Freuden und Leiden eines Sammlers

22. April 2019

Die gleiche Weinnotiz findet man auch hier auf meinem Blog www.facebook.com/sammlerfreak 

 

Getrunken:

 

Weingut Jacqueline Klein: Tribus 2016, Cuvée, Burgenland, Andau, Österreich

25. April 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

18. April 2019

 

In eigener Sache:

 

Wie Ärger zu Wut wird 

 

Ärger gehört zum Leben, zur Befindlichkeit, genauso wie die kleinen und grossen Freuden des Alltags. In den Jahren von «Sturm und Drang» greifen meist junge Menschen zum Tagebuch und notieren, was sich so an Ärger und Freuden so aneinanderreiht. Wenn man älter ist, nimmt man es meistens gelassener: «So What!» Nun hat sich aber eine Dauerärgerquelle etabliert, die gefühlte 90 Prozent des Alltags beherrscht, zumindest jener, welche täglich im Netz unterwegs sind, beruflich oder privat. Da möchte ich ein Küchengerät evaluieren – und schwupps – am andern Tag strotzt der Bildschirm von Küchengeräten. Oder ich buche ein Hotel – wo ich halt gerade übernachten muss – und fortan trudeln dauernd «Best-Price-Angebote» von Hotels ein, an Orten ein, wo ich wohl nie mehr hinkommen werde. Noch viel schlimmer: ich reise oft und gern, aber fast immer mit dem Zug. Nichtsdestotrotz: Billigflug-gesellschaften bombardiert mich mit «Flugtickets». Hoppla! Was habe ich da wieder angestellt (oder angeklickt)? «Want to Date Russian and Ukrainian Beauties?» Noch dreister: «Du scheinst ein toller Verführer zu sein!». Ärgerlich langweilig schon all die Millionen, die ich gewonnen (und nicht abgeholt) habe und die ultimativen Aufforderungen: «Investieren Sie noch heute und profitieren Sie vom nächsten Bitcoin-Boom!» Ich gehöre zu den Netzbenutzern, die weder investieren, noch auf russische Dates warten, weder wöchentlich ein Küchengerät kaufen, noch «Pest-Price-Hotels» suchen, kaum mit dem Flugzeug reisen und auch nicht «mehr Power für Ihre Publikationen brauchen». Was ich aber dringend brauchen würde: mehr Power um diesen Unsinn, diese gigantische Belästigung, erfolgversprechend zu unterbinden.

Zu den bisher veröffentlichten Kolumnen 

25. April 2019

Neueingänge jetzt neu im 11. Ordner.
Hier der vorangehende Ordner

Neu:

Walther Ilmer: "Vom Glück der Jagd nach Karl May"


25. April 2019

 

 

Das Neuste zuerst

25. April 2019

 

«Barbara Bürers Kosmos»

 

Über die Nachfolge der von SRF abgesetzten Sendung "nachtwache" habe ich hier bereits berichtet. Jetzt stehen auch die Termine des neuen Experiments fest.

Die ersten Ausgaben von «Barbara Bürers Kosmos»n(so der neue Name)  finden am 14. Juni / 5. Juli / 13. September 2019 statt, jeweils von 21:00 bis 22:15 live im Zürcher Kulturhaus KOSMOS oder auf www.barbarabuerer.ch. Die Produzen-tin orientiert auf ihrem  Newsletter über die Themen der jeweiligen Sendungen. Das Experiment (mit einem Live-Stream) werde ich hier aufmerksam verfolgen..

25. April 2019

 

Leitbilder:

 

Mädchen haben keine Chancen

 

Zürcher Woche vom 17. Dezember 1965

"Die Zukunft hat noch nicht begonnen*

"...Die meisten Mädchen, so scheint es allerdings, finden sich mit dem ab, was ihnen die Gesellschaft persönlich und unpersönlich an Aufgaben, Pflichten und Idealen zuweist. Sie übernehmen frag- und kritiklos die Rolle, die nichts anderes beinhaltet als die strikte Forderung, dem Mann zu gefallen und das eigene Leben auf die Funktion, Haus- und Ehefrau zu sein, ausrichten..."

"... Es gibt in unseren Tagen noch kein sinnvolles Wert- und Leitbild des modernen Mädchens, das unseren Tagen auch entspricht und unserer Zeit angepasst ist. Um es zu schaffen, gilt es zunächst und vor allem, Antiquarisches auszuräumen und Mythen zu entmythologisieren. Das here Bild vom Mädchen am Herd und vom Mädchen im Heim ist heute zu einseitig, um noch ganz Wahrheit beanspruchen zu können."

Autor: Walter Hollenstein

(Die Zürcher Woche war in den 60er Jahren eine einflussreiche schweizerische Wochenzeitung und wurde in den Top-Journalisten Roman Brodmann (61-63) und Werner Wollenberger (62-67).
Ursprünglich war die Zeitung als Alternative zur "Weltwoche" gedacht, 1972 aber übernommen und eingestellt. Zum Autor: Walter Hollenstein ist ein streitbarer Soziologe, (emeritierter Professor in Basel) der sich in den letzten Jahren stark für Männerrechte eingesetzt hat (Publikation: "Was vom Mann übrig blieb", 2012)

24. April 2019

 

Bettina Röhl

 

"Die RAF hat Euch lieb"

 

Die Bundesrepublik im Rausch von 68
Eine Familie im Zentrum der Bewegung

2018, Wilhelm Heyne Verlag, München

3. Auflage, ISBN 978-3-453-20150-7

"Alles ist 68" und "68" ist das aller grösste Übel der letzten 50 Jahre, letztlich Schuld an allem Bösen unserer Zeit. Und ich - Bettina Röhl - bin mitten drin gestanden, die Tochter einer "Problemmutter", welche zuerst ihre beiden Kinder und schliessslich sich selbst einer Revolution geopfert hat, und so - gemäss Bettina Röhl - zur "Ikone der (68er) Bewegung wurde."  Dies die immer wieder und wiederholte Zusammen-fassung eines neuen episch ausgebreite-ten Schinkens, der immerhin 610 Seiten umfasst. Bettina Röhl ist die Tochter von Ulrike Meinhof, der RAF-Mitbegründerin, die ihre Mutter nur als kleines Mädchen gekannt (und erlebt) hat, dann aber fern von jeder Revolution, in bürgerlichsten Verhältnissen aufgewachsen ist. Bettina Röhl war war sechs Jahre alt "als  es losging, in Berlin"; acht Jahre alt, als Meinhof "in den Untergrund" abtauchte; ging; 12 Jahre als sie verhaftet wurde und schliesslich 15 als sie sich das Leben nahm.

Doch da lebte Bettina Röhl längst beim Vater und ihre Mutter jahrelang nicht mehr gesehen."Es gab und gibt unendlich viele Experten zum Thema Ulrike Meinhof, 68 und RAF, jede Sekretärin des NDR schien damals besser über meine Mutter Bescheid zu wissen als ich...Die Öffentlichkeit, die Mainhof und RAF-Experten wussten mehr von meiner Mutter als ich... Ich war eine Nachgeborene, die 68 als Kind erlebt hat..." Und das ist sie geblieben, das an Jahren gross gewordene Kind von einst, das fünfzig Jahre später schreit und tobt und Terror macht, bis die Mutter durch das nächtliche Berlin gefahren ist, um dem Töchterchen (4 Jahre alt!) einen versprochenen Wunsch zu erfüllen. Was Bettina Röhl mit ihrer Mutter bis heute verbindet, das ist die gleiche Sturheit, die gleiche Verbissenheit, die gleiche Empörung und ein allumfassendes Weltbild, wo die "Pigs" (Schweine) das Sagen haben und die Revolution auszurufen ist. Nur - die Vorzeichen haben gewechselt: die Pigs sind alle Linken, die sich Veränderung einsetzen, die sich eine andere Welt als die Konsumwelt wünschen. Un noch etwas hat sich verändert: Die Waffen. Sie töten nicht mit Kugeln, mit Worten, mit abstrusen Theorien, mit einer selbstgebastelten Wirklichkeit. (Weiterlesen hier)

23. April 2019

 

Weinauktion:

Auktion Franz Wermuth

 

Samstag, 27. April 2019

um 11.30 Hotel Hilton, Glattbrugg

Weinauktionen seien nur etwas für harte "Profis", sagt man. Stimmt dies? Betrachtet man das Top-Angebot - im Katalog meist durch Farbbilder besonders gepriesen - dann mag das zutreffen. Pétrus, Lafleur, Le Pin, Lafite, Latour... man bewegt sich da rasch mal bei 1'000 und viel mehr Franken für eine einzige Flasche. Für den "kleinen Weinliebhaber" sicher kein Alltagskauf, schon eher etwas für "Profis" (Händler, Wiederverkäufer...) Da bietet eben nicht nur der Saal, da bietet die grosse Weinwelt mit. Raritäten sind gesucht und daher meist auch teuer... Es gibt zwar Schwankungen, oft sogar Verrücktheiten (wie vor zwei Jahren beim Lafite oder fast schon permanent beim Angélus (dem "Glöckchen" für den fernen Osten) oder bei den "Garageweinen", die sehr oft nur wegen ihrer Rarität teuer sind. Dies ist nicht der Bereich, der hier - auf meiner Website - zur Sprache kommt. Jede Auktion ist auch ein "Stimmungsbild" vom Geflecht zwischen Angebot und Nachfrage. Es ist der Ort, wo man sich orientieren kann über die Entwicklung in einem doch recht bedeutenden Geschäft. Wein ist nicht nur Genuss, auch Handel, auch wertbestimmt. Immer wieder gibt es da auch "Schnäppchen".

Weiterlesen hier

Bild des Tages

25. April 2019 (Bild 2589)

25. April 2019 - Frühlingsgefühl: Erblühen
25. April 2019 - Frühlingsgefühl: Erblühen

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Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter, dokumentiert.

 

Viel Vergnügen beim "angenehmen" Staubbad. (Foto: Hans Weiss, Flawil)
Viel Vergnügen beim "angenehmen" Staubbad. (Foto: Hans Weiss, Flawil)

24. April 2019 (Gastbild)

 

Daniel Segmüller (Journalist, ehem. SRG, Luzern) 

 

"Mehr Sport treiben, riet mir mein Arzt. Ich bin folgsam und habe diese Bio-Hantel gekauft.".

Fast täglich erreichen mich also auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak

 

Aktueller Schwerpunkt:

"Talk extra" (Karl May")

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

12.03.2019 Zeitdokumente:

        Gerold Späth

11.03.2019 Kulinarik:

        Kellnerinnen und Kellner

10.03.2019 Aufgeschnappt Karl May:

        Winnetou floppt auf VOX

08.03.2019 Erinnerungen:

        Hansjörg Erny

06.03.2019 Karl May auf der Bühne:

        Talk extra

09.03.2019 Weinauktionen:

        Analyse Denz-Auktion

03.03.2019 Bildspaziergang:

        Hors Saison am Mittelmerr

26.02.2019 Erinnerungen:

        Bruno Wigger ist tot

02.03.2019 Karl -May-Festspiele:

        Winnetou in Bad Segebert

 

 Wein des Tages

Keita Wojciechowski
auf Facebook in Hauptsache Wein...

Domaine Patrice Colin: Chenin Blanc 2011, Coteaux du Vendômois, Thoré-la-Rochette, Frankreich

"Deshalb mag ich Chenin Blanc von der Loire. Gut, der hier ist von der Loir. 50-90 Jahre alte Reben. Hat mich damals keine 10€ gekostet. Gekochter Apfel, getrock-nete Birne und schwarzer Rettich. Leichte Oxi-Note im Mund. Salz. Mineralisch. Laaaaaaang.."


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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22. April 2019

 

Martin Böttcher, Komponist

 

Der Schöpfer der
                                         Winnetou-Melodie ist tot

Martin Böttcher starb er am Karfreitag im Alter vor 91 Jahren. Er wurde vor allem durch die Melodien in den Karl-May-Filmen bekannt. Insgesamt schrieb der gebürtige Berliner die Musik zu mehr als 50 Kinofilmen und 300 Fernsehproduktionen

"Ein Originalgenie der Filmmusik

Er war einer der ganz Großen der deutschen Unterhaltungs-, Fernseh- und Filmmusik. Unverkennbar ist seine kompositorische Handschrift, unverwech-selbar sein Sound: Die Melodien seiner Winnetou." (Quelle: BR Klassik)  Den ganzen Nachruf hier auf BR-Klassik lesen


(Bild: Salzburger Nachrichten/DPA)
(Bild: Salzburger Nachrichten/DPA)

Über Martin Böttcher habe ich auch hier immer wieder berichtet. Er lebte lange Zeit im Tessin und war auch mit den Schweizer Karl-May-Freunden sehr verbunden. 

"Neben den Winnetou-Filmmusiken schrieb der 1927 in Berlin geborene Urenkel eines Weimarer Hofkapellmeisters auch Fernsehmusiken, etwa für "Sonderdezernat K1", "Forsthaus Falkenau" oder "Pfarrer Braun". Böttcher erhielt für seine Arbeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen sowie die Ehrenmitgliedschaft in der US-amerikanischen Max Steiner Society - neben Benny Goodman, Frank Sinatra und anderen." (Quelle: Salzburger Nachrichten)
Eine Sendung von 3Sat vom aus dem Jahr 2015 mit mit Würdigung, Melodien und Interviews.

19. April 2019

 

Circus Musical

von Rolf Knie

 

Dübendorf:  12. März - 03. Mai 2019.
Air Force Center Dübendorf

Bern: 07. Juni - 07. Juli 2019
Chapiteau, Pferdezentrum Bern
Basel: 06.11.2019 - 22.12.2019
Saal, Musical Theater Basel 

«Zirkus ist alles und alles ist Zirkus!»

Zirkus, eine magische Welt. Eine Welt, die bestehen kann, seit Hunderten von Jahren, auch in einer hochtechnisierten, digitalen Welt. Das Circus Musical von Rolf Knie zeigt dies, so wie Zirkus zu erleben ist. Show, Artistik, Überraschung, Scheinwerfelicht, Atmosphäre, Anmut, Schönheit, Wagemut....

"Rolf Knie bringt die 200-jährige Geschichte der Zirkusdynastie auf die Bühne. Als Autor, Regisseur und Produzent vereint er Schauspiel, Gesang, Tanz und Zirkusakrobatik zu einem Musical."

Während die jährliche Tournee des National Zirkus Kniee am 22. März traditionell in Rapperswil gestartet ist, und am 4. Mai in Zürich sein Zelt aufschlägt (bis 2. Juni), spielt das Familien-Porträt im Châpiteau von Knie-Spross der 6. Generation noch bis zum Zürcher Zirkusstart in Dübendorf. Ein Hinweis für alle Karl-May-Freunde: Der "neugeborene" Winnetou der Festspiele in Bad Segeberg, Alexander Klaws, spielt im Knie-Musical - zumindest in Dübendorf - die zentrale Rolle von Fredy Knie Senior (5. Generation der Knie Dynastie). Bei den weiteren Aufführungen in Bern und Basel wird er wohl bereits am Kalkberg (Segeberg) reiten. Weiterlesen hier

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                             80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

(Foto: Berner Zeitung)
(Foto: Berner Zeitung)

§02. März 2019

 

"Ameisen-Kreisel in Lonay"  (Waadt)

 

 

In der Romandie von den Lesern der Zeitungen "24 Heures", "Le Matin Dimanche und "Tribune de Genève"

                                             zum hässlichsten Kreisel erkoren.

Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)
Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)

Es ist eine "schmeichelhafte" Ehre, auch noch der Hässlichste zu sein. Geradezu eine Beleidigung. Nun, bei den Kreiseln - sowohl öffentliches Objekt der Ästhetik als auch Verkehrsmassnahme - scheiden sich die Geister. Was für die einen hässlich ist, ist für andere schön, was kurios ist, kann auch aufregend sein, was Geldverschwen-dung "pure Poesie". Die Rubrik "Verkehrs-kreisel" habe ich habe ich auf dieser Website vor drei Jahren begonnen und da bisher rund 90 Kreisel vorgestellt. Anfänglich "nur" im Bild, allmählich aber auch genauer situiert und beschrieben. Die meisten Kreisel habe ich selber aufgesucht und fotografiert. Einige, wie hier der "hässlichste" Kreisel habe ich auf Grund von Hinweisen und Dokumenten vorgestellt. Während der Wintermonate ruht diese Rubrik weitgehend. Doch jetzt kann es wieder losghen. Ziel wäre: 14tägig einen Kreisel zu präsentieren. Weiterlesen hier

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

20. April 2019

 

Schweizer Karl-May-Freundeskreis

 

Treffen am 11. Mai 2019 in Birsfelden (BS)

Am 11. Mai 2019 folgt bereits die dritte Veranstaltung des Karl-May-Freundes-kreises. Karl Schäfer referiert  zur Frage, wie Karl May mit islamischen Extremisten umgeht. Als Grundlage dazu dient ihm das letzte Kapitel der Mahdi-Trilogie «Thut Gutes denen, die euch hassen». Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr. Wer Lust hat, der trifft sich vorher (um 11.30 Uhr) zum gemeinsamen Mittagessen. Hier bitte anmelden für das Essen.

22. April 2019

 

Weinauktionen:

 

Jubiläums-Auktion

100. Weinbörse 

 

In Bad Ragaz ( im Kursaal) am 
Samstag, 4. Mai 2019 um 10.00 Ihr bis ca. 17 Uhr

Der goldene Jubiläumskatalog mit rund 50 Seiten, 1522 Lots, vielen "grossen" Weinen und vielen Abbildung ist soeben erschienen und hier  als PDF online gestellt. Es ist die vierte grosse Saalauktion in diesem Jahr. Am nächsten Samstag (27. April) wird Franz J. Wermuth seine Frühlingsauktion (im Hotel Hilten, Glattbrugg) durchführen und die beiden Auktionshäuser mit (mindestens vier Aktionen jährlich) ihre zweite Frühlingsauktion am Montag, 27. Mai 2019 (Denz-Weine) und am Samstag, 8. Juni 2019 (Steinfels). Ich werde das Angebot aller Saalauktionen noch hier noch (in der Woche vor den Auktionen) besprechen. 

Zur Weinbörse jetzt nur so viel: Es sind unglaublich viele "Kultweine" vertreten, zum Beispiel aus dem Burgund ca. 70 Weine aus der Domaine Romanée--Conti - alle diese Weine und Jahrgäng zum unteren Ausrufpreis von mehr als 1'000 Franken für eine Flasche. Als "Jubiläums-Attraktion" fünf Lots (à 6 Flaschen) Pinot Noir 2013 vom Weingut Donatsch (Malans) zu 600 Fr. (Ausrufpreis). Davon wurden nur 300 Flaschen abgefüllt und sind sonst im Weinhandel nicht erhältlich. Dazu René Gabriel: "Mit der Verkostung von diesem ausserirdischen Wein verbinden mich die grössten Genuss-Emotionen meines Lebens."

18. April 2019

 

Zeitdokument:

 

Treffpunkt Kronenhalle

von Werner Wollenberger

 

 "Zürcher Woche" vom 7. September 1962

Das wohl berühmteste Restaurant in Zürich, die "Kronenhalle" wird dieses Jahr 157 Jahre alt. Dies ist zwar kein historisches Jubiläum, aber doch einen Griff in die Dokumentenzaine wert, in der sich langsam, langsam meine Zeitungs-Archiv entleert. Werner Wollenberger, Schriftsteller, Publizist, Autor, hat 1962 in der "Zürcher Woche" das 100-Jahr-Jubiläum gewürdigt. 

Auf einer Visitenkarte notierte ein berühmter Zürcher "diese Verse:

Ja sie ist's, von der man nun spricht,

und das Lumpen weig'r ich nicht.

In die 'Kronenhallte' gehn 

und das weitere dort besehn.

Hätte sich die literarische Produktion des ess- und trinkfreudigen Zürchers auf diesen Vierzeiler beschränkt, wäre der Autor wohl kaum in irgendeiner Literatur-geschichte eingegangen. Aber wie man weiss, hat der Zürcher Staatsschreiber Gottfried Keller noch ein paar zeitbeständigere" Texte geschrieben. Werner Wollenberger (1927-1982) würdigte vor allem die kulturelle Bedeutung des Lokals. Weiterlesen hier

Am 22. April 2019 erscheint im Verlag Prestel, München, ein Bildband der Bildband Pay de Rêve - Die Kunst der Kronenhalle Zürich von Sybilld Ryser und Isabel Zürcher.Das Buch wird nach Erscheinen auch hier vorgestellt. "Das Zürcher Traditionslokal «Kronenhalle» verfügt über eine beeindruckende Kunstsammlung und damit ein einzigartiges Ambiente. Werke der klassischen Moderne von Bonnard, Braque, Chagall, Matisse, Miró oder Picasso gehören ebenso zum Interieur wie Fotografien, persönliche Widmungen und Bildbriefe von Dürrenmatt, Joyce oder Tinguely."

16. April 2019

 

Ausstellungskatalog

 

Der junge Picasso

Blau und Rosa Periode

 Herausgegeben von Raphaël Bouvier

Ausstellung vom 03. Februar bis 26. Mai 2019 in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel

"In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilen-steine auf Picassos Weg zum berühm-testen Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotio-nalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt."

Zu dieser Ausstellung habe ich hier bereits hier hingewiesen in Form einer unkonventionellen Besprechung der Ausstellung im Online-Magazin "Republik", verfasst von der Schriftstellerin  Jetzt ist auch der bedeutende  und umfangreiche Katalog in meiner Sammlung. Es sind darin inzwischen mehr als 500 Kunstkataloge von bedeutenden Ausstellung vertreten. Dazu gibt es ein (noch sehr unvollständiges)  Katalogverzeichnis. Alle darin gelisteten Ausstellungen wurden auf der Website  hier ausführlich besprochen. Weiterlesen hier

176 April 2019

 

Der Schatz im Silbersee
Die Dreharbeiten 1962

 

2019, MPP - Medien Pubklikations- und Werbegesellschaft, Hille

 

ISBN: 978-3-942621-2

Bilder: Rialto Film 
Konzeption: Karl-May-(Film-)Fan Gruppe, Berlin

Da ist es nun, das längst angekündigte und von vielen Film-Fans subskribierte Buch zu den Dreharbeiten von "Der Schatz im Silbersee". Es wiegt 1.7 Kilogramm, enthält mehr als 600 Fotos und kostet 35 €. Ein echter "Leckerbissen" für alle, die von den 

Karl-May-Filmen der 60er-Jahre nie genug haben und nie genug bekommen. Tatsächlich ist diese einmalige Edition so etwas wie ein "Schlüsselloch", ein fotografischer Blick hinter die Kulissen - im wörtlichsten Sinn des Worts. Als Zugabe ist dem Buch ein Plakat-Poster ( 83x58) mit dem Drehplan zum Film beigelegt.

Hier der Link zu der Berliner KMFF-Fangruppe

Das Buch bestellen (Schweiz: 40 CHF)

Bereits sind die ersten (euphorischen) Besprechungen hier auf "Amazon" online. 
Nach der Lektüre werde ich hier unter "Neuerscheinungen" eine weitere Besprechungen einstellen.

15. April 2019

 

Weinauktion

 

Dr. Spengler und Franz Wermuth

Collection 9

 

Samstag, 27. April 2019
um 11.30 Uhr 

im Hotel Hilten, Glattbrugg/Zürich Airport

 

Es ist das dritte grosse Auktionshaus in Zürich, das nun seine "Frühlingsauktion" als Saal-auktion mit einem beeindrucken-den Katalog ankündigt. Der Katalog (das heisst: das Angebot) ist das eine, der Aufmarsch bei Saalauktionen das andere. Immer mehr bricht das Internet einen guten Teil der "Kundschaft" weg. Vor allem im Bereich der "kleineren Weine" - wo sich der Aufwand einer Saalauktion kam mehr lohnt - gibt es immer mehr (auch seriöse) Anbieter, die durch Wegfall von Lotge-bühren und kürzere administrative Wege durchaus punkten können. Doch für den Weinjournalisten sind Saalauktionen - und natürlich ihre Ergebnisse - noch immer die wohl wichtigste Informationsquelle. Ich werde also weiterhin dranbleiben. 

Hier der Link zum Auktionshaus Franz J. Wermuth. Der neue Katalog ist hier als PDF-Dokument online.

Ich werde in Kürze hier eine Vorschau einstellen und das Angebot genauer beleuchten.

14. April 2019

 

Bilder, Bilder, Bilder ...

 

Tradition in der Agglomeration

 

Viehschau auf dem Parkplatz
                                                     Auch Bubikon war einmal ein Bauerndorf

Die Bilder können auch hier einzeln betrachtet, heruntergeladen und kommentiert werden.

14. April 2019

 

Kunstkataloge (Sammlung)

 

Helen Dahm
Ein Kuss der ganzen Welt

 

Kunstmuseum thurgau - Kartause Ittingen           Helen Dahm Museum, Oetwil am See
02. September 2018 bis 25. August 2019            02. September bis 04. November 2019 

                                                                              07. April bis 03. November 2019 

2018, Verlag Scheidegger&Spiess

 

215 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2

"Helen Dahm gehört zu den Pionieren und Grenzgängerinnen der Schweizer Moderne. Nach schwierigen Jahren in Kreuzlingen und Zürich wird sie Teil der avantgardistischen Bewegungen in der Kunstmetropole München. Begegnungen mit den Akteuren des Blauen Reiters und der Künstlervereinigung Die Walze bestärken sie in ihrem Willen, freie Künstlerin zu werden. Zeitlebens trifft Helen Dahm radikale Entscheidungen: Ihre spirituelle Suche führt sie 1938 bis nach Indien. Zurück im Zürcher Oberland bleiben Gärten und Landschaft nie versiegende Inspirationsquellen für die Malerin. Noch mit 90 Jahren entwickelt die Visionärin eine auf Materialexperimenten basierende Formensprache, die zeitgenössiscen Strömungen des Tachismus und Action-Painting nahesteht. Helen Dahms Werk und Biografie zählen zu den eindrücklischten der schweizerischen Kunstgeschichte der Moderne.

Weitere Informationen hier

13. April 2019

 

Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft

Nummer 199, März 2019

Nachrichten der Karl-May-Gesellschaft 

                                       Nummer 199, März 2019

Die beiden Publikationen der KMG (Karl-May-Gesellschaft) erscheinen viermal jährlich, bereits im 51. Jahrgang. Dies sind die ersten beiden Hefte 2019 (1. Quartal)

"Am 23. März darf die KMG mit berechtigtem Stolz auf ihr 50.jähriges Bestehen zurückzublicken. Ihr ist es gelungen, Karl May in der literarischen Öffentlichkeit als ernstzunehmenden Autor sowie als mittlerweile unumstritten würdigen Gegenstand der wissenschaft-lichen Forschung zu verankern.Das war vor 1969 kaum der Fall."

Wie immer wird der Inhalt der beiden Hefte hier präsentiert.

09. April 2019

 

Hörspiel:

Sherlock Holmes & Dr. Watson im Exil: Der Persische Pantoffel  
Episode 2
(ganze Produktion: April 2019) 
Cross over mit Karl May

"Der große britische Detektiv Sherlock Holmes pflegt seinen Tabak immer in einem persischen Pantoffel aufzubewahren. Doch wie kam er in den Besitz dieser orientalischen Fußbekleidung? - Als ihn der verschrobene englische Lord Sir David Lindsay aufsucht, um ihn in

einem recht exotischen Fall zu


konsultieren, wird er durch die Ausführungen des Lords an eine Begebenheit während seines unfreiwilligen Exils erinnert. 1893 trifft er nämlich in Persien am Hof des Schah-in-Schah auf den deutschen Reiseschriftsteller Kara Ben Nemsi und dessen Freund und Begleiter Hadschi Halef Omar. Gemeinsam kommen sie einer üblen Verschwörung auf die Spur, begegnen dem rätselhaften Geheimbund der Sillan und ein persischer Pantoffel spielt eine entscheidende Rolle."

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

08. April 2019

 

Theater:

 

Talk extra

 

Kultur im Oberbräu
Fools Theater in Holzkirchen (Bayern)

 

Hoch vom Himmel, da kommen wir her... Ob sie wirklich jetzt im Himmel, büssend im Fegefeuer oder gar in der Hölle wohnen - oder eben nur in der Erinnerung, das weiss man nicht so genau. Jedenfalls sind sie aufgeboten worden vom Bayrischen Landestheater zu einem Talk "der Extraklasse". "Sie", das sind die längst verstorbenen Grössen der Polit-, Kultur- und Klatschgeschichte. "Sie", das sind (Laydies first)  die Tänzerin Lola Montez, Geliebte des Königs Ludwig I. (gest. 1861), der bayrische Schriftsteller Ludwig Thoma (gest. 1921), der Autor Karl May (gest. 1912) und der österreichische Psychonalytiker Sigmund Freud (gest. 1939). 

Die Vier lassen sich gerne bitten, um als Topgäste in der Top-Talkrunde aufzutreten. Sie brüsten sich mit ihren Leistungen, versuchen ihre menschlichen Schwächen herunterzuspielen und nutzen die sehr persönlichen Fragen der Talkmasterin um ihr irdisches Werk in himmlischem Glanz zu tauchen. Dabei geraten sie auch untereinander immer mehr in gockelhaften Streit.

Das eigens für das "FoolTheater" von Gerhard Loew geschriebene Stück "Talk extra" ist vor allem eine Satre auf die aktuelle Talk-Flut im Fernsehen: "Talk im ... Talk um ... - Talk auf allen Kanälen." Dabei alles "getopt": die Gäste, ihr Auftritt, die Fragen, die Emotionen, das Peinliche genau so wie das Lustige. Weiterlesen hier

11, April 2019

 

Önotourismus
(Weintourismus)

 

"Bezeichnung für touristische Aktivitäten, bei denen die landschaftlichen, kulturellen und gastronomischen Merkmale von Weinbaugebieten sowie weinbezogene Aktivitäten im Vordergrund stehen." (Glossar Wein-Plus)

Auf Facebook (in Humor & Videos) gefunden:

"Coq au vin?!" oder 

"Une oeno-touriste comme une autre?"

Deutsche Weininstitut:

"Rund 50 Millionen Menschen reisen jährlich primär wegen des Weines in die deutschen Weinregionen und sorgen dort mit Ausgaben von 5,5 Milliarden Euro für circa 75.000 Arbeitsplätze. Das hat eine wissenschaftliche Untersuchung der Hochschule Geisenheim University und des Deutschen Weininstitut (DWI) ergeben. Insgesamt schafft der Tourismus demnach in den Weinbaugebieten schätzungsweise 412.900 Arbeitsplätze, bei einem Gesamtumsatz von 29,9 Milliarden Euro im Jahr. Rund 13 Prozent aller Touristen bereisen die Regionen gezielt wegen des Weines und besuchen während ihres Aufenthalts ein oder mehrere Weingüter."


07. April 2019

 

Schweizer Karl May Freundeskreis:

 

                                                Mit Bildern und Gefühlen

                                   Vortrag von Lorenz Hunziker

Es war eher leise, gefühlvoll, sogar "kitschig" bei dieser Begegnung mit Karl May. So gar nicht karl-may-like, jedenfalls nicht so, wie der Schriftsteller von einer Mehrheit wahrgenommen wird. So etwas wie "der andere Karl May". Jener der Kolportage-Romane, die Karl May auch geschrieben hat. In diesem Fall stand "Die Rose von Ernstthal" - der erste Text, der von Karl May überhaupt veröffentlicht wurde - im Mittelpunkt. Damals - 1874 oder 1875 (die genaue Datierung ist noch immer umstritten) - erschien der Text in vier Lieferungsheften von "Deutsche Novellen-Flora". Unter dem Pseudonym Karl Hohenthal hat Karl May den Text 1880 stilistisch überarbeitet und in der Zeitschrift "All-Deutschland" neu publiziert.

Seither wurde die Erzählung oft modernisiert und bearbeitet. So auch jetzt von Lorenz Hunziker für den Schweizer Karl May Freundeskreis. Weiterlesen hier.

06. April 2019

 

Der Cast ist bekannt! 

 

Die Vorbereitungen für die Freilichtspiele in Engelberg sind in vollem Gang. Jetzt ist auch die vollständige Liste der mitwirkenden Schauspieler bekannt. Ich werde von nun an hier dauernd die aktuellsten Meldungen einstellen und die Hauptdarsteller nach und nach porträtiert. Vorerst hier die Liste. Hier geht es zu der Präsentation der Mitwirkenden und zum Ticketcorner für die Spiele.

Tom Volkers (Winnetou)
Tom Volkers (Winnetou)
Kaspar Weiss (Hobble Frank)
Kaspar Weiss (Hobble Frank)
Claus Gerstmann (Kantor Aurelius Hampel)
Claus Gerstmann (Kantor Aurelius Hampel)
Richard Bucher (Old Shatterhand)
Richard Bucher (Old Shatterhand)
Jasmin Clamor (Rosalie Ebersbach)
Jasmin Clamor (Rosalie Ebersbach)
Domenico Pecoraio (Nitsas Ini)
Domenico Pecoraio (Nitsas Ini)
Philipp Lüscher (Der Ölprinz)
Philipp Lüscher (Der Ölprinz)
Michael Enzler (Bankier Rollins)
Michael Enzler (Bankier Rollins)
Thomas Götz (Scout Poller)
Thomas Götz (Scout Poller)
David Matthäus Zurbuchen (Sam Hawkens)
David Matthäus Zurbuchen (Sam Hawkens)
Sandra Sieber (Goldene Sonne)
Sandra Sieber (Goldene Sonne)
Jean Grädel, Regie
Jean Grädel, Regie
Yves Vaucher (Buttler)
Yves Vaucher (Buttler)
Christoph Wettstein (Moka Schi und Ka Maku)
Christoph Wettstein (Moka Schi und Ka Maku)

06. April 2019

 

Kulinarik:

 

Frühlingsküche 2019

Traditionell stell ich hier das ausge-zeichnet gestaltete Online-Magazin von Dorit Schmitt (Aroimenspiele) vor. 
"38 Seiten voller Frühlingsrezepte! ZARTES GRÜN UND BLÜTENPRACHT. Bisher sind wir vom Frühling verwöhnt worden. Die Natur ist erwacht, die prachtvollen Mandelbäume und Magnolien sind bereits wieder verblüht und die Apfel- und Kirschenbäume schicken sich an, in ihr Blütenkleid zu schlüpfen. Es ist April und da verwöhnen uns die ersten wilden Kräuter. Bärlauch, Brennnesseln, Löwenzahn, Sauerampfer, Giersch und Co. können gepflückt werden und sind eine köstliche und aromatische Ergänzung in unseren Gerichten im zeitigen Frühjahr."  Das Magazin ist gratis und hier zu lesen. (Auch Klick auf das Bild rechts)

Die früheren Magazine hier

05. April 2019

 

"Barbara Bürers Kosmos"

 

Nachfolgesendung von "nachtwach" (SRF)
bald auf einem eigenen Livestream

Abschied von "nachtwach" bei SRF
Abschied von "nachtwach" bei SRF

Es war wohl die unnötigste und beschä-menste "Sparübung" des Schweizer Fernsehens (SRF): die Abschaffung einer Sendung, in der Menschen von ihren Alltags-, Beziehungs- und Lebens-probleme erzählen, anonym und mitten in der Nacht. Barbara Bührer, die einsame Talkerin hörte ihnen zu und mit ihr viele Menschen, die nicht schlafen wollten oder konnten. Jetzt will das Team mit Barbara Bührer  auf privater Basis mit einem Nachfolgeprojekt weitermachen. Der neugegründeten Vereins "Erzählte Leben" weicht auf das Internet aus. Weiterlesen hier

04. April 2019

 

"Back to the Future"

Spuren der Moderne im Toggenburg (1920-1940)

 

Ausstellung im Toggenburger Museum Lichtensteig

vom 6. April bis 27. Oktober 2019

Rathaus für Kultur, Lichtensteig

Hinweise auf Ausstellungen gibt es hier auf Sammlerfreak eher selten. Als Kunstkatalog-Sammler berichte ich meist nach grossen Ausstellungen an Hand des Katalogs. Kleinere Ausstellung greife ich hier nur dann auf, wenn sie etwas ganz spezielles sind. Im "Rathaus für Kultur" finden immer wieder kulturelle Veranstal-tungen statt, die Beachtung verdienen. Zu dieser Ausstellung gibt es auch ein interessantes Begleitprogramm
Hier kann der Flyer zur Ausstellung als 
PDF heruntergeladen werden.

03. April 2019

 

Erinnerungen:

 

"Spuren der Zeit"

50 Jahre Schweizer Fernsehen

 

Dokumentarfilm von Annemarie Friedli

ausgestrahlt am 02. Juni 2003

Zu den "Sammelobjekten" eines Sammlers gehören auch die beruflichen Erinnerungen. Sammeln ist nicht nur Nostalgie - auch für den Leidenschaft-lichen Sammler nicht - es ist in erster Linie Information über das "Vorher", über das "Einst". Es ist das Festhalten von "Vergangenem" das immer rascher verblasst oder/und erdrückt wird von der  Hektik und Informationsfülle der Gegenwart. Deshalb stelle ich hier immer wieder Zeitdokumente ein. Meist aufbewahrte Dokumente aus meinem ganz persönlichen Archiv. Heute für einmal ein Filmdokjument, das die Anfänge des Schweizer Fernsehens dokumentiert und Erinnerungen sind, an die Arbeit und Leistung von Kolleginnen und Kollegen im audio/visuellen Journalismus. Zum Starten des rund 50 Minuten dauernden Films hier oder auf das Bild klicken.

31. März 2019

 

Thomas Hürlimann

 

Heimkehr

Roman

 

2018, S.Fischer Verlag, 522 Seiten, ISBN 978-3-10-031557-1

«Nichts ist wie vorher», das wusste ich, als ich den «Heimkehrer» Thomas Hürlimann zu Hand genommen habe. 522 Seiten, sein neuster Roman «Heimkehr», nach langem – mehr  als zehn Jahre – krankheitsbedingtem Schweigen. Zuerst einmal ein Wiedersehen, mit den Figuren, mit den Welten, mit den Themen, die den Schweizer Schriftsteller, der so lange in Berlin «abgetaucht» war, literarisch begleiten. Allem voran der Tod. Und der ist noch «handfester» geworden, als der Tod seines Bruders in «Der grosse Kater» (1998), jetzt ist es sein Tod, dem er in sich selber begegnet. Heinrich Übel junior, Sohn eines Gummifabrikanten, verunglückt auf dem Weg in das abgelegene Tal – wo ihn sein Vater vor 20 Jahren - hinausgeworfen hat. Der Heimkehrer, der nicht heimkehren kann. Da beginnen die Turbulenzen, da beginnt das Suchen, das Erinnern. Und dies bleibt so – sowohl für Heinrich Übel junior, als auch für den Leser – bis zur letzten Zeile. Eine Achterbahn, nicht nur der Gefühle, viel mehr noch der Situationen, der Erinnerungen, der Wunderlichkeiten und Realitäten.  Weiterlesen hier

29. März 2019

 

Kultur:

 

Der junge Picasso -
Blaue und Rosa Periode

 

Ausstellung in der Foundation Bayeler in Riehen (Basel)
vom 03. Februar bis 26, Mai 2019

"In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstel-lung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blau-en und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahr-hunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert."
Über wichtige Kunstausstellung berichte ich hier in der Regel in Zusammenhang mit meine grossen Kunstkatalog-Sam-mlung. Doch der Picasso-Katalog ist noch nicht in der Sammlung (ich komme also darauf zurück). Hingegen ist im Online-Magazin "Republik" ein etwas anderer, faszinierender Bericht erschienen. Verfasst von der Schriftstellerin Gianna Molinari (*1988). Das letzte Buch dieser jungen Autorin, «Hier ist noch alles möglich» habe ich bereits vorgestellt.
"Vis-à-vis von ´La Vie´"
heisst das originelle Essay von Gianna Molinari zur Picasso-Ausstellung in Riehen: "Ein Publikums­magnet sondergleichen – die Fondation Beyeler bei Basel zeigt «Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode». Was ist da zu sehen? Genauer: Was ist das Sichtbare, was das Unsichtbare in den Museums­räumen und auf den Bildern? Weiterlesen hier auf "Republik".

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

28. März 2019

 

Spielfilm:

 

Heidi (2015)


                                                Regie: Alain Gsponer     Drehbuch: Petra Volpe
                                                Darsteller: Anuk Steffen, Quirin Agrippi Bruno Ganz

Wie viele Filme es schon gegeben hat, die auf Johanna Spyris «Heidi» beruhen, weiss ich nicht genau. Ich weiss nur mit Sicherheit, dass «Heidi» weiterhin auch durch die Filmwelt zieht. Zu schön, zu ergreifend, zu berührend ist die Geschichte vom Waisenkind Heidi, dem Geissenpeter und dem verbittert-mürrisch-weichen Alpöhi. Die damit verbundene Milieuschilderung und indirekte Sozialkritik am Schweizer Bergleben-Idyll Mitte des 19. Jahrhundert hat sich längst in die «härzige» Geschichte verkrochen, ist zu einem «Markenzeichen» der Schweiz geworden. Keine andere Romanfigur hat das Image der Schweiz länger und nachhaltiger geprägt, als Heidi. Die «wackeren Mannen und Frauen» in Rot mit Schweizerkreuz auf den Wahlplakaten der SVP pflegen das Image weiter und verwenden den Heidi-Geist als Merchandise, nicht viel anders als das Heidi-Käsefondue für die Mikrowelle. Kein Wunder, war ich recht skeptisch, als das neueste der Heidis – 2015 geschaffen – am Sonntag zur besten Sendezeit (20.05 Uhr) einen Fernseh-Auftritt hatte. Einschalten, abschalten oder weiterzappen? Weiterlesen hier.

20. März 2019

Karl May mit Bildern und Gefühlen

 

Zweites Treffen 2019 
Karl-May-
Freundeskreis, Schweiz
                                         am Samstag, 6. April in Rapperswil

Mit einem Referat von Lorenz Hunziker und (fakultativ) gemeinsamen Mittag-essen. Hier: Anmeldung für das Essen

Zur Webseite: Schweizer Karl-May-Freundskreis. Lorenz Hunziker: "Seitdem viele unserer 65 Mitglieder in Rente sind, haben sie kurioserweise weniger Zeit, zu unseren Veranstaltungen zu kommen. 'Frisches Blut' ist also stets willkommen. Zumal Karl Mays Werk ungeheuer reichhaltig ist." (Auszug aus Artikel in "Oberbadische / Weiler Zeitung / Markgräfler Tagblatt". (Ganzer Bericht hier)

27. März 2019

 

Private Weindegustation vom 22. März 2019

 

Thema:  Jahrgänge

 

Weindegustationen, wie ich sie Jahr für Jahr für meine Freunde durchgeführte, haben sich (altershalber) schrecklich reduziert. Nun aber habe ich eine "alte Schuld" beglichen und 

einen kleinen privaten Weinkreis eingeladen, bei dem ich selber schon zweimal zu Gast war. Also so etwas wie ein "Gegenbesuch". Natürlich kramte ich in meinem Weinkeller ganz spezielle Flaschen. hervor. Die interessanteste Runde war die vierte. Thema Jahrgänge. Hier ein paar Notizen: Der älteste Wein war Jahrgang 1925 aus einem "kleinen" Weingut. Der jüngste Weiin 2009, also von einem hochgelobten Jahrgang, der langsam trinkreif wird. Weiterlesen hier.

24. März 2019

 

Der "Ölprinz" in Engelberg

 

Endlich wurden sie vorgestellt, die "Helden" der dritten Freilichtaufführung in Engelberg.

Vieles ist neu. Vor allem einige der wichtigsten Darsteller: Als neuer "Blutsbruder" reitet nun der Schweizer Richard Bucher als Old Shatterhand in der Arena ein. Auch der Öprinz, der eigentliche Bösewicht, ist Schweizer.  Philippe Löscher spielte oft am Schauspielhaus in Zürich. Winnetou wird auch dieses Jahr wieder Tom Volkers sein, der gleichzeitig Produzent der Freilichtspiele Engelberg ist. Das erfreulichste - aus meiner Sicht - ist das erneute Engagement von Jean Grädel, der Winnetou II (im letzten Jahr) überzeugend inszeniert hat. Über die Aufführung und die einzelnen Interpreten werde ich hier laufend Berichten. Für heute vorerst einmal hier die Liste der professionellen Schauspieler.

Entwurf: Raum und Bau GmbH
Entwurf: Raum und Bau GmbH

Der Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal, dem Geburtsort von Karl May, hat gute Nachricht. Er verkündet: "Das Geld für den Erweiterungsbau des Karl-May-Hauses kommt. "Der Bund steuert für den modernen Bau unterhalb des Neumarktes 900.000 Euro zu, das Land Sachsen immerhin 978.000 Euro. Die Gesamtkosten sollen sich auf 2,1 Millionen belaufen. Für die Stadt bleibt ein Eigenanteil von 240.000 Euro." Und schon geht der Streit, diesmal im Stadtrat wieder los. Der Fraktionschef der Linkspartei kritisierte: "Ich bin ja gespannt, wo nun 10.000 Besucher im Jahr herkommen sollen. Und wie sich die Kosten entwickeln werden."

Den ganzen Bericht hier in "Freie Presse" lesen

Auch hier auf "sammlerfreak.ck" wurde schon mehrmals über den geplanten Neubau diskutiert und "gestritten": Totale Ablehnung zum Teil in Karl-May-Kreisen im Westen Deutschlands. Diskussion um den Neubau beim Karl-May-Haus

18. März 2019

 

Karl May als Erzähler

 

6. Symposium in Freiburg i.Br. in der Akademie
für Weiterbildung in Freiburg 
In Zusammenarbeit mit dem Karl-May-Freundeskreis Freiburg

Ein Programm mit neun  Vorträgen, einem Vorprogramm und einer Ausstellung im Park der Institution gingen am Wochen-ende vom 16./17. März in der Akademie "Waldhof" in Freiburg i.Br. über die Bühne. Eine Berichterstattung folgt. 

Hier die Bilder 

Hier das Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 162 mit den Vorträgen des 5. Symposiiums im vergangenen Jahr.

Und schliesslich hier die ganz besondere Ausstellung "Märchen und Visionen" mit Bildern von Fotograf Timm Schütz und Texten von Karl May.

24. März 2019

 

Nostalgie:

 

Les Sauterelles 


"Back in Liverpool"

 

(Foto: Les Sauterelles, Website)
(Foto: Les Sauterelles, Website)

Es gibt sie noch, die legendäre Schweizer-band aus den Sixties. Toni Vescoli (*42) der Bandleader und einer der ersten ersten Schweizer Rock’n’Roll-Interpreten, wird in diesem Jahr siebenundsiebzig. Jetzt reist er mit Düde Dürst  Feddy Mangili und Peter Glanzmann (dem Küken unter den Vier - *1951) nochmals nach Liverpool, "in die Stadt, wo alles begann!. Nach der Debut Reise 2009, folgten Fanreisen in den Jahren 2012, 2015 und letztmals 2017." Les Sauterelles treten da vom 23. August bis am 27. August 2019 vier bis fünfmal auf, an der "Beatleweek",  ieinem riesigen Festival, das seit 1986 bereits zum 33. Mal stattfindet. Es nehmen mehr als 70 Internationale Bands aus 20 Ländern daran teil.

15. März 2019

 

Degustation:

 

Bordeaux, mon amour

 

Die Degustationen von auserlesenen Bordeaux-Weinen und vielen Informationen sind (altershalber) seltener geworden, aber nicht weniger üppig. Auch diesmal haben wir in 

vier Runden (à sechs Weinen) vier Themen beleuchtet: Haut-Médoc, Preis/ Leistung (mit einem Pétrus 1983 im Flight),  Saint Emilion/Pomerol und Jahrgänge. Am interessantesten war (für mich) die vierte Runde mit sechs Weinen aus den Jahren 1925, 1957, 1971, 1982, 1996 und 2000. Alle Weine, auch der "kleine" 1925er, waren noch top (viele Jahre in meinem Keller gelagert), Ich werde zur vierten Runde noch eine Betrachtung einstellen. Hier weiterlesen  

14, März 2019

 

Gianna Molinari:

 

"Hier ist noch alles möglich"

2018, Aufbau Verlag, Berlin

ISBN 978-3-351-03739-0, 192 Seiten

Ein Wolf, ein Mann (der aus dem Flugzeug fällt), ein Unort (der einst eine Fabrik war), eine Nachtwächterin (die Ich-Erzählerin), ein Koch (der nur noch Tomatensuppe kocht), ein Chef (der nur noch seine Memoiren schreiben möchte),  ein letzter Arbeiter (er auch Jäger ist), ein Universal-General-Lexikon….  

«Hier ist noch alles möglich». Das erzählt die namenlose Erzählerin, eine Aussteigerin, die sich hinter Zäune verbirgt und dabei entdeckt, dass da noch ein Loch ist. Ein Loch, das dem Wolf – wann immer er will - Zutritt verschafft. Ein Wolf, der bis fast zuletzt ein Phantom ist und bleibt: unsichtbar, spürbar, geheimnisvoll, gefährlich…

Eine Grube soll gebaut werden, eine Grube für (oder gegen) den Wolf.  Der Wolf kommt nicht, die Grube bricht ein, muss gestützt werden, hält nicht stand. In die Fangeisen  will der Wolf nicht treten, auf den Monitoren, die das Fabrikgelände lückenlos erspähen, taucht er nie auf. Weiterlesen hier