Freuden und Leiden eines Sammlers

17. September 2019

Die gleiche Weinnotizen findet man auch hier auf meinem Blog www.facebook.com/sammlerfreak 

                              

Tarcisio Lavarini, Weinanbau, Import: Wallenstadter Auslese 2016, Blauburgunder, Walenstadt, Schweiz

22. September 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

18. September 2019

 

Betriebseinschränkung

 

In eigener Sache


Diese - meine Website: Sammlerfreak - wird in den nächsten Tagen, nur noch eingeschränkt aktualisiert. Dies betrifft vor allem die Rubriken und die tägliche Aktualität, das "Bild des Tages", "Getrunken" und die "Neueingänge in meiner Karl-May-Sammlung". Grund dafür sind nicht etwa Ermüdungserscheinungen, Es ist vielmehr eine Jubiläumsfahrt aus Anlass eines runden Geburtstags. Auch das "Neuste" wird nicht mehr jeden Tag das Neuste sein. Betroffen ist auch der regelmässige Kommentar und die Berichterstattung zu den Weinauktionen. Per Mail bin ich aber hier zu erreichen.                                                                                     Sammlerfreak

08. September 2019

 

In eigener Sache:

 

Worthülsen

Kolumne von Peter Züllig

 

 

Heute geht das Tennisturnier «US Open» zu Ende. Ich weiss nicht, wie oft ich in den letzten zwei Wochen die massierte Werbung für «Rolex» anhören musste: «…dies ist eine Geschichte von anhaltender Exzellenz…». Wie bitte? Was zum Teufel ist eine «anhaltende Exzellenz»? Der Duden belehrt mich: «…aus dem Lateinischen excellere «hervorragend» bzw. excellentia «Vortrefflichkeit», «höhere Stellung». Früher wurden Könige mit «Ihre Exzellenz» angesprochen, später auch Würdeträger, Adelige, Bischöfe… inzwischen sogar Uhren. Hauptsache es tönt gut. Heute ist das Wort – zumindest im deutschen Sprachgebrauch – so gut wie verschwunden und damit kaum mehr zu deuten. Es tönt einfach elegant, vornehm, erst recht, wenn es von einem Adjektiv begleitet wird, das im Zusammenhang mit Exzellenz unverständlich ist. Es sind Worthülsen, mit denen besonders in der Werbung um sich geworfen wird. Worthülsen, die etwas sagen, das nichts sagt, das keinen Inhalt hat. Zum Beispiel: «Bring mehr Zuhause in dein Leben!» Bitte, was soll ich tun? Zuhause in mein Leben bringen? Und erst noch mehr! Wie geht das? Die nächste Werbung will mich wohl beruhigen: «Familie ist alles, und alles kann Familie sein.» Was ist «Familie» und was kann «Familie» sein? Gut klingen und nichts sagen hat Hochkonjunktur. Nicht nur in der Produkte-Werbung, auch wenn es – jetzt vor den Wahlen - um politische Programme geht. Da sind zum Beispiel die Netten und Linken, welche einen Apfel zerfressen. Der Apfel soll wohl die Schweiz sei, wahrscheinlich gerade dem «Walterli» bei Willhelm Tell vom Kopf gefallen. Der wird jetzt von den «Netten» verfressen. Soviel zum Programm einer Partei. Getreu dem Werbeslogan: «Worte und Bilder sind alles und alles kann Unsinn sein». 

Die bisherigen Kolumnen sind hier zu lesen

17. September 2019

 

Neu:

 

Star-Ciné Aventures
Guet Apens a Silver Lake


20. September 2019

 

Geburtstag - Nachhall

 

Hier ist alles zu finden, was das Geburtstagsfest betrifft. Täglich neue Informationen und Ergänzungen zum Programm. Die Seite ist für Gäste bestimmt und enthält auch alle notwendigen Adressen und Angaben. Sie ist nur mit Passwort zu erreichen. Dieses wurde in der Einladung bekanntgegeben. Weiterlesen hier

22. September 2019

 

 

Das Neuste zuerst

15. September 2019

 

Aufgeschnappt im Börsenblatt vom 
14. September 2019 - Sonntagsfrage:

 

Karl May: "Die Felsenburg"
Hörbuch unter Wasser

(Foto:  Linda Troeller)
(Foto: Linda Troeller)

In der "Toskana Therme" in Bad Sulza kann man seit Freitag Karl Mays Reiseerzählung "Die Felsenburg" aus dem Karl-May-Verlag unter Wasser hören. 30 Minuten Lang, im "Liquid Sound Tempel"“. Wie muss man sich das vorstellen? Wie ist die Resonanz? 

"Hörbücher unter Wasser - wie läuft das, Herr Lohmann?"
"Der Liquid Sound Tempel in der Toskana Therme ist mit körperwarmem Thermal-solewasser gefüllt, dem natürlichen Bodenschatz Bad Sulzas. Hier schweben die Badegäste beinahe schwerelos und lauschen den über das spezielle Liquid Sound 

Unterwasserbeschallungssystem eingespielten Klängen - Musik, Livekonzerte, Poesie, Prosa oder einer Mischung aus allem...
Die konkrete Idee, die Geschichten Karl Mays in das Programm der Therme einzubinden hatte Micky Remann, Kulturdirektor der Toskana Thermen, Medienkünstler, Germanist, Liquid Sound-Erfinder und Autor (z.B. ‚Der Globaltrottel‘, ‚SolarPerplexus‘, ‚Ozeandertaler‘ und ‚Die 100 Jahreszeiten der Toskana des Ostens‘.) Micky Remann ist Mitglied der Karl-May-Gesellschaft und wird bei deren anstehendem Kongress in Mainz einen Vortrag zum Thema ‚Zwei Blutsbrüder treffen sich im Unendlichen - über Karl May und Paul Scheerbart‘ halten. Vor diesem Hintergrund war es eine ganz natürliche Entwicklung, Karl May nicht nur Unter Geiern, sondern Unter Wasser zu präsentieren..."   
Den ganzen Artikel lesen hier

13. September 2019

 

Herbstauktion
Denz-Weine

(ehem. Wermuth-Auktion)

 

Die erste Saal-Weinauktion nach der Sommerpause hat das Auktionshaus Denz gestern im Hotel Atlantis in Zürich durchgeführt. Es kamen 1277 Lots unter den Hammer, darunter erstmals eine stattliche Zahl an Schweizerweinen, neben vielen meist überzahlten, aber gesuchten Pretigeweinen.Auch österreichische Weine werden nun zunehmend an 

grossen Auktionen angeboten. Zum ersten Mal dominierten die Bordeaux und die Burgunder nicht mehr das Geschehen. Sonst waren es bis zu 70 Prozent Bordeaux, die in Saalauktionen ausge-rufen wurden, diesmal höchstens 30 Prozent. Es scheint, dass sich der Weinmarkt - vor allem in bezug auf die teuren Weine - neu orientieren muss. Immer mehr Weingebiete verfügen über sogenannte Auktionswein, das sind Weine, die nur gekauft und gelagert wurden, um später zu einem bedeutend höhrene Preis an Auktionen verkauft zu werden. Die Auktionen der grosssen Häuser sind deshalb immer auch ein Spiegel der augenblicklichen Preisentwicklung. Dies zeigt sich besonders deutlich bei der Denz-Auktion, weil hier vor allem Broker und Händler, aber auch Wirte und Kleinanbieter ihren Bedarf an gesuchten und raren Weinen decken. Während Weinliebhaber, die Weine kaufen, um sie auch zu trinken, eher die Ausnahme sind.  Weiterlesen hier.

Bild des Tages

22. September 2019 (Bild 2732)

22. September 2019 - Durch die wilden Fjorde Norwegens
22. September 2019 - Durch die wilden Fjorde Norwegens

Zurück

Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter dokumentiert.

 

Schon wieder Kürbis-Zeit.  (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)
Schon wieder Kürbis-Zeit. (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)

21. September 2019 (Gastbild)

 

Daniel Segmüller   (Antiquariat die Wolkenpumpe, ehemals SRG)

 

"Eigentlch wollte eigentlich in den hohen Norden und bin nun in der Wüste gelandet... #Skagen "

 

Fast täglich erreichen mich also auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Geburtstag

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

20.07.2019 Krippensammlung:

         Ein Weihnachtsmärchen

14.07.2019 Gesehen:

         Nach dem Sturm

15.06.2019 Gesehen Internet: 

         Barbara Bürers Kosmos

15.06.2019 Kulinarik:

         Sommerküche

13.06.2019 Reisen:

         Flussreise Elbsansteingebirge 

18.06.2019 Denk mä(h)ler:

         Bourbaki in der Schweiz

11.06.2019 Weinauktionen:

         Steinfels Nr. 392

 

Wein des Tages

Markus Erwin
auf Facebook in Hauptsache Wein

Dominus Estate: Christian Moueix 1994,  Bordeaus Blend, Napa Valley, Kalifornien, Amerika

"Wenn man schon Samstag Abends  alleine zu Hause sitzt um auf die Tochter aufzupassen, dann doch wenigstens mit ordentlichem Wein 🤩

Ganz jugendlich kommt der Korken daher, trotz 25 Jahren auf dem Buckel.

Der erste Schluck verheißt viel, leichtes Holz, dunkle Beere, bleibt ewig am Gaumen. So kann man den Samstag dann auch genießen" 🥰


Hier Beiträge der letzten Tage

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

12. September 2019

 

Aufgeschnappt in der "taz" am 11. September 2019

Kolumne von Katrin Seddig

Der Erstz-Hundertmorgenwald

(Für Erinnerungslücken: Der Hundertmorgenwald ist der Ort, wo "Pu der Bär", der "Held"  des bekannten Kinderbuches lebt)

Alte Helden: Szene aus der diesjährigen Aufführung „Unter Geiern“ in Bad Segeberg  (Foto: dpa)
Alte Helden: Szene aus der diesjährigen Aufführung „Unter Geiern“ in Bad Segeberg (Foto: dpa)

Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg:

"Die Sehnsucht nach der kindlichen Unschuld wird in Form von Nostalgie zelebriert. Deshalb gehen die Menschen zu den Karl-May-Festpielen."

Eine interessante Kolumne der deutschen Schriftstellerin Katrin Seddig ("Das Dorf") in der "Tageszeitung" (taz) in Berlin. 

"...Mein Vater las einzig und allein Bücher von Karl May, sehr zum Ärger meiner Mutter, die ihn immer wieder versuchte, zu in ihren Augen „richtiger“ Literatur zu bekehren. Für meinen Vater kam das nicht in Frage, er las, wenn er las, nur Karl May. Er hat auch nie ein einziges meiner Bücher gelesen.

Ich denke, man soll die Menschen nicht bekehren, wenn sie niemandem schaden, als allerhöchstens sich selbst. Mein Vater hatte Gründe, Karl May zu lieben, die so sehr mit seiner Lebensgeschichte verknüpft sind, dass sie in einen anderen Text gehören...."

Weiterlesen hier

08. September 2019

 

 

Öffentliches Bewustsein: Karl May

 

Die Wahrheit über die Lüge

 

Ein eindrückliches Dokmuent in der Sammlung von "Öffentlichem Bewusstein" bezüglich Karl May finden wir im Dok-Film (TV "arte". 07. September 2019 um 21.46 Uhr) "Die Wahrheit über die Lüge" und die Ankündigung zur Sendung (hier im "TagesAnzeiger vom 07. September 2019). 

Die sachliche Dokumentation in der Länge von 52 Minuten - hauptsächlich mit Erklärungen, Demonstrationen, Aussagen von Wissenschafter etc. -  greift auch einige exemplarische Beispiele (aktuelle, wie historische) auf. Zum Beispiel die Lügen des Präsidenten Trump, des Radrennfahrer Armstrong, auch politische Entwicklungen in Frankreich - einst (Revolution) und heute (Gelbwesten).
Als kategorisches Beispiel dient Karl May. Er litt an "Pseudologia Fantastica", dem krankhaften Lügen. Die kurzen Szenen (Ausschnitte aus dem Film "Karl May, das letzte Rätsel". aus dem Jahr 2013) dauern gerade Mal 1 Minute 40 Sekunden. Das Beispiel in der sonst sehr aktuellen Domuntation wird schon nach 6 Minuten aufgegriffen und in der Vorankündigung zum Film auch prominent dargestellt (mit Bild). Obwohl das Beispiel mehr als hundert Jahre zurück liegt, wird es noch immer sofort verstanden. Weiterlesen hier.

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                          80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

(Foto: Berner Zeitung)
(Foto: Berner Zeitung)

15. April 2019

 

"Ameisen-Kreisel in Lonay"  (Waadt)

 

 

In der Romandie von den Lesern der Zeitungen "24 Heures", "Le Matin Dimanche und "Tribune de Genève"

                                             zum hässlichsten Kreisel erkoren.

Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)
Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)

Es ist eine "schmeichelhafte" Ehre, auch noch der Hässlichste zu sein. Geradezu eine Beleidigung. Nun, bei den Kreiseln - sowohl öffentliches Objekt der Ästhetik als auch Verkehrsmassnahme - scheiden sich die Geister. Was für die einen hässlich ist, ist für andere schön, was kurios ist, kann auch aufregend sein, was Geldverschwen-dung "pure Poesie". Die Rubrik "Verkehrs-kreisel" habe ich habe ich auf dieser Website vor drei Jahren begonnen und da bisher rund 90 Kreisel vorgestellt. Anfänglich "nur" im Bild, allmählich aber auch genauer situiert und beschrieben. Die meisten Kreisel habe ich selber aufgesucht und fotografiert. Einige, wie hier der "hässlichste" Kreisel habe ich auf Grund von Hinweisen und Dokumenten vorgestellt. Während der Wintermonate ruht diese Rubrik weitgehend. Doch jetzt kann es wieder losghen. Ziel wäre: 14tägig einen Kreisel zu präsentieren. Weiterlesen hier

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

07. September 2019

 

Aufgeschnappt auf Radio "Südostschweiz" (RSO)

vom 01. September 2019 in der Sendung 
"RSO im Gespräch"

 

Die Schlossherrin

 

(Bild: Südostschweiz)
(Bild: Südostschweiz)

Meinen Geburtstag feierten wir auf vor zwei Wochen auf Schloss Reichenau (Tamins). Das Fest wurde organisiert von Francesca von Tscharner - der Event-Managerin des Schlosses. Sie war eine wunderbare Gastgeberin, umsichtig und einfühlsam, damit hat sie viel zum Gelingen des Anlasses beigetragen. Im Radio "RSO" hat Francesca in einem dreiteiligen Gespräch über das Schloss, die Events und ihre Kindheit Auskunft gegeben. Hier das Gespräch abspielen

06. September 2019

 

Strandbad und wir

 

In "Feierstunde für die katholische Frauenwelt"
Wochenblatt zur Hochwacht vom 12. Juni 1935

Die "Hochwacht" war eine Tageszeitung der Christlich-sozialen Arbeiterbewegung und wurde in Winterthur (Buchdruckerei Konkordia) gedruckt. Die Zeitung erschien von 1921 bis 1971 und von da an als "Kopfblatt" der NZN (Neue Zürcher Nachrichten), die 1991 ihr Erscheinen einstellter. 

"Feierstunde" war ein Beiblatt zur "Hochwacht". Der Artikel ist ein Beispiel der Moralvorstellungen in den katholi-schen Kreisen der Dreissigerjahre. 
Das Strandbad, Ort der Versuchung und der Sünde! So etwa der Inhalt des Artikels.

"Der grosse Haufe sucht im Strandbad den freien Verkehr der Geschlechter miteinan-der.... Warum fabriziert man denn an jedem Tümpel und Weiher, an jedem Bach sogar in den Hochtälern einen Strand? Nein, vielmehr um diese 'gesell-schaftlichen Genüsse' zu haben (wie man das so nett nennt), ohne dass man vor der Öffentlichkeit als unanständig gilt..."

Ein kleiner Wühltisch mit ungeordneten Zeitdokumenten aus den Jahren zwischen 1925 und 2010, die ich gesammelt habe und nun im Begriff bin zu entsorgen, hat bei der Präsentation meiner Sammelobjekte viel Aufmerksamkeit erregt. Ich habe mich deshalb entschlossen, hier wieder vermehrt solche Dokumente einzustellen, bevor sie beim "Altpapier" landen. Hier geht es zur grundsätzlichen Erwägungen und  zu bereits publizierten Beispielen.

02. September 2019

 

Facebook:

 

Gruppe der Pensionäre und Ehemalige SRF/TPC

 

Auf Facebook gibt es seit fünf Jahren eine Gruppenseite  für ehemaliger Fernsehmitarbeitern administriert von Marco Lucchi und moderiert von Hans-Peter Leupp. Da werden oft täglich mehrere Informationen, Hinweise, wichtige Links, Bilder, Kommentare, Berichte, nostalgische Erinnerungen (vor allem auch ältere oder gar alte Fernsehbeiträge) eingestellt oder verlinkt.

Einige aktuelle Beispiele: "SRF Schweizer Film - Drehstart für 'Eden Einfach' " - verlinkt ist der Bericht  mit persönlich.com.  Oder: "News-Leser müssen sich bald registrieren" - Bericht in der NZZ am 32. August 2019.  - "Programmanalyse: RTS Radio berich-tet zu wenig über andere Landesteile."


verlinkt mit Klein Report- Beitrag: "Fernsehdirektor gesucht" vom 28. 07. 1987 in der "Rundschau".
Dies sind die aktuellten Beispiele. Ein Mixt von Information, externe Berichte und Beispiele auf früheren TV-Programmen. Im Augenblick umfasst die Gruppe 204 Mitglieder. Es lohnt sich dieser beizutreten und immer wieder mal einen Blick auf die Fülle von Informationen zu werfen.

01. September 2019

 

Karl May und die Pfähle auf dem Lötschengletscher

 

Thomas Widmer stellt eine Wanderung vor. 
Tagesanzeiger vom 16. August 2013

 

Zu den für mich wichtigsten Sparten meiner Karl-May-Sammlung gehört der Bereich "öffentliches Gedächtnis". Eine Sammlung von Beispielen, wie Karl May noch heute tief im Bewusstsein vieler Menschen verankert ist. Heute ein Dokument aus der "Wander-Bewegung."

Der entscheidende Kommentar im Bericht, eines der vielen Biespiele, die beweisen, dass Karl May noch tief in der "Erin-nerung" lebendig ist: "Das Gletschergehen war problemlos, rote Pfähle halfen, die Richtung zu halten. Mir fiel Karl Mays 'Winnetou' ein. In New Mexico in den USA gibt es eine Hochebene, den Llano 

Estacado, 'Ebene mit den Pfählen'. May beschreibt wie Verbrecher die Pfähle umsteckten und Reisende in die Einöde lenkten, um sie auszurauben und zu ermorden. Meine Pfähle waren offensichtlich von gutwen Menschen eingepflanz worden. Sicher erreichte ich eine Moräne..."

Solche Beispiele aus dem Alltag sammle ich seit Jahren. Sie sind für mich ein Beweis, dass Karl May und sein Kosmos weiterleben und im Bewusstsein der Menschen (zumindest in deutsschprachigen Ländern) gespeichert sind. Wer ähnlich Beispiele im Alltag findet - allein der Name Karl May - als "Signalbegriff" in Titeln, taucht unblaublich häufig auf - der möge mir doch zusenden.
E-Mail von Sammlerfreak

Hier das Verzeichnis bisheriger gesammelter Beispiele

30. August 2019

 

Zeitdokumente:

 

30er Jahre

Vor dem Ausbruch des
Zweiten Weltkriegs

Allerdings ohne systematische Registrie-rung und Einordnung. In den 50er Jahren habe ich dann das lose Archiv - als Journalisten-Archiv - weitergeführt bis zu meiner Pensionierung (2004), allerdings mit anderen (immer wieder wechselden) Schwerpunkten. Das Archiv umfasst mehr als 10'000, zum Teil geordnet, zum Teil wild durcheinander. Seit Jahren bin ich daran, das Archiv aufzulösen und nur noch einige, der noch immer (oder wieder) aktuellen Artikel hier auf meiner Website zu veröffentlichen. Anlässlich einer kleinen Ausstellung zu allen meinen Sammlegebieten habe ich zwei Ablagekästchen mit Artikeln aus dem Archiv - sozusagen ein Wühltischchen - aufgestellt. Dabei fanden ein paar Zeitungsausschnitte aus den 30er Jahren besondere Beachtung. Ich stelle einige davon hier - kommentarlos - vor. 

Die Sammlung von Zeitungsartikel zu Themen, die gerade aktuell sind, ist wohl die grösste aller meiner Sammlungen. Die ältesten Dokumente habe ich von meinem Vater übernommen, der leidenschflich Zeitungsausschnitte gesammelt hat. 

27. August 2019

 

Schauspielerin

 

Ines Torelli

gestorben

 

Mit ihrem Tod ist eine Epoche des schweizerischen Theaterschaffens abgeschlossen. Sie war der Inbegriff quirliger Fröhlichkeit, gut beherrschter Eleganz und verschmitzter Verspieltheit. Das Ines-Schätzchen halt, das auf der Bühne so manchen unterschiedlichen Ton anschlagen konnte. Keck, herausfordernd im politischen Kabarett, 

schmalzig-verspielt im Lied vom Skilehrer "Gigi l'amaroso", verführerisch als Halbweltdame, nostalgisch in der "kleinen Niederdorfoper", mall streng, mal spassig im Kasperlitheater...  Ihr Mann - Edi Bauer - war mit seiner Theateragentur so etwas wie der "Guru" des schweizerischen Kabaretts und Boulevard-Theaters. Ines Torelli war darin verankert, eingebettet


in einer Gruppe der bekanntesten Schauspieler, Autoren, Regisseuren und Musiker, die  Kunst des unterhaltenden Kleintheaters beherrschten und auch idie Unterhaltung des noch jungen Fernsehen prägten. Man sprach oft - mal neidisch, mal anerkennend, mal bewundernd - von einer Zürcher Theater-Maffia, zu der auch das damals noch bedeutende Zürcher Jazz-Festival gehörte. Weiterlesen hier

16. August 2019

 

Aufgeschnappt auf YouTube am 22. Julie 2019
veröffentlicht: Kaya on "Tour"

 

"Mir mached nid mit!"
von Kaya Yanar

 

Comedy, die moderne Form von Kabarett, vor allem im Fernsehen heimisch, finde ich nur selten wirklich treffend und echt lustig, auch kaum mehr politisch. Deshalb taucht die Form von Unterhaltung und Belustigung kaum hier unter "Aufgeschnappt" auf. In diesem Fall die Ausnahme: Aus dem Programm von "Kaya Backstage". Kaya Yanar ist ein deutscher Komiker "mit türkischen Wurzeln", der in der Schweiz lebt. Seine Paradesendung auf SAT 1 "Guckst du?!".

18. August 2019

 

Bildspaziergang

 

Konzert auf Schloss Reichenau (Tamins)

 

Kammerphilharmonie Graubünden 
                                                     
Impressionen 

Muotathaler Nachtmusik
Sommertournée

Paul Juonen:
Kleine Sinfonie, op. 87 (1929)

Peter Cadisch: Interferenza (Uraufführung)

Heinz Marti:
"Muotathaler Nachtmusik" für Schwyzerörgeli und Streichorchester

Peter I. Tschaikowski;
Serenade für Streicher in C-Dur, op. 48


Zum Programm des Schlosskonzerts 

Die Bilder sind auch hier einzeln abzurufen und können da kommentiert werden.

13. August 2019

 

Aufgeschnappt auf Facebook am 13. August 2019 
Notiz von Marcus Hofschuster (Chefverkoster bei 
Wein-Plus 

 

"Big", "fat" und "massive"

"Was mir gerade auffällt: auf den Etiketten österreichischer Rotweine stehen erstaunlich oft Begriffe wie "Big", "Fat" und "Massive" etc. Und so sind die Weine ja dann auch.

"Komm, wir machen was richtig Dickes, Fettes, mit massiv Alkohol, superreifer warmer und kompottsüßer Frucht, richtig vollröstiger, rußiger und gewürziger Holzaromatik, was, das den Leuten mit Anlauf voll in die Fresse haut, wie ein Baseballschläger, die müssen nach einem Glas randvoll sein, Feinheiten sind eh was für Weicheier, man darf auch nie rausschmecken, wo das herkommt, es muss so schmecken, wie man das überall auf der Welt machen kann, das wird supermegageil!

Nö.

Wirds nicht."

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

12. August 2019

 

Film
ausgestrahlt am 11. August 2019 auf SRF 1

 

Ein Mann namens Ove

Sein Folgeroman (Erstausgabe 2013 ) "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr" wurde ebenfalls ein Bestseller und läuft gegenwärtig als Film in der Schweiz in den Kinos.

Zum Film
Wer die beiden Bücher von Literaturverfilmungen vorher gelesen hat, dem passiert wohl das, was immer wieder: Man beginnt zu vergleichen, nicht nur inhaltlich, auch stilistisch, sprachlich, atmosphärisch. Dabei weiss man genau, die Dramaturgie eines Romans und eines Films folgt anderen Gesetzen und was die Sprache erschaffen kann, ist in der Filmsprache oft nicht zu erreichen. Dazwischen schiebt sich immer wieder die Ausdeutung der Leser (die aus Worten Bilder macht) und das Erlebnis Film (Schnitt, Musik, Darstellung etc.). So ist es auch mir ergangen, obwohl die Lektüre drei Jahre zurück liegt, das Buch also nur noch Erinnerung ist. Weiterlesen hier.

Produktion:  2015  Schweden  (116 Min.)
Regie:            Hannes Holm
Besetzung:    Rolf Lassgård    Ove Lindahl
                        Viktor Baagøe  Ove als Kind 
                        Pilip Berg          Ove als
                                                  junger  Mann
                        Barah Pars       Paravaneh
                        Ida Engvoll      Sonja

11. August 2019

 

Zeitschrift

 

Karl May &Co.

Ausgabe Nr. 157. August 2019

 

Die Zeitschrift feiert dieses Jahr ihr 35jähriges Bestehen. Am 7. September 2019 findet im Saloon des Elspe Festivals eine Jubiläumsfeier mit Karl-May-Lesung statt. Programm und Tickets hier. Nicht nur für Sammler sind die 157 Ausgaben der Zeitschrift (Nr.1 bis Nr. 24 noch als "Karl-May-Rundbrief) wertvolle 

Dokumente. Alle Karl-May-Interessierten finden hier die besten, zuverlässigsten und sorgfältig gestalteten Informationen. Eine Zeitschrift für alle: Film-Nostalgiker, Festivalbesucher, Bücherwürmer, Geschichtsinteressierte, vor allem auch all jene, die besonders gerne mit dem "Auge lesen", finden hier - viermal jährlich - eine unglaubliche Fülle von Geschichten und Geschichte. Die Zeitschrift ist eigentlich ein "Must" für alle, die sich irgendwie mit Karl May befassen. In meiner Karl-May- Sammlung fehlen noch 7 Ausgaben des Rundbriefs aus den 80er Jahren und ein paar Ausgaben der neuen "Karl-May &Co.um das Jahr 2000. Ab 2002 ist die Sammlung komplett. Aus Anlass des Jubiläums habe ich in den Archiv-Ordnern geblättert und unglaublich viel "neues Altes" gefunden. Dazu aus dem Interview mit Tosten Greis, der als Redaktor (1994-2003) im Jahr 1999 (Ausgabe 77) eine Neugestaltung und Neuorganisation der Zeitschrift angekündigt hat. Wie immer: Inhaltsangabe der aktuellen Ausgabe hier.

Aus dem Interview mit Torsten Greis:  Frage:
"Karl May & Co. wird nach wie vor gedruckt. Hat das eine Zukunft oder ist die nicht digital?"

Antwort:
"Ich dachte mal, die Zukunft des Magazins sei nur online möglich. Inzwischen sehe ich das anders. Das gedruckte Wort hat einfach mehr Gewicht und ist beständiger. Unsere stabilen Leserzahlen zeigen ja auch, dass das viele Karl-May-Freunde ähnlich sehen. Eine Internetseite kann ich mir ja auch nicht ins Regal stellen." (auf Seite 5 von Karl May &Co. Nr. 157)

10. August 2019

 

Aufgeschnappt in "Zürcher Unterländer"
vom 04. August 2019

 

Afrikanische Zwergschafe
                              als Rebbaugehilfen   
                              
von Christian Wüthrich

"Um den Arbeitsaufwand im Rebberg zu reduzieren lässt ein findiger Weinbauer aus Freienstein neuerdings Kamerun-schafe in die Reben. Nach ersten Tests und gewissen Traubenverlusten zeigt sich, dass die Tiere schnell lernen.", so der "Zürcher Unterländer". Über einen der Weine vom Weingut mit den Zwerg-schafen  habe ich kürzlich hier in der Rubrik "Getrunken" berichtet. Über das Experiment mit den Zwergschafe hat das Winzerpaar in ihrem Blog  berichtet. (Video unten). Mehr erfahren hier.

10. August 2019

 

Ferienlektüre

 

Georges Simenon

 

                               La Danseuse du Gay-Moulin

                               (Maigret und der Spion)

1931. Verlag Fayard, Paris. Taschenbuch

französisch, 190 Seiten (Deutsche Ausgabe: Diogenes 1986 - Kiepenheuer & Witsch 1962)

Es ist der zehnte von insgesamt 75 Maigret-Romanen und 28 Maigret-Erzählungen. Vielleicht auch nicht der typischste und nicht der allerbeste. Trotzdem, die Geschichte ist spannend, stimmungsvoll und auch heute noch "gut lesbar", vor allem in der französischen Originalsprache. Atypisch ist, dass der Handlungsort nicht in Paris, sondern Lüttich (Belgien) ist und Kommissar Maigret erst im hinteren Teil des Buchs in Erscheinung tritt. Seit 1962 erscheint der Roman im deutschen Sprachraum unter dem Titel "Maigret und der Spion". Kommissar Maigret ist eine Kunstfigur vom Autor in den 20er Jahren geschaffen und vierzig Jahre lang weiter entwickelt. Der Fokus liegt weniger auf äusseren Handlungen, als auf dem inneren Prozess Maigrets, der das Geschehen zu verstehen versucht. Den Schluss bildet ein Verhör des Kommissars, das eher einem Monolog Maigrets gleicht. Weiterlesen hier

04. August 2019

 

Aufgeschnappt im Blog 
Philosophia Prennis vom 03. August 2019

 

Vom Volksschriftsteller zum schutzbedürftigen kulturellen Erbe

Die Karl-May-Gesellschaft (KMG) feiert dieses Jahr ihr fünfzigjähriges bestehen. Aus diesem Anlass hat die literarische Vereinigung unter anderem ein Buch herausgegeben, das verschiedene Aspekte der Karl-May-Forschung be-leuchte und die Geschichte der Gesellschaft aufrollt. 
Jetzt wurde im Internet-Blog "Philosophia Prennis" ein Artikel von Rainer Buck (Gastbeitrag) veröffentlicht, welche die Situation der heutigen Karl-May-Rezeption hervorragend umschreibt. Ein Wandel in der Wahrnehmung eines Werks, das noch bis in die 60er Jahre als literarische Leistung nicht ernst genommen - ja sogar als Schund bezeichnet wurde.

Hier den ganzen Beitrag lesen 

08. August 2019

 

May-Nungen

 

Karl May Club Österreich

Nummer 10 / 2019 

"May-Nungen" erscheint bei Bedarf und beeinhaltet Informationen zu den Tätigkeiten des KMCÖ, Neuigkeiten zu Leben und Werk Karl Mays sowie Aktuelles aus der Karl-May-Szene. 

Aus dem Inhalt:

  • Sr. Mirjam Dinkelbach:
    Ikonen bei Karl May
    Karl-May-Preis für interkulturelle 
    Verständigung
  • Linda Kunnen u.a.:
    Neues aus dem Karl May Museum
  • Eva Denner:
    Der Narr von Mescalero 
  • Hubert Havlincek:
    Ein Südamerikanischer Winnetou
  • Elisabeth Kolb / Monika Seres:
    In Memoriam Artur Brauner
    In Memoriam Martin Böttcher
  • Peter Baldia:
    In Memoriam Alessandra Panaro
    u.a.m.

28. Juli 2019

 

Berufsrisiko

(Kurzspielfilm)

 

Für einmal etwas ganz anderes. Ein Wettbewerbsbeitrag 

von PuzzleCat Entertainment. Karl-May-Freunde, Hörspiel-Begeisterte, Kulturell-Interessierte kennen Peter Wayand längst, den unermüdlich Kulturschaffende, der immer wieder faszinierende Experimente macht und diese auf YouTube publiziert, unendgeltlich, auch zu abonnieren. Heute hat sein erster Film 

Premiere. 

Ein Film von Gerd Haas & Peter Wayand. "Vom Bombenentschärfer geht eine ungeheure Faszination aus. Dieser Beruf wird in vielen Blockbustern immer wieder in den Mittelpunkt gerückt. Undenkbar wäre deren Geschichte ohne ihn. Doch was geschieht, wenn einen solchen Spezialisten die Konzentration verlässt, wenn er abgelenkt wird, nicht mehr bei der Sache ist, wenn er die Nerven verliert ... - wenn nur noch fünf Minuten bleiben?"

Zum Chat

Während der Premiere am 29. Juli 2019 ab 20.15 Uhr (Startzeit) findet auf YouTube auch Live-Diskussion statt: "Du kannst während der Videopremiere live mit anderen Zuschauern chatten."


Die Produktionen von PuzzleCat Entertainment können auch abonniert werden. Texte, Hörspiele, Publikationen und jetzt auch ein Kurzfilm. Es lohnt sich!

13. Juni 2019

 

Neuerscheinung:

 

Fünfzig Jahre Karl May Gesellschaft

1969 - 2019

 

Herausgegeben von Helmut Schmiedt, Joachim Biermann und Florian Schleburg

2019 Hansa Verlag Husum
2014 Seiten, ISBN978-3-941629-23-3

 

„Wenn mersch nich erleben thät, so thät mersch gar nich glooben!“ 

 

Eine Reihe Beiträge, die in ihrem Duktus und ihrer Argumentation ganz unterschied-lich sind, vermitteln Einblicke in die Tätigkeit der KMG. Hans Zeilinger und Ekkehard Bartsch blicken zurück in die Frühgeschichte der Gesellschaft und rücken dabei Persönlichkeiten ins Licht, ohne die sie wohl nicht so glänzend – wenn über-haupt – hätte gedeihen können. Hans Grunert, Roy Dieckmann, Sigbert Helle und Jenny Florstedt stellen Arbeitsbereiche besonders aktiver Mitglieder vor und lassen etwas von der Faszination erahnen, die sie zu ihrer Tätigkeit bewegt, ein Thema, über das sich auch Florian Schleburg bei seinem Blick in die Zukunft ­Gedanken macht. Martin Lowsky und Ulrich Scheinhammer-Schmid lassen an das Wort von der „fröhlichen Wissenschaft“ denken, das man gelegentlich mit der KMG verbunden hat."

28. Juli 2019

 

Franz Hohler

 

Gleis 4

Roman

 

                                                   2013 Luchterhand, München, 1. Auflage

                                                   Taschenbuchausgabe 1915, 220 Seiten,
                                                   ISBN 978-3-442-74832-7

Es muss nicht immer das Neuste sein, das es zu lesen gilt, quasi ein Abbild der literarischen Bestseller-Liste; es darf ruhig einmal ein Oldie, ein Buch, von dem nicht gerade gesprochen wird. Erster Ausgangspunkt für meine «Flucht zurück»: Ferien. Zweiter Ausgangspunkt: die Komödie «Cafeteria» von Hohler, die ich im Frühling im Bernhard-Theater (Zürich) verpasst habe und die im Oktober in im «Theater am Käfigturm» in Bern wieder auf dem Programm steht. Franz Hohler, der Kabarettist mit dem Bass, der zwar nicht mehr in Theatern auftreten mag und von sich selber sagt: «Ich bin ein optimistischer Pessimist». Jedenfalls ist er seit vielen Jahren unbeirrt mit Themen unterwegs, wie Zerstörung der Natur, Migration, Risiken der Atomenergie, Flüchtlingselend… Unterwegs als Autor, unterwegs als Erzähler, unterwegs als Geschichtenerzähler… Begleitet von Anfeindungen, Beschimpfungen, aber auch Akzeptanz und Bewunderung. Ein Wanderer auch, der nachdenklich durch die Schweiz zieht, durch die schöne und weniger schöne. Weiterlesen hier

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

10. Juli 2019

 

Sebastian Herrmann:

 

Gefühlte Wahrheit

Wie Emotionen unser Weltbild formen

 

2019, Aufbau Verlag, Berlin

265 Seiten, ISBN 978-351-03753-6

Dem kleinen Reiter auf einem grossen, mächtigen Elefanten – vom amerikanischen Moralpsychologen Jonathan Haidt als Sinn-bild für die Macht der Gefühle in die Welt entlassen – begegnet man immer häufiger. In Amerika ist er längst ein Star, «Held» des Bestsellers «The Righteous Mind», schon 2012 erstmals erschienen. Da und dort – immer häufiger - wird er jetzt auch bei uns zitiert, wenn es darum geht, Dinge in unserer Welt zu erklären, die mit dem Verstand allein, nicht (oder nur schwer) zu begreifen sind. Beispiele das Aufkommen der Popu---listen in der Politik, die üppig wuchernden Verschwörungstheorien oder ein amerikani- scher Präsident, der sein Land wie ein Showmaster führt. Der Elefant, das riesige Tier, symbolisiert die Emotionen, das Intuitive Denken, die Gefüh-le, die Affekte. Der Reiter im Sattel hinge-gen, verkörpert die Vernunft, den reinen Verstand und er ist fest davon überzeugt, auch der Chef zu sein und das Tier zu lenken. Der Elefant aber reagiert vor allem auf jene Reize, die in ihm eine positive Reaktion hervorrufen. «Der Mensch im Sattel rationalisiert das Urteil des Elefanten und liefert nachträglich Begründungen für seine emotional gefärbten Kognitionen. Um die Wahrheit geht es da nicht, es geht darum zu begründen, um das Gefühl recht zu haben.»  Weiterlesen hier

07. Juli 2019

 

Aufgeschnappt in "Pflanzenfreund"
Juli/August 2019 - www.pflanzenfreund.ch

 

Neophyten -

Gute Pflanzen, böse Pflanzen

Der Kampf, um ein guter "Schweizer zu sein" hat sich längst von der politischen Ebene auf die Umwelt übertragen, bis tief hinein in unsere Fauna und Flora. Wer Neophyten in seinem Garten hat, und sie nicht sofort ausreisst und vertreibt, der schadet der Heimat, auch wenn sie sich nicht weiter ausbreiten und - so wie sie eben sind - gehegt und gepflegt werden. Peter Wullschleger, Inhaber des Büros "Planum architecture du paysage" hat sich recht differenziert mit den inzwischen gehassten und geradezu verfolgten Neophyten befasst. Seine Analyse stammt aus der  Jahrbuchreihe "Tropiaria Helvertica 2019" und wurde in der neusten Ausgabe von "Mein Pflanzenfreund" abgedruckt.

Hier die PDF-Version des Artikels der Schweizerischen Gesellschft für Gartenkultur (sGGK) Weiterlesen hier

05. Juli 2019

 

Jean-Luc Bannalec

 

Bretonisches Leuchten

Kommissar Dupins sechster Fall

 

2017, Verlag Kiepenheuer & Winsch, Taschenbuch, ISBN 978-3-462-05192-6

Wenn ein fiktiver Kommissar oder eine Kommissarin erfolgreich ermittelt - ob in Büchern, im Film und natürlich im Fernsehen - entstehen rasch ganze Reihen - Krimi-Reihen. Als Konsument kommt nämlich schnell das Bedürfnis auf, nicht nur einen (meist recht komplizierten) "Fall" einmal zu begleiten, sondern dem "Helden"   (in seiner speziellen Situation als Ermittler) immer wieder zu begegnen. Kommissar Maigret (von Georges Simenon) taucht immerhin im Verlauf von vierzig Jahren in 75 Romanen und 28 Erzählungen auf. Solange gibt es den Kommissar Dupin nicht. Er wurde erst 2012 von Paris in die Bretagne ("ans Ende der Welt") zwangsversetzt, wo er seither jedes Jahr einen kniffligen "Fall" zu löse hat. Dabei spielt die Landschaft, die Tradition, die Kultur, die Eigenheiten der Bretonen, die Geschichte eine weit wichtigere Rolle als die Kriminalfälle selber. Weiterlesen hier.

23. Juni 2019

 

Bubikon:

 

«Uf de lätze Siite»

Theater im Ritterhaus in Bubikon (ZH)

Sonntag, 23. Juni um 16.00 Uhr (Familienvorstellung, Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos)

Donnerstag 27. Juni um 19.30 Uhr (ausverkauft)

Freitag, 28. Juni um 19.30 Uhr

Samstag, 29. Juni um 19.30 Uhr 

 

Auf Wiedersehen 2021


Traditionell berichte ich hier auch dieses Jahr wieder über die Aufführung im Ritterhaus. Alle zwei Jahre wird von der Theatergruppe "Theater im Hof" ein neues Stück einstudiert und im Hof vom Ritter-haus aufgeführt. 
Hier die Bilder des Spiels zur Halbzeit der Aufführung. Einen Text dazu gibt es jetzt auch. Die Bilder des Albums sind auch hier (einzeln) anzusehen, herunterzuladen und können kommentiert werden. Hier weiterlesen.

20. Juni 2016

 

"Rettet Winnetou"

 

Aufregung im Kreis der "Karl-May-Freunde.

Kurz vor dem diesjährigen Start der beiden grössten Bühnen (unter den insgesamt 12 Freilichtspielen mit Wildwesthelden mehr oder weniger getreu nach Karl May), wird ein giftiger Pfeil abgeschossen: Es fehle den dargestellten guten und bösen Helden 

in Karl Masy Weltbild an Political Correctness. Die Abenteuergeschichten müssten umgeschrieben werden, so die Forderung der Professorin Mita Banerjee, Kulturwissenschafterin an der Universität Mainz. "Die Darstellung der indigenen Bevölkerung Amerikas sei kolonialistisch, klischeehaft und wirklichkeitsfern". "Über die politisch korrekte Nutzung von Sprache wird immer wieder wild diskutiert. Eigentlich soll sie die Diskriminierung von Minderheiten und Unterdrückten verhindern. Werden die Regeln aber zu starr, können sie geradezu neurotische Züge annehmen, sagen Experten, kommentierte schon vor Jahren die deutsche Journalistin Ulrike Winelmann: "Selbst der "Negerkönig" bei Pippi Langstrumpf durfte nicht mehr länger "Neger" sein. Er wurde aus den Pippi Langstrumpf-Büchern einfach verbannt. Hier weiterlesen.

22. Juni 2019

 

Zum Frauenstreik vom 14. Juni 2019

 

Nachlese zum Frauenstreik

 

                                              Lehrstück aus Norwegen
                                              aufgeschnappt und verbreitet auf Facebook
                                             
(Quelle: Finansforbundet, Norwegen, eine unpolitische 
                                               Gewerkschaft für Arbeitende im Finanzsektor)

"Was verstehen diese Kinder, was Ihr Chef nicht weiß?

Dazu ein Kommentar zur Herkunft und Verbreitung des Videos: "Ich weiß nichts über "Finansforbundet" und ich habe nicht die Absicht, zu recherchieren. Aber ich denke, man sollt sich die Zeit nehmen, es anzuschauen." 
Das Video  ist auf YouTube leider mit Werbung vernüfpt. Diese kann aber übersprungen werden.

(Knopf rechts unten)

Auf das Bild klicken , um das Video auf YouTube anzuschauen.


20. Juni 2019

 

Neuerscheinungen Karl May:

 

KMG - Nachrichten

Mitteilungen

 

Nummer 2000, Juni 2019 - 51 Jahrgang, herausgege-ben von der Karl-May-Gesellschaft.

Es ist die 200. Ausgabe der Publikationen der KMG, die vier Mal im Jahr erscheint - seit der Aufgliederung in "Nachrichten" und "Mittei-lungen" immer gleichzeitig. Die "Nachrichten" überneh-men die Funktion eines Bindeglieds zwischen Vorstand und Mitgliedern  


der Karl-May-Gesellschaft, während die "Mitteilungen" ein Forum ist, von kleinen wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit dem grossen Kosmos der Werke von Karl May befasst. Weiterlesen hier.

15. Juni 2019

 

Karl-May-Festspiele 
in Deutschland, Österreich und Schweiz

 

Orte, Termine, Bilder, Links...

Dieses Jahr gibt es 12 Festspielorte, die auf Freilichtbühnen Karl-May-Stücke auf-führen. Viele haben bereits begonnen, andere starten in den nächsten Tagen. Die einzige Karl-May-Bühne in Engelberg startet am 6. Juli 2019 und spielt das Stück "Winnetou und der Ölprinz" bis am 10. August 2019 (insgesamt 21 Mal). Dazu werde ich hier ab 6. Juli jeden Tag Informationen einstellen. 
Hier die Spielpläne aller 12 Bühnen