Freuden und Leiden eines Sammlers

Adventskalender 2020

Die "Anbetung der Hirten" ist das Mittelbild des Triptichons auf dem Pontinani-Altar. Hugo van der Goes (1435/40-1482) "hat es um 1477/8 geschaffen. Es befindet sich heute in den Uffizien in Florenz Hier mehr Informationen zum berühmten Altarbild.
Zum Adventskalender Jedes Jahr zeige ich hier einen Advents-kalender, wo in  jedem Fenster etwas von meinen Sammlungen vorgestellt wird. Dieses Jahr sind es Figuren aus
Meiner Sammlung französischer Santons. Es sind provenzalische Krippenfiguren aus Ton, die füri Liebhabern beliebte Sammelobjekte sind.

Die Bezeichnung für die bunt bemalten Figuren leitet sich vom französischen Wort "Santoun" ab, was so viel wie kleiner Heiliger bedeutet. Sie gehören zur Tradition der Provence. Früher wurden vorallem Heilige aus der Bibel dargestellt. Heute tummeln sich  typische Provence-Bewohner rund um die Krippe. Sie verkörpern südfranzösische Lebensweise und Folklore. Besonders wertvoll sind die Krippenfiguren, die von sogenannten Santonniers in aufwendiger Handarbeit hergestellt und bemalt werden.

Anleitung

Durch einen Klick auf den entsprechenden Tag öffnet sich ein Fenster mit einem oder mehreren Santons. 

Mit einem zweiten Klick auf die Figur wird diese vergrössert dargestellt. Wie bei jedem Adventskalender üblich, kann nur das Fenster des Tages (und aller zurücikliegenden Daten) geöffnet werden.

28. November 2020

     

Direkt zum "Bild des Tages"

18. November  2020

 

In eigener Sache:

 

Die Antischweizer

von Peter Züllig

 

Schon sind wir wieder im Abstimmungsmodus. Das Kampfgetöse schleppt sich nicht nur durch den öffentlichen Raum, es dringt bis ins Haus, zumindest in den Briefkasten. Heute in Form einer roten! Kampfansage: «Du triffst über 80'000 Schweizerfirmen! Das ist nicht ok!» Nein, das ist nicht «ok»! Nämlich das, was das «Wirtschaftskommitee» (alle Mitglieder finden Sie auf der Website succèsuisse.ch) 80'000 Schweizerfirmen glatt unterstellt. Sie alle missachten die Moral, sie kümmern sich nicht um soziale Verantwortung, nicht um Kinderarbeit, nicht um Luftverpestung, nicht um… Sie alle stehen am Pranger, haben zu fürchten, wenn die Konzernverantwortungsinitiative angenommen wird. Eine Meisterleistung der (Fehl)Information. Juristisch nicht zu belangen, denn im (kleineren) nachfolgenden Text wird das Betroffensein «erklärt». Es geht um «riesigen Bürokratie-Aufwand», um Ungerechtigkeit (Moralbegriff!) weil «Firmen aus dem Ausland nicht kontrolliert werden» und weil sie sich (die 80'000 Schweizerfirmen!) «aus heiklen Ländern zurückziehen und Investitionen streichen müssen». Bewusst gesetzte Fehlinformation unter dem Titel «Informationskampagne». Doch damit nicht genug. Alle Ja-Stimmenden werden als Anti-Schweizer tituliert, denn sie befürworten eine – wörtlich! – «Anti-Schweizer-Initiative», die gleich auch noch eine «Anti-KMU-Initiative» und eine «Anti-Entwicklungsländer-Initiative» ist. Danke für die Belehrung, liebe Succsuisse! Soviel «Anti» müsste eigentlich zu einer Ausbürgerung führen, all jener, die ein Ja in die Urne legen. Dann könnten alle, die das empfohlene Nein auf den Stimmzettel schreiben, ihre eigene «Pro»-Schweiz aufbauen, nach ihrem Muster, in de es nur ihre Moral (Gewinnoptimierung?) und keine lästigen Anti-Schweizer mehr gibt.

Die bisher hier veröffentlichten Kolumnen


28. November 2020

 

 

Das Neuste zuerst

25. November 2020

 

Aufgeschnappt im Online-Magazin "Republik"

am 23. November 2020 von Constantin Seibt

 

Warnung! Misstrauen Sie Ihrem Misstrauen!

 

"Donald Trump bringt es fertig, eine Niederlage in eine Goldmine zu verwandeln. Das ist die höchste Kunst eines Hochstaplers: Er betrügt die Menschen nicht einfach nur, er schafft es sogar, dass ihn die Betrogenen verteidigen."

Dieses "Aufgeschnappt" auf der Website www.sammlerfreak.ch ist eine der grossen Ausnahmen. In der Regel wird in dieser Rubrik auf interessante Beiträge zu den Sammler-themen Wein, Karl May, Krippen, Fotos, Zeitdokumente hingewiesen. Diesmal geht es um Politik. Genauer um ein Thema, das seit Wochen alle Nachrichtenkanäle - auch Social Media - nicht nur füllt, überlaufen lässt: Amerika und sein Präsident Donald Trump. Im Online-Magazin "Republik" hat Constantin Seibt in der Rubrik "Arena" tatsächlich eine "andere Sichtweise" zum Problem gefunden. Und dies erst noch brilliant geschrieben und "neu gedacht". Seine Schlussfolgerung:
"Misstrauen Sie Ihrem Misstrauen. Sobald Sie merken, dass es sich voll­gefressen hat und bereits ganze Branchen, den Grossteil aller Nachrichten, der Regierung und Ihrer Familie umfasst, sind Sie wahrscheinlich jemandem auf den Leim gekrochen.

Wem? Nun, sehen Sie sich nach den strahlenden Ausnahmen um. Behaupten diese, von Betrügern umzingelt zu sein, haben Sie die Damen und Herren gefunden, über die Sie bei einem langen Spazier­gang nachdenken sollten.

Das jedenfalls rät Ihnen die Republik, die strahlende Ausnahme im Schweizer Mediensystem"
Wenn Sie nun neugierig sind, warum dieser seltsame Rat:. Hier der Link zum Beitrag von Constantin Seibt

18. November 2020

 

Konzernverantwortungs-Initiative:

 

Ein Blick auf die Abstimmung in
fünf Schritten von Peter Flubacher

 

5. Teil (Schluss)

 

Das System der Marktwirtschaft, die verheerende Preisspirale

Hier geht es zur vierten Folge der Rubrik "Was meint der "Philosoph?" Gedanken zur Konzernverant-wortungs-Initiative

25. November 2020

 

Karl-May-Museum Radebeul gibt Häuptlings-Skalp zurück

Ausgestellt war der Skalp schon einige nicht mehr im Blockhaus "Villa Bärenfett" im Garten des ehemaligen Wohnhauses von Karl May in Radebeul. Doch er lag noch im Archiv des Indianer-Museums. Jetzt berichtet MDR-Sachsen: "Das Kuratorium genehmigte am vergangenen Wochenende den Vorstandsbeschluss, den Skalp zu rehumanisieren und aus ethischen Gründen freiwillig zurückzu-führen, sagte Stiftungsvorstand Volkmar Kunze. "Im juristischen Sinn handelt es sich weder um eine unrechtmäßige Erwerbung noch Aneignung in kolonialem Kontext", sagte Kunze über die mehrheitlich getroffene Entscheidung.... Der Sammler und Mitbegründer des Karl-May-Museums Radebeul,

(Bildrechte: dpa)
(Bildrechte: dpa)

Patty Frank (1876-1959) will die sterblichen Überreste vom Nachfahren eines Sioux-Häuptlings erworben haben. Monatelang wurde darum gestritten, dann einigten sich der Ojibwa-Stamm und die Stiftung, die Herkunft des Skalps gemeinsam zu erforschen... Schlussendlich konnte die Kopfhaut nicht genau einem indigenen Volk zugeordnet und auch keine konkrete Verwandtschaft zu diesem Stamm belegt werden. Daher erfolge die Rückführung der sterblichen Überreste aus ethischen Gründen nach den Empfehlungen des Deutschen Museumsbundes zum Umgang mit menschlichen Überresten von 2013. Die Modalitäten für die Übergabe an eine offizielle Vertretung der US-Regierung, die nur auf diplomatischem Weg möglich ist, sollen 2021 geklärt werden." (Quelle: mdr Sachsen)

Bild des Tages 28. November 2020 (Bild 3167)

28. November 2020 - Gut bewachtes Haus. Gegen alle bösen Geister.
28. November 2020 - Gut bewachtes Haus. Gegen alle bösen Geister.

Seit acht Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

Die Geschichte vom "Bild des Tages"

Sie ist eng verbunden mit dem "Bild des Tages" von Hobbyfotograf, Antiquar und Sammler Hans Weiss in Flawil. Als ich mich 2012 aus dem Beruf aus dem Beruf eine "Fernsehjournlisten" (SRF) ganz zurück-gezogen hatte, vermisste ich das Bild, das mich viele Jahre immer begleitet hat. Also begann ich ein "Tagebuch in Bildern" hier auf meiner Website zu


veröffentlichen (rechts das erste Bild). Etwa zwei Jahre später besuchte ich den Büchfreund und Sammler Hans Weiss in Flawil, von dem ich schon während vielen Jahren im Internet Bücher gekauft habe (etwa ab 2002), den ich aber bis dahin nicht persönlich kannte. Ich kaufte nicht nur Bücher sondern erschien auch mit dem Fotoapparat. Wir kamen ins Gespräch (auch über Fotografie). Hans

Weiss gefiel die Idee vom "Bild des Tages" und veröffentlichte auf seiner Website Book-Hunter ebenfalls täglich ein neues Bild. Dieses stellte ich ab April 2015 (Bild links) jeden Tag neben mein Bild, des Tages. So entstand überall die Jahre ein Wettbewerb und eine persönliche Freundschaft. (Die sich fast nur in Bildern ausdrückte). Dies hat nun leider ein jähes

Ende (sein letztes Bild rechts am 26. Oktober 2020). Hans Weiss wurde not-fallmässig ins Spital eingeliefert und liegt nun im Pflegeheim in Bazenheid. Er schreibt: "Der Fall ist tief wenn man die Selbstständigkeit verliert.Eine brutale Erfahrung, und schwieriger gemacht durch Corona verbunden mit Besuchsverbot."  Dazu schickt er mir ein "Bild des Tages" aus seiner jüngsten Erfahrung vom "Weg ins Pflegebett". Nicht nur ich, alle Besucher der "Bilder des Tages" vermissen ihn und wünschen ihm alles, alles Gute.

23. November 2020

 

Gerhard Zbinden  (Karl-May-Freund, Kanton Bern)

 

"Nid im Wilde Weste, sondern bi der Hazienda by Niderhünige!"

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwische n täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Zeitdokumente: Aus dem Archiv meines Vaters

 

Link zu den vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

07.09.2020 Weinauktion:

          Steinfels 397

02.09.2020 Neueingang Karl May:

          Babel und Bibel  

30.08.2020 Neuausgabe:

          Karl May & Co. Nr. 161

23.08.2020 Zeitdokumente:

          Hongkong - China

26.08.2020 Dorfgeschiten:

          Die Barriere

22.08.2020 Sammlung Karl May:

          Weihnacht Deckelbild S. Schneider

20.08.2020 Sammlung Karl May:

          Sammelbilder

20.08.2020 Aufgeschnappt Karl May:

          Stopp den Neubaus in Radebeul

17.08.2020 Gelesen:

          Platzspitzbaby

         Wein des Tages

Diese kleine Rubrik fällt in Zukunft aus. Einige der zitierten Weinfreunde haben sich daran gestört, dass sie auf dieser Website erwähnt und ihre Tipps (nur positive) anderen Sammlern zugänglich gemacht wurden. Schade! Doch die kleine Dienstleistung kostete mir viel Zeit und bedeutete oft auch grossen Aufwand (fehlende Angaben, falsche Zuordnung, ungenaue Bezeichnungen etc.). Es wurden immerhin bisher etwa 1'000 Weine "vorgestellt". Ich - und wohl auch die Nutzer - sind allen dankbar für die  vielen und guten Tipps.

Peter Züllig, Sammler und Weinfreund.

 

Hier meine Erklärung zu Sinn und Zweck der Rubrik "Wein des Tages".


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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21. November 2020

 

Aufgeschnappt in Tag24 (regionales, deutsches Newsportal) vom 21. November 2020

 

Baukosten halbiert: Neues Karl-May-Museum muss erheblich abspecken

 

Das neue Besucherzentrum des Karl-May-Museums wurde umgeplant.  © PR/Büro aT2
Das neue Besucherzentrum des Karl-May-Museums wurde umgeplant. © PR/Büro aT2

Nach den Wirren rund um die Karl-May-Stiftung und ihr Karl-May-Museum in Radebeul ist wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt. Hinter den Kulissen wird aber tüchtig gearbeitet und verhandelt. Die Utopie von einem neuen Teil des Museums soll doch noch (bald einmal) Realität werden. Dafür aber braucht es realistische Baupläne (die auch zu finanzieren sind). "Statt zuletzt mehr als 12 Millionen ist man nun bei 6,3 Millionen Euro Gesamtkosten, so Vorstands-vorsitzender Volkmar Kunze (66) auf Anfrage. Dafür haben die Architekten des Radebeuler Büros aT2 ihre Einzel- und Teil-Entwürfe auf den Prüfstand gestellt und Grundflächen verkleinert. Außen bleibt alles beim Alten. Selbst die Sanierung des Blockhauses ("Villa Bärenfett") aus den 1920ern ist weiter drin. Auch der Ersatzneubau für das marode Häuslein aus dem Jahr 1934 am Blockhaus kommt, wird nun sogar ans neue Haupthaus angebunden."

Hier den ganzen Artikel lesen

17. November 2020

 

Wein in den Keller legen:

 

Bordeaux - Arrivage 1918

 

Im Spätherbst - noch rechtzeitig vor Weihnachten - gelangen in der Regel die Weine der prestigeträchtigen Weinregionen in den Handel. Allen voran die (meist vor zwei Jahren subskribierten)  

Peter Keller, Weineyxperte NZZ  (Foto:  Martin Graf)
Peter Keller, Weineyxperte NZZ (Foto: Martin Graf)

Bordeaux. Bisher habe ich die Bordeaux-Arrivage hier mit einem Kommentar und eigener Beurteilung begleitet. Dies ist in diesem "Corona-Jahr" leider kaum mögliich, da ich inzwischen zu den "vulnerablen" Menschen gehöre. Aus diesem Grund veröffentliche ich hier Meinungen von Weinkritikern und -journalisten, die ich schätze und denen ich vertraue.  Heute die Sicht des Weinkenners Peter Keller im Magazin der NZZ am Sonntag:

"Wer kalifornische Weine mag, ist mit dem Bordeaux 2018 gut bedient. Das tönt vielleicht etwas zugespitzt, kommt aber der Charakteristik des neuesten Jahrgangs, der jetzt abgefüllt ist und in den nächsten Wochen auf den Markt kommt, relativ nahe. Die französischen Weine präsentieren sich generell mit einer sehr reifen Frucht, tiefer Säure, hoher Konzentration, mit vielen Gerbstoffen und reichlich Alkohol. Obwohl er in den meisten Fällen gut eingebunden ist, sind Werte von 14 und 14,5 Prozent schon gewöhnungsbedürftig. Es darf von einem guten Reife- und Lagerpotenzial des 2018ers ausgegangen werden." Weiterlesen hier

17. November 2020

 

Wer schreibt, dem wird geschrieben:

 

Thema Beerliwy
(Bericht von Tscharner)

 

In der Einleitung zu einem Text über einen Pinot Noir (Jeninser) von Von Tscharner, Reichenau aus dem Jahr 1989 schrieb ich: "Ein Schweizer-Wein, den man damals eher despektierlich «Beerliwein» genannt hat, weil er eher «spritzig» (weil direkt von der Hefe abgefüllt) war, und nicht die Erwartung weckte, einmal grossväterliche Gelassenheit und Würde zu zeigen..." Mit "Beerliwein" habe ich einen Begriff verwendet, der sich teils abgenutzt (weil veraltet), teil auch gewandelt hat. 

Dazu hat mir Hans-Rudolf Z. geschrieben: "Ich war der Meinung, dass Beerliwy nicht wegen dem etwas säuerlichen Ge-schmack von Beeren so genannt wurde, sondern weil die Maische nur mit den Traubenbeeren gemacht wurde. Also abgebeert ohne Stiele. Das Abbeeren machte, vor allem bei nicht ganz reifen Stielgerüsten die Weine etwas geschmei-diger und weniger "grün" im Geschmack." Dies ist zweifellos richtig, nur hat sich die Bedeutung (zumindest die Verwendung) des Begriffs erweitert, vor allem weil dies heute weniger der Begriff für eine Art der Vinifikation (Abberen, Entrappen) ist (Rotwein wird heute vor der Maischen-gärung grossteils abgestielt und ist kein besonderes Qualitätsmerkmal mehr) sondern die Bezeichnung für eine Art der Weine, wie sie eben früher als "einfache Weine" gemacht wurden: beerig, spritzig, "etwas säuerlich", weil direkt von der Hefe abgefüllt. Oft wird der Begriff "Landwein" verwendet. Doch auch dieser Begriff ist mehrdeutig und wird unterschiedlich verwendet. Da ich viel für deutsche Wein-freaks schreibe, verwende ich den typisch schweizerischen Begriff "Beerliwy" so, wie er heute meist angewandt wird, eben für diese Art von Schweizer Landweinen, unabhängig davon, von wo er kommt (nicht nur von der Bündner Herrschaft, wie früher) und wie er genau vinifiziert wird. "Aus einem «Beerliwy» wurde ein grossartiger Pinot Noir", heisst es heute etwa im Gault Millau. Dazu gehören nicht nur das Entrappen, sondern auch die Vergärung, der Ausbau (ohne "Holz"), die Flaschenreifung etc Herzlichen Dank für die Zuschrift und das Interesse an einer korrekten Schreibe, zumal die Frage begleitet ist von der Anmerkung: "Danke für die interessante Webseite, die ich ab und zu besuche!"

10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassenn von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln.Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

30. September 2020

 

Blumenkreisel im Dorfzentrum
Küssnacht am Rigi

 

Das Dorfzentrum von Küssnacht (Schwyz) wurde neu gestaltet. Auf der "Onlinre-Pinwand Pinterest" für Fotografien (und Grafikn) habe ich diesen Kreisel entdeckt. Er lebt vor allem vom Hintergrund (was selten ist, bei den Kreiseln, weil sie meit ausserorts anzutreffen sind.) Der Kreiselschmuck beschränkt sich auf das Wappen der Gemeinde, Fotos und Blumenschmuck. Im Mittelpunkt steht nicht der mit Wegweisern übersäte Kreisel, sondern das historische Fachwerkhaus, das Hotel "Engel* mit seinem "Göethe-Stübli". Durch eine Südumfahrung wurde jetzt das Dorf-

Zentrum entlastet. Damit bekommt der Verkehrskreisel mitten im Dorf eine veränderte Bedeutung. Mit der Initiative "Lebenswertes Küssnacht für alle" wird angereegt, hier einen noch besseren Lebensraum für alle zu schaffen. (Bild rechts). Der Kreisel als dominierendes Plattzobjekt verliert seine "Verkehrs-bedeutung" Historische Erinnerung - Der Dorfplatz vor hundert Jahren. Und hier die Gegenüberstellung des geplanten Projekts und des Alternativ-Vorschlags der Bürger-initiative für einen neuen Dorfplatz (an Stelle des Kreisels)

Genehmigtes Projekt
Genehmigtes Projekt
Alternativvorschlag der <bürgerinitiative
Alternativvorschlag der <bürgerinitiative

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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10. November 2020

 

Ein Weinmärchen

 

Winzermagier Dominique
Léandre-Chevalier zurück

(Bild: Gerstl Weinselektion)
(Bild: Gerstl Weinselektion)

Vor einigen Wochen habe ich in meiner Rubrik "Getrunken" die "traurige Ge-schichte" des Winzers Dominique Léandre-Chevalier und seiner Spitzen-weinen erzählt. Der inovative Winzer - mit seinen eigenwilligen Ideen und seinen hervorragenden Weinen musste Konkurs anmelden. Da ich seine Weine seit vielen Jahren kenne und hoch schätze, hat mich diese Meldung berührt. Jetzt hat die Geschich-

Reto Endin (Foto: Printscreen SRF)
Reto Endin (Foto: Printscreen SRF)

te ein schon fast märchenhaftes Happyend:"Er hat seine geliebten, einzigartigen Rebberge zurück!"

Reto Endin, der Notar aus dem Aargau, hat das Weingut gekauft und den begnadeten Winzer auf sein Weingut zurückgeholt. Eine abenteurliche Geschichte, die sich über gut zwei Jahre hingezogen hat. Max Gerstl, der die Weine des Weinguts seit Jahren in der Schweiz vermarktet: "Ein verloren geglaubtes Bijou ist zurück. Es wird sie also wiedergeben, diese unvergleichlichen Weine von Dominique, zurzeit entsteht gerade der Jahrgang 2020." Die ganze Geschichte hier

Hier ein Artikel über den ganz besonderen Winzer im französischen Magazin "Le Point" (aus dem Jahr 2016 - franzöisch)

05. November 2020

 

Weinauktion in Corona-Zeiten:

 

Weinbörse

Samstag, 14. November 2020

10 - ca. 17 Uhr im Grand Hotel Quellenhof,
Bad Ragaz

Trotz der neuen, verschärften Corona-Einschränkungen findet die Auktion der "Weinbörse" statt, llerdings mit einem verschärften Schutzkonzept.

Kommentar Sammlerfreak

Die Weinbörse - wo sich über viele Jahre vor allem Weinfreaks und Sammler getrof-fen haben - ist deutlich grösser und  kommerzieller geworden. Nicht nur dass hier das höchste Aufgeld (12%) verlangt wird, auch das Angebot ist zusehends auf Händler, Broker, Einkäufer zugeschnitten. Auch die Schätzungspreise (zugleich garantierter Ausrufspreis) liegen verhältnis-

mässig hoch. Dazu kommen dieses Jahr die Corona-Einschränungen (50 Personen im Saal) und die verständliche Beschränkung auf Bieter. Das "Weinfreak-Volk" - darunter auch viele Einlieferer von Weinen - hat ihr "Stelldichein" verloren. Besonders wichtig ist deshalb das vorabbieten via Intrnet und natürlich auch die "Nachauktion" der nicht verkauften Lost und das diesmal sehr breite Angebot von sogenannten Mixed-Lots.

Mehr informationen und alle links hier

07. November 2020

 

Arno Geiger

«Der alte König in seinem Exil»

2012, dtv Verlagsgesellschaft, München.
9. Auflage 2017,
Paperback, 189 Seiten,
ISBN 978-3-423-14154-3

«Es heisst, jede Erzählung sei eine Gene-ralprobe für den Tod, denn jede Erzäh-lung muss an ein Ende gelangen. Gleichzeitig bringt das Erzählen dadurch, dass es sich dem Verschwinden widmet, die verschwundenen Dinge zurück

Arno Geiger (Foto: Hanser Verlag, Herbert Corn)
Arno Geiger (Foto: Hanser Verlag, Herbert Corn)

So sieht Arno Geiger, der österreichische Autor, der nahe an der Grenze zur Schweiz aufgewachsen ist, sein schrift-stellerisches Erzählen. Besonders am Schluss seiner Erzählung «Der alte König in seinem Exil» – aus der das Zitat stammt – die eigentlich keine Erzählung ist, eher das «Protokoll» eines unauf-fälligen Lebens, das mit dem Alter auffällig geworden ist.


Demenz! Eine Krankheit, die uns – älterwerdend – Angst und Schrecken einjagen kann.

Weiterlesen hier

31. Oktober 2020

 

Aufgeschnappt in Züritipp 42/43, TagesAnzeiger
vom 28. Oktober 2020 von Claudia Schmid

 

Coole Winzer, innovative Tropfen -
die Weinregion am Zürichsee
                                       ist heiss begehrt

Sicht über den Zürichsee bis zur Stadt: Das Wengut Diederik in Küssnacht. (Foto: Anna-Tia Buss)
Sicht über den Zürichsee bis zur Stadt: Das Wengut Diederik in Küssnacht. (Foto: Anna-Tia Buss)

Der Bericht über die Weinregion am Zürichsee erschien in der Beilage des TagesAnzeigers am 15. Oktober und ist für Abonnenten auch online abrufbar (leider nur für Abonnenten des Tages Anzeigers). Dabei wird im Vorwort auf eine Rebsorte hingewiesen, die etwas ganz Spezielles ist für die Zürichsee-Gegend: der Räuschling. "Viele Betriebe, die sich wie eine Perlenkette – mehrheitlich an der Goldküste – aneinander reihen, spannen zusammen. So stammt die Cuvée des R3-Weines aus Räuschlingen von drei verschiedenen Weingütern; in der «Keller-WG» bei Schwarzenbachs keltern auch Didi Michel, sowie die bekannten Winzer Rico Lüthi und Martin Schnorf."
Grund genug, wieder einmal von der exclusiven Rebsorte "Räuschling" zu berichten. Das Weinmagazin Fallstaff schreibt über den Räuschling: "Könnte man den zartfruchtigen, säurebeschwing-ten Weisswein, der hauptsächlich am rechten Zürichseeufer wächst und zu den Fischen aus dem See wie das Feuerwerk zum Züri Fäscht passt, treffender benennen als Räuschling? Unbeschwerte Lebenslust klingt darin an. Und obwohl sein Name sich vermutlich vom robusten Laubwerk der Rebe herleitet, das im Wind besonders laut zu rauschen pflegt, geht nicht fehl, wer dabei an den leichten, beflügelnden Rausch denkt. "
Hier der Artikel von Martin Kilchmann in "Falstaff"
  

Weiterlesen hier

31. Oktober 2020

 

Konzernverantwortungs-Initiative:

 

Ein Blick auf die Abstimmung

in fünf Schritten von Peter Flubacher

 

1. Teil

Unser Wohlstand

 

Hier geht es zum ersten Teil der Gedanken unseres "Philosophen" zur Konzernverantwortungs-Initiative

27. Oktober 2020

 

Wein-Auktion:

 

Franz J. Wermuth

(Spengler & Partner AG)

Collection 12

 

Samstag, 7. November 2020

Auktion 11.30 Uhr

Degustation 11.00 Uhr mit Auktions-Musterim

Hilton-Hotel, Glattbrugg/Zürich-Airport

Es ist eher etwas komplizierter geworden, mit den traditionellen Wein-Auktionen, in den Zeiten von Corona. Seit Jahren habe ich über das Geschehen bei den grossen Zürcher-Saal-Auktionen berichtet, vor allem weil sich (gerade in den Herbst-auktionen) die Entwicklung (bei der Nachfrage und im Preis) bei den soge-nannten Sammlerweinen gut analysieren lässt. Gerade für ds Weihnachtsfest möchte der (oder die) eine oder andere Weinliebhaber(in) ein paar "schöne Flaschen" in den Keller legen. Lohnt es sich? Oder lohnt es sich nicht? " Die asiatischen Weinfreunde kaufen nicht mehr so schnell ein, oder bezahlen nicht mehr jeden Preis. Dann haben Restaurants grosse Reserven und kaufen nur wenig ein. Folge davon; auch die Produzenten leiden im Moment unter dieser Situation," schreibt der erfahrene Auktionator Franz J. Wermuth im Auktionskatalog. Weiterlesen hier

23. Oktober 2020

 

Wimmla 2020

 

Am 18. September 2020 in Fläsch

"Die Weinernte hat begonnen"

 

Am 05. Oktober 2020 in Ems

"Der erste Weinberg am Rhein"

 

Am 09. Oktober 2020 in Chur

"Begegnung mit Alt Chur"

 

Am 12. Oktober 2020 in Chur

"Frisch gestärkt, Tatenlustig"

 

Am 14. und 15. Oktober 2020
Keine Bilder

 

Am 20. Oktober 2020 in Chur

62 Jahre alt - "Alte Reben"

Am 08. Oktober 2020 in Chur

"Endlich beim Wimmla zuhause!

 

Am 10. Oktober 2020 in Chur

"Als der Regen kam!"

 

Am 13. Oktober 2020 in Chur

"Maienfeld, fast zum letzten Mal"

 

Am 19. Oktober 2020 in Chur

"Wimmen an der Steillage"

 

Am 21. Oktober 2020 in Chur

"Abschied"


29. Oktober 2020

 

 

Zur Rubrik:

Gastkommentar

 

Gastbilder gibt es schon lange auf meiner Website. Seit Jahren! Täglich das Bild von Hans Weiss, einem Sammlerfreund und Hobby-Fotografen. Etwa wöchentlich ein Bild, das mich oft via "Social Media" erreicht. Warum nicht - analog dazu - auch regelmässig Gastkommentare auf dieser Website? Ich habe berits vor Wochen damit begonnen (hier ein Beispiel).

Auguste Rosin  "Thinker"  (Skulptur Musée Paris)
Auguste Rosin "Thinker" (Skulptur Musée Paris)

Nach vielen Jahren habe ich einen Freund - wir waren einst zusammen in der selben Klasse - wiedergetroffen, der hat sich (nach seiner beruflichen Laufbahn) entschieden hat, etwas mehr nachzudenken, über Dinge, die im Leben wichtig sind, Jesdenfalls mehr, als die meisten Menschen. Man nennt dies gemeinhin "philosophieren", was soviel heisst, wie: "versuchen, die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen." Das Resultat: Texte, Notizen, Essays zu vielen politischen, kulturellen, existentiellen Fragen, oft "brennend aktuell", vor allem wenn politische, wirtschaftliche, existentielle Entscheide anstehen, die - oft über Jahre - zur diskutirt werden und gelöst werden müssen. Das Klima ist so ein Problem, die Selbstverantwortung, der Umgang mit der Natur, der Einsatz der Technik und, und, und... Immer, wenn gerade eine Abstimmung ansteht, wird das eine oder andere der Probleme hochgespühlt und meist - mit Schlagworten - für kurze Zeit ins Bewusstsein gerückt. vor allem wenn Wahlen und Abstimmungen anstehen. Ich werde in Zukunft auch Gedanken meines Freundes hier vorstellen, Nicht gekürzt und sogenannt journalistisch "aufbereitet" - aber in kleineren Häppchen (und oft durch Bilder ergänzt), wie dies eben auf einer Website - die gelesen werden will - nur möglich ist. Ich starte nächste Woche mit einer Folge von Gedanken zur aktuellen Konzenverantwortungs-initiative. Titel dieser Rubrik:   Was sagt der "Philosoph"?

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

23. Oktober 2020

 

Saša Stanišić

Herkunft

2019, Luchterhand Literaturverlag, München

365 Seiten, ISBN 978-3-630-87473-9
                                                9. Auflage

Alle Sammler – und ich bin ein leidenschaftlicher Sammler - wehren sich gegen das Vergessen. Auch Sasa Staniscic ist ein Sammler. Er sammelt – zumindest in seinem Buch – Erinner-ungen. Er reiht diese nicht nur aneinander, sondern verwebt sie mit Gegenwart, mit Reflexionen über das Schreiben, mit Begriffen wie Heimat, Herkunft und Vertreibung. So, dass sehr schnell auch die Frage auftaucht: wo ist eigentlich seine Heimat? Im christlichen Serbien seines Vaters, im muslimischen Bosnien seiner Mutter, im zerbrochenen Jugos-lawien? Man kann die Frage nach seiner Heimat auch personenbezogen stellen: Ist sie in der bizarren Welt seiner dementen Grossmutter, im wilden Kreis der Kumpels auf der Tankstelle, im neuentdeckten Bildungsgut deutscher Dichtung? Heimat – darauf können wir uns wohl mit dem Autor wohl einigen – ist dort, wo das Leben Wurzeln geschlagen hat. Und das ist nicht einfach nur ein Ort, eine Beziehung oder ein Gefühl. Es sind viele eng miteinander verknüpfte Erinnerungen. Sasa Staniscic geht in seinem Buch dieser Spur nach und nennt es «Herkunft».     Weiterlesen hier

22. Oktober 2020

 

Gastkommentar:

 

Maskentragen
von Thomas Gerber

 

Veröffentlicht auf Facebook
am 18. Oktober 2020

 

"Wenn ich eine Maske in der Öffentlichkeit trage, möchte ich, dass du folgendes weisst: Ich bin gebildet genug, um zu wissen, dass ich asymptomatisch sein könnte und dir trotzdem das Virus geben kann. Nein, ich „lebe nicht in Angst“ vor dem Virus. Ich möchte nur Teil der Lösung sein, nicht Teil des Problems.
Ich habe nicht das Gefühl, dass die Regierung mich kontrolliert. Ich habe das Gefühl, dass ich als Erwachsener etwas zur Gesellschaft beitragen kann.
Die Welt dreht sich nicht um mich. Es geht nicht nur um mich.
Wenn wir alle mit Rücksicht auf andere Menschen leben könnten, wäre diese Welt ein viel besserer Ort.
Das Tragen einer Maske macht mich nicht schwach, ängstlich, dumm oder gar „kontrolliert“. Das macht mich rücksichtsvoll.
Masken tragen ist nicht politisch. Es ist Ausdruck von gesundem Menschenverstand in dieser schwierigen Zeit!."
(Thomas Gerber war bei SRF, Journalist, heute freischaffend, Leiter bei "schützi tv")

23. Oktober 2020

 

Neuerscheinung:

 

Karl May

Am Hancockberg

 

                                                Fantastische Geschichten mit Winnetou,
                                                Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi...

Herausgegeben von Hartmut Wörner

2020, Verlag der Nation, Husum

506 Seiten, ISBN 978-3-373-00540-7

Mit Textillustrationen aus der Zeit Karl Mays und Bildtafeln von Lars Noah.

Ein neues Buch von Karl May, von einem Schriftsteller, der vor 108 Jahren gestorben ist? Nein, eine Antologie, das heisst eine Sammlung ausgewählter Texte in Buchform, eine vom Herausgeber (Hartmut Wörner) verantwortete Publikation. Der Grundgedanke: "Karl May (1842-1912) ist einer der begnadetsten fantastischen Erzähler der deutschen Literatur. Er erfand legendäre Helden wie Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar. Bei der Lektüre dieser Anthologie taucht man in die spannenden und anrührenden Ereignisse rund um den gewaltsamen Tod des legendären Apachenhäuptlings Winnetou ebenso ein wie in ein Zuchthaus des 19. Jahrhunderts, wo die Häftlinge zur „Nummer“ degradiert sind. Mit Mays Helden strandet man auf einer Südsee-Insel und befreit einige Buchseiten danach eine geheimnisumwitterte spirituelle Meisterin aus einem einsam gelegenen Turm in den kurdischen Bergen. Bei diesen und weiteren Abenteuern rund um den Erdball ist spannende und niveauvolle Unterhaltung garantiert. Dieses mit zahlreichen zeitgenössischen Textillustrationen und Tafeln des Geraer Künstlers Lars Noah reich bebilderte Buch lädt ein zum (Wieder)Entdecken eines unsterblichen Geschichtenerzählers und Fantasten." Weiterlesen hier

17. Oktober 2020

 

Aufgeschnappt auf Spiegel Online vom

11. Oktober 2020. Autor:Gerald Franz

 

Fünf Gebote für Weintrinker

 

Für einmal geht es im Spiegel-Beitrag um Stilfragen: "Geübte Weintrinker pfeifen auf die Zimmertemperatur, denken zuerst an sich und sind beim Gläserfüllen nicht großzügig: Wie man seinen Gästen richtig einschenkt."

 

Spiegel Online  (Foto: Aleksandr Vorobev /Stockphoto/Getty Image)
Spiegel Online (Foto: Aleksandr Vorobev /Stockphoto/Getty Image)
  1. Sie kommen an erster Stelle
  2. Das Glas ist halb leer
  3. Neuer Wein in alten Gläsern
  4. Das Glas ist ganz leer
  5. Kühlen Sie den Rotwein leicht

Einiges der Aufzählung ist reine Stilfrage, anderes ist eine Frage des besten "Weingenusses".Man kann - nach Anmeldung - hier sogar mitdiskutieren,

"Wein ist immer verflochten mit Menschen und ihren Geschichten. Einige davon zu erzählen, hat sich der Autor zur Aufgabe gemacht. Nachzulesen auf seinem Blog Weinsprech

16. Oktober 2020

 

Gesehen:

 

Circus Knie

Programm 2020

 

Bildspaziergang

 

Wenn ich feststelle, dass ich bei einem etsten, spontanen Urteilen zu Programmen - sei es in Medien oder bei Veranstaltungen - den Stempel "konservativ" nutze, läuten bei mir alle Alarmglocken. Ist das Programm "konservativ" - ich sage lieber "althergebracht" - dann langweile ich mich in der Regel sehr rasch und suche nach den Möglichkeiten, einiges anders zu machen. Meist muss ich da auch nicht lange suchen um

nach der Anlyse begründete Urteile zu fällen. Anders ist es, wenn ich spüre, dass ich selber konservativ denke, fühle oder gar urteile - wenn etwas für mich zu "modern" ist - dann tue ich mich schwer. Ich such dann immer den Grund bei mir, überprüfe all die eingefleischen  und "grüble" nach den Ursachen. Eine befriedigende Antwort gibt es kaum, es sei denn das vielzitierte "Alter". Meine Kommentare in den


Rubriken "Getrunken", "Gesehen", "Gehört", "Gelesen" zeugen davon. Besonders schwierig ist dies bei Zirkusprogrammen. Weiterlesen hier.

14. Oktober 2020

 

Aufgeschnappt in Magazin von"Karl May & Co."

11. Oktober 2020 (online)

 

Karl-May-Stiftung:

Veränderungen in Vorstand
                                    und Kuratorium

Rund um die Institutionen des "Erbes" von Karl May herrscht Aufbruchstimmung. Sowohl in den beiden Gedenkstätten (Museen) Radebeul als auch iin Hohenstein-Ernstthal (Geburtsort). Vor allem aber braucht die Karl-May-Stiftung, die in den letzten Jahren unrühmlich von sich reden machte, dringend einen Neuanfang. Vorerst ist man aber mit "Schadenbegrenzung" beschäftigt: mit personellen Erneuerungen und neuer Sicht auf das Erbe des Schriftstellers. Das Magazin Karl May&Co. und der MDR-Kultur (Mitteldeutschen Rundfunk berichten. Weiterlesen hier

07. Oktober 2020

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

"Schall und Rauch"

Die wilden 20er

 

Kunsthaus Zürich vom  24, April bis 19. Juli 2020 (verlängert bis 11. Oktober)

Guggenheim Museum, Bilbao vom 11. November 2020 bis 04. April 2021

"Es wurden urbanistische Visionen ent-worfen und Städte wuchsen in rasanter Geschwindigkeit. Konventionelle Rollen-bilder in Gesellschaft und Ehe wurden hinterfragt und aufgebrochen, benachtei-ligte und unterdrückte Minderheiten verschafften sich Gehör in Politik und Kultur. An die Seite eines arbeitnehmer-gerechteren Alltags stellte sich eine wach-sende Freizeitindustrie. Der hohe Innova-tionsgrad fand seinen direkten Nieder-schlag in der Experimentierfreudigkeit in allen Künsten. Beeindruckend ist, dass deren Erzeugnisse nichts von ihrer Aktualität eingebüsst haben. Anders als bei vielen Ausstellungen, die sich den 1920er-Jahren gewidmet haben, werden hier Stilrichtungen wie das Bauhaus, Dada, die Neue Sachlichkeit sowie Design- und Architekturikonen des Modernismus nicht getrennt voneinander betrachtet, sondern treten miteinander in einen Dialog und zeigen die typische Stilheterogenität jener Aufbruchsjahre auf." (Text: Kunstkatalog)  Weiterlesen hier

04. Oktober 2020

 

Gesehen:

 

Happy Birthday

Paola Felix!

 

Eine Samstagabendsendung zu ihrem 70. Geburtstag
SRF am 03. Oktober 2020 um 20.00 Uhr

Zusammen mit Moderatorin Sandra Studer begibt sich die Sängerin und Moderatorin auf eine Reise der besonderen Art: Ein Roadtrip quer durch die Schweiz wird gleichzeitig zu einer Zeitreise durch Paolas Leben.

Paola Felix  (Foto: Printscreen SRF)
Paola Felix (Foto: Printscreen SRF)

Ein Abend mit Paola. Mit Paola, dem Schweizerstar von einst, der Schlagersängerin und Entertainerin. Unvorstellbar, all die Jahre schon vor sechzig, dreissig, zwanzig… Eigentlich auch noch heute. Paola in meiner Stube, stundenlang, zwar nur am Fernsehen. Trotzdem, unvorstellbar. Schlager, so gar nicht mein «Geschmack». Einst hätte ich wohl gelästert, gespuckt oder ganz einfach den Sender gewechselt. Gestern bin ich geblieben. Was ist passiert? Altersmilde, Sinneswechsel, Langweile? Einen ganzen Samstag-Abend mit Paola, unvorstellbar. Ich glaube, der Antrieb war die Nostalgie? Grosse (und kleine) Samstag-Abendkisten am Bildschirm. Als nur vier, fünf Sender empfangen wurden, zwei drei mit

der gleichen aufwändigen Show. Eurovision. Ein Stück Fernsehgeschichte. Das hat mich immer fasziniert. Der Aufwand, die Mache, die Illusionswelt. Nicht der Inhalt, nicht die kleinen und grossen Stars. Erinnerungen an die Zeit, als das Fernsehen «laufen» lernte. Dazu gehörte auch Paola und ihr Mann, Kurt Felix. «Teleboy», «Verstehen sie Spass», «Supertreffer», das waren «Meilensteine», nicht nur der Fernsehunterhaltung, der Gestaltung, Entwicklung und Präsentation des (noch jungen) Fernsehens. Mittendrin Paola, die als Teenager 1969 erstmals auf der grossen Welt-Showbühne stand. «Bonjour, Bonjour», fünfter Platz am «Grand Prix Eurovision» in Madrid. Elf Jahre später heiratete sie dann «ihren Kurt» und stand mit ihm zusammen – zehn Jahre - auf den deutschen Fernseh-Show-Bühnen. Weiterlesen hier

02. Oktober 2020

 

Aufgeschnappt in "Vinum" vom
Oktober 2020 - Nr. 10 - Seite 66

 

Die Zwei vom Schloss

Gian-Battista und
                                           Johann-Baptista von Tscharner

"Sie sind geduldige "Sklaven» ihres riesigen Hauses. Allein das Hauptgebäude von Schloss Reichenau zählt 77 Räume. Ein Universum, vollgestopft mit Requisiten, Reminiszenzen und Anekdoten aus Jahrhunderten. Der heute 72-jährige Gian-Battista von Tscharner hat den Adelssitz vor 40 Jahren zum Weinchâteau erweitert, sein 34-jähriger Sohn Johann-Baptista führt das Werk heute auf seine Weise fort. Zu den Highlights gehören ihr Completer, über fünf Jahre oxidativ in gebrauchten Barriques ausgebaut, vor allem aber ihre Pinots mit Grip und Karacho." (Quelle: Vinum, Text Thomas Vaterlaus)

Weiterlesen hier

Hier die Beiträge, die älter sind als 
zwei Wochen.

 

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27. Sptember 2020

 

Reinhard Marheinecke

 

Die Tramps vom Kansas River

Ein neuer Roman mit Winnetou und
Old Shatterhand

                                                2020, Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul, 310 Seiten
                                                ISBN 978-3-7802-0133-1

Richard Marheinecke hat mehr als vierzig neue Winnetou-Romane geschrieben. Er ist ein Vielschreiber, der mit Figuren von Karl May, vor allem Winnetou und Old Shatterhand, immer wider neue Abenteuer erfindet und in einem zeitgemässen Karl-May-Stil ein eigenes literarisches Werk geschaffen hat. Seit der Veröffentlichung von „Die Jagd des Old Shatterhand“ (1994)

kehrt erimmer wieder zu den zwei Karl-May-Helden zurück. "Die Tramps von Kansas River" ist sein neustes Winnetou-Buch und ist in der "Pastiche-Reihe" des Karl-May-Verlags soeben erschienen.

Das Wort "Pastische" (Nachahmung) bezeichnet ein Werk (literarisch, musikalisch, filmisch etc.), das offen das Werk eine voran-gehenden Autors imitiert imitiert. "Die Art der Imitation kann entweder von Hochachtung oder von Satire geprägt sein. Von der Fälschung unterscheidet es sich dadurch, dass es seine Epigonalität offen deklariert." (Quelle:  wikipedia) Im Bereich Karl May gibt es eine ganze Reihe von (unterschiedlichen Pastische-Werke aus verschiedenen Epochen und von verschiedenen Autoren. Richard Mareinecke gehört zu den wohl kreativsten und vor allem produktivsten. In meiner Sammlung sind bisher etwa 10 Werke, die man diesem Bereich zuordnen kann. Dies ist das erste Werk von Reinhard Marheinicke. Ich werde diese Sparte in der Sammlung nun allmählich ergänzen und in der Rubrik Neu in der Sammlung beschreiben.

24. September 2020

 

Publikationen der KMG

 

KMG - Nachrichten und

Mitteilungen

Nr. 205 - September 2020 - 3. Quartal

 

Vier Mal im Jahr erscheint auch hier der Hinweis auf die beiden periodischen Publikationen der KMG (Karl-May-Gesellschaft). Eigentlich ein Ritual, doch mehr als das: Inhaltsangaben der beiden Hefte (nut Autoren und Autorinnen), aber auch Hinweise auf wichtige Publikationen und "Aktualitäten" im Umfeld von Karl May. Vieles davon würde kaum beachtet werde von den Karl-May-Freunden, die nicht Mitglieder der KMG sind. Und das sind viele Nutzer dieser Website. Es ist nicht erstaunlich (angesichts der Ereignisse rund um das Geschehen im Karl-May-Museum in Radebeul, dass das Intro zu den KMG-Nachrichten den Titel hat: "Krisenzeiten und Lichtblicke". Aber auch in den Mitteilungen der KMG gibt es etwas zu "feiern". Das erste "Lagerfeuer" des Schweizer Karl-May-Freundekreises mit dem Thema "Der Skalp von Ribannas Mörder sei mein!" (Autor: Lorenz Hunziiker) wird in dieser Ausgabe übernommen. Hier der Link zu den Nachrichten und Nachrichten

23. September 2020

 

Sascha Schneider

Bildhauer, Maler, Professor


Vor 150 Jahren (1870) geboren. Er ist auch als Illustrator der Deckelbildern von 33 Karl-May-Werke bekannt geworden.

 

Sascha Schneider ist bis heute sehr umstritten (auch in der Karl-May-Szene), weil er sich als homosexuelle bekannte und auch seine Illustrationen starke homoerotischen Züge haben. Die Freundschaft mit Karl May

hat - angestossen durch das Buch von Arno Schmidt "Sitra und der Weg dorthin" (1963) - eine lebhafte Diskussion ausge-löst, die bis heute immer wieder aufflammt: "War auch Karl May schwul"? Unter viele Indizien (und Konstruktionen) gilt auch das Bild (rechts), die händchen-haltenden beiden Männer (May und Schneider) als Hinweis. Soeben hat die "alte Diskussion" zu einem Eklat bei der Karl-May-Stiftung geführt und letztlich auch zum Wegzug des Leiters des Karl-May-Museums in Radebeul, weil eine neue Arbeit einer amerikanischen Professorin in der Museumszeitung nicht erscheinen durfte, "weil er dem Gerücht, May sei homosexuell gewesen, neue Nahrung geben" könne.

Die Literatur zum Thema Sascha Schneider und Karl May ist inzwischen recht umfangreich. Der Karl May Verlag hat im Rahmen der Briefwechsel von Karl May eine umfassende Dokumentation zur Beziehung der beiden Künstler herausgegeben. Und die Studie von Arno Schmid hat bereits 1973 "Eine notwendige Klarstellung" von Heinz Stolte und Gerhard Klussmeier erfahren. (Hansa Verlag, Hamburg). Die Karl-May-Bücher mit den Deckel-Bildern wurden auch neue aufgelegt (Reprint), weil die Original-Ausgaben inzwischen rar und (antiquarisch) sehr teuer sind. (Hier "Weihnacht", mein neuster Erwerb einer Original-Sascha Schneider Ausgabe)

Aus Anlass des 150. Geburtsdatums von Sascha Schneider (21. September 1870) ist auf der Website queer.de (Zentralorgan der Homo-Lobby) ein ausgezeichneter Beitrag von Erwin In het Panhuis erschienen, gut recherchiert und - was leider selten ist - sehr gut "verlinkt". Titel:  "Karl Mays ziemlich offen schwuler Künstlerfreund". Weil darin sehr viele Bilder, Dokumente, "Links" zu Videos, Ausstellungen und Publikationen enthalten sind, werde ich hier darauf zurückkommen

21. September 2020

 

"Zwei Spuren im Schnee"

 

Zur Dokumentation
"Vico Torriani – Grüezi, grüezi mitenand"

Sonntag, 20. September 2020 um 18.15 Uhr

Printscreen: SRF
Printscreen: SRF

Meine erste Begegnung mit Vico Torriani. Das war 1955, ich war kaum 16 und bis über beide Ohren verliebt. Da schrieb ich dem Wunschkonzert-Onkel auf «Radio Beromünster» und bat ihn, doch bitte die beiden Schneespuren von Vico für "meine"  Margrit aufzulegen. Mein inniger Wunsch wurde erfüllt. Ich sass mit hochrotem Kopf in der Stube meiner Grossmutter (einen eigenen Radio hatten wir noch nicht) und fühlte mich über-glücklich, aber auch ertappt in Sachen Herzensangelegenheit. Dies war die erste und (fast) einzige Fernbegegnung mit Vico Torriani. Rasch fühlte ich mich der Schnulze entwachsen und liess den «singenden Botschafter» der Schweiz fernab von meinen (eingestandenen) Gefühlen singen, tanzen und fröhlich sein. Seine Schlager, seine Filme waren ja so etwas von Kitsch. Puh… Weiterlesen hier

16. September 2020

 

Dorfgschichten:

 

Kain und Abel

von Peter Züllig

Ein, zwei oder drei Jahre nach Kriegsende (je nach Jahrgang) wurden wir endlich Schützen, A-B-C-Schützen natürlich. Es begann das Lernen. Wir lernten viel, jedes Jahr ein wenig mehr. In der Geschichte – im Zeugnis damals «Realien» genannt – erfuhren wir von den Römern, die in «Centum Prata» (Kempraten) siedelten, von den Pfahlbauern, die in Busskirch gelebt haben, von Willhelm Tell und Napoleon, der eine ein Held, der andere ein Despot. Von etwas aber wurde in der Schule nie geredet, vom Krieg und von Hitler. Es war, als hätte es nie einen Krieg, nie einen Hitler gegeben. Zumindest nicht im Unterricht.
Zuhause war das – von Familie zu Familie - wohl anders. Jetzt hatten es plötzlich alle schon immer gewusst: dieser Krieg war nicht zu gewinnen. Uns kümmerte dies wenig, wir mussten Buchstaben und Zahlen lernen: eins – zwei – neun- eins. Da wurde die Schweiz gemacht. Das war viel wichtiger als der Krieg, der die Schweiz nicht betroffen, nur bedroht hat. (Weiterlesen hier)

09. September 2020

 

Der Schweizer Karl May Freundeskreis

 

Drei Jahre Winnetou in Engelberg

                                          Vortrag von Elmar Elps

Der Karl May Freundeskreis trifft sich am 3. Oktober 2020 in der Mundartbeiz in Rapperswil zum zweiten Treffen in diesem Jahr. Der ehemalige Leiter der Schweizer Karl May Freunde, Elmar Elps, der die Festspiele eng begleitet hat, wird an diesem Nachmittag in Erinnerung schwelgen und viele Bilder zeigen.
Wie immer trifft man sich (fakultativ)  um 1130 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen.
Der Vortrag beginnt um 14.00 Uhr.

Was in Engelberg 2017 mit viel Begeisterung begonnen hat, endete drei Jahr später mit einem Fiasko. Die ersten Karl-May-Festspiele in der Schweiz. Nach der dritten Saison mit "Der Ölprinz" mussten die Veranstalter ihr ambitioniertes Unternehmen aufgeben, zu viele Schulden haben sich angehäuft. Die Betreiberfirma ging in Konkurs. Es ist müssig heute nach den Gründen zu fragen. Der Misserfolg hat sich bei den schwindenden Zuschauerzahlen gezeigt und leider das ganze Unternehmen brutal gestoppt. Es ist anzunehmen, dass Elmar Elps die andere - die schöne Seite - der Festspiele zeigt. Und das ist auch gut so.

08. September 2020

 

Öffentliches Gedächtnis:

 

Winnetou und Old Shatterhand 

an der Chilbi in Zürich

 

Das neuete Bild in Zusammenhang mit dem Thema "Karl May im Öffentlichen Gedächtnis:

Mit dabei ist Old Shatterhand (rechts) und Winnetou (links). eine Erinnerung an die Karl-May-Filme der 60er Jahre. Die Attraktivität und das Thema sind auch heute noch attraktiv, jedenfalls so attraktiv, dass sie Aushängeschild einer "Schiessbude" dient, an der "Chilbi", die gegenwärtig - an Stelle des traditionellen "Knabenschiessens" - in Albisgüetli  (Zürich). Ein weiteres aktuelles Beispiel für "Karl May im öffentlichen Bewusstsein."

19. September 2020

 

Unzulänglichkeiten

 

Es ist nicht immer nur die Technik, die nicht das macht, was man will und mit dem man sich in den letzten Jahren "angefreundet" hat. Auch der Betrieb dieser Website ist den Gesetzen der "Updates" ausgesetzt. Da läuft einiges nicht ganz rund. Vor allem wenn man nicht zuhause am "vertrauten", sondern von irgendeiner technischen Errungenschaft (sei es ein Smartphone oder Tablet oder...) die Homepage aktualisiert. Da gibt es Grenzen und Unzulänglichkeiten. Vor allem im Bereich der aktuellen Präsentation. Der Anspruch, jeden Tag Neues zu bieten (vom Bild des Tages angefangen bis zu den verschiedenen Rubriken) lässt sich einfach nicht immer verwirklichen. Dazu kommen die eigene Unzulänglichkeiten. Rasch geht etwas vergessen, ein oder mehrere Buchstaben werden "verschluckt" oder Links nicht erneuert. Gute Vorsätze sind - wie immer - rasch gemacht, ob es "klappt, werden wir sehen.". Also: sorry!