Verkehrskreisel (zweiter Teil)

23. August 2016

 

Serie:

 

Verkehrskreisel 2
(Fortsetzung)

 

Zu den fixen Serien auf dieser Homepage gehören die Verkehrskreisel. Sie sind häufig das Gesicht einer Gemeinde, einer Region oder eines (sponsernden) Unternehmens. Sie beruhigen nicht nur den Verkehr, sie buhlen auch um Aufmerksamkeit. Identitätsstiftung!

Hier geht es zum ersten Teil des Kreiselarchivs

(Foto: Südostschweiz, Theo Gstöhl)
(Foto: Südostschweiz, Theo Gstöhl)

30. Oktober 2019

 

Diese Rubrik - seit Jahren auf der Frontseite - schlittert immer wieder ins Vergessen.

 

Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Man hat sich in der Schweiz an die Verkehrs-Kreisel gewöhnt. Letztes Jahr waren es rund 3'350, vor dreisig Jahren keine fünftzig.

2. Es ist gar nicht so einfach, Verkehrskreisel ins Bild zu bringen. Das Anhalten (Kreisel sind da, um den Verkehr flüssig zu machen) ist meist schwierig und die richtige Perspektive oft kaum zu finden. Dies beweist der folgende Vergleich.

(Foto: Bruno Ritschard)
(Foto: Bruno Ritschard)

20. November 2019

 

Kreisel bei der IBC
Ring-/Felsemaistrasse
Chur

 

Da ich in der letzten Zeit häufiger als sonst in Chur (und Umgebung) war, sind mir ein paar bemerkenswerte Kreisel aufgefallen. Leider war es mir nicht möglich, alle selber zu fotografieren. Daher übernehme ich die Bilder aus verschiedenen anderen Kreiselpräsentationen (vor allem aus "Kunst im Kreiselverkehr" einer Website, auf die ich ganz speziell hinweise). In Chur liebt man es offensichtlich rund.

Bild: Google earth (IBC-Kreisel)
Bild: Google earth (IBC-Kreisel)

Die Stadt Chur (und Umgebung) kann zurecht als "Kreiselstadt" bezeichnet werden. Mit zwanzig Kreiseln versucht man den Verkehr zu beruhigen: Unter dem Titel "Wo die Kreiselkunst punkten kann" schreibt die Südostschweiz (19.01.2014): "Zur Feierlaune trägt der Kreisel bei der IBC an der Ring-/Felsenaustrasse (2) bei. In der Nacht kommt vor den bunt-glühenden Bogen fast schon Discostimmung auf. Und auch der Brunnen auf dem Kreisel 

(Bild: Südostschweiz)
(Bild: Südostschweiz)

bei Chur West (3) leuchtet abends annähernd festlich."  Viel "zur Feierlaune trägt der Kreisel bei der IBC an der Ring-/Felsenaustrasse (2) bei. In der Nacht kommt vor den bunt-glühenden Bogen fast schon Discostimmung auf. Und auch der Brunnen auf dem Kreisel bei Chur West (3) leuchtet abends annähernd festlich."

Auf der Seite "Kunst im Kreiselverkehr" können von den Nutzern der Website Punkte  vergeben werden. Dieser Kreisel erhielt 4,3 Punkte (Höchstnote 5 Punkte).

Auf der Website Geocaching (eine Art Schnitzeljagd) wurde der IBC-Kreisel in Chur von "Calandaboy" als Spiel aufgen-ommen. "Der Kreisel ist nicht nur in der Nacht schön anzuschauen, sondern es gibt auch ein paar lustige und traurige Geschichten dazu... Und so ist dieser Kreisel einer, der immer in Erinnerung bleibt oder weitere Erlebnisse bringen wird." Weiterlesen auf Geocaching

(Foto: Südostschweiz, Theo Gstöhl)
(Foto: Südostschweiz, Theo Gstöhl)

30. Oktober 2019

 

Kreisel beim Einkaufszentrum City West in Chur

 

Unter dem Stichwort "Unschöne Bauwerke" hat sich die "Südostschweiz" der Sache angenommen und die Frage gestellt: "Steht in Chur der hässlichste Kreisel der Deutschschweiz?"  Über Kunst lässt sich (bekannlich) schlecht streiten. Für die einen ist ein Kreisel "schön", für andere "hässlich" und viele nehmen die Kreisel schon gar nicht mehr war. Ein Verkehrsrelikt eben!

Nachdem der "hässlichste Kreisel" in der Welschschweiz bereits erkoren wurde, hat letztes Jahr der Tagesanzeiger versucht, den hässlichsten Kreisel der Deutsschweiz zu wählen. Unter den sieben vorgeschlagenen Kreisel ist auch dieser Chreisel in Chur. 

Viele Kreisel werden auch von Firmen gestiftet, die meist in der Nähe ihren Standort haben und den Kreisel als Erkennungszeichen oder direkter Werbung nutzen. Andere Kreisel möchten die Besonderheiten der Region, des Orts, der lokalen Kultur hervorheben. Die immer restriktiveren Auflagen und Einschrän-kungen (Stichwort: Verkehrssicherheit) schränken die "künstlerische Freiheit" in der Gestaltung immer mehr ein. Hier sei nochmals auf die wohl am besten dokumentierte Website zum Thema - Kreiselkunst - hingewiesen. Ihr Schöpfer und Administrator, Thomas Kappel, hat auch einen Roman geschrieben (nicht über Kreiselkunst), den ich nächstens in der Rubrik "Gelesen" vorstellen werde.

Der Churer Kreisel wurde 2011 erbaut und sollte den Verkehr - was anderes macht sonst ein Verkehrskreisel - den Verkehr flüssiger machen. 

Gestaltet hat den Brunnen der Engadiner Bildhauer Daniel Cotti (56). Es ist ein sechs Meter hoher Turm, eine "dynamische Alpenspirale", wie das Werk vom Künstler bezeichnet wurde, "eine Symbiose = ein Zusammenwirken verschiedener Systeme zum Vorteil aller Beteiligten:

Stadtleben - Natur - Verkehr - Bewegung Die Hauptstadt Chur im Kanton Graubünden: zentrierend - pulsierend

Die Landschaft - die Berge - die Umgebung: statisch - erdig

- ruhevoll. Das Wasser - der Alpenrhein: immer wiederkehrend - alles im fluss

Der Steinbock - das Wappentier der Stadt Chur / des Kantons Graubünden: kraftvoll - dynamisch -  aufwärtsstrebend, die stilisierte Landschaft von Chur mit Bergen, Wasser und Umgebung.» Hier geht es zu der Website des Künstlers und seinen verschiedenen Projekten. Die Idee, dem Kreisel ein «Gesicht» zu geben hatte Thomas Domenig senior von Domenig Architekten. «Mir schwebte etwas mit einer Spirale die den Aufwärtstrend des Quartiers zeigt, vor».

(Foto: Berner Zeitung)
(Foto: Berner Zeitung)

15. April 2019

 

"Ameisen-Kreisel in Lonay"  (Waadt)

 

In der Romandie von den Lesern der Zeitungen "24 Heures", "Le Matin Dimanche und "Tribune de Genève" zum hässlichsten Kreisel erkoren.

Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)
Foto Yvain Genevay - Le Matin Dimanche)

Es ist eine "schmeichelhafte" Ehre, auch noch der Hässlichste zu sein. Geradezu eine Beleidigung. Nun, bei den Kreiseln - sowohl öffentliches Objekt der Ästhetik als auch Verkehrsmassnahme - scheiden sich die Geister. Was für die einen hässlich ist, ist für andere schön, was kurios ist, kann auch aufregend sein, was Geldverschwen-dung "pure Poesie". Die Rubrik "Verkehrs-kreisel" habe ich habe ich auf dieser Website vor drei Jahren begonnen und da bisher rund 90 Kreisel vorgestellt. Anfänglich "nur" im Bild, allmählich aber auch genauer situiert und beschrieben. Die meisten Kreisel habe ich selber aufgesucht und fotografiert. Einige, wie hier der "hässlichste" Kreisel habe ich auf Grund von Hinweisen und Dokumenten vorgestellt. Während der Wintermonate ruht diese Rubrik weitgehend. Doch jetzt kann es wieder losghen. Ziel wäre: 14tägig einen Kreisel zu präsentieren. 

(Foto: Berner Zeitung)
(Foto: Berner Zeitung)

Aus Anlass dieser "negativen" Misswahl wurde in verschiedenen Berner-Zeitungen ein Interview mit Kevin Beresford, dem Präsidenten der UK Roundabout Appreciation Society veröffentlicht. Er ist natürlich bezüglich des Ameisen-Kreisels ganz anderer Ansicht: "Nun, er ist herrlich. Riesenameise auf nacktem Stein, darauf muss man erst mal kommen. Je genauer man hinschaut, desto klarer wird: Das ist ein perfekt designeter, zugleich schrulliger, also ziemlich cleverer Kreisel." Hier ist das ganze Interview zu lesen.

Natürlich hat der Zürcher "Tages Anzeiger", zu dem auch die beteiligten Berner Zeitungen gehören, die Idee des hässlichsten Kreisels aufgegriffen, jetzt aber in der Deutschschweiz  Sieben Kreisel kamen zu dieser zweifelhaften Ehre. Sieger wurde (nach einer Vorauswahl der Redaktion) mit 30 Prozent der abgegebenen Stimmen der Kreisel in Hirschthal (Aargau), auf der Surentalstrasse zwischen Holziken und Hirschthal.

Sofort reagierte die "Aargauer Zeitung" mit der Frage: "Ist dieser Aargauer Kreisel wirklich der hässlichste der Deutschschweiz?" und einer neuen Online-Umfrage. 


Da erfährt man auch etwas mehr über den umstrittenen "hässlichsten Kreisel": "Mit «Bonjour tristesse» wurde der Hirschthaler Kreisel im «Tagi» bezeichnet. In der Tat: Für einen Laien sieht der Kreiselschmuck wie ein unschöner grauer Betonpfeiler aus, der von einem Rohr schräg durchstossen wird. Zudem befinden sich das Hirschthaler Wappen und ein Schweizerkreuz mit der Aufschrift «true values» – wahre Werte – auf dem Betonelement. In Wirklichkeit stellt die Skulptur jedoch einen stilisierten Messwandler dar, der bei der Stromübertragung verwendet wird. Der Wandler widerspiegelt die örtliche Industrie – die Hirschthaler Firma Pfiffner Messwandler AG hat einen Grossteil der Kosten für den Kreiselschmuck übernommen. Zwischen 50'000 und 60'000 Franken hat das «Monument» gekostet."

An den so "schönen" und "hässlichen" Kreisel werde ich dranbleiben. Einige der Auserwählten habe ich bereits hier vorgestellt. Andere werden folgen.

22. April 2019

 

"Lebensgefährte"

Kreisel im Hochbord-Quartier
In Dübendorf (ZH)

 

Gestaltet vom Yvan Pestalozzi
erstellt 2016

 

Die Grossplastik gehört zu den originellsten Werken der Verkehrskreisel. Der Künstler hat das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" von den Brüdern Grimm zeitgemäss umgesetzt. Es präsentieren sich die vier "Dübendorfer Stadtgefährten" (Auto, Töff, Velo und Trottinett) mitten in einem der auffälligsten neuen Quartiere der Stadt. Industrie, Freizeit und Wohnen dicht 

nebeneinander, scheinbar gesichtslos, auf das Grosse, Gigantische, Rentable ausgerichtet, da haben vier Weggefährte 
Einzug gehalten. Der Plasiker Yvan Pestalozzi hat für Dübendorf bereits drei Grossplasiken in Verkehrskreiseln geschaffen: "Muggenschwarm", "Lebensbaum" und "Lebensgefährte". Das Spielerische, die Fantasie, die Assoziation ist in allen seinen Plastiken zu ezentrales Element. " Man spielt nicht mehr weil man älter wird – man wird älter weil man nicht mehr spielt“, so ein Lebensmotto des Künstlers.

Trottinett, Velo, Töff und Auto, «Diese vier Gefährte begleiten uns durchs Leben», sagt Yvan Pestalozzi. Es ist keine "Abfall oder "Schrottkunst" die der Künstler hier geschaffen hat. Die Gefährte sind keine ausrangierten Fahrzeuge, vielmehr Fantasie-Schöpfungen, die eigens für diesen Kreisel gebaut und später mit Säure behandelt wurden, damit sie rasch rosten. Yvan (Lozzi) Pestalozzi lebt und arbeitet in Wald. Hier gibt es im Weiler "Mettlen" eine Ausstellung mit beweglichen Plastiken und Objekten zu Wortspielen: Anregend, witzig, für Gross und Klein. Geplant ist ein Museum ("Lozzi"-Museum, das von einer Stiftung getragen ist. Hier mehr Informa-tionen. In der Zeitung "Der Glattaler" erschien am 20. Mai 1916 ein Bericht über die Arbeit des Künstlers an der damals im Entstehen begriffenen Plastik in Dübendorf.

08. Oktober 2018

 

Rösslikreisel Wolhusen LU

 

Gestaltet vom Luzerner Künstler
Roland Heini 

 

Neugestaltung 2017

Erstellung 1990

 

In Wolhusen steht der älteste Kreisel im Kanton Luzern. Die Luzerner Zeitung schrieb damals: "Bis er gebaut werden konnte, war viel Überzeugungsarbeit nötig – und eine Reise in die Westschweiz." Tatsächlich ist es eine interessante Geschicht, rund um den Kreisel mitten in Wolhusen LU. «Das könnt ihr vergessen. Das funktioniert nie.» "Das waren Anfang 1987 die markigen Worte des damaligen Kantonsingenieurs zur Idee, die Kreuzung der Bahnhofstrasse und der Menznauerstrasse in Wolhusen durch einen Kreisel zu ersetzen. Die Aufregung war vorprogrammiert. " (Die Geschichte ist hier zachzulesen).

So sah er aus, der Kreisel, fast dreissig Jahre lang. Dann musste er 2015 saniert werden. Nach anderthalb Jahren Bauzeit konnte der neue, grössere Kreisel auf der Kantonsstrasse dem Verkehr übergeben werden. Nun war es auch Zeit, den Kreisel mit einem Kunstwerk zu bereichern. Es entstand der Kreiselschmuck,der heute auf dem Kreisel der vielbefahrenen mitten im Dorf steht. Geschaffen von Roland Heini.


15. September 2018 

 

Verkehrskreisel Dürnten (ZH)

 

Wagenachse
Uerikon-Bauma-Bahn 

 

Der Kreisel an der Südumfahrung ist kürzlich zu einem Wahrzeichen umgestaltet worden. Auf drei Achsen der schon 1948 stillgelegten ÜBB (Urikon-Bauma-Bahn) steht ein grosses, eisernes Schild - rostig wie die Räder und Schienen - mit der Inschrift: "Bahnhof Dürnten ÜBB". Im Vorfeld die übliche Diskussion (aufgegriffen auf dem Internetportal "züriost"): "Der Gemeinderat Dürnten spricht dabei von einer Verschönerung des Kreisels. Doch was halten Sie davon?"

vorher

(Foto: Google Street View)
(Foto: Google Street View)

jetzt

(Foto: Peter Züllig)
(Foto: Peter Züllig)

1948 die Bahnstrecke zwischen Uerikon am Zürichsee bis nach Bauma im Tösstal auf einer Länge von rund 25 km befahren. Weitere Objekte im Gemeindegebiet, die noch heute an den Dampfbahnbetrieb von damals erinnern, sind der alte Bahndamm bzw. die Stationsstrasse, das ehemalige Bahnhofgebäude sowie das Restaurant Bahnhof im Ortsteil Dürnten"

Heute steht von der Eisenbahnlinie ausser dem oberen Streckenabschnitt Hinwil–Bauma nur noch das Industriegleis Wolfhausen–Bubikon. In Hombrechtikon und Dürnten gibt es noch die Bahnhofsgebäude ohne Gleise. Seit 1978 befährt die Museumsbahn Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO) an den Wochenenden in den Sommermonaten diese Strecke von Hinwil nach Bauma. Diese Vereinigung hat auch das Kreiselprojekt angeregt und unterstützt. 
Hier geht es zu den bisher vorgestellten Kreiseln

Immerhin bewerteten damals (2016) 48 Prozent der Befragten den gepanten Kreiselschmuck mit " Super Idee. Toll". Inzwischen steht der "historische" Schmuck. Dazu die Gemeinde: "Die Uerikon-Bauma-Bahn war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine schweizerische Eisenbahngesellschaft. Als Lokalbahn wurde mit ihr von 1901 bis 

18. August 2018 

 

Verkehrskreisel Rüti (ZH)

 

Felsblock

 

(Findling)

 

Mitten im Dorf Rüti zwei Kreisel zwei dominante Kreisel. Der östlichere, in der Nähe des Bahnhofs, bei der Abzweigung Dorfstrasse/ Hauptstrasse hat einen schlichten Kreiselschmuck. Ein Findling in der Dorfstrasse, verkehrsumflutet. Ein einfacher Kreisel, der das ohnehin recht wilde Dorfbild nicht zusätzlich belastet.

(Fotos: Peter Züllig)
(Fotos: Peter Züllig)

In der Mitte steht ein Felsbrocken mitten im Schotterbeet, umgeben von wenigen kleinen Büscheln von Chinagras. Einfacher Kreisel, so gestaltet, dass er für Autofahrer übersichtlich ist und das Dorfbild nicht beeinträchtigt. Nach 250 Metern ein weiterer noch schlichterer Kreisel. Die Dorfstrasse wird zur Rapper-swilerstrasse (Einmündung Spitalstrasse). Nach weiteren 500 Metern wieder ein Kreisel. 

Bild von Georg Matter
Bild von Georg Matter

Hauptstrasse Richtung Jona/Rapperswil.
Quelle: Kunst im Kreiselverkehr

Kreisel mit künstlerische Schmuck. Künatler unbekannt. Dokumentation über die Kreisel in Rüti gibt es kaum. Ich versuche in der nächsten Zeit mehr darüber zu erfahren. Zum Kreisel führen die Strasse vom Friedhof/Krematorium (Breitenhofstrasse) und zwei weitere Quartierstrassen.(Unterwiesstrasse und Rapperswilerstrasse).

25. Mai 2018 

 

Verkehrskreisel In Gossau (ZH) 

 

The Incredible Hulk

 

Kreisel auf der Mönchaltdoferstrasse im Industriequartier in Gossau (ZH). Dort steht seit bald einem Jahr ein riesiger Hulk. 
Hulk ist eine Figur in den amerikanischen Marvel-Comics. Darin wird die Geschichte des Nuklearphysikers Dr. Bruce Banner erzählt, der nach einem Unfall mit dem Prototyp einer Gamma-Bombe großen Mengen an Gammastrahlung ausgesetzt wurde und sich fortan bei jedem Anflug von Wut in das rasende Monster Hulk verwandelt. 

Der Gossauer Hulk steht da, wo bis vor kurzem der Hammermann des Ateliers Kunst Steinauer aus Saland gestanden hat. Dieser ist inzwischen rostig geworden und muss aufgefrischt werden. Ob er hierher zurückkehrt und den Hulk ablösen wird, ist noch ungewiss. Allerdings wollen gemäss in eine konsultativen Abstimmung 62% der Befragten den Hulk behalten (Quelle: züriost)

Gesponsert wurde der Muskelprotz von Andreas Leutenegger von der Firma Leutenegger Installations AG. Kreiert von "Recycle Art" in Bremgarten, wo Motorradteile, Schrauben und Zahnräder zu einzigartigen Skulpturen zusammengefügt werden..

Die ausdruckstarken Gestalten werden nach Plänen in Handarbeit hergestellt, blank geschliffen und lackiert. Die bis zu 8 Meter hohen Skulpturen sind zerlegbar in bis zu 10 Teile. Jedes Objekt ist ein Unikat: Tiere oder Fahrzeuge, Fantasiefiguren, Möbelstücke.

Den Ulk kennt man aus der Popkultur. Noch mehr aber vom Film "Hulk" aus dem Jahr 2003. Die Geschichte des Ulk wurde fünf Jahre später nochmals verfilm unter dem Titel "Der unglaublich Hulk" mit Eduard Norton und Liv Tyler in den Hauptrollen. Es gibt auch eine ganze Reihe von Adaprionen und Vidioclips mit der Figur von Hulk.

30. März 2018 2018

 

Verkehrskreisel In Amriswil (TG) 
 

Pentorama-Kreisel

 

Der Verkehrskreisel steht vor dem Amriswiler Pentorama. 

Das Pentorama, in Amriswil ist ein Thurgauer Event-Zentrumin welchem  Theater, Konzerte, Shows, Tagungen und Seminare stattfinden. . Der grosse Saal bietet bis zu 2500 Stehplätze oder rund 1100 Sitzplätze (Konzertbestuhlung). Daneben verfügt das Pentorama über zwei Galerien und ein Foyer. Das Pentorama wurde 2007 erbaut und ist im Besitz der Stadt Amriswil.

Ein riesiger Bassist aus Metall steht beim Pentorama In Amriswil. Die knapp zehn Meter hohe Figur ist die grösste Kreiselfigur, nicht nur der Gemeinde, vielmehr des ganzen Kantons. 

 Der Bassist wie auch riesige Stier auf dem Kreiserl an der Alleestrasse wurde vom Künstler Hanswalter Graf geschaffen, beide gehören zusammen und werden nach dem Amriswiler Slogan «Leben mit Kultur» von verschiedenen Künstlern geschmückt, alternierend alle zwei Jahre.Der riesige, bunte Kreisel hat - wie könnte es anders sein - auch den Unwillen einiger Bürger hervorgerufen. Das Tagblatt berichtet am 05. März 2017: "Der Mann mit dem Bass passt nicht allen. Amriswil ist um einen Kreisel reicher – und um 80'000 Franken ärmer. So viel lässt sich die Stadt die Figur kosten, die nun im Pentorama-Kreisel steht." Ganzer Beitrag lesen hier

"Zu Reden gegeben haben im Vorfeld die Kosten: Der Kreisel-Stier kostete 52 000 Franken, der Bassist gar 80 000 Franken. Doch in Amriswil ist man überzeugt, dass sich die Kosten lohnen. «Auch wenn es am Anfang Diskussionen gab, inzwischen ist der Stier sehr gut aktzeptiert», sagtAndreas Müller, Kulturbeauftragter von Amriswil. (Quelle: FM1 today)

Der Kreisel steht vor dem Pentorama, dem Veranstaltungzentrum von Amriswil. 

"Fünf Ecken für einen runden Anlass" - so der Slogan des moderneen Ersatzbaus der einstigen "Festhütte". Das Projekt von Müller Sigrist Architekten AG hat sich 2004 in einem offenen Wettbewerb gegen 146 Eingaben aus ganz Europa durchge-setzt. Das Amriswiler Stimmvolk genehmigte den 10,5 Millionen Franken Kredit  im Juni 2005.

 

Bild links:

Paentorama von Amriswil

(Foto: Ticketcorner. ch)


11. Februar 2018

 

Verkehrskreisel In Niederhasli (ZH) 
 

Jogglifigur - Gemeindewappen

 

Der Verkehrskreisel in Niederhasli orientiert sich am 

Gemeindewappen. "Von Silber und Rot geteilt, aus der Trennungslinie wachsender, schwarzgekleideter Mann mit schwarzer Mütze, daran goldene Krempe und Quaste."
Es geht auf die Herren von Mandach zurück, in deren Besitz sich weite Teile der Gemeinde im Mittelalter befanden. 931 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, waren in Niederhasli jedoch die verschiedensten Geschlechter begütert.

Die Freiherren von Hasli, die Herren von Rümlang und die Freiherren von Tengen gehörten zu ihnen. Mitte des 15. Jahrhunderts übernahm die Stadt Zürich die Herrschaft im Zürcher Unterland und damit auch in Niederhasli. Am Anfang des 18. Jahrhunderts entstand durch die französische Invasion und die damit verbundene helvetische Verfassung der Verwaltungsbezirk Zürich, dem auch Niederhasli angehörte. 

Das heutige Gemeindegebiet wurde 1840 endgültig definiert, als sich die Zivilgemeinde Niederglatt-Nöschikon von Niederhasli ablöste und zur politischen Gemeinde Niederglatt wurde. Bis 1927/28 bestanden auf dem Gebiet der politischen Gemeinde noch vier Zivilgemeinden: Niederhasli, Oberhasli, Mettmenhasli und Nassenwil. Davon sind mit der Schaffung des Zürcher Gemeindegesetzes vorerst noch Oberhasli und Niederhasli übrig geblieben. Per 1. Januar 2010 wurden aufgrund der Kantonsverfassung auch diese beiden Zivilgemeinden aufgelöst. 

Zur Gemeinde gehören auch die Ortschaften Oberhasli, Mettmenhasli und Nassenwil,

Neben dem offiziellen Niederhasler Gemeinde-wappen mit der Joggelifigur besitzen auch die drei übrigen drei Dorfteile ein eigenes Wappen.

Wappen Oberhasli
Wappen Oberhasli

Die beiden Bilder (oben und rechts) stammen von der ausführenden Firma Mein Topf.ch

16. Dezember 2017

 

Verkehrskreisel in Gabian (Südfrankreich) 
auf der D13 zwischen Pézenas und Faugères

 

Mühle

 

Gabian ist ein südfranzösischer Ort und eine Gemeinde mit 632 Einwohnern im Département Hérault in der Region Okzitanien. Der Ort zählt sich selbst zu den Runddörfern (circulades) des Languedoc.(Quelle: wikipedia)

Dort wo die der "Chemin des Moulins" in die Departementstrasse 13 einmündet steht dieser Verkehrskreisel. Er ist mehr ein Wahrzeichen der Gemeinde, als ein notwendiger Verkehrsteiler. Die beiden einmündenden Strassen sind Quartier oder Gemeindestrassen. Man hat hier - wie übrigens an vielen kleineren Orten in Frankreich - die Möglichkeit genutzt, um ein Stück Lokalgeschichte sichtbar zu machen. 

Bild: Google earth
Bild: Google earth