Aufgeschnappt: Karl May 3

03. Juli 2022

 

"Indianer"

 

Die Diskussion um eine "politisch korrekte Sprache" - mehr noch: um eine historisch korrekte Darstellung hat - auch die Karl-May-Festspiele erreicht. Mit andern Worten: Der Streit um die Frage: "Sind Indianerspiele noch "zeitgemäss", ist jetzt - nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs an so manchen Festspiel-Orten, voll entfacht und wird genauso hitzig geführt, wie die Gender-Diskussion, die Mohrenkopf Verbannung und die Zigeuner, die nicht mehr so genannt werden dürfen, aber als "Sinti" oder "Roma" genauso unwillkommen sind, wie als "Zigeuner".

Bildrechte: IMAGO / Sylvio Dittrich
Bildrechte: IMAGO / Sylvio Dittrich

Der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) hat aus Anlass der grössten Karl-May-Spiele in Bad Segeberg (jährlich rund 400`000 Besuchende !!!!) eine Umfrage gestartet, nach der ein Drittel der Befragten die Darstellung der Indigenen für nicht mehr zeitgemäss hält. Die Befragung ist zwar nicht repräsentativ, aber ein Indiz für die Stimmung und ein Anhaltspunkt für die laufende Diskussiion. Gleichzeitig wurde auch eine 6teilige Podcast-Serie gestaltet, mit dem Titel "Winnetou ist kein Apache". Darin werden Antworten gesucht zur Frage: "Was aus den Geschichten von Karl May auf deutschen Freilichtbühnen gemacht.

Hier geht es zu den Podcast (die heruntergeladen werden können)

Hier das detaillierte Ergebnis der Umfrage im MDR

14. Juni 2022

 

Aufgeschnappt auf SAT 1 (Regional)

am 13. Juni 3022

 

Hinter den Kulissen der Karl-May-Spiele Bad Segeberg 

"Vor zwei Jahren haben sich die neuen Gaststars Katy Karrenbauer und Sascha Hehn in Bad Segeberg für die Karl-May-Spiele vorgestellt, doch dann kam Corona. Aber jetzt wird es wieder voll und laut am Kalkberg: Am 25. Juni findet die Premiere von „Der Ölprinz“ statt. Die Schauspieler:innen sind jetzt mitten in den Proben – mit dem neuen Regisseur Ulrich Wiggers. Sein Anspruch: Die 7.500 Fans sollen bei Winnetous neuestem Abenteuer wieder richtig mitfiebern. Als Neuer will er nichts auf den Kopf stellen, sagt er, aber er möchte die Geschichte stringenter erzählen. Jetzt bei den Proben beobachtet er jede kleinste Bewegung, jede Mimik ganz genau und macht auch gerne einmal vor, wie es noch besser aussehen könnte – damit dann zur Premiere am 25. Juni auch alles sitzt."

Hier geht es zum Video

© Constantin Film / Highligh
© Constantin Film / Highligh

13. Juni 2022

 

Aufgeschnappt aus "kino.de" (PUR) am 12. Juni 2022 von

 

Zitate aus „Der Schuh des Manitu“: Das Beste aus der Westernsatire

 

"Mit „Der Schuh des Manitu“ hat Michael Herbig Karl-May-Filme grandios parodiert. Natürlich fallen bei so viel Humor auch ein paar lustige Zitate."

  • „Ein Apache in der Patsche!“
  • „Genau aus diesem Grund haben wir bei uns in der Bande nie ein Mädchen aufgenommen!“
  • „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!“
  • „Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Uns fehlen die Enzyme!“

 

 Alle Zitate lesen

06. Juni 2022

 

Aufgeschnappt in der "Sächsischen Zeitung"
vom 25. Mai 2022. Interview von Silvio Kuhnert
mit
Robin Leipold, Wissenschaftlicher
Direktor des Karl-May-Museums

 
                                 Darf man noch Indianer sagen?

 

In Deutschland gibt es die Forderung, das Wort „Indianer“ aus dem Sprachgebrauch zu tilgen. Das Karl-May-Museum vertritt zu dieser Debatte einen klaren Standpunkt.

Weiterlesen hier

28. August 2022

 

Ist Winnetou erledigt?

 

 Hier die Gedanken von Lorenz Hunziker, Leiter des Schweizer Karl-May-Freundeskreises.

"Liebe Karl-May-Freunde

 

Als einer mit Sternzeichen und Aszendent Stier braucht es schon mehrere Picaderos und Banderilleros um mich wild zu machen. Nun, nachdem schon viele Stellungnahmen abgegeben wurde, äussere ich mich auch noch zu den wilden Diskussionen in Deutschland, die ja irgendwo auch mit der Rasta- und Reggea-Diskussion in der Schweiz zusammenhängt. Gerne nehme ich dazu Stellung. Gerne weise ich auch darauf hin, dass ich mit Jahrgang 1977 zu den jüngeren Karl-May-Freunden gehöre. Den Reiseerzählungen von Karl May und jetzt dem Ableger „Der junge Häuptling Winnetou“ wird vorgeworfen, „kolonialistische und rassistische Vorurteile“ zu verbreiten und „unerwünschte kulturelle Aneignung“ zu begehen.

Wie stehe ich zu dieser Diskussion?
Lorenz Hunziker
Lorenz Hunziker

Ein kulturelle Aneignung ist die Übernahme von kulturellen Ausdrucks-formen oder Artefakten, Geschichte und Wissensformen von Trägern anderen Kulturen. Und dies sei im Rahmen von Karl May unerwünscht.

1)  Karl May hat fiktive Romane in einer 
     fiktiven Welt, also Fantasy geschrie-
     ben, wie „Herr der Ringe“ oder so.
     Somit kann gar keine kulturelle 
     Aneignung geschehen sein, da es
     diese Kulturen nicht gibt.

2)  Mit dieser Fantasy-Welt, die Karl May 
     geschaffen hat, hat er ein Fantasy-
     Indianerbild geschaffen, an das auch
     2022 noch ganz Europa glaubt, selbst
     die Hetzer! Den der Fantasy-Indianer
     von Karl May ist ein Mischung
     sämtlicher Plains- und Prärieindianer
     Kulturen (Apachen gehören übrigens
     zum südwestlichen Kulturkreis) und
     dazu noch ein bisschen Deutsche 
     Einheit. Darum ist bei Karl May ein
     Indianer auch ein Indianer, ob er nun ein Sioux, ein Komantsche, ein Apatsche, ein
     Mixteca oder ein Inka ist.

3)  Für Europa stellt ein Franzose Pierre Brice oder ein Albaner Nik Xhelilaj den
     perfekten Indianer dar, nicht ein amerikanischer Ureinwohner. Weder die Filme mit
     Pierre Brice noch die mit Nik Xhelilaj haben irgendetwas mit indianischen Kulturen zu
     tun, sondern sind europäische Fantasie. Sie tragen am Oberkörper Sioux-Kleidung
     und an den Beinen, die der Comanche, manchmal auch umgekehrt.

Da es sich um eine reine Fiktion handelt, kann meines Erachtens auch keine kulturelle Aneignung passieren oder passiert gewesen sein. Zudem stellt sich die Frage, warum ist die kulturelle Aneignung unerwünscht? Die japanische Kultur hat Jahrhunderte lang die guten Sachen von anderen Kulturen übernommen und in die eigene Kultur eingebaut. Die Navajos, als sie als nomadisierende Dine in den südwestlichen Kulturkreis kamen, haben auch einiges von den dort sesshaft lebenden Puebloindianer übernommen. Das ist ein typisches Verhalten für Menschen. Somit finde ich jegliche Diskussion über „unerwünschte kulturelle Aneignung“ sinnlos.

Ist Karl May oder sind Karl-May-Themen mit „kolonialistischen und rassistischen Vorurteilen“ bestückt?
Kolonialistische Vorurteile
Karl May kam nach der Deutschen Einigung 1875 als Schriftsteller raus, drei Jahre nachdem Deutschland Napoleon III geschlagen hatte. Es herrschte ein gewisser Hurra-Patriotismus. 1888 als Karl May sich einen Namen erschieben hatte war das Dreikaiserjahr, dass mit der Inthronisierung von Wilhelm III endete. Dieser wurde mit seiner Hunnenrede bekannt. Er schickte die Deutschen Truppen mit dem folgendem Auftrag nach China: „Ihr sollt wüten wie die Hunnen, damit es niemals wieder einem Schlitzauge einfallen wird, einen Deutschen auch nur scheel anzublicken!“
Auf diese Rede erschien Karl Mays Reiseerzählung „Und Friede auf Erden!“, was ihn damals zum Staatsfeind Nr. 1 machte und gewisser Massen auch zur seiner Vernichtung und der Vernichtung seiner Berühmtheit führte.
Das bedeutet, dass Karl May zwar einen Hang zu Grossdeutschland hat und dies auch predigt, jedoch distanziert er sich vom Kolonialismus und der Gewaltanwendung bzw. dem Krieg. Er gehörte damit zur Gruppe der Pazifisten um Berta v. Suttner. Somit sind kolonialistische Vorurteile bei Karl May kaum zu finden.
Rassistische Vorurteile

Karl May hat Romane geschrieben, Geschichten für Erwachsene! Er selber hat sich im Alter auch einmal als Hakawati (orientalischer Märchenerzähler für Erwachsene!) bezeichnet. Märchen, aber auch Romane haben die Eigenart, dass die Figuren Stereotypen sind. Dies hat nichts mit dem Autor sondern eben mit der Art der Geschichte, mit der Figur zu tun. In „The Lost City“ als aktuellen Film haben wir die „übergescheite, vereinsamte Autorin“ und der „dumme Schönling“, alles Stereotypen. Oder eben auch der Stereotyp des fiktiven Indianers bei Karl May, alle Indianer sind gleich.
Zum Thema Rassismus selber nimmt Karl May in „Old Surehand“ selber Stellung:
„Vor allen Dingen bin ich ein Mensch, und wenn ein anderer Mensch sich in Not befindet und ich ihm helfen kann, so frage ich nicht, ob seine Haut eine grüne oder blaue Farbe hat.“
Inwiefern kann ich die Anliegen der Kritiker verstehen?
- Aus philosophischer Sicht, wie oben angedeutet, kann ich die Anliegen der Kritiker   
  überhaupt nicht verstehen.

- Als Philosoph hinterfrage ich jedoch alles und versuche auch andere Positionen zu
  verstehen. Oft, zu oft, wird davon ausgegangen, Karl May sei ein Abenteuerschriftsteller 
  und Kinderbuchautor gewesen. Seine Figur sei Winnetou. Ich gehöre zu den wenigen, 
  die sich klar von Winnetou distanzieren.
  Die Winnetougeschichten sind in meinen Augen das Schwächste, was Karl May
  geschrieben hat. Und wie bereits weiter oben angetönt, hat Karl May nie für Kinder
  geschrieben. Selbst „Der Schatz im Silbersee“ ist eine Geschichte für die Jugend, also
  15+ und für dieses Mindestalter erst noch brutal. Wenn man Karl May jedoch in
  „kindischem Geist“ betrachtet, als Abenteuer und Action, und dazu noch glaubt,
  dass die fiktive Welt eine reale sei, dann erkennt man nicht, dass die Handlung vor
  einem Bühnenbild spielt. Man glaubt, wie auf den Karl-May-Freilichtbühnen
  und -Filmen dargestellt, es handle sich nur ums „Indiänerle“.
  Dieser Ausdruck ist etwas negativ und abwertend besetzt. Darum denke ich,
  dass das Anliegen der Kritiker von diesem Ausdruck ausgeht.
  (Übrigens ist „indiänerle“ das Thema von „Winnetou IV“)

Was wäre für mich die optimale Lösung in dieser Diskussion?
 2017 hatte meine Zeitschrift Lagerfeuer den Titel „Die Frauenrollen in Karl Mays Reiseerzählungen“ und ging der Kritik nach, dass bei Karl May keine Frauen vorkommen. Ich habe darin bewiesen das dies keineswegs der Fall ist, genau so wie ich hier dargelegt habe, warum die heutige Kritik auch nicht stimmt. Ich hatte schon damals die Lösung und bringe sie auch heute wieder:
„Jeder Kritiker sollte, bevor er die Feder in die Hand nimmt, wenigstens sich selber einen Befähigungnachweis vorlegen.“ (Zitat Karl May)
Oder einfach mal lesen, was Karl May geschrieben hat, ohne Frieden, Versöhnung und Gleichberechtigung gäbe es keine Reiseerzählungen von Karl May.

Gruess
Lorenz

23. August 2022

 

Aufgeschnappt im TagesAnzeiger vom 22. August 2022

 

«Gefühle anderer verletzt»: Verlag zieht Winnetou-Bücher zurück

Verlagsmitteilung auf Instragram;

"Wir haben die vielen negativen Rück-meldungen zu unserem Buch „Der junge Häuptling Winnetou“ verfolgt und wir haben heute entschieden, die Auslie-ferung der Titel zu stoppen und sie aus dem Programm zu nehmen.

Wir danken Euch für Eure Kritik. Euer Feedback hat uns deutlich gezeigt, dass wir mit den Winnetou-Titeln die Gefühle anderer verletzt haben. Das war nie unsere Absicht und das ist auch nicht mit unseren Ravensburger Werten zu vereinbaren. Wir entschuldigen uns dafür ausdrücklich.
Unsere Redakteur*innen beschäftigen sich intensiv mit Themen wie Diversität oder kultureller Aneignung. Die Kolleg*innen diskutieren die Folgen für das künftige Programm und überarbeiten Titel für Titel unser bestehendes Sortiment. Dabei ziehen sie auch externe Fachberater zu Rate oder setzen "Sensitivity Reader" ein, die unsere Titel kritisch auf den richtigen Umgang mit sensiblen Themen prüfen. Leider ist uns all das bei den Winnetou-Titeln nicht gelungen. Die Entscheidung, die Titel zu veröffentlichen, würden wir heute nicht mehr so treffen. Wir haben zum damaligen Zeitpunkt einen Fehler gemacht und wir können euch versichern: Wir lernen daraus!"

Allein zum Bericht im zitierten Artikel sind (bis heute) 80 Kommentare eingegangen, die deutlich zeigen, wie der Verlags-entscheid mehrheitlich aufgenommen wird. Wer sich mit Karl May und seinem Werk etwas intensiver und länger befasst hat, kann nicht in den losgetretenen Woke-Hype einstimmen und schon gar nicht die "Krokodilstränen" des Verlags ernst nehmen, als verantwortungsvollen Beitrag zur Diskriminierungsdebatte. Lorenz Hunziker, der Leiter vom Schweizer Karl-May-Freundeskreis schreibt dazu auf Facebook. (um den Facebook-Beitrag zu vergrössern, auf das Bild klicken)

  • Das Gedicht (rechts) ist abgedruckt in: Karl May, Empor ins Reich der Edelmenschen, in: „Ich“ GW 34, 2009, S. 311.

Dazu in Literaturkritik.de (Nr.4 - April 2012):

"Karl May war in vielen Dingen seiner Zeit voraus und bewies eine unbeirrbare Resistenz, sich von Grundübeln wie überbordenden Nationalismus und rassenideologisch motivierte Herabsetzung anderer Völker nicht anstecken zu lassen. Als „Brückenbauer zwischen den Kulturen“ verkündete er ohne eurozentrische Superioritätsdünkel ein völkerverbindendes Weltethos nicht erst in seinem Spätwerk. Aber Mays Potential ist damit noch nicht ausgeschöpft. Denn der sächsische Erzähler ging noch einen konsequenten Schritt weiter und proklamierte nicht nur die Fraternisierung der Völker, sondern deutete an, dass die Verschmelzung der Ethnien in seinem Programm einer moralischen Veredelung der Menschheit angelegt war. Solche Vorstellungen von „Rassenverbrüderung“ waren nicht die eines verschrobenen Außenseiters, sondern fügten sich ein in den Rassendiskurs in Europa nach 1900."

31. Mai 2022

 

Aufgeschnappt in "Bild" Regional-Dresden (online) 
am 28. Mai 2022 von Jürgen Helfricht

 

„Ich werde immer Indianer sagen“

 

 (Foto: picture alliance/dpa)
(Foto: picture alliance/dpa)

Professorin Susan Arndt (54), Kultur-wissenschaftlerin der Uni Bayreuth.

hat gerade im Duden-Verlag ein Werk veröffentlicht, das das Erbe Karl Mays für immer in die ewigen Jagdgründe befördern soll. Pünktlich zu den Karl-May-Festtagen in Radebeul sagt die Professorin: „Worte wie Indianer, Häuptling, Stamm, Orient usw. sollten nicht mehr zu unserem Sprachgebrauch gehören. Beim Wort Indianer sehe ich die koloniale Vergangenheit, halbnackte Menschen und keine USA-Bürger. Diese durch Begriffe ausgedrückten Herabwürdigungen müssen endlich aufhören!“

Starke Aussage von Gojko Mitic (81) gegen die selbsternannte Sprach-Wächterin: „Ich halte diese Diskussion für Schwachsinn. Ich weiß nicht, was diese Spinner an den Universitäten im Kopf haben. Ich werde immer Indianer sagen!“

Den ganzen Artikel hier lesen

08. Mai 2022

 

Aufgeschnappt im "Bild", Regional Dresten,
vom 20. April 2022 von Jürgen Helfricht

 

Nackt-Zoff um Winnetou

"Mit Federkleid und Apachen-Kluft: So kennen und lieben Fans ihren Winnetou. Doch jetzt sorgt ein hüllenloser Häuptling für Wirbel in der Karl-May-Welt."

(Bild: Karl-May-Museum, Radebeul)
(Bild: Karl-May-Museum, Radebeul)

Wenn dies keine Boulevard-Geschichte ist! Der Erweiterungsbau des Karl-May-Museums - die Spendenaktion ist eben gestartet - macht Schlagzeilen. Die Gestalt Winnetous - nach dem Deckelbild von Sascha Schneider für den Band Winnetou 3 - soll als Wahrzeichen für den Neubau des Karl-May-Museums werden. Die Idee ist sicher nicht abwegig, wird dadurch das Klischee des "Indianers" vermieden - das seit mehr als hundert Jahren - auch zu Zeiten Karl Mays - bis heute kaum hinterfragt wurde. Mindestens die Sprachpuristen - die, anstatt die Probleme an den Wurzeln zu packen - Bild- und Sprachkosmetik betreiben - werden so nicht provoziert.

Vielleicht bequemen sie sich dann, den "anderen Karl-May", der weniger im Zeitgeist verhaftet war, den Visionär und Botschafter des Friedens, zu Zeiten des Säbelrasselns vor dem Ersten Weltkrieg, auch zur Kenntnis zu nehmen. Trotzdem ist es nicht so geschickt, die Geschichte - rund um das Image von Karl May - zu wiederholen. Wurden schon damals, die Deckelbild von Sascha Schneider - von vielen Karl-May-Lesern - abgelehnt (es gab deshalb nur je eine Auflage der rund dreissig Bücher mit Sascha Schneider Illustrationen). Heute werden die Karl-May-Werke (mit Sascha Schneider Bildern) zwischen 500 und 1000 CHF gehandelt. Es sind die teuersten Ausgaben von originalen Karl-May-Büchern. Wer die Editionsgeschichte bei Karl May kennt, dürfte sich über die umstrittene Statue freuen; wer hingegen klassische Indianer-Romantik sucht - auch wenn diese historischen nicht lupenrein ist - wünscht sich einen anderen Winnetou, als eine himmelwärts entschwebende, symbolistische Figur, die so gar nicht an einen "Indianer" (Pardon, an einen Vertreter indigener Völker) erinnert.

05. Mai 2022

 

Aufgeschnappt in der Fränkischen Landeszeitung
vom 03. Mai 2022

 

"Was Karl May zur Ukraine
  zu sagen hätte"

                                    von Herbert Heinzelmann

"Es herrscht Krieg. Vor allem in der Ukraine. Wir wissen nicht genau, wie dieser Krieg verläuft. In den Medien, die uns informieren, geht es um Waffen, um Tapferkeit, um Verbrechen, um Flucht. Um den dringend anzustrebenden Zustand geht es kaum: um den Frieden.

Doch jetzt kommt ein Buch ins Spiel, das den Frieden wenigstens im Titel trägt: "Karl Mays Friedenswege". Es ist seit 2013 auf dem Markt. Nun widmet der Bamberger Karl-May-Verlag seinen Verkauf im Zusammenhang mit einem Spendenaufruf im Namen der Aktion "Welt Frieden Lesen" der "Nothilfe Ukraine". Träger der Aktion sind die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und der St. Michaels-bund."

Autor des ausgezeichneten Artikels ist Herbert Heinzelmann. Freier Journalist, Publizist und Medienpädagoge, Autor für den Bayerischen Rundfunk. Er lebt in Nürnberg. Hier den ganzen Artikel lesen und erste Kommentare,

29. März 2022

 

Aufgeschnappt in "BuchMark", Ideenmagazin
für den Buchhandel, März 2022 von
Albrecht Götz von Olenhusen und Jürgen Seul

 

Bernhard Schmid, Verleger,
feiert heute seinen 60. Geburtstag

... „Abenteuer und Abenteurer im Geiste“ – mit dieser etwas plakativen Überschrift lässt es sich womöglich am treffendsten charakterisieren. Wenn die in hunderte von Millionen reichende Zahl der Werke und Ausgaben des Autors Karl May, Jahrzehnte lang der einzige Autor des Verlages, kaum noch als überschaubar erscheint, so erreicht auch die von Lothar Schmid und heute von Bernhard Schmid allein zu verantwortende Zahl der Publikationen von und über Karl May eine enorme Höhe. Es müssen, wenn wir uns nicht verzählt haben, mindestens 264 Titel in seiner eigenen Bibliografie als Autor und Herausgeber zu Buche schlagen...  Den ganzen Beitrag hier lesen

22. Januar 2022

 

Aufgeschnappt in "Bild" (Regional Dresten)
vom 21. Januar 2022

 

Radebeuler Villa marode:

Bei Karl May regnet’s rein

Schweren Wasserschäden in der „Villa Bärenfett“ (Foto: Dirk Sukow)
Schweren Wasserschäden in der „Villa Bärenfett“ (Foto: Dirk Sukow)
Von: Jürgen Helfricht

"Gut, dass dies Abenteuerschriftsteller Karl May (1842 – 1912) nicht mehr erleben muss. Das Wild-West-Blockhaus „Villa Bärenfett“, in dem 1928 sein Museum entstand, wo die berühmte Indianer-Sammlung gezeigt wird, ist marode. Neuerdings regnet es sogar herein. Im Sonderausstellungsraum bilden sich große Wasserflecken, die Tapete löst sich von der Wand, Schwarzschimmel blüht.„Die Nordseite des Holzschindeldaches der Villa Bärenfett ist löchrig, muss dringend für 10 000 Euro neu gedeckt werden. Den Auftrag haben wir ausgelöst“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Karl-May-Stiftung Dr. Volkmar Kunze (67)."

Hier der ganze Beitrag lesen

01. Februar 2022

 

Das Karl-May-Museum öffnet wieder

 

aufgeschnappt "Dresdner Neueste Nachrichten"
vom 29./30. Januar 2022
von Tim Krause

"Fünf Tage vor der Wiedereröffnung sind die Arbeiten auf dem Hof des Karl-May-Museums in Radebeul noch im vollen Gange. Bretter müssen noch einheitlich lackiert werden, der Imbiss benötigt den letzten Schliff und der Grossputz steht auch noch bevor. Alle inklusive der Chef-

etage packen mit an, damit alles für

den Neustart am 1. Februar nach drei

Monaten Corona-Pause bereit ist.

Neben  dem modernisierten Speise-angebot und neuen Öffnungszeiten liegt der Fokus 2022 auf der Planung des Museumsneubaus, der bis 2028 entstehen soll..."

Den ganzen Artikel als lesen

14. Mai 2021

 

Aufgeschnappt im Internet:
Empfehlenswerter Blog für
Karl-May-Interessierte

 

Wolfgang Hermesmeier

                                              Notizen eines Bücherwurms aus
                                              der Karl-May-Welt

Wie oft habe ich doch im Standard-Werk von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz nachgeschlagen. Vor gut zwanzig Jahren - ich war längst als Sammler unterwegs - da war sie wie eine "Erlösung", die Bibliografie der Editions-geschichte der Karl-May-Werke von 1913 - 1945. Zusammen mit Hainer Plauls "Illustrierte Karl May Biografie" habe ich mich langsam von der Praxis des Sammelns in die Sphären des Erfassens, der Ordnung, der Orientierung empor-
gearbeitet. Damals war das Angebot und die Nutzung des Internets bezüglich Karl May noch weit weniger verbreitet. Inzwischen gibt es viele Websites und Blogs, interessante, gute, zuverlässige und solche mit verbreiteter Social-Media-Geschwätzigkeit, Einer der interes-santesten neuen Blogs, mit Ankündi-gungen, Entwicklungen und Features), hat

der "Bücherwurm" Hermesmeier aufgegleist. Es lohnt sich da herumzustöbern und, und das eine oder andere als Hinweis, Information oder Wissenserweiterung zu speichern. Auch Karl May ist eben schon tüchtig viral unterwegs. Da lohnt es sich, den Link zu zuverlässigen Websites zu speichern und sich nicht nur unterhaltend (was durchaus auch legitim ist) durch die Karl-May-Welt zu bummeln, sondern auch mit dem Anspruch, neuen Erkenntnisse und Entdeckungen und neuem Wissen zu begegnen.

04. Mai 2021

 

Aufgeschnappt in der "Welt" vom
02. Mai 2021 in der Serie "Kopf des Tages"

 

Deutschlands beliebtester Autor
                                  war ein Dieb und Betrüger

                                               von

Karl May als Old Shatterhand  - (picture-alliance/akg)
Karl May als Old Shatterhand - (picture-alliance/akg)

"Als Erfinder von Winnetou und Old Shatterhand verehrten Generationen Karl May. Dass an seinen Romanen über den Wilden Westen ungefähr gar nichts stimmte, störte nicht. Ebenso wenig wie seine Vorgeschichte."

Nun folgt die Story, die zwar korrekt ist, aber so grell und so gar nicht auf dem Level der neueren Karl-May Rezeption. Eine Geschichte, die mehr als hundert Jahre zurückliegt und vielmehr Facetten aufweist als diese historische "Auf-waschung" im Stil des Boulevards ("Bild" lässt grüssen!"). Aber in seriöser Aufmachung unter dem Titel "Welt-geschichte". Die Serie ist auch via Facebook zu erreichen. Entsprechend gibt es da viele Kommentare (mehr als 40) in entsprechendem Social-Media-Ton (viel mehr Kommentare als zu den anderen Geschichten der Serie.

Hier der Link direkt zum Artikel            

25. November 2020

 

Aufgeschnappt im Online-Magazin "Republik"

am 23. November 2020 von Constantin Seibt

 

Warnung! Misstrauen Sie Ihrem Misstrauen!

 

"Donald Trump bringt es fertig, eine Niederlage in eine Goldmine zu verwandeln. Das ist die höchste Kunst eines Hochstaplers: Er betrügt die Menschen nicht einfach nur, er schafft es sogar, dass ihn die Betrogenen verteidigen."

Dieses "Aufgeschnappt" auf der Website www.sammlerfreak.ch ist eine der grossen Ausnahmen. In der Regel wird in dieser Rubrik auf interessante Beiträge zu den Sammler-themen Wein, Karl May, Krippen, Fotos, Zeitdokumente hingewiesen. Diesmal geht es um Politik. Genauer um ein Thema, das seit Wochen alle Nachrichtenkanäle - auch Social Media - nicht nur füllt, überlaufen lässt: Amerika und sein Präsident Donald Trump. Im Online-Magazin "Republik" hat Constantin Seibt in der Rubrik "Arena" tatsächlich eine "andere Sichtweise" zum Problem gefunden. Und dies erst noch brilliant geschrieben und "neu gedacht". Seine Schlussfolgerung:
"Misstrauen Sie Ihrem Misstrauen. Sobald Sie merken, dass es sich voll­gefressen hat und bereits ganze Branchen, den Grossteil aller Nachrichten, der Regierung und Ihrer Familie umfasst, sind Sie wahrscheinlich jemandem auf den Leim gekrochen.

Wem? Nun, sehen Sie sich nach den strahlenden Ausnahmen um. Behaupten diese, von Betrügern umzingelt zu sein, haben Sie die Damen und Herren gefunden, über die Sie bei einem langen Spazier­gang nachdenken sollten.

Das jedenfalls rät Ihnen die Republik, die strahlende Ausnahme im Schweizer Mediensystem" Wenn Sie nun neugierig sind, warum dieser seltsame Rat?
Hier der Link zum Beitrag von Constantin Seibt

21. November 2020

 

Aufgeschnappt in Tag24 (regionales, deutsches Newsportal) vom 21. November 2020

 

Baukosten halbiert: Neues Karl-May-Museum muss erheblich abspecken

 

Das neue Besucherzentrum des Karl-May-Museums wurde umgeplant.  © PR/Büro aT2
Das neue Besucherzentrum des Karl-May-Museums wurde umgeplant. © PR/Büro aT2

Nach den Wirren rund um die Karl-May-Stiftung und ihr Karl-May-Museum in Radebeul ist wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt. Hinter den Kulissen wird aber tüchtig gearbeitet und verhandelt. Die Utopie von einem neuen Teil des Museums soll doch noch (bald einmal) Realität werden. Dafür aber braucht es realistische Baupläne (die auch zu finanzieren sind). "Statt zuletzt mehr als 12 Millionen ist man nun bei 6,3 Millionen Euro Gesamtkosten, so Vorstands-vorsitzender Volkmar Kunze (66) auf Anfrage. Dafür haben die Architekten des Radebeuler Büros aT2 ihre Einzel- und Teil-Entwürfe auf den Prüfstand gestellt und Grundflächen verkleinert. Außen bleibt alles beim Alten. Selbst die Sanierung des Blockhauses ("Villa Bärenfett") aus den 1920ern ist weiter drin. Auch der Ersatzneubau für das marode Häuslein aus dem Jahr 1934 am Blockhaus kommt, wird nun sogar ans neue Haupthaus angebunden."

Hier den ganzen Artikel lesen

28. Januar 2021

 

Aufgeschnappt auf SAT 1 - Regional: Norden

am 26. Januar 2021

 

Corona-Pandemie: Können die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg dieses
Jahr stattfinden?


Die Reporterin Andrea von Burgsdorff hat mit der Chefin der Karl-May-Spiele, Ute Thienel, gesprochen: (Bild unten)  "Können die Proben überhaupt anlaufen? Und wird es im schlimmsten Fall wieder ein Alternativprogramm mit Backstage-Führungen geben?"

"Wegen der weltweite*n Corona-Pandemie und des Verbots von Großveranstaltungen


mussten auch die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg im vergangenen Jahr ausfallen. Das Stück „Der Ölprinz“ wurde auf diesen Sommer verschoben, die Premiere soll am 26. Juni 2021 stattfinden – wenn sich die Lage entspannt. Das Stück „Der Ölprinz“ wurde auf

Zum Interview: Auf der SAT1-Seite nach unten fahren und anklicken.

diesen Sommer verschoben, die Premiere soll am 26. Juni 2021 stattfinden – wenn sich die Lage entspannt. Bislang jedenfalls befinden sich alle Mitarbeiter*innen, Schauspieler*innen und Kleindarsteller:innen und natürlich auch die Fans in einer endlosen Warteschleife. Noch weiss also niemand, ob die Karl-May-Spiele dieses Jahr wirklich stattfinden können."


14. Oktober 2020

 

Aufgeschnappt in Magazin von"Karl May & Co."

11. Oktober 2020 (online)

 

Karl-May-Stiftung:

Veränderungen in Vorstand
                                    und Kuratorium

Rund um die Institutionen des "Erbes" von Karl May herrscht Aufbruchstimmung. Sowohl in den beiden Gedenkstätten (Museen) Radebeul als auch in Hohenstein-Ernstthal (Geburtsort). Vor allem aber braucht die Karl-May-Stiftung, die in den letzten Jahren unrühmlich von sich reden machte, dringend einen Neuanfang. Vorerst ist man aber mit "Schadenbegrenzung" beschäftigt: mit personellen Erneuerungen und neuer Sicht auf das Erbe des Schriftstellers. Das Magazin Karl May&Co. und der MDR-Kultur (Mitteldeutschen Rundfunk berichten. Weiterlesen hier

19. August 2020

 

Aufgeschnappt in Bild-Regio vom 18. August 2020
von Jürgen Helfricht

 

"Neuer Ober-Indianer stoppt
Neubau in Radebeul"

Dr.Volkmar Kunze  (Foto: Bild - Dirk Sukov)
Dr.Volkmar Kunze (Foto: Bild - Dirk Sukov)

"Besucherschwund, leere Kassen, Cor-ona-Not – noch nie in der 92-jährigen Geschichte des Museums von Karl May (1842 – 1912) war die Lage so dramatisch!

Jetzt soll ein Verwaltungs-Profi das Erbe des Schriftstellers mit drastischen Maß-nahmen retten: Dr. Volkmar Kunze (66)! Der Ex-Oberbürgermeister von Radebeul, Wittenberg und Zeitz ist Geschäftsführer von Museum und Karl-May-Stiftung sowie deren Vorstandschef. Dr. Kunze: „Als erste Maßnahme legen wir die Museums-Neubau-pläne auf Eis. Denn das Projekt uferte völlig aus, kostete statt einst 3,5 Mio. nun 12 Mio. Euro.“

20. August 2020

Jetzt hat auf dr MDR-Sachsen (Mitteldeutscher Rundfunk) das Thema "Geldsorgen" im Karl-May-Museum, Radebeul aufgegrifften.

"Neuer Chef des Karl-May-Museums will Umbaupläne abspecken"

Der interessante, sachliche Artikel ist hier zu lesen und auch als Sendung zu hören

01. August 2020

 

Aufgeschnappt in "Süddeutsche Zeitung"
vom 30. Juli 2020 - Autor: Harald Eggebrecht

 

Neuerscheinung:
Karl May

            
                         Briefwechsel mit seinen "Kindern"

Karl May und seine Fans:
Willkommen und Abwehr

von Harald Eggebrecht

"Will man die Wirkung Karl Mays auf seine Leser zu Lebzeiten und auch später beschreiben, muss man zwangläufig von Fan-Kultur sprechen. Davon geben unter anderem die zahllosen Briefe eindrucksvoll Bescheid, die an den sächsischen Phantasten gerichtet wurden mit Autogrammwünschen und der Hoffnung auf Antwort. Umgekehrt führte May neben dem Briefwechsel auch ein Album mit Fotos seiner Leser und ein Gästebuch in seiner "Villa Shatterhand" in Radebeul. All das geprägt vom Hunger nach Anerkennung, Wertschätzung, ja, Liebe seiner Verehrer und Anhängerinnen".

Nur selten wird eine Neuerscheinung des Karl-May-Verlags im Kulturteil einer bedeutenden Tageszeitung besprochen. Der neue grüne Band in der Ausgabe "Gesammelter Werke von Karl May" (Band 95) hat es in den Feuilleton-Teil der "Süddeutschen geschafft2. Zu Recht, meine ich, dokumentiert er doch "den Briefwechsel mit seinen "Kindern", so hat er sie selbst genannt, mit allen Qualitäten einer wissenschaftlich betreuten Ausgabe.Weiterlesen hier

06. Juli 2020

 

Wortkosmetik statt Verantwortung

oder

So lenkt man von Problemen ab

 

Nicht Winnetou, Sioux oder Mohrenköpfe sind das wahre Problem im heute dokumentierten Rassismus. Es sind die Wahlplakate der SVP, welche die Menschen in Gute und Böse, in weisse und schwarze (Schafe) teilt, eine "gut schweizerische" Partei, die Hass säht gegen alles was "fremd" ist. Es sind die Konzerne, die noch immer Menschen ausbeuten, als Sklaven behandeln und damit Gewinne erzielen.  Es ist die SVP, der eine CO2 Abgabe zu teurer ist. Es sind Konzerne,

welche jeden Schmutz dorthin exportieren, wo sich die Menschen nicht wehren können. Das ist unser schweizerischer Rassismus. nicht der Name von Süsspesen, Glacestengeln oder Milch. Dabei hätten gerade jetzt, wo wichtige Abstimmungen vor der Tür stehen, die sich mit den wirklichen Hintergründen des Rassismus befassen - Rassismus à la Helvetia - Verantwortung zu zeigen. Doch da kneifen sie - und zwar gründlich. Der "gut schweizerische" Wahlkampf steht bevor und die ersten Slogans und Argumente verraten mehr Rassismus als all die Wörter, die aus einem angeblich überholten Bewusstsein ausgemerzt werden. Das Bewusstsein zu ändern ist viel teurer, viel mühsamer, viel verantwortungsvoller als die (lächerliche) Wortkosmetik. Man ändert eben viel lieber Namen und Begriffe, als die Moral.

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