Karl May: Neuanschaffungen in der Sammlung (Teil 13, aktuell)

Die früheren Neueingänge zur Karl May Sammlung

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12. Juli 2020

 

Neueingang Reprints:

 

Der verlorene Sohn
oder
Der Fürst des Elends

"Das Werk Karl Mays liegt heute nahezu vollständig in seit den 1970er Jahren erschienenen Reprints der zu Lebzeiten gedruckten Ausgaben (Bücher, Zeitschriften) vor." Die Karl-May-.Gesellschaft hat eine ganze Reihe von Reprints herausgegeben, die aber inzwischen zum grössten Teil verrifen sind. Einige werden noch - meist zu einem Sonderpreis - hier noch angeboten.

Daneben gibt es - meist aus privaten Verlagen - verschiedene Editionen von Reprints. Die meisten stammen aus den 70er Jahren, als neue Druckverfahren (Offsetdruck) Reprints erschwinglicher machten.

Die Reprints des Olms-Verlags gehören zu den schönsten Editionen von Karl-May-Werken, alle in den Siebzigerjahren erschienen. Es sind 31 Bücher, ufgeteilt in fünf Serien und fünf Einzelausgaben. Die Reihe "Der verlorene Sohn" umfasst sechs Bände.

Es ist der dritte der fünf großen Lieferungs- bzw. Kolportageromane, die Karl May zu Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit für den Verlag H. G. Münchmeyer verfasste. Die insgesamt 2.411 Seiten erschienen in 101 Lieferungsheften mit je 24 Seiten (lediglich das letzte hatte weniger Seiten) von August 1884 bis Juli 1886.

In der KM-Geamtausgabe (GW)  des Karl-May-Verlags wurde der Roman in einzelen Handlungsstränge unterteilt isolierte bei diesem Roman die einzelnen Handlungsstränge und verteilte und in fünf seperaten Bänden aktiuell angeboten:

GW 64: Das Buschgespenst (1935)
GW 65: Der Fremde aus Indien (1939)
GW 74: Der verlorene Sohn (1985)
GW 75: Sklaven der Schande (1993)
GW 76: Der Eremit (1994)

Inzwischen gibt es - nebst ein paar anderen Ausgaben der Kolportage-Romane - eine historisch-kritische Ausgabe (HKA) die im Namen der Karl-May-Stiftung seit 1987 herausgegeben wird, Der Roman Der verlorene Sohn erschien in der HKA in sechs Bänden in den Jahren 1995/96.

Die Olms-Reprints sind vor allem auch durch die Bilderbeilagen (schwarz/weiss) von Interesse, denn die HKA-Ausgabe enthält keine Illustration, genau so wenig wie die Ausgaben in der Reihe der Gesamtausgabe.

In meiner Sammlung ist vorläufig nur noch eine OLMs-Ausgabe - "Die Liebe des Ulanen" - in fünf Bänden vorhanden. Dafür eine ganze Reihe von Originalausgaben in den sogenannten Lieferungsheften.

10. Juli 2020

 

Postkarte:

 

Elspe
Postkarte unbeschrieben  E.V. 57

 

Es ist die zweite Postkarte von den Karl-May-Festspielen in Elspe. Wiederum mir ciwe Motiven, das Schriftband aber in der Mitte der Karte. Sehr wahrsheinlich handelt es sich um die gleiche Aufführung (Winnetou III - 1986) wie die bereits registrierte Postkarte.

Sicher ist eine der Aufführung mit Pierre Brice, der ab 1976 in Elspe aufgeetrten ist und durch seine Popularität die Western-Inszenierung "gerettet" hat nach einem Brand (1974) und der Gründung einer Western Country GmbH. die notwendig war für den Ausbau der Anlage (vor allem der Zukauf der Geleise und der Wildwest-Bahn (Baujahr 1915). Es gibt offenbar  eine gmze Serie dieser Karten, die ich nun versuche zu komplettieren. Drei weitere Karten habe ich inzwischen entdeckt. Ich werde sie hier vorstellen, sobald sie in meiner Sammlung sind.


04. Juli 2020

 

Postkarte:

 

Winnetou III

Elspe 1986 (mit Pierre Brice)
Postkarte unbeschrieben  E-16

Postkarten von Aufführungen der Karl-May-Freilichtspiele gibt es nicht allzu viele. Es sind vor allem Flyer und Autogramm-Karten, die in Sammlungen sind. So auch bei mir. Allerdings hat Elspe in der Zeit, als Pierre Brice in Elspe als Winnetou auftrat (1976-1986, Ausnahme 1981). Diese Karte dokumentiert also die letzte Saison von Pierre Brice in Elspe (Sauerland). Es waren die erfolgreichsten Jahre der Karl-May-Aufführungen in Elspe - mit rund 340'000 Besuchern. Nach seinem Engagement sanken die Besucherzahlen wieder auf ca. 250'000 Eintritte, 2019 waren es rund 2020.

In der grossen Freilichtarena in Elspe wurde 1958 mit Winnetou I erstmals ein Stück nach Karl May aufgeführt. Seit 1964, als "Hadschi Halef Omar" gespielt wurde, steht ausschliesslich Karl May auf dem Programm und zwar

In regelmässigem Turnus acht Stücke: Winnetou I, Winnetou II, Winnetou III, Der Ölprinz, Unter Geiern Der Schatz im  Silbersee, Im Tal des Todes und Halbblut.

Pierre Brice (Foto: 60er Jahre)
Pierre Brice (Foto: 60er Jahre)

Nach dem Filmerfolgen von Pierre Brice in elf Karl-May-Filmen (1962-1968) wechselte er auf die Bühne, da gute Angebote für grosse Filme ausblieben. Er war zu sehr auf seine Lebens-Rolle "Winnetou" fixiert. Also übernahm der die Winnetou-Rolle in Freilichtspielen, zuerst in Elspe und dann ab 1988 (bis 1991) in Bad Segeberg, wo er - wie vorher in Elspe - für Zuschauerrekorde sorgte. 1992 wurde er von Gojiko Mitić abgelöst, der die Rolle des Apachen-Häuptlings 15 Mal übernahm. Inzwischen hat Bad Segeberg letzte Jahr  (auch ohne die beiden grossen Alt-Stars) den Rekord von  400'000 Besuchern überschritten. Ich versuche jetzt von den beiden grossen Festspielen nebst Flyer in Programmhefte auch die Postkarten in meiner Sammlung einzugliedern.

30. Juni 2020

 

Langspielplatte:

 

Winnetou II

1. Folge: Der weisse Häuptling


PEG 05 2121282-9

 

Langspielplatten sind vor allem wegen ihren Covers in der Sammlung. Hier ein Standbild aus dem Film "Im Tale des Todes" mit Pierre Brice und Lex Barker (also nicht aus Winnetou II) Von der gleichen Aufnahme gibt es in der Regel eine ganze Reihe Labels. Hier sind es nebst PEG noch Piccolo, Paradiso, BASF und  eine CD von Delta Music.

Produktion: Konrad Halver und Peter Folken - Regie Peter Folken 

Ein spannendes Abenteuerhörspiel von Christopher Lukas (nach dem Roman von Karl May) Musik: Wolfram Burg und Original-Indianermusik

Besetzung: Heinz Trixner (Old Shatterhand); Konrad Halver (Winnetou); Joachim Wolff (Sam Hawkins); Gerd Baehr (Pida); Claus Wagner (Tangua); Rudolf Fenner (Mr. Henri); Werner Hansen (Forster); Helmut Kolar (Parranoh); Marcel v.Berg (Schwarze Feder); Erich Uhland (Colonel Merril), Benno Gellenbeck (Old Firehand)

24. Juni 2020

 

Die KMG-Spendendankkarte

(Serie IV):

 

Durch die Wüste

 

Die 29 Bilder der Spendedankserie zeigen die Deckelbild-Entwürfe Sascha Schneider für die 33 Bände der Gesammelten Reiseerzählungen.

 

Hier also der Entwurf für den Band 1 (Durch die Wüste)  der bei Friedrich Ernst Fehsenfeld erschienen "Gesammelten Reiseerzählungen". Es sind 33 Ausgaben, die ab dem Jahr 1904 mit einem Deckelbild von Sascha Schneider im Verlag Fehsenfeld, Freiburg i.Br. erschienen. Allerdings fanden die Deckelbilder wenig Anerkennung von der Leserschaft, so dass in der Regel jeweils nur eine Auflage-Serie mit dieser Deckelbild-Variante erschien ist. Die sogenannten Sascha-Schneider Ausgaben gehören heute zu den gesuchtesten (und teuersten) Ausgaben der Reiseerzählungen. Kommt dazu, dass viele der Deckelbilder auf den Originalausgaben abgegriffen und verblasst sind, so dass gute Sascha-Schneider-Ausgaben heute rar sind.


Sascha Schneider im Atelier
Sascha Schneider im Atelier

In meiner Sammlung sind inzwischen 22 Original-ausgaben der Bücher mit den Bildern von Sascha Schneider. Ausgerechnet Band 1: Durch die Wüste fehlt (noch). Umso interessanter ist (für mich) diese Spendendankkarte, die als erste der Serie nun in der Sammlung ist. Zur gesamten Serie schreibt die KMG: «Eine Zeichnung (Am Rio de la Plata /In den Cordilleren) ist verschollen, hier wurde durch Montage eine Rekonstruktion versucht; ebenfalls wurde die Schrift von "Im Reiche des Silbernen Löwen II" ergänzt. Abu Kital fand bei Fehsenfeld keine Verwertung. Abschluss der Serie bildet eine Fotografie von Hugo Erfuhrt die Sascha Schneider um 1904 zeigt, montiert auf Vlies, mit Widmung an Klara May. Die Originale befinden sich heute im Karl-May-Museum Radebeul».

 

Das Deckelbild von Sascha Schneider für den Band 1 (Durch die Wüste) erschien erstmals 1904 in der 12. Auflage (56.- 60. Tausend)- Bei den späteren Auflagen (13. - 15.) wurden verschiedene Deckelbilder verwendet, einen kleineren Teil davon jenes von Sascha Schneider.

Es gibt allso wie (wie bei allen Sascha-Schneider-Ausgaben) jweils nur einige Tausend mit den speziellen Bildern.

Hingegen entstand zwischen 1904 und 1905 seperat eine Mappemit 25 litho-graphierte Kartons der Bilder. Diese Mappe ist bereits in meiner Sammlung.

1924 veröffentlichte der Karl-May-Verlag eine Zweitauflage unter dem Titel "Empor zum Licht!"

Literatur zu Sascha Schneider gibt es inzwischen eine ganze Reihe. Band 93 der Gesammelten Werke

"Briefwechsel mit Sascha Schneider". Ein Roman von Klaus Funke. - Die Geistesbrüder, Roman einer Künstlerfreundschaft.  - Hansotto Hatzig, Karl May und Sascha Schneider. -  Dokumente einer Freundschaft. Beiträge zur Karl-May-Forschung Band 2. Karl-May-Verlag Bamberg 1967. - Klaus-Hoffmann und Rolf-Gunther: Sascha Schneider & Karl May: Eine Künstlerfreundschaft. Schriftenreihe des Karl-May-Museums Nr. 1.

24. Juni 2020

 

Schweizer Jäger:

 

Peter Rindisbacher,

der Indianermaler aus dem Emmental

"In der Schweiz befindet sich - soweit bekannt - kein einziges Bild Rindisba-

chers. Der Künstler war schon zu Leb-zeiten in seinem Heimatland den meisten Menschen kein Begriff und geriet nach sei-

nem Tod für mehrere Generationen völlig in Vergessenheit. Erst 1960 veröffentlichte der Volkskundler Karl Meuli (1891-1968)

einen Aufsatz über den «Indianerrnaler aus dem Emmental», aber eine Wirkung blieb weitgehendst aus. 1976 erstellte der Historiker Emile Henri Bovay von der Universität Fribourg den heute noch aktuellen Katalog mit 187 Werken. 1983 und 1990 erschienen die  besser bekannten und populären Biographien von Fred Lindegger und Hans Peter Treichler.

Im Jahre 2001 schliesslich wurde durch Otto Lüthi und Josef Buntschuh in Münsingen eine Ausstellung konzipiert, zu der ein Begleitband erschien, der 2007 - im Nachgang zum 200. Geburtstag des Künstlers als Erinnerungsgabe für die heute lebenden Verwandten - durch einen Bildband mit allen bekannten Werken ergänzt wurde.

Peter Rindisbacher hat nichts mit dem Werk von Karl May zu tun. Karl May hat seine Bilder sicher nicht gekannt, denn in Europa war er damals nicht bekannt, im Gegsatz zu Karl Bodmer. In meiner Sammlung gehört er aber unbedingt in die relativ kleine Abteilung "Indianistik", die sonst vorallem einige Bücher und vor allem Bodmer-Bilder enthält.

Bild oben: Bison von Präriewölfen bedrängt (Illustration für das "American Turf Register and Sporting Magazine")


De speerbewaffnete Krieger Wandschmuck vieler Hotelfoyers in Nordamerika.
De speerbewaffnete Krieger Wandschmuck vieler Hotelfoyers in Nordamerika.

09. Juni 2020

 

Schweizer Jäger:

 

Der Indianermaler aus dem Emmental

 

Eine dreiteilige Artikelfolge erschien in der Zeitschrift
"Schweizer Jäger"

Nr. 2, 3. und 4. 2020

 

Im Augenblick ist nur die erste Nummer (2/2020) in der Sammlung, die folgenden Ausgaben sind nachbestellt.

Die Zeitchriften gehören zum Bereich "Indianistik", der nur einen kleinen Teil der Sammlung (gleichsam als Ergänzung) ausmacht.

Zur Person von Peter Rindisbacher:

Peter Rindisbacher ist Vorläufer von heute bekannteren "Indianermalern" wie Karl Bodmer oder George Catlin. Er hat als erstzer europäischer Maler das Leben der Grenzer, der Prärieindianer sowie der Métis Zentralkanadas und des mittleren Westens der USA zum Bildgegestand erhoben. Seine Bilder spiegeln die aufgeschlossene Wahrnehmung eines Immigranten, der sich ohne Vorwissen mit unerwarteten Realitäten, fremden Kulturen und harten Lebensbedingungen konfrontiert sieht.

Bereits im Jahr 2003 wurde im Museum Kornhaus Wiedlisbach eine Ausstellung von Bildern des eher unbekannten "Indianermaler" gezeigt. Der Ausstellungskatalog und die Einladung zur Vernissage sind ebenfalls neu in der Sammlung, als wertvolle Ergänzung zu den Bodmer-Bildern die ich hier noch vorstellen werde.

Peter Rindisbacher, geboren am 12. April 1806 (also lange vor Karl May) verbrachte seine Kindheit und Jugendzeit auf einem kleinen Bauernhof in Eggiswil (BE). Zum Leidwesen seines Vaters hatte er für die Arbeit auf dem Hof wenig Interesse. Die Familie zügelte in ein grosses Bauerngut in Niederwichtracht. Doch der Vater verschuldete sich in den Katastrophenjahren 1816-18 und entschloss sich 1821 nach Kanada auszuwandern. Peter war damals 15 Jahre alt.79 Tage hat die beschwerliche Reise gedauert, Alles ist anders als versprochen. Die Familie musste nach Nordamerika weiterziehen. Peter fährt allein nach St.Louis, Missouri. Da hat er ein eigenes Atelier und zeichnet nach den Wüschen der Kunden. Doch erst 28jährig stirbt er in St. Louis.  Auf der langen Reise und in der Siedlung "Red River" dokumentierte er in Bildern die beschwerliche Fahrt und das Leben im Indianergebiet.

Total 187 Bilder hat er gezeichnet oder gemalt. Nicht alle sind erhalten geblieben. Die meisten dieser Bilder sind heute in mehreren Museen in Kanada und den USA zu finden. Einige sind in Privatbesitz, darunter auch bei Verwandten und Nachkommen in den USA.

14. April 2020

 

Bierdeckel:

 

Karl May Festspiele, Gurktal

Weitensfeld

 

Die Karl-May-Festspiele in Weitensfeld (Kärnten, Österreich) starteten 1995 in ihre erste Saison.Ausgewiesene Zuschauerzahl 30`000.


Aus dieser Zeit (Ende der 90er Jahre) stammt dieser Bierdeckel, auf den ich beim Entsorgen von "Erinnerungsstücken" meiner diversen Reisen gestossen bin. Er stammt aus der Zeit, wo ich meine "Karl-May-Sammlung" aufgebaut habe, aller-dings noch ohne Gadgets, Programmen und Werbung der Festspiele. Ich have damals den Bierdeckel zwar mitgenom-men, doch er ist nie in meiner Sammlung gelandet. Inzwischen sind Gegenstände rund um den Karl-May-Kult ein interessan-ter und wichtiger Teil meiner Sammlung. So auch dieser Bierdeckel.

Die Karl-May-Spiele in Weitensfeld hätten 2014 mit "Unter Geiern" ihr 20-jähriges-Bestehen gefeiert. Doch sie mussten abgesagt werden (Konkurs) und sind seither eingestellt. Hier die archivierte Website der Festspiele aus dem Jahr 2005.

Rückseite des Bierdeckels mit der Bierwerbund. Ähnliche "Gegenstände" mit Bezug zu Karl May (auch Flyers)  suche wo immer ich kann. Sie bilden einen ganz speziellen Karl-Ma-Koismos in meiner Sammlung, denn sie sind (als Gebrauchsartikel) zunehmend schwerer aufzutreiben. Vom materiellen Wert her landen sie meist im Abfall.

Zu den Festspielen in Weitersfeld (und ihr Ende) gibt es weitere Informationen in Karl May & Co. Nr. 136/2014.und natürlich in Karl-May-Wiki.

           09. April 2020

 

           Neueingang Karl-May-Sammlung:

 

           Winnetou (nach Karl May)

 

           Band 3: Blutsbrüder
         Band 5: Mit knapper Not entkommen

 

        Um die Website nicht imt Karl-May-Sammlerdetail zu

          überlasten, werden die Neuerwerbungen in der Regel in der festen Rubrik "Neu" (siehe oben) auf der Frontpage angezeigt. Hier doch eine der gelegentlichen Ausnahmen: Die Lehning-Hefte (anfangs der 60er Jahre) mit den Zeichungen von Helmut Nickel. Die Originalhefte waren lange Zeit sher gesucht und

entsprechend teuer. (für einzelne Hefte wurde bis zu 50 Franken bezahlt). Inzwischen sind die Preise auf dem Sammlermarkt stark gesunken. Im Verlag "Sackmann und Hörndl" ist auch ein Buch erschienen mit allen allen von Helmut  Nickel "Winnetou"-Episoden in einem Band. Zudem sind die Lehning-Comigs gar nicht so einfach einzuordnen. Grundsätzlich gibt es zwei Serien. Die erste Serie (1963-1965) mit 52 Ausgaben allerdings mit wechselnden Titeln (Winnetou nach Karl May, Karl May - Kara Ben Nemsi, Karl May - Winnetou, Karl May - Old Shurehand, Karl May - Kara Ben Nemsi-Old Shurehand, Karl May, drei spannende Abenteuerserien: Old Surehand Kara Ben Nemsi Kid Carson). Die "Winnetou"-Erzählung (gezeichnet von Helmut Nickel) war innerhalb der Reihe abgeschlossen und wurde bereits innerhalb der Comic-Heftserie "WINNETOU" nachgedruckt und dann dort noch fortgesetzt - allerdings von Harry Ehrt  Die "Kara Ben Nemsi"- und "Old Surehand"-Erzählung (beide gezeichnet von Harry Ehrt) wurden dort fortgesetzt. Gleiches gilt für die May-fremde Erzähl-Reihe "Kit Carson". Doch damit nicht genug. Es gibt eine zweie Serie im Lehning-Verlag von 1964-1966.Weiterlesen hier.