Freuden und Leiden eines Sammlers

16. Januar 2019

 

Rubrik Reisen:

  

Die Transsib

 

                                           Berichte. Bilder, Feuilletons und  Blog.  Eine neue Serie von Eindrücken, Bildern und Erlebnissen einer Zugs-Reise von Moskau bis Wladiwostok, zum "Ende (oder Anfang) der Welt".

Heute neu: Die neunte Folge

Am Ziel

Die Fortsetzung der Feuilletons von Peter Züllig zur Reise durch Russland.

Die neunzehnte und letzte Bild-Folge von der  Reise mit dem Zug durch Russland
Am Pazifik

Wie immer sind die Bilder auch hier einzeln zu betrachten und auch herunter zu laden.

Diese Reportage und auch alle bisher veröffentlichten Bildserien sind hier
zugänglich.


16. Januar 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

14. Januar 2018

 

In eigener Sache:

 

Schlachthof der Träume 

 

 

Träume, ein Star zu werden, oder gar ein Superstar, werden brutal geschlachtet. Während sich die «Grossen» der Schlagerwelt vor 12'000 Fans im Velodrom zu Berlin, von Lichtorgeln umzingelt, feiern lassen, müssen Möchtegern-Stars zuerst einmal vor eine unbarmherzige Jury treten (Castings der Sendung «Deutschland sucht den Superstar) und werden da wie Schlachtvieh behandelt. Sie müssen antraben vor einer vierköpfigen Jury – beherrscht von einer einzigen hochnäsigen, selbstgerechten Person – und kämpfen wie einst die Gladiatoren, bewaffnet nur mit Ihrer Stimme, mit ihrem Talent, mit ihrem Auftreten. Die Juroren, die eigentlich sachlich eine Leistung zu beurteilen hätte, werden – unter Anfeuerung ihres selbsternannten, widerlichen Herrschers – zu Schlächtern, die nicht nur Träume schlachten, sondern gleich die Kandidaten mit, und zwar mit Sarkasmus, Zynismus und Menschenverachtung. Im Gegensatz zu Tieren, die in den Schlachthof getrieben werden, kommen die Kandidaten ja freiwillig, weil sie davon träumen, ein «Superstar» zu werden. Und dereinst auch im Velodrom vor Tausenden von Menschen im Strahl der Scheinwerfer zu stehen. Gibt das der Jury und ihrem Anführer ein unkontrolliertes Verfügungsrecht? Zumal das, was hier unter Ausschluss der Öffentlichkeit, im intimen Schlachthof passiert ist, dem Fernsehzuschauer später zum Frass – zur Ergötzung, Schadenfreude und zum Spott – hingeworfen wird. Wer überlebt hat eine winzige Chance, zum Superstar gekrönt zu werden und vielleicht sogar einmal im Velodrom einzuziehen. Doch die Träume sind längst geschlachtet und die Schlächter sind wieder mit dabei. 

Zu den bisher veröffentlichten Kolumnen 


16. Januar 2019

 

 

Das Neuste zuerst

15. Januar 2019

 

Aufgeschnappt in "Tag24" (regionales, deutsches Newsportal) vom 13. Januar 2019 (Ausgabe Dresden)

 

Karl-May-Museum sucht Spender: 
                                Wer blecht, wird Blutsbruder!

Foto: Petra Hornig, PR, Imago
Foto: Petra Hornig, PR, Imago

"Wer hilft beim modernen Neubau für das Karl-May-Museum in Radebeul?"

Dies ist nicht nur eine rhetorische Frage, sondern durchaus praktisch und konkret gemeint. Das Boulevard-Portal "Tag24" schreibt:

"Radebeul - Um die kostbare Sammlung des Karl-May-Museums in Radebeul noch besser in Szene zu setzen, rücken in den kommenden Jahren die Bauarbeiter rund um die Villa Bärenfett an. Liebhaber der Wildwest-Abenteuer können dabei helfen - und Blutsbrüder werden!."

Kommentar Sammlerfreak: Es vergeht kaum eine Woche, in welcher der neue Direktor des Karl-May-Museums nicht für Schlagzeilen sorgt. Er macht dem etwas verschlafenen Museum auch tüchtig Dampf. Pulverdampf. Dies ist ja auch seine Aufgabe. Doch nicht jeder Dampf treibt den Motor an. Es ist zu befürchten, dass sich irgendwann der Dampf auflöst und einiges, was er gebracht hat, wieder im Nebel verschwindet. Das wäre schade.  Hier den ganzen Artikel in "Tag24" lesen.

Hier der Aufruf der Trägerschaft des Museums (Karl-May-Stiftung) durch Spenden "Blutsbruder" zu werden. Der Appell stammt schon aus dem Jahr 2010, ist also boulevardmässig gesehen, gar nicht neu.

14. Januar 2019

 

Acht Schweizer Restaurants, die im vergangenen Jahr besonders gut gefielen.

 

Der Gastrokritiker der NZZ, Wolfgang Fassbender, zieht im Lifestyle-Portal "Bellevue" in seiner Rubrik "Nachgewürzt" Bilanz: "Welche Schweizer Restaurants bleiben in Erinnerung, welche Köchinnen und Köche überzeugten besonders? Die Auswahl ist rein subjektiv, zeigt aber, dass gutes Essen nicht wahnsinnig teuer sein muss.

Unter den Schweizer Lokalen, die aus den vergangenen zwölf Monaten besonders angenehm in Erinnerung bleiben, sind natürlich auch Zwei- und Drei-Sterne-Restaurants, doch um die geht es hier mal nicht. Gut und authentisch essen kann man schliesslich auch in Etablissements, die von den etablierten Gastroführern weniger hoch oder gar nicht bewertet werden." Hier den ganzen Artikel lesen

Bild des Tages

16. Januar 2019 (Bild 2489)

16. Januar 2019 -Zwei Tage nach dem "grossen Schnee".
16. Januar 2019 -Zwei Tage nach dem "grossen Schnee".

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Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter, dokumentiert.

 

Brennholz im Winter.  (Foto: Hans Weiss, Flawil SG)
Brennholz im Winter. (Foto: Hans Weiss, Flawil SG)

10. Januar 2019

 

Karin Staub-Leigh (Southampton, ehemals Cutterin bei SRF)

A wagtail posing on the promenade

Fast täglich erreichen mich Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme.
Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak

 

Aktueller Schwerpunkt:

Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn
Wladiwostok 2: Hafenstadt

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

23,12.2018 Krippensammlung:

          Puppenstubenkrippe

17.12.2018 Schweizer KM-Freundeskreis:

          Programm 2019

12.12.2018 Veranstaltungen Karl May

          Winnetou in Concert

20.12.2018 Aufgeschnappt:

          Kolumne: Krippen

18.12.2018 Neuerscheinungen:

          Jahrbuch Karl-May-Gesellschaft

14.12.2018 Neueingank Kleinkrippen:

          Peru, Stadt Arequipa

11-12.2018 Kulinarik:

          Winterrezepte 

06.01.2019 Kleinkrippensammlung

          Adventskalender 2018

11.12.2018 Kleinkrippensammlung:

          Glasschrein und 

09.12.2018 Karl May:

          Karl May auf Facebooko

 

 

Wein des Tages

Frank Seiffert

auf Facebook

Philippe Gard et d'Andy Cook, Consolation: "Filles de Mai Macabeu" 2017. Argeles sur mer, IPG Côtes catailanes, Südfrankreich, Frankreich

"Macebeu, maischevergoren, superfein und elegant und trotzdem mit Kraft. Kurze Frage an die Insider: Wo bin ich?"


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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12. Januar 2018

 

Gesehen: #SRF global

 

"Haltung zeigen" - Mit Anja Reschke

 

                                           Eine Sendung des Schweizer Fernsehens 
                                           
Erstausstrahlung am 27. Dezember 2018 um 22.25 Uhr

"#SRFglobal ist das Auslandmagazin von SRF. Florian Inhauser greift zusammen mit den SRF-Korrespondenten einmal im Monat ein aktuelles internationales Thema auf. Zu sehen ist #SRFglobal jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 22.20 Uhr auf SRF 1 und zuvor bereits ab 20:00 Uhr online auf srf.ch."  Eine typische "Minderheitensendung" moderiert von "Anchorman" der Tagesschau, Florian Inhauser. Die Sendung wird dann auch weitere vier Mal ausgestrahlt, immer aber in Randzeiten. Eine ausgezeichnete Sendung, einfach gemacht (also nicht mit hohen Kosten) aber kompetent geleitet und vor allem - im komplizierten Durcheinander der Weltpolitik - eine verständliche Analyse und interessante begegnungen.

Die Ausgabe vom 27. Dezember 2018 mit Anja Reschke, der Moderatorin von "Panorama"  dürfte im Festtag-Rummel - trotz fünf Ausstrahlungen - (zu)wenig Beachtung gefunden haben. Dabei ist das Interview mit einer der der profiliertesten TV-Journalistinnen ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Mediendiskussion. Es geht um die Haltung des Journalisten als Vermittler von politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Problemen. Anja Reschke hat dazu ein Buch geschrieben, mit dem Titel "Haltung zeigen!". das kürzlich erschienen ist und das der Sendung zugrunde liegt. Ich werde "Haltung zeigen!" in den nächsten Tagen hier besprechen.und damit auch auf die Sendung zurückkommen.

13. Januar 2018

 

Klavierissimo Plus

Zürcher Künstler zeigen ihr Können

 

Das Festival findet vom 30. Januar bis 02. Februar 2019
                                            in der Aula der Kantonsschule Wetzikon statt.
                                            Hier das Programm 2019.

Arthur Spirk (Spirkart) hat am Festival 2018 den Film "Kosmos KLAVIERISSIMO" gedreht, der in 37 Minuten dokumentiert, "was das Klavierissimo ausmacht". Hier (rechts) der Trailer zum Film. Er kann als DVD oder Download bei Arthur Spirk erstan-den werden. Am Samstag, 02. Februar 


um 14.00 Uhr zeigen auch dieses Jahr Zürcher Klaviertalente ihr Können. Mitwirkende und Programm nach Ansage. Die Eintrittskarten (Einheitspreis 15 CHF) können hier gekauft werden

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                             80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

08. Oktober 2018 

 

Rösslikreisel Wolhusen LU

 

Gestaltet vom Luzerner Künstler
Roland Heini 

 

Neugestaltung 2017

Erstellung 1990

 

In Wolhusen steht der älteste Kreisel im Kanton Luzern. Die Luzerner Zeitung schrieb damals: "Bis er gebaut werden konnte, war viel Überzeugungsarbeit nötig – und eine Reise in die Westschweiz." Tatsächlich ist es eine interessante Geschicht, rund um den Kreisel mitten in Wolhusen LU. «Das könnt ihr vergessen. Das funktioniert nie.» "Das waren Anfang 1987 die markigen Worte des damaligen Kantonsingenieurs zur Idee, die Kreuzung der Bahnhofstrasse und der Menznauerstrasse in Wolhusen durch einen Kreisel zu ersetzen. Die Aufregung war vorprogrammiert. " (Die Geschichte ist hier zachzulesen).

So sah er aus, der Kreisel, fast dreissig Jahre lang. Dann musste er 2015 saniert werden. Nach anderthalb Jahren Bauzeit konnte der neue, grössere Kreisel auf der Kantonsstrasse dem Verkehr übergeben werden. Nun war es auch Zeit, den Kreisel mit einem Kunstwerk zu bereichern. Es entstand der Kreiselschmuck,der heute auf dem Kreisel der vielbefahrenen mitten im Dorf steht. Geschaffen von Roland Heini.


Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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12. Januar 2019

 

Tschechischer Krippen

als Spiegelbild des Lebens

 

Vladimir Vaclik - Ivanka Marti -Johannes Wyss
1994, fester Einband, 64 Seiten, ISBN3-9520891-0-9

Krippen zu sammeln, das ist das eine; Lust und Freude des Sammlers, der Sammlerin. Das andere: Das Suchen und Erfassen von Traditionen, von die kulturellen und sozialen Hintergründe, von Brauchtum und weltlichen Einflüssen, der Vergleich und die Einordnung. Krippen-literatur gibt es nicht viel, vor allem nicht in Bezug auf die Volkskunst, auf die Technik, die Materialien, die Stilistik und die Traditionen, in welche Krippen immer auch eingebunden sind. Dieses Buch - es wurde immerhin schon vor 25 Jahren herausgegeben - beschränkt sich auf techischische Krippen. Ein ganz kleines Segment einer unglaublichen Vielfalt in der weltweiten Tradition des Christentums. Doch vieles, was hier aufgezeichnet und erklärt wird, gilt auch die Krippentraditio-nen und -darstellungen in anderen Ländern, auf anderen Kontinenten. Es ist ein Grundlagen-Werk, das in keiner Krippensammlung fehlten darf. .. 

09. Januar 2019

 

Daniel Kehlmann:

Tyll

 Roman 

 2017 Rowohlt, Reinbeck bei Hamburg (8. Auflage 2018)

Tyll Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur - lebte zur Zeit des Dreis-sigjährigen Kriegs (1618-48). Dyl Ulen-spegel, zu Deutsch Til Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur – ist hingegen schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts unterwegs. Also 300 Jahre früher. Die beiden Eulenspiegel, der historisch und der von Daniel Kehlmann geschaffene, haben ganz andere Zeiten erlebt. Und doch sind sich die beiden verdammt ähnlich. Nicht wunderlich, denn vom Ulenspiegel des 14. Jahrhunderts wissen wir – historisch belegt – sehr wenig. Erst zu Beginn des 16. Jahrhun-derts wurde seine sagenumwobene Geschichte erstmals schriftlich festge-halten. Der Autor ist bis heute nicht bekannt. 

Anders beim Ulenspiegel des deutsch-österreichischen Schriftstellers Daniel Kehlmann. Er hat nur in der Phantasie des Autors gelebt, aber in einer präzis fixierten, historisch belegten Zeit, mit realen Personen, die zu dieser Zeit gelebt haben, und historisch belegten Ereignissen. Weiterlesen hier.

07. Januar 2019

 

Traditioneller Neujahrs-Hock 2019

 

Die Dörfligemeinschaft versammelte sich - wie jedes Jahr, bald zum 40. Mal - im Gemeinschaftshaus zum Neujahrsessen.

Noch sind acht Häuser von der "Gründer-generation" bewohnt, wovon eines in der zweiten Generation. In vier Häusern sind - zum Teil schon vor dreissig und mehr Jahre, neue "Dörflianer" eingezogen. Nicht alles ist gleich geblieben. Zum Glück. So funktioniert die Wohngemeinschaft noch immer. Wir sind stolz. Zum Beispiel auf das traditionelle Neujahrstreffen. Hier die Bilder. (Nur mit Stichwort zu erreichen)

07. Januar 2019

 

Gesehen:

 

"Wolkenbruch"

Motti und Laura (Foto:
Motti und Laura (Foto:

Schweizerfilm von Michael Steiner

"Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse"

2018 - Länge 93 Minuten 

Nach einem Roman von Thomas Meier
Drehbuch; Thomas Meier

Besetzung:

Joel Basman: Motti Wolkenbruch 
Noèmie Schmidt: Laura
Inge Maux: Mame Wolkenbruch
Udo Samel: Tate Wplembricj
Aron Arens: Yossi, ein Studienkollege  -  Sunnyi Melles: Frau Silberzweig 
Oriana Schrage: Dana Wolkenbruch    -  Lena Kalisch: Michèle Blattgrün

In der Rubrik "Gesehen" folgt immer eine kürzere oder längere Besprechung des Gesehenen. Nur so macht die Rubrik einen Sinn. Diesmal ist fast alles ganz anders. Der Film läuft schon seit Oktober 2018 in den Kinos und hat bereits den Zuschauerrekord von 2018 erreicht. Weiterlesen hier

06. Januar 2019

 

Krippentradition

 

Die ersten Weihnachtskrippen standen in Kirchen und kamen erst später auf öffentliche Platze und in die Stuben von privaten Häusern. Maria und Josef, das Jesuskind, Ochs und Esel, die Heiligen Drei Könige gehören seit dem 14. Jahrhundert zur Weihnachtsfeier in Kirchen. Ab dem frühen 19. Jahrhundert ist die Krippe auch Teil des weihnächtlichen Familienfests. (Quelle Krippenausstellung, Landesmuseum)

Heute, am Dreikönigs-Tag, werden traditionell die Krippen weggeräumt. In einigen Gegenden allerdings erst am
2. Februar, am Fest von "Maria Lichtmess". Auch die traditionelle Krippenausstellung im Landesmuseum in Zürich schliesst morgen. Aus diesem Anlass hier eine kleine Rückschau der diesjährigen Ausstellung.


06. Januar 2019

 

Heute zum zweiten Mal:

 

Winnetou und Old Shatterhand
reiten zum Silbersee im KKL
                                (Kultur- und Kongresszentrum Luzern)

Tatsächlich sie sind da, die beiden Helden der Karl-May-Filme der Sechzigerjahre: Pierre Brice und Lex Barker persönlich, auf Grossleinwand in allerbester Bildqualität. Doch sie sind nicht allein gekommen, mit ihnen kamen rund 50 Musikerinnen und Musiker des 21st Century Orchestra unter der Leitung von Ludwig Wicki. Und sie spielten live zum wohl schönsten Karl-May-Film, zum "Schatz in Silbersee". Ein einmaliges Erlebnis: die Musik von Martin Böttcher, für einmal nicht der Filmhandlung untergeordnet, sondern gleichwertig präsentiert von einem Orchester, das offensichtlich Übung in der speziellen Kunst der Filmmusik.

Ganzer Bricht hier lesen

Bericht zu "Schatz im Silbersee" im KKL auf Tele 1 (Zentalschweizer Fernsehen)

Bericht in der Luzerner Zeitung;

Winnetou im KKL:
Orchester unterstreicht unerwartete
                                 Härte

"Das 21st Century Orchestra verhalf Winnetou mit «Der Schatz im Silbersee» zu seiner KKL-Premiere. Und diese liess trotz vielen Klischees den Spott verstummen."

Ganzer Bericht in der Luzerner Zeitung lesen

06 Januar 2019

 

Was kann man zum Dreikönigskuchen trinken?

 

Dieser weltbewegenden Frage geht das französische Wein-Magazin "Le Guide Hachette de Vin" nach. Nun, es gibt nicht nur den Dreikönigskuchen, sondern je nach Land und Region recht unterschiedliche Formen und Rezepte.

Bei uns ist es vor allem ein Kuchen aus Hefeteig (Hier das Rezept von Betty Bossi)in Frankreich sind es "Les Galettes des rois", Blätterteigkuchen mit Mandelfüllung oder Brioche, mit viel Zucker überstreut oder/und mit kandierten 

Früchten.Mit allen Formen des Dreikönigs- Kuchen ist ein Brauch verbunden, das Tragen der Krone für einen Tag. In einem der Kuchenteige ist eine kleine Figur (meist ein König) eingebacken. Wer diesen in seinem Kuchenteil hat, darf König sein.Bei uns wird der Dreikönigs-Kuchen vor allem am Morgen aufgetischt. Es hat sich aber auch immer mehr der Brauch durchgesetzt, am Nachmittag oder gar zum Nachtessen aufzustellen, meist als Dessert mit Wein. Doch welcher Wein - welches Getränk - verträgt sich mit dem süssen Kuchen?

Weiterlesen hier

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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31. Dezember 2018

 

Oskar Kokoschka

 

Eine Retrospektive

 

Ausstellung im Kunsthaus Zürich
14. Dezember 2018 - 10. März 2019

"Bereits in seinen ersten Gemälden befrei-te sich der junge Kokoschka von der Jugendstil-Ornamentik, in welche die Wiener um Gustav Klimt die psychischen Spannungen bannten: von diesen frühen Bildnissen bis zu den malerischen Farb-explosionen der Altersjahre in Vevey sind alle Stationen dieses wechselreichen Künstlerlebens im Kunsthaus mit repräsentativen Werken vertreten."

Das Kunsthaus Zürich widmet Oskar Kokoschka eine grosse Retrospektive. Sie "zeigt einen Menschen auf der Suche nach künstlerischer Wahrhaftigkeit, der seinen Weg durch das 10. Jahrhundert gegangen ist als Migrant, als Sesshafter und Aufbrechender."
Mehr zu erfahren hier

01- Januar 2018

 

Zeitdokumente:

 

Kokoschka ist auch photogen

 

Eine Photoserie von Peter P. Riesterer anlässlich der Ehrung des 80jährigen Künstlers durch eine grosse Ausstellung im Zürcher Kunsthaus im Jahr 1966. Das Dokument trägt weder Datum noch Nachweis der publizierenden Zeitung. Doch aus dem Text geht klar hervor, die Bilder entstanden zur Zeit der Kokoschkas-Ausstellung (1.Juni  bis 24. Juli 1966) und das Publikationsorgan war "Die Tat", wo Peter P. Riesterer von 1945 - 1977 Kulturredakteur war.

Der Autor und Fotograf Peter P. Riederer schrieb damals: "Da wir uns bereits kannten, konnte mit Kokoschka eine Vereinbarung getroffen werden. Ich sollte ihn nur im Gespräch und zwangslosem Beisammensein photographieren, wobei ich jede Handlung ungeniert festhalten

dürfe. Er lasse sich aber nicht mit  Perso-nen stellen, und Blitz- oder Kunstlicht sei wegzulassen. So photographierte ich Kokoschka im «Park im Grüene» vor dem Gottlieb Duttweiler-Institut mit Kunst-freunden mit der Leica M 3, Summicron 1:2/50, aus einer regelmässigen Distanz von 1 bis 2 Meter. (Die Rolleiflex, mit Ilford FP 3' geladen, hatte leider eine Störung, so dass die mit lIford HPS (800 ASA) ver-sehene Leica für alle Bilder auf dieser Seite benützt werden musste, obschon dieser grobkörnige Film für die Innen-aufnahmen reserviert war.) ..."

Die ganze Reportage hier

04. Januar 2019

 

Pio Corradi, Kameramann

 

"Das wache Auge des Kameramanns ist zugefallen" (NZZ)

 

 Wer auch immer etwas mit dem Schweizerfilm zu tun hat - und sei es als Kinogänger oder Dokumentarfilm-Liebhaber - dem ist dem Namen Pio Corradi sicher schon begegnet, "dem Mann hinter der Kamera". 

Bericht im Schweizer Fernsehen (10vor10) über die Arbeit von Pio Corradi. (am Film "Vollmond" 1997)
Bericht im Schweizer Fernsehen (10vor10) über die Arbeit von Pio Corradi. (am Film "Vollmond" 1997)

Pio Corradi kam Mitte der 60er Jahre nach Zürich und war zuerst Kamera-Assistent beim Schweizer Fernsehen und schon bald Kameramann. Als junger Journalist - wir waren annähernd gleich alt - habe ich oft mit ihm gearbeitet. Kurzbeiträge für die "Antenne" (Schweizer Regionalmagazin) und auch oft über Filmtäume geredet. Doch dafür war das schnelllebige Fernsehen nicht geschaffen. Hier konnte man zwar das Handwerk lernen und den Pionieren des Schweizerfilms begegnen: Kurt Früh, Gaudenz Meili, Alexander J. Seiler, Robert D. Garbade (damals Chefkameramann Film)...  Weiterlesen hier

01. Januar 2019

 

Aufgeschnappt auf Bild+ (online)

am 30. Dezember 2018

 

Nazi-Alarm bei Karl May

Kolossalgemälde „Die Indianerschlacht am Little Big Horn“  (Foto: Bild/Lutz Weidler
Kolossalgemälde „Die Indianerschlacht am Little Big Horn“ (Foto: Bild/Lutz Weidler

Der neue Direktor des Karl May Museums, Dr. Christian Wacker, versteht es ausge-zeichnet Wind zu machen, auch wo es sozusagen windstill ist. Da hängt seit den Dreissiger Jahren ein Monumentalge-mälde in der "Villa Bärenfett", das die Schlacht am Little Bighorn (1876) illustriert, und zwar im Stil der Helden-malerei der Nazi-Zeit. Wie gesagt, es war die Zeit, als Adolf Hitler demokratisch gewählt wurde, und in einem Land der "Dichter und Denker" eine Herrschaft errichten konnte, die vielen Millionen Menschen das Leben kostete, durch Krieg und Vernichtung. Und siehe da, nach dem Untergang des Dritten Reichs gab es plötzlich überhaupt keine Nazi mehr. Die wenigen Anführer nahmen sich das Leben, tauchten unter, oder wurden abgeurteilt. Zurück blieben die Spuren dieser Zeit, an die man sich partout nicht erinnern will. Zum Beisiel Bilder, die aus der Nazi-Zeit stammen und überhaupt nichts mit der Nazipolitik zu tun haben. Ihnen wird nun der Kampf angesagt, während der Nazi-Geist wieder lautstark durch die Gesellschaft zieht. "Entnazifizierung der Museen - und damit der Geschichte" anstelle der "Entnazifizierung" der Gesellschaft, bringt Anerkennung, Lob, Aufmerksamkeit und wohl sogar Subventionen." Rund 70 Jahre nach der Nazi-Zeit nun die so bewegende Frage: "Wie viel Nazi steckt in der Schau?" des Karl-May-Museums in Radebeul. Aus der jahrzehntelangen entsteht plötzlich ein Sturm und "die Karl-May-Stiftung hat beschlossen, ihre Geschichte durch das Hannah-Ahrendt-Institut für Totalitarismusforschung durchleuchten und neu bewerten zu lassen.“ Ganzer Bild-Bericht hier lesen

29. Dezember 2018

 

Neuerscheinungen Karl May:

 

Mitteilungen un KMG-Nachrichten
2018, 4. Quartal, Nr. 198

Die beiden Publikatio-nen der Karl-May-Gesellschaft, erschei-nen viermal jährlich - Mitteilungen und Nachrichten - sind soeben erschienen. Wie immer mehr zu erfahren hier unter Neuer-scheinungen.

Titelbild: Ein von Carl Lindeberg gestaltetes Motiv der Karl-May-Spiele in Rathen.  


29. Dezember 2018

 

Aufgeschnappt in der "Luzerner Zeitung"

vom 28. Dezember 2018

 

Winnetou ist im Leben 
                                 von Tom Volkers ständig präsent

Tom Volkers in seinem Garten  (Foto: LN P.Unterschütz)
Tom Volkers in seinem Garten (Foto: LN P.Unterschütz)

von Philipp Unterschütz

"Der Produktionsleiter der Karl May Freilichtspiele Engelberg, Tom Volkers, steckt mitten in der Vorbereitung für die nächste Spielzeit. In seinem Jahresrückblick erklärt er auch, warum Roger Federer ein guter «Winnetou 2018» wäre.
Winnetous Tage zwischen Weihnacht und Neujahr gehören neben der Familie auch seinem Pferd Zorro. Momentan ist Tom Volkers (53), Produktionsleiter und Haupt-darsteller der Karl May Freilichtspiele Engelberg, mit seinem vierbeinigen «Bühnenpartner» Zorro in der Prärie nahe München unterwegs. Denn dort sind die Bühnen-Rösser daheim. Von März bis Mai wird er fast ein Viertel seiner verfügbaren Zeit mit seinem Pferd und dem Stuntkoor-dinator verbringen. «Ich muss mich abso-lut auf Zorro verlassen können, es gibt im Stück Szenen, in denen ich ihm mein Leben anvertraue» ....." 
Hier den ganzen Beitrag lesen

Mehr Informationen zum Freilichtspiel in Engelberg und Kauf der Tickets

27. Dezember 2018

 

Pionierzeiten des Fernsehens:

 

Als die Bilder mit dem Flugzeug kamen

 

Aufregung beim Schweizer Fernsehen. 
Berichterstattung von der Eishockey-Weltmeisterschaft 
1965 in Finnland

1965, in meinem zweiten Jahr als Reporter in der Sendung "Antenne" beim Schweizer Fernsehen, gab es nur wenig Live-Übertragungen von Sportanlässen. Was heute eine Selbstverständlichkeit ist, dass man per Knopfdruck am Fern-sehen direkt (live) dabei sein kann - und zwar wo immer auf der Welt ein Anlass stattfindet - war damals unvorstellbar.


Direktübertragungen waren aufwändig und unglaublich teuer, Sie wurden deshalb auch nur bei wenigen Grösstereignissen eingesetzt. Die Vidobänder - Zwei-Zoll-Bänder (ca. 5 cm breit und ein paar Kilo schwer - wurden noch mit dem Flugzeug zu den Fernsehstationen transportiert. 

Die Sendung "Antenne" berichtete am 08, März 1965 von einem ganz speziellen Einsatz anlässlich der Eishockey-Weltmeisterschaft in Finnland. Reporter war der spätere Fernsehdirektor Peter Schellenberg (von 1988 bis 2003). Der MAZ-Operateur Dölf Jenny. 

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

 

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

27. Dezember 2018

 

Aufgeschnappt in "Der Tagesspiegel" vom 
24. Dezember 2018

 

Fröhliche Maynachten!

Weihnachtsroman von Karl May

von Jörg Riehle

"Das Weihnachtsfest stand für Karl May unter keinem guten Stern. Für den Diebstahl von sechs Kerzen flog er 1859 aus seinem Lehrerseminar. Den
24. Dezember 1861 feierte er bei seinen Eltern, mit einer Taschenuhr, die er sich unerlaubt von einem Zimmergenossen angeeignet hatte. Dieser Diebstahl führte zu seiner ersten sechswöchigen Haftstrafe. Es folgte eine kriminelle Karriere mit mehrjährigen Knastaufenthalten und Weihnachstfesten hinter schwedischen Gardinen. Trotzdem hat der Schriftsteller Karl May Weihnachten ein literarisches Denkmal gesetzt:"
Hier den ganzen Beitrag lesen

27. Dezember 2018

 

Kolumne von Andreas Bürgel

 

Auf Facebook am 25. Dezember 2018

Diese Tage lassen etwas Zeit, in der Gegend herum zu lesen. Journalhopping. Und mein Blick bleibt gleich an einem Satz hängen: „Wussten Sie, dass Sie günstigen Wein mit einem einfachen Trick in einen erstklassigen Rebensaft verwandeln können?“ Klingt, als hätte jemand aktuell die Feiertagsmythen verwechselt – Weihnachten-Ostern, Plörre in Wein verwandeln statt Scrooge in Scrooge -, also ganz meine Kragenweite und so lese ich weiter. Und erfahre von einer bewähr-ten Methode, die „Weinliebhaber aus aller Welt fasziniert“: „schütten Sie einfach den Wein in den Mixer und warten einige Sekunden bis der Wein aufschäumt“.

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25. Dezember 2018

 

Neueingang Kleinkrippensammlung:

 

Die Heilige Familie unter Flügeln

Die "Saison" der Weihnachtskrippen ist vorbei. Für einen Sammler ist das ganze Jahr hindurch "Saison". Trotzdem werde ich die vielen "Neueingänge" in der nächsten Zeit nicht mehr so oft und ausführlich vorstellen. Doch es gibt noch viel Arbeit, als die Neuerwerbungen zu katalogisieren und in der Sammlung einzuordnen. Schwerpunkt bleiben auch weiterhin die mit Symbolen so reich befrachteten Krippen, wie hier die "Engelsflügel-Krippe", An Stelle des traditionellen Stalls beschützen Engelsflügel Maria, Josef und Kind. Die Krippe hier in Kleinstversion, Höhe 3.5 cm. Breite 6.5 cm und Tiefe 1.5 cm. Ein Massenprodukt aus Steinmasse. Das gleiche Motiv ist in Form einer grösseren Krippe 7x11x4 cm. bereits in meiner Sammlung. Bezüglich Interpretation des Symbols "Flügel" gibt es unterschiedliche Erzlärungen. Nicht Engelsflügel seien es, sondern Adlerflügel, als biblisches Symbol für "Gottes Fürsorge".  

25. Dezember 2018

 

Von Krippen und Sammlern

 

BR-Fernsehen - ARD
24. Dezember 2018  (Wiederholung)

 

Eine Sendung im Bayrischen Rundfunk (BR) über Krippenanlagen und Krippen wurde auch dieses Jahr wiederholt. Der Beitrag - zum Teil sprachlich schwer zu verstehen (Bayruscger Dialekt) - wurde bereits 2004 aufgenommen und seither immer wieder ausgestrahlt. Es ist ein wunderschöner Beitrag über Gross-krippen (Krippenanlagen), wie sie vor allem von Sammlern und Bastler gepflegt, aber auch immer wieder neu arrangiert werden.

"Schwester Imelda hat 1890 zum ersten Mal eine kleine Krippe im Dominikanerinnen-kloster Wettenhausen aufstellte. Filmautor Peter Kropf besuchte nun Krippenbetreuer, Sammler und Bildhauerdie bei ihrer Beschäftigung mit Krppenlandschaften." Es entstand ein eindrücklicher Film über Krippen und Krippenbau in Bayern. 

Hier die Sendung anschauen

23. Dezember 2018

 

Medien: TV

 

Aufgeschnappt in "Die Welt" vom
22. Dezemer 2018 v
on Holger Kreitling

 

PROGRAMM AN WEIHNACHTEN

Das lohnt sich im TV –

und dann, ja dann gibt es Helene Fischer

Der Autor befasst sich in seinerm Beitrag mit dem Mainstream-Programm der verschiedenen deutschen Sender: amüsant, ironisch, satirisch...

Quelle: picture alliance/Everett Collection, picture alliance/Universal Pictures/Universal Pictures/dpa, picture alliance/United A
Quelle: picture alliance/Everett Collection, picture alliance/Universal Pictures/Universal Pictures/dpa, picture alliance/United A

"Über die Feiertage sind viele alte Filme zu sehen. Und das ist gut so. Bewährtes erzeugt Besinnlich-keit. Hier eine Auswahl – samt Romy Schneider und Karl May. Doch Entscheidendes fehlt im Programm. Werbung ausblenden. Es hilft nichts, der gruseligste Weihnachtsfilm des Jahres ist gar nicht im Fernsehen zu sehen und muss doch erwähnt werden. Wie Melania Trump behandschuht und unnahbar und  

ohne jedes Lächeln durch das Weiße Haus geht, um die Weihnachtsdekoration, nun ja, zu bewundern, das ist wirklich sehenswert. Durch kalte, leere Hallen schreitet sie, einmal sind die Bäume blutrot gefärbt, als wär’s ein Schlachtfeld. Bevor also der Fernseher eingeschaltet wird, um über die Feiertage Wärme und Wohlgefühl zu spenden, unbedingt zur Einstimmung diesen kleinen Werbefilm anschauen. Sofort geht’s einem besser."
Die ganze Kolumne hier lesen

20. Dezember 2018

 

Peter Stamm

 

Die Sanfte Gleichgültigkeit der Welt

Roman 

2018, Fischer Verlag, Frankfurt am Main
156 Seiten, ISBN 978-3-10-397259-7

Der Autor hat soeben den Schweizer Buchpreis 2018 (30'000 Franken) erhalten. Das hat mich beschäftigt. Nicht dass ich den Entscheid in Frage gestellt habe, vielmehr, dass ich noch keines der Bücher von Peter Stamm bisher gelesen habe. Auch sein neustes Werk nicht, «Die Sanfte Gleichgültigkeit der Welt». Der Titel hat mich überhaupt nicht angesprochen. Er erinnert mich zu sehr an einen anderen Titel: «Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins». Doch dieses Buch ist nicht von Peter Stamm, von Milan Kundera, das bereits vor 34 Jahren geschrieben, inzwischen ein Klassiker der Literatur. Nein, Peter Stamm ist Schweizer Schriftsteller und nur für Schweizer Verhältnisse ein Klassiker, international aber bereits bekannt. Durchaus ein erfolgreicher Autor.

Irgendwie schäme ich mich, nur Berichte zu seiner Person und seinen Büchern gelesen zu haben. Schuld war sicher nicht der Titel, Sein Bestseller-Titel «Agnes», zum Beispiel, spricht mich durchaus an. Trotzdem, Peter Stamm war für mich bisher so etwas wie ein «Secondhand» Autor. Ich vermute, es sind seine schlanke, schnörkellose Sprache und seine präzisen, aber oft offenenbleibenden Geschichten, die mich gleichgültig werden liessen. Weiterlesen hier

22. Dezember 2018

 

Wer schreibt, dem wird geschrieben

 

Mein Adventskalender mit Beispielen aus meiner Sammlung von Kleinkrippen aus aller Welt (etwa 700 Exponate) findet man bereits zum vierten Mal auf dieser Website. Sie löste auch immer wieder viele 

Reaktionen und Kommentare aus, Leider müssen meine kleinen (und oft etwas grösseren Krippen) über Jahre in den Kisten ausharren. Bisher habe ich - ausser einem grossen Krippenfenster - erst zweimal die Sammlung öffentlich präsentiert. Ich suche schon lange einen Raum (und Helfer vor allem für die Aufsicht), wo im Dezember die Krippen gezeigt werden können (Galerie, Kirchgemeindehaus etc.) Hier ein Beispiel (nicht aus meiner Sammlung) aus einer Krippenausstellung in der St. Josefs-Kirche in Luzern im Jahr 2016. Das Bild hat mit Elmar Elbs, Luzern zugestellt. Danke..