Aufgeschnappt: Karl May 3

14. Oktober 2020

 

Aufgeschnappt in Magazin von"Karl May & Co."

11. Oktober 2020 (online)

 

Karl-May-Stiftung:

Veränderungen in Vorstand
                                    und Kuratorium

Rund um die Institutionen des "Erbes" von Karl May herrscht Aufbruchstimmung. Sowohl in den beiden Gedenkstätten (Museen) Radebeul als auch in Hohenstein-Ernstthal (Geburtsort). Vor allem aber braucht die Karl-May-Stiftung, die in den letzten Jahren unrühmlich von sich reden machte, dringend einen Neuanfang. Vorerst ist man aber mit "Schadenbegrenzung" beschäftigt: mit personellen Erneuerungen und neuer Sicht auf das Erbe des Schriftstellers. Das Magazin Karl May&Co. und der MDR-Kultur (Mitteldeutschen Rundfunk berichten. Weiterlesen hier

19. August 2020

 

Aufgeschnappt in Bild-Regio vom 18. August 2020
von Jürgen Helfricht

 

"Neuer Ober-Indianer stoppt
Neubau in Radebeul"

Dr.Volkmar Kunze  (Foto: Bild - Dirk Sukov)
Dr.Volkmar Kunze (Foto: Bild - Dirk Sukov)

"Besucherschwund, leere Kassen, Cor-ona-Not – noch nie in der 92-jährigen Geschichte des Museums von Karl May (1842 – 1912) war die Lage so dramatisch!

Jetzt soll ein Verwaltungs-Profi das Erbe des Schriftstellers mit drastischen Maß-nahmen retten: Dr. Volkmar Kunze (66)! Der Ex-Oberbürgermeister von Radebeul, Wittenberg und Zeitz ist Geschäftsführer von Museum und Karl-May-Stiftung sowie deren Vorstandschef. Dr. Kunze: „Als erste Maßnahme legen wir die Museums-Neubau-pläne auf Eis. Denn das Projekt uferte völlig aus, kostete statt einst 3,5 Mio. nun 12 Mio. Euro.“

20. August 2020

Jetzt hat auf dr MDR-Sachsen (Mitteldeutscher Rundfunk) das Thema "Geldsorgen" im Karl-May-Museum, Radebeul aufgegrifften.

"Neuer Chef des Karl-May-Museums will Umbaupläne abspecken"

Der interessante, sachliche Artikel ist hier zu lesen und auch als Sendung zu hören

01. August 2020

 

Aufgeschnappt in "Süddeutsche Zeitung"
vom 30. Juli 2020 - Autor: Harald Eggebrecht

 

Neuerscheinung:
Karl May

            
                         Briefwechsel mit seinen "Kindern"

Karl May und seine Fans:
Willkommen und Abwehr

von Harald Eggebrecht

"Will man die Wirkung Karl Mays auf seine Leser zu Lebzeiten und auch später beschreiben, muss man zwangläufig von Fan-Kultur sprechen. Davon geben unter anderem die zahllosen Briefe eindrucksvoll Bescheid, die an den sächsischen Phantasten gerichtet wurden mit Autogrammwünschen und der Hoffnung auf Antwort. Umgekehrt führte May neben dem Briefwechsel auch ein Album mit Fotos seiner Leser und ein Gästebuch in seiner "Villa Shatterhand" in Radebeul. All das geprägt vom Hunger nach Anerkennung, Wertschätzung, ja, Liebe seiner Verehrer und Anhängerinnen".

Nur selten wird eine Neuerscheinung des Karl-May-Verlags im Kulturteil einer bedeutenden Tageszeitung besprochen. Der neue grüne Band in der Ausgabe "Gesammelter Werke von Karl May" (Band 95) hat es in den Feuilleton-Teil der "Süddeutschen geschafft2. Zu Recht, meine ich, dokumentiert er doch "den Briefwechsel mit seinen "Kindern", so hat er sie selbst genannt, mit allen Qualitäten einer wissenschaftlich betreuten Ausgabe.Weiterlesen hier

06. Juli 2020

 

Wortkosmetik statt Verantwortung

oder

So lenkt man von Problemen ab

 

Nicht Winnetou, Sioux oder Mohrenköpfe sind das wahre Problem im heute dokumentierten Rassismus. Es sind die Wahlplakate der SVP, welche die Menschen in Gute und Böse, in weisse und schwarze (Schafe) teilt, eine "gut schweizerische" Partei, die Hass säht gegen alles was "fremd" ist. Es sind die Konzerne, die noch immer Menschen ausbeuten, als Sklaven behandeln und damit Gewinne erzielen.  Es ist die SVP, der eine CO2 Abgabe zu teurer ist. Es sind Konzerne,

welche jeden Schmutz dorthin exportieren, wo sich die Menschen nicht wehren können. Das ist unser schweizerischer Rassismus. nicht der Name von Süsspesen, Glacestengeln oder Milch. Dabei hätten gerade jetzt, wo wichtige Abstimmungen vor der Tür stehen, die sich mit den wirklichen Hintergründen des Rassismus befassen - Rassismus à la Helvetia - Verantwortung zu zeigen. Doch da kneifen sie - und zwar gründlich. Der "gut schweizerische" Wahlkampf steht bevor und die ersten Slogans und Argumente verraten mehr Rassismus als all die Wörter, die aus einem angeblich überholten Bewusstsein ausgemerzt werden. Das Bewusstsein zu ändern ist viel teurer, viel mühsamer, viel verantwortungsvoller als die (lächerliche) Wortkosmetik. Man ändert eben viel lieber Namen und Begriffe, als die Moral.

Ganzer Artikel lesen in Luzerner Zeitung