Verkehrskreisel (zweiter Teil)

23. August 2016

 

Serie:

 

Verkehrskreisel 2
(Fortsetzung)

 

Zu den fixen Serien auf dieser Homepage gehören die Verkehrskreisel. Sie sind häufig das Gesicht einer Gemeinde, einer Region oder eines (sponsernden) Unternehmens. Sie beruhigen nicht nur den Verkehr, sie buhlen auch um Aufmerksamkeit. Identitätsstiftung!

Hier geht es zum ersten Teil des Kreiselarchivs

25. Mai 2018 

 

Verkehrskreisel In Gossau (ZH) 
 

The Incredible Hulk

 

 

 Der Gossauer Hulk steht da, wo bis vor kurzem der Hammermann des Ateliers Kunst Steinauer aus Saland gestanden hat. Dieser ist inzwischen rostig geworden und muss aufgefrischt werden. Ob er hierher zurückkehrt und den Hulk ablösen wird, ist noch ungewiss. Allerdings wollen gemäss in eine konsultativen Abstimmung 62% der Befragten den Hulk behalten (Quelle: züriost)

Die ausdruckstarken Gestalten werden nach Plänen in Handarbeit hergestellt, blank geschliffen und lackiert. Die bis zu 8 Meter hohen Skulpturen sind zerlegbar in bis zu 10 Teile. Jedes Objekt ist ein Unikat: Tiere oder Fahrzeuge, Fantasiefiguren, Möbelstücke.

Den Ulk kennt man aus der Popkultur. Noch mehr aber vom Film "Hulk" aus dem Jahr 2003. Die Geschichte des Ulk wurde fünf Jahre später nochmals verfilm unter dem Titel "Der unglaublich Hulk" mit Eduard Norton und Liv Tyler in den Hauptrollen. Es gibt auch eine ganze Reihe von Adaprionen und Vidioclips mit der Figur von Hulk.

30. März 2018 2018

 

Verkehrskreisel In Amriswil (TG) 
 

Pentorama-Kreisel

 

Der Verkehrskreisel steht vor dem Amriswiler Pentorama. 

Das Pentorama, in Amriswil ist ein Thurgauer Event-Zentrumin welchem  Theater, Konzerte, Shows, Tagungen und Seminare stattfinden. . Der grosse Saal bietet bis zu 2500 Stehplätze oder rund 1100 Sitzplätze (Konzertbestuhlung). Daneben verfügt das Pentorama über zwei Galerien und ein Foyer. Das Pentorama wurde 2007 erbaut und ist im Besitz der Stadt Amriswil.

Ein riesiger Bassist aus Metall steht beim Pentorama In Amriswil. Die knapp zehn Meter hohe Figur ist die grösste Kreiselfigur, nicht nur der Gemeinde, vielmehr des ganzen Kantons. 

 Der Bassist wie auch riesige Stier auf dem Kreiserl an der Alleestrasse wurde vom Künstler Hanswalter Graf geschaffen, beide gehören zusammen und werden nach dem Amriswiler Slogan «Leben mit Kultur» von verschiedenen Künstlern geschmückt, alternierend alle zwei Jahre.Der riesige, bunte Kreisel hat - wie könnte es anders sein - auch den Unwillen einiger Bürger hervorgerufen. Das Tagblatt berichtet am 05. März 2017: "Der Mann mit dem Bass passt nicht allen. Amriswil ist um einen Kreisel reicher – und um 80'000 Franken ärmer. So viel lässt sich die Stadt die Figur kosten, die nun im Pentorama-Kreisel steht." Ganzer Beitrag lesen hier

"Zu Reden gegeben haben im Vorfeld die Kosten: Der Kreisel-Stier kostete 52 000 Franken, der Bassist gar 80 000 Franken. Doch in Amriswil ist man überzeugt, dass sich die Kosten lohnen. «Auch wenn es am Anfang Diskussionen gab, inzwischen ist der Stier sehr gut aktzeptiert», sagtAndreas Müller, Kulturbeauftragter von Amriswil. (Quelle: FM1 today)

Der Kreisel steht vor dem Pentorama, dem Veranstaltungzentrum von Amriswil. 

"Fünf Ecken für einen runden Anlass" - so der Slogan des moderneen Ersatzbaus der einstigen "Festhütte". Das Projekt von Müller Sigrist Architekten AG hat sich 2004 in einem offenen Wettbewerb gegen 146 Eingaben aus ganz Europa durchge-setzt. Das Amriswiler Stimmvolk genehmigte den 10,5 Millionen Franken Kredit  im Juni 2005.

 

Bild links:

Paentorama von Amriswil

(Foto: Ticketcorner. ch)


11. Februar 2018

 

Verkehrskreisel In Niederhasli (ZH) 
 

Jogglifigur - Gemeindewappen

 

Der Verkehrskreisel in Niederhasli orientiert sich am 

Gemeindewappen. "Von Silber und Rot geteilt, aus der Trennungslinie wachsender, schwarzgekleideter Mann mit schwarzer Mütze, daran goldene Krempe und Quaste."
Es geht auf die Herren von Mandach zurück, in deren Besitz sich weite Teile der Gemeinde im Mittelalter befanden. 931 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, waren in Niederhasli jedoch die verschiedensten Geschlechter begütert.

Die Freiherren von Hasli, die Herren von Rümlang und die Freiherren von Tengen gehörten zu ihnen. Mitte des 15. Jahrhunderts übernahm die Stadt Zürich die Herrschaft im Zürcher Unterland und damit auch in Niederhasli. Am Anfang des 18. Jahrhunderts entstand durch die französische Invasion und die damit verbundene helvetische Verfassung der Verwaltungsbezirk Zürich, dem auch Niederhasli angehörte. 

Das heutige Gemeindegebiet wurde 1840 endgültig definiert, als sich die Zivilgemeinde Niederglatt-Nöschikon von Niederhasli ablöste und zur politischen Gemeinde Niederglatt wurde. Bis 1927/28 bestanden auf dem Gebiet der politischen Gemeinde noch vier Zivilgemeinden: Niederhasli, Oberhasli, Mettmenhasli und Nassenwil. Davon sind mit der Schaffung des Zürcher Gemeindegesetzes vorerst noch Oberhasli und Niederhasli übrig geblieben. Per 1. Januar 2010 wurden aufgrund der Kantonsverfassung auch diese beiden Zivilgemeinden aufgelöst. 

Zur Gemeinde gehören auch die Ortschaften Oberhasli, Mettmenhasli und Nassenwil,

Neben dem offiziellen Niederhasler Gemeinde-wappen mit der Joggelifigur besitzen auch die drei übrigen drei Dorfteile ein eigenes Wappen.

Wappen Oberhasli
Wappen Oberhasli

Die beiden Bilder (oben und rechts) stammen von der ausführenden Firma Mein Topf.ch

16. Dezember 2017

 

Verkehrskreisel in Gabian (Südfrankreich) 
auf der D13 zwischen Pézenas und Faugères

 

Mühle

 

Gabian ist ein südfranzösischer Ort und eine Gemeinde mit 632 Einwohnern im Département Hérault in der Region Okzitanien. Der Ort zählt sich selbst zu den Runddörfern (circulades) des Languedoc.(Quelle: wikipedia)

Dort wo die der "Chemin des Moulins" in die Departementstrasse 13 einmündet steht dieser Verkehrskreisel. Er ist mehr ein Wahrzeichen der Gemeinde, als ein notwendiger Verkehrsteiler. Die beiden einmündenden Strassen sind Quartier oder Gemeindestrassen. Man hat hier - wie übrigens an vielen kleineren Orten in Frankreich - die Möglichkeit genutzt, um ein Stück Lokalgeschichte sichtbar zu machen. 

Bild: Google earth
Bild: Google earth