Karl May: Neuanschaffungen in der Sammlung (Teil 11, aktuell)

Die früheren Eingänge zur Karl May Sammlung

Teil 1            Teil 2             Teil 3           Teil 4          Teil 5           Teil 6          Teil 7    

Teil 8            Teil 9             Teil 10

24. April 2019

 

Vortrag Walter Ilmer

 

Vom Glück der Jagd nach Karl May

 

gehalten am 24. Juli 1998
im Karl-May-Freundeskreis Wien

 

Die später niedergelegte und erheblich erweiterte, Textfassung, 41 Seiten mit einer Widmung an die Schweizer Karl-May-Freunde (Fotokopie).

 

Walther Ilmer, Karl-May-Forscher, Vorstandsmitglied der Karl-May-Gesellschaft (auch zeitweise Schatzmeister der KMG) starb fünf Jahre später im May 2003. Zu seinem Tod erschien in der KMG das Sonderheft 

Zu seinem Tod erschien in das Sonderheft 129/2004 in der KMG mit dem gleichen Titel und weiteren Beiträgen zum verstorbenen Autor Ilmer. (Das Heft ist beim Karl-May-Verlag, Bamberg noch immer zu kaufen). Der Originaltext des Hefts ist auch in der Originalfassung hier bei der Karl-May-Gesellschaft digital abrufbar.Hinter dem Text verbirgt sich eine aufschlussreiche, ganz persönliche - so noch nie veröffentlichte Autobiografie des Forschers. Am Karl-May-Treffen 2002 in Wien Walther Ilmer für seine Verdienst um das Fortleben Karl Mays mit dem Crystal Eagle vom Karl-May-Filmarchiv Wien ausgezeichnet (zusammen mit Miha Baloh, Bösewicht in "Unter Geiern"). Helmut Schmidt hat in den "Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft", Nr. 137 (2003) einen Nachruf zum Verstorbenem und seinem Werk verfasst. 

Walther Ilmer schrieb auch zahlreiche Beiträge für die Jahrbücher und "Mitteilungen" der KMG. Von ihm stammen auch etliche Vorworte/Einführungen zu Reprints der Karl-May-Gesellschaft. Sein wichtigstes Werk zu Karl May ist 

die 1993 im Husum Hansa Verlag erschienene Biografie "Karl May - Mensch und Schriftsteller: Tragik und Triumph". 1993 Hat Ilmer, zusammen mit Christoph F. Lorenz das Buch "Exemplarisches zu Karl May herausgegen. Dies ist bedeutend teurer und im Weltbild-Verlag noch immer erhältlich 


22. April 2019

 

Dossier von sechs Artikeln in der Abteilung "Zeitungen und Zeitschriften"  meiner

Karl-May-Sammlung

 

Aufarbeitung und Einordnung in meiner grossen Dokumentensammlung zu Karl May (wird laufend fortgeführt und ergänzt).

 

"100 Jahre tot und doch lebendig"

Coopzeitung vom 20 März 2012
                                                  
mit Elmar Elbs auf 7 Seiten

"Old Writehand"

Wiler Zeitung vom 24. März 2012
mit Willi Olbrich "Lest Karl May!"

und "Der Indianer-Freund" Pierre Brice, Entdeckt, gehasst, verehrt, vermarktet.

"Diese scvharfe Nilpferdpeitsche 'Kamtschilama'.

"Kroatien auf den Spuren von Winnetou"

"Früher war Winnetou cool"

"Wer taufte seine Tochter Winnetou?"

auf 5 Seiten

"Die Reise im Kopf"

Basler Zeitung vom 25. März 2012 
von Joachim Schmid

und "Liebe auf den ersten Blick" von Christian Richard
auf 2 Seiten

 

"Unser Charley"

Sächsische Zeitung vom 30. März 2012 
"Grad so wie Unsereener" 
Auszug aus "Freuden und Leiden eines Vielgelesenen" von Karl May auf 2 Seite

 

"Die wahren Helden von Karl May"

Sächsische Zeitung vom 20. März 2012  
Torsten Hermann malt seit vir Jahren Mays Figuren aus dem Abenteuerland - genau so, 

wie der Autor sie beschrieben hat.
vopn Doreen Hübler auf einer Seite.

 

"Geladen, Gespannt & entsichert: Chefin am Drücker

Morgenpost vom 27. Februar 2012

 

Büchsenübergabe: Griseldis Wenner (MDR-Moderatorin) ist neue Vorsitzende des Vereins "Silberbnüchse". Sie übernahm das Amt von Peter Sodann. Der Verein in Hohenstein-Ernstthal mit 130 Mitgliedern hält das Erbe des legendären Schriftstellers Karl May hoch. 

Auf einer Seite.

(weitere Dokumente folgen)

19. April 2019

 

Klaus Walter

 

Karl May

Porträt

 

2002, dtv-porträt 
Deutscher Taschenbuchverlag, München

190 Seiten, ISBN 3-423-31056-1
Nur noch antiquarisch erhältlich

 

Im Karl-May-Verlag ist das Buch nicht erhältlich. Dies erstaunt eigentlich nicht, geht es doch recht unabhängig vom ganzen Karl-May-Kreis ans Werk und ist erstaunlich präzise und aufschlussreich. Auch wenn es heute, bald einmal zwanzig Jahre später, durch die heutigen Kenntnissen zur Biografie von Karl May leicht überholt ist. Vor allem gehört es zu den frühen Stimmen, welche die Bearbeitung der Karl-May-Werke durch den Verlag kritisiert haben.

Die Dorfschule (Albert Anker 1896)
Die Dorfschule (Albert Anker 1896)

Auch wenn das eine oder andere - aus heutiger Sicht - überholt ist, so setzt sic Walther in diesem Porträt doch pointiert mit Karl May und seinem Umfeld auseinander. Vor allem ordnet er vieles auch in den gesellschaftlichen und politischen Kontext ein setzt sich schon früh - und wie ich meine kompetent - mit den Kolportageromane auseinander. Er zeigt ein differenzierteres Bild (als üblich) von Mays erster Frau Emma und befasst sich auch mit dem Umfeld des Autors

(links "Versuch mich nicht", eine Illustration zu "Waldröschen" 1868) Auch das Fotomaterial unterscheidet sich in vielen Teilen von den bis anhin üblichen Bildern und Illustrationen, Vor allem aber werden auch Daten und Ereignisse - direkt auf den Seiten - als Anmerkungen festgehalten. 

Ich gebe zu, die Biografie - eher ein Portrait - gehört trotz der inzwischen erweiterten Kenntnisse - zu meinen bevorzugten Lebensbildern von Karl May. Ähnliches ist von der vollständig um umgearbeiteten Biografie, "Karl May, eine sächsische Biografie" zu sagen. Darüber habe ich hier bereits ausführlich berichtet.

Zur sächsischen Biografie

17. April 2019

 

Heiko Ehrhardt

Friedmann Eissler (Hg)

 

"Winnetou ist ein Christ"

Karl May und die Religion

 

EZW-Texte 220

(Evangelische Zentralstelle für Weltanschaungsfragen)

 

Die Publikationsreihe "EZW-Texte" enthält ausführliche Informationen zu ausgewählten Themen. Das Heft

                                                  erscheinen ca. sechs Mal pro Jahr. 

Das Heft 220 zum Thema Karl May erschien 2012 und umfasst 186 Seiten. Es kann noch immer hier bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen bezogen werden (ca. 10 Euro). 

Aus dem Inhalt:

Margot Kässmann: Mein Lieblingsfilm (Zum Geleit)  (S.  3)

Heiko Ehrhardt, Friemann Eissler:

Ralf Harder: Karl Friedrich May (Ein kurzer Abriss seiner Biografie)  (S. 11)

Einleitung  (S. 5)

Heiko Ehrhardt:  "Winnetou ist ein Christ" (Überlegungen zum Christlichen im Werk Karl Mays)  (S.22) 

Peter Thaddäus Lang, Bernhard Lang; Vom Laienmissionar zum christlichen Philosophen  (Eine kurze Lektüre zweier Romane von Karl May: "Old Surehand" - "Und Friede auf Erden!"  (S. 42)

Werner Thiede:  Old Shatterhand zielte mit Brille (Karl Mays menschliche und mystische Seite)  S. 67)

Andreas Ohle, Markus Schmidt:   "Wie ist der Himmel doch so nah!"  (Gericht und Erlösung in den Schriften Karl Mays)  (S. 83))

Hermann Wohlgschaft:  Die "Lebens- und Sterbensphilosophie" Karl Mays und der "Unsinn des Spiritismus"  (S. 111)

Diethard Sawicki:  Karl Mays spiritistisches Jenseits   (S.136)

Svenja Bach:  Das Islambild Karl Mays  (Die Hintergründe seiner Darstellungen vom Islam und Muslimen im Orintzyklus   (S. 150)

Johannes Zeilinger:  Die Islamrezeption bei Karl May und ihre Folgen für den Islam- und Orientierungsdiskurs in Deutschland   (S. 165)

Die Autorinnen und Autoren   (S. 185)

Winnetou III (Deckelbild: Sascha Schneider)
Winnetou III (Deckelbild: Sascha Schneider)

"Karl May (1842 – 1912) ist auch hundert Jahre nach seinem Tod ein Phänomen. Er hat Meinung gebildet und Anschauung geprägt. Das gilt für die Welt des „Wilden Westens“ und besonders im Blick auf den Islam. Generationen von Deutschen sind in ihrer Einstellung zu Islam und Orient durch die Werke des sächsischen Schriftstellers geprägt worden. Von ähnlichem Gewicht wie das Islambild ist die Frage nach der christlichen Identität des Erzählers und dem Bild, das er vom Christentum zeichnet. Die Thematik zieht sich durch das Gesamtwerk, das in seiner späten Phase auch synkretistische Züge trägt. Die Publikation mit neun Fachbeiträgen und einem Geleitwort von Margot Käßmann geht auf zahlreiche Facetten der Biografie und des Schaffens Karl Mays ein. Zu entdecken ist ein Schriftsteller, der um einen Weg ringt, mit allen Brüchen und Widersprüchen als Christ zu leben."

14. April 2019

 

Zeitungsarchiv

 

OÖ-Nachrichten

(Oberösterreichische Nachrichten)

 

vom 25. Februar 2012

Wochenende (Magazin)

Thema: Karl May (7 Seiten)

 

Im 100. Todesjahr erscheinen in vielen Zeitungen - so auch in "Oberösterreichische Nachrichten" Beilagen mit ganz speziellen Beiträgen zum Thema Karl May. 

"Karl May - dieser Name verheisst Abenteuer. Vornehmlich Buben sind mit Old Shatterhand und Winnetou geritten, atemlos von Seite zu Seite, oft mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Karl May hat viele seiner Leser gefesselt, mit auf die Reise zu fremden Völkern genommen. Vor 170 Jahren kam der meistgelesene deutsche Autor zur Welt,"

"Österreicher als May-Nachfolger"
von Martin Dunst

Winnetou ist der Harry Potter einer Generation"

von Christina Tropper

"Winnetou und ich"

Interview mit Pierre Brice

von Chistina Tropper


Die Beiträge in dieser Zeitung sind besonders interessant und aufschlussreich, weil sie mehrheitlich von Redaktoren der Zeitung geschrieben sind und nicht von den Karl-May-Spezialisten, die sonst bei solchen Anlässen zu Worte kommen. So erhält man einen guten, authentischen Eindruck, wie die aktuelle Rezeption des Schriftstellers noch immer ist  .

"May-Imitator setzt "Halef" in die Prärie" von Martin Dunst. Ein deutscher Auor ist ins May-Pseudonyme Karl Hohenthal geschlüpft und setzt die fiktiven Reiseerzählungen fort,(zum Buch "Hatschi Halef omar im Wilden Westen", das damals gerade erschienen ist.

Auf allen sieben Seiten sind zusätzlich Informa-tionen und kleinere Artikel zum Thema Karl May.

"Plitvice: Der Silbersee ist der Schatz" von Klaus Buttinger.

Ein Bericht über das Gebiet, wo der "Silbersee" des Films liegt, über den "Schatten des Kroatienkrieges". Zudem "Auf Karl Mays Spuren in Linz". Es ist die Geschichte von den "Heldenbilder", die Karl May im Atelier Numwarz machen liess. "Winnetou zählt, nicht Karl May" von Ali Grasböck. 

(links) Die letzte Seite erzählt die Geschichte von Horst Geblinger aus Kematen (Krems) der als Zehn-jähriger den ersten "Winnetou" bekommen hat, Seine Begeisterung für die die KM-Bücher hält 64 Jahre später immer noch an. Die Wochen-beilage (mit all den Bildern und Texten) ist jetzt im Ordner unter "Materialien" in meiner Sammlung 


13. April 2019

 

Helmut Schmiedt

 

Karl May oder 
Die Macht der Phantasie

 

Eine Biograpphie
2017,  C.H. Beck Verlag München (zweite Auflage)
Erstes Erscheinen 2011
366 Seiten, ISBN 978-3-406-71776-5

mit Illustrationen (spärlich und schwarz/weiss)

 

Die Biographie - erschienen zum 100. Todestag von Karl May - gehörte schon längst in die Sammlung. Bei Neuerscheinungen bin ich oft zurückhaltend, weil ich vor allem ältere Bücher (die oft kaum mehr erhältlich sind) erstehe.

Abb. 17. Karl May mit Damen, darunter Emma May (2.v.links) bisher unbekanntes Foto (1897)
Abb. 17. Karl May mit Damen, darunter Emma May (2.v.links) bisher unbekanntes Foto (1897)

Und so bleiben oft Neuerscheinungen "liegen", da sie ja noch lange im Buchhandel erhältlich sind. So ist es auch mit diesem Werk ergangen.

 

Erst mit Schmiedts neuster Publikation "Die Winnetou-Trilogie" - über Karl Mays berühmtesten Roman (Karl May Sonderband) - habe ich mich wieder an Schmiedts Biographie erinnert. Es ist bereits die zweite (unveränderte) Ausgabe, Hier die Besprechung der Trilogie.

Inzwischen sind auch eine ganze Reihe von Besprechungen von Schmiedts Karl-May-Biographie erschienen.

12. April 2019

 

Doppel CD:

 

"Erzgebirgische Dorfgeschichten"

 

CD - Hörbuch Edition

Gunther Emmerlich liest aus den  
Erzgebirgischen Dorfgeschichten

Karl Mays Erzgebirgische Dorfgeschich-ten sind eine Reihe von Erzählungen aus Karl Mays Frühwerk. Eine Auswahl erschien 1903 aus strategischen Gründen zusammen mit zwei Erzählungen des Spätwerks in einer Anthologie unter dem Titel Erzgebirgische Dorfgeschichten. Diese Werke gehört zur Gattung der Dorfgeschichten und spielen in Mays erzgebirgischer Heimat.

Die Rose von Ernstthal 1874 oder
1875
zugleich historische Erzählung Karl May auf säch-
sischen Pfaden
, 02
(43,08)
Unter den Werbern
(Der Waldkönig)
Kindle Ausgabe -  Otbebookpublishing (2015)
Kindle Ausgabe - Otbebookpublishing (2015)

Bei der Dorfgeschichte Die Rose von Ernstthal han­delt es sich um den frü­hes­ten pu­bli­zier­ten Er­zähl­text Karl Mays, von dem wir wis­sen, gleich­zei­tig ist es sei­ne ers­te il­lus­trier­te Pu­bli­ka­tion. Be­mer­kens­wert ist fer­ner, dass hier Karl Mays Ge­burts­ort ein ein­zi­ges Mal ei­ne hand­lungs­tra­gen­de Rol­le spielt, und das gleich ti­tel­ge­bend. Ab­ge­se­hen von sei­nen au­to­bio­gra­fi­schen Schrif­ten taucht Ernst­thal im um­fang­rei­chen Ge­samt­werk nicht wie­der auf.

Im Jahr 1880 erschienen gleich drei Nach­dru­cke un­ter dem Pseu­do­nym Karl Ho­hen­thal, zwei da­von in den pa­ral­lel er­schie­ne­nen Zeit­schrif­ten All-Deutsch­land! und Für al­le Welt! der Ver­le­ger Göltz & Rüh­ling in Stutt­gart. Ge­nau die­se Fas­sung nutz­te Sa­lo­mon Zi­ckel in New York für ei­nen Raub­druck in­ner­halb sei­ner Deutsch-Ame­ri­ka­ni­schen Volks-Bi­blio­thek. Wei­te­re zeit­ge­nös­si­sche Wie­der­ver­öf­fent­li­chun­gen sind nicht nach­weisbar.

 

Auf diese CD bin ich aufmerksam gewor-den anlässlich des Vortrags von Laurenz Hunziker (Schweizer Karl May Freundes-kreis). Thema:"Karl May mit Bildern und Gefühlen".  Ich habe sie auch gleich erworben und in die Sammlung einge-gliedert. Es ist ein Doppelalbum, das aus den "Erzgebirgischen Dorfgeschichten" den ersten Kolportageroman enthält. Spieldauer 137 Minuten. Link zur Veranstaltung des Freundeskreises.

02. April 2019

 

Jens Rübner

 

Die unsichtbaren 
Kaskadeure in der DDR

 

2019  Engelsdorfter Verlag, Leipzig

173 Seiten, ISBN 978-3-96145-431-0

 

Vielleicht ist es gewagt, das neue Buch von Filmexprte Jens Rübner (Leipzig) in eine Karl-May-Sammlung aufzunehmen. Hat es doch wenig mit Karl May und Karl-May-Filmen zu tun. Doch es ist eines der wenigen authentischen und noch erreichbaren Zeugnisse der Filmproduktion in der DDR. Doch allein schon das kurze Kapitel "Gojko Mitic - nicht nur Schauspieler, Autor und Regisseur" rechtfertigt den Bezug zu Karl May.

Gojko Mitic, der "Winnetou des Ostens" hat lange Zeit auch "Westen" begeistert.

(Screenshot "Unter Geiern")
(Screenshot "Unter Geiern")

Aber auch über die Kaskadeure, wie sie auch in den "klassischen" Karl-May-Filmen der 60er-Jahre (produziert in Kroatien, Serbien, Bulgarien) ist viel zu erfahren.
Der Autor Jens Rübner ist Chronist und Hüter einer Filmgeschichte, über die man heute so wenig weiss. Ein paar Namen, die (vor allem nach dem Ende der DDR) auch im Westen Klang hatten und sich Filmruhm erwarben (Gojlo Mitic ist nur einer von vielen.) FEFA-DDR-Filme waren bei uns so gut wie unbekannt. Dabei waren zu Spitzenzeiten "mehr als 2000 Menschen in der DEFA beschäftigt. Auf einem der 

Autogrammkarte (Archiv Rübner)
Autogrammkarte (Archiv Rübner)

grössten Filmgelände der Welt. Davon waren annähernd 1000 unmittelbar an der Herstellung von Filmen beteiligt. Ein Filmteam umfasste ungefähr vierzig Mitarbeiter,"
Auch über die - vor allem für Western-Produktionen - so wichtige Leute, wie die "Pferdeflüsterer" ist eineiges zu erfahren. Wilfried Zander (74) gehörte zu ihnen "Diese Männer vom Fach waren fast ebenso wichtig wie Kaskadeure, besonders wenn es um Indianer- und historische Filme geht, in denen auch viele Pferde und Kutschen zum Einsatz kamen."

Es ist für jeden Sammler schwierig, Grenzen zu ziehen. Was gehört noch zum Thema? Wie offen sollen die Grenzhen sein? Hier stossen wir wirklich an Grenzen  des Thema Karl May. Doch weil gerade die Filmproduktion für die Rezeption von Karl-May-Werken eine so grosse Rolle spielt, gehört dieses Buch in die Sammlung. Mehr Informationen zum Filmbetrieb in Basbelsberg auf Rübers Website.

02. April 2019

 

Schweizer Karl May Freundeskreis:

 

Lagerfeuer

 

Themenhefte herausgegeben von
Lorenz Hunziker, Leiter des
Schweizer Karl May Freundeskreises

 

Erste Ausgabe 2013 
Bis heute (April 2019) zehn Hefte 

in der Regel 19 oder 23 Seiten

 

Die Themen:    1/2013    "Der Mörder Ribannas. Warum will Winnetou sein Skalp?"

2/2014    "Das Leben Karl Mays"

3/2015    "Schweizer Karl May Veröffentlichungen:
                 Mit Pfeil und – Maria"

4/2016     "Yellowstone: Geschichte und Erwähnung bei Karl May"

5/2017    "Die Frauenrollen in Karl Mays klassischen
                 Reiseerzählungen"

6/2017    "Die Entwicklung des Ich in Karl Mays Erzählungen"

                (Autorin: Silvia Zahner)

7/2017    "Buffalo Bill"

8/2018    "Den Tod der meisten verschuldete der bekannte
                 Buffalo Bill" 

9/2018    "Die Entwicklung Winnetous in den Reiserzählungen
                 Karl Mays"
(Autor: Gerhard Zbinden)

10/2014  "Hadschi Halef Omar, ein Werdegang
                 Durch die Wüste nach Dschinnistan"
  


Die Edition ist in den vergangenen sechs Jahren zu einer interessanten Serie geworden, die vor allem auch Sammler interessieren dürfte. Die Gestaltung ist einheitlich, mit vielen Bildern und Hinweisen. Vor allem aber sind es die Themen, die nicht einem üblichen Muster folgen. Darunter sind auch recht eigenwillige Themen und Thesen. Bis auf zwei Hefte wurden alle Ausgaben von Lorenz Hunziker verfast und sie sind für 10 CHF ist hier zu beziehen. Die Reihe wird fortgesetzt,
Sie stellen eine Ergänzung zu den Referaten dar, die an Veranstaltungen der Schweizer Karl May Freunde gehalten wurden. Hier die Website der KM-Freunde.

05. April 2019

 

Klaus Walther

 

Karl May, eine sächsische
Biografie

 

 

2012, Chemnitzerverlag

143 Seiten, ISBN 978-3-937025-80-6

 

Der Chemnitzer Schriftsteller Klaus Walther stellt zwei Tage nach seinem 75. Geburtstag, 2012, sein neues Buch vor.: Eine Karl-May-Biografie. Sie erzählt auf unterhaltsame Weise die Geschichte des "sächsischen Lügenboldes", von einem Leben, so bunt und abenteuerlich, komisch und tragisch, als wäre es seiner Phantasie entsprungen.Klaus Walther (* 1937) ist Literaturwissenschaftler 

(Foto: Wolfgang Schmidt)
(Foto: Wolfgang Schmidt)

und Schriftsteller. Er lebt in Zwönitz im Erzgebirge und hat bereits 2002 in der Reihe dtv-portrait eine Biografie Karl Mays verfasst. Darin setzt er sich mit Karl May und seinem Umfeld pointiert ausei-nander. Die Bearbeitungen des Karl-May-Verlages sieht er skeptisch: ...die Ausgabe erfuhr oft genug heftige und auch berechtigte Kritik, denn in einigen Bänden blieb nicht viel vom ursprünglichen Text Karl Mays übrig... Ob und wie sich seine Haltung zu Karl May zehn Jahre später in seiner zweiten Karl-May-Biografie verändert hat, kann ich nicht überprüfen, denn der dtv-Band ist noch nicht in meiner Sammlung. In den Beschreibungen wird nicht darauf eingegangen und der Umstand, ob Teile aus der ersten Biografie in die zweite übernommen wurde, wird nie klar gestellt. Der Artikel vom 25. Februar 2012 in der Zeitung "Freie Presse" , geschrieben von Klaus Walther ist hier online zu erreichen: "Karl May - einer der meistgelesenen, erfolgreichsten deutschen Schriftsteller" Die Biografie im Taschenbuchformat ist sehr 

sehr schön gestaltet und amüsant zu lesen. Die klare Aufteilung in 10 Kapiteln trägt viel dazu bei, dass man sich rasch zurechtfindet in einem Leben, "das so bunt und abenteuerlich, komisch und tragisch war, als wäre es seiner Phantasie entsprungen."

Zum Autor Dr.Klaus Walter (Wikipedia)

Zwei andere Karl May Biografien, die im selben Jahr erschienen: "Karl May oder die Macht der Phantasie" von Helmut Schmiedt (im Verlag C.H.Beck) und

"Karl May. Untertan, Hochstapler und Mensch" von Rüdiger Schaper (im Siedler-Verlag).

 

Die beiden Bücher sind längst in meiner Sammlung. Hier eine Rezension im Stern (online) und in der Zeit (onlinr) anlässlich der Neuerscheinung dieser beiden Biografien.

Gegenüber diesen beiden Biografien zu Karl May ist Klaus Walters "Sächsische Biografie" nicht aufgekommen und wurde auch nicht oft besprochen.

Dazu gibt es aber eine aufschlussreiche Reportage  einer Lesung des Schriftstellers aus seiner Karl-May-Biografie  am 27, März 2012 in der Stadtbibliothek Chemnitz (mit vielen Bildern der Veranstaltung).

04. April 2019

 

Ausstellung-Katalog 

 

Karl May's

Traumwelten

 

Grafik, Illustrationen von Winnetou & Co.

2011, Verlag J.H. Röll

47 Seiten, ISBN 978-3-89754-405-5

Herausgegeben von Markus Mergenthaler
                                                  Knauf-Museum Iphofen

Der Katalog dokumentiert ausgewählte Bilder der Sonderausstellung (2011/12) im Knauf-Museum. Der Band enthält eine CD auf der 29 ausgestellte Bilder (und die dazugehörigen Bücher) ausführlich und kompetent beschrieben werden. Deshalb auf der Deckelseite des Buchs der Unter-titel: "Ausgewählte Werke zum Hören". Das Buch ist beim Karl May Verlag zum Sonderpreis von 9.90 € erhältlich. Ich habe dafür im Buchhandel aktuell 30 € bezahlt. Den Text im Buch verfasste 

Stefan Schmat. Auf der Audio-Produktion (CD) sprechen Daniela Witte und Werner Haindel Texte von Markus Morgenthaler und Ludwig Weisskopf. Diese Texte dienten als Audio-Guide bei der Ausstellung.  Mit Bildern von Konrad Weigand, Ewald Thiel, Oskar Herfurth, Adolf Closs, Sascha Schneider, Claus Bergen, Willy Moralt, Peter Schnorr, Willy Planck, Carl Lindeberg, Zdenek Burian, Carl-Heinz Dömken, Klaus Dill, Klaus Lehmann, Dorul van der Heide, Gusatv Krum, Petr sadecky, Marek Zawadzki und Peter Klier. Durchgehend farbig

Die Ausstellung ist auch in einem Video dokumentiert. Dauer ca. 20 Min. (auf das Bild recht klicken). 

Ueber die Ausstellung habe ich kürzlich im Zeitungsarchiv unter dem Titel "Winnetous Wiederkehr"  eine ausführliche Besprechung hier eingestellt. Sie ist hier als Bilddokument zu erreichen.

02. April 2019

 

Zeitungsarchiv:

 

Fünf weiter  Artikel im Zeitungsarchiv

 

Neue Zürcher Zeitung (NZZ)

Nr. 77. vom 31. März 2012

"Gottes heilige Faust"

 

 Wiener Zeitung (extra)

24./25. März 2012  -  6 Seiten

Vier Artikel:                      

"Klar, hell, rein und gross"  von Rolf-Bernhard Essig und Gidrun Schury Schury 

"Rothaut oder Bleichgesicht"  von Hans-Paul Nosko 

"Literatur ist ein Spiel mit Möglichkeiten" von 
Peter Heinisch

"Das Gesicht eines Mythos" von Anton Holzer

 

Die beiden Autoren des Buchs "Schlimme Finger"
Die beiden Autoren des Buchs "Schlimme Finger"

"Frankenpost"  

vom 01. Oktober 2015 

"Manches Genie ist ein Verbrecher"

 

"Freie Presse" (Sachsen)

vom 30. November 2015

"Karl-May-Museum zeigt verborgene Schätze"

 

"Berliner Zeitung"

vom 09. November 205

 "200 Euro für die Indianer-Schlümpfe"

Die Zeitungs-Ausschnitte sind mehr oder weniger zufällig gesammelt worden. Meine "Reichweite" in Bezug auf  Karl-May-Artikel ist naturgemäss beschränkt. Ich bin immer wieder auf Hinweise oder Zusendungen von gefundenen Artikeln angewiesen. Trotzdem umfasst das Zeitungsarchiv bis jetzt mehrere Hundert Seiten. Am interessantesten und für eine Sammlung "wertvoller" sind natürlich die Original-Blätter und nicht Fotokopien.

Von diesen fünf Dokumenten ist zweifellos die Beilage der Wiener Zeitung (extra) am Interessantesten. Vor allem das Interview mit Peter Henisch, der in seinem Roman "Vom Wunsch, Indianer zu werden" zu einem treffen zwischen Karl May und Franz Kafka kam. Das Buch erschien 1994 und ist natürlich längst in meiner Sammlung,Vielfach geben die Zeitungsausschnitte auch Hinweise auf interessante Artikel in Büchern und Zeitschriften. Zum Beispiel hier in Antons Holzers Beitrag "Das Gesicht eines Mythos" auf die Zeitschrift "Fotogeschichte". Im Heft 115 (2010) findet man einen Beitrag von Rolf H. Krauss, in welchem sich der Autor mit den der fotografische Vervielfältigungen der Person Karl Mays auseinandersetzt,  "in Form von signierten oder nicht signierten Autogramm- bzw. Starkarten"

29. März 2019

 

Zeitungsarchiv:

 

Fünf Zeitungen (Publikationen) 

Fünf ganz unterschiedliche

Artikel zum Thema Karl May

 

Katholische Wochenzeitung

Nr. 15. vom 13. April 2012

"Wie fromm war Karl May?"

 

 Freie Presse (Kultur und Service)        

vom 25. Februar 2012                           

"Mit Kriegsbeil und Friedenspfeife"   

 

Leipziger Volkszeitung         

Nr, 52 vom 01. März 2012                      

"Seine Fantasie hat ihn gerettet"         

 

 

Basler Zeitung 

vom 05, November 2011

 

 "Winnetous Vermächtnis"

 

"Winnetous Wiederkehr"

 Beilage  Fränkischer Tag 

 

 

Das gesamte Zeitungsarchiv ist im Aufbau. Die Zeitungen und Zeitungs-ausschnitte wurden zwar während Jahren gesammelt, doch erst jetzt wandert die Mehrheit ins Archiv. Dabei erfordert die Aufarbeitung und Zuordnung weitaus am meisten Arbeit. Es wird wohl noch lange dauern, bis alles eingestellt ist. Zu den fünf Dokumenten.

Am interessantesten - weil thematisch nicht oft bearbeitet - ist der Artikel " von Heiko Ehrhardt: "Wie fromm war Karl May?" Zu diesem Thema gibt es auch eine Buch - oder besser eine Broschüre, die ich antiquarisch bestellt, aber noch nicht erhalten habe. Der Artikel in der Katholischen Wochenzeitung ist auch hier online einzusehen, Auch ein weiterer Artikel vom gleichen Autor: Von christlichen Apachen und gläubigen Hadschis.

Interessant ist auch das Interview mit Johannes Zeilinger (Vorsitzender KMG) zum Thema "Karl Mays Psychopathologie", ein Teil des Themas, Zeilinger 1998 promoviert hat. Das Interview entstand aus Anlass eines Symposiums 2012 in Leipzig. Interviewer: Jürgen Kleindienst.

Der Autor des Artikels "Mit Kriegsbeil und Friedenspfeife" ist deutscher  Literaturwissenschafter und Schriftsteller . Er hat 2012 das Buch (rechts) - "Karl May, eine sächsische Biografie" geschrieben. Chemnitzer Verlag, ISBN 978-3-937025-89-6. Auch dieses Buch ist noch nicht in meiner Sammlung.

Anlass für den nächsten Artikel am 26./27. November 2011 mit dem Titel "Winnetous Wiederkehr" ist die Ausstellung "Karl Mays Traumwelten - Illustrationen, Grafik von Winnetou & Co." im Knauf-Museum in Iphofen. Zu dieser Ausstellung gibt es einen Katalog mit einer CD. (Informatio-nen zu den Künstlern und eine Leseprobe aus Karl Mays Werken) ISBN 978-3-89754-405-5. Auch dieses Buch (inkl. CD) muss noch für meine Sammlung gesucht werden. Es zeigt sich immer wieder, dass interessante Zeitungsausschnitte nicht nur Grundlage für die Beschäftigung mit Karl May sind, sondern auch wesentlich Hinweise für die Sammlung liefern. Der fünfte Artikel "Winnetous Vermächtnis" in der BaslerZeitung ist nur ein Dokument - mit Bild - zur Versteigerung des Nachlasses von Pierre Brice (Berlin).

26. März 2019

 

DDR-Pionier Zeitschrift Trommel:

 

Winnetou und Old Shatterhand

 

Die Comic-Serie erschien in der Zeitschrift "Trommel" 
in 25 Folgen in Aisgabe 1 bis 26 1983
und wiederholt (aber mitten in Folge 18 abgebrochen) in Trommel 10-27/1990

 

Davon gibt es jetzt eine vollständige Online-Version auf der Website Comics aus Ungarn auf insgesamt 64 Seiten. 1983 erschien erstmals eine farbige Variante als 64-seitiges Album.

 

 


Der Comic erschien erstmals 1957 unkoloriert in der ungarischen Zeitung Pajtas. Damals endete er nach 12 Folgen mit der Blutsbrüderschaft.

1975 wurde die Geschichte von den beiden Künstlern nochmal überarbeitet (erweitert und völlig neu gezeichnet). Diese 25-seitige Fassung erschien dann in der Zeitschrift Magyar Ifjúság und diente 1981/82 als Vorlage für einen neu umgebrochenen Abdruck in der Zeitschrift Füles (dort 31 Teile). 1983 erschien erstmals eine farbige Variante als 64-seitiges Album. Der deutschsprachige Trommel-Abdruck 1983 orientiert sich an der 

großformatigen Magyar Ifjúság-Fassung. Übersetzt wurde der Text von Marianne Sarlos und überarbeitet von Gerd Unterstein (Pseudonym Gunter Steinerd). Neu koloriert wurden die Zeichnungen von Detlev Untermann. 

2012 wurde zudem von der INCOS (Interessengemein-schaft Comic Strip) e.V. ein Hardcoverband in einer Auflage von 200 Exemplaren herausgegeben, der die Füles-Version von 64 Seiten mit dem Text und den Farben aus der Trommel mischt.

Das Buch ist leider eine grosse Rarität (kleine Auflage) und im Augenblick nirgends zu finden. 
Für meine Sammlung habe ich deshalb die Online-Version (kleine Auflösung) auf A4-Seiten ausgedruckt. Insgesamt 64 Blätter mit 261 Bildern.

Stefan Schmatz hat in "Karl May & Co." unter "Karl Mays Traumwelten im Comic (Teil 7)" darüber geschrieben. (Nr. 141, August 2015, S. 46-53)

25. März 2019

 

Karl May

Märchen und Visionen

 

Fotografien von Tim Stütz
Herausgegeben von Hartmut Wörner

 

2018, Karl-May-Verlag, Bamberg

IDBN 978-3-7802-3088-1, 189 Seiten

 

Eine der interessantesten Publikationen zum Thema Karl May. Es geht umeine Konfrontation - oder Ergänzung - von Texten und Bildern (künstlerische Fotos), um Assoziationen von Text und Bild. Ws werden Gedanken vertieft, erweitert und in die heutige Welt gestellt. Texte von Karl May (der vor mehr als 100 Jahren gestorben ist) und Bildern vom freischaffenden Fotograf, Publizist 

 und Übersetzer Timm Stütz, der 81 Jahre alt ist und heute in Menscherin lebt. Mit seinen Bildern ermöglicht er einen ganz neuen Blick auf die symboli-schen Werke von Karl May. Es sind 37 Landschafts- und Perso-nenaufnahmen aus der Zeit zwi-schen 1981 bis 2016,mit Motiven aus Österreich, Dres-den, Peru, Krakau, Polen, Stettin, Südtirol und dem Vatikan.


Hartmut Wörner stellte am Karl-May-Symposium in Freiburg i.Br. sein Buch vor und referierte über die Bedeutung Karl Mays als "Märchenerzähler", einem Aspekt, der in der ganzen Karl-May-Wahrnehmung bisher sträflich zu kurz gekommen ist. Karl May ist in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer der Autor von Abenteuer- und Heldengeschichten und nicht ein "Grossmystiker der deutschen Literatur", wieArno Schmidt ihn auch definierte-. Zitat Karl May aus "Babel und Bibel": "Das Märchen sagt, was es zu sagen hat. Ob ihr es hört, das ist nur eure Sache:" Dies lässt sich - angesichts der Ausstellung im Park der Akademie für Weiterbildung "Waldhof" in Freiburg i.Br. - ergänzen: 

"Ob ihre es sehen könnt, ist nur eure Sache". (18 von fast 40 Illustrationen siehe Serie oben  

"Das Besondere an dieser neuen Anthologie ist der Dialog der May'schen Texte mit der Moderne Fotokunst von Henri Cartier-Bresson des deutschen Fotografen, Publizisten undTimm Stütz, der mit seinen Aufnahmen die symbolistisch-märchenhaften Texte

des Hakawati (Märchenerzählers)"

Mehr Informationen zum Buch und zum Fotografen

Verlagsankündigung

Ralf Bosse hat die Anthologie »Märchen und Visionen« in einem Rundfunkbeitrag für Radio WAF (Lokalradio des Kreises Warendorf, Deutschland) vorgestellt und gewürdigt:

Den kompletten Beitrag ist hier zu hören.

Hier eine Leseprobe als PDF zum Buch

18. März 2019

 

Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft
Nr. 162 - 2019

 

Karl May: Freunde - Feinde - Zeitgenossen

 

Voträge des 5. Freiburger Karl-May-Symposiuums

2018

 

Herausgegeben von Michael Rudloff, Albrecht Götz von Olenhusen und Karl Schäfer unter Mitwirkung von Joachim Bierman. 

Bei den Sonderheften der Karl-May-Gesellschaft handelt es sich um eine in unregelmäßiger Weise erscheinende Reihe von Abhandlungen und Hilfsmitteln der Forschung. Die Hefte können einzeln oder im Abonnement bezogen werden. Bisher sind zum Freiburger Symposium vier Sonderhefte erschienen:

Die Bilder zum 5. Symposium (2018)

 

Nr. 154/2015 
Karl May. 140 Jahre Medienstar. 1875-2015. Vorträge und Ausstellungsbilder des 2. Symposiums der Akademie für Weiterbildung Waldhof in Freiburg-Littenweiler. Die Bilder

Nr. 159/2018
Albrecht Götz von Olenhusen, Michael Rudloff, Karl Schäfer (Hg.): „Mehr Licht!“. 'Tabu-Themen' der Karl-May-Forschung. Vorträge des 4. Karl-May-Symposiums der Akademie für Weiterbildung Waldhof in Freiburg-Littenweiler 2017. Die Bilder

Nr. 162/2019 

Albrecht Götz von Olenhusen und Karl Schäfer unter Mitwirkung von Joachim Bierman. Vorträge des 5. Karl-May-Symposiums der Akademie für Weiterbildung Waldhof in Freiburg. Die Bilder (Karl May: Freunde - Feinde - Zeitgenossen) 

Zur Freilichtausstellung "Märchen und Visionen" 

15. März 2019

 

Magischer Orient: 

 

Alexander Röder

 

"Der Sturz des Verschwörers"
Karl Mays Magischer Orient, Band 3

 

 2017, Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul
480 Seiten, ISBN 978-3-7802-2503-0

 

Die Reihe wurde von der Phantastischen Bibliothek Wetzlar entwickelt und erscheint im Karl May Verlag, Bamberg., Soeben wurde der siebente Band ausgeliefert. Hier handelt es sich um Band 3. In meiner Karl-May-Sammlung sind bisher vier Bände, es fehlen noch Band 4, 5. und 7. Eine Anthologie zur Reihe,  "Auf phantastischen Pfaden", erschien schon 2016 in der gleichen Aufmachung. In dieser Anthologie ist unter vielen Beiträgen auch der Text "Windigo" unseres Schweizer Karl-May-Freunds Paul Felber.


Ich werde die einzelnen Bände in der Rubrik "Gelesen" kurz vorstellen und werden. Wie fast immer beim Versuchen, den Kosmos von den Karl-May-Werken (und die bisherige KM-Traditionen) aufzumischen, weht in KM-Freundeskreisen ein heftiger "Gegenwind",
Im Forum von "Karl May & Co." wurde schon nach Erscheinen des ersten Bandes (2016) etwas fassungslos diskutiert. Zitat: "...dieser Fantasy-Unsinn aus dem Karl-May-Verlag spricht mich überhaupt nicht an.." .oder  "...Fantasy liegt im Trend, hat viele Fans, aber ob man dadurch Karl May wieder "ins Gespräch bringt", was mit der Reihe "Magischer Orient" wohl beabsichtigt ist, wage ich zu bezweifeln." Die Leserkommentare bei "Amazon" sind generell positiver, als die eher strengen Urteile im "Glaubenskreis" der Karl-May-Freunde. Zum Beispiel: "Der Autor Alexander Röder, hat mit seinen Abenteuerromanen, einen eigenen, magischen Orient entwickelt der, den Leser beeindruckt."

Folgende drei Bände fehlen noch in meiner Sammlung. Ich werde sie bald erwerben, aber hier erst darüber berichten, wenn ich sie gelesen habe. .

In diesem Zusam-menhang möchte  


ich auf die Fantasie-Reihe im Blitz-Verlag hinweisen, wo schon vor einiger Zeit ein ähnliches Projekt gestartet wurde. Eine Reihe "Kara Ben Nemsi - Neue Abenteuer" (12 Bücher) und eine Reihe mit "Old Shatterhand" (9 Bücher). Ich werde mich auch diesern beiden Reihen zuwenden.

11. März 2019

 

Pierre-Brice-Edition: 

 

"...und über Nacht war ich Winnetou"
Band 1

  

1960er-Jahre - Dreharbeiten der Karl-May-Filme

 

von Hella Brice

2018, Karl-May-Verlag, 223 Seiten
ISBN 978-3-7802-3101-7

 

Eigentlich wollte ich das Buch mit den vielen abgebildeten Dokumenten erst in meine Sammlung aufnehmen, wenn es mir geglückt ist, einen "Autographen" von Pierre Brice zu ersteigern. Ich wartete auf die Auktion 142 vom Auktionshaus "Historia" in Berlin, die zum zweiten Mal aus dem Nachlass des Schauspielers ein grosses Angebot hatte. Gottlob fuhr ich nicht - wie eigentlich geplant - nach Berlin, sondern nahm an der Live-Versteigerung am Internet teil. Einen Tag lang - viele Stunden - sass ich (virtuell) im Auktionssaal und nahm aktiv daran teil. Dann - bei Lot 9239 - war es soweit. 

Ein Dokument aus dem "Privatarchiv von Pierre Brice" wurde mir zugeschlagen. Es ist ein Dokument, in welchem Pierre "sein Pferd Iltschi beschreibt und dessen Kameraden "Apollo" und "Juanto" aus der Sicht des in die Jahre gekommenen Iltschi." Der Handel war abgeschlossen, ich erhielt schriftliche Bestätigung und die Aufforderung den Preis des Zuschlags (inkl.Kommission und Versandkosten) zu bezahlen. Auch das habe ich sofort getan. Dann einen Monat später, folgende kurze Mitteilung (per eMai): "Leider befindet sich das Objekt nicht in unserem Haus und wurde aus der Auktion genommen. Wir würden Ihnen gerne den Gesamtbetrag zurück überweisen ... Wir bedauern den Vorfall sehr und verbleiben .." 

Dokument im Buch: Brief an die Eltern (05.02.1963)
Dokument im Buch: Brief an die Eltern (05.02.1963)

Abgesehen davon, dass dies rechtlich (nach verbindlichem Zuschlag) nicht mehr möglich ist (genau so wenig wie ich als Bieter die Ware und die Bezahlung verweigern kann), zeugt es von einer miserablen Geschäftspolitik und einer unsorgfältigen Arbeit des Auktionshauses. Wer gibt die Garantie, dass das Dokument nicht nachträglich "zu einem besseren Preis" verkauft wurde und wer ersetzt den Aufwand (inklusive Währungsverluste). Jedenfalls ist "der Vorfall" eine schlechte Referenz für das Haus. Jedenfalls würde ich diesem Auktionshaus nie mehr vertrauen.


Das sorgfältig gestaltete Buch ist mehr als ein "Fanbuch". Es enthält viele, ganz private Bilder und Dokumente und zeigt ein gutes Stück der Persönlichkeit von Pierre Brice. 

In zwölf Kapiteln gegliedert, mit Vorwort von seiner Frau Hella und Epilog von Thomas Classen (Journalist), der den Schauspieler viele Jahre begleitet hat.

Hier die Kapitel:

  1. Dreharbeiten Winnetou - 1. Teil
  2. Jugoslawien 1963
  3. Dreharbeiten Untter Geiern
  4. Jugoslawien 1968
  5. Dreharbeiten Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten
  6. Oase der Ruhe
  7. Am Rande der Dreharbeiten der Karl-May-Filme
  8. Winnetou
  9. Rom
  10. Privat
  11. Filme der 1960er Jahre
  12. Memorabila

Diesem ersten Band wird nächstes Jahr ein zweiter Band folgen. Zu beziehen ist es in Buchhandlungen und direkt beim Verlag.

Hier geht es zur Website von Pierre Brice (weiterhin auch nasch seinem Tod offen)

10. März 2019

 

Neun Publikationen (Nr. 1 - 9)

May-nungen

Vereinsorgan

 

Informationen zu den Tätigkeiten des
Karl-May-Clubs Österreich (Wien)

 

Herausgegeben vom 2015 gegründeten Verein "Karl-May-Club Österreich" als "Vereinsorgan". Es erscheint in unregelmässigen Abständen, bisher zwei bis dreimal jährlich. Aktuelle Ausgabe 2019: May-nungen Nummer 9, die hier bereits (aktuell) vorgestellt wurde,

In der Ausgabe Nummer 1 wird stellt sich der Verein vor: "Der KMCÖ möchte für alle Freunde des Karl Mays offen sein, egal ob sie aus der "literarischen Ecke", der "Filmecke" kommen oder zu den Freunden der Winnetou-Spiele gehören. Gemütliche Treffen mit Gelegenehit zum Gedanken- und Sammlerstückaustausch, kleinere maybezogene Veranstaltungen, gemeinsame Ausflüge und Reisen solle während des Jahres geboten werden." 

Solche "Vereinspublikationen werden immer rarer, organi-sieren sich auch die karl-may-orientierten Gruppen und Vereine heute vorwiegend über das Internet, konkret über eine eigene Website, die aktueller und mit weniger Aufwand (und Kosten) verbunden ist. Website des KMCÖ.Für Sammler sind schriftliche Dokumente aus dem Freundeskreis weit wicht-iger, da sie das "Leben in den Freundeskreisen" so dokumen-tieren, dass sie auch in eine Sammlung aufgenommen werden können und so eine wertvolle Ergänzung in den Karl-May-Sammlungen sind. Aus diesem Grund habe ich die bisher erschienen "May-nungen" erworben und in die Sammlung integriert.


Dies möchte ich wenn möglich mit allen noch existierenden "Vereinsorgane" tun, die in gedruckter Form vorliegen.

04. März 2019

 

5 Trinkgläser mit Karl-May-Motiven

wahrscheinlich

Senfgläser der Firma Hengstenberg 

 

Auf Grund der Form und des Stils der dürfte es sich hier um Senfgläser der Firma Hengstenberg handeln, die Ende der 70er-Jahre Serien von Sektgläsern mit Karl-May-Motiven herausgab. Diese Gläser wurden fast als Trinkgläser verwendet, wenn der Senf aufgebraucht war. Weder die Bilder, noch das Glas trägt ein Vermerk über Herkunft und vor allem auch nicht über die Autorenschaft des Bildes. Vielleicht wäre bei der Firma Hengstenberg in Esslingen (DE) etwas mehr zu erfahren.  

Im Karl-May-Verlag wird ein Prospekt aus dieser Zeit zum Kauf angeboten (solange Vorrat), zwar mit anderen Karl-May-Motiven, doch in der Art und in der Grösse so, wie meine fünf Gläsern. (Vier davon sind in sehr gutem Zustand, bei einem ist das Bild leicht beschädigt). Ich habe diese Gläser bisher noch nie in Internetauktionen angetroffen. Es wäre also interessant etwas mehr zu erfahren. Die Gläser wurden mir (auf Grund meiner Homepage) für 130 Euro (inkl. Porto) angeboten. Die Werbung mit den Helden aus Karl-May-Werken war in den 70er- und 80er-Jahren sehr beliebt (grosses Identifikations-potenzial. Bekannt sind auch die Heina Gläser mit Karl May Motiven. Doch diese tragen den Firmennamen und die Glasform unterscheidet sich.

Bei meinen fünf meiner Gläsern wird die Szene unterhalb des Bildes erklärt, aber ohne Angabe des Karl-May-Werk und entsprechenden Buch-Passage. 

Komantschen überfallen einen Treck der West-männer

 

Old Shatterhand befreit Winnetou vom Marterpfahl

Die Soldaten ver-teidigen das Fort Niobara gegen einen Indianer- Überfall

Old Shatterhand begrüsst Winnetou und Nscho-tschi

Apatschen im Kampf mit den Komantschen


16. Februar 2019

 

Sächsische Zeitung:

30. März 2012

 

Die wahren Helden von Karl May

 

Torsten Hermann malt seit vier Jahren Mays Figuren aus dem Abenteuerland -
genau so, wie der Autor sie beschrieben hat
.


von Doreen Hübler

Ein Zeitungsdokument als Ergänzung zum Bildband von Torsten Hermann "Auf den Pfaden von Old Shatterhand und Winnetou", den ich hier bereits vorgestellt habe. Inzwischen sind 7 Jahre vergangen, der Künstler hat sich weiter entwickelt. Ich hoffe -  in den nächsten Jahren - auf weitere Berichte zue seiner Arbeit. So lässt sich das Bild, das man sich von Karl Mays Figuren in verschiedenen Zeiten macht, auch gut veranschaulichen und dokumentieren. Auch dieser Aspekt gehört zu meiner Karl-May-Sammlung.

14. Februar 2019

 

Zwei Dokumente aus dem 
Gedenkjahr 2012 

 

"Freie Presse" 30. März 2012

Rubrik: Zeitgeschehen

Karl May und seine Oberindianer

von Eva Prase

 

"Neue Ruhr Zeitung" 29. März 2012
Feuilleton

Diese Kunst darf schwindeln
Roger Willemsen erinnert an Karl May: über
Karl May: Fakten statt                    unfaire Kritiker, Moral und das Vergessen-Werden.
falsche Phantasien                          Ein Gespräch.

 

Der ganze  Bereich 100, Todesjahr ist in meiner Karl-May-Sammlung noch nicht vollständig "aufgearbeitet" Noch liegen Stapel von Artikel, Zeitungsausschnitten, Erinnerungen unregistriert bei Karl-May-Material. Ich bin daran, all das endlich zu sichten, zu ordnen und registrieren. Ich werde also in der nächsten Zeit immer wieder einige Sammlerstücke hier präsentieren. Meist ohne grossen Kommentar. Wer etwas genauer wissen oder einsehen möchte, kann mir eine Nachricht senden. Die Dokumente sind dann als PDF erhältlich.

10. Februar 2019

 

Christian Heermann

 
Winnetou in Dresden

 

Auf Karl Mays Spuren in und um Elbflorenz

 

 

2012, Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul

Taschenbuch, 136 Seiten 

ISBN 978-3-7802-3084-3

 

Auf das Buch - in Anlehnung an die grünen bände der Gesamtausgabe im Karl-May-Verlag, aber im Taschenbuchformat mit Soft-Couver - ist soetwas wie eine Rarität geworden. Im Verlag ist es vergriffen, antiquarisch sind die Preise (auf Amazon und und ZVAB) von 50 bis 170 Euro, und nur noch von wenigen Antiquariaten angeboten.

Ich selber bin durch die Beschäftigung mit dem Bildband "Auf den Pfaden von Old Shatterhand und Winnetou" von Torsten Hermann auf das Buch gestossen.

In der "Villa" Agnes (Radebeul, Lössnitzgrundstrasse 2) fabulierte Karl May über "Winnetou in Dresden"   (Foto: Heermann 2011)
In der "Villa" Agnes (Radebeul, Lössnitzgrundstrasse 2) fabulierte Karl May über "Winnetou in Dresden" (Foto: Heermann 2011)

Das Büchlein ist amüsant, aufschlussreich und gut zu lesen. Der Autor geht den Spuren Karl Mays nach, in und um Dresden.Es ist reich bebildert und gut dokumentiert. Übrigens ist es das letzte Werk, das Christian Heermann zum Thema Karl May veröffentlichte. Christian Heermann war ein bedeutender Karl-May-Forscher und Publizist, der eine ganze Reihe von Büchern zu Karl May verfasst hat. Er starb im Jahr 2017,

Winnetou in Dresden ist ein Ölgemälde von Torsten Hermann. Die Bildgröße ist 78 x 55cm. Dargestellt ist Winnetou in ziviler Kleidung vor der Dresdner Frauenkirche; angelehnt an Karl Mays  Beschreibung von Winnetous Besuch in Dresden im Band Satan und Ischariot II/Krüger-Bei.

Passend zur Ausstellung im Karl-May-Museum Radebeul 2008/2009 begann Torsten Hermann im Herbst 2008 mit diesem Bild. Es wurde dann auch als Plakatmotiv für die Ausstellung verwendet. 2010 hielt Torsten Heermann einen Vortrag zu den Karl-May-Gemälden von Torsten Heeeman. Nach der Veran-staltung fragte ihn Heerman ob er das Gemälde "Winnetou in Dresden" für sein geplantes Buch als Deckelbild benutzen kann. Das gleichnamige Sachbuch mit dem Titelbild erschien 2012 
(Quelle: Karl-May-Wiki) 

05. Februar 2019

 

Thomas Kramer

 

Karl May
Ein biografische Porträt

 

2011, Herder Verlag, Freiburg i.Br.

Flexcover, 192 Seiten 

ISBN 978-3-451-06237-7

 

Es ist eines der ersten "neueren" Bücher in einer Reihe von Werken, die sich mit dem Autor Karl May befassen. Im Hinblick auf das Erinnrungsjahr 2012 (100. Todesjahr des Schriftstellers erschienen einige Bücher, die sich nicht mit dem Werk von Karl May befassen, sondern mit seinem Leben und seinen Lebensbrüchen. Es war  die Zeit, als die Karl-May-Forschung so ziemlich alle "Geheimnisse" im Leben des Autors aufgedeckt hat und die Person von Karl May immer stärker in den Vordergrund rückte. 

Thomas Kramer am Karl-May-Symposium in Bonn  (Foto: P.Züllig)
Thomas Kramer am Karl-May-Symposium in Bonn (Foto: P.Züllig)

Thomas Kramer (1959) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler.

Er ist Privatdozent an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fachbereich Literaturwissenschaften.

Einem breiteren Publikum wurde Kramer vor allem durch seine Publikationen zur Comiczeitschrift Mosaik bekannt, der er mehrere Bücher und Aufsätze widmete. Darüber hinaus beschäftigte er sich vor allem mit der Abenteuer- und Unterha-ltungsliteratur der Weimarer Republik, der Zeit des Nationalsozialismus und schwerpunktmäßig der DDR. 

Inzwischen befassen sich Literatur und Theater vermehrt mit dem Leben von Karl May. Höhepunkt ist die Veröffentlichung von "Inferno", einer kriminalpsychologischen Biografie, die sich auf die Arbeit des Juristen und Kriminalpsychologen Erich Wulffen stützt. Ein Jahr später erschien die eher populistische Biografie "Karl May, Untertan Hochstapler,  Übermensch" von Rüdiger Schaper. 

Auch zwei beachtenswerte Theaterproduktionen befassten sich 2018 mit dem Menschen und mit der Biografie von Karl May. Das Stationentheater in Mödling spielte "Karl MayBe. Die erschwindelten Lebensreisen des Zuchthäuslers Karl May" und in Dresden inszenierte Philipp Stölzl das Stück "Leben und Sterben der Dr. Karl May", um nur wenige Beispiele zu nennen. Tatsächlich ist der Trend da, sich intensiver mit dem Autor Karl May zu befassen, im Gegensatz zu den sich Jahr für Jahr wiederholenden Aufführung von Theater-Adaptionen von Karl-May-Werken auf den vielen Freilichtbühnen.

05. Februar 2019

 

Torsten Hermann

 

Auf den Pfaden von
Old Shatterhand und Winnetou

 

Ölgemälde von Torsten Hermann 

 

2014, Engeldorfer Verlag, Leipzig
99 Seiten, Hardcover, viele Farbbilder
ISBN 9
78-3-95744-143-0

 

Das Buch ist nicht neu, aber neu in meiner Sammlung. Es dokumentiert die Arbeiten des Künstlers Torsten Herman, der sich in vielen seiner Werkte - vor allem auch in Ölbildern - mit Karl May und seinem Kosmos befasst hat 

"Für Torsten Hermann als Künstler war es reizvoll, diese Romanfiguren detailgetreu nach Mays Figurenbeschreibungen in Öl darzustellen. Dieses Buch präsentiert zahlreiche Ölgemälde aus der Wildwest-Abenteuerwelt Karl Mays und ebenso auch einige Bildmotive, die sich auf seine Biografie beziehen."

Eine Auswahl der Originalgemälde können beim Künstler gekauft werden. Die Motive reichen von den Wildwest-Abenteuern der Blutsbrüder Old Shatterhand und Winnetou bis hin zu biographischen Darstellungen aus Karl Mays Lebenszeit, ebenso Gemälde über die Filmhelden Pierre Brice, Lex Barker und auch Steward Granger.

Die Liste ist hier auf Thorstens Website zu finden. allerdings letztmals aktualisiert 2016.  Eine Anfrage beim Künstler lohnt sich. In diesem Zusammenhang bin ich 

Rechts: Vier Bilder aus dem Buch von Torsten Hermann

auf ein Buch von Buch von Christian Heermann gestossen, das 2012 im Karl-May-Verlag erschienen ist, heute nur noch antiquarisch zu finden ist. "Winnetou in Dresden. Auf Karl Mays Spuren in und um Elbflorenz". Das Titelbild stammt von Torsten Hermann. Ich habe das Buch antiquarisch - mit Widmung - aufgestöbert und erstanden. Hier werde ich es - bevor es in die Sammlung wandert - kurz vorstellen.