Kunstkataloge - Sammlung 2. Teil

16. April 2019

 

Ausstellungskatalog

 

Der junge Picasso

Blau und Rosa Periode

 

Herausgegeben von Raphaël Bouvier

Ausstellung vom 03. Februar bis 26. Mai 2019 in der Fondation Beyeler, Riehen/Basel

ISBN978-3-7757-4504-8

 

Hier die recht aufschlussreichen Saaltexte (PDF)

Als Kulturhöhepunkt des Jahres 2019 präsentiert die Fondation Beyeler Pablo Picassos frühe Meisterwerke der sogenannten Blauen und Rosa Periode in einer einzigartigen Ausstellung. Erstmals in Europa werden Picassos Gemälde und Skulpturen, die zwischen 1901 und 1906 entstanden sind, gemeinsam in dieser Fülle gezeigt – allesamt Meilensteine auf dem Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten der Moderne und zu den wertvollsten Kunstwerken überhaupt.

Zu dieser Ausstellung habe ich hier bereits hier hingewiesen in Form einer unkonventionellen Besprechung der Ausstellung im Online-Magazin "Republik", verfasst von der Schriftstellerin  Jetzt ist auch der bedeutende  und umfangreiche Katalog in meiner Sammlung. Es sind darin inzwischen mehr als 500 Kunstkataloge von bedeutenden Ausstellung vertreten. Dazu gibt es ein (noch sehr unvollständiges)  Katalogverzeichnis. Alle darin gelisteten Ausstellungen wurden auf der Website  hier ausführlich besprochen

"In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilen-steine auf Picassos Weg zum berühm-testen Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotio-nalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt."

Arlequin accoudé 1902, New York, Metropolitan Museum
Arlequin accoudé 1902, New York, Metropolitan Museum

Im Alter von gerade einmal 20 Jahren begibt sich das aufstrebende Künstlergenie Picasso (1881–1973) auf die Suche nach immer neuen Bildthemen und Ausdrucksformen, die er zugleich zur Vollendung führt. In rascher Folge wechseln die Stile und Bildwelten – eine künstlerische „Revolution“ löst die andere ab. Die Ausstellung richtet den Fokus auf die Blaue und Rosa Periode und damit auf eine zentrale Phase in Picassos Werk. Zudem eröffnet sie die Perspektive auf die epochale Entstehung des Kubismus um 1907, der sich aus dem vorangegangenen Schaffen entwickelt und hier in ein neues Licht gerückt wird.In den berührenden und zauberhaften Gemälden und Skulpturen der Blauen und Rosa Periode, die in Spanien und Frankreich entstehen, gelangt der Jahrhundertkünstler Picasso zu Bildern von allgemeingültiger 

Femme à la chemise 2005. Tate, London (Pro Litteris Zürich)
Femme à la chemise 2005. Tate, London (Pro Litteris Zürich)

Aussagekraft.Existenzielle Themen wie Leben, Liebe, Sexualität, Schicksal und Tod finden ihre Verkörperungen in zartschönen, jungen Frauen und Männern ebenso wie in Kindern und Greisen, die zugleich Glück und Freude, aber auch Trauer in sich tragen.

 Die Ausstellung umfasst rund 75 Meisterwerke aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen weltweit. In einem multimedialen Raum laden zudem faszinierende interaktive Bücher und ein Film zur Vertiefung in Leben und Werk des jungen Künstlers ein.
Video: Der junge Picasso: Blaue und Rosa Periode | SRF Kulturplatz. SRF (Kulturplatz)  04.02.2019

 

Sam Keller und
Raphael Bouvier:                Vorwort  (S.9)

 

Claire Bernardi,:
Raphael Bouvier:                      
Laurent Le Bon                   Die ersten Funkten eines Feuerwerks  (S.15)
Stéphanie Moins:

Emilia Philippot:

 

Claire Bernardi:       :           Journal 1901 (S.29)

Marilyn McCully:                  Die Ausstellung bei Vollard (S.54)

Michael Raeburn:                Saint-Lazare und der Arzt Louis Julien   (S.72)

Stéphanie Molins:                Journal 1902   (S.79)

Marianne Le Morvan:          Die Ausstellungen in der Galerie Berthe Weill   (94)

Malén Gual Pascual:           Der erotische Picasso   (96)

Stéphanie Moins:                Journal 1903   (S.105)

William H. Robinson:           La Vie   (S. 120)

Raphael Bouvier:                 Journal 1904   (S.131)

Emilia Philippot:                   Das Bateau-Lavoir    (S.150)

Emilia Philippot:                   Journal 1905   (159)

Marilyn McCully:                  Die Ausstellung bei Serrurier   (S.178)

Coline Zellal:                        Picasso als Grafiker   S.188)   

Raphael Bouvier:                 Journal 1006   (S.207)  

Jèssica Jaques:                   Der Aufenthalt in Gósol   (S.228)

Cécile Godefroy:                  Picasso als Bildhauer   (S.136)

Christine Burger:                  Les Demoiselles d'Avignon   (S.261)  

Stéphane Guégan:               Ein Gespräch mit John Richardson   (S.283)

 

                                             Ausgewählte Literatur   (S. 293)

Bereits sind die ersten (euphorischen) Besprechungen hier auf "Amazon" online. 
Nach der Lektüre werde ich hier unter "Neuerscheinungen" eine weitere Besprechungen einstellen.

14. April 2019

 

Kunstkataloge (Sammlung)

 

Helen Dahm
Ein Kuss der ganzen Welt

 

Kunstmuseum Thurgau              Helen Dahm Museum, Oetwil am See

Kartause Ittingen                         02. September bis 04. November 2019 
02. 11. 2018 bis 25. 08. 2019       07. April bis 03. November 2019  

2018, Verlag Scheidegger&Spiess - 215 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2

2018, Verlag Scheidegger&Spiess

 

215 Seiten, ISBN 978-3-85881-612-2

"Helen Dahm gehört zu den Pionieren und Grenzgängerinnen der Schweizer Moderne. Nach schwierigen Jahren in Kreuzlingen und Zürich wird sie Teil der avantgardistischen Bewegungen in der Kunstmetropole München. Begegnungen mit den Akteuren des Blauen Reiters und der Künstlervereinigung Die Walze bestärken sie in ihrem Willen, freie Künstlerin zu werden. Zeitlebens trifft Helen Dahm radikale Entscheidungen: Ihre spirituelle Suche führt sie 1938 bis nach Indien. Zurück im Zürcher Oberland bleiben Gärten und Landschaft nie versiegende Inspirationsquellen für die Malerin. Noch mit 90 Jahren entwickelt die Visionärin eine auf Materialexperimenten basierende Formensprache, die zeitgenössiscen Strömungen des Tachismus und Action-Painting nahesteht. Helen Dahms Werk und Biografie zählen zu den eindrücklischten der schweizerischen Kunstgeschichte der Moderne.

Stefanie Hoch:     Ein Kuss der ganzen
                             Welt. Natur, Landschaft
                             und Stilleben zwischen

                             1898 und 1998

Hanna Gagel:       Pars pro toto, Lilith und
                             die Madonna

Markus Landert:   Zeige Dich!
                             Helen Dahm auf der 
                             Suche nach dem nicht 
                             Darstellbaren

Hanna Gagel:       Lilith - Adams erste Frau

                             Schwanger mit der Kunst

                                                                            Malven

                                                                            Lilien - die Blumen der Madonna

Regula Tischauser:  Geschichten aus der 
                              Nachbarschaft in
                              Oetwil am See

Sarah Elser und Markus Landert:
                              Weggefährten. Wichtige Persönlichkeiten im Leben von 
                              Helen Dahm

Sandi Paucic:        "Schon zu Lebzeiten zur Legende geworden"
                              Zur Rezeption von Helen Dahm in der Presse

Sarah Elser:           Helen Dahm Biografie       

Helen Dahm vor ihrem Haus in Oettwil | © Kunstmuseum TG
Helen Dahm vor ihrem Haus in Oettwil | © Kunstmuseum TG

Die Internetplattform "Thurgaukultur". eine überregional verlinkte Website, die über das Kulturgeschehen im Kanton ausführlich berichtet, widmet der Ausstellung und Küntlerin einen längeren Beitrag. Hier die Einleitung zu einem ausführlichen Interview mit Sefanie Hoch, der Kuratorin der Helen Dahm Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau (Kartause Itigen): 
"Selbstbestimmt, suchend und ein bisschen sonderbar: Helen Dahm (1878-1968) war eine der aussergewöhnlichsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Sie rauchte, liebte Frauen, ging für Monate nach Indien, weigerte sich stets als Künstlerin nur in einer Untergruppe der männlichen Kollegen anerkannt zu werden. Als erste Künstlerin überhaupt bekam sie 1954 den Kunstpreis der Stadt Zürich. 

Foto: Hans U. Alder, Schwarzenberg, LU
Foto: Hans U. Alder, Schwarzenberg, LU

Wer war diese Frau? Was bewegte sie? Und inwiefern taugt sie auch in einer heute noch männerdominierten Kunstwelt als Vorbild? Stefanie Hoch, Kuratorin der neuen Helen-Dahm-Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau (ab 2. September), beantwortet diese und viele weitere Fragen im grossen Interview über eine ganz und gar ungewöhnliche Frau"
Der ganze Bericht (mit Audio-Beiträgen) hier zu erreichen

Ein Audio-Porträt von Heiner Hinz in der Serie "Starke Frauen": Helen Dahm, die Künstlerin (℗ 2017 Dornbusch Medien AG). Die Helen-Dahm-Gesellschaft in


Oetwil am See hat auch eine eigene Website, auf der man umfassend orientiert wird. Alle wichtigen Informationen und Links sind dort zu finden. Noch ein Hinweis auf die ergänzende Ausstellung in Oetwil am See. Während in der Kartause Ittingen eine umfassende Werk-Retrospektive zu sehen ist, bietet die Präsentation des Oetwiler Dahm-Museums einen dokumentarischen Einblick in die Biografie der Künstlerin und zeigt ausgewählte Selbstporträts unter dem Titel:  "Ich - selbst - Helen Dahm". Die Ausstellung ist ab Samstag, 6.April 2019 wieder geöffnet.

Öffnungszeiten: samstags 13 – 17 Uhr, sonntags 10 – 13 Uhr Sie wurde erarbeitet von Regula Tischhauser, Ingrid Staedeli, Sandi Paucic und Sarah Elser, die auch im Katalog ausführlich zu Wort kommen.