Aufgeschnappt: Karl May 3

25. November 2020

 

Aufgeschnappt im Online-Magazin "Republik"

am 23. November 2020 von Constantin Seibt

 

Warnung! Misstrauen Sie Ihrem Misstrauen!

 

"Donald Trump bringt es fertig, eine Niederlage in eine Goldmine zu verwandeln. Das ist die höchste Kunst eines Hochstaplers: Er betrügt die Menschen nicht einfach nur, er schafft es sogar, dass ihn die Betrogenen verteidigen."

Dieses "Aufgeschnappt" auf der Website www.sammlerfreak.ch ist eine der grossen Ausnahmen. In der Regel wird in dieser Rubrik auf interessante Beiträge zu den Sammler-themen Wein, Karl May, Krippen, Fotos, Zeitdokumente hingewiesen. Diesmal geht es um Politik. Genauer um ein Thema, das seit Wochen alle Nachrichtenkanäle - auch Social Media - nicht nur füllt, überlaufen lässt: Amerika und sein Präsident Donald Trump. Im Online-Magazin "Republik" hat Constantin Seibt in der Rubrik "Arena" tatsächlich eine "andere Sichtweise" zum Problem gefunden. Und dies erst noch brilliant geschrieben und "neu gedacht". Seine Schlussfolgerung:
"Misstrauen Sie Ihrem Misstrauen. Sobald Sie merken, dass es sich voll­gefressen hat und bereits ganze Branchen, den Grossteil aller Nachrichten, der Regierung und Ihrer Familie umfasst, sind Sie wahrscheinlich jemandem auf den Leim gekrochen.

Wem? Nun, sehen Sie sich nach den strahlenden Ausnahmen um. Behaupten diese, von Betrügern umzingelt zu sein, haben Sie die Damen und Herren gefunden, über die Sie bei einem langen Spazier­gang nachdenken sollten.

Das jedenfalls rät Ihnen die Republik, die strahlende Ausnahme im Schweizer Mediensystem" Wenn Sie nun neugierig sind, warum dieser seltsame Rat?
Hier der Link zum Beitrag von Constantin Seibt

21. November 2020

 

Aufgeschnappt in Tag24 (regionales, deutsches Newsportal) vom 21. November 2020

 

Baukosten halbiert: Neues Karl-May-Museum muss erheblich abspecken

 

Das neue Besucherzentrum des Karl-May-Museums wurde umgeplant.  © PR/Büro aT2
Das neue Besucherzentrum des Karl-May-Museums wurde umgeplant. © PR/Büro aT2

Nach den Wirren rund um die Karl-May-Stiftung und ihr Karl-May-Museum in Radebeul ist wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt. Hinter den Kulissen wird aber tüchtig gearbeitet und verhandelt. Die Utopie von einem neuen Teil des Museums soll doch noch (bald einmal) Realität werden. Dafür aber braucht es realistische Baupläne (die auch zu finanzieren sind). "Statt zuletzt mehr als 12 Millionen ist man nun bei 6,3 Millionen Euro Gesamtkosten, so Vorstands-vorsitzender Volkmar Kunze (66) auf Anfrage. Dafür haben die Architekten des Radebeuler Büros aT2 ihre Einzel- und Teil-Entwürfe auf den Prüfstand gestellt und Grundflächen verkleinert. Außen bleibt alles beim Alten. Selbst die Sanierung des Blockhauses ("Villa Bärenfett") aus den 1920ern ist weiter drin. Auch der Ersatzneubau für das marode Häuslein aus dem Jahr 1934 am Blockhaus kommt, wird nun sogar ans neue Haupthaus angebunden."

Hier den ganzen Artikel lesen

28. Januar 2021

 

Aufgeschnappt auf SAT 1 - Regional: Norden

am 26. Januar 2021

Corona-Pandemie: Können die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg dieses
Jahr stattfinden?


(Fortsetzung)

"Können die Proben überhaupt anlaufen? Und wird es im schlimmsten Fall wieder ein Alternativprogramm mit Backstage-Führungen geben?"

Die Reporterin Andrea von Burgsdorff hat mit der Chefin der Karl-May-Spiele, Ute Thienel, gesprochen: (Bild rechts)

Zum Interview: Auf der SAT1-Seite nach unten fahren und anklicken.


14. Oktober 2020

 

Aufgeschnappt in Magazin von"Karl May & Co."

11. Oktober 2020 (online)

 

Karl-May-Stiftung:

Veränderungen in Vorstand
                                    und Kuratorium

Rund um die Institutionen des "Erbes" von Karl May herrscht Aufbruchstimmung. Sowohl in den beiden Gedenkstätten (Museen) Radebeul als auch in Hohenstein-Ernstthal (Geburtsort). Vor allem aber braucht die Karl-May-Stiftung, die in den letzten Jahren unrühmlich von sich reden machte, dringend einen Neuanfang. Vorerst ist man aber mit "Schadenbegrenzung" beschäftigt: mit personellen Erneuerungen und neuer Sicht auf das Erbe des Schriftstellers. Das Magazin Karl May&Co. und der MDR-Kultur (Mitteldeutschen Rundfunk berichten. Weiterlesen hier

19. August 2020

 

Aufgeschnappt in Bild-Regio vom 18. August 2020
von Jürgen Helfricht

 

"Neuer Ober-Indianer stoppt
Neubau in Radebeul"

Dr.Volkmar Kunze  (Foto: Bild - Dirk Sukov)
Dr.Volkmar Kunze (Foto: Bild - Dirk Sukov)

"Besucherschwund, leere Kassen, Cor-ona-Not – noch nie in der 92-jährigen Geschichte des Museums von Karl May (1842 – 1912) war die Lage so dramatisch!

Jetzt soll ein Verwaltungs-Profi das Erbe des Schriftstellers mit drastischen Maß-nahmen retten: Dr. Volkmar Kunze (66)! Der Ex-Oberbürgermeister von Radebeul, Wittenberg und Zeitz ist Geschäftsführer von Museum und Karl-May-Stiftung sowie deren Vorstandschef. Dr. Kunze: „Als erste Maßnahme legen wir die Museums-Neubau-pläne auf Eis. Denn das Projekt uferte völlig aus, kostete statt einst 3,5 Mio. nun 12 Mio. Euro.“

20. August 2020

Jetzt hat auf dr MDR-Sachsen (Mitteldeutscher Rundfunk) das Thema "Geldsorgen" im Karl-May-Museum, Radebeul aufgegrifften.

"Neuer Chef des Karl-May-Museums will Umbaupläne abspecken"

Der interessante, sachliche Artikel ist hier zu lesen und auch als Sendung zu hören

01. August 2020

 

Aufgeschnappt in "Süddeutsche Zeitung"
vom 30. Juli 2020 - Autor: Harald Eggebrecht

 

Neuerscheinung:
Karl May

            
                         Briefwechsel mit seinen "Kindern"

Karl May und seine Fans:
Willkommen und Abwehr

von Harald Eggebrecht

"Will man die Wirkung Karl Mays auf seine Leser zu Lebzeiten und auch später beschreiben, muss man zwangläufig von Fan-Kultur sprechen. Davon geben unter anderem die zahllosen Briefe eindrucksvoll Bescheid, die an den sächsischen Phantasten gerichtet wurden mit Autogrammwünschen und der Hoffnung auf Antwort. Umgekehrt führte May neben dem Briefwechsel auch ein Album mit Fotos seiner Leser und ein Gästebuch in seiner "Villa Shatterhand" in Radebeul. All das geprägt vom Hunger nach Anerkennung, Wertschätzung, ja, Liebe seiner Verehrer und Anhängerinnen".

Nur selten wird eine Neuerscheinung des Karl-May-Verlags im Kulturteil einer bedeutenden Tageszeitung besprochen. Der neue grüne Band in der Ausgabe "Gesammelter Werke von Karl May" (Band 95) hat es in den Feuilleton-Teil der "Süddeutschen geschafft2. Zu Recht, meine ich, dokumentiert er doch "den Briefwechsel mit seinen "Kindern", so hat er sie selbst genannt, mit allen Qualitäten einer wissenschaftlich betreuten Ausgabe.Weiterlesen hier

06. Juli 2020

 

Wortkosmetik statt Verantwortung

oder

So lenkt man von Problemen ab

 

Nicht Winnetou, Sioux oder Mohrenköpfe sind das wahre Problem im heute dokumentierten Rassismus. Es sind die Wahlplakate der SVP, welche die Menschen in Gute und Böse, in weisse und schwarze (Schafe) teilt, eine "gut schweizerische" Partei, die Hass säht gegen alles was "fremd" ist. Es sind die Konzerne, die noch immer Menschen ausbeuten, als Sklaven behandeln und damit Gewinne erzielen.  Es ist die SVP, der eine CO2 Abgabe zu teurer ist. Es sind Konzerne,

welche jeden Schmutz dorthin exportieren, wo sich die Menschen nicht wehren können. Das ist unser schweizerischer Rassismus. nicht der Name von Süsspesen, Glacestengeln oder Milch. Dabei hätten gerade jetzt, wo wichtige Abstimmungen vor der Tür stehen, die sich mit den wirklichen Hintergründen des Rassismus befassen - Rassismus à la Helvetia - Verantwortung zu zeigen. Doch da kneifen sie - und zwar gründlich. Der "gut schweizerische" Wahlkampf steht bevor und die ersten Slogans und Argumente verraten mehr Rassismus als all die Wörter, die aus einem angeblich überholten Bewusstsein ausgemerzt werden. Das Bewusstsein zu ändern ist viel teurer, viel mühsamer, viel verantwortungsvoller als die (lächerliche) Wortkosmetik. Man ändert eben viel lieber Namen und Begriffe, als die Moral.

Ganzer Artikel lesen in Luzerner Zeitung