Freuden und Leiden eines Sammlers

14. Oktober 2019

Die gleiche Weinnotizen findet man auch hier auf meinem Blog www.facebook.com/sammlerfreak 

                              

Weingut Georg Schlegel: Pinot Noir Réserve 2015, Jenins, Bündner Herrschaft, Kanton Graubünden, Schweiz

20. Oktober 2019

 

 

Direkt zum Bild des Tages

16. Oktober 2019

 

In eigener Sache:

 

Ja oder nein!

Kolumne von Peter Züllig

 

In fast regelmässigen Abständen stehen auch bei uns grössere und kleinere «Polit-Skandale» an: Postauto-Skandal, Bau-Skandal, Missbrauch-Skandal, Abgas-Skandal, Beschattung-Skandal… Wo immer es einen «Skandal» gibt, da wird rasch und laut nach der Verantwortung gefragt: Wer hat was gewusst oder getan? Manager werden für ihre Verantwortung bezahlt, Politiker gewählt oder abgewählt, Verurteilte bestraft... Umso komplexer die Strukturen der Verantwortlichkeit sind, desto rascher rückt eine Frage in den Mittelpunkt: «Wer hat was, wann gewusst?»  Aus dem Wissen leitet sich die weit schwierigere Frage nach dem Tun oder der Unterlassen ab, also die Frage nach der Verantwortlichkeit. Doch da mutieren selbst höchst bezahlte Manager, wortgewandte Politiker, abgebrühte Kommunikatoren in den Zustand kindlichen Nichtwissens oder galoppierender Vergesslichkeit. Eine kleine, einfache Frage nur: Gewusst? Ja oder Nein? Und schon verkriechen sich  die Gefragten hinter Formulierungen wie: «Es gibt keinerlei Hinweise oder Beweise, dass dies oder jenes zum fraglichen Zeitpunkt gewusst wurde!» In dieser oder einer ähnlichen Formulierung, die weitaus häufigste Antwort, um die Suche nach Verantwortung beim Gedächtnisschwund enden zu lassen.. Juristisch kaum belangbar und jederzeit nach jeder Seite zu biegen. Wir leben – noch immer - in einer vom Christentum geprägten Kultur, die einige einfache «Grundregeln Lebens, des Zusammenlebens» während Jahrhunderten bewahrt hat. Zum Beispiel die Maxime: «Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.» Nachzulesen in der meistgelesenen Schrift, in der Bibel - bei Matthaeus 5/37. Übrigens: Es gibt keinerlei erhärteten Beweis, dass der Evangelist Matthäus dies selber geschrieben hat. Wahr oder falsch ist sie trotzdem.

Die bisherigen Kolumnen sind hier zu lesen


16. Oktober 2019

 

Geburtstag - Bilder von Norwegen

 

Hier ist alles zu finden, was das Geburtstagsfest betrifft. Die Seite ist für Gäste bestimmt und enthält alle notwendigen Adressen und Angaben. Sie ist nur mit Passwort zu erreichen. Dieses wurde in der Einladung bekanntgegeben. Weiterlesen hier

20. Oktober 2019

 

 

Das Neuste zuerst

17. Oktober 2019

 

Bilder und Texte aus Norwegen
Dritter Teil

 

Das Tor zum Norden

 

Die Sagen und Mythen von Norwegen sind eng verbunden mit dem Meer und den Bergen, mit den Früchten des Meers und dem Licht und Dunkel, dem Wetter und dem kargen Boden.

"Die zweitgrößte Stadt Norwegens, Bergen, liegt malerisch im Inneren des Byfordes umrahmt von sieben Bergen wie dem Ulriken (643 m) oder dem Fløyen (320 m). Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist das alte Hanseviertel mit den bunten Holzhäusern am Hafen. Bryggen (Norwegisch für Kai) ist seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe und Bergens älteste Siedlung entlang des Hafenbeckens. Das malerische Viertel wurde 1360 als Auslandskontor durch die Hanse errichtet. Die deutsche Hanseaten handelten hier über 400 Jahre lang.. 

Kapitel 4 - Bergen

Die Bilder sind einzeln auch hier zu sehen. Sie können heruntergeladen und auch kommentiert werden.


20. Oktober 2019

 

Wimmla 2019

(Weinlese)

 

Heute hat auch für uns die Weinlese begonnen.
Für uns? Unter den Erntehelfern des Weinguts "von Tscharner", Schloss Reichenau bin auch ich - seit zwanzig Jahren. Jedes Jahr habe ich das Erlebnis im Bild (und zum Teil auch im Text) festgehalten. Auch dieses Jahr präsentiere ich wieder ein Album. Erinneerungsbilder, aber auch Stimmungen.

Hier geht es zu den Alben. Es ist passwortgeschützt.es wird bei der Lese mitgeteilt und kann auch hier erfragt werden.

17. Oktober 2017

 

Weinauktionen:

 

Franz J. Wermuth

 

02. November 2019 um 11 Uhr
im Hotel Hilton, Glattbrugg

 

Die Hebstauktionen haben bereits begonnen. Die Denz-Auktionen (Nachfolge der ehemaligen Wermuth-Auktionen) haben bereits 12. September begonnen. Steinfels war noch früher - am 31. August - die nächste Auktion am 23. November. Das dritte Auktionshaus - Weinbörse -

ist am 09. November 2019 im Hotel Crowne Plaza in Zürich. Und nun also ist am ersten November-Wochenende Franz J. Wermuth an der Reihe. Er schreibt in seiner Einladung: "Der Katalog mit 700 Lots ist voll Raritäten, Trouvaillen und auch bezahlbare Kostbarkeiten... Es sind Weine aus schönen Kellern und Sam-mlungen von privaten Weinfreunden. Darunter sind viele Raritäten, die praktisch noch nie angeboten worden sind." Ich werde in den nächsten Tagen den Katalog genau studieren und auf das eine oder andere Lot hinweisen. Auch nach der Auktion findet man hier eine Analyse zu Situation im Weingeschäft - wie ich das praktisch nach jeder grossen Saal-Auktion mache. Der Katalog ist als PDF-Dokument hier herunterzuladen

Die Website von Franz J. Wermuth ist hier zu finden.

13. Oktober 2019

 

Krippensammlung:

 

Kerzenhalter
(Krippenfiguren)

 

Krubba Krippen (Krubba = Krippe schwedisch)

Designer: Plutto, Schweden

Material: schwarzlackiertes Metall.

Breite: 28cm, Höhe: 17,5cm. 

Mit seiner schwarzen Silhouette zeigt der Kerzenhalter (vierteilig) die Geburts-Szene des Jesuskindes. Die Philisophie der schwedischen Marke Pluto ist, dass man auch mit nur wenigen Mitteln einen ganz neuen Style in "sein Zuhause" bringen kann. Weiterlesen hier

Bild des Tages

20. Oktober 2019 (Bild 2762)

20. Oktober 2019 - Wenn sich Nebel niedersetzt
20. Oktober 2019 - Wenn sich Nebel niedersetzt

Zurück

Seit sechs Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

 

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter dokumentiert.

 

Ernte überfällig   (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)
Ernte überfällig (Foto: Hans Weiss, Flawil CH)

.07. Oktober 2019 (Gastbild)

 

Stefan Schwytz (Weinliebhaber, Rechtsanwalt, Konstanz)

 

"Auf dem Weg..." – Fähre Konstanz - Meersburg

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwische n täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Reise in den Norden

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

28.07.2019: Gesehen Medien: Film:

         Kurzfilm Berufsrisiko

08.08.2019 Neuerscheinungen Karl May:

         May-nungen Nummer 10 

28.07.2019 Gelesen: 

         Gleis 4 von Franz Hohler 

13.06.2019 Neuerscheinungen Karl May:

         Fünfzig Jahre KMG

10.07.2019 Gelesen:

         Gefühlte Wahrheit

07.07.2019 Aufgeschnappt:

         Pflanzenfreund: Neophyten

28.06.2019 Gelesen:

         Bretonisches Leuchten, Krimi

 Wein des Tages

Andreas Jordan
auf Facebook in Bordeaux & Riesling und so...

Weingut Aldinger: Bergmandel Lemberger 2012, GG, trocken, Württemberg, Fellbach, Deutschland 

 

"Wir verneigen uns vor dieser letzten Flasche und danken ihr für den Genuss. Na gut, der Dank gebührt eigentlich dem Winzer - aber der ist zu weit weg.

In der Nase habe ich gerade Noten von geröstetem grünen Tee. Im Mund ist der Wein frisch, leicht ätherisch, saftig.

Ach, sagen wir doch einfach: Lecker!"


Hier Beiträge der letzten Tage

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

11. Oktober 2019

 

Bilder und Texte aus Norwegen
Dritter Teil Teil

 

Trolle und andere Fabelwesen

 

 

Norwegen hat vieles zu bieten. Nicht nur faszinierende Landschaften, einmalige und sich immer wieder verändernde Stimmungen, 24 Stunden Tag (im Sommer) und 24 Stunden Nacht (im Winter), die magischen Nordlichter, das Überqueren des Polarkreises, alles eng verknüpft mit der nordischen Mythologie, den nordischen "Göttern", die auch gut tausend Jahre nach der Christiani-sierung bis heute weiterleben, wenn auch in ganz anderer Form.


09. Oktober 2019

 

Kleinkrippensammlung:

 

Christbaumkugel

(bemalt: Heilig Familie und Dreikönige)

Innensicht: Krippe
Innensicht: Krippe

Durchmesser 12 cm.
Mit goldigen Glitzern verzierte Figuren.
Das Besondere dieser Kugel ist die Anordnung der Darstellung. Das Glas ist grundsätzlich milchig, aber nur auf einer Seite der Kugel, auf der andern Glasklar. Die Krippendarstellung ist deshalb (natürlich Seitenverkehrt) im Inneren zu sehen, während die Andeutung des Stalls und die Dreeikönige aussen bleiben müssen. 
Sicher ist dieser relativ grosse Christ-baumschmuck nicht typisch "norwegisch". aber in der Kombination von Innen- und Aussensicht bisher einzig in der Sammlung

Die Dreikönige befinden sich je am Rand des klaren Glases angebracht (zwei rechts, einer links) und sind von den beiden gegenüberliegenden Seiten nur andeutungsweise zu erkennen. Doch sie stehen und kniehen unter einem braunen Band (Andeutung des Stalls) und schauen in das Innere der Kuigel, also zur Krippe. Erst im 20. Jahrhundert gehör auch der Weihnachtsbaum Weihnachtsbrauch zum Fest der Norweger. Der Baumschmuck wird meist von den  Kindern geschmückt, oft auch mit den Erwachsenen zusammen gebastelt. Die Dekoration des 

Weihnachtsbaumes besteht aus Lichtern, Lametta und langen Ketten mit kleinen norwegischen Papierflaggen.Die Kugeln, die natürlich auch hier dazu gehören, sind oft weiss (Schnee), jedenfalls hell und leuchtend. Wie hier mit Glitzer verziert. Ein alter norwegischer Brauch ist der "Rundgang um den Tannenbau" - meist 


draussen im Freien. um eine Tanne in der Natur. - ein alter norwegischer Weihnachtsbrauch. Dabei fasst man sich an den Händen, bildet einen Kreis um den Baum, geht um ihn herum und singt dabei Weihnachtslieder. (Quelle: Elchburger, Skandinaviiren-Portal)

08. Oktober 2019

 

25. Karl-May-Kongress in Mainz

Die ersten kurzen und viele Bilder sind jetzt onlinge.  Interessant ist vor allem auch der Bericht im Südwestfunk (SRW aktuell - Rheinland-Pfalz) vom 04. Oktober 2019. Interessant weil er sich an ein grosses Publikum wendet, das mehrheitlich kaum mit Karl May zu tun hat.

Eine interessante Betrachtung zum KMG-Kongress in Mainz lieferte am am 08. Oktober die "Süddeutsche Zeitung" im Bericht "Winnetou befreit sich".

Ein schon von der Teilnehmerzahl (ca. 240) sehr erfolgreicher Kongress der Karl-May-Gesellschaft (KMG) ist am Sonntag zu Ende gegangen. Es wurde der Vorstand neu gewählt, aber auch viel über Karl May gesprochen. Vorträge - an drei Tagen - am laufenden Band. Auch die Sammler kamen nicht zu kurz. Wie immer breitete sich das antiquarische Angebot am Tagungsort aus. Und die traditionelle Auktion - sehr gut zusammengestellt und kom-mentiert - lockte Karl-May-Freunde (aber auch Händler) an. Inzwischen sind auch viele Bilder und kuze Berichte in den Social Media aufgetaucht. m vielfältigsten ist wohl die Facebook-Seite der
Karl-May-Freunde Münsterland.

Hier mehr Impressionen

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund
                                          80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

(Foto: Berner Zeitung)
(Foto: Berner Zeitung)

15. April 2019

 

"Ameisen-Kreisel in Lonay"  (Waadt)

 

 

In der Romandie von den Lesern der Zeitungen "24 Heures", "Le Matin Dimanche und "Tribune de Genève"

                                             zum hässlichsten Kreisel erkoren.

Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)
Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)

Es ist eine "schmeichelhafte" Ehre, auch noch der Hässlichste zu sein. Geradezu eine Beleidigung. Nun, bei den Kreiseln - sowohl öffentliches Objekt der Ästhetik als auch Verkehrsmassnahme - scheiden sich die Geister. Was für die einen hässlich ist, ist für andere schön, was kurios ist, kann auch aufregend sein, was Geldverschwen-dung "pure Poesie". Die Rubrik "Verkehrs-kreisel" habe ich habe ich auf dieser Website vor drei Jahren begonnen und da bisher rund 90 Kreisel vorgestellt. Anfänglich "nur" im Bild, allmählich aber auch genauer situiert und beschrieben. Die meisten Kreisel habe ich selber aufgesucht und fotografiert. Einige, wie hier der "hässlichste" Kreisel habe ich auf Grund von Hinweisen und Dokumenten vorgestellt. Während der Wintermonate ruht diese Rubrik weitgehend. Doch jetzt kann es wieder losghen. Ziel wäre: 14tägig einen Kreisel zu präsentieren. Weiterlesen hier

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

07. Oktober 2019

 

Floating Kugelschreiber

 

Northen Lights

 

Eine Sammlung stagniert: Man findet kaum mehr Exemplare von Floating Kugelschreibern in den Souvenishops. Auf dieser Reise in Norwegen war es kein einziger. Es war die Firma Eskesn in Dänemark, die seit den 50er Jahren den Markt weltweit beherraschte.

 Es scheint, dass die Firma (immerhin mit 20 Angestellten) den Betrib eingestellt hat. Nach meinen Recherchen existiert zwar ihre Website noch, doch unter "Neuigkeiten" findet man den letzten Eintrag aus dem Jahr 2015 und der E-Katalog lässt sich gar nicht mehr öffnen.
(ich werde weiter recherchieren). Inzwischen haben sich immer mehr andere Arten und Systeme von Souvenir-Kugelschreiber durchgesetzt. Schon seit Jahren habe ich die Sammlung mit besonders kreativen Exemplaren ergänzt, die sich zwar meist auch bewegen, aber mit ganz andern Mechanismen. Zum zweiten Mal bin ich jetzt auf einen Kugelschreiber-Typus gestossen, bei dem sich ein Bild herauszienen lässt. 

Polarlicht, in der Nacht vom 28./29. September in Norwegen in der Nähe des Polarkreises aufgenommen
Polarlicht, in der Nacht vom 28./29. September in Norwegen in der Nähe des Polarkreises aufgenommen

Das Nordlicht

Das Polarlicht (als Nordlicht auf der Nordhalbkugel wissenschaftlich als Aurora borealis bezeichnet), ist eine Erscheinung am nächtlichen Himmel, die nur in Polargebieten auftritt und nur ganz im Dunkeln zu sehen ist. Die Häufigkeit der Polarlichterscheinungen hängt von der Sonnenaktivität ab. Sie können veschiedene Farben haben. Wegen der hohen Empfindlichkeit des Auges für grünes Licht und der relativ hohen Konzentration von Sauerstoff werden grüne Polarlichter am häufigsten beobachtet. Zum Verzeichnis der Kugelschreiber

05. Oktober 2019

 

Reise in den hohen Norden


Teil 1: Das Polarlicht

 

Heute beginne ich eine Text/Bild Collage zu der Reise an den nördlichsten Punkt des Kontinents, zum Nordkapp. Wie immer auf meinen Reisen habe ich viel fotographiert und heftig Notizen gemacht. Um der üblichen Berichterstattung zu entgehen, habe ich für einmal thematische Schwerpunkte geschaffen und die Kapitel keinem zeitlichen Ablaufdiktat unterstellt. Berichte und Bilder über Reien in Norwegen gibt es zuhauf, doch diesmal soll die Reportage etwas anders sein. 

Das Polarlicht heisst nicht umsonst auch"Nordlicht". Wer den Polarkrei überquert, der hofft dem Schauspiel am Himmel zu begegnen. Doch die Enttäuschung ist oft gross, wenn das geheimnisvolle Licht auf der ganzen Reise nie erscheint. Im Sommer ist es zu hell, weit oben die ganze Nacht, im Winter ist der Himmel meist wolkenbehangen. Dieser erste Teil der Bilderfolge einer Reise entlang der 


Küste Norwegens ist den Lichtern im Dunkeln gewidmet, der Faszination des Lichts, ihrer Farben und Formen, ihrer Erscheinung, am Himmel, im Spiegel des Wassers, und der Natur. 

Weiterlesen hier

07. Oktober 2019

 

Neueingang:

 

Norwegische Holzkrippe
(Relief, Puzzle)

 

In Rahmen meiner Reise mit der Hurtigruten in Norwegen werde ich (in loser Folge) die erworbenen 12 norwegischen Krippen und Krippendarstellungen als Neueingänge in der Sammlung hier vorstellen.Ich beginne mit einer Holzkrippe, als Relief und als Puzzle gestaltet.

Rohes Holz, zum Teil mit Rinde.
Höhe 12 cm. Tiefe 2 cm, drwi Figuren, aus 11 Teilen zusammengesetzt und fixiert. Holzkrippen findet man im "Holzland Norwegen am häufigsten und zwar in einfacher, aber auch in künst-lerischer Form wie hier. Links die Vorder-seite, rechts die Rückseite. Die Krippe wurde im Schop des Niderosdom gekauft. Sie basiert auf dem Spiel von Rinde und Holzmark. Weiterlesen hier


07. Oktober 2019

 

Karl May Gesellschaft:

 

Kongress in Mainz

(Bild: KMG)
(Bild: KMG)

Neuer Vorstand der KMG

"Auf der Mitgliederversammlung der Karl-May-Gesellschaft wurde ein neuer Vor-stand gewählt. Johannes Zeilinger und Helmut Schmiedt schieden aus ihrem Amt aus. Der neue Vorstand besteht nach einstimmigem Votum der Mitglieder-versammlung nun aus folgenden Mitglie-dern: Von links nach rechts: Joachim Biermann (2. stellvertretender Vorsitzen-der), Hartmut Wörner (Geschäftsführer), Gunnar Sperveslage (Schriftführer), Florian Schleburg (Vorsitzender), Hartmut Vollmer (stellvertretender Vorsitzender), Uwe Teusch (Schatzmeister), Laura Thüring (wissenschaftliche Mitarbeiterin)"

06. Oktober 2019

 

Neueingang

Sammlung von Kunstkatalogen:

 

Joseph Mallord William Turner
(1775–1851)

"Das Meer und die Alpen"

Kunsthaus Luzern 
vom 06, Juli - 13. Oktober 2019

Katalog; 2019 Herausgeber Kunstmuseum Luzern - Seiten: 180

"Das Kunstmuseum Luzern feiert sein 200-jähriges Jubiläum mit einer ganz besonderen Ausstellung: «Turner. Das Meer und die Alpen». Iin Kooperation mit der Tate Gallery (London) wurden in Luzern rund 100 Werke des britischen Reisenden und Landschaftsmaler Joseph Mallord William Turner (1775–1851) gezeigt. Turner gilt als der bedeutendste Maler Englands in der Romantik. Der Künstler ist zudem in besonderer Art und Weise mit der Region verbunden: Auf der Suche nach erhabenen Motiven und fasziniert von der gewaltigen Natur-schönheit der Alpen reiste Turner fünfmal – zwischen 1802 und 1844 – zum Vierwaldstättersee, dem Zugersee, in die Stadt Luzern und auf den Gotthard. Dabei entstanden bekannte Aquarelle wie «Die blaue Rigi» oder «Die Schöllenen-Schlucht von der Teufelsbrücke». Nun sind sie erstmals umfänglich an ihrem Ursprungsort zu sehen."

Weiterlesen hier

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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03. Oktober 2019

 

Gesehen:

 

Mein Schloss - Ein Leben für die Tradition

Schloss Reichenau

Eine Produktion von NZZ Format. Hier als Stream oder als DVD zu kaufen (14.90 resp. 28.90 CHF). Erstausstrahlung am 18. September 2019 auf 3Sat. Es gibt zwei Versionen, eine Langversion. Inhalt zwei Schlösser: Schloss Reichenau (Tamins) und Schloss Salenegg (Maienfeld). Diese 52minütige Produktion ist in der Videothek von 3SAT noch (kurzfristig) zu erreichen. Die Kurzversion (29 Minuten) ausgestrahlt am 26. September 2019.(Im Internet nur noch kurze Zeit online) auf SRF (nur Reichenau).

Auf YouTube ist ein Ausschnitt von fünf Minuten zu sehen. (Link: Bild links anklicken.) "Das Schloss, der kindlich verbrämte Inbegriff von Macht und Reichtum. Aber das Leben im Schloss ist häufig auch ein anstrengendes Leben für das Schloss, dem alles andere untergeordnet werden muss. Die Familie von Tscharnerist seit sieben 


Generationen auf Schloss Reichenau zu Hause. Auch die jüngere Generation wächst in die Rolle der Schlossherren und - Herrinnen hinein. Der Name und die Tradition verpflichten. Das Schloss soll in Familienhand bleiben trotz knapper Kassen, hoher Heizölrechnungen und dem Kampf gegen Denkmalschutz-regeln und den Zahn der Zeit. Eiskalte Flure, bröckelnde Mauern, jährliche Dachrepara-turen: Klingt nicht romantisch, ist es auch nicht. Das Leben auf dem Schloss: Eher Knochenarbeit als Privileg, eher Hofnarr als Schlossherr, eher Last als Lust? Ein NZZ Format über den täglichen Kampf um den Erhalt desFamilienerbes." (Text SRF)
Regie: Sibylle Tiessen, Kamera: Peter Hammann, Fank Messmer, Schnitt: Thomas Waidelich

02. Oktober 2019

 

Das Schweizer Karl-May-Abenteuer

in Engelberg ist aus

 

Die Produktionsfirma Western Productions 42 Capital Group hat Insolvenz angemeldet. Damit ist das Aus für die einzigen Karl-May-Festspiele besiegelt. Die ersten Produktion in Engelberg 2017 war noch

knapp selbsttragend, dann aber folgten zwei "magere Jahre". Trotz Reduktion der Aufführungen und einem rigiden Spar-programm wurden dieses Jahr nur noch rund 14'000 Besucher registriert (2018 waren es 19'000). Dies genügte nicht, um die Kosten zu decken. Hier die Presse-mitteilung. Das Ende der Spiele in hat sich leider abgezeichnet. Dafür gibt es einige Gründe, die ich in den nächsten Tagen hier zur Diskussion stellen werde.

03. Oktober 2019

 

Karl-May-Kongress
03. bis 06. Oktober 2019

in Mainz

Heute beginnt in Mainz der Kongress der KMG (Karl-May-Gesellschaft). Dieser findet alle zwei Jahre einmal statt und zwar immer an einem andern Ort. Nebst den Vorträgen, den Diskussionen und den statuarischen vorgeschriebenen Traktan-den, wie Wahlen, Geschäftsbericht etc. finden im Umfeld der Tagung auch verschiedene Veranstaltungen statt. So die Ausstellung "Karl May in Mainz" (Rarthausgalerie) vom 20. September bis zum 19. Oktober. In dieser Ausstellung gibt die Karl-May-Gesellschaft e.V. einen Einblick in die Beziehungen zwischen Karl May und Mainz. "Zwar entspringen seine bekanntesten Figuren wie Winnetou, Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi der sächsischen Heimat Karl Mays, dem fernen Orient und dem wilden Westen, doch die Fantasie Karl Mays reicht darüber hinaus. So haben auch Mainz und die rheinhessische Provinz ihren Platz in seinen abenteuerlichen Geschichten gefunden. Die Verbindung zwischen dem Schriftsteller und Mainz ist damit eine literarische, doch sie geht noch weiter. Neben der literarischen Beziehung bietet die Ausstellung auch Einblick in die Beziehung zwischen 

Karl May und seinen Bewunderern, zu denen auch Carl Zuckmayer gehört." (Quelle: Sensor Mainz)
Dazu hier ein Bericht in der Internet-Zeitung "Mainz &".

Zum ersten Mal seit Jahren bin ich diesmal nicht am Kongress und ich kann deshalb auch nicht - wie in all den Jahren zuvor - unmittelbar berichten. An Stelle der eigenen Berichte, stelle ich möglichst viele aktuell Berichte der Medien hier ein. Das Programm kann hier als PDF heruntergeladen werden. 
Am Kongress findet jeweils auch eine Auktion statt - wohl die bedeutendste Karl-May-Auktion.überhaupt - aber nur für Mitglieder der KMG zugänglich. Hier der Vorabdruck des Auktionskatalogs. Für Sammler ein verbindlicher Massstab.

08. September 2019

 

 

Öffentliches Bewustsein: Karl May

 

Die Wahrheit über die Lüge

 

Ein eindrückliches Dokmuent in der Sammlung von "Öffentlichem Bewusstein" bezüglich Karl May finden wir im Dok-Film (TV "arte". 07. September 2019 um 21.46 Uhr) "Die Wahrheit über die Lüge" und die Ankündigung zur Sendung (hier im "TagesAnzeiger vom 07. September 2019). 

Die sachliche Dokumentation in der Länge von 52 Minuten - hauptsächlich mit Erklärungen, Demonstrationen, Aussagen von Wissenschafter etc. -  greift auch einige exemplarische Beispiele (aktuelle, wie historische) auf. Zum Beispiel die Lügen des Präsidenten Trump, des Radrennfahrer Armstrong, auch politische Entwicklungen in Frankreich - einst (Revolution) und heute (Gelbwesten).
Als kategorisches Beispiel dient Karl May. Er litt an "Pseudologia Fantastica", dem krankhaften Lügen. Die kurzen Szenen (Ausschnitte aus dem Film "Karl May, das letzte Rätsel". aus dem Jahr 2013) dauern gerade Mal 1 Minute 40 Sekunden. Das Beispiel in der sonst sehr aktuellen Domuntation wird schon nach 6 Minuten aufgegriffen und in der Vorankündigung zum Film auch prominent dargestellt (mit Bild). Obwohl das Beispiel mehr als hundert Jahre zurück liegt, wird es noch immer sofort verstanden. Weiterlesen hier.

13. September 2019

 

Herbstauktion
Denz-Weine

(ehem. Wermuth-Auktion)

 

Die erste Saal-Weinauktion nach der Sommerpause hat das Auktionshaus Denz gestern im Hotel Atlantis in Zürich durchgeführt. Es kamen 1277 Lots unter den Hammer, darunter erstmals eine stattliche Zahl an Schweizerweinen, neben vielen meist überzahlten, aber gesuchten Pretigeweinen.Auch österreichische Weine werden nun zunehmend an 

grossen Auktionen angeboten. Zum ersten Mal dominierten die Bordeaux und die Burgunder nicht mehr das Geschehen. Sonst waren es bis zu 70 Prozent Bordeaux, die in Saalauktionen ausge-rufen wurden, diesmal höchstens 30 Prozent. Es scheint, dass sich der Weinmarkt - vor allem in bezug auf die teuren Weine - neu orientieren muss. Immer mehr Weingebiete verfügen über sogenannte Auktionswein, das sind Weine, die nur gekauft und gelagert wurden, um später zu einem bedeutend höhrene Preis an Auktionen verkauft zu werden. Die Auktionen der grosssen Häuser sind deshalb immer auch ein Spiegel der augenblicklichen Preisentwicklung. Dies zeigt sich besonders deutlich bei der Denz-Auktion, weil hier vor allem Broker und Händler, aber auch Wirte und Kleinanbieter ihren Bedarf an gesuchten und raren Weinen decken. Während Weinliebhaber, die Weine kaufen, um sie auch zu trinken, eher die Ausnahme sind.  Weiterlesen hier.

15. September 2019

 

Aufgeschnappt im Börsenblatt vom 
14. September 2019 - Sonntagsfrage:

 

Karl May: "Die Felsenburg"
Hörbuch unter Wasser

(Foto:  Linda Troeller)
(Foto: Linda Troeller)

In der "Toskana Therme" in Bad Sulza kann man seit Freitag Karl Mays Reiseerzählung "Die Felsenburg" aus dem Karl-May-Verlag unter Wasser hören. 30 Minuten Lang, im "Liquid Sound Tempel"“. Wie muss man sich das vorstellen? Wie ist die Resonanz? 

"Hörbücher unter Wasser - wie läuft das, Herr Lohmann?"
"Der Liquid Sound Tempel in der Toskana Therme ist mit körperwarmem Thermal-solewasser gefüllt, dem natürlichen Bodenschatz Bad Sulzas. Hier schweben die Badegäste beinahe schwerelos und lauschen den über das spezielle Liquid Sound 

Unterwasserbeschallungssystem eingespielten Klängen - Musik, Livekonzerte, Poesie, Prosa oder einer Mischung aus allem...
Die konkrete Idee, die Geschichten Karl Mays in das Programm der Therme einzubinden hatte Micky Remann, Kulturdirektor der Toskana Thermen, Medienkünstler, Germanist, Liquid Sound-Erfinder und Autor (z.B. ‚Der Globaltrottel‘, ‚SolarPerplexus‘, ‚Ozeandertaler‘ und ‚Die 100 Jahreszeiten der Toskana des Ostens‘.) Micky Remann ist Mitglied der Karl-May-Gesellschaft und wird bei deren anstehendem Kongress in Mainz einen Vortrag zum Thema ‚Zwei Blutsbrüder treffen sich im Unendlichen - über Karl May und Paul Scheerbart‘ halten. Vor diesem Hintergrund war es eine ganz natürliche Entwicklung, Karl May nicht nur Unter Geiern, sondern Unter Wasser zu präsentieren..."   
Den ganzen Artikel lesen hier

12. September 2019

 

Aufgeschnappt in der "taz" am 11. September 2019

Kolumne von Katrin Seddig

Der Erstz-Hundertmorgenwald

(Für Erinnerungslücken: Der Hundertmorgenwald ist der Ort, wo "Pu der Bär", der "Held"  des bekannten Kinderbuches lebt)

Alte Helden: Szene aus der diesjährigen Aufführung „Unter Geiern“ in Bad Segeberg  (Foto: dpa)
Alte Helden: Szene aus der diesjährigen Aufführung „Unter Geiern“ in Bad Segeberg (Foto: dpa)

Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg:

"Die Sehnsucht nach der kindlichen Unschuld wird in Form von Nostalgie zelebriert. Deshalb gehen die Menschen zu den Karl-May-Festpielen."

Eine interessante Kolumne der deutschen Schriftstellerin Katrin Seddig ("Das Dorf") in der "Tageszeitung" (taz) in Berlin. 

"...Mein Vater las einzig und allein Bücher von Karl May, sehr zum Ärger meiner Mutter, die ihn immer wieder versuchte, zu in ihren Augen „richtiger“ Literatur zu bekehren. Für meinen Vater kam das nicht in Frage, er las, wenn er las, nur Karl May. Er hat auch nie ein einziges meiner Bücher gelesen.

Ich denke, man soll die Menschen nicht bekehren, wenn sie niemandem schaden, als allerhöchstens sich selbst. Mein Vater hatte Gründe, Karl May zu lieben, die so sehr mit seiner Lebensgeschichte verknüpft sind, dass sie in einen anderen Text gehören...."

Weiterlesen hier

07. September 2019

 

Aufgeschnappt auf Radio "Südostschweiz" (RSO)

vom 01. September 2019 in der Sendung 
"RSO im Gespräch"

 

Die Schlossherrin

 

(Bild: Südostschweiz)
(Bild: Südostschweiz)

Meinen Geburtstag feierten wir auf vor zwei Wochen auf Schloss Reichenau (Tamins). Das Fest wurde organisiert von Francesca von Tscharner - der Event-Managerin des Schlosses. Sie war eine wunderbare Gastgeberin, umsichtig und einfühlsam, damit hat sie viel zum Gelingen des Anlasses beigetragen. Im Radio "RSO" hat Francesca in einem dreiteiligen Gespräch über das Schloss, die Events und ihre Kindheit Auskunft gegeben. Hier das Gespräch abspielen

06. September 2019

 

Strandbad und wir

 

In "Feierstunde für die katholische Frauenwelt"
Wochenblatt zur Hochwacht vom 12. Juni 1935

Die "Hochwacht" war eine Tageszeitung der Christlich-sozialen Arbeiterbewegung und wurde in Winterthur (Buchdruckerei Konkordia) gedruckt. Die Zeitung erschien von 1921 bis 1971 und von da an als "Kopfblatt" der NZN (Neue Zürcher Nachrichten), die 1991 ihr Erscheinen einstellter. 

"Feierstunde" war ein Beiblatt zur "Hochwacht". Der Artikel ist ein Beispiel der Moralvorstellungen in den katholi-schen Kreisen der Dreissigerjahre. 
Das Strandbad, Ort der Versuchung und der Sünde! So etwa der Inhalt des Artikels.

"Der grosse Haufe sucht im Strandbad den freien Verkehr der Geschlechter miteinan-der.... Warum fabriziert man denn an jedem Tümpel und Weiher, an jedem Bach sogar in den Hochtälern einen Strand? Nein, vielmehr um diese 'gesell-schaftlichen Genüsse' zu haben (wie man das so nett nennt), ohne dass man vor der Öffentlichkeit als unanständig gilt..."

Ein kleiner Wühltisch mit ungeordneten Zeitdokumenten aus den Jahren zwischen 1925 und 2010, die ich gesammelt habe und nun im Begriff bin zu entsorgen, hat bei der Präsentation meiner Sammelobjekte viel Aufmerksamkeit erregt. Ich habe mich deshalb entschlossen, hier wieder vermehrt solche Dokumente einzustellen, bevor sie beim "Altpapier" landen. Hier geht es zur grundsätzlichen Erwägungen und  zu bereits publizierten Beispielen.

02. September 2019

 

Facebook:

 

Gruppe der Pensionäre und Ehemalige SRF/TPC

 

Auf Facebook gibt es seit fünf Jahren eine Gruppenseite  für ehemaliger Fernsehmitarbeitern administriert von Marco Lucchi und moderiert von Hans-Peter Leupp. Da werden oft täglich mehrere Informationen, Hinweise, wichtige Links, Bilder, Kommentare, Berichte, nostalgische Erinnerungen (vor allem auch ältere oder gar alte Fernsehbeiträge) eingestellt oder verlinkt.

Einige aktuelle Beispiele: "SRF Schweizer Film - Drehstart für 'Eden Einfach' " - verlinkt ist der Bericht  mit persönlich.com.  Oder: "News-Leser müssen sich bald registrieren" - Bericht in der NZZ am 32. August 2019.  - "Programmanalyse: RTS Radio berich-tet zu wenig über andere Landesteile."


verlinkt mit Klein Report- Beitrag: "Fernsehdirektor gesucht" vom 28. 07. 1987 in der "Rundschau".
Dies sind die aktuellten Beispiele. Ein Mixt von Information, externe Berichte und Beispiele auf früheren TV-Programmen. Im Augenblick umfasst die Gruppe 204 Mitglieder. Es lohnt sich dieser beizutreten und immer wieder mal einen Blick auf die Fülle von Informationen zu werfen.

01. September 2019

 

Karl May und die Pfähle auf dem Lötschengletscher

 

Thomas Widmer stellt eine Wanderung vor. 
Tagesanzeiger vom 16. August 2013

 

Zu den für mich wichtigsten Sparten meiner Karl-May-Sammlung gehört der Bereich "öffentliches Gedächtnis". Eine Sammlung von Beispielen, wie Karl May noch heute tief im Bewusstsein vieler Menschen verankert ist. Heute ein Dokument aus der "Wander-Bewegung."

Der entscheidende Kommentar im Bericht, eines der vielen Biespiele, die beweisen, dass Karl May noch tief in der "Erin-nerung" lebendig ist: "Das Gletschergehen war problemlos, rote Pfähle halfen, die Richtung zu halten. Mir fiel Karl Mays 'Winnetou' ein. In New Mexico in den USA gibt es eine Hochebene, den Llano 

Estacado, 'Ebene mit den Pfählen'. May beschreibt wie Verbrecher die Pfähle umsteckten und Reisende in die Einöde lenkten, um sie auszurauben und zu ermorden. Meine Pfähle waren offensichtlich von gutwen Menschen eingepflanz worden. Sicher erreichte ich eine Moräne..."

Solche Beispiele aus dem Alltag sammle ich seit Jahren. Sie sind für mich ein Beweis, dass Karl May und sein Kosmos weiterleben und im Bewusstsein der Menschen (zumindest in deutsschprachigen Ländern) gespeichert sind. Wer ähnlich Beispiele im Alltag findet - allein der Name Karl May - als "Signalbegriff" in Titeln, taucht unblaublich häufig auf - der möge mir doch zusenden.
E-Mail von Sammlerfreak

Hier das Verzeichnis bisheriger gesammelter Beispiele

30. August 2019

 

Zeitdokumente:

 

30er Jahre

Vor dem Ausbruch des
Zweiten Weltkriegs

Allerdings ohne systematische Registrie-rung und Einordnung. In den 50er Jahren habe ich dann das lose Archiv - als Journalisten-Archiv - weitergeführt bis zu meiner Pensionierung (2004), allerdings mit anderen (immer wieder wechselden) Schwerpunkten. Das Archiv umfasst mehr als 10'000, zum Teil geordnet, zum Teil wild durcheinander. Seit Jahren bin ich daran, das Archiv aufzulösen und nur noch einige, der noch immer (oder wieder) aktuellen Artikel hier auf meiner Website zu veröffentlichen. Anlässlich einer kleinen Ausstellung zu allen meinen Sammlegebieten habe ich zwei Ablagekästchen mit Artikeln aus dem Archiv - sozusagen ein Wühltischchen - aufgestellt. Dabei fanden ein paar Zeitungsausschnitte aus den 30er Jahren besondere Beachtung. Ich stelle einige davon hier - kommentarlos - vor. 

Die Sammlung von Zeitungsartikel zu Themen, die gerade aktuell sind, ist wohl die grösste aller meiner Sammlungen. Die ältesten Dokumente habe ich von meinem Vater übernommen, der leidenschflich Zeitungsausschnitte gesammelt hat. 

27. August 2019

 

Schauspielerin

 

Ines Torelli

gestorben

 

Mit ihrem Tod ist eine Epoche des schweizerischen Theaterschaffens abgeschlossen. Sie war der Inbegriff quirliger Fröhlichkeit, gut beherrschter Eleganz und verschmitzter Verspieltheit. Das Ines-Schätzchen halt, das auf der Bühne so manchen unterschiedlichen Ton anschlagen konnte. Keck, herausfordernd im politischen Kabarett, 

schmalzig-verspielt im Lied vom Skilehrer "Gigi l'amaroso", verführerisch als Halbweltdame, nostalgisch in der "kleinen Niederdorfoper", mall streng, mal spassig im Kasperlitheater...  Ihr Mann - Edi Bauer - war mit seiner Theateragentur so etwas wie der "Guru" des schweizerischen Kabaretts und Boulevard-Theaters. Ines Torelli war darin verankert, eingebettet


in einer Gruppe der bekanntesten Schauspieler, Autoren, Regisseuren und Musiker, die  Kunst des unterhaltenden Kleintheaters beherrschten und auch idie Unterhaltung des noch jungen Fernsehen prägten. Man sprach oft - mal neidisch, mal anerkennend, mal bewundernd - von einer Zürcher Theater-Maffia, zu der auch das damals noch bedeutende Zürcher Jazz-Festival gehörte. Weiterlesen hier

16. August 2019

 

Aufgeschnappt auf YouTube am 22. Julie 2019
veröffentlicht: Kaya on "Tour"

 

"Mir mached nid mit!"
von Kaya Yanar

 

Comedy, die moderne Form von Kabarett, vor allem im Fernsehen heimisch, finde ich nur selten wirklich treffend und echt lustig, auch kaum mehr politisch. Deshalb taucht die Form von Unterhaltung und Belustigung kaum hier unter "Aufgeschnappt" auf. In diesem Fall die Ausnahme: Aus dem Programm von "Kaya Backstage". Kaya Yanar ist ein deutscher Komiker "mit türkischen Wurzeln", der in der Schweiz lebt. Seine Paradesendung auf SAT 1 "Guckst du?!".

Hier geht es weiter mit den Beiträgen, die in der Regel älter als zwei Wochen sind

Sie schieben sich immer weiter nach unten, bis sie nach zwei, drei Wochen im Archiv verschwinden und dort noch abzurufen sind.

18. August 2019

 

Bildspaziergang

 

Konzert auf Schloss Reichenau (Tamins)

 

Kammerphilharmonie Graubünden 
                                                     
Impressionen 

Muotathaler Nachtmusik
Sommertournée

Paul Juonen:
Kleine Sinfonie, op. 87 (1929)

Peter Cadisch: Interferenza (Uraufführung)

Heinz Marti:
"Muotathaler Nachtmusik" für Schwyzerörgeli und Streichorchester

Peter I. Tschaikowski;
Serenade für Streicher in C-Dur, op. 48


Zum Programm des Schlosskonzerts 

Die Bilder sind auch hier einzeln abzurufen und können da kommentiert werden.

13. August 2019

 

Aufgeschnappt auf Facebook am 13. August 2019 
Notiz von Marcus Hofschuster (Chefverkoster bei 
Wein-Plus 

 

"Big", "fat" und "massive"

"Was mir gerade auffällt: auf den Etiketten österreichischer Rotweine stehen erstaunlich oft Begriffe wie "Big", "Fat" und "Massive" etc. Und so sind die Weine ja dann auch.

"Komm, wir machen was richtig Dickes, Fettes, mit massiv Alkohol, superreifer warmer und kompottsüßer Frucht, richtig vollröstiger, rußiger und gewürziger Holzaromatik, was, das den Leuten mit Anlauf voll in die Fresse haut, wie ein Baseballschläger, die müssen nach einem Glas randvoll sein, Feinheiten sind eh was für Weicheier, man darf auch nie rausschmecken, wo das herkommt, es muss so schmecken, wie man das überall auf der Welt machen kann, das wird supermegageil!

Nö.

Wirds nicht."

12. August 2019

 

Film
ausgestrahlt am 11. August 2019 auf SRF 1

 

Ein Mann namens Ove

Sein Folgeroman (Erstausgabe 2013 ) "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr" wurde ebenfalls ein Bestseller und läuft gegenwärtig als Film in der Schweiz in den Kinos.

Zum Film
Wer die beiden Bücher von Literaturverfilmungen vorher gelesen hat, dem passiert wohl das, was immer wieder: Man beginnt zu vergleichen, nicht nur inhaltlich, auch stilistisch, sprachlich, atmosphärisch. Dabei weiss man genau, die Dramaturgie eines Romans und eines Films folgt anderen Gesetzen und was die Sprache erschaffen kann, ist in der Filmsprache oft nicht zu erreichen. Dazwischen schiebt sich immer wieder die Ausdeutung der Leser (die aus Worten Bilder macht) und das Erlebnis Film (Schnitt, Musik, Darstellung etc.). So ist es auch mir ergangen, obwohl die Lektüre drei Jahre zurück liegt, das Buch also nur noch Erinnerung ist. Weiterlesen hier.

Produktion:  2015  Schweden  (116 Min.)
Regie:            Hannes Holm
Besetzung:    Rolf Lassgård    Ove Lindahl
                        Viktor Baagøe  Ove als Kind 
                        Pilip Berg          Ove als
                                                  junger  Mann
                        Barah Pars       Paravaneh
                        Ida Engvoll      Sonja

11. August 2019

 

Zeitschrift

 

Karl May &Co.

Ausgabe Nr. 157. August 2019

 

Die Zeitschrift feiert dieses Jahr ihr 35jähriges Bestehen. Am 7. September 2019 findet im Saloon des Elspe Festivals eine Jubiläumsfeier mit Karl-May-Lesung statt. Programm und Tickets hier. Nicht nur für Sammler sind die 157 Ausgaben der Zeitschrift (Nr.1 bis Nr. 24 noch als "Karl-May-Rundbrief) wertvolle 

Dokumente. Alle Karl-May-Interessierten finden hier die besten, zuverlässigsten und sorgfältig gestalteten Informationen. Eine Zeitschrift für alle: Film-Nostalgiker, Festivalbesucher, Bücherwürmer, Geschichtsinteressierte, vor allem auch all jene, die besonders gerne mit dem "Auge lesen", finden hier - viermal jährlich - eine unglaubliche Fülle von Geschichten und Geschichte. Die Zeitschrift ist eigentlich ein "Must" für alle, die sich irgendwie mit Karl May befassen. In meiner Karl-May- Sammlung fehlen noch 7 Ausgaben des Rundbriefs aus den 80er Jahren und ein paar Ausgaben der neuen "Karl-May &Co.um das Jahr 2000. Ab 2002 ist die Sammlung komplett. Aus Anlass des Jubiläums habe ich in den Archiv-Ordnern geblättert und unglaublich viel "neues Altes" gefunden. Dazu aus dem Interview mit Tosten Greis, der als Redaktor (1994-2003) im Jahr 1999 (Ausgabe 77) eine Neugestaltung und Neuorganisation der Zeitschrift angekündigt hat. Wie immer: Inhaltsangabe der aktuellen Ausgabe hier.

Aus dem Interview mit Torsten Greis:  Frage:
"Karl May & Co. wird nach wie vor gedruckt. Hat das eine Zukunft oder ist die nicht digital?"

Antwort:
"Ich dachte mal, die Zukunft des Magazins sei nur online möglich. Inzwischen sehe ich das anders. Das gedruckte Wort hat einfach mehr Gewicht und ist beständiger. Unsere stabilen Leserzahlen zeigen ja auch, dass das viele Karl-May-Freunde ähnlich sehen. Eine Internetseite kann ich mir ja auch nicht ins Regal stellen." (auf Seite 5 von Karl May &Co. Nr. 157)

10. August 2019

 

Aufgeschnappt in "Zürcher Unterländer"
vom 04. August 2019

 

Afrikanische Zwergschafe
                              als Rebbaugehilfen   
                              
von Christian Wüthrich

"Um den Arbeitsaufwand im Rebberg zu reduzieren lässt ein findiger Weinbauer aus Freienstein neuerdings Kamerun-schafe in die Reben. Nach ersten Tests und gewissen Traubenverlusten zeigt sich, dass die Tiere schnell lernen.", so der "Zürcher Unterländer". Über einen der Weine vom Weingut mit den Zwerg-schafen  habe ich kürzlich hier in der Rubrik "Getrunken" berichtet. Über das Experiment mit den Zwergschafe hat das Winzerpaar in ihrem Blog  berichtet. (Video unten). Mehr erfahren hier.

10. August 2019

 

Ferienlektüre

 

Georges Simenon

 

                               La Danseuse du Gay-Moulin

                               (Maigret und der Spion)

1931. Verlag Fayard, Paris. Taschenbuch

französisch, 190 Seiten (Deutsche Ausgabe: Diogenes 1986 - Kiepenheuer & Witsch 1962)

Es ist der zehnte von insgesamt 75 Maigret-Romanen und 28 Maigret-Erzählungen. Vielleicht auch nicht der typischste und nicht der allerbeste. Trotzdem, die Geschichte ist spannend, stimmungsvoll und auch heute noch "gut lesbar", vor allem in der französischen Originalsprache. Atypisch ist, dass der Handlungsort nicht in Paris, sondern Lüttich (Belgien) ist und Kommissar Maigret erst im hinteren Teil des Buchs in Erscheinung tritt. Seit 1962 erscheint der Roman im deutschen Sprachraum unter dem Titel "Maigret und der Spion". Kommissar Maigret ist eine Kunstfigur vom Autor in den 20er Jahren geschaffen und vierzig Jahre lang weiter entwickelt. Der Fokus liegt weniger auf äusseren Handlungen, als auf dem inneren Prozess Maigrets, der das Geschehen zu verstehen versucht. Den Schluss bildet ein Verhör des Kommissars, das eher einem Monolog Maigrets gleicht. Weiterlesen hier

04. August 2019

 

Aufgeschnappt im Blog 
Philosophia Prennis vom 03. August 2019

 

Vom Volksschriftsteller zum schutzbedürftigen kulturellen Erbe

Die Karl-May-Gesellschaft (KMG) feiert dieses Jahr ihr fünfzigjähriges bestehen. Aus diesem Anlass hat die literarische Vereinigung unter anderem ein Buch herausgegeben, das verschiedene Aspekte der Karl-May-Forschung be-leuchte und die Geschichte der Gesellschaft aufrollt. 
Jetzt wurde im Internet-Blog "Philosophia Prennis" ein Artikel von Rainer Buck (Gastbeitrag) veröffentlicht, welche die Situation der heutigen Karl-May-Rezeption hervorragend umschreibt. Ein Wandel in der Wahrnehmung eines Werks, das noch bis in die 60er Jahre als literarische Leistung nicht ernst genommen - ja sogar als Schund bezeichnet wurde.

Hier den ganzen Beitrag lesen