Freuden und Leiden eines Sammlers

12. September 2021

 

In eigener Sache:

 
Wer bin ich?

von Peter Züllig

 

Sie ist legendär, die Frage, mit der Roger Schawinski seine Talksendung immer begonnen hat: «Wer sind Sie?» Schon nach kurzer Zeit war dies keine Überraschung mehr. Die Gäste konnten sich vorbereiten und bei der ersten Frage bereits ihre Originalität unter Beweis stellen. Im Alltag stellt sich die Frage – viel nüchterner – auf Schritt und Tritt. Und zwar erbarmungslos. Ich bin 836.4844.6596.13, jedenfalls immer dann, wenn ich es mit dem Staat, den Ämtern, den Steuern zu tun habe. Ich bin aber auch 386493 wenn ich mit der Kreditkarte bezahlen oder einem Automaten Geld entlocken will. Und ich bin 69004297177438936, sobald ich ärztlich versorgt werden muss. Ohne die richtige Nummer, die richtige Karte, auf der die richtige Nummer steht, geht gar nichts mehr. Wahrscheinlich wird man nicht einmal mehr beerdigt. Es sind die Nummern und Codeworte, elektronisch geladenen Karten, QR-Codes, Finger- und Gesichtserkennung, welche Persönlichkeit schaffen, die zwar einen Namen haben, mit dem sie aber in der Öffentlichkeit nicht mehr bestehen können. Vieles von dem was man ist, was man tut, was man getan hat, ist längst auf Computern registriert und als informelle Persönlichkeit ausgelagert und gespeichert. Zugang – wenn überhaupt – nur noch mit Nummern, Karten und Codes. Anstatt «Willkommen!», die Begrüssung: «Haben Sie das Kärtchen dabei?»                                                                                                                          (210)   

Hier die bisher veröffentlichten Kolumnen  

21. September 2021

 

 

 

Direkt zum "Bild des Tages

15. September 2021

Neueingang Karl-May-Sammlung:

Karl May
Glocken klingen nah und fern
"D
as Weihnachtsalbum"


28. August 2021

 

Sammlerecke

 

Die "Sammlerecke" erscheint etwa einmal in der Woche.
Sie beleuchtet Probleme, Hinweise, Beurteilungen, Erfahrungen, Tipps etc. im Bereich des Sammelns.

Heute:

(Bild:http://www.antikhandel-bonn.de)
(Bild:http://www.antikhandel-bonn.de)

21. September 2021

Kauf/Verkauf  (025)

Es gibt Sammelbereiche, die gut strukturiert sind und im Handel (Geschäfte, Internet etc.) gut über feste Adressen zu erreichbar (dadurch sind Angebote und Preise auch vergleichbar). Dazu gehören unter anderem: Möbel, Kunst, Weine, Schmuck, Bücher, Fahrzeuge.  aber auch Briefmarken und (besonders häufig gesammelte) Artikel wie Spielzeuge, Steine (Kristalle), Souvenirs etc.» Es sind Fachgeschäfte, sozusagen. Doch es gibt immer weniger davon, viele Bereiche haben sich ins Internet verzogen, sind in spezielle Foren abgewandert (wo getauscht und gehandelt wird) und vor allem auf Auktions-Plattformen wie eBay und Ricardo zu finden. Selbst das Fernsehen hat das Potential der medialen «Sammlerlust» erkannt und nutzt sie für Sendungskonzepte, die zum Zeil überaus erfolgreich sind. (Beispiel: «Bares für Rares, täglich auf ZDF).

Weiterlesen hier

21. September 2021

 

 

Das Neuste zuerst

16. September 2021

 

Gelesen:

 

Jean-Luc Bannalec
Bretonische Idylle

Kommissar Dupins zehnter Fall

2021, Kiepenheuer&Witsch, Köln

318 Seiten, ISBN 978-3-462-05402-6

Meine Bezeichnung «Heimwehliteratur» ist nicht korrekt, es könnte auch «Fernwehliteratur» sein oder eine Kombination der beiden. Auffälligstes Merkmal: das Schwärmen: für eine Landschaft, für Menschen, die darin leben, für ihre Gewohnheiten, für Traditionen. Nicht zu vergessen: für das Essen und Trinken, die Spezialitäten der Region und ihre kulinarischen Genüsse. Es sind Menschen aus anderen Ländern, anderen Kulturen, die irgendwo (in diesem Fall in Frankreich) eine neue «Heimat» gefunden haben, die sich da heimischer fühlen als die Einheimischen. Peter Malye, ein Brite in der Provence, war sicher nicht der erste. Doch er hat das Genre vor dreissig Jahren in Frankreich etabliert. «Mein Jahr in der Provence» war so authentisch, dass er schliesslich fliehen musste, um ein Stück Privatleben zu bewahren. In einer anderen Gegend war es ein Schotte, Martin Walker, der im Périgord (östlich von Bordeaux) seinen Sehnsuchtsort gefunden hat und da dem (fiktiven) «Dorfpolizisten» Bruno begegnet ist, dem sympathischen «Held» von bisher 13 Büchern. Etwas nördlicher, direkt am Atlantik, in der sagengetränkten Bretagne, genauer gesagt im südlichen Finistère. löst gerade «Monsieur le Commissaire Dupin» seinen zehnten kniffligen Fall. Erfunden hat ihn ein Deutscher, der sich Jean-Luc Bannalec nennt und eigentlich in Frankfurt lebt, wenn er nicht gerade an seinem zweiten Wohnsitz in der Bretagne ist.   Weiterlesen hier

29. August 2021

 

Gesucht:

 

Frühe Ausgaben des Magazins
Karl May&Co.

 

Von den alten Rundbriefen (1985-1993) (Vorgänger von Karl May&Co.) fehlen noch viele Ausgaben. Zu viele um sie hier alle aufzulisten. Bei Angeboten bitte hier zuerst hier nachfragen..

Ab 1993 (Karl May&Co.) sind es die Ausgaben Nr. 57, Nr. 59-66, Nr. 74, Nr. 76, Nr. 79-86, 
Nr. 91 und 92 die fehlen. Von diesen Ausgabe an ist meine Sammlung von Karl May&Co. vollständig.

Bild des Tages 21. September 2021 (Bild 3462)

21. September 2021 - Auf dem Weg nach Süden
21. September 2021 - Auf dem Weg nach Süden

Seit acht Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

18. September 2021

 

Markus Balmer  (Fotograf, Kameramann, ehem. SRF, Basel)

 

.Heute Morgen  "......Ein Bild zum Tag"

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischn täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Link zu den vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

04.05.2021 Aufgeschnappt Karl May:

         Kopf des Tages

07.05.2021 Gelesen:

         Eric de Kermel: La Libraire

12,05.2021 Ausstellung:
         Cooperations - Collaborations

12.05.2021 Kunstkataloge:

         Sophie Taeuber-Arp     

27,04.2021 Wein-Auktionen:

         Franz Wermuth, Collection 13

27.04.2021 Wein-Auktionen:

         Weinbörse

30.04.2021 Kultur in Corona-Zeiten

         Fidelio

30.04.2021 Erinnerungen:

         Ruth Brändli, Redaktorin

         Wein des Tages

Diese kleine Rubrik fällt in Zukunft aus. Einige der zitierten Weinfreunde haben sich daran gestört, dass sie auf dieser Website erwähnt und ihre Tipps (nur positive) anderen Sammlern zugänglich gemacht wurden. Schade! Doch die kleine Dienstleistung kostete mir viel Zeit und bedeutete oft auch grossen Aufwand (fehlende Angaben, falsche Zuordnung, ungenaue Bezeichnungen etc.). Es wurden immerhin bisher etwa 1'000 Weine "vorgestellt". Ich - und wohl auch die Nutzer - sind allen dankbar für die  vielen und guten Tipps.

Peter Züllig, Sammler und Weinfreund.

 Hier meine Erklärung zu Sinn und Zweck der Rubrik "Wein des Tages".


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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31. August 2021

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

Hodler, Klimt, Wiener Werkstätte

Kunsthaus Zürich

vom 23. Mai bis 29. August 2021

"Die Ausstellung umfasst rund 160 Exponate. Die kuratorische Verantwortung liegt in den Händen von Tobias G. Natter, dem ehemaligen Direktor des Leopold Museum Wien und Autor der beiden Werkverzeichnisse der Gemälde von Gustav Klimt (2012) und Egon Schiele (2017). Zum einen wirft die Ausstellung aus Wiener Perspektive einen Blick auf den schon damals als Schweizer «Nationalkünstler» wahrgenommenen Ferdinand Hodler (1853–1918)."

Die Ausstellung - im Katalog hervorragend dokumentiert - ist eine Rückschau auf die Zeit, als das Kunsthaus Zürich von den Architekten Karl Moser und Robert Curjel entworfen und gebaut wurde. Eröffnung 1919 in der Zeit des Jugendstils, die in der Wiener Werkstätte so etwas wie eine Krönung erlebte. Gut 100 Jahre später wird und der Neubau (Erweiterung) des Kunst-hauses eröffnet - wieder im Geist der Zeit, nicht mehr unter der Kunstauffassung des Jaugendstils, sondern in einer sachlichen, fast schon puristischen Moderne des 21. Jahrhunderts. Natürlich ist diese neue Begegnung der Jahrhunderte gewollt organisiert und fast schon einmalige Stil-Erfahrung. Weiterlesen hier

29. August 2021

 

Neuerscheinung:

 

Karl May&Co.

Das Karl-May-Magazin
Ausgabe 165 - August 2021

 

Das eigentlich publizistische "Herzstück" ist seit vielen Jahren das Magazin "Karl May&Co. das sich von einem einfachen Rundbrief (1985 noch als Vervielfältigung) zu einer hervorragenden "Fachzeitschrift" gemausert hat, sehr attraktiv, ausgezeichnet gestaltet und informativ in Bild und Text. Eine Zeitschrift, viermal jährlich, die sich an alle wendet, und nicht nur an "eingefleischte" Karl-May-Fans). Weil diese periodische Publikation so wichtig ist, erscheint sie regelmässig (als Hinweis) hier auf der Frontpage meiner Website (und nicht nur in der Rubrik "Neueingänge" meiner Karl-May-Sammlung. Weiterlesen hier

23. August 2021

 

Liebe Sammlerfreunde

 

Seit bald zehn Jahren stelle ich hier (auf meiner Website Sammlerfreak) alle Neuerwerbungen für meine
inzwischen riesige Karl-May-Sammlungen vor. (Hier geht es zum Archiv). Damit ist aber auch die Sammlung gewachsen (auf ca. 8`000 Lots) und bedarf dringend einer "Revision". Zwar habe ich von Anfang an (in den der 90er Jahren) (fast) alles genau registriert und katalogisiert.
Aber eben nur "fast". Jede

Unaufmerksamkeit, jede Vergesslichkeit hat sich gerächt, sodass die der Katalog nicht nur unübersichtlich, sondern auch lückenhaft geworden ist. Ich erstehe immer wieder Dinge, die längst in der Sammlung sind (Dubletten) oder ich verpasse Angebote, die noch  fehlen (und die ich gerne haben möchte). Abhilfe ist dringend nötig. Doch das geht nicht in einem Tag (ein Jahr reicht kaum!). Deshalb werde ich die Rubrik "Gesucht" aktivieren und unter einem speziellen Signet Lücken und Dubletten vorstellen, welche bereinigen möchte (verkaufen, erwerben oder tauschen. Da ich kein Händler bin (eigentlich nur "Sammler"), erhoffe ich mir einen regen Austausch mit anderen Sammlerfreunden.

Hier der Link für Anregungen, Angebote, Kommentare und Fragen.

10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassen von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln. Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

29. Juli 2021

 

Kreiselkunst auf Zeit:

 

Sunsoul und Soulmoon in Bad Zurzach

 

"Kreisel auf Zeit", das gibt es da und dort. Zwar bleiben die Kreisel (als Verkehrsführung), doch die Gestaltung wird verändert. Einerseits sind es oft Experimente, bei denen man nicht weiss, wie sie bei der Bevölkerung ankommen, andererseits möchte man mehreren Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, sich und ihr Werk zu präsentieren.

(Foto:  Blog Mys Züribiet, Lovey Wymann)
(Foto: Blog Mys Züribiet, Lovey Wymann)

Die Kreiseldrachen "Sunsoul" (links) und "Soulmoon" (rechts) sind die ersten wirklich outdoor tauglichen Objekte des Ateliers Oechsli in Bad Zurzach. Sie sind aus Acrylic One gefertigt und für die Saison 2021 in den Kreiseln von Bad Zurzach, an der Rheintalstrasse und an der Hauptstrasse - bei den beiden Dorfeingängen zu sehen. Doch es ist nur ein Kreiselschmuck "auf Zeit", weil die beiden Kreisel jedes Jahr wieder neu gestaltet werden.   Weiterlesen hier

22. Juni 2021

 

In eigener Sache:

 

Verkehrskreisel

 

Vor sieben Jahren, am 27. Februar 2015, habe ich diese Rubrik auf meiner Website eingerichtet. Zuerst nur mit einem Foto eines Kreisels, später mit Beschreibungen, Situierung und  oft auch mit einer Würdigung des Künstlers. 86 Kreisel sind es geworden. Die Anregung stammt von meinem langjährigen Freund Hans Weiss (täglicher Wettstreit um das "Bild des Tages"), der auch viele gute Aufnahmen selber beigesteuert hat.

Die nicht ganz ungefährliche Fotografiererei mitten im Verkehr wurde ihm allmählich zu mühsam (und gefährlich), sodass ich die meisten Kreisel selber aufnehmen musste. Vor etwas mehr als einem halben Jahr ist nun Hans gestorben. Sein letztes Bild stammt von seiner Fahrt zum Pflegeheim. Zudem kam "Corona", welche die "Beweglichkeit" auch für Chronisten stark eingeschränkt hat. So ist dieser Rubrik nicht nur eingeschlafen, sogar fast "mitgestorben". In Andenken an meinen Freund möchte ich die Rubrik, die Hans angeregt und bis zum Schluss begeistert hat, weiterführen, denn auch ihm waren gut gestaltete Kreisel eine Freude. Vielleicht lässt auch Corona die Bildspaziergänge wieder häufiger zu.

Hier die Beiträge der letzten Wochen

 

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02. September 2021

 

Weinauktion:

 

Denz-Auktion 277
Donnerstag, 9. September 2021
um 17.00 Uhr - Hotel Widder, Zürich

 

Es geht wieder los mit den Wein-Herbstauktionen. Schon in wenigen Tagen eröffnet das Weinhaus Denz (jetzt endlich nicht mehr unter dem Namen "Wermuthauktion) den Reigen. Die Position der vier Wein-Auktions-Häuser in Zürich wird immer klarer.

Nachdem auch die Verwirrung mit der Bezeichnung weggefallen ist (die früheren renommierten Wermuth-Auktionen wurden 2015 von "Denz-Weine" übernommen, liefen bisher aber noch unter dem alten, gut eingeführten Namen "Wermuthauktionen", während Auktionator Franz J. Wermuth jetzt unter seinem Namen eine eigene Auktion durchführt - nächster Termin 6. November 2021.) Auch der Charakter, der Schwerpunkt des Angebots, und der Auftritt sind deutlich anders, als bei den drei andern Anbietern. Die Auktion findet am Abend statt (ab. 17.00 Uhr), der Katalog ist goldverziert, das Angebot im oberen (bis obersten - lies teuersten - Segment der "Luxus-Weine"). Nachdem nun der Wein-Auktions-Betrieb (nach coronabedingten Einschränkungen) vielleicht jetzt wieder Fahrt aufnimmt, werde ich die aktuelle Situation hier wieder - wie früher - ausführlich dokumentieren. Hier alle Angaben und der Katalog zum herunterladen (PDF).

31. August 2021

 

Weinauktion:

 

Steinfels - Auktion 401
"Nunc est bibendum" (Horaz)

"Jetzt lasst uns trinken!"


Freitag, 3. September 2021 - Internet-Auktion
Lot 1 bis 1200 - LiveBidding

                                             "Hier finden Sie trinkreife Alltagstropfen sowie die
                                              eine oder andere Jahrgangs-Rarität.

Samstag, 4. September 2021

Saal-Auktion Lots 1201 - 1936 (Präsenzauktion - Anmeldung
(wegen Corona erforderlich)
ab 10.00 Uhr. Pfingstweidstrasse 6, Zürich

Beinahe wäre sie hier vergessen gegangen, die grösste Weinauktion (ca. 2000 Lots) des ältesten Auktionshaus der Schweiz. Was früher an einem Tag (Samstag) mit Degustation und Verpflegung durchgeführt wurde, ist nun
auf zwei Tage verteilt: Freitag nur online,
Samstag Saalauktion, Verpflegung und Degusttion gibt es nicht.

Steinfels Auktionen sind die umfassend-sten im Angebot (auch Weine aus der Schweiz, aus Italien, Deutschland, neue Weinländer etc., also nicht nur Burgund und Bordeaux. Auch Spirituosen werden angeboten (schöne Auswahl an Whisky)

Fragment eines griechischen Marmorreliefs  (Wikimedia Common)
Fragment eines griechischen Marmorreliefs (Wikimedia Common)

Hier ist der Auktionskatalog herunterzuladen,

Wie immer sind kurze Zeit nach der Auktion unverkaufte Lots zum fixen Ausrufpreis zu kaufen. Der Aufpreis bei der Internet-Auktion beträgt 20% Lotgebühr: 0 Franken

bei der Saalauktion beträgt die Kommission = 12% + CHF 10 Lotgebühr.

Zu den aktuellen Preisen: Diese haben sich bei den Weingütern deren Weine im Spekulöationsbereich liegen, entgegen den Erwartungen nicht gesenkt, sondern sind  höher. Vor allem bei älteren Weinen, bei denen der Name wichtiger ist als die Genusserwartungen. Hingegen lassen sich (vor allem am Freitag im Internet) durchaus noch schöne Weine, zu günstigen Preisen ersteigern. Allerdings lassen die Vorangebote bereits auf ein reges Interesse schliessen (und damit  auf einen "Preiskampf". Ich werde hier nach deer Auktion berichten, denn der Verlauf ist wichtig für das Preisniveau des Weihnachtsgeschäfts.

23. August 2021

 

Gesucht:

 

Romanhefte Moewig
Einzelhefte und Sammelbände

 

Die Moewig-Reihe umfasst 40 Hefte und 8 Sammelbände.

Diese Edition aus den Jahren 1962/63 ist nahezu
vollständig in meiner Sammlung.

Es fehlen noch folgende Einzelhefte:
Band 18 (Super)

Band 20 - "Der Pfahlmann"

Band 23 - "Die Khanum der Wüste"

Band 30 - "Tal in Flammen"

Band 31 - "Im wilden Kurdistan"

Band 37 - "Old Shatterhand (Winnetou I: 2. Teil)"

 

Es fehlen folgende drei Sammelbände:

Band 6-10  -  Der Ölprinz (Sammelband)) Band 21-24 - Allah il Allah (Sammelband)

Band 25-29 - Durch die Wüste (Sammelband)

 

Angebote (wenn möglich mit Bild) und Hinweise, auch Kommentare und Meinungen  mit Stichwort "Moewig"

Hier: Romanhefte

 

25. August 2021

 

Aufgeschnappt auf "Focus online"
am
25. August 2021

 

Sprache wird "vergewaltigt:
Dieter Hallervorden übt drastische
                                     Kritik am Gendern

Der Komiker und Theaterbetreiber Dieter Hallervorden hat seine tiefe Abscheu gegen das Gendern in der deutschen Sprache zum Ausdruck gebracht: "Natürlich entwickelt sich Sprache, aber nicht von oben herab auf Befehl. Es hat in der letzten Zeit nämlich zwei Versuche gegeben. Einmal von den Nazis und einmal von den Kommunisten. Beides hat sich auf Druck durchgesetzt, aber nur temporär - und zwar auf Zwang." Der 85-Jährige hat sich schon in der Vergangenheit kritisch zum Thema geäußert. Er stößt sich nach eigenen Worten vor allem an gegenderten Formen in den Medien.

21. August 2021

 

Festspiele zu Coronazeiten:

 

Wagram:

"Im Tal des Todes"

 

Kirchberg (3700 Einwohner) ist eine Gemeinde in Niederösterreich, nördlich der Donau, am markanten Höhenzug des Wagram. Hier werden seit 2017 Karl-May-Stücke gespielt, auf einer Freilichtbühne des "Verein Winnetou-Spiele Gföhl". In Gföhl, wo die Karl-May-Spiele von 1988 bis 2016 durchgeführt wurden, kam keine Vertragsverlängerung mit dem Besitzer des Geländes zustande, sodass vor vier Jahren die Veranstalter in Kirchberg eine neue Freilichtbühne bezogen und hier nun zum vierten Mal (2020 wurden die Spiele coronabedingt abgesagt) ein Karl-May-Stück präsentieren. Gespielt wird immer am Wochenende (Freitag und Samstag um 19 Uhr, Sonntag um 18 Uhr). Weiterlesen hier

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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13. August 2021

 

 

Arno Camenisch

Der Schatten über dem Dorf

 

2021, Engeler Verlag, Schupfart CH
                                             103 Seiten, ISBN 97-3-906050-80-5

Endlich! Endlich wieder einmal ein literarisches Kleinod, das aus dem Herzen geschrieben ist, in einer Sprache, die sich abhebt von dem, was an grossen Worten und in routiniert arrangierten Sätzen Jahr für Jahr in den Buchmarkt drängt, geschrieben von einem Schweizer, 43 Jahre alt, ein Bündner aus der Surselva, dem Tal des Vorderrheins. Ich stand kürzlich am Ufer, wo der Vorderrhein und der Hinterrhein sich treffen und schauten den beiden Strömen zu, wie sie sich vermischen, vereinigen und gemeinsam weiterziehen. Rund fünfzig Kilometer (Luftlinie) stromaufwärts liegt der Handlungsort dieser Erzählung, ein Strassendorf von rund 600 Metern Länge und (heute) knapp 500 Einwohnern. In dieser engen Welt mit knapp zwei Strassenzügen, einem Bahnhof und zwei Dutzend Häusern, sucht der Erzähler die Erinnerung.   Weiterlesen hier

08. August 2021

 

Zum Tod von Ingrid Budning

(ehemals Cutterin bei SR)

 

Die Zeit, als das Fernsehen immer grösser, immer professioneller wurde, und als wichtiges Informations- und Unterhaltungsmedium immer mehr Beachtung fand, war entscheidend und prägend für die heutige, unglaubliche Vielfalt an audio-visuellen Angeboten auch in der Schweiz.

Von viele der einstigen Pioniere in der Medienarbeit mussten wir uns in den letzten Wochen und Monaten für immer verabschieden. So auch von Ingrid Budning, die als ausgebildete Cutterin (Filmmontage) aus Deutschland zum (im Vergleich zu heute) noch bescheidenen Schweizer Fernsehen kam. Natürlich wurden schon damals täglich Filme produziert, von den kurzen (für die Aktualität) bis zu den aufwändigen langen, für Magazine und Dokumenta-tionen.

An diese Zeit erinnere ich mich noch gut, sehr gut. Meine erste berufliche Bege-gnung mit Ingrid dürfte so um 1970 gewe-sen sein. Ich musste mich vorbreiten für eine Woche Berichterstattung von der «Rose d’Or» (Internationaler Wettbewerb der Fernsehunterhaltung in Montreux). Dafür brauchte ich ein paar Dutzend Filmausschnitte aus den im Wettbewerb eingereichten Beiträge. (Videoproduk-tionen gab es damals noch nicht, nur die grossen, schweren MAZ-Bänder). Un-glaublich viele kleine Filmrollen mussten in kurzer Zeit so vorbereitet werden, dass sie in kurzer Zeit (je nach Verlauf des Wettbewerbs) im improvisierten Studio in Montreux eingespielt werden konnten.  Weiterlesen hier

05. August 2022

 

Festspiele in Corona-Zeiten:


Pluwig (Rheinland-Pfalz)
Winnetou I

In Pluwig (Nähe Trier) werden seit zwanzig Jahren (jedes zweite Jahr) Karl-May-Stücke aufgeführt. Doch "die Karl May Freunde Pluwig sehen sich aufgrund der aktuellen Lage der Pandemie gezwungen, die für diesen Sommer geplante Spielzeit auf das nächste Jahr zu verschieben. Mit dem Stück „Winnetou I“ und einer neuen Generation der Titelhelden wollte man die erfolgreiche Vereinsgeschichte in diesem Sommer fortschreiben. Die anhaltende Pandemie mit ihren vielen Unsicherheitsfaktoren zwingt nun auch die Westernbegeisterten aus Pluwig, ihre Planungen für diesen Sommer abzubrechen. „Wir waren sehr lange optimistisch und hatten uns fest vorgenommen, im Sommer ´21 zu spielen!“, sagt der Vorsitzende des Vereins.

Die neuen Spieltermine sind die Wochenenden 15./16./17.7.22, 22./23./24.7.22, 29./30./31.7.22 sowie am 5./6./7.8.22.

01. August 2021

 

Gelesen

:

Chloe Benjamin

«Die Unsterblichen»
Roman

2018, btb Verlag, München, aus dem Amerikanischen übersetzt von Norbert Möllemann, Charlotte Breuer,

480 Seiten, Taschenbuch,

ISBN 978-3-442-75819-7

Muss ein Buch-Bestseller auch ein «gutes» Buch sein? Jedenfalls wird es – gemäss Definition - am besten verkauft, ist also ein «Kassenschlager», ein erfolgreiches, massentaugliches Produkt. In diesem Fall als Bestseller geadelt von der «New York Times», an der Spitze der «Topten», ausgezeichnet als «Best Book of the Year». Das wirkt schon sehr ultimativ. Muss es lesen? Neugierig wie ich bin, habe ich es gelesen, und zwar – trotz beachtlichem Umfang – mit Interesse und (fast) ohne Langeweile. Nur die Sprache – sie ist einfach, ohne Eleganz, ohne Raffinesse – hat mich gelangweilt. Der Inhalt nicht: geht es doch um das Leben und den Tod.  Weiterlesen hier.

28. Juli 2021

 

Festspiele in Corona-Zeiten:


Winnetou und der Sohn des
Bärenjägers

Seit Juni zeigt die Westernstadt Pullman City im niederbayerischen Eging am See ein Western-Theater frei nach Karl May. Dieses findet auf der grossen Freilicht-bühne statt, "mit verwegene Cowboys und Indianer, zwielichtige Banditen, unerschrockene Pferde und  freilaufende Bisons, waghalsige Stunts und spektakuläre Explosionen, stimmungsvolle Musik und natürlich ganz viel Gefühl."

Der Spielort liegt mitten in dem Western-Vergnügungspark Pullman und ist nur eine von mehreren Veranstaltungen (Musik, Spiele, Tag der Indianer etc) in der Western stadt.Das Spiel dauert rund 50 Minuten und ist weit stärker eine Show als auf allen andern Karl-May-Bühnen. Sie findet täglich (ausser Montag) bis zum 9. September 2021 statt. (Dienstag-Donnerstag und Samstag um 18.00 Uhr,  Freitag um 20.00 Uhr, Sonntag um 16.00 Uhr.). Hier der Spielplan. In der Western-Stadt hat es auch mehrere Restaurants und Bars und es kann auch in Hotels bis Tipis übernachtet werden. Enging am See liegt im Bayrischen Wald in der Nähe von Passau, an der Autobahn A3.

25. Juli 2021

 

Festspiele in Corona-Zeiten:


Die Rückkehr zum Silbersee

Die Westernstadt in Dasing (bei Augsburg) ist ein etwas anderer Aufführungsort mit einem etwas anderen (neuen) Stück. Seit 1979 steht die Westernstadt vom Reiter und Sänger Fred Rai (Manfred Raible 1941-2015) in Dasing, wo seit 2004 auch Karl May Spiele aufgeführt werden. 2015 starb der Gründer des Western-City. Zwei Jahre später, 2017, wurde ein grosser Teil des Event-Parks durch ein Grossfeuer vernichtet. 2020 war Dasing eine der wenigen Freilichtbühnen, die trotz Corona mit einem eigenwilligen (reduzierten) Notprogramm ("Winnetou I auf Bayrisch") spielten und zwar mit beachtlichen Erfolg.

Matthias M. als Winnetou
Matthias M. als Winnetou

Winnetou (Matthias M.), Old Shatterhand (Woife Berger) und Old Surehand (Sven Kramer) bestreiten gemeinsam ein Abenteuer, das sie zurückführt an einen Ort der Vergangenheit, den Silbersee.". 

Der Wilde Westen war immer ein Ort der Zuwanderer aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Sprachen und Dialekten - und so wird auch dieses Stück ein Projekt aus vielen Dialekten“, verspricht Sven Kramer, der dabei auch Regie führt. So wird die Inszenierung von kammer-spielartiger Atmosphäre und vom gesprochenen Wort geprägt sein.". - Hier werden die Schauspieler und das Stück mit Bildern und in Worten vorgestellt.

Und hier sind die Tickets (und Gutscheine) zu beziehen.

Gespielt wird Samstag und Sonntag um 14.30 Uhr. Norrmalpreis für Erwachsene 28 €.

Hier die Beiträge die deutlich älter
sind als zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

19. Juli 2021

 

Zum Tod von

 

Roland Huber

Dokumentarfilmer

(1950-2021)

Abschied auf der Insel Ufenau (Zürichsee)

Mein Freund, der Riese

von Christoph Müller

 

Ich lernte Roland Huber kennen als er gerade dabei war, Zeichnungen aus drei Jahren am Ufer der Limmat in Dietikon zu verbrennen. In einem grossen Feuer, von dem ein kleines Häufchen Asche zurück blieb. Was ist denn das? fragte ich ihn. „Kunst“ murmelte er. Weil dieser frühe Traum vom Künstlerleben scheiterte verlegte er sich bald bald uf ein anderes Gebiet, nämlich die Politik.

Das fing so an: In Schlieren im Limmattal war zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde ein Wahlkampf um den grossen Gemeinderat angesagt. Huber und Müller, zwei ganz gefährliche Politclowns (zumindest in ihrer Selbsteinschätzung) aus der Gegend machten sich daran, die Lokalpolitik aufzumischen. Sie parodierten die Wahlplakate der bürgerlichen Parteien. Wo die SVP ihren Slogan „auf dem rechte Gleis“ platziert hatte, montierten Huber und Müller flugs das Bild eines verunglückten Eisenbahnwaggons auf der Zürich-Seelinie. Wo die Freisinnigen die schönere Zukunft versprochen hatten, schrieben sie unter das Bild einer Frau mit Perlenkette: “Arbeiter, Ihr habt nichts zu verlieren als eure Ketten. „Agitprop aus der Agglo“ war das für den Chefredaktor des Limmattalers und er bezeichnete die beiden für nichts weniger als „Totengräber der Demokratie“.     Weiterlesen hier

22. Juli 2021

 

Erinnerungen:

 

Im Angesicht des Todes wird es still, schweigsam, es die Worte fehlen oft. Es bleibt bestenfalls beim Eintrag im Kondolenzbuch, es bleiben meist flüchtige Erinnerungsbilder. Dies wurde mir so oft geschrieben. Deshalb eröffne ich hier einen ganz speziellen Blog:

 

Erinnerungen an Roland Huber

Erinnerungen in Bildern und Worten von denen, die
Roli gekannt und geschätzt haben.

15. Juli 2021

 

Donna Leon

Flüchtiges Begehren
Commissario Brunettis dreissigster Fall

 

Diogenes Verlag, Zürich
                                                   315 Seiten, ISBN 978-3-257-07120 7

Venedig. Commissario Brunetti ist müde, zwar umtriebig wie immer, aber wenig kreativ. Er lässt sich treiben. Kein Wunder, ist es doch schon sein dreissigster Fall. Über viele Buch-seiten hinweg entsteht der Eindruck: Brunetti möchte sich pensionieren lassen. Hätte er nicht seine ranggleiche Kollegin Commissario Claudia Griffoni, würde er wohl in Melan-cholie versinken. «Brunetti nippte an dem Wein, ass ein paar Oliven und legte die Kerne auf den Tellerrand. Er lehnte sich zurück, trank noch einen kleinen Schluck und stellte das Glas auf den Tisch.» Wäre er jetzt einge-schlafen, würde dies nicht überraschen. Doch er erinnert sich an Fingerspiele in seiner Jugend. «Bei einem davon formte man die Hände zu einer Kirche, deren Tor sich öffnen liess. Das konnte er noch. Bei einem andern musste man die Hände irgendwie so zusam-menfügen […] als ob das erste Glied des Daumens abgetrennt sei […] jetzt wollte ihm das kleine Kunststück einfach nicht mehr gelingen. Er verschränkt die Hände wieder und hielt sie still.» Viel mehr passiert nicht. Nicht in dieser Szene, nicht über weite Strecken im neuen Kriminalroman von Donna Leon, zumindest nichts Kriminalistisches, Verbre-cherisches, nichts was Brunetti aus seinem lethargischen Verhalten bringen könnte.   Weiterlesen hier

06. Juli 2021

 

Sport und Politik spielen
an der EM ein gemeinsames Spiel

 

Karikatur als Gastkommentar von Beat Gerber

Der erfolgreiche Nationaltrainer ist zu einer heiss umworbenen Persönlichkeit geworden, man munkelt von Klub-Angeboten unter anderem aus Sankt Petersburg und Istanbul. Verlässliche satirische Quellen berichten sogar von einer Anfrage des Bundesrats für ein Mandat in der Causa EU. Seine Zielstrebigkeit, Geradlinigkeit und Hartnäckigkeit machen Petkovic zum idealen Coach, der das angeschlagene Verhältnis zum politischen Europa meisterhaft managen könnte.

Doch der Fussballtrainer sagt ab, der Sport habe nichts mit Politik zu tun (siehe Karikatur). Allerdings beobachten wir derzeit gerade das Gegenteil: Die Fussball-EM 2021 scheint zu einer der verpolitisiertesten Sportveranstaltungen zu werden. Die Ukraine musste ihre politisch unkorrekten Trikots ändern, chinesische Grosskonzerne und gleichzeitig potente Sponsoren der UEFA betreiben offensive Bandenwerbung und machen indirekt Propaganda für das Regime in Peking, die geplante Regenbogenfarben-Beleuchtung der Allianz-Arena in München wird zur unrühmlichen Kontroverse, und Ronaldo stellt vor laufenden TV-Kameras demonstrativ zwei Coca-Cola-Flaschen unter den Tisch. Aufgrund des Vorfalls fiel der Marktwert des Getränkeherstellers um satte 3,5 Milliarden Dollar. Kurzum:  Sport und Politik spielen an der EM ein gemeinsames Spiel.

22. Juli 2021

 

Festspiele in Corona-Zeiten:

 

Unter Geiern
Der Geist des Lano Estacado

Bischofswerda ist eine Kreistadt (10'000 Einwohner) in Sachsen. Hier veranstaltet seit 1993 die Spielgemeinschaft "Gojko Mitić"  vermutlich das "kleinste" Karl-May-Spiel. Darstellerinnen und Darsteller sind Kinder und junge Erwachsene. Am Nachmittag sind Kinder in den Hauptrollen, am Abedend jugne Erwachsene, die zum grossen Teil einst eine Rolle einst als Kinder gespielt haben. Gespielt wird auf der Waldbühne im Stadtwald von Bischofswerda und zwar am Freitag, Samstag und Sonntag. Also sind es nur noch drei Aufführungen, die aber bereits ausverkauft sind. Inzwischen registriert das "kleine Festival" immerhin mehr als 10'000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr. Finanziert wird es ohne Fördergelder ausschliesslich durch Eintritte, Spenden und "Merchandising" in Form von DVDs, Videos und von den Kindern und Jugendlichen selbstgefertigtem Schmuck. Weitgerelesen hier

13. Juli 2021

 

Festspiele in Corona-Zeiten:

 

Halbblut in Mörschied

 

Mörschied liegt in Rheinland-Pfalz im Landkreis Birkenfeldd, hat rund 800 Einwohner und eine Freilichtbühne, auf der seit den frühen 90er-Jahren jedes Winnetou und Old Shatterhand auftreten. Ein Spektakeö, das zuletzt (2019) von mehr als 12'000 ZuschauerInnen besucht wurde. Letztes Jahr (2020) musste das

geplante Stück "Halbblur" coronabedingt abgesagt werden:

Die Nahe-Zeitung meldet: "Sinkende Inzidenzzahlen, eine zunehmende Zahl geimpfter Menschen und ein geneh-migtes Hygienekonzept machen es der Freilichtbühne Mörschied möglich, in diesem Jahr einen, wenn auch abge-speckten Indianersommer zu präsen-tieren. Bereits seit Anfang Juni probt das Ensemble, und die Premiere am Samstag, 24. Juli, ist bereits ausge-bucht. Wo sonst 1000 Zuschauer Platz finden, können unter Hygienebedingun-gen 350 Sitzplätze angeboten werden, um den Fans wieder ein Karl-May-Spektakel zu ermöglichen. Das Stück „Halbblut“ nach dem gleich-namigen Roman von Karl May wird in dieser Saison auf die Bühne gebracht."

Gespielt wird jeweils Samstag und Sonntag (zusätzlich an zwei Freitagen 20. & 27.08.21) Mehr Informationen hiier

10. Juli 2021

 

Gastkommentar von
Peter Flubacher

Wo immer es darum geht, politische, weltanschauliche, gesellschaftliche... Entwicklungen aufzuarbeiten und sich darüber Gedanken zu machen, meldet sich "unser Philosoph" zu Wort. Diesmal - nach denkwürdigen Abstimmungen in der Schweiz - zum Wert und Zustand von Demokratien. Eine vierteilige Serie.

 

Demokratie

(4. Teil und letzter Teil)

John Cook: Cranky Uncle vs. Climate Change
John Cook: Cranky Uncle vs. Climate Change

Rationale Entscheide: Politiker die ihre Entscheidungen nicht auf dem vorhandenen Wissen (Wissenschafts-konsens) gründen, sondern nach der geltenden Stimmung, sind schädlich und gefährlich für das Gemeinwohl, es ist beschämend für die Wähler, solche Politiker zu wählen, ja es zeigt eine unreife Gesellschaft mit einem Bildungs- oder Charakter-Defizit. Während beim Klimawandel der Wissenschaftskonsens, wenn auch nicht in jedem Detail vorhanden ist, hat er bei der Pandemie in vielen Fragen gefehlt, weil die Forschung viel Zeit braucht. Das ist aber kein Grund, die Wissenschaft in Frage zu stellen. Es ist das beste Wissen, dass verfügbar ist, auch wenn es keine absolute Wahrheit gibt.

Weiterlesen hier

20. Juni 2021

 

Preisentwicklung in Bordeaux

 

Die Bordeaux-Preise werden nach und nach während der Primeur-Kampagne (Subskription) bekanntgegeben. Das Wein-Online-Magazin "WeinPlus" meldet massive Preiserhöhung, vor allem im Bereich der Luxusweine. Die Weinzeitschrift "Vinum" ist

Bordeaux 2020     (Foto: Vinum)
Bordeaux 2020 (Foto: Vinum)

etwas gnädiger, stellte aber schon bei der Erstverkostung (nach Ostern) die Frage: "Bordeaux Primeur 2020: Ungeheuer teuer – oder etwa nicht?" Jetzt, wo die Bordeaux-Subskription erst so richtig angelaufen ist, wird bestätigt, was WeinPlus meldet:: "Kräftige Primeur-Preissteigerungen für Bordeaux 2020. Château Lafite erhöht um 20 Prozent, Château Evangile um 33 Prozent", meldet WeinPlus. Hier den ganzen Beitrag lese.
Ich werde darauf zurückkommen, sobald mehr Angebote vorliegen. Noch ist die Kampagne erst angelaufen. Eines aber ist jetzt schon überdeutlich: Die Kluft zwischen den Trink- und Genussweinen - eine krasse Zweiklassen-Gesellschaft -wird nochmals grösser.

Kommentar folgt.

22. Juni 2021

 

Kunstkatalog-Sammlung:

 

Gerhard Richter
Landschaft

 

Ausstellung im Kunsthaus Zürich vom 26. März 2021 bis 26. Juli 2021
und Bank Austria Kunstforum, Wien vom 01. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021

"Mit Gerhard Richter wird im Kunsthaus Zürich einer der be­deutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler gefeiert. Es ist die erste Einzelausstellung im Kunsthaus und sie widmet sich einer zentralen Bildgattung seines Schaffens, der Landschaftsmalerei. Zu sehen sind 140 Arbeiten, die meisten davon erstmals in der Schweiz oder nach Jahrzehnten wieder öffentlich, wie das «Stadtbild PX» (1968), spektakuläre «Seestücke» aus Berlin und Bilbao und das energie-geladene «Dschungelbild» (1971) aus Privatbesitz. Neben 80 Gemälden werden Zeichnungen, Fotocollagen, übermalte Fotografien, Druckgrafiken und Künstlerbücher präsentiert. Auf 1200 Quadratmetern durchlaufen die Besucherinnen und Besucher Richters Schaffensprozess von 1957 bis 2018."   Weiterlesen hier

19. Juni 2021

 

Gelesen:

Res Strehle

Operation Crypto

Die Schweiz im Dienst von CIA und BND

 

2020, Echtzeit Verlag, Basel, Softcover, 127 Seiten
ISBN 978-3-906807-19-5
Illustration auf Umschlag: Gregory Gilbert-Lodge

Spannend wie ein Krimi und doch kein Krimi. Verwirrend wie ein Spionage-Roman und doch kein Roman. Die Geschichte von den knackbaren Chiffriergeräten spielt in der weltweiten Spionageszene und ist gut erzählte, gut recherchierte Realität. Eine Realität, die wir lieber nicht wahrhaben möchten. Eine Realität, die das Image der Schweiz (als neutraler Staat) nicht nur ankratzt, vielmehr tüchtig beschädigt. Und, es gibt - wie in jedem guten Krimi – Übeltäter, ja Schurken, die zwar überführt, für einmal aber nicht bestraft werden. Sind es doch Ehrenmänner (und Frauen), die nur das Gute wollen und überzeugt sind, durch Verraat die Welt besser machen zu können; die zwar bürgerliche Namen tragen, aber unter Decknamen wie Ball, Block, Siegfried, Rex… agieren und die ihre Verantwortung den Geheimdiensten überlassen, im schlimmsten Fall ihren Regierungen. Doch die sind ahnungslos oder geben sich nichtwissend und naiv. So naiv, dass das Spionage-Gewebe nur schwer zu entschlüsseln, geschweige denn im Einzelnen zu beweisen ist. Dies alles kennen wir aus den Spionage-Thrillern, die nicht ganz fern der Wirklichkeit, ihre festen Codes (auch in der Literatur) errungen haben.  Weiterlesen hier

16. Juni 202

 

Bildspaziergang:

 

Fondation Bayeler

Olafur Eliasson

 

Die Fondation Bayeler in Riehen zeigt "Life" von Olafur Eliasson, eine Installation des dänisch-isländischen Künstler: "Life, mein Kunstwerk, und die Fondation Bayeler sind mit dem umliegenden Park, der Stadtlandschaft, ja dem ganzen Planeten verwoben, und sie werden durch alles und alle, die hier aufeinander treffen, zum Leben erweckt."

Die Sammlungspräsentation in der Galerie nimmt auf die Ausstellung von Olafur Eliasson und befasst sich mit dem Verhältnis von Natur und Kultur in der Kunst. Endlich wieder einmal ein "Bildspaziergang", diesmal durch die spannende Ausstellung und die einmalige Installation von Eliasson, welche Natur in den den Museumsbau (Architekt Renzo Piano) bringt und die Beziehung von


Kunst und Natur eindrücklich da.gerstellt. Die Installation und die Ausstellung dauern noch bis zum 16. Juli 2021 zu sehen. An Stelle eines Katalogs zeigt Eliasson eine Präsentation seiner Idee von Mensch, Kunst und Natur. Hier anzusehen

09. Juni 2021

 

Neuerscheinung:

 

Karl May&Co

Ausgabe 164 - 2/21

Die zweite Ausgabe des Karl-May-Maga-zins "Karl May &Co." (erscheint 4mal jährlich) enthält traditionsgemäss Vor-schauen auf die neue Theatersaison, der verschiedenen Freilichtbühnen. So auch dieses Jahr, allerdings nur eingeschränkt. Die Unsicherheit (und teilweise Unmöglich-keit) in Corona-Zeiten vor Publikum zu spielen (Corona-Zeiten) schränkt das Angebot drastisch ein und macht Angab-en in einer Zeitschrift (lange Vorlaufzeiten) fast unmöglich, jedenfalls unsicher. Dafür ist mehr Platz für Nostalgie (siehe Titelbild der neuen Ausgabe). Aus Anlass des Erscheinens des ersten Bands von "Karl May auf der Bühne" wird an die Winnetou-Inszenierung der Berliner Volksbühne (1938) erinnert, in der Will Quadflieg den Winnetou verkörperte. Hier geht es zum  zum Inhalt des Hefts.

06. Juli 2021

 

Festspiele in Corona-Zeiten

 

In Nicht-Corona-Zeiten finden im deutschsprachigen Raum an etwa 15 Spielorten Freilichtspiele statt, nach Motiven von Karl May. Diese locken jedes Jahr mehr als eine Million Zuschauerinnen und Zuschauer an, vor allem natürlich Kinder und Jugendliche. Letztes Jahr ist dieser Festbetrieb pandemiebedingt fast ganz ausgefallen. Nur wenige, vor allem kleinere Spirlorte, wagten es ein reduziertes Programm (mit Schutzmassnahmen) anzubieten. Vor allem die beiden grossen Freilichtbühnen (Bad Segeberg und Elspe), die zusammen jährlich etwa 800'000 Zuschauer registrieren, mussten auf ihr gewohntes Programm verzichten. Es gab lediglich eine paar grössere und kleinere "Ersatzprogramme". Dieses Jahr sieht es nicht ganz so "schlimm" aus,

Quelle "Bild" vom 01.07.2021  (Foto: Roland Sawatzki)
Quelle "Bild" vom 01.07.2021 (Foto: Roland Sawatzki)

obwohl Bad Segeberg schon recht früh die Spiele absagen musste (zu unsicher die Situation, zu lange der Vorlauf). Ich werde hier auf die Situation an den einzelnen Spielorten zu sprechen kommen. Heute Bad Segeberg.

"Hier sitzen normalerweise Tausende Fans der Karl-May-Spiele", schreibt "Bild" und berichtet: "Aber es gibt ein Trostpflaster: Ab Donnerstag findet „Winnetou - Das Gold der Rocky Mountains“ (extra von Regisseur Michael Stamp für die Festspiele geschrieben) als Live-Lesung statt." Hier der ganze "Bild"-Bericht lesen. -  Weiterlesen hier

18. Juni 2021

 

Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg

Ersatzprogramm

Ab 01. Juli 2021 findet im "Indian Village" am Kalkberg die Uraufführung von "Winnetou - das Gold der Rocky Mountains" als Live-Hörspiel mit sieben Schauspielern, Musik, Soundeffekten und Geräuschemachern statt. Die Tickets können schon jetzt hier (online) bestellt und Sitzplätze ausgewählt werden. Ausserdem kehren mit Beginn der Sommerferien am Montag, 21. Juni, die beliebten Backstage-Führungen zurück.

Der bedeutendster und grösste Spielort am Kalkberg in Bad Segeberg (mit 7500 Sitzplätzen) musste schon früh Forfait geben und auch die diesjährigen Spiele ( "Der Ölprinz" auf nächstes Jahr verschieben. Zu gross waren die Risiken und zu lange die Vorarbeit. Jetzt wurde ein attraktives Ersatzprogramm auf die Beine gestellt.

05. Juni 2021

 

Martin Walker

 

Französisches Roulette

Der dreizehnte Fall für Bruno. 
Chef de police.

2021, Diogenes Verlag, Zürich
292 Seiten, ISBN 978-3-257-07118-4

"Bruno bedankte sich für den Hinweis, lehnte sich in seinem Schreibtischstuhl zurück und schaute durchs Fenster über die alte Vézère-Brücke hinweg auf den Felsrücken, der das Tal im Norden flankierte. Das Château lag am anderen Ende dieser Erhebung, ungefähr fünf Kilometer von Saint-Denis entfernt." In diesen zwei schlichten Sätzen (auf den ersten Seiten des Buchs) spiegelt sich das, was den Erfolg dieser Romanreihe von Martin Walker ausmacht. Eine sympathische Figur, Bruno der "Chef de police" im Städtchen Saint-Denis an der Vézère (die schon nach ein paar wenigen Kilometern in die viel grössere Dordogne fliesst), eine präzis beschrieben, erlebbare Landschaft, die zum Träumen und Geniessen verführt. Man kann dieses Saint-Denise, das eigentlich Le Bugue heisst besuchen und findet es genau so vor, wie es im Buch beschrieben ist. Die paar Details, die andern Dörfern im Périgord entliehen sind, fallen nicht auf. Hingegen findet man im Bistro, auf dem Dorfplatz, auf dem Markt, die Leute, denen man denen schon im Buch begegnet.  Nicht erst in diesem Buch, auch bei allen zwölf früheren Fällen, so sie meist gleich, ab und zu auch anders heissen. Weiterlesen hier

09. Juni 2021

 

Aufgegriffen in der COOP-Zeitung
vom 07. Juni 2021

 

Aus zwei mach eins
von Marina Trottmann

"Andreas Meier leitet in Würenlingen AG die grösste Rebschule der Schweiz. Er pfropft Weinreben für Winzer. Wieso dies so wichtig ist und was eine winzige Laus damit zu tun hat.

Ab den 1860er-Jahren schüttelte es die europäische Weinwelt durch. Die Ursache war die mit der Blattlaus verwandte Reblaus (Phylloxera vastatrix). Aus Nordamerika eingeschleppt, vernichtete sie mehr als zwei Drittel aller europäischen Weinberge. Besonders schwer traf es Frankreich, wo der Schädling die besten Lagen im Burgund und Bordelais praktisch auslöschte....Man die Lösung bei den amerikanischen Wildreben, welche gegenüber dem Schädling resistent waren...«Deshalb kam man auf die Idee, europäische Edelsorten auf die Wurzeln robuster Wildreben zu pfropfen», eine Methode, die bereits bei den Römern bekannt war und noch heute im Obstbau Anwendung findet. Hier den ganzen Bericht lesen 

05. Juni 2021

 

Bubikon-Wolfhausen

eXclusiv

Gemeindezeitung

 

Mit der 100sten Ausgabe der Bubiker-Gemeindezeitung (erscheint 4mal jährlich) hat sich nicht viel, aber doch einiges verändert. Vor allem ist sie nun auch online gegangen und hier unter https://www.buwo-exclusiv.ch jederzeit zu

erreichen. Herausgeber der Zeitung ist - entgegen dem Usus - nicht die Gemeinde, sondern ein Trägerverein. Dies hat den Vorteil, dass das Blatt "unabhängig" von der politischen Gemeinde ist. Der Nachteil liegt aber bei der Finanzierung (Inserate, Spenden, freiwillige Abonnements, Gewerbe) und damit auch das spärliche Erscheinen. Aktualität ist im 3monate-Rhythmus nicht zu schaffen. Gemeinden mit eigener, offizieller Gemeindezeitung wenden sich wöchentlich, oder wenigstens monatlich an ihre Bürger. Da hilft (vorläufig) auch der Auftritt im Internet nichts (oder nicht viel), denn da wird nur eine Kopie der gedruckten Ausgabe eingestellt. Dass eine "Gemeindezeitung" auch top-aktuell zu gestalten wäre, hat der rund zweijährige (private) Versuch der Buebbikernews eindrücklich bewiesen. Die Website ist noch aufgeschaltet, wird aber nicht mehr betrieben. Der damalige Initiant ist nun im Gemeinderat. Eine Nachfolge gab es leider nicht. Zu divergent die Interessen und zu aufwändig die Arbeit. Guter Journalismus ist eben keine Freizeitbeschäftigung, kein Hobby.

Zuerst waren es die kleineren Festspiele und Freilichtbühnen, die sich wagten, den Betrieb in diesem zweiten Corona-Jahr wieder aufzunehmen. Die grösste Veranstaltung - Bad Segeberg mit jährlich rund 400´000 Besuchern - musste schon früh "forfait" geben, unsicher war die Situation und zu gross das Risiko. Jetzt aber hat die zweitgrösste Bühne - Elspe im Sauerland - mit einem "Modellbetrieb" dieses Jahr wieder zu spielen.
Allerdings mit deutlich weniger Zuschauern und einem relativ strengen Sicherheits-konzept. Besucherinnen und Besucher müssen sich vorher online registrieren. Es gillt generell die GGG-Formel (genesen-geimpft oder getestet) als Voraussetzung für einen Besuch. Mehr erfahren hier

19. Mai 2021

 

Karl-May-Festspiele Mörschied:

Halbblut

 

Während die grossen Karl-May-Festspiele (Bad Segeberg, Elspe etc.) wegen der unsicheren Corona-Situation bereits absagen mussten, können die kleineren Spielorte noch hoffen, denn die Einschränkungen treffen sie viel weniger (Besucherzahl, Vorbreitung etc. Hier die erste Meldung einer geplanten Durchführung.

Mörschied ist eine Gemeinde (ca. 800 Einwohner) im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Seit1990 gibt es auch da eine Freilichtbühne, die jährlich in den Sommermonaten Karl-May-Festspiele veranstaltet.

"Vom 24. Juli bis zum 29. August – also parallel zu Dasing – soll Karl Mays „Halbblut“ an jedem Wochenende die Bühne an der Edelsteinstrasse unsicher machen. Dessen Darsteller und Pressesprecher Alexander Klein hatte bereits im Vorfeld immer wieder betont, alles dafür zu tun, um auch in diesem Jahr dem Virus zu trotzen... Die eigentlich für den 26. Juni vorgesehene Premiere wird also um vier Wochen verlegt. Die Mörschieder gewinnen dadurch mehr Zeit und Sicherheit, da auch jetzt noch nicht alle Fragen zu den Rahmenbedingungen abschliessend geklärt sind, etwa das Thema Unterkünfte. Sicher ist dagegen, dass nach dem bewährten Hygienekonzept gearbeitet wird, das bereits im Vorjahr für „Ölprinz 2.0“ galt und das nur eine begrenzte Anzahl Zuschauer pro Vorstellung zulässt." (Quelle: Karl May &CO)

23. Mai 2021

 

Elena Ferrante

 

Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

Roman                   

Aus dem Italienischen von Karin Krieger

2020, Suhrkamp, Berlin,
414  Seiten,
ISBN 978-3-518-42952-5

 

Was schreib ich über ein Buch, das ich sehr gut findet, mir aber nicht gefällt und (im nächsten Augenblick) was schreib ich über ein Buch, das ich überhaupt nicht gut finde, mir aber sehr gefällt. Ein Dilemma, das ich bei einer Lektüre noch nie so krass erlebt habe. Ein gutes Buch, ja aber… Vielleicht hilft es, wenn man – in der Reflexion – etwas genauer hinschaut. Da sind natürlich die Erwartungen. Elena Ferrante (Künstlername) hat zuletzt einen Bestseller geschrieben, eine vierbändige Neapolitanische Saga (2011-2014), die in viele Sprachen übersetzt und auch verfilmt wurde.  Es war nicht ihr erstes Werk, aber das, was sie über Grenzen hinaus bekannt, ja berühmt gemacht hat. Also doch so etwas, wie ein «Erstling». Was immer darauf folgt, wird an den Erwartungen gemessen.  Weiterlesen hier

18. Mai 2021

 

Kultur in Bubikon

 

fritz-menagerie

 

 

"der zeichner fritz marti aus bubikon hat diese tiere im Oktober und November 2020 geboren... diese bilder sind ohne vorzeichnen aus der Vorstellung heraus entstanden und möchten in eine zeit wo freude fast verloren gehen zu kreativer tätigkeit ermuntern..."

© by fritz Marti. Bubikon

Bilder anschauen


15. Mai 2021

 

Weinauktion:

 

Denz-Auktion 276

Donnerstag, 27. Mai 2021
17.00 Uhr im Hotel Widder, Zürich

Die Denz-Auktionen heissen nun so, wie sie schon lange heissen müssten (nachdem "Denz Weine" das renommierte Auktionshaus "Wermuth" übernommen hat).
Damit dürfte die Verwirrung - Firmengründer Franz J. Wermuth führt weiterhin auch eigene Auktionen durch - endlich beseitigt sein.  Die Denz-Auktion führt seine Saalauktionen jeweils an einem Donnerstag (um 17.00 Uhr) durch. Alle andern Auktionshäuser in Zürich an einem Samstag.

Neu: Die Auktion findet nicht mehr "am Fusse des Uetlibergs" statt, sondern (zum zweiten Mal in der Zürcher Altstadt (Zunfthaus zum Widder).

Katalog als PDF oder als Exel (zum Herunterladen)

  • Die letzte Auktion vor der Sommerpause 2021 ist jene des ältesten Auktionshauses in der Schweiz, "Steinfels". Sie findet an zwei Tagen am
    11. Juni 2021 als eAuktion Online (Auktionskatalog) +
    12. Juni 2021 als Präsenzauktion (Pfingstweidstrasse 6. Zürich) (Auktionskatalog) statt. Auch am 12 Juni (Saalauktion) ist es möglich per Internet live am Präsenzteil teilzunehmen.

Beide Auktionen werde ich sowohl im Vorfeld (Tipps) als auch nach der Auktion wie üblich hier kommentieren.

14. Mai 2021

 

Ausstellung:

 

Fredy J. Ambroschütz
                                     Bildhauer

Ateliergarten Carolyn Heer
Wildsbergstrasse 10. 8606 Greifensee

Eröffnung
Samstag 29. Mai und Sonntag 30. Mai
jeweils ab 14.00 bis 20.00 Uhr

 

Anschliessend täglich frei zugänglich von
10.00 bis 20.00 Uhr bis am 25. Juli 2021
An den beiden Eröffnungstagen sind in Anwesenheit des Künstlers 1-sündige Zeitfenster ab 14.00 Uhr geplant

(telefonische Anmeldung 076 473 20 29
ab Dienstag, 25. Mai von 10.00 bis 20.00 Uhr.)

"Aus meinen Werken lassen sich Geschichten spinnen, nicht nur in Worten, sondern auch in Gestalten und Figuren". sagte einmal Fredy Ambroschütz. Er ist ein hervorragender Geschichtenerzähler auch in seinen, an Äusserlichkeit streng reduzierten Figuren. So wird der Garten von Carolyn Heer zum Geschichtengarten. Informationen zu Künstler und Ausstellung

14. Mai 2021

 

Aufgeschnappt im Internet:
Empfehlenswerter Blog für
Karl-May-Interessierte

 

Wolfgang Hermesmeier

                                          Notizen eines Bücherwurms aus
                                          der Karl-May-Welt

Wie oft habe ich doch im Standard-Werk von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz nachgeschlagen. Vor gut zwanzig Jahren - ich war längst als Sammler unterwegs - da war sie wie eine "Erlösung", die Bibliografie der Editions-geschichte der Karl-May-Werke von 1913 - 1945. Zusammen mit Hainer Plauls "Illustrierte Karl May Biografie" habe ich mich langsam von der Praxis des Sammelns in die Sphären des Erfassens, der Ordnung, der Orientierung empor-
gearbeitet. Damals war das Angebot und die Nutzung des Internets bezüglich Karl May noch weit weniger verbreitet. Inzwischen gibt es viele Websites und Blogs, interessante, gute, zuverlässige und solche mit verbreiteter Social-Media-Geschwätzigkeit, Einer der interes-santesten neuen Blogs, mit Ankündi-gungen, Entwicklungen und Features), hat

der "Bücherwurm" Hermesmeier aufgegleist. Es lohnt sich da herumzustöbern und, und das eine oder andere als Hinweis, Information oder Wissenserweiterung zu speichern. Auch Karl May ist eben schon tüchtig viral unterwegs. Da lohnt es sich, den Link zu zuverlässigen Websites zu speichern und sich nicht nur unterhaltend (was durchaus auch legitim ist) durch die Karl-May-Welt zu bummeln, sondern auch mit dem Anspruch, neuen Erkenntnisse und Entdeckungen und neuem Wissen zu begegnen.

27. April 2021

 

Zugang zum Archiv

 

Seit Jahren ist der Zugang zum Archiv meiner Website suboptimal, das heisst kompliziert und unvollständig. Deshalb
                                        habe ich seit April 2019 einen einfacheren (geordneten) Zugang geschaffen. Alle Beiträge ab diesem Datum sind direkt über dieses Archivverzeichnis zu erreichen.  Im Menü (rechts) über Archiv Direktzugang ab April 2019. Auf dieser Seite sind alle Beiträge nach Rubriken aufgelistet (alphabetisch) und mit direktem Link in die Archivschubladen versehen (antippen!). Die Suche mit Stichworten kann dann via CTRL+F (Suchfunktion) erfolgen. Im Augenblick sind immerhin 312 Texte (mit Bildern) so abgelegt.