird der 10`000 Besucher gefeiert (bisheriger Rekord 2019 mit 12^400 Eintritten).  Weiterlesen hier

Bild des Tages   09. August 2022 (Bild 3802)

 09. August 2022 - Schafft er es bis am Abend ?
09. August 2022 - Schafft er es bis am Abend ?

Seit neun Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit. (zurück)
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

09. August 2022

 

Saskia Züllig  (Kantonsschule Büelrain, Winterthur)

"Fröhliche Schifffahrt auf Schlamm und Dreck"

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

05.05.2022 Aufgeschnappt:

         Karl May zur Ukraine

01.05.2022 Karl-May-Sammlung:

         Revisionsbericht Nr. 6

06.05 2022 Weinauktion:

         Wein-Börse

21.02.2022 News:

         Szenische Lesung im K.M.Museum

27.05.2022 Zeitdokument:
         Der Pack mit dem Teufel

02.05.2022 Weinauktion:

         Franz J. Wermuth

07.05.2022 Weinauktion:

         WeinBörse

04.05.2022 Zeitdokumente:

         Wie die Bilder sich gleichen

02.05.2022 Bildspaziergang:

         1. Maifeier in Uster

23.04.2022 Kunstkataloge:

         Gabriele Müntener

20.04.2022 Zeitdokument:

         Lass uns mit den Russen reden

20.04.2022 Gelesen:

         Franz Hohler: Der Enkeltrick

15.04.2022 Echo:
         Macht der Erinnerung

07.04.2022 Karl-May-Museum:

         Spendenaktion

15.04.2022 Zeitdokument:

         Der Sowjetbauer

10.04.2022 Zeitdokument:

         Gesicht des Krieges

15.03.2022 Weinauktion:

         Denz-Frühlingsauktion

 


Hier Beiträge der letzten Tage

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden.      

30. Juli 2022

 

Karl-May-Festspiele:

Burgrieden

(Baden-Württemberg)

 

Winnetou III
                                 Das Vermächtnis des Apachen

 

Am Samstag, 9. Juli 2022 war Premiere. Gespielt wird jeweils Freitag, Samstag (um 19.30) und Sonntag (17.00 Uhr). Letzte Vorstellung: Samstag, 10. September 2022 (Dernière). Tickets hier.

Ein paar Bilder von der Premiere, aufgenommen von Nicolas Finke («Karl May auf der Bühne»)

"Alexander Baab ist der neue neuerWinnetou! Aber er ist für viele Winnetou. Kein Unbekannter, denn er

begeistert seit Jahren das Publikum bei den Festspielen Burgrieden. Neben dem Schauspiel ist er auch Stuntman und Showkampf- Koordinator.
Alexander ist verantwortlich für die sensationellen Kampfszenen in diesem Jahr, die groß und klein begeistern.»

31. Juli 2022

 

Thomas Raab

Frau Huber ermittelt (Der zweite Fall):


«Helga räumt auf»
                                                Roman

2020, Kiepenheuer & Witsch, Köln,
225 Seiten, 3. Auflage,
ISBN 978-3-462-05314-2

Gelesen während der grössten Hitze seit 1947 in Südfrankreich, im Liegestuhl am Meer, unter einem schattengebenden Schirm. Das ist wohl die passendste Situation für die Lektüre dieses unüblichen Krimis aus der Reihe «Frau Huber ermittelt», mit dem Titel «Helga räumt auf». Eine ähnlich gewaltige Hitze herrscht auch im fiktiven «Glaubenthal», einem Ort irgendwo in Österreich und in der Fantasie des Schriftstellers. Eine Familiensaga der Praxmosers und Grubenmüllers, in der gründlich aufgeräumt wird. Vorbild könnte der bayrische «Komödienstadel» sein, so deftig und prall geht es auch hier zu und her, allerdings mit dem Unterschied, dass sich «schwarzer Humor» und bissige Gesellschaftskritik eingenistet haben.

Weiterlesen hier

10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassen von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln. Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

Bild: google earth
Bild: google earth

05. Juni 2022

 

Kreiselkunst:

 

Lyssach (BE)

Überdimensionierter Stuhl
Bernerstrasse bei IKEA

 

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Websites, die sich mit der Kreiselkunst befassen, vorwiegend mit den Standorten, aber auch mit Besonderheiten, Auffälligkeiten und speziellen Funktionen. (Geschichte, Werbung etc.). Allerdings sind oft die Bilder häufig wenig aussagekräftig und die Texte mangelhaft, es fehlen Einordnungen und Angaben zu den Gestaltern (Künstler und Künstlerinnen). Ich werde auch in Zukunft hier vorrangig eigene Aufnahmen einstellen und auch etwas gründlicher recherchieren und aktualisieren. Diesmal aber ein paar Kreisel, die auf der Website «Suissbook» als «Die 10 merkwürdigsten und verstörendsten Kreisel der Schweiz» bezeichnet werden. Heute der erste der 10 Kreisel (bei den wenigsten wird der Standort genannt).

Bild: Eddy Flückiger (www.occaphot-ch.com)
Bild: Eddy Flückiger (www.occaphot-ch.com)

Text auf Suissbook:"Die Schweiz ist ein Land der Kreisel - laut Bundesamt sind es über 2'000 Stück landesweit. Und wenn die Schweizer Automobilisten im Kreis fahren, kommen sie dabei gerne mal in den Genuss von besonderen Augenweiden. Was sich der eine oder andere Kreiseldesigner dabei wohl gedacht hat?" Eine Auswahhl der übrigen neun Kreisel werde ich nach Recherchen in der nächsten Zeit hier ebenfalls vorstellen.

screenshot google earth
screenshot google earth

Der Kreisel ist auf dieser Aufnahme deutlich zu erkennen. (oben links)

22. Juni 2021

 

In eigener Sache:

 

Verkehrskreisel

 

Vor sieben Jahren, am 27. Februar 2015, habe ich diese Rubrik auf meiner Website eingerichtet. Zuerst nur mit einem Foto eines Kreisels, später mit Beschreibungen, Situierung und  oft auch mit einer Würdigung des Künstlers. 86 Kreisel sind es geworden. Die Anregung stammt von meinem langjährigen Freund Hans Weiss (täglicher Wettstreit um das "Bild des Tages"), der auch viele gute Aufnahmen selber beigesteuert hat.

Die nicht ganz ungefährliche Fotografiererei mitten im Verkehr wurde ihm allmählich zu mühsam (und gefährlich), sodass ich die meisten Kreisel selber aufnehmen musste. Vor etwas mehr als einem halben Jahr ist nun Hans gestorben. Sein letztes Bild stammt von seiner Fahrt zum Pflegeheim. Zudem kam "Corona", welche die "Beweglichkeit" auch für Chronisten stark eingeschränkt hat. So ist dieser Rubrik nicht nur eingeschlafen, sogar fast "mitgestorben". In Andenken an meinen Freund möchte ich die Rubrik, die Hans angeregt und bis zum Schluss begeistert hat, weiterführen, denn auch ihm waren gut gestaltete Kreisel eine Freude. Vielleicht lässt auch Corona die Bildspaziergänge wieder häufiger zu.

Hier die Beiträge der letzten Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel wiederzufinden. 

31. Juli 2022

 

Aufgeschnappt ein Leserbrief der F.A.Z. zum Thema “gendern” auf Facebool am 28. Juli 2022 eingestellt von

GBS München Giordano-Bruno-Stiftung

 

“Gendern”

"In der deutschen Sprache gibt es ein natürliches Geschlecht (Sexus) und ein grammatisches Geschlecht (Genus). Beides wird von feministischen Linguistinnen gerne verwechselt, um nicht zu sagen: wild durcheinandergeworfen. Dabei können auch sprachwissen-schaftliche Laien, wenn ihr Blick nicht ideologisch getrübt ist, den Unterschied leicht erkennen....

Aber ich kenne auch den Unterschied zwischen Genus und Sexus. Und ehrlich gesagt, möchte ich nicht so gerne ein Vertreter, ein Klinkenputzer sein... Aber ein Mann, der allen Frauen mit Respekt auf Augenhöhe gerne begegnet und hofft, dass alsbald keine Lohn-/Gehaltsdifferenz zwischen den Geschlechtern mehr besteht. Denn nur damit unterstützen wir die Emanzipation – nicht aber mit umständlichem Gender-Sprich-und-Schreib-Stil.“

Den ganzen Lesebrief hier lesen

29. Juli 2022

 

Aufgeschnappt im Blog "Fadengrad" von Reda El Arbi
 am 27. Juli 2022 (Ethik, Gesellschaft, Rassismus)

 

Kulturelle Aneignung?

                                 Subversive Kultur.

"...Ein ungutes Gefühl hinterlässt der Aufschrei gegen kultureller Aneignung bei mir, weil es mich an die Rechte erinnert, welche die Schweizer Kultur schützen wollen und so zum Beispiel heulen, wenn Albanischstämmige das Schweizer Fussball-Nati-Trikot tragen. Aber da will ich gar nicht weiterdenken.

Was mich etwas sauer macht, ist, dass die Sichtweise der „kulturellen Aneignung“ die eigentliche Kraft einer Kultur bagatellisiert, verzwergt. Dass sie die Überlebenskraft kultureller Werte negiert und sie wieder in die Opfer-Ecke stellt, aus der sie sich gegen Gewalt und Unterdrückung aus eigener, ansteckender Kraft befreit hat..."

Hier den ganzen Artikel lesen

30. Juli 2022

 

Gastkommentar von Beat Gerber
(Journalist, Autor, Cartoonist, Bern)

 

"Die Brasserie Lorraine füllt das mediale Sommerloch wie im Bilderbuch. Das Berner Szenelokal brach kürzlich ein Konzert der einheimischen, weissen Band „Lauwarm“ ab, die Mundart-Reggae spielte (mit Rasta-Locken). Anwesende hatten sich deswegen beschwert, wegen „kultureller Aneignung“ heisst es im Soziologenjargon. Der Vorfall sorgt augenscheinlich für weiträumigen, auch interkulturellen Gesprächsstoff."

25. Juli 2022

 

Martin Walker: Tête-à-Tête

Der vierzehnte Fall für Bruno, Chef de police
2022, Diogenes Verlag, Zürich
                                             
393 Seiten, ISBN 978-3-257-07199-3

Der nette Polizist aus dem Péricord

«Du bist wahrscheinlich der letzte flic in Frankreich, der so etwas noch tut». Pamela, eine altbekannte im Universum von Martin Walker, sagt dies Bruno, der fast jeden Tag «die Kinder über die Strasse lotst». Recht hat sie! Diesen Bruno, Chef de police, gibt es nur im Märchen und in Walkers Krimi-Reihe, bereits zum vierzehnten Mal. Bruno hat sich längst in die Herzen der Leserinnen und Leser gesetzt, mit seiner Geschäftigkeit, seinen Träumen, seinen vorzüglichen Essen, immer mit den passenden Weinen. Ein Tausendsassa, sympathisch, herzlich, korrekt, der an einem Tag so viel leistet, wie ich in einer halben Woche. Dabei hat er immer noch Zeit für seine Träume und die Hoffnung, seine «grosse Liebe» ziehe in sein kleinbürgerliches Häuschen (mit grossem Garten) ein. Weiterlesen hier

25. Juli 2022

 

Karl-May-Festspiele:

 

Bischofswerda

"Old Surehand"

 

Wie jedes Jahr - wenn gespielt wird - berichte ich hier über die grossen und kleineren Freilichtspiel mit  Karl-May-Stücken. Heute mit einigen Bildern von Nicolas Finke (Karl-May&Co,). Die Spieltage sind bereits vorbei, denn die Kinder, welche hier auftreten, benötigen und verdienen auch ein paar Ferientage. Da ich selbst dieses Jahr kaum eine der rund 12 Festspielorte besuchen kann. übernehme ich Bilder, Kommentare und Schilderungen von diversen Karl-May-Freunden. Heute von Nicolas Finke auf Facebook: "Pilgerreise zur Waldbühne Bischofswerda: Hier spielen seit den 1990er-Jahren Kinder und Jugendliche Karl May. Das hat Seltenheitswert und ist richtig gut."

"Uwe Hänchen blickt auf die Spielzeit 2022 zurück und gibt einen kleinen Ausblick auf die 30. Spielzeit im kommenden Jahr."

Hinweise, Bilder und Berichte der anderen Spielorte folgen in den nächsten Tagen.


24. Juli 2022

 

Himmelspiele

Patrouille de France unterwegs

21. Juli 2022

 

Aufgeschnappt im Blog: «Der Schnutentunker»
am 17. Juli 2022

 

36 Grad und es wird noch heißer…

Einer der wenigen Weinblogs, die noch aktiv und auch wirklich gut sind (nicht nur Werbung, PR und «Allerweltsartikel»), ist der Schnutentunker von Felix Bodmann, Berlin.
Ich zitiere in immer mal wieder und empfehle seine fundierten Beiträge. Diesmal geht es um die Veränderung der Weinsituation durch den Klimawandel (konkret an der Rhone).

Lektüre sehr zu empfehlen:

"Deutschland ist ein Wein-Land, in dem die Auswirkungen des Klimawandels ambivalent sind. Bisherige Rieslingskeptiker greifen bei warmen Jahrgängen wie 2018 beherzt zu. Die Rotweine werden immer besser. Lediglich erfahrene Deutschweinfreaks bedauern die nivellierende Kraft der Wärme. Für den Weinbau als Wirtschaftszweig läuft es ziemlich gut (die Ahrtal-Katastrophe logischerweise ausgenommen).

Bild: Avignon   (Screenshot Blog Schnutentunker))
Bild: Avignon (Screenshot Blog Schnutentunker))

Wie sieht es da aus, wo die Erderwärmung keinerlei positive Auswirkungen hat? Das interessiert mich persönlich sehr. Deswegen nahm ich eine Einladung zu einer Pressereise an die Rhone an. Die Rhone – das habe ich vorher geahnt und auf der Reise gelernt – ist schon jetzt so heftig vom Klimawandel betroffen, dass ganze andere Diskussionen als bei uns geführt werden. Die Auswirkungen beschränken sich auch nicht bloß auf Erwärmung. Das wurde mir überdeutlich, als ich in einem hundert Jahre alten Weinberg stand, in dem 40 Prozent der Rebstöcke keine Triebe ausgebildet hatten, weil sie letztes Jahr von Hagel erschlagen worden waren – dem schlimmsten Wetterereignis der (logischerweise) letzten hundert Jahre.“

Den ganzen Blog-Artikel lesen

08. Juli 2022

 

Auferstehung der
"Bubikernews"

 

Die von Thomas Illi, Wolfhausen, im Jahr 2013 ins Leben gerufene Website "Buebikernews" - 2016 aus privaten Gründen fast Knall über Fall eingestellt - ist wieder online. Sie berichtet über das Geschehen in der Politik, dem Dorfleben, der Kultur, dem Sport, den Vereinen etc. in den Gemeinden Bubikon (Bubikon und Wolfhausen) und dürfte (auch für Neuzuzüger) ein wichtiges, aktuelles, modernes und flexibles Kommunikationsorgan werden.

Schon bei der ersten Ausgabe des Blogs habe ich – hauptsächlich in Bezug auf Fotos – mit dem Blog zusammengearbeitet. Vielleicht ergibt auch jetzt wieder ein fruchtbarer Austausch. Sind es doch mehr als 3000 Bilder des Tages – viele aus der allernächsten Umgebung – die ich bisher auf sammlerfreak.ch eingestellt habe.

Die Buebikernews erreichen sie hier

02. Juli 2022

 

Weinauktionen:

Aufgeschnappt im Anlegermagazin der
Handelszeitung im Juni 2022

Unter dem Hammer

von Hans Schneeberger

Fotos; Gian Marco Castelberg

Im Magazin der Handelszeitung erschien im Juni 2022 auf sechs Seiten (S. 44-49) eine aufschlussreiche Reportage zum Thema Weinauktionen mit vielen Bildern und nützlichen Informationen. Unter den Informanten war auch ich interviewt worden. Wer die Wein-Beiträge hier auf meiner Website liest, der weiss, dass ich seit mehr als zwanzig Jahre den Wein-Auktionsbetrieb in der Schweiz aufmerksam verfolge und an weit über hundert Auktionen teilgenommen, und die Entwicklung immer wieder kommentiert habe. In den Rubriken "Getrunken", "Weingeflüster", "Wein in den Keller legen" kommen die Schweizer-Weinauktio-nen auch immer wieder zur Sprache. Die sechs aus dem Magazin der Handelszeitung sind deshalb hier die Seiten (als Bilddatei) zu lesen

08. Juli 2022

 

Persönliche Website von Markus Betz, Radebeul
Beitrag eingestellt am 22. Juni 2022

 

Dem Markus Betz sein Blog
                                 Karl May

Markus Betz schreibt über seinen Blog: «Mancher Gedanke verdient es, ausformuliert zu werden. Manche Beobachtung verdient es, niedergeschrieben zu werden. Manches Fotoalbum verdient es, geteilt zu werden. Deshalb gibt es diesen Blog.»
In seinem neusten Blog-Beitrag befasst sich der Autor mit seinem Verhältnis zu Karl May. "...Mein Opa hat Karl May gelesen. Mein Vater hat Karl May gelesen. Ich habe mein erstes Karl-May-Buch in der 2. Klasse gelesen, es war „Durchs Wilde Kurdistan“, Band 2 der Gesam-melten Werke.... Meine Favoriten waren im Übrigen nicht die bekannten Winnetou-Bücher, sondern die mehrbändigen früheren Kolportageromane wie „Waldröschen“ und „Die Liebe des Ulanen“ (Gesammelte Werke, Band 51-55 bzw. 56-59), die die Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts lebendig machen. Karl-May-Bücher spielen auf der ganzen Welt, nicht nur im Wilden Westen..."
Es lohnt sich hier den ganzen Blog-Beitrag zu lesen.

30. Juni 2022

 

Karl-May-Festspiele

 

Bad Segeberg
Der Ölprinz

 

Die Saison der Freilichtspiele hat begonnen. Ich werde hier - wie in früheren Jahren - regelmässig berichten. Es sind - nach Corona-Zeitenm - etwa 10 Festspielorte, welche den "Betrieb" wieder aufnehmen. Allen voran Bad Segeberg, das "Mekka" der traditionellen Karl May Spiele. Vor einer Woche: Glanzvolle Premiere mit einem

"Ersatz-Winnetou", Sascha Hödl, der den an Corona erkrankten Winnetou-Star, Alexander Klaws, ausgezeichnet ersetzte. Nun ist aber - eine Woche später, Alexander Klaws, auf der Felsenbühne zurück. Heute (30. Juni 2020) reitet er in dieser Saison zum ersten Mal vor grossem Publikum (ca. 7000 Besucherinnen und Besucher) ein. Dazu hier ein kurzer Bericht vom NDR (Nord Deutscher Rundfunk) Hier geht es zur Website der Festspiele, wo auch die Tikets zu bestellen sind,

03. Juli 2022

 

"Indianer"

 

Die Diskussion um eine "politisch korrekte Sprache" - mehr noch: um eine historisch korrekte Darstellung hat - auch die Karl-May-Festspiele erreicht. Mit andern Worten: Der Streit um die Frage: "Sind Indianerspiele noch "zeitgemäss", ist jetzt - nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs an so manchen Festspiel-Orten, voll entfacht und wird genauso hitzig geführt, wie die Gender-Diskussion, die Mohrenkopf Verbannung und die Zigeuner, die nicht mehr so genannt werden dürfen, aber als "Sinti" oder "Roma" genauso unwillkommen sind, wie als "Zigeuner".

Bildrechte: IMAGO / Sylvio Dittrich
Bildrechte: IMAGO / Sylvio Dittrich

Der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) hat aus Anlass der grössten Karl-May-Spiele in Bad Segeberg (jährlich rund 400`000 Besuchende !!!!) eine Umfrage gestartet, nach der ein Drittel der Befragten die Darstellung der Indigenen für nicht mehr zeitgemäss hält. Die Befragung ist zwar nicht repräsentativ, aber ein Indiz für die Stimmung und ein Anhaltspunkt für die laufende Diskussiion. Gleichzeitig wurde auch eine 6teilige Podcast-Serie gestaltet, mit dem Titel "Winnetou ist kein Apache". Darin werden Antworten gesucht zur Frage: "Was aus den Geschichten von Karl May auf deutschen Freilichtbühnen gemacht.

Hier geht es zu den Podcast (die heruntergeladen werden können)

Hier das detaillierte Ergebnis der Umfrage im MDR

16. Juni 2022

 

Neueingang

Sammlung der Kunstkataloge:

 

Friedrich Dürrenmatt
                                            Das Arsenal eines Dramatikers

Ausstellung Friedrich Dürrenmatt - "Das Arsenal des Dramatikers" vom
28. Mai bis am 25 September 2022 im
Centre Dürrenmatt, Neuchâtel

"Die Ausstellung zeigt, wie Friedrich Dürrenmatt im Theater seine beiden Leidenschaften, das Malen und das Schreiben, verband."

Was sonst als kiloschwerer Katalog eine Ausstellung begleitet (und von mir seit Jahren gesammelt wird) ist hier ein grosses Leporello (A4) mit einem Bild- und einem Textteil, zweisprachig.

Jérémie Steiger: Ein paar Worte zu
                           Friedrich Dürrenmatts
                           Grosser Collage

Julia Röthinger:   Das Arsenal des
                           Dramatikers

Texte und Bilder zu folgenden Werken:

Frank V, Die Phisiker, Der Meteor und Der Besuch der alten Dame.
Alle in diesem Cahier gezeigten Werke sind von Friedrich Dürrenmatt.

19. Juni 2022

 Uraufführung
Theater im Hof:

 

 "De Stumpf im Sumpf"
Text: Thomas Muggli    Regie: Eva Mann

Auch die Theater mussten Corona-Pause einlegen. Jetzt sind sie zurück, auch in Bubikon, wo ein aktiver Theaterverein im zweijährigen Turnus ein Stück aufführt, das von Laien gespielt wird. Dorftheater im besten Sinn. Denn auch die Stückwahl fällt - wenn immer es geht - auf ein Stück Dorfgeschichte. Und da hat Bubikon mit seinem Ritterhaus - eine ehemalige Kommende des Johanniterordens - einiges zu bieten, das weit über den lokalen und regionalen Bereich ausstrahlt. Nach zwei Aufführungen mit populären Stücken aus der schweizerischen Theaterkultur (1917  "De Schacher Sepp" und 1919 "Uf de lätze Site") steht dieses Jahr wieder ein historisches Thema auf dem Programm. Johannes

Stumpf - Theologe, Historiker und Chronist im 16. Jahrhundert - war Prior der Kommende des Johanniterordens und Pfarrer in Bubikon (1521-1543), aber auch Reformator und Verfasser einer berühmten Chronik. Ein geschichtlicher Hintergrund - die Verbreitung der Reformation im Zürcher Oberland wurde von Thomas Muggli, Pfarrer in Bubikon, in ein Theaterstück eingearbeitet, das nun im Ritterhaus aufgeführt wird. (vom 17. Juni - 2. Juli 2022). Oben bereits ein "Bildspaziergang" (Impressionen von einer ersten Aufführung). Mehr Informa-tionen und eine kurze Theaterkritik - wie auch ein Pressespiegel ist hier zu finden. Auch die Berichte und Bilder von früheren Aufführungen sind hier noch online. Über die Bedeutung des Laientheaters in der Dorfkultur habe ich mir schon vor Jahren Gedanken gemacht. Ich werde diese anhand des aktuellen Stücks im Ritterhaus noch vertiefen. Zum Theater im Hof

Hoftheater in Bubikon

09. Juni 2022

 

Ursi Keller,

unsere Nachbarin,
unsere Mitbewohnerin,

seit dem ersten Dörflitag,

ist gegangen...

 

still und leise, ohne dass wir uns verabschieden konnten, ohne dass wir danken konnten, ohne dass wir auf der letzten Wegstrecke dabei sein konnten. Die Krankheit des Vergessens, der verlorenen Erinnerung, hat Schweigen gebracht. Für sie und für uns. Doch sie ist geblieben und sie wird bleiben, als Teil unserer Gemeinschaft des Wohnens und Lebens. Als Teil dessen, was wir im Alltag, in der Begegnen, dem Begleiten,

 im Miteinander des Aufbaus und Ausbaus, der Gestaltung, auch der Lösung von Problemen und der Freude am Gelingen in den mehr als vierzig Jahren im "Dörfli" erleben durften. Wir haben erfahren, wie gebrechlich das Erinnern sein kann, wir haben aber auch erlebt, wie vieles bleibt, von dem, was wir immer wieder erinnern dürfen. Danke!


© Constantin Film / Highligh
© Constantin Film / Highligh

13. Juni 2022

 

Aufgeschnappt aus "kino.de" (PUR) am 12. Juni 2022 von

 

Zitate aus „Der Schuh des Manitu“: Das Beste aus der Westernsatire

 

"Mit „Der Schuh des Manitu“ hat Michael Herbig Karl-May-Filme grandios parodiert. Natürlich fallen bei so viel Humor auch ein paar lustige Zitate."

  • „Ein Apache in der Patsche!“
  • „Genau aus diesem Grund haben wir bei uns in der Bande nie ein Mädchen aufgenommen!“
  • „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!“
  • „Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Uns fehlen die Enzyme!“

 

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14. Juni 2022

 

Aufgeschnappt auf SAT 1 (Regional)

am 13. Juni 3022

 

Hinter den Kulissen der Karl-May-Spiele Bad Segeberg 

"Vor zwei Jahren haben sich die neuen Gaststars Katy Karrenbauer und Sascha Hehn in Bad Segeberg für die Karl-May-Spiele vorgestellt, doch dann kam Corona. Aber jetzt wird es wieder voll und laut am Kalkberg: Am 25. Juni findet die Premiere von „Der Ölprinz“ statt. Die Schauspieler:innen sind jetzt mitten in den Proben – mit dem neuen Regisseur Ulrich Wiggers. Sein Anspruch: Die 7.500 Fans sollen bei Winnetous neuestem Abenteuer wieder richtig mitfiebern. Als Neuer will er nichts auf den Kopf stellen, sagt er, aber er möchte die Geschichte stringenter erzählen. Jetzt bei den Proben beobachtet er jede kleinste Bewegung, jede Mimik ganz genau und macht auch gerne einmal vor, wie es noch besser aussehen könnte – damit dann zur Premiere am 25. Juni auch alles sitzt."

Hier geht es zum Video

Hier die Beiträge vor vier Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

01. Juni 2022

 

Der Himmel auf Erden

von Peter Züllig

 

Meine Grossmutter war eine fromme Frau. Sie stellte dies aber nie zur Schau. Nur einmal, im Jahr, zehn Tage nach Pfingsten, da waren wir das katholischste Haus im Dorf, mit dem grössten Hausaltar, den meine Mutter, mein Onkel und meine Tanten dicht an der Strasse  

(Foto: Christine Görlich)
(Foto: Christine Görlich)

errichten mussten. Dort, wo der Herrgott vorbeiziehen wird, in Form einer grossen weissen Scheibe, mitten in der goldenen Monstranz, getragen vom Pfarrer, ge-schützt vor Sonne und Regen durch einen tragbaren Himmel. Meine Gross-mutter wollte immer den schönsten Altar vor ihrem Haus errichten. Da war sie unerbittlich. Vor einer Wand mit grünen Birkenästen musste ein Tisch stehen, bedeckt von der aller schönsten Decke, gehäkelt von der Grossmutter in jungen Jahren.  (Weiterlesen hier)

31. Mai 2022

 

Schweizer Karl May Freundeskreis

Drittes Treffen am 25. Juni 2022 in Bubikon

Ankündigung

Der Leiter des Freundeskreises schreibt:

"Liebe Karl May Freunde

Ein Highlight jagt das andere. Es geht im Juni weiter mit dem nächsten Treffen des Schweizer Karl May Freundeskreis. Gerne lade ich zusammen mit Peter Züllig ins «Dörfli» in Bubikon ein: Die Welt eines Fantasten auf 9 Büchergestellen und in 31 Kisten. In Bubikon treffen wir uns im Restaurant Blume und gehen nach dem Essen gemeinsam ins Dörfli.

Ich freue mich

Lorenz"  

Anmeldung hier            Website der Karl -May-Freunde           Zur Sammlerecke

06. Juni 2022

 

Von der "Dritten Welt" über die "Eingeborenen", "Häuptlinge", "Indianer", "Mohrenköpfe" ... bis zu den "Zigeunern"

 

Sprachpolizei auf fremden Pfaden

 

"Political correctness" von Florian Schleburg,
Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft

"Die aktuelle gesellschaftliche und akade-mische Debatte über diskriminierungs-freien Sprachgebrauch – mit ihrer Berech-tigung und ihren Auswüchsen – ist ein Thema, dem sich die Karl-May-Gesell-schaft aktiv stellen muss, um mit ihrem Autor nicht völlig ins ›kolonialistische‹ Abseits zu geraten. Wir haben darüber auf der Mitarbeitertagung in Dessau ausführ-lich gesprochen und im Anschluss sogleich eine kurze Stellungnahme für unsere Homepage formuliert. Auch im Vortragsprogramm unseres Kongresses in München ist die Auseinandersetzung mit dem ›Indianerbild‹ vertreten; weitere Initiativen sind in Planung."   Weiterlesen hier

05. Juni 2022

 

Spielfilm:

Der junge Häuptling Winnetou

06. Juni 2022

 

Aufgeschnappt in der "Sächsischen Zeitung"
vom 25. Mai 2022. Interview von Silvio Kuhnert
mit
Robin Leipold, Wissenschaftlicher
Direktor des Karl-May-Museums

 
                                Darf man noch Indianer sagen?

 

In Deutschland gibt es die Forderung, das Wort „Indianer“ aus dem Sprachgebrauch zu tilgen. Das Karl-May-Museum vertritt zu dieser Debatte einen klaren Standpunkt.

Weiterlesen hier

Die aufregende Geschichte eines jungen Apachen mit grossen Träumen.

Ein grosses Abenteuer für die ganze Familie und alle Generationen! Jeder kennt die Romane über den Häuptling der Apachen, mit über 200 Millionen verkauften Exemplaren zählen sie zu den beliebtesten und erfolgreichsten Büchern im deutschsprachigen Raum und wurden in 33 Sprachen übersetzt. Nun erzählt Regisseur Mike Marzuk (u.a. FÜNF FREUNDE) frei nach Karl May die Geschichte des noch jungen Winnetou, der wichtige Lektionen über Freundschaft, Loyalität und Mut lernen muss, bevor er zum Häuptling seines Stammes werden kann. Es ist eine Produktion der SAMFILM in Koproduktion mit LEONINE Studios und Studio Babelsberg. Ab 11. August 2022 in den Kinos. Mehr Information später auf dieser Website. Dazu gibt es im Karl-May-Verlag eine Reihe von begleitenden Büchern, Schriften Spielen etc. Hier abzurufen.

04. Juni 2022

 

Georgia O`Keeffe

 

Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen

vom 23. Januar bis 22. Mai 2022
Katalog herausgegeben von Theodora Vischer
                                                   für die Fondation Beyeler

"Mit einer grossen Retrospektive zu Georgia O’Keeffe (1887–1986) widmet die Fondation Beyeler die erste Ausstellung im neuen Jahr 2022 einer der bedeutendsten Malerinnen des 20. Jahrhunderts und herausragenden Persönlichkeit der modernen amerikanischen Kunst. Von O’Keeffes frühesten Abstraktionen bis hin zu ihren ikonischen Darstellungen von Blumen und Landschaften aus dem Südwesten der Vereinigten Staaten bietet die Retrospektive eine umfassende Auswahl von zum Teil selten gezeigten Gemälden der Künstlerin aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler wird Georgia O’Keeffes besondere Art und Weise, ihre Umgebung zu betrachten und in neue und bisher noch nie gesehene Bilder der Realität zu übersetzen, genauer beleuchten. «Man nimmt sich selten die Zeit, eine Blume wirklich zu sehen. Ich habe sie gross genug gemalt, damit andere sehen, was ich sehe.» Dieses frühe Zitat aus dem Jahr 1926 ist zu einem roten Faden für O’Keeffes Kunst und Leben geworden. Die Ausstellung in Basel will die Aufmerksamkeit auf die Aktualität von O’Keeffes kühner und radikaler Art des Sehens lenken. «Georgia O’Keeffe» ist die erste grosse Retrospektive der Künstlerin in Basel und der erste umfassende Überblick über O’Keeffes OEuvre in der Schweiz seit fast 20 Jahren, der sich über nahezu sechs Jahrzehnte erstreckt."       Weiterlesen hier

Referentin Silvia Zahner
Referentin Silvia Zahner

15. Mai 2022

 

Schweizer Karl May Freundeskreis

Zweites Treffen 2022 in Basel
Nachlese

Es waren knapp zwanzig Karl-May-Freunde, die sich beim zweiten Treffen in Birsfelden (Basel) bei wunder-schönem Wetter trafen. Eigentlich war es im kühlen Garten zu idyllisch, um sich mit dem Thema Krieg zu befassen. Doch es ging eigentlich um den Frieden, wie ihn in seinem Werk "Und Friede auf Erden" (Band 30) schon fast visionär skizziert hat. Nicht ganz einfach zu


lesen und auch in der Sekundärliteratur schon immer sehr kontrovers diskutiert. Die Germanistin und Karl May Kennerin, Silvia Zahner, hat ihre Gedanken zu diesem unerwartet  so aktuell gewordenen Buch zusammengetragen und verständlich und präzis formuliert, auch Stellung bezogen und das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine in Gedanken immer wieder andeutungsweise eingeflochten. Schon die Entstehungsgeschichte dieses späten Karl-May-Werks (und das politische Umfeld zu Beginn des 20. Jahrhunderts) sind interessant und für das literarisch interessanteste Spätwerk des Schriftstellers von grosser Bedeutung.  Hier werde ich einige der Gedanken zum Werk (auch eigene) in den nächsten Tagen einstellen.

22. Mai 2022

 

Klassentreffen 2022

 

Ein schönes Treffen ist vorbei!

 

 Eine fotografische Erinnerung hier

Eine neue Dorfgeschichte

Alle Informationen zum und über den Klassentag

06. Juni 2022

 

Sammlung Floating-Kugelschreiber:

 

Paris   (306)

Die Kugelschreiber-Sammlung (Floatingmodell) erweitert sich nur noch langsam. Es gibt inzwischen viele neu Typen (mit Lichtern, spezielle Bewegungen und Formen), die vom "klassischen" Prototyp (Floating) abweichen. Die ursprüngliche Art (siehe Sammlung) wird allmählich zur "Antiquität" und damit auch rar. Heute das Motiv "Paris".

31. Mai 2022

 

Aufgeschnappt in "Bild" Regional-Dresden (online) 
am 28. Mai 2022 von Jürgen Helfricht

 

„Ich werde immer Indianer sagen“

 

 (Foto: picture alliance/dpa)
(Foto: picture alliance/dpa)

Professorin Susan Arndt (54), Kultur-wissenschaftlerin der Uni Bayreuth.

hat gerade im Duden-Verlag ein Werk veröffentlicht, das das Erbe Karl Mays für immer in die ewigen Jagdgründe befördern soll. Pünktlich zu den Karl-May-Festtagen in Radebeul sagt die Professorin: „Worte wie Indianer, Häuptling, Stamm, Orient usw. sollten nicht mehr zu unserem Sprachgebrauch gehören. Beim Wort Indianer sehe ich die koloniale Vergangenheit, halbnackte Menschen und keine USA-Bürger. Diese durch Begriffe ausgedrückten Herabwürdigungen müssen endlich aufhören!“

Starke Aussage von Gojko Mitic (81) gegen die selbsternannte Sprach-Wächterin: „Ich halte diese Diskussion für Schwachsinn. Ich weiß nicht, was diese Spinner an den Universitäten im Kopf haben. Ich werde immer Indianer sagen!“

Den ganzen Artikel hier lesen

08. Mai 2022

 

Res Strehle

Salinger taucht ab

2018, Verlag Elsteer/Rio , Zürich       
                                              
192 Seiten, ISBN 978-3-906903-06-4

Res Strehle ist Journalist. Nicht einer, der lieber Bücher schreiben würde, als im Geschäft der Aktualität hart zu recherchieren, um immer wieder die gleichen Themen zu umkreisen. Zugegeben, mitunter ein mühsamer Umgang mit Alltagsthemen und sprachlicher Routine. Tagesjourna-lismus, eben. Da lassen sich kaum Lorbeeren holen, schon gar nicht literarische. Strehles aktuellstes Buch ist ein journalistisches über die Operation Crypto und die Nähe zu den ausländischen Geheimdiensten CIA und BND (erschienen 2020). Doch wie so oft hat ein vier Jahre früher erschienene Roman die Aktualität überholt. Die seltsame Figur «Salinger», ist abgetaucht, aber auch wieder mal auftaucht, weil er mit der Not von Flüchtenden, mit der Flüchtlingspolitik und Krieg nicht klargekommen ist. Weiterlesen hier.

08. Mai 2022

 

Aufgeschnappt im "Bild", Regional Dresten,
vom 20. April 2022 von Jürgen Helfricht

 

Nackt-Zoff um Winnetou

"Mit Federkleid und Apachen-Kluft: So kennen und lieben Fans ihren Winnetou. Doch jetzt sorgt ein hüllenloser Häuptling für Wirbel in der Karl-May-Welt."

(Bild: Karl-May-Museum, Radebeul)
(Bild: Karl-May-Museum, Radebeul)

Wenn dies keine Boulevard-Geschichte ist! Der Erweiterungsbau des Karl-May-Museums - die Spendenaktion ist eben gestartet - macht Schlagzeilen. Die Gestalt Winnetous - nach dem Deckelbild von Sascha Schneider für den Band Winnetou 3 - soll als Wahrzeichen für den Neubau des Karl-May-Museums werden. Die Idee ist sicher nicht abwegig, wird dadurch das Klischee des "Indianers" vermieden - das seit mehr als hundert Jahren - auch zu Zeiten Karl Mays - bis heute kaum hinterfragt wurde. Mindestens die Sprachpuristen - die, anstatt die Probleme an den Wurzeln zu packen - Bild- und Sprachkosmetik betreiben - werden so nicht provoziert.

Vielleicht bequemen sie sich dann, den "anderen Karl-May", der weniger im Zeitgeist verhaftet war, den Visionär und Botschafter des Friedens, zu Zeiten des Säbelrasselns vor dem Ersten Weltkrieg, auch zur Kenntnis zu nehmen. Trotzdem ist es nicht so geschickt, die Geschichte - rund um das Image von Karl May - zu wiederholen. Wurden schon damals, die Deckelbild von Sascha Schneider - von vielen Karl-May-Lesern - abgelehnt (es gab deshalb nur je eine Auflage der rund dreissig Bücher mit Sascha Schneider Illustrationen). Heute werden die Karl-May-Werke (mit Sascha Schneider Bildern) zwischen 500 und 1000 CHF gehandelt. Es sind die teuersten Ausgaben von originalen Karl-May-Büchern. Wer die Editionsgeschichte bei Karl May kennt, dürfte sich über die umstrittene Statue freuen; wer hingegen klassische Indianer-Romantik sucht - auch wenn diese historischen nicht lupenrein ist - wünscht sich einen anderen Winnetou, als eine himmelwärts entschwebende, symbolistische Figur, die so gar nicht an einen "Indianer" (Pardon, an einen Vertreter indigener Völker) erinnert.

Hier die Beiträge, die deutlich älter
sind als vier Wochen

 

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01. März 2022

 

Aufgeschnappt in der "Welt" vom 04.11.2021
ein Essay von

 

"Ein simpler Stift wurde zum Hit
  auf der ganzen Welt"

Ein Klassiker unter den Souvenirs: Kugelschreiber mit bewegtem Innenleben
Ein Klassiker unter den Souvenirs: Kugelschreiber mit bewegtem Innenleben

"Ein Souvenir, das viele Jahre in jedem Souvenirladen dieser Welt zu haben war, aber heute etwas von der Bildfläche verschwunden ist, ist der „floaty pen“. Gemeint sind Kugelschreiber, die eine durchsichtige Hälfte haben, in deren Inneren sich unterschiedliche Objekte in einer durchsichtigen Flüssigkeit hin und her bewegen. Meist schweben die Objekte von links nach rechts und rechts nach links, vor einer kleinen Szenerie wie Stadtpanoramen, Berglandschaften, Himmel oder Meer. Die beweglichen Objekte können Fortbewegungsmittel sein wie Doppeldeckerbusse, Züge, Flugzeuge oder Segelboote."

Das ganze Essay lesen, hier


23. April 2022

 

Schweizer Karl May Freundeskreis

 

Zweites Treffen 2022 in Basel.

Lorenz Hunziker, Leiter des Freundes-kreises schreibt:

"Liebe Karl May Freunde
Nach unserem gelungenen ersten Treffen nach der Corona-Politik freue ich mich, dass ich bereits zum zweiten einladen darf.Wir treffen uns am 14. Mai 2022 in Birsfelden. Dabei wird uns Silvia Zahner ihre Gedanken zu Karl Mays  «Und Friede auf Erden!»präsentieren. Dies freut mich ganz besonders, finde ich doch «Und Friede auf Erden!» die schönste Erzählung Karl Mays. Bitte meldet euch bis zum 8. Mai 2022 bei mir an.
Ich freue mich
Lorenz"

07. Mai 2022

 

Bildspaziergang:

 

Klein Las Vegas in Zürich
Nationalzirkus Knie 2022

 

Die grosse Abwesende in der Manege ist die
7. Generation der Familie Knie. Géraldine Knie, Mutter von Ivan Frédéric, Chanel Marie und Maycol junior tritt diesmal nicht auf. Sie hat als artistische Direktorin das Programm zusammengestellt. (Quelle: Tagesanzeiger"