Karl May: Neuanschaffungen in der Sammlung (Teil 17, aktuell)

 Die früheren Neueingänge zur Karl May Sammlung

Teil 1            Teil 2             Teil 3           Teil 4          Teil 5           Teil 6          Teil 7    

Teil 8            Teil 9             Teil 10         Teil 11         Teil 12        Teil 13        Teil 14

Teil 15          Teil 16

27. Oktober 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

 

Karl May &Co. 
Nr. 169, Ausgabe 3 - (September 2022)

 

Das Heft 3/2022 ist schon seit Ende September in der Sammlung, aber - wie so viele Neueingänge - bisher noch nicht in der Kartei eingetragen. Dies zeigt, wie viel Neueingänge noch auf die Registrierung (und damit auch auf die Publikation hier auf der Website) waten. Im Augenblick ist auch eine Ausstellung der Kleinkrippen geplant. Die Vorbereitungen brauchen viel Zeit (und auch Energie), sodass die Karl-May-Sammlung warten muss. Die Herbstausgabe von Karl May &Co

 enthält traditionell Bilder, Berichte und Reportagen der diversen Karl-May-Spiele des Sommers. Das sind - neben Bad Segeberg und Elspe - in der Regel zwischen 10 und 15 Spielorte, die ihre eigenen Stars und ihren eigenen Charakter haben. In den Pandemie-Jahren fanden nur ganz wenige, meist stark eingeschränkte Aufführungen statt. In diesem Jahr sind die Produktionen - wenn auch eher zaghaft - wieder angelaufen. Allerdings in eher beschränk-ter Anzahl. Dies schlägt sich auch im Inhalt des Hefts wieder.

Inhalt:

  • Jenny Florstedt:    Editorial (S.4)
  • Ulrich Neumann:    Ravensburg zieht zurück (S.4-5)
  • Michael Kunz:        Ein Scharlih ist nicht genug (S.6-11)
  • Nadine Schmenger:
    Mörschied proudly presents Helmut Urban (S.12)
  • Uwe Teusch;     Das Warten hat ein Ende.
      
                          Das Karl-May-Haus wurde nach
                             knapp drei Jahren wiedereröffnet.
                            
    (S.14-17)
  • Michael Kunz    Elspe setzt mit dem „Schatz im
                             SIlbersee“ auf Bewährtes
                             (S.18-25)
  • Karl Ebner (Michael Petzel): Weist der Steinkreis
                             den Weg zum Dorf der Navajos? 
                            
    (S.26-30)

  • Jenny Florstedt:     In Twisteden wird mit einem unerwarteten „Twist“
                                  May-Geschichte geschrieben 
    (S.32-35)
  • Malte Ristau: (Buchbesprechung)  Die „Häuptlinge und Scheiks“ (S.36-38)
  • Michael Kunz / Nadine Schmenger / Jenny Florstedt:  Kurz & Co.1
                                  Sommertheater in Erfurt / „Die Kriegerinnen von Taqali“ als
                                  Hörbuch
    / Karl May erzählt aus der Vergangenheit  (S.39)
  • Stefan Schmatz:    Traumwelten
                                  im Comic Teil
                                  18: Das Feuer-
                                  werk im Bastei-
                                  Verlag  (3)
                                  Mahdi-Trilogie
                                  und Spätwerk

                                  (S.40-46)
  •  Michael Kunz, Ulrich Neumann: 
                                   Kurz & Co.2
                                   Ehrung für
                                   Philipp Stölzl /
                                  
    Klau-Dill-

                                             Ausstellung in Offenbach/ „Winnetou-Trilogie“ wieder im Kino 
                                             (S.47)

  • Tanja Trübenbach: Die Gerümpelausstellung im Schießhaussaal – Karl Mays

                                             Aufenthalt in Komotau (S.48-50)

  • Christine Hünseler: Der Ölprinz trifft ins Schwarze – Premiere in Bad Segeberg 
                                   mit Sascha Hödl als Winnetou
      (S.53-58) 
  • Michael Kunz, Jenny Florstedt: Kurz & Co. 3:       
                                   Nicolas König als Old Shatterhand / Wild-West in Mutzschen 
                                   (S.59) 
  • Stefan Schmatz:      Radebeuler Tapetenmuseum – Die Vorsätze der
                                   „Gesammelten Werke“ – Teil 2: Nachkriegs- und
                                   Inflationszeit  (S.60-68)

 

 

  Hartmut Schmidt:    Karl May und Karl Marx friedlich
                                   vereint – Auf den Spuren eines    
                                   Plakatentwurfs 
(S.69-71)

  Karl-Heinz Becker: Verwirrung um Hasenpfeffer –
                                  „Azteken“-Zweiteiler oder bereits
                                   Urspünge in „Winnetou“?  (S.72-74)

  Stefan Schmatz:     April 1933 bis März 1934: Karl Mays
                                   Etablierung im Dritten Reich –
                                   Karl May im Nationalsozialismus (VI)
                                   (S.76-81)

 


  • Michael Kunz:        Quellentext. Nach  einem Werbeblatt des
                                  Karl-May-Verlags 1933 
    (S.82-83)
                                 
    Das historische Foto: Os-ko-mon 1938 in Rathen  (S.83)
  • Stefan Schmatz:     Radebeuler Tapetenmuseum – Ergänzungen und
                                   Korrekturen zu Teil 1   (S.84-85)
  • Michael Kunz:         Das Vermächtnis des Artur „Atze“ Brauner  (86-87)
  • Karl-Heinz Becker:  Wenn Werbetrommeln in den sechziger Jahren den
                                   neuesten Karl-May-Film ankündigten. (S.88-90)
  • Michael Kunz: (Buchbesprechung):  Mord, M(a)ysterien und mehr… Bühnen als
                                  Tatorte – Mit „Winnetod“ und „Engelberg“ erschienen gleich
                                   zwei Karl-May-Krimis (Silvia Götschi: Engelberg,
                                   Antonia Fehrenbach: Winnetod)  
    (S.92-93)
  • Christoph Alexander Schmidberger: Der Briefwechsel zwischen Wiltrud,
                                   Prinzessin von Bayern und Karl May, Prinzessin Wiltrud
                                   von Bayern, Herzogin von Urach.(S.93-94)
  • Henning Franke:     Buchbesprechung: Mehr Lex! – Mehr Variation! –
                                   Überarbeitete Neuauflage zum nächsten runden Jubiläum:
                                  „60 Jahre Winnetou-Film“  
    (S.94-95)
  • Jenny Florstedt:     May Town in Leipzig – Ein Treffen mit Karl May  (S.96-97)
  • Michael Kunz:         Pshaw! – Die KARL MAY & Co.-Kolumne   (S.98)

 

27. Oktober 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Old Kara Ben Winnetou
50 Fantasien in Stories und Bildern zu Leben und Werk Karl Mays

 

von Peter Klier
                                       2011, Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul
                                               Format 21x21 cm. - 107 Seiten, ISBN: 978-3-7802-30249

Humor ist immer eine schwierige Ange-legenheit, vor allem wenn es um so etwas erstes wie Karl May geht. Das Buch, schon vor mehr als zehn Jahren erschienen, hat mich angeregt, eine weitere kleine Abteilung in meiner Karl-May-Sammlung einzurichten, mit der Überschrift: Humor, Witz, Satire. Da versammelt sich - wie ich festgestellt habe - doch einiges zum Thema. Das Gruppieren und Einordnen einer grossen, vielfältigen Sammlung gehört ohnehin zu den eher schwierigen Aufgaben eines Sammlers. Vom gleichen Autor, im gleichen Verlag, im gleichen Jahr ist auch das Buch "Da lacht sogar Winnetou" erschienen. Dazu Peter Kllier im Vorwort "Nah 111 Zeichnungen zu "Da lacht sogar Winnetou" ergab sich dann zum 100. Todestag erfreulicherweise das Projekt 50 Farbbilder als Fantasien zu Leben, Werk und Wirkungsgeschichte. Daraus wurden drei Jahre harter Arbeit, aber auch drei Jahre Seligkeit in Karl Mays Wunderland, ganz wie einst: wieder jung, abenteuer-lustig und neugierig, zu was er mich wohl anregen wird."

"In zwei Bildbänden nimmt der praktizierende Karl-May-Freund und geniale Zeichner Peter Klier die spannendsten, heitersten und romantischsten Höhepunkte aus Karl Mays gesammelten Werken und das Leben des grossen Fabulierers mit spitzem Stift aufs Korn: Winnetou auf dem Weg zum Mars und Old Shatterhand auf Liebespfaden? Kara Ben Nemsi als Angsthase, Karl May im Harem und Nscho-tschi beim Striptease? Diese und andere Fragen, die uns schon immer beschäftigten, werden endlich beantwortet! Die witzigen Bildphantasien „Da lacht sogar Winnetou“ und  „Old Kara Ben Winnetou“ werden durch hintersinnige Kurzgedichte und -geschichten ergänzt, in denen Peter Klier Karl May augenzwinkernd neu erfunden hat."


Postkarte mit Sonderstempel Werbeschau
Postkarte mit Sonderstempel Werbeschau

22. Oktober 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Philatelie: Vier Sonderstempel
zu Karl May - 1938/1939

 

Drei der vier Postkarten mit Bildern zum Thema Karl May.

15.05.1938 Eröffnung der Werbeschau in Radebeul mit Grabstätte von Karl May. Zum gleichen Ereignis (15.05.1938) - Deutsche Sammler-Gemeinschaft mit Porträt von Karl May (um 1910). Karl-May-Spiele in Rathen (05.07.1939), mit Bild vom Plakat.


Drei Karten sind mit eine 3er-Marke mit dem Porträt Paul von Hindenburg, Reichspräsident von 1925-1934 frankiert (herausgegeben 1934 zu seinem Tod). Die vierte Karte trägt die Luftpostmarke mit Adler und bereits (noch klein) das Hakenkreuz, das Parteiemblem, das später dominierte.

Zu den Festspielen in Rathen (Sächsische Schweiz):

"Am 28. Mai 1938 fand auf der Felsenbühne Rathen die Premiere von Winnetou statt; Auftakt einer langlebigen Karl-May-Tradition an diesem Theater. Das Stück wurde im Folgejahr erneut aufgeführt.((Jahrang auf dem Plakat deutlich überschrieben!). Es sind also Karten vom ersten und zweiten Spieljahr in Rathen.

22. Oktober 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Winnetou, ein farbiges Indianerbild
Vintage aus den 50er Jahren

 

Format: 33x24 cm, Druck auf Karton aufgezogen,
Maler unbekannt, doppelbödig, wohl zum Aufstellen.

 

Winnetou?  Warum auch nicht? Doch die meisten Betrachter werden sagen: "Das ist nicht Winnetou"? Ein Häuptling wohl,

Werbung für Winnetou-Zigarre, 1938
Werbung für Winnetou-Zigarre, 1938

eine wichtige Person, eines "indigenen Volks" in Nordamerika. Sicher nicht Winnetou, der sieht anders aus! Generationen haben sich - seit den 60er Jahren dran gewöhnt, dass Winnetou aussieht wie Pierre Brice in seiner Rolle als Winnetou, Würde man nicht von den Filmen ausgehen, die optisch dominant sind, sondern von der Beschreibung des Phantasie-Winnetous in Karl-May-Bücher, dann könnte es durchaus Winnetou sein. Denn selbst die Beschreibung bei Karl May variieren und ändern sich im Verlauf der Jahre. Vor den Filmen waren es Illustratoren, die zum Teil recht eigenwillige bildliche Vorstellungen von Winnetou lieferten.

Die Darstellung von Winnetou vor den filmgeprägten 60er-Jahre hat vor allem der Zeichner und Illustrator Carl Lindeberg geprägt. (Das Bild rechts ist von einem unbekannten Zeichner, aber durchaus in der Art von Lindeberg, der aber mehr szenische Bilder geschaffen hat. Hauptsächlich Einklebebilder für Sammleralben.

Pierre Brice als Winnetou, Freilichtbühne Elspe
Pierre Brice als Winnetou, Freilichtbühne Elspe

Winnetou ist und bleibt eine literarische Figur, die von Karl May erfunden und entwickelt wurde und schliesslich zum "zum edelsten aller Indianer" mutierte. Bis, ja bis dann Pierre Brice ihm schon fast eine endgültige Form gab, zumindest eine, an der sich jede Winnetou-Darstellung zu messen hat.
Der ganze "Indianerbereich" ist im Werk von Karl May sicher wichtig, steht aber weit hinter andern Bereichen seines schriftstellerischen Schaffens. Zum Beispiel hinter dem Orient-Bereich, dem symbolischen Spätwerk, der Entwicklung und "Vertiefung" der Kolportage-romane, der frömmlerischen Erzählungen etc. Indianistik - vor allem die Reflexion auf Mays Indianerbild - nimmt deshalb nur einen kleinen Platz in meiner Sammlung ein.

22. Oktober 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Winnetou I
auf Bayrisch!
Wolfgang Berger und Mathias M.

 

2020, Hörbuch MP3, ca. 90 min. ISBN: 978-3-7802-0870-5

"Der edelste aller Indianer ist wohl Karl Mays Apachenhäuptling Winnetou, den der Countrysänger Matthias M. alias Matt Daniels seit 2004 bei den süddeutschen Karl May Festspielen perfekt verkörpert."

 Während des reduzierten Betriebs (Corona) wurde das von Wolfgang Berger geschriebene (ins Bayrisch übersetzte und gekürzte) Spiel Winnetou I aufgeführt.

"Das Stück ist wirklich aussergewöhn-lich. Noch nie wurde in Dasing in bayerischer Mundart aufgeführt. Die Idee kam nach einer bayerischen Lesung im vergangenen Januar. Kurzerhand schrieb der Kabarettist Wolfgang „Woife“ Kramer ein Drehbuch auf Bayerisch, erzählte Waschk zu Beginn. Warum der Sachse Karl May plötzlich auf Bayerisch interpretiert wird? Ganz einfach: „Sächsisch kriegen wir nicht hin“, sagte Waschk, sehr zur Belustigung der Zuschauer. Corona hat weitere Auswirkungen: Nicht wie sonst rund 80 Mitwirkende stehen heuer auf der Bühne, sondern lediglich 20. Das Stück dauert auch nur eine gute Stunde, also nicht so lange wie in den vergangenen Jahren. So kommt es auch ohne Pause aus."

Die CD ist mit der Unterschrift der beiden Interpreten (ausgestellt am Kongress in München) versehen. Wolfgang Berger hat - angeregt durch diese Produktion - ein weiteres Buch geschrieben, sozusagen als Ergänzung (oder Erfindung) einer Figur in Winnetou I, der "weisse Vater" der in den  Romanen um Winnetou nur einen kurzen, aber wichtigen Auftritt hat. Das Buch ist bereits in der Sammlung und wurde hier beschrieben.

20. Oktober 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Karl May auf der Bühne Band 2
von Nicolas Finke und Reinhard Marheinecke

 

Hier die Kurzbesprechung des ersten Bands von "Karl May auf der Bühne

Es ist ein Monsterwerk, das hier aufgelegt wurde und wird schliesslich vier Bände umfassen. Neu erschienen im Karl-May-Verlag ist jetzt der zweite Band mit dem Untertitel "Die Elspe-Story und Winnetou&Co. auf weiteren Bühnen im deutschsprachigen Raum, vom Ruhrgebiet über Süddeutschland bis Österreich."

2022, Karl-May-Verlag, Bamberg/ Radebeul, Format: 21,0 x 29,7 cm.

400 Seiten, ISBN 978-3-7802-0144-7

520 grösstenteils farbige Abbildungen.

Der dritte, der nächste Band wird voraussichtlich im April 2023 erscheinen.

 

Für alle vier Bände gibt es eine zweite (inhaltlich identische Ausgaben-variante mit Einband in grünem Leinen. Meine Sammlung wird "nur" die einfache Variante umfassen. Vorläufig sind es nur


zwei Bände. Das Inhaltsverzeichnis - rechts - orientiert detailliert über Inhalt des zweiten Bandes. Der dritte Band widmet sich dann Winnetous Comeback auf der Felsenbühne Rathen seit DDR-Zeiten sowie auf weiteren Bühnen in Ostdeutschland – wie in Bischofswerda, wo seit 1993 mit grossem Erfolg Kinder und Jugendliche Karl Mays Abenteuergeschichten unter freiem Himmel aufführen. Das Open-Air-Erlebnis stand auch im Mittelpunkt der österreichischen Karl-May-Festspiele, die seit Ende der 1980er-Jahren an mehreren Orten gegründet worden, unter anderem nach Elspe oder Segeberger Vorbild.

Mays zeitlose Helden sollten auch unabhängig vom Wetter ihr Publikum erreichen – in grossen Hallen als Spektakel, beispielsweise in der Wiener Stadthalle, der Dortmunder Westfalenhalle und der Berliner Deutschlandhalle. Manch ein Produzent träumte auch davon, mit dem Apatschenhäuptling auf Tournee zu gehen – Träume, die die Macher immer wieder vor Herausforderungen stellten.
Es zeigt sich auch, wie sehr Bad Segeberg (im ersten Band) und jetzt Elspe (zweiter Band) sich zu eigentlichen "Hotspots" der Karl-May-Festspiele entwickeln konnten und eine Art Vorbildfunktion hatten (und noch immer haben), auch wenn verschiedene kleinere Spielorte immer wieder mit Problemen zu kämpfen haben und oft auch nur wenige Jahre "durchhalten" konnten.

Seit den 1950er-Jahren haben Karl-May-Festspiele von Bad Segeberg bis Elspe Tradition – Hunderttausende pilgern heute Jahr für Jahr zu mehr als zehn Freilichtbühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Stars wie Pierre Brice, Alexander Klaws, Gojko Mitic, Wayne Carpendale oder Claus Wilcke hauchten Karl Mays Figuren in zahlreichen Bühnenfassungen Leben ein. Winnetou zum Anfassen – das begeisterte das Publikum bereits seit den 1910er-Jahren, als Mays Apatschenhäuptling erstmals auf einer Bühne Leben eingehaucht wurde. (Quelle; karl-May-Verlag)
Der zweite Band beginnt mit dem "klassischen" Bild von Film-Winnetou Pierre Brice. Nach seinen Film-Erfolgen ist er zuerst in Elspe (1976 bis 1980 und 1982 bis 1986) und dann in Bad Segeberg (1988 bis 1991) auf den Freilichtbühnen aufgetreten. Die ausgezeichnet recherchierte Dokumentation zeigt einmal mehr, wie sehr Pierre Brice (im Auftreten und der Interpretation seiner Rolle) die Figur auch auf den verschiedenen Bühnen geprägt hat.

12. Oktober 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Acht Ausgaben von "Karl May &Co." aus den Jahren 1970-1985

 

"Das Magazin existiert bereits seit November 1984, hiess allerdings noch Karl-May-Rundbrief und bestand als Fanzine aus wenigen kopierten, zusammengehefteten Blättern. Seitdem entwickelte sich das Karl-May-Magazin, das nach wie vor ein Freizeit-Projekt ist und von

Karl-May-Fans gestaltet wird, unter verschiedenen Herausgebern und Redaktionen zu einem umfangreichen, grosszügig gestalteten gedruckten Heft (heute in Klebebindung, durchgehend farbig und an die hundert Seiten umfassend)". (Quelle: Karl May &Co.)

Bild rechts: Frühe Ausgaben ab 1984, als das Magazin noch "Rundbrief" hiess. Es ist nun eines meiner Etappenziele, dass alle regulären Ausgaben von Karl May &Co. (als Originalhefte) in meiner Sammlung vertreten sind (bis heute 169 Ausgaben).
Natürlich fehlen noch einige Hefte, vor allem aus der Zeit der "Rundbriefe" und der frühen Ausgaben von "Karl May&Co. Von den allerersten (gehefteten) Rundbriefen habe ich zehn Ausgaben (insgesamt sind es etwa 30). Ab 1990 sind es dann bedeutend mehr (es fehlen nur noch einzelne) und ab 2003 ist die lückenlos vollständig (75 Hefte). Ich konnte nun wieder 8 Hefte: Die Ausgaben Nr. 70, 72, 73,76, 7981, 83 und 84 dazu erwerben.

17. Oktober 2022

 

Gesucht:

 

Einzelhefte von "Rundbrief" und
"Karl May &Co".

 

Der Jahrgänge 1984 (da gibt es nur ein Heft) und der folgenden Jahrgänge bis 2003. Bitte vorher anfragen, den die Reihe ist schon (und wird laufend) weiter ergänzt. Hier die eMail-Adresse

12. Oktober 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Eugen Oker

"Winnetou in Bayern"
Ein Roman für erwachsende Kinder

1961. Lama-Verlag Karl Widmann, München
186 Seiten, Sxhutzumschlag fehlt.
Zeichnungen von Eugen Oker

 

Eugen Oker (1919-2006), eigentlicher Name Friedrich „Fritz“ Gebhardt, war Spielekritiker der ZEIT, der Frankfurter Rundschau und des Bayerischen Rundfunks, Zeichner und Verleger. Als Schriftsteller wurde er mit den Babbageschichten bekannt.

Auf den Spuren von Karl May und Ludwig Thomas Lausbubengeschichten bewegt sich der Erstlingsroman des Oberpfälzer Erfolgsschriftstellers Eugen Oker. Die Geschichte handelt von einigen bayerischen Lausbuben, die einen Indianerstamm gründen. Eugen Oker hat sie dem zehnjährigen Old Shatterhand in den Mund gelegt.(Quelle: wikipedia)

Das Buch ordnet sich ein in die inzwischen doch beachtliche Abteilung "Öffentliches Gedächtnis" in meiner Karl-May-Sam-mlung Es ist doch erstaunlich, wie oft und in welchem Zusammenhang Karl May und sein Universum immer wieder auftauchen, sei es als "Markenzeichen" oder als Anregung Geschichten weiterzuschreiben oder neue Geschichten zu erfinden.

Zu diesem Thema habe ich auch einen Vortrag (mit Beispiuelen) zusammengestellt und besonders viele Beispiele gesammelt.
Der Roman von Eugen Oker wurde 2002 neu aufgelegt, mit der ISBN 3934863078.Es handelt sich hier um seinen ersten Roman, der von den Büchern Karl Mays und den Lausbubengeschichten Ludwig Thomas beeinflusst ist. Auszüge aus Winnetou in Bayern wurden in den Sammelband "Die blaue Schlange" aufgenommen. In eine
Anthologie mit Karl-May-Geschichten verschiedener Autoren, erschienen im Rahmen der Sonderbände zu den Gesammelten Werken des Karl-May-Verlages.

30. September 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung

 

Diverse Zeitungsartikel zum Thema "Woke", kulturelle Aneignung, Indianer...

 

Die Sprach-Diskussion um kulturelle Aneignung, korrekte Sprache, Begriffs-Deutung etc.hat auch die Karl-May-Szene erreicht. Die Wogen gehen hoch und es gibt kaum ein Medium. das nicht in irgendeiner Form dazu Stellung nimmt. Meist werden Argumente - pro und kontra - endlos wiederholt, nur ganz selten tauchen neue Aspekte auf. Dies zeigt eine erste Auswertung der Zeitungsberichte. Wie verhält sich da ein Sammler, der imit seiner Sammlung auch "Befindlichkeiten" dokumentieren möchte. Vor allem sind die schriftlichen Zeugnisse - die Originale - nur schwierig aufzutreiben, vor allem mit nur annähernden Vollständigkeit. Ich habe mich entschieden eher das Prinzip der Zufälligkeit und nicht den Anspruch einer Vollständigkeit walten zu lassen.

Hier zwei aktuelle Beispiele. Meinungen aus ganz verschiedenen Lagern und zu teilweise unterschiedlichen Aspekten.

TagesAnzeiger (Zürich) vom
21. September 2022.
Wieso "woke" alle nervt

Autor: Pascal Blum

Zürcher Oberländer vom
21. September 2022
Mehr Empathie statt Intoleranz und Rechthaberei

Rubrik Tribüne. Autor Daniel Wälter,
SVP-Kantonsrat
Wer weitere Artikel findet (für die Sammlung "Originale", keine Fotokopien) kann diese mir zukommen lassen. (Spesen werden natürlich vergütet). Wenn die Aufregung auch in den Zeitungen verebt ist, werde ich eine Zusammenfassung (mit Liste des Dossiers) verfassen.