11. Dezember 2020

 

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Fische und Fischer

 

Die Stände der Fischer, die noch immer auf fast jedem Markt vertreten sind, füllten einst ganze Märkte. Der Fischmarkt am alten Hafen in Marseille ist noch immer touristische Attraktion. Jeden morgen bieten am "Quai des Belges" ihre Fänge an. Für Fischliebhaber ein Paradies und eine Gelegenheit die lokalen Fischarten wie Drachenkopf, Seeteufel, Roter Knurrhahn, Rotbrasse kennenzulernen. Zumindest auf Markt oder in einem Fischrestaurant. Die Fischsuppe, vor allem auch die legendäre Bouillabaisse sind längst zu kulinarischen Leckerbissen aufgestiegen. Zur Zeit der traditionellen Santons waren es noch Arme-Leute-Mahlzeiten. Auch weiter weg vom Meer - im Innern der Provence - sind an Süsswassern, Flüssen und Bächen, Angler unterwegs. Heute fast mehr als früher.

Sogar „Pescalune“, der Mondfischer, hat es in die Welt der Santons geschafft. Die Legende: "Pesaclune stand inmitten eines wilden und unwirtlichen Sumpfes und erfand da eine originelle Methode um Aale zu fangen. Der Aalfischer in mondlosen Nächten so unglaublich gute Fänge machen."

"Das riesige Aquarium Mittelmeer liefert den provenzalischen Restaurants Doraden, Seeteufel, Wittlinge, Barsche, Wasserhühner, Langusten, Sardinen und Makrelen, um nur die wichtigsten zu nennen. Will man erleben, wie die Fischer früh morgens von ihrer Arbeit auf dem Meer zurückkehren, begibt man sich am besten an den Alten Hafen von Marseille oder an die Häfen von La Ciotat, Martigues, Carry-le-Rouet, Cassis oder Saintes-Maries-de-la-Mer... " Oder eben auf einen der vielen Märkte Markt.

Fischmarkt  (Foto: Hilke Maunder)
Fischmarkt (Foto: Hilke Maunder)

Spezialitäten aus der Provence: Fisch und Meeresfrüchte – die Stars der provenzalischen Küche