Kunstkataloge - Sammlung 2. Teil

28. Juni 2020

 

Sammlung: Kunstkataloge

 

Olafur Eliasson

Symbiotic Seeing

 

"Im Zentrum steht eine grossräumige Installation die exklusiv für Zürich realisiert wurde, und ein wichtiges Thema unserer Zeit berührt: das Verhältnis und Zusammenspiel von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren auf der Erde."

 

Weltkugel (Foto: (Foto: Franca Candrian)
Weltkugel (Foto: (Foto: Franca Candrian)

"Seit über zwanzig Jahren arbeitet Olafur Eliasson mit einem interdisziplinären Team zusammen, darunter Handwerker, Architektinnen, Medienspezialisten und Köchinnen. Raumfüllende Werke, Lichtarbeiten und Skulpturen, durch deren Erleben beim Betrachter die Reflexion über sich selbst und die Welt angeregt wird, sind sein Kennzeichen."

Katalog

Grusswort von SwissRe    (S.52)

Christoph Becker:     Vorwort  (S.53)

Mirjam Varadinis:      Ein Gespräch  (S.56)

                                  Dialog mit Eliasson

Josefine Klougart:     Wir sind getrennt von
                                  der Natur   (S.66)

Lynn Margulis:           Symbiose überall
                                 
(S.74) 

Donna J. Haraway:   Sympoiesis   (S.106)

                                  Symbiogenese und

                                  die dynamiscvhn
                                  Künste, beunruhigt
                                  zu bleiben. 

Eliasson wurde 1967 in Kopenhagen von isländischen Eltern geboren. Er ging von 1989 bis 1995 zur Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Anschließend eröffnete er das Studio Olafur Eliasson in Berlin. 


Durch Nebel, Wasser, Licht oder Reflexionen überrascht er mit seinen Installationen immer wieder. Sein Werk Your sun machine von 1997 bezieht sich auf den Verlauf der Sonne. Die Betrachter betreten einen Raum mit einem Loch in der Decke, durch das Sonnenlicht hereintritt.(Quelle: artnet)

Caroline A. Jones:  Wir Symbionten 
                                
(S.98)

Lynn Marguelis:      Gaia  (S.118)         

Bruno Latour:          Geo-Logie als neue
                               wissenschaftsüber-
                               greifende
                               Dachdisziplin?
                               Anmerkungen zu einer


                               neo-humboldtianischen Universität  (S.128)

Timothy Morton:     Kritisches Denken   (S.138)

Werkliste                (S.148)  

Künstlerbiografie      (S.153) 

Dank                     ( S.154)

20. Juni 2020

 

Edward Hopper

"Ein neuer Blick auf Landschaft"

Ausstellung vom 26. Januar - 26. Juli 2020
                                               Fondation Beyerler, Riehen  

145 Seiten, Herausgegeben von Ulf Küster, Fondation Beyeler
ISBN 978-3-7757-4647-2

Inhalt:

Sam Keller
Ulf Küster:        Vorwort und Dank (S. 8)

Edward Hopper: Brief an H. Sawyer (S.10)

Ulf Küster:         Ein neuer Blick auf
                        Landschaft  (S. 13)

Katalog             (S. 23)

Erika Doss:       Edward Hopper in
                        Cape Ann, 1928  (S. 47)

Katalog             (S. 55)

David M. Lubin:  Hopper und Hitchcock
                         Landschaften des
                         Geistes   (S. 97)

Katalog              (S. 105)

 

Katharina Rüppell:  Hoppers Themen

                         Felsen - Licht und

                         Schatten (S. 34)

                         Menschen und  

                         Landschaft  (S. 41)

Schiffe und Leuchttürme   (S. 68)
                         Häuser und Landschaft   (S. 82)

                         Verkehrswege   (S. 88)

                         Der Wald    (S. 114)

Katharina Rüppell:  Biografie   (S.  128)

Ausgestellte Werke    (S. 141)

"Detailführung – Edward Hopper» mit Daniel Kramer. Video. Länge ca. 30 Minuten. Ein Gang durch die Ausstellung


11. Juni 2020

 

Neueingang:

 

Magie der Bäume

 

Ausstellung in der Fondation Beyeler Riehen
21. November 1998 - 05. April 1999

 

"Heute stellt sich vor dem Hintergrund der fortgeschrittenen Naturzerstörung vermehrt die Frage, wie Natur überhaupt noch ästhetisch zu erfahren ist. Im neueren Teil der Ausstellung im Untergeschoss soll in einer aufeinander abgestimmten Installation ausgewählter Werke von Penone, R. Graham, Laib, Long u. a. vermittelt werden, wie zeitgenössische Kunst auf diese Situation reagiert.

Caspar David Friedrich - Eichbaum im Schnee 1829
Caspar David Friedrich - Eichbaum im Schnee 1829

Dass Bäume Seelenzustände wiedergeben, spielt zum ersten Mal in der Romantik mit der Entdeckung des Individuums eine grosse Rolle. In der bildenden Kunst zeigt sich dies bei C. D. Friedrich. Er belegte den Baum mit persönlicher Symbolik. Dadurch bricht er mit der damaligen Tradition der Landschaftsmalerei, die auf J. Ruysdael und C. Lorrain zurückgeht, bei der prächtige Bäume vor allem Sinnbild der göttlichen Schöpfung waren, sowie mit der Vorstellung des Baumes als Lebensbaum. C. D. Friedrich steht somit um 1800 am Anfang einer Kunstentwicklung, die bis in die Gegenwart reicht."

Bäume in der Klassischen Moderne:

Das Projekt will keinen enzyklopädischen Überblick über das Thema "Baum in der Kunst" bieten, sondern konzentriert sich auf ausgesuchte Stellungnahmen von Künstlern, wie beispielsweise van Gogh, Mondrian, Giacometti oder Kiefer, bei denen der Baum als formales, naturnahes oder symbolisches Phänomen eine zentrale Rolle spielt.

Richard Long: Gulf of Mexico Arc 1996
Richard Long: Gulf of Mexico Arc 1996

Zum Katalog:

  • Ernst Beyeler:
    Vorwort  (S. 7)
  • Reinhold Hohl:
    Bilder über Bäume   (S. 9)
  • Markus Brüderlin:
    Wahrnehmungen des Phänomens
    "Bäume in der neueren Kunst"  (S. 115)
  • Christian Kaufmann:
    Magie der Bäume - Kräfte im Holz
    Einige Vorstellungen aus Kulturen in Ozeanien    (S. 131)
  • Bernhard Gardi:
    Bäume - Kräfte in Holz
    Konzeption zur Kunst aus Afrika   (S. 150)

03. Juni 2020

 

Neueingang:

 

Christo and Jeanne-Claude

 

Ausstellung Gallerie Beyeler, Basel
14. November 1918 - 27. Februar 1999

 

"Seit 1951 gab es in der Galerie Beyeler durchgehend Ausstellungen mit Schwerpunkt auf der Klassischen Moderne – mehr als 200 bis zum 60-Jahr-Jubiläum der Galerie im Jahr 2007. Auf die Herausgabe schön gestalteter Verkaufskataloge legte er von Beginn an grossen Wert.

Inhalt des Katalogs:

Katalog aus den Zeiten der Galerie Bayeler

Obschon Ernst Beyeler 1952 den Handel mit antiquarischen Büchern zugunsten

der Kunst aufgab, blieb seine Freude an schonen Büchern stets erhalten. Zu jeder 

Ausstellung in der Galerie Beyeler erschien ein sorgfältig gestalteter und qualitativ hochwertiger Katalog, der auch dem hohen Anspruch der Beyelers an die Kunst gerecht wurde. Zu diesen raren Ausgaben gehört dieser Katalog

Im Rahmen der Ausstellung "Magie der Bäume" (21. November 1998 - 05. April 1999 haben das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude 163 Laubbäume auf dem Museumsgelände verhüllt. Die "Wrapped Trees" sind am 14. Dezember enthüllt worden. Dazu ein Bericht in "Die Welt" vom 09. Dezember 1998.
Die legendäre Galerie Beyeler - aus der Katalog stammt - wurde 2011 - nach dem Tod von Ernst Beyeler geschlossen. So hat es der Galerist testamentarisch verfügt. Die Bestände wurden in London versteigert und der Erlös ging an Beyeler-Stiftung der von ihm gegründeten "Fondation Beyeler". 

Ernst Beyeler (Foto: Tagesspiegel)
Ernst Beyeler (Foto: Tagesspiegel)
  • Auszüge aus der Monographie von David Bourdon
    Enthüllen und Verbergen (S. 5)
  • Rue Visconti, Paris 1961 - 62):
    Mauer ais Ölfässern - Eiserner Vorhang  (S. 30)
  • Little Bay, Sydney Australien 1969
    Wrapped Coast (verhüllte Küste)(S.42)
  • Fondation Beyeler, Berower Park Riehen/Basel: 
    Wrapped Trees (Verhüllte Bäume)   
    (S.54)
  • Werner Spiess:
    Herbstbild in Riehen (S. 63)
  • Projekt für den Central Park, New York:
    The Gates (Die Tore)   (S.48)
  • Projekt für den Arkansas River, Colorado, USA
    Über den Fluss    (S. 92)
  • Biography:
    Christo and Jeanne-Claude  (S. 96)
  • Films and Videos   (S. 98)
  • Additional Works in the Exhibition -
    not Reproduced in the Catalog    (S. 100)

29. Januar 2020

 

Sammlung Kunstkataloge

 

Johannes Itten:
Kunst als Leben

 

Kunsthaus Bern (30. August 2019 . 02. Januar 2020)

Kunstforum Hermann Stenner, Bielefeld
(08. März - 28. Juni 2020)

 

ISBN 978-3-7774-3454-4
ca. 230 Seiten

"Der Künstler und Bauhaus-Lehrer Johannes Irren (1888-1967) verfolgte die Idee, Kunst und Leben miteinander zu verbinden. Unter Einbezug wichtiger Schlüsselwerke sowie der Tage- und

Skizzenbücher gelingt es dieser Publi-kation, die vielschichtigen Durch-dringungen von künstlerischer Arbeit und Lebenserfahrrungen aufzuzeigen und eine Neubewertung von Ittens ganz-

heitlicher Weltsicht vorzunehmen." (Text: Katalog)
Der Katalog umfasst  ca. 230 Seiten, viele Werke des Künstlers und zum Teil erstmals eine grosse Zahl seiner "Tage-buchblätter", die den Hintergrund seiner Kunsttheorien anschaulich machen. Johannes Itten aber nicht nur als Kunstpädagoge, auch als Künstler und Mensch.

Inhalt des Katalogs:

  • Zimmer, Nina
    Heuwinkel, Christiane:
    Vorwort und Dank  (S.8)
  • Wagner, Christoph: "Alles in einem - alles im Sein":Kunst und Leben in Johannes Ittens Skiz-zen- und Tagebücher" (S.14)
  • Maskarinée, Malika:
    "So zeichnen wie wir Schreiben" : Johannes Ittens Krefelder Tagebücher (S.48)
  • Wagner, Christoph:
    "Johannes Itten - Lebensbilder und Lebensskizzen"
  • Verzeichnis Werke und Tagebücher
  • Katalog/Ausstellung

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 widmet das Kunstmuseum Bern dem bedeutenden Schweizer Künstler und Bauhaus-Meister Johannes Itten eine Ausstellung, die zum ersten Mal das utopische Projekt Ittens, Leben und Kunst auf ganzheitliche Weise zu verschmelzen, ins Auge fasst.

Schon bei der Gründung des Bauhauses hat sich Johannes Itten als Künstler mit dem Konzept, in allen Kunstformen eine «höchst mögliche Entmaterialisierung der Einzeldinge» zu erreichen, radikal positioniert und diese Gedanken programmatisch im berühmten Bauhaus-Almanach «Utopia. Dokumente der Wirklichkeit» formuliert.

Zentrale Ausstellungsstücke bilden die neu erforschten und bislang nicht in diesem Umfang ausgestellten Tage- bzw. Skizzenbücher Ittens, die ab 1913 seine künstlerische Praxis begleiten. Darin sind nicht nur Ittens kunsttheoretische Überlegungen zu seiner Farbenlehre nachzuvollziehen, sondern auch seine Gedanken zu einer Elementarlehre der Kunst, seine in diesem Ausmass unbekannten Studien zu Alten Meistern, aber auch Lektürespuren zu esoterischen und naturwissenschaftlichen Ideen seiner Zeit. Daneben schlagen sich die Auseinandersetzung mit Vorstellungen von vegetarischer Ernährung, Atemlehre, rhythmischer Gymnastik und anderen lebensreformatorischen Elementen, die auch in der heutigen Zeit wieder zunehmend an Aktualität gewinnen, in den Tagebucheinträgen nieder.

29. Dezember 2019

 

Kunstkatalog-Sammlung:

 

Das Wunder im Schnee
von Pieter Bruegel dem Älteren

 

Sammlung Oskar Reinhart "Am Römerholz", Winterthur vom 23. November 2019 bis 01. März 2020

Zum Jahresend eine der schönsten Aus-stellungen in der Sammlung Oskar Reinhart "Am Römerholz" in Winterthur. Es ist keine allzu grosse Ausstellung, aber eine der interessantesten. Zudem in einem Kunsthaus, das einmalig ist. In der Sammlung Oskar Reinhart, die seit dem Tod des Kunstliebhabers der Eidgenos-senschaft gehört und öffentlich zugänglich ist.Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Bild "Anbetung der Heiligen Drei Könige im Schnee", das im Kunsthisto-rischen Musezn -wueb vertieft untersucht wurde und jetzt mit dieser Ausstellung einem breiten Publikum präsentiert wird. Die Ausstellung zeigt anschaulich, wie und mit welchen Methoden heute die Entstehung und Beschaffenheit von Kunstwerken unter-sucht und analysiert werden kann.

"Erst nach einigem Suchen fällt der Blick... auf das eigentliche Bedeutungszentrum des Bilder In einem baufälligen Stall von einem strohgedeckten Dach nur notdürftig geschützt, sitzen Maria hinter einer verfallenen Aussenmauer. Von hier hat sich einer der Könige an der Schwelle niedergeworfen.... Ein zweiter König kniet, schon im Inneren des Raums, anbetend direkt vor Maria... Folgt nun der Betrachter der Richtung weiter, so erblickt er letztlich auch den stehenden Josef, der sich im Dunkel des Raums nur schemenhaft abzeichnet."

Rechts: die Details der Szene - Oben: vom Original, unten von einem der vielen Kopien des Werks.

 

Inhalt des Katalogs:

  • Isabelle Chassot: Zum Geleit (S.7)
  • Kurzbiographie:   Pieter Buegel
                                der Ältere (S.9)

  • Kerstin Richter:   Der Weg der Sammlung, die Geschichte der 
                               Anbet
    ung der Heiligen Drei Könige im Schnee (S.11)
  • Christina Currie, 
    Dominique Allart:
    Pascale Faiture:   Die Anbetung der Heiligen Drei Könige im Schnee -
                                 die Entstehung eines Meisterwerks (S.19)
  • Katalog                 (S. 36) 
  • Volker Dietzel:      Zur Herstellung von Malgründen aus Eichenholz bei 
                                 Gemälden von Pieter Bruegel dem Älteren  (S. 71)
  • Résumé en français   (S. 78)
  • Anmerkungen             (S. 86)
  • Auswahlbibliographie: Abbildungsnachweiss, Impressum (S. 91)

Dieser Katalog erschien anlässlich der Ausstellung "Das Wunder im Schnee - Pieter Bruegel der Ältere" in der Sammlung Oskar Reinhart "Am römerholz", Winterthur. Herausgegeben von Eidgenössischen Departement des Innern EDI, Bundesamt für Kultur BAK. 2019 - Seiten: 94 - ISBN 978-3-7774-3497-1

06. Oktober 2016

  

Neueingang

Sammlung von Kunstkatalogen:

 

Joseph Mallord William Turner
(1775–1851)

 

 "Turner bereiste die Region in jenen Jahren, als sich die moderne Schweiz, wie wir sie heute kennen, formulierte - politisch, wirtschaftlich und kulturell. Die Ausstellung zeigt beispielhafte Werke aus der Sammlung der Tate Britain mit wichtigen Leihgaben aus Grossbritannien und Europa.

"Das Meer und die Alpen"

Kunsthaus Luzern 
vom 06, Juli - 13. Oktober 2019

Katalog; 2019 Herausgeber Kunstmuseum Luzern - Seiten: 180

"Das Kunstmuseum Luzern feiert sein 200-jähriges Jubiläum mit einer ganz besonderen Ausstellung: «Turner. Das Meer und die Alpen». Iin Kooperation mit der Tate Gallery (London) wurden in Luzern rund 100 Werke des britischen Reisenden und Landschaftsmaler Joseph Mallord William Turner (1775–1851) gezeigt. Turner gilt als der bedeutendste Maler Englands in der Romantik. Der Künstler ist zudem in besonderer Art und Weise mit der Region verbunden: Auf der Suche nach erhabenen Motiven und fasziniert von der gewaltigen Natur-schönheit der Alpen reiste Turner fünfmal – zwischen 1802 und 1844 – zum Vierwaldstättersee, dem Zugersee, in die Stadt Luzern und auf den Gotthard. Dabei entstanden bekannte Aquarelle wie «Die blaue Rigi» oder «Die Schöllenen-Schlucht von der Teufelsbrücke». Nun sind sie erstmals umfänglich an ihrem Ursprungsort zu sehen."

Weiterlesen hier

Luzern Mondaufgang über der Kappelbrücke  um  1807-1819
Luzern Mondaufgang über der Kappelbrücke  um 1807-1819

 Inhalt:

Dr. Maria Balshaw,

Balz Halter,

Dr. Reto Schildknecht.

Dr. Georg Schwegler:                   Grussworte             (7)

Fanni Fetzer:                                Dank                       (9)

David Blayney Brown:                  Welten in Berwegung 
                                                     Die Dynamik des Erha-
                                                     benen bei Turner   (25)

Laura Breitschmid und
Erwelin Suter:                              "Delightful Horror"  (32) 

                                                     Liber Studiorum     (50)

                                                     Turners Reisewege                                                  (85)

                                                     "Much Fatigue from Walking"                                   (86)

                                                     "Light is Therefore Colour"                                      (112)

                                                     "Why this Mountain?"                                              (140)

Cees Nooteboom                         J.M.W. Turner und die Schweizer Alpen                   (63)    Fanni Fetzer:                                Wetterbericht                                                           (135)

                                                     Weder Metapher noch dramatisches Mittel - 

                                                     Zum meterologischen Realismus in Turners Werk 

Beat Wismer:                               "Atmosphäre is my Style"                                         (151)

Biografie und Literatur                                                                                                  (173) 

16. April 2019

 

Ausstellungskatalog

 

Der junge Picasso

Blau und Rosa Periode

 

Herausgegeben von Raphaël Bouvier

Ausstellung vom 03. Februar bis 26. Mai 2019 in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel

ISBN978-3-7757-4504-8

 

Hier die recht aufschlussreichen Saaltexte (PDF)

Als Kulturhöhepunkt des Jahres 2019 präsentiert die Fondation Beyeler Pablo Picassos frühe Meisterwerke der sogenannten Blauen und Rosa Periode in einer einzigartigen Ausstellung. Erstmals in Europa werden Picassos Gemälde und Skulpturen, die zwischen 1901 und 1906 entstanden sind, gemeinsam in dieser Fülle gezeigt – allesamt Meilensteine auf dem Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten der Moderne und zu den wertvollsten Kunstwerken überhaupt.

Zu dieser Ausstellung habe ich hier bereits hier hingewiesen in Form einer unkonventionellen Besprechung der Ausstellung im Online-Magazin "Republik", verfasst von der Schriftstellerin  Jetzt ist auch der bedeutende  und umfangreiche Katalog in meiner Sammlung. Es sind darin inzwischen mehr als 500 Kunstkataloge von bedeutenden Ausstellung vertreten. Dazu gibt es ein (noch sehr unvollständiges)  Katalogverzeichnis. Alle darin gelisteten Ausstellungen wurden auf der Website  hier ausführlich besprochen

"In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilen-steine auf Picassos Weg zum berühm-testen Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotio-nalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt."

Arlequin accoudé 1902, New York, Metropolitan Museum
Arlequin accoudé 1902, New York, Metropolitan Museum

Im Alter von gerade einmal 20 Jahren begibt sich das aufstrebende Künstlergenie Picasso (1881–1973) auf die Suche nach immer neuen Bildthemen und Ausdrucksformen, die er zugleich zur Vollendung führt. In rascher Folge wechseln die Stile und Bildwelten – eine künstlerische „Revolution“ löst die andere ab. Die Ausstellung richtet den Fokus auf die Blaue und Rosa Periode und damit auf eine zentrale Phase in Picassos Werk. Zudem eröffnet sie die Perspektive auf die epochale Entstehung des Kubismus um 1907, der sich aus dem vorangegangenen Schaffen entwickelt und hier in ein neues Licht gerückt wird.In den berührenden und zauberhaften Gemälden und Skulpturen der Blauen und Rosa Periode, die in Spanien und Frankreich entstehen, gelangt der Jahrhundertkünstler Picasso zu Bildern von allgemeingültiger 

Femme à la chemise 2005. Tate, London (Pro Litteris Zürich)
Femme à la chemise 2005. Tate, London (Pro Litteris Zürich)

Aussagekraft.Existenzielle Themen wie Leben, Liebe, Sexualität, Schicksal und Tod finden ihre Verkörperungen in zartschönen, jungen Frauen und Männern ebenso wie in Kindern und Greisen, die zugleich Glück und Freude, aber auch Trauer in sich tragen.

 Die Ausstellung umfasst rund 75 Meisterwerke aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen weltweit. In einem multimedialen Raum laden zudem faszinierende interaktive Bücher und ein Film zur Vertiefung in Leben und Werk des jungen Künstlers ein.
Video: Der junge Picasso: Blaue und Rosa Periode | SRF Kulturplatz. SRF (Kulturplatz)  04.02.2019

 

Sam Keller und
Raphael Bouvier:                Vorwort  (S.9)

 

Claire Bernardi,:
Raphael Bouvier:                      
Laurent Le Bon                   Die ersten Funkten eines Feuerwerks  (S.15)
Stéphanie Moins:

Emilia Philippot:

 

Claire Bernardi:       :           Journal 1901 (S.29)

Marilyn McCully:                  Die Ausstellung bei Vollard (S.54)

Michael Raeburn:                Saint-Lazare und der Arzt Louis Julien   (S.72)

Stéphanie Molins:                Journal 1902   (S.79)

Marianne Le Morvan:          Die Ausstellungen in der Galerie Berthe Weill   (94)

Malén Gual Pascual:           Der erotische Picasso   (96)

Stéphanie Moins:                Journal 1903   (S.105)

William H. Robinson:           La Vie   (S. 120)

Raphael Bouvier:                 Journal 1904   (S.131)

Emilia Philippot:                   Das Bateau-Lavoir    (S.150)

Emilia Philippot:                   Journal 1905   (159)

Marilyn McCully:                  Die Ausstellung bei Serrurier   (S.178)

Coline Zellal:                        Picasso als Grafiker   S.188)   

Raphael Bouvier:                 Journal 1006   (S.207)  

Jèssica Jaques:                   Der Aufenthalt in Gósol   (S.228)

Cécile Godefroy:                  Picasso als Bildhauer   (S.136)

Christine Burger:                  Les Demoiselles d'Avignon   (S.261)  

Stéphane Guégan:               Ein Gespräch mit John Richardson   (S.283)

 

                                             Ausgewählte Literatur   (S. 293)

Bereits sind die ersten (euphorischen) Besprechungen hier auf "Amazon" online. 
Nach der Lektüre werde ich hier unter "Neuerscheinungen" eine weitere Besprechungen einstellen.

14. April 2019

 

Kunstkataloge (Sammlung)

 

Helen Dahm
Ein Kuss der ganzen Welt

 

Kunstmuseum Thurgau              Helen Dahm Museum, Oetwil am See

Kartause Ittingen                         02. September bis 04. November 2019 
02. 11. 2018 bis 25. 08. 2019       07. April bis 03. November 2019  

2018, Verlag Scheidegger&Spiess - 215 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2

2018, Verlag Scheidegger&Spiess

 

215 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2

"Helen Dahm gehört zu den Pionieren und Grenzgängerinnen der Schweizer Moderne. Nach schwierigen Jahren in Kreuzlingen und Zürich wird sie Teil der avantgardistischen Bewegungen in der Kunstmetropole München. Begegnungen mit den Akteuren des Blauen Reiters und der Künstlervereinigung Die Walze bestärken sie in ihrem Willen, freie Künstlerin zu werden. Zeitlebens trifft Helen Dahm radikale Entscheidungen: Ihre spirituelle Suche führt sie 1938 bis nach Indien. Zurück im Zürcher Oberland bleiben Gärten und Landschaft nie versiegende Inspirationsquellen für die Malerin. Noch mit 90 Jahren entwickelt die Visionärin eine auf Materialexperimenten basierende Formensprache, die zeitgenössiscen Strömungen des Tachismus und Action-Painting nahesteht. Helen Dahms Werk und Biografie zählen zu den eindrücklischten der schweizerischen Kunstgeschichte der Moderne.

Stefanie Hoch:     Ein Kuss der ganzen
                             Welt. Natur, Landschaft
                             und Stilleben zwischen

                             1898 und 1998

Hanna Gagel:       Pars pro toto, Lilith und
                             die Madonna

Markus Landert:   Zeige Dich!
                             Helen Dahm auf der 
                             Suche nach dem nicht 
                             Darstellbaren

Hanna Gagel:       Lilith - Adams erste Frau

                             Schwanger mit der Kunst

                                                                            Malven

                                                                            Lilien - die Blumen der Madonna

Regula Tischauser:  Geschichten aus der 
                              Nachbarschaft in
                              Oetwil am See

Sarah Elser und Markus Landert:
                              Weggefährten. Wichtige Persönlichkeiten im Leben von 
                              Helen Dahm

Sandi Paucic:        "Schon zu Lebzeiten zur Legende geworden"
                              Zur Rezeption von Helen Dahm in der Presse

Sarah Elser:           Helen Dahm Biografie       

Helen Dahm vor ihrem Haus in Oettwil | © Kunstmuseum TG
Helen Dahm vor ihrem Haus in Oettwil | © Kunstmuseum TG

Die Internetplattform "Thurgaukultur". eine überregional verlinkte Website, die über das Kulturgeschehen im Kanton ausführlich berichtet, widmet der Ausstellung und Küntlerin einen längeren Beitrag. Hier die Einleitung zu einem ausführlichen Interview mit Sefanie Hoch, der Kuratorin der Helen Dahm Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau (Kartause Itigen): 
"Selbstbestimmt, suchend und ein bisschen sonderbar: Helen Dahm (1878-1968) war eine der aussergewöhnlichsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Sie rauchte, liebte Frauen, ging für Monate nach Indien, weigerte sich stets als Künstlerin nur in einer Untergruppe der männlichen Kollegen anerkannt zu werden. Als erste Künstlerin überhaupt bekam sie 1954 den Kunstpreis der Stadt Zürich. 

Foto: Hans U. Alder, Schwarzenberg, LU
Foto: Hans U. Alder, Schwarzenberg, LU

Wer war diese Frau? Was bewegte sie? Und inwiefern taugt sie auch in einer heute noch männerdominierten Kunstwelt als Vorbild? Stefanie Hoch, Kuratorin der neuen Helen-Dahm-Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau (ab 2. September), beantwortet diese und viele weitere Fragen im grossen Interview über eine ganz und gar ungewöhnliche Frau"
Der ganze Bericht (mit Audio-Beiträgen) hier zu erreichen

Ein Audio-Porträt von Heiner Hinz in der Serie "Starke Frauen": Helen Dahm, die Künstlerin (℗ 2017 Dornbusch Medien AG). Die Helen-Dahm-Gesellschaft in


Oetwil am See hat auch eine eigene Website, auf der man umfassend orientiert wird. Alle wichtigen Informationen und Links sind dort zu finden. Noch ein Hinweis auf die ergänzende Ausstellung in Oetwil am See. Während in der Kartause Ittingen eine umfassende Werk-Retrospektive zu sehen ist, bietet die Präsentation des Oetwiler Dahm-Museums einen dokumentarischen Einblick in die Biografie der Künstlerin und zeigt ausgewählte Selbstporträts unter dem Titel:  "Ich - selbst - Helen Dahm". Die Ausstellung ist ab Samstag, 6.April 2019 wieder geöffnet.

Öffnungszeiten: samstags 13 – 17 Uhr, sonntags 10 – 13 Uhr Sie wurde erarbeitet von Regula Tischhauser, Ingrid Staedeli, Sandi Paucic und Sarah Elser, die auch im Katalog ausführlich zu Wort kommen.