Freuden und Leiden eines Sammlers

04, August 2020

Rubrik "Getrunken"

Diese Rubrik - früher fast täglich, heute etwa wöchentlich - ist  auch auf der frei zugänglichen Facebook-Seite "Wein im Gepäck" abzurufen und kann da kommentiert werden

Farnese Vini: Edizione Cinque Autoctoni 2005, Montepulciano/Primitivo/Sangiovese/Malvasia Nera,Negroamaro, Abruzzen, Ortona, Italien

04. August 2020

 

 

Direkt zum Bild des Tages

30. Juli 2020

 

In eigener Sache:

 

 Masken statt Gesichter

 von Peter Züllig

 

Gepresst, scherbelnd, quietschend, zischend – die Stimme, nur schwer zu verstehen. Blick in die Leere, gegen den Himmel oder zu Boden. Das Gesicht verformt, verzerrt, bedrohlich nah, verkrampft und verunsichert. So präsentieren sich immer häufiger Menschen in Informationssendungen, auf fast allen Kanälen, selbst in der hochangesehenen SF-Tagesschau. Seit Corona den Wettlauf – mitten in der Zeit des verordneten Homeoffice - um möglichst authentische Quoten angekurbelt hat und die Kommunikation per Computer - in Bild und Ton - schon zum Alltag gehört, werden Gesichter immer häutiger zu Masken, sprechend zwar und sich bewegend, doch – wenn überhaupt verständlich – nicht berührend. Die Begegnung am Bildschirm mit Menschen, welche etwas zu sagen haben (deshalb lässt man sie am Bildschirm ja zu Worte kommen) wird entmenschlicht. Zu verzerrten Robotern gewandelt, zu Lieferanten von schlechtem Ton und schlechtem Bild gemacht. Informationsträger, die oft verzweifelt um Glaubwürdigkeit ringen, weil Bild- und Ton ihnen die Glaubwürdigkeit rauben. Muss das sein? Siebzig Jahre nach Einführung des Fernsehens? Nach einer technischen Entwicklung, die Bild und Ton jederzeit in Höchstqualität in jede Stube, in den hintersten «Krachen» bringen. Zu Zeiten des Lockout mag dies – als Notlösung - gehen. Nicht aber als Sparmassnahme, indem man auf professionelle Bild- und Tongestaltung verzichtet. Ausgerechnet bei Menschen, die es Wert wären, gehört und verstanden zu werden.

Die bisher hier veröffentlichten Kolumnen


04. August 2020

 

 

Das Neuste zuerst

03. August 2020

 

Kleiner Bildspaziergang:

 

Nationalfeiertag zu Corona-Zeiten
im Quartier
"

"Abstand halten, Hygiene beachten, Hände waschen, Masken tragen..." Grund genug, den 1. August-"Testplatz" in unserer Siedlung zu beschränken. Das Spezielle war das Besondere: Der Grill, der spezielle Wein, die gute Atmosphäre. Hier ein kleiner "Bildspaziergang". Die Tagesbilder stammen nicht von mir (von Fritz M.), in der Nacht bin ich dann aktiv geworden.


03. August 2020

 

Sammelbilder:

 

"Pausenbrötli" - Nachtrag

(Schweizer Bäckermeisterverband)

 

Links (Signet) - für Karl-May--Kenner - unverwechselbar: Kara Ben Nemsi. Der treibt sich aber nicht in Amerika rum, vielmehr im Orient. Tatsächlich stammt das Bild vom zweiten Pausenbrötli-Bogen "Mit Karl May durch die Wüste". Unten (noch in kleiner Auflösung). Es drängt sich sofort ein Nachtrag auf. Schon seit längerer Zeit habe ich einen schönen Kontakt mit dem besten Kenner (und Sam-mler)  gezeichneter Sammelbilder: Alexander Brandt

Hier mein Eintrag von 19, Mai 2019 zu den zwei umfangreichen Dokumentationen  Karl-May-Bildern als Werbeträger (ein dritter Band ist bereits in Arbeit und erscheint wohl bald). Alexander Brandt hat auch schnell reagiert auf meine "Neuer-werbung". Zwar befinden sich seine beiden Bände längst in meiner Sammlung, Ich hätte es wissen müssen, da sind die zuverlässigsten Informationen, auch das Bild des (von mir noch nie gesehenen zweiten Pausenbrötli-Bogen (Orientzyklus) Alexander Brandt schreibt mir: "Die Informationen (auch von Roos) stammen aus meiner Bibliographie. Recherchen zu diesem Thema waren trotz des relativ späten Erscheinungsjahres sehr schwierig (z.B. ist der Namen der Künstlerin nicht eruierbar)" Und und einem Nachtrag heute: 

Weiterlesen hier

Bild des Tages
04.
August 2020 (Bild 3051)

04. August 2020 - ....der werfe den ersten Stein.
04. August 2020 - ....der werfe den ersten Stein.

Seit acht Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter dokumentiert.

Juni-August 2009: Schon vergessen? Vor 11 Jahren grassierte auf unserem Planeten die Schweinegrippe. Die Hotelliegestühle blieben weitgehend leer. Der Mensch hat die Pandemie besiegt und die Schweinegrippe gehört seit län  (Foto: Hans Weiss, Flawil (CH))
Juni-August 2009: Schon vergessen? Vor 11 Jahren grassierte auf unserem Planeten die Schweinegrippe. Die Hotelliegestühle blieben weitgehend leer. Der Mensch hat die Pandemie besiegt und die Schweinegrippe gehört seit län (Foto: Hans Weiss, Flawil (CH))

01. August 2020

André Marcel Pache   (Medienschaffender, Rentner im Aktivdienst, Trins) 

 

 "wünsche allen einen schönen ersten august .....schluchti-foto.....@."

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwische n täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Zeitdokumente: Aus dem Archiv meines Vaters

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

25.06.2020 Karl-May-Museum:

          Die Entscheidung naht

20.06.2020 Kunstkataloge:

          Edward Hopper

19.06.2020 Gelesen:

          Newsletter Covid-19

17.06.2020 Kulinarik:

          Kochen für die Augen

17.06.2020 Karl-May-Festspiele:

          Hinter den Kulissen

         Wein des Tages

Diese kleine, tägliche Rubrik fällt heute - und wohl auch in Zukunft - aus. Einige der hier kurz zitierten Weinfreunde, haben sich daran gestört, dass sie hier (ein viel geschlossener Kreis, als die Internet-Gruppen in den Social Media) erwähnt und ihre Tipps (nur positive) anderen Sammlern zugänglich gemacht werden. Schade. Doch die kleine Dienstleistung kostete nur viel Zeit und oft auch grossen Aufwand (fehlende Angaben, falsche Zuordnung, ungenaue Bezeichnungen etc.). In dies kleinen Rubrik - nie länger und grösser als heute - wurden immerhin in den letzten fünf Jahren - etwa 1'000 Weine "vorgestellt", nie zweimal der gleiche Wein. Ich - und wohl auch die Nutzer dieser Website - sind allen dankbar für die vielen und guten Tipps.

Peter Züllig, Sammler und Weinfreund.

 

Hier meine Erklärung zu Sinn und Zweck der Rubrik.


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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31. Juli 2020

 

Aufgeschnappt in der "Glückspost"
vom 21. Juli 2020 in der Rubrik

"Grüezi, wi geht es Ihnen?"

 

Franz J. Wermuth,
                                     Weinhändler aus Wängi TG

Die Weinhändler sind nicht gerade des Boulevards liebste Kinder. Sie sind so etwas wie früher "die Pferdehändler" oder heute die Autohändler. Man ist schnell beim flüchtigen Eindruck: "Die möchten einem immer etwas aufschwatzen!". Wo doch die individuellen Vorlieben viel entscheidender sind. Franz J. Wermuth ist Weinhändler, vor allem aber auch Wein-Auktionator. Wenn seine Wein-Auktionen auch kleiner geworden sind, so sind seine Auktionsangebote doch beachtenswert. Da findet der Sammler immer etwas, auch die "Schnäppchenjäger" kommen zum Zug. Vor allem sind seine Auktionen (er ist wohl der routinierteste Weinauktionator) spannend und guter Indikator für aktuelle Weinpreise im Segment "Wein in den Keller legen". Ich berichte hier regel-mässig auch über seine Aktionen.

01. August 2020

 

Aufgeschnappt in "Süddeutsche Zeitung"
vom 30. Juli 2020 - Autor: Harald Eggebrecht

 

Neuerscheinung:
Karl May

            
                         Briefwechsel mit seinen "Kindern"

Karl May und seine Fans:
Willkommen und Abwehr

von Harald Eggebrecht

"Will man die Wirkung Karl Mays auf seine Leser zu Lebzeiten und auch später beschreiben, muss man zwangläufig von Fan-Kultur sprechen. Davon geben unter anderem die zahllosen Briefe eindrucksvoll Bescheid, die an den sächsischen Phantasten gerichtet wurden mit Autogrammwünschen und der Hoffnung auf Antwort. Umgekehrt führte May neben dem Briefwechsel auch ein Album mit Fotos seiner Leser und ein Gästebuch in seiner "Villa Shatterhand" in Radebeul. All das geprägt vom Hunger nach Anerkennung, Wertschätzung, ja, Liebe seiner Verehrer und Anhängerinnen".

Nur selten wird eine Neuerscheinung des Karl-May-Verlags im Kulturteil einer bedeutenden Tageszeitung besprochen. Der neue grüne Band in der Ausgabe "Gesammelter Werke von Karl May" (Band 95) hat es in den Feuilleton-Teil der "Süddeutschen geschafft2. Zu Recht, meine ich, dokumentiert er doch "den Briefwechsel mit seinen "Kindern", so hat er sie selbst genannt, mit allen Qualitäten einer wissenschaftlich betreuten Ausgabe.Weiterlesen hier

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss, Flawil - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund 80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

18. Juli 2020

 

Spiralkreisel
Hinwil

 

Zwei Kreisel wurden 2007 in der Gemeinde Hinwil (11'000 Einwohner) neu errichtet, beide mit einfachem aber

markantem Kreiselschmuck. Der Spiralkreisel (Zürichstrasse - Wihaldenstrasse - Kemptnerstrasse) regt offensichtlich die Fantasie der Hinwiler besonders an. So stellten in einer Nacht vor Ostern 2018 Unbekannte  ein riesiges Ei in die Spirale.Das News-Portal "Züriost":
"En schöne Ostergruess», «Glungeni, kreativi Idee» oder «Das isch jetzt mal e gueti Idee. Lueged eifacht das es dän au wieder entsorgt wird»: Die Hinwiler freuen sich in der Facebook-Gruppe  «Du bisch von Hinwil wenn» das riesige Osterei, das in einer Nacht- und Nebelaktion in den Spiralkreisel im Hinwiler Ortszentrum eingebaut worden ist. Wer hinter der Aktion steckt, ist nicht klar. Aber der Tenor ist positiv. Und selbst zum Entsorgungs-Mahnfinger findet jemand: «Wieso entsorge..? Etz es paar Tag Freud ha dran... und s nächst Jahr wieder drii setze». Das Ei übrigens ist eine Art mit farbigem Stoff überzogenes Gerüst - also sozusagen ein Zelt in Eierform."

Ei im Spiralkreisel   (Foto: zo David Kilchör)
Ei im Spiralkreisel (Foto: zo David Kilchör)
Das Ei ist ein Jahr später zurück (Foto: zo Seraina Boner
Das Ei ist ein Jahr später zurück (Foto: zo Seraina Boner

Links das Ei im Kreisel (2018). Rechts: Das Ei ist zurück (2019) auf dem Balkon der Villa neben der Gemeindeverwaltung Hinwil. Die Gemeinde hat das "entsorgte Ei" ein Jahr später zur Osterzeit wieder aufgestellt. Dazu ein Beitrag hier auf Toponline

Auch dieses Jahr (2020) wurde der anregende Kreisel an Ostern wieder "verziert". Diesmal war es ein Riesen-Flamingo, der in die Spirale gesperrt wurde.  Nicht jeder Kreisel hat eine so bewegte Geschichte wie der Spiral-kreisel von Hinwil.

"Züriost" hat - angeregt durch das Osterei im Kreisel - ein kleines Quiz gestartet mit der Frage

:"Wie gut kennen Sie die Oberländer Kreisel?": Einige dieser Kreisel habe ich auf dieser Seite bereits vorgestellt, andere werden noch präsentiert.

Links: Der zweite markante Kreisel in Hinwil an der Wässeristrasse. Er wurde zur gleichen Zeit wie der Spiralkreisel (2007) gebaut.

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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27. Juli 2020

 

Öffentliches Gedächtnis:

 

Karl May und sein Kosmos

Zeugnisse in der Literatur

Schon die Überschrift des literarischen Werks von Saša Stanišić (*1978) erinnert an einen Karl-May-Roman ("Halbblut", Band 38 der Gesammelten Werke) oder an den Karl-May-Film „Winnetou und das Halbblut Apanatschi“. Ausgerechnet in
diesem Kapitel des Romans "Herkunft" tauchen die Namen Karl May und Winnetou auf. Ein Zufall?

Der Schriftsteller Saša Stanišić, der heute in Hamburg lebt, ist 1978 in einer Kleinstadt in Jugoslawien (heute Bosnien-Herzegowina ) geboren und mit seinen Eltern im Jahr 1992 ("Bosnienkrieg") nach Deutschland geflohen. In dem 2019 im Verlag Luchter-hand erschienen *halbautobiografischen" Roman geht der Autor den Fragen seiner Herkunft, der Flucht und Migration nach. Er selber hat den Boom der Karl-May-Filme (die in Jugoslawien gedreht wurden) nicht erlebt. Und doch taucht in seinem neusten Buch Karl May und Winnetou auf.

"Jugoslawien war....Landschaftskulisse für Italowestern, das grandioseste Genre, sofern man Karl May und Pistolengefechte so liebte, wie ich als Kind und Nena Mejrema die ernsten Augen des sehr schmutzigen Clint Eastwood."  Weiterlesen hier

25. Juli 2020

 

Echo:

Joe Burkers, das Einaug

Wildwest-Erzählung

Auch "verbissene" Karl-May-Kenner dürten sich mit diesem Titel unter den May-Werken schwer tun.  (Das Bild rechts gehört zum eBook, das noch erhältlich ist.)

"Die Erzählung "Joe Burkers, das Einaug" wurde 1919 von Dr. Euchar Schmid im Band 38 "Halbblut" der Reihe "Karl May's Gesammelte Werke" erstmals veröffent-licht." (Quelle: Karl May&Co. 135/2014)

Dafür hat der Verleger E. Schmid zwei Geschichten von Karl May - Both Shatters (Erstdruck 1882 in der Zeitschrift "Für alle Welt") und Ein Ölbrand (Erstdruck 1883 in der Zeitschrift Das Neue Universum) bearbeitet und miteinander verknüpft. Die Erzählung blieb bis 1992 (Auflage 1582. Tausend) im Band 38 (Halbblut).

Heute ist die Geschichte so nicht mehr in den Gesammelten Werken enthalten. den Gesammelten Werke enthalten.

Doch in den rund 70 Jahren bis die Geschichte in der bearbeiten Form entfernt wurde, gab es viele Lizenz- und auch Raubausgaben. "Am bekanntesten das grossformatige, in sehr hoher Auflage gedruckte Heft "Wild-West-Echo" sein, das die Felsenbühne Rathen 1940 herausgab."

Dabei gibt es auch eine kleine, schweizerische Ausgabe - in der Reihe "Gefahren und Abenteuer"  von Prairie Editors, Zürich, der  Band 5 - der heute kaum mehr zu finden - also eine gesuchte, kostbare Rarität ist.

Ueber andere lange unbekannte Abdrucke berichtete das Magazin "Karl May&Co. in der Ausgabe 135 (1/1914) auf den Seiten 12-15 mit mehreren Bildern.
Das Heft "Wild-West-Echo" (zweite Auflage) ist im Karl-May-Verlag noch immer erhältlich (65.00 Euro).

Zur schweizerischen Ausgabe gibt es eine interessante Geschichte, die Hand Weiss, einer der ganz wenigen Besitzer diesews Hefts, dokumentiert und erzählt hat.

Weiterlesen hier

01. August 2020

 

Winnetou in Engelberg

 

Drei Jahre ritt Winnetou in den Bergen der Innerschweiz. Bei Karl May sind die Apatschen bekanntlich Prairieindiander. Das raue Bergklima liess nach drei Jahren ein weiteres Gedeihen nicht zu und so endete mit dem Ölprinzen auch die Geschichte Winnetous in den Schweizer Bergen. Elmar Elbs, Luzern, hat das Karl-May-Erlebnis in Engelberg in Worten und Bildern zusammen gefasst.

Das Pueblo und der See
Das Pueblo und der See

Aufstieg und Niedergang

Ein Bericht von Elmar Elbs, Luzern

Steile Felsen, eine mächtige Bergwelt, ein Wasserfall, ein See, ein Pueblo,Tippis und eine Westernstadt - all dies ist für die „Winnetou“-Aufführung 2017 vorhanden um einer erfolgreichen Inszenierung dienen zu können...  (Weiterlesen hier)

29. Juli 20

 

Café el Kahira

Karl-May-Diskussionsforum

 

Ralf Harder, der umstrittene Karl-May-Experte, der die schwere Krise im Karl-May-Museum in Radebeul ausgelöst hat und heute nicht mehr dem Stiftungsrat der Karl-May-Stiftung angehört, hat durchaus auch Verdienstvolles im Bereich der Karl-May-Forschung und der Diskussion um das "Erbe" des Schriftstellers geleistet.

Zum Beispiel hat er die Website der "Der Schweizer Karl-May-Freunde" (heute Karl-May-Freundeskreis) eingerichtet und technisch betreut.

Als der Leiter der Schweizer Karl-May-Freunde zurücktrat, wurde ihre Website aufgelöst - all die Protokolle,

Die Schweizer-Karl-May-Freunde am 21. März 1999 auf der Suche nach Mays Marien-kalendergeschichten in Einsiedeln. (Foto: Arth-online)


Berichte und Bilder sind nicht mehr zugänglich.Auch (oder gerade) weil es die Vergangenheit betrifft, für die Karl-May-Szene ein riesiger Verlust. (Die neue Website dokumentiert das Geschehen ausgezeichnet, aber nur seit der Übernahme der der Leitung und Neuorientierung durch Lorenz Hunziker (ab 2013). Die gut zwanzig Jahre zuvor wurden mit einem Schlag dem öffentlichen Zugang entzogen.

Etwas ähnliches sollte nun auch mit dem Diskussionsforum "Café el Kahira" geschehen. Dieses Forum war von Ralf Harder eingerichtet und technisch betreut worden. Das Karl-May-Museum hat dafür aber keine Verwendung. Ralf Harder ist der Ansicht, «dass man die 24'530 nicht einfach verschwinden lassen darf. Das Ganze ist ein gutes Stück Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte… Die zahlreichen Beiträge verschiedener Autoren sollten erhalten bleiben. Manche von Ihnen sind leider nicht mehr unter uns. Ihre Worte sollten uns ein Vermächtnis sein.»

Das «alt-neue» Forum» ist also weiterhin offen, unter der gleichen Leitung und Redaktion

Die neue Adresse: https://www.reisen-zu-karl-may.de/kahira/

24. Juli 2020

 

NZZ vom 20. Juli 2020

 

"Vom Schicksal geleitet:
  Die Zürcher Komponistin Cécile Marti
                                           erobert die Schweizer Musikszene"

Cécile Marti   (Photo: Suzie Maeder)
Cécile Marti (Photo: Suzie Maeder)

Auf der Kulturseite der NZZ (20.07.2020) zeichnet in einem Artikel von Thomas Schacher den Weg zum Erfolg: "
Vormittags schreibt sie klangsinnliche, schon mehrfach preisgekrönte Musik, nachmittags traktiert sie als Steinmetzin grobe Klötze – für Cécile Marti geht dies wunderbar zusammen."

Die in Bubikon (ZH) aufgewachsene Komponistin, die Tochter unserer Nachbarn, wollte Violistin werden. Mitten in ihrer Ausbildung erreichte sie ein Schicksal, das ihren Berufswunsch zerstörte.... (Weiterlesen hier)

23. Juli 2020

 

Kreuzworträtsel-Wissen

Zum Thema: Karl May

 

Schon seit längerer Zeit befasse ich mich intensiv mit dem Thema "Karl May im öffentlichn Bewusstsein"

Schon seit längerer Zeit befasse ich mich intensiv mit dem Thema "Karl May im öffentlichen Bewusstsein", also mit einem Schlüsselthema zur Frage, ob Karl May heute noch präsent ist im öffentlichen Diskurs, oder bereits «vergessen und verschwunden».

Zu meine Karl-May-Sammlung – typisch Sammlertrieb – gehören auch neue Zeugnisse, wo und wie heute der «Kosmos» von Karl May auftaucht: in den Tageszeitungen, den Magazinen, den Social Media, dem Fernsehen…

Zu diesen Zeugnissen – oft sind es nur Randnotizen oder Dokumente, die mit dem Werk von Karl May nichts oder wenig zu tun haben. Dazu gehört ganz wesentlich das sogenannte «Kreuzworträtsel-Wissen».

Weiterlesen hier

19. Juli 2020

 

Bordeaux 2019

Subskription

 

Es gehört zur langen Tradition, dass ich hier auf der Website den neuen Bordeaux-Jahrgang jeweils kommentiere, das Potential einzelner Weine beurteile unff die Subskriptionspreise unter 

die Lupe nehme. Doch dieses Jahr ist alles anders. Corona bedingt! Die traditionelle Woche (jweils zur Osterzeit), das sogenannte "Bordeaux-Rennen", in der Journalisten und Händler jweils nach Bordeaux reisen um den neuen Jahrgang zu beurteilen, ist seit vielen Jahren erstmals ausgefallen.Die Fassproben wurden zum Teil verschickt an Wein-zeitschriften und Grosshändler. Viele Kommentatoren hilten sich zurück bis sie wieder nach Frankreich reisen durften und vor Ort degustieren konnten.  Entspre-chend tauchten die Subskripionspreise nur langsam und spärlich auf, niemand - weder die Châteaux noch die Händler wollten sich "die Finger verbrennen". Die Zeitschrift "Vinum" zum Beispiel bringt ihre Sonderausgabe mit der umfassenden Beurteilung des Jahrgangs 2019 erst nach der Sommer-Ferienzeit heraus. Auf vilelen Subskriptions-Listen findet man immer wieder (vor allem bei den teuren Weinen) anstatt konkrete Preise den Satz: Preis auf Anfrage.  Weiterlesen hier.

18. Juli  2020

 

Irmgard Gehle

 

Der Benediktiner
Ansgar Pöllmann unterwegs

aus dem Kloster in die Welt der Kunst und Literatur auf der Suche nach schöner Dichtung, nach hieratischer Kunst, nach Kolportage - bei Karl May

2019, Verlag Traugott Bautz, Nordhausen, 399 Seiten,

ISBN 978-3-9548 384-1

Es mag Zufall sein, dass sich zwei umfangreiche Publikationen ausgerechnet mit den beiden ärgsten Feinden Karl Mays Jürgen Seul mit dem Journalisten Rudolf Lebius und Imgard Gehle mit dem Benediktiner Pater Ansgar Pöllmann. In beiden Werken geht es nicht um Karl May, vielmehr um zwei Persönlichkeiten, die im Sog eines moralisierenden "Antimodernismus" und Kulturkampfes (Ultramontanismus) zu erbitterten Kritikern von Karl May wurden. Beide wären aber heute weitgehend vergessen, wenn nicht ihr Kampf gegen den Erfolgsschriftsteller Karl May ihr Leben über weite Strecken geprägt und beherrscht hat. Zimperlich waren sie beide nicht, ihr Eifer hat sie zu übrzeugten Tätern gemacht, in einer Zeit, in der vieles im Umbruch war und der Katholizismus versuchte durch restriktive Päpste (Leo X., Pius X) verlorene Bedeutung zurückzugewinnen. Weiterlesen hier

15. Juli 2020

 

Vor einem Jahr noch sagte sie:

"Weiter Theater - spielen bis ich umfalle!"

Jetzt ist sie "umgefallen", tot.

 

Schauspielerin Dinah Hinz

 

Sie war mir eine liebe Kollegin Wir arbeiteten immer mal wieder zusammen in der Ausbildung des Schweizer Fernsehens. Du hast in einer schwierigen Zeit des Umbruchs, Mitarbeitende meines Teams - alles Journalistinnen und Journalisten - "bildschirmtauglich" gemacht,

mit viel Engagement, Geduld und Erfolg. Später waren wir beide in der Ausbildung, tätig. Ich vollberuflich, Du nur zeitweise, denn Deine grosse Liebe galt der Bühne, der Darstellung, dem Schauspiel. Das war Deine Welt, die Ausbildung nur ein Teil Deines Könnens. Ich erinnere mich noch gut - Du warst noch nicht sechzig - da hast Du mir Deine Angst gestanden, im Alter nicht als Schauspielerin nicht mehr gefragt zu sein. Keine guten Rollen mehr zu bekommen, "in meinem Alter!" Das Gegenteil war der Fall. Du hast eine "Alterskarriere" gemacht, warst mehr auf Bühnen unterwegs, als je. Weiterlesen hier

20. Juli 2020

 

Das Glück des Fotografen...

 

In diesem Fall war es mein eigenes Fotografenpech.
Seit Tagen, ja Wochen, bin ich mit der Kamera hinter dem *Schwalbenschwanz" her. Ohne Erfolg. Jetzt habe ich als Gastbilder zwei tolle Aufnahmen erhalten...

Fritz Marti  (Künstler, Grafiker, Bubikon)

 

"Du wolltest doch einen Schwalbenschwanz-Schmetterling fotografieren¨

Heute morgen ist der letzte bei uns aus der Puppe geschlüpft.
Alle haben zuerst die Kosmea angeflogen und heute waren wir gerade
am Mittagessen und deshalb konnten wir ihn mit viel Glück fotografieren."

 

Schon am 10. Juli hier als Gastbild eingestellt:

 

Stefan Schwytz  (Weinliebhaber, Anwalt, Konstanz)

 

"Wer bist du denn?"

14. Juli 2020

 

Arno Geiger

 

Unter der Drachenwand

Roman

2019, dtv Verlagsgesellschaft, München
3. Auflage, Lizenzausgabe. Erstveröffent-lichung 2018 im Hanser Verlag, München

480 Seiten, ISBN978-3-423-14701-9

Als "innerlich" würde ich sie bezeichnen, die Sprache, die so einfach, alltäglich, leicht dahingeworfen und lebensnah wirkt, aber unglaublich raffiniert gesponnen ist. Anstatt Kriegslärm und Untergangsstimmung - es ist das letzte Jahr eines verlorenen Krieges - wird das "Innenleben" von ein paar (wenigen) Menschen skizziert, ja seziert. Menschen,  welche die gleiche Zeit, den gleichen Krieg, an verschiedenen Orten, unter verschiedenen Umständen, ähnlich und doch ganz verschieden erlebt haben. Allen gemeinsam ist die Angst, das Hoffen und Bangen, das Glauben und Verdrängen, die Enttäuschung und die Resignation. Krieg, nicht an der Front, sondern in "rückwärtigen Diensten". Ein Geflecht aus minutiösen Beschreibungen und skizzenhaften Notizen. Tagebuchartig, ohne die übliche Einteilung in Tage, mit wenigen Begegnungen und Überraschungen, aber voll von Konflikten des Alltags, die sich vor dem Hintergrund der geschichtlichen Tragödie des Zweiten Weltkrieg gerdezu banal sind und ohne grössere  Aufregung hingenommen

Die Drachenwand   (Bild: Neumayr)
Die Drachenwand (Bild: Neumayr)

werden. Der zentrale Schauplatz ist ein Dorf am Mondsee, zu Füssen der steilen, Schrecken einflössenden Drachenwand, immer wieder eingehüllt in das Brummen der Bomber, die ihre tödliche Last irgendwo und überall abwerfen können. In Mondsee bleibt es beim Lärm der Flieger, von den anderen Schauplätzen (Wien und Darmstadt) wird in Gedanken (und Briefen) die Not, die Angst und das Leid des Krieges festgehalten.

Weiterlesen hier

13. Juli 2020

 

Medien:

Mein Schloss - Ein Leben für die Tradition

Dokumentarfilm von NZZ Format
Erstaiusstrahlung auf SFR 1: 23. Oktober 2019 um 23.00 Uhr

Wiederholung:                      09. Juli 2020  um 23 Uhr

Die Sendung (Länge 52 Min.) ist noch bis zum 16.Juli .2020 im  Archiv von SRF verfügbar.

Hier der Link oder auf das Bild rechts klicken

"Ein Leben im Schloss: So romantisch die Vorstellung, so wenig hat sie oft mit der Realität zu tun / Enorm teuer: Die Heizrechnungen für die alten Gemäuer sprengen jede Vorstellungs-


kraft / Familie von Tscharner: Schlosserben in Reichenau / Familie Gugelberg: zuhause in Salenegg / Grosse Herausfoderungen: Unterhaltskosten, Renovierungen und Auflagen vom Denkmalschutz / Ein täglicher Kampf um den Erhalt des Familienerbe,"

Links: Ein Ausschnitt auf dem Film (ca.5 Min.) für die Zeit, wenn die ganze Dokumentation (nach dem 16. Juli) nicht mehr verfügbar ist. Die Vollversion des  Dokumen-tarfilm ist als Video hier käuflich zu erwerben.(14.90 CHF) Weiterlesen hier


Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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12. Juli 2020

 

Neueingang Reprints:

 

Der Verlorene Sohn
oder
Der Fürst des Elends

1970, Olms Press Hildesheim New York
Die Originalvorlage befindet sich im Besitz von Klaus Hoffmann, Dresden.

"Ein Nachdruck (Reprint) ist die im Text unveränderte Neuausgabe einer Publikation." (Quelle: wikipedia)

Diese, oft fast schon bibliophilen Ausga-ben dienen vor allem der wissen-schaftlichen Forschung, denn sie sind der originalge-treue Abdruck früherer Ausgaben eines Werks (meist von Erstausgaben). Für Sammlungen sind sie eher zweitrangig, denn Sammler versuchen (wenn immer möglich) ein Original der Publikation zu besitzen (und nicht nur eine "Kopie".

Weiterlesen hier

 

09. Juli 2020

 

Winnetou im Wohnzimmer

Lesungen

 

Das Fan-Magazin Wild-West-Reporter bringt in einer Serie von rund fünfzig Lesungen Karl May in die Wohnstuben, und zwar immer am Samstag, Sonntag, Dienstag, Donnerstag und Freitag beginnt um 19,45 Uhr eine neue Lesung der Karl-May-Stars von den Freilichtbühnen, die - wegen Corona - dieses Jahr nicht spielen können.

"Gestartet ist das Programm am 30. Mai 2020 mit einer Einführung von Dr. Florian Schleburg, 1. Vorsitzender der Karl May Gesellschaft, der einen kurzen Einblick in das Frühwerk Karl Mays gibt. Ab Sonntag den 31. Mai 2020, wird jeweils eine Romanpassage gelesen und auf YouTube und der Website von Wild-West.Reporter hochladen. Zwischendurch gibt es auch "Bonusfolgen", die einen Blick hinter die Kulissen der Sprecherarbeit bietet. Alle Künstler und auch die Karl May Gesell-schaft wirkten kostenlos mit. Ein Like und das Teilen der Beiträge in dwen Social Media sind der Applaus für die Künstler."

Die "Links" zu allen bisherigen Lesungen und natürlich immer auch immer zu den  aktuellen neuen Folgen findet man auch hier auf meiner Website.

Ueber die zum Teil originellen "Corona-Sommerprogramme" der verschiedenen Freilichtbühnen, welche dieses Jahr nicht spielen können, werde ich aktuell auf dieser Seite berichten.

09. Juli 2020

 

Neue Führung im Karl-May-Museum Radebeul

 

Es ist wieder Ruhe eingekehrt im Karl-May-Museum in Radebeul. Eine neue Leitung wurde - nach all dem Karl-May-Getöse - gewählt. Hier die neue Führung.

"Wir begrüßen Dr. Volkmar Kunze als unseren neuen Geschäftsführer (i. d. Mitte). Außerdem freuen wir uns über die Wahl von Robin Leipold zum Museumsdirektor (2. von links)!
Der neue Vorstand der Stiftung setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Volkmar Kunze, ehem. OB von Radebeul und Zeitz (Vorstandsvorsitzender), Dr. Jörg Müller, Erster Bürgermeister der Stadt Radebeul (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, rechts im Bild)
Thomas Grübner, Geschäftsführer der Elbe Leasing GmbH (links im Bild)
Leontine Meijer-van Mensch, Direktorin der Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden, Herrnhut (2. von rechts)"

06. Juli 2020

 

Wortkosmetik statt Verantwortung

oder

So lenkt man von Problemen ab

 

Nicht Winnetou, Sioux oder Mohrenköpfe sind das wahre Problem im heute dokumentierten Rassismus. Es sind die Wahlplakate der SVP, welche die Menschen in Gute und Böse, in weisse und schwarze (Schafe) teilt, eine "gut schweizerische" Partei, die Hass säht gegen alles was "fremd" ist. Es sind die Konzerne, die noch immer Menschen ausbeuten, als Sklaven behandeln und damit Gewinne erzielen.  Es ist die SVP, der eine CO2 Abgabe zu teurer ist. Es sind Konzerne,

welche jeden Schmutz dorthin exportieren, wo sich die Menschen nicht wehren können. Das ist unser schweizerischer Rassismus. nicht der Name von Süsspesen, Glacestengeln oder Milch. Dabei hätten gerade jetzt, wo wichtige Abstimmungen vor der Tür stehen, die sich mit den wirklichen Hintergründen des Rassismus befassen - Rassismus à la Helvetia - Verantwortung zu zeigen. Doch da kneifen sie - und zwar gründlich. Der "gut schweizerische" Wahlkampf steht bevor und die ersten Slogans und Argumente verraten mehr Rassismus als all die Wörter, die aus einem angeblich überholten Bewusstsein ausgemerzt werden. Das Bewusstsein zu ändern ist viel teurer, viel mühsamer, viel verantwortungsvoller als die (lächerliche) Wortkosmetik. Man ändert eben viel lieber Namen und Begriffe, als die Moral.

Ganzer Artikel lesen in Luzerner Zeitung

05. Juli 2020

 

Öffentliches Gedächtnis:

 

Karl May in Jugend- und Kinderbüchern

 

Seit Jahren befasse ich mich mit dem Thema "Karl May im öffentlichen Bewusstsein" und ich habe auch einen Teil meiner Karl-May-Sammlung diesem speziellen (und wichtigen) Thema gewidmet. Es sind vor allem Zeitungsartikel, Zitate, Produkte die Begriffe aus dem Karl-May-Kosmus verwenden etc. Dabei stosse ich immer wieder auf neue Beispiele und Hinweise auf den Mythos den Karl May in seinem Werk geschaffen hat. Heute drei Jugend- oder Kinderbücher, die in ganz unterschielichem Zusammenhang - meist nur sehr kurz - die "Welt" von Karl May ansprechen und aufleben lassen.


  • Ursula Bruns: "Hindernisse für Huberta". Das Buch und die Zitatstelle habe ich hier bereits besprochen.
  • Klaus Schädelin; "Mein Name ist Eugen", In der Schweiz ein Klassiker. Inzwischen bereits in der 31. Auflage (und verfilmt) 
  • Guido Strebel - Rachela und Roy Oppenheim: "Papa Moll hat Geburtstag", 
    Band 8. Geschichte auf Seite 49.

Hier die Textstellen und Bilder in den andern beiden Büchern

04. Juli 2020

 

Fred Lindegger

Bruder des roten Mannes

 

Das abenteuerliche Leben und einmalige
                                              Werk des Indianermalers Peter Rindisbacher
                                              (1806-1834)

1983 Verlag Aare, Solothurn, 184 Seiten
ISBN 3-7260-0204-9

Indianistik - oder eben Bücher und Gegenstände zum Thema Indianer gehören nur am Rand in meine Karl-May-Sammlung, denn sie haben mit Karl May direkt nichts zu tun. Allerdings gehören Schriftseller, aber auch Maler, Abenteurer, Forscher, Zeugen etc., die sich mit der Indianer-Thematik (vor und während der Zeit um Karl May) befasst haben, durchaus in meine Sammlung. Viele von ihnen waren Vorbilder oder Anreger für die Karl-Mays-Indianerwelt. Ich habe kürzlich die dreiteilige Serie im Magazin "Schwezer Jäger" zum Werk des Schweizer Malers Peter Rindisbacher hier vorgestellt. Die Beschäftigung mit ihm hat mich auf dieses Buch von Fred Lindegger gebracht, das erstmals in umfassender Art den "vergessenen" Auswanderer - der jung gestorben ist - in Wort und Bild vorgestellt hat.

Der Bildband zeigt rund hundert Bilder des Malers Peter Rindisbacher, der mit seinen Eltern als Fünfzehnjähriger aus Eggiwil (Kanton Bern) nach Kanada/Amerika aus-gewandert ist und als Autodidakt schon auf der aben-teuerlichen Reise und später in seiner neuen Heimat gezeichnet und gemalt hat und so zum wichtigen Bild-chronisten geworden ist, der schon früh das "wahre Leben" einer Kultur festgehalten hat, die später bei Karl May eine wichtige Rolle spielt. Die Serie im Schweizer Jäger.

Hier die Beiträge, die älter sind als 
zwei Wochen.

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie jederzeit zu finden. (Direktzugang zum Archiv ab März 2019)

29. Juni 2020

 

Bilder der Erinnerung an
Kurt Matthys, Kameramann

gestorben am 21. Juni 2020

 

Wir haben uns lange, fast zwanzig Jahre nicht mehr gesehen. Und schon gar nicht mehr miteinander diskutiert. Du warst Kameramann und Freund, du lebtest von und mit Bildern. Wir hatten oft miteinander über das Bild geredet, nie gestritten und du warst für mich ein wichtiger Seismograf, ob Bilder auch wirklich stimmen. Licht und Farbe, das waren deine Elemente und - Menschlichkeit. Du warst schon damals "alte Schule", als Bilder von der Hektik und vom umgebenden Lärm immer mehr abgelöst wurden.

Eine neue Generation von Gestalterinnen und Gestalter von Bildern hat sich im heranwachsenden Fernsehen (SRF) etabliert. Auch eine neue Generation von Filmjournalisten. Ich gehörte damals zu ihnen und lernte von dir die Achtung und Hoch-achtung gegenüber dem Bild. Mein Schlüsselerlebnis war eine der vielen Ausstellungen, die wir zusammen ins Bild setzten. «Vernissage» hiess damals der wöchentliche, zirka fünfminütige Beitrag in der Regionalsendung «Antenne».

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29. Juni 2020

 

Rettungsanker in Radebeul

 

Man hat ihn ausgeworfen, den Anker zur Rettung des Karl-May-Museums in Radebeul. Am vergangenen Samstag hat er sich - nach einer neunstündigen Sitzung - endlich auf dem Grund festgemacht. Noch liegt er nicht tief und sturmsicher auf dem Grund. Doch er hat endlich Halt bekommen.

Nachdem die Diskussion um das Erbe einer Legende sogar die Schweiz erreicht hat (Kampf um eine Legende), warteten viele - mehr als nur jene der verschwo-renen Karl-May-Gemeinschaft - auf das Resultat der "Krisensitzung" in Radebeul. Gestern Sonntag, gegen Abend dann der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk), dann die Meldung: "Neuanfang für das Karl-May-Museum Radebeul - nach den heftigen Debatten der vergangenen Wochen wurde der Vorstand ausgetauscht." Vieles war noch nicht ganz klar, man wartete auf die offizielle Verlautbarung der verantwortlichen Karl-May-Gremien (Stiftung und Kuratorium). Heute aber liegen die Resultate der schon eher abenteuerlichen "Friedenskonferenz" vor.

Hier die wichtigsten Links zu mehr Informationen:

MDR (Mitteldeutscher Rundfunk): Bericht aus Sachsen

Magazin Karl May&Co.(mit einem Interview mit Florian Schleburg, Vorsitzender der KMG und als Mitglied des Kuratoriums Teilnehmer der bereits "legendären" Sitzung in Radebeul)

MDR-Kultur: Wie das Museum jetzt neustarten will

Weitere Reaktionen und Informationen folgen.

28. Juni 2020

 

Sammlung: Kunstkataloge

 

Olafur Eliasson

Symbiotic Seeing

 

Kunsthaus Zürich
17. Januar - 22. März 2020

Eine Ausstellung, die zum grossen Teil der Corona-Krise zum Opfer gefallen ist (Lockdown 27. April 2020). Der dänische Künstler, der heute in Berlin lebt, ist inter-national in der Kunstszene bekannt und gefragt, doch - weil Ausstellungen seiner Kunst sehr aufwändig sind - für Kunst-museen kein Blockbuster. Umso verdienst-voller und interessanter ist die grosse Präsentation im Kunsthaus Zürich.

Olafur Eliasson (*1967), "Eliassons Kunst übersetzt komplexe theoretische Überlegungen in räumliche Werke, die Menschen nicht nur rational ansprechen, sondern auch emotional berühren und körperlich bewegen. (Quelle; Kunsthaus Zürich)

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14. Juni 2020

 

Jubiläum:
3000 Mal "Bild des Tages"

23. Juni 2020

 

Öffentliches Bewusstsein:

 

Ursula Bruns

Hindernisse für Huberta

 

Herder Verlag, Freiburg im Breisgau. 10. Auflage - 1966

Erstauflage 1950? - Erstlingswerk von Ursula Bruns

"Im Grunde begann alles mit Phantasie, Gedächtnis und produktiver Neugier. Genauer gesagt: 1949 unterhielt ich mich mit dem großen alten Mann der deutschen Reiterei, Gustav Rau, über einen Plan zu einem neuen Buch. Er hatte meinen Erstling, „Hindernisse für Huberta", kenntnisreich und sehr begeistert besprochen ... ")Zitat: Taunusreier, 2016)

 

Ursula Bruns (1922-2016)

Expertin für Pferde und Reitmethoden. Seit den 50er Jahren schrieb sie Sach- und Jugendbücher rund ums Pferd Daneben heitere Romane und Erzäh-lungen, die es teils auf hohe Auflagen brachten.  Ihre Immenhof-Saga wurde durch die Verfilmung ein Jugendbuch-Klassiker. In ihrem Erstlingswerk "Hindernisse für Huberta" wird Karl May und sein "Hatatitla" (das Pferd von Old Shatterhand zitiert. Weiterlesen hier

24. Juni 2020

 

Schweizer Jäger:

 

Peter Rindisbacher,

der Indianermaler aus dem Emmental


Nein, ich bin nicht unter die Jäger geegangen und in Zukunft wird hier kaum mehr eine Ausgabe der Zeitschrift "Schweizer Jäger" vorgestellt. Es sei denn, es erscheint wieder ein Beitrag übee Indianer oder gar über Karl May.

In einer dreiteiligen Serie im "Schweizer Jäger" (Nr. 2, 3 und 4 Jahrgang 2020)  werden das Leben und die Bilder des Malers Peter Rindisbacher aus dem Emmental (CH) beleuchtet. Der Autor Klaus Böhme hat das Leben des Aus-wanderers nach Amerika nachgezeichnet und in vielen Bildern dokumentiert. Peter Rindisbacher ist weit weniger bekannt als Karl Bodmer (1809-93), der das Leben der Indianer auf Forschungsreisen Dokumentiert hat. Den ersten Teil der Serie habe ich bereits vorgestellt, jetzt diese einmalige Serie komplett. Hier weiterlesen

27. Juni 2020

 

Aufgeschnappt im Tages Anzeigeer vom
27. Juni 2020

 

Kampf um eine Legende

von Antonie Ritzschel

 

Was kaum jemand für möglich gehaalten hat, ist eingetreten. Karl May ist in der Schweiz angekommen. Zwar war er - der Schriftsteller selber - einst dreimal in der Schweiz. Doch das ist weit über hundert Jahre her. 1893 zum ersten Mal, zusammen mit seinem Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld und ihren Frauen. Zum dritten und letzten Mal - elf Jahre vor

seinem Tod - um das Buch "Et in terra pax" auf der Rigi fertig zu schreibenl Vor einem Jahr wurde das dreijährige Experiment eines Karl-May-Festspiels in Engelberg  (Bild links) abgebrochen. Zuwenig Zuschauer, Konkurs. Von den Schweizer Medien fast ganz übergangen. Karl May hat in der Schweiz einen schweren Stand, seine Figuren kommen partout  nicht gegen Heidi, Wilhelm Tell und Co. an. Erst jetzt, wo in Radebeul, im einstigen Zuhause von Karl May der Teufel los ist, kann auch der Zürcher Tages-Anzeger nicht einfach achtlos vorbeigehen.Hier weiterlesen

20. Juni 2020

 

Winnetou im Wohnzimmer

Die Serie "Videolesung mit Karl-May-Stars" auf der Fan-Website von "Wild-West-Reporter" geht weiter. Nun sind weitere Lesungen online. Hier geht es zu allen bisher veröffentlichten Lesungen.

Jeden Tag - mit Ausnahme von Montag und Mittwoch - ab 19.45 eine neue Lesung auf
Wild-West-Reporter