Wein des Tages 2020/1

02. April 2020

 

Rainer Schönfeld

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Weingut Elisabeth & Andreas Tscheppe: Salamander 2013, Chardonnay, Steirerland,
Leutschach, Österreich

 

 

"Großes Naturwein Kino. Das Warten hat sich mehr als gelohnt. Unaufgeregt, introvertiert und extrem erwachsen zeigt sich hier der 13er Salamander von Andreas Tscheppe. Für mich ist sowas Naturwein in Perfektion, wenn es denn so etwas überhaupt gibt. Gänsehaut Garantie."

02. April 2020

 

Rainer Schönfeld

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Weingut Elisabeth & Andreas Tscheppe: Salamander 2013, Chardonnay, Steirerland,
Leutschach, Österreich

 

 

"Großes Naturwein Kino. Das Warten hat sich mehr als gelohnt. Unaufgeregt, introvertiert und extrem erwachsen zeigt sich hier der 13er Salamander von Andreas Tscheppe. Für mich ist sowas Naturwein in Perfektion, wenn es denn so etwas überhaupt gibt. Gänsehaut Garantie."

01. April 2020

 

Rainer Schönfeld

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Château Léoville Barton 2004, Sint-Julien, Bordeaux, Frankreich

 

 

"2004 ist ein grandioses, meines Erachtens unterschätztes und zu Unrecht im Schatten von 2005 stehendes Jahr am linken Ufer. Kein Jahr von Konzentration, üppiger Frucht und überbordender Opulenz, sondern von präziser Struktur, angenehmer Spannung und feiner Balance. Straffe, vorsichtig dosierte Frucht mit Johannisbeere und Heidelbeere, etherischem Menthol und an Mouton erinnernde Bleistiftmineralität im Bouquet. Schwarztee. Wunderbare Struktur, feiner Gerbstoffgripp, toller Bordeaux! 94/100"

31. März 2020

 

Marcus Hofschuster

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Azienda Agricola Monte Tondo: Casette Foscarin 2015, Garganega/ Trebbiano di Soave, Verona Soave, Italien

 

 

"Dieser 15er "Casette Foscarin" von Monte Tondo wäre allerdings in der Lage, auch den zementiertesten Skeptiker im Alleingang aus der Bahn zu komplimentieren. Er kommt grad ins ideale Alter, hat Saft, Substanz, Tiefe, animierende, feine, teils kräuterige Würze und genau die richtige Mischung aus Kraft und Finesse bei erstaunlicher Komplexität. Seine irrsinige Mineralik war jung zu erahnen, aber erst jetzt kommt sie so richtig aus ihrem Versteck, packt regelrecht zu. Umwerfend."

30. März 2020

 

Marcus Hofschuster

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..

Weingut Fischer: Chardonnay, Bottinger Steingrube, Kaiserstuhl, Baden. Nimburg-Bottingen, Deutschland

 

 

"Es dürfte schwer werden, einen feineren Chardonnay in der Preisklasse bis 15 Euro zu finden, als diesen 17er "Holzfass" von Fischer: erstaunlich frisch und lebendig, dabei eher leise im Auftritt, kühl, brillant reintönig, mit hochfeiner Säure, ganz zarten, nussigen Holzanklängen, heller Mineralik, Eleganz und Schliff.
Wers fetter und buttrig mag, ist hier falsch, wer aber mit diesem feinen, kühlen, fast leichfüßigen Stil etwas anfangen kann, bekommt ganz erstaunlichen Stoff für 12,90 € ab Hof.
."

29. März 2020

 

Christian Bialdiga

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.

Weingut Wittmann: Westhofener 2009, Riesling trocken, Rheinhessen, Westhofen, Deutschland

 

 

"Wenn ein Wittmann Ortswein das babyblau- weiße Kleid trägt, dann hat er ein paar Jahre auf dem Buckel! Mein Wein des Tages ist gut 10 Jahre alt, er ist umwerfend gut und noch verdammt jung.
Der Westhofener 09 hat eine wunderbare Nase nach reifen Steinobstnoten und etwas Zitrus sowie einer toller Kräuter-mineralik. Im Mund und Abgang dann etwas Kandis, eine recht lebendige Säure, ganz viel Saft und
in bester Balance.
Die Flasche ist definitiv perfekt, denn der Wein wirkt deutlich jünger als gut 10 Jahre alt."

28. März 2020

 

Andreas Jordan

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Weingut Martin Waßmer: Schlatter Maltesergarten 2014, Pinot Noir, Baden, Bad Krozingen-Schlatt, Deutschland

 

 

"Ich glaube der Wein ist gerade in einer Übergangsphase. Die Fruchtphase ist definitiv vorbei, es kommt bereits ein wenig Unterholz mit Pilzen zum Vorschein. Der Wein besticht aktuell vor allem durch eine sehr reichhaltige Palette von würzigen und kräutrigen Noten, ich bin einfach nicht in der Lage, alle zu benennen - also fange ich erst gar nicht an. Die Tannine sind sehr angenehm, schon gut geschliffen, eingebettet in eine tolle Struktur, mit schöner Säure. Insgesamt schon eher (badisch?) kräftig, aber gut ausbalanciert. Gefällt mir sehr gut.."

27- März 2020

 

Marcus Hofschuster

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Cantina Bianchi: Luminae, 2018, Colline Novaresi, Piemont, Sizzano, Italien

 

 

"Die Cantina Bianchi ist vor allem bekannt für ihre nordpiemontesischen Rotweine aus den Regionen Ghemme, Gattinara und Sizzano, die durch die Bank empfehlenswert sind. Überrascht hat mich hingegen dieser frische, knackige, dabei erstaunlich charaktervolle 19er "Luminae", ein reinsortiger Erbaluce (eina alte einheimische Sorte) mit seiner feinen, ganz eigenen, teils kräuterigen Würze, seinem Biss und seiner Mineralik. Für weniger als 10 Euro ein ganz erstaunlicher Wein.."

26. März 2020

 

Chez Matze

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Weingut Emmerich Knoll: Ried Schütt Grüner Veltliner Smaragd 2010, Wachau. Dürnstein, Österreich

 

 

"Heute hatte im mal wieder Lust auf GV. Und da man sich ja zur Zeit maximal zu zweit aufhalten soll, wählte ich mir zur heutigen Begleitung den 2010 Emrich Knoll Ried Schütt Grüner Veltliner Smaragd. Langsam wird das Baby erwachsen. So viel weissen Pfeffer, wie bei diesem 10er Schütt, habe ich lange nicht im Veltliner gerochen. Genial! Tabak, Kräuter, Blumen, Heu, ein Hauch gelber Früchte. Packend, dicht, konzentiert und voluminös am Gaumen. Wirkt sehr trocken aber gleichzeitig sehr harmonisch und ausgewogen. Ein grossartiger Wein bei diesem grossartigen Wetter."

25. März 2020

 

Chez Matze

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Corvus Vineyards. Aegea Kuntra 2011, Bozcaada/ Çanakkale, Türkei

 

 

"Kellerfund hält gesund. Oder so. Diesen Wein hatte ich vor Jahren aus Istanbul mitgebracht. Ein türkischer Roter aus der Ägäis vom Weingut Corvus. Die Rebsorte heißt Kuntra oder Karasakiz und war mir bislang noch nicht untergekommen. Und: echt gut! Nicht allzu dunkle Farbe, Kirsche und rote Johannisbeere, viel pfeffrige Würze, immer noch Tannin und gut eingebundener Alkohol. Sehr grenache-artig. So lass ich mir den türkischen 🍷 gefallen! Fragt mich aber nicht, wo es Nachschub geben könnte."

24. März 2020

 

René Gabriel

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Weingut Klaus Peter Keller: Riesling Hubacker 2002, Rheinhessen, Flörsheim-Dalsheim, Deutschland

 

 

"Die Farbe von sehr intensivem Gelb. Die Nase zeigt einen leicht laktischen Ton. Dies zeigt – nach so vielen Jahren – eine ehrliche Firne an. Es duftet nach Akazienhonig, nach Pfingstrosen, nach frischen Quitten, Dotterblumen und Kamille. Dabei ist der Wein in der Nase ziemlich wuchtig und geht in die Breite, ohne mastig zu wirken. Im Gaumen gibt er sich fast frischer als in der Nase, es sind immer noch quirlige Säureelemente da, welche über die Zunge tanzen. Der Körper ist füllig, nicht zu opulent und der Fluss cremig, das Finale gebündelt und nachhaltig, es bleiben süssliche und senfige Noten zurück. Hier vereinen sich Reichtum und Eleganz! 19/20

23. März 2020

 

Rainer Schönfeld

auf Facebook in Bordeaux&Riesling und so...

 

Weingut Kreuzberg: Dernauer Hardtberg 2015, Frühbur-gunder GG, Ahr, Dernau, Deutschland

 

 

"Köstlich offen und saftig, mit schöner Frucht, Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren und Blütenduft. Bereits cremig und viel Schmelz zeigend, mit runder, aromatischer Beerenfrucht, die Tannine sind weicher und zurückhaltender als beim 2016er, der eine präzisere Struktur zeigt. Das hier ist weicher Kuschelwein, das genaue Gegenteil des drahtig straffen, zupackend mineralischen 2016 Silberberg. Aber stimmig, gut, und köstlich. 88/100."

22. März 2020

 

Cordula Eich

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Katarzyna Estate: Mezzek Mavrud 2016, Sofia, Oberthrakische Tiefebene, Bulgarien

 

 

"Tolle Überraschung gestern Abend. Mein erster Wein aus Bulgarien. Der braucht sich wirklich nicht zu verstecken."  Kommentar auf Facebook: "Die haben in Bulgarien echt sapnnede Rebsorten. Finde auch Melnik und Rubin neben Mavrud sehr spannend."

21. März 2020

 

Joschi Jung

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Weingut Braunwell: Blanc de Blancs 2016, Rheinhessen, Deutschland
Griesel & Compagnie: Blanc de Blancs Brut 2016, Bensheim, Deutschland

 

 

"Eigentlich wollte ich den Vergleich, um mir zu überlegen, von welchem Erzeuger ich noch mehr bestellen will... Der Braunewell ist straighter, heller und mit dem spritzigerem Sprudel.
Der Griesel weiniger, tiefer und mit der feineren Perlage. Ok. Die sind so verschieden, dass ich da nicht ranken will.
Da will ich von beiden was haben... 🤷‍♀️
"

20. März 2020

 

Michael Quentel

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Familie Hugel: Riesling Patience 1996, Elsass, Riquewihr, Frankreich Château la Négly: Falaise, Languedoc, La Clape, Frankreich

 

 

"La Falaise ein Südfranzose, den ich vor 20 Jahren erstmals im Glas hatte und den ich auch heute noch als dicke, würzige Berta schätze. Daneben eine absolute Rarität - 1996 Patience von Hugel / Elsass. Eine absolute Rarität mit 5% Alc und über 500g!!! Restzucker. Der Rest aus der Flasche, die ein halbes Jahr schon geöffnet war."

19. März 2020

 

Rainer Schönfeld

auf Facebook .in Bordeaux &Riesling und so..

 

Weingut Josef Ehmoser: Ried Georgenberg Grüner Veltliner 2015, Wagram, Tiefenthal, Österreich

 

 

"Der ist jetzt mit etwas Reife schön cremig, mit Maiglöckchen und etwas grünen Pfefferkörnern in der Nase. Sehr viel Schmelz und eine feine Würze am Gaumen. Schön rebsortentypisch, ohne besonders intellektuell zu sein. 90/100"

18. März 2020

 

Markus Erwin

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Château Pontet-Canet 2008, 5ième Cru Classé, Pauillac, Bordeaux, Frankreich

 

 

"Wenn zu Hause, dann wenigstens mit gutem Wein.Werde immer mehr Fan von Pontet-Canet. Full body trotz eher schwachen 13%, am Anfang ein wenig ruppig. Aber mit Luft entwickelt sich ein wunderbarer Wein, dunkle Frucht, Mineralität, langer Abgang.
Trotzdem in die Karaffe getan & mal sehen wie der noch wird." 🥰

15. März 2020

 

Andreas Jordan

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Weingut K. H. Johner: Blauer Späthburgunder SJ 2013, Kaisestuhl, Baden, Deutschland

 

 

"Badischer Spätburgunder hat dann meist doch etwas mehr Kraft und Dichte als einer aus den nördlicheren Anbaugebieten - so auch hier. Viel Würze und Nadelholz, eine Spur Eukalyptus, ein wenig rotbeerige Frucht. Das ganze wirkt aber auf keinen Fall schwer, der Wein hat genug Frische und wirkt auch noch sehr jung. Die Tannine sind allerdings schon sehr angenehm, insgesamt macht der Wein sehr viel Spaß."

14. März 2020

 

Marcus Hofschuster

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Franco Biondi Santi,Tenuta il Greppo: Brunello di Montalcino "Greppo" 2006, Toskana, Montalcino, Italien

 

 

"Hilfehilfehilfe ist das gut. Straff, saftig, ungeheuer komplex, herb, tief, mit einer enormen Spannung, die an der Luft noch zulegt, mundwässernd, tief, betörend, das ist Crack in Flaschen, macht sofort süchtig, man schafft es bem besten Willen nicht, mit dem Nachschenken aufzuhören, eine Glaswegnehmung könnte sich zu einer Lebensgefährlichen Situation auswachsen. Meingott ist das ein gei...ah, das hatten wir ja schon."

13. März 2020

 

Rainer Schönfeld

auf Facebook in Bordeaux&Riesling und so...

 

Weingut Schenk: Silvaner Handlich 2019, Literwein,, Franken, Randersacker, Deutschland

 

 

"Über dem Literwein der Basis-Silvaner des Weinguts für deutlich unter 10 EUR. Einen halben Tag auf der Maische stand er. Saftiger, kühler Duft nach frisch angeschnittener Birne. Oder frischen Birnenschalen. Köstlich trocken, gradlinig, noch dezent traubig - ist ja auch gerade erst abgefüllt. Hat dabei einen feinen, zart phenolischen Griff. Blitzsaubere und klare Aromatik. Ein wunderbarer Essensbegleiter und abends-auf-dem Sofa-Wein."r

12. März 2020

 

Fabian Heiligenstetter

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Weingut Kaufmann: Sekt Riesling Brut, Rheingau, Hattenheim, Deutschland

 

 

"Ein frischer, saurer, hefiger Rieslingsekt. Ein kräftiger Rheingauer Gruß in neuem Gewand schweizerischer Anmutung....

Ein paar Wünsche hat der spleenige Kunde dann doch noch: "handgerüttelt, Flaschengärung" und "klassische Flaschengärung" mitsamt dem Bild des Rüttelpultes fand ich (als Marketing-Nugget gedacht?) auf dem Deckel der Agraffe und dem Korkenboden. Sehr nett! Ich hätte das gerne auf dem Etikett, denn die Vermarktung wertigen Sektes könnte offensiver sein."

11. März 2020

 

Jürgen Schmücking

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Douro Boys: Cuvée 2017, Viticulture in the Douro Valley, 5 Quintas, Portugal

 

 

"unter dem haufen highlights, den die Douro Boys gestern in lech gezeigt haben, war das das größte. gut, abgesehen vom vintage port 2017 von Niepoort Vinhos . dem besten vintage, den Dirk Niepoort je gemacht hat. sagt er. neben 2015. und eventuell ..."

09. März 2020

 

Andreas Jordan

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 Gerhard Fiedler, Weingut Grenzhof: Blaufränkisch Leithaberg 2010, Neusiedlersee, Burgenland, Mörbisch am See, Österreich

 

 

"Vielleicht ist die Farbe so langsam in Richtung Braun unterwegs, aber im Mund ist er immer noch top! Viel Würze, tolle Tannine, kein Spur von Müdigkeit."

08. März 2020

 

Marc von Harten

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Emmanuel Brochet:  "Le Mont Benoît" 2011, Champagner, Extra Brut, St-Villers aux Noeuds, Frankreich

 

 

"Das letzte Mal hatte ich ihn vor einem Jahr im Glas. In der Nase verhalten, am Gaumen habe ich den Eindruck, dass die Säure heute dominiert, was den Wein etwas aus der Balance bringt. Guter Abgang. Aber, wartet. Mit mehr Luft und in einem größeren Glas zeigt sich der Wein (fast) so, wie ich ihn in Erinnerung habe. Die Säure, mit der habe ich hier und heute ein (kleines) Thema, sie steht etwas neben dem Wein, macht ihn nicht ganz rund. Vielleicht sollte er jetzt langsam ausgetrunken werden?!"

07. März 2020

 

Michael Quentel

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Azienda Agricola Elio Grasso: Barolo Rüncot 1995, Monforte d'Alba, Piemonte, Italien

 

 

"Erster Jahrgang dieses Lagen-Barolos. Die Nase ist heute umwerfend schön: viel Rosenholz, Veilchen, Teer, etwas Rauch und Sauerkirsche, Kirschmarzipan; klar und präzise, ein wenig Waldboden. Am Gaumen kann er das Versprechen der Nase nicht ganz erfüllen, die Tannine (aus dem Holz?) sind auch nach 25 Jahren noch etwas zu hartnäckig. Gute, präsente Säure, sehr klare und ausdrucksstarke Aromen, die die Eindrücke der Nase widerspiegeln, ein Hauch von Holzkohle. Gute Struktur, ein wirklich schön gereifter und dichter Nebbiolo, der große Klasse zeigt, aber durch das leicht trocknende Tannin Abzüge in der B-Note bekommt. 92/100 2020 - 2027"

06. März 2020

 

Markus Erwin

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Weingut Monteverro: Monteverro Toscana 2010, Bordeaux Blend, Toskana, Capalbio, Italien

 

 

"Auf diese peinliche Niederlage meiner Fortuna genieße ich diesen großartigen Bordeaux Blend beim zweiten Spiel des Abends. Der Monteverro ist aus der Flasche praktisch sofort da & perfekt ausbalanciert. 👌🏼

Ob der besser wird wird die Zeit zeigen, aber jetzt ist er top 🥰"

05. März 2020

 

Axel Biesler

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Weingut Stadt Klingenberg am Main: Buntsandstein 2014, Müller-Thurgau, Churfranken, Deutschland

 

 

"Fabulous how this Müller-Thurgau has matured. The grape variety says nothing, absolutely nothing about the wine, about this wine in particular...

Zusatz: das dürfte der beste Müller-Thurgau sein, den ich je getrunken habe. Ob es daran liegt, dass er ein Müller ist, der nach einigen Jahren noch so gut schmeckt? Nein, weil das einfach ein exzellenter Wein ist. Nicht weniger, aber mehr."

04. März 2020

 

Rainer Schönfeld

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Weingut  Hanspeter Ziereisen: Steingrüble 2014. Gutedel, Baden, Elfringen-Kirchen, Deutschland

 

 

"Im großen Holz spontanvergoren und nach 22 Monaten auf der Hefe unfiltriert abgefüllt. Mit 0,5 g/l Restzucker. Alle Gutedel von Ziereisen sind außergewöhnlich gute Weine. Schon der Heugumber für 6 EUR ist ein richtig guter Wein, der viel Trinkspaß bereitet. Der Steingrüble erinnert mit seiner Fruchtarmut, puristischen Brillanz, der fast greifbaren kalkigen Mineralität und sehr festen Säure an einen Chablis. Ein toller und ungemein preiswerter Wein. 89/100. Für mich ist er jedoch kaum besser als der nochmals günstigere Viviser, der keine 10 EUR kostete."

03. März 2020

 

Rainer Schönfeld

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Weingut Kai Schätzel: Hipping 2015, Riesling, Rheinhessen, Nierenstein am Rhein, Deutschland

 

 

"Schätzel macht Charakterweine, die man an ihrem Stil erkennen kann. Opulenz, viel Frucht und Süße sucht er bei seinen trockenen Weinen zu vermeiden, arbeitet dafür mineralische Brillanz und messer-scharfe Struktur heraus, zu der immer auch eine gnadenlose Säure gehört. Wie Skalpelle sind seine trockenen Rieslinge. Und das ist grandios. In der Nase spürbar reduktiv, mit einem leichten Spontistinker. Nur wenig, noch nicht voll ausgereiftes gelbes Kernobst, Aprikosen, dazu Limette. Enorm straff auf der Zunge, Struktur ohne Ende, mit säurelastiger Eleganz, subtiler Komplexität und außergewöhnlicher Länge."

02. März 2020

 

Marcus Hofschuster

 

auf Facebook Weingut Fritz Wieninger: Gemischter Satz "Rosengartl" 2018, Wien, Österreich

 

 

"Dieser 18er Wiener Gemischter Satz "Rosengartl" war perfekt. Hier passte einfach alles zusamnen. Die Würze, die Kraft, die Tiefe, die ungemein komplexen und dabei präzisen Aromen, der Griff. Das ist solo erstklassig. Zum richtigen Essen ist es umwerfend.Ich habs übrigens - wie so oft - nebenher auch mit (für sich allein wirklich gutem) feinherbem Riesling probiert, der einem ja immer unter die Nase gehalten wird, wenn es darum geht, so ein Essen zu begleiten.War - wie immer - ein kompletter Reinfall.."

28. Februar 2020

 

 Danou Bisou

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Weingut Rinke: Pinot Noir 2017, Vom Schiefer, Reserve, Mosel, Mertesdorf Deutschland

 

 

"Im Bouquet deutlich erdiger und blütiger als der Muschelkalk, die Frucht ist nur sehr nuanciert wahrnehmbar, leichter und angenehmer Toast Am Gaumen ist der Wein ultramineralisch. Wo der Muschelkalk seidig am Gaumen gleitet, bekommt man hier die volle, rohe und wunderschöne Mineralität der Sehr komplexen Säure zu spüren. Eigentlich ist der Muschelkalk der angenehmere angenehmere Wein. Und dennoch gefällt mir dieser hier ein Ticken besser: So roh und (angenehm) mineralische kenne ich nicht viele PN. Meistens ist es dann eher eine etwas ziehende Säure, aber hier eher sanft oxidativ. Außergewöhnlicher Geschmack! icht jedermanns Sache, aber mir gefällt dieser ausgesprochen ehrliche Charakter.."

26. Februar 2020

 

Andreas Jordan

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Weingut P. Chr. Saalwächter: Chardonnay "R" 2017, Rheinhessen, Ingelheim, Deutschland

 

 

"In der Nase Orange und Limette, im Mund deutlich mehr Limette als Orange. Präsente Säure, die aber durch den eher-Limette-als-Zitrone-Eindruck recht angenehm ist. Der Wein hat auch deutlich Gerbstoff, das ergibt ein spannendes Mundgefühl, da hat man was zu kauen. Wer auf sehr cremige Chardonnays steht ist hier eher fehl am Platz. Aber ganz so super messerscharf ist er auch nicht, da kommt immer wieder mal etwas Orange vorbei und sorgt für einen warmen Eindruck."

25. Februar 2020

 

Armin Busch

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"Der kleine Cynanque lebt von der frischen Frucht, viel Kirsche, rote und dunkle Beeren, eher Johannisbeere, viel Aromatik, mundfüllend, aber nicht fett, mittlere Länge, nicht übermäßig komplex, aber so lecker. Ein Wein den ich auf-mache und einfach immer gerne trinke. Und meiner Frau mache ich auch noch einen großen Gefallen, wenn der offen ist.

Am zweiten Tag wird er etwas feiner, da kommt fast noch ein Hauch Komplexität dazu, wahrscheinlich würde auch der Basiswein bei Cynanque von etwas Reife gewinnen, aber die 12 Flaschen, die wir da immer kaufen sind spätestens nach 12 Monaten durch unsere Kehlen gerauscht, der Wein ist jung einfach zu gut."

24. Februar 2020

 

Wineterminator

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Cofco Group: Greatwall 1995, Cabernet Sauvignon Shacheng, Hebei, China

 

 

"Garantiert virenfrei dieser 1995 Great Wall Cabernet Sauvignon von der China National Cereals, Oils & Foodstuff Corp aus einem Jahrgang, wo Rainer Schönfeld noch nicht wusste, wo China überhaupt liegt. Dieser verdammt gut trinkbare Wein ohne spürbares Alter stammt aus dem HuaXia Vineyard in Changli in der Provinz Hebei und wurde in französischen Barriques ausgebaut. Erinnerte mich blind an einen Maurizio Zanella von Ca‘ del Bosco aus den 90ern und hielt sich selbst nach dem Dekantieren sehr gut im Glas - WT90.

23. Februar 2020

 

Nicolai Schulz

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Weingut Egon Schäffer: Silvaner 2014, Eschendorf, Franken, Deutschland

 

 

"Das ist schon deutlich gereift, aber nicht platt, wunderbar trocken und nicht ausgezerrt, kräuterig, salzig, manzanillaesk, beinahe gänzlich ausgesparte Frucht. Am ehesten Quitte"

22. Februar 2020

 

Nico Medenbach

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Weingut Franzen: Riesling "Zeit" 2018. Restsüss, Mosel, Bremm, Deutschland

 

 

"Auch in der 2018er Version mit 396 Tage Reife auf der Hefe wieder ein Traum von Riesling. Ein in meinen Augen perfekt balancierter Riesling. Dieses Spiel von Süße und Säure, Mineral und Frucht, Gripp und Cremigkeit ist einfach nur fantastisch. Auch in seiner Jugend ohne Reue zu konsumieren. Zeit - ein simples aber großartiges "Konzept" für großen Wein!

21. Februar 2020

 

Uwe Bende

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Château Plaisance 1970, Montagne Saint Emilion, Bordeaux, Frankreich

 

"Netter, kleiner 1970er Chateau Plaisance Montagne-Saint-Emilion heute. In der Nase eine schöne Portion roter Früchte und etwas erdige Noten. Am Gaumen eine zarte Süsse und eine fast burgundische Leichtigkeit und Eleganz. Da muss man kein Geschiss drum machen, aber man kann ihn so nebenbei nett trinken. 😊🍷 ... übrigens, ein schönes Geschenk für alle die in diesem Jahr überraschend 50 werden 😉"

20. Februar 2020

 

Rainer Schönfeld

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Weingut Franz Keller: Muskateller vom Löss 2017, Kaiserstuhl, Baden, Deutschland

 

 

"Als Begleitung zum gebackenen Vacherin Mont d’Or geht ein trockener Muskateller sehr gut. Mit toller Säure und schöner Frische überzeugt der 2017 Franz Keller Muskateller vom Löss. Angenehm unaufdringlich, aber mit den rebsortentypischen Duftnoten das Bukett mit Bergamotte, weißen Blüten, halbreifer Ananas. Schön trocken, mit sehr selbstbewusster Säure und mineralischem Finale. Ein richtig guter Muskateller ohne Kitsch. 86/100,"

19. Februar 2020

 

Marcus Hofschuster

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Château Talbot 1986, Quatrième Grand Cru Saint-Julien, Bordeaux, Frankreich

 

 

Die erste Nase wirkte ein wenig ver-schnupft. Nach 34 Jahren schien Frischluft nicht das zu sein, auf das der Wein gerade am sehnsüchtigsten gewartet hat. Aber schon die Farbe enttarnte das Versteckspiel ein wenig. Aber dann: was für ein Saft, welche Frische, diese Substanz und Tiefe, so ein Leben! Das letzte Mal hatte ich den Wein vor gut 20 Jahren. Gab es danach je einen Besseren? Für heute jedenfalls melde ich Zweifel an..."

17. Februar 2020

 

Fabian Heiligenstetter

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Champagne Brut, André Clouet: Champagne 2009, Champagne, Bouzy, Frankreich

 

 

 "J'assemble les bulles qui s'aiment". Und ich brauche fast eine Lupe, um das lesen zu können. Was ich nicht vergrößern oder verstärken muss, ist der Genuss, den dieser Wein mit sich bringt. Hefe satt, nussige Aromen und der Duft einer mit Kreidestaub mehlierten Pomelo. Die Nase voll Toll! Frisch nachgeschenkt ist Mandarine dabei. Im Mund ein weiniger Champagner mit dichter, kräftiger, aber feiner Perlage. Knackig, mit trocknendem Tannin, das lange nachklingt. Ein schöner Jahrgangs-Champagner für moderates Geld."

16. Februar 2020

 

Joachum A.J. Keiser

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Weingut Georg Breuer: Weisser Heurisch 2013, Rüdesheimer Berg Rottland, Rheingau, Rüdesheim am Rhein, Deutschland

 

 

"Diesen Wein gibt es nur in minimalster Menge, weil er nur auf einer kleinen Parzelle im Berg Rottland angebaut wird. Jeder einzelne Schritt extra Handarbeit, eigentlich unbezahlbar.Heunisch ist deshalb so interessant, weil er ein Elternteil von etlichen bekannten Reb-sorten ist: Riesling, Elbling, Tauber-schwarz, Blaufränkisch (Lemberger), Blauer Wildbacher, Furmit, Colombard, Petit Meslier, Xinomavro uva.."

15. Februar 2020

 

Marcus Hofschuster

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Weinbau Familie Stritzinger: Klingenberger Schlossberg 2018, Portugieser, Franken, Klingenberg am Main, Deutschland

 

 

"Ich weiß, dass das Etikett wenig vertraueneinflößend wirkt. Wer aber eleganten, kühlen, feinen, frischen, dabei aber alles andere als oberflächlichen, saftigen, mineralischen, tendenziell eher helleren, feingliedrigen Rotwein mit Charakter mag, bei dem eine Flasche schneller leer wird als ein hamburger Fischverkäufer bis Drei zählen kann, der muss das probieren. Zumal man bei einem Preis von 9,90 ab Hof eine relativ häufige Flaschenleerung praktizieren kann, ohne dem nächstbesten Kredithai Versprechungen machen zu müssen, die man womöglich nicht halten kann."

14. Februar 2020

 

Chez Matze

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Domaine de Rancy: Le Temps d'Un Oubli, Macabeu, Süsswein, Riversaltes, Roussilon-Languedoc, Latour de France, Frankreich

 

 

"Am Stand von Michael Walker auf der BIOFACH: "Was für ein großartiger Wein! Gibt es denn einen Markt dafür?" "Aber ja. In Paris, Japan und England..." Rancio von der Domaine de Rancy, Roussillon.."

Ein Kommentar auf Facebook: "Das Beste, was ich bislang von denen hatte, war der 1950er. Vor Ort direkt mitgenommen und vor wenigen Jahren getrunken. Phantastischer Stoff."

13. Februar 2020

 

Marcus Hofschuster

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Weingut Roth: Rödelsee Küchenmeister 2017, Weissburgunder trocken, Franken, Wiesenbronn, Deutschland

 

 

"...Roths Küchenmeister ist so brillant, saftig und bei aller Kraft beinahe leichtfüßig, dass man sich ihm eigentlich nur entziehen kann, wenn einem Wein, der nach Wein schmeckt, nicht schmeckt. Dazu ist er auch noch so eigenständig wie nur was. Das Argument "Sowaskriegichauchinderpfalz" gildet also nicht. Um den Preis schon gar nicht: keine 13 Euro kostet das ab Hof. Und es gibt heuer so manches Grosse Gewächs, das sich neben ihm schwer täte.."

12. Februar 2020

 

Michael Quentel

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Weingut Klaus Peter Keller: Rheinhessen, Feuervogel 2017, Silvaner trocken, Rheinhessen, Flörsheim-Dalsheim, Deutschland

 

 

"Der 2017er „Feuervogel“ von Klaus Peter Keller ist ein vibrierender, grossartiger Silvaner. Glockenklar, fest, ungeheuer mineralisch und mit einer Energie, bei der man die Sicherheitsgurte anlegen sollte. Aromatisch ein Gemisch aus frischem, grüngelbem Kernobst, Gesteinsmehl und einer gehörigen Brise frischem Meerwasser. Die Säure ist straff, der Kern fest und der Wein drückt sich mit jeder Faser ..."

11. Februar 2019

 

Wineterminator

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Château Palmer 1998, Margaux, Bordeaux, Frankreich

 

 

"Atemberaubend. Eine Art lauer Sommernachtsabend hier an der Algarve im Vila Vita Parc. Über den Palmen am sternenklaren Himmel der Vollmond. Und im Glas ein schlichtweg genialer, hoch eleganter 1998 Chateau Palmer, der ziemlich gelungen versucht, den 1983er zu imitieren. Das sind Momente, die sich tief in die Weintrinkerseele einbrennen. Pure Happiness."

10. Februar 2020

 

Thomas Simmelt

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Weingut Uli Metzger: Metzger vom Kalkstein 2017, Sptburgunder, Pfalz, Grünstadt-Asselheim, Deutschland

 

 

"So....ich wusste nicht was mich erwartet und habe einfach mal den 2017er Spätburgunder vom Kalkstein aufgemacht....wow, schon in der Nase ein toller Mix aus Ribisl und Kirschen, ich bilde mir ein auch Eukalyptus entdeckt zu haben....auf alle Fälle irgendwas kräutriges....im Trunk dann angenehm zurückhaltend mit feiner Frucht und viel vom Boden.....ein leichtes Holz und etwas mineralisches....verlangt nach mehr. Hallt auch lange nach."

09. September 2020

 

Christian Bialdiga

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Weingut A. Christmann: Königsbacher Ölberg Riesling 2014, Pfalz, Neustadt an der Wein-strasse, Deutschland

 

 

"5 Jahre hat er gebraucht, um richtig Fahrt aufzunehmen. Aber jetzt ist er auf der Stufe der Lagenrieslinge nahezu unschlagbar. Ein kleines Großes Gewächs mit allerbester Balance und einer wunderbaren Länge. Reife, herbe Zitrusfrüchte, eine wunderbare Mineralik, ganz viel Saft und das Gefühl, für ehemals 22 € ab Weingut etwas richtig Tolles im Glas zu haben. Auch hier hat die Zeit dem Wein richtig gut getan - noch vor gut einem Jahr war der Ölberg deutlich distanzierter, verschlossener."