Freuden und Leiden eines Sammlers

24. Januar 2022

 

In eigener Sache:


«Covid ist vorbei!»

von Peter Züllig

 

Über Covid ist schon längst viel mehr als alles gesagt, geschrieben und behauptet worden. Kein Grund also, das Thema hier noch einmal aufzugreifen. Die Meinungen sind gemacht, die Positionen bezogen, gelitten, genesen, aber auch gestorben wird weiterhin. In Häusern, auch in Krankenhäusern, nicht auf der Strasse wo sich die Lauten bemerkbar machen. Zuletzt wieder in Bern, wo etwa 2000 Menschen einem kleinen Trupp von Rechtsextremen, Neonazis, «Jungen Tätern» – mehr oder weniger ahnungslos – folgten, überzeugt für eine «gute Sache» - mehr Freiheit - zu marschieren. Aber schön brav maskierten Schreihälsen nach trotteten. Maskiert, nicht zum Schutz vor Corona, vielmehr zum Eigenschutz, um nicht als Gesinnungstäter erkannt zu werden. Ein «schwarzer Block» (wie oft am 1. Mai in Zürich), doch nicht links, vielmehr ganz rechts beheimatet. Die kleinen mitgeführten Kantons- und Schweizerfahnen wirken da wie blanker Hohn. Vorne träumt man von Idolen, die einst für Krieg und Not verantwortlich waren, hinten hat man es bereits gehört: «Covid ist vorbei». Ausgerufen nicht etwa von einem kompetenten Virologen, vielmehr von einem Politiker, der glaubt alles zu beherrschen, alles zu bestimmen, alles für seine politischen Ideen zu nutzen. Selbst eine tödliche Pandemie (weltweit 5,6 Millionen Tote, 12`500 in der Schweiz). Die Bibel warnte - schon vor rund 2000 Jahren - von «falschen Propheten». Das Zitat kennt ein Pfarrerssohn bestimmt. Vielleicht auch eine Studie Leo Löwenthal mit dem Titel: «Falsche Propheten». Darin geht es nicht um christliche Propheten, sondern um politische Agitation. In Blütezeiten von Verschwörungstheorien sehr zu empfehlen.            (222)

Hier alle bisher veröffentlichten Kolumnen  

28. Januar 2022

 

 

Direkt zum "Bild des Tages


23. Januar 2021

 

Sammlerecke

 

Die "Sammlerecke" erscheint etwa einmal in der Woche.
Sie beleuchtet Probleme, Hinweise, Beurteilungen, Erfahrungen, Tipps etc.aus dem Bereich des Sammelns.

Heute:

(Bild: Catawiki)
(Bild: Catawiki)

08. Dezember 2022 Sammlungsauflösung  (028)

"Bügeleisen. Auflösung einer bedeutenden Sammlung. Versteigerung am..."  Ob es nun Bügeleisen, Kunstwerke oder Hosenknöpfe sind, so oder ähnlich finden wir eine Annonce immer wieder im Internet. Fast jede Samm-lung wird irgendwann aufgelöst. Es ist zwar der Traum einer jeden Sammlerin, eines jeden Sammlers, dass es weitergeht, dass all die Arbeit, die sich mit einer Sammlung verbindet, nicht verloren ist, irgendwie Bestand hat, sogar Früchte trägt... Dies ist in den aller-wenigsten Fällen möglich. Warum? Jede Sammlung ist durch die persönlichen Vorlieben, Ansichten, Entscheidungen, Schwerpunkten etc. geprägt. Dies macht weitgehend die Faszination des Sammelns aus. Eine jede Sammlung ist ein ganz persönliches Werk, ein "Kunstwerk", eine Dokumentation, oft ein Lebenswerk.

Weiterlesen hier

11. Januar 2022

 

Zur Revision der Karl-May-Sammlung gehört auch diese Suchrubrik. Hier wird alles aktuell aufgelistet, erklärt und präzisiert, was ich im Augenblick für die Sammlung suche. Alles zu sammeln, was zum Thema einer Sammlung auch noch passen könnte, vermag niemand. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Sammelnde ihre Wünsche anmelden. Das tue ich in dieser Rubrik.
Heute: Jahrbücher
der Karl-May-Gesellschaft

28. Januar 2022

 

Das Neuste zuerst

22. Januar 2022

 

Aufgeschnappt in "Bild" (Regional Dresten)
vom 21. Januar 2022

 

Radebeuler Villa marode:

Bei Karl May regnet’s rein

Schweren Wasserschäden in der „Villa Bärenfett“ (Foto: Dirk Sukow)
Schweren Wasserschäden in der „Villa Bärenfett“ (Foto: Dirk Sukow)
Von: Jürgen Helfricht

"Gut, dass dies Abenteuerschriftsteller Karl May (1842 – 1912) nicht mehr erleben muss. Das Wild-West-Blockhaus „Villa Bärenfett“, in dem 1928 sein Museum entstand, wo die berühmte Indianer-Sammlung gezeigt wird, ist marode. Neuerdings regnet es sogar herein. Im Sonderausstellungsraum bilden sich große Wasserflecken, die Tapete löst sich von der Wand, Schwarzschimmel blüht.„Die Nordseite des Holzschindeldaches der Villa Bärenfett ist löchrig, muss dringend für 10 000 Euro neu gedeckt werden. Den Auftrag haben wir ausgelöst“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Karl-May-Stiftung Dr. Volkmar Kunze (67)."

Hier der ganze Beitrag lesen

22. Januar 2022

 

Karl-May-Festspiele:

 

Bad Segeberg meldet sich zurück

Ab 25. Juni 2022 ist Winnetou zurück in

Der Ölprinz

 

Premiere ist am 25. Juni 2022 um 20.30 Uhr. Gespielt wird bis zum 4. September 2022 an jedem Donnerstag, Freitag und Samstag ab 15 und 20 Uhr, am Sonntag ab 15 Uhr.

Man hat genug von der zweijährigen Zwangspause in Bad Segeberg, dem Mekka der Karl-May-Spiele. Jedenfalls ist man - trotz aktuell hohen Inzidenzen Zahlen - endlich wieder spielen zu können. Die Saison wird aktuell geplant, Verträge werden unterschrieben, Statisten gesucht auch und auch schon bald geprobt. Noch ist man sehr optimistisch.

"Wir spielen im Sommer und an der frischen Luft – und damit haben wir in der aktuellen Situation die besten Voraus-setzungen für ein entspanntes und sicheres Theatererlebnis."

Die Vorbereitungen für die neue Inszenierung laufen. In den Hauptrollen: Alexander als Winnetou, Sascha Hehn als Ölprinz Grinley und Katy Karrenbauer als Treckführerin Rosalie Ebersbach.

Alle bereits erworbenen Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit und können hier umgebucht werden

Bilder des Tages 28. Januar 2022 (Bild 3610)

28. Januar 2022 - Vor einem Monat ein stolzer Christbaum - heute ein Häufchen Elend
28. Januar 2022 - Vor einem Monat ein stolzer Christbaum - heute ein Häufchen Elend

Seit neun Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

27. Januar 2022

 

Christine Porchet   (Journalisin, ehem. SRF, Hinwil)

 

"Tableaux "unterwegs"

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwischen täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

23.08.2021 Karl May - Gesucht

         Romanhefte Moewig

21.08.2021 Karl-May-Festspiele:

         Wagram: Im Tal des Todes

13.08,2021 Gelesen:

         Camenisch: Schatten über dem Dorf

08.08.2021 Erinnerungen:

         Ingrid Budning

01,08.2021 Gelesen:

         Die Unsterblichen

05.08.2021 Karl-May-Festspiele:

         Pluwig (Rheinland-Pfalz).

19.07.2021 Erinnerungen:

         Roland Huber, Dokumentarfilmer

28.07.2021 Karl-May-Festspiele:

         Westernstadt Pullman City

25.07.2021 Karl-May-Festspiele:

         Westernstadt in Dasing

22.07.2021 Karl-May-Festspiele 2021

         Bischofswerda

06.08.2021 Gastkommentar:

         Sport und Politik

15,07,2021 Gelesen:

         Donna Leon: flüchtiges Begehren

09.06.2021 Neuerscheinungen:

         Karl May & Co.

16.06.2021 Bildspaziergang:

         Olafur Eliasson

19,06.2021 Gelesen:

         Res Strehle: Operation Crypto

22.06.2021 Kunstkataloge:

         Gerhard Richter Landschaft

20.06.2021 Weingeflüster:

         Bordeaux-Preisentwicklung


Hier Beiträge der letzten Tage

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden.      

22. Januar 2022

 

Magic Moments

 

Zwei Orte (rund neunhundert Kilometer Distanz). gleiche Zeit, zwei Augenblicke, festgehalten, zwei Welten.

 

Zuhause im Garten  (Foto: Verena Voser)
Zuhause im Garten (Foto: Verena Voser)
Zuhause am Mittelmeer
Zuhause am Mittelmeer

27. Dezember 2021

 

Das Wort zum neuen Jahr von unserem Philosophen

Seit zwei Jahren publiziere ich hier immer wieder die Gedanken unseres "Philosophen", meist in mehreren Fortsetzungen, (denn knappzeilig ist das Denken nicht, wenn es Substanz haben will.)

 

Gedanken zum Jahreswechsel 2021/2022

von Peter Flubacher

 

Die Reaktionen auf meine letzten Gedanken zum Jahreswechsel veranlassen mich, dem alles überschattenden Thema Klimawandel treu zu bleiben, das mich schon seit über 30 Jahren beschäftigt. Die Pandemie, so einschneidend sie ist, ist nicht mehr als ein Solidaritätstest für das Verhalten im Klimawandel. Zweiter Teil hier

10. September 2020

 

Kreiselkunst

 

Zu den ältesten Rubriken dieser Website gehört  "Kreiselkunst". Angeregt von einem Sammlerfreund,
startete ich hier immer wieder Aufrufe zum bildlichen 
Erfassen von attraktiven, skurrilen, interessanten Verkehrskreiseln. Inzwischen sind es mehr als 100
Verkehrs-Rondellen (mit ganz unterschiedlichem "Schmuck"), die hier vorgestellt wurden. Anfänglich nur mit einem Bild, allmählich
auch mit kleinen Reportagen. Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreisel.

Auf die Idee Verkehrskreisel zu fotografieren, kam schon vor dreissig Jahren der Fotograf Andreas Züst (1947-2000). Erst nach seinem Tod erschien 2003 das Buch "Roundabout", das heute noch  wegweisend ist.

Inzwischen gibt es aber auch mehrere Webseiten zum Thema Kreiselkunst.

Leider sind die Anregungen, Zuschriften und Bilder, die mich anfänglich immer wieder erreicht haben, eher selten geworden. Hier nochmals die Adresse für Hinweise, gerne auch mit Bildern und Angaben (Künstler, Entstehung und Daten etc.)

29. Juli 2021

 

Kreiselkunst auf Zeit:

 

Sunsoul und Soulmoon in Bad Zurzach

 

"Kreisel auf Zeit", das gibt es da und dort. Zwar bleiben die Kreisel (als Verkehrsführung), doch die Gestaltung wird verändert. Einerseits sind es oft Experimente, bei denen man nicht weiss, wie sie bei der Bevölkerung ankommen, andererseits möchte man mehreren Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, sich und ihr Werk zu präsentieren.

(Foto:  Blog Mys Züribiet, Lovey Wymann)
(Foto: Blog Mys Züribiet, Lovey Wymann)

Die Kreiseldrachen "Sunsoul" (links) und "Soulmoon" (rechts) sind die ersten wirklich outdoor tauglichen Objekte des Ateliers Oechsli in Bad Zurzach. Sie sind aus Acrylic One gefertigt und für die Saison 2021 in den Kreiseln von Bad Zurzach, an der Rheintalstrasse und an der Hauptstrasse - bei den beiden Dorfeingängen zu sehen. Doch es ist nur ein Kreiselschmuck "auf Zeit", weil die beiden Kreisel jedes Jahr wieder neu gestaltet werden.   Weiterlesen hier

22. Juni 2021

 

In eigener Sache:

 

Verkehrskreisel

 

Vor sieben Jahren, am 27. Februar 2015, habe ich diese Rubrik auf meiner Website eingerichtet. Zuerst nur mit einem Foto eines Kreisels, später mit Beschreibungen, Situierung und  oft auch mit einer Würdigung des Künstlers. 86 Kreisel sind es geworden. Die Anregung stammt von meinem langjährigen Freund Hans Weiss (täglicher Wettstreit um das "Bild des Tages"), der auch viele gute Aufnahmen selber beigesteuert hat.

Die nicht ganz ungefährliche Fotografiererei mitten im Verkehr wurde ihm allmählich zu mühsam (und gefährlich), sodass ich die meisten Kreisel selber aufnehmen musste. Vor etwas mehr als einem halben Jahr ist nun Hans gestorben. Sein letztes Bild stammt von seiner Fahrt zum Pflegeheim. Zudem kam "Corona", welche die "Beweglichkeit" auch für Chronisten stark eingeschränkt hat. So ist dieser Rubrik nicht nur eingeschlafen, sogar fast "mitgestorben". In Andenken an meinen Freund möchte ich die Rubrik, die Hans angeregt und bis zum Schluss begeistert hat, weiterführen, denn auch ihm waren gut gestaltete Kreisel eine Freude. Vielleicht lässt auch Corona die Bildspaziergänge wieder häufiger zu.

Hier die Beiträge der letzten Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel wieder zu finden. 

31. Dezember 2021

 

Aus aktuellem Anlass

 

Aufgeschnappt auf Facebook bei einem Tierfreund
und viel geteilt. Die Katzen formieren sich zu einer eigenen Demo!

29. Dezember 2021

 

Revision

 

Auch meine Sammlungen - vor allem jene rund um Karl May - sind in die Jahre gekommen. So bin ich im Augenblick damit beschäftigt wieder Ordnung zu schaffen. Vieles wurde nicht, oder nur bruchstückhaft registriert. Anderes hat sich irgendwo in der Sammlung "verschloffen" und vieles ist nach Ausstellungen oder Vorträgen nicht an seinen Standplatz zurückgekehrt. Auch Sammellücken tauchen plötzlich auf. Um meine Sammlerfreunde und auch alle Interessierten (auch Händler) auf dem Laufenden zu halten, habe ich diese Revisionsseite geschaffen, die nun dauernd aktualisiert wird.

24. Dezember 2021

 

Adventskalender

 

Bereits zum 7. Mal stelle ich hier einen Adventskalender ein. Bisher habe ich dafür viel Lob erhalten, doch jegliche Diskussion blieb aus. Deshalb habe ich dieses Jahr einen Kalender zusammengestellt, der zum Nachdenken, zum Rätseln und Kommentieren anregen soll. Ganz im Sinne einer aktiven Adventszeit, wo doch so viele weihnächtliche Traditionen - Corona geschuldet - lahmgelegt sind.

27. Dezember 2021

 

Zum Bild des Adventskalenders 2021

 

Es ist ein Ausschnitt der Weihnachtskrippe von Joseph Thaddäus Stamme (1695-1765) in der Stiftskirche Admont, in der Obersteiermark (Österreich). Sie wird traditionell nur zur Weihnachtszeit, von der Christmette am 24. Dezember bis zum Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar, geöffnet.

Rechts die ganze Krippe auf einem Foto von 1912. "Der Aufbau der Admonter Krippe vereinigt mehrere zeitlich unterschiedene Darstellungsebenen. Die drei Hauptszenen stellen nebeneinander die Geburt Christi, die Anbetung der Hirten und die Anbetung der Könige auf der bühnenartig angelegten vorderen Ebene dar. Oberhalb der Geburtsgrotte ist als Zwischenszene in perspektivischer Verkürzung die Verkündigung an die Hirten eingesetzt. Den oberen Abschluss des Aufbaus bildet eine perspektivische Ansicht der erhöht liegenden Stadt Jerusalem mit der Szene der Darstellung des Herrn. Über dem Geschehen schwebt der Verkündigungs-engel in der Gloriole"  (Quelle: Wikipedia) Mehr Informationen hier

21. Dezember 2021

 

Weihnachtsfenster

 

Während zwanzig Jahren gab es ein Weihnachtsfenster mit einer grossen Krippenlandschaft (Santons) an der Kirchacherstrasse 8 in Bubikon. Vor ein paar Jahren wurde diese Weihnachtsattraktion alters halber eingestellt. Es bleiben die Erinnerungen.

Ein kleines, bescheidenes Weihnachts-fenser ist geblieben. Dieses Jahr mit 27 Leyk-Lichthäusern und einem Krippenhaus aus den ersten Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts. Eine Blechkrippe um 1900 in Süddeutschland gefertigt mit einer räumlich gestaffelten und bemalten Szene in der Tradition der Silhouettenbilder des 18. Jahrhunderts. In der Sendung Kunst und Krempel vom Bayrischen Fernsehen (BR 3) wurde die gleiche Krippe besprochen und bewertet. Die ausgestellte Krippe wird - zusammen mit

Blechkrippe um 1900
Blechkrippe um 1900

den Lichthäusern - ab 16.00 Uhr beleuchtet (siehe oben).
Sie ist während des Tages besser im Detail anzusehen.und auch unbeschränkt zugänglich. Die antike Blechkrippe ist ein "Prunkstück" meiner Kleinkrippen-Sammlung, die inzwischen rund 500 Krippen aus aller Welt umfasst. Ein kleiner Teil davon wird im Adventskalender (siehe oben) in den täglich zu öffnenden Fenstern gezeigt.


20. Dezember 2021

 

Abenteuer und Western:

Karl-May-Filme

Bild: screenshot ZDF
Bild: screenshot ZDF

Die Kult-Abenteuerfilme zeigen Karl Mays grosse Helden Winnetou (Pierre Brice), Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi (Lex Barker) oder Hadschi Halef Omar (Ralf Wolter). Sechs der "Klassiker" aus den 60er Jahren werden jetzt wieder ausgestrahlt (wie so oft in der Weihnachtszeit. und zwar auf ZDF.Neo.

Hier das aktuelle Programm

10. Dezember 2021

 

Karl May & Co.
Ausgabe 166 - Dezember 2021

 

Titelbild: Eine starke Frau in Winzendorf - Apanatschi

(Sharon Isabelle Rupa) zeigt eine klare Haltung gegenüber Pedro (Alessandro Frick)In der letzten Ausgabe des Jahres geht es ansonsten um weitere Festspielberichte aus Mörschied, Dasing, Bischofswerda, Burgrieden und sogar Chillocothe in den USA. Weitere Themen: Die indigenen Bräuche in „Mein Freund Winnetou“, die komplizierte Einstellung der NS-Machthaber zu Karl May und die Premierenfeier von „Unter Geiern“.

Weiterlesen hier

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

17. Dezember 2021

 

Das Stammgeleis in Bubikon
(Teil der einstigen Bahnverbindung der
beiden Dörfer Bubikon und Wolfhausen) ist weiterhin schutzwürdig.

Es ist eines dieser "Trauerspiele", welche das Vertrauen der Bürger in den "demokratischen" Politalltag tief erschüttern können. Dabei ist es weniger ein politischer Entscheid, der oft zur Debatte steht, als vielmehr der Mangel an Sensibilität einer Behörde (meist verbunden mit schlechter Orientierung), die den "Wutbürger" geradezu züchtet. Die Gemeinde Bubikon hat sich in den letzten Jahren diesbezüglich einiges "geleistet". Die Akten "Stamngeleise" (ein "Leidensweg" in vielen Etappen, durch verschiedene Instanzen) sind geradezu ein Musterbeispiel. Dabei geht es weder um viel Geld, noch um ein konkretes umstrittenes Projekt. Es geht um das Selbstverständnis der Bürger, um das Selbstverständnis einer Gemeinde. Es geht um den Umgang mit Vergangenem und einer Zukunft, die zwar immer auch Neues schafft, aber das Vergangene nicht achtlos wegwirft oder zum scheinbar "besten Preis" verramscht. Diesmal hat die Bürgerversammlung  entschieden: Das Tafelsilber "verramschen" wir nicht.

Die Initianten der Initiative verlauten nach gewonnener:Abstimmuing:

16. Dezember 2021

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bubikon haben gestern Abend, an der Gemeindeversammlung, der Initiative zum Wiedereintrag des Stammgleises Bubikon - Wolfhausen in den kommunalen Richtplan (Stammgleisinitiative) mit 101 zu 85 Stimmen zugestimmt!

Dazu der Artikel im Zürcher Oberländer Online! (kostenpflichit) 
Mehr Informationen hier

Bildspaziergang

Hier das Dokument vom 8. November 2021, von der

"Letzten Fahrt zum Weihnachtsmarkt"

 Wunderschöner Sonntagnachmittag. Weihnachtsmarkt beim Ritterhaus. Zum letzten Mal wird die Strecke zwischen Wolfhausen und Bubikon mit einem Dampfzug befahren.

30, November 2021

 

In memoriam Marie Versini

 

Elmar Elbs, der ehemalige langjährige Leiter der Schweizer Karl-May-Freunde (Heute Freundeskreis) erinnert sich:

"Meine Erlebnisse beziehen sich auf persönliche Erinnerungen ab dem Jahr 2000. Besuche und Treffen in Paris, auf der Insel Ré und in Bonn habe ich hier bildlich festgehalten. Interessant war der Aufbau einer Website für Marie Versini (2006) und die Herausgabe von Maries Büchern. Dabei lernte ich auch  das malerische Talent von Pierre Brice kennen.  Dies ist nur ein kleiner Teil meiner Erinnerungsfotos."

 


Die Fotos sind als PDF von Elmar übermittelt worden, leider in einer Auflösung, welche die Vergrösserung der einzelnen Bild nur minimal zulässt. Ich versuche, die Bilder einzeln in grösserer Auflösung zu bekommen und werde sie dann auf einer Erinnerungsseite einstellen. Vorläufig verweise ich auf Marie Versinis Website, wo weitere Bilder und viel Informationen zu finden sind. In der Rubrik Gästebuch lassen können eigene Voten (leider keine Bilder) eingestellt werden. Ein eigentliches Kondolenzbuch gibt es da nicht. Auf  der Website Der Standard ist ein Nachruf und eine Kondolenzliste zu finden. Was sonst beim Tod prominenter Schauspielerinnen und Schauspieler fast immer zu einer zu einer Programmänderung führt, ist bei Marie Versini nicht festzustellen. Dies liegt weniger bei den TV Anstalten, als vielmehr in der Tatsache, das Nscho-tschi (Marie Versini) bereits in Winnetou I stirbt und als kleine Schwester von Winnetou - wofür sie berühmt geworden ist in den Filmen mit Winnetou nur noch einmal (wenig prominent) auftreten durfte  (Bild links: Marie Versini 2005 in der Schweiz, Bild: Elmar Elbs)

29. November 2021

 

Bildspaziergang

 

Der (fast) erste Schnee

10. Dezember 2021

 

Stammgeleis vor der Bürgerversammlung
in Bubikon

am 15. Dezember 2021

Wiedereinmal ist man in meiner Wohngemeinde daran, das "Tafelsilber" zu verschleudern. Glänzen tut es zwar längst nicht mehr, ist rostig und lieg abseits der heutigen Verkehrsachsen. Ein kleines Stück Zeitzeuge für das, was das öffentliche Publikationsorgan so stolz verkündet "Bubikon, zwei Dörfer eine Gemeinde". Nur, die historischen Verbindungen, das Relikt aus einer Pionierzeit, die für unser ehemaliges Dorf genauso wichtig ist, wie das Ritterhaus (aus einer früheren geschichtlichen Epoche) und die wenigen historischen Zeugen, die noch erhalten geblieben sind. Ein scheinbar nutzloses, ja störendes Geleise wird dem Geld, der Bequemlichkeit, der mangelnden Vorstellung, dem fehlenden Bewusstsein geopfert, zuerst planerisch, dann auch physisch. Wegradiert, nur weil man - wie im Märchen - den Wert nicht erkannt hat oder erkennen will. Mehr Informationen hier,

21. November 2021

 

Neueingang Kleinkrippen-Sammlung:

 

Heilige Familie

Holzgeschnitzt, Grösse 15 cm (Josef)

Erstanden im Kloster Disentis

Heilige Familie, holzgeschnitzt, Graubünden
Heilige Familie, holzgeschnitzt, Graubünden

Neueingänge in der Kleinkrippen-Sammlung sind in den vergangenen zwei Jahren selten geworden. Corona hat das Reisen verhindert, vor allem das Reisen in andere Kulturen. Auf diesen Reisen habe einen Grossteil meine Sammlung gefunden und erstanden. Zudem ist die
Sammlung so gross geworden (rund 500 Krippen), dass wirklich neue, kulturell interessante Krippen kaum zu finden sind. Zumindest nicht hier in unserem Kultur-kreis. Auch ein geeignetes Lokal für eine Krippenausstellung habe ich auch dieses nicht gefunden. So bleiben die Krippen eben in den Schachteln und Kisten. Wie jedes Jahr werde ich aber hier eine ganze Reihe vorstellen, vor allem im traditionellen Adventskalender. Vielleicht gibt es auch ein paar Neuerwerbungen. Wer weiss?

20. November 2021

 

Eine Schulklasse von einst

 

Immer häufiger taucht das Signet "Erinnerungen" hier auf. Oft sind es schöne Momente, die hier festgehalten werden. Aber auch traurige Ereignisse, Verluste, Vergangenes, Verlorenes. Wir alle Erinnern uns und es ist wichtig, dass wir uns erinnern. Deshalb habe ich - schon vor zehn Jahren - diese Rubrik hier geschaffen (die sich immer mehr füllt). Es sind Erinnerungen an das Leben, mein Leben. Oft sind es deshalb Prominente, die hier auftauchen, aber auch stille Wegbegleiter, Situationen, die sich im Gedächtnis festgemacht haben. Heute die Erinnerung an die ersten Schuljahre von einst.

Weiterlesen hier

18. Dezember 2021

 

Wimmeln:

Die sechste und letzte Bildstrecke

 

Hier geht es zu den bisherigen Bildstrecken

Die letzten Beeren sind eingebracht, bei grauem Wetter und guter Stimmung. Zwanzig Tage waren es diesmal. Eine beeindruckende Statistik: Hätte dies alles - die nötigen Frau- und Manntage - eine einzige Person leisten müssen, hätte sie zwei Jahre dafür arbeiten müssen. Zum Wimmla-Dank gab es an diesem Mittag nebst Pizzas auch eine Jéroboam aus dem Schlosskeller. Herzlichen Dank für die schönen (und auch weniger schönen) Arbeitstage,


23. Novmber 2021

 

Nscho-tschi, Winnetous Schwester,
ist tot

 

Es gab ihn doch, Winnetou, die Traumfigur eines edlen  Freunds und Indianers (politisch korrekt: Vertreter eines indigenen Volkes), und zwar nicht nur in der Fantasie von Karl May, Und es gab seine Schwester, Nscho-tschi, die bildschöne Indianerin, die nicht nur das Herz von Old Shatterhand entflammte. Viele Herzen, die sie seit mehr als fünfzig Jahren immer wieder

gesehen, erlebt und geliebt haben. Im Film hiess sie Nscho-tschi und musste früh sterben, im Leben war sie Schau-spielerin und hiess Marie Versini und ist in diesen Tagen, sechs Jahre nach ihrem berühmten Filmbruder "Winnetou" (Pirerre Brice), gestorben.Die Nachricht von ihrem Tod hat heute nicht nur die Karl-May-Fan-Kreise berührt, sie ist wie ein Lauffeuer quer durch die Presse gereicht worden, fast immer unter der fast gleichen Schlagzeile: "Die kleine Schwester von Winnetou: Marie Versini ist tot"  Für mich mutet es wie eine Ahnung an, dass ich vor genau zehn Tagen hier in der Rubrik "Neueingang" ein Dokument vorgestellt habe, das ich

zufällig im Rahmen der laufenden Revision meiner Karl-May-Sammlung gefunden und eingeordnet habe.Titel:

"Marie Versini (Nscho-tschi): Meine Stieftochter half mir, wieder lächeln zu können" (Neue Post Nr. 28 - 2014). In den nächsten Tage wird man noch viel lesen und sehen in den Medien. Selbst Fernsehanstalten werden  "Winnetou I" wiederholen,mit der wohl berühmtesten Szene, in der Nscho-tschi vom Schurken Santer (Mario Adorf) erschossen wird, und sterbend in den Armen "Old Shatterhands" haucht. "Ich liebe dich".

Hier die Website von Marie Versini. Eine erste persönliche gute Erinnerung hier in Karl May&Co: Auch ich werde hier eine kleine Reportage vorstellen, die 2012 anlässlich der Präsentation ihres Buchs "Puck, eine Hündin erzählt" entstanden ist,

01. November 2021

 

Wein-Auktionen:

Es stehen zwei Auktionen an in Zürich  und zwar im Abstand von einer Woche.

 

Collection 14
Weinauktion von Franz J. Wermuth
(Dr. Spengler & Partner AG)

Am Samstag, 06. November 2021 im Hilton-Hotel, Glattbrugg/Zürich-Airport

um 11.30 Uhr (eine halbe Stunde früher: Degustation)

Es ist bereits die 14te Auktion (also schon sieben Jahre, seit der versierte ehemalige Leiter und Inspirator der "Wermuth Auktionen" unter neuem Namen auftritt, und zwar mit einem überschaubaren Angebot, das eine spannende Auktion verspricht. Allerdings braucht es - Corona geschuldet - eine Anmeldung im Vorfeld (per Mail oder Post).

Informationen und Auktionskatalog

(PDF- oder Excel-Datei). Zum Aktuellen Angebot - es sind 656 Lots - werde ich noch  vor der Auktion einen Kurzkommen-tar hier einstellen. Nach der Auktion - wie üblich - einen Kommentar zu den erzielten Preisen. Die "Herbstauktionen" geben immer ein verlässliches Bild für die Preisentwicklung im Weihnachtsgeschäft.

14. November 2021

 

Wein Börse

 

am 13. November 2021 im Hotel Crowne Plazza, Zürich.

 

Zwei der vier Wein-Auktions-Häuser (WeinBörse, Steinfels, Wermuth und Denz) haben ihre Herbst-Auktionen bereits hinter sich. Franz Wermuth seine "Collection 14" am 06. November und die WeinBörse (mit René Gabriel) gestern, 13. November 2021 in Zürich (Hotel Crowne Plazza). Bei diesen Anbietern geht es dann im Frühling weiter

Präsentation an der Saalauktion der Weinbörse in Verbindung mit ihrem Internetauftritt.
Präsentation an der Saalauktion der Weinbörse in Verbindung mit ihrem Internetauftritt.

Wermuth im April 2022 und die WeinBörse am 07. MaI in Bad Ragaz).  Die beiden andern Auktionatoren treten vor Weihnachten nochmals an (Steinfels am 26, und 27, November. Denz-Weine am 02. Dezember (Donnerstag!). Die Ten-denzen beim Angebot, in der Preis-entwicklung und der Nachfrage werde ich in der nächsten Woche hier einstellen. Vorerst eine erste Reaktion auf den "neuen Auftritt" (in direkter Verbindung mit dem Internet) bei der Weinbörse. Einiges ist geglückt, anderes muss wohl nochmals überarbeitet werden. Weiterlesen hier.

19. Oktober 2021

 

"Der Schuh des Manitu"

 

Musical
                                          vom  13.10.2021 - 09.01.2022
                                          im Deutschen Theater in München

"Der Schuh des Manitu hat dieses Jahr 20. Geburtstag und auf der Musicalbühne gibt’s die Party dazu. Besser kann man einen Runden einfach nicht feiern“, schwärmt "Bully" Herbig, der das Musical von Beginn an intensiv begleitet hat. Grundlage für die neue Inszenierung ist die Fassung der Uraufführung des Musicals von 2008, aber die Besucher im Deutschen Theater München erwartet viel Überraschendes, ein innovatives Bühnenbild und natürlich ein superamüsantes Spektakel. Die Musik stammt von Martin Lingnau und die Liedtexte schrieb Heiko Wohlgemuth, der auch zusammen mit John von Düffel das Buch schrieb."

Mehr Informationen hier

16. Oktober 2021

 

Bildspaziergang

Von der Zirkusromantik
zur Lightshow

Zirkus Knie gastiert in Zürich

Von Romantik ist wenig übrig geblieben. Das Laute, Grelle, Schnelle hat das Zepter übernommen. Perfekt! Perfekte Leistung, perfekte Technik, fast perfekte Show. Eine Show, die gegen das Smartphone, das Internet, die Dauerattraktion antritt. Nicht gegen den "grauen Alltag", gegen die Konkurrenz der Vergnügungsindustrie. Las Vegas ist nicht nur in den Stuben, auf den


Bildschirmen, in den Köpfen angekommen. Las Vegas auf dem Sechseläuten-Platz. Der Bögg ist verbrannt, die Show kann beginnen.

15. Oktober 2021

 

Franz Kandolf
Der Karl May Kaplan vom
Gasteig Spita
l

Ausstellung im Haidhausen-Museum in München vom 03. Oktober 2021 bis
23, Januar 2022.
Geöffnet: Sonntag 14 bis 17 Uhr, Montag/Dienstag/Mittwoch 17 bis 19 Uhr.

Erstausgabe von "In Mekka" (Bild rechts), die damals noch keine Nummer in Mays Gesamtwerk bekommen hat, weil es nicht von Karl May geschrieben wurde, sondern von einem umtriebigen katholischen Priester, Frannz Kandolf, der elf Jahre nach Karl Mays Tod eine Fortsetzung von Mays "Am Jenseits" (Band 25) geschaffen hat. Erst weitere elf Jahre später (1936) wurde dann  das Werk als Band 50 offiziell in die Lister der May-Werke eingefügt.

Auch Band 60 - "Allah il Allah" - 1931 ins Mays Gesamtwerk aufgenommen, enthält eine stark bearbeitete Fassung von "Die Königin der Wüste" (1. Teil des Kolportageromans "Deutsche Herzen - Deutsche Helden" ) an der Franz Kandolf mitgearbeitet hat.  Weiterlesen hier

16. Oktober 2021

 

Gastkommentar:

 

Der Klimawandel

 

In der Rubrik "Der Denker" veröffentliche ich bereits zum dritten Mal ein längeres Essay (3 Folgen) von Peter Flubacher, der sich zu aktuellen

Simonetta Sommaruga (Bild: Keystone)
Simonetta Sommaruga (Bild: Keystone)

politischen, gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen Fragen Gedanken macht. Heute die zweite Folge zum Thema: Klimawandel.

:

Frau Bundesrätin Sommaruga, der Klimawandel und das Märchen vom Duschen ohne nass zu werden

 

Weiterlesen hier

12. Oktober 2021

 

Medien:

 

Klischees vom Wilden Westen

 

Fernsehpremiere des Spielfilms "Feinde - Hostiles'  von Scott Cooper mit Christian Bale, Ben Foster udn Rosamung Pike im ZDF am 10. Oktober 2021. (Wiederholung: 13.10.2021 - 00:15 Uhr). 

Feinde - Hostiles   (Bild: screenshot)
Feinde - Hostiles (Bild: screenshot)

Wieder taucht - schon im Vorfeld bei der Werbung - die Frage nach dem Klischee "Wilder Westen" auf:

Ein Spiel mit den Klischees

Der Mann bei lebendigem Leib skalpiert, die zwei kleinen Mädchen und gar ein Baby kaltblütig erschossen. Mit dieser schockierenden Tristesse begrüßt "Feinde - Hostiles" den Zuschauer. (Zitat "Gala (Magazin Gala vom 11.10.2021)
Und im "Stern": "In Deutschland herrscht eine seltsam romantische Verklärung, wenn es um den Wilden Westen der USA geht. Karl May erschuf die oft zitierte und noch öfter persiflierte Bromance zwischen Winnetou und Old Shatterhand."  (11.10.2021)   Weiterlesen hier

06. Oktober 2021

 

Neuerscheinung:

 

Magdalena Kauz, Barbara Weibel

Assoziative Filmsprache
Unsagbares in Bild und Ton erzählt

2021, Herbert von Halem Verlag, Köln

295 Seiten, ISBN 978-37445-1988-5

Preis ca. 41 CHF.

 

Soeben eingetroffen!

 

Ein Fachbuch für Medienleute, die mit Bild und Ton arbeiten. "Nur" ein Fachbuch? Zu-erst müsste man das in aufregendem Rot präsentierte Buch den Fernsehverant-wortlichen auf (nicht unter) das Schlaf-kissen legen. Wette, dass dann einige - wenn überhaupt - nur noch schlecht schlafen können. Betrifft es doch das "Kerngeschäft" jeder audio-visuellen Kommunikation. Dann aber ist das Buch allen Konsumentinnen und Konsumenten von Bild/Ton-Informationen und -Geschich-ten (am Handy, am Bildschirm, im Internet, wo auch immer) in die Augen und den Verstand zu giessen, damit klar wird, warum das permanente Aufzählen in der Kommunikation nicht funktioniert, nicht funktionieren kann, das blosse  Aneinanderreihen von Bild- und Ton-Fetzen (sie mögen noch so attraktiv und aktuell sein) reine Zeit- und Geldverschwendung ist, sowohl für die Sendenden als auch für die Empfänger. Warum?
Das werde ich in der Besprechung des Buchs (sobald ich es genau analysiert habe) hier ausführlich formulieren.

05. Oktober 2021

 

Ausstellung in der Photobastei, Zürich

 

Elsbeth Leisinger, Zürich
Masken

 

Nachlese auf eine Ausstellung

Hier die Beiträge die deutlich älter
sind als zwei Wochen

 

Sie schieben sich täglich weiter nach unten... Nach ca. drei Wochen landen sie im Archiv. Dort sind sie in der Regel zu finden. 

05. Oktobeer 2021

 

Ausstellung "Sammelsurium"

In Bassersdorf

 

SammlerInnen und BastlerInnen aus Bassersdorf und Umgebung zeigten ihre Schätze während zweier Tage und geben Einblick in ihre Sammlungen oder zeigen eine Auswahl ihrer selbst kreierten Objekte.  Hier eine Nachlese

          26. September 2021

 

          Neueingang Karl May Sammlung

 

         Rainer Buck
        Indianer-Tod

 

         Pastor Wolff und der Mordfall Winnetou

          2016, Joh. Brendow&Sohn Verlag, Moers DE
          ISBN 978-3-86606-846-0   200 Seiten

In der Regel werden die "Neueingänge" der Karl-May-Sammlung auf der Frontseite nur mit Bild und Titel (verbunden einem entsprechenden Link) vorgestellt. (hier). Ab und zu gibt es aber Neuerwerbungen, die nicht nur Karl-May-Freunde und -Sammler interessieren, sondern von breiterem Interesse sind. Wie dieser Kriminalroman, der nicht direkt mit Karl May zu tun hat, sondern "Eine Homage ist an die vielen Karl-May-Bühnen in Deutsch-land und Österreich, wo bekannte und unbekannte Schauspieler Jahr für Jahr Karl Mays Geschichte zum Leben erwecken". Rainer Buck hat mehrere Bücher geschrieben, darunter (zusammen mit Jens Böttcher) ein wichtiges Werk als  Sekundärliteratur zu Karl May mit dem Titel: "Der Winnetou-Autor und der christliche Glaube", 2013 (natürlich längst in meiner Sammlung). Dieser Krimi, wo Pastor Wolff im "Mordfall Winnetou" auf der Spurensuche ist, kann auch als Hinweis (oder Zeugnis) zum Thema "Karl May im öffentlichen Bewusstsein" gesehen werden und gehört deshalb in eine Karl-May-Sammlung. Weiterlesen hier

30. September 2021

 

Wer schreibt, dem wird geschrieben

 

Ausnahmsweise ist es kein Echo. Vielmehr ein Missions-brief, den ich in diesen Tagen erhalten habe.

Bisher kamen ab und zu Missionare an die Haustür. Missionare verschiedener Glaubensgemeinschaften, die ich immer höflich aber bestimmt abgewiesen habe. Corona ist es geschuldet, dass Haus-besuch nur noch schwer möglich sind, also wird die von den Sekten verlangte Missionierung ins Internet verlegt. Und so bekam ich diesen Brief aus der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehowas. Da ich Briefe, die mich sich an mich richten (und erst noch von Hand geschrieben sind) grundsätzlich in der Rubrik "Echo" beantworte, tue ich dies auch in diesem etwas speziellen Fall.

"Sehr geehrte Frau ……

Besten Dank für Ihre Zeilen und den Hinweis auf die Bibel. Das ist ihr fester Glaube und den sollen Sie sich auch bewahren, solange sie können und damit glücklich sind. Die Bibel nimmt sicher einen wichtigen Platz im Kulturgut und im Leben viele Menschen ein.   Weiterlesen hier

26. September 2021

 

Aufgeschnappt von Ruedi Widmer,

Cartoonist bei Das Magazin, Die Wochenzeitung (WOZ)

 

"Heute wieder Demo" (Tages-Anzeiger, 25.9.21)

 

30. September 2021

 

Ausstellung "Sammelsurium"

In Bassersdorf

 

Samstag, 2. Oktober 2021    -    10.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag,  3. Oktober 2021    -    10.00 bis 16.00 Uhr

                                              Aula im Schulhaus Chrützacher, Bodenacherring 46

Unser Mitglied im  Karl-May-Freundeskreis schreibt:

 

"Liebe Karl May Freunde

Diese Ankün-

digung habt ihr schon einmal erhalten. Leider konnte der Anlass wegen Covi-19 nicht durchgeführt werden.  Nun versuchen wir es nochmals  Es würde mich freuen an dieser interes-santen Ausstellung, an der ich ebenfalls mitwirke, den einen oder anderen von euch begrüssen zu dürfen.
Unter anderem stelle ich den nachempfundenen Henrystutzen, ein Original Winchester Gewehr Modell 1866 und die Silberbüchse von Winnetou aus.
Es grüsst euch  
Dölf

links: "Silberbüchse"
oben: "Henry-Stutzen", ein Modell von Adolf Kellenberger


16. September 2021

 

Gelesen:

 

Jean-Luc Bannalec
Bretonische Idylle

Kommissar Dupins zehnter Fall

2021, Kiepenheuer&Witsch, Köln

318 Seiten, ISBN 978-3-462-05402-6

Meine Bezeichnung «Heimwehliteratur» ist nicht korrekt, es könnte auch «Fernwehliteratur» sein oder eine Kombination der beiden. Auffälligstes Merkmal: das Schwärmen: für eine Landschaft, für Menschen, die darin leben, für ihre Gewohnheiten, für Traditionen. Nicht zu vergessen: für das Essen und Trinken, die Spezialitäten der Region und ihre kulinarischen Genüsse. Es sind Menschen aus anderen Ländern, anderen Kulturen, die irgendwo (in diesem Fall in Frankreich) eine neue «Heimat» gefunden haben, die sich da heimischer fühlen als die Einheimischen. Peter Malye, ein Brite in der Provence, war sicher nicht der erste. Doch er hat das Genre vor dreissig Jahren in Frankreich etabliert. «Mein Jahr in der Provence» war so authentisch, dass er schliesslich fliehen musste, um ein Stück Privatleben zu bewahren. In einer anderen Gegend war es ein Schotte, Martin Walker, der im Périgord (östlich von Bordeaux) seinen Sehnsuchtsort gefunden hat und da dem (fiktiven) «Dorfpolizisten» Bruno begegnet ist, dem sympathischen «Held» von bisher 13 Büchern. Etwas nördlicher, direkt am Atlantik, in der sagengetränkten Bretagne, genauer gesagt im südlichen Finistère. löst gerade «Monsieur le Commissaire Dupin» seinen zehnten kniffligen Fall. Erfunden hat ihn ein Deutscher, der sich Jean-Luc Bannalec nennt und eigentlich in Frankfurt lebt, wenn er nicht gerade an seinem zweiten Wohnsitz in der Bretagne ist.   Weiterlesen hier