Aufgeschnappt: Krippen

27. Dezember 2017

 

Zur Krippensammlung

 

Meine Krippensammlung umfasst nur Kleinkrippen.
Die Neuerwerbungen werden laufend unter Neueingänge gezeigt und besprochen. 
Hier geht es um das Umfeld und Tradition in der Krippendarstellungen. Grosskrippen, wie sie meist in Ausstellungen gezeigt werden, aber auch Publikationen, Bilder, Besprechungen etc. welche Krippendarstellungen betreffen, sind für den Sammler wichtig. Sie dienen vor allem dazu, die Kleinkrippen (ihre Herkunft, Ikonographie, Tradition und das Umfeld genauer zu bestimmen. Dazu dient diese Seite. Insofern gehört auch sie zu Krippensammlung, obwohl sie nur virtuell - und nicht materiell  - vorhanden ist.

01. Dezember 2018

 

Aufgeschnappt im TagesAnzeiger (Zürich)
vom 30. November 2018
von Oliver Meiler, Rom

Dann sitzen eben Hündchen in der Krippe des Herrn

"...Um die fromme Andacht, und das hört sich nun gleich sehr ungewohnt an, tobt ein kleiner Krieg. Ein Krämerkrieg. Es stehen sich Hersteller aus Italien und China gegenüber. Bald kommen indische und pakistanische Wettbewerber dazu.... Die Globalisierung - sie treibt eben auch viele merkwürdige Blüten. Manchmal fehlt es den Fabrikanten etwas an der nötigen Kultur. Die Zeitung «La Repubblica» schreibt, ein italienischer Grossist, der seine Ware aus China importiert, habe jüngst Weihnachts-krippen mit erstaunlicher Besetzung geliefert erhalten: Anstelle des Eselchens lagen Hündchen in den Packungen. Ein törichtes Versehen natürlich, doch wer mag den ersten Stein werfen?...."
Der ganze Bericht ist nur für Anonnenten des TagesAnzeiges online zugänglich

20. Dezember 2018

 

Aufgeschnappt im Tagesanzeiger
vom 18. Dezember auf der Seite "Bellevue"  Bauzone:

 

 Der Heiligen Familie 
                              wurde übel mitgespielt

Die wöchentliche Kolumne «Bauzone» befasst sich - in der vorweihnachtlichen Zeit mit den auch in der Stadt überall präsenten Krippen, Helen Arnet schreibt: "Krippen sind eine uralte, eher katholisch Tradition - so Bildliches ist ja nicht so das Ding der Protestanten," 

Als Sammler von Kleinkrippen - die ich auf dieser Website im Augenblick auch täglich vorstelle - hat mich die Kolumne natürlich brennend interessiert.

Nach einem Hinweis auf die aktuelle Krippenausstellung im Landesmuseum (bis zum 6. Januar) mit Krippen aus diversen Ländern erinnert sich die Autorin Helene Arnet an "etwas, das ich schon als Kind gemein fand: Es geht ja noch hin, dass man einer frierenden Familie einen Stall zur Übernachtung zuweist. Heutzutage ist Übernachten im Heu schliesslich eine beliebte Freizeitbeschäftigung für städtische Familien. . Dass dieser Stall aber immer nur drei Wände hat, das verblüffte und entsetze mich eben schon damals."  Nach einem Exkurs über den Stall, eo es *furchbar gezogen haben" muss. 

Kommt die Autorin zum Schluss:"...Wenn man erwachsen wird, sieht man vieles etwas distanzierter, was auch interessante Einblicke geben kann. So wurde mir mittlerweile klar, dass die vierte Wand aus rein praktischen Gründen fehlt nämlich, damit man das Christkind in der Krippe sehen kann. Es ist also gut möglich, dass in Bethlehem der echte Stall vier Wände hatte. Damit die Hirten und Könige nicht versehentlich an ihm vorbeigingen, weil sie ja die bewegende Szene darin nicht sehen konnten, stand eben dieser Stern über dem Stall."

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Aufgeschnappt vom 18.12.2018 im Tagesanz
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27. Dezember 2017

 

Bereits zur Tradition geworden ist die Krippenausstellung im Landesmuseum in Zürich

Dieses Jahr wird eine Auswahl von Krippen aus der Sammlung des Klosters Einsiedeln gezeigt. Viele der Pilger erwiesen früher dem Benediktinerkloster mit Geschenken und Spenden, unter anderem auch Krippen und Krippenfiguren, ihre Reverenz.

Die Ausstellung dauert noch bis zum 7. Januar 2018.
Bilder und Text zur Ausstellung hier

Da gleichzeitig im Landesmuseum eine grosse Ausstellung zum Kloster Einsiedeln (bis zum 21. Januar 2018) stattfindet, wurde auch die Krippenausstellung mehrheitlich den Einsiedler-Krippen gewidmet. Das Dekor: eine Schneelandschaft, kindergerecht.

 Doch die Anschriften (Informationen) zu den einzelnen Krippen sind so tief unten angebracht, dass se für Erwachsene kaum lesbar sind. Diese Anschriften sind aber für Erwachsene, Kinder interessieren sich kaum dafür und können sie zum Teil auch nicht verstehen. Da haben sich Ausstellungsmacher gründlich vertan.

Eine Auswahl.der Krippen in der Ausstellung
Website des Schweizerischen Krippenvereins


27. Dezember 2017

 

Zur Sammlung Kleinkrippen

 

Immer zur Weihnachtszeit tauchen sie auf, die Sammler und ihre Krippen. Verschiedene Institutionen zeigen da ihre Krippen oder organisieren Krippenausstellungen. Auch Tageszeitungen und Zeitschriften entdecken alljährlich zu dieser Zeit das Thema: Krippen und Krippendarstellungen. Hier drei ganz unterschiedliche Beispiele:

Krippenwelt-Museum

Museum – Bistro – Shop – Ausstellungen

 

Krippenwelt

 

Das einzige permanente Krippenuseum der Schweiz in Stein am Rhein. Hier werden auf über 250 Quadratmetern rund 600 Krippen aus über 80 Ländern, aus Oberbayern und dem Berner Oberland neben exotischen Exemplaren aus Afrika, Süd-amerika oder der Südsee. Offen von Dienstag bis Sonntag. (10 – 18 Uhr).
Urteile auf Facebook:

"Unbedingt anschauen sehr lohnenswert vor allem jetzt in der Adventzeit."

"Ist wirklich zu empfehlen und auch das Bistro ist spitze. Wenn
                                           man nicht eine Kippe will die jeder hat ist der Verkaufs-
                                           Ausstellungen toll".  

"Ein wirklich schön und mit viel Liebe ins Detail hergerichteter Laden, Museum, Café, Bilderausstellung. Ein Besuch lohnt wirklich !!!!"

 

"Sehr tolles Museum, wirklich allen zu empfehlen, dir Weihnachten mögen und die Besitzer sind wirklich äußerst zuvorkommend!!!


Rechts oben: Aufgeschnappt im Tages-Anzeiger vom 23. Dezember 2017. Eion Bericht über das einzige Krippenmuseum der Schweiz.

27. Dezember 2017

 

Karikatur

 

Zur langjährigen Tradition in verschiedenen Zeitungen Zeitungen gehört die "Weihnachts-karikatur". Dabei wird  nicht selten die traditionelle Krippendarstellung verwendet, vom Jesuskind, der Heiligen Familie, den Hirten, dem Verkündigungsengel bis zu den Dreikönigen. Dieses Jahr im 

"Tages-Anzeiger" die Karikatur von Felix Schaad:: "Schöne Bescherung".  von Felix Schaad.


Felix Schaad ist ein Schweizer Comiczeichner und Karikaturist. Bekannt ist er für den Comic-Strip «Eva», der seit 2001 täglich im Tages-Anzeiger erscheint und den er mit Claude Jaermann zusammen produziert.

Der Tagesanzeiger hat wohl die längste Tradition unter den grossen Tageszeitungen für Karikaturen auf der Titelseite. 

 

Am 23. Dezember 2017 ist unter der Überschrift "Schöne Bescherung" eine Karikatur von Felix Schaad zu finden, die mit den Dreijkönigen spielt. Traditionell wird dabei der aktuelle politische Diskurs aufgegriffen. Diesmal die umstrittene virtuelle Währung "Bitcoin".