Freuden und Leiden eines Sammlers

12. Juli 2020

Rubrik "Getrunken"

Diese Rubrik - früher fast täglich, heute etwa wöchentlich - ist  auch auf der frei zugänglichen Facebook-Seite "Wein im Gepäck" abzurufen und kann da kommentiert werden

Heute: Château Margaux 1970 und 1994,

                                           BordeauX, Frankreich

12. Juli 2020

 

 

Direkt zum Bild des Tages

03. Juli 2020

 

In eigener Sache:

 

Schon immer

von Peter Züllig

 

 Die wohl am häufigsten gestellte Interviewfrage: „Wie sind Sie dazu gekommen…?“ Und die noch häufigere Antwort: „Ich habe (war, konnte, machte, interessierte mich…) schon immer für…!“ Ja, dieses gern und rasch zitierte „Schon immer“ scheint eine ganz knifflige Frage im nu zu klären. Warum tut man etwas ganz Bestimmtes (vielleicht sogar Ausgefallenes),? Und – warum hat man dafür gar eine besondere Leidenschaft entwickelt hat? Vielleicht ist die Frage, wenn man ihr auf den Grund geht, schwierig, viel zu schwierig zu beantworten: Neigung, Gewohnheit, Faszination, Zufall…? Meist versteckt sich dahinter – bewusst oder unbewusst - ein ganzer Lebensentwurf. Und den kann (oder will) man nicht so gerne der Öffentlichkeit preisgeben. Also, die stereotype Verlegenheits-Antwort „Schon-immer“ auf eine stereotype (aber interessante) Frage: Warum man für dies oder jenes eine besondere Begeisterung entwickelt hat. Warum man für dies oder jenes so viel Zeit (Lebenszeit!) oder Energie oder Geld oder Aufwand mobilisieren kann? Es lohnt sich, der Frage einmal nachzugehen, warum man – oft sogar verbissen, über längere oder lange Zeit – ein Interesse, eine Leidenschaft entwickelt hat, ein «Freak» geworden ist. Gedanken - in eigener Sache - eines Sammlerfreaks.

Die bisher hier veröffentlichten Kolumnen


12. Juli 2020

 

 

Das Neuste zuerst

12. Juli 2020

 

Neueingang Reprints:

 

Der Verlorene Sohn
oder
Der Fürst des Elends

1970, Olms Press Hildesheim New York
Die Originalvorlage befindet sich im Besitz von KIaus Hoffmann, Dresden.

"Ein Nachdruck (Reprint) ist die im Text unveränderte Neuausgabe einer Publikation." (Quelle: wikipedia)

Diese, oft fast schon bibliophilen Ausga-ben dienen vor allem der wissenchaftlichen Forschung, denn sie sind der originalge-treue Abdruck früherer Ausgaben eines Werks (meist von Erstausgaben). Für Sammlungen sind sie eher zweitrangig, denn Sammler versuchen (wenn immer möglich) ein Original der Publikation zu besitzen (und nicht nur eine "Kopie".

Weiterlesen hier

 

09. Juli 2020

 

Winnetou im Wohnzimmer

Lesungen

 

Das Fan-Magazin Wild-West-Reporter bringt in einer Serie von rund fünfzig Lesungen Karl May in die Wohnstuben, und zwar immer am Samstag, Sonntag, Dienstag, Donnerstag und Freitag beginnt um 19,45 Uhr eine neue Lesung der Karl-May-Stars von den Freilichtbühnen, die - wegen Corona - dieses Jahr nicht spielen können.

"Gestartet ist das Programm am 30. Mai 2020 mit einer Einführung von Dr. Florian Schleburg, 1. Vorsitzender der Karl May Gesellschaft, der einen kurzen Einblick in das Frühwerk Karl Mays gibt. Ab Sonntag den 31. Mai 2020, wird jeweils eine Romanpassage gelesen und auf YouTube und der Website von Wild-West.Reporter hochladen. Zwischendurch gibt es auch "Bonusfolgen", die einen Blick hinter die Kulissen der Sprecherarbeit bietet. Alle Künstler und auch die Karl May Gesell-schaft wirkten kostenlos mit. Ein Like und das Teilen der Beiträge in dwen Social Media sind der Applaus für die Künstler."

Die "Links" zu allen bisherigen Lesungen und natürlich immer auch immer zu den  aktuellen neuen Folgen findet man auch hier auf meiner Website.

Ueber die zum Teil originellen "Corona-Sommerprogramme" der verschiedenen Freilichtbühnen, welche dieses Jahr nicht spielen können, werde ich aktuell auf dieser Seite berichten.

Bild des Tages
12.
Juli 2020 (Bild 3027)

 12. Juli 2020 - Die Vogelbeere (Eberesche), bei den alten Germanen eine heilige Frucht
12. Juli 2020 - Die Vogelbeere (Eberesche), bei den alten Germanen eine heilige Frucht

Seit acht Jahren stelle ich hier täglich ein aktuell aufgenommenes Bild vor, tagebuchartige, bildliche Gedanken zum Tag. In der Regel sind es keine sensationellen Momente, vielmehr Alltagsbeobachtungen und Ausdruck einer Befindlichkeit in einer sich dauernd wandelnden Welt und Zeit.
Hier geht es zum Archiv der bisher eingestellten Bilder. Die Aufnahmen sind in der Regel auch auf der Fotoseite Pinterest eingestellt

Hier zeige ich - so quasi im "Bilderwettstreit" - das Bild des Tages von Hans Weiss, Flawil, der - wie ich - jeden Tag mit dem Fotoapparat unterwegs ist und dies auch auf seiner eigenen
Website 
Book-Hunter dokumentiert.

HAUSWURZ ist ein altes Heilkraut. Die saftigen Blätter der Pflanze ausgedrückt und aufgelegt bewirken eine rasche Heilung von Wunden.   (Foto: Hans Weiss, Flawil (CH))
HAUSWURZ ist ein altes Heilkraut. Die saftigen Blätter der Pflanze ausgedrückt und aufgelegt bewirken eine rasche Heilung von Wunden. (Foto: Hans Weiss, Flawil (CH))

11. Juli 2020

Stefan Schwytz  (Weinliebhaber, Anwalt, Konstanz)

 

"Wer bist du denn?"

Fast täglich erreichen mich auch Gastbilder, die ich auf meiner Homepage gerne aufnehme. Sie bleiben in der Regel vier bis sieben Tage hier auf der Frontseite als "Gastbeitrag". Nachher verschieben sie sich ins Gästearchivdas weiterhin zugänglich ist.

Liebe Freunde,

liebe Gäste.

Vor gut sechs Jahren habe ich mit dieser Website begonnen, vor allem um meine Sammlertätigkeiten zu koordinieren und die verschiedenen - zum Teil anspruchsvollen -  Sammlungen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was mit ein paar Seiten begonnen hat, ist gewachsen und hat sich ständig erweitert. Weit über meine Hobbys hinaus. Sie wird inzwische n täglich sehr rege genutzt, nicht zuletzt  weit über Gespräche unter Sammlern hinaus. Zum Beispiel zur Information, zur Nutzung des Archivs, zur Verbindung mit interessanten Websites. Die einzelnen Bereiche erscheinen auf dieser Frontseite thematisch gut bezeichne, aber nur nach Aktualität geordnet, nach dem Prinzip einer bunten Illustrierten. Die Beiträge bleiben rund einen Monat auf der Einstiegsseite, dann werden sie in die Ressorts verschoben, dort archiviert und immer zu erreichen über die Menüleiste auf der linken Seite. Da muss man sich dann halt durch die immer differenzierter aufgeteilten Seiten "wühlen" oder eben "linken".

Viel Vergnügen wünscht
Peter Züllig, der Sammlerfreak.

 

Aktueller Schwerpunkt:

Zeitdokumente: Aus dem Archiv meines Vaters

 

Link zu den bisher vorgestellten "Weinen des Tages"

Archivierte Themen der letzten Zeit

 

10.06.2020 Gelesen:

          Simone Meier: Kuss

09.06.2020 Karl-Ma-Festspiele:

          Winnetou im Wohnzimmer

08.06.2020 Aufgeschnappt:

          Restaurants

07.06.2020 Floatingkugelschreiber:

          Säntis

07.06,2020 Erinerungen:

          Schwarzenbach-Initiative

05.06.2020 Aufgeschnappt Karl May:

          Briefwechsel mit seinen Kindern

 

 Wein des Tages

David Heine

auf Facebook in Hauptsache Wein

Weingut Enderle & Moll: Spätburgunder Rosé 2018, Baden, Münchweier, Deutschland

"Dieser Wein, von einem meiner Lieblingsweingüter, glänzt sowohl als Spaßwein, bringt aber auch genug Ernsthaftigkeit mit. Farblich scheint da ordentlich Maische im Spiel gewesen zu sein. Auch die Nase ist typisch E&M Pinot: Dreckige Erdbeer- und Kirschfrucht, Minze und Eukalypthus. Im Mund auch eher leichter Pinot als Rose, frische Säure und durchaus leichte Gerbstoffe. Das macht richtig Spaß und ist dabei komplett ohne Kitsch unterwegs. Es bleibt für mich ein zarter Rotwein aus dem Kühlschrank, was absolut keine Kritik sein soll."


Hier Beiträge der letzten Tage

 

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09. Juli 2020

 

Neue Führung im Karl-May-Museum Radebeul

 

Es ist wieder Ruhe eingekehrt im Karl-May-Museum in Radebeul. Eine neue Leitung wurde - nach all dem Karl-May-Getöse - gewählt. Hier die neue Führung.

"Wir begrüßen Dr. Volkmar Kunze als unseren neuen Geschäftsführer (i. d. Mitte). Außerdem freuen wir uns über die Wahl von Robin Leipold zum Museumsdirektor (2. von links)!
Der neue Vorstand der Stiftung setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Volkmar Kunze, ehem. OB von Radebeul und Zeitz (Vorstandsvorsitzender), Dr. Jörg Müller, Erster Bürgermeister der Stadt Radebeul (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, rechts im Bild)
Thomas Grübner, Geschäftsführer der Elbe Leasing GmbH (links im Bild)
Leontine Meijer-van Mensch, Direktorin der Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden, Herrnhut (2. von rechts)"

06. Juli 2020

 

Wortkosmetik statt Verantwortung

oder

So lenkt man von Problemen ab

 

Nicht Winnetou, Sioux oder Mohrenköpfe sind das wahre Problem im heute dokumentierten Rassismus. Es sind die Wahlplakate der SVP, welche die Menschen in Gute und Böse, in weisse und schwarze (Schafe) teilt, eine "gut schweizerische" Partei, die Hass säht gegen alles was "fremd" ist. Es sind die Konzerne, die noch immer Menschen ausbeuten, als Sklaven behandeln und damit Gewinne erzielen.  Es ist die SVP, der eine CO2 Abgabe zu teurer ist. Es sind Konzerne,

welche jeden Schmutz dorthin exportieren, wo sich die Menschen nicht wehren können. Das ist unser schweizerischer Rassismus. nicht der Name von Süsspesen, Glacestengeln oder Milch. Dabei hätten gerade jetzt, wo wichtige Abstimmungen vor der Tür stehen, die sich mit den wirklichen Hintergründen des Rassismus befassen - Rassismus à la Helvetia - Verantwortung zu zeigen. Doch da kneifen sie - und zwar gründlich. Der "gut schweizerische" Wahlkampf steht bevor und die ersten Slogans und Argumente verraten mehr Rassismus als all die Wörter, die aus einem angeblich überholten Bewusstsein ausgemerzt werden. Das Bewusstsein zu ändern ist viel teurer, viel mühsamer, viel verantwortungsvoller als die (lächerliche) Wortkosmetik. Man ändert eben viel lieber Namen und Begriffe, als die Moral.

Ganzer Artikel lesen in Luzerner Zeitung

26. Mai 2017

 

Serie:

 

Kreiselkunst

 

Seit Jahren stelle ich hier - nach einer Idee von Hans Weiss, Flawil - originelle Verkehrskreisel vor. Nach einem Aufruf haben Leser Beispiele gemeldet und Bilder dazu geliefert, so dass ich nach ein paar Wochen die Rubrik jeweils auswechseln konnte. Inzwischen ist es ruhig geworden und nur noch ganz wenige erinnern sich an den Aufruf. Bisher sind immerhin rund 80 Verkehrskreisel hier vorgestellt worden. 

Aufruf: Fotografiert möglichst viele Verkehrskreisel: ob gigantische oder bescheidene, künstlerisch gestaltete oder einzig ihrer Funktion dienende.  Nicht selten sind Verkehrskreisel auch "Stein des Anstosses" - nicht verkehrstechnisch - vielmehr in ihrem ästhetischen Ausdruck und der Akzeptanz durch der Bevölkerung. Kreisel sind oft eine neue Variante von "Kunst am Bau" oder - eine "grüne" Insel inmitten des pulsierenden Verkehrs.  

Hier Kreisel melden, wenn möglich mit Bild (und Angaben)

Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

(Fotos: B. Ritschard)
(Fotos: B. Ritschard)

15.Juni 2020

 

«wirSindKestenholzPunkt»

 

Kreiselfigur in Kestenholz (SO)
geschaffen von Hans Thomann, St. Gallen

erstellt 2015

Auch in der solothurnischen Gemeinde Kestenholz war die Figur auf dem Kreisel am Westeingang des Dorfs (Oensinger-strasse - Stockackerstrasse) heftig umstritten. Dabei war sie das Geschenk eines anonymen Gönners. Im Fotoalbum der Gemeinde hat der markante Kreisel aber noch keine Aufnahme gefunden. Die Idee des Künstlers: Eine drei Meter hohe Figur gesch aus 1632 Kastanienblättern (damalige des Einwohnerzahl des Dorfs) aus Stahl auf einem runden Sockel, der die Welt symbolisiert. Die Kastanienblätter – inzwischen wie gewünscht rostig – erinnern an den Namen und das Wappen der Gemeinde. Der Künstler sagt dazu: «Die Gesamtheit aller Blätter ergibt das Bild eines Menschen, Versinnbildlichung des Zusammengehörigkeitsgefühls der Kestenholzerinnen und Kestenholzer.»

 

Inzwischen hat sich die anfängliche Aufregung weitgehend gelegt. Es ist ein markanter Kreisel, der durchaus ein künstlerisches Markenzeichen für eine Gemeinde sein kann. In der Schweiz gibt es jetzt - anders als zur Zeit, als ich diese Rubrik geschaffen haben - einige Hundert Kreiseln, die meist geschaffen als eine kreative Umsetzung von regionalen oder örtlichen Besonderheiten.

Hier die Beiträge der letzten Woche

 

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05. Juli 2020

 

Öffentliches Gedächtnis:

 

Karl May in Jugend- und Kinderbüchern

 

Seit Jahren befasse ich mich mit dem Thema "Karl May im öffentlichen Bewusstsein" und ich habe auch einen Teil meiner Karl-May-Sammlung diesem speziellen (und wichtigen) Thema gewidmet. Es sind vor allem Zeitungsartikel, Zitate, Produkte die Begriffe aus dem Karl-May-Kosmus verwenden etc. Dabei stosse ich immer wieder auf neue Beispiele und Hinweise auf den Mythos den Karl May in seinem Werk geschaffen hat. Heute drei Jugend- oder Kinderbücher, die in ganz unterschielichem Zusammenhang - meist nur sehr kurz - die "Welt" von Karl May ansprechen und aufleben lassen.


  • Ursula Bruns: "Hindernisse für Huberta". Das Buch und die Zitatstelle habe ich hier bereits besprochen.
  • Klaus Schädelin; "Mein Name ist Eugen", In der Schweiz ein Klassiker. Inzwischen bereits in der 31. Auflage (und verfilmt) 
  • Guido Strebel - Rachela und Roy Oppenheim: "Papa Moll hat Geburtstag", 
    Band 8. Geschichte auf Seite 49.

Hier die Textstellen und Bilder in den andern beiden Büchern

04. Juli 2020

 

Fred Lindegger

Bruder des roten Mannes

 

Das abenteuerliche Leben und einmalige
                                              Werk des Indianermalers Peter Rindisbacher
                                              (1806-1834)

1983 Verlag Aare, Solothurn, 184 Seiten
ISBN 3-7260-0204-9

Indianistik - oder eben Bücher und Gegenstände zum Thema Indianer gehören nur am Rand in meine Karl-May-Sammlung, denn sie haben mit Karl May direkt nichts zu tun. Allerdings gehören Schriftseller, aber auch Maler, Abenteurer, Forscher, Zeugen etc., die sich mit der Indianer-Thematik (vor und während der Zeit um Karl May) befasst haben, durchaus in meine Sammlung. Viele von ihnen waren Vorbilder oder Anreger für die Karl-Mays-Indianerwelt. Ich habe kürzlich die dreiteilige Serie im Magazin "Schwezer Jäger" zum Werk des Schweizer Malers Peter Rindisbacher hier vorgestellt. Die Beschäftigung mit ihm hat mich auf dieses Buch von Fred Lindegger gebracht, das erstmals in umfassender Art den "vergessenen" Auswanderer - der jung gestorben ist - in Wort und Bild vorgestellt hat.

Der Bildband zeigt rund hundert Bilder des Malers Peter Rindisbacher, der mit seinen Eltern als Fünfzehnjähriger aus Eggiwil (Kanton Bern) nach Kanada/Amerika aus-gewandert ist und als Autodidakt schon auf der aben-teuerlichen Reise und später in seiner neuen Heimat gezeichnet und gemalt hat und so zum wichtigen Bild-chronisten geworden ist, der schon früh das "wahre Leben" einer Kultur festgehalten hat, die später bei Karl May eine wichtige Rolle spielt. Die Serie im Schweizer Jäger.

29. Juni 2020

 

Bilder der Erinnerung an
Kurt Matthys, Kameramann

gestorben am 21. Juni 2020

 

Wir haben uns lange, fast zwanzig Jahre nicht mehr gesehen. Und schon gar nicht mehr miteinander diskutiert. Du warst Kameramann und Freund, du lebtest von und mit Bildern. Wir hatten oft miteinander über das Bild geredet, nie gestritten und du warst für mich ein wichtiger Seismograf, ob Bilder auch wirklich stimmen. Licht und Farbe, das waren deine Elemente und - Menschlichkeit. Du warst schon damals "alte Schule", als Bilder von der Hektik und vom umgebenden Lärm immer mehr abgelöst wurden.

Eine neue Generation von Gestalterinnen und Gestalter von Bildern hat sich im heranwachsenden Fernsehen (SRF) etabliert. Auch eine neue Generation von Filmjournalisten. Ich gehörte damals zu ihnen und lernte von dir die Achtung und Hoch-achtung gegenüber dem Bild. Mein Schlüsselerlebnis war eine der vielen Ausstellungen, die wir zusammen ins Bild setzten. «Vernissage» hiess damals der wöchentliche, zirka fünfminütige Beitrag in der Regionalsendung «Antenne».

Weiterlesen hier

29. Juni 2020

 

Rettungsanker in Radebeul

 

Man hat ihn ausgeworfen, den Anker zur Rettung des Karl-May-Museums in Radebeul. Am vergangenen Samstag hat er sich - nach einer neunstündigen Sitzung - endlich auf dem Grund festgemacht. Noch liegt er nicht tief und sturmsicher auf dem Grund. Doch er hat endlich Halt bekommen.

Nachdem die Diskussion um das Erbe einer Legende sogar die Schweiz erreicht hat (Kampf um eine Legende), warteten viele - mehr als nur jene der verschwo-renen Karl-May-Gemeinschaft - auf das Resultat der "Krisensitzung" in Radebeul. Gestern Sonntag, gegen Abend dann der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk), dann die Meldung: "Neuanfang für das Karl-May-Museum Radebeul - nach den heftigen Debatten der vergangenen Wochen wurde der Vorstand ausgetauscht." Vieles war noch nicht ganz klar, man wartete auf die offizielle Verlautbarung der verantwortlichen Karl-May-Gremien (Stiftung und Kuratorium). Heute aber liegen die Resultate der schon eher abenteuerlichen "Friedenskonferenz" vor.

Hier die wichtigsten Links zu mehr Informationen:

MDR (Mitteldeutscher Rundfunk): Bericht aus Sachsen

Magazin Karl May&Co.(mit einem Interview mit Florian Schleburg, Vorsitzender der KMG und als Mitglied des Kuratoriums Teilnehmer der bereits "legendären" Sitzung in Radebeul)

MDR-Kultur: Wie das Museum jetzt neustarten will

Weitere Reaktionen und Informationen folgen.

28. Juni 2020

 

Sammlung: Kunstkataloge

 

Olafur Eliasson

Symbiotic Seeing

 

Kunsthaus Zürich
17. Januar - 22. März 2020

Eine Ausstellung, die zum grossen Teil der Corona-Krise zum Opfer gefallen ist (Lockdown 27. April 2020). Der dänische Künstler, der heute in Berlin lebt, ist inter-national in der Kunstszene bekannt und gefragt, doch - weil Ausstellungen seiner Kunst sehr aufwändig sind - für Kunst-museen kein Blockbuster. Umso verdienst-voller und interessanter ist die grosse Präsentation im Kunsthaus Zürich.

Olafur Eliasson (*1967), "Eliassons Kunst übersetzt komplexe theoretische Überlegungen in räumliche Werke, die Menschen nicht nur rational ansprechen, sondern auch emotional berühren und körperlich bewegen. (Quelle; Kunsthaus Zürich)

Weiterlesen hier

14. Juni 2020

 

Jubiläum:
3000 Mal "Bild des Tages"

23. Juni 2020

 

Öffentliches Bewusstsein:

 

Ursula Bruns

Hindernisse für Huberta

 

Herder Verlag, Freiburg im Breisgau. 10. Auflage - 1966

Erstauflage 1950? - Erstlingswerk von Ursula Bruns

"Im Grunde begann alles mit Phantasie, Gedächtnis und produktiver Neugier. Genauer gesagt: 1949 unterhielt ich mich mit dem großen alten Mann der deutschen Reiterei, Gustav Rau, über einen Plan zu einem neuen Buch. Er hatte meinen Erstling, „Hindernisse für Huberta", kenntnisreich und sehr begeistert besprochen ... ")Zitat: Taunusreier, 2016)

 

Ursula Bruns (1922-2016)

Expertin für Pferde und Reitmethoden. Seit den 50er Jahren schrieb sie Sach- und Jugendbücher rund ums Pferd Daneben heitere Romane und Erzäh-lungen, die es teils auf hohe Auflagen brachten.  Ihre Immenhof-Saga wurde durch die Verfilmung ein Jugendbuch-Klassiker. In ihrem Erstlingswerk "Hindernisse für Huberta" wird Karl May und sein "Hatatitla" (das Pferd von Old Shatterhand zitiert. Weiterlesen hier

24. Juni 2020

 

Schweizer Jäger:

 

Peter Rindisbacher,

der Indianermaler aus dem Emmental


Nein, ich bin nicht unter die Jäger geegangen und in Zukunft wird hier kaum mehr eine Ausgabe der Zeitschrift "Schweizer Jäger" vorgestellt. Es sei denn, es erscheint wieder ein Beitrag übee Indianer oder gar über Karl May.

In einer dreiteiligen Serie im "Schweizer Jäger" (Nr. 2, 3 und 4 Jahrgang 2020)  werden das Leben und die Bilder des Malers Peter Rindisbacher aus dem Emmental (CH) beleuchtet. Der Autor Klaus Böhme hat das Leben des Aus-wanderers nach Amerika nachgezeichnet und in vielen Bildern dokumentiert. Peter Rindisbacher ist weit weniger bekannt als Karl Bodmer (1809-93), der das Leben der Indianer auf Forschungsreisen Dokumentiert hat. Den ersten Teil der Serie habe ich bereits vorgestellt, jetzt diese einmalige Serie komplett. Hier weiterlesen

27. Juni 2020

 

Aufgeschnappt im Tages Anzeigeer vom
27. Juni 2020

 

Kampf um eine Legende

von Antonie Ritzschel

 

Was kaum jemand für möglich gehaalten hat, ist eingetreten. Karl May ist in der Schweiz angekommen. Zwar war er - der Schriftsteller selber - einst dreimal in der Schweiz. Doch das ist weit über hundert Jahre her. 1893 zum ersten Mal, zusammen mit seinem Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld und ihren Frauen. Zum dritten und letzten Mal - elf Jahre vor

seinem Tod - um das Buch "Et in terra pax" auf der Rigi fertig zu schreibenl Vor einem Jahr wurde das dreijährige Experiment eines Karl-May-Festspiels in Engelberg  (Bild links) abgebrochen. Zuwenig Zuschauer, Konkurs. Von den Schweizer Medien fast ganz übergangen. Karl May hat in der Schweiz einen schweren Stand, seine Figuren kommen partout  nicht gegen Heidi, Wilhelm Tell und Co. an. Erst jetzt, wo in Radebeul, im einstigen Zuhause von Karl May der Teufel los ist, kann auch der Zürcher Tages-Anzeger nicht einfach achtlos vorbeigehen.Hier weiterlesen

25. Juni 2020

 

Karl-May-Museum, Radebeul:

 

Die (eine) Entscheidung naht

 

Am nächsten Samstag treffen sich die Mitglieder der Karl-May-Stiftung und des Kuratoriums zu einer Krisensitzung in Radebeul. Wie es sich gehört, hat sich auch die

"Sächsische Zeitung" jetzt im Vorfeld der wichtigen Entscheidung zu Wort gemeldet. Ihr Ratschlag: "Ruhe reinkriegen und arbeitsfähig werden."

Illustriert hat die Zeitung den Beitrag mit dem Bild (rechts) und der Bildlegende: "Symbolik im Garten des Karl-May-Museums: Weil an den Figuren der Lack blättert und teils auch Stücke fehlen, wurde eine Installation draus, die auf die Situation der heute lebenden Indianer in den USA aufmerksam macht. (© Arvid Müller)

Leider ist der Artikel nur für Abonnenten der Zeitung zugänglich. Besser machen es  die

 Zeitschrift "Karl May&Co.", die für alle zugänglich auf ihrer News-Seite das Debakel in Radebeul begleiten. "Die Karl-May-Welt fragt sich, wie es nach dem 27. Juni, dem Tag der entscheidenden Sitzung von Kuratorium und Vorstand der Karl-May-Stiftung, weitergehen wird. Was wird geschehen? Wird das Kuratorium ein Machtwort sprechen oder wirft der Vorstand entnervt hin? Wir skizzieren ein paar Szenarien, in denen Realismus und Science Fiction zuweilen nahe beieinander liegen."

Schliesslich hier noch die wichtige Stimme der Karl-May-Gesellschaft. Ihr Vorsitzender, Florian Schleburg meldete sich recht versöhnlich zu Wort. Hier sein Statement.

Ein wirklich beeindruckende mediale Begleitung des Sanierungsfalls Karl-May-Museum Radebeul lieferte auch auch der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk). Zuletzt gesten mit einem Interview mit Prof. Andreas Brenne, Kunstpädagoge und Mitglied der Karl-May-Gesellschaft. Hier zu erreichen

Hier die Beiträge vor zwei Wochen

 

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20. Juni 2020

 

Edward Hopper

"Ein neuer Blick auf Landschaft"

Ausstellung vom 26. Januar - 26. Juli 2020
                                               Fondation Beyerler, Riehen  

Ausstellungskatalog Fondation Beyeler
Ausstellungskatalog Fondation Beyeler

"Den Schwerpunkt der Ausstellung in der Fondation Beyeler bilden Hoppers iko-nische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema, das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist. Die Ausstel-lung umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er- bis 1960er-Jahre und gewährt damit einen umfänglichen und spannen-den Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei."

Kunstdruck Fondation Beyeler
Kunstdruck Fondation Beyeler

Edward Hopper (1882 - 1967) war ein amerikanischer Maler des Amerikanischen Realismus. Hoppers in kühler Farbgebung gehaltene realistische Bilder weisen auf die Einsamkeit des modernen Menschen und Leere des modernen Lebens hin. Er gilt als Chronist der US-amerikanischen Zivilisation. (Quelle wikipedia)

Weiterlesen hier

19. Juni 2020

 

Information zu Corona:

Republik

 

Covid-19-Uhr-Newsletter

 

Über das "neue Coronavirus" wurde in den letzten Monaten unglaublich viel berichtet - auf allen Kanälen. Unglaublich viel Informa-tionen: von Fakes bis zu den "neusten Erkenntnissen". von nackten Zahlen, Spekulationen, tränendrüsigen Geschich-ten bis zu wirren Theorien. Alles war zu lesen – und doch eigentlich nicht viel an Hintergrund und sachlicher Information. Eine Zeitlang habe täglich ich alles gelesen, was mir unter die Augen kam. Wiederholung um Wiederholung, Speku-lation um Spekulation, Zahlen um Zahlen. Soviel bis das einzig noch Aufregende wilde Verschwörungstheorien waren. In dieser Brandung von Information – so stellte sich nach und nach heraus –

der unaufgeregte, interessante, zuverlässige, viele Aspekte beleuchtende Corona-Newsletter des Online-Magazins: anregend, spannend und informativ. Meist so, dass man unwillkürlich kommentiert: "Ach ja, das ist oder wäre auch (noch) zu bedenken in der flutartigen Corona-Diskussion. Dabei war dieses journalistische Angebot nicht verknüpft mit einem Abonnement des Magazins «Republik». Es waren schliesslich fast ein Drittel mehr Leserinnen und Leser, «die Republik» ausweist. Eine wirklich beachtliche journalistische Leistung, die heute – der augenblicklichen Corona-Situation geschuldet – zum (vorläufig) letzten Mal zu lesen ist. Das ist – man erlaube mir die Wertung – guter, fundierter Journalismus.

Zu allen Covid 19 Uhr Newslettern             Zum Online-Magazin "Die Republik"

19. Juni 2020

 

Neueingang:

 

Jürgen Seul
Die Akte Rudolf Lebius

Auf den Spuren eines Skandaljournalisten zwischen Kaiserzeit und Drittem Reich.
Eine Biographie

2019, Karl-May-Verlag. Bambrg Radebeul 409 Seiten, ISBN 978-3-7802-0565-0

"Der Journalist Rudolf Lebius (1868-1946) war ein Erzfeind Karl May, mit dem er sich Dutzende von Zivil- und Stafprozessen lieferte,"

Die Biografie ist nicht nur für Karl-May-Freunde von Interesse, sondern für alle, die an  "deutscher Zeit-, Kultur- und Rechtsgeschchte interessiert sind."
In der Regel stelle ich inzwischen Neuer-scheinungen, welche sich ausschliesslich an Karl-May-Interessierte richten, hier nur noch in der Rubrik "Neu" vor (ausführlich aber auf den entsprechenden Karl-May-Seiten dieser Website). Doch dieses Buch ist weit über den Karl-May-Kreis hinaus von Interesse, weil sich Lebius "zunehmend in 'geister Verwandtschaft' mit Hitler zum nationlsozialistischen Hetzer, Antisewmiten und Rassisten" entwickelt hat.

Weiterlesen hier

20. Juni 2020

 

Winnetou im Wohnzimmer

Die Serie "Videolesung mit Karl-May-Stars" auf der Fan-Website von "Wild-West-Reporter" geht weiter. Nun sind weitere Lesungen online. Hier geht es zu allen bisher veröffentlichten Lesungen.

Jeden Tag - mit Ausnahme von Montag und Mittwoch - ab 19.45 eine neue Lesung auf
Wild-West-Reporter


17. Mai 2020

 

Aufgeschnappt auf Facebook in "Hauptsache Wein" am 10 Mai 2020 Kommentar von Rainer Schönfeld

 

Altweine

Vorbemerkung

Kaum etwas anderes spaltet die Wein-geister so sehr, wie die Beurteilung und der Umgang mit "Altweinen". Schon der Begriff "Altweine" ist für viele Weinfreunde ein Schrecken. Man verwendet deshalb meist lieber die Bezeichnung "gereifte Weine". Der umtriebige Weinkenner Rainer Schönfeld, der fast täglich ausge-zeichnete Weinbeschreibungen averfasst, hat sich in einer seiner Weinbeschreibun-gen grundsätzlich mit dem Problem der "Altweine" auseinandergesetzt. Ich zitiere den entscheidenden Passus seinerr Weinbe-sprechung, in  "Aufgeschnappt".

16. Juni 2020

 

Raffinierte Rezepte mit Lutein:

 

Kochen für die Augen

von

Dr. med. Ute E.K.Wolf-Schnurrbusch
                                             Marc Aeberhard

2. Auflage 2017 201 Seiten, broschiert ISBN 978-3-033-05530-8

Kochbücher gibt es unglaublich viele, fast noch mehr Kochsendungen auf allen Kanälen. Und Rezepte sprengen (gefühlt) fast das Internet. Wenn ich hier trotzdem hier auf dieses Buch (mit vielen Rezepten) hinweise, sind vor allem die Augen, welche den Anstoss gegeben haben.

Kochen für das Auge im doppelten Sinn.

Schöne Gerichte ist das eine, gesunde Augen das andere!

Doch der Zusatz im Buchtitel, "Rezepte mit Lutein", weckt (bei mir) Argwohn und Skepsis. Eine weitere sektierische Belehrung für "gesunde" Ernährung? Doch, Lutein (zusammenmit Zeaxanthin), so erfahre ich. "sind Pflanzenstoff, die der Frucht oder dem Gemüse ihre typische Farbe und teilweise auch den Geschmack verleihen." Für den Menschen spielen sie eine wichtige Rolle beim Sehen.

Weiterlesen hier

Hier die Beiträge, die älter sind als 
zwei Wochen.

 

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17. Juni 2020

 

Bad Segeberg:

Hinter den Kulissen

Dass der "Ölprinz" im grossen Arena von Bad Segeberg dieses Jahr nicht einlaufen wird, ist längst bekannt. Corona wollte es so, die neue Saison wurde um ein Jahr verschoben. Premiere am 26, Huni 2021.

Doch es tut sich doch etwas in Bad Segeberg - auch in diesem Jahr. "Die Veranstalter haben sich in Zusammen-arbeit mit der Stadt ein kleines "Trost-pflaster" überlegt. Zum ersten Mal dürfen sich Besucher dort umsehen, wo sonst nur das Ensemble und das Backstage-Team Zutritt haben: hinter den Kulissen des Freilichttheaters.

Durch die Führungen, an denen jeweils bis zu neun Besucher teilnehmen können, soll eine neue Attraktion für Touristen und Einheimische und damit ein Anreiz zum Besuch in Bad Segeberg geschaffen werden. Geleitet werden sie von den Stadtführern der Tourist-Information der Stadt. Die Besucher sollen dabei vieles über die Geschichte des Freilichttheaters und des Kalkbergs erfahren...
Vor allem sollen auch viele Geheimnisse der Karl-May-Spiele gelüftet werden. Wie wird eine Vorstellung vom Technischen Leitstand aus „gefahren“? Wie wird dafür gesorgt, dass jeder Schauspieler im genau richtigen Moment ins Geschehen eingreift? Welche geheimen Gänge und Winkel gibt es hinter den Kulissen? Mit welchen Requisiten wird gearbeitet? Warum sind manche Gewehre komplett aus Holz? Was für Pannen sind schon passiert?"

Bis Mitte September sind fast 50 Führungen geplant. Und die Nachfrage ist riesig. «Allein am Wochenende habe sich mehr als 100 Interessenten gemeldet. Das Telefon klingelt ununterbrochen», der Verantwortliche für Kultur und Tourismus in Bad Segeberg.so  Pro Führung können etwa 15 bis 20 Personen mitmachen.

(Quelle: Sat1)

15. Juni 2020

 

Replik auf ein Bild von Hans Weiss,
das auch ich hier eingestellt habe.

 

Er schreibt: "Heute erreichte mich sogar ein Gastbild aus SPANIEN. Den übermittelten Text möchte ich nicht vorenthalten:

"Wir essen Berliner, Hamburger, Wiener(li), Russenzopf und machen Sex mit Pariser.....und der Mohrenkopf ist rassistisch!."

 

Meine Anmerkung:

Zum Thema gibt es eine ganze Reihe von Kommentaren. Die beste wohl im "Tagesanzeiger" (Leider Abo-Pflicht) ).

13, Juni 2020

 

Aufgeschnappt in "Die Ostschweiz"
vom 11. Juni 2020

 

Mohrenkopf-Faschisten

 

(Screenshot "Die Ostschweiz)
(Screenshot "Die Ostschweiz)

Kolumne von René René Zeyer (1955), Publizist, Zürich

"Der Mohrenkopfpapagei hat’s nicht leicht. Dieses Schicksal teilt er mit dem ein unübersehbares Fanal setzenden Berg Mohrenkopf (1645 m). Und mit Robert Dubler. In dessen Familienbetrieb im Aargau werden seit 1946 Mohrenköpfe hergestellt.

Ganze zehn Millionen Stück pro Jahr. Hier hat nun die Migros Zürich erkannt, dass das einwandfrei eine Quelle des strukturellen Rassismus ist. Und hat ein Zeichen gesetzt. Das an Heuchelei schwer zu überbieten ist..

(Bild: Hans Weiss, Flawil)
(Bild: Hans Weiss, Flawil)

Meine Stieftochter ist ein wunderschönes, schwarzes Mädchen, inzwischen eine Frau. Als sie 11-jährig in die Schweiz kam, fragte sie mich eines Tages, ob die Bezeichnung «Schoggikopf», die ihr in der Schule nachgerufen werde, eine Beleidigung sei. Aber nein, sagte ich, vielleicht meint das der eine oder andere Idiot, aber in Wirklichkeit ist Schoggikopf doch viel hübscher als ein weisslicher Käsekopf.

Tête de nègre heisst ein 1892 kreiertes Gebäck, statt Mohrenkopf ist die süssliche Schaummasse auch noch als Negerkuss bekannt. Was nur ein Idiot als rassistisch empfinden kann. Auf Spanisch heisst eine Beilage «moros y cristianos», für schwarze Bohnen und weissen Reis. Es gibt hier nur die Bezeichnung negro für einen Schwarzen, was jede sprachliche Herumturnerei überflüssig macht. Und moros, Mohren, die Zivilisation und Licht nach Spanien brachten, sind sowieso positiv konnotiert..."

Hier die ganze Kolumne lesen

Angben zum Autor

20. Mai 2020

 

Desaster im Karl May Museum:

 

René Wagner, der einst fristlos entlassen Museums Direktor
kehrt zurück

 

Es ist ein starkes Stück, was sich der Stiftungsrat als Trägerin des Karl Museum in Radebeul leistet. Und das nicht erst heute, seit gut sechs Jahren. Da wurde der langjährige Leiter des Museums, René Wagner, kurz vor seiner Pensionierung - nach 29 Jahren - fristlos entlassen.

Weiterlesen hier

15. Juni 2020

 

Winnetou im Wohnzimmer

Die Serie "Videolesung mit Karl-May-Stars" auf der Fan-Website von "Wild-West-Reporter" geht weiter. Nun sind drei weitere Lesungen online. Hier geht es zu allen bisher veröffentlichten Lesungen.


13. Juni 2020

 

 Geburtstag:

 

Gojko Mitić

Der "Winnetou des Ostens wird heute 80 Jahe alt

 

"Es kann nur einen "Winnetou" geben? Falsch. Denn während der Franzose Pierre Brice seinerzeit in Westdeutschland den Klischee-Indianer gibt, fällt in der DDR diese Rolle dem Jugoslawen Gojko Mitic zu. Nach der Wende wird er in Bad Segeberg auch zum gesamtdeutschen "Winnetou". Nun feiert er seinen 80. Geburtstag."

(Screenshot :Wild-West-Reporter)
(Screenshot :Wild-West-Reporter)

Ende 2019 wurde Mitic von der Defa-Stiftung für sein filmkünstlerisches Lebenswerk geehrt. Diesen Februar erhielt er auf der "Berlinale" den "Premio Bacco", einen Preis italienischer Filmkritiker. Er steht damit in einer Reihe mit Sophia Loren oder Claudia Cardinale. Gerade ist beim Verlag "Bild und Heimat" ein Fanbuch herausgekommen, das das Leben des Stars Revue passieren lässt. (Quelle: ntv.de, Gudrun Janicke, dpa)

Erstmals mit Karl May in Berührung kam der gebürtige Jugoslawe 1963. In dem Artur Brauner-Film Old Shatterhand übernahm er eine Kleinstrolle, die eines tanzenden Apachen-Kriegers. Bereits in seinem zweiten Karl-May-Film, Winnetou 2.Teil von 1964, wurde seine Rolle größer und mit der Figur des Weißen Raben

Beitrag vom 17. März 2018 in der Sendung "Titel, Thesen, Temparamente" der ARD (MDR). Gespärch mit Gojko Mitic:

"Wir können von Indianern lernen, auch heute noch"


hatte Mitic eine kleine Sprechrolle. IFür ihren ersten Indianerfilm, Die Söhne der großen Bärin (1966), engagierte die DEFA ihn für die Figur des Tokei-ihto. Von vielen Kritikern wurde seine Darstellung hoch gelobt. „glaubwürdig“, „authentisch“, „überzeugend“ sind nur wenige Bezeichnungen, die verwendet wurden. Der Film wird mit über acht Millionen Zuschauern zu einem grandiosen Erfolg und auch international wahrgenommen. Genauso, wie seine elf weiteren Indianer-Filme für die DEFA, in den folgenden Jahren.

11. Juni 2020

 

Neueingang:

Magie der Bäume

 

Ausstellung in der Fondation Beyeler Riehen
21. November 1998 - 05. April 1999

Der Basler Galerist, Kunsthändler und Sammler Ernst Beyeler und seiner Frau Hildy überführten ihre beachtliche Kunstsammlung im Jahr 1982 in eine Stiftung. Bald schon entstand die Idee, ein eigenes Museum zu bauen, die Fondation Beyeler in Riehen. Das von italienischen Architekten Renzo Piano wurde auf dem Gelände der Villa Berower gebaut und 1997 eröffnet. Die Eröffnungsausstellung war dem amerikanischen Künstler Jasper Johns gewidmet. Dann kamen 1998 die Ausstellungen "Farben-Klänge Wassily Kandinsky". "Roy Lichtenstein" und "Magie der Bäume". Dies ist also der Katalog der vierten grossen Ausstellung in der Fondation Beyeler, heute eine Rarität.

Im Rahmen dieser Ausstellung hat das das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude 163 Laubbäume auf dem Museumsgelände verhüllt. Katalog zur gleichzeitigen Ausstellung von  Christo Jeanne-Claude in der
Galerie Beyeler, Basel,  siehe hier.

Links: Vincent van Gogh, le Semeur, 1888

"Seit jeher haben Bäume eine grosse Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt — Künstler haben sich mit Bäumen identifiziert. Die Sonderausstellung »Magie der Bäume« möchte keinen enzyklopädischen Überblick über das Thema »Baum in der Kunst« bieten, sondern konzentriert sich auf ausgesuchte Stellungnahmen von Künstlern der klassischen Moderne und der Gegenwart, bei denen der Baum als formales, naturnahes oder symbolisches Phänomen eine zentrale Rolle spielt. Zu sehen sind Bilder und Skulpturen von C. D. Friedrich, van Gogh, Monet, Hodler, Klimt, Schiele, Mondrian, Giacometti, Klee, Baselitz, Kiefer und anderen Vertretern der klassischen Moderne."    Weiterlesen hier