Wein des Tages 2020/2

12. Juli 2020

 

David Heine

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Weingut Enderle & Moll: Spätburgunder Rosé 2018, Baden, Münchweier, Deutschland

 

 

"Dieser Wein, von einem meiner Lieblingsweingüter, glänzt sowohl als Spaßwein, bringt aber auch genug Ernsthaftigkeit mit. Farblich scheint da ordentlich Maische im Spiel gewesen zu sein. Auch die Nase ist typisch E&M Pinot: Dreckige Erdbeer- und Kirschfrucht, Minze und Eukalypthus. Im Mund auch eher leichter Pinot als Rose, frische Säure und durchaus leichte Gerbstoffe. Das macht richtig Spaß und ist dabei komplett ohne Kitsch unterwegs. Es bleibt für mich ein zarter Rotwein aus dem Kühlschrank, was absolut keine Kritik sein soll."

11. Juli 2020

 

Frank Seiffarth

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Domaine Catherine et Pierre Beton: Franc de Pied 2017, Cabernet Franc, Loire, Benais, Frankreich

 

 

"Heute 360 kg Zement und 110 Steine geschleppt (zum Glück hatte ich Unterstützung). Deshalb ist das hier im Zalto Burgund mehr als verdient! #CabFranc von der #Loire: in der Nase feinwürzig, frisch, präsente Säure, Sauerkirsche, Weichselkirsche
Und nach dieser intensiven dunklen Kirschfrucht schmeckt das auch. Mit etwas Gewürz, elegant, mineralisch, lang - wirklich lang im Abgang. Ein Wein zum #Reinlegen 😉"

Dacid Heine

auf Facebook in Hauptsache Wein

 

Domaine Alice et Olivier De Moor: Chablis l'humeur du temps 2016, Chardonnay, Vin Naturel, Courgis, Burgund, Frankreich

 

 

"Fantastische offene Chablis Nase. Sehr mineralisch, kühl, zitrisch, mit einem spannenden Mandarinenton, den ich so noch nicht hatte. Im Mund ungemein straff, klar, auch hier viel Mineralik und eine tolle Länge. Wie schon gesagt, hat hier keiner an Naturwein gedacht, Chablis wurde allerdings schon spekuliert (war eine Probe Chardonnay vs. Chenin, also ist der Tipp Chablis vielleicht auch kein Hexenwerk). Ein wirklich beeindruckender Wein, der auch 2 Tage nach der Probe noch zulegte."

09. Juli 2020

 

Marcus Hofschuster

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Bodega Materromera: Matarromera Reserva 2001, Valbuena de Duero, Valladolid, Spanien

 

 

"Ich probierte ihn zuletzt vor ziemlich genau 9 Jahren, und er hatte damals schon klare Reifenoten, vor allem Liebstöckel, das ist meist ein deutliches Zeichen. Heute nichts mehr davon. Natürlich ist das ein gereifter Wein, gleichzeitig hat er aber eine Vitalität und gerade im Nachhall eine Frische, die angesichts seiner Verfassung vor 9 Jahren schwer überrascht. Ansonsten: reife, teils angetrocknete Frucht, etwas Kakao und Kaffee, viel Kraft, lebendiges Tannin, Tiefe, Biss, Gewürze, deutlich Salz, Griff und viel Saft. Und eine ganz erstaunliche Länge."

08. Juli 2020

 

Wineterminator

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Weingut Henri Badoux: Aigle Les Murailles 2017, Chasselas, Chablais AOC, Waadt, Schweiz

 

 

"Süffig, kräftig, holzig, lecker, in 2500 Höhe auf der Paradies Hütte im Engadin der 2017 Aigle les Murailles von Henri Badoux aus dem Chablais - WT87."

07. Juli 2020

 

Markus Erwin

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Château Palmer 1983, Margaux, Bordeaux, Frankreich

 

 

"Wenn man zu dritt donnerstags betrunken eine Schnapsidee hat 🤯🤯 Da wir aber leider (oder zum Glück 😅) alle keine Schwätzer sind ziehen wir das nun durch und öffnen diese krasse Doppelmagnum, die ein Freund schon lange in seinem Restaurant für so eine nummer aufbewahrt 😳 Palmer 83 war eines meiner absoluten Highlights bisher. Aber natürlich nie aus der Doppelmagnum.

Der erste Schluck verspricht sehr sehr viel, steht wie ne 1. und eine Farbe die Wahnsinn ist! mal sehen wie das weitergeht 🚀🚀"

06. Juli 2020

 

Marcus Hofschuster

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Château Trotanoy 1986, Pomerol, Bordeaux, Gironde, Frankreich

 

 

"Sowas kennt man ja heute gar nicht mehr. Und man scheint es auch nicht mehr so richtig zu mögen, am Preis gemessen, den ich für diesen herrlichen Wein vor ein paar Wochen gezahlt habe.Das Ding ist alterslos, leichtfüßig, unglaublich frisch, elegant, leicht, dabei tief, köstlich saftig, fein-pfeffrig, ganz leicht trockentomatig (Merlot eben, daran immer zu erkennen), provencekräuterig, salzig und von einer Länge, von der so mancher dicke Prügel heute nur noch träumen kann, den die Punkteschmeißmaschinen in den Himmel heben..."

05. Juli 2020

 

Nico Medenbach

auf Facebook in Hauptsache Wein.

 

Weingut Pfirmann: Weisser Burgunder Kalkmergel  2019, Pfalz, Landau in der Pfalz, Deutschland

 

 

"Rettet den Mittagswein! Die Brüder Stefan und Jürgen Pfirmann sind für mich die heimlichen Meister des Weißburgunders. Schon im Kalkmergel Universum macht die Rebsorte unglaublich viel Spaß und zeigt wieviel Qualität für 8€ in die Flasche gepackt werden kann. Drüber gibt es noch nochmals 4 Weißburgunder von verschiedenen Böden und Lagen. Absolute Empfehlung meinerseits!."

04. Juli 2020

 

Andreas Jordan

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Weinhof Kobler: Klausner Merlot Riserva 2013, Südtirol, Margreid an der Weinstrasse, Italien

 

 

"Ich trinke hier gerade einen Merlot aus 2013 und bin schwer begeistert. Immer noch feine aber präsente Frucht, eine frische, eher helle Frucht. Keine Marmelade, kein Rumtopf, keine Reife. Wunderbar weiche Tannine, kein schmeckbares Holz, aber durchaus würzig. Kurz gesagt: Einfach super lecker! Kein Foto, weil dunkel und keine Lust - gibt es dann morgen."

03. Juli 2020

 

Nino Sinesi

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Weingut Thörle: Spätburgunder Hölle 2013, Rheinhessen, Saulheim, Deutschland

 


"Kirschlikör, ein bisschen Teer, Röst-aromen, Espresso, aber auch ganz viel schwarze Kirsche in extremer Konzen-tration. Sehr dichte Nase und trotzdem auf dieser Chambolle-haften Feinheit bleibend. Diese verspielte Frucht in hoher Konzentration bei gleichzeitiger Finesse und raffinerter Feinheit ist beeindruckend. So konzentriert und präzise. Hier kommt neben der Schwarz-kirsche, die klar dominiert auch ein Hauch Cassis dazu. Erstaunlicherweise im Nachhall mehr Schlehe, Veilchen, und eine tolle Blumigkeit in Verbindung mit einer satten Mineralität. Das ist ein sehr pikanter Pinot Noir, der von der süße, der Mineralität und Säure lebt. Er ist fein und gleichzeitig so fokussiert, so mittig, so konzentriert. Farblich zwar unscheinbar aber geschmacklich ganz großes Kino ❣️👌"

02. Juli 2020

 

Marcus Hofschuster

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Weingut Johann Ruck: Iphöfer Julius-Echter-Berg 2008, Riesling GG, Franken, Iphöfer, Deutschland

 

 

"Pah, ist das frisch, nervig, spannend und packend. Trotz leichten Restzuckers eher herb, deutlich Orangenfruchtig in der Nase (hab ich so kühl, brillant und animierend noch nicht erlebt), dann knackig, extrem mineralisch, mit enormem Zug hinten raus. Noch lang nicht am Ende. Und ich dachte damals, der machts vielleicht 5 oder 6 Jahre. Manchmal ist man schon ein Trottel, wenn man ich ist."

01. Juli 2020

 

Rainer Schönfeld
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Château du Retout 2010, Cru Bourgeois, Haut-Médoc, Bordeaux, Frankreich

 

 

"Der zeigt die typische Stilistik des Jahrgangs: gute physiologische Reife, viel Extrakt und Konzentration, mächtige Tannine, stabile Säure. Im Bouquet ist die Frucht nicht sehr intensiv, mit Blaubeeren, Cassis und Brombeeren. Dann viel Lakritz und Salmiakpastillen. Nach einer Stunde in der Karaffe ist er auch am Gaumen bereits schön offen, sehr kraftvoll, die massiven Tannine sind nicht mehr raspelig und zeigen ersten Schliff. Um die 15 EUR kostete der Wein seinerzeit. Das ist viel Bordeauxgenuss für’s Geld. 89+/100"

30. Juni 2020

 

Leo Quarda
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Weingut Alzinger: Ried Mühlpoint 2019, Grüner Veltliner, Federspiel, Wachau, Unterloiben, Österreich

 

 

"Wödlinaduft bis in die letzte Nasenpore. Apfel, Pfirsich, Pfeffer, wunderbra. Kernig, knackig, säureflott der Auftritt in der Futterkathedrale. Zitrsufrucht die einem feinstes Grinsen in die Mimik zimmert, Exotenfrucht die sich die Zunge krallt. Die Zungenränder streift eine Prise Salz, damit die Mango noch einen Zacken besser schmeckt. Die Würze hat „Veltliner“ plakativ auf ihrer Stirn stehen und macht sich, wie es sich gehört, mit Nachdruck und vor allem Pfeffer an ihr Werk..."

29. Juni 2020

 

Peter Aebi
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Château Grand-Puy-Lascoste 2009 - Château Grand Puy-Ducasse 2009, Puillac, Bordeaux, Frankreich

 

"Die zwei ungleichen Brüder. Der Eine hochgelopt, der Andere fristet eher ein Schattendasein. Meine Meinung zu den zwei 09ern GPL schöner gefälliger Wein mit mittlerem Druck und Noten von Waldboden und schwarzen Trüffeln dezenter Abgang jetzt on top 95 Ducasse sehr schöne noch florale Nase, en bouche astringierend aber schön zisseliert, langer vielversprechender Abgang,dieser Wein hat Zukunft vielleicht über Alles gesehen etwas gar schlank 94+."

28. Juni 2020

 

Andreas Jordan
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Azienda Agricola Elio Grasso: Barolo Gavarini 2011, Nebbiolo, Piemont, Monforte dÂlba, Italien

 

 

"Erste Einstimmung aus den kommenden Urlaub in Italien. Schon seit gestern offen, er braucht auch immer noch viel Luft. Die Fruchtphase hat er bereits hinter sich gelassen, jetzt dominieren würzige und rosinige Noten. Die immer noch deutlichen Tannine sind inzwischen aber nicht mehr ganz so ruppig. Er ist jetzt eben voll in seiner Kraftphase, die vielleicht erst in einigen Jahren in die Samtphase übergehen wird."

27. Juni 2020

 

Joachim A.J. Kaiser
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Weingut Alex Schwank: Varnhalter Klosterbergfelsen 2018, Riesling, Baden-Baden, Deutschland

 

 

"Großartig, Gänsehaut!  Den Kloster-bergfelsen hatte ich bereits im September letzten Jahres im Glas und fand ihn damals schon herausragend mit einem fantastischen Potential: Fast steinig-karg beim ersten Schluck, aber doch sehr Nuancen reich mit Luft und etwas Wärme im Mund. Heute ist der Wein Gänsehaut pur! Den steinigen Duft hat er immer noch, aber nicht mehr die Spur von karg: Zitro-nenzesten und -blüten, leicht herbe Noten nach Walnuß, auch weitere hellgelbe Früchte, so fein, dass man sie nicht einzeln fassen kann. Am Gaumen enormer Zug und Gripp, frisch Mund wässernd, klar und transparent wie Diamant und beeindruckend wie ein arktischer Gletscher, sehr lang. "

 

26. Juni 2020

 

Marcus Hofschuster
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Weingut Oberschil-Rieger: Gemischter Satz 2019, Weinviertel, Hagenbrunn, Österreich

 

 

"Wenn immer so von trockenen Leichtweinen geredet wird, fällt einem auf, dass die meisten Leute in der deutschen Rieslingrieslingüberalles-Socialmedia-Filterblase den Großteil feiner trockener Leichtweine gar nicht kennen, nie davon gehört haben.Dieser Gemischte Satz von Oberschil-Rieger ist so ein Beispiel: ganz schlank, hell und fein, elegant, überraschend komplex, zartsaftig, tänzelnd, knochentrocken, ungeheuer animierend. Eine Terrasse, auf der sowas nicht flaschenweise diffundiert, ist keine behagliche Umgebung für Personen mit genussbetäubungsfreundlichem Lebensmodell."

25. Juni 2020

 

Karsten Schroeder
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Weingut Max Ferdinand Richter: Mühlheimer Sonnenlay 2018, Riesling, feinherb, Mosel, Mülheim, Deutschland

 

 

"Etwas kräftiger in der Farbe als erwartet (der Jahrgang?), die Nase ist eher zurückhaltend, gelbfleischige Früchte, dahinter feuchtes Gestein. Im Mund ist da gar nicht soviel Süße, aber eine schöne, volle Frucht, getragen von einer leichten Würze, irgendwelche Kräuter, die ich nicht benennen kann... vielleicht trifft „medizinal“ das besser - im Nachhall eine leichte Bitternis, sicherlich auch der Jugend geschuldet... aber nicht negativ. Der Wein ist auf einem hohen Niveau süffig, ohne harmlos zu sein. Manche Ecken wird er noch verlieren. Ich finde ihn spannend, hat sicherlich viel, viel Potenzial. Schon typisch Mosel, trotzdem recht besonders!"

24. Juni 2020

 

Rainer Schönfeld
auf Facebook in Hauptsache Wein

 

Champagne Etienne Calsac: Rosé de Craie, Champagner: Chardonnay (89%)/Pinot Noir (11%), Avize, Frankreich

 

 

"Die Trauben kommen aus Bisseuil (Grande Vallée de la Marne) und Avize, der Basiswein ist aus 2017, mit 30% Reserveweinen. 20% im Holz ausgebaut, malolaktische Gärung, im Januar 2020 degorgiert und mit 2 g/l Dosage versehen. Roséchampagner hauen mich selten vom Hocker, aber dieser ist immerhin wirklich gut. Das Bouquet ist sehr fein und leise, mit Blätterteiggebäck, etwas Apfel und einem ganz feinen Hauch von frischen Himbeeren - Apfelstrudel mit ein paar Himbeeren. Schön trocken, mit kalkigem Griff auf der Zunge und köstlich filigranem Aromenspiel. 91/100"

23. Juni 2020

 

Guido Marquardt
auf Facebook in Hauptsache Wein

 

Weingut Georg Siben Erben: Deidesheimer Kieselberg 2012, Spätlese, Pfalz, Deutschland

 

 

"Hat am ersten Tag einerseits die typische Anmutung eines 2012ers, bei der man sich immer fragt, "wo ist der Haken?" und einfach keinen findet - dieser Jahr-gang hat so saubere, runde, volle Rieslinge geliefert, dass man sich manch-mal fast nach einem kleinen Fehler sehnt.  Andererseits ist das ein Stil, der in seiner etwas barocken Fülle leicht an GGs aus der Mitte der 2000er erinnert. Hat dafür dann aber doch zu viel Frische und Bitternoten (Grapefruitschale) und Grip. Am zweiten Tag immer noch eine Erfrischung hohen Niveaus, jetzt etwas gelbfruchtiger und ganz in sich ruhend."

22. Juni 2020

 

Stefan Schwytz
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Tiny Winery: Big Bamm 2019, Riesling, Mosel, Piesport, Deutschland

 

 

"Big Bamm... Spaß im Glas von Zerwas,

ein Mosel Landwein mit einer spannenden würzig rauchigen Note und schlanken 10,5%. Tiny winery, großer Trinkspaß. Well done, Sven! 🍷"

21. Juni 2020

 

Marcus Hofschuster
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Weingut am Stein, Ludwig Knoll: Stetten 2019, Riesling, Franken, Würzburg, Deutschland

 

 

"Was den Wein so völlig anders macht als andere fränkischen Rieslinge, ist diese extrem feine, dabei präsente Phenolik, dieser ganz eigene Griff und das damit einhergehende Mundgefühl. Das wird nicht jedem schmecken, weil der Wein nicht einnehmend fruchtig daherkommt. Ich dagegen will gar nicht aufhören, ihn immer wieder zu probieren, nicht nur, aber eben auch wegen dieser umwerfenden Textur."

Frank Seiffart
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Domaine Gauby: La Mundata 2011, Grenache/Carignan/Syrah/Mourvèdre, Côtes Catalanes, Languedoc-Roussillon, Calce, Frankreich

 

 

Hatte anfänglich etwas Probleme mit dem Tannin Aber inzwischen läuft das wie von selbst. 15 Tage Maischestandzeit, dann ein Jahr in großen neuen Holzfässern. Sehr schöne #Mischung von fruchtigen Noten, Bittertönen und Tanninen. Lange nachklingend. #Gauby hat seinen Ruf nicht ganz zu Unrecht 😉 Man beachte allein die Farbe!

19. Juni 2020

 

Sven Milewski
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Weingut Friedrich Becker: Mineral 2015, Chardonnay, Pfalz, Schweigen,  Deutschland

 

 

"In meinem Plan, mich auf der Erkundungstour durch Deutschland durch zu trinken, bin ich bei Becker gelandet und das hier ist so gnadenlos gut. Alter Verwalter. In der Nase wird schon klar, dass das grandios filigran gemachter Wein ist. Ein bisschen rauchig, mineralisch, weiche Frucht in der Nase und im Mund auf einmal eine für mich Chardonnay-untypische Säure, die bei der ganzen Filigranität auch noch Trinkflow erzeugt. Der ist auch nach dem Schlucken so lange im Mund...meine Herrn. Ich glaube dass ist der beste deutsche Chardonnay den ich je getrunken hab."

18. Juni 2018

 

Rainer Schönfeld
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Weingut Franz Keller: Oberrotweiler Eichberg 2015, Spätburgunder GG, Baden, Oberrotweil, Deutschland

 

 

"Wundervoller Spätburgunderduft mit kandierten Veilchen und Flieder, Schattenmorellen, roten Beeren, nur einem Hauch von Piment und Nelke, auch etwas Vanilleschote. Saftig und fein am Gaumen, aber unter der geschmeidigen Frucht und eleganten Würze liegt eine messerscharfe, mineralische Struktur wie bei einem großen Wein aus Burgund. Viel Spannkraft und schöner Grip. 93/100. Ein bemerkenswert mineralischer Spätburgunder, der zeigt, dass sich Frucht und Mineralität keineswegs wechselseitig ausschließen."

17. Juni 2020

 

Torsten Goffin
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Weingut Alexander Gysler: Pet Nat, Schaumwein, Spätburgun-der, Rheinhessen, Alzey-Weinheim, Deutschland

 

 

"Ich gebe ja zu: Ein kleines bisschen Stolz bin ich ja schon darauf, Ancestrals und Rurales schon getrunken zu haben, als sie nur in kleinen, finnischen Clubs ausgeschenkt wurden. Seit die Hipster das Zeugs entdeckt haben, nennt man sie „Pet Nat“. Solange dabei so grandioses Zeugs bei rumkommt, wie bei diesem Pinot Noir Pet Nat von @gyslerwein soll‘s mir recht sein. "

16. Juni 2020

 

Andreas Jordan

in Facebook in Bordeaux & Riesling und so...

 

Weingut Günther Steinmetz: Mülheimer Sonnenlay 2016, Pinot Noir, unfiltriert, Mosel, Brauneberg, Deutschland

 

"Dieser Spätburgunder ist herrlich fein und kühl und filigran - den Stil kenne ich auch aus Franken, aber er gelingt vielleicht noch besser an der Mosel. Trotzdem hat der Wein genug Kraft und Struktur, um mit der Blutwurst mühelos mitzuhalten. Ich finde den Wein sehr würzig mit einem fruchtigen Kern, der gestern etwas deutlicher war, heute eher in den Hintergrund tritt. Er zeigt mit Zeit und Luft seine verschiedenen Facetten, das macht Neugierig auf die weitere Entwicklung. Für diese Flasche heißt es jetzt allerdings: Ausgetrunken!"

15. Juni 2020

 

Rainer Schönfeld
in Facebook in Bordeaux & Riesling und so..

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Château Lynch Bages 2002, Pauillac, Bordeaux, Frankreich

 

 

"Diesen Lynch Bages gab es damals für ganz kleines Geld. Jetzt macht er (von Anfang an bei 12 - 13°C gelagert) richtig Freude, insbesondere als Begleiter zum Essen. Etwas Paprika und Unterholz zeigen den schwierigen Jahrgang, sind jedoch nur schwach ausgeprägt. Dazu kommen Zwetschgen, dunkle Beeren, und Bitterschokolade. Er ist schlank, aber nicht karg, bringt eine schöne Frische und Feinheit an den Gaumen. Kein großer Lynch Bages, aber ein köstlicher, eleganter Wein, der sich gefährlich gut trinkt."

14. Juni 2020

 

René Gabriel
in Facebook in Bordeaux & Riesling und so...

 

Weingut Uwe Schiefer: Blaufränkisch Reihburg 2011, Burgenland, Welgersdorf, Österreich

 

 

"Die Farbe ist immer noch unglaublich jung. Aussen ins rubine drehend – innen schier Violett. Das Bouquet zeigt dunkle Frucht; so in Richtung Brombeeren und Heidelbeeren. Die Würze ist pfeffrig, fein mineralisch und deutet auf frisch geknackte Rosmarinzweige hin. Und da ist auch die berühmte Kombination von dunkler Schokolade und Minzespuren reichlich zu finden. Dies ist oft eine Indikation für legendäre Klasseweine

"...Der Wein so wie ich ihn mag. Tolle Frucht und schöne Mineralität. Dezente Honignote mit schöner Länge. Hat zwar nicht ganz zu der gebratenen Blutwurst im Zwischengang gepasst, aber das war zu verkraften 😉..."

13. Juni 2020

 

Kai Zwanzig
in Facebook in Bordeaux & Riesling und so...

 

Weingut Karthäuserhof: Kathäuserhofberg 2009, Riesling trocken, GG. Mosel-Ruwer, Trier-Eitelsbach, Deutschland

 

 

"...Der Wein so wie ich ihn mag. Tolle Frucht und schöne Mineralität. Dezente Honignote mit schöner Länge. Hat zwar nicht ganz zu der gebratenen Blutwurst im Zwischengang gepasst, aber das war zu verkraften 😉..."

12. Juni 2020

 

Andreas Bauer
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Weingut Renato Corino: Vigna Pozzo 2007, Barbera d'Alba, Piemont, La Morra, Italien

 

 

"Ich mag ihn einfach. Heute den Vigna Pozzo 2007 aus der Magnum. Mit guten Freunden zu einer Tagliata mit Limonen-Bulgur und einer Mojo-Sauce drumrum. Zugegeben: Er hat mit den Jahren etwas Ecken und Kanten eingebüßt, aber wer will bei dieser Wonne schon kleinlich sein...."

11. Juni 2020

 

Wineterminator

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Shafer Vineyards: Hillside Select 1996. Cabernet Sauvignon, Kalifornien, Napa Valley, Vereinigte Staaten

 

 

"Atemberaubend, schlichtweg atembe-rauben, dieser Langstreckenläufer aus dem großen, damals etwas verkannten Jahrgang 1996.Immer noch jugendlich frisch mit superber, süßer, dunkler Frucht, Brombeere und Blaubeere, mit Lakritz, viel Minze, feiner Würze und intensiver Mineralität. Mit seiner grandiosen Struktur, seiner enormen Kraft und Länge, aber auch seiner Präzision ist das Hillside und Kalifornien in Perfektion."

10. Juni 2020

 

Roero Arneis

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Oberkircher Winzer, Genossenschaft: Weisser Burgunder 2018, Granitfass, Ortenau, Baden-Württemberg, Oberkirch, Deutschland

 

 "Mehr Mineralik geht fast nicht.
Eine ganz neue Ausbauart: Granitfass.
Der Wein nimmt die Mineralik richtig gut auf und trotzdem bleibt er sehr filigran und geschmacksintensiv.
Mir schmeckt der Wein richtig gut."

09. Juni 2020

 

Jochen Moessner

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Bodega La Rioja Alta: Gran Reserva Cosecha 890 1998, Tempranillo/Graniano/Mazuelo, Rioja, Spanien

 

 

"Uih, uih, uih, ist das groß! "

Kommentar auf Facebook: "Clever, dachte mir gerade es wäre doch schlau mal nach gereiften Riojas zu schauen. 98 er 904 liegt leider bei 100 Euro. Dachte ich könnte ein Schnäppchen 🤪 schießen, weil Rioja grad nicht im Trend liegt."

08. Juni 2020

 

Lee Philip Markham

auf Facebook in Riesling&Bordeaux und so...

 

Tiny Winery, Sven Zerwas: Riesling 2019  Cap Nr. 2, Mosel, Piesport, Deutschland

 

 

"Das ist unfassbar straff und kompakt: so kühl und karg kennt man Riesling von der Mosel selten und es tut den Wein gut. Bisschen Vegetativ am Anfang - daraus werden frische Kräuter und etwas Lavendel. Frucht ist da, Zucker und Säure auch - wie es sich gehört. Ein sehr spannender, etwas anderer Mosel Kabi.
Natürlich sind da keine Erfahrungswerte aber das ist sicherlich auch ein Langstreckenläufer!
"

07. Juni 2020

 

Peter Jakob

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Agricola Fratelli Tedeschi: Capitel San Rocco Ripasso 2015, Superiore, Valbolicella, Venetien, Pedemonte di Valpolicella, Italien

 

 

"Ein bisschen "Somebody feed Phil" auf Netflix geschaut. Die Venedigfolge hat mich inspiriert, ganz schnell in die Küche zu rennen, schwarze Oliven zu entsteinen, die Oliven mit Kapern, Thymian, Zirone und Olivenöl zu vermixen und auf eine angeröstete Scheibe Weißbrot zu legen. Wildschweinsalami aus der Toskana und etwas Parmesan. Guter Snack. Dazu etwas Ripasso von Tedeschi."

Dazu Kommentar auf Facebook: "Ich mag diesen Ripasso mit seinen 3 Gramm Restzucker sehr, vor allem den 2015. Extrem viel Käuter auch frische, und Kirscharomen in verschiedensten Schattierungen. Wie immer bei Tedeschi auch viel Frische, der Körper eines Valpolicellas mit einigen Amaronearomen."

06. Juni 2020

 

Torsten Hammer

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Celler Cecilio:
L´ Espill 2005. Grenache/ Carignan, Priorat, Gratallops, Katalonien, Spanien

 

 

"Erst leicht offene Nase, recht fruchtbetont und sehr frisch und kühl. Am Gaumen Aromen nach dunklen Kirschen und roten Johannisbeeren, viel Schiefer und noch Tanninreserven, klar und geradeaus. Saftig und gut zu trinken. Sehr ausgewogen. 94+/100 Th. Exzellenter Wein."

05. Juni 2020

 

Frank Seiffarth

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Weingut Bergdolt-Reif & Nett: Nettswerk Chardonnay, Pfalz, Duttweiler, Deutschland

 


"Spannend, einen Wein zwei Jahre später noch einmal im Glas zu haben. Juni 2018: In der Nase Reife gelbe Früchte, Würze, komplex und spannend. Holt der Wein am Gaumen leider nicht ein: recht alkoholisch, wirkt dadurch breit, Bittertöne, auch im Abgang deutlich alkoholisch. Wird besser mit Luft.

Juni 2020: In der Nase ne kräftige Säure, herbfruchtig, kräutrig, kleiner Stinker. Am Gaumen kräftige Säure, schöne herbe Fruchtnoten, reinrönig, null Alkohollastig, dezente Bittertöne."

04. Juni 2020

 

Torsten Hammer

auf Facebook

 

Celler de l´ Abadia; Clos Clara 2005, Priorat, Gratallops, Katalonien, Spanien

 

 

"Der Wein mit dem vielleicht schönsten Etikett im ganzen Priorat - Traumstoff und eine Hommage an die Oma... Startet etwas verhaltener in der Nase, dreht aber mit dem Schwenken unwahrscheinlich auf, wird tief, nobel und sehr verführerisch. Ein sehr zärtliches Streicheln, vibrierend und verlockend. Elegant und sehr zärtlich den Gaumen streichelnd, aber dann im Nachgang kommt eine mineralische Schieferfaust. Sehr sportlich und raffiniert, zugleich aber sexy und verführerisch..."

03. Juni 2020

 

Dirk Würtz

auf Facebook in Dieter digitale Weinbar

 

Weingut Ernst: Blaufränkisch Goldberg 2016, Mittelburgenland, Deutschkreutz,  Österreich

 

 

"ERNSTHAFT? 😳😋 Ein Adjektiv, das Bernhard Ernst seit seinem Start 2005 stets begleitet hat. Jung und wild wie er war begann er, in der elterlichen Garage zu experimentieren 💪🏻👨🏻‍🔬 und letzt-endlich entstand aus einem Experiment eine neue Existenz, ein neues, stilvolles Weingut im Herzen von Deutschkreutz, das er gemeinsam mit seiner Frau Sylvia führt und ERNSTHAFT tolle und spannende Weine vinifziert 🍇🤩„Herkunft zählt“ ist Motto und Botschaft zugleich."

02. Juni 2020

 

Frank Seiffarth

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M. Chapoutier: Belleruche 2016, Genache/Syrah, Côtes-du-Rhone, Frankreich

 

 

"Wenn man die dicken, kraftvollen, kirschigen Rotweine aus Grenache und Syrah mag, kann man hier für kleines Geld einen tadellosen Wein bekommen. In der Nase sowohl Kirsch (also die mandeligen Aromen von Kirschbrand, die dort nicht vom Fruchtfleisch, sondern von den zerstoßenen Kirschkernen stammen) als auch Schwarzkirsche (womit die Frucht gemeint ist), auch herb-süße Cassisfrucht. Mediterrane Kräuter. Am Gaumen intensiv, aber nicht zu fett, eine erstaunlich schöne Säure hält den Wein zusammen. Die Gerbstoffe sind völlig harmlos. In dieser Preisregion ist das ein absolut empfehlenswerter, stimmiger Rhône-Wein. 86/100"

01. Juni 2020

 

Frank Seiffarth

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Weingut Franz Reinhard Weninger: Frettner 2015, Cabernet Franc, Rebberg in Sopron (Ungarn), Burgenland, Horitschon, Österreich

 

 

Sicher einer der besten CabernetFranc aus Ungarn vom Burgenländer Franz Reinhard Weninger. Chapeau! (Trink ich übrigens seit gestern Abend auf Speiche (R.I.P.) Bassist und Gründer von Monokel und eines der Urgesteine des DDR Blues)."

31. Mai 2020

 

Carsten M. Stammen

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Domaine Laurent Miguel: Père et Fils Chardonnay/ Viognier, Languedoc, Cessenon-sur-Orb, Frankreich

 

 

"Dieser Abend war eine Viognier-Lehrstunde. Zum Lachstatar mit Avocado lächelte er milde und gab nonchalant die Richtung vor. Zur Spargelcremesuppe ging er gleich auf die Überholspur: griff das Erdige auf, streute das Florale darüber, und das Vegetabile und das Gelbfruchtige verschmolzen auf faszi-nierende und spannende Weise miteinander. Zum Maischollenfilet auf mediterrane Art (mit Bohnengemüse, Bratkartoffeln, Oliven und Kräutern) lief er zu Hochform auf, und auch den Crottin de Chavignol mit Salat und schwarzen Nüssen als verbindendem Element fasste er in einen stimmigen aromatischen Rahmen."

30. Mai 2020

 

Frank Seiffarth

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Bioweingut Benziger: Orange Pinot Blanc 2015,, Pfalz, Kirchheim, Deutschland

 


"Frisch, mit kräutrig-herber Frucht, #GlouGlou Maischevergorene müssen also nicht jung getrunken werden!"

Kommentar auf Facebook: "Müssen definitiv nicht jung getrunken werden, eignen sich hervorragend zur Lagerung."

Darauf heftige Diskussion mit rund 20 Kommentaren. - .Prost!

29. Mai 2020

 

Andreas Jordan

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Weingut Harald und Jürgen Krebs: Viognier Reserve 2017, Pfalz, Freinsheim, Deutschland

 


"Sehr dicht, im Aroma ein wenig Litschi (meine Frau tippte zunächst auf Gewürz-traminer), Blüten und Kräuter. Sehr de-zente Säure (für mich als Riesling Trinker), aber dennoch genug Trinkfluß. Ganz leicht herb auf der Zunge, aber sehr angenehm, manche würden sicher sagen, dass der Wein Gripp hat. Passt gut zum Essen, ich habe mir auf die schnelle ein Toastbrot mit "Mousse de Canard et Cognac" gemacht, das hatten wir gestern im Frische Paradies entdeckt. So zaubere ich mir heute ein wenig Frankreich auf den Balkon."

28. Mai 2020

 

Matthias Neske

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Tobias Winkler: Fürstenberg Silvaner 2018, Franken, Eschendorf, Deutschland

 


"Schon wieder ein interessanter Silvaner. Ich kann auch nichts dafür, Schweigen ist schließlich keine Alternative. Der Önologe Thoms Winkler arbeitet bei Horst Sauer und hat aus dem Fürstenberg einen Silvaner herausgeholt, der so elegant ist, wie man das 2018 nur machen konnte. "PdC" auf dem Etikett müsste eigentlich für pied de cuve stehen, die alte Angärmethode. In der Nase überras-chenderweise ein bisschen frischer Hopfen, im Mund dann muschelkalkig und mit feinem Zug. "

27. Mai 2020

 

Rainer Schönfeld

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Washington Estate, Wine of Substance: "Cs" 2016, Cabernet Sauvignon Columbia Vally, USA

 


"Dass der Wein aus dem hohen Norden kommt, verrät er nur auf dem Etikett, was nicht ungewöhnlich für dieses AVA ist. Im Bukett enorm reife Frucht mit Rumtopfpflaumen und Amarenakirsche, dazu Bittermandel, die in der Nase etwas Amarettosüße zeigt, auch Zimtstange. Am Gaumen gleich Entwarnung, viel weniger Süße, als das Bukett androht. Er ist schon ordentlich fett und mit viel reifer Frucht, aber die Sekundäraromen vom Holz sind nicht plump, auf der würzig-herben statt auf der vanilligen Seite. Dazu ein schön festes, nicht zu harsches Tanningerüst. Er gehört zu den sehr günstigen nordamerikanischen Weinen, und dafür ist er ein überzeugend guter Genusswert mit hohem Spaßfaktor, wenn man opulente, reife Frucht und Kawumm mag. 86/100"

26. Mai 2020

 

Daniel Theisen

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Hofgut Falkenstein: Krettnacher Euchariusberg 2019, Riesling Kabinett, Mosel, Konz-Niedermennig, Deutschland

 

 

"Erster von 6 und ja der ist viel zu jung und trotzdem bis jetzt erschließt sich mir der Hype um dieses Weingut noch nicht. In der Nase geprägt von Schwefel und einem kleinen stinker. Kaum schmeckbare Süße sehr kantig und eine brutale Säure. Ich werde ihn in einem Jahr noch mal probieren."

25. Mai 2020

 

Christoph Raffelt

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Domaine Le Roc des Anges: Les Vignes Metissées 2019, Cuvée, Rosé, Côtes Catalanes, Roussillon, Latour de Franze, Frankreich

 

 

"Einer meiner Allzeit-Rosé-Favoriten. Auch im Jahrgang 2019. Ein Gemischter Satz aus mehr als 100 Jahre alten weißen, grauen und roten südfranzösischen Sorten vom Schieferboden. Biodynamisch bewirtschaftet, mit leichtem Touch von besten Holz und einem Säurenerv wie bei Chardonnay von der Côte der Beaune. Blind würde ich diesen Rosé immer ins Burgund stecken. Nur, dass es da solche Rosé kaum gibt."