Auktionshaus Spengler&Partner/Wermuth

17. April 2018

 

Frühlingsauktion:

 

Franz J. Wermuth

Samstag, 21.  April 2018

Collection 7

 

Vorschau und Tipps zur Auktion:

Vermehrt werde ich in Zukunft im Vorfeld einer Auktion das Angebot kommentieren und einige Tipps geben. Diese sind gedacht für die privaten Weinliebhaber und -sammler die sich seit Jahren auf dieser meiner Homepage immer wieder mal orientieren.Es scheint auch - auf Grund der Zugriffe - dass Analysen des Katalogs und Tipps noch gefragter sind, als die nachträgliche Beurteilung des Marktes. Ich werde also in Zukunft das eine oder das andere hier aufgreifen. Heute also eine kleine Vorschau.

  • Eine der ersten Fragen ist fast immer: gibt es besonders lohnenswerte Lots für den "kleinen" Sammler und Weinliebhaber. Also sogenannte "Schnäppchen" in Bezug auf den mutmasslichen Preis oder die Besonderheit eines Weins, einer Weinregion oder eines Jahrgangs.Es gib diese Lots wieder vermehrt. Sehr oft etwas versteckt, sehr oft auch in den sogenannten "Sammellots" (verschiedene Weine in einem Lot) zusammen-gefasst. Diese Kategorie von Weien gehen heute fast ausschliesslich ins Internet. Sie tauchen an grossen Saalauktionen immer seltener auf. Hier findet man aber einige dieser Lots.
  • Der zweite interessante Bereich sind oft Weine aus Jahrgängen, die nicht so sehr gesucht sind, das heisst, Weine aus schwierigen oder "schwachen" Jahrgängen. Sie gelten als keine guten "Auktionswerte" und erzielen meist nicht weit tiefere Preise. Dabei sind viele dieser Weine - im Bordelais zum Beispiel die Jahrgänge 1994, 1997 2002 - sehr oft ausgezeichnet, vor allem wenn sie aus einem guten Keller kommen. Da lohnt sich - wenn die Preise nicht allzu sehr hochgetrieben werden - ab und zu zuzuschlagen. 
  • Ein wichtigen und interessanter Bereich - vor allem bei den Bordeaux - sind "alte" Jahrgänge, sogenannte "Geburtstagsweine". Da kommt es oft weniger auf die prognostizierte Qualität an, als vielmehr auf den Jahrgang. Oft sind es auch Weine mit beschmutzten Etiketten. Diese Weine sind für den Handel uninteressant und deshalb in der Regel für Wein-Amateure besonders attraktiv.
  • Es gibt auch Weingüter und Weingebiete, die in ihrem Renommee - oft aus dubiosen Gründen erheblich schwanken. Oft sind es auch "Kultweine", die ihren Kultstatus weitgehend verloren haben. Eine Auktion ist eine Börse und die reagiert oft sprunghaft und unvernünftig. Gerade im Weinbereich - wo ein beträchtlicher Anteil der Subskriptionsweine nur zur Spekulation gekauft wurden - machen sich augenblickliche Hochs und Tiefs besonders deutlich bemerkbar. Hier gilt bes vor allem "ruhig Blut" zu bewahren. Das berühmte "Auktionsfieber" kann sehr viel Schaden anrichten.
  • Und ein letzter Tipp: Anwesenheit im Saal lohnt sich immer. Auch wenn es oft eintönig oder langweilig ist (oder scheint). Einiges ist nicht vorhersehbar, für einiges braucht es rasche und sichere Entscheide, um zu guten Weinen zu kommen. Es ist klar (und verständlich), dass jeder Auktionator versucht, für seine Einlieferer und seine Provision - die höchsten Preise zu erziehlten. 

04. Novmber 2017

 

Herbstauktionen:

 

Franz J. Wermuth

                                   Samstag, 04. November 2017

 

Den Start der vier grossen Herbstauktionen machte gestern das Auktionshaus "Dr. Spengler & Partner AG - Franz J. Wermuth. Es war eine der interessantesten Weinauktionen, die ich in den letzten Jahren erlebt habe: informativ-unterhaltend, übersichtlich und sowohl für professionelle Käufer, als auch für Weinliebhaber von Interesse.  

Vor zwei Jahren, am 14. November 2015, hat der "Altmeister der Weinversteigerung", Franz J. Wermuth nach dem Bruch mit dem langjährigen Unternehmen "Wermuth-Auktionen" (heute eigentlich Denz-Weine), seine eigene Auktion (unter abgeändertem Namen) durchgeführt: Collection 1. Gestern war es bereits die 6. Collection. Die Formel, so scheint mir, nur knapp 600 Lots anzubieten, und dies in 3 bis maximal 4 Stunden, scheint erfolgreich zu sein.

Weiterlesen hier.

Hier der "Fahrplan" aller grossen Wein-Herbstauktionen in Zürich.

31. März 2018

 

Vorschau: 

 

Die nächsten Weinauktionen

 

 

Bereits zum siebten Mal lädt die Weinhandlung Dr.Spengler und Partner und Franz J. Wermuth zur Auktion ein.

Termin: 
Samstag, 21. April 2018 um 11.30 Ihr
Hotel Hilten in Glattbrugg (Zürich)

Die Auktion umfasst 622 Lots. Ich werde in den nächsten Tagen den Katalog hier einstellen und das Angebot analysieren.

Hier der Link zum Auktionskatalog

Am 05. Mai 2018 von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr findet dann die Auktion der Weinbörse statt  Diesmal nicht in Zürich, sondern wie früher (einmal im Jah)r in Bad Ragaz. Der Katalog ist noch nicht erschienen. 

Ob die augenfällige Preissteigerung bei den Auktionsweinen - vor allem bei den Weinen aus Bordeau und Burgund - werden die beiden nächsten Auzktionen wohl zeigen. Werden wieder vermehrt Weine auf den Auktionen gekäuft und zu welchem Preis? In Kürze hier auf der Homepage.

05. November 2017

 

Herbstauktionen:

 

Franz J. Wermuth

Samstag, 04. November 2017

Collection 6

 

Kommentar zur Herbstauktion 2017:

Es war eine ausgezeichnete Stimmung an dieser Auktion mit guter Kauflaune. Keine Höhenflüge (obwohl auch viele "hochkarätige" - lies teure - Weine angeboten wurden), keine Abstürze, kaum Rücknahmen, obwohl Franz j. Wermuth offiziell keine sogenannte "Nachauktion" anbietet. 

  1. Erstaunlich präzis sind die Schätzungen im Katalog. Fast alle Weine gingen zum unteren Schätzspreis weg. "Ausreisser" gab es kaum, weder nach oben noch nach unten 
  2. Es wurde im Saal wieder vermehrt mitgeboten, was die Sache interessanter macht, auch für Weinliebhaber, die nur ein paar Flaschen in den Keller legen möchten.
  3. Es lohnt sich wieder, im Saal anwesend zu sein. Die Dominanz liegt nicht mehr bei den schriftlichen Vorabgeboten.
  4. Es sind wieder deutlich mehr Händler und Wirte (für den  Einkauf) im Saal. Offensichtlich macht sich die Kürze und Kompaktheit der Auktion (früher waren es weit über 1000 Lots in 6 bis 8 Stunden) bezahlt. 

  5. Teure Weine - wie die vielen Burgunder im Katalog - wurden in der Regel

      einzeln angeboten, so dass auch Käufer, die nur eine oder zwei Flaschen 
      erstehen wollten, eine Chance hatten.

  6. Burgunder dominieren. Bei der Durchsicht der anderen aktuellen Auktions-

              Kataloge scheint dies ein Trend zu sein. Die übliche Bordeaux- Dominanz hat
              deutlich abgenommen. Bordeaux-Investitionen lohnen sich (bei den generell 
              überrissenen Preisen) weit weniger als  noch vor Jahren.

  7. Bei den Burgundern ist der Füllstand besonders wichtig (in der Regel ist er

              tiefer als bei den Bordeaux). Er wurde im Katalog präzis angegeben und vielfach
              auch bildlich dokumentiert (siehe oben).

  8. Noch immer sind die Parker-Punkte ein entscheidendes Kriterium für den Kauf 

               von (teuren) Weinen. Für Händler sind sie ein Garant, dass die Weine auch 
               verkauft werden können, für Liebhaber Hinweise für das Bieten. 

25. Oktober 2017

 

Wein-Auktionen:

 

Der Reigen der grossen Herbstauktionen 
in Zürich wird von

Franz J. Wermuth

eröffnet, am 04. November 2017 um 11.30 Uhr 
                                        im Hotel Hilton, Glattbrugg

 

 Es hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt, im Bereich der Weinauktionen. Neue Player sind auf den Markt getreten, das Internet (WEB-Auktionen) schiebt sich vor oder zu den Saalauktionen, Der Markt ist schwieriger geworden. Franz J. Wermuth (vormals Wermuth-Auktionen) gehört noch immer zu den grössten Routiniers mit dem grössten internationalen Kundenkreis, auch wenn seine Auktionen mit 561 Lots deutlich kleiner geworden sind. Das Angebot aber, auch an "grossen" Weinen, ist erstaunlich. Diesmal brilliert das Burgund, nicht zuletzt mit dem berühmtesten Weingut, Romanée Conti. 

 

01. Mai 2017

 

Weinauktion Nachlese:

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz J. Wermuth

 Collection 5

Vorbei sind die Zeiten, als sich Bieter im Saal um die exklusivsten Kisten "balgten" und die Preise hochtrieben gegenseitig (sinnlos) hochtrieben, zur Freude der Einlieferer (Verkäufer) und natürlich auch des Auktionators (der ja prozentual beteiligt ist). Es ist deutlich ruhiger geworden, sachlich, ja sogar freundlicher. Es wird verkauft und eingekauft, von Händlern, Wirten, Sammlern, Schnäppchenjägern. Weiterlesen hier 

29. April 2017

 

 

 

Franz J. Wermuth, Auktionator
Weinauktion 29. April 2017

 

Morgen Samstag um 11.30 Uhr
Degustation: 11.00 Uhr

im Hotel Hilten, Glattbrugg

 

Unter den vier Auktionshäusern in Zürich, ist Wermuth - vor allem auch für private Weinsammler - am spannendsten. Die Auktion ist eine attraktive Mischung aus Information, Spannung, Routine und Sachkenntnis. Seit der Trennungvom Weinhauses Denz (ihre Auktionen nennen sich noch immer noch Wermuth-Auktionen) führt  Franz J. Wermuth bereits die fünfte eigene Versteigerung durch: "Collection 5" mit einem ausgezeichneten Angebot von 558 Lots. Eine kleine Vorschau und Tipps werde ich hier morgen einstellen, nachher eine erzielten Analyse der Preise. Mehr zu erfahren hier  (auch Katalog)

01. Mai 2017

Nach der Vorschau jetzt eine 

 

Kurze Analyse

 

  • Die Preise sind mehr oder weniger stabil, auch bei den "grossen" Weinen, selbst bei den gesuchtesten.
  • Die Auktionen haben sich unter dem Einfluss der Internet-Aktivitäten deutlich verändert. Es fällt weitgehend die "Gier" weg, die Angebote werden "realistischer" beurteilt und entsprechend geboten.
  • Noch immer ist die Saal-Auktion entscheidend. Die Abwicklung - auch der schriftlich eingegangenen Gebote - ist durchaus korrekt. Doch die anwesenden Käufer können im Saal deutlich flexibler reagieren. Entsprechend war die Teilnahme im Saal - verglichen mit den anderen grossen Auktionen - durchaus beachtlich.
  • Es zeigt sich immer wieder - auch an kleinen Details -. dass Auktionen sowohl für die Einlieferer, als auch für die Bieter, eine Frage des Vertrauens ist. Dabei ist die Kompetenz des Auktionators von grosser Bedeutung. 
  • Zu den Angeboten: es kommt deutlich weniger "Ramsch" unter den Hammer, offensichtlich weil sogenannte "Kellerleerungen" für die markant kleiner gewordene "Collection" eher selten geworden sind. Wohl auch deshalb, weil sich Wermuth mit dem neuen Partner neu positioniert hat.  
  • Es wird über viele Lots immer wieder orientiert über das Weingut, die Preise, die Entwicklung etc. Es sind nicht mehr tausend und mehr Lots, die versteigert werden, sondern nur noch etwa die Hälfte (Steinfels raspelt übrigens 2'000 und mehr Lots an eine einzigen Auktion ab - Serienablauf!)
  • Es sind immer wieder die gleichen Beobachtungen: Wenn es einzig um den Wein geht, um die Qualität, dann sind auf Schritt und Tritt gute Käufe zu machen: kellergraue und beschmutzte Etiketten, keine vollen OHK (Original-Holzkisten), weniger bekannte Namen etc. Während die "grossen Namen", fast schon unabhänig vom Jahrgang noch immer ihren meist hohen Preis erzielen.
  • Hypes - im Ausmass wie vor zwei Jahren beim Lafite-Rothschild - gibt es im Augenblick praktisch keine mehr. Die Goldgräberstimmung hat ihre Faszination weitgehend verloren.

15. April 2017

 

Collection 5

 

Dr. Spengler & Partner AG
Franz J. Wermuth
Weinhandel und Auktionen

 

Aus dem Vorwort im Auktionskatalog:
"Das Weinangebot in diesem Katalog ist einmal mehr interessant; aus verschiedenen Privatkellern sind Trouvaillen und Raritäten angeboten, die jedes Weinliebhaber-Herz höherschlagen lassen. Collection 5; das heisst ausgewählte Weine, Originalholzkisten oder Originalkartons, übersichtliche 550 Katalognummern und kein Ramsch."

Der Auktionkatalog kann hier heruntergeladen werden

FJWermuth_Auktion_ 29.04.2017 (1).pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.9 MB

Da bereits zwei Auktionshäuser ihre ersten Frühlingsauktionen durchgeführt haben (Denz-Weine und Steinfels) kann nach dieser dritten Saalauktion in diesem Jahr eine erste Bilanz gezogen werden. Wie sind die Preise, was geht schlecht(er), was ist gesucht. Auch wenn einiges vom Zufall abhängig ist, so können doch einige Schlüsse bezüglich des Weingeschäfts gezogen werden. Nach dieser Auktion (noch vor der vierten Versteigerung (Weinbörse) werde ich dies tun.

Link zum Wein- und Auktionshaus

24. April 2016

 

Weinauktion:

 

Frühlingsauktionen

(Eine erste Analyse)

 

Mit "Collection 2" hat Franz J. Wermuth (früher "Wermuthauktionen") die erste Tranche der vier Wein-Auktionshäuser in Schweiz abgeschlossen. Eine erste Analyse ist fällig.  Was sich schon vor einer Woche bei der "Weinbörse" (Auktion in Bad Ragaz) abzeichnete, hat sich hier bestätigt. Das überhitzte Kauffieber ist vorbei, die Käufer - auch die professionellen Einkäufer - verhalten sich besonnener, bewusster, überlegter. Es wird offensichtlich in der Branche mehr "gerechnet" und kalkuliert, aber noch immer gute Werte (zu anständigen Preisen) gekauft.


24. April 2016

 

Frühlingsauktion 2016

(Erste kurze Analyse)

 

Der "Knatsch" um das führende "Weinauktionshaus" der Schweiz - Wermuthauktionen - hat sich etwas gelegt. Franz J. Wermuth präsentiert die "Collection 2" wie eh und je im Hotel Hilton (Glattbrugg). Es hat sich wenig verändert, der Ablauf und die Rituale sind die selben, Nur das Angebot ist deutlich kleiner, so dass die Auktionen (nicht wie früher über sechs und mehr Stunden) nur noch dreieinhalb Stunden dauern. Damit bleibt das, was die Wermuth-Auktionen schon immer ausgezeichnet hat, erhalten: Informationen zum Angebot, zu Weingütern, zum Jahrgang, zu den verschlungenen Wegen des Weinhandels (unter Wahrung der nötigen Anonymität). Durch die bewusste Straffung (die Qualität des Angebots hat sich kaum verändert) erhält die Auktion jene besondere Note, welche sie vom "blossen Ergattern von Weinen" deutlich abhebt. Nur René Gabriel von der Weinbörse liefert während einer Auktion ähnlich viel Informationen. Vielleicht ist dies für "Professionels" nicht unbedingt nötig, doch diese machen ohnehin mehrheitlich schriftliche Angebote.

Hier die Zusammenfassung einer ersten Analyse:

  1. Noch immer sind und bleiben (für den Preis) die Parker-Punkte entscheidend. Umso höher seine Bewertung, desto höher der Preis.
  2. Es wird deutlich weniger "modeabhängig" gekauft. Gute Namen, gute Jahrgänge und gute Bewertungen sind entscheidend.
  3. Deutlich wurde dieser Mode-Hype zum Beispiel bei diesem Angebot: Je eine Flasche Carruades de Lafite Rothschild und Rioja, Vina Vial 1955 zu 80 CHF (netto). Für einen Zweitwein (Carruades) ist dies sehr alt und trotzdem wäre allein dieser Bordeaux-Wein vor zwei Jahren noch um 200-300 CHF gehandelt worden. 
  4. Das grosse Angebot von Mouton-Rothschild deutet darauf hin, dass diese typischen "Sammlerweine" vermehrt verkauft werden. Es wird offenbar da mit einem "Preisfall" gerechnet oder zumindest mit einem Überangebot von Mouton-Rothschild-Erstweinen. 
  5. Noch immer - auch dies ist nicht neu - beherrsche Bordeaux weitgehend die Auktionsszene. Bestimmte Weingebiete - die Bewertungen mögen noch so gut sein - finden keinen oder nur schwer einen Käufer. Zum Beispiel hervorragende Weine aus dem Languedoc oder sogar (etwas abseits der absoluten Spitze) aus Chateauneuf-du-Pape.
  6. Die grossen Burgunder (zum Beispiel von Romanée Conti) orientieren sich weiterhin an den "Marktpreisen". Da wird schon mal eine Flasche mal für 2'000 CHF und mehr verkauft. 
  7. Hingegen haben die "grossen Toskaner" eher Mühe ihre hohen Preise zu halten. Fast alle (einstigen Moderweine) sind deutlich unter dem unteren Schätzungpreis verkauft worden.
  8. Wer Geduld hat, findet bei den kleinen Weinen (es sind meist Restposten von Kellerauflösungen) immer wieder Schnäppchen. Zum Beispiel war Château d'Escurac (2004), cru bourgeois, der immer wieder hochgelobt wird (Entdeckung) und als Primeur etwa 17 CHF kostete, für 19 CHF (brutto) zu kaufen. Noch deutlicher wird dies bei Weinen, die keinen "Ruf" haben.

Die Ergebnisliste der Auktion ist hier einzusehen

20. April 2016

 

Weinauktion:

 

Dr. Spengler & Partner AG

Franz J. Wermuth

 

Samstag, 23. April 2016, ab 11.30 Uhr im
                                    Hotel Hilton Opfikon-Glattbrugg

 

Es ist die letzte von vier grossen Frühlingsauktionen in Zürich. Für Weinliebhaber ist dies eine gute Gelegenheit, die eine oder andere Flasche zu erwerben und in den Keller zu legen. Der Auktionator Franz J. Wermuth hat wohl auch die grösste Erfahrung in Sachen Weinauktionen und eine internationale Kundschaft. Aus diesem Grund sind seine Auktionen so etwas wie ein Gradmesser für Angebot und Nachfrage, ein "Fiebermesser" der Weinszene. Nach dieser Auktion werde ich hier auch eine Zusammenfassung (mit Analyse) veröffentlichen.

Hier der Auktionskatalog (als PDF-Datei) 

09. November 2015

 

Herbstauktion 2015

 

Die ersten beiden Herbstauktionen finden am gleichen Samstag, am 15. November 2015 in Zürich statt. Die neu aufgestellte (alte) Weinauktion von Franz J. Wermuth - wie bisher - im Hotel Hilton (Airport) unter der Bezeichnung "Collection 1" mit dem neuen Namen Spengler&Partner/Wermuth. Während das seit einem Jahr veränderte Auktionshaus "Wermuth Auktionen" (neue Leitung unter Denz Weine) wie die letzten drei Auktionen im Hotel Park Hyatt durchgeführt wird. Es kommt also zum interssanten "Duell" Wermuth gegen Wermuth in Zürich. 

Mehr Informatonen hier auf Herbstauktionen

Wermuth

gegen

Wermuth

Die Ankündigung und die beiden Kataloge und der identische Tag stürzen wohl alle, die mit der Szene nicht eng verbunden sind, in totaler Verwirrung.  Auch wenn man die beiden Kataloge öffnet, da ist so vieles identisch.


15. November 2015


Erste Bilder und Analysen


Hier die ersten Eindrücke und Bilder der Premiere von der Weinauktion Spengler&Partner/ Wermuth:

  1. Die Hektik im Auktionsgeschäft hat sich wesentlich gelegt. Es ist ruhiger geworden, seit der Zeit, wo der neue Absatzmarkt (vor allem China) nahezu jeden Preis bezahlt hat.
  2. Noch immer sind Weine mit hoher Parker-Punkte sichere Werte, die nicht selten den oberen Schätzungspreis erreichen.
  3. Die höchsten Gebote erzielen nicht (mehr) den Top-Weinen aus dem Bordeaux, vielmehr einzelne Flaschen (kaum ganze Kisten) aus dem Burgund.

    Die Flasche Romanée-Conti 1964

    (rechts) erzielte 8'000 Franken (netto),

    die 69er (links, mit abgeschnittener 

    Kapsel) 4'000 Franken (netto).

4. Besonders gefragt sind ungeöffnete
    Originalholzkisten.  Wer also der
    "Versuchung" widerstanden hat
    eine Kiste zu öffnen oder gar eine
    Flasche davon einzuschenken, der
    erzielt (mit dem gleichen Wein)
    jetzt bedeutend höhere Preise.

5  Es ist auffallend, dass viele
    Top-Crus aus Bordeaux der beiden  

    eher  "schwachen" Jahrgänge 1993
    und 1992 jetzt angeboten werden.
    (auch auf den andern Auktionen)
    und noch immer verhältnismässig
    hohe Preise erzielen. So zum
    Beispiel Mouton Rothschild 1993
    (mit dem Akt von Balthasar

    Kłossowski de Rola, genannt Balthus)

    dem Etikett, das in den USA nicht

    zugelassen wurde).