Aufgeschnappt: Karl May 2

28. Mai 2018

 

Aufgeschnappt in der NZZ
vom 05. Mai 2018 (Gesellschaft)

 

Blutiger Ernst

Ein ausgezeichnetes Feuilleton von Martin Begunger in der NZZ vom 05. Mai 2018.

"Ob als kitschige Selbstdarstellung im Internet oder Aufnahmeritual bei der Mafia: Die Blutsbrüderschaft fasziniert sein Jahrtausenen. Eine kleine Geschichte einer Freundschaftsbekundung die unter die Haut geht."
Karl-May-Interessierte wissen es schon lange: Winnetou und Old Shatterhand prägen das Bild der Blutsbrüderschaft – dabei kannten ausgerechnet die Indianer diesen Kult gar nicht. So beginnt die informative und amüsante Geschichte: "Im Hintergrund hört man dumpfe Trommeln, im Vordergrund sieht man zwei Männer. Der eine presst seinen geritzten Unterarm auf den geritzten Unterarm des andern. «Mein Bruder!», sagt feierlich der eine. «Mein Bruder!», antwortet feierlich der andere. «Hast du früher schon einmal Blut hergegeben, mein Bruder?», fragt nun Old Shatterhand. «O ja, aber sinnvoll – beim Blutspenden, mein Bruder», sagt Winnetou..."     Weiterlesen hier - Natürlich ist dieser Bericht auch hier unter den Neueingängen der Karl-May-Sammlung registriert  

24. April 2017

 

Aufgeschnappt unter "Aktuell" in 
"Karl May&Co." am 18. April 2018

 

Vorankündigung:

                                   Briefwechsel zwischen Arno Schmidt
                                   und Hans Wollschläger erscheint bei
                                   Suhrkamp

 

Opulenter Briefband in der Bargfelder Ausgabe mit zahlreichen Karl-May-Bezügen

Der Verlag schreibt: "Eine einzigartige Korrespondenz beginnt im September 1957 zwischen Arno Schmidt und dem jungen Mitarbeiter des Karl-May-Verlags, Hans Wollschläger. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Bearbeitungen der Texte durch den Verlag....Der Band präsentiert neben den Briefen Schmidts und Wollschlägers die Korrespondenz zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger, den Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und dem Karl-May-Verlag sowie zahlreiche ergänzende Dokumente."

Das Werk erscheint im Oktober 2018 und wird (Verlagsangabe) zirka 89 sFr. kosten. Es kann bereits hier beim Verlag vorgemerkt und bestellt werden.

11. März 2018

 

Aufgeschnappt in "Das Blättchen"

Zweiwochenschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft

vom 12. März 2018

Leseverbote und Verschnullerung 
 von Waldemar Landsberger

"Trotz Berliner Mauer besorgte mein Vater Karl-May-Bücher aus dem Westen und schenkte mir seit ich lesen konnte zu Weihnachten oder zum Geburtstag immer einen Band von Karl May. Ich las die Bücher mit leuchtenden Augen und verborgte ab und zu auch mal eines an Freunde und Klassenkameraden. Einmal, es war in der vierten oder fünften Klasse, wurde in der Schule wieder einmal eine Taschenkontrolle durchgeführt und alle Schüler mussten den Inhalt ihres Ranzens vorzeigen. Ich hatte gerade einen Karl May in der Tasche. Die Lehrerin zog ihn ein, meine Mutter musste ihn in der Schule abholen und sich eine lange Ermahnungsrede anhören, dass sozialistische Schüler solch bürgerliche Schundliteratur nicht lesen. Ich ließ mich danach nicht vom Lesen abhalten, achtete nur darauf, nicht wieder einen Karl-May-Band zur Schule mitzunehmen (bevor sie in der DDR selbst erschienen)...."

So der Beginn eines Beitrag von Waldemar Landsberger zum Literatur und dem Leseverhalten in Zeiten der DDR. 

Hier den ganzen Beitrag lesen

13. Februar 2018

 

Verbrecher und Genie

 

aufgeschnappt in der SUPERillu vom
01. Februar 2018

 

Die Publikation des "verbotenen" Buchs "Inferno" von Erich Wulffen (1928) zur Biographie  von Karl May wurde jetzt, neunzig Jahre später, erstmals von Albrecht Götz von Olenhusen und Jürgen Seul im Karl-May-Verlag herausgegeben. Sie enthält auch heute noch Stoff für eine kleine Sensation. Es dürfte das einzige Buch rund um Karl May sein, das in den letzten Jahren es in die Schlagzeilen der Boulevard-Presse schaffte.

Das Buch wurde hier bereits vorgestellt

Die Superillu ist eine deutschsprachige Wochenzeitschrift von Hubert Burda 


Media. Sie wurde 1990 speziell für den ostdeutschen Markt gegründet und entwickelte sich dort zur reichweitenstärksten Publikation.

10. Februar 2018

 

Karl-May-Filme:

 

Stars aus den Winnetou-Filmen,
die bereits gestorben sind

 

Aufgeschnappt auf Facebook Winnetou&Co.

Öffentliche Gruppe - 264 Mitglieder
Eingestellt von Benjamin Ratajczak

Ergänzt wurde die Aufzählung auf dem Feedback-Kanal:

  • Brianna08051919: "Danke für die Auflistung.
    So viele schon, und einige viel zu früh. Außerdem lasst mich dazuzählen:
    Antje Weisgerber, die resolute Rosalie Ebersbach, am 28. September 2004.
    Carl Lange, den redlichen Gouverneur von New Mexico (zeitlich passt Marsh Giddings), am 23. Juni 1999.
    Dieter Borsche, langjähriger deutscher Gentleman als Sir David Lindsay (Köstlich!), am 05. August 1982.
    Friedrich von Ledebur, dämonisch als Mübarek, ein imposanter Graf Rodriganda und wahrhaft riesig, am 25. Dezember 1986.
    Rikard Brzeska, gleichermaßen stattlich und kompetent als Tah-sha-tunga, am 07. Januar 2005.

Auf zwei Websites zum Thema Karl May möchte ich hier speziell aufmerksam machen. Die öffentliche Facebook Gruppe Karl May &Co. (moderiert von Bernhard Tausch) bringt immer wieder interessante Meldungen und lädt zur Diskussion ein. 

Auf YouTube bewirtschaftet Benjamin Ratajczak einen Kanal, auf dem laufend über Filme, Festspiele, Events, Erinnerungen, Drehorte etc. berichtet wird und zwar attraktiv optisch aufbereitet. Der Kanal kann hier abonniert werden.

05. Februar 2018

 

Wer hat dies gewusst?

Hier die Lösung

 

Aufgeschnappt auf der Facebookseite "Winnetou und Co,"
                                           aus der Sendung "Wer weis denn sowas" vom
                                           30. Januar 2018 in der ARD                                

Aus der ARD-Sendung "Wer weiss den sowas"    (Bild: Screenshot)
Aus der ARD-Sendung "Wer weiss den sowas" (Bild: Screenshot)
(Bild: Bild: SWR/SWR/Zecha)
(Bild: Bild: SWR/SWR/Zecha)

Winnetou Guttenbrunner-Zuckmayer,

 

ist die Tochter des Schriftsteller-Ehepaares Carl und Alice Zuckmayer. Sie erzählt in einem in einem Gespräch in der Sendung "Reflexe" vom Schweizer Radio DRS (2009) aus ihrem Leben. Ihre Biografie ist eng mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verknüpft: Als Tochter ihrer von den Nazis verfolgten Eltern war Winnetou Guttenbrunners Leben bestimmt von Flucht und Emigration.Im Gespräch mit Ina Boesch erzählt sie vom Abschiednehmen und Ankommen und von ihrem Verhältnis zu ihrem berühmten Vater

Hier der Link zur ausgezeichneten Sendung

 

Hintergrund:

  • Carl Zuckmayer über Karl May: Eine einzigartige Leistung, der ohne Zweifel ein geniehafter Zug anhaftet.“ 1929
  • Carl Zuckmayer kannte das Werk Karl Mays sehr gut. Er soll mit Ernst Bloch gestritten haben, wer mehr über Personen und Handlungen in Mays Werken auswendig weiss.
  • Im Rahmen dieser Karl May Verehrung oder Anerkennung liess er seine erste Tochter aus der (für ihn zweiten) Ehe mit der Wiener Schauspielerin Alice Frank auf den Namen Maria Winnetou taufen.
Der Dramatiker Carl Zuckmayer (1896–1977) nannte seine Tochter aus der Ehe mit Alice Frank Winnetou (im Bild links oben) -  Quelle: Getty Images/Imagno/IM/tgg
Der Dramatiker Carl Zuckmayer (1896–1977) nannte seine Tochter aus der Ehe mit Alice Frank Winnetou (im Bild links oben) - Quelle: Getty Images/Imagno/IM/tgg

Carl Zuckmayer (1896 - 1977) war ein deutscher Schriftsteller. 1925 begann im Berlin der Weimarer Republik seine Karriere mit  Komödie "Der fröhliche Weinberg", dem das Drama "Der Hauptmann von Köpenick", anschloss. Nach 1933 stand er in politischer Opposition zu dem Nationalsozialismus  und floh 1938 in die Vereinigten Staaten. 1946 kehrte er, als amerikanischer  Staatsbürger, wieder nach Europa zurück. Sein im gleichen Jahr in Zürich aufgeführtes Drama "Des Teufels General" war sein grösster Erfolg in der Nachkriegszeit.. 1957 ließ sich Zuckmayer in Saas-Fee (CH) nieder, wo er 1977 starb. Seine Autobiografie" Als wär’s ein Stück von mir" erschien 1966. (Quelle: Wikipedia)

24. Januar 2018

 

Schildbürgersteich:

 

Bürokratie sorgt für
Indianerausstellung-Aus

 

                                        aufgeschnappt auf ARD - MDR um 4
                                        vom 23. Januar 2018 - TV-Beitrag Länge 4 Minuten

 

Wer die Website des Indianermuseums in Derenburg (Harz, Sachsen-Anhalt) sucht, findet folgende Meldung:                                           

Das Indianermuseum - eine Privat-Initiative eines engagierten Sammlers - war während 25 Jahren eine Attraktion der kleinen Provinz-Stadt Derenburg am Harz (knapp 3000 Einwohner). Jetzt wird es geschlossen. Eine Sendung der ARD (MDR) erklärt in einem
4-Minuten-Beitrag die Gründe und gibt nochmals einen Einblick in das attraktive Museum.

Hier geht es zum Beitrag 

18. Januar 2018

 

Archivalienpräsentation:

 

„Karl May und die Obrigkeit“


                                             am 18. August 2012
                                             im Hauptstaatsarchiv Dresden

Zum Thema "Karl May und die Obrigkeit" eine Buchempfehlung:

Erich Wulffen: "Karl Mays Inferno" 

Editor:    Albrecht Götz von Olenhusen, Jürgen Seul

 

Ausstellungskatalog

 

Eine Ausstellung zum 10. „Tag des gläsernen Regierungsviertels“ in Dresden und aus Anlass des 100. Todesjahr von Karl May. "Die Präsentation zeigt eine Auswahl wertvoller archivalischer Dokumente aus dem Bestand des Hauptstaatsarchivs Dresden, die einen authentischen Einblick in die Biographie Karl Mays und die Rezeption seines Werkes ermöglichen."

In dieser Ausstellung wurde In 7 Vitrinen das Verhältnis zwischen Karl May und Staat dokumentiert. 
"Vitrine 1 stellt einige der Gerichtsverfahren vor, die der Schriftsteller in Geldangelegenheiten und im Kampf gegen seine öffentlichen Kritiker führte.
Vitrine 2 schildert, wie Klara May den Ruf ihres Mannes posthum zu schützen suchte, indem sie kompromittierende

Behördenunterlagen vernichten ließ.
Vitrine 3, 4 und 5 werfen Schlaglichter auf die Geschichte der Karl-May-Stiftung, des Karl-May-Verlags und des Karl-May-Museums.

Vitrine 6 und 7 dokumentieren, wie sich die Haltung von Staat
und Partei zu Mays Büchern zwischen 1945 und 1990
                                            wandelte."

Hier kann der Katalog als PDF heruntergeladen werden. Er umfasst 30 Seiten.
Katalog Archivalienpräsentation Karl May
Adobe Acrobat Dokument 5.2 MB

28. September 2017

 

Aufgeschnappt in BLICK-Westsachsen

Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz

CVD-Mediengruppe am 25. September 2017

 

Karl-May-Haus: Pläne sehen modernen Anbau vor

So könnte der Anbau des Karl-May-Haus aussehen. Entwurf: Raum und Bau GmbH
So könnte der Anbau des Karl-May-Haus aussehen. Entwurf: Raum und Bau GmbH

Hohenstein-Ernstthal. Das Karl-May-Haus könnte schon bald einen Anbau bekommen. Neben dem Gebäude, wo jetzt noch zwei baufällige Altbauten stehen, ist ein modernes Depotgebäude geplant. Seit 2015 laufen entsprechende Vorarbeiten und in der jüngsten Stadtratssitzung wurden die aktuellen Entwürfe vorgestellt, bei denen Architekt Ralph Hengst auch auf Wünsche der Räte eingegangen war..... (Weiterlesen hier)

Rechts also das Karl-May-Haus - einst Geburtsstätte von Karl May, heute Karl-May-Museum in Hohenstein-Ernstthal.

Kaum ist das Bild (ein Entwurf!) veröffentlicht und die politische Diskussion angestossen, geht es los. Das Kriegsbweil wird ausgegraben. Bekanntlich ist dies in Karl-May-Kreisen keine unzimperliche Angelegenheit: Ein Projekt, dessen Verwirklichung immerhin 1,8 Millionen Euro kostet (und eine grosse Investition ist in Sache Karl May darstellt) gerät ins Schussfeld zumindest eines Bärentöters.  Weiterlesen hier

16. September 2017

 

Nicht jeder Karl ist auch ein May

 

Unfreiwillige Lachnummer auf eBay.

Angeboten wird dieses Buch über Karl den Grrossen, Kaiser des fränkischen Reichs, bedeutendster mittelalterlicher Herrscher in Europa, 747 geboren, 814 gestorben, schon zu Lebzeiten Pater Europae  („Vater Europas“) genannt. 

Das Buch wird mit folgendem Text angepriesen:

Buch Karl May v. S.Fischer - Fabian NEUWERTIG - kaum gelesen


Wer Karl der Grosse mit Karl May verwechselt, der muss für Spott nicht sorgen.

Kommentar in "Winnetou & Co." auf Facebook:

"Kaum gelesen" ==> Das glaube ich sofort. Der wird sich gewundert haben, warum so wenig Indianer vorkommen. Aber schön, dass er wenigstens bei KARL DEM GROSSEN gleich an Karl May gedacht hat."

10. September 2017

 

Starigrad Paklenica

 

"Starigrad-Paklenica ist der zentralste Punkt aller Drehorte. Hier hat man die schönsten Drehorte direkt vor der Haustür. Fast alle anderen lassen sich in Tagesausflügen erreichen", verrät die Website Auf Winnetous Spuren. Sie ist sehr gut dokumentiert und vermittelt ein umfassendes Bild der Drehorte.

Rund um die Drehorte der Winnetou-Filme der 60er Jahre in Ex-Jugoslavien hat sich eine eigene "Fan-Gemeinde" gebildet. Man trifft sich an den einstigen Drehorten, ja man macht so etwas wie "Wallfahrten" zu den Kultstätten der Filme. Noch immer - rund mehr als 50 Jahre später - herrscht Erkundungsfieber. Noch nicht alles, was einst Produktionsroutine und Produktionsdruck war, ist heute wiedergefunden: vieles hat sich verändert, einiges ist sogar "verschwunden".

Bild: Auf Winnetous Spuren
Bild: Auf Winnetous Spuren

Auf Facebook hat sich unter der Bezeichnung "Winnetou Fans" eine weitere Karl-May-Gruppe gebildet (335 Mitgliederem), die sich generell mit dem Kosmos von Karl May beschäftigt. Da kommen die Drehorte der Filme auch immer wieder zur Sprrache. Zuletzt mt zwei Videos zum Museum und "Nugget Tsil" von Sascha Langer.

Hier die beiden Links: Starigrad Paklenica  und  "Nugget Tsil"

22. August 2017

 

Aufgeschnappt im Blog
Achgut.com vom 20. August 2017
(Archi W. Blechenberg)

 

Das Antidepressivum zum Sonntag: Durch das wilde Bücherregal

Von Archi W.Bechlenberg. Würde er heute noch leben, wäre auch Karl May ein Bürger der neuen Bundesländer. Karl May, das war der sympathische Gauner aus dem sächsischen Ernstthal, dessen überbordende Fantasie ihn zunächst hinter Gitter und später ins wilde Kurdistan führte. Mays Orientzyklus als PDF Datei besitzt einen immensen Vorteil gegenüber richtigen Büchern: Man kann in ihr nach Stichwörtern suchen. Sie werden staunen. Und nicht nur bei Karl May....

Den ganzen Beitrag lesen hier

Zum Blog:

Die "Achse des Guten" ist ein politisches Blog, Die Bezeichnung soll eine  Analogie sein, zu der von dem US-Präsidenten George W. Bush verbreiteten Bezeichnung Achse des Bösen für die der Terrorunterstützung verdächtigten Länder NordkoreaIranund Irak


Die Achse des Guten bietet Raum für unabhängiges Denken. Ihre Autoren lieben die Freiheit und schätzen die Werte der Aufklärung. Sie versuchen populären Mythen auf den Grund zu gehen, und sind skeptisch gegenüber Ideologien. Die Themen des Weblogs reichen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bis zu Populärkultur, Reiseberichten und den Abenteuern des Alltags.

13. August 2017

 

Aufgeschnappt in "Das Blättchen"
vom 14. August 2017 (Nr. 19)

 

 

Ansichten eines fraglos phantasievollen Flunkerers

von Karl May

(Der Titel stammt von der Redaktion "Das Blättchen"

"Auswurf der Menschheit und Gottes Ebenbild, welche Stufen giebt es zwischen dieser Tiefe und dieser Höhe! Welche von ihnen ist’s, auf der wir selber stehen?

Es ist eben jeder Mensch gut, wenn er richtig behandelt wird.

Es gibt, Gott sei es geklagt, Menschen, welche nur dem Namen nach Menschen sind […].

 

Nur ein Kranker kann glauben, das, was ihm heilig ist, durch die Vernichtung dessen, was andern heilig ist, zu fördern.

 

Habt Ihr noch nichts gehört von der guten Regel, daß man dem Feinde unter Umständen goldene Brücken bauen muss?"

........  
Weitere Zitate von Karl May hier im "Das Blättchen"


Die Zeitschrift "Das Blättchen" erscheint alle 14 Tage und steht in der Tradition "fühlt sich der Tradition der undogmatischen Linken der Weimarer Republik verpflichtet insbesondere der Weltbühne von Siegfried Jacobsohn, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky... 

Auch wenn Information und Argumentation zum Selbstverständnis dieses Medium gehören: Agitiert werden soll nicht! Sinn und Zweck sind vielmehr Anregung und Austausch auf den Gebieten Politik, Wirtschaft und Kunst, sowie Debatte, die – auch im Streit – produktiv werden kann für linkes Denken und Handeln jenseits einschränkender Parteigrenzen.

Inhaltsverzeichnis der Nr. 17 vom 14. August 2017

14. August 2017

 

Aufgeschnappt in "Gala" (Online)

am 13. August 2017 

 

Das wurde aus den Schauspielern
                            rund um Michael Herbig

 

Eigentlich eine "Null-Reportage". Sauregurkenzeit! Interessant sind sie Kurzporträts trotzdem. Erinnerungen aus der erweiterten Karl-May-Szene. Der Schuh des Manitou

Gala schreibt:

"Als "Der Schuh des Manitu" 2001 im Kino läuft, zieht es halb Deutschland vor die große Leinwand. Michael "Bully" Herbig gelingt mit der Karl-May-Parodie der absolute Kassenschlager. Wir alle lieben die Geschichte aus dem Land, in dem die Schoschonen schön wohnen. Nun sind einige Jahre vergangen, das Abahachi-Fieber klingt langsam ab. Daher sind wir für Sie auf Spurensuche gegangen und haben herausgefunden, wie die Darsteller heute aussehen und was sie machen.

Die Ergebnisse sehen Sie hier

07. August 2017

 

Aufgeschnappt in der

"Freizeit Revue" Nr. 32  vom 02. August 2017

 

Zu Gast bei Hella Brice

Seit Jahren verbindet die Witwe von "Winnetou"-Star Pierre Brice (†86) und Schauspielerin Marie Versini eine tiefe Freundschaft. Uns verriet Hella, auf welche rührende Weise die beiden ihre verstorbenen Männer immer wieder aufleben lassen.

01. August 2017

 

Aufgeschnappt in Bild (online)
Regional Leipzig aktuell
vom 30. Juli 2017 

Die Bouleward-Version zum Karl-May-Kongress vom 05. Oktober bis 08. Oktober 2017 in Naumburg.

 

Naumburg (Sachsen-Anhalt) 

"Mehr als 20 Jahre hat Reinhard F. Gusky (72) gekämpft, dass die Karl-May-Gesellschaft in seiner Heimatstadt tagt. Im Oktober ist es soweit. Mehr als 200 Mitglieder aus aller Welt kommen nach Naumburg. Nur die bei solchen Treffen übliche Sonderausstellung fällt aus.

SCHULD IST DER NACKTE APACHEN-HÄUPTLING!


22. Juli 2017

 

ARTE am 22. Juli 2017 um 20.15 Uhr
Wiederholungen: 23. Juli 2017 um 15.30 Uhr und
                         25. Juli 2017 um 09.35 Uhr

 

Winnetou und der Prinz aus Deutschland

Auf den Spuren einer Legende

Dokumentation: 50 Min.

Produktionsjahr: 2017

Regie: Peter Alder

 

Der Entdecker Prinz Maximilian zu Wied und der Maler Karl Bodmer reisten 1832 in das Gebiet der Ureinwohner Nordamerikas und dokumentierten deren Welt. Ihre Berichte und Bilder prägen bis heute unsere Vorstellung von den Indianern. Die ARTE-Dokumentation folgt der Reiseroute und erzählt einzigartige Abenteuer. Die Romanfigur Winnetou entsprang der Fantasie des Schriftstellers Karl May - er selbst war nie in Amerika. Vorlage waren für ihn eben jene Reiseberichte, denen der Film nachspürt. Die Zuschauer können so direkt eintauchen in die Welt dieses legendären Mythos.

In der Mediathek der ARD ist die Dokumentation abrufbar. 
Auf das Bild oben tippen oder hier

21. Juni 2017

 

Das Wasser vom Brunnen Sem-Sem

Karl May als Orientversteher

 

Feature von Norbert Hummelt

 

Ausgestrahlt am

20. Juni 2017 (22.03 Uhr) in der SRW 2 in der Sendung Literatur

Das Manuskript ist (zum privaten Gebrauch) herunterzuladen. (Für Sammler intressant)

Das Wasser vom Brunnen Sem-Sem
Die Sendung kann hier heruntergeladen und angehört werden. Länge 56 Minuten.
941103.12844s.mp3
MP3 Audio Datei 51.5 MB
swr2-literatur-20170620(1).pdf
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