17. Dezember 2020

 

Fenster 17

 

Die Maler
(Land der Farben und des Lichts)

 

"Die Winter in Paris sind kalt und grau, das feuchte Klima schlägt auf das Gemüt und färbt die Seele trüb. So, oder so ähnlich haben Maler aller Generationen das hektische Leben in der französischen Hauptstadt empfunden. Welche Wohltat war es für sie, wenn sie dem grauen Norden entfliehen konnten, um das ruhige Licht und die intensiven Farben im Süden des Landes studieren zu können."

Blauer Himmel, gelbe Sonnenblumen, blauer Lavendel und das intensive Ocker der Erde reizen zum Photographien und die Farben einzufangen. Dabei ist diese Erfahrung nicht neu. Eine Reise entlang der Küste von Toulouse nach Nizza lässt sich zu einer Entdeckungsreise in die moderne Malerei gestalten.


Einer der ersten Maler, der die Atmo-sphäre des Südens in seinen Bildern einfing, war Pierre-Henri de Valenciennes. Er wurde um 1750 in Toulouse geboren und war einer der bedeutendsten Landschaftsmaler seiner Zeit. Hundert Jahre später reiste Vincent van Gogh von Paris in den Süden und liess sich in Arles nieder, wo dann auch der grösste Teil seiner Bilder entstanden. Van Gogh hatte einen Traum. Er wünschte sich ein Atelier des Südens, in dem viele Künstler gemeinsam lebten und arbeiteten. Den einzigen Künstler, den er für dieses Experiment gewinnen konnte war Paul Gauguin, der tatsächlich einige Monate in Arles weilte, um sich hier von den Farben des Südens inspirieren zu lassen. 

Saintes-Maries-de-la-Mer und Saint-Rémy-de-Provence, wo er sich ebenfalls zu berühmten Bildern inspirieren liess. Van Gogh hatte einen Traum. Er wünschte sich ein Atelier des Südens, in dem viele Künstler gemeinsam lebten und arbeiteten. Den einzigen Künstler, den er für dieses Experiment gewinnen konnte war Paul Gauguin, der tatsächlich einige Monate in Arles weilte, um sich hier von den Farben des Südens inspirieren zu lassen.

"In der Zeit in Arles entstanden die berühmtesten Bilder van Goghs. Alle Leuchtkraft der Sonne ist in ihnen; Felder, Bäume und Wolken sprechen in eindrucksvoller Sprache von der Gewalt der Natur. Es ist kaum vorstellbar, welche Kraft nötig gewesen ist, um solche Werke der Natur abzuringen, und zwar in einer Situation der persönlichen psychischen Not. Später kam auch Paul Cézanne in die Gegend von Aix-en-Provence, wo einige seiner bekanntesten Werke entstanden.

1901 kaufte sich Paul Cézanne ein kleines Anwesen ausserhalb von Aix-en-Provence, um sich dort ein Atelier einzurichten. Heute liegt das kleine Haus im Stadtgebiet und ist als Atelier Cézanne zu besichtigen. In dem kleinen Haus malte der berühmte Künstler einige seiner Bilder, darunter das Bild „die Badenden”.