Freuden und Leiden eines Sammlers

15. April 2021

 

Zugang zum Archiv

 

Seit Jahren ist der Zugang zum Archiv meiner Website suboptimal, das heisst kompliziert und unvollständig. Deshalb
                                        habe ich seit April 2019 einen einfacheren (geordneten) Zugang geschaffen. Alle Beiträge ab diesem Datum sind direkt über dieses Archivverzeichnis zu erreichen.  Im Menü (rechts) über Archiv Direktzugang ab April 2019. Auf dieser Seite sind alle Beiträge nach Rubriken aufgelistet (alphabetisch) und mit direktem Link in die Archivschubladen versehen (antippen!). Die Suche mit Stichworten kann dann via CTRL+F (Suchfunktion) erfolgen. Im Augenblick sind immerhin 312 Texte (mit Bildern) so abgelegt.7

05. April 2021

 

In eigener Sache:

 
Plääästic

von Peter Züllig

 

 Eine Plastikhülle, noch eine Plastikhülle, und noch eine, und noch eine, noch eine… Ich bin am Kochen, gerade daran die Zutaten zu bereit. Das grösste Problem zuerst: Plastik. Auf dem Tisch ein Haufen von Plastik. Weit grösser als das, was ich zum Kochen brauche. Plastikmüll, der zu entsorgen ist. Aber wie? Weg in den Kehricht? Da und dort – leider nur in wenigen Gemeinden – wird auch Plastik getrennt und getrennt entsorgt. Seit meine Gemeinde – zwar widerwillig  und aufwändig – auch spezielle Entsorgungssäcke für Plastik anbietet, trenne ich im Haushalt nicht nur Grünzeug, Glas, Papier und Karton, sondern auch Plastik. Die Erfahrung: umwerfend. Während sich der Kehrichtsack kaum füllt, überquillt der Plastiksack unglaublich schnell. Verhältnis: bald einmal eins zu zehn. In der Zeit von Corona exponentiell steigend (Hygiene!). Warum wird nicht mehr getrennt entsorgt? Die Antwort (wie aus der Maschine geschossen): rentiert nicht, zu aufwändig, zu wenig wirtschaftlich. Sogar die Greenpeace Krieger ketten sich lieber effekthaschend und publikumswirksam irgendwo an, als dass sie ein alltägliches Problem, das uns alle betrifft (Mensch und Tier), ernsthaft angehen. Im Gegenteil: sie weisen darauf hin, «dass Plastikrecycling erstaunlich ineffizient sei und in der CO2 Bilanz kaum zu Buche schlage.» Wo nur noch Bilanzen und Rentabilität massgebende Kriterien sind, um für die Umwelt zu sorgen, verlieren Mensch und Tier immer mehr Lebensraum und bezahlen mit ihrer Gesundheit und dem Wohlsein. Wo Welt zu einem berechenbaren Produkt degeneriert und Schäden an Leben einer errechenbaren Grössen, da wird nur noch nach wirtschaftlichen Kriterien gehandelt.  Das Reduzieren von Schäden muss sich lohnen, rechnen oder – noch weit häufiger – politisch ausbezahlen.  (296)

Die bisher hier veröffentlichten Kolumnen

15. April 2021

  

 

Direkt zum "Bild des Tages"

 

12. April 2021

Neueingang in der Karl-May-Sammlung

Au Gré de la Tourmente
(Der Ehri / Der Kiang-Lu),
Frankreich


15. April 2021

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz Wermuth

Weinauktion
Collection 13

 

Endlich kann ich die Beobachtung und Berichterstattung der vier bedeutenden Anbieter in Zürich wieder aufnehmen, in der Hoffnung, es sind bald wieder Präsenzauktionen im grösseren Rahmen möglich. Seit rund zwanzig Jahren beobachte, vergleiche und kommentiere ich den Wein-Auktionsmarkt, im Wissen und in der festen Überzeugung, dass sich nur so Trends und Entwicklungen im Bereich Wein frühzeitig erkennen lassen.

Beim Wein geht es nicht nur um einen (bedeutenden) Markt, sondern - bei einem bestimmten Segment - auch um die Bedeutung für "Sammler". Natürlich gibt es die "Sammler", die mit dem Produkt Wein "spekulieren" (d.h. Kaufen und Ver-kaufen), natürlich gibt es die Händler, die auch "alte" Weine (Jahrgänge, Kultweine, Prestigeweine etc.) anbieten (und dafür auf Auktionen einkaufen). In meinen Auktions-berichten wende ich mich vor allem an die "kleinen" Sammler, welche ihre Sammlung hüten und pflegen (und vor allem immer wieder ergänzen). Sie sind besonders auf "Trendinformationen" angewiesen, denn kaum ein Sammelgebiet ist von so vielen Faktoren (Markt, internationale Entwick-lungen, Ernte, Mode etc.) wie eine gepflegte Weinsammlung. Corona hat auch den Wleinmarkt tüchtig durch-einander geschüttelt, so dass erste Einschätzungen (für Sammler) - nach dem  Höhepunkt der Krise - besonders gefragt sind.

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08. April 2021

 

Sammlerecke

 

Die "Sammlerecke" erscheint etwa einmal in der Woche.
Sie beleuchtet Probleme, Hinweise, Beurteilungen, Erfahrungen, Tipps etc. im Bereich des Sammelns.

Heute:

Autograph (Sie gehören - je nach Seltenheit - zu den begehrtesten Trouvaillen.
Autograph (Sie gehören - je nach Seltenheit - zu den begehrtesten Trouvaillen.

Trouvaillen  (010)

Eine Sammlung ist nicht einfach eine Anhäufung bestimmter "Exponaten", sondern eine - nach bestimmten Kriterien errichtete Dokumentation, sehr oft mit historischem Wert und einem grossen (meist subjektiven Anteil an Erin-  nerungen).)Es gibt also kaum eine Wertliste - vor allem keine aktualisierte. Zwar wird heute vieles in Internet-Auktionen "ver-marktet", Dinge, die einst im Trödlerladen, auf Flohmärkten oder in Antiquariaten zu finden war. In den meisten Fällen ist es dann der erzielte Preis, der so etwas wie eine "Wertordnung" möglich macht. Eine Wertordnung, die weitgehend von der Nachfrage (und damit auch von der "Mode" abhängig ist. Die SammlerInnen haben meist ganz andere Kriterien bei ihren Prioritäten: allen voran die Trouvaillen oder eben die "Fundstücke".

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15. April 2021

 

 

Das Neuste zuerst

13. April 2021

 

Karl-May-Museum

 

Kriegsbeil begraben

Der Skalp der Ojibwa-Indianer im Museum Radebeul  (Bild:dpa)
Der Skalp der Ojibwa-Indianer im Museum Radebeul (Bild:dpa)

"Nach jahrelangen Untersuchungen ist ein Skalp aus dem Karl-May-Museum in Radebeul an den US-Generalkonsul in Leipzig übergeben worden. Er nahm das umstrittene Stück am Montag zusammen mit dem Kulturattaché der US-Botschaft entgegen, wie das sächsische Kulturministerium mitteilte. Das Kuratorium der Karl-May-Stiftung habe der Rückführung des menschlichen Überrests zugestimmt." (Quelle: mdr)

"Die Regierung der Vereinigten Staaten, vertreten durch das US-Außenministerium, erhält die menschlichen Überreste als Verwahrerin im Namen des Sault Ste. Marie Tribe of Chippewa Indians. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch nahm als Vertreterin der Sächsischen Staatsregierung an der Übergabe teil. Während der Übergabe wurde das aktive Zusammenwirken mit der Sächsischen Staatsregierung, dem Auswärtigen Amt, der Botschaft sowie dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika betont." (Quelle: Leipziger Zeitung)

10. April 2021

 

Buchempfehlung:

 

Heide Kleffner
Matthias Meisner (HG.)

 

"Fehlender Mindestabstand"

Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde

Über Bücher schreibe ich hier oft und gern. Aber immer erst, wenn ich sie gelesen habe. Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen, zumindest nicht seriös, reflektierend und subjektiv beurteilend. Es liegt ja auch erst seit zwei Tagen auf meinem Pult. Gestern Nacht konnte ich nicht schlafen und tat das, was ich oft tue: querlesen. Weil mich der Inhalt so bewegt hat, dass ich anschliessend noch schlechter schlief, stelle ich es schon jetzt hier auf die Website, in der Überzeugung, dass eine Verzögerung der Verbreitung des Inhalts schlicht nicht zu verantworten. Es gibt zwei weitere, ganz persönliche Gründe, warum ich mein "Prinzip" de "Gelesen" für einmal durch-breche. Vor einiger Zeit habe ich mich im Bereich "Gesundheit" (zwar nicht enthusi-astisch), wenig aktiv, aber doch überzeugt einer Bewegung angeschlos-sen. Und plötzlich sah ich mich aber inmitten wirrer "Verschwörungstheorien", die nichts mit dem ursprünglichen, konkreten Anliegen zu tun haben. Schlimmer noch: ich wähnte mich in einer Ecke der "rechten" und "ganz rechten Politik". Fluchtartig habe ich diese Szenerie "der Netzwerke von Demokratiefeinden" verlassen (bevölkert von Menschen, die dauernd von "Freiheit, Selbstbestimmung und Zwang" sprechen). Der andere Grund, das Buch - allein aufgrund des Querlesens und glaubwürdigen Empfehlungen - hier wärmstens zu empfehlen, ist eine Meldung in der Tagespresse. "Jeder 10te in der Schweiz glaubt an Verschwörungstheorien."

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Bild des Tages 15. April 2021 (Bild 3304)

15. April 2021 - Botschafter des Sommers, trotz Winterkälte
15. April 2021 - Botschafter des Sommers, trotz Winterkälte

Seit acht Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

14. April 2021

 

Markus Balmer  (Fotograf. Kamera, Regie, ehem. SRF, Basel)
"...Wasserfarben..."

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischn täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Sammlung:
Übersicht "Santons"

 

 

Link zu den vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

17.01.2021 Sammeln:

         Ansichtskarten

15.01.2021 Echo:

         Nachlese auf Krimi von B.Gerber

21.01.2021 Semmelbilder:

         Karl May auf Reisen nd Abenteuern

03,01.2021 Karl May Sammlung:

         Sammelbilder

11.01.2021 Weingeflüster:

         Wein als Geldanlage

15.01,2021 Karl-May-Literatur:

         Pastiche-Romane

01.01.2021 Echo:

         Zum Tod von Hans Weiss

13.01.2021 Gelesen:

         "Raclette chinooise"

         Wein des Tages

Diese kleine Rubrik fällt in Zukunft aus. Einige der zitierten Weinfreunde haben sich daran gestört, dass sie auf dieser Website erwähnt und ihre Tipps (nur positive) anderen Sammlern zugänglich gemacht wurden. Schade! Doch die kleine Dienstleistung kostete mir viel Zeit und bedeutete oft auch grossen Aufwand (fehlende Angaben, falsche Zuordnung, ungenaue Bezeichnungen etc.). Es wurden immerhin bisher etwa 1'000 Weine "vorgestellt". Ich - und wohl auch die Nutzer - sind allen dankbar für die  vielen und guten Tipps.

Peter Züllig, Sammler und Weinfreund.

 

Hier meine Erklärung zu Sinn und Zweck der Rubrik "Wein des Tages".


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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07. April 2021

 

Abgesagt!

Festspiele in Bad Segeberg

 

Beitra NDR zus Situation der Karl-May-Spiele
Beitra NDR zus Situation der Karl-May-Spiele

"Statt der Karl-May-Spiele soll es in der Kalkbergarena im Sommer ein Ersatzprogramm geben. Mit kleineren Veranstaltungen will die Geschäftsführung den finanziellen Verlust zumindest ein bisschen kompensieren. "

Diese aktuelle Information in einem Beitrag des NDR-Magazins (Schleswwig-Holstein) .. Dieser Beitrag (auf das Bild rechts klicken) ist noch bin 17. April verfügbar. Nachher aus rechtlichen Gründen gesperrt

  • Anhaltende Corona-Krise lässt Spielbetrieb am Kalkberg nicht zu
  • Geschäftsführerin Ute Thienel: „Das Risiko wäre einfach viel zu gross“
  • Alexander Klaws reitet auch im nächsten Jahr als Winnetou
  • Sascha Hehn und Katy Karrenbauer bleiben die Gaststars

"Freunde der Karl-May-Spiele müssen sich noch ein weiteres Jahr gedulden. Das neue Abenteuer „Der Ölprinz“ kann aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie erst 2022 gezeigt werden. Das gab Geschäftsführerin Ute Thienel in Bad Segeberg bekannt. „Wir hatten gehofft, dass Winnetou in diesem Sommer zurückkehren kann, aber leider ist das nicht möglich“, bedauert Ute Thienel. „Das Risiko wäre einfach viel zu gross.“ Durch die voranschreitenden Impfungen könne man auf ein Abflauen der Pandemie hoffen. „In ein paar Monaten werden wir alle geimpft sein, aber für die Karl-May-Spiele 2021 kommt diese Entwicklung zu spät.“ Daher habe der Aufsichtsrat der Kalkberg GmbH unter Vorsitz von Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld schweren Herzens entschieden, den Spielbetrieb erst im Juni 2022 neu zu starten."

30. März 2021

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

kunst der vorzeit

 

Felsbilder der Frobenius-Exeditionen 
                                               Ausstellung Museum Rietberg, Zürich
                                               vom 12. März bis 11. Juli 2021

Herausgegeben von: Karl -Heinz Kohl, Rirchard Kuba, Hélène Ivanoff

280 Seiten, ISBN 978-3-7913-7884

"Die 120, teilweise meterlangen Werke, die getreue Abmalungen von Original-bildern sind, waren dem hiessigen Publi-kum wie ein Fenster zurück zu den Zeiten ihrer Urahnen und deren bildnerischer Darstellung. Durch die Bildkopien der Frobenius-Expeditionen wurde diese Kunst der Vorzeit überhaupt erst transport-, druck- und ausstellungsfähig. Fast noch bemerkenswerter ist heute aber, dass diese vorwiegend von Künstlerinnen angefertigten Kopien in vielen Fällen zu veritablen Originalen geworden sind, da viele der Vorlagen unterdessen unwiederbringlich zerstört und verloren sind." (NZZ13.03.2021)  (Weiterlesen hier)

In einer erweiterten Übernahme vom Frobenius-Institut zeigt das Museum Rietberg die Ausstellung «Kunst der Vorzeit – Felsbilder der Frobenius-Expeditionen», nachdem sie bereits mit grossem Erfolg im Berliner Martin-Gropius-Bau und dem Museo Nacional de Antropología in Mexiko City zu sehen war. Film produziert von Albert Lutz

Annett Bhagwati:   Vorwort und Dank  (S.8)

Karl-Heinz Kohl:    Einleitung  (S.12)

Südliches Afrika 1928-1930  (S.18)

Entstehungsgeschichte  (S.52)

Richard Kuba:       Aus Wüsten und Höhlen in die

                           Metropolen: Die Felsbildexpeditionen
                           von Lo Frobenius  (S,54)

Janos Kubassek:  Laszlo Almasy: Reisebegleiter des

                           deutschen Ethnologen Leo Frobenius

                           (S.70)

Gisela Stappert:    Die Kunst des Kopierens  (S.72)

Gisela Stappert:    Zeichenkünstler: Die Malöerinnen und

                           Maler der Felsbildexpeditionen von

                           1913 bis 1930  (S.79)

Elisabeth Krebs:   Felsbilder Kopieren  (S.100)

Bernhard Steck:    Leo Frobenius und Bilderrätsel der
                           (S. 102)     


10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassen von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln. Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

29. Dezember 2020

 

Publikation:

Kunst in Schweizer Verkehrskreiseln

auf www.swissinfo.ch

 

Für einmal eine Publikation zum Thema Verkehrskreisel, die allerdings bereits vor gut zwei Jahren auf swissinfo.ch erschienen ist. Meine älteste Rubrik auf dieser Website ist etwas "lahm" geworden, Corona geschuldet Die stark eingeschränkte Mobilität verunmöglicht das eigene entdecken von Kreiseln und vor allem da eigene Fotografieren.

"Steinmandli" in Andermatt. Künstler Hugo Rondinone. (Foto: Keystone/Urs Flüeler)
"Steinmandli" in Andermatt. Künstler Hugo Rondinone. (Foto: Keystone/Urs Flüeler)

Es ist aber mein Anliegen, Bilder von möglichst vielen Kreisel selber zu machen und eigene Recherchen anzustellen. Wenn es nicht anders geht, übernehme ich aber auch Bilder und Texte aus Publikationen. Und diese sind deutlich häufiger geworden: "Früher wurde das Dorfzentrum oder die Strasse, die in eine Stadt führte, mit einer alten Eiche oder einem Steinblock markiert. Heute stehen dort häufig Verkehrskreisel. In der Schweiz werden sie mit origineller Kunst gefüllt, was allerdings teuer und manchmal umstritten ist", schreibt Helen James in ihrem Artikel auf Swissinfo (SWI). Der Artikel enthält auch eine Serie von 14 Bildern auffälliger Verkehrskreisel in der Schweiz.

Weiterlesen hier

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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Foto:Siegfried Kettling "Eseleien"
Foto:Siegfried Kettling "Eseleien"

31. März 2021

 

Aufgeschnappt auf Facebook (gefunden bei:
Heinrich Von Mansbach am 28.März 2021

 

Oxford: Ist klassische Musik kolonialistisch?

Universität will Mozart und
                                         Beethoven einschränken  (Quelle: Stern)

Kommentare auf Facebook:

"Durch Mozart und Beethoven werden rassistische Ideen der weißen Vorherrschaft verbreitet. Sagen Professoren an der Uni #Oxford. Schade, dass sogar ehemalige Eliteunis inzwi-schen zu Irrenhäusern geworden sind.""Alle Menschen werden Brüder" ist ja auch der Inbegriff des Bösen."
"Ich finde es schade, wie gesellschaftlich wichtige Anliegen wie der Kampf gegen Rassismus von solchen Theorien ad absurdum geführt werden."

"Absurde Verschwörungen haben gerade Hochkonjunktur. Da sind wohl Geistesfürze durch die Kuppel geflogen.

31. März 2021

 

May-nungen
Karl May Club Österreich
Nummer 15 / 2021

 

In Coronazeiten, wo das "Club- oder Vereinsgeschehen" praktisch lahmgelegt ist, bekommt die interne Kommunikation eine ganz andere - viel grössere - Bedeutung. Währen die einen - zum Beispiel die Karl-May-Freunde Münsterland - vor allem auf ihren Facebookblog setzen, geht es bei den Wienern etwas weniger hektisch zu und her, aber nicht weniger interessant. Durch die klaren Strukturen in ihren "Vereinsnachrichten" wird doch recht gut und einigermassen umfassend informiert.  Weiterlesen hier,

20.März 2021

 

Der SVP ins "Vergissmeinnicht" geschrieben

     Die unmögliche Tatsache

       Christian Morgenstern (1871-1914)

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Strassenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

 

"Wie war" (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
"möglich, wie dies Unglück, ja -: dass es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, - kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht ?"

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!


                                                           Für alle, die das Klein-

Anlass für den Eintrag  im               gedruckte nicht mehr lesen Gästebuch der SVP                          können:                                   

Und er kommt zu dem Ergebnis:
"Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil", so schliesst er messerscharf,
"nicht sein kann, was nicht sein darf."



19. März 2021

 

Gastkommentar

 

Corona-Pandemie:
Massnahmen-Streit, Corona-Politik, Covid-19-Erkrankung
                                    
von Peter Flubacher

Unser "Philosoph" hat sich mit der Corona-Situation beschäftigt. Seine Gedanken in einer Folge von vier Beiträgen. Heute vierter und letzter Teil:

Das Impf-Egoisten-Paradoxon

Die Kritik an der Impfstoffbeschaffung ist nicht angebracht, denn man weiss erst heute welcher Hersteller die Zulassung erreicht, das konnte man vor 6 Monaten noch nicht wissen. Zudem zeigt sie den National-Egoismus auf, denn jede Impfdosis, die hier verfügbar ist, fehlt in einem anderen Land. Auch sagt die bestellte Menge noch nichts über die frühzeitige Verfügbarkeit aus.

Sind Menschen in einem Land wertvoller als in einem anderen Land, dass sie früher geschützt werden müssen? Sollte nicht das Gesundheitspersonal, welches die Covid-19-Kranken pflegen muss, weltweit zuerst geimpft werden? (Rechts Zeitungsausschnitt Tagblatt)

Weiterlesen hier

 (Foto: imago images/Michael Matthey)
(Foto: imago images/Michael Matthey)

Ab 16. März ist das Karl May Museum Radebeul wieder geöffnet. Nach über vier Monaten werden die Villa Shatterhand, die Villa Bärenfett und der Museumspark unter Auflagen für kleine und grosse  Gäste wieder zugänglich sein.

Allerdings gibt es Einschränkungen, die zu beachten sind:

    Terminbuchung bis am Vortag.

     Verkürzte Öffnungszeiten vom 10:00
     bis 16:00 Uhr.

     Maximale Anzahl an Besucherinnen und Besuchern (30)

     Mindestabstand auf dem gesamten Museumsgelände 

     Maskenpflicht

     Hygienemassnahmen sind verstärkt

     Gruppenführungen und Veranstaltungen fallen aus

     Besuche von Familien und kleinen Gruppen bis 10 Personen sind möglich,

22. März 2021

 

KMG - Nachrichten

Mitteilung der Karl-May-Gesellschaft

Nr. 207 - 1. Quartal - März 2021 - 53. Jahrgang

Zu den Neueingängen meiner Karl-May-Sammlung gehören immer auch die beiden Publikationen der KMG (Karl-May-Gesellschaft). Auch wenn sie "nur" viermal im Jahr erscheinen, so sind sie doch die wichtigsten Informationsquellen - nicht nur für die "Karl-May-Freunde", auch - für die
Sammler. Ich publiziere deshalb hier seit Jahren das Inhaltsverzeichnis der jeweils aktuellen Publikation. Hier geht es zum Verzeichnis.

Die "KMG-Nachrichten" vermelden eine deutliche Aufrüstung im Internet-Auftritt. Auf ihrer Website ist jetzt ein "zeitgemässes Mitgliederportal" zu finden, das exklusiv den Mitgliedern zur Verfügung steht. Dadurch können Informationen jederzeit kurzfristig aktualisiert und breiter diskutiert werden. Dafür stehen auch Diskussionsforen zur Verfügung. Dies ist ein zusätzlicher Anreiz der Gesellschaft (KMG) beizutreten. Die literarische Gesellschaft ist nämlich längst kein "Altherrenverein" mehr. Hier anmelden.

08. Februar 2021

 

Klaus Funke

 

"Die Geistesbrüder"
Roman einer Künstlerfreundschaft Karl May und Sascha Schneider

 

2013, Husum Druck- und Verlagsgesellschaft

428 Seiten, ISBN 978--8976-651-7

Mit einem Nachwort von Dr. Albrecht Götz von Olenhusen

Keine Lust- schon eher eine Fachliteratur und doch kein Fachbuch im üblichen Sinn. Etwas, das man lesen muss, aber doch nur schwer lesen kann. Zumindest ist es mir so ergangen. Eine "Biographie romancée". Nach der Definition etwa: *Eine fiktionalisierte Biographie als literarisches Genre, in dem das Leben eines historischen Charakters auf romantische Weise erzählt wird" (Quelle: Wikipédia). Für alle, welche in der Karl-May-Welt nicht so bewandert sind: Sascha Schneider (1870-1927) war ein Maler, Bildhauer und Professor an der Kunst-akademie in Weimar. Im Jahr 1903 lernte er Karl May kennen und erhielt vom Schriftsteller den Auftrag ein grosses Wandbild für den Empfangssalon in der Villa Shatterhand zu gestalten. Später setzte sich Karl May gegenüber seinem Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld durch, alle seine Erzählungen mit neuen symbolistischen Deckelbildern von Sascha Schneider gestalten zu lassen. Weiterlesen hier

05. März 2021

 

Aufgschnappt auf dem Online-Wissenschaftsportal "Spektrum" am 3. März 2021 von Christiane Gelitz.

 

Warum Menschen an einem  Irrglauben festhalten

"Spektrum"   © FYMStudio / Getty Images / iStock (Ausschnitt)
"Spektrum" © FYMStudio / Getty Images / iStock (Ausschnitt)

"Ob es um die Klimakrise geht, um die Existenz des Coronavirus oder ums eigene Privatleben: Manche wollen einfach nicht wahrhaben, was längst erwiesen ist. Das hat weniger sachliche als psycholo-gische Gründe."

Im Augenblick wird viel darüber diskutiert (und geschrieben), warum Verschwörungs-theorien - sie mögen noch so wirr sein - so grossen Zuspruch haben.

"Mit Bildung oder Denkvermögen hat das nur wenig zu tun, wie zwei neue Studien zeigen. Vielmehr mit »motivated reasoning«, dem Festhalten an erwünschten, wenn auch nachweislich falschen Annahmen. Anders gesagt: Wenn jemand eine Ansicht vertritt, die mit den Fakten unvereinbar ist, dann nicht aus sachlichen, sondern aus persönlichen Gründen."  Den ganzen Artikel hier lesen.

Hier die Beiträge, die älter sind als 
zwei Wochen.

 

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28. Februar 2021

 

Das Imperium schlägt zurück!

 

Christian Morgenstern (1871-1914) hat in seinem Gedicht "Die unmögliche Tatsache" auf den Punkt gebracht, was soeben in Bordeaux am Gericht passiert ist: "Und er kommt zu dem Ergebnis: nur ein Traum war das Erlebnis. Weil, so schliesst er messerscharf nicht sein kann, was nicht sein darf." Und das kostet - laut erstem Gerichtsurteil - der Winzertochter und Aktivistin Valéry Murat 125'000 € Busse, weil sie

© Thibaud MORITZ
© Thibaud MORITZ

Pestizid-Rückstände in Bordeaux-Weinen angeprangert hat. In der Trump Ära hat man - was Morgenstern poetisch  ausge-drückt hat - als "alternative Fakten" bezeichnet. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein!
Erinnerungen steigen hoch. Wie lange hat Bordeaux hartnäckig geleugnet, dass im Bordelais das aufkommende "Wunder-gerät", den Konzentrator (Umkehrosmose) in grossem Stil eingesetzt wird. Dabei habe ich - schon in den achtziger Jahren - die (damals noch grösseren) Geräte in den Kellern der berühmten Château gesehen und immer wieder nachgefragt. Antwort: "Nein, nein, nein... das gibt e in Bordeaux nicht!!!"

Weiterlesen hier

03. Februar 2021

 

Neueingang:

 

Karl May & Co  Nr. 163 - 1/21

Das Karl-May-Magazin

 

Das erste Heft des Karl-May-Magazins im noch jungen 2021 ist da. Wie immer mache ich eine Liste der Themen des Hefts hier auf Sammlerfreak. Diesmal möchte ich auf


ein Interview besonders hinweisen, das ich mit Spannung erwartet und gelesen habe: "Es ist wichtig, einen Diskurs zu führen“, sagt das neue Führungsduo von Karl-May-Museum und Karl-May-Stiftung.  Robin Leipold (Wissenschaftlicher Direktor des Karl-May-Museums und ehrenamtlicher Geschäftsführer der Karl-May-Stiftung) und Volkmar Kunze (Geschäftsführer des Karl-May-Museums und Vorstandsvorsitzender der Karl-May-Stiftung) haben die schwie-rige Aufgabe eines "Neuanfangs" in Radebeul angepackt nun erstmals aus-führlich Auskunft.

Unbedingt Lesen auf den Seiten 27- 35

Titelbild (rechts): "Winnetou" Alexander Klaws und Showmasterlegende Thomas Gottschalk als Blutsbrüder im Westerwald.
Die Themen:

Rolf Dermem:  "Die Kurden würden          
                       unbezwinglich sein, wären sie vereint"  (S.14)

Weiterlesen hier

27. Februar 2021

 

Jean-Luc Bannalec

 

"Bretonische Geheimnisse"

  Kommissar Dupins siebter Fall

 

2018, Verlag Kiepenheuer & Witsch

Softcover, 394 Seiten, ISBN 987-3-462-05422-4

Da stand ich - es mögen fast dreissig Jahre her sein - im Wald von Brocéliande, ganz in der Nähe von Merlins Grab, an der

Quelle von Barenton mit dem Brunnen der  Jugend  (La Fontaine de Juvence) und war bitter enttäuscht, dass dieser geheimnis-volle Ort der Arthussage so gewöhnlich, sp unscheinbar war. Nach der Lektüre von Jean-Luc Bannalecs "Bretonische Geheimnisse" bekam er wieder  jene Strahlkraft, die er in der Sagenwelt hat. Jetzt im siebten Fall von Kommissar  Dupins. Damit ist auch schon gesagt, um was es dabei geht. Um einen Kriminalfall, in der Bretagne, den Kommissar Dupin, die Romanfigur des deutschen "Literatur-wissenschaftlers, Lektors, Verlegers, Autors, Publizisten und Fotografen" mit Bravour gelöst hat. Es ist der siebte von bisher neun "Fällen", die es nicht nur in neuen Bücher zu lesen, sondern auch am Fernsehen -  ausgestrahlt von der ARD - zu sehen gibt. Weiterlesen hier.

24. Februar 2021

 

Sammlungen:

 

Santons

 

"Santons" (Kleine Heilige) sind provenzalische Krippenfiguren aus Ton. Jedes Jahr treten sie zur Weihnachtszeit in allen Dörfern Südfrankreichs und in vielen Stuben auf, meist in einem für die Provence typischen Dekor, mit Häusern und Dorfplatz, Kirche, Gassen und Brunnen, umsäumt von der Garrigue, Olivengärten und Lavendelfeldern. Eine Miniaturprovence. 

Neben den Figuren der Geburtsszene stellen Santons Einwohner eines Dorfes dar. In einheimischer Tracht und in traditionellen Berufskleidern  vermitteln sie einen Einblick in das frühere Dorfleben. Jedes Jahr bevölkerten sie auch meine grosse provenzalischen Weihnachtkrippe, die ich etwa zwanzig Jahre lang erstellt habe. Jetzt werden die Santons in Kisten aufbewahrt und


kommen kaum mehr ans Tages- oder Kerzenlicht. Da sie ihre ursprüngliche Funktion weitgehend verloren haben, bin ich daran, sie zu registrieren, zu ordnen und zu dokumentieren (wie ich das mit allen meinen Sammlungen mache). Um sie trotzdem der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stelle ich sie (als Sammlerfreak) hier vor. Etwa 300 Santons sind fotografiert und gelistet. Es folgen - im Laufe der Zeit - noch genauere Angaben. Hier geht es zu den Fotos der einzelnen Figuren.

25. Februar 2020

 

Kultur in Corona-Zeiten:

 

Opernhaus Zürich

Live-Aufzeichnung der Premiere
"Orphée und Euridice"

Nicht nur die Wirtschaft auch viele Formen der Kultur (und Menschen, welche Kultur über alles lieben), leiden unter den Corona-Restriktionen. Das Opernhaus Zürich schrieb: "Als grösster Arbeitgeber der Schweizer Kulturbranche bleibt uns leider keine Wahl als den Betrieb zu schliessen und ab sofort Kurzarbeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beantragen. Als Teil der Gesellschaft sehen wir natürlich unsere

Verpflichtung, zur Eindämmung der Pandemie beizutragen."

Hier - als Appetitanreger - der Träiler der Neuinszierung von "Orpheus und Eurydike"


Kultur als geistige, künstlerische, gestaltende Leistung umfasst auch das Verhalten in Zeiten der Pandemie. Kultur ist also das genau das Gegenteil von dem, was Corona-leugner, Impfgegner, Maskenverweigerer, Verschwörungstheortiker tun. Politiker, die von Diktatur sprechen, wenn es darum geht, Menschen zu schützen, Leid zu vermindern, eine tödliche Gefahr zu bannen. sind in die Zeiten der Barbarei zurückgefallen. 

Hier geht es zur kulturellen Alternative des Opernauses.

18, Februar 2021

 

Symposium 2021 in Freiburg  i.Br.
"Die Indianer kommen!"

 

Abgesagt!

Die Indianer wollen einfach nicht nach Freiburg kommen - oder sie dürfen nicht! Corona hat sie ausgebremst. Zum zweiten Mal. Schon vor einem Jahr musste das 7. Karl-May-Symposium abgesagt werden, Michael Rudloff, der Leiter des Freundes-kreises schrieb: "Anfang Januar (zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses der „Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft“) hegten wir noch die Hoffnung, dass sich die Lage derart verbessert, dass das Symposium unter Beachtung diverser Auflagen durchgeführt werden könnte. Daher werden die im kommenden März erscheinenden „Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft“ zwar noch einen Hinweis auf das Symposium enthalten, die Entwicklung hat diesen Hinweis jedoch überholt. Die derzeitige Lage mit Beherbergungs- und Verköstigungsverboten sieht nicht so aus, wie wir es uns gewünscht haben. Es erscheint uns unmöglich, das Symposium mit seiner beliebten familiären Atmosphäre durchzuführen. Das war für uns eine schwere Entscheidung, wir sind jedoch überzeugt, verantwortungsvoll gehandelt zu haben. Selbstverständlich wollen wir im kommenden Jahr einen neuen Anlauf nehmen. Wir werden rechtzeitig darüber informieren."

18. Februar 2021

 

Karl-May-Sammelbilder:

Mit Karl May auf Abenteuern
Kiddy-Kaugummi-Company, Köln

1952

 

Die Sammelalben und Sammelbilder aus der Zeit vor den Karl-May-Filmen (also vor den 60er Jahren) gehören zu den "wertvolleren" Exponate einer jeden Karl-May-Sammlung.

Die rarsten Alben (kleine Auflagen) erzielen heute einen Preis bis zu 500 und mehr CHF (sofern sie auf Aktionen oder in Sammlerforen überhaupt noch angeboten werden. In meiner Sammlung sind im Augenblick 13 vollständige Alben, die ich zum Teil hier schon vorgestellt habe. Es sind aber auch viele Einzelbilder, die ich zusätzlich erworben habe. Ich werde sie alle allmählich hier vorstellen. Das Besondere daran ist: Die grosse Mehrheit der Herausgeber (Sammelbilder sind ja ein Werbemittel) verwenden nicht nur die gleichen Formate, auch die gleichen Bilder. Am häufigsten jene, schon fast legendäre Bilder des schwedischen Künstlers Carl Andreas Lindeberg. Trotz der weitgehend identischen Bilder sind spezialisierte Sammler an allen Editionen interessiert, da die Rückseite immer anders gestaltet ist und es da viele Varianten gibt (etwas, was man bei den in Alben eingeklebte Bilder nicht mehr feststellen kann). Heute stelle ich meine Einzelbilder der Firma Kiddy Kaugummi vor. Es sind 39 von

insgesamt 120 Bilder des ganzen Albums. Doch Kiddy hat bereits 1950 ein erstes "Sammelheft" mit 56 anderen Bildern (Künstler unbekannt) herausgegeben. Im selben Jahr ein weiteres Album mit 120 Bildern von einem andern Künstler (Boye Ahrens). das extrem selten ist, 1954 erschien dann Band 2 von "Karl May auf Abenteuern" mit 5 neuen Serien (B21 - B25). Hier geht es zur Bilderserie

12. Februar 2012

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

Im Herzen wild

Die Romantik in der Schweiz

 

Kunsthaus Zürich
vom 13. November 2020 bis 14. Februar 2021
(vorzeitig geschlossen wegen Corona)

285 Seiten. ISBN 978-3-7913-9030-7

"Mit über 150 Werken spannt die Aus-stellung einen Bogen von Johann Heinrich Füssli über Alexandre Calame bis zum frühen Arnold Böcklin. Sie führt den eminenten Beitrag der Schweizer Künstler zur Entwicklung der europäischen Land-schaftsmalerei vor Augen, folgt ihnen an die Akademien im Ausland und zeigt die enge Vernetzung auf, die zwischen den Malern bestand. Unter Einbindung namhafter Romantiker auch aus den Nachbarländern wie Caspar David Friedrich, Eugène Delacroix und William Turner würdigt dieser Überblick den Schweizer Beitrag zur Romantik in internationaler Perspektive." Die Ausstellung wurde wegen der sich aus-breitenden Pandomie schon im Dezember geschlossen. Sie ist aber hier virtuell zu besuchen.    Weiterlesen hier

28. Januar 2021

 

Aufgeschnappt auf SAT 1 - Regional: Norden

am 26. Januar 2021

 

Corona-Pandemie: Können die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg dieses
Jahr stattfinden?


"Wegen der weltweite*n Corona-Pandemie und des Verbots von Großveranstaltungen mussten auch die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg im vergangenen Jahr ausfallen. Das Stück „Der Ölprinz“ wurde auf diesen Sommer verschoben, die Premiere soll am 26. Juni 2021 stattfinden – wenn sich die Lage entspannt. Bislang jedenfalls


befinden sich alle Mitarbeiter*innen, Schauspieler* innen und Kleindarsteller:innen und natürlich auch die Fans in einer endlosen Warteschleife. Noch weiss also niemand, ob die Karl-May-Spiele dieses Jahr wirklich stattfinden können. Wie sehen in einer solchen Situation die Vorbereitungen aus?"   Weiterlesen hier

05. Februar 2020

 

Kultur in Corona-Zeiten

Tschaikowskys 3. Sinfonie

Tonhalle-Orchester Zürich

 

Die Kultur-Institute (Theater, Konzerthallen, Museen etc.) versuchen mit möglichst originellen Ideen den Kulturbetrieb aufrechtzuerhalten. Ich werde in der nächsten Zeit auf einige Angebote hinweisen und (wenn möglich) diese direkt verlinken.

Tonhallenorchester    (Bild: printscreen)
Tonhallenorchester (Bild: printscreen)

Heute mit dem Tonhallen-Orchester in Zürich, wo der Tschaikowsky Zyklus, aufgenommen in der Tonhalle Maag soeben abgeschlossen wurde. "Um Sie, liebes Publikum, noch vor Erscheinen der CD-Box im September 2021 an unserer Musik teilhaben zu lassen, haben wir die Konzerte aufgezeichnet und stellen Ihnen die einzelnen Werke im Laufe der nächsten Wochen auf unseren Kanälen

zum Nachhören und Nachschauen zur Verfügung. Wir starten mit Tschaikowskys 3. Sinfonie. 
Hier der Link zum Konzert (ohne Publikum)
Dazu hat die Tonhalle auch ein Programmblatt mit allen Angaben zum Werk und zur Aufführung veröffentlicht.
Programmblatt

04. Februar 2021

 

Virtuelle Ausstellung

„Plakatiert!"
Reflexionen des indigenen Nordamerika

Mit Unterstützung des Karl May Museums Radebeul und des Museums für Völkerkunde zu Leipzig präsentiert die galerie KUB diese Ausstellung. Sie wurde von Studierenden der Ethnologie und der Museologie an der Goethe-Universität Frankfurt kuratiert. Anhand von etwa 100 Plakaten aus den 1970er Jahren bis heute zeigt die Ausstellung ausgewählte Aspekte indigener Lebenswelten zwischen der Arktis und dem US-amerikanischen Süden.

Das in dieser Ausstellung thematisierte Medium ist heute auf der ganzen Welt – auch in elektronischer Form im Internet – zu finden. Die Erfolgsgeschichte des Plakats ist eng mit den gesellschaftlichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts in Europa verbunden. Das Plakat als öffentliches Kommunikationsmittel gewann durch die fortschreitende Industrialisierung schnell an Bedeutung. Weiterlesen hier auf der Tour

Weil ein Ausstellungsbesuch in der Coronazeit nur schwer oder für viele nicht möglich ist, kommt die Ausstellung virtuell nach Hause, und zwar auf das Display des Handys, des Tablets oder Computers. Hier gehts zum Besuch der Ausstellung.

01. Februar 2021

 

Roman Odermatt

Die Kriegerinnen von Taqali
Abenteuerroman

 

2020, Eigenverlag, 223 Seiten
                                            ISBN 987-3-033-08160-4

Ein Abenteuerroman, der sich klassischen Mustern bedient: Aufbruch in eine gefährliche Welt, Mythen, Prüfungen, Verrat, Treue, historischer Rahmen, kultische und sogar erotische Anleihen… Und er bringt das, was ein Abenteuerroman zu bringen hat:  

Spannung und eine unglaublich unwahr-scheinliche Geschichte, angesiedelt im Sudan, genauer im kleinen Königreich Taqali, das unter dem «Mahdi-Aufstand» (1881-1899) zu leiden hatte. Wer weiss heute noch wer der «Mahdi» und was sein «Aufstand» waren. Es sind hierzulande wohl nur noch die eingefleischten Karl-May-Freunde, denen der Namen und der Begriff nicht allzu fremd ist. Hat doch Karl May 1991-93 die Reiseerzählung «Der Mahdi» geschrieben, einen Fortsetzungsroman, der später in Buchform als «Trilogie» erschienen ist. Tatsächlich ist der neue Roman, das Geschehen rund um die Prinzessinnen von «Taqali», in diesem Bereich anzusiedeln, ohne aber Figuren und Abenteuer der Karl-May-Erzählung zu übernehmen. Es ist eine «Neuerfindung» im Stil, besser noch. im Gedenken an Karl May.

Weiterlesen hier

24. Januar 2021

 

Karl May Sammelbilder

"Die spannendsten Abenteuer aus den Erzählungen bei Karl May"
Band 1 - 5

Margarinefabrik Ebhart & Herout, Wien

Die Sammelbilder zu Karl May (Sammelalben) sind ein spannender und beliebter Bereich der Karl-May-Rezeption (und der Sammlungen. Er ist aber auch schwierig, sobald man die verschiedenen Phasen unterscheidet und ins Detail geht. Entscheidend ist die Unterscheidung: Sammelbilder nach den Karl-May-Filmen der 60er Jahren (mit Standbildern aus den Filmen) und Sammelbilder, die von Künstlern geschaffen wurden und schon seit den 30er Jahren im Umlauf waren. Doch die eigentliche "Blütezeit" dieser Werbebilder (und Alben) war in den 50er- und 16er-Jahren des Zwanzigsten-Jahrhunderts. Weiterlesen hier

21. Januar 2021

 

Wer schreibt, dem wird geschrieben

 

In Gedenken an Hans Weiss

(Partner beim "Bild des Tages")

26.10.20 - Letztes "Bild des Tages" von Hans Weiss
26.10.20 - Letztes "Bild des Tages" von Hans Weiss

Seit dem 20. Oktober 2020 fehlt jeden Tag etwas ganz Wichtiges auf dieser Website: Das "Bild des Tages" von Hans Weiss. Es stand. Fünf Jahre lang stand es jeden Tag da, neben meinem "Bild des Tages" - gleichsam als Zwiegespräch in Bildern. Reaktionen zeigen, wie sehr dieser Bild-austausch beachtet und geschätzt wurde. Hans Weiss ist am 27. Dezember 2021 gestorben. B.L, ein Jugendfreund von Hans Weis, schrieb: "Hans und ich waren Jugendfreunde. Wir haben zusammen an unserem Wohnort im Mühltobel in Wolfhalden AR die Fotografie entdeckt und mit einfachen Einrichtungen die ersten Filme entwickelt und Abzüge gemacht, die manchmal, wenn es schon mitten in der Nacht war bis am anderen Morgen im Wasser lagen! Auch habe ich Hans an seine vielen Leichtathletik-Meetings begleitet und manche der 10 Kampf Disiplinen fotografisch festgehalten." Weiterlesen hier