Karl May: Neuanschaffungen in der Sammlung (Teil 12, aktuell)

Die früheren Neueingänge zur Karl May Sammlung

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19. Mai 2019

 

Zwei umfangreiche Dokumentationen

zu Karl-May-Bildern als Werbeträger

 

Karl-May-Sammelbilder

 von Alexander Brandt

Für jeden Sammler von Bildern zum Thema "Karl May" ein unverzichtbares Werk. Zuerst war es nur ein Band Band (noch nicht bezeichnet als "Band 1". Dann aber foltge schon kurz danach ein zweiter Band - jetzt als "Band 2" bezeichnet - als Ergänzung un Weiterführung der Recherchen zu diesem Thema. Die Auflage ist klein (200 Exemplare) und der erste Band nach knapp einem Jahr bereits "vergriffen", Das heisst: Der Herausgeben, das Atelier Prof. Christian Kvasnicka hat eine kleine zweite Auflage gedruckt, die aber etwa doppelt so teuer ist, wie die erste Auflage, die vom Autor Alexander Brandt selber vertrieben wurde.

Zum Autor: Er selber hat eine sehr umfangreiche Sammlung von den Werbebildern der Vor-Karl-May-Filmzeit. Also ausschliesslich von Bildern die noch von Künstlern (Carl Lindeberg und andere) geschaffen wurden. (Also keine Standbilder aus den Karl-May-Filmen der 60er Jahre. Ueber diese frühen, gezeichneten Bilder gibt es wenig Literatur und selbst für den Sammler ist eine Ein- und Zuordnung der Serien und Bilder äusserst schwierig. Zumal die gleichen Bilder auch auf anderen Trägern (als den Einklebealben) anzutreffen sind. Zum Beispiel auf Schachteln von Farbstif-ten. Über eine solche Schachtel (sehr seltenes Sammlerstück) habe ich hier bereits berichtet (und ansatzweise auch über die beiden Kataloge). Interessant ist nicht nur die lückenlose Dokumentation der Sammelbilder, sondern auch der Text, der eine Differenzierung der Ausgaben (verschiedene Firmen, unterschiedliche Texte auf der Rückseite) möglich macht. Zum Beispiel: "Rau wechselte seinen Werbeauftritt innerhalb der ersten 20 Serien. Die Firma  Uhlmann bewarb 6 Produkte  innerhalb einer Serie und bei Champignon kann man auf grund der verschiedenen Alben- und Serienausgabe zwölf verschiedene Bildrückseiten identifizieren..."  Auch die 

Datierungen, die Bilderzahl, die Bilderfolge etc. sind wo immer möglich festgehalten und ermöglichen einen guten Überblick und eine genaue Einteilungen. Dabei gibt es Sammelbilder aus Vorkriegszeit, die weitgehend unbekannt sind (die ich bisher noch nie gesehen habe). 

Offensichtlich ist die Sammlung nach dem ersten Band noch immer mehr gewachsen - und die Suche und die Recherchen haben neue Erkenntnisse gebracht, so dass der engagierte Sammler (der selber von einem Virus spricht) den zweiten Band etwa (im gleichen Umfang ca. 220 Seiten) schon im folgenden Jahr publiziert hat. Und bereits ist eine ritte Publikation geplant. Es sind nicht nur die lückenlos und in ausgezeichneter Qualität zusammen-

gestellten Bilder, die in dieser Form sonst kaum zugänglich sind es sind auch die Vergleiche zwischen verschiedenen Firmen, welche die gleichen Bilder (und Motive) für ihre Werbung nutzten So zum Beispiel die Bilder von OK-Wickler (Kaugummi) und Champignonbilder (Käse), die sich in interessanten Detail unterscheiden. Oder die Ergänzungen zu dem (für die Schweiz) wichtigen mehrsprachigen Arbum von Chocolat Tobler mit den Bildern auf Schokoladen-tafeln und einem Reklameblatt für das Album. Im zweiten Band geht der Autor noch einen Schritt weiter, indem er auch interessante Beispiele von Werbung der "anderen Art" (zum Thema Karl- May/Indianer) aufspürt und präzise registriert (rechts ein paar Bilder zu der Indianerwerbung der Firma PEZ (Bonbon), die ebenfalls auf die Zugkraft von Karl May setzte,

Für die einen mögen all die Details, die Unterschiede, Kuriositäten und vor allem die unterschiedlichen Rückseiten (Texte) unerheblich sein. Für Sammler aber - auch wenn ihr Sammelgebiet weit grösser und weit weniger spezifisch ist - sind Arbeiten (Bilder, Recherchen, Einordnungen etc.) eines akribischen Analysten geradezu Gold wert und sowohl als Nachschlagewerk, als auch als "Sammelstück" unentbehrlich. Gerade im Bereich "Karl May" sind Sammlungen nur einigermassen übersichtlich und "vernünftig" aufzubauen, wenn man auf solche Hilfen und solche Präzision zählen kann.

16. Mai 2019

 

"Neue Post" 

 

Pierre Brice:

"Jeden Morgen pflücke ich
meiner Hella Blumen"

 

1962 fand im Universum-Kino in Stuttgart die Premiere des ersten Western-Films nach Karl May satt, der (fast) europaweit einen unglaublichen Boom auslöste: «Der Schatz im Silbersee». Winnetous Partner, Lex Barker (gest. 1973) wäre vor wenigen Tagen 100 Jahre alt alt geworden.

Interview mit Pierre Brice von Frank Gerdes, auf Seite 17 der Zeitschrift "Neue Post". Es ist ein typisches "Klatsch-Interview" der Regenbogenpresse. Ohne grossen Inhalt. Pierre Brice ist am 06. Juni 2015 - also ziemlich genau ein Jahr später - in Paris gestorben.In Bezug auf Inform-ation ist das Dokument unbedeutend. Es reiht sich ein in den inzwischen umfang-reiche Dokumentation zu Pierre Brice.

14. Mai 2019

 

Zeitungsausschnitt

 

La Liberté

 

Karl May déride les visages pâles

vom 09. Juni 2012

 

Zur Ausstellung im Musée om Fribourg sind wenig Zeitungsartikel erschienen, vor allem nicht in französischer Sprache. Einerseits ist Winnetou (und Karl May überhaupt) im französischen Sprach-bereich wenig präsent, andererseits reisen Deutsschweizer (und vor allem auch deutsche Karl-May-Freunde nicht allzu gern über die Sprachgrenze hinaus. Vor allem nicht, um da Karl May zu begegnen. Die Ausstellung, welche von Elmar Elbs organisiert und konzipiert wurde, hatte 

zwar beachtliche Niveau, doch die Medien-Resonanz war bescheiden. Umso kostbarer ist dies Besprechung in der "Liberté", auch wenn das Bild (und auch zum Teil der Text überhaut nicht repräsentativ für die Ausstellung ist.

Auf dieser Website wurde damals ausführlich in Bild und Text berichtet. Bis auf zwei Videos (die nicht mehr online sind) ist alles hier nachzulesen.

14. Mai 2019

 

Starschnitt der "Bravo"
Nr. 17/1977

 

Winnetou Teil 7, 8 und 14

 

Bravo Starschnitt Nr. 060: Pierre Brice II

als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe/Sauerland

 

Die vier Starschnitte (Winnetou, Old Shatterhand, Nscho- Tschi und die Doppelfigur Winnetou  und Nscho-Tschi) aus den Filmen der 60er Jahre sind bekannt, kaum aber der Starschnitt "Winnetou II" aus dem Jahr 1977. Pierre Brice als Winnetou in Elspe.

Nachdem ich hier mein erstes von den 8 "Bravo" aus dem Jahr 1977 mit dem Starschnitt
Winnetou II vorgestellt habe, bin ich jetzt auf der "Jagd" nach den übrigen 7 Heften (mit den 20 Teilen in den Ausgaben 14 bis 21). Bravo 17/1977 mit den Ausschnitten 7 bis 9 habe ich soeben gefunden und gekauft. Es fehlen noch 6 Hefte.

30. April 2019

 

Karl-May-Filmfotoromane

von Michael Petzel

 

Buch zu den Fotoromanen in den Zeitschriften Micky-Maus, Mickyvison, MV 66 und MV 67

 

2017, Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul
ISBN 978-3-7802-0130-0


Das zweite der beiden Bücher von Michael Petzel zu den Filmfotoromanen in Zeitschriften. Das andere - in gleicher Aufmachung - befasst sich mit den Bildromanen in den Zeitscheriften "Die Bunte" (Burda Verlag) - (Noch nicht in der Sammlung)

Die Hefte selber sind ebenfalls - allerdings unvollständig - in der Sammlung. Das ausgezeichnete Grundlagenwerk mit vielen zusätzlichen Dokumenten und sehr schöenen Bildern dient vor allem zur Situierung und Einrodnung der veröffentlichten Filmfotoromane. Es enthält folgende Kapitel:

Vorwort:       "Micky Maus goes Karl May"

Winnetou I:   (Filmbericht)

                     aus "Walt Disney's 

                     Micki Maus" (1963) und 
                     "Mickyvision"  (1965)

Der Schut:    aus "Walt Disney's
                     Micki Maus" (1964/65) 

Der Schatz der Azteken:  (Filmbericht)

                     aus "Mickyvision" (1965)

Der Ölprinz:  (Filmbericht)

                     aus "Mickyvision" (1965)

Winnetou III: aus "Walt Disney's Mick                             Maus"  (1965/66)              

Old Surehand I:       aus "Mickyvision" (1966)

Winnetou und das Halbblut Apanatschi:

                                 aus "MV 66" / "MV 67"   (1966/67)

Winnetou und sein Freund Old Firehand:

                                 aus "MV 66" / "MV 67"   (1967)

Editorische Bemerkungen

""Micky Maus" und "Mickyvision" aufwändig gestaltete Sammelserien zu den Karl-May-Filmen mit Pierre Brice, Lex Barker und Stewart Granger. An den Abenteuern des edlen Häuptlings Winnetou und seines Blutsbruders Old Shatterhand begeisterten sich damals wie heute Generationen von Jugendlichen. Die hier erstmals komplett vorliegenden Bildgeschichten gehören seit Jahren zu den gesuchten Sammelobjekten von Film- und Karl-May-Fans. In der vorliegenden Sonderedition werden sie in bestechender Druckqualität wiedergegeben - ein einmaliges Dokument der jüngeren deutschen Filmgeschichte. 

Die Bilder unterscheiden sich grundsätzlich von denen der "Bild und Funk" und "Bunte"-Serien. Da die Bildgeschichten in "Micky Maus" und "Mickyvision" umfangreicher waren, ist die Seitenzahl des vorliegenden Bandes höher als die des Vorgängerbandes. Der Film "Der Schut" erscheint hier erstmals als Fotoroman. Zusätzlich enthält der Band alle weiteren Veröffentlichungen zu den Filmen, die in den Zeitschriften erschienen sind."

Anmerkungen:

Es gibt zu diesem Buch eine Einband-variante, die nur im Shop des Verlags erzältlich ist.

Format: 21.5 x 26.0 cm

Umschlag: Ganzleinen, farbiges Deckelbild, Gold-, Schwarz- und Blindprägung. Titelbild: Filmbild