Freuden und Leiden eines Sammlers

11. Juli 2019

Die gleiche Weinnotizen findet man auch hier auf meinem Blog www.facebook.com/sammlerfreak 

                              

Château du Margaux: Pavillon Rouge 1996, Zweitwein, Margaux, Bordeaux, Frankreich

15. Juli 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

14. Juni 2019

 

In eigener Sache:

 

Gendersternchen

Kolumne von Peter Züllig

 

Sternchen sind es, der Form nach, doch leuchten tun sie wahrlich nicht. Sie pflanzen sich in das deutsche Sprachbild, purzeln munter durch Texte, und tun so, als wäre jetzt alles getan - im Kampf um die Gleichstellung der Geschlechter. Man hat sie nicht vom Himmel geholt, vielmehr aus kruden Wirrungen menschlichen Denkens. Man pocht darauf, sprachlich korrekt zu sein und vergreift sich an dem, was zusammenhält, an der Sprache. Wortkosmetik: einfach, wohlfeil, jederzeit vorzeigbar, erst noch festzuschreiben im Duden und als verbindlich zu verordnen, sogar amtlich. Eine Lebensweisheit besagt: «Taten sagen mehr als tausend Worte». Man muss die beiden Substantive nur vertauschen und schon hat man – gloria, gloria – die ersehnt bessere Welt. Es ist richtig, dass Sprache Abbild einer Gesellschaft ist, sich also wandelt, entwickelt, der Kultur und den gesellschaftlichen Normen anpasst, langsam und bedächtig. Vielleicht zu langsam, mag sein. Doch Sprache lässt sich nicht verordnen, nicht konstruieren; sie formt sich aus dem Leben, dem Zusammenleben, der Verständigung der Menschen. Wer glaubt, durch gewaltsame Sprachänderung das Bewusstsein einer Gesellschaft zu verändern, macht es sich viel zu einfach. Schminke verändert nicht Substanz, sie hüllt diese nur ein, vernebelt das, was dahinter liegt. Meist gesellschafliche Probleme, die es zu lösen gilt. Nicht durch Sprache, mit Taten. Das denkt, liebe Leser*innen, ein Sammler*freak.

Die bisherigen Kolumnen sind hier zu lesen


15. Juli  2019

 

 

Das Neuste zuerst

13. Juli 2019

 

Neuerscheinung:

 

Fünfzig Jahre Karl May Gesellschaft

1969 - 2019

 

Herausgegeben von Helmut Schmiedt, Joachim Biermann und Florian Schleburg

2019 Hansa Verlag Husum
2014 Seiten, ISBN978-3-941629-23-3

 

„Wenn mersch nich erleben thät, so thät mersch gar nich glooben!“ 

 

Eine Reihe Beiträge, die in ihrem Duktus und ihrer Argumentation ganz unterschied-lich sind, vermitteln Einblicke in die Tätigkeit der KMG. Hans Zeilinger und Ekkehard Bartsch blicken zurück in die Frühgeschichte der Gesellschaft und rücken dabei Persönlichkeiten ins Licht, ohne die sie wohl nicht so glänzend – wenn über-haupt – hätte gedeihen können. Hans Grunert, Roy Dieckmann, Sigbert Helle und Jenny Florstedt stellen Arbeitsbereiche besonders aktiver Mitglieder vor und lassen etwas von der Faszination erahnen, die sie zu ihrer Tätigkeit bewegt, ein Thema, über das sich auch Florian Schleburg bei seinem Blick in die Zukunft ­Gedanken macht. Martin Lowsky und Ulrich Scheinhammer-Schmid lassen an das Wort von der „fröhlichen Wissenschaft“ denken, das man gelegentlich mit der KMG verbunden hat."

(Foto: Elmar Elbs)
(Foto: Elmar Elbs)

15. Juli 2019

 

Engelberg aktuell

 

"Winnetou und der der Ölprinz"

 

Es ist erst die zweite Woche der Festspiele in Engelberg, am Donnerstag also die 7. Aufführung. Noch immer ist 

das Theaterereignis schweizweit wenig im Gespräch, viel zu wenig. Die Schweiz ist - im Gegensatz zu Deutschland - keine Karl May Hochburg (mehr). Die Generation, die mit seinen berühmten Figuren aufgewach-sen ist, wird immer kleiner. Eine neue Winnetou-Old Shatterhand-Welle hat die  Schweiz nicht erreicht. Eine Diskussion um die berühmten Helden (und Böse-wichte) konnte bis heute nicht entfacht werden. Die Social-Media-Generation erfährt auf ihren Kanälen (Facebook, Istagram, Twitter, Pinterest, Snapchat etc.) so gut wie nichts über die Karl-May-Fantasien. Dazu kommt, dass der Spielort in Engelberg zwar wunderschön ist, doch aus viele Landesteilen nicht ganz so einfach zu erreichen. Das müsste so nicht sein! Die Geschichten, die Bilder, die Szenen - Reiten, Kämpfen, Siegen, Verlieren, Träumen... - wären durchaus Stoffe für die Sozial-Media. Man müsster sie nur dorthin bringen. Und dies ist offensichtlich bisher kaum geschehen. Schade! Der Bilderbogen (oben), erstellt von Elmar Elbs, zirkuliert nicht im Internet, sondern verbreitet sich bestenfalls unter den Karl-May-Freunden, die noch immer Mühe haben, Karl May auch als Spektakel zu sehen (und zu erleben)

10. Juli 2019

 

Sebastian Herrmann:

 

Gefühlte Wahrheit

Wie Emotionen unser Weltbild formen

 

2019, Aufbau Verlag, Berlin

265 Seiten, ISBN 978-351-03753-6

Dem kleinen Reiter auf einem grossen, mächtigen Elefanten – vom amerikanischen Moralpsychologen Jonathan Haidt als Sinnbild für die Macht der Gefühle in die Welt entlassen – begegnet man immer häufiger. In Amerika ist er längst ein Star, «Held» des Bestsellers «The Righteous Mind», schon 2012 erstmals erschienen. Da und dort – immer häufiger - wird er jetzt auch bei uns zitiert, wenn es darum geht, Dinge in unserer Welt zu erklären, die mit dem Verstand allein, nicht (oder nur schwer) zu begreifen sind. Beispiele das Aufkommen der Populisten in der Politik, die üppig wuchernden Verschwörungstheorien oder ein amerikanischer Präsident, der sein Land wie ein Showmaster führt. 

Der Elefant, das riesige Tier, symbolisiert die Emotionen, das Intuitive Denken, die Gefühle, die Affekte. Der Reiter im Sattel hingegen, verkörpert die Vernunft, den reinen Verstand und er ist fest davon überzeugt, auch der Chef zu sein und das Tier zu lenken. Weiterlesen hier

07. Juli 2019

 

Aufgeschnappt in "Pflanzenfreund"
Juli/August 2019 - www.pflanzenfreund.ch

 

Neophyten -

Gute Pflanzen, böse Pflanzen

Der Kampf, um ein guter "Schweizer zu sein" hat sich längst von der politischen Ebene auf die Umwelt übertragen, bis tief hinein in unsere Fauna und Flora. Wer Neophyten in seinem Garten hat, und sie nicht sofort ausreisst und vertreibt, der schadet der Heimat, auch wenn sie sich nicht weiter ausbreiten und - so wie sie eben sind - gehegt und gepflegt werden. Peter Wullschleger, Inhaber des Büros "Planum architecture du paysage" hat sich recht differenziert mit den inzwischen gehassten und geradezu verfolgten Neophyten befasst. Seine Analyse stammt aus der  Jahrbuchreihe "Tropiaria Helvertica 2019" und wurde in der neusten Ausgabe von "Mein Pflanzenfreund" abgedruckt.

Hier die PDF-Version des Artikels der Schweizerischen Gesellschft für Gartenkultur (sGGK) Weiterlesen hier

Bild des Tages

15. Juli 2019 (Bild 2665)

15. Juli 2019 - Méditerranée
15. Juli 2019 - Méditerranée

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Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter, dokumentiert.

 

Heikle Fluss-Ueberquerung.  (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)
Heikle Fluss-Ueberquerung. (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)

12. Juli 2019 (Gastbild)

 

 Cordula Eich  (Winzerin und KellerknechtLelystad)

 

"Just another day in paradise .." (CapeTown)

Fast täglich erreichen mich also auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak

 

Aktueller Schwerpunkt:

Eine Reise auf dem Wasser

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

19.05.2019 Bubikon:

         Gewerbeausstellung

18.05.2019 Kugelschreiber-Sammlung

         Praha

17.05.2019 Krippensammlung:

         Ton-Krippe aus Tschechien 

15.05.2019 Neuerscheinung Karl May:

         Karl May &Co. 

02.05.2019 Kultur:

         Ausstellung Veit Späth

14.05.2019 Reisen:

         Schiffsreise in Tschechien

 

Wein des Tages

Uwe Bende

auf Faceebook in Hauptsache Wein

Domaine Tempier: Bandol 1998, Cuvée Special, Mourvèdre, Le Castellet, Frankreich

"Ich liebe diesen wunderbaren Gebirgszug des Bandol und die Weine dieser Appellation. Was ich nicht liebe, sind die aktuellen Preise für reifere Tempier, die ich mir heute seit langem mal wieder angeschaut habe. Die spinnen in der Weinwelt! ..Der Wein: Extrem trüffelige Note, mimeralisch, Graphit, Teer, schwarze Oliven, Brombeeren und eine gehörige Portion Lakritz. Am Gaumen komplex, sehr dicht, weiches Tannin, sehr schmeichelnde Süsse, toller Abgang, ganz lang. Grosser Wein. Erst am Anfang seiner Entwicklung. 94+/100"


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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05. Juli 2019

 

Jean-Luc Bannalec

 

Bretonisches Leuchten

Kommissar Dupins sechster Fall

 

2017, Verlag Kiepenheuer & Winsch, Taschenbuch, ISBN 978-3-462-05192-6

Wenn ein fiktiver Kommissar oder eine Kommissarin erfolgreich ermittelt - ob in Büchern, im Film und natürlich im Fernsehen - entstehen rasch ganze Reihen - Krimi-Reihen. Als Konsument kommt nämlich schnell das Bedürfnis auf, nicht nur einen (meist recht komplizierten) "Fall" einmal zu begleiten, sondern dem "Helden"   (in seiner speziellen Situation als Ermittler) immer wieder zu begegnen. Kommissar Maigret (von Georges Simenon) taucht immerhin im Verlauf von vierzig Jahren in 75 Romanen und 28 Erzählungen auf. Solange gibt es den Komissar Dupin nicht. Er wurde erst 2012 von Paris in die Bretagne ("ans Ende der Welt") zwangsversetzt, wo er seither jedes Jahr einen kniffligen "Fall" zu löse hat. Dabei spielt die Landschaft, die Tradition, die Kultur, die Eigenheiten der Bretonen, die Geschichte eine weit wichtigere Rolle als die Kriminalfälle selber. Weiterlesen hier.

23. Juni 2019

 

Bubikon:

 

«Uf de lätze Siite»

Theater im Ritterhaus in Bubikon (ZH)

Traditionell berichte ich hier auch dieses Jahr wieder über die Aufführung im Ritterhaus. Alle zwei Jahre wird von der Theatergruppe "Theater im Hof" ein neues Stück einstudiert und im Hof vom Ritter-haus aufgeführt. 
Hier die Bilder des Spiels zur Halbzeit der Aufführung. Einen Text dazu gibt es jetzt auch. Die Bilder des Albums sind auch hier (einzeln) anzusehen, herunterzuladen und können kommentiert werden. Hier weiterlesen.

Sonntag, 23. Juni um 16.00 Uhr (Familienvorstellung, Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos)

Donnerstag 27. Juni um 19.30 Uhr (ausverkauft)

Freitag, 28. Juni um 19.30 Uhr

Samstag, 29. Juni um 19.30 Uhr 

 

Auf Wiedersehen 2021


20. Juni 2016

 

"Rettet Winnetou"

 

Aufregung im Kreis der "Karl-May-Freunde.

Kurz vor dem diesjährigen Start der beiden grössten Bühnen (unter den insgesamt 12 Freilichtspielen mit Wildwesthelden mehr oder weniger getreu nach Karl May), wird ein giftiger Pfeil abgeschossen: Es fehle den dargestellten guten und bösen Helden in Karl May 

Weltbild an Political Correctness. Die Abenteuergeschich-ten müssten umgeschrieben werden, so die Forderung der Professorin Mita Banerjee, Kulturwissenschafterin an der Universität Mainz. "Die Darstellung der indigenen Bevölkerung Amerikas sei kolonialistisch, klischeehaft und wirklichkeitsfern". "Über die politisch korrekte Nutzung von Sprache wird immer wieder wild diskutiert. Eigentlich soll sie die Diskriminierung von Minderheiten und Unterdrückten verhindern. Werden die Regeln aber zu starr, können sie geradezu neurotische Züge annehmen, sagen Experten, kommentierte schon vor Jahren die deutsche Journalistin Ulrike Winelmann: "Selbst der "Negerkönig" bei Pippi Langstrumpf durfte nicht mehr länger "Neger" sein. Er wurde aus den Pippi Langstrumpf-Büchern einfach verbannt. Hier weiterlesen.

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                          80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

(Foto: Berner Zeitung)
(Foto: Berner Zeitung)

15. April 2019

 

"Ameisen-Kreisel in Lonay"  (Waadt)

 

 

In der Romandie von den Lesern der Zeitungen "24 Heures", "Le Matin Dimanche und "Tribune de Genève"

                                             zum hässlichsten Kreisel erkoren.

Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)
Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)

Es ist eine "schmeichelhafte" Ehre, auch noch der Hässlichste zu sein. Geradezu eine Beleidigung. Nun, bei den Kreiseln - sowohl öffentliches Objekt der Ästhetik als auch Verkehrsmassnahme - scheiden sich die Geister. Was für die einen hässlich ist, ist für andere schön, was kurios ist, kann auch aufregend sein, was Geldverschwen-dung "pure Poesie". Die Rubrik "Verkehrs-kreisel" habe ich habe ich auf dieser Website vor drei Jahren begonnen und da bisher rund 90 Kreisel vorgestellt. Anfänglich "nur" im Bild, allmählich aber auch genauer situiert und beschrieben. Die meisten Kreisel habe ich selber aufgesucht und fotografiert. Einige, wie hier der "hässlichste" Kreisel habe ich auf Grund von Hinweisen und Dokumenten vorgestellt. Während der Wintermonate ruht diese Rubrik weitgehend. Doch jetzt kann es wieder losghen. Ziel wäre: 14tägig einen Kreisel zu präsentieren. Weiterlesen hier

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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22. Juni 2019

 

Zum Frauenstreik vom 14. Juni 2019

 

Nachlese zum Frauenstreik

 

Lehrstück aus Norwegen
                                                   aufgeschnappt und verbreitet auf Facebook
                                                   
(Quelle: Finansforbundet, Norwegen, eine unpolitische 
                                                    Gewerkschaft für Arbeitende im Finanzsektor)

"Was verstehen diese Kinder, was Ihr Chef nicht weiß?

Dazu ein Kommentar zur Herkunft und Verbrei-tung des Videos: "Ich weiß nichts über "Finansforbundet" und ich habe nicht die Absicht, zu recherchieren. Aber ich denke, man sollt sich die Zeit nehmen, es anzuschauen." 
Das Video  ist auf YouTube leider mit Werbung vernüfpt. Diese kann aber übersprungen werden.

(Knopf rechts unten)

Auf das Bild klicken , um das Video auf YouTube anzuschauen.


20. Juni 2019

 

Neuerscheinungen Karl May:

 

KMG - Nachrichten

Mitteilungen

 

Nummer 2000, Juni 2019 - 51 Jahrgang, herausgege-ben von der Karl-May-Gesellschaft.

Es ist die 200. Ausgabe der Publikationen der KMG, die vier Mal im Jahr erscheint - seit der Aufgliederung in "Nachrichten" und "Mittei-lungen" immer gleichzeitig. Die "Nachrichten" überneh-men die Funktion eines Bindeglieds zwischen Vorstand und Mitgliedern  


der Karl-May-Gesellschaft, während die "Mitteilungen" ein Forum ist, von kleinen wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit dem grossen Kosmos der Werke von Karl May befasst. Weiterlesen hier.

15. Juni 2019

 

Karl-May-Festspiele 
in Deutschland, Österreich und Schweiz

 

Orte, Termine, Bilder, Links...

Dieses Jahr gibt es 12 Festspielorte, die auf Freilichtbühnen Karl-May-Stücke auf-führen. Viele haben bereits begonnen, andere starten in den nächsten Tagen. Die einzige Karl-May-Bühne in Engelberg startet am 6. Juli 2019 und spielt das Stück "Winnetou und der Ölprinz" bis am 10. August 2019 (insgesamt 21 Mal). Dazu werde ich hier ab 6. Juli jeden Tag Informationen einstellen. 
Hier die Spielpläne aller 12 Bühnen

20. Juni 2019

 

Krippensammlung:

 

Die Schönste Krippe

Eim Wehnachtsmärchen

von Site Klijhn-Hudson

 

1995 Coppenarth Verlag, Münster, ISBN 3-8157-1276-9

Es ist - ich weiss - nicht "Krippenzeit". Doch eine Sammlung (und ein Sammler von Kleinkrippen kennt keine liturgische Sammlerzeit, genau so wenig, wie sture Grenzen zischen sammel"würdigen" und sammel-"unwürdigen" Objekten. So gehören - nebst Sekundärliteratur -auch ausgewählte Bücher zur Sammlung, wenn sie etwas Eingeständiges zum Thema Krippe beisteuern können..


14. Juni 2019

 

Gesehen:

 

Nach dem Sturm

Film von Beat Bieri und Jörg Huwyler

Gedanken zum Film hier

Der Film wurde bisher nur in der Zentral-schweiz - vor allem in Luzern - gezeigt. Vorläufig zum letzten Mal, als Matinee im Kino Bourbaki in Luzern. Es ist zu hoffen, dass "Nach dem Sturm" nun  auch in der übrigen Schweiz ins Kino kommt. 
"In vielen Diskussionen um die wilden 68er in der Schweiz, die letztes Jahr zum 50-jährigen Jubiläum geführt wurden, blieb oft eine Region unerwähnt, obwohl die dortigen Proteste damals für ebenso grosse Wellen sorgten wie jene in Zürich: Auch in der Zentralschweiz lehnte sich die Jugend gegen Tradition und einengende Konventionen auf. «Nach dem Sturm» von Beat Bieri und Jörg Huwyler setzt sich mit dem Gefühl der Unzufriedenheit und der Auflehnung in der Schweiz der 60er ausei-nander - und eröffnet mit Einblicken in Aktionen an Orten wie Luzern, Stans und Sarnen neue und bisher wenig diskutierte Perspektiven."  Weiterlesen hier

15. Juni 2019

 

 

Barbara Bürers Kosmos
Telefontalk vor Publikum und im Internet

Barbara Bürers Kosmos - die Nachfolge-sendung von "nachtwach" (Telefontalk um Mitternacht"), früher im Programm von SRF- hatte gestern Premiere. Ein Experiment: anderes Medium (Internet), anderes Umfeld, andere Zeit...Was hier auf privater Basis - mit viel Engagement - auf die Beine gestellt wurde, verdient Beachtung und Anerkennung. 

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"Premiere geglückt", vermeldet nach der Sendung die Website von "Barbara Bürers Kosmos". Zurecht? Ja und Nein! Diese Ambivalenz ist nicht Ausdruck von Ratlosigkeit oder Mangel an Beurteilungsfreude. Es ist vielmehr eine Anerkennung mit dem berühmten Apendix: "aber..."  Weiterlesen hier

13. Juni 2019

 

Album 3

 

Flussreise:

Elbsandsteingebirge, Dresden
                                              (Bilder, Bilder, Bilder)

Der deutsche Teil des sich bis nach Böhmen erstreckenden Elbsandseinge-birges wird "Sächsische Schweiz" genannt. Und da beginnt der dritte Teil unserer "Flussreise", allerdings ein Tag ohne Schiff. Die Elbe ist zwar schiffbar, doch in dieser Jahreszeit bleiben die  Flussschiffe in Prag oder in Dresden. Dresden, die alte und in Zweiten Weltkrieg zerstörte Handelsstadt ist der nördlichste Punkt unserer Reise.


Das Album 3 ist auch hier zu erreichen. Die einzelnen Bilder können kommentiert und heruntergeladen werden. 

15. Juni 2015

 

Online-Magazin Aromenspiele:

 

Sommerküche

 

Seit Jahren stelle ich hier das ausgezeichnet gestaltete und informative Gratismagazin hier auch auf meine Website, vor allem weil auch der Bereich Footpairing (also die Verbindung von Gericht und Wein) kompetent beleuchtet wird. Hier die bisher eingestellten Magazine

Einen mediterranen Sommer genießen!
"Viel Gemüse, Fisch, Kräuter und Olivenöl, das sind die Geheimnisse der gesunden mediterranen Küche. Deshalb werden in dieser Ausgabe die besten Rezepte mit den maritimen Schätzen, Kräutern und Gemüsen der Mittelmeerküche vorgestellt. Sardellen, Sardinen und Makrelen lassen uns die Sommertage wie am Meer genießen. Die aromenreiche Küche des Südens verführt von Sonne und Urlaub zu träumen. Selbstverständlich werden auch in dieser Ausgabe die besten Tipps zu den passenden Weinen verraten. Wir erfahren etwas über die AOC-Region Muscadet und über die Geheimnisse verborgener Klostergärten wie dem der Abtei Fulda. Und das Beste kommt auch hier zum Schluss: Köstliche Rezepte mit den süßen Sommerfrüchten."  Um das Magazin zu öffnen, auf das Bild klicken.

Bild des Tages (Rubrik: Denk mäler!)

18. Juni 2019 (Bild 2642)

01. Februar 1871.  87'000 französische Soldaten, Offiziere und  Flüchtlingen überschreiten die Schweizer Grenze:  die geschlagene Bourbaki-Armee. (Ausschnitt: Panorama in Luzern)
01. Februar 1871. 87'000 französische Soldaten, Offiziere und Flüchtlingen überschreiten die Schweizer Grenze: die geschlagene Bourbaki-Armee. (Ausschnitt: Panorama in Luzern)

Erinnerungshilfe für alle,  die sich so gern auf die schweizerische Vergangenheit berufen: 

Der Deutsch-Französische Krieg (1870 / 1871) endet mit der Niederlage Frankreichs. Die geschlagene Armee von General Bourbaki sucht Hilfe in der Schweiz.

"Der Empfang durch die Schweizer Bevölkerung ist herzlich. Die Internierten werden gepflegt und betreut und auf rund 190 Gemeinden in 24 Kantonen verteilt. Die Internierung stellt unser Land vor eine gewaltige Herausforderung, deren erfolgreiche Bewältigung eine gehörige Portion Stolz zu Tage fördert. Trotzdem sterben rund 1‘700 Soldaten. Im März 1871 verlassen die Bourbakis die Schweiz und hinterlassen eine stolze Nation in ihrem Selbstverständnis als offenes, solidarisches und humanitäres Land."

11. Juni 2019

 

Weinauktion:

 

Steinfels
Weinauktion Nr. 392  


Pfingstweidstrasse 6, 
Zürich

Samstag, 8. Juni 2019                                                10.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr

Die letzte grosse Weinauktion - der sogenannten Frühlingsauktionen - ist am Samstag vor Pfingsten beim Auktions- und Weinhaus zu Ende gegangen. Dabei zeig-ten sich die gleichen Tendenzen, wie bei den übrigen drei Saalauktionen in Zürich. "Luxusweine" finden rasch Absatz und erzielen zum Teil "Phantasiepreise" (oder Liebhaber- und Spekulationspreise), während kleine Weine eher günstiger ge-worden sind. Wobei der Jahrgang, ein früher sehr wichtiges Kriterium für die Nachfrage (und die Preise) kaum mehr eine Rolle spielt, es sei den einer der sogenannten "Jahrhundertjahrgängen". Es scheint auch, dass Sammlungen vermehrt unter den Hammer kommen. Hier eine Analyse der Frühlingsauktionen.

10. Juni 2019

 

Wein Battle

 

Premiere eine neuen Sommelier-Wettstreits
am 05. Juni 2019 um 19.55 Uhr

auf SAT 1 (Schweiz)

(Screenprint)
(Screenprint)

Als Weinliebhaber und -sammler war ich natürlich gespannt, was aus dem neuen Format geworden ist. Unterhalternde Information über Wein oder vor allem Spass am Wein. Der Titel verheisst schon wenig fröhlichkeit, wenig Sinnlichkeit. Vielmehr "Battle", harter Kampf, Schlacht, nicht nur Wettbewerb. Doch dies ist nicht überraschend, wenn auch eine Koch-sendung im ZDF "Küchenchlacht" heisst.

Ich habe mir die erste Sendung angeschaut  Hier die Besprechung.

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

12. Juni 2019

 

Zeitdokument: 

 

Zum Ende des "Index"  (57)

 

Neue Zürcher Zeitung (NZZ)

1965 - Ausgabe nicht bekannt

Das Pfingstfest hat aus meinem Archiv (das sich langsam, sehr langsam ent-leert) ein Dokument aktualisiert, an das man sich kaum mehr erinnern kann. Der  "Index Librorum Prohibitorum", die Liste der verbotenen Bücher in der römisch-katholischen Kirche, schlicht "Index" genannt. Wer eines dieser rund 6'000 


aufgelisteten Bücher las, den traf der Bannstrahl der Kirche. Er wurde "exkommuniziert", das heisst: aus dem Segenswirken der Kirche ausgeschlossen. Das Lesen bestimmter Bücher wurde also nicht nur zur Swider ünde erklärt, sondern zur "Todsünde" gestempelt, die nicht so einfach zu tilgen war. Doch war der "Index" noch von Bedeutung im kirchlichen Leben? Welche Bücher hat es betroffen?


10. Juni 2019

 

Bild des Tages von Hans Weiss

 

Am 3. Juni (siehe Bild des Tages hier) waren es noch acht kleine Entlein. Eines ging leider verloren oder wurde gefressen; und so sind es leider nur noch sieben.
(Foto: Hans Weiss, Flawil  CH)

04. Juni 2019

 

Krippensammlung:

 

Set Weihnachtskrippe (787)
NOCH 
Figuren

 

HO 15921

Sechsteiliges Set von Kleinfiguren (2 cm) zur "Bevölkerung" von Dioramen und Modellanlagen. Jeder Bastler - vor allem die Modell-Eisenbahnbauer - kennen diese Figuren der Firma Hoch, die es in verschiedenen Grössen gobt, entsprechend der Grösse der Anlage.  gibt. Allerdings ist eine Weihnachtskrippe in diesem Kleinstformat sehr selten. Auch andere Firmen wie Preiser oder Faller führen keine Krippen, denn diese gibt es bei Modelleisenbahnen kaum. Hingegen Weihnachtsmärkte und vieles rund um das Brauchtum an Weihnachten. In diesem Set sind die Heilige Familie und die Dreikönige.

15. Mai 2019

 

Album 2

 

Flussreise - Moldau/Elbe

Wo auch Dvořák lebte

(Bilder, Bilder, Bilder)

Vom Prag nach Mělník ffliesst die Moldau durch ein enges Tal, das auch Ausflugsziel und Erholungsgebiet der Stadtmenschen ist. Das Renaissance-Schloss Nelahozeves gehört zu den besten erhaltenen Schlösser in Tschechien. Im Dorf - unmittelbar neben dem Schloss - ist der Komponist Antonin Dvořák geboren und hat hier gelebt, bis er im Alter von 16 Jahren in 


03. Juni 2019

 

Vom Jahrmarktvergnügen 
zur perfekt inszenierten Show

 

Zirkus Knie unterwegs

 

 

der Orgelschule in Prag aufgenommen wurde. Die Bilder können auch hier abgerrufen und kommentiert werden.

02. Juni 2019

 

Dürfen wir Ihnen einen                        Wucheraufschlag berechnen?

 

Weinpreise im Restaurant

 

Dazu aufgeschnappt ein Beitrag - sozusagen eine Glosse - im Onlinemagazin "Republik"

Le Pin (Bordeaux)    (© Thienpont)
Le Pin (Bordeaux) (© Thienpont)

Über Weinpreise lässt sich streiten, lange. Zu unterschiedlich sind die Wertordnung und damit verbunden der Preis, den man für ein "Genussprodukt" zu zahlen bereit ist, sei es im Restaurant oder auch im Geschäft (beim Weinhändler). Wein ist eben nicht nur ein "Genussmittel", er ist auch Handelsgut, Wertanlage, Prestige-Objekt, Spekultionswert, Kultgegenstand... vielleicht am allerwenigsten "nur" "Genussmittel". Doch all das - und noch einiges mehr - bestimmen den Preis. Zumal viele Weine erst nach Jahren - oft Jahrzehnten - "trinkreif" sind und oft auch lange gelagert werden müssen. Für Weinliebhaber (und Sammler) nichts Neues, mal ein erfreuliches, ebenso oft ein tristes Kapitel. Weiterlesen hier

Bild des Tages von Hans Weiss am 04. Juni 2019

Kartause Ittingen: Doppel-Looping von 15m Höhe installiert auf der Klosterwiese. (KUNST, die ich nicht verstehe).   (Foto; Hans Weiss Flawil, CH)
Kartause Ittingen: Doppel-Looping von 15m Höhe installiert auf der Klosterwiese. (KUNST, die ich nicht verstehe). (Foto; Hans Weiss Flawil, CH)

03. Juni 2019

 

 

"Kunst, die ich nicht verstehe"

 

Lieber Hans,

du hast sie "verstanden", die Kunst in der Kartause Ittingen. Du hast sie nämlich beachtet, als "Bild des Tages" gewählt, ins Licht gerückt, zu einem Bild gestaltet und schliesslich darüber nachgedacht: "...die ich nicht verstehe."  Du bist zu einem Schluss gekommen, mit der du "Kunst" in dem Verstand deponieren wolltest, 
"Kunst" ist nicht zu verstehen, Kunst ist zu erleben. Offensichtlich hast du die Installation erlebt, darüber nachgedacht, dich geärgert, sie beachtet, Fragen gestellt.... Das Bild ist "deine" Interpretation des Werks. Hier eine andere: meine! Aufgenommen vor vor zwei Monaten: "Loop" von Matthias Bildstein (Wien) und Philippe Glatz (Kreuzlingen).

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

01. Juni 2019

 

Aufgeschnappt:

 

Nachdenken

 

Social Media sind öffentliche Klatschspalten, aber 

auch Wundertüten, Biertisch (mit energy drinks statt Bier), Shitstrom-Auslöser und -Träger, Heimatort von Wutbürgern, Paarship-Ozean, Heilsbringer oder Unter-gang des Abendlands... Die Liste kann beliebig erweitert werden. Multimedia ist vor allem Kommunikation, die aber so schlecht zu zähmen ist, "wie ein Sack voll Flöhe". Trotzdem: ab und zu tauchen Sprüche, Bilder, Gedanken, Anregungen, Hinweise auf, die durchaus beachtenswert sind. Das gute oder interessante daran ist: sie multiplizieren sich genau so schnell und radikal, wie all der Mist, all der Schrott, der im Sekunden-takt durch die Social Media rast. Unter "Aufgeschnappt" werde ich ab und zu den einen oder anderen Lichtblick hier weiterverbreiten.. 

29. Mai 2019

 

Wer schreibt, dem wird geschrieben...

 

Mail-Post zum Sammlerbericht

"Old Shatterhand vs Jim Strong"

".....und nicht zu vergessen... 

Im Hinterhalt lauert Dr. Satan!"

 

Wer Jim Strong nicht kennt, der kennt auch seinen Widersacher nicht, er heisst - richtig - Dr. Satan. Doch Jim-Strong-Freunde und -Sammler spitzen jetzt die Ohren, denn im Mail steht: "Als interessante Ergänzung ein nicht alltägliches Bild das man bestimmt schweizweit, fast sicher sogar europaweit,nicht ufnehmen kann. Nämlich die Ecke wo eine (fast) vollständige Jim Strong-Original-Sammlung lagert (leider fehlt der Band 201, der scheinbar als Original weltweit unauffindbar bleibt".

Wer trotzdem den versteckten Winkel mit dem kostbaren Sammlergut sehen will, tippe auf das Graubild. Den Ort kann ich allerdings nicht verraten (siehe oben: es lauert Dr. Satan). Doch wer mir eine Mail sendet, den kann ich weiterleiten zum glücklichen Besitzer diesen raren Jim-Strong-Originalen.

28. Mai 2019

 

Karl-May-Festtage

in Radebeul

 

31. Mai bis 02. Juni 2019

Jedes Jahr am  Wochenende nach Himmelfahrt finden die Karl-May-Festtagen in Radebeul statt. Der Santa-Fe-Express fährt von Radebeul in den Lößnitzgrund. Wild-West-Siedlungen und Ganoven-Camps säumen den Weg, Pulverdampf liegt in der Luft und rauflustige Cowboys ziehen durch die Straßen. Indianische Häuptlinge und Tänzer geben mit Musik, Filmen und Tänzen einen Einblick in ihre Kultur und berichten von ihrem gegenwärtigen Leben in Amerika.In diesem Jahr sind zum ersten Mal "echte" Apachen in 

Radebeul. In den "Dresdener Nachrichten" wurde der Kontakt zu den Gästen aus Amerika so beschrieben:

"Reale Vertreter dieses indigenen Volkes nach Radebeul zu holen, erwies sich als schwieriger als anfangs gedacht. Durch eine US-Reise des Direktors des Karl-May-Museums, Christian Wacker, kam der Kontakt zu einem Apachenstamm zustande. Nach einem halben Jahr Verhandlungen sagten sie ihr Kommen zu, aber nur wenige Tage später erfolgte die Absage. „Sie bekamen keinen Pass“, wie Raeder berichtet – ein Problem mit dem auch andere Ureinwohner der USA zu kämpfen haben. Daraufhin bat er den diesjährigen Schirmherr des Festivals, Timothy Eydelnant, US-Generalkonsul für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, um Hilfe. Aber auch er konnte keine Apachen besorgen.

Die rettende Idee kam von Radebeuls OB Bert Wendsche. Er empfahl, bei Radebeuls Partnerstadt Sierra Vista in Arizona nachzufragen. Sie liegt mitten im Apachengebiet. Das war die Rettung und einer einzigartigen Premiere zu den diesjährigen Festtagen, zu denen wieder rund 30.000 Besucher erwartet werden, stand nichts mehr im Wege. Erstmals können die Organisatoren Vertreter des White Mountain Apache Tribe in der Lößnitzstadt begrüßen" Hier das Programm der vier Festtage

29. Mai 2019

 

Neuerscheinungen:

 

Historisch-kritische Ausgabe

Durchs wilde Kurdistan

 

Abteilung IV/Band 2
                                                           Zweite, verbesserte und erweiterte Ausgabe

2019, Karl-May-Verlag Radebeul/Bamberg

 He­raus­ge­ge­ben von der Karl-May-Ge­sell­schaft · bearbeitet von Flo­ri­an Schle­burg und Marcus Höhn.

Die erste historisch-kritische Ausgabe des Bandes  "Durchs wilde Kurdistan" erschien bereits 1988 - damals noch im Verlag Franz Greno, Nördlingen. Jetzt also diese erweiterte und verbesserte Auflage. Von den 28 Bänden der Abteilung 4 (Reiseerzählungen) fehlen noch ca. 14 Bände, hingegen sind einige bereits in einer zweiter, verbesserter Auflage erschienen.  Als Herausgeber der ursprünglich geplanten 99 Bände zeichneten zuerst Hermann Wiedenroth  und Hans Wollschläger, ab 1998 nur noch Hermann Wiedenroth und seit 2008 fungiert die Karl-May-Gesellschaft als Herausgeberin.

Die Edition erschien in verschiedenen Verlagen in unterschiedlicher Ausstattung, Seit 2008 im einheitlichen Format beim Karl-May-Verlag. Auf Basis der für die HKA erstellten Textfassung erschienen einige Lizenzausgaben sowie die CD-ROM Karl Mays Werke innerhalb der Reihe Digitale Bibliothek.

23. Mai 2019

 

Schweizer Karl-May-Freundeskreis:

 

Wilder Westen bei
                                        Karl May und Zane Grey

Treffen der Schweizer-Karl-May Freundes-kreis am Samstag, 1. Juni um 11.30 Uhr (Mittagessen) und/oder um 14.00 Uhr Vortrag von Elmar Elbs im Zentrum "Barfüsser" in Luzern. 

Zane Grey (eigentlich Pearl Zane Gray) †1939 war ein amerikanischer Schrift-steller, der Romane schrieb, die das Leben im Westen der Vereinigten Staaten romantisierten und die Eroberung des Westens aus der Sicht der Weissen schildert. Ein Vergleich mit dem fiktionalen Westen von Karl May dürfte ein spannendes Thema sein. Anmeldung für das Essen hier..

Seit 21. März ist er wieder unterwegs, der Zirkus Knie, der sich "Nationalzirkus" nennt. Nach der langen Sesshaftigkeit in Zürich zieht er jetzt weiter: Wettingen, Basel, Delemont, Neuchâtel, Luzern, Aarau... 320 Vorstellungen, bis er zurückkehrt an sein Winterrefugium Rapperswil. Seit hundeert Jahren gibt es ihn, den Zirkus Knie und er feiert sein Hundertjähriges mit einer Jubiläumsshow, Weiterzulesen hier

28. Mai 2019

 

Abenteurer unter sich

 

Old Shatterhand versus Jim Strong 

 

Abenteurer, die es als Helden nie gab
Doch es gab sie, allerdings nur in der Phantasie
                                                         der Autoren und der (meist jungen) Leser.

Beide Helden sind noch heute - zumindest bei Sammlerinnen und Sammlern - und  bei vielen In-Erinnerung-Schwelgenden - eine feste - ja, eine "ewige" Grösse. Der Zürcher Tagesanzeiger hat am 22. Mai 2019 in einem Artikel von Adrian Schröder an Jim Strong erinnert. Auch hier, bei Sammlerfreak, wurde das Thema bereits vor Jahren angesprochen. Allerdings ein Aspekt, der vor allem Karl-May-Freunde interessiert, ist bisher kaum aufgegriffen worden. "Seltsamerweise wurde klar unterschieden: Bücher sind gut, Heftli sind Schund. Die Indianergeschichten von Karl May waren gut, erbauend, edukativ, «Jim Strong» war des Teufels und verrohte die Jugend. Die Medien, die Kirche, die Lehrerschaft opponierten geschlossen..."

In dieser absoluten Form lässt sich dies kaum belegen. Nicht nur Jim Strong, auch die Helden (und Bösewichte) von Karl May wurden damals noch häufig in die Schublade "Schund" geworfen und mussten unter der Bettdecke gelesen werden. Allerdings haben Mays Helden in den letzten Jahren sogar den Aufstieg in die ernsthafte Literatur geschafft. Weiterlesen hier

15. Mai 2019

 

Album 1

 

Aufbruch in eine andere Welt

(Bilder, Bilder, Bilder)

Heute das Erlebnis einer Fahrt durch den Regen zum Start der Schiffsreise  in Prag. Und schon geht es los auf  der Moldau Richtung Mĕlink.  Auch hier erste Begegnungen mit dem Wasser, der Landschaft, den Schleusen und Menschen am Ufer des Flusses.

Alle Bilder lassen sich auch einzeln betrachten, können heruntergeladen und kommentiert werden. 

Hier geht es zum ersten Album


22. Mai 2019

 

Peter Stamm

 

Ungefähre Landschaft

Roman

 

2002, Arche Verlag Zürich-Hamburg
                                                         186 Seiten, ISBN 3-7160-2288-8

Das Buch - es ist das zweite, das ich in der letzten Zeit von Peter Stamm gelesen habe - fasziniert mich vor allem wegen der Sprache: präzis, kurz, knapp... Es scheint, als habe sich eine Geschichte, eine Land-schaft, Bilder in Sprache aufgelöst. Besser noch: sie sind in Sprache eingetaucht. Das ist offensichtlich die Kunst des Schrei-bens, so wie sie Peter Stamm versteht. Insofern gleichen sich beide Bücher - das eine vor einem Jahr erschienene "Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt" und diese bereits 2001 herausgekommene "Ungefähre Landschaft". Und beide Male schmiegt  sich die Sprache den ganz unterschiedlichen Inhalten an. Es geht zwar in beiden Büchern um eine Frau: doch in ganz anderer Umgebung, in einer ganz anderen Situationen und beheimatet in völlig anderen Lebensformen. Doch die Sprache ist die gleiche, sie "malt" nur anders, sie bringt Gedanken und Gefühle, zwei verschiedene Geschichten, in fast identischer Form in die Erzählung und schafft es - mit dem Timber, mit der Genauigkeit der Bilder, mit genauer Beschreibung - ganz andere Welten zu schaffen.

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