Freuden und Leiden eines Sammlers

Adventskalender 2019

Jeden Tag kann das entsprechende Tagesbild geöffnet werden  (anklicken).

Das Bild im geöffneten Fenster anklicken, dann erscheint es immer gross.

Alle bisher geöffneten Fenster sind hier zu sehen.

(Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz»)
(Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz»)

Zum Kalenderbild

Die Tafel «Die Anbetung der Heiligen Drei Könige im Schnee» (1563) von Pieter Bruegel d.Ä. steht im Zentrum der Ausstellung «Das Wunder im Schnee» im Museum Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur (vom 23. November 2019 bis zum 1. März 2020). Hier weitere Informationen zum Bild.

07. Dezember 2019

Die gleiche Weinnotizen findet man auch hier auf meinem Blog www.facebook.com/sammlerfreak

 

 

Château Figeac 1997, 
Saint Emilion, Bordeaux, Frankreich

07. Dezember 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

04. Dezember 2019

 

In eigener Sache:

 

Sprachlos

von Peter Züllig

 

«Da bin ich aber sprachlos». Wie flink rutsch dieser Satz immer über unsere Lippen. Sprachlosigkeit gehört zu uns (genau so wie Geschwätzigkeit). und kommt immer dann zum Zug, wenn Emotionen stärker sind, als das, was wir in Wort und Schrift auszudrücken vermögen. Zum Beispiel in glücklichen Momenten. Aber auch in traurigen Augenblicken, dann wenn Tränen die Worte zu ersticken drohen. Bei der Begegnung mit dem Tod, zum Beispiel. Dann, wenn der Tod nicht bloss ein unwillkommenes und unerträgliches Phänomen ist, das zu verdrängen sucht. Dann, wenn der Tod trifft, eindringt in das Leben, es raubt. Dann werden wir sprachlos – oder – fast noch häufiger - geschwätzig. Beides bedeckt Gefühle. Die Religionen – und Kirchen – bieten für diesen so häufigen Lebensfall Rituale an. Zu Recht, denn Rituale sind Handlungen mit hohem Symbolgehalt, sie ersetzen Worte und Tränen, darum gelten sie als wertvolles «Kulturgut». Was aber passiert, wenn die Rituale nicht mehr verstanden werden? Wenn das Kulturgut «Ritual» verloren gegangen ist? Dann bleiben nur noch «Sprachlosigkeit» oder – weit häufiger – sinnarme Geschwätzigkeit.

Die bisher hier veröffentlichten Kolumnen

Achtung!

Die Texte und Bilder zum Geburtstagsfest, die bisher hier zu erreichen waren, sind in den Ordner "Persönlich" verschoben und jetzt dort zu erreichen.

06. Dezember 2019

 

Neu:

MAY-NUNGEN

Karl May Club Österrreich


Anmerkung: Die Rubrik "Neuanschuffungen in der Sammlung wurde in der letzten Zeit sträflich vernachlässigt. wird nun aber wieder fast täglich fortgeführt.: 

06. Dezember 2019

 

 

Das Neuste zuerst

06. Dezember 2019

 

Aufgeschnappt auf Facebook von Ingo Konrads Wein-Comedy am 05. Dezember 2019

 

Die zehn häufigsten Lügen von Weinhändlerinnen und Weinhändler

06. Dezember 2019

 

Artthur Spooners Krippenszene...

 

Arthur Spooner (Jerry Stiller) Ist eine Figur in der amerikanischen Sitcom "Kings of Queens", die von 1998 bis 2007 im Fernsehnetwork CBS lief. Seither wird sie bis heute immer wieder weltweit vermarktet und gesendet, so auch in deutscher Synchronisation auf verschiedenen Sendern. Insgesamt gibt es 174 Sendungen mit dem schrulligen alten Sponner (und seiner Tochter Carrie). Hier eine kurzer Weihnachtssketch.

Die Szene mit der Krippe und dem Indianer passt hervorragend zu meinen beiden Sammlungen "Kleinkrippen" und "alles rund um Karl May". Viel Spass!

Bild des Tages

07. Dezember 2019 (Bild 2810)

 07. Dezember 2019 - Vom Himmel hoch, da komm ich her...
07. Dezember 2019 - Vom Himmel hoch, da komm ich her...

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Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter dokumentiert.

 

Spaziergang bei dichtem Nebel und 2 Grad minus.  (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)
Spaziergang bei dichtem Nebel und 2 Grad minus. (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)

05. Dezember 2019 (Gastbild)

 

Marianne Pletscher (Dokumentarfilmerin, Autorin, Zürich)

"Back from the entchanting namib desert.Rosa, who was born here, has seen in for the first time.."

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwische n täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Reise in den Norden

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

02.11.2019 Karl-May-Freundeskreis:

         Lesung in Lyssach

22.10.2019 Aufgeschnappt

         Der Tag, als Winnetou starb

21.10.2019 Kugelschreiber-Sammlung:

         Husky-Farm

17.10.2019 Reisen:

         Norwegen 3. Teil - Tor zum Norden 

13.10.2019 Krippensammlung:

         Kerzenhalter

 

 Wein des Tages

Danou Bisou

auf Facebook in Bordaux&
Riesling und so...

Weingut Reichsrat von Buhl: Riesling Sekt 2016, brut, Rheinland-Pfalz, Deidesheim. Deutschland

"Das Bouquet zeigt sich sehr frisch mit Zitrusaromen, brioche, Mandeln, Pfirsich. Am Gaumen zeigt sich dieser Sekt von einer überaus angenehmen Seite. Wo im Bouquet die Zitrusaromen dominieren, kann der Sekt am Gaumen leicht perlig mit einem sehr ausgeglichenem Geschmack und Struktur voll überzeugen - die Säure zeigt eine zurückhaltende und dennoch dominate Präsenz, dabei wird sie von einem leicht salzigem Geschmack begleitet der in ein eher nussiges Aroma im Finale überleitet."


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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04. Dezember 2019

 

Nativity Scene
(Krippenszene)

 

12 Figuren, aus Südafrika 

erstellt in der sogenannten Raku-Technik, 
                                                     sowohl handgefertigt als auch handbemalt.

"The Fenix" in Western Cape stellt eine große Bandbreite an dekorativer Keramik mit der japanischen Brenntechnik Raku her. Derzeit werden mehr als 650 verschiedene Keramik-Objekte angeboten, deren Gestalt in einer einzigartigen Art und 

Weise afrikanisch. Die 12 Figuren sind also einmalig, sowohl in Bezug auf die Formenspache, die Farben und die  Herstellung. Interessant ist, dass ich diese Krippe nicht etwa in Südafrika, sondern im "Hohen Norden", in Bergen (Norwegen) gekauft habe(Preis: ca. 150 CHF) In der Sammlung sind bereits ähnliche Krippen, mit der gleichen Technik hergestellt, aber nicht aus Südafrika. Weiterlesen hier

02. Dezember 2019

 

Nicht Kilroy, 

Winnetou was here

 

Winnetou I auf der Grossleinwand im "cinema 8" in Schöftland (AG)

Es waren gegen 100 Besucher an der Matinée im Kino in Schöpfland, jung und alt, die Winnetou auf der Grosslein-wand begegnen wollten. Eine besondere Attraktion waren die ausgestellten Exponate der


Karl-May-Filmsammlung von Gabi und Thomas Maurer. Darunter die "Silberbüchse" von Winnetou (eine ausgezeichnete Nachbildung des Gewehrs das der Film-Winnetou Pierre Brice). Sogar der "Schöpfer" dieses ausserge-wöhnlichen Gewers dar da. Und einer der Komparse in den legendären Karl-May-Filmen der 60er Jahre. (Die Bilder im Album sind einzeln auch hier abzurufen und herunterzuladen)

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss, Flawil - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund 80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

(Foto: Bruno Ritschard)
(Foto: Bruno Ritschard)

04. Dezember 2019

 

Weihnachtskreisel

(oder "Geschenklikreisel")

 

Dieser Kreisel steht unmittelbar neben einem grossen Einkaufszentrum. "Päckli", die sich türmen. Da war kein kritischer Künstler am Werk, vieleher wohl eine Werbe-abteilung, à a "viele bunte Smarties". Ist auffällig, hübsch und macht sich zu jeder Jahres-zeit gut. Nicht nur jetzt, in der eher kargen Jahreszeit, auch im Frühling, Sommer und 

Herbst. Ist dies nun Werbung? Einen Namen, ein Produkt oder eine bestimmte Firma sind nicht zu erkennen. Der Kreisel befindet sich in Südfrankreich. In der Schweiz ist in einigen Kantonen - zum Beispiel im Kanton Zürich - "Kreisel-werbung" verboten. So muss das fünf Meter gross und drei Tonnen schwere Objekt in Kloten, gestaltet aus 7700 echten Eishockey-Pucks verschwinden.  Anlässlich des 80-Jahre-Jubiläums des EHC Kloten spendeten Kinder, Familien und Fans das neue Wahrzeichen. Ein Werk der Allgemeinheit für die Allgemein-heit. Einziges Problem: "Auf dem Riesenpuck prangt das Logo des EHC, Klotens. Beim Vereinslogo handle es sich um kommerzielle Werbung. Und das sei laut der kantonalen Vorgabe für die Kreiselgestaltung nicht erlaubt." Eine typisch schweizerische Schildbürgerei!


Oben: Die drei Phasen des Kreisels in Kloten, Links der Kreisel in voller Schönheit.
In der Mitte: Der Kreisel wird verhüllt (screenshot)

Rechts: Das Logo wird überklebt. (Bild: Tagesanzeiger)

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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30. November 2019

 

Sterbende Erziehung

 

"Hochwacht" vom 05. November 1935

 

Es ist immer wieder spannend, ausgewählte Artikel im Umfeld früherer Weltanschauung und Geisteshaltung zu lesen und in den historischen Zusammenhang zu stellen. Vor allem wenn sich das Publikations-Organ so ziemlich klar definieren lässt.

"Die Hochwacht", eine 1920 gegründete christlichsoziale katholische Tageszeitung. Sie entstand 1920 im Umfeld des Christlichsozialen Arbeiterbundes der Schweiz. In Winterthur - dem Erscheinungsort der Zeitung - gab es ursprünglich fünf konkurrierende Tageszeitungen: auf bürgerlicher Seite den demokratischen Landboten und das freisinnige Winterthurer Tagblatt; überdies den konservativen Weinländer, und um die Arbeiter buhlte neben der christlich-sozialen Hochwacht auch die sozialistische Winterthurer Arbeiterzeitung. Zu Beginn der 1920er Jahre wurden wiederholt auch antisemitische Verschwörungstheorien abgedruckt,

Da die wirtschaftliche Grundlage für eine selbständige katholische Zeitung in Winterthur nicht gegeben war, erschien das Blatt später als Kopfblatt der Neuen Zürcher Nachrichten (NZN), bis Ende der 1980er Jahre noch im Titel derselben erwähnt, später nur noch als Winterthurer Seite der NZN, bis diese 1991 das Erscheinen einstellten. (Quelle: wikipedia) Die Gedanken zu Erziehung stehen im Umfeld des in Deutschland aufkommenden Nationalsozialismus (30er Jahre) und dem Kamp zm den Erziehungsprimat der katholischen Kirche.

Das ganze Zeitdokument hier lesen

28. November 2019

 

Kugelschreiber-Sammlung:

 

Universitäts
Kinderspital Zürich

Meine Kugelschreiber-Sammlung (ca.400 Floating-Kugelschreiber) wandelt sich. Die klassischen Floating-Modelle sind kaum mehr zu finden. Es war ein Produzent in Dänemark der über viele Jahre fast ein Monopol hatte und in alle Welt lieferte.

Immer waren es die gleichen Modelle (siehe Signet). Neue technische Möglichkeiten - vor allem die LED-Beleuchtung - verdrängten das "klassische Modell"  mit "schwimmenden" Elementen. Weil es heute kaum mehr zu finden ist, führe ich die Sammlung nun mit anderen attraktiven Modellen weiter. Oben ein Kugelschreiber als Medizinalspritze (Aufmerksamkeit für Spenden). Weiterlesen hier.

02. Dezember 2019

 

Kollektives Gedächtnis
Thema Karl May

 

 Das «Karl-May-Gefühl»

Thilo Miaschke  (Bild: Screenshot ZDF)
Thilo Miaschke (Bild: Screenshot ZDF)

In der Sendung Markus Lanz vom 27. November 2019 war der Journalist Thilo Mischke zu Gast. Er sprach von einem "Karl-May-Gefühl" bei seinen jüngsten Erlebnisse an der IS-Front in Syrien. Auf die Frage: "Wie kommt man als Journalist - unerkannt - in den Irak oder nach Syrien?" antwortete der Tilo Mischke, der für die Sendung «Uncovered» (Pro Sieben) arbeitet: "In Syrien kann man sich (wenn man einmal dort ist) frei bewegen. -Es ist so etwas wie "Wildwestland", wie es sich Karl May vorgestellt hat, mit Globalisierung des 21.Jahrhunderts und Krieg und Tod. Ja ein Karl-May-Gefühl macht sich da so breit."
Dieses Zitat wurde dann auch prompt von der Presse aufgegriffen. So auf dem Schweizer Online-Nachrichtenportal "watson" am 28. November 2019 unter dem Titel: "Reporter trifft deutsche «IS»-Anhängerin – Gespräch lässt ihn verstört zurück".

Die ganze Sendung "Markus Lanz" im ZDF mit der kurzen Karl-May-Erwähnung hier.

(Sendung vorfahren bis zur Stelle 31´10")

27. November 2019

 

Vintage-Christbaumschmuck

Nostalgiefernseher

 

Franconica Decor, Neusitz (Bayern) Deutschland

Grösse 5.8 x 7.8 x 3 cm
                                                     Kunstsoff- zum UDHÄNGEN

Diese Krippe, eingebettet in einen nostalgischen Fernsehapparat, gehört in den Sammlungsbereiche "Kuriosa". Es gibt (oder gab) das Modell mit verschiede-nen Szenen im dreidimensionalen Inne-ren: Winterszenen, Christbaum und eben auch Krippendarstellungen. Diese Darstellung der Heiligen Familie ist ebenfalls sehr ungewöhnlich. Maria und Josef in der üblichen Haltung, doch sie tragen tragen Flügel. Eine Ikonografie, die es sonst nicht gibt. Oder simd es gar nicht Maria und Josef - sondern Engel? Oder noch raffinierter - sind Maria und Josef als Engel  im Fernsehen (in er Moderne) zurückgekehrt? Weiterlesen hier

25. November 2019

 

Zirkus Knie -
100 Jahre Nationalzirkus

 

Dokumentarfilm der SRG,
ausgestrahlt in zwei Teilen auf den ersten Kanälen von SRF, SRF und RSI (Länge 2 x 999 min)

Screenshot SRF
Screenshot SRF

Der erste Teil der "Doku-Fiktion" wurde am 25. November 2019 um 20.05 bis 21.55 im ersten Programm SRFausgestrahlt. Der zweite Teil folgt heute, 25. November, um die gleiche Zeit. Meine kurze Kritik beruft sich also auf den ersten Teil des Zwei-teilers. Doch die Machart, die Gestaltung und Informationsleistung dürfte im zweiten Teil kaum anders sein. Angekündigt als
"Das grosse TV-Highlight" können sich kritische Zuschauer bereits heute ein Bild machen, was sie heute abend im Ersten Programm (nach 20 Uhr) erwartet. Vorweg: es lohnt sich einzuschalten. Weiterlesen hier

24. November 2019

 

Das Karl May-Magazin:

 

Karl May &Co

Ausgabe 4/19  Nr. 158

 

Die Zeitschrift ist bereits Anfang November erschienen und hier unüblich spät vorgestellt. Grund: meine beiden Wohnadressen. Da ist das eine oder andere oft am falschen Ort. 
Zum Cover: Heinz Schubert als Hadschi Halef Omar in der Karl-May-Verfilm-ung Kara "Ben Nemsi Effendi". Dies ist wohl die authentischste der vielen Karl--May-Verfilmungen. Ausgestrahlt in 26 Folgen von 1973-1975. Das Heft widmet sich auf den Seiten auf 12 Seiten dieser Produktion, Dabei erfährt man, wie die Serie entstand. 

Wie immer im Herbst enthält das Heft auch "Nachlesen" zu den sommerlichen Karl-May-Aufführungen auf den diversen Bühnen. Interessant die Beurteilung des gescheiterten Experiments in Engelberg.

Weiterlesen hier

26. November 2019

 

 

Aufgeschnappt auf Facebook 
Bereits 2013 publiziert auf Twitter
ohne weitere Quellenangabe 


22.  November 2019

 

Augeschnappt: In der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) vom 25. Juli 2019

 

Alte Rebsorten

erleben eine Renaissance

 

"Weine aus Rebspezialitäten sind beliebt wie schon lange nicht mehr – ein Besuch bei vier Winzern in vier Anbauregionen" von Tobias Gafafer

Vor rund 25 Jahren habe ich erstmals Schweizer-Weine in Deutschland (Bonn und Bielefeld) im Rahmen von Degusta-tionen in den Foren von Wein-Plus vorge-stellt. Unter anderem auch die schweizer-ischen Spezialitäten "Completer" (Grau-bünden) und Räuschling (Zürichsee). Die beiden Weine - übrigens auch der "Chas-selas" - kamen gar nicht gut an, während "Pinot Noir" und "Merlot" durchaus Aner-kennung fanden. Kommentar: "Weine, welche die Welt nicht braucht!" In 25 Jahren kann sich viel verändern, auch der "Geschmack" von Weinliebhabern. Dies stellt wird auch in einem Artikel des schweizerischen Vorzeigeblatts, der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) festgestellt. Und nicht nur hier: In so mancher Weinpubli-kation werden alte, regionale Rebsorten aufgegriffen und gepriesen. Ich habe damals zwei der vier jetzt hochgelobten Weine an der Verkostung präsentiert. 

Nämlich den "Completer" von Gian-Batista von Tscharner und den Räuschling von Alain Schwarzenbach (für eine adäquate Verkostung habe ich sogar Fische aus dem Zürichsee mitgebracht!) Vergelbliche Mühe, meine Weinfreunde konnten mit dem Schweizer-Geschmack nicht viel anfangen. 

Weiterlesen hier

Den ganzen NZZ-Artikel hier lesen

18. November 2019

 

Bilder und Texte aus Norwegen

 

Sechster Teil:  

Das Nordkapp

 

Es ist ein "Sehnsuchtsort", das "Nordkapp" auf dem Plateau eines Felsen, der in das Nordpolmeer hinausragt. Der nördlichste Punkt Europas, mit seinem Wahrzeichen, dem grossen, eisernen Globus. Mehr Mythos, als ein wirklich interessanter Ort, wo man in der Regel kaum mehr sieht, als ein Meer, das in Nebel gehüllt ist. Wir sind au der Insel 

Magerøya (karge Insel), auf der etwa 2'500 Menschen leben und im Sommer knapp 4'000 Rentiere der Samen weiden.  Die Insel wurde schon 1929 unter Naturschutz ge-stellt. In den kurzen Polarsommern spries-sen auf Magerøya etwa 400 verschiedene Pflanzen, wie Blütenpflanzen, Flechten, Moose und Gräser. Eine dieser Pflanzen, die Rentier-flächte, ist die Hauptnahrung der Rentiere, die während der kurzen Sommerperiode auf der Insel weiden. Es sind Tiere der Samden aus Karasjok, nahe der norwegisch-finnischen Grenze. (Quelle: wikipedia)  Weiterlesen hier

Kapitel 6 - Das Nordkapp

Die Bilder sind einzeln auch hier zu sehen. Sie können hTeruntergeladen und auch kommentiert werden.


19. November 2019

 

Hors-saison

von Francis Cabrel 

 

Das "Bild des Tages" (unten links) vom 19, November 2019 hat mir ein Chanson von Francis Chabrel in Erinnering gerufen, veröffentlicht 1999. 

"Les gens reviendront On doit être hors-saison..."
"Les gens reviendront On doit être hors-saison..."

Francis Cabrel (*1953)  ist ein  französischer Chansonnier  

und Komponist. Seine Musik zeichnet sich durch anspruchsvolle Harmonien und häufig einfühlsame Texte aus, denen er mit warmer Stimme und südfranzösischem Akzent Ausdruck verleiht. 


Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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23. November 2019

 

Kollektives Gedächtnis

Boulevard "Bild Dplus" (online)

 

Pierre Brice als Drogen-
Kurier missbraucht

Im Online-Magazin von "BILDplus" - nur im Abonnement zu lesen, am 22. November 2019 eine Geschichte zum Thema Pierre Brice (mit Winnetou-Foto). Hier weiterlesen


14. November 2019

 

Oliver Bludau gestorben

(Foto: KARL MAY & Co. / Greis)
(Foto: KARL MAY & Co. / Greis)

Oliver Bludau war Old-Shatterhand-Darsteller bei den Freilichtspielen in Elspe von 2012 bis 2014 an der Seite von Jean-Marc Birkholz (Winnetou). Er war auch Gesachäftsführer des Elspe-Festivals und Gesellschafter in der Berghoff Group, die das Festival betreibt. Sein Stiefvater und Gründer des Festivals - Ulrich Berghoff - holte ihn 2006 in das Unternehmen.

Hier ein Nachruf in der "Westfahlenpost" 

"Im Mai 2011 trat Bludau als Geschäftsführer des Elspe Festivals die Nachfolge seines Vaters Jochen an. Ende Dezember 2015 wurde Bludau wiederum von seinem Vater als Geschäftsführer des Elspe Festivals abgelöst. Das Pensum der Doppelbelastung aus Bludaus Geschäftsführertätigkeit in der BERGHOFF Group und beim Elspe Festival sei nicht mehr vereinbar gewesen," so Karl-May-Wiki.

Traueranzeige

14. November 2019

 

Winnetou im Sport

 

Ein Bild zum Sportgeschehen (Fussball)in der Schwe iz. 

Ein Zufallsfund auf Gettyimages von Irmgard Elhachoumi (auf Facebook Gruppe "Karl May.Freunde-Münterland"). Dazu ihre Frage: "Kein Rätsel, sondern eine Frage: Weiss hier jemand, was es mit diesem Banner auf sich hat?"

Ein paar Antworten im Blog:

·       «Och nicht nur im Sport kommt bei denen Winnetou vor. Man kann sogar Grünkohlsamen "Winnetou" da kaufen


·       «Ich würde mich freuen wenn ich so ein Banner mal bei meinem FC05 sehen würde.»

·       «Es war immerhin im September. Vielleicht geringfügig verspätet zum 145. Todestag des eigentlichen Winnetou? 🤔»

 

·       «Möglicherweise war dies auch eine Anspielung auf die Pleite bei den Schweizer Winnetou-Festspielen in Engelberg

"Doch Irmgard Elhachoumi lässt das Rätsel keine Ruhe. Sie googelt und findet das Dokument (links):

"Was haben denn die Schweizer nur mit Winnetou im Sport? Hier im Fußball auch noch mal."

Das Zitat stammt aus einem Text im Busines-Magazin "GC Inside" Nr. im Dezember 2017: "Die beiden GC-Trainer im grossen Interview"

Die beiden Brüder Murat und Hakan Yakin wurden soeben beim Zürcher Fussballklub Grasshopperes als Trainer engagiert (im April 2018 bereits wieder entlassen!". Da konnte auch das edle Vorbil m"Winnetou" nicht helfen

Irmgard Elhachoumi hat noch ein Beispiel für "Winnetou im Sport" gefunden. 1937 konnte man sogar in Arosa als Bobfahrer einen Winnetou-Becher gewinnen. Hier das Dokument "Die Ereignisse der kommenden Wochen = Les événements des semaines prochaines" in "Die Schweiz = Suisse = Svizzera = Switzerland" (Offizielle Reisezeitschrift der Schweiz. Verkehrszentrale, der Schweizerischen Bundesbahnen, Privatbahnen ... [et al.) Dazu meint die Winnetou-Entdeckerin: "Google macht es gerade konfuser statt klarer..." Dies sind sehr schönes Beispiel, dass Zitate und Hinweise nur dann "funktionieren", wenn die Begriffe und ihr Zusammenhang im "öffentlichen Gedächtnis" verankert sind. Hier ein Text und Beispiele für Karl May im öffentlichen Bewusstsein.

15. November 2019

 

Winnetou kehrt zurück

Neuer Winnetou-Film

Und noch ein Winnetou kehrt zurück. "Nach dem Winnetou-Dreiteiler 2016 (RTL) ist ein neuer Winnetou-Film in Arbeit und zwar wieder fürs Kino. Er entführt uns diesmal in Winnetous Kindheit und soll ''Der junge Häuptling Winnetou'' heißen.


Der Film ist außerdem eine Adaption eines Musiktheaterstück ''Kleiner Häuptling Winnetou'', welches im Karma-Limited Theater in Weilrwist mal aufgeführt wurde. Regie bei diesem Film soll Mike Marzuk übernehmen, der auch das Drehbuch schreibt und auch die ganzen Fünf Freunde-Teile gedreht hat.  (Information auf YouTube Benjamin Ratajczak

11. November 2019

 

Bilder und Texte aus Norwegen

 

Fünfter Teil:  

Das alte Haus...

 

Das "alte Haus" wirkt gar nicht alt und hässlich. Im Gegentei!  Im Stil der Jahrhundert-wende (19./20. Jahrhundert) erbaut und wie ein Museum gepflegt und erhalt und immer noch als Hotel in Betrieb. Nostalgie pur! Es scheint, als sei „Union Hotel“ in Øye die Zeit 

stehen geblieben zu sein scheint. Hier ist einst der Deutsche Kaiser Wilhelm II. immer wieder mit seinem Tross abgestiegen. Ein Höhepunkte der Hurtigruten-Reise ist die Fahrt in den Geirangerfjord (wegen den Lawinen nur im Sommer möglich). Anstatt den von Touristen "überschwemmten" Ort Geiranger anzulaufen, fahren nun Schiffe der Hurtigruten auf ihrer Reise in den Norden in den 35 Kilometer langen Hjørundfjord nach Urke, in der Nähe von Øye, wo das historische Hotel "Union" aus der "Belle Époque" steht.   

Kapitel 5 - Das alte Haus...

Die Bilder sind einzeln auch hier zu sehen. Sie können heruntergeladen und auch kommentiert werden.


Um das abgelegene Tal zu erreichen bringt ein kleines Boot die Reisenden in Urke an Land und dann geht es mit Bussen weit ins Tal hinein. Das fünfte Album schildert in Bildern diesem Ausflug. Hier geht es zu allen Kapiteln der Reise.

09. Novemer 2019

 

Kollektives Gedächts

 

Das tödliche Rätsel um Mr. Fenns Goldschatz

 

Bericht in "Stern" (Online) von Katharina Grimm
über eine geheimnisvolleSchatzsuche veröffentlicht am 31. Oktober 2019

 

Die Geschichte ist nicht neu. Sie taucht immer wieder irgendwo in der Presse auf. Interessant - in Zusammenhang mit dem Thema "Kollektives Gedächtnis" - ist der Bezug zu Karl May, welche die Autorin macht.

"Stern" - ©picture alliance / AP Photo
"Stern" - ©picture alliance / AP Photo

Die Gegend um den Yellowstone-Sees in den Rocky Mountains der exzentrische Millionär Forrest Fenn ausgesucht, um einen Goldschatz zu verstecken. "Kurz vor seinem 80. Geburtstag holte aus seinem Tresorraum eine Bronzekiste, gefüllt mir Edelsteinen und Gold, packte sie in sein Auto und fuhr in die Rocky Mountains. Dort versteckte er die Truhe. Das war 2010. Seither suchen Zehntausende nach dem Millionen-Schatz." Denn der Glückliche, der ihn findet, kann ihn behalten. Doch einfach ist es nicht. Ein holpriges Gedicht soll den entscheidenden Hinweis geben. "Ein Gedicht - eine stotternde Mischung aus Dan Brown, den Drei ??? und Karl May - soll die Lage des Schatzes offenbaren. "

Weiterlesen hier

09. November 2019

 

Aufgeschnappt in "Hello Zürich" 
Magazin für die Stadt Züroch  
am 29. November 2019


 Wie ich im Restaurant Wein bestelle

                                       Essen & Trinken /Gastrokolumne
                                                      von 
Hans Georg Hildebrandt

 

"Gastro-Kolumnist Hans Georg «HG» Hildebrandt findet: In einem Restaurant Wein zu bestellen, gleicht einem Opfergang. Deswegen präsentiert er jetzt die Einführung ins Zen des unverschämt wirtschaftlichen Weinbestellens."

Die vorgeschlagene "Zen-Regel" ist etwas kompliziert, aber unglaublich effizient - denn: Wer hat sich nicht schon über die Wein-Preise in Restaurants geärgert? "Klar bestelle ich zum Dinner eine Flasche Wein; er löst Aromen und schmiert das Tischgespräch. Ausserdem weiss ich, dass viele Gastronomen den Umsatz mit dem Wein benötigen... Aber der Wein in der Zürcher Gastrolandschaft kommt mir oft überteuert vor. Deshalb habe ich das «Zen des Nichtexperten» entwickelt; ich hab keinen Ruf zu verlieren, kann mit Glück einzelne Traubensorten auseinanderhalten. Jahrgänge zu unterscheiden, interessiert mich nicht. Was mir bleibt, sind Regionen, deren Weine ich mag und die ein Indikator für gute Küche sind: Languedoc-Roussillon, Piemont, Friaul, Wachau, Pfalz, Ribera Sacra, Priorat, Montsant..."

Wer nun genau wissen möchte, wie die seltsame Zen-Regel funktioniert, der lese hier die Kolumne.

08. November 2019

 

Warum musste Winnetou
in Engelberg sterben?

 

Aus der Traum von Karl-May-Festspielen in der Schweiz.

(Während der Spielzeit habe ich hier täglich dar¨über berichtet). Nach der dritten Saison musste die Betreiber-Firma Konkurs anmelden. Zuwenig Zuschauer. Jetzt stellt sich die Frage: "Warum musste es soweit kommen?

Philipp Unterschütz, der die Engelberger Festspiele als unabhängiger Journalist  begleitet hat, verfasste in der Luzerner Zeitung zwei lange Artikel. Am 26. Oktober 2019 wurden massive Vorfürfe formuliert, Hier der Artikel online.

Am 26. Oktober 2019 dann die Antwort vom angeschuldigten Tom Volkers (Produzent und Hauptdarsteller). 

«Alle waren sich des Risikos bewusst»
"Der kritisierte Tom Volkers wehrt sich. Auf Anfrage liess er uns eine schriftliche Stellungnahme zukommen, die zeigt, wie sehr er die Geschehnisse in einem anderen Licht sieht als seine Kritiker."  (Luzerner Zeitung) 
Hier Tom Volkers Stellungnahme und eine kurze persönliche Beurteilung

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

03. November 2019

 

Wimmla 2019

(Weinlese)

 

Die Ernte ist eingefahren

 

Die Traubenlese ist vorbei! Im Keller wird nun über Jahre das, was wir alle - vor allem auch die Wimmlerinnen und Wimmler erhoffen: Hervorragende Weine. Doch, das wird dauern. Das Schloss-weingut "von Tscharner" bietet dieses Jahr auf der Verkaufsliste bei den Rotweinen unter anden an: "Jeninser Blauburgunder 2015 - Jeninser Blauburgunder "Mariafeld" 2013 - Z'blau Wunder us Jenins 2014 Pinot Noir / Dioli Noir." Das heisst also: bis zu sechs Jahre Warten, bis wir die "Früchte unserer Arbeit" geniessen können.

Hier geht es zu den Alben. Es ist passwortgeschützt.es wird bei der Lese mitgeteilt und kann auch hier erfragt werden.

06. November 2019

 

Fernsehpionier:

Mani Hildebrand ist tot

 

Stiller, leiser Abschied

 

Eine Würdigung

Er kam ans Fernsehen, als ich "Jungreporter" in der Regionalinformation war. Beruflich hatten wir wenig miteinander zu tun. Ich jagte der Information nach, er beschäftigte sich vor allem mit Musik, oder etwas genereller gesagt: mit dem Jungsein, das heisst: der damaligen Welt der Jugend. Ab und zu half er mir, wenn es um Pop und Rock ging oder um Jugendkultur,  gab mir Tipps, Ratschläge und schaffte Kontakte. Erst Anfangs der 90er-Jahre, als Mani 

Sonntagsmagazin (Foto: Printscreen Sendung Retro)0
Sonntagsmagazin (Foto: Printscreen Sendung Retro)0

"seine" Sendung - das Sonntagsmagazin - verlassen hatte, trafen wir uns auch beruflich. Ich übernahm seine Sendung als Redaktor und zwar mit neuer Moderation (Gabriela Amgarten und Marcel Schmid) und einem leicht veränderten Konzept. Als Newsjournalist war ich für den  Rat und die Hilfe des Unterhaltungs- und Studioprofis, Mani Hildebrand, dankbar.  Zur Erinnerung an den lieben Kollegen und als Würdigung seiner hochprofessionellen und innovativen TV-Arbeit, hier ein Nachruf von Gabrielle Jagel. Und der Link zur Sendung "retro" aus dem Jahr 2004.

04. September 2019

 

Weinbörse

 

am Samstag, 09. November 2019
um 10.00 Uhr im Hotel Crowne Plaza Zürich

 

Bereits am kommenden Samstag ist die nächste grosse Weinauktion in Zürich angesagt, die Weinbörse, das Unternehmen von René Gabriel

und Marx Gerstl (Gründer der Weinbörse, die im Frühling das Jubiläum der 100. Auktion gefeiert hat. Seit Weinkritiker René Gabriel ins Unternehmen einge-stiegen ist, wurde die Auktion massiv erweitert und auch mit neuen Dienst-leistungen ergänzt. Am interessantesten dürfte die Möglichkeit sein, vor jeder Auktion direkt im Internet zu bieten. Zwei Wochen vor der Auktion wird das Bieten per Internet freigeschaltet, währen der öffentlichen Saalauktion aber wieder gesperrt und nachher zur "Nachauktion" (Lots, die keine Käufer fanden) wieder freigegeben.

Hier geht es zur Internet-Auktion

(Anmeldung nötwedig)

Auktionskatalog als PDF

Hier geht es zur Website der Weinbörse

Achtung. Die Auktionskosten beachten. Zum erworbenen gebot kommen noch 12% Kommission, 7.7% Mehrwertsteuer und eine Lotgebühr von 12 Franken pro Lot.

05. November 2019

 

Bilder und Texte aus Norwegen

 

Vierter Teil:  

Hurtigruten

 

Die schönste Seereise der Welt. Auf der klassischen Postschiffreise entlang der Küste Norwegens - von Bergen bis Kirkenes -  verkehren heute "Luxusdampfer", die im Vergleich zu den Kreuzfahrt-Schiffen zwar klein sind, der grösste hat rund 300 Kabinen - der kleinste 87. Fracht wird noch immer transportiert, hingegen offiziell keine Post mehr. Das einstige

Postschiff ist heute eine Touristen-Attraktion, die zwar viel an Romantik verloren hat. Für die 2700 Kilometer brauchen die Schiffe heute sechsTage (hin und zurück 12 Tage). Die Kabinen sind alle mit Duche und WC ausgestat-tet. An Bord gibt es ein Restaurant, ein Café, einen Panoramasalon - auf den neusten Schiffen sogar ein Whirpool, Bars und Veranstaltungsräume. Im Sommer gibt es auch ein Unterhaltungs-angebot und die Schiffe machen im Sommer sogar kleinen Umwege, so zum Beispiel in den Geirangerfiord und den 

Kapitel 4 - Hurtigrutten

Die Bilder sind einzeln auch hier zu sehen. Sie können heruntergeladen und auch kommentiert werden.


Trollfiord. Die Schiffe  verkehren nach einem festen Fahrplan. Jeden Tag um 22.30 Uhr verlässt ein Schiff Bergen aus und kehrt nach zwölf Tagen zum Ausgangshafen zurück. In den 34 Orten, welche von der Hurtigruten angelaufen werden, strukrieren und prägen die Schiffen den Tagesablauf vieler Bewohner, vor allem in Nordnorwegen. (Quelle; Wikipedia)

Weitere Texte folgen.

30. Oktober 2019

 

Gotische Krippenfiguren 
Nidaros Dom (Trondheim)

 

Noch nie habe ich von einer Reise so viele Kleinkrippen nach Hause gebracht, wie dieses Mal aus dem "protestantischen Norwegen".  Auf all den - doch häufigen - Reisen in den Norden habe ich kaum "eigenständige" Darstellungen der Geburt Christi gefunden. Diesmal war alles 

anders, Fünfzehn Kleinkrippen habe ich gefunden, vier davon bereits vorgestellt. Am wertvollsten sind diese fünf Krippen-figuren, die ich im Shop des Nidaros-Doms gekauft habe. Es sind Nachbil-dungen von Figuren aus dem Dom-schatz: die heilige Familie, der Verkündigungs-engel und ein Hirte mit Schaf. Die genaue Datierung konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Nur so viel: sie entsprechen im Stil den grossen Figuren an der Westfront des Doms. Grösse: 15 cm., Krippe 6 cm.
Material: Stein (wohl Steinguss)
Farbe: leicht ocker, elfenbeinfarbig.

Weiterlesen hier

28. Oktober 2919

 

Gerold Späth
Der Chronist von "Barbarswila"

 

Lesung zum 80. Geburtstag des Rapperswiler Schriftsteller in Rapperswil

So ricntig versöhnt haben sich die beiden nie, die Rosenstadt am Zürichsee und der Schriftsteller, der in den fünfzig Jahren seines schriftstellerischen Schaffens der Stadt so ganz unterschiedlich geschliffene Spiegel vorgesetzt hat. So wurde auch sein achtzigster Geburtstag in die Lesung von zwei Geschichten aus dem soeben erschienenen neusten Werk "Alyeska" gut 

verpackt, ohne jede Lobhudlerei, dafür mit faszinierendem Inhalt aus der "Welt von Gerold Späth". Grossartig die Interpretation durch Helmut Vogel (Schauspieler), so dass allein die Sprache zum Schauspiel wurde. Da geht es um "Eis und Wasser" - natürlich auf dem Zürichsee - und um den alten Helbling, den Bierschiffer, der dem Stadelmann "eine Art Lachen" entlockt. Und in "Familienpapiere" mit dem "Hochwürden Herr Pfaff", wo schliesslich das "geschehen mag, was muss". 

Die "Versöhnung" - so sagt man in Rapperswil - habe vor zehn Jahren stattgefunden, mit einer Ausstellung in der Rosenstadt und der "Rückkehr" des Schriftstellers in "seine Heimat". Die Stadt ist "versöhnlicher" geworden, eine neue Generation ist am Ruder. Eine Generation, welche die einstige "Unversöhnlichkeit" fast nur vom Hörensagen kennt. Gerold Späth geniesst wohl die Anerkennung und antwortete auf die beiden - übrigens guten offfiziellen Grussworte, ohne falsches Pathos - mit seiner Version vom Begriff "Heimat". 

Hier geht es zu den Bildern der Veranstaltung. In der Rubrik "Gelesen" wird in Kürze sein Erzählband "Alyeska" besprochen.

04. November 2019

 

Weinauktion

Franz J. Wermuth

 

Collection 10

am 02. November 2019 

Die "Herbstauktion" von Franz J. Wermuth - vormals Wermuth-Auktionen - war ausgesprochen erfolgreich: bis zu fünfzig Bietende im Saal und ein Angebot, das den höchsten Ansprüchen gerecht wurde. Zum zehnten Mal hat der promi-nente Auktionator, der vor 25 Jahren "Les Grands Vins Wermuth SA" gegründet und mit viel Routine und Gespür mehr als 200 Auktionen durchgeführt hat, eine Collection angeboten, welche viele Sam-mler, Händler und Weinliebhaber in den Saal lockte. So entstand immer wieder ein echter Bieterstreit, vor allem bei vielen der Raritäten. So wünscht man sich eine lebhafte Saalauktion, die spannend, informativ und unterhaltend ist. Eine Analyse folgt!

02. November 2019

 

Weinauktion

 

Franz J. Wermuth

 

02. November 2019 um 11 Uhr
im Hotel Hilton, Glattbrugg

 

Morgen am ersten November-Wochenende ist Franz J. Wermuth an der Reihe. 

Er schreibt in seiner Einladung: "Der Katalog mit 700 Lots ist voll Raritäten, Trouvaillen und auch bezahlbare Kostbarkeiten... Es sind Weine aus schönen Kellern und Sam-mlungen von privaten Weinfreunden. Darunter sind viele Raritäten, die praktisch noch nie angeboten worden sind."

Der Katalog ist als PDF-Dokument hier herunterzuladen

Die Website von Franz J. Wermuth ist hier zu finden.

Nach der Auktion werde ich hier - wie fast immer nach wichtigen Auktionen - eine kleine Analyse einstellen. Nicht unbedingt für jene, welchen die Saalauktionen nutzen, um rare (und meist auch teure) Weine zu erstehen. Sondern vor allem für die "Kleinsammler", die doch immer wieder Weine in den Keller legen möchten.

21. Oktober 2019

 

Kleinkrippensammlung

 

Holzkrippe aus Norwegen

 

Auf meiner Geburtstagsreise in den Norden habe ich nun in Norwegen nach Kleinkrippen gesucht, in einem evangelischen Land, das keine Krippen-tradition hat. Bisher waren die Erfolge recht bescheiden, doch diesmal habe ich ein Dutzend (ganz unterschiedliche) Krippen gefunden. Ich stelle diese als Neueingänge in meiner Sammlung hier vor. Dies ist bereits die vierte der neuen Krippen.

Länge 9 cm., Höhe 5.5 cm., Tiefe 3 cm. Ausgesägt aus einem Holzblock, wie für ein Puzzle, doch jede der sechs Ebenen in der Tiefe zum Teil unterschiedlich verkürzt und wieder ineinandergeschoben, wie bei einem Puzzle. Durch die verschiedenen Ebenen entsteht ein Relief, das dann allerdings verleimt wurde und deshalb nicht mehr 9 Teilen, sondern wieder aus einem Block besteht, der auf der Vorderseite jetzt ein Relief ist. Diese Technik habe ich hier in Norwegen noch einige Male angetroffen, noch nie aber bei ähnlichen Krippen aus anderen Ländern. Das Holz ist roh, nur die vier Ebenen, die den Stall (oder die Höhle) markieren, sind leicht braun gebeizt.