Freuden und Leiden eines Sammlers

04. August 2019

Die gleiche Weinnotizen findet man auch hier auf meinem Blog www.facebook.com/sammlerfreak 

                              

Domaine Ollier-Taillefer: Castel Fossibus 2015, Syrah-Grenach-Carignan, Faugères, Languedoc, Fos, Frankreich

 

 

21. August 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

13. August 2019

 

In eigener Sache:

 

Grüezi

Kolumne von Peter Züllig

 

«Grüezi». Ich war mal kurz auf der Bank. «Sparbank» oder «Sparkasse» sagte man früher, um die Bank fürs Geldgeschäft, von der Bank zum Sitzen zu unterscheiden. Von «Sparen» und «Kasse» ist weit und breit nichts mehr zu sehen. Dafür freundliche Begrüssung an der Theke, in Leuchtschrift, «Grüezi», sekundiert vom charmanten Lächeln einer dezent dunkel gekleideten Dame: «Was kann ich für Sie tun?» Verdutzt versuche ich mich im grossen, weiten, hellen Raum zurechtzufinden. Habe ich die Türe verwechselt? Bin ich in einem Hotel gelandet – Dreistern?, Vierstern? – oder in einer Agentur, die Wellness  verkauft? Die Bank, ein Symbol, reduziert auf eine kleine, modische Sitzgruppe, Couchtisch und kleines, nicht allzu bequemes Sofa, modisch,  smart, chinarot... «Was kann ich für Sie tun???» Die Frage, jetzt etwas bestimmter, erreicht mich endlich. Endlich, denk wohl auch die Empfangsdame. «Ich bin verabredet mit…». «Nehmen Sie Platz.» Im Augenblick bin ich der einzige, sichtbare Kunde, die andern sind wohl schon platziert. Nur die automatische Glastür bewegt sich, ab und zu. Ausgesperrt, draussen, die Bank im Automatenlook, elektronische Schalter, in Reih und Glied. Da geht es noch um Geld, zwar unpersönlich, nüchtern, geschäftstüchtig, rentabel eben. «Adieu!», leuchtet nicht am Ausgang, hat sich aber in meinem Kopf breit gemacht.

Die bisherigen Kolumnen sind hier zu lesen


21. August 2019

 

Geburtstag

 

Hier ist alles zu finden, was das Geburtstagsfest betrifft. Täglich neue Informationen und Ergänzungen zum Programm. Die Seite ist für Gäste bestimmt und enthält auch alle notwendigen Adressen und Angaben. Sie ist nur mit Passwort zu erreichen. Dieses wurde in der Einladung bekanntgegeben. Weiterlesen hier

21. August 2019

 

 

Das Neuste zuerst

18. August 2019

 

Bildspaziergang

 

Konzert auf Schloss Reichenau (Tamins)

 

Kammerphilharmonie Graubünden 
                                                     
Impressionen 

Muotathaler Nachtmusik
Sommertournée

Paul Juonen:
Kleine Sinfonie, op. 87 (1929)

Peter Cadisch: Interferenza (Uraufführung)

Heinz Marti:
"Muotathaler Nachtmusik" für Schwyzerörgeli und Streichorchester

Peter I. Tschaikowski;
Serenade für Streicher in C-Dur, op. 48


Zum Programm des Schlosskonzerts 

Die Bilder sind auch hier einzeln abzurufen und können da kommentiert werden.

16. August 2019

 

Aufgeschnappt auf YouTube am 22. Julie 2019
veröffentlicht: Kaya on "Tour"

 

"Mir mached nid mit!"
von Kaya Yanar

 

Comedy, die moderne Form von Kabarett, vor allem im Fernsehen heimisch, finde ich nur selten wirklich treffend und echt lustig, auch kaum mehr politisch. Deshalb taucht die Form von Unterhaltung und Belustigung kaum hier unter "Aufgeschnappt" auf. In diesem Fall die Ausnahme: Aus dem Programm von "Kaya Backstage". Kaya Yanar ist ein deutscher Komiker "mit türkischen Wurzeln", der in der Schweiz lebt. Seine Paradesendung auf SAT 1 "Guckst du?!".

Bild des Tages

21.  August 2019 (Bild 2702)

21. August 2019 - Modern Times
21. August 2019 - Modern Times

Zurück

Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter dokumentiert.

 

Günstiges Gebäude: Miete oder Kauf - Interessant für alleinstehende, mittellose Rentner.  (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)
Günstiges Gebäude: Miete oder Kauf - Interessant für alleinstehende, mittellose Rentner. (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)

17. August 2019 (Gastbild)

 

Gerhard Zbinden  (Karl May Freund)

 

"Eiger, Mönch und Jungfrau auf meiner Walking Route!"

Fast täglich erreichen mich also auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak

 

Aktueller Schwerpunkt:

Konzert auf Schloss Reichenau

 

 

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

 Archivierte Themen der letzten Zeit

 

03.06.2019 Gesehen Theater:

         Zirkus Knie unterwegs

02.06.2019: Weingeflüster

         Preise im Restaurant

01.06.2019 Aufgeschnapppt:

         Nachdenken

03.06.2019 Bild des Tages:

         Kunst, die ich nicht verstehe

29.05.2019 Fan-Post

         Old Shatterhand vs Jim Strong 

29.05.2019 Neuerscheinungen:

         HKA-Durchs wilde Kurdistan

28.05.2019 Veranstaltungen:

         Karl-May-Festtage

23.05.2019 Freundeskreis KM:

         Zane Gray

28.05.2019 Sammeln:

         Old Shatterhand vs Jim Strong

22.04.2019 Gelesen:

         Peter Stamm:Ungefähre Landschaft

 

  Wein des Tages

Rainer Schönfeld

Facebook in Hauptsache Wein.

Legacy Peak: Chardonnay 2017, Helan Mountain, Ningxia, China

"...Hier ist Opulenz, mit gelber Frucht, Butter, dem Duft weißer Blüten und etwas Popcorn, aber mit mehr Luft dann auch ein Hauch getrockneter Kräuter und ein mineralischer Nerv von Kalkmergel. Obwohl unter 3 g/l Restzucker, zeigt er auf der Zunge ölige, glycerinische Süße, die zum voluminösen, barocken Mundgefühl beiträgt. Ein Chardonnay, wie er vor 10, 15 Jahren in Kalifornien modern war. 90/100"


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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13. August 2019

 

Aufgeschnappt auf Facebook am 13. August 2019 
Notiz von Marcus Hofschuster (Chefverkoster bei 
Wein-Plus 

 

"Big", "fat" und "massive"

"Was mir gerade auffällt: auf den Etiketten österreichischer Rotweine stehen erstaunlich oft Begriffe wie "Big", "Fat" und "Massive" etc. Und so sind die Weine ja dann auch.

"Komm, wir machen was richtig Dickes, Fettes, mit massiv Alkohol, superreifer warmer und kompottsüßer Frucht, richtig vollröstiger, rußiger und gewürziger Holzaromatik, was, das den Leuten mit Anlauf voll in die Fresse haut, wie ein Baseballschläger, die müssen nach einem Glas randvoll sein, Feinheiten sind eh was für Weicheier, man darf auch nie rausschmecken, wo das herkommt, es muss so schmecken, wie man das überall auf der Welt machen kann, das wird supermegageil!

Nö.

Wirds nicht."

12. August 2019

 

Film
ausgestrahlt am 11. August 2019 auf SRF 1

 

Ein Mann namens Ove

Produktion:  2015  Schweden  (116 Min.)
Regie:            Hannes Holm
Besetzung:    Rolf Lassgård    Ove Lindahl
                        Viktor Baagøe  Ove als Kind 
                        Pilip Berg          Ove als
                                                  junger  Mann
                        Barah Pars       Paravaneh
                        Ida Engvoll      Sonja

Sein Folgeroman (Erstausgabe 2013 ) "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr" wurde ebenfalls ein Bestseller und läuft gegenwärtig als Film in der Schweiz in den Kinos.

Zum Film
Wer die beiden Bücher von Literaturverfilmungen vorher gelesen hat, dem passiert wohl das, was immer wieder: Man beginnt zu vergleichen, nicht nur inhaltlich, auch stilistisch, sprachlich, atmosphärisch. Dabei weiss man genau, die Dramaturgie eines Romans und eines Films folgt anderen Gesetzen und was die Sprache erschaffen kann, ist in der Filmsprache oft nicht zu erreichen. Dazwischen schiebt sich immer wieder die Ausdeutung der Leser (die aus Worten Bilder macht) und das Erlebnis Film (Schnitt, Musik, Darstellung etc.). So ist es auch mir ergangen, obwohl die Lektüre drei Jahre zurück liegt, das Buch also nur noch Erinnerung ist. Weiterlesen hier.

Aus dem Interview mit Torsten Greis:  Frage:
"Karl May & Co. wird nach wie vor gedruckt. Hat das eine Zukunft oder ist die nicht digital?"

Antwort:
"Ich dachte mal, die Zukunft des Magazins sei nur online möglich. Inzwischen sehe ich das anders. Das gedruckte Wort hat einfach mehr Gewicht und ist beständiger. Unsere stabilen Leserzahlen zeigen ja auch, dass das viele Karl-May-Freunde ähnlich sehen. Eine Internetseite kann ich mir ja auch nicht ins Regal stellen." (auf Seite 5 von Karl May &Co. Nr. 157)

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                          80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

(Foto: Berner Zeitung)
(Foto: Berner Zeitung)

15. April 2019

 

"Ameisen-Kreisel in Lonay"  (Waadt)

 

 

In der Romandie von den Lesern der Zeitungen "24 Heures", "Le Matin Dimanche und "Tribune de Genève"

                                             zum hässlichsten Kreisel erkoren.

Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)
Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)

Es ist eine "schmeichelhafte" Ehre, auch noch der Hässlichste zu sein. Geradezu eine Beleidigung. Nun, bei den Kreiseln - sowohl öffentliches Objekt der Ästhetik als auch Verkehrsmassnahme - scheiden sich die Geister. Was für die einen hässlich ist, ist für andere schön, was kurios ist, kann auch aufregend sein, was Geldverschwen-dung "pure Poesie". Die Rubrik "Verkehrs-kreisel" habe ich habe ich auf dieser Website vor drei Jahren begonnen und da bisher rund 90 Kreisel vorgestellt. Anfänglich "nur" im Bild, allmählich aber auch genauer situiert und beschrieben. Die meisten Kreisel habe ich selber aufgesucht und fotografiert. Einige, wie hier der "hässlichste" Kreisel habe ich auf Grund von Hinweisen und Dokumenten vorgestellt. Während der Wintermonate ruht diese Rubrik weitgehend. Doch jetzt kann es wieder losghen. Ziel wäre: 14tägig einen Kreisel zu präsentieren. Weiterlesen hier

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

11. August 2019

 

Zeitschrift

 

Karl May &Co.

Ausgabe Nr. 157. August 2019

 

Die Zeitschrift feiert dieses Jahr ihr 35jähriges Bestehen. Am 7. September 2019 findet im Saloon des Elspe Festivals eine Jubiläumsfeier mit Karl-May-Lesung statt. Programm und Tickets hier. Nicht nur für Sammler sind die 157 Ausgaben der Zeitschrift (Nr.1 bis Nr. 24 noch als "Karl-May-Rundbrief) wertvolle 

Dokumente. Alle Karl-May-Interessierten finden hier die besten, zuverlässigsten und sorgfältig gestalteten Informationen. Eine Zeitschrift für alle: Film-Nostalgiker, Festivalbesucher, Bücherwürmer, Geschichtsinteressierte, vor allem auch all jene, die besonders gerne mit dem "Auge lesen", finden hier - viermal jährlich - eine unglaubliche Fülle von Geschichten und Geschichte. Die Zeitschrift ist eigentlich ein "Must" für alle, die sich irgendwie mit Karl May befassen. In meiner Karl-May- Sammlung fehlen noch 7 Ausgaben des Rundbriefs aus den 80er Jahren und ein paar Ausgaben der neuen "Karl-May &Co.um das Jahr 2000. Ab 2002 ist die Sammlung komplett. Aus Anlass des Jubiläums habe ich in den Archiv-Ordnern geblättert und unglaublich viel "neues Altes" gefunden. Dazu aus dem Interview mit Tosten Greis, der als Redaktor (1994-2003) im Jahr 1999 (Ausgabe 77) eine Neugestaltung und Neuorganisation der Zeitschrift angekündigt hat. Wie immer: Inhaltsangabe der aktuellen Ausgabe hier.

10. August 2019

 

Aufgeschnappt in "Zürcher Unterländer"
vom 04. August 2019

 

Afrikanische Zwergschafe
                              als Rebbaugehilfen   
                              
von Christian Wüthrich

"Um den Arbeitsaufwand im Rebberg zu reduzieren lässt ein findiger Weinbauer aus Freienstein neuerdings Kamerun-schafe in die Reben. Nach ersten Tests und gewissen Traubenverlusten zeigt sich, dass die Tiere schnell lernen.", so der "Zürcher Unterländer". Über einen der Weine vom Weingut mit den Zwerg-schafen  habe ich kürzlich hier in der Rubrik "Getrunken" berichtet. Über das Experiment mit den Zwergschafe hat das Winzerpaar in ihrem Blog  berichtet. (Video unten). Mehr erfahren hier.

10. August 2019

 

Ferienlektüre

 

Georges Simenon

 

La Danseuse du Gay-Moulin

                                (Maigret und der Spion)

1931. Verlag Fayard, Paris. Taschenbuch

französisch, 190 Seiten (Deutsche Ausgabe: Diogenes 1986 - Kiepenheuer & Witsch 1962)

Es ist der zehnte von insgesamt 75 Maigret-Romanen und 28 Maigret-Erzählungen. Vielleicht auch nicht der typischste und nicht der allerbeste. Trotzdem, die Geschichte ist spannend, stimmungsvoll und auch heute noch "gut lesbar", vor allem in der französischen Originalsprache. Atypisch ist, dass der Handlungsort nicht in Paris, sondern Lüttich (Belgien) ist und Kommissar Maigret erst im hinteren Teil des Buchs in Erscheinung tritt. Seit 1962 erscheint der Roman im deutschen Sprachraum unter dem Titel "Maigret und der Spion". Kommissar Maigret ist eine Kunstfigur vom Autor in den 20er Jahren geschaffen und vierzig Jahre lang weiter entwickelt. Der Fokus liegt weniger auf äusseren Handlungen, als auf dem inneren Prozess Maigrets, der das Geschehen zu verstehen versucht. Den Schluss bildet ein Verhör des Kommissars, das eher einem Monolog Maigrets gleicht. Weiterlesen hier

04. August 2019

 

Aufgeschnappt im Blog 
Philosophia Prennis vom 03. August 2019

 

Vom Volksschriftsteller zum schutzbedürftigen kulturellen Erbe

Die Karl-May-Gesellschaft (KMG) feiert dieses Jahr ihr fünfzigjähriges bestehen. Aus diesem Anlass hat die literarische Vereinigung unter anderem ein Buch herausgegeben, das verschiedene Aspekte der Karl-May-Forschung be-leuchte und die Geschichte der Gesellschaft aufrollt. 
Jetzt wurde im Internet-Blog "Philosophia Prennis" ein Artikel von Rainer Buck (Gastbeitrag) veröffentlicht, welche die Situation der heutigen Karl-May-Rezeption hervorragend umschreibt. Ein Wandel in der Wahrnehmung eines Werks, das noch bis in die 60er Jahre als literarische Leistung nicht ernst genommen - ja sogar als Schund bezeichnet wurde.

Hier den ganzen Beitrag lesen 

08. August 2019

 

May-Nungen

 

Karl May Club Österreich

Nummer 10 / 2019 

"May-Nungen" erscheint bei Bedarf und beeinhaltet Informationen zu den Tätigkeiten des KMCÖ, Neuigkeiten zu Leben und Werk Karl Mays sowie Aktuelles aus der Karl-May-Szene. 

Aus dem Inhalt:

  • Sr. Mirjam Dinkelbach:
    Ikonen bei Karl May
    Karl-May-Preis für interkulturelle 
    Verständigung
  • Linda Kunnen u.a.:
    Neues aus dem Karl May Museum
  • Eva Denner:
    Der Narr von Mescalero 
  • Hubert Havlincek:
    Ein Südamerikanischer Winnetou
  • Elisabeth Kolb / Monika Seres:
    In Memoriam Artur Brauner
    In Memoriam Martin Böttcher
  • Peter Baldia:
    In Memoriam Alessandra Panaro
    u.a.m.

28. Juli 2019

 

Berufsrisiko

(Kurzspielfilm)

 

Für einmal etwas ganz anderes. Ein Wettbewerbsbeitrag 

von PuzzleCat Entertainment. Karl-May-Freunde, Hörspiel-Begeisterte, Kulturell-Interessierte kennen Peter Wayand längst, den unermüdlich Kulturschaffende, der immer wieder faszinierende Experimente macht und diese auf YouTube publiziert, unendgeltlich, auch zu abonnieren. Heute hat sein erster Film 

Premiere. 

Ein Film von Gerd Haas & Peter Wayand. "Vom Bombenentschärfer geht eine ungeheure Faszination aus. Dieser Beruf wird in vielen Blockbustern immer wieder in den Mittelpunkt gerückt. Undenkbar wäre deren Geschichte ohne ihn. Doch was geschieht, wenn einen solchen Spezialisten die Konzentration verlässt, wenn er abgelenkt wird, nicht mehr bei der Sache ist, wenn er die Nerven verliert ... - wenn nur noch fünf Minuten bleiben?"

Zum Chat

Während der Premiere am 29. Juli 2019 ab 20.15 Uhr (Startzeit) findet auf YouTube auch Live-Diskussion statt: "Du kannst während der Videopremiere live mit anderen Zuschauern chatten."


Die Produktionen von PuzzleCat Entertainment können auch abonniert werden. Texte, Hörspiele, Publikationen und jetzt auch ein Kurzfilm. Es lohnt sich!

13. Juni 2019

 

Neuerscheinung:

 

Fünfzig Jahre Karl May Gesellschaft

1969 - 2019

 

Herausgegeben von Helmut Schmiedt, Joachim Biermann und Florian Schleburg

2019 Hansa Verlag Husum
2014 Seiten, ISBN978-3-941629-23-3

 

„Wenn mersch nich erleben thät, so thät mersch gar nich glooben!“ 

 

Eine Reihe Beiträge, die in ihrem Duktus und ihrer Argumentation ganz unterschied-lich sind, vermitteln Einblicke in die Tätigkeit der KMG. Hans Zeilinger und Ekkehard Bartsch blicken zurück in die Frühgeschichte der Gesellschaft und rücken dabei Persönlichkeiten ins Licht, ohne die sie wohl nicht so glänzend – wenn über-haupt – hätte gedeihen können. Hans Grunert, Roy Dieckmann, Sigbert Helle und Jenny Florstedt stellen Arbeitsbereiche besonders aktiver Mitglieder vor und lassen etwas von der Faszination erahnen, die sie zu ihrer Tätigkeit bewegt, ein Thema, über das sich auch Florian Schleburg bei seinem Blick in die Zukunft ­Gedanken macht. Martin Lowsky und Ulrich Scheinhammer-Schmid lassen an das Wort von der „fröhlichen Wissenschaft“ denken, das man gelegentlich mit der KMG verbunden hat."

28. Juli 2019

 

Franz Hohler

 

Gleis 4

Roman

 

                                                   2013 Luchterhand, München, 1. Auflage

                                                   Taschenbuchausgabe 1915, 220 Seiten,
                                                   ISBN 978-3-442-74832-7

Es muss nicht immer das Neuste sein, das es zu lesen gilt, quasi ein Abbild der literarischen Bestseller-Liste; es darf ruhig einmal ein Oldie, ein Buch, von dem nicht gerade gesprochen wird. Erster Ausgangspunkt für meine «Flucht zurück»: Ferien. Zweiter Ausgangspunkt: die Komödie «Cafeteria» von Hohler, die ich im Frühling im Bernhard-Theater (Zürich) verpasst habe und die im Oktober in im «Theater am Käfigturm» in Bern wieder auf dem Programm steht. Franz Hohler, der Kabarettist mit dem Bass, der zwar nicht mehr in Theatern auftreten mag und von sich selber sagt: «Ich bin ein optimistischer Pessimist». Jedenfalls ist er seit vielen Jahren unbeirrt mit Themen unterwegs, wie Zerstörung der Natur, Migration, Risiken der Atomenergie, Flüchtlingselend… Unterwegs als Autor, unterwegs als Erzähler, unterwegs als Geschichtenerzähler… Begleitet von Anfeindungen, Beschimpfungen, aber auch Akzeptanz und Bewunderung. Ein Wanderer auch, der nachdenklich durch die Schweiz zieht, durch die schöne und weniger schöne. Weiterlesen hier

10. Juli 2019

 

Sebastian Herrmann:

 

Gefühlte Wahrheit

Wie Emotionen unser Weltbild formen

 

2019, Aufbau Verlag, Berlin

265 Seiten, ISBN 978-351-03753-6

Dem kleinen Reiter auf einem grossen, mächtigen Elefanten – vom amerikanischen Moralpsychologen Jonathan Haidt als Sinn-bild für die Macht der Gefühle in die Welt entlassen – begegnet man immer häufiger. In Amerika ist er längst ein Star, «Held» des Bestsellers «The Righteous Mind», schon 2012 erstmals erschienen. Da und dort – immer häufiger - wird er jetzt auch bei uns zitiert, wenn es darum geht, Dinge in unserer Welt zu erklären, die mit dem Verstand allein, nicht (oder nur schwer) zu begreifen sind. Beispiele das Aufkommen der Popu---listen in der Politik, die üppig wuchernden Verschwörungstheorien oder ein amerikani- scher Präsident, der sein Land wie ein Showmaster führt. Der Elefant, das riesige Tier, symbolisiert die Emotionen, das Intuitive Denken, die Gefüh-le, die Affekte. Der Reiter im Sattel hinge-gen, verkörpert die Vernunft, den reinen Verstand und er ist fest davon überzeugt, auch der Chef zu sein und das Tier zu lenken. Der Elefant aber reagiert vor allem auf jene Reize, die in ihm eine positive Reaktion hervorrufen. «Der Mensch im Sattel rationalisiert das Urteil des Elefanten und liefert nachträglich Begründungen für seine emotional gefärbten Kognitionen. Um die Wahrheit geht es da nicht, es geht darum zu begründen, um das Gefühl recht zu haben.»  Weiterlesen hier

07. Juli 2019

 

Aufgeschnappt in "Pflanzenfreund"
Juli/August 2019 - www.pflanzenfreund.ch

 

Neophyten -

Gute Pflanzen, böse Pflanzen

Der Kampf, um ein guter "Schweizer zu sein" hat sich längst von der politischen Ebene auf die Umwelt übertragen, bis tief hinein in unsere Fauna und Flora. Wer Neophyten in seinem Garten hat, und sie nicht sofort ausreisst und vertreibt, der schadet der Heimat, auch wenn sie sich nicht weiter ausbreiten und - so wie sie eben sind - gehegt und gepflegt werden. Peter Wullschleger, Inhaber des Büros "Planum architecture du paysage" hat sich recht differenziert mit den inzwischen gehassten und geradezu verfolgten Neophyten befasst. Seine Analyse stammt aus der  Jahrbuchreihe "Tropiaria Helvertica 2019" und wurde in der neusten Ausgabe von "Mein Pflanzenfreund" abgedruckt.

Hier die PDF-Version des Artikels der Schweizerischen Gesellschft für Gartenkultur (sGGK) Weiterlesen hier

05. Juli 2019

 

Jean-Luc Bannalec

 

Bretonisches Leuchten

Kommissar Dupins sechster Fall

 

2017, Verlag Kiepenheuer & Winsch, Taschenbuch, ISBN 978-3-462-05192-6

Wenn ein fiktiver Kommissar oder eine Kommissarin erfolgreich ermittelt - ob in Büchern, im Film und natürlich im Fernsehen - entstehen rasch ganze Reihen - Krimi-Reihen. Als Konsument kommt nämlich schnell das Bedürfnis auf, nicht nur einen (meist recht komplizierten) "Fall" einmal zu begleiten, sondern dem "Helden"   (in seiner speziellen Situation als Ermittler) immer wieder zu begegnen. Kommissar Maigret (von Georges Simenon) taucht immerhin im Verlauf von vierzig Jahren in 75 Romanen und 28 Erzählungen auf. Solange gibt es den Kommissar Dupin nicht. Er wurde erst 2012 von Paris in die Bretagne ("ans Ende der Welt") zwangsversetzt, wo er seither jedes Jahr einen kniffligen "Fall" zu löse hat. Dabei spielt die Landschaft, die Tradition, die Kultur, die Eigenheiten der Bretonen, die Geschichte eine weit wichtigere Rolle als die Kriminalfälle selber. Weiterlesen hier.

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

23. Juni 2019

 

Bubikon:

 

«Uf de lätze Siite»

Theater im Ritterhaus in Bubikon (ZH)

Sonntag, 23. Juni um 16.00 Uhr (Familienvorstellung, Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos)

Donnerstag 27. Juni um 19.30 Uhr (ausverkauft)

Freitag, 28. Juni um 19.30 Uhr

Samstag, 29. Juni um 19.30 Uhr 

 

Auf Wiedersehen 2021


Traditionell berichte ich hier auch dieses Jahr wieder über die Aufführung im Ritterhaus. Alle zwei Jahre wird von der Theatergruppe "Theater im Hof" ein neues Stück einstudiert und im Hof vom Ritter-haus aufgeführt. 
Hier die Bilder des Spiels zur Halbzeit der Aufführung. Einen Text dazu gibt es jetzt auch. Die Bilder des Albums sind auch hier (einzeln) anzusehen, herunterzuladen und können kommentiert werden. Hier weiterlesen.

20. Juni 2016

 

"Rettet Winnetou"

 

Aufregung im Kreis der "Karl-May-Freunde.

Kurz vor dem diesjährigen Start der beiden grössten Bühnen (unter den insgesamt 12 Freilichtspielen mit Wildwesthelden mehr oder weniger getreu nach Karl May), wird ein giftiger Pfeil abgeschossen: Es fehle den dargestellten guten und bösen Helden 

in Karl Masy Weltbild an Political Correctness. Die Abenteuergeschichten müssten umgeschrieben werden, so die Forderung der Professorin Mita Banerjee, Kulturwissenschafterin an der Universität Mainz. "Die Darstellung der indigenen Bevölkerung Amerikas sei kolonialistisch, klischeehaft und wirklichkeitsfern". "Über die politisch korrekte Nutzung von Sprache wird immer wieder wild diskutiert. Eigentlich soll sie die Diskriminierung von Minderheiten und Unterdrückten verhindern. Werden die Regeln aber zu starr, können sie geradezu neurotische Züge annehmen, sagen Experten, kommentierte schon vor Jahren die deutsche Journalistin Ulrike Winelmann: "Selbst der "Negerkönig" bei Pippi Langstrumpf durfte nicht mehr länger "Neger" sein. Er wurde aus den Pippi Langstrumpf-Büchern einfach verbannt. Hier weiterlesen.

22. Juni 2019

 

Zum Frauenstreik vom 14. Juni 2019

 

Nachlese zum Frauenstreik

 

Lehrstück aus Norwegen
                                                   aufgeschnappt und verbreitet auf Facebook
                                                   
(Quelle: Finansforbundet, Norwegen, eine unpolitische 
                                                    Gewerkschaft für Arbeitende im Finanzsektor)

"Was verstehen diese Kinder, was Ihr Chef nicht weiß?

Dazu ein Kommentar zur Herkunft und Verbrei-tung des Videos: "Ich weiß nichts über "Finansforbundet" und ich habe nicht die Absicht, zu recherchieren. Aber ich denke, man sollt sich die Zeit nehmen, es anzuschauen." 
Das Video  ist auf YouTube leider mit Werbung vernüfpt. Diese kann aber übersprungen werden.

(Knopf rechts unten)

Auf das Bild klicken , um das Video auf YouTube anzuschauen.


20. Juni 2019

 

Neuerscheinungen Karl May:

 

KMG - Nachrichten

Mitteilungen

 

Nummer 2000, Juni 2019 - 51 Jahrgang, herausgege-ben von der Karl-May-Gesellschaft.

Es ist die 200. Ausgabe der Publikationen der KMG, die vier Mal im Jahr erscheint - seit der Aufgliederung in "Nachrichten" und "Mittei-lungen" immer gleichzeitig. Die "Nachrichten" überneh-men die Funktion eines Bindeglieds zwischen Vorstand und Mitgliedern  


der Karl-May-Gesellschaft, während die "Mitteilungen" ein Forum ist, von kleinen wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit dem grossen Kosmos der Werke von Karl May befasst. Weiterlesen hier.

15. Juni 2019

 

Karl-May-Festspiele 
in Deutschland, Österreich und Schweiz

 

Orte, Termine, Bilder, Links...

Dieses Jahr gibt es 12 Festspielorte, die auf Freilichtbühnen Karl-May-Stücke auf-führen. Viele haben bereits begonnen, andere starten in den nächsten Tagen. Die einzige Karl-May-Bühne in Engelberg startet am 6. Juli 2019 und spielt das Stück "Winnetou und der Ölprinz" bis am 10. August 2019 (insgesamt 21 Mal). Dazu werde ich hier ab 6. Juli jeden Tag Informationen einstellen. 
Hier die Spielpläne aller 12 Bühnen

20. Juni 2019

 

Krippensammlung:

 

Die Schönste Krippe

Eim Wehnachtsmärchen

von Site Klijhn-Hudson

 

1995 Coppenarth Verlag, Münster, ISBN 3-8157-1276-9

Es ist - ich weiss - nicht "Krippenzeit". Doch eine Sammlung (und ein Sammler von Kleinkrippen kennt keine liturgische Sammlerzeit, genau so wenig, wie sture Grenzen zischen sammel"würdigen" und sammel-"unwürdigen" Objekten. So gehören - nebst Sekundärliteratur -auch ausgewählte Bücher zur Sammlung, wenn sie etwas Eingeständiges zum Thema Krippe beisteuern können..


14. Juni 2019

 

Gesehen:

 

Nach dem Sturm

Film von Beat Bieri und Jörg Huwyler

Gedanken zum Film hier

Der Film wurde bisher nur in der Zentral-schweiz - vor allem in Luzern - gezeigt. Vorläufig zum letzten Mal, als Matinee im Kino Bourbaki in Luzern. Es ist zu hoffen, dass "Nach dem Sturm" nun  auch in der übrigen Schweiz ins Kino kommt. 
"In vielen Diskussionen um die wilden 68er in der Schweiz, die letztes Jahr zum 50-jährigen Jubiläum geführt wurden, blieb oft eine Region unerwähnt, obwohl die dortigen Proteste damals für ebenso grosse Wellen sorgten wie jene in Zürich: Auch in der Zentralschweiz lehnte sich die Jugend gegen Tradition und einengende Konventionen auf. «Nach dem Sturm» von Beat Bieri und Jörg Huwyler setzt sich mit dem Gefühl der Unzufriedenheit und der Auflehnung in der Schweiz der 60er ausei-nander - und eröffnet mit Einblicken in Aktionen an Orten wie Luzern, Stans und Sarnen neue und bisher wenig diskutierte Perspektiven."  Weiterlesen hier

15. Juni 2019

 

 

Barbara Bürers Kosmos
Telefontalk vor Publikum und im Internet

Barbara Bürers Kosmos - die Nachfolge-sendung von "nachtwach" (Telefontalk um Mitternacht"), früher im Programm von SRF- hatte gestern Premiere. Ein Experiment: anderes Medium (Internet), anderes Umfeld, andere Zeit...Was hier auf privater Basis - mit viel Engagement - auf die Beine gestellt wurde, verdient Beachtung und Anerkennung. 

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"Premiere geglückt", vermeldet nach der Sendung die Website von "Barbara Bürers Kosmos". Zurecht? Ja und Nein! Diese Ambivalenz ist nicht Ausdruck von Ratlosigkeit oder Mangel an Beurteilungsfreude. Es ist vielmehr eine Anerkennung mit dem berühmten Apendix: "aber..."  Weiterlesen hier

13. Juni 2019

 

Album 3

 

Flussreise:

Elbsandsteingebirge, Dresden
                                              (Bilder, Bilder, Bilder)

Der deutsche Teil des sich bis nach Böhmen erstreckenden Elbsandseinge-birges wird "Sächsische Schweiz" genannt. Und da beginnt der dritte Teil unserer "Flussreise", allerdings ein Tag ohne Schiff. Die Elbe ist zwar schiffbar, doch in dieser Jahreszeit bleiben die  Flussschiffe in Prag oder in Dresden. Dresden, die alte und in Zweiten Weltkrieg zerstörte Handelsstadt ist der nördlichste Punkt unserer Reise.


Das Album 3 ist auch hier zu erreichen. Die einzelnen Bilder können kommentiert und heruntergeladen werden. 

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

15. Juni 2015

 

Online-Magazin Aromenspiele:

 

Sommerküche

 

Seit Jahren stelle ich hier das ausgezeichnet gestaltete und informative Gratismagazin hier auch auf meine Website, vor allem weil auch der Bereich Footpairing (also die Verbindung von Gericht und Wein) kompetent beleuchtet wird. Hier die bisher eingestellten Magazine

Einen mediterranen Sommer genießen!
"Viel Gemüse, Fisch, Kräuter und Olivenöl, das sind die Geheimnisse der gesunden mediterranen Küche. Deshalb werden in dieser Ausgabe die besten Rezepte mit den maritimen Schätzen, Kräutern und Gemüsen der Mittelmeerküche vorgestellt. Sardellen, Sardinen und Makrelen lassen uns die Sommertage wie am Meer genießen. Die aromenreiche Küche des Südens verführt von Sonne und Urlaub zu träumen. Selbstverständlich werden auch in dieser Ausgabe die besten Tipps zu den passenden Weinen verraten. Wir erfahren etwas über die AOC-Region Muscadet und über die Geheimnisse verborgener Klostergärten wie dem der Abtei Fulda. Und das Beste kommt auch hier zum Schluss: Köstliche Rezepte mit den süßen Sommerfrüchten."  Um das Magazin zu öffnen, auf das Bild klicken.

Bild des Tages (Rubrik: Denk mäler!)

18. Juni 2019 (Bild 2642)

01. Februar 1871.  87'000 französische Soldaten, Offiziere und  Flüchtlingen überschreiten die Schweizer Grenze:  die geschlagene Bourbaki-Armee. (Ausschnitt: Panorama in Luzern)
01. Februar 1871. 87'000 französische Soldaten, Offiziere und Flüchtlingen überschreiten die Schweizer Grenze: die geschlagene Bourbaki-Armee. (Ausschnitt: Panorama in Luzern)

Erinnerungshilfe für alle,  die sich so gern auf die schweizerische Vergangenheit berufen: 

Der Deutsch-Französische Krieg (1870 / 1871) endet mit der Niederlage Frankreichs. Die geschlagene Armee von General Bourbaki sucht Hilfe in der Schweiz.

"Der Empfang durch die Schweizer Bevölkerung ist herzlich. Die Internierten werden gepflegt und betreut und auf rund 190 Gemeinden in 24 Kantonen verteilt. Die Internierung stellt unser Land vor eine gewaltige Herausforderung, deren erfolgreiche Bewältigung eine gehörige Portion Stolz zu Tage fördert. Trotzdem sterben rund 1‘700 Soldaten. Im März 1871 verlassen die Bourbakis die Schweiz und hinterlassen eine stolze Nation in ihrem Selbstverständnis als offenes, solidarisches und humanitäres Land."

11. Juni 2019

 

Weinauktion:

 

Steinfels
Weinauktion Nr. 392  


Pfingstweidstrasse 6, 
Zürich

Samstag, 8. Juni 2019                                                10.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr

Die letzte grosse Weinauktion - der sogenannten Frühlingsauktionen - ist am Samstag vor Pfingsten beim Auktions- und Weinhaus zu Ende gegangen. Dabei zeig-ten sich die gleichen Tendenzen, wie bei den übrigen drei Saalauktionen in Zürich. "Luxusweine" finden rasch Absatz und erzielen zum Teil "Phantasiepreise" (oder Liebhaber- und Spekulationspreise), während kleine Weine eher günstiger ge-worden sind. Wobei der Jahrgang, ein früher sehr wichtiges Kriterium für die Nachfrage (und die Preise) kaum mehr eine Rolle spielt, es sei den einer der sogenannten "Jahrhundertjahrgängen". Es scheint auch, dass Sammlungen vermehrt unter den Hammer kommen. Hier eine Analyse der Frühlingsauktionen.

10. Juni 2019

 

Wein Battle

 

Premiere eine neuen Sommelier-Wettstreits
am 05. Juni 2019 um 19.55 Uhr

auf SAT 1 (Schweiz)

(Screenprint)
(Screenprint)

Als Weinliebhaber und -sammler war ich natürlich gespannt, was aus dem neuen Format geworden ist. Unterhalternde Information über Wein oder vor allem Spass am Wein. Der Titel verheisst schon wenig fröhlichkeit, wenig Sinnlichkeit. Vielmehr "Battle", harter Kampf, Schlacht, nicht nur Wettbewerb. Doch dies ist nicht überraschend, wenn auch eine Koch-sendung im ZDF "Küchenchlacht" heisst.

Ich habe mir die erste Sendung angeschaut  Hier die Besprechung.

12. Juni 2019

 

Zeitdokument: 

 

Zum Ende des "Index"  (57)

 

Neue Zürcher Zeitung (NZZ)

1965 - Ausgabe nicht bekannt

Das Pfingstfest hat aus meinem Archiv (das sich langsam, sehr langsam ent-leert) ein Dokument aktualisiert, an das man sich kaum mehr erinnern kann. Der  "Index Librorum Prohibitorum", die Liste der verbotenen Bücher in der römisch-katholischen Kirche, schlicht "Index" genannt. Wer eines dieser rund 6'000 


aufgelisteten Bücher las, den traf der Bannstrahl der Kirche. Er wurde "exkommuniziert", das heisst: aus dem Segenswirken der Kirche ausgeschlossen. Das Lesen bestimmter Bücher wurde also nicht nur zur Swider ünde erklärt, sondern zur "Todsünde" gestempelt, die nicht so einfach zu tilgen war. Doch war der "Index" noch von Bedeutung im kirchlichen Leben? Welche Bücher hat es betroffen?


10. Juni 2019

 

Bild des Tages von Hans Weiss

 

Am 3. Juni (siehe Bild des Tages hier) waren es noch acht kleine Entlein. Eines ging leider verloren oder wurde gefressen; und so sind es leider nur noch sieben.
(Foto: Hans Weiss, Flawil  CH)

04. Juni 2019

 

Krippensammlung:

 

Set Weihnachtskrippe (787)
NOCH 
Figuren

 

HO 15921

Sechsteiliges Set von Kleinfiguren (2 cm) zur "Bevölkerung" von Dioramen und Modellanlagen. Jeder Bastler - vor allem die Modell-Eisenbahnbauer - kennen diese Figuren der Firma Hoch, die es in verschiedenen Grössen gobt, entsprechend der Grösse der Anlage.  gibt. Allerdings ist eine Weihnachtskrippe in diesem Kleinstformat sehr selten. Auch andere Firmen wie Preiser oder Faller führen keine Krippen, denn diese gibt es bei Modelleisenbahnen kaum. Hingegen Weihnachtsmärkte und vieles rund um das Brauchtum an Weihnachten. In diesem Set sind die Heilige Familie und die Dreikönige.

15. Mai 2019

 

Album 2

 

Flussreise - Moldau/Elbe

Wo auch Dvořák lebte

(Bilder, Bilder, Bilder)

Vom Prag nach Mělník ffliesst die Moldau durch ein enges Tal, das auch Ausflugsziel und Erholungsgebiet der Stadtmenschen ist. Das Renaissance-Schloss Nelahozeves gehört zu den besten erhaltenen Schlösser in Tschechien. Im Dorf - unmittelbar neben dem Schloss - ist der Komponist Antonin Dvořák geboren und hat hier gelebt, bis er im Alter von 16 Jahren in 


der Orgelschule in Prag aufgenommen wurde. Die Bilder können auch hier abgerrufen und kommentiert werden.