+ Freuden und Leiden eines Sammlers

25. Mai 2022

 

In eigener Sache:

 

Modern Times

von Peter Züllig

 

Sobald die Saison beginnt, kurz nach Ostern, ist das Parkieren auf den grosszügig angelegten nahen Plätzen kostenpflichtig. Unerbittlich öffnet sich die Schranke erst, wenn man ein Ticket gezogen hat. Und sie öffnet sich erst wieder, wenn für die Ruhestunden des Autos bezahlt wird. Längst gibt es die Parkwächter und den Kassierer nicht mehr. Sie wurden durch Kameras und Automaten ersetzt. Technik statt Menschen, das bewährte Konzept für Kostensenkung. Allerdings geht die Rechnung nicht immer auf. In Zeiten der Touristenflaute – hier in der Winterzeit – bleiben die Barrieren offen und die Automaten stillgelegt. Einladung zum Besuch der nahen Kommerzwelt, aber auch auffällige Objekt für Wutbürger und Randalierer. So ist es gekommen, dass Jahr für Jahr die Barrieren und Automaten ersetzt wurden durch immer neuere Systeme und Techniken. Angepasst an die vielen Zahlmethoden und den schnellstmöglichen Ablauf.
Neuster Hit: Registrierung mit der Kamera. Sie hat es auf das Nummernschild abgesehen. Klick, und die Schranke ist offen. Ein Billett gibt es nicht mehr, der unsichtbare «Grosse Bruder» hat alles gesehen und notiert. Schwieriger ist das Verlassen des Platzes mit dem Auto. Zuerst: Suche der wenigen Kassier-Automaten auf dem verwinkelten Areal. Diese stehen nicht am Schatten, sondern in der prallen Sonne. Wenig Chancen, auf dem dunklen Display etwas zu lesen. Die Sprache ausschliesslich Französisch, an einem Ort, an dem sich die touristische Welt trifft. «La Grande Nation» spricht halt Französisch. Der Ablauf ist kompliziert: Eingabe der Autonummer, es geschieht nichts! Nochmals! Vertippt bei acht Zeichen? Oder etwas falsch gemacht? Nach fünf Versuchen, an drei Automaten, mithilfe von drei geduldigen Passanten, meldet der Automat «vous avez déjà payé». Ratlosigkeit! Ich konnte ja noch gar nicht bezahlen! Dem «Grossen Bruder» hat man zu glauben. Ich wage die Ausfahrt, doch die Schranke öffnet sich nicht. Hinter mir hupende Autos. Vor mir eine weiss-rote Barriere. Wo man früher Münzen einwerfen konnte, viele Knöpfe. Das Abbild eines alten Telefonhörers ist verständlich. Der «Grösse Bruder» ist zwar eine «Grosse Tante, der Stimme nach. Sie hört und kennt offensichtlich mein Leiden. Hurra, der Schlagbaum öffnet sich. Nichts wie weg! Das Zentrum mit den Geschäften, Restaurants, Promenaden und dem «modernen» Parkplatz habe ich seither nicht mehr besucht. Hätte ich da mein Einkommen, ich würde die Stadt verklagen: Schädigung durch massive Behinderung.                                                                                             (233)
Hier alle bisher veröffentlichten Kolumnen                           

26. Mai 2022

 

 

Direkt zum „Bild des Tages“

15. Mai 2021

 

Sammlerecke

 

Die «Sammlerecke» erscheint etwa einmal in zwei Wochen.
Sie beleuchtet Probleme, Hinweise, Beurteilungen, Erfahrungen, Tipps etc.aus dem Bereich des Sammelns.

Heute: 13. Mai 2022

Das teuerste Objekt  (034)

Andy Warhol: Marilyn Monroe (Marilyn), 1967
Andy Warhol: Marilyn Monroe (Marilyn), 1967

Schlagzeilen liefern Sammlungen, immer wenn ihre "Prunkstücke" den Besitzer wechseln. Meist kommen sie "unter den Hammer", das heisst, auf einer Auktion angeboten. Es sind in der Regel Objekte, für die es einen etablierten Handel gibt. Zum Beispiel den Liegenschafts-, Kunst-, Antiquitäten- oder Fahrzeugmarkt. Schmuck aus Gold, Silber, Edelsteinen hat einen (variablen) verbindlichen Marktpreis, unabhängig von der Gestaltung und dem Alter (aktueller Gold- oder Silberwert). Auch Gegenstände, die mit einer bestimmten Person verbunden sind (zum Beispiel Stars), erzielen auf Auktionen oft Preise, die dem Kult oder Mythos geschuldet sind. (Zum Beispiel: die Silberbüchse, mit der Pierre Brice in den Karl-May-Filmen aufgetreten ist). Solche "sensationelle" Ergebnisse - im Kunsthandel geht es oft sogar um Millionenbeträge - vermitteln ein stark verzerrtes Bild vom Sammeln und den Sammelwerten. Diese oberste "Liga" des Sammelns - weitgehend von den Auktionshäusern Sotheby's und Christie's gelenkt - gibt es und sorgt immer wieder für Rekordmeldungen. Sie haben aber mit dem Wert der vielen Hobby-Sammlungen nichts zu tun. Weiterlesen hier

Hier sind alle bisherigen Beiträge der Sammlerecke (Archiv)

26. Mai 2022

 

Das Neuste zuerst

22. Mai 2022

 

Klassentreffen 2022

 

Ein schönes Treffen ist vorbei!

 

 Eine fotografische Erinnerung hier

Eine neue Dorfgeschichte

Alle Informationen zum und über den Klassentag

15. Mai 2022

 

Schweizer Karl May Freundeskreis

Zweites Treffen 2022 in Basel
Nachlese

Es waren knapp zwanzig Karl-May-Freunde, die sich beim zweiten Treffen in Birsfelden (Basel) bei wunder-schönem Wetter trafen. Eigentlich war es im kühlen Garten zu idyllisch, um sich mit dem Thema Krieg zu befassen. Doch es ging eigentlich um den Frieden, wie ihn in seinem Werk "Und Friede auf Erden" (Band 30) schon fast visionär skizziert hat. Nicht ganz einfach zu lesen

 


und auch in der Sekundärliteratur schon immer sehr kontrovers diskutiert. Die Germanistin und Karl May Kennerin, Silvia Zahner, hat ihre Gedanken zu diesem unerwartet  so aktuell gewordenen Buch zusammengetragen und verständlich und präzis formuliert, auch Stellung bezogen und das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine in Gedanken immer wieder andeutungsweise eingeflochten. Schon die Entstehungsgeschichte dieses späten Karl-May-Werks (und das politische Umfeld zu Beginn des 20. Jahrhunderts) sind interessant und für das literarisch interessanteste Spätwerk des Schriftstellers von grosser Bedeutung.  Hier werde ich einige der Gedanken zum Werk (auch eigene) in den nächsten Tagen einstellen.

Bild des Tages   26. Mai 2022 (Bild 3727)

26. Mai 2022 - Südliche Gefühle
26. Mai 2022 - Südliche Gefühle

Seit neun Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit. (zurück)
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

12. Mail 2022

 

Norbert Bischofberger   (Journalist bei SRF Kultur Sternstunde Religion

 

"Faszinierend alter Bäum auf dem #Täuferweg im #BernerJura"

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

27.03.2022 Zeitdokumente:
         Der Pakt mit dem Teufel

25.03.2022  Zeitdokumente:

         Stalin, der letzte Bolschewik

07.03.2022  Schweizer Freundeskreis:

         Festspiele in der Schweiz

01.02.2022 Karl-May-Museum

         Wiedereröffnung

03.02.2022 Karl-May-Sammlung:

         Revisionsbericht 4 (Jahrbücher)

02.02.2022 Gelesen:

         "Spritzenkampf" von Beat Gerber

28.01.2022 Kunstkataloge Neueingang:

         Goya

22.01.2022 Aufgeschnappt Karl May

         Villa marode

19.01.2022 Kleinkrippen Sammlung:

         "Krippe to go"

22.01.2022 Karl-May-Festspiele:

         Der Ölprinz

11.01.2022 Bildwelten:

         Magic Moments

31.12.2021 Aufgeschnappt:

         Tierfreunde

29.12.2021 Karö-May-Sammlung:

         Revisionsberichte

27.12.2021 Unser Philosoph:

         Gedanken zum Jahreswechsel

20.12.2021 News Karl-May

         Karl-May-Filme

21.12.2021 Weihnachtsfenster

         Lichthäuser

24.12.2021 Adventskalender:

         Ausgabe 2021


Hier Beiträge der letzten Tage

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden.      

08. Mai 2022

 

Res Strehle

Salinger taucht ab

2018, Verlag Elsteer/Rio , Zürich       
                                              
192 Seiten, ISBN 978-3-906903-06-4

Res Strehle ist Journalist. Nicht einer, der lieber Bücher schreiben würde, als im Geschäft der Aktualität hart zu recherchieren, um immer wieder die gleichen Themen zu umkreisen. Zugegeben, mitunter ein mühsamer Umgang mit Alltagsthemen und sprachlicher Routine. Tagesjourna-lismus, eben. Da lassen sich kaum Lorbeeren holen, schon gar nicht literarische. Strehles aktuellstes Buch ist ein journalistisches über die Operation Crypto und die Nähe zu den ausländischen Geheimdiensten CIA und BND (erschienen 2020). Doch wie so oft hat ein vier Jahre früher erschienene Roman die Aktualität überholt. Die seltsame Figur «Salinger», ist abgetaucht, aber auch wieder mal auftaucht, weil er mit der Not von Flüchtenden, mit der Flüchtlingspolitik und Krieg nicht klargekommen ist. Weiterlesen hier.

08. Mai 2022

 

Aufgeschnappt im "Bild", Regional Dresten,
vom 20. April 2022 von Jürgen Helfricht

 

Nackt-Zoff um Winnetou

"Mit Federkleid und Apachen-Kluft: So kennen und lieben Fans ihren Winnetou. Doch jetzt sorgt ein hüllenloser Häuptling für Wirbel in der Karl-May-Welt."

(Bild: Karl-May-Museum, Radebeul)
(Bild: Karl-May-Museum, Radebeul)

Wenn dies keine Boulevard-Geschichte ist! Der Erweiterungsbau des Karl-May-Museums - die Spendenaktion ist eben gestartet - macht Schlagzeilen. Die Gestalt Winnetous - nach dem Deckelbild von Sascha Schneider für den Band Winnetou 3 - soll als Wahrzeichen für den Neubau des Karl-May-Museums werden. Die Idee ist sicher nicht abwegig, wird dadurch das Klischee des "Indianers" vermieden - das seit mehr als hundert Jahren - auch zu Zeiten Karl Mays - bis heute kaum hinterfragt wurde. Mindestens die Sprachpuristen - die, anstatt die Probleme an den Wurzeln zu packen - Bild- und Sprachkosmetik betreiben - werden so nicht provoziert.

Vielleicht bequemen sie sich dann, den "anderen Karl-May", der weniger im Zeitgeist verhaftet war, den Visionär und Botschafter des Friedens, zu Zeiten des Säbelrasselns vor dem Ersten Weltkrieg, auch zur Kenntnis zu nehmen. Trotzdem ist es nicht so geschickt, die Geschichte - rund um das Image von Karl May - zu wiederholen. Wurden schon damals, die Deckelbild von Sascha Schneider - von vielen Karl-May-Lesern - abgelehnt (es gab deshalb nur je eine Auflage der rund dreissig Bücher mit Sascha Schneider Illustrationen). Heute werden die Karl-May-Werke (mit Sascha Schneider Bildern) zwischen 500 und 1000 CHF gehandelt. Es sind die teuersten Ausgaben von originalen Karl-May-Büchern. Wer die Editionsgeschichte bei Karl May kennt, dürfte sich über die umstrittene Statue freuen; wer hingegen klassische Indianer-Romantik sucht - auch wenn diese historischen nicht lupenrein ist - wünscht sich einen anderen Winnetou, als eine himmelwärts entschwebende, symbolistische Figur, die so gar nicht an einen "Indianer" (Pardon, an einen Vertreter indigener Völker) erinnert.

10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassen von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln. Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

25. April 2022

 

Kreiselkunst

 

Der Don Quijote von Mechelen

 

Für einmal eine andere Kreiselgeschichte. Sie gehört eigentlich in die Rubrik "Aufgeschnappt" und zwar der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) vom 26. März 2022. Daniel Steinvorth, Brüssel schreibt:

"Bis vor einigen Jahren war Dirk Van den Broeck ein ganz gewöhnlicher Rentner, der in einem ganz gewöhnlichen Haus lebte. Der Achtzigjährige hatte nette Nachbarn, viele Bäume und Büsche um sich herum und wenig Verkehrslärm.... Heute kann es passieren, dass er auf einen Bus blickt, der rund um sein Haus eine Schleife zieht.... Mit seinen Nachbarn würde sich Van den Broeck über solche Ärgernisse allerdings nicht mehr austauschen können, denn sie sind verschwunden. Von den einst 14 Reihenhäusern an der Geerdegemvaart steht nur noch sein eigenes an Ort und Stelle..."

Was ist passiert? "Van den Broeck lebt heute in der Mitte eines zweispurigen Verkehrskreisels. Als wahrscheinlich einziger Bürger seines Landes, der eine Verkehrsinsel bewohnt.... Als die Stadt vor gut zehn Jahren begann, für ein Verkehrsprojekt grossflächig Gebäude in der Gegend zu enteignen und abzureissen, nahm sich der ausgebildete Ökonom einen Rechtsanwalt. Alle andern Anwohner liessen sich auszahlen und zogen weg. Nur Van den Broeck wollte partout nicht weichen... 2014 einigte man sich auf einen Kompromiss mit den Behörden. Solange er lebe, werde man ihn in Ruhe lassen. Erst nach seinem Dahinscheiden würde das Grundstück in den öffentlichen Besitz übergehen..."

22. Juni 2021

 

In eigener Sache:

 

Verkehrskreisel

 

Vor sieben Jahren, am 27. Februar 2015, habe ich diese Rubrik auf meiner Website eingerichtet. Zuerst nur mit einem Foto eines Kreisels, später mit Beschreibungen, Situierung und  oft auch mit einer Würdigung des Künstlers. 86 Kreisel sind es geworden. Die Anregung stammt von meinem langjährigen Freund Hans Weiss (täglicher Wettstreit um das "Bild des Tages"), der auch viele gute Aufnahmen selber beigesteuert hat.

Die nicht ganz ungefährliche Fotografiererei mitten im Verkehr wurde ihm allmählich zu mühsam (und gefährlich), sodass ich die meisten Kreisel selber aufnehmen musste. Vor etwas mehr als einem halben Jahr ist nun Hans gestorben. Sein letztes Bild stammt von seiner Fahrt zum Pflegeheim. Zudem kam "Corona", welche die "Beweglichkeit" auch für Chronisten stark eingeschränkt hat. So ist dieser Rubrik nicht nur eingeschlafen, sogar fast "mitgestorben". In Andenken an meinen Freund möchte ich die Rubrik, die Hans angeregt und bis zum Schluss begeistert hat, weiterführen, denn auch ihm waren gut gestaltete Kreisel eine Freude. Vielleicht lässt auch Corona die Bildspaziergänge wieder häufiger zu.

Hier die Beiträge der letzten Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel wieder zu finden. 

01. März 2022

 

Aufgeschnappt in der "Welt" vom 04.11.2021
ein Essay von

 

"Ein simpler Stift wurde zum Hit
  auf der ganzen Welt"

Ein Klassiker unter den Souvenirs: Kugelschreiber mit bewegtem Innenleben
Ein Klassiker unter den Souvenirs: Kugelschreiber mit bewegtem Innenleben

"Ein Souvenir, das viele Jahre in jedem Souvenirladen dieser Welt zu haben war, aber heute etwas von der Bildfläche verschwunden ist, ist der „floaty pen“. Gemeint sind Kugelschreiber, die eine durchsichtige Hälfte haben, in deren Inneren sich unterschiedliche Objekte in einer durchsichtigen Flüssigkeit hin und her bewegen. Meist schweben die Objekte von links nach rechts und rechts nach links, vor einer kleinen Szenerie wie Stadtpanoramen, Berglandschaften, Himmel oder Meer. Die beweglichen Objekte können Fortbewegungsmittel sein wie Doppeldeckerbusse, Züge, Flugzeuge oder Segelboote."

Das ganze Essay lesen, hier


23. April 2022

 

Schweizer Karl May Freundeskreis

 

Zweites Treffen 2022 in Basel.

Lorenz Hunziker, Leiter des Freundes-kreises schreibt:

"Liebe Karl May Freunde
Nach unserem gelungenen ersten Treffen nach der Corona-Politik freue ich mich, dass ich bereits zum zweiten einladen darf.Wir treffen uns am 14. Mai 2022 in Birsfelden. Dabei wird uns Silvia Zahner ihre Gedanken zu Karl Mays  «Und Friede auf Erden!»präsentieren. Dies freut mich ganz besonders, finde ich doch «Und Friede auf Erden!» die schönste Erzählung Karl Mays. Bitte meldet euch bis zum 8. Mai 2022 bei mir an.
Ich freue mich
Lorenz"

07. Mai 2022

 

Bildspaziergang:

 

Klein Las Vegas in Zürich
Nationalzirkus Knie 2022

 

Die grosse Abwesende in der Manege ist die
7. Generation der Familie Knie. Géraldine Knie, Mutter von Ivan Frédéric, Chanel Marie und Maycol junior tritt diesmal nicht auf. Sie hat als artistische Direktorin das Programm zusammengestellt. (Quelle: Tagesanzeiger"


27. Februar 2022

 

Zeitdokument:

 

"Pakt mit dem Teufel?"

 

Erschienen in der Weltwoche vom 9. Oktober 1953
Autor: Lorenz Stucki (Chefredaktor 1954–1962)

Barcelona, die kosmopolitische Hauptstadt der spanischen Region Katalonien, ist für ihre Kunstwerke und Architektur bekannt. Die imposante Kirche Sagrada Família und andere Wahrzeichen der Moderne von der Hand des Künstlers Antoni Gaudí sind überall in der Stadt zu finden(Quelle: wikipedia)

Weiterlesen hier

Der Aggressionskrieg in der Ukraine - ausgelöst von Wladimir Putin - löst schreckliche Erinnerungen aus, zumindest bei der älteren Generation. Leider gibt es kaum etwas, das kurzlebiger ist, als das "historische Gedächtnis".

Da haben wir den Zweiten Weltkrieg, die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden, der Kalte Krieg, der Ungarn-Aufstand (1956), niedergemäht mit Panzern aus der Sowjetunion, die Wiederholung beim "Prager-Frühling" (1968) in der damaligen Tschechoslowakei...Seit Jahren bin ich an der Räumung eines Zeitungsarchivs, das mein Vater noch vor dem Zweiten Weltkrieg  begonnen hat, und das ich später bis ins 21. Jahrhundert hinein - als Journalist _ weitergeführt habe. Unter dem Titel «Zeitdokumente» veröffentliche ich jetzt ganz unterschiedliche Artikel, die mir für ein "Historische Bewusstsein" wichtig erscheinen.

Heute zum Thema "Kalter Krieg",  veröffentlicht in der damals noch angesehenen und ernst genommenen unabhängigen Schweizerischen Umschau "Weltwoche".

Hier den ganzen Artikel lesen

21. Februar 2022

 

Auf zu Karl May!

 

Der Geburtstag wird vom 25. bis 27. Februar
                                                   im Radebeuler Karl May Museum gefeiert. 

Am Freitag, 25. März, 18,30 bei einer

Szenische Lesung mit Blick auf die Zukunft des Museums. Mit Karl May und seinem guten Freund Sascha Schneider zeichnet sich ein zukunftsweisendes Bild ab. Vor mehr als einhundert Jahren entwarf der Maler Sascha Schneider seine symbolistischen Deckelbilder für Mays Bücher.

Am Samstag, 26. und Sonntag, 27. Februar von 10:00 bis 16:00 Uhr Ferienabenteuer mit Karl May. Spielerisch lernen Kinder Facetten aus dem Leben

Am  Samstag, 26. und Sonntag, 27. Februar von 15:00 bis 16:00 Uhr
Autogrammstunde und Lesung.

Karl May höchstpersönlich trägt Auszüge aus seinen Werken vor und steht seinen kleinen und grossen Fans zur Verfügung.

Mit dem Schauspieler Robby Langer als Karl May.  Mehr Informationen hier

18. Februar 2022

 

Sammlung: Floating Kugelschreiber

 

BCN City  (Barcelona)

 

Das Sammeln von Floating-Kugelschreiber ist arg ins Stocken geraten. Einerseits verhinderte die Pandemie das Reisen und damit auch das Aufspüren von Motiven in den traditionellen Floating-Kugelschreibern, anderseits sind die bisher sehr einheitlich gestalteten Kugelschreiber (mit einem schwimmenden Objekt)

offensichtlich ein Auslaufmodell. Man variiert nicht nur in den Motiven und Farben, sondern auch in der Form und der Technik (Bewegung und Beleuch-tung). Das blosse Hin-und-her-Fliessen schwimmender Objekte will nicht mehr so recht in unsere Zeit passen. Nun habe ich aber von einer Besucherin meiner Website, neun Kugelschreiber der traditionellen Art erhalten, die ich in den nächsten Wochen hier vorstellen werde.

Heute:  BCN - City

01. Mai 2022

 

Revisionsbericht 6

 

Fremdsprachige Karl-May-Werke

Übersetzungen

 

Die systematische Revision der Sammlung bringt vieles ans Licht, was vergessen, vernachlässigt, falsch eingetragen oder nicht katalogisiert worden ist. Eine Sammlung von dieser Grösse ist etwas «lebendiges», das sich immer (fast täglich) verändert, indem Neues dazu kommt, etwas «ausgemustert» wird, Neues entdeckt wird... Im sechsten Bericht geht es um die fremdsprachigen Werke. Ein kleiner Schwerpunkt in der Sammlung. Wurden Karl-May-Werke doch in 45 Sprachen übersetzt. Davon sind in der Sammlung immerhin 25 mit 128 Bücher und Publikationen vorhanden. Dies ist eine stattliche Zahl, doch es fehlen doch noch 20 Sprachen (Länder). Hier geht es zum sechsten Revisionsbericht.

06. Mai 2022

 

Weinauktion

 

Wein Börse

Samstag, 07. Mai 2022
Grand Hotel Quellenhof, Bad Ragaz

 

Erstes Fazit:

Die Weinbörse ist sicher für die Veranstalter ein Erfolg. Ich kann mich nicht erinnern, dass (vor allem renommierte Weine) so rasch, so hochkletterten, dass sie für Weinsammler und Weinfreunde kaum mehr erschwinglich sind. Es macht sich das "blitzschnelle, globale Internet" bemerkbar. Die Weinbörse, einst Treffpunkt der Weinfreunde und Sammler, ist ein reiner Abwicklungsort fürs "grosse" Weingeschäft geworden. Ich war nicht im Saal - wo ich sonst immer Bekannte und Freunde getroffen habe - ich war stundenlang vor dem Bildschirm zu Hause und hab mir eifrig notiert. Die Einlieferer (und die Veranstalter) mag dies freuen, mich hat es deprimiert. Biet-Nummern haben gekauft, fast immer im Bereich der Spekulation, eine lieblose Verschiebung von etwas, das Weinfreunde lieben, schätzen, sie ersparen...

Dies der erste Eindruck. Eine Analyse - vor allem der erzielten Preise - wird folgen, sobald die Ergebnisliste publiziert ist.

05. Mai 2022

 

Aufgeschnappt in der Fränkischen Landeszeitung
vom 3. Mai 2022

 

"Was Karl May zur Ukraine
  zu sagen hätte"

                                        von Herbert Heinzelmann

"Es herrscht Krieg. Vor allem in der Ukraine. Wir wissen nicht genau, wie dieser Krieg verläuft. In den Medien, die uns informieren, geht es um Waffen, um Tapferkeit, um Verbrechen, um Flucht. Um den dringend anzustrebenden Zustand geht es kaum: um den Frieden.

Doch jetzt kommt ein Buch ins Spiel, das den Frieden wenigstens im Titel trägt: "Karl Mays Friedenswege". Es ist seit 2013 auf dem Markt. Nun widmet der Bamberger Karl-May-Verlag seinen Verkauf im Zusammenhang mit einem Spendenaufruf im Namen der Aktion "Welt Frieden Lesen" der "Nothilfe Ukraine". Träger der Aktion sind die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und der St. Michaels-bund."

Autor des ausgezeichneten Artikels ist Herbert Heinzelmann. Freier Journalist, Publizist und Medienpädagoge, Autor für den Bayerischen Rundfunk. Er lebt in Nürnberg. Hier den ganzen Artikel lesen und erste Kommentare,

02. Mai 2022

 

Collection 15

Auktion oder Event:

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz J. Wermuth
                                      Nachlese

 

Weinauktionen haben viel von ihrer einstigen Attraktivität verloren. Noch vor wenigen Jahren waren es nicht nur Termine für Weingeschäft im oberen und höchsten Bereich, sondern auch Events, bei denen sich Wein-Sammler, -Händler, -Broker, -Liebhaber, Wirte, Schnäppchenjäger... getroffen und natürlich auch «duelliert» haben, oft stundenlang,

in einer angespannten, aber weinfreundlichen, interessanten Atmosphäre, wo es um Geschäfte, aber auch um Weine gegangen ist. Wo kleine Geschichten und Anekdoten, Hinweise und Erinnerungen durchaus noch einen Platz hatten. Das blitzschnelle Internet (aber auch die beiden Pandemiejahre) haben vieles, fast alles verändert. Aus Events sind preisorientierte, knallharte Geschäftsabläufe geworden, in atemlosen Tempo, wo nur noch Nummern aufgerufen und diese möglichst rasch abgebucht werden. Namen, Weine, Weingüter werden nicht mehr erwähnt, nur noch Zahlen und Erfolge. Ganz anders, beim wohl routiniertesten Weinauktionator Franz J. Wermuth.

Weiterlesen hier

02. Mai 2022

 

Kleiner Bildspaziergang

 

1. Mai Feier in Uster

 

Nach zweijähriger Pandemie Pause zum ersten Mal wieder ein 1. Mai, der dieses Jahr auf einen Sonntag gefallen ist. Hier ein paar Bilder

Rednerin: Priska Seiler Graf, SP-Nationalrätin und Regierungsrats-kandidatin. Redner: Pascal Bassu, SP-Stadtrat und Kandidat für das Stadtpräsidium in Wetzikon.

"Die 1.-Mai-Feier stand auch unter dem Eindruck des Ukraine-Krieges. Mit der Forderung nach einem «Lohn zum Leben» setzte einer der beiden Redner auf ein bewährtes Thema." (Quelle: züriost)


04. Mai 2022

 

Bildseite der Woche

vom 25. Januar 1953 in der NZZ

 

Vor 69 Jahren

Wie sich die Bilder gleichen

06. Mai 2022

 

Weinauktion

 

Wein Börse

Samstag, 07. Mai 2022
Grand Hotel Quellenhof, Bad Ragaz

Morgen-Session 10.00 - 13.00 Uhr

Nachmittag-Session: 13.45 - ca. 17.00 Uhr

 

Saalauktion mit "Live"-Schaltung im Internet. "Live mit dabei sein im Saal ist - nach Anmeldung - bei der Weinbörse möglich. Der früher eher "familiäre" Auktionsbetrieb - mit einer jahrelangen Stammkundschaft aus dem Bereich Weinfreunde, Sammler, hat sich weltweit erweitert. Es können Vorgebote abgegeben werden, bis drei Stunden vor Auktionsbeginn. Dann werden Bieterinnen und Bieter aus der ganzen Welt zugeschaltet.

Hier der Link zur Live-Teilnahme an der Auktion (vorher Anmeldung nötig)

Hier der Onlinekatalog

Registrierung für Vorangebote, Live und NachverkaufEin Bericht über den Einfluss der weltweiten Erweiterung der Auktion wird nächste Woche hier folgen.

23. April 2022

 

Sammlung von Kunstkatalogen
Neueingang:

 

Gabriele Münter

1877-1962

                                                    Malen ohne Umschweife

"Als Mitgründerin der legendären Künstlergruppe Der Blaue Reiter zählt Gabriele Münter zu den bedeutendsten Künstlerinnen des deutschen Expres-sionismus und gilt als Wegbereiterin der modernen Kunst. In einer von Männern dominierten Berufswelt hat sie über sechs Jahrzehnte ein äussert facettenreiches Œuvre geschaffen und eine eigenstän-dige, kraftvolle Bildsprache entwickelt.In der ersten umfassenden Retrospektive in der Schweiz zeigt das Zentrum Paul Klee neben Gemälden, Zeichnungen und Drucken auch einen Teil ihres umfas-senden fotografischen Werks, das ihre frühen Reisen nach Amerika und Tunesien und ihre Aufenthalte in Frank-reich dokumentiert. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München. Sie wird in geänderter Form im Museo Thyssen-Bornesmisza, Madrid im Sommer 2023 zu sehen sein." (Quelle: Kleezentrum)

Weiterlesen hier

20. April 2022

 

Gelesen:

 Franz Hohler

"Der Enkeltrick"

Erzählungen

Plakat; Polizei warnt vor Enkeltrick  (Hamburger Abendblatt)
Plakat; Polizei warnt vor Enkeltrick (Hamburger Abendblatt)

2021, Luchterhand Literaturverlag, München - 154 Seiten,
ISBN 978-3-630-87679-5

«Der Enkeltrick» ist die erste von elf Geschichten, die Franz Hohler in diesmal erzählt. Sie ist bekannt, weil sie - gleichsam als Mahnung - immer und immer wieder - erzählt wird. Der oder die «dumme Alte», welcher oder welche immer mal wieder darauf hereinfällt, dabei Geld verliert, sich mit der Polizei herumschlagen muss, um am Ende in aller Öffentlichkeit als Depp dazustehen, als hoffnungsloser Fall. Gähn!  Weiterlesen hier

20. April 2022

 

Zeitdokument:

 

"Lass uns mit den Russen reden"

 

Von Salvator de Madariaga (Oxford)
                                                    vom 08. März 1955 in der "NZZ" (Mittagsausgabe)

Salvator de Madariaga was Historiker, Journalist, Politiker und Schriftsteller. "1936 emigrierte aus Spanien nach Oxford, wo er die nächsten 40 Jahre lehrte. 1948 nahm er am Haager Europa-Kongress als Präsident der Kulturellen Kommission teil und war 1949 einer der Co-Gründer des Europakollegs in Brügge.

1972 ging Madariaga in die Schweiz und ließ sich in Locarno nieder. Erst nach dem Tod von General Franco kehrte er – besuchsweise – nach Spanien zurück. Dort hielt er mit vierzigjähriger Verspätung seine Antrittsrede an der spanischen Akademie der Sprache in Madrid". (Quelle: Wikipedia)

Den ganzen Artikel lesen

14. April 2022

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz J. Wermuth

 

Weinauktion
Collection 15

 

Samstag, 30. April 2022
um 11.30 Uhr im Hotel Hilon, Glattbrugg/Zürich Airport

Es ist bereits die 15 Auktion des wohl grössten Routiniers in Sachen Wein-auktion in Zürich seit der Trennung von den "Wermuth-Auktionen", die von Silvio Denz übernommen wurden und sich jetzt Denz-Auktionen nennen (siehe Bericht hier) Franz J. Wermuth hat nicht nur (mit Abstand) die grösste Erfahrung im Weingeschäft, er hat auch vor gut zwanzig Jahren ein Auktionshaus aufgebaut, das internationalen Rang errungen hat. Jetzt tritt ihr Gründer deutlich kürzer, kann aber immer noch - dank seiner Beziehungen - mit einem ein spannendes und ver-lockendes Angebot aufwarten, in seinen beiden Auktionen, die er jedes Jahr noch durchführt. Vor allem aber sind seine Auktionen (nur Saalauktion), die span-nendsten und informativsten der vier Zürcher Auktionshäuser. Eine kleine Vorschau wird noch vor der Auktion hier eingestellt.

15. April 2022

 

Wer schreibt, dem wird geschrieben:

 

Eine Zuschrift zu meiner Website

 

 Nicht immer sind Zuschriften (für mich) so erfreulich. Oft sind sie mit Arbeit verbunden, Auskünfte, Anliegen, ab und zu auch Beleidigungen. Da geht es mir wohl so, wie allen Schreibenden, die sich in der Öffentlichkeit bemerkbar machen, sei es mit Artikeln, Übernahmen, Fotos etc.In diesem Fall geht es vor allem um meine Kolumne ("In eigener Sache"), die ich in der Regel so alle zehn Tage online stelle. Eine Ansammlung von bisher rund 220 Kolumnen. Diesmal ging es auch um den Sketsch von Emil Steinberger mit dem Titel «Kreuzworträtsel» (aus den 70er Jahren). Titel: "Macht der Erinnerung".   -   Hier den ganzen Leserbrief lesen

Hier die Beiträge vor vier Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

15. April 2022

 

Zeitdokument:

 

Der Sowjetbauer

Artikel von Nikolaus Basseches in der "Weltwoche"
vom 08. November 1932

Immer häufiger taucht der Name Stalin in der Presse auf, wenn es darum geht, den Aggressionskrieg von Putin in der Ukraine in einen historischen Zusammenhang zu stellen. Der heutige Diktator in Russland, Wladimir Putin, hat äusserlich nicht viel mit dem Langzeitherrscher Stalin - oft als «Sowjetbauer» bezeichnet - zu tun. Doch beide finden - trotz des Bluts an ihren Händen - ihre Bewunderer. Bei Stalin ist nach historischer Aufarbeitung Ernüchterung eingetreten. Historiker bilanzieren zwischen 3 und 20 Millionen Terrortote (dazu kommen die unendlich vielen Kriegsopfer) Putins Bilanz wird aus historischer Sicht wohl «bescheidener» ausfallen, aber nicht weniger menschenverachtende Züge aufweisen. Die Spirale der Gewalt ist - seit hunderten von Jahren - die Gleiche geblieben und immer dann blutig aktuell, wenn es um pure Macht geht. Dazu das Feuilleton aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, das hier ganz zu lesen ist,

10. April 2022

 

Zeitdokument:

 

Das Gesicht des Krieges

Erlebnisse eines Gefangenen in Nordkorea

 

"Neue Zürcher Zeitung" vom 02. Mai 1953"

Philip Deane (Gigantès (1923 – 2004)), war Korrespondent des "Observer", der nach fast dreijähriger Gefangenschaft aus Nordkorea nach London zurückgekehrt ist... Er schrieb er das Buch I was a Captive in Korea. .. Von 1965 bis 1970 war er Journalist, der Griechenland über die USA nach Kanada verliess und 1965 in Kanada landete. In den 1970er Jahren war er Redenschreiber und oberster Berater des kanadischen Premierministers Pierre Trudeau. (Quelle: wikipedia) Den ganzen Bericht der NZZ hier lesen.

07. April 2022

 

Spendenaktion für
Karl-May-Museum gestartet

 

Das Karl-May-Museum in Radebeul besteht seit über 90 Jahren. Eine lange Zeit, die Spuren hinterlassen hat. Es herrschen Platznot und Baumängel.

Für die Zukunft des Karl-May-Museums braucht es die dringende Sanierung und den barrierefreien Zugang der histori-schen Häuser Villa Shatterhand – Wohn-haus, Wirkungsstätte und Sterbeort von Karl May – und der Villa Bärenfett, mit einer der bedeutendsten Sammlungen zu den indigenen Völkern Nordamerikas.

Spendenkonto der Karl-May-Stiftung:
Sparkasse Meißen
IBAN: DE97 8505 5000 3151 1120 12

Hier geht es zur Webseite der Sammlung

Zu weiteren Informationen und zur Berichterstattung des Auftakts der Aktion

28. März 2022

 

Neueingang:

 

Das Florenz an der Elbe

Königstein - Dresden - Moritzburg (305)

 

Mit Elbflorenz (auch Florenz des Nordens oder Florenz an der Elbe) wurde seit dem 19. Jahrhunderts Stadt Dresden bezeichnet. Der spezielle Titel ist eine Würdigung der Kunstsammlungen Dresdens und seiner Architektur. Er wird heute auch in Verbindung mit anderen Gemeinsamkeiten und Berührungspunkten zwischen sächsischer und toskanischer Hauptstadt verwendet.  (Quelle: wikipedia)

Hier wird der Begriff "Das Florenz an er Elbe" erweitert, verbunden mit dem Schiff auf der Elbe. Auf dem Felsen Königsstein, südöstlich von Dresden, liegt die älteste Wehranlage, die Festung Königstein. In der Nähe von Dresden ist auch das einstige Jagdschloss Königstein, auf einer künstlichen Insel im Schlossteich.

Weiterlesen hier

30. März 2022

 

Neuerscheinung:

 

Karl May&Co

Februar 2022 - 1/22

 

Viermal im Jahr erscheint das immer gepflegter gestaltete Karl-May-Magazin. Umfang inzwischen 98 Seiten. Ich werde es in Zukunft nicht mehr unter «Neueingänge» ankündigen, sondern mit dem Cover hier vorstellen und auf eine Spezialseite verweisen. Weiterlesen hier

29. März 2022

 

Gastkommentar von
Beat Bieri

veröffentlicht auf facebook am 26. März 2022

 

"Beat Bieri (*1953) in Luzern, machte seit 2000 bis zur Pension «DOK»-Filme für das Schweizer Fernsehen. Er ist Ökonom und arbeitete für das Wirtschaftsmagazin Bilanz, danach für Cash-TV und «10vor10», er war Mitbegründer der Wirtschaftssendung «ECO». Seine Filme dreht er als VJ selber. Er arbeitete sowohl für «DOK» als auch für die Sendung «Reporter» (Quelle: SRF)

"Die übelriechendste Ecke der Schweiz
Der Stolz einer Redaktion ist deren Leserschaft. Wie diese im Fall der Welt-woche aussieht, kann man sich online bei den Leserzuschriften zu Weltwoche daily zu Gemüte führen: Es findet sich dort eine fast uniforme Versammlung von Hassern, Hetzern, Verirrten und Russlandtrollen, ein wahrhaftes Gruselkabinett. Viele Corona-Leugner sind direkt aus ihrer vorherigen Parallelwelt in die neue, schöne Welt von Putin gezügelt, angeleitet durch dessen Propaganda, ins Schweizerische übersetzt von Weltwoche-Chef und SVP-Nationalrat Köppel. Es ist vermutlich die übelriechendste Ecke der Schweiz. Man sollte sich also nicht allzu lange dort aufhalten." Weiterlesen hier

17. März 2022

 

 

Gastkommentar

von Beat Gerber

 

"Die Ukraine ist derzeit auf allen Kanälen. Verständlich, aber auch manchmal verwirrend."

 

29. März 2022

 

Aufgeschnappt in "BuchMark", Ideenmagazin
für den Buchhandel, März 2022 von
Albrecht Götz von Olenhusen und Jürgen Seul

 

Bernhard Schmid, Verleger,
feiert heute seinen 60. Geburtstag

... „Abenteuer und Abenteurer im Geiste“ – mit dieser etwas plakativen Überschrift lässt es sich womöglich am treffendsten charakterisieren. Wenn die in hunderte von Millionen reichende Zahl der Werke und Ausgaben des Autors Karl May, Jahrzehnte lang der einzige Autor des Verlages, kaum noch als überschaubar erscheint, so erreicht auch die von Lothar Schmid und heute von Bernhard Schmid allein zu verantwortende Zahl der Publikationen von und über Karl May eine enorme Höhe. Es müssen, wenn wir uns nicht verzählt haben, mindestens 264 Titel in seiner eigenen Bibliografie als Autor und Herausgeber zu Buche schlagen...  Den ganzen Beitrag hier lesen

Hier die Beiträge, die deutlich älter
sind als vier Wochen

 

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21. März 2022

 

Neu in meiner Karl-May-Sammlung:

 

Der Angstmann
Kriminalroman von Frank Goldhammer

 

Was hat dieser Krimi, erschienen 2017, mit meiner Karl-May-Sammlung zu tun? Die Frage ist berechtigt und einfach zu beantworten. Er gehört zu den Beispielen und Dokumenten, die das öffentliche Gedächtnis in Bezug auf Karl May (und seinem Kosmos) dokumentieren. Es ist eine grössere und immer wichtigere Abteilung in meiner Sammlung.   Weiterlesen hier


19. März 2022

 

Aufgeschnappt in der «Republik» am
15. März 2022 «Sprachnotiz» von Nicoletta Cimmino

 

#9: Die Welt retten

 

Entsetzt, wütend und hilflos schaue auch ich auf den Krieg in der Ukraine. Das Unvorstellbare ist nahe gerückt. Sehr nahe. Wie reagieren? Unbeeindruckt weiter publizieren, auf meiner kleinen Website, in der es mehrheitlich um Sammeln, Wein, Kultur, Bilder, um einen vor 110 Jahren verstorbenen Fantasten (Karl May) geht? Oder mit grossen Worten um mich werfen... mit Gedanken, Zitaten, Texten, Analysen? Ich habe mich entschieden, aus dem Bereich Kunst, Kultur, Literatur ein paar Denkanstösse aufzugreifen. Gedanken, die andere und ich sich in dieser belasteten Zeit machen (oder gemacht haben). Heute das Gedicht "Juli 1914" das Anna Achmatowa als junge Frau, mit 25 Jahren am Vorabend des Ersten Weltkriegs schrieb:

In Erinnerung gerufen in der "Sprachnotiz" unter dem Titel "Warum Dostojewski mit der Macht der Schönheit recht hatte" von Nicoletta Cimmino: "Als die deutsche Kriegs­erklärung ans russische Zaren­reich Anna Achmatowa an ihrem Sommer­sitz erreichte, verfasste sie diese prophetischen Zeilen, die heute noch so viel Wahrheit und Hellsichtigkeit in sich tragen wie damals, vor 108 Jahren."

17. März 2022

 

Aufgeschnappt in der Republik (Onlinemagazin)
am 15.03.2022 von Kia Vahland,

 

Das Bild vom Krieg

 

„Wer keinen Krieg erlebt hat, kann sich die Gewalt und das Grauen nur schwer vorstellen. Bilder können dabei helfen. 1937 gelang es Pablo Picasso mit «Guernica», die Welt­öffentlichkeit aufzurütteln für den Schrecken des Spanischen Bürgerkrieges“.

„...Noch hat auf Wladimir Putins Krieg gegen die Ukraine kein Künstler mit einem vergleichbar grund­sätzlichen Werk wie Picassos «Guernica» reagiert. Medien­nutzerinnen bleibt vorerst nur, unter den vielen Bildern aus dem neuen Krieg zu trennen zwischen Fakes und Dokumentarischem, Propaganda und Moment­aufnahmen, die eine Ahnung vermitteln von der Lage vor Ort. Sich berühren, aber nicht manipulieren zu lassen, sich einzulassen auf die bedrückende Lebens­welt der anderen, ohne sie mit der eigenen zu verwechseln. Hinschauen, aushalten, einen helfenden Arm anbieten und die Öllampe einer gemeinsamen Zukunft weiter aufrecht halten...“ 

Eine eindrückliche Betrachtung eines weltberühmten Bildes im aktuellen, politischen Zusammenhang. in de «Republik». 
Hier in der «Republik» die ganze Betrachtung lesen

15. März 2022

 

Denz - Frühlingsauktion 279

10. März 2022 im Hotel Widder in Zürich

 

Weinauktionen sind – ich erzähle da nichts Neues – Gradmesser im Weingeschäft. Vor allem die Saalauktionen, die immer mehr von Internet-Auktionen abgelöst werden. Natürlich geht es da um Kauf und Verkauf «zum besten Preis». Dies gilt dies für beide, für Käufer und Verkäufer. Wer kauft, respektive bietet, möchte möglich günstig zu guten, zu seltenen, zu gesuchten Weinen kommen. Da spielen hauptsächlich das Weingut und der Jahrgang eine gewichtige Rolle – und natürlich auch der Preis. Wer verkauft, respektive auktionieren lässt, möchte für seine 

Kellerschätze einen möglichst guten (hohen) Preis erzielen, damit sich die Investition, das Lagern, die Umtriebe, das Spekulieren schliesslich gelohnt haben. Natürlich will auch der Auktionator gewinnen, durch einen möglichst grossen Umsatz, denn sein Lohn wird in Prozenten (der Verkaufssumme) berechnet. Letztlich ein spannendes «Spiel», das nicht ohne Risiken ist. Aus diesem Grund analysiere ich hier seit Jahren, die 12 Saalauktionen der vier Auktionshäuser der Deutschschweiz. Heute die Frühlingsauktion von «Denz Weine». Weiterlesen hier

05. März 2022

 

Das Storchennest musste weg!

 

Kommentar; "Es sind nicht immer nur die Störche" - sowenig, wie es immer nur der Gärtner ist..."

Aus den Mitteilungen des Gemeinderats Bubikon:

©  züriost, Thomas Maier, Dürnten
© züriost, Thomas Maier, Dürnten

"Das Storchennest auf dem Hochkamin an der Sennweidstrasse 1a musste leider wegen Verschmutzung der Umgebung entfernt werden. Ausserhalb der Brutzeit besteht grundsätzlich die Möglichkeit, störende Horste - auch von geschützten Vögeln wie dem Storch - zu entfernen. Da es sich beim Storch mittlerweile auch nicht mehr um eine stark gefährdete Tierart handelt, hat die kantonale Fischerei- und Jagdverwaltung auf die Festlegung und Installation eines Ersatzstandortes verzichtet, was in ihrem Ermessen liegt.

Leider wurde die Gemeinde damals nicht über die geplante Nestentfernung informiert, was wichtig gewesen wäre, um die Zeit für das Suchen eines Ersatzstandortes zu nutzen. Derzeit laufen jedoch Anstrengungen, einen neuen Nistplatz für das Bubiker Storchenpaar zu finden."

Soweit der rechtliche Aspekt und die korrekte Orientierung. Ich erspare mir eine Polemik. Von wegen "Verschmutzung": Ich bitte an so manchen Wochenenden in den Morgenstunden in Bubikon auf das "Peron" zu gehen. Da sind es nicht die Störche!

08. März 2022

 

Kommentar zur Beziehung Ost - West

betrachtet aus der Sicht einer politischen
Neuordnung Europs nach dem Zweiten Weltkrieg.

Erschienen in der Tageszeitung
"Die Tat" am Samstag, 8. November 1947.
Die Tat war eine sozial-liberale Schweizer Zeitung, die von 1935 bis 1978 heraus-gegeben wurde. Als Abendzeitung gewann sie in den 40er/50e-Jahren hohes  Ansehen - auch ausserhalb der Schweiz. (Quelle: wikipedia)

02. März 2022

Historisch-kritische Ausgabe (Bibliotheksausgabe)

Gesucht werden:

  •   3/1   Sohn des Bärenjägers
  •   3/6   Der Oelprinz
  • 4/26   Auf fremden Pfaden
  • 4/27   Im "wilden Westen" Amerikas
  •   5/6   Ardistan und Dschinnistan II
  •   S/1   Die "Rettung" des Herrn Cardauns
  •   S/2   Katalog der Bibliothek (Faksimile der
              Handschrift)

Es sind jetzt 66 Bände in der Sammlung vorhanden. Wo es mehrere Auflagen hat, beschränke ich mich auf eine (meist die erste)

28. Februar 2022

 

Revision der Karl-May-Sammlung

 

Historisch-kritische Ausgabe (HKA)

 

Mit 66 Büchern ist sie in meiner Sammlung fast komplett vertreten. Sie sind - nebst den Originalbänden des Gesamtwerks (KMGW) - ein Kernstück 

meiner Sammlung. Nach Editionsplan werden noch rund 30 Bände (gemäss Editionsplan) erscheinen. Bisher sind es  etwa 90 Bände, in verschiedenen Verlagen, unterschiedlichen Ausstattungsvarianten und Auflagen. Seit 2008 erscheint sie beim Karl-May-Verlag (Vertrieb durch das Karl May Museum) mit einem genau definierte Anspruch (jetzt jeder Band mit einem umfassenden editorischen Bericht).

Weiterlesen hier

07. März 2022

 

Neueingang: Zwei Kugelschreiber:

black stories
www.moses-verlag.de

Zwei Werbekugelschreiber, oben mit Stadt, Gefängnis und Polizeiauto.
Unten mit Zielscheibe und blutigem Messer.

Werbung für das Kultspiel. Die "black stories"sind eine Serievon Kartenspielen mit kniffligen und morbiden Geschichten. Ziel des Spiels ist es, aufgrund eines kurzen Beschreibungstextes einer Geschichte zu erraten, wie die Rahmenbedingungen und Umstände lauten, die zu der beschriebenen Situation führten.(Quelle: wikipedia)

Weiterlesen hier

04. März 2022

 

Zeitdokument

veröffentlicht am 2. August 1947

in der "Berner Tagwacht"

"Das Recht auf den Frieden"
von
Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg

 Irgendwann löscht die Zeit die Erinnerung aus. Beim Wühlen im Archiv stosse ich immer wieder auf Dokumente, welche - meist mit andern Vorzeichen -auch heute  verfasst sein könnten. Zum Beispiel dieses Essay von Ilja Ehrenburg, erstmals veröffentlicht in der «Iswestija» am «Siegestag» des Zweiten Weltkrieg.  Hier weiterlesen

02. März 2022

 

Weinauktionen

 

Die nächsten Wein-Auktionen:

04./05. März 2022  Steinfels - 
                                04. März nur Internet

                                05. März Saalauktion
                                Pfingstweidstr. 6.  Zürich |

10. März 2022         Denz-Auktion   Saalauktion
                                Hotel Widder, Zürich
                                                    30. April 2022         Franz J. Wermuth                   
                                                                                    Saalauktion

                                                                                    Hotel Hilton, Glattbrugg

                                                    07. Mai 2022          Weinbörse  Saalauktion
                                                                                    Quellenhof Bad Ragaz

Die Einschränkungen durch die Pandemie haben auch die Weinauktionen grundsätzlich verändert. Saalauktionen scheinen immer mehr ein «Auslaufmodell» zu sein. Zwei der vier grossen Auktionshäuser bieten inzwischen auch Online-Präsenz an.

"Steinfels" das älteste Auktionshaus in der Schweiz hat schon längere Zeit eine reine Internetauktion, immer am letzte Tag im Monat. Jetzt findet am Vortag eine reine Internet-Auktion statt. Bei der Saalauktion am andern Tag kann man aber per Internet noch nicht dabei sein. Da gilt weiterhin die Anwesenheit im Saal oder schriftliches Gebot (Post, Fax oder Mail). Mehr Informationen hier.

Die Denzauktion ist insofern speziell, da sie nicht am Samstag stattfindet, sondern an einem Donnerstag, ab 17.00 Uhr, mitten in Zürich. Bei Denz gibt es keine Möglichkeit, per Internet teilzunehmen. Doch per Kaufauftrag (Vorgebote) kann, wie schon bisher mitgeboten werden, wobei die Limite festgesetzt werden kann. Das "letzte Wort" hat aber der "Saal".

Mehr Informationen hier

06. Oktober 2021

 

Neuerscheinung:

 

Magdalena Kauz, Barbara Weibel

Assoziative Filmsprache
Unsagbares in Bild und Ton erzählt

2021, Herbert von Halem Verlag, Köln

295 Seiten, ISBN 978-37445-1988-5

Preis ca. 41 CHF.

 

Soeben eingetroffen!

 

Ein Fachbuch für Medienleute, die mit Bild und Ton arbeiten. "Nur" ein Fachbuch? Zu-erst müsste man das in aufregendem Rot präsentierte Buch den Fernsehverant-wortlichen auf (nicht unter) das Schlaf-kissen legen. Wette, dass dann einige - wenn überhaupt - nur noch schlecht schlafen können. Betrifft es doch das "Kerngeschäft" jeder audio-visuellen Kommunikation. Dann aber ist das Buch allen Konsumentinnen und Konsumenten von Bild/Ton-Informationen und -Geschich-ten (am Handy, am Bildschirm, im Internet, wo auch immer) in die Augen und den Verstand zu giessen, damit klar wird, warum das permanente Aufzählen in der Kommunikation nicht funktioniert, nicht funktionieren kann, das blosse  Aneinanderreihen von Bild- und Ton-Fetzen (sie mögen noch so attraktiv und aktuell sein) reine Zeit- und Geldverschwendung ist, sowohl für die Sendenden als auch für die Empfänger. Warum?
Das werde ich in der Besprechung des Buchs (sobald ich es genau analysiert habe) hier ausführlich formulieren.