Kunstkataloge - Sammlung 2. Teil

31. August 2021

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

Hodler, Klimt, Wiener Werkstätte

Kunsthaus Zürich                     (057)

vom 23. Mai bis 29. August 2021  

 

"Von den Künstlern, denen Hodler in Wien begegnete, schätzte er Gustav Klimt (1862–1918) am höchsten, namentlich «das dekorative Element» an dessen Kunst. Klimt, der wie kein zweiter für Farbe, Erotik und Ornament steht, war damals aber nicht nur die Leitfigur der Wiener Stilkunst. Klimt forderte in bahnbrechender Weise auch die Überwindung der traditionellen Unterscheidung von Malerei und Skulptur als «hoher» und Kunstgewerbe als «angewandter» Kunst. Gleichzeitig warb Klimt für eine Neudefinition von Künstlertum. Denn auch jene, die fähig seien, «Geschaffenes fühlend nachzuerleben» galten ihm als Künstler."

Inhalt

Christoph Becker:    Vorwort  (S.6)

Tobias G. Natter:      "Die Wiener haben
                               mir nun aus dem
                               Dreck heraus-
                               geholfen
"
                               Ferdinand Hodler,
                               sein Sammler Carl 
                               Reininghaus und die
                               Folgen   (S.12)

Kapitel 1:                 "Die Sessions-
                               ausstellung 1904"
                               (
S.32)

Niklaus Manuel:Güdel:  "Ein Interieur von 
                               Josef Hoffmann"  

                                Ferdinand Hodlers 
                                letzte Wohnung
                                und ihre Ausstat-
                                tung    (S.52)

Kapitel 2:                  Ferdinand und Berthe Hodlers Wohnung  (S.66)

Monika Mayer:          "Der unbekannte
                               Anton Loew" Anmerkungen zur Provenienz von Gustav Klimts
                               Judith I    (S.80)

Gustav KLlimt Portràt Hermine Gallia 1904
Gustav KLlimt Portràt Hermine Gallia 1904

Kapitel 2:              "Judith I von Gustav Klimt" (S.92) 

Tobias G. Natter:    "High and Low"

                             Gustav Klimt und die "Gemeinschaft

                             der Schaffenden und   

                             Geniessenden".(96)

Kapitel 4:              "Gesamtkunstwerk und Lebens-
                             welten" (S.100)

Rainald Franz:       "Unternehmensphilosophie Gesamt-
                             kunstwerk"
Die Wiener Werkstätte
                             1903-1932 im Kontext der Reform-
                             kunstbewegungen der ersten Hälfte
                             des 20. Jahrhunderts. (S.112)

Kapitel 5:               Die frühe Wiener Werkstätte (S.126)
Elisabeth Schmuttermeier: "Ein Fenster nach draussen".-
                             Die Niederlassung der Wiener
                             Werkstätte in Zürich (S.140)

Kapitel 6:               Dagobert Peche und die Niederlas-
                             sung der Wiener Kunststätte in

Bild unten;
Wiener Werkstätte

                             Zürich. Vom Jugendstil zum Art déco
                             (S150)


22. Juni 2021

 

Kunstkatalog-Sammlung:

 

Gerhard Richter
Landschaft                                  (056)

 

Ausstellung im Kunsthaus Zürich vom 26. März 2021 bis 26. Juli 2021 und im Bank Austria Kunstforum, Wien vom 01. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021

"Mit Gerhard Richter wird im Kunsthaus Zürich einer der be­deutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler gefeiert. Es ist die erste Einzelausstellung im Kunsthaus und sie widmet sich einer zentralen Bildgattung seines Schaffens, der Landschaftsmalerei. Zu sehen sind 140 Arbeiten, die meisten davon erstmals in der Schweiz oder nach Jahrzehnten wieder öffentlich, wie das «Stadtbild PX» (1968), spektakuläre «Seestücke» aus Berlin und Bilbao und das energie-geladene «Dschungelbild» (1971) aus Privatbesitz. Neben 80 Gemälden werden Zeichnungen, Fotocollagen, übermalte Fotografien, Druckgrafiken und Künstlerbücher präsentiert. Auf 1200 Quadratmetern durchlaufen die Besucherinnen und Besucher Richters Schaffensprozess von 1957 bis 2018."   Weiterlesen hier

Werke aus den 60er Jahren
Werke aus den 60er Jahren

Zuerst eine ganz persönliche Bemerkung. Gerhard Richter, für mich eine fast verblasste Erinnerung. Ich war 1966 Student der Kunstgeschichte an der Universität in Zürich. Wir bekamen Bilder und Künstler und Theorien und Plastiken und Daten und, und, und...
nur so um die Ohren gehauen. Zeitgenössische Kunst - natürlich, die gab es. doch zum offiziellen Studienprogramm gehörte sie nur ganz am Rande (Privatdozenten). Aber einer unserer Kommilitonen war Bruno Bischofberger, der damals schon eine kleine Galerie führte (City-Galerie) und immer - wohl öfter als im Hörsaal - neuen Künstlern, Entdeckungen, dem künstlerischen Zeitgeschehen nachjagte. Später wurden Bruno Bischofberger - und seine Kunstentdeckungen - weltberühmt. Da ist mir Gerhard Richter zum ersten Mal begegnet. Vielleicht habe ich - wie so oft in der Galerie Bischofberger - sogar für das Fernsehen (ich war angehender Reporter bei SFR) einen Beitrag gestaltet. (Ich erinnere mich nicht mehr!) Seither bin ich Gerhard Richter nie mehr begegnet, nie mehr persönlich, nie mehr in einer grossen Ausstellung, nie mehr im Rahmen der persönlichen Kunstinteressen. Gerhard Richter, ein Name in der Kunstszene. Erst in dieser Ausstellung habe ich ihn entdeckt, wiederentdeckt? Und so ist dieser Katalog für mich zu einem der schönsten und wertvollsten Sammelobjekt geworden.

Katalog: Inhalt:

Christoph Becker: Vorwort  (S.6)

Ingrid Brugger:      Vorwort (Wiener
                              Ausstellung (S.18)

Grussworte der Sponsoren:

                              (S.10)

Hubertus Butin:     Gerhard Richters

                              Landschaftsbilder

                              (S. 12)
Lisa Ortner-Kreil:   Die Welt ohne uns -

                              Zur Aktualität von

                              Gerhard Richters

                              Landschaften  (S.24)

Cathérune Hug:     Ideengeschichtliche 

                                 Überlegungen zum

                                 Landschaftsbegriff
                                
(S.32)

Tafelteil:                 (S.43)

Mathias Faldbakken: Die Landschaft als Darlehen 

                              (S 178)

T. J. Demos:          Das Skoptische und das Geschaffene -                             Landschaften im Anthropozän  (S.190)

Biografie:               (S:202)

Biografie (Auswahl)  (S.209)

Verzeichnis der ausgestellten Werke  (S.211)

Dank                      (216)

Impressum und Fotonachweis  (S. 220)

 

(Pandemiebedingt war die Ausstellung leider nicht so gut besucht, wie sie es verdient hätte

12. Mai 2021

 

Kunstkatalog-Sammlung:

 

Sophie Taeuber-Arp
Gelebte Abstraktion                    (055)

 

Ausstellung: Kunstmuseum Basel - 20.03.–20.06.2021

The Museum of Modern Art, New York

 

Die Schweizerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) war eine Pionierin der Abstraktion. In ihrem interdisziplinären Schaffen ebnete sie mit scheinbar spielender Leichtigkeit die althergebrachten Grenzen zwischen Kunst und Leben ein. Die Experimentierfreude der Avantgarde-Zirkel von Zürich und Paris, denen sie angehörte, und ihre kunsthandwerkliche Ausbildung und Lehrtätigkeit verschmolzen zu einer gelebten, angewandten Abstraktion, mit der sie nahezu alle Lebensbereiche gestaltete. Bei ihrem tragischen Unfalltod 1943 umfasste ihr Œuvre Textilien wie Kissen und Tischdecken, Perlarbeiten, ein Marionettentheater, Kostüme, Wandmalerei, Möbel, Architektur, Grafikdesign, Malerei, Zeichnung, Skulptur und Reliefs

Die umfassende Retrospektive Gelebte Abstraktion, die das Kunstmuseum Basel Sophie Taeuber-Arp 2021 widmet, stellt ihr Schaffen erstmals einer internationalen Öffentlichkeit vor. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Museum of Modern Art, New York, und der Tate, London. Damit wird die Künstlerin, deren Gesicht vielen noch von der jahrzehntelangen Präsenz auf der 50-Franken-Note bekannt sein dürfte, endlich über den deutschsprachigen Raum hinaus unter den grossen Avantgardist*innen der Klassischen Moderne etabliert. (Kunstmuseum Basel)

Katalog:

  • Glenn D. Lowri
    Josef Helfenstein
    Frances Motis:      Vorwort  (S.9)
  • Anne Umland
    Walburga Krupp
    Eva Reifert
    Natalia Sidina:       Dank   (S.10)
  • Anne Umland
    Walburga Krupp;
    Eine Einführung                (S.19)

Kapitel 1; Kunstgewerbe, 1915-1929

  • Walburga Krupp:
    Schöne, vollkommene Objekte:
    Anfänge im Kunstgwerbe (S.30)
  • T'ai Smith:
    Die vielen Dimensionen der Perlbeutel                        (S.35)
  • Natalia Sidina:   Form in Bewegung
                            Entwürfe für Maskenbälle        (S.39)

Kapitel 2: Dada  1916-1920

  • Marc Franco:
    Die choreografische Imagination:   Zwischen Ausdruckstanz und bildlicher Abstraktion                                                    (S.92)

 

Medea Hoch:  Zusammenspiel der Künste auf der 
                        Bühne: Die Marionetteninszenierung
                        König Hirsch                        (S.95)

 

● Leah Dickerman: Objekte. Maske, Abstraktion:
                         Die Köpfe                            (S.99)

Kapitel 3:  Architektur und Innenräume  1926-1935

● Michael White: Farbe als Material:
                          Die Strassburger Interieurs  (S.118)

● Juliet Kinchin:   Kunst des modernen Lebens: 
                          Architektur und Interieurs von 
                          Clamart bis Berlin               (S.123)

● Jana Teuscher:  Zwischen Portfolio und Archiv:
                           Das Präsentationsalbum    (S.128)

 

Kapitel 4:   Abstraktion und Künstlergruppen
                                                                1929-1939

 

  • Briony Fer:           Balanceakt                                                       (S.170) 
  • Eva Reifert:           Abstraktion in zwei und drei Dimensionen           (S.175)
  • Adrian Sudhalter:  Die Abstraktion bewahren:
                               Die Zeitschrift Plastique                                     (S.179)

Kapitel 5: Landschaften und Stadtlandschaften  1921 - 1942

  • Maria Gough:
    Sophie Taeuber-Arps
    peripatetiische Kamera  (S.250)

Kapitel 6:  Kunst in Kriegszeiten 1939-1943

  • Jodi Hauptmann:
    Zeichnen ohne Ende     (S.266)
  • Annie Wilker:  Arbeitsmethoden
                                      
    (S.298)
  • Laura Braverman, Waldburga Krupp:    Chronologie                      (S.304)
  • Charlotte Healy, Annie Wilker, Walburg Krupp:
                             Verzeichnis der ausgestellten Werke                 (S.314)
  • Chartotte Healy;  Bibliografie  (Auswahl)                                      (S.342)
(Foto: Kefalas / KEYSTONE)
(Foto: Kefalas / KEYSTONE)

Besprechung:

"Tagblatt" vom 18.03.2021 von Mathias Balzer

"Josef Helfenstein, Direktor des Kunstmuseums Basel, nennt es einen «historischen Moment»: Die Ausstellung «Sophie Taeuber-Arp – gelebte Abstraktion» soll nichts weniger als das Werk der Schweizer Künstlerin unter den grossen Avantgardistinnen und Avantgardisten der klassischen Moderne etablieren. Die Tate Modern in London und das Museum of Modern Art in New York garantieren als Partner die internationale Aufmerksamkeit. Die Idee, diese Künstlerin prominent zu würdigen, entstand bereits 2006 in New York, als Nachhall einer dort gezeigten Dada-Ausstellung." Ganzer Artikel lesen

30. März 2021

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

kunst der vorzeit                          (054)

 

Felsbilder der Frobenius-Exeditionen 
Ausstellung Museum Rietberg, Zürich
vom 12. März bis 11. Juli 2021

Herausgegeben von: Karl -Heinz Kohl, Rirchard Kuba, Hélène Ivanoff

280 Seiten, ISBN 978-3-7913-7884

"Die 120, teilweise meterlangen Werke, die getreue Abmalungen von Original-bildern sind, waren dem hiessigen Publi-kum wie ein Fenster zurück zu den Zeiten ihrer Urahnen und deren bildnerischer Darstellung. Durch die Bildkopien der Frobenius-Expeditionen wurde diese Kunst der Vorzeit überhaupt erst transport-, druck- und ausstellungsfähig. Fast noch bemerkenswerter ist heute aber, dass diese vorwiegend von Künstlerinnen angefertigten Kopien in vielen Fällen zu veritablen Originalen geworden sind, da viele der Vorlagen unterdessen unwiederbringlich zerstört und verloren sind." (NZZ13.03.2021) 

In einer erweiterten Übernahme vom Frobenius-Institut zeigt das Museum Rietberg die Ausstellung «Kunst der Vorzeit – Felsbilder der Frobenius-Expeditionen», nachdem sie bereits mit grossem Erfolg im Berliner Martin-Gropius-Bau und dem Museo Nacional de Antropología in Mexiko City zu sehen war. Film produziert von Albert Lutz

Annett Bhagwati:   Vorwort und Dank  (S.8)

Karl-Heinz Kohl:    Einleitung  (S.12)

Südliches Afrika 1928-1930  (S.18)

Entstehungsgeschichte  (S.52)

Richard Kuba:       Aus Wüsten und Höhlen in die

                           Metropolen: Die Felsbildexpeditionen
                           von Lo Frobenius  (S,54)

Janos Kubassek:  Laszlo Almasy: Reisebegleiter des

                           deutschen Ethnologen Leo Frobenius

                           (S.70)

Gisela Stappert:    Die Kunst des Kopierens  (S.72)

Gisela Stappert:    Zeichenkünstler: Die Malöerinnen und

                           Maler der Felsbildexpeditionen von

                           1913 bis 1930  (S.79)

Elisabeth Krebs:   Felsbilder Kopieren  (S.100)

Bernhard Steck:    Leo Frobenius und Bilderrätsel der
                           (S. 102)     


Walter F. Otto:      Felsbilder  (S.116)

II. Nordafrika und Sahara  1914-1926  (S.118)

Ausstellungsgeschichte   (S.138)

Hélène Ivanoff:       Von der Ethnologie zur Prähistorie:
                               Die Ausstellungen von Leo Frobenius  (S.140)

Georges Bataille:   Die Frobenius-Ausstellungen in der Salle Pleyel  (S.154)

Michael Oberhofer: Leo Frobenius und die Kunst Afrikas in der Schweiz  (S.156)

Bärbel Küster:        Kopie und Original im Ausstellungsformat  (S.158)

Peter Fux:              Was die Kunst die Archäologie lehrt  (S.172)

Gehörnter Mann mit langem Gewand, Naquane, Val Camonica, Italien. (Maria Weyersberg 1935) (
Gehörnter Mann mit langem Gewand, Naquane, Val Camonica, Italien. (Maria Weyersberg 1935) (

III. Europa:
Spanien und Südfrankreich 1934-1936)  (S.174)

Richard Kuba:       Leo Frobenius in
                            New York Felsbilder im
                            Museum of Moerrn Art
                            (S.190)

Maria Stavrinaki:     Die Ausstellung

                            "40`000 Years of        

                            Modern Art in London

                            1948  S.294)

Baptiste Brun:       "40 000 Jahre moderne

                             Kunst" im Musée d'Art

                             Moderne  (S.206)

IV. Europa:

Italien und Skandinavien 1934-1937

                             (S.208) Archaisierende Einflüsse in der Kunst der Moderne  (S.220)

Rémi Labrusse:      Prähistorie und

                             Moderne  (S.222)

Viola Hildebrand-Schat:  Willi Baumeister

                             und das Felsbild-

                             archiv von Leo

                             Frobenius  (S.236)

Patrycja de Biberstein Ilner:  Wolfs und

                             Leo Frobenius (S.238)

Hélène Ivanoff:        Ernst Ludwig Kirchner

                             und Leo Frobenius
                             (S.240)

Fabienne Eggelhöfer:  Auf den Spuren der Zeitlosigkeit - eine Illusion der Moderne  (S.242)

V. Australien und Westpapua  1937-1939  (S.244)

Kim Doohan, Leah Umbagai, Janet Oobagooma und Martin Porr:

                            Präsentation und Repräsentation: Die Sicht der traditionellen Besitzer
                            der Felsmalereien im Kimberley, Nordwestaustralien  (S.262)

Peter Fux, Richard Kuba:  Eine bedrohte Ressource - Wie sollen wir heute mit
                            Felsbildern umgehen?  (S.262)

Anhang:                (S264)

Benedikt Burkard:  Enzyklopädisches Stichwort: Felsbilder  (S.266)

Verzeichnis der ausgestellten Werke   (S.278)

Foto- und Copyrightnachweis  (S.280)

12. Februar 2012

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

Im Herzen wild

Die Romantik in der Schweiz            

 

Kunsthaus Zürich
vom 13. November 2020 bis 14. Februar 2021
(vorzeitig geschlossen wegen Corona)

285 Seiten. ISBN 978-3-7913-9030-7

"Mit über 150 Werken spannt die Aus-stellung einen Bogen von Johann Heinrich Füssli über Alexandre Calame bis zum frühen Arnold Böcklin. Sie führt den eminenten Beitrag der Schweizer Künstler zur Entwicklung der europäischen Land-schaftsmalerei vor Augen, folgt ihnen an die Akademien im Ausland und zeigt die enge Vernetzung auf, die zwischen den Malern bestand. Unter Einbindung namhafter Romantiker auch aus den Nachbarländern wie Caspar David Friedrich, Eugène Delacroix und William Turner würdigt dieser Überblick den Schweizer Beitrag zur Romantik in internationaler Perspektive." Die Ausstellung wurde wegen der sich aus-breitenden Pandomie schon im Dezember geschlossen. Sie ist aber hier virtuell zu besuchen.

Inhalt:

Christoph Becker:  Vorwort  (s. 12)

Jonas Beyer:         Wieviel Romantik
                            steckt in der Schweiz?
                            Streiflichter auf eine
                            Ausstellung (S. 18)

Werner Busch:      Leidenschaftsäus-
                            serung und gänzliche
                            Lähme  (S, 28)
                            Füsslis Hyperbeln

Franz Zelger:         "Geschichte allein ist 
                            zeitgemäss"
                            Schweizer Romantiker
                            als Lehrmeister der
                            Nation (S. 38)

Michael Thimann:   Schweizer Geschichte
                             statt homerische
                             Helden
                             Ludwig Vogel und der
                             Lukasbund 1808-1813
                             (S.50)

Valentine von Fellenberg und Laurent Langer: Souvenir Paris
                             Paris und die Romantik in der Schweiz   (S. 62)

Florian Illies:           Endlich Frey!
                             Die Wolken als Lockerungsübung der Schweizer Malerei der
                             Romantik   /S. 72)

Tobias Pfeifer-Helke: "Das Chaos der nackten Gipfel"
                             Die Schweizer Bergwelt in der Malerei  (S.82)

Annold Böcklin  "Wettertannen"
Annold Böcklin "Wettertannen"

Johannes Grave:   Nachtseiten der Romantik  (S. 98)

Jonas Beyer:        Helden in Aufruhr. Einflüsse der
                           Literatur  (s. 110)

Franz Zelger:        Bild gewordene Geschichte (S. 120)

Markus Bertsch:   Szenerien des Untergangs  S, 130)

Johannes Grave:   Friedrich Dresden und die Schweiz
                           (S. 142)

Monique Meyer:    Die Entdeckung der Schweizer
                           Landschaft  (S, 156)

Hans Christoph Akermann: Nach Italien!  (S. 186)
                           Schweizer Romantiker im Süden 

Jonas Beyer:        Tracht und Abenteuer  (S. 206)

Michael Thimann:    Im Zeichen von Glauben und Freundschaft   (S. 218)

Markus Bertsch:     Natur im Fragment   (S. 236)

Werkliste   (S. 259)

Quellen der Literatur   (S.274)

Bildnachweis  (S. 284)

07. Oktober 2020

 

Sammlung Kunstkataloge:

 

"Schall und Rauch"                 (053)

Die wilden 20er

 

Kunsthaus Zürich vom  24, April bis 19. Juli 2020 (verlängert bis 11. Oktober)

Guggenheim Museum, Bilbao vom 11. November 2020 bis 04. April 2021

 

 "Die 1920er-Jahre waren ein Jahrzehnt der Aufbrüche und Rückfälle. Ein verheerender Weltkrieg und eine daran anschliessende schwere Pandemie, die erstaunliche Parallelen zur aktuellen Coronakrise aufweist, haben den Lebensdurst der Menschen wach gerüttelt! In keinem Moment des 20. Jahrhunderts war die Sehnsucht der Menschen nach Neuerungen so gross wie damals." (Text: Kunstkatalog)

"Es wurden urbanistische Visionen ent-worfen und Städte wuchsen in rasanter Geschwindigkeit. Konventionelle Rollen-bilder in Gesellschaft und Ehe wurden hinterfragt und aufgebrochen, benachtei-ligte und unterdrückte Minderheiten verschafften sich Gehör in Politik und Kultur. An die Seite eines arbeitnehmer- gerechteren Alltags stellte sich eine wach-sende Freizeitindustrie. Der hohe Innova-tionsgrad fand seinen direkten Nieder-schlag in der Experimentierfreudigkeit in allen Künsten. Beeindruckend ist, dass deren Erzeugnisse nichts von ihrer Aktualität eingebüsst haben. Anders als bei vielen Ausstellungen, die sich den 1920er-Jahren gewidmet haben, werden hier Stilrichtungen wie das Bauhaus, Dada, die Neue Sachlichkeit sowie Design- und Architekturikonen des Modernismus nicht getrennt voneinander betrachtet, sondern treten miteinander in einen Dialog und zeigen die typische Stilheterogenität jener Aufbruchsjahre auf." (Text: Kunstkatalog)

Félix Vallotton - La poudreuse - 1921  (Privatbesitz)
Félix Vallotton - La poudreuse - 1921 (Privatbesitz)

Thomas Isler:            Grusswort des
                               Sponsors (S. 9)

Christoph Becker:     Vorwort (S. 10)

Cathérine Hug:          Die wilden 20er-
                               Jahre: Was davon
                               bleibt
  (S. 12)

                               Abschied vom
                               Kriegstrauma
(S. 20)

                               Neue Rollen - neue
                               Bilder
(S.36)
Die Revolution der Mode
  (S. 62)

Arbeitswelt und Freizeitgestaltung:

Ikonen des Designes und der Architektur  (S. 82)

Neue Sehgewohnheiten: Gegenständlich, sachlich und abstrakt, konstruktivistisch  (S.120)

Ernest Neuschul: Takka Takka tanzt - (Privatsammung)
Ernest Neuschul: Takka Takka tanzt - (Privatsammung)

Cathérine Hug:     Neue Körperempfindungen: Im Rausch
                           von Bewegung und Musik  (S. 148)

                           Ausblick  (S. 186)

Jakob Tanner:       Das Kaleidoskop der 1920er-Jahre 
                           (S. 192)

Gioia Mori:           Die modernen Frauen von Feminapolis:
                           Josephine Baker, Tamara de
                           Lempicka, Helen Dryden und
                           Konsortinnen 
(S. 212)   

Alexis Schwarzenbach:  Zwischen Kunst-Seide und
                           Garconne. Designstratgien der Zürcher
                           Seidenindustrie in den 1929er-Jahren.
                         
  (S. 228)

Petra Joos:          Gelebte Performance: Wegweiser ohne
                          Tabu
  (S. 244)

Liste der ausgestellten Werke  (S. 256

28. Juni 2020

 

Sammlung: Kunstkataloge

 

Olafur Eliasson

Symbiotic Seeing

 

Kunsthaus Zürich
17. Januar - 22. März 2020

Eine Ausstellung, die zum grossen Teil der Corona-Krise zum Opfer gefallen ist (Lockdown 27. April 2020). Der dänische Künstler, der heute in Berlin lebt, ist inter-national in der Kunstszene bekannt und gefragt, doch - weil Ausstellungen seiner Kunst sehr aufwändig sind - für Kunst-museen kein Blockbuster. Umso verdienst-voller und interessanter ist die grosse Präsentation im Kunsthaus Zürich.

Olafur Eliasson (*1967), "Eliassons Kunst übersetzt komplexe theoretische Überlegungen in räumliche Werke, die Menschen nicht nur rational ansprechen, sondern auch emotional berühren und körperlich bewegen. (Quelle; Kunsthaus Zürich)

"Im Zentrum steht eine grossräumige Installation die exklusiv für Zürich realisiert wurde, und ein wichtiges Thema unserer Zeit berührt: das Verhältnis und Zusammenspiel von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren auf der Erde."

Weltkugel (Foto: (Foto: Franca Candrian)
Weltkugel (Foto: (Foto: Franca Candrian)

"Seit über zwanzig Jahren arbeitet Olafur Eliasson mit einem interdisziplinären Team zusammen, darunter Handwerker, Architektinnen, Medienspezialisten und Köchinnen. Raumfüllende Werke, Lichtarbeiten und Skulpturen, durch deren Erleben beim Betrachter die Reflexion über sich selbst und die Welt angeregt wird, sind sein Kennzeichen."

Katalog

Grusswort von SwissRe    (S.52)

Christoph Becker:     Vorwort  (S.53)

Mirjam Varadinis:      Ein Gespräch  (S.56)

                                  Dialog mit Eliasson

Josefine Klougart:     Wir sind getrennt von
                                  der Natur   (S.66)

Lynn Margulis:           Symbiose überall
                                 
(S.74) 

Donna J. Haraway:   Sympoiesis   (S.106)

                               Symbiogenese und  die dynamischen Künste, beunruhigt zu
                               bleiben. 

Eliasson wurde 1967 in Kopenhagen von isländischen Eltern geboren. Er ging von 1989 bis 1995 zur Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Anschließend eröffnete er das Studio Olafur Eliasson in Berlin. 


Durch Nebel, Wasser, Licht oder Reflexionen überrascht er mit seinen Installationen immer wieder. Sein Werk Your sun machine von 1997 bezieht sich auf den Verlauf der Sonne. Die Betrachter betreten einen Raum mit einem Loch in der Decke, durch das Sonnenlicht hereintritt.(Quelle: artnet)

Caroline A. Jones:  Wir Symbionten (S.98)

Lynn Marguelis:      Gaia  (S.118)         

Bruno Latour:         Geo-Logie als neue
                             wissenschaftsübergreifende
                             Fachdisziplin?
                             Anmerkungen zu einer

                             neo-humboldtianischen Universität 
                             (S.128)


                                                                              

Timothy Morton:      Kritisches Denken   (S.138)

Werkliste                (S.148)  

Künstlerbiografie      (S.153) 

Dank                      ( S.154)

20. Juni 2020

 

Edward Hopper                                         (052)

"Ein neuer Blick auf Landschaft"

Ausstellung vom 26. Januar - 26. Juli 2020
                                               Fondation Beyerler, Riehen  

Ausstellungskatalog Fondation Beyeler
Ausstellungskatalog Fondation Beyeler

"Den Schwerpunkt der Ausstellung in der Fondation Beyeler bilden Hoppers iko-nische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema, das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist. Die Ausstel-lung umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er- bis 1960er-Jahre und gewährt damit einen umfänglichen und spannen-den Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei."

Kunstdruck Fondation Beyeler
Kunstdruck Fondation Beyeler

Edward Hopper (1882 - 1967) war ein amerikanischer Maler des Amerikanischen Realismus. Hoppers in kühler Farbgebung gehaltene realistische Bilder weisen auf die Einsamkeit des modernen Menschen und Leere des modernen Lebens hin. Er gilt als Chronist der US-amerikanischen Zivilisation. (Quelle wikipedia)

145 Seiten, Herausgegeben von Ulf Küster, Fondation Beyeler
ISBN 978-3-7757-4647-2

 

Inhalt:

Sam Keller
Ulf Küster:        Vorwort und Dank (S. 8)

Edward Hopper: Brief an H. Sawyer (S.10)

Ulf Küster:         Ein neuer Blick auf
                        Landschaft  (S. 13)

Katalog             (S. 23)

Erika Doss:       Edward Hopper in
                        Cape Ann, 1928  (S. 47)

Katalog             (S. 55)

David M. Lubin:  Hopper und Hitchcock
                         Landschaften des
                         Geistes   (S. 97)

Katharina Rüppell:  Hoppers Themen

                            Felsen - Licht und

                            Schatten (S. 34)

                            Menschen und  

                            Landschaft  (S. 41)

                            Schiffe und 
                            Leuchttürme   (S. 68)
                            Häuser und
                            Landschaft  (S. 82)

                           Verkehrswege   (S. 88)

                           Der Wald    (S. 114)

Katalog              (S. 105)

 

"Detailführung – Edward Hopper» mit Daniel Kramer. Video. Länge ca. 30 Minuten. Ein Gang durch die Ausstellung

 

Katharina Rüppell:      Biografie   (S.  128)
Ausgestellte Werke    (S. 141)

 

 

Weitere Informationen zu Edward Hopper "Art on Screen"

Stilles Sehen - Bilder der Ruhe (Bilder der Ausstellung)

 

 


11. Juni 2020

 

Neueingang:

Magie der Bäume                  
Fondation Beyeler, Riehen      (058)

 

Ausstellung in der Fondation Beyeler Riehen
21. November 1998 - 05. April 1999

Links: Vincent van Gogh, le Semeur, 1888

"Seit jeher haben Bäume eine grosse Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt — Künstler haben sich mit Bäumen identifiziert. Die Sonderausstellung »Magie der Bäume« möchte keinen enzyklopädischen Überblick über das Thema »Baum in der Kunst« bieten, sondern konzentriert sich auf ausgesuchte Stellungnahmen von Künstlern der klassischen Moderne und der Gegenwart, bei denen der Baum als formales, naturnahes oder symbolisches Phänomen eine zentrale Rolle spielt. Zu sehen sind Bilder und Skulpturen von C. D. Friedrich, van Gogh, Monet, Hodler, Klimt, Schiele, Mondrian, Giacometti, Klee, Baselitz, Kiefer und anderen Vertretern der klassischen Moderne."
Heute stellt sich vor dem Hintergrund der fortgeschrittenen Naturzerstörung vermehrt die Frage, wie Natur überhaupt noch ästhetisch zu erfahren ist. Im neueren Teil der Ausstellung im Untergeschoss soll in einer aufeinander abgestimmten Installation ausgewählter Werke von Penone, R. Graham, Laib, Long u. a. vermittelt werden, wie zeitgenössische Kunst auf diese Situation reagiert.

Richard Long: Gulf of Mexico Arc 1996
Richard Long: Gulf of Mexico Arc 1996

Dass Bäume Seelenzustände wiedergeben, spielt zum ersten Mal in der Romantik mit der Entdeckung des Individuums eine grosse Rolle. In der bildenden Kunst zeigt sich dies bei C. D. Friedrich. Er belegte den Baum mit persönlicher Symbolik. Dadurch bricht er mit der damaligen Tradition der Landschaftsmalerei, die auf J. Ruysdael und C. Lorrain zurückgeht, bei der prächtige Bäume vor allem Sinnbild der göttlichen Schöpfung waren, sowie mit der Vorstellung des Baumes als Lebensbaum. C. D. Friedrich steht somit um 1800 am Anfang einer Kunstentwicklung, die bis in die Gegenwart reicht."

Der Basler Galerist, Kunsthändler und Sammler Ernst Beyeler und seiner Frau Hildy überführten ihre beachtliche Kunstsammlung im Jahr 1982 in eine Stiftung. Bald schon entstand die Idee, ein eigenes Museum zu bauen, die Fondation Beyeler in Riehen. Das von italienischen Architekten Renzo Piano wurde auf dem Gelände der Villa Berower gebaut und 1997 eröffnet. Die Eröffnungsausstellung war dem amerikanischen Künstler Jasper Johns gewidmet. Dann kamen 1998 die Ausstellungen "Farben-Klänge Wassily Kandinsky". "Roy Lichtenstein" und "Magie der Bäume". Dies ist also der Katalog der vierten grossen Ausstellung in der Fondation Beyeler, heute eine Rarität.

Im Rahmen dieser Ausstellung hat das das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude 163 Laubbäume auf dem Museumsgelände verhüllt. Katalog zur gleichzeitigen Ausstellung von  Christo Jeanne-Claude in der
Galerie Beyeler, Basel,  siehe hier.

Caspar David Friedrich - Eichbaum im Schnee 1829
Caspar David Friedrich - Eichbaum im Schnee 1829

Bäume in der Klassischen Moderne:

Das Projekt will keinen enzyklopädischen Überblick über das Thema "Baum in der Kunst" bieten, sondern konzentriert sich auf ausgesuchte Stellungnahmen von Künstlern, wie beispielsweise van Gogh, Mondrian, Giacometti oder Kiefer, bei denen der Baum als formales, naturnahes oder symbolisches Phänomen eine zentrale Rolle spielt.

 

Zum Katalog:

  • Ernst Beyeler:
    Vorwort  (S. 7)
  • Reinhold Hohl:
    Bilder über Bäume   (S. 9)
  • Markus Brüderlin:
    Wahrnehmungen des Phänomens
    "Bäume in der neueren Kunst"  (S. 115)
  • Christian Kaufmann:
    Magie der Bäume - Kräfte im  Holz 
    Einige Vorstellungen aus Kulturen in Ozeanien (S. 131)
  • Bernhard Gardi:
    Bäume - Kräfte in Holz
    Konzeption zur Kunst aus Afrika (S. 150)

03. Juni 2020

 

Neueingang:

 

Christo and Jeanne-Claude

 

Ausstellung Gallerie Beyeler, Basel
14. November 1918 - 27. Februar 1999

 

"Seit 1951 gab es in der Galerie Beyeler durchgehend Ausstellungen mit Schwerpunkt auf der Klassischen Moderne – mehr als 200 bis zum 60-Jahr-Jubiläum der Galerie im Jahr 2007. Auf die Herausgabe schön gestalteter Verkaufskataloge legte er von Beginn an grossen Wert.

Inhalt des Katalogs:

Katalog aus den Zeiten der Galerie Bayeler

Obschon Ernst Beyeler 1952 den Handel mit antiquarischen Büchern zugunsten

der Kunst aufgab, blieb seine Freude an schonen Büchern stets erhalten. Zu jeder 

Ausstellung in der Galerie Beyeler erschien ein sorgfältig gestalteter und qualitativ hochwertiger Katalog, der auch dem hohen Anspruch der Beyelers an die Kunst gerecht wurde. Zu diesen raren Ausgaben gehört dieser Katalog

Im Rahmen der Ausstellung "Magie der Bäume" (21. November 1998 - 05. April 1999 haben das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude 163 Laubbäume auf dem Museumsgelände verhüllt. Die "Wrapped Trees" sind am 14. Dezember enthüllt worden. Dazu ein Bericht in "Die Welt" vom 09. Dezember 1998.
Die legendäre Galerie Beyeler - aus der Katalog stammt - wurde 2011 - nach dem Tod von Ernst Beyeler geschlossen. So hat es der Galerist testamentarisch verfügt. Die Bestände wurden in London versteigert und der Erlös ging an Beyeler-Stiftung der von ihm gegründeten "Fondation Beyeler". 

Ernst Beyeler (Foto: Tagesspiegel)
Ernst Beyeler (Foto: Tagesspiegel)
  • Auszüge aus der Monographie von David Bourdon
    Enthüllen und Verbergen (S. 5)
  • Rue Visconti, Paris 1961 - 62):
    Mauer ais Ölfässern - Eiserner Vorhang  (S. 30)
  • Little Bay, Sydney Australien 1969
    Wrapped Coast (verhüllte Küste)(S.42)
  • Fondation Beyeler, Berower Park Riehen/Basel: 
    Wrapped Trees (Verhüllte Bäume)   
    (S.54)
  • Werner Spiess:
    Herbstbild in Riehen (S. 63)
  • Projekt für den Central Park, New York:
    The Gates (Die Tore)   (S.48)
  • Projekt für den Arkansas River, Colorado, USA
    Über den Fluss    (S. 92)
  • Biography:
    Christo and Jeanne-Claude  (S. 96)
  • Films and Videos   (S. 98)
  • Additional Works in the Exhibition -
    not Reproduced in the Catalog    (S. 100)

29. Januar 2020

 

Sammlung Kunstkataloge

 

Johannes Itten:
Kunst als Leben

 

Kunsthaus Bern (30. August 2019 . 02. Januar 2020)

Kunstforum Hermann Stenner, Bielefeld
(08. März - 28. Juni 2020)

 

ISBN 978-3-7774-3454-4
ca. 230 Seiten

"Der Künstler und Bauhaus-Lehrer Johannes Irren (1888-1967) verfolgte die Idee, Kunst und Leben miteinander zu verbinden. Unter Einbezug wichtiger Schlüsselwerke sowie der Tage- und

Skizzenbücher gelingt es dieser Publi-kation, die vielschichtigen Durch-dringungen von künstlerischer Arbeit und Lebenserfahrrungen aufzuzeigen und eine Neubewertung von Ittens ganz-

heitlicher Weltsicht vorzunehmen." (Text: Katalog)
Der Katalog umfasst  ca. 230 Seiten, viele Werke des Künstlers und zum Teil erstmals eine grosse Zahl seiner "Tage-buchblätter", die den Hintergrund seiner Kunsttheorien anschaulich machen. Johannes Itten aber nicht nur als Kunstpädagoge, auch als Künstler und Mensch.

Inhalt des Katalogs:

  • Zimmer, Nina
    Heuwinkel, Christiane:
    Vorwort und Dank  (S.8)
  • Wagner, Christoph: "Alles in einem - alles im Sein":Kunst und Leben in Johannes Ittens Skiz-zen- und Tagebücher" (S.14)
  • Maskarinée, Malika:
    "So zeichnen wie wir Schreiben" : Johannes Ittens Krefelder Tagebücher (S.48)
  • Wagner, Christoph:
    "Johannes Itten - Lebensbilder und Lebensskizzen"
  • Verzeichnis Werke und Tagebücher
  • Katalog/Ausstellung

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 widmet das Kunstmuseum Bern dem bedeutenden Schweizer Künstler und Bauhaus-Meister Johannes Itten eine Ausstellung, die zum ersten Mal das utopische Projekt Ittens, Leben und Kunst auf ganzheitliche Weise zu verschmelzen, ins Auge fasst.

Schon bei der Gründung des Bauhauses hat sich Johannes Itten als Künstler mit dem Konzept, in allen Kunstformen eine «höchst mögliche Entmaterialisierung der Einzeldinge» zu erreichen, radikal positioniert und diese Gedanken programmatisch im berühmten Bauhaus-Almanach «Utopia. Dokumente der Wirklichkeit» formuliert.

Zentrale Ausstellungsstücke bilden die neu erforschten und bislang nicht in diesem Umfang ausgestellten Tage- bzw. Skizzenbücher Ittens, die ab 1913 seine künstlerische Praxis begleiten. Darin sind nicht nur Ittens kunsttheoretische Überlegungen zu seiner Farbenlehre nachzuvollziehen, sondern auch seine Gedanken zu einer Elementarlehre der Kunst, seine in diesem Ausmass unbekannten Studien zu Alten Meistern, aber auch Lektürespuren zu esoterischen und naturwissenschaftlichen Ideen seiner Zeit. Daneben schlagen sich die Auseinandersetzung mit Vorstellungen von vegetarischer Ernährung, Atemlehre, rhythmischer Gymnastik und anderen lebensreformatorischen Elementen, die auch in der heutigen Zeit wieder zunehmend an Aktualität gewinnen, in den Tagebucheinträgen nieder.

29. Dezember 2019

 

Kunstkatalog-Sammlung:

 

Das Wunder im Schnee
von Pieter Bruegel dem Älteren

 

Sammlung Oskar Reinhart "Am Römerholz", Winterthur vom 23. November 2019 bis 01. März 2020

Zum Jahresend eine der schönsten Aus-stellungen in der Sammlung Oskar Reinhart "Am Römerholz" in Winterthur. Es ist keine allzu grosse Ausstellung, aber eine der interessantesten. Zudem in einem Kunsthaus, das einmalig ist. In der Sammlung Oskar Reinhart, die seit dem Tod des Kunstliebhabers der Eidgenos-senschaft gehört und öffentlich zugänglich ist.Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Bild "Anbetung der Heiligen Drei Könige im Schnee", das im Kunsthisto-rischen Musezn -wueb vertieft untersucht wurde und jetzt mit dieser Ausstellung einem breiten Publikum präsentiert wird. Die Ausstellung zeigt anschaulich, wie und mit welchen Methoden heute die Entstehung und Beschaffenheit von Kunstwerken unter-sucht und analysiert werden kann.

"Erst nach einigem Suchen fällt der Blick... auf das eigentliche Bedeutungszentrum des Bilder In einem baufälligen Stall von einem strohgedeckten Dach nur notdürftig geschützt, sitzen Maria hinter einer verfallenen Aussenmauer. Von hier hat sich einer der Könige an der Schwelle niedergeworfen.... Ein zweiter König kniet, schon im Inneren des Raums, anbetend direkt vor Maria... Folgt nun der Betrachter der Richtung weiter, so erblickt er letztlich auch den stehenden Josef, der sich im Dunkel des Raums nur schemenhaft abzeichnet."

Rechts: die Details der Szene - Oben: vom Original, unten von einem der vielen Kopien des Werks.

 

Inhalt des Katalogs:

  • Isabelle Chassot: Zum Geleit (S.7)
  • Kurzbiographie:   Pieter Buegel
                                der Ältere (S.9)

  • Kerstin Richter:   Der Weg der Sammlung, die Geschichte der 
                               Anbet
    ung der Heiligen Drei Könige im Schnee (S.11)
  • Christina Currie, 
    Dominique Allart:
    Pascale Faiture:   Die Anbetung der Heiligen Drei Könige im Schnee -
                                 die Entstehung eines Meisterwerks (S.19)
  • Katalog                 (S. 36) 
  • Volker Dietzel:      Zur Herstellung von Malgründen aus Eichenholz bei 
                                 Gemälden von Pieter Bruegel dem Älteren  (S. 71)
  • Résumé en français   (S. 78)
  • Anmerkungen             (S. 86)
  • Auswahlbibliographie: Abbildungsnachweiss, Impressum (S. 91)

Dieser Katalog erschien anlässlich der Ausstellung "Das Wunder im Schnee - Pieter Bruegel der Ältere" in der Sammlung Oskar Reinhart "Am römerholz", Winterthur. Herausgegeben von Eidgenössischen Departement des Innern EDI, Bundesamt für Kultur BAK. 2019 - Seiten: 94 - ISBN 978-3-7774-3497-1

06. Oktober 2016

  

Neueingang

Sammlung von Kunstkatalogen:

 

Joseph Mallord William Turner
(1775–1851)

 

 "Turner bereiste die Region in jenen Jahren, als sich die moderne Schweiz, wie wir sie heute kennen, formulierte - politisch, wirtschaftlich und kulturell. Die Ausstellung zeigt beispielhafte Werke aus der Sammlung der Tate Britain mit wichtigen Leihgaben aus Grossbritannien und Europa.

"Das Meer und die Alpen"

Kunsthaus Luzern 
vom 06, Juli - 13. Oktober 2019

Katalog; 2019 Herausgeber Kunstmuseum Luzern - Seiten: 180

"Das Kunstmuseum Luzern feiert sein 200-jähriges Jubiläum mit einer ganz besonderen Ausstellung: «Turner. Das Meer und die Alpen». Iin Kooperation mit der Tate Gallery (London) wurden in Luzern rund 100 Werke des britischen Reisenden und Landschaftsmaler Joseph Mallord William Turner (1775–1851) gezeigt. Turner gilt als der bedeutendste Maler Englands in der Romantik. Der Künstler ist zudem in besonderer Art und Weise mit der Region verbunden: Auf der Suche nach erhabenen Motiven und fasziniert von der gewaltigen Natur-schönheit der Alpen reiste Turner fünfmal – zwischen 1802 und 1844 – zum Vierwaldstättersee, dem Zugersee, in die Stadt Luzern und auf den Gotthard. Dabei entstanden bekannte Aquarelle wie «Die blaue Rigi» oder «Die Schöllenen-Schlucht von der Teufelsbrücke». Nun sind sie erstmals umfänglich an ihrem Ursprungsort zu sehen."

Weiterlesen hier

Luzern Mondaufgang über der Kappelbrücke  um  1807-1819
Luzern Mondaufgang über der Kappelbrücke  um 1807-1819

 Inhalt:

Dr. Maria Balshaw,

Balz Halter,

Dr. Reto Schildknecht.

Dr. Georg Schwegler:                   Grussworte             (7)

Fanni Fetzer:                                Dank                       (9)

David Blayney Brown:                  Welten in Berwegung 
                                                     Die Dynamik des Erha-
                                                     benen bei Turner   (25)

Laura Breitschmid und
Erwelin Suter:                              "Delightful Horror"  (32) 

                                                     Liber Studiorum     (50)

                                                     Turners Reisewege                                                  (85)

                                                     "Much Fatigue from Walking"                                   (86)

                                                     "Light is Therefore Colour"                                      (112)

                                                     "Why this Mountain?"                                              (140)

Cees Nooteboom                         J.M.W. Turner und die Schweizer Alpen                   (63)    Fanni Fetzer:                                Wetterbericht                                                           (135)

                                                     Weder Metapher noch dramatisches Mittel - 

                                                     Zum meterologischen Realismus in Turners Werk 

Beat Wismer:                               "Atmosphäre is my Style"                                         (151)

Biografie und Literatur                                                                                                  (173) 

16. April 2019

 

Ausstellungskatalog

 

Der junge Picasso

Blau und Rosa Periode

 

Herausgegeben von Raphaël Bouvier

Ausstellung vom 03. Februar bis 26. Mai 2019 in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel

ISBN978-3-7757-4504-8

 

Hier die recht aufschlussreichen Saaltexte (PDF)

Als Kulturhöhepunkt des Jahres 2019 präsentiert die Fondation Beyeler Pablo Picassos frühe Meisterwerke der sogenannten Blauen und Rosa Periode in einer einzigartigen Ausstellung. Erstmals in Europa werden Picassos Gemälde und Skulpturen, die zwischen 1901 und 1906 entstanden sind, gemeinsam in dieser Fülle gezeigt – allesamt Meilensteine auf dem Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten der Moderne und zu den wertvollsten Kunstwerken überhaupt.

Zu dieser Ausstellung habe ich hier bereits hier hingewiesen in Form einer unkonventionellen Besprechung der Ausstellung im Online-Magazin "Republik", verfasst von der Schriftstellerin  Jetzt ist auch der bedeutende  und umfangreiche Katalog in meiner Sammlung. Es sind darin inzwischen mehr als 500 Kunstkataloge von bedeutenden Ausstellung vertreten. Dazu gibt es ein (noch sehr unvollständiges)  Katalogverzeichnis. Alle darin gelisteten Ausstellungen wurden auf der Website  hier ausführlich besprochen

"In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilen-steine auf Picassos Weg zum berühm-testen Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotio-nalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt."

Arlequin accoudé 1902, New York, Metropolitan Museum
Arlequin accoudé 1902, New York, Metropolitan Museum

Im Alter von gerade einmal 20 Jahren begibt sich das aufstrebende Künstlergenie Picasso (1881–1973) auf die Suche nach immer neuen Bildthemen und Ausdrucksformen, die er zugleich zur Vollendung führt. In rascher Folge wechseln die Stile und Bildwelten – eine künstlerische „Revolution“ löst die andere ab. Die Ausstellung richtet den Fokus auf die Blaue und Rosa Periode und damit auf eine zentrale Phase in Picassos Werk. Zudem eröffnet sie die Perspektive auf die epochale Entstehung des Kubismus um 1907, der sich aus dem vorangegangenen Schaffen entwickelt und hier in ein neues Licht gerückt wird.In den berührenden und zauberhaften Gemälden und Skulpturen der Blauen und Rosa Periode, die in Spanien und Frankreich entstehen, gelangt der Jahrhundertkünstler Picasso zu Bildern von allgemeingültiger 

Femme à la chemise 2005. Tate, London (Pro Litteris Zürich)
Femme à la chemise 2005. Tate, London (Pro Litteris Zürich)

Aussagekraft.Existenzielle Themen wie Leben, Liebe, Sexualität, Schicksal und Tod finden ihre Verkörperungen in zartschönen, jungen Frauen und Männern ebenso wie in Kindern und Greisen, die zugleich Glück und Freude, aber auch Trauer in sich tragen.

 Die Ausstellung umfasst rund 75 Meisterwerke aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen weltweit. In einem multimedialen Raum laden zudem faszinierende interaktive Bücher und ein Film zur Vertiefung in Leben und Werk des jungen Künstlers ein.
Video: Der junge Picasso: Blaue und Rosa Periode | SRF Kulturplatz. SRF (Kulturplatz)  04.02.2019

 

Sam Keller und
Raphael Bouvier:                Vorwort  (S.9)

 

Claire Bernardi,:
Raphael Bouvier:                      
Laurent Le Bon                   Die ersten Funkten eines Feuerwerks  (S.15)
Stéphanie Moins:

Emilia Philippot:

 

Claire Bernardi:       :           Journal 1901 (S.29)

Marilyn McCully:                  Die Ausstellung bei Vollard (S.54)

Michael Raeburn:                Saint-Lazare und der Arzt Louis Julien   (S.72)

Stéphanie Molins:                Journal 1902   (S.79)

Marianne Le Morvan:          Die Ausstellungen in der Galerie Berthe Weill   (94)

Malén Gual Pascual:           Der erotische Picasso   (96)

Stéphanie Moins:                Journal 1903   (S.105)

William H. Robinson:           La Vie   (S. 120)

Raphael Bouvier:                 Journal 1904   (S.131)

Emilia Philippot:                   Das Bateau-Lavoir    (S.150)

Emilia Philippot:                   Journal 1905   (159)

Marilyn McCully:                  Die Ausstellung bei Serrurier   (S.178)

Coline Zellal:                        Picasso als Grafiker   S.188)   

Raphael Bouvier:                 Journal 1006   (S.207)  

Jèssica Jaques:                   Der Aufenthalt in Gósol   (S.228)

Cécile Godefroy:                  Picasso als Bildhauer   (S.136)

Christine Burger:                  Les Demoiselles d'Avignon   (S.261)  

Stéphane Guégan:               Ein Gespräch mit John Richardson   (S.283)

 

                                             Ausgewählte Literatur   (S. 293)

Bereits sind die ersten (euphorischen) Besprechungen hier auf "Amazon" online. 
Nach der Lektüre werde ich hier unter "Neuerscheinungen" eine weitere Besprechungen einstellen.

14. April 2019

 

Kunstkataloge (Sammlung)

 

Helen Dahm
Ein Kuss der ganzen Welt

 

Kunstmuseum Thurgau              Helen Dahm Museum, Oetwil am See

Kartause Ittingen                         02. September bis 04. November 2019 
02. 11. 2018 bis 25. 08. 2019       07. April bis 03. November 2019  

2018, Verlag Scheidegger&Spiess - 215 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2

2018, Verlag Scheidegger&Spiess

 

215 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2

"Helen Dahm gehört zu den Pionieren und Grenzgängerinnen der Schweizer Moderne. Nach schwierigen Jahren in Kreuzlingen und Zürich wird sie Teil der avantgardistischen Bewegungen in der Kunstmetropole München. Begegnungen mit den Akteuren des Blauen Reiters und der Künstlervereinigung Die Walze bestärken sie in ihrem Willen, freie Künstlerin zu werden. Zeitlebens trifft Helen Dahm radikale Entscheidungen: Ihre spirituelle Suche führt sie 1938 bis nach Indien. Zurück im Zürcher Oberland bleiben Gärten und Landschaft nie versiegende Inspirationsquellen für die Malerin. Noch mit 90 Jahren entwickelt die Visionärin eine auf Materialexperimenten basierende Formensprache, die zeitgenössiscen Strömungen des Tachismus und Action-Painting nahesteht. Helen Dahms Werk und Biografie zählen zu den eindrücklischten der schweizerischen Kunstgeschichte der Moderne.

Stefanie Hoch:     Ein Kuss der ganzen
                             Welt. Natur, Landschaft
                             und Stilleben zwischen

                             1898 und 1998

Hanna Gagel:       Pars pro toto, Lilith und
                             die Madonna

Markus Landert:   Zeige Dich!
                             Helen Dahm auf der 
                             Suche nach dem nicht 
                             Darstellbaren

Hanna Gagel:       Lilith - Adams erste Frau

                             Schwanger mit der Kunst

                                                                            Malven

                                                                            Lilien - die Blumen der Madonna

Regula Tischauser:  Geschichten aus der 
                              Nachbarschaft in
                              Oetwil am See

Sarah Elser und Markus Landert:
                              Weggefährten. Wichtige Persönlichkeiten im Leben von 
                              Helen Dahm

Sandi Paucic:        "Schon zu Lebzeiten zur Legende geworden"
                              Zur Rezeption von Helen Dahm in der Presse

Sarah Elser:           Helen Dahm Biografie       

Helen Dahm vor ihrem Haus in Oettwil | © Kunstmuseum TG
Helen Dahm vor ihrem Haus in Oettwil | © Kunstmuseum TG

Die Internetplattform "Thurgaukultur". eine überregional verlinkte Website, die über das Kulturgeschehen im Kanton ausführlich berichtet, widmet der Ausstellung und Küntlerin einen längeren Beitrag. Hier die Einleitung zu einem ausführlichen Interview mit Sefanie Hoch, der Kuratorin der Helen Dahm Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau (Kartause Itigen): 
"Selbstbestimmt, suchend und ein bisschen sonderbar: Helen Dahm (1878-1968) war eine der aussergewöhnlichsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Sie rauchte, liebte Frauen, ging für Monate nach Indien, weigerte sich stets als Künstlerin nur in einer Untergruppe der männlichen Kollegen anerkannt zu werden. Als erste Künstlerin überhaupt bekam sie 1954 den Kunstpreis der Stadt Zürich. 

Foto: Hans U. Alder, Schwarzenberg, LU
Foto: Hans U. Alder, Schwarzenberg, LU

Wer war diese Frau? Was bewegte sie? Und inwiefern taugt sie auch in einer heute noch männerdominierten Kunstwelt als Vorbild? Stefanie Hoch, Kuratorin der neuen Helen-Dahm-Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau (ab 2. September), beantwortet diese und viele weitere Fragen im grossen Interview über eine ganz und gar ungewöhnliche Frau"
Der ganze Bericht (mit Audio-Beiträgen) hier zu erreichen

Ein Audio-Porträt von Heiner Hinz in der Serie "Starke Frauen": Helen Dahm, die Künstlerin (℗ 2017 Dornbusch Medien AG). Die Helen-Dahm-Gesellschaft in


Oetwil am See hat auch eine eigene Website, auf der man umfassend orientiert wird. Alle wichtigen Informationen und Links sind dort zu finden. Noch ein Hinweis auf die ergänzende Ausstellung in Oetwil am See. Während in der Kartause Ittingen eine umfassende Werk-Retrospektive zu sehen ist, bietet die Präsentation des Oetwiler Dahm-Museums einen dokumentarischen Einblick in die Biografie der Künstlerin und zeigt ausgewählte Selbstporträts unter dem Titel:  "Ich - selbst - Helen Dahm". Die Ausstellung ist ab Samstag, 6.April 2019 wieder geöffnet.

Öffnungszeiten: samstags 13 – 17 Uhr, sonntags 10 – 13 Uhr Sie wurde erarbeitet von Regula Tischhauser, Ingrid Staedeli, Sandi Paucic und Sarah Elser, die auch im Katalog ausführlich zu Wort kommen.