Freuden und Leiden eines Sammlers

13. Juni 2021

 

In eigener Sache:

 
Vom Erzählen und Aufzählen

von Peter Züllig

 

Haben wir das Erzählen verlernt? Wir? Ja, wir alle, vor allem die Generation, welche mit Zippen und Zappen, Klicken und Klacken aufgewachsen ist, und dies immer und überall einsetzt, auch dort wo Folgen, Abfolgen, Wege, Abläufe gefragt wären, wo es ein Vorher, ein Nachher, ein Miteinander gibt, immer eingebettet in die Zeit und geprägt von Ursache und Wirkung. Sprachlich definiert sich dies als: Erzählen. Nicht umsonst ist Erzählen die Grundform jeder Kommunikation. Eine Form, die dem Leben entspricht, das Werden, Sein und Vergehen abbildet und auch allen Kommunizierenden (aus eigener Erfahrung) vertraut ist. Erzählen mit Worten, aber auch Erzählen in Bildern, mit Tönen, ja sogar mit Zeichen. Immer entscheidet dabei die Abfolge. Sie gibt der Kommunikation einen Sinn, vermittelt und erklärt Inhalte, transportiert Botschaften, weckt Interesse, schafft Spannung und macht letztlich ein geordnetes (Zusammen-)Leben erst möglich. Institutionelle «Erzähler» sind die Medien: Sie leiten und prägen unseren Alltag. Erzählen mit Worten lernt schon das Kleinkind, das Erzählen mit der Schrift spätestes in der Schule. Wo aber wird das Erzählen in und mit Bildern gelernt? Fotografie, Film, Fernsehen und das fast immer und überall zugängliche Internet haben dem «Erzählen in Bilden» fast uneingeschränkte Macht gegeben, jedenfalls eine Dominanz in fast jeder Kommunikation. Die Werbung hat diese Macht als rasch erkannt (und eingesetzt), dann auch das Fernsehen, als es noch Leitmedium war. Heute, so scheint mir, schüttet es nur noch Bilder aus, als Aufzählung, als Dokument, als Attraktion, als Vehikel zur Aufmerksamkeit. Verlorengegangen ist das Erzählen in Bildern. Ein Beweis dafür liefert – sozusagen jeden Tag – die Tagesschau von SRF. Da sind mehrheitlich "Aufzähler" am Werk, im besten Fall noch Erklärer, meist nur Bildlieferanten, kaum noch Erzähler. Dabei ist das Fernsehen – aufgrund seiner Struktur und Technik – das grösste und wichtigste «Bilderzählungs-Medium».  (301)

Die bisher hier veröffentlichten Kolumnen

16. Juni 2021

  

 

Direkt zum "Bild des Tages"

 

13. Juni 2021

Neueingang in der Karl-May-Sammlung

 

Das Vermächtnis des Inka
Comic(Sonderband-Reihe:
Illustrierte Klassiker. Nr. 24)


14. Juni 2021

 

Sammlerecke

 

Die "Sammlerecke" erscheint etwa einmal in der Woche.
Sie beleuchtet Probleme, Hinweise, Beurteilungen, Erfahrungen, Tipps etc. im Bereich des Sammelns.

Heute:

Stollwerck-Sammelalbum No.1     (Foto: CC BY-SA 3.0)
Stollwerck-Sammelalbum No.1 (Foto: CC BY-SA 3.0)

Panini (Sammelbilder)  (017)

Das Sammeln von Stickern (Bilder, die in ein Album einzu-kleben sind) ist ab den 60er Jahren erst so richtig populär geworden, vor allem unter Kindern und Jugendlichen. Zwar ist das System (vor allem als Mittel der Werbung) schon viel länger bekannt. Die Idee, Bilder zur Verkaufsförderung von Ware in einzu-setzen, geht auf geht (in Deutschland) auf das 19. Jahrhundert zurück, als der Schokoladenproduzent Franz Stollwerk (1815-1876) den Kauf seiner Produkte mit Bildern belohnte. Bilder, die rasch einmal gesammelt wurden. Dafür gab es rasch einmal Sammelalben, wo die Bilder einge-klebt werden konnten. Rechts das Sammelalbum Nr. 1 (1897) von Stockwerk. In der Schweiz übernahm Schokolade Tobler das Erfolgsrezept der Sammelbilder (1903). Später waren es dann die vier Schokolade-Firmen (Tobler - Kohler - Cailler - Klaus), die überaus erfolgreich die mit ihren Sammelbildern und gut gestaltete Alben die Jugend erreichte. Weiterlesen hier

16. Juni 202

 

Bildspaziergang:

 

Fondation Bayeler

Olafur Eliasson

 

Die Fondation Bayeler in Riehen zeigt "Life" von Olafur Eliasson, eine Installation des dänisch-isländischen Künstler: "Life, mein Kunstwerk, und die Fondation Bayeler sind mit dem umliegenden Park, der Stadtlandschaft, ja dem ganzen Planeten verwoben, und sie werden durch alles und alle, die hier aufeinander treffen, zum Leben erweckt."

Die Sammlungspräsentation in der Galerie nimmt auf die Ausstellung von Olafur Eliasson und befasst sich mit dem Verhältnis von Natur und Kultur in der Kunst. Endlich wieder einmal ein "Bildspaziergang", diesmal durch die spannende Ausstellung und die einmalige Installation von Eliasson, welche Natur in den den Museumsbau (Architekt Renzo Piano) bringt und die Beziehung von


Kunst und Natur eindrücklich darstellt. Die Installation und die Ausstellung dauern noch bis zum 16. Juli 2021 zu sehen. An Stelle eines Katalogs zeigt Eliasson eine Präsentation seiner Idee von Mensch, Kunst und Natur. Hier anzusehen

15. Juni 2021

 

 

Das Neuste zuerst

Roland Huber als er zum Fernsehen kam
Roland Huber als er zum Fernsehen kam

Seine Dokumentarfilme über Christoph Blochers Bruder Gerhard mit dem Sac-messervergleich und über Magdalena Martullo-Blocher («The seven thinking steps», SRF-Reporter 2021) erhielten landesweite Beachtung. Im weiteren drehte Huber Dokus über Hildegard Schwaninger, Emilie Lieberherr, Walter Stürm, Werner Merzbacher aber auch über die Neat oder die Schwarze Madonna.Huber wurde 1950 in Dietikon geboren und lernte ursprünglich Schriftsetzer. Anschliessend absolvierte er eine Bildhauerassistenz in Italien und besuchte die Kunstgewerbeschule. Nach seinem journalistischen Einstieg als Produzent bei der damaligen Migros-Zeitung Tat wechselte er 1979 zum Schweizer Fernsehen, wo er sich dank seines unverkennbaren Erzählstils schon bald einen Namen machte". 
Weiterlesen hier

07. Juni 2021

 

Roland Huber

Dokumentarfilmer

(1950-2021)

 

"Der bekannte SRF-Dokumentarfilmer Roland Huber ist nach längerer Krankheit in seinem 70. Lebensjahr verstorben. Dies meldet die NZZ am Sonntag. Huber war zweimal verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebte
                                                  zuletzt im Kanton Graubünden.

09. Juni 2021

 

Neuerscheinung:

 

Karl May&Co

Ausgabe 164 - 2/21

Die zweite Ausgabe des Karl-May-Maga-zins "Karl May &Co." (erscheint 4mal jährlich) enthält traditionsgemäss Vor-schauen auf die neue Theatersaison, der verschiedenen Freilichtbühnen. So auch dieses Jahr, allerdings nur eingeschränkt. Die Unsicherheit (und teilweise Unmöglich-keit) in Corona-Zeiten vor Publikum zu spielen (Corona-Zeiten) schränkt das Angebot drastisch ein und macht Angab-en in einer Zeitschrift (lange Vorlaufzeiten) fast unmöglich, jedenfalls unsicher. Dafür ist mehr Platz für Nostalgie (siehe Titelbild der neuen Ausgabe). Aus Anlass des Erscheinens des ersten Bands von "Karl May auf der Bühne" wird an die Winnetou-Inszenierung der Berliner Volksbühne (1938) erinnert, in der Will Quadflieg den Winnetou verkörperte. Hier geht es zum  zum Inhalt des Hefts.

Bild des Tages 16. Juni 2021 (Bild 3366)

16. Juni 2021 - Mit roten Feldmohnblumen hatt’ ich dein Haar geschmückt. Die roten Blumenblätter, die sind nun alle zerdrückt... (Hermann Löns 1866-1914)
16. Juni 2021 - Mit roten Feldmohnblumen hatt’ ich dein Haar geschmückt. Die roten Blumenblätter, die sind nun alle zerdrückt... (Hermann Löns 1866-1914)

Seit acht Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

14. Juni 2021

 

Michael Kunz  (Journalist, Kreis der Karl May Freunde, Siegen)

 

 "Ein Schuss Vitaminchen …"

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischn täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Sammlung:
Übersicht "Santons"

 

Link zu den vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

22.03.2021 Neuerscheinungen:

         KMG-Nachrichten-Mitteilungen

05.03.2021 Aufgeschnappt:

         Wissenschaftsportal: Irrglauben

08.02.2021 Gelesen:

         Kaus Funke: Die Geistesbrüder

27.02.2021 Gelesen:

         Bannalec: Bretonische Geheimnisse

28.02.2021 Weingeflüster:
         Das Imperium schlägt zurück

28.02.2021 Kultur:

         Opernhaus in Corona-Zeiten

25.02.2021 Sammlungen:

         Santons

18.02.2021 Sammlung Karl May:

         Sammelbilder 1

18,02.2021 Veranstaltung Karl May:

         Symposium Freiburg abgesagt

         Wein des Tages

Diese kleine Rubrik fällt in Zukunft aus. Einige der zitierten Weinfreunde haben sich daran gestört, dass sie auf dieser Website erwähnt und ihre Tipps (nur positive) anderen Sammlern zugänglich gemacht wurden. Schade! Doch die kleine Dienstleistung kostete mir viel Zeit und bedeutete oft auch grossen Aufwand (fehlende Angaben, falsche Zuordnung, ungenaue Bezeichnungen etc.). Es wurden immerhin bisher etwa 1'000 Weine "vorgestellt". Ich - und wohl auch die Nutzer - sind allen dankbar für die  vielen und guten Tipps.

Peter Züllig, Sammler und Weinfreund.

 

Hier meine Erklärung zu Sinn und Zweck der Rubrik "Wein des Tages".


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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09. Juni 2021

 

Aufgegriffen in der COOP-Zeitung
vom 07. Juni 2021

 

Aus zwei mach eins
von Marina Trottmann

"Andreas Meier leitet in Würenlingen AG die grösste Rebschule der Schweiz. Er pfropft Weinreben für Winzer. Wieso dies so wichtig ist und was eine winzige Laus damit zu tun hat.

Ab den 1860er-Jahren schüttelte es die europäische Weinwelt durch. Die Ursache war die mit der Blattlaus verwandte Reblaus (Phylloxera vastatrix). Aus Nordamerika eingeschleppt, vernichtete sie mehr als zwei Drittel aller europäischen Weinberge. Besonders schwer traf es Frankreich, wo der Schädling die besten Lagen im Burgund und Bordelais praktisch auslöschte....Man die Lösung bei den amerikanischen Wildreben, welche gegenüber dem Schädling resistent waren...«Deshalb kam man auf die Idee, europäische Edelsorten auf die Wurzeln robuster Wildreben zu pfropfen», eine Methode, die bereits bei den Römern bekannt war und noch heute im Obstbau Anwendung findet. Hier den ganzen Bericht lesen 

05. Juni 2021

 

Martin Walker

 

Französisches Roulette

Der dreizehnte Fall für Bruno. 
Chef de police.

2021, Diogenes Verlag, Zürich
292 Seiten, ISBN 978-3-257-07118-4

"Bruno bedankte sich für den Hinweis, lehnte sich in seinem Schreibtischstuhl zurück und schaute durchs Fenster über die alte Vézère-Brücke hinweg auf den Felsrücken, der das Tal im Norden flankierte. Das Château lag am anderen Ende dieser Erhebung, ungefähr fünf Kilometer von Saint-Denis entfernt." In diesen zwei schlichten Sätzen (auf den ersten Seiten des Buchs) spiegelt sich das, was den Erfolg dieser Romanreihe von Martin Walker ausmacht. Eine sympathische Figur, Bruno der "Chef de police" im Städtchen Saint-Denis an der Vézère (die schon nach ein paar wenigen Kilometern in die viel grössere Dordogne fliesst), eine präzis beschrieben, erlebbare Landschaft, die zum Träumen und Geniessen verführt. Man kann dieses Saint-Denise, das eigentlich Le Bugue heisst besuchen und findet es genau so vor, wie es im Buch beschrieben ist. Die paar Details, die andern Dörfern im Périgord entliehen sind, fallen nicht auf. Hingegen findet man im Bistro, auf dem Dorfplatz, auf dem Markt, die Leute, denen man denen schon im Buch begegnet.  Nicht erst in diesem Buch, auch bei allen zwölf früheren Fällen, so sie meist gleich, ab und zu auch anders heissen. Weiterlesen hier

10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassen von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln. Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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05. Juni 2021

 

Bubikon-Wolfhausen

eXclusiv

Gemeindezeitung

 

Mit der 100sten Ausgabe der Bubiker-Gemeindezeitung (erscheint 4mal jährlich) hat sich nicht viel, aber doch einiges verändert. Vor allem ist sie nun auch online gegangen und hier unter https://www.buwo-exclusiv.ch jederzeit zu

erreichen. Herausgeber der Zeitung ist - entgegen dem Usus - nicht die Gemeinde, sondern ein Trägerverein. Dies hat den Vorteil, dass das Blatt "unabhängig" von der politischen Gemeinde ist. Der Nachteil liegt aber bei der Finanzierung (Inserate, Spenden, freiwillige Abonnements, Gewerbe) und damit auch das spärliche Erscheinen. Aktualität ist im 3monate-Rhythmus nicht zu schaffen. Gemeinden mit eigener, offizieller Gemeindezeitung wenden sich wöchentlich, oder wenigstens monatlich an ihre Bürger. Da hilft (vorläufig) auch der Auftritt im Internet nichts (oder nicht viel), denn da wird nur eine Kopie der gedruckten Ausgabe eingestellt. Dass eine "Gemeindezeitung" auch top-aktuell zu gestalten wäre, hat der rund zweijährige (private) Versuch der Buebbikernews eindrücklich bewiesen. Die Website ist noch aufgeschaltet, wird aber nicht mehr betrieben. Der damalige Initiant ist nun im Gemeinderat. Eine Nachfolge gab es leider nicht. Zu divergent die Interessen und zu aufwändig die Arbeit. Guter Journalismus ist eben keine Freizeitbeschäftigung, kein Hobby.

29. Dezember 2020

 

Publikation:

Kunst in Schweizer Verkehrskreiseln

auf www.swissinfo.ch

 

Für einmal eine Publikation zum Thema Verkehrskreisel, die allerdings bereits vor gut zwei Jahren auf swissinfo.ch erschienen ist. Meine älteste Rubrik auf dieser Website ist etwas "lahm" geworden, Corona geschuldet Die stark eingeschränkte Mobilität verunmöglicht das eigene entdecken von Kreiseln und vor allem da eigene Fotografieren.

"Steinmandli" in Andermatt. Künstler Hugo Rondinone. (Foto: Keystone/Urs Flüeler)
"Steinmandli" in Andermatt. Künstler Hugo Rondinone. (Foto: Keystone/Urs Flüeler)

Es ist aber mein Anliegen, Bilder von möglichst vielen Kreisel selber zu machen und eigene Recherchen anzustellen. Wenn es nicht anders geht, übernehme ich aber auch Bilder und Texte aus Publikationen. Und diese sind deutlich häufiger geworden: "Früher wurde das Dorfzentrum oder die Strasse, die in eine Stadt führte, mit einer alten Eiche oder einem Steinblock markiert. Heute stehen dort häufig Verkehrskreisel. In der Schweiz werden sie mit origineller Kunst gefüllt, was allerdings teuer und manchmal umstritten ist", schreibt Helen James in ihrem Artikel auf Swissinfo (SWI). Der Artikel enthält auch eine Serie von 14 Bildern auffälliger Verkehrskreisel in der Schweiz.

Weiterlesen hier

Zuerst waren es die kleineren Festspiele und Freilichtbühnen, die sich wagten, den Betrieb in diesem zweiten Corona-Jahr wieder aufzunehmen. Die grösste Veranstaltung - Bad Segeberg mit jährlich rund 400´000 Besuchern - musste schon früh "forfait" geben, unsicher war die Situation und zu gross das Risiko. Jetzt aber hat die zweitgrösste Bühne - Elspe im Sauerland - mit einem "Modellbetrieb" dieses Jahr wieder zu spielen.
Allerdings mit deutlich weniger Zuschauern und einem relativ strengen Sicherheits-konzept. Besucherinnen und Besucher müssen sich vorher online registrieren. Es gillt generell die GGG-Formel (genesen-geimpft oder getestet) als Voraussetzung für einen Besuch. Mehr erfahren hier

19. Mai 2021

 

Karl-May-Festspiele Mörschied:

Halbblut

 

Während die grossen Karl-May-Festspiele (Bad Segeberg, Elspe etc.) wegen der unsicheren Corona-Situation bereits absagen mussten, können die kleineren Spielorte noch hoffen, denn die Einschränkungen treffen sie viel weniger (Besucherzahl, Vorbreitung etc. Hier die erste Meldung einer geplanten Durchführung.

Mörschied ist eine Gemeinde (ca. 800 Einwohner) im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Seit1990 gibt es auch da eine Freilichtbühne, die jährlich in den Sommermonaten Karl-May-Festspiele veranstaltet.

"Vom 24. Juli bis zum 29. August – also parallel zu Dasing – soll Karl Mays „Halbblut“ an jedem Wochenende die Bühne an der Edelsteinstrasse unsicher machen. Dessen Darsteller und Pressesprecher Alexander Klein hatte bereits im Vorfeld immer wieder betont, alles dafür zu tun, um auch in diesem Jahr dem Virus zu trotzen... Die eigentlich für den 26. Juni vorgesehene Premiere wird also um vier Wochen verlegt. Die Mörschieder gewinnen dadurch mehr Zeit und Sicherheit, da auch jetzt noch nicht alle Fragen zu den Rahmenbedingungen abschliessend geklärt sind, etwa das Thema Unterkünfte. Sicher ist dagegen, dass nach dem bewährten Hygienekonzept gearbeitet wird, das bereits im Vorjahr für „Ölprinz 2.0“ galt und das nur eine begrenzte Anzahl Zuschauer pro Vorstellung zulässt." (Quelle: Karl May &CO)

23. Mai 2021

 

Elena Ferrante

 

Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

Roman                   

Aus dem Italienischen von Karin Krieger

2020, Suhrkamp, Berlin,
414  Seiten,
ISBN 978-3-518-42952-5

 

Was schreib ich über ein Buch, das ich sehr gut findet, mir aber nicht gefällt und (im nächsten Augenblick) was schreib ich über ein Buch, das ich überhaupt nicht gut finde, mir aber sehr gefällt. Ein Dilemma, das ich bei einer Lektüre noch nie so krass erlebt habe. Ein gutes Buch, ja aber… Vielleicht hilft es, wenn man – in der Reflexion – etwas genauer hinschaut. Da sind natürlich die Erwartungen. Elena Ferrante (Künstlername) hat zuletzt einen Bestseller geschrieben, eine vierbändige Neapolitanische Saga (2011-2014), die in viele Sprachen übersetzt und auch verfilmt wurde.  Es war nicht ihr erstes Werk, aber das, was sie über Grenzen hinaus bekannt, ja berühmt gemacht hat. Also doch so etwas, wie ein «Erstling». Was immer darauf folgt, wird an den Erwartungen gemessen.  Weiterlesen hier

18. Mai 2021

 

Kultur in Bubikon

 

fritz-menagerie

 

 

"der zeichner fritz marti aus bubikon hat diese tiere im Oktober und November 2020 geboren... diese bilder sind ohne vorzeichnen aus der Vorstellung heraus entstanden und möchten in eine zeit wo freude fast verloren gehen zu kreativer tätigkeit ermuntern..."

© by fritz Marti. Bubikon

Bilder anschauen


15. Mai 2021

 

Weinauktion:

 

Denz-Auktion 276

Donnerstag, 27. Mai 2021
17.00 Uhr im Hotel Widder, Zürich

Die Denz-Auktionen heissen nun so, wie sie schon lange heissen müssten (nachdem "Denz Weine" das renommierte Auktionshaus "Wermuth" übernommen hat).
Damit dürfte die Verwirrung - Firmengründer Franz J. Wermuth führt weiterhin auch eigene Auktionen durch - endlich beseitigt sein.  Die Denz-Auktion führt seine Saalauktionen jeweils an einem Donnerstag (um 17.00 Uhr) durch. Alle andern Auktionshäuser in Zürich an einem Samstag.

Neu: Die Auktion findet nicht mehr "am Fusse des Uetlibergs" statt, sondern (zum zweiten Mal in der Zürcher Altstadt (Zunfthaus zum Widder).

Katalog als PDF oder als Exel (zum Herunterladen)

  • Die letzte Auktion vor der Sommerpause 2021 ist jene des ältesten Auktionshauses in der Schweiz, "Steinfels". Sie findet an zwei Tagen am
    11. Juni 2021 als eAuktion Online (Auktionskatalog) +
    12. Juni 2021 als Präsenzauktion (Pfingstweidstrasse 6. Zürich) (Auktionskatalog) statt. Auch am 12 Juni (Saalauktion) ist es möglich per Internet live am Präsenzteil teilzunehmen.

Beide Auktionen werde ich sowohl im Vorfeld (Tipps) als auch nach der Auktion wie üblich hier kommentieren.

14. Mai 2021

 

Ausstellung:

 

Fredy J. Ambroschütz
                                     Bildhauer

Ateliergarten Carolyn Heer
Wildsbergstrasse 10. 8606 Greifensee

Eröffnung
Samstag 29. Mai und Sonntag 30. Mai
jeweils ab 14.00 bis 20.00 Uhr

 

Anschliessend täglich frei zugänglich von
10.00 bis 20.00 Uhr bis am 25. Juli 2021
An den beiden Eröffnungstagen sind in Anwesenheit des Künstlers 1-sündige Zeitfenster ab 14.00 Uhr geplant

(telefonische Anmeldung 076 473 20 29
ab Dienstag, 25. Mai von 10.00 bis 20.00 Uhr.)

"Aus meinen Werken lassen sich Geschichten spinnen, nicht nur in Worten, sondern auch in Gestalten und Figuren". sagte einmal Fredy Ambroschütz. Er ist ein hervorragender Geschichtenerzähler auch in seinen, an Äusserlichkeit streng reduzierten Figuren. So wird der Garten von Carolyn Heer zum Geschichtengarten. Informationen zu Künstler und Ausstellung

14. Mai 2021

 

Aufgeschnappt im Internet:
Empfehlenswerter Blog für
Karl-May-Interessierte

 

Wolfgang Hermesmeier

                                          Notizen eines Bücherwurms aus
                                          der Karl-May-Welt

Wie oft habe ich doch im Standard-Werk von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz nachgeschlagen. Vor gut zwanzig Jahren - ich war längst als Sammler unterwegs - da war sie wie eine "Erlösung", die Bibliografie der Editions-geschichte der Karl-May-Werke von 1913 - 1945. Zusammen mit Hainer Plauls "Illustrierte Karl May Biografie" habe ich mich langsam von der Praxis des Sammelns in die Sphären des Erfassens, der Ordnung, der Orientierung empor-
gearbeitet. Damals war das Angebot und die Nutzung des Internets bezüglich Karl May noch weit weniger verbreitet. Inzwischen gibt es viele Websites und Blogs, interessante, gute, zuverlässige und solche mit verbreiteter Social-Media-Geschwätzigkeit, Einer der interes-santesten neuen Blogs, mit Ankündi-gungen, Entwicklungen und Features), hat

der "Bücherwurm" Hermesmeier aufgegleist. Es lohnt sich da herumzustöbern und, und das eine oder andere als Hinweis, Information oder Wissenserweiterung zu speichern. Auch Karl May ist eben schon tüchtig viral unterwegs. Da lohnt es sich, den Link zu zuverlässigen Websites zu speichern und sich nicht nur unterhaltend (was durchaus auch legitim ist) durch die Karl-May-Welt zu bummeln, sondern auch mit dem Anspruch, neuen Erkenntnisse und Entdeckungen und neuem Wissen zu begegnen.

12. Mai 2021

 

Kunstkatalog-Sammlung:

 

Sophie Taeuber-Arp
Gelebte Abstraktion


                                          Ausstellung: Kunstmuseum Basel - 20.03.–20.06.2021

                                                              The Museum of Modern Art, New York

Die Schweizerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) war eine Pionierin der Abstraktion. In ihrem interdisziplinären Schaffen ebnete sie mit scheinbar spielender Leichtigkeit die althergebrachten Grenzen zwischen Kunst und Leben ein. Die Experimentierfreude der Avantgarde-Zirkel von Zürich und Paris, denen sie angehörte, und ihre kunsthandwerkliche Ausbildung und Lehrtätigkeit verschmolzen zu einer gelebten, angewandten Abstraktion, mit der sie nahezu alle Lebensbereiche gestaltete. Bei ihrem tragischen Unfalltod 1943 umfasste ihr Œuvre Textilien wie Kissen und Tischdecken, Perlarbeiten, ein Marionettentheater, Kostüme, Wandmalerei, Möbel, Architektur, Grafikdesign, Malerei, Zeichnung, Skulptur und Reliefs.  Weiterlesen hier

12. Mai 2021

 

Sophie Taeuber-Arp & Hans Arp :

Cooperations – Collaborations

 

Ausstellung Hauser & Wirth, Publischera
                                              Rämistrasse 5, Zürich
                                              0
9. April – 26. Juni 2021 (Di.- Fr. 10.00-18.00)

Zeitgleich mit der grossen Sophie Taeuber-Arp-Retrospektive im Kunstmuseum Basel präsentiert Hauser & Wirth Publishers HQ in Zürich die Ausstellung Sophie Taeuber-Arp & Hans Arp: Kooperationen - Kollaborationen.

Die Schau versammelt eine Auswahl seltener Künstlerpublikationen von Sophie Taeuber-Arp und Hans Arp aus der Sammlung von Daniel Segmüller und Ruth Seiler.

07. Mai 2021

 

Eric de Kermel

 

La Libraire
de la Placer aux Herbes
Roman

 

2017, Editions J'ai lu,  Paris
Taschenbuch, 286 Seiten, Französisch
ISBN 978-2-290-16354-2
Illustrationen: Camille Penchinat

Die Vorstellung, dass Nathalie, das Herz der Buchhandlung am «Place aux Herbes» im südfranzösischen Städtchen Uzès die Geschichten nicht selber erlebt und erzählt hat und auch mich in ihrem kleinen Bücherladen empfangen und beraten würde, fällt mir schwer. Ich habe Nathalie kennengelernt, von der ersten bis zur letzten Seite, und darüber hinaus. Doch ich weiss – ich wusste es schon, bevor ich zu lesen begann – dass sie und ihre Gäste nur in der Fiktion des Autors lebten, dass sie aber immer wieder in Uzès einziehen werden, sobald das Buch irgendwann und irgendwo von Menschen gelesen wird. Von Menschen, die Bücher lieben. Es gibt so vieles im Buch, das nicht nur in der Fiktion vorkommt, vieles was es auch in der Wirklichkeit gibt: die Buchhandlung in am «Place aux Herbes»; die Bücher, von Schriftstellerinnen und Schriftsteller die leben oder gelebt haben; das Leben im Städtchen, eingebettet in eine lange Tradition; in einer Gegend, in einer Landschaft, die es so noch immer gibt.   Weiterlesen hier

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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04. Mai 2021

 

Aufgeschnappt in der "Welt" vom
02. Mai 2021 in der Serie "Kopf des Tages"

 

Deutschlands beliebtester Autor
war ein Dieb und Betrüger

                                                 von

Karl May als Old Shatterhand  - (picture-alliance/akg)
Karl May als Old Shatterhand - (picture-alliance/akg)

"Als Erfinder von Winnetou und Old Shatterhand verehrten Generationen Karl May. Dass an seinen Romanen über den Wilden Westen ungefähr gar nichts stimmte, störte nicht. Ebenso wenig wie seine Vorgeschichte."

Nun folgt die Story, die zwar korrekt ist, aber so grell und so gar nicht auf dem Level der neueren Karl-May Rezeption. Eine Geschichte, die mehr als hundert Jahre zurückliegt und vielmehr Facetten aufweist als diese historische "Auf-waschung" im Stil des Boulevards ("Bild" lässt grüssen!"). Aber in seriöser Aufmachung unter dem Titel "Welt-geschichte". Die Serie ist auch via Facebook zu erreichen. Entsprechend gibt es da viele Kommentare (mehr als 40) in entsprechendem Social-Media-Ton (viel mehr Kommentare als zu den anderen Geschichten der Serie.

Hier der Link direkt zum Artikel            

03. April 2021

 

Zum Bild des Tages

vom 23. April 2021

 

Das Bild - tagesaktuell und spontan aufgenommen - war kein Irrtum. Aber der Text stimmte nicht. Der hübsche

Vogel, der den verblühten Löwenzahn bearbeitet, ist kein Buntspecht. Er hat sich zwar nicht gewehrt, so benannt zu werden, doch man hat mir versichert, es handle sich hier um den Stiegliliz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt. "Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen Sämereien von Stauden, Wiesenpflanzen und Bäumen zusammen." (Quelle: wikipedia)

30. April 2021

 

Besuch bei Karl May in Radebeul

 

Zwei Minuten in der Welt von Karl May.
                                                 Video: Pr
emiere am 26.04.2021

Dreharbeiten im Karl-May-Museum. 
Die Ostsächsische Sparkasse Dresden feiert ihr 200jähriges Bestehen. Katharina Walter vom Förderverein Karl-May-Museum Radebeul e.V. hat im Rahmen eines Förderungsprojekts ein Video geschaffen, für das es (zugunsten des Vereins) ein Preisgeld von 500 Euro gegeben hat.

30. April 2021

 

Gestorben:

 

Ruth Brändli
Redaktorin, Produzentin, SRF

Die "Urgesteine" des ehemaligen Fernsehens DRS, heute SFR, die während vielen, vielen Jahren am Bildschirm, in der Produktion, den Redaktionen, aber auch im Hinter-grund das Fernsehen in der Schweiz entwickelt, aufgebaut und geprägt haben, verlassen diese Welt, ich bin fast versucht zu sagen, reihenweise. Gerade jetzt, in Corona-Zeiten, wo ein Abschiednehmen meist nur noch medial möglich ist. Wer langjährigen Wegge-fährtinnen und Weggefährten - eigentlich Pionierinnen und Pionieren des Fernsehens - 

nicht einmal mehr das letzte Geleit geben kann, erlebt etwas, was man zwar als "der Welten lauf" zu bezeichnen ist, aber unglaublich traurig macht. Das Fernsehen wurde nicht aus dem Nichts erfunden, das Programm gestaltete sich nicht allein aufgrund immer wieder neuer technischer Möglichkeiten, sondern es waren Mens-chen die es während Jahren, ja Jahr-zehnten, entwickelt, gestaltet und geprägt haben. Und zwar im Sinn des kürzlich verstorbenen Fernsehdirektors, Peter Schellenberg, der sich immer dafür eingesetzt hat, "dass das Schweizer Fernsehen auch ethische Grundsätze verfolgt und die Menschen, auch die Zuschauer, nicht einfach nur zu Objekten macht."
Dafür aber braucht es - auch im Hintergrund - Macher und Macherinnen, wie Ruth Brändli, die In unserem Individualisten-Team Seele und Herz zugleich war, ohne es sein zu wollen. Sie war es einfach. Allen zugetan. Immer offen und hilfsbereit, immer gut drauf, immer da wenn man sie brauchte.Wir werden sie nie vergessen." (Mit diesen Worten hat heute Kollege Beat Hirt die traurige Botschaft von Ruth Brändlis Tod dem Team des ehemaligen "Sonntagsmagazins" per Mail übermittelt.)

27. April 2021

 

Weinauktionen:

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz Wermuth

Collection 13

 

Leicht "gespenstisch" war die Situation im Saal des Hotels Hilton - eine typische "Corona-Anordnung" - zwei Meter Abstand (nach allen Seiten) - alle Bietenden mit Schutz-maske, nur der versierte Auktionator ohne (während des Ausrufens). Es war wieder die erste (auf 25 Plätze beschränkte) Saalauktion seit dem Corona-Stop im Herbst. Allerdings ohne vorgängige Degustation (Auktions-Muster) und ohne die traditionellen "Häppli" in der Mittagspause. Es wurde pausenlos - gut drei Stunden - geboten, auf rund 630 Lots.

Wie immer waren die schriftlichen Gebote eine "solide" Grundlage für den Einstieg von (fast) jedem Angebot. Die Schätzwerte lagen meist über den konkreten Einstieg, sodass nur wenige (spezielle) Bieter-gefechte entstanden. Es gab auch (verhältnismässig) wenige extreme Abwei-chungen nach oben und nach unten. Die Nachfrage (wie üblich) bei "grossen" (be-rühmten) und kultigen Weinen, sonst eine Auktion "as usual". Eine detailierte Analyse folgt nach der Auktion der "Wein Börse) - siehe Katalog (links unten).

Weinauktion:

 

Weinbörse in Bad Ragaz
Samstag, 08. Mai 2021

10.00 Uhr bis ca.. 17.00 Uhr
Grand Hotel Quellenhof, Bad Ragaz

 

Es ist traditionelle die Lieblings-Weinauktion der Schweizer Weinfreunde und -sammler. Zwar auch bedeutend "internationaler" als noch vor Jahren und relativ gut mit dem Internet verbunden (Vorgebote und Nachauktion). Trotzdem treffen sich noch immer Weinfreund und -sammler zu einem kleinen "Familientreffen". Ob dies auch so sein wird in Corona-Zeiten und welche Einschränkungen es geben wird, weiss man noch nicht so genau. Zu erfahren hier auf der Website der Weinbörse (wo auch der Katalog herunter-geladen oder bezogen werden kann).

30. April 2021

 

Kultur in Corona-Zeiten:

 

Oper Fidelio
von Ludwig van Beethoven

 

Das Opernhaus Zürich bietet über das Wochenende eine weitere Produktion aus der Streaming-Reihe «Souvenirs» an. Auf der Website ist ab heute die Aufzeichnung der Oper Fidelio mit Jonas Kaufmann als Florestan kostenlos als Video on Demand abrufbar.

Die Aufzeichnung aus dem Jahr 2004 ist bis Sonntag, 22. Mai, 24.00 Uhr verfügbar.
Untertitel sind in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch verfügbar. Dafür im Video auf das Symbol mit dem «CC» klicken.

Gleichzeitig teilt das Opernhaus Zürich mit:"Alles neu macht der Mai – und so öffnen wir ab morgen, Samstag, den 1. Mai, endlich wieder unsere Türen für unser Publikum. Wenn auch nur vor 50 Zuschauer*innen, so freuen wir uns dennoch über eine ausverkaufte Premiere des

zweiteiligen Ballettabends Walking Mad mit Choreo-grafien von Edward Clug und Johan Inger.

Mit der Neuproduktion Viva la Mamma am Theater Winterthur mit Sänger*innen des Internationalen Opernstudios steht am 8. Mai bereits die nächste Premiere des Opernhauses vor der Tür.


18. April 2021

 

Tod eines Weggefährten:

 

Peter Schellenberg
Journalist, Medienschaffender,

sechzehn Jahre Fernsehdirektor

 

Um die Osterzeit im Jahr 1964 tauchten wir beide an der Kreuzstrasse in Zürich auf, in den engen Räumen der Informationsabteilung der damals noch jungen Institution Fernsehen der deutsch-sprachigen Schweiz.

Wir beide waren Cineasten, liebten also den Film und wollten ihn - jeder auf seine Art - irgendwie "erobern". Wir starteten unseren beruflichen Gang zur  gleichen Zeit, am gleichen Ort, mit dem gleichen Ziel: Filme zu machen. Dies war damals nur möglich in den noch ungefestigten Strukturen des noch sehr jungen Schweizer Fernsehens. Dies war das erste Team, das Peter Schellenberg (hier ca. 1968), fünfter von recht, zusammengestellt und geführt hat, um täglich die "Antenne" - eine 20minütige Sendung mit regionalen Themen - zu gestalten.

Weiterlesen hier

Peter Schellenberg war von 1988 bis 2003 im Amt. Solange wie keiner seiner Vorgänger. Schellenberg baute das damalige SF- und DRS-Programm um und schuf mehrere neue Sendungen. Keiner baute SF DRS so gründlich um wie er. "Schäll" setzte mit Sendungen wie "10vor10" auf Infotainment. "Lüthi und Blanc" und "Viktors Programm" brachten die notwendige Publikumsnähe, um im Kampf gegen die Privatsender zu bestehen. In seiner Amtszeit vervielfachte sich die Zahl der Konkurrenzsender auf rund  50. SF DRS konnte jedoch dank des Modernisierungsschubs den hohen Marktanteil von 42 Prozent halten. Weil sich Schälli 1997 mit seinem Konzept eines Senders auf zwei Kanäle beim Bundesrat definitiv durchsetzte, konnte SF DRS danach mit doppelter Kraft um die Gunst der Zuschauer buhlen. Schälli war der beste und innovativste Fernsehdirektor, den wir je hatten.  Danke Schäll !"

15. April 2021

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz Wermuth

Weinauktion
Collection 13

 

Endlich kann ich die Beobachtung und Berichterstattung der vier bedeutenden Anbieter in Zürich wieder aufnehmen, in der Hoffnung, es sind bald wieder Präsenzauktionen im grösseren Rahmen möglich. Seit rund zwanzig Jahren beobachte, vergleiche und kommentiere ich den Wein-Auktionsmarkt, im Wissen und in der festen Überzeugung, dass sich nur so Trends und Entwicklungen im Bereich Wein frühzeitig erkennen lassen.

Beim Wein geht es nicht nur um einen (bedeutenden) Markt, sondern - bei einem bestimmten Segment - auch um die Bedeutung für "Sammler". Natürlich gibt es die "Sammler", die mit dem Produkt Wein "spekulieren" (d.h. Kaufen und Ver-kaufen), natürlich gibt es die Händler, die auch "alte" Weine (Jahrgänge, Kultweine, Prestigeweine etc.) anbieten (und dafür auf Auktionen einkaufen). In meinen Auktions-berichten wende ich mich vor allem an die "kleinen" Sammler, welche ihre Sammlung hüten und pflegen (und vor allem immer wieder ergänzen). Sie sind besonders auf "Trendinformationen" angewiesen, denn kaum ein Sammelgebiet ist von so vielen Faktoren (Markt, internationale Entwick-lungen, Ernte, Mode etc.) wie eine gepflegte Weinsammlung. Corona hat auch den Wleinmarkt tüchtig durch-einander geschüttelt, so dass erste Einschätzungen (für Sammler) - nach dem  Höhepunkt der Krise - besonders gefragt sind.

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18. April 2021

 

Echo auf Neuerwerbung:

(Wer schreibt, dem wird geschrieben)

 

Bildpostkartenserie

Karl May Postkarte No. 1

Am 19. Februar 2021 habe ich hier in der Rubrik "Neueingänge 14" folgenden Eintrag gemacht: " Die Karte ist "gelaufen", und zwar am 10. November 1898 in Wien abgeschickt nach Herzogenburg (Niederösterreich) ins Augustiner-Stift. Absender auf der Vorderseite nur mit Vornahme "Gruss Wolfgang". Die Adresse: (schwer zu lesen).

Dazu folgende Mail erhalten: "Sehr geehrter Herr Zuellig, Ihren Blog habe ich eher zufällig

Stiftskirche Herzogenburg AU
Stiftskirche Herzogenburg AU

gefunden  und etwas gestöbert (man kann damit ja Stunden verbringen). Unter "Neueingänge 14" beschreiben Sie am  19. Februar 2021 eine gelaufene Nr. 1 der bekannten Fehsenfeld-Bildpostkartenserie. Bei der Entzifferung sind Sie unsicher. Der gesuchte Name heißt tatsächlich Frigdian Preleiterer. Ist wohl ein eher seltener Vorname. Google hat ihn aber gefunden, interessanterweise auch in Herzogenburg, denn den Grundstein für die dortige Stiftskirche legte 1743 Frigdian Knecht. Allerbeste Sammlergrüße - Wolfgang Hermesmeier"

(Wolfgang Hermesmeier beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Karl May – Schwerpunkt: Bibliografie und Werkgeschichte. Er publiziert seit 1998 – in den einschlägigen Magazinen der Karl-May-Szene, vor allem in Karl May & Co). Wolfgang Heresmeier hat jetzt auch einne eigenen Blog eingerichtet, der künftig auch einige exklusive Beiträge enthalten wird

https://www.karl-may.berlin/wordpress/archive/98 

Alle anderen Notizen betreffen derzeit Neuerscheinungen und Ankündigungen.

18. April 2021

 

Echo:

 

Wer schreibt, dem wird geschrieben...

 

Zum Tod von Hans Weiss schrieb MN:

"Hallo, mir bedauern habe ich heute bei der Suche nach Hans Weiss auf ihrer Homepag erfahren, dass Hans leider verstorben ist. Auch ich hatte über die Bücher Kontakt zu ihm und war auch schon vor vielen Jahren bei ihm in Flawil. Auch er kam bei seinen Touren nach Altstätten mich an der Arbeitsstelle zu besuchen. Wir hatten nur losen Kontakt und ich habe in vielleicht 3x im Jahr angerufen und ein wenig geplaudert. Letztes der Festnetznummer, die Hoffnung, dass er mal zurück ruft hat sich leider nie erfüllt. Da ist ein sehr angenehmer Mensch und fairer "Geschäftspartner" von uns gegangen. Schön, dass es noch Menschen gibt, die ihn  hier noch einmal aufleben lassen. Schöne Grüsse und alles Gute MN"

Herzlichen Dank für Anteilnahme und ihr schönes Echo. Ich werde zum Gedenken an den verstorbenen Freund in den nächsten Wochen nochmals einige Bildserien aus seiner Kamera hier veröffentlichen..  Peter Züllig

Hier die Beiträge, die deutlich älter sind als drei Wochen.

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie jederzeit zu finden. (Direktzugang zum Archiv ab März 2019)

13. April 2021

 

Karl-May-Museum

 

Kriegsbeil begraben

Der Skalp der Ojibwa-Indianer im Museum Radebeul  (Bild:dpa)
Der Skalp der Ojibwa-Indianer im Museum Radebeul (Bild:dpa)

"Nach jahrelangen Untersuchungen ist ein Skalp aus dem Karl-May-Museum in Radebeul an den US-Generalkonsul in Leipzig übergeben worden. Er nahm das umstrittene Stück am Montag zusammen mit dem Kulturattaché der US-Botschaft entgegen, wie das sächsische Kulturministerium mitteilte. Das Kuratorium der Karl-May-Stiftung habe der Rückführung des menschlichen Überrests zugestimmt." (Quelle: mdr)

"Die Regierung der Vereinigten Staaten, vertreten durch das US-Außenministerium, erhält die menschlichen Überreste als Verwahrerin im Namen des Sault Ste. Marie Tribe of Chippewa Indians. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch nahm als Vertreterin der Sächsischen Staatsregierung an der Übergabe teil. Während der Übergabe wurde das aktive Zusammenwirken mit der Sächsischen Staatsregierung, dem Auswärtigen Amt, der Botschaft sowie dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika betont." (Quelle: Leipziger Zeitung)

10. April 2021

 

Buchempfehlung:

 

Heide Kleffner
Matthias Meisner (HG.)

 

"Fehlender Mindestabstand"

Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde

Über Bücher schreibe ich hier oft und gern. Aber immer erst, wenn ich sie gelesen habe. Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen, zumindest nicht seriös, reflektierend und subjektiv beurteilend. Es liegt ja auch erst seit zwei Tagen auf meinem Pult. Gestern Nacht konnte ich nicht schlafen und tat das, was ich oft tue: querlesen. Weil mich der Inhalt so bewegt hat, dass ich anschliessend noch schlechter schlief, stelle ich es schon jetzt hier auf die Website, in der Überzeugung, dass eine Verzögerung der Verbreitung des Inhalts schlicht nicht zu verantworten. Es gibt zwei weitere, ganz persönliche Gründe, warum ich mein "Prinzip" de "Gelesen" für einmal durch-breche. Vor einiger Zeit habe ich mich im Bereich "Gesundheit" (zwar nicht enthusi-astisch), wenig aktiv, aber doch überzeugt einer Bewegung angeschlos-sen. Und plötzlich sah ich mich aber inmitten wirrer "Verschwörungstheorien", die nichts mit dem ursprünglichen, konkreten Anliegen zu tun haben. Schlimmer noch: ich wähnte mich in einer Ecke der "rechten" und "ganz rechten Politik". Fluchtartig habe ich diese Szenerie "der Netzwerke von Demokratiefeinden" verlassen (bevölkert von Menschen, die dauernd von "Freiheit, Selbstbestimmung und Zwang" sprechen). Der andere Grund, das Buch - allein aufgrund des Querlesens und glaubwürdigen Empfehlungen - hier wärmstens zu empfehlen, ist eine Meldung in der Tagespresse. "Jeder 10te in der Schweiz glaubt an Verschwörungstheorien."

Weiterlesen hier

07. April 2021

 

Abgesagt!

Festspiele in Bad Segeberg

 

Beitra NDR zus Situation der Karl-May-Spiele
Beitra NDR zus Situation der Karl-May-Spiele

"Statt der Karl-May-Spiele soll es in der Kalkbergarena im Sommer ein Ersatzprogramm geben. Mit kleineren Veranstaltungen will die Geschäftsführung den finanziellen Verlust zumindest ein bisschen kompensieren. "

Diese aktuelle Information in einem Beitrag des NDR-Magazins (Schleswwig-Holstein) .. Dieser Beitrag (auf das Bild rechts klicken) ist noch bin 17. April verfügbar. Nachher aus rechtlichen Gründen gesperrt

  • Anhaltende Corona-Krise lässt Spielbetrieb am Kalkberg nicht zu
  • Geschäftsführerin Ute Thienel: „Das Risiko wäre einfach viel zu gross“
  • Alexander Klaws reitet auch im nächsten Jahr als Winnetou
  • Sascha Hehn und Katy Karrenbauer bleiben die Gaststars

"Freunde der Karl-May-Spiele müssen sich noch ein weiteres Jahr gedulden. Das neue Abenteuer „Der Ölprinz“ kann aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie erst 2022 gezeigt werden. Das gab Geschäftsführerin Ute Thienel in Bad Segeberg bekannt. „Wir hatten gehofft, dass Winnetou in diesem Sommer zurückkehren kann, aber leider ist das nicht möglich“, bedauert Ute Thienel. „Das Risiko wäre einfach viel zu gross.“ Durch die voranschreitenden Impfungen könne man auf ein Abflauen der Pandemie hoffen. „In ein paar Monaten werden wir alle geimpft sein, aber für die Karl-May-Spiele 2021 kommt diese Entwicklung zu spät.“ Daher habe der Aufsichtsrat der Kalkberg GmbH unter Vorsitz von Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld schweren Herzens entschieden, den Spielbetrieb erst im Juni 2022 neu zu starten."

30. März 2021

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

kunst der vorzeit

 

Felsbilder der Frobenius-Exeditionen 
                                               Ausstellung Museum Rietberg, Zürich
                                               vom 12. März bis 11. Juli 2021

Herausgegeben von: Karl -Heinz Kohl, Rirchard Kuba, Hélène Ivanoff

280 Seiten, ISBN 978-3-7913-7884

"Die 120, teilweise meterlangen Werke, die getreue Abmalungen von Original-bildern sind, waren dem hiessigen Publi-kum wie ein Fenster zurück zu den Zeiten ihrer Urahnen und deren bildnerischer Darstellung. Durch die Bildkopien der Frobenius-Expeditionen wurde diese Kunst der Vorzeit überhaupt erst transport-, druck- und ausstellungsfähig. Fast noch bemerkenswerter ist heute aber, dass diese vorwiegend von Künstlerinnen angefertigten Kopien in vielen Fällen zu veritablen Originalen geworden sind, da viele der Vorlagen unterdessen unwiederbringlich zerstört und verloren sind." (NZZ13.03.2021)  (Weiterlesen hier)

In einer erweiterten Übernahme vom Frobenius-Institut zeigt das Museum Rietberg die Ausstellung «Kunst der Vorzeit – Felsbilder der Frobenius-Expeditionen», nachdem sie bereits mit grossem Erfolg im Berliner Martin-Gropius-Bau und dem Museo Nacional de Antropología in Mexiko City zu sehen war. Film produziert von Albert Lutz

Annett Bhagwati:   Vorwort und Dank  (S.8)

Karl-Heinz Kohl:    Einleitung  (S.12)

Südliches Afrika 1928-1930  (S.18)

Entstehungsgeschichte  (S.52)

Richard Kuba:       Aus Wüsten und Höhlen in die

                           Metropolen: Die Felsbildexpeditionen
                           von Lo Frobenius  (S,54)

Janos Kubassek:  Laszlo Almasy: Reisebegleiter des

                           deutschen Ethnologen Leo Frobenius

                           (S.70)

Gisela Stappert:    Die Kunst des Kopierens  (S.72)

Gisela Stappert:    Zeichenkünstler: Die Malöerinnen und

                           Maler der Felsbildexpeditionen von

                           1913 bis 1930  (S.79)

Elisabeth Krebs:   Felsbilder Kopieren  (S.100)

Bernhard Steck:    Leo Frobenius und Bilderrätsel der
                           (S. 102)     


Foto:Siegfried Kettling "Eseleien"
Foto:Siegfried Kettling "Eseleien"

31. März 2021

 

Aufgeschnappt auf Facebook (gefunden bei:
Heinrich Von Mansbach am 28.März 2021

 

Oxford: Ist klassische Musik kolonialistisch?

Universität will Mozart und
                                         Beethoven einschränken  (Quelle: Stern)

Kommentare auf Facebook:

"Durch Mozart und Beethoven werden rassistische Ideen der weißen Vorherrschaft verbreitet. Sagen Professoren an der Uni #Oxford. Schade, dass sogar ehemalige Eliteunis inzwi-schen zu Irrenhäusern geworden sind.""Alle Menschen werden Brüder" ist ja auch der Inbegriff des Bösen."
"Ich finde es schade, wie gesellschaftlich wichtige Anliegen wie der Kampf gegen Rassismus von solchen Theorien ad absurdum geführt werden."

"Absurde Verschwörungen haben gerade Hochkonjunktur. Da sind wohl Geistesfürze durch die Kuppel geflogen.

31. März 2021

 

May-nungen
Karl May Club Österreich
Nummer 15 / 2021

 

In Coronazeiten, wo das "Club- oder Vereinsgeschehen" praktisch lahmgelegt ist, bekommt die interne Kommunikation eine ganz andere - viel grössere - Bedeutung. Währen die einen - zum Beispiel die Karl-May-Freunde Münsterland - vor allem auf ihren Facebookblog setzen, geht es bei den Wienern etwas weniger hektisch zu und her, aber nicht weniger interessant. Durch die klaren Strukturen in ihren "Vereinsnachrichten" wird doch recht gut und einigermassen umfassend informiert.  Weiterlesen hier,

20.März 2021

 

Der SVP ins "Vergissmeinnicht" geschrieben

     Die unmögliche Tatsache

       Christian Morgenstern (1871-1914)

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Strassenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

 

"Wie war" (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
"möglich, wie dies Unglück, ja -: dass es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, - kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht ?"

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!


                                                           Für alle, die das Klein-

Anlass für den Eintrag  im               gedruckte nicht mehr lesen Gästebuch der SVP                          können:                                   

Und er kommt zu dem Ergebnis:
"Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil", so schliesst er messerscharf,
"nicht sein kann, was nicht sein darf."



19. März 2021

 

Gastkommentar

 

Corona-Pandemie:
Massnahmen-Streit, Corona-Politik, Covid-19-Erkrankung
                                    
von Peter Flubacher

Unser "Philosoph" hat sich mit der Corona-Situation beschäftigt. Seine Gedanken in einer Folge von vier Beiträgen. Heute vierter und letzter Teil:

Das Impf-Egoisten-Paradoxon

Die Kritik an der Impfstoffbeschaffung ist nicht angebracht, denn man weiss erst heute welcher Hersteller die Zulassung erreicht, das konnte man vor 6 Monaten noch nicht wissen. Zudem zeigt sie den National-Egoismus auf, denn jede Impfdosis, die hier verfügbar ist, fehlt in einem anderen Land. Auch sagt die bestellte Menge noch nichts über die frühzeitige Verfügbarkeit aus.

Sind Menschen in einem Land wertvoller als in einem anderen Land, dass sie früher geschützt werden müssen? Sollte nicht das Gesundheitspersonal, welches die Covid-19-Kranken pflegen muss, weltweit zuerst geimpft werden? (Rechts Zeitungsausschnitt Tagblatt)

Weiterlesen hier

 (Foto: imago images/Michael Matthey)
(Foto: imago images/Michael Matthey)

Ab 16. März ist das Karl May Museum Radebeul wieder geöffnet. Nach über vier Monaten werden die Villa Shatterhand, die Villa Bärenfett und der Museumspark unter Auflagen für kleine und grosse  Gäste wieder zugänglich sein.

Allerdings gibt es Einschränkungen, die zu beachten sind:

    Terminbuchung bis am Vortag.

     Verkürzte Öffnungszeiten vom 10:00
     bis 16:00 Uhr.

     Maximale Anzahl an Besucherinnen und Besuchern (30)

     Mindestabstand auf dem gesamten Museumsgelände 

     Maskenpflicht

     Hygienemassnahmen sind verstärkt

     Gruppenführungen und Veranstaltungen fallen aus

     Besuche von Familien und kleinen Gruppen bis 10 Personen sind möglich,

27. April 2021

 

Zugang zum Archiv

 

Seit Jahren ist der Zugang zum Archiv meiner Website suboptimal, das heisst kompliziert und unvollständig. Deshalb
                                        habe ich seit April 2019 einen einfacheren (geordneten) Zugang geschaffen. Alle Beiträge ab diesem Datum sind direkt über dieses Archivverzeichnis zu erreichen.  Im Menü (rechts) über Archiv Direktzugang ab April 2019. Auf dieser Seite sind alle Beiträge nach Rubriken aufgelistet (alphabetisch) und mit direktem Link in die Archivschubladen versehen (antippen!). Die Suche mit Stichworten kann dann via CTRL+F (Suchfunktion) erfolgen. Im Augenblick sind immerhin 312 Texte (mit Bildern) so abgelegt.