Freuden und Leiden eines Sammlers

19. September 2017

Das gleiche "Getrunken" ist auch auf Facebook unter
Wein im Gepäck zu erreichen. Und auch hier:

 

Bodega Valduero, Burgos: Valduero Crianza 2014, Tempranillo, Ribera del Duero, Spanien

18. September 2017

 

In eigener Sache:

 

"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan...."

 

Die meisten wissen, wie es weitergeht, nämlich: «…der Mohr kann gehen». Eine Redewendung, ein Sprichwort, ein Zitat, immer mal wieder verwendet. Eigentlich verständlich und unverdächtig, denn es stammt aus Friedrich Schillers Trauerspiel: «Die Verschwörung des Fiesko zu Genua» (1783). Doch das Trauerspiel um den Begriff «Mohr» hat eine neue Dimension erhalten, eine rassistische. Jetzt geht es um den «Mohrenkopf», gegen den ein «Komitee gegen rassistische Süssigkeiten» mit einer Petition anrennt. Der «Mohr» muss gehen, aber subito! In den sozialen Medien wird – wie üblich – bereits mit dem Zweihänder zugeschlagen: «…gehört abgeschafft, ihr Käseärsche!» - Darauf: «Danke für die Aufklärung, Wurstarsch!.» Jeder Versuch, die erschreckende Dimension einer Süssigkeit, die weder «dumm, diskriminierend, noch töricht oder minderwertig» ist, zu dem zurückzuführen, was sie wirklich ist: süss, lecker, beliebt, das wird postwendend mit dem Stempel: «Erbe des Kolonialismus» versehen.
Der «Mohrenkopf» ein Hort der Diskriminierung? Dann die schüchterne Frage: «Was machen wir mit einem Gebäck namens ‘Meitschibei’? Und mit «Totebeinli», mit «Berliner» und «Hamburger», was ist mit dem «Holländer», dem «Mailänderli», der «Schwedenbombe», dem «Dänischen Plunder», dem «Frauenfurz». Alles rassistisch! Mein erlösender Gedanken: «Glücklich, wer keine anderen Sorgen hat» und gegen Diskriminierungen dort anrennt, wo sie salopp mit einem Radierstift aus der Welt zu schaffen sind. Dafür aber mit «Käseärschen» andere diskriminiert. Das stösst mir so sauer auf, dass ich jetzt mit Wonne in einen süssen Mohrenkopf beisse.

Alle bisherigen Kolumnen hier

23. September 2017

 

Direkt zum heutigen Bild des Tages

Zur neuen Serie
Zur neuen Serie

23. September  2017
Wiederaufnahme der Serie von Neuerwerbungen in meiner Karl-May-Sammlung. 

Heute:

"Wundertüte" (Bildersammlung)

Durch's wilde Kurdistan


23. September 2017

 

Zuerst das Neuste

23. September 2017

 

Neuigkeiten und Berichte:

 

Informationen zu Karl May

 

Im Augenblick gibt es unglaublich vieles zu berichten und erzählen zum Thema Karl May. Die Saison der Freilichtspiele ist vorbei: dazu gibt es Berichte, Statistiken, Vorankündigungen, Bilder etc. 

Zudem steht der 24. Karl-May-Kongress, der nur alle zwei Jahre stattfindet, unmittelbar bevor. In diesem Rahmen gibt es - nicht nur am Kongressort Naumburg - eine ganze Reihe von Aktivitäten zum Thema Karl May.

Schon seit fünf Jahren werden alle Termine zu Karl-May-Veranstaltungen auf einer eigenen Website - Karl May lebt - zusammengetragen. 

Auch hier auf Sammlerfreak wird es eine Änderung ergeben, indem Termine, Mitteilungen und  


Veranstaltungen des Schweizer-Karl May-Freundeskreises, die bisher hier veröffentlicht wurden, eine eigene Domaine erhalten, also hier ausgelagert werden. Dies macht die Sache übersichtlicher und erleichtert die Suche. Natürlich wird derden die beiden Domainen miteinander verlinkt. So entsteht hier - auf der Frontpage - mehr Platz für Informationen der verschiedenen Sammelgebiete. Informationen dazu folgen.

22. September 2017

 

Zeitdokumente:

 

"Fernsehen und trotzdem lachen..."

 

Die Diskussion um die Bilag-Gebühren ist nur der aktuellste Schauplatz im Kampf um Medienmacht und (heute) Geld, das sich im Medienbereich neu verteilt. Seit rund 60 Jahren - als das Fernsehen sich langsam, aber kontinuierlich in die Medienwelt eingeschoben hat - wird dieser Kampf geführt. Früher waren es eher moralische, soziale, ethische  und politische Einwände gegen das Fernsehen, heute geht es um dass liebe Geld, um viel Geld... (wie aus Beispielen im Ausland zu belegen).   

Aus diesem Anlass habe ich wiedereinmal in der berühmten Zeile gewühlt, in welcher mein Journalisten-Archiv entsorgt wird.

Unter den vielen Dokumenten, welche den Dauerkampf um das Fernsehen betreffen habe ich eine Humorseite gefunden. Karikaturen aus den frühen 60er Jahren. 

Die Illstrierte "Sie + er" (ging 1971 in die Schweizer Illustrierte auf) publizierte 1964 verschiedene Karrikaturen zum Thema Fernsehen. Damals war das Fernsehen in der Schweiz knapp zehn Jahre jung. Aehnlich wie beim Aufkommen das Handys in den letzten knapp zehn Jahren, wurde damals vor allem die "Fernsehsucht" zur Zielscheibe des Spotts gemacht.

Die weiteren Witze aus jener Zeit unter dem Titel Humor sind hier zu sehen.   

Bild des Tages

23. September 2017 (Bild 2027)

23. September 2017 - Political correctness bitte! Es steht da nicht der Zigeunerbaron, sondern der Roma- oder Sintibaron
23. September 2017 - Political correctness bitte! Es steht da nicht der Zigeunerbaron, sondern der Roma- oder Sintibaron

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Seit fünf Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit. Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter, dokumentiert. 

Unterwegs mit teurem "Spielzeug".  (Foto: Hans Weiss, Flawil)
Unterwegs mit teurem "Spielzeug". (Foto: Hans Weiss, Flawil)

23. September 2017

 

Gastbild Karin Praxmarer (Regisseurin)

Es erreichen mich immer wieder - oft fast täglich - interessante, aussagestarke oder einfach nur schöne Bilder. Ich zeige sie hier in der Regel während etwa einer Woche, dann verschieben sie sich ins Gastarchiv.

Liebe Gäste 

Crash - dann war sie weg, die Frontseite meiner Homepage. Lautlos verschwunden, abgetaucht ins Nirwana der Pixelhölle (oder des -himmels). Was jedem Blogger schon irgendwann einmal passiert ist, hat auch mich erwischt. Mühselige Rekonstruktion der vielen Beiträge, Bilder, Listen, Meldungen, Hinweise, die sich auf der Frontpage angesammelt haben. 
Anstatt mit dem Schicksal zu hadern, nutze ich das Ungemach, um mehr Ordnung in den Blog zu bringen, mehr Übersicht und eine klarere Trennung der Themenkreise. 
Es wird also in den nächsten Tagen hier "gebaiastelt" und geordnet, was sich in den vier Jahren - oft kreuz und quer - verschoben hat.
Herzlich

Im Augenblick arbeite ich vor allem an einer klaren Trennung der verschiedenen Sachgebiete. Auf der Frontpage - die rein nach Aktualität aufgebaut ist - treffen sich alle Sparten. Dann aber gibt es klare Wege zu dem Wein, zu Karl May, zu den Reisen, zu den Medien etc.
Peter

 

Aktuell:

Sammlung Floating-Kugelschreiber  

 

 

Hier alle vorgestellten "Weine des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit 

 

20.08.2017 Bilder, Bilder, Bilder... 

         Apfelbuch-Vernissage

19.08.2017 Karl-May-Festsiele:

         Abschluss Engelberg 

18.09.2017 Aufgeschnappt:

         Zeitungen  

17.08.2017 Wein-Auktionen:

         Herbstauktion Steinfels

15.08.2017 Karl-May-Festspiele:

         Dasing nach dem Brand 

13.08.2017 Aufgeschnappt Karl May:

         Das Blättchen (Zitate)

14.08.2017 Aufgeschnappt Karl May:

         Was wurde aus den Schauspielern 

12.08.2017 Bildspaziergang:

         Ein Dorf im Wildwestfieber 

09.08.2017 Zeitdokumente:

         Schulgeschichte Bubikon

08.08.2017 Gelesen:

          Die vierzig Tage des Musa Dagh

06.08.2017 Bilder, Bilder, Bilder..:

          Strandleben

 Wein des Tages

Weinterminator

auf Facebook 

Weingut
St. Antony: Nierensteiner Orbel 1992, Riesling trocken, Rheinhessen, Deutschland

" Dieser 1992 Niersteiner Orbel Spätlese trocken von St. Antony ein phänomenaler, großartiger Einstieg. Reif aber ohne Alterstöne, absolut trocken, enorm druckvoll, gibt enorm Gas im Glas. Tolles Zeugs."


Hier die Beiträge der letzten Tage

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

18. September 2017

 

Hörspiel:

 

                                Das Schachspiel

                       Babel und Bibel 2. Teil

                       (bearbeitet von Peter Wayand)

 

PuzzleCat Entertainment 

 

Heute 21. September 2017: Das Hörspiel ist online                

"So, ich darf vermelden, die Arbeit ist vollbracht. Auch DAS SCHACHSPIEL ist fertig gemastert und geht jetzt an die Probehörer raus. Wenn alles gut läuft, geht das Hörspiel dann Ende der Woche online, natürlich auf YouTube und Soundcloud, wie gewohnt." 
Ein Teaser ist hier bereits online
"Doch wir stehen nicht still. Die Produktionen für DER SOHN und DIE SHERLOCK-HOLMES-POSTHUM-SAGA Teil 2: DIE QUELLE DER WEISHEIT läuft in den nächsten Tagen an. 
😀
Dazwischen liegt eine Tagung an der Bundesakademie in Wolfenbüttel und der Karl-May-Kongress in Naumburg an der Saale." 
 Hier der erste Teil: Das Schattenspiel

20. September 2017

 

Floating Kugelschreiber:

Australia und Melbourne

 

Die Kugelschreiber-Sammlung ist etwas ins Stocken geraten. Die klassischen Floating-
Kugelschreiber sind rar geworden. Es gibt zwar die Firma in Dänemark noch, die weltweit ihr "klassisches Format" vertrieben hat. Doch die Konkurrenz längst produziert andere Arten - anders sowohl in der Beschriftung, im Format, als auch in der Ausführung. Häufig sind sie kombiniert mit LED-Beleuchtung. Hier zwei Kugelschreiber, die ich vor Jahren in Australien gekauft habe, so quasi als Exoten in meiner Sammlung. Sie haben bereits deutlich an Flüssigkeit verloren: sind also nur schlecht für das Sammeln geeignet.

Anstatt ein beweglicher Teil vor einem typischen Panorama, floaten hier viele Glitzerelemente ungeordnet umher, zudem Steinchen und kleine Muscheln. Nicht nur im Bild, auch im Original schlecht zu erkennen.

Noch etwas wirrer ist der untere Kugelschreiber Melbourne mit Glitzer überall. Hier ist der Flüssigkeitsstand noch tiefer. Der Koala, der eigentlich schwimmen sollte, bewegt sich nur noch ruckartig. 
Trotzdem habe ich die beiden Kugelschreiber jetzt - so gleichsam als Dokumente der "neuen Generation" in die Sammlung aufgenommen und stelle sie deshalb hier vor.

Verzeichnis der bereits in der Sammlung integrierten Kugelschreibeer

18. September 2017

 

Karl-May-Freundeskreis Freiburg i.Br.:

 

Donnerstag, den 21. September 2017 

 

Vortrag von Albrecht Götz von Olenhusen

um 19.00 Uhr im Restaurant "Waldheim" in Freiburg-Günterstal, Schauinslandstr. 20, Freiburg i.Br.

"Wir alle wissen ja, dass Karl May verschiedene Strafanstalten von innen kennen gelernt hat. So verbüßte er 1862 eine Haftstrafe in Chemnitz, saß in den Jahren 1865 bis 1868 im Zwickauer Arbeitshaus Schloss Osterstein ein und befand sich in den Jahren 1869/70 zeitweilig in Mittweida in Untersuchungshaft, bevor er 1870 bis 1874 im Zuchthaus Waldheim einsaß. Seine letzte Haftstrafe verbüßte er dann im September 1879 im Arresthaus seiner Heimatstadt.

Interessant ist, dass dem Kriminologen Erich Wulffen die Mittweidaer Untersuchungsakten zum Fall Karl May zugänglich waren und er vor deren Vernichtung im Jahr 1922 Teilabschriften und Exzerpte anfertigen konnte. Diese verwertete er bei der Abfassung seines Manuskripts "Karl Mays Inferno", das bis heute ungedruckt blieb. Albrecht Götz von Olenhusen hatte Einsicht in dieses Manuskript und kann uns über die bislang unbekannte Perspektive berichten, die sich für Erich Wulffen ergab. Mehr Informationen hier

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund 60 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

19. September 2017

 

Der "Gugu"-Kreisel in Volketswil

 

Auch als "Chappeli-Kreisel" bezeichnet

Der Guggukreisel wurde im März 2007 von der Gemeinde Volketswil in Auftrag gegeben und im Juni 2007 eingeweiht. Der Entwurf stammt von Rosemarie Roth-Grieder aus Gutenswil. Die Eisenplastik - 2.8m hoch und 1.5m breit - erstellte Spenglermeister Robin Roth aus Nänikon.  Die Eier sind mit Blattgold vergoldet.

Der Kuckuck hat die die Hegnauer genarrt; So jedenfalls berichtet die Legende. "Sie glaubten an den Glücksbringer, der ihnen - wenn er ruft - Wohlstand bringen wird. Deshalb bauten sie einen Zaun um den rufenden Kuckuck, damit der Wohlstand auch bleibt. Doch der Kuckuck flog über den Zaun davon.

 

Die politische Gemeinde Volketswil umfasst füngf´f Ortschaften: Volketswil, Hegnau, Zimikon, Kindhausen und Gutenswil. Dieser Kreisel - es ist einer von acht Kreiseln - steht bei der Liebfrauenkapelle, heute Chappeli genannt in Hegnau. Hegnau ist eine typische Strassen-Ortschaft.

Iolando Agosta, eine Absolventin der Berufsschule Rüti, hat zum Thema 


"Kunstgegenastand im öffentlichen Raum" eine Arbeit über den Guggu-Kreisel verfasst. Diese ist im Internet hier hier abzurufen..  

Hier die Beiträge der letzten Woche

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

16. September 2017

 

Nicht jeder Karl ist auch ein May

 

Unfreiwillige Lachnummer auf eBay.

Angeboten wird dieses Buch über Karl den Grrossen, Kaiser des fränkischen Reichs, bedeutendster mittelalterlicher Herrscher in Europa, 747 geboren, 814 gestorben, schon zu Lebzeiten Pater Europae  („Vater Europas“) genannt. 

Das Buch wird mit folgendem Text angepriesen:

Buch Karl May v. S.Fischer - Fabian NEUWERTIG - kaum gelesen


Wer Karl der Grosse mit Karl May verwechselt, der muss für Spott nicht sorgen.

Kommentar in "Winnetou & Co." auf Facebook:

"Kaum gelesen" ==> Das glaube ich sofort. Der wird sich gewundert haben, warum so wenig Indianer vorkommen. Aber schön, dass er wenigstens bei KARL DEM GROSSEN gleich an Karl May gedacht hat."

15. September 2017

 

Kollektives Gedächtnis

 

Ein wichtiger Begriff,
                             der oft nicht oder falsch verstanden wird.

 

Es geht dabei um Erinnern, Vergessen und Wissen.,Der Begriff bezeichnet die gemeinsame (= kollektive) Gedächtnisleistung einer Gruppe von Menschen. 

So wie jeder einzelne Mensch zu einer Gedächtnisleistung fähig ist, so hat dies auch jede Gruppe von Menschen (von der Kleingruppe - zum Beispiel Familie - bis zur gesamten Menschheit) ein gemeinsames (kollektives) Gedächtnis. Dies ist wohl die wichtigste Voraussetzung für die Kommunikation. Indem nämlich viele in der Kommunikation verwendete Begriffe für für bestimmt (erinnerte) Ereignisse, Handlungen, Leistungen, Traditionen etc. stehen. Das der Inhalt des kollektiven Gedächtnisses kann über Generationen weitergegeben werden. Man bezeichnet es oft auch als öffentliches Gedächtnis, oder öffentliches Bewusstsein.  Weiterlesen hier  

14. September 2017

 

Kleinkrippensammlung:


Fotos und Karten

 

Fotos, Karten, Kunstdrucke sind eine kleines, ergänzende Nebenabteilung meiner grossen Kleinkrippensammlung. Sie dienen nur der Illustration von alten, neuen und traditionellen Formen und Darstellungen der Geburt Christi. Ich sammle sie nicht systematisch. Auch die schriftlichen Angaben sind zum Teil spärlich.

Nach der langen "Karl-May-Saison" (Sommerfestspiele) befasse ich mich bereits wieder intensiv mit der Krippensammlung. Hier als kleiner "Vorgeschmack" drei ganz unter-schiedliche Krippenbilder.

Meister des Maréchal      Moderne Keramik                Weihnachtskarte

de Boucicaut  (um 1410)                                                     Aquarell  

Die Sammlung umfasst bereits um die 500 Kleinkrippen, dazu kommen Karten Kalender und Bücher zum Thema.


12. September 2017

 

Aufgeschnappt auf Facebook
in "Hauptsache Wein" (11'240 Mitglieder)

 

                        Ermtemaschinen bei der Weinlese

Clemens M. Mally‎ schreit am
10. September 2017:

"Ich hab noch nie so viele Erntemaschinen wie vergangenes Wochenende im Weinviertel gesehen - Leute wie Johannes Zillinger oder Ingrid Groiss (und sicher weitere) scheinen dort Ausnahmeerscheinungen zu sein. Meiner Meinung nach haben die Dinger in meinem präferierten Weinbereich nichts verloren."

Hier wir ein Tabues angesprochen.
Seit Jahren gilt die "Handlese" als unabdingbare Voraussetzung für wirkliche "Qualitätsweine". Zwar wird im Keller inzwischen tüchtig nachgeholfen (Schwefel, Zuchthefe,Enzyme, Filtration etc.). Auch wenn die Maschinen um einiges besser geworden sind, so sind sie doch ein massiver mechanischer Eingriff (allein schon mit ihrem Gewicht) in die sorgfältige Arbeit bei der Ernte. Noch immer wird die "Handlese" in jedem Weinfüher ausdrücklich als wichtige Arbeit für die Qualität eines Weins angeführt.

In kurzer Zeit sind auch mehr als vierzig Antworten eingegangen. Sie spiegelt das Bild der Verlogenehit in der Weinbranche.

Risto Rieger bringt es sarkastisch auf den Punkt: "Leute...Vollernter sind geil, Schwefel ist super - Wein wäre nicht genießbar ohne, Enzyme und sonstige Zusatzstoffe sind unabdingbar, Reinzuchthefen sind mega - klar. Filtration ist notwendig. Alles andere wäre ja Schrott. Herbizide, Fungizide und sonstiger Dreck sind essentiell. Restzucker muss sein - Deutschland funktioniert nicht ohne Zucker. So. Alles gut. Was für eine Intoleranz hier in diesem Sräd. Was für eine Aggression und Borniertheit. Alle mal mehr Natural saufen. Und entspannen. Setzt euch auf eure Vollernter und rumpelt über die Rebstöcke. Alles fein. Who cares."

Die Diskussion auf Facebook direkt verfolgen (für Facebooknutzer)

Die Diskussion hier übertragen hier auf meiner Website

11. September 2017

 

Aufgeschnappt in der NZZ  (Neue Zürcher Zeitung)
vom 11. September 2017
(auch online ohne Abo abrufbar)

Robert Longo "Untitled" (Hanane in a Burka),  2010 Kohlenzeichnung auf Papier (Bild: Robert Longo)
Robert Longo "Untitled" (Hanane in a Burka), 2010 Kohlenzeichnung auf Papier (Bild: Robert Longo)

Das Gesicht

Schau mich an!

von Paul Jandl

 

"Nie war unser Gesicht öffentlicher als in Zeiten von Überwachung und Facebook. Das Gesicht als Spiegel der Seele hat freilich eine lange und bewegte Kulturgeschichte.

Jetzt also auch Apple: An unserem Gesicht soll uns das neue iPhone erkennen, das am Dienstag präsentiert wird. Das Handy schaut uns an, und wir schauen zurück. Wenn unser Äusseres zu den Algorithmen passt, dann wird das Gerät entsperrt, und eine Welt geht auf, in der es vor allem wieder um eines gehen wird: um das Gesicht. In den sozialen Netzwerken, auf Facebook, Twitter oder Instagram.

Unser Gesicht kann überall sein, und es ist so einzigartig, dass ganze Industrien auf seine Fälschungssicherheit bauen....."   Weiterlesen hier

10. September 2017

 

 Für einmal das Zitat des Tages

 

 

"Zwischen zu früh und zu spät
  liegt immer nur ein Augenblick" 
(Franz Werfel)

 

Wäre heute 127 Jahre, 0 Monate, 0 Tage oder 46.386 Tage alt.

Franz Werfel, geboren am 10.09.1890 in Prag, gestorben am 26.08.1945 in Kalifornien

Lyriker, Dramatiker, Erzähler, "Der Gerichtstag", "Stern der Ungeborenen", "Der Abituriententag", "Spiegelmensch", "Die vierzig Tage des Musa Dagh"

In der Rubrik Gelesen habe ich kürzlich dieses Werk vorgestellt. Hier die Notiz

Deshalb für einmal ein "Zitat" des Tages.

08. September 2017

 

Onlinemagazin:

 

Aromenspiele

"Aromenspiele" ist eine bunte Online- Illustierte mit ausgezeichneten Rezepten, guten Weinempfehlungen und kullinarischen Tipps. Sie kann gratis - ohne Anmeldung -  jederzeit angeschaut, gelesen und geteilt werden.

Die neuste Ausgabe umfasst 54 Seiten "mit bunten Rezepten für den goldenen Herbst".
Aus dem Inhalt:

– Karibische Aromenfülle gegen den
   Herbstblues!
– Köstliche Kürbisrezepte mit  
   orientalischer Note

– Rezepte mit erntefrischem Gemüse

– Leibgerichte mit Kartoffeln und Roter Bete

– Edles aus dem Wald

Hier geht es zur  neusten Ausgabe "Erntezeit"

(Es kann darin wie in einem Buch geplättert werden.

Frühere Ausgaben über den gleichen Link)

09. September 2017

 

Martin Walker

 

                        Grand Prix

 

2017, Verlag: Roman-Diogenes, Zürich - 384 Seiten, ISBN 978 06991 4

Erstausgabe 2016, aus dem Englischen übersetzt.

Wenn Fiktion Realität ist!

 

Es ist der neunte Fall für Buno, Chef de Police in Saint-Denis (Péricord, France). Und noch immer sind es Erfolgs-geschichten, die "Fälle" des Dorfpolizisten Bruno, die sich immer wieder ins inter-nationle Verbrechertum einnisten. Doch dies allein kann es nicht sein, was seine Leser - seit dem ersten Bruno-Roman,2008 - zu einer stattlichen Fan-Gemeinde zusammen-schweisst. Georges Simenons hat es zwar mit seinen 75 "Fällen" des Kommissars Maigret vorgemacht: Man nehme...

und es funktioniert, sofern man das Flair zu einem guten Kriminalkoch und Schriftsteller hat und dabei die einfachen (aber strengen) Regeln beachtet: Kontinuität bei den wichtigsten Personen und ihren Charaktern, Einheit der Örtlichkeiten, Nähe zum Alltag, Stimmigkeit in den Handlungen, etc.

Bei Martin Walker und seinen Dorf-Helden ist es eine weitere Ebene: Die Fiktion, die durchaus Realität ist.  Weiterlesen hier

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

10. September 2017

 

Starigrad Paklenica

 

"Starigrad-Paklenica ist der zentralste Punkt aller Drehorte. Hier hat man die schönsten Drehorte direkt vor der Haustür. Fast alle anderen lassen sich in Tagesausflügen erreichen", verrät die Website Auf Winnetous Spuren. Sie ist sehr gut dokumentiert und vermittelt ein umfassendes Bild der Drehorte.

Rund um die Drehorte der Winnetou-Filme der 60er Jahre in Ex-Jugoslavien hat sich eine eigene "Fan-Gemeinde" gebildet. Man trifft sich an den einstigen Drehorten, ja man macht so etwas wie "Wallfahrten" zu den Kultstätten der Filme. Noch immer - rund mehr als 50 Jahre später - herrscht Erkundungsfieber. Noch nicht alles, was einst Produktionsroutine und Produktionsdruck war, ist heute wiedergefunden: vieles hat sich verändert, einiges ist sogar "verschwunden".

Bild: Auf Winnetous Spuren
Bild: Auf Winnetous Spuren

Auf Facebook hat sich unter der Bezeichnung "Winnetou Fans" eine weitere Karl-May-Gruppe gebildet (335 Mitgliederem), die sich generell mit dem Kosmos von Karl May beschäftigt. Da kommen die Drehorte der Filme auch immer wieder zur Sprrache. Zuletzt mt zwei Videos zum Museum und "Nugget Tsil" von Sascha Langer.

Hier die beiden Links: Starigrad Paklenica  und  "Nugget Tsil"

03. September 2017

 

Hundert Jahre SP Bubikon-Wolfhausen:

 

Nur wer die Vergangenheit kennt,

hat eine Zukunft“

(Wilhelm von Humbold, 1767-1835)

 

 Ansprachen,, neun Plakate, eine Festschrift Und ein Fest

 

Die Sozialdemokratische Partei Bubikon-Wolfhausen feiert sein 100jähriges Bestehen in der Rampe in Bubikon.

Es war nicht speziell laut, an diesem Abend in der Rampe in Bubikon, obwohl sich etwa 80 Leute eingefunden haben . Keine Parolen, keine markigen Sprüche, keine politischen Phrasen. Schliesslich war  die zu Feiernde schon hundert Jahre alt. Eine Greisin! Doch einen Rollstuhl brauchte sie nicht, nicht einmal einen Rollator. Das lauteste war wohl die Musik. Sie spielte sogar die Internationale (schon seit Jahren bei der SP nicht mehr live gehört). Mitgesungen hat man aber nicht. So weit wollte man doch nicht gehen. 

Schon fast ein Wunder bei politischen Reden. Sie fand nicht nur die richtigen Worte, auch den richtigen Ton, Regierungsrätin Jcqueline Fehr, in ihrer Ansprache zum Jubiläum. Es war keine Kampf- aber auch keine Weichspülrede, Vielmehr sinnvolles, aktuelles Nach-denken über Humbolds legendären Satz: "Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft." Keine Unruhe, kein  provokatives Räuspern, keine lauten Kommentare, Zufriedenheit. Der Balanceakt zwischen politischem Bekenntnis, Kampf, Stolz und Selbstzufriedenheit ist geglückt.  Und dies bei einem ehrwürdigen Jubiläum.

Es begann vor hundert Jahren mit "Hunger, Streik und Grippe. Die Gründung der Sozialdemokratischen Sektion Bubikon-Wolfhausen am 1. Juli 1917 gehört in den Kontext des Hungerjahres 1917 in der Endphase des Ersten Weltkriegs...Laut Gründungsprotokoll ging die Initiative von einigen 'fortschrittlich gesinnten Bürgern' aus..." 

So wird es in der Festschrift (55 Seiten, Preis 20 Franken). Ich werde in der Rubrik Bubikon auf die Schrift und die Plakate zurückkommen.

Zum 100 Jahr Jubiläum - 100 Fotos vom Fest

03. September 2017

 

Welches ist der "richtige" Winnetou?

 

So berühmt der fiktive Held von Karl May auch so, "eindeutig" ist er nicht beschrieben. Er entwickelt sich in Karl Mays Werken: macht Kehrtwendungen, wird jünger, stirbt viel zu früh, hat seinen Blutsbruder Charly auf ganz unterschiedliche Art kennengelernt, ändert den Charakter...

Solche und viele weitere spannende Fragen rund um das Werk Karl Mays werden in den Versammlungen des Schweizer Karl May Freundeskreises diskutiert.

 Gerhard Zbinden ist diesmal der Winnetou-Frage auf den Grund gegangen und konnte in einem ausgezeichneten Abriss aufzeigen, wie und warum sich die "Edel-Gestalt" verwandelt hat, nicht nur einmal, sondern immer wieder, bis heute. Daran ist nicht nur sein Schöpfer, Karl May, beteiligt, sondern all die Film- und Theaterversionen, die immer wieder neue Winnetous anbieten. Wer sich in die Frage "wer war und ist Winnetou", hier sein Vortrag als als PDF, ergänzt durch eine Word-Datei mit Zitaten aus den Werken.

Winnetouentwicklung1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.3 MB
Auszüge KMV Buch.docx
Microsoft Word Dokument 25.0 KB

27. August 2017

 

 

2000 x "Bild des Tages"

 

Ich habe es geschafft!. Jeden Tag (mit ein paar wenigen Ausnahmen - Krankheit, auf Reisen...) stand ein "Bild des Tages" auf dieser Website. Nun waren es  - am 27. August 2017 - zwei Tausend Bilder.

Aus diesem Anlass - und um die gezielte Zufälligkeit des Bilder-Tagebuchs zu zeigen - habe ich hier  alle "Bilder des Tages"   aufgereiht, die immer am 27. eines Monats veröffentlicht wurden..

31. August 2017

 

Zeitdokumente

 

Diese Rubrik - vor Jahren einer der wichtigsten  Beweggründe - diese meine Website zu starten - hat nahezu Seltenheitswert bekommen. Die Bereiche Wein, Karl May, Kleinrippen, Neuigkeiten, Aufgeschnappt.... dominieren den längst den Webauftritt von Sammlerfreak. Zeitdokumente oder gar Erinnerungen haben kaum mehr Platz. Begründung: es fehlt die Zeit! 

Post der Erinnerung


Diese drei Bilder - für mich sind es Zeitdokumente - sagen und bedeuten (ausser den wenig Beteiligten, sofern sie noch leben) - nichts. Ein Fest, im Mittelpunkt ein kleines Mädchen und viele bunte Päpiere. Eine liebe alte Bekannte schrieb: "Da ich altershalber am "entsorgen" bin, schicke ich die Fotos per Post, ohne weiteren Kommentar zum Entsorgen an die Abgebildeten. Mit lieben Grüssen..."

Ich konnte mich kaum mehr an den Anlass erinnern: nur noch, dass er stattgefunden hat, und dass es schön war. Die Bilder haben an meier Erinnerung gekratzt und immer mehr hervorgebracht, ein Stück meiner eigenen kleine, vergangene "Welt".

Und ich erinnerte mich wieder, dass auch ich am "Entsorgen" bin, am Auflösen eines riesigen Zeitungsarchivs, das Journalisten (vor der digitalen Zeit) aufgebaut haben. Zeitdokumente eben. Hier ein Dokument eines politischen Geschehens, das nicht nur die Welt bewegte, sondern Millionen von Toten brachte. 

 

1. September 1939

 

             Hitlers Krieg

 

Am 1. September 1964 hat die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) eine 12seitige "Beilage zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs" veröffentlicht. 

 

Ein Zeitdokument, das - 25 Jahre nach Ausbruch des Kriegs - die Erinnerung wachrufen wollte. Eine Erinnerung, die so viel Tod, Schmerz, Leid, Not in die Welt brachte. Auch in unsere allernächste Welt.

 

Das historische Gedächtnis wird immer mehr an die digitale Welt delegiert und mit ihr die Erinnerung. Auch wenn die meisten diese Zeit nicht selber erlebt haben (ich bin ein paar Tage vor dem Kriegsausbruch geboren), so ist doch das Wissen um historisch bedeutende Ereignisse - unabdingbar um die Welt zu verstehen und in dieser Welt (einigermassen anständig) zu leben. Das historische Bewusstsein - so scheint mir - ist in der Fülle von Informationen und Ereignisse, von Bildern und Textfetzen weitgehend verloren gegangen. Aus diesem Grund - hier in der Rubrik Erinnerung - die 12 Seiten einer hervorragenden Dokumentation (die selber schon wieder 53 Jahe "alt" ist.

28. August 2017

 

Bildspaziergang:

 

Das Gesicht eine städtischen Platzes

(Münsterplatz, Zürich)

Die Reportage (28 Bilder) ist als Bildeerbogen hier anzusehen. Die Bilder können auch einzeln (verkleinert) heruntergeladen werden.

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

02. September 2017

 

Zum letzten Mal:

 

Freilichtspiele Engelberg (Winnetou I)

 

Elmar Elbs, der frühere Leiter der Schweizer Karl-May-Freunde hat sich unglaublich stark für die ersten Karl-May-Festspiele in Engelberg engagiert. Jetzt legt er einen "Schlussbericht" aus seiner Sicht vor.

Liebe Fans von Karl May

Es sind bereits 14 Tage seit der Derniere von Winnetou I in Engelberg her. Wie bei der Premiere herrschte auch bei der Derniere der Sonnenschein.

Ein Highlight war der Besuch von unserer gesponserten, lieben Freundin Marie Nscho-tschi am Premierentag. Sie konnte ihre Bücher viele Mal signieren und für Fotos posieren.

Die Dernière war auch eine sehr gut besetzte Aufführung mit einer grossen Darstellungs-steigerung, wie unsere Freilicht Fans und Insider feststellten. Leider verunmöglichten die vielen Regen-aufführungen einen vermehrten Beuch des Karl-May-Circles.Dem Schauspielensemble gebührt ein grosses Kompliment für das Spielen unter diesen nassen Verhältnissen was sich auch in verschiedenen Verletzungen nieder-schlug. Besonders die Fussverletzung Winnetous zu Beginn machte diesem grosse Schmerzen bei den Reitszenen und Kämpfen.

Marie und “Bruder” Winnetou
Marie und “Bruder” Winnetou

Doch Ende gut – alles Gut. Mit 24 Tausend Zuschauern wagen es die Verantwortlichen auch im nächsten Jahr die Fortsetzung der Karl-May-Spiele in Engelberg. Die ganze Bevölkerung steht dahinter. Ich bin gespannt auf Winnetou II 

Etwas enttäuscht bin ich selbst über das etwas schwache Feedback von Presse. Auch die Karl-May-Webseiten-Gästebücher blieben fast ohne Kommentare. Dabei informierte Sammlerfreak täglich über das Geschehen in Engelberg.

Gerne verweise ich heute abschiessend auf das Aktuell auf meiner Webseite.

Howgh, ich beende dieses Rundmail und wünsche auf Grund der Schweizer Uraufführung neue Karl-May-Leseerlebnisse

Herzlich grüsst Elmar

05. September 2017

 

Karl-May-Festspiele:

 

Zehn Wochen lang Stunts und Applaus

                        am Kalkberg in Bad Segeberg

 

Neuer Zuschauerrekord. Gestern sind die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg zu Ende gegangen. Sie bleiben ein Zuschauermagnet - obwohl sie als Open-Air-Veranstaltung ganz dem Wetter ausgesetz sindt. Seit der Premiere Ende Juni strömten 372.646 Zuschauer in die Vorstellungen von "Old Surehand" mit Alexander Klaws in der Titelrolle. Das ist eine neue Rekordmarke. Die Aufführungen "Den Schatz im Silbersee" hatten vergangenes Jahr 366.369 Menschen angelockt. Mehr Informationen hier

Bild: NDR - Regionalmagazin
Bild: NDR - Regionalmagazin

02. September 2017

 

Treffen Schweizer Karl May Freundeskreis

Die "Treffen" des Schweizer Karl May Freundeskreises - in der Regel sind es 4 bis 6 - sind öffentlich. "Versteckte" Karl-May-Freunde, aber auch nur Neugierige sind herzlich eingeladen. Der Freundeskreis ist kein Verein, es ist eine lose Gruppe, die sich zum Gedankenaustausch, zur Geselligkeit und zur Information ab und zu trifft. Der Freundeskreis wird von 
Lorenz Hunziker geführt. Bei ihm kann man sich auch für das dem Vortrag vorangehende, fakultative  Mittagessen anmelden. Jetzt - nach den Festspielen in Engelberg - ist Winnetou wohl auch in der Schweiz angekommen.

29. August 2017

 

Aufgeschnappt auf der Website 
"Schöner Saufen" vom 25. August 2017

 

Müller Thurgau: Gemästet und ausgequetscht

Text: Axel Biesler

Fotos: Jörg Wilczek

 

"Der Schweizer Botaniker und Rebzüchter Hermann Müller kreuzte Ende des 19. Jahrhunderts allerhand Rebsorten miteinander. Da konnte es bei den Elternpaaren und deren Nachkömmlingen schon mal zu Verwechslungen kommen. Solche Missgeschicke kommen ja anderswo auch vor. Jedenfalls gelang jenem Müller mit einer Kreuzung ein grosser Wurf. Ihr Ertrag war reicher und ihr Geschmack fruchtiger als bei all seinen Versuchen zuvor. Posthum wurde die Rebe gar nach ihm und seiner Geburtsstätte benannt: Müller-Thurgau..."

 

Weiterlesen hier

Zur Weinseite "Schöner Saufen":

Guter Geschmack ist für alle da!

"....Nach einigen Anläufen wurde getan, was schon längst hätte getan werden müssen: die Idee von Schöner Saufen in Text und Bild fassen. Wir schreiben über das, was uns schmeckt, über den Durst, und wir werden keine Wahrheiten liefern, sondern Denkanstösse. Was Ihr damit anfangt, ist Euch selbst überlassen...."

Der ausgezeichnete Beitrag zur Rebsorte Müller-Thurgau (fälschlicher Weise auch Riesling Silvaner genannt) erklärt in gut verständlicher Sprache die Geschichte von einer Rebsorte, die in der Deutschschweiz sehr häufig anzutreffen ist. (Die Weissweinsorte, die in der Ostschweiz am häufigsten angepflanzt ist.) Sein Ruf ist nicht der beste, warum erklärt der Artikel. Ich habe aber immer häufiger "Müller-Thurgau" angetroffen, die waren nicht nur gut, sogar sehr gut. Es lässt sich also aus dieser Rebsorte etwas machen: sogar einen hervorragenden Wein. Ich werde in loser Folge einige ausgezeichnete Müller-Thurgau vorstellen. Dranbleiben!     

27. August 2017

 

Das Gedächtnis des Fernsehens

 

Fernsehen ist ein schrecklich kurzlebiges Medium. Was gestern noch bild- und tonstark verkündet wurde, ist heute schon vergessen. Niemand weiss dies so gut, wie die aktiven und einstigen Medienschaffenden. Nur das Medium selber tut sich seit Jahren schwer damit. Roland Höfliger berichtet über eine Arbeit, die ein wichtiges Stück Zeitgeschichte offen legt:

"1000 Laufmeter Zeitgeschichte des Schweizer Fernsehens und teilweise der Radiodirektion lagern da in den Compactusanlagen im Keller des Micro-Gebäudes. Dank der Innovations-Box von SRF/DominikBorn konnten wir im letzten halben Jahr eine Groberschliessung (fast) aller Dokumente machen: Sendungskonzepte, Baupläne des Studio Leutschenbach und Bellerive, Fotos aus der Geschichte von SF DRS, Zuschauerpost (Anfragen, Fanpost,Reklamationen), Sitzungsprotokolle, techn. Dokumentationen... "   Hier den  ganzen ganzen Beitrag von Roland lesen

Dazu der Kommentar des langjährigen Dokumentationsleiters beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): 
"Es wäre langsam an der Zeit, dass das Schweizer Fernsehen mit seiner Geschichte sorgfältiger umgeht."

Mein Kommentar: "Das historische Bewusstsein ist nicht nur dem Fernsehen, sondern ganz generell im Zeitgeist versunken. Dies werden spätere Generationen teuer bezahlen müssen."

25. August 2017

 

Kultweine
aufgeschnappt und weiter gedacht...

 

Der Reigen der Wein-Auktionen wird in einer Woche (vom Auktionshaus Steinfels) eröffnet.  Da stellen sich für Weinfreund immer wieder die Frage nach den Preisen: Schätzungspreis, Ausrufpreis, Zuschlag... Auktionen sind immer auch  Anlass für das Flirten und Schäkern mit Kultweinen.

Es gibt gute Wein, es gibt Kultweine und es gibt auch gute Kultweine. Das Wort-spiel zeigt: die Begriffe "guter Wein" und "Kultwein" müssen nicht identisch sein. jedenfalls nicht immer.

Deshalb tauchen oft Fragen auf, wie die an Weinkritiker Peter Keller in der «NZZ am Sonntag» (26.03.2017): «Daniel und Martha Gantenbein aus Fläsch (GR) produzieren angeblich einen der besten Pinots noirs der Schweiz. Was macht ihren Wein so legendär? Warum muss man diesen im Keller haben?»

Hier wird die Kultweinfrage auf ein schweizerisches Mass zurückgestutzt. 

"Tatsächlich gehören die Pinots von den Gantenbeins – überhaupt seine Weine – zu den teuersten und besten Schweizerweinen. Peter Keller findet rasch eine Antwort: «Findet man (im Ausland) einen edlen Tropfen aus der Schweiz, dann ist es meistens der Pinot noir von Daniel und Martha Gantenbein. Die beiden exportieren bewusst rund einen Drittel ihrer kleinen Produktion von 25'000 bis 30'000 Flaschen. Kein anderer einheimischer Wein geniesst im Ausland wohl ein solch grosses Ansehen. Das führt zur Legendenbildung…»  

Damit ist Frage nach der Definition eines Kultweins noch lange nicht beantwortet. 

Weiterlesen hier

23. August 2017

 

Spielzeug Welten Basel:

 

Sonderausstellung  Winnetou

 

Im Schaufenster von Spielzeug Welten in Basel

vom 17. Juni - 27. August

Die Ausstellung in den grossen Schaufenstern des Museums Spielzeug Welten in Basel geht bald zu Ende. Es ist eine imposante Ausstellung mit lebensgrossen Figuren und Gegenständen aus der einstigen Welt der Indianer. Da dürfen natürlich die Karl-May-Gestalten - Winnetou, Old Shatterhand, Nscho-tschi - nicht fehlen. Sie sind der Anziehungspunkt der vorbeigehenden Passanten.

Ich bin mehr als eine Stunde im Boulevard-Teil des Restaurants La Sosta gesessen. Im Schaufenster neben mir Karl Mays Nscho-tschi. Es hat sich gelohnt! Nicht nur wegen des guten Essens und Trinkens, vor allem weil ich so die Passanten beobachten konnte, die häufig stehen geblieben sind, fotografierten und mehr oder weniger hilflos die Fragen ihrer Kinder beantworteten. 

Ristorante La Sosta – mit Boulevard im Spielzeug Welten Museum in  Basel.

 

Die Dauerbehauptung, Karl Mays Welten (und Figuren) seien längst versunken, stimmt offensichtlich nicht. Es blieben immer und immer wieder Vorbeigehende stehen und zückten meist das Smartphone um zu fotografieren.

 


Hier einer Auswahl von Bildern des Museums, da eigene Aufnahmen der Schaufester praktisch unmöglich waren.

Die ganze Fotoschau ihier auf der Website des Museums. 

Weitere Informationen zum Museum Spielzeug Welten in Basel

22. August 2017

 

Aufgeschnappt im Blog
Achgut.com vom 20. August 2017
(Archi W. Blechenberg)

 

Das Antidepressivum zum Sonntag: Durch das wilde Bücherregal

Von Archi W.Bechlenberg. Würde er heute noch leben, wäre auch Karl May ein Bürger der neuen Bundesländer. Karl May, das war der sympathische Gauner aus dem sächsischen Ernstthal, dessen überbordende Fantasie ihn zunächst hinter Gitter und später ins wilde Kurdistan führte. Mays Orientzyklus als PDF Datei besitzt einen immensen Vorteil gegenüber richtigen Büchern: Man kann in ihr nach Stichwörtern suchen. Sie werden staunen. Und nicht nur bei Karl May....

Den ganzen Beitrag lesen hier

Zum Blog:

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