Freuden und Leiden eines Sammlers

27. September 2022

 

Krise des Buchs

von Peter Züllig

 

Das Börsenblatt meldet: «Immer weniger Jugendliche lesen Bücher». Lehrer und Erzieher klagen: «Krise des Buchs». Das Bücherregal in der guten Stube, Visitenkarte des Bildungsbürgers, wurde längst verbannt. Bits und Bytes haben die Macht übernommen. Sie sind bequemer und verflüchtigen sich rascher. Und die, die sich professionell mit dem Buch befassen, jammern und rufen nach Subventionen für ihre Leistung als Gralshüter der Bildung. Sie tun so, als wären sie ewig jammernde Bauern. Beide, Bauern und Buchhändler sind zuständig für unsere Landesversorgung, die einen für die Bäuche, die andern für die Köpfe. Und sie sind gnadenlos. Bücher, zum Beispiel, sind im Ausland mehr als ein Drittel billiger. Warum? Das kann kaum jemand glaubwürdig begründen. Bauern und Buchhändler, sind geschützte Institutionen, quasi systemrelevant! Doch die Alltagserfahrung (und Wahrnehmung) ist eine andere: Buchhandlung im Bahnhof der grössten Stadt der Schweiz. Mein Anliegen: Kauf eines aktuellen Bestsellers von einem Schweizer Autor, herausgegeben in einem renommierten Verlag. Im Augenblick nicht auffindbar, nicht erhältlich. Immerhin werde ich von der netten Verkäuferin zur Konkurrenz geschickt. Ein anderes Beispiel: Bestellung bei einem Buchklub. Eher ein Aussenseiterbuch, aber durchaus aktuell und noch im Programm (Motto: x-Prozent günstiger!). Endlose Vertröstungen, bis – nach längerer Zeit – die Bestellung gestrichen wird. Begründung: nicht erhältlich. Also: Bestellung bei einem noch grösseren Internet-Anbieter. Zwei Tage später ist das Buch (per Post) da. Noch ein Beispiel. Situation in einer etwas kleineren – aber bekannten Buchhandlung – wo wir schon als Studenten Literatur gesucht und bezogen haben: «Der rote Diamant» von Thomas Hürlimann liegt natürlich auf. Doch die Verkäuferin ist so mürrisch und unfreundlich, dass ich daran bin, die Buchhandlung (ohne Kauf) zu verlassen. Alles nur Zufall? Oder vielleicht doch mit ein Grund für die viel zitierte «Krise des Buchs.»      (242)    

Hier alle bisher veröffentlichten Kolumnen                           

05. Oktober 2022

 

 

Direkt zum „Bild des Tages“

29. September 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

Zeitungsartikel zumThema:
Kulturelle Aneignung,Indianer, Woke...


21. Juli 2021

 

Sammlerecke

 

Die «Sammlerecke» erscheint etwa einmal in drei Wochen.
Sie beleuchtet Probleme, Hinweise, Beurteilungen, Erfahrungen, Tipps etc.aus dem Bereich des Sammelns.


Heute:
26. August 2022

"Hoffnung"  (037)

Zitat von Vaclav-Havel -an der Giebelwand eines Wohnblocks in Weimar. (Foto:wikipedia)
Zitat von Vaclav-Havel -an der Giebelwand eines Wohnblocks in Weimar. (Foto:wikipedia)

Sammeln ist auch Ausdruck von Hoffnung, obwohl dies von Sammlerinnen und Sammlern nur selten wahrgenommen und schon gar nicht ausgesprochen wird. Es ist jener Teil des Sammelns, welches das Bewahren in den Vordergrund stellt: das Schützen, das Erhalten, das Behalten. Sicher gehört dies  – nicht unwesentlich – zum Sinn des Sammelns. Stichwort: Der Vergangenheit eine Zukunft geben. Auch wenn dies grossherzig und überzeugend klingt, steckt dahinter ein grosses Stück Hoffnung. Die Hoffnung, die Endlichkeit in einem kleinen Bereich zu überwinden. Sammeln lebt also auch vom «Prinzip Hoffnung». Von der Hoffnung, ein «Werk» schaffen zu können, welches die Endlichkeit zumindest herausfordert. Von Unendlichkeit wagt keine Sammlerin, kein Sammler, zu reden. Es bleibt – meist – bei der Hoffnung, die beim Sammeln einen wichtigen Platz einnimmt.

Weiterlesen hier in der «Sammlerecke»

05. Oktober 2022

 

Das Neuste zuerst

27. September 2022

 

Viertes Treffen des
Karl-May-Freumndeskreises

Samstag: 15. Oktober 2022
im Kloster Einsiedeln

Lorenz Hunziker, der Leiter des Freundes-kreises schreibt: "Liebe Karl-May-Freunde
Der heisse und vor allem trockene Sommer hat einem nassen und kühlen Spätsommer Platz gemacht. Doch wir wollen auch das positiv sehen. Nachdem wir in der letzten Zeit nur negative Schlag-zeilen lesen konnten, füllen sich sich die Stauseen wieder und die französischen AKWs, die fast ganz Europa mit Strom versorgen, können ihre Brennstäbe wieder kühlen. Somit verzögert sich eine allfällige Stromknappheit.Doch nicht verzögern wollen wir unser nächstes Karl-May-Treffen. Gerne lade ich darum ein zum Vortrag von Bruder Gerold „Heinrich Bossard - Schilderungen aus Amerika“ im Kloster Einsiedeln.

Zu einem gemütlichen Zmittag treffen wir uns um 11.30 Uhr im Restaurant Schifflände vis à vis vom Bahnhof Einsiedeln. Nach dem Essen spazieren wir zum Kloster"
Ich bitte um Anmeldung bis zum 09. Oktober 2022                              Lorenz

Bild des Tages 05. Oktober 2022 (Bild 3859)

 05. Oktober 2022 - Der Admiral, ein Reisender, der sich gern im Rebberg tummelt
05. Oktober 2022 - Der Admiral, ein Reisender, der sich gern im Rebberg tummelt

Seit neun Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit. (zurück)
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

19. September 2022

 

Dominik Landwehr  (Kommunikation, Medien, Projektmanagement, Kulturprojekte, Winterthur)

 

"Wochenmarkt in Suvereto"

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

03.07.2022 Aufgeschnappt Karl May:

         Indianer

19.076.2022 Bildspaziergang:

         "De Stumpf im Sumpf"

16.06.2022 Neueingang Kunstkataloge:

         Friedrich Dürrenmatt

15.06.2022 Aufgeschnappt Karl May:

         Bad Segeberg: Hinter den Kulissen

13.06.2022 Aufgeschnappt Karl May:

         Der Schuh des Manitou

09.06.2022 Erinnerungen:

         Ursi, unsere Nachbarin

01.05,2022 Dorfgeschichten;

         Fronleichnam

04.06.2022 Kunstkataloge:

         Georgia O`Keeffe

06.06.2022 Aufgeschnappt Karl May:

         Darf man noch Indianer sagen?   

06.06.2022 News Karl May:

         "Der junge Häuptling Winnetou"

06.06.2022 Ärgernis:

         Sprachgebrauch

31.05.2022 Karl May Freundeskreis:

         Die Welt eines Phantasten

22.05.2022 Klassentreffen:

         Primarschule Jona

15.05.2022 Karl--May-Freundeskreis:

         Friede auf Erden

06.06.2022 Floating-Kugelschreiber:

         Paris

31.05.2022 Aufgeschnappt Karl May:

         Sprachwächter

08.05.2022 Aufgeschnappt:

         Der nackte Winnetou


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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21. September 2022

 

Neuauflage Karl-May-Werk:

 

HKA (Historisch-kritische-Ausgaben)

Dorfgeschichten

 

"Karl May schrieb nicht nur über den "wilden Westen", sondern auch Geschichten über seine eigene Heimat, das Erzgebirge. Diese sind nun im Auftrag der Karl-May-Gesellschaft in Radebeul neu als Buch herausgegeben worden.".

Bericht in der "Sächsischen Zeitung" am 20. September 2022 von  Silvio Kuhnert.

(vergrössern mit Klick auf die Seite oben)

Die aktuelle Diskussion um Karl May und seinen Winnetou beschert dem Verlag und den Freundeskreisen eine hohe Aufmerksamkeit.

Bericht im MDR vom 19. September 2022 im "Sachsenspiegel". Der Beitrag ist noch bis 26. Oktober in der Mediathek von ARD erhältlich. Um den Beitrag zu starten, unten  auf das Buch klicken.

Bereits 1965 hat der Karl-May-Verlag, Bamberg ein wunderschöne Reprint-Ausgabe dieses Erstlings-werks von Karl May herausge-geben. Der Original-Band von  1903 wird heute für rund 200 Euro gehandelt.


20. September 2022

 

Kugelschreiber-Sammlung

 

Rom  (309)

 

Kein Floating-Kugelschreiber wie üblich, sondern ein Dreher mit vier Bildern. Eigentlich gehört er nur als Vorläufer in die Sammlung und als Beispiel älterer (und auch neuerer) Mechanismen bei den Kugelschreibern,

Das Kolosseum, der Trevi-Brunnen, die Engelsburg, der Petersdom

Weiterlesen hier

10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassen von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln. Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

Bild: swisstopo
Bild: swisstopo

13. August 2022

 

Kreiselkunst:

 

Kreisel bei Corsier-sur-Vevey
mit Charlie Chaplin

(Google)
(Google)

Wer diesen Kreisel erreicht, und der Spur von Charlie Chaplin folgt, der hat wohl sein Ziel gleich erreicht: "Chaplins World" ist ein 2016 eröffnetes Museum  Corsier-sur-Vevey. Es befindet sich in der denkmalgeschützten Villa Manoir de Ban, die dem britischen Komiker, Schauspieler, Regisseur und Komponisten Charlie Chaplin von 1953 bis zu seinem Tod 1977 als Wohnsitz diente. Es gibt eine ganze Reihe von Statuen des Künstlers, die an vielen Orten und in vielen Stätten stehen.

Statue von John Doubleday
Statue von John Doubleday

 Die berühmteste ist die Londoner-Staue von John Doubleday, 1981 geschaffen, und mit kleinen Abänderung auch in Vevey aufgestellt ist. Die Stadt hat insofern eine besondere Beziehung zu Chaplin, da er in Corsier-sur-Vevey seine letzten Lebensjahre bis zu seinem Tod verbrachte. Fast alle weltweit existierenden Chaplin-Statuen ähneln in Haltung und Gesichtsausdruck der London-/Vevey-Version. Mit einem thematischen Rundgang auf 1850 m² setzen das Manoir de Ban und sein Hollywood-Studio den Humor und die Emotion in Szene, die Charlie Chaplin so sehr am Herzen lagen und die ganze Welt erobert haben. Dank dem Know-how von Grévin begegnet man auf der Besichtigung vielen lebensechten Wachsfiguren. Gross und Klein können nicht umhin, hier Selfies zu machen, sei es mit Charlie Chaplin und «The Kid» – einer berühmten Figur aus einem seiner grössten Filme –, oder mit Einstein, den Chaplin bewunderte. Im «Studio», in dem Londoner Strassenzüge nachgebaut wurden, ist alles vorhanden, damit sich die Besucher in allen Posen vor den berühmtesten Kulissen dieses grossen Meisters der 7. Kunst ablichten können. (Quelle: wiki und chaplins World)

22. Juni 2021

 

In eigener Sache:

 

Verkehrskreisel

 

Vor sieben Jahren, am 27. Februar 2015, habe ich diese Rubrik auf meiner Website eingerichtet. Zuerst nur mit einem Foto eines Kreisels, später mit Beschreibungen, Situierung und  oft auch mit einer Würdigung des Künstlers. 86 Kreisel sind es geworden. Die Anregung stammt von meinem langjährigen Freund Hans Weiss (täglicher Wettstreit um das "Bild des Tages"), der auch viele gute Aufnahmen selber beigesteuert hat.

Die nicht ganz ungefährliche Fotografiererei mitten im Verkehr wurde ihm allmählich zu mühsam (und gefährlich), sodass ich die meisten Kreisel selber aufnehmen musste. Vor etwas mehr als einem halben Jahr ist nun Hans gestorben. Sein letztes Bild stammt von seiner Fahrt zum Pflegeheim. Zudem kam "Corona", welche die "Beweglichkeit" auch für Chronisten stark eingeschränkt hat. So ist dieser Rubrik nicht nur eingeschlafen, sogar fast "mitgestorben". In Andenken an meinen Freund möchte ich die Rubrik, die Hans angeregt und bis zum Schluss begeistert hat, weiterführen, denn auch ihm waren gut gestaltete Kreisel eine Freude. Vielleicht lässt auch Corona die Bildspaziergänge wieder häufiger zu.

Hier die Beiträge der letzten Wochen

 

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15. September 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung

Dreissig

Weihnacht- und Neujahrskarten
aus dem Karl-May-Verlag

 

Ein Sammelobjekt, das nur selten in Sammlungen auftaucht, weil es nach Gebrauch in der Regel weggeworfen wird (als Dokument auch wenig Bedeutung hat) und meist als nicht-sammelwürdig eingestuft wird. Doch es sind gerade solche "Kleinigkeiten", welche einiges über den Zeitgeist, die Entwicklung und Schwerpunkte (eines Sammelbereichs) aussagen können. Hier dreissig Neujahrs- und Weihnachtsgrüsse aus den Jahren 1962 bis 2011,

               2000/2001                                   2002/2003                            2003/2002

Dies sind drei Beispiele (Angaben immer Weihnacht und Neujahr) im ähnlichen Stil. Kleine Raritäten, welche eine Sammlung interessant und aussagekräftig werden lassen.

Hier können alle gesammelten 30 Neujahrskarten betrachtet werden (nur die Bildseite)

19. September 2022

 

Alex Campus

Susanna
Roman

2022, Carl Hanser-Verlag, München
286 Seiten, ISBN 978-3-446-27396-2

Endlich wieder einmal ein Buch, das mir gefallen hat. Ob es besser ist, als andere Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, weiss ich nicht. Es hat mir besser gefallen. Natürlich stelle ich mir sofort die Frage: warum? Gefallen oder nicht gefallen, ist kein griffiges Kriterium einer Buchbesprechung. Aber ein entscheidender Faktor für den Spass. Es ist ein ernstes Buch, das vergnüglich ist und es ist vergnüglich, weil es ernst ist. Seine Ernsthaftigkeit entwickelt sich nicht aus Moralgebärden, vielmehr aus seiner Beiläufigkeit. Geschrieben in einem Stil, in dem kaum Fragen gestellt, sondern Antworten gegeben werden. Verblüffend klar, einfach, logisch. Nahe am Leben, an den Empfindungen, am Gefühl vom Leben. Die Handlungen in einer Kulisse, aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Schilderungen, in der Aussage, durchaus aktuell, zeitnah.

Weiterlesen hier

11, September 2022

 

Nachrichten und Mitteilungen
der Karl-May-Gesellschaft

Ausgaben Nr. 213

 

Soeben erschienen, die zwei Publikationen (Mitteilungen und Nachrichten) der Karl-May-Gesellschaft. Sie enthalten (wie immer) wertvolle Ergänzungen und Aufsätze zum aktuellen Stand der Karl-May-Forschung (Mitteilungen) und Nachrichten zum den Aktivitäten der KMG, des Verlags und der beiden Karl-May-Stätten, Museum Radebeul und Karl-May-Haus Hohenstein-Ernstthal, wie auch Besprechungen der neusten Publikationen rund um Karl May.


14. September 2022

 

Ausstellungskatalog:

 

Mondrian Evolution      (066)

 

Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel vom 05. Juni  bis
09, Oktober 2022

264 Seiten mit 308 Abbildungen
ISBN 978-3-7757-5236-7

"Anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers widmet die Fondation Beyeler dem niederländischen Maler Piet Mondrian eine umfassende Ausstellung. Als einer der bedeutendsten Künstler der Avantgarde-Bewegung hat er die Entwicklung der Malerei von der Figuration zur Abstraktion massgebend geprägt. Mondrians frühes Werk wird von der niederländischen Landschaftsmalerei des späten 19. Jahrhunderts bestimmt, aber auch Symbolismus und Kubismus waren von grosser Bedeutung für ihn. Erst ab Anfang der 1920er Jahre konzentriert sich der Künstler auf eine komplett gegenstandslose Bildsprache, die sich auf die rechtwinklige Anordnung von schwarzen Linien mit Flächen in Weiss und den drei Grundfarben Blau, Rot und Gelb beschränkt.

Während die Sammlung der Fondation Beyeler vor allem Bilder aus den späteren Schaffensphasen Mondrians beinhaltet, liegt der Fokus dieser Ausstellung auf Werken, welche Mondrians künstlerische Entwicklung bis in die zwanziger Jahre und die stilistische Entstehung seines Spätwerks beleuchtet. In einzelnen Kapiteln werden Motive wie Windmühlen, Dünen und das Meer, sich im Wasser spiegelnde Bauernhöfe und Pflanzen in verschiedenen Abstraktionsstufen behandelt.

«Mondrian» wird gemeinsam von der Fondation Beyeler und K20, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf organisiert."  Weiterlesen hier

10. September 2022

 

Zeichnungen von Harald Naegeli in der
Kapelle St. Martin, Insel Ufenau

 

Dämonie aus dem Unbewussten -
Bildzyklus der Vergänglichkeit

Ausstellung Mai bis Oktober 2022

2022, Kloster Einsiedeln

104 Seiten, ISBN 978-3-9525663-0-5

"Zwischen 2014 und 2018 schuf der Zürcher Künstler Harald Naegeli (*1939) den Bilderzyklus «Dämonie aus dem Unbewussten». In der Kapelle St. Martin sind die 37 Zeichnungen dieses «Bilderzyklus der Vergänglichkeit» erstmals öffentlich zu sehen.Schauplatz der Ausstellung ist die Kapelle St. Martin. Als Fries gehängt, bilden Naegelis Werke in teils verstörender Bildsprache und düsterer Symbolik einen Kontrast, aber auch eine Vertiefung und Ergänzung der mittelalterlichen Malereien." (Quelle: Ausstellungskatalog) Der «Ufnauer Totentanz» ist moderner Ausdruck der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Totentanztradition. Eine Tradition, die sich auch durch Naegelis Schaffen zieht und hervorragend die auf die Insel Ufnau passt, mit deren Kirche und Kapelle, mit Friedhof, Grabmalen und Beinhaus.Weiterlesen hier

02. September 2022

 

Gelesen:

 Thomas Hürlimann

"Der Rote Diamant"

Roman

2022, Fischer Verlag Frankfurt a.M.
317 Seiten, ISBN 978-3-10-397071-5

<!-- [if gte mso 9]> Was wird nicht alles herbeizitiert, um Thomas Hürlimanns neuesten Roman zu deuten: Thomas Bernard, Umberto Eco, Robert Musil, Hermann Hesse, Dan Brown, natürlich auch Figuren – Schüler und Lehrer - rund um Harry Potter, darunter natürlich auch Lord Voldemort. Ich hasse solche literarischen Abgrenzungen, Vergleiche und Zuordnungen. Literarisches Hochgebet, kaum hilfreicher als eine Religion, wie sie im Roman als stockkonservativer Katholizismus gegeisselt wird. Ich erinnere mich an meine eigene Internatszeit – zehn Jahre früher als der Autor – in einer anderen Schule, weit höher gelegen als Hürlimanns Stift «Maria zum Schnee». Da war ich Zögling 155 – zwar auf jedem Kleidungsstück festgehalten – doch im Internatsleben (ausser in der Wäscherei) ohne jede Bedeutung. Anders in der «Erziehungsanstalt Maria zum Schnee», wo Zöglinge mit Nummern bezeichnet, eingeteilt und angesprochen werden. Dieses Beispiel zeigt, wie stark der Autor die Welt überspitzt darstellt, zuweilen karikiert und sogar veräppelt.   Weiterlesen hier

»Der junge Häuptling Winnetou« Foto:  Leonine / picture alliance
»Der junge Häuptling Winnetou« Foto: Leonine / picture alliance

07. September 2022

 

12000 Unterschriften für Karl May!

 

Der Vorsitzende der KMG (Karl-May-Gesellschaft, Florian Schleburg, zum Offenen Brief  "Gegen die Abschaffung Winnetous":

"Der Offene Brief, in dem sich Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Stiftung gegen eine pauschale Abqualifikation Karl Mays und für eine differenzierte Auseinandersetzung mit historischen Texten aussprechen, hat innerhalb von zehn Tagen mehr als 12000 Unterstützer und Unterstützerinnen gefunden.

Wir danken allen, die mit ihrer Unterschrift bekundet haben, dass Karl May, seine Imaginationswelten und seine Figuren nicht ›erledigt‹, sondern ein wertvoller Bestandteil des kulturellen Bewusstseins sind.

Die in der Kommentarspalte der Unterschriftenliste geäusserten Meinungen entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der Initiatoren, zeigen aber unmissverständlich, dass Karl May bei einer riesigen Leserschaft Neugier, Toleranz und Sympathie für aussereuropäische Kulturen geweckt hat und dass ein grosses gesellschaftliches Interesse an einer ausgewogenen, faktenbasierten Diskussion über den Autor und sein Werk besteht. Hierfür werden sich Karl-May-Gesellschaft und Karl-May-Stiftung, ihren Satzungen gemäss, weiterhin einsetzen."    Hier geht es zum offenen Brief und zu den Unterschriften

406.925 Zuschauer und Zuschauerinnen hätten die Aufführungen in diesem Jahr besucht. Der bisherige Rekord war 2019 bei dem Stück "Unter Geiern - Der Sohn des Bärenjägers" mit knapp über 402.000 Fans aufgestellt worden. Nächstes Jahr wird "Winnetou I - Blutsbrüder" gezeigt, wieder mit Alexander Klaws in der Titelrolle.


In der Abschlussszene konnte sich Old Shatterhand (Sascha Gluth) eine Spitze zur derzeitigen Winnetou-Debatte nicht verkneifen. Er trennte sich von seinem Blutsbruder und erklärte, sein Weg führe ihn jetzt nach Deutschland zurück. "Ich werde in Büchern über unsere Abenteuer berichten, ausser bei Ravensburger, die haben irgendein Problem mit uns", rief er zu lautem Applaus des Publikums. (Quelle: dpa)

06. September 2022

 

Weinauktion in Zürich

 

Denz Aktion 281

 

Donnerstag, 08. September 2022
um 17.00 Uhr im Hotel Widder, Zürich

(16.30 Uhr Degustation mit Auktionsustern)

Kaum bahnt sich der Herbst seinen Weg, finden auch die Weinauktionen wieder statt, In Zürich sind es vier Auktions-häuser, die Weine auf Auktionen anbieten. Den Auftakt machen die Denz-Weine und zwar - nicht wie üblich - am Samstag (Morgen/Nachmittag), sondern am Donnerstag, gegen Abend (17.00) und zwar im Hotel Widder (mitten in der Stadt). An diesen frühen Herbstauktionen werden jeweils die Nachfrage und die Preise für das Weihnachtsgeschäft sondiert. Es scheint, dass sich die - ohnehin schon hohen Preise - halten oder sogar noch steigen. Ich werde berichten, auch über die anderen Auktionen (die Daten erscheinen auch hier in den nächsten Tagen, zusammen mit einer Analyse des Auftakts zum Wein-Auktions-Herbst. Der Katalog der Denz-Auktion ist hier herunterzuladen.

281_Katalog_PDF(3).pdf
Adobe Acrobat Dokument 21.7 MB

01. September 2022

 

Aufgeschnappt im "Deutschlandfunk" vom
01. September 2o22 von Christoph Heinemann

Winnetou im Tal des Shitstorms:
Zu recht? 
Interview mit Volker Depkat

Die Diskussion über den Rückzug von Karl-May-Filmbegleitbücher des Ravensburger-Verlags hat sich längst zum Shitstorm entwickelt. Ich halte mich - hier auf meiner Website - zurück, denn es gibt auch für einen Sammler noch ein paar wichtigere Themen.

Trotzdem möchte ich den Erwartungen und angestrebten Aktualität Genüge tun und fundierte
Beiträge zum Thema hier aufnehmen. Heute ein Interview mit Prof. Dr, Depkat, Historiker und Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg. Hier das Interview

29. August 2022

 

Neueingang Floating-Kugelschreiber

 

Zoo am Meer, Bremerhaven (308)

(Bild: Tuxyso / Wikimedia Commons)
(Bild: Tuxyso / Wikimedia Commons)

"Im Jahre 1912 – Bremerhaven ging es Dank Fischerei und Schifffahrt recht gut – sollte für die Dampfer des Norddeutschen Lloyd eine neue Anlagestelle errichtet werden. Eine Wartehalle mit Restaurant und Fischkosthalle sowie ein Aquarium als Anziehungspunkt waren geplant. Die Deputation für Häfen und Eisenbahnen in Bremen stimmte zu, und so entstand die Strandhalle mit dem Nordsee-Aquarium als Keimzelle des Zoo am Meer."  Weiterlesen hier

27. August 2022

 

Christine Brand


Blind (Kriminalroman)

 

2020, Verlag Blanvalet, München    Taschenbuch, Seiten: 448

ISBN: 978-3-7341-0620-0

Die Autorin – einst Journalistin, kurzzeitig auch Kollegin bei SRF – faszinierte mich weit mehr als ihr Roman. Als Aussteigerin hat sie das getan, was viele Journa-listinnen und Journalisten gerne tun würden, frei-sein, weg vom täglichen Zeitdruck, von der Verpflichtung dauernd liefern zu müssen. Die meisten flüchten dann zu längeren Filmen, Dokumenta-tionen, Reiseberichten bis hin, zumeist quälerischen Selbstdarstellungen. Christine Brand hat einen Weg gewählt, der zwar naheliegend, aber nicht üblich ist: Das Schreiben von Büchern; genauer von Krimis. Die Literaturszene ist nicht gerade das, was – zumindest in der Schweiz – materiellen Erfolg versprechen kann. Da muss man es schon bis zum vagen Begriff «Bestseller» bringen, und zwar möglichst rasch. Da bleibt nicht viel Zeit für Südsee- und andere Weltsehnsucht. Ob es Journalistin Brand wirklich geschafft hat, weiss ich nicht.

Weiterlesen hier

28. August 2022

 

Ist Winnetou erledigt?

 

Noch nie seit Jahrzehnten war Karl May und seine Fantasiewelt so sehr "im Gespräch", wie im Augenblick. Es gibt kaum ein Medium, das sich nicht ausführlich mit der Frage von "kultureller Aneignung" und "rassistischer" Denkweise befasst. Der Ravensburger-Verlag hat mit seiner Verbannung, der von ihm verlegten Kinderbücher zum soeben gestarteten Winnetou-Film (eine Lausbuben-geschichte) die Kontroverse losgetreten. Eine Meisterleistung eines "sich als pädagogisches Gewissen" aufspielenden Verlag.

Es ist einfach nicht möglich, all die (guten und weniger guten) Beiträge (seien es Artikel, Radio- oder Fernsehbeiträge, lange und kurze Anmerkungen in den Social-Media) zum Thema Rassismus hier aufzunehmen. Ich beschränke mich auf die Stellungnahme (Offener Brief) der KMG (Karl-May-Gesellschaft) verbunden mit der Unterschriftensammlung (Petition)

Offener Brief der KMG

Dazu füge ich das Interview mit dem Vorsitzenden der KMG, Dr. Florian Schleburg, an, das im Deutschlandfunk, Kultur, am 25. August 2022 ausgestrahlt wurde. Hier noch die Gedanken von Lorenz Hunziker, Leiter des Schweizer Karl-May-Freundeskreises.

Hier die Beiträge vor vier Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

29. August 2022

 

Aufgeschnappt auf Focus online am
27. August 2022

27. August 2022

 

Neueingang Kunstkataloge

 

"Und morgen nach Murnau!"

 

Meisterwerke von Gabriele Münter und
                                              Wassily Kandinsky aus Privatsammlungen

Ausstellung vom 06. Juli bis 09. Oktober 2022 im Schlossmuseum Murnau (DE)
"Ein russischer Jurist, Künstler sowie Kunstlehrer und eine deutsche Kunststudentin – ein unkonventionelles wie modernes Paar, das sich das erste Mal in der Klasse eines Malunterrichts begegnete. Sie 25 Jahre alt, er 36. Zwei Künstler, die wenig später, jeder für sich, aber gerade aus der Entwicklung der gemeinsamen Schaffenszeit heraus, internationale Kunstgeschichte schrieben.
1908 besuchten sie Murnau als Gäste und von 1909 bis 1914 bewohnten sie überwiegend in den Sommermonaten gemeinsam das von Gabriele Münter gekaufte Haus in der Kottmüllerallee. Am Ende standen Trennung und langwierige Auseinandersetzungen, die sich noch heute allzu oft biografisch-anekdotisch in den Vordergrund schieben und die grossartigen Impulse dieser aussergewöhnlichen Zusammenarbeit hin zum künstlerischen Wendepunkt in der Malerei oftmals verdecken." (Quelle: https://schlossmuseum-murnau.de)   Weiterlesen hier

25. August 2022

 

Neueingang Kleinkrippen:

 

Bayrisch bekleidete Lang-Krippe
holzgeschnitzt in Oberammergau

Die Firma Lang ist die älteste Manufaktur im berühmten "Herrgottschnitzer-Dorf" Oberammergau (Bayern). Sie wurde bereits im Jahre 1775 gegründet und steht beispielhaft für die überlieferte Volkskunst. Bei diesen beweglichen, bekleideten Krippenfiguren sind Kopf, Hände, Füße aus Holz geschnitzt und handbemalt, der Körper unter der Kleidung besteht aus Kunststoff, in den Gliedern leicht biegsamer Draht. Die Figuren von Erwachsenen sind 16 cm hoch, bayrisch bekleidet. Die Krippe und die Tiere im richtigen Grössenverhältnis zur Figur bearbeitet und bemalt. 11 Figuren, frei zusammengestellt.

Weiterlesen hier

23. August 2022

 

Aufgeschnappt im TagesAnzeiger vom 22. August 2022

 

«Gefühle anderer verletzt»: Verlag zieht Winnetou-Bücher zurück

 

(Bild: Ravensburger Verlagsprogramm)
(Bild: Ravensburger Verlagsprogramm)

"Ein Rückzieher des Ravensburger Verlages bei einem Winnetou-Kinderbuch sorgt für Diskussionen. Wie ein Unternehmenssprecher am Montag bestätigte, wurde die Auslieferung des Buchs aufgrund «verharmlosender Klischees» über die Behandlung der indigenen Bevölkerung in dem Werk bereits gestoppt. Zuvor hatte der Verlag den Schritt in einem Onlinenetzwerk angekündigt und mit «den vielen negativen Rückmeldungen» zu dem Buch «Der junge Häuptling Winnetou» begründet. Mehrere Medien berichteten darüber...."

Damit hat ein entfesselter Woke-Mob auch Winnetou und damit die imaginäre Karl-May-Welt erreicht. Eigentlich war dies absehbar.

Dass ausgerechnet der Ravensburger-Verlag Auslöser dieser Empörungswelle ist, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Hat doch der Ravensburger-Verlag über Jahre (70er und 80er Jahre) Karl-May-Spiele und Karl-May-Romanhefte herausgegeben, die heute Sammelwert haben. Auch wenn er inzwischen neu aufgestellt ist, wäre es schön, die eigene Geschichte nicht ganz zu vergessen.  Weiterlesen hier

19. August 2022

 

Gesehen:

Passionsspiele

Oberammergau

Die Frage liegt auf der Hand - oder eben im Raum. Was macht die Oberamme-rgauer Passionsspiele so erfolgreich. 103 Vorstellungen, mehr als 4000 Plätze, meist ausverkauft, knapp fünf Monate Spielzeit, rund eine halbe Million Zuschauerinnen und Zuschauer, 2100 Akteure auf, vor und hinter der Bühne, 20 Hauptrollen, doppelt besetzt, 60 Instrumentalisten und ein Chor mit 65 Sängerinnen und Sängern… ein Riesenspektakel, das Gefahr läuft, Disney-Dimensionen anzunehmen. Wenn dies nicht der Fall ist (oder nur ganz am Rande), dann sind drei wichtige Faktoren, die das Theater-Ereignis so,  besonders machen: die historische Einbettung, die örtliche, zeitliche und personelle Einschränkung und die Vertrautheit mit dem Inhalt der Geschichte, die für jeden sein eigenes Weltbild spiegelt, als Heilslehre, Legende, Märchen, Wahrheit, Lüge, als ein Stück Kultur, Ausdruck der «Volksseele», Zeugnis des Glaubens oder Irrglaubens, historische Kulisse oder Zerrbild…
Egal, ob Gläubiger oder Agnostiker, ob Mitglied einer religiösen Gemeinschaft oder Atheist, ob an Kultur interessiert oder nicht, jeder kennt – in unserm Kulturkreis – die Passionsgeschichte. Sie ist eingedrungen in die Sprache, die Erzählung, die Kunst, die Literatur, die Kommunikation, in die Wertvorstellung und Lebensentwürfe der Menschen, negativ oder positiv, unbemerkt oder wahrgenommen, abgelehnt oder angeeignet.

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19. August 2022

 

Neueingang Kugelschreiber:

 

Schloss Marienburg    (307)

 

Das Schloss Marienburg ist eine historistische Schlossanlage, die König Georg V. von Hannover von 1858 bis 1869[ als Sommerresidenz, Jagdschloss und späteren Witwensitz auf dem Marienberg in Pattensen (Region Hannover) erbauen liess. (Quelle: wikipedia)

Die Schlossanlage trägt den Namen der letzten Königin von Hannover. König Georg V. schenkte seiner Frau das Schloss zu ihrem 39. Geburtstag. Sie und ihre Tochter Mary bewohnten es in den Jahren 1866 bis 1867. Doch das Königreich Hannover verlor an der Seite Österreichs den Krieg gegen Preussen (Preußischen Annexionen). In der Folge wurde das Konigreich Hannover aufgelöst. Königin Marie ging 1967 ins Exil und kam nie mehr ins Schloss zurück, . Die Königin verstarb 1907 im Exil in Gmunden (Oberösterreich). Das Schloss verblieb im Familienbesitz der Welfen, bis es 2019 es eine eigens dafür gegründete Stiftung übernahm, mit der Aufgabe es zu renovieren und ganz Öffentlichkeit zugänglich zu machen, Weiterlesen hier

19. August 2022

 

Neueingang Kunstkataloge:


Picasso
El Greco
  
(063)

Ausstellung im Kunstmuseum Basel
vom 11. Juni bis 25. September 2022
Sonderausstellung

Das Kunstmuseum Basel beleuchtet in einer grossen Sonderausstellung die Auseinandersetzung Pablo Picassos (1881–1973) mit dem auf Kreta geborenen Altmeister Doménikos Theotokópoulos, besser bekannt als El Greco (1541–1614). Rund 40 Gegenüberstellungen von Meisterwerken beider Künstler zeichnen diesen Dialog nach, der zu den faszinierendsten der Kunstgeschichte zählt. Um eine Kerngruppe von Werken Picassos aus der eigenen Sammlung werden hochkarätige Leihgaben aus aller Welt versammelt.

Die Ausstellung zeigt, dass sich Picasso intensiver und länger mit El Greco beschäftigte als bisher angenommen: Das ist in Picassos kubistischen Gemälden ebenso spürbar wie seinen Werken der 1930er- und 1940er-Jahre, und auch am Ende seines Lebens nimmt er noch Bezug auf den Altmeister. Die Schau eröffnet nicht nur neue Perspektiven auf Picasso und El Greco, sondern bietet auch Erkenntnisse darüber, welche Bedeutung diese Konstellation für die Entwicklung der Avantgarde-Kunst des 20. Jahrhunderts hatte. (Quelle: Kunstmuseum Basel)

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06. August 2022

 

Neueingang:


Karl May &Co.
Nr. 168 - Mai 2022

Diese Ausgabe von Karl May &Co, ist schon gut zwei Monate alt. Schon bald wird die nächste Ausgabe erscheinen. Doch weil auch die Autoren und Inhalte in der Sammlung vermerkt werden, dauert die Auswertung - gerade in der Sommer-zeit - etwas länger. Ein interessanter Schwerpunkt dieser Ausgabe ist ein Beitrag von Nicolas Finke über "die Stasi-Verstrickung innerhalb der Karl-May-Szene". Auch in meiner Karl-May-Sammlung ist der "DDR-Teil" der Exponate - im Verhältnis zu anderen Bereichen - schwer vernachlässigt. Es ist auch recht schwierig, an Original-Material zu kommen. Vieles ist - aus welchen Gründen auch immer - verschwunden oder im Original kaum aufzutreiben. Mit diesem Artikel (Teil 12) ist die Serie vorläufig abgeschlossen.

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis auf der Website von Karl May &Co. Weiterlesen hier

04. August 2022

 

Freilichtbühne Mörschied:

 

Winnetou 3

Mörschied, eine Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz (850 Einwohner). Ein kleines Dorf im "Hunsrück", mit einer grossen Freilichtbühne. Dieses Jahr wird hier Winnetou 3 gespielt, der Schluss der Winnetou-Trilogie, die nur selten auf die Bühne kommt. Die meisten Veranstalter meiden den dritten Teil des Karl-May-Romans "Winnetou", weil in der Buch-fassung Winnetou in den Armen
Old Shatterhands stirbt. Erfahrungs-gemäss bring das Stück, das ans Herz (und die Nieren) geht, durchschnittlich weniger Zuschauer als die ersten beiden Winnetouteile und die beiden wohl beliebtesten (und meistgespielten) Theaterversionen von "Der Schatz m Silbersee" und der "Ölprinz", Doch die Rechnung scheint in Mörschied aufzugehen. Vier Aufführungen vor Schluss wird der 10`000 Besucher gefeiert (bisheriger Rekord 2019 mit 12^400 Eintritten).  Weiterlesen hier

05. August 2022

 

Karl May Festspiele Elspe:

 

Der Schatz im Silbersee

 

Die Karl-May-Spiele in Elspe (Sauerland) sind die zweitgrössten sommerlichen Festspiele in Deutschland. Besucher:
(seit Jahren) etwas mehr als 200`000. Der Winnetou-Darsteller, Jean-Marc Birkholz, gehört zu den prominentesten Karl-May Interpreten (Winnetou seit 2013).
Elspe setzt nicht allerdings nur auf die aktuelle Aufführung, sondern auf ein buntes und eindrückliches Tages-programm mit Dinner-Show, Konzerte - Events, Backstage-Tour, Ganztagserlebnis mit internationalem Rahmenprogramm.
Termine: 18.06.2022 – 04.09.2022

Bei Nachmittagsvorstellungen: Rahmenprogramm ab 10.00 Uhr, Karl-May-Festspiele um 14.45 Uhr - An Samstagen mit Nachmittags- und Abendvorstellung: Rahmenprogramm ab 09.30 Uhr, Karl-May-Festspiele um 14.00 Uhr. - An Tagen mit Abendvorstellung: Rahmenprogramm ab 17.00 Uhr, Karl-May-Festspiele um 20.15 Uhr.

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30. Juli 2022

 

Karl-May-Festspiele:

Burgrieden

(Baden-Württemberg)

 

Winnetou III
                                 Das Vermächtnis des Apachen

 

Am Samstag, 9. Juli 2022 war Premiere. Gespielt wird jeweils Freitag, Samstag (um 19.30) und Sonntag (17.00 Uhr). Letzte Vorstellung: Samstag, 10. September 2022 (Dernière). Tickets hier.

Ein paar Bilder von der Premiere, aufgenommen von Nicolas Finke («Karl May auf der Bühne»)

"Alexander Baab ist der neue neuerWinnetou! Aber er ist für viele Winnetou. Kein Unbekannter, denn er

begeistert seit Jahren das Publikum bei den Festspielen Burgrieden. Neben dem Schauspiel ist er auch Stuntman und Showkampf- Koordinator.
Alexander ist verantwortlich für die sensationellen Kampfszenen in diesem Jahr, die groß und klein begeistern.»

Hier die Beiträge, die deutlich älter
sind als vier Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

31. Juli 2022

 

Thomas Raab

Frau Huber ermittelt (Der zweite Fall):


«Helga räumt auf»
                                                Roman

2020, Kiepenheuer & Witsch, Köln,
225 Seiten, 3. Auflage,
ISBN 978-3-462-05314-2

Gelesen während der grössten Hitze seit 1947 in Südfrankreich, im Liegestuhl am Meer, unter einem schattengebenden Schirm. Das ist wohl die passendste Situation für die Lektüre dieses unüblichen Krimis aus der Reihe «Frau Huber ermittelt», mit dem Titel «Helga räumt auf». Eine ähnlich gewaltige Hitze herrscht auch im fiktiven «Glaubenthal», einem Ort irgendwo in Österreich und in der Fantasie des Schriftstellers. Eine Familiensaga der Praxmosers und Grubenmüllers, in der gründlich aufgeräumt wird. Vorbild könnte der bayrische «Komödienstadel» sein, so deftig und prall geht es auch hier zu und her, allerdings mit dem Unterschied, dass sich «schwarzer Humor» und bissige Gesellschaftskritik eingenistet haben.

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31. Juli 2022

 

Aufgeschnappt ein Leserbrief der F.A.Z. zum Thema “gendern” auf Facebool am 28. Juli 2022 eingestellt von

GBS München Giordano-Bruno-Stiftung

“Gendern”

"In der deutschen Sprache gibt es ein natürliches Geschlecht (Sexus) und ein grammatisches Geschlecht (Genus). Beides wird von feministischen Linguistinnen gerne verwechselt, um nicht zu sagen: wild durcheinandergeworfen. Dabei können auch sprachwissen-schaftliche Laien, wenn ihr Blick nicht ideologisch getrübt ist, den Unterschied leicht erkennen....

Aber ich kenne auch den Unterschied zwischen Genus und Sexus. Und ehrlich gesagt, möchte ich nicht so gerne ein Vertreter, ein Klinkenputzer sein... Aber ein Mann, der allen Frauen mit Respekt auf Augenhöhe gerne begegnet und hofft, dass alsbald keine Lohn-/Gehaltsdifferenz zwischen den Geschlechtern mehr besteht. Denn nur damit unterstützen wir die Emanzipation – nicht aber mit umständlichem Gender-Sprich-und-Schreib-Stil.“

Den ganzen Lesebrief hier lesen

29. Juli 2022

 

Aufgeschnappt im Blog "Fadengrad" von Reda El Arbi
 am 27. Juli 2022 (Ethik, Gesellschaft, Rassismus)

 

Kulturelle Aneignung?

                                 Subversive Kultur.

"...Ein ungutes Gefühl hinterlässt der Aufschrei gegen kultureller Aneignung bei mir, weil es mich an die Rechte erinnert, welche die Schweizer Kultur schützen wollen und so zum Beispiel heulen, wenn Albanischstämmige das Schweizer Fussball-Nati-Trikot tragen. Aber da will ich gar nicht weiterdenken.

Was mich etwas sauer macht, ist, dass die Sichtweise der „kulturellen Aneignung“ die eigentliche Kraft einer Kultur bagatellisiert, verzwergt. Dass sie die Überlebenskraft kultureller Werte negiert und sie wieder in die Opfer-Ecke stellt, aus der sie sich gegen Gewalt und Unterdrückung aus eigener, ansteckender Kraft befreit hat..."

Hier den ganzen Artikel lesen

30. Juli 2022

 

Gastkommentar von Beat Gerber
(Journalist, Autor, Cartoonist, Bern)

 

"Die Brasserie Lorraine füllt das mediale Sommerloch wie im Bilderbuch. Das Berner Szenelokal brach kürzlich ein Konzert der einheimischen, weissen Band „Lauwarm“ ab, die Mundart-Reggae spielte (mit Rasta-Locken). Anwesende hatten sich deswegen beschwert, wegen „kultureller Aneignung“ heisst es im Soziologenjargon. Der Vorfall sorgt augenscheinlich für weiträumigen, auch interkulturellen Gesprächsstoff."

25. Juli 2022

 

Martin Walker: Tête-à-Tête

Der vierzehnte Fall für Bruno, Chef de police
2022, Diogenes Verlag, Zürich
                                             
393 Seiten, ISBN 978-3-257-07199-3

Der nette Polizist aus dem Péricord

«Du bist wahrscheinlich der letzte flic in Frankreich, der so etwas noch tut». Pamela, eine altbekannte im Universum von Martin Walker, sagt dies Bruno, der fast jeden Tag «die Kinder über die Strasse lotst». Recht hat sie! Diesen Bruno, Chef de police, gibt es nur im Märchen und in Walkers Krimi-Reihe, bereits zum vierzehnten Mal. Bruno hat sich längst in die Herzen der Leserinnen und Leser gesetzt, mit seiner Geschäftigkeit, seinen Träumen, seinen vorzüglichen Essen, immer mit den passenden Weinen. Ein Tausendsassa, sympathisch, herzlich, korrekt, der an einem Tag so viel leistet, wie ich in einer halben Woche. Dabei hat er immer noch Zeit für seine Träume und die Hoffnung, seine «grosse Liebe» ziehe in sein kleinbürgerliches Häuschen (mit grossem Garten) ein. Weiterlesen hier

25. Juli 2022

 

Karl-May-Festspiele:

 

Bischofswerda

"Old Surehand"

 

Wie jedes Jahr - wenn gespielt wird - berichte ich hier über die grossen und kleineren Freilichtspiel mit  Karl-May-Stücken. Heute mit einigen Bildern von Nicolas Finke (Karl-May&Co,). Die Spieltage sind bereits vorbei, denn die Kinder, welche hier auftreten, benötigen und verdienen auch ein paar Ferientage. Da ich selbst dieses Jahr kaum eine der rund 12 Festspielorte besuchen kann. übernehme ich Bilder, Kommentare und Schilderungen von diversen Karl-May-Freunden. Heute von Nicolas Finke auf Facebook: "Pilgerreise zur Waldbühne Bischofswerda: Hier spielen seit den 1990er-Jahren Kinder und Jugendliche Karl May. Das hat Seltenheitswert und ist richtig gut."

"Uwe Hänchen blickt auf die Spielzeit 2022 zurück und gibt einen kleinen Ausblick auf die 30. Spielzeit im kommenden Jahr."

Hinweise, Bilder und Berichte der anderen Spielorte folgen in den nächsten Tagen.


24. Juli 2022

 

Himmelspiele

Patrouille de France unterwegs

21. Juli 2022

 

Aufgeschnappt im Blog: «Der Schnutentunker»
am 17. Juli 2022

 

36 Grad und es wird noch heißer…

Einer der wenigen Weinblogs, die noch aktiv und auch wirklich gut sind (nicht nur Werbung, PR und «Allerweltsartikel»), ist der Schnutentunker von Felix Bodmann, Berlin.
Ich zitiere in immer mal wieder und empfehle seine fundierten Beiträge. Diesmal geht es um die Veränderung der Weinsituation durch den Klimawandel (konkret an der Rhone).

Lektüre sehr zu empfehlen:

"Deutschland ist ein Wein-Land, in dem die Auswirkungen des Klimawandels ambivalent sind. Bisherige Rieslingskeptiker greifen bei warmen Jahrgängen wie 2018 beherzt zu. Die Rotweine werden immer besser. Lediglich erfahrene Deutschweinfreaks bedauern die nivellierende Kraft der Wärme. Für den Weinbau als Wirtschaftszweig läuft es ziemlich gut (die Ahrtal-Katastrophe logischerweise ausgenommen).

Bild: Avignon   (Screenshot Blog Schnutentunker))
Bild: Avignon (Screenshot Blog Schnutentunker))

Wie sieht es da aus, wo die Erderwärmung keinerlei positive Auswirkungen hat? Das interessiert mich persönlich sehr. Deswegen nahm ich eine Einladung zu einer Pressereise an die Rhone an. Die Rhone – das habe ich vorher geahnt und auf der Reise gelernt – ist schon jetzt so heftig vom Klimawandel betroffen, dass ganze andere Diskussionen als bei uns geführt werden. Die Auswirkungen beschränken sich auch nicht bloß auf Erwärmung. Das wurde mir überdeutlich, als ich in einem hundert Jahre alten Weinberg stand, in dem 40 Prozent der Rebstöcke keine Triebe ausgebildet hatten, weil sie letztes Jahr von Hagel erschlagen worden waren – dem schlimmsten Wetterereignis der (logischerweise) letzten hundert Jahre.“

Den ganzen Blog-Artikel lesen

08. Juli 2022

 

Auferstehung der
"Bubikernews"

 

Die von Thomas Illi, Wolfhausen, im Jahr 2013 ins Leben gerufene Website "Buebikernews" - 2016 aus privaten Gründen fast Knall über Fall eingestellt - ist wieder online. Sie berichtet über das Geschehen in der Politik, dem Dorfleben, der Kultur, dem Sport, den Vereinen etc. in den Gemeinden Bubikon (Bubikon und Wolfhausen) und dürfte (auch für Neuzuzüger) ein wichtiges, aktuelles, modernes und flexibles Kommunikationsorgan werden.

Schon bei der ersten Ausgabe des Blogs habe ich – hauptsächlich in Bezug auf Fotos – mit dem Blog zusammengearbeitet. Vielleicht ergibt auch jetzt wieder ein fruchtbarer Austausch. Sind es doch mehr als 3000 Bilder des Tages – viele aus der allernächsten Umgebung – die ich bisher auf sammlerfreak.ch eingestellt habe.

Die Buebikernews erreichen sie hier

02. Juli 2022

 

Weinauktionen:

Aufgeschnappt im Anlegermagazin der
Handelszeitung im Juni 2022

Unter dem Hammer

von Hans Schneeberger

Fotos; Gian Marco Castelberg

Im Magazin der Handelszeitung erschien im Juni 2022 auf sechs Seiten (S. 44-49) eine aufschlussreiche Reportage zum Thema Weinauktionen mit vielen Bildern und nützlichen Informationen. Unter den Informanten war auch ich interviewt worden. Wer die Wein-Beiträge hier auf meiner Website liest, der weiss, dass ich seit mehr als zwanzig Jahre den Wein-Auktionsbetrieb in der Schweiz aufmerksam verfolge und an weit über hundert Auktionen teilgenommen, und die Entwicklung immer wieder kommentiert habe. In den Rubriken "Getrunken", "Weingeflüster", "Wein in den Keller legen" kommen die Schweizer-Weinauktio-nen auch immer wieder zur Sprache. Die sechs aus dem Magazin der Handelszeitung sind deshalb hier die Seiten (als Bilddatei) zu lesen

08. Juli 2022

 

Persönliche Website von Markus Betz, Radebeul
Beitrag eingestellt am 22. Juni 2022

 

Dem Markus Betz sein Blog
                                 Karl May

Markus Betz schreibt über seinen Blog: «Mancher Gedanke verdient es, ausformuliert zu werden. Manche Beobachtung verdient es, niedergeschrieben zu werden. Manches Fotoalbum verdient es, geteilt zu werden. Deshalb gibt es diesen Blog.»
In seinem neusten Blog-Beitrag befasst sich der Autor mit seinem Verhältnis zu Karl May. "...Mein Opa hat Karl May gelesen. Mein Vater hat Karl May gelesen. Ich habe mein erstes Karl-May-Buch in der 2. Klasse gelesen, es war „Durchs Wilde Kurdistan“, Band 2 der Gesam-melten Werke.... Meine Favoriten waren im Übrigen nicht die bekannten Winnetou-Bücher, sondern die mehrbändigen früheren Kolportageromane wie „Waldröschen“ und „Die Liebe des Ulanen“ (Gesammelte Werke, Band 51-55 bzw. 56-59), die die Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts lebendig machen. Karl-May-Bücher spielen auf der ganzen Welt, nicht nur im Wilden Westen..."
Es lohnt sich hier den ganzen Blog-Beitrag zu lesen.