Karl-Ma-Sammlung - Fundstücke

27. April 2022

 

Wiedergefunden:

Vergessenes, Verlorenes, Verstreutes...

 

Exponate der Karl-May-Sammlung

 

Seit den späten 80er Jahren arbeite ich - inzwischen fast täglich - an meiner Karl-May-Sammlung: Ordnen, beschreiben, fotografieren, katalogisieren. Die Neuerwerbungen habe ich seit ca. 2007 auf meiner Website in der Rubrik «Neueingänge» vorgestellt. Es sind dies bisher in 16 Blöcken (Neueingänge 1 bis 16) etwa 800 Exponate. Die ganze Sammlung umfasst mittlerweile rund 9´000 Objekte (Exponate) - inklusive des Zeitungsarchivs zum Thema. Im Augenblick ist eine gründliche Revision im Gange. Da taucht einiges (wieder) auf: schlecht oder gar nicht eingeordnet oder nach einer Aus-stellung nicht zurückgebracht an ihren vorgesehenen Platz. All das - zum Teil vor mehr als 20 Jahren gesammelt und gekauft - stelle ich jetzt hier in der Rubrik «Fundstücke» vor. Es sind also keine «Neuerwerbungen», vielmehr "alte Bekannte", in den Blocks meist als «Dachbodenfunde» bezeichnet.

27. April 2022

 

Zeichenblock - Titelbilder:

 

"Herlitz"-Serie aus den
Filmen der 60er Jahre

 

Die Firma "Herlitz" (Hannover) hat in den 70er Jahren (aufgrund des Erfolgs der Karl-May-Filme) Zeichenblöcke mit zehn Blättern und je einem Deckelblatt mit einer Standaufnahme aus den Karl-May-Filmen herausgegeben (nur die Deckblätter in der Sammlung), Format A4, Papier farbig bedruckt, auf der Rückseite Werbung, im Bild (rechts unten) Strichcode, Bezeichnung Karl May, Bestellnummer (links unten) in schwarzer Schrift Bezeichnung des Films. Wie viel

Zeichenblockserien mit Karl-May-Motiven ist mir nicht bekannt (ebenso wenig die Zeit-spanne, in welcher die Blöcke im Herflitz-Programm waren.)  Die Bilder werden aber heute noch in Auktionen und im Antiquitäten- Handel angeboten (Preis von 3 bis 10 CHF) pro Bild. Es sind - beachtet man die Einträge auf Facebook - meist typische Erinnerungen: Zum Beispiel A.B.: "Das kommen Erinnerungen zurück. Ich habe alle Bilder später sogar eingerahmt, die Rahmen selber gemacht." Oder M.B.: "Krass, den hatte ich auch. Schade, dass es so etwas nicht mehr gibt."
Laut Verzeichnis der Sammlung besitze ich rund 13 Bilder, einige davon doppelt. Im Augenblick sind nur 5 verschiedene Bilder in der Sammlung, der Rest wird bei der Revision wohl wieder auftauchen.

Es gibt noch andere Zeichenblock oder Notitzblocks.mit Deckelbilder aus den Karl-May-Filmen. Zwei davon unten.

Notizblocks Kartengrösse (14,8x10,5 cm) Spiralbindung, vollständig (nicht nur Deckbild) - Vorderseite als Postkarte bedruckt, Rückseite Karton, unbedruckt. Enthält fünfzig weisse Notizblätter.

Bild links: "Old Firehand"                                   Bild rechts: "Das Geisterpferd"
von Roy Paul Drake                                           von Karl-Heinz Dömken                               


Carl-Heinz Dömken (1929-2011) war Zeichner, Journalist, Pferdezüchter und Karl-May-Forscher.Er besass und betrieb in der Nähe der Lüneburger Heide einen Pferdehof.. Privat erfüllte er sich seinen Kindertraum, einen Rappen wie Kara Ben Nemsis "Rih" zu besitzen.

Seit 1995 entwarf er Illustrationen und (mehr als zwanzig) Deckelbilder für den Karl-May-Verlag.

Roy Paul Drake (eigentlich Petr Milos Sadecký oder Zadecký (1943-1991); weiteres Pseudonym [Paul] S. Fleming, ist ein Illustrator, der u.a. Deckelbilder für den Karl-May-Verlag zeichnete. Sadecký hat, als er die Tschechoslowakei 1967 verliess, hunderte Zeichnungen und Gemälde von seinen Freunden Zdeněk Burian und Bohumil Konečný mitgenommen, die er später als seine eigenen ausgab und verkaufte. Einige dieser – nicht signierten – Bilder wurden u.a. als Deckelbilder im Karl-May-Verlag benutzt. Ob und welche der Bilder tatsächlich von Sadecký stammten oder wenigstens von ihm bearbeitet wurden, lässt sich nicht mehr sicher feststellen.(Quelle:karl-may-wiki)