Karl May: Neuanschaffungen in der Sammlung (Teil 12, aktuell)

Die früheren Neueingänge zur Karl May Sammlung

Teil 1            Teil 2             Teil 3           Teil 4          Teil 5           Teil 6          Teil 7    

Teil 8            Teil 9             Teil 10         Teil 11

10. Juli 2019

 

Klaus Funke

 

Die Geistesbrüder

 

Roman einer Künstlerfreundschaft

Karl May und Sascha Schneider

 

2013 Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum
428 
Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-87876-651-7

 

 Zugegeben, der Roman ist nicht neu. Bereits vor sechs Jahren im Husum-Verlag erschienen. Er liegt seit Monaten, wenn nicht Jahren auf meinem Pult, um ihn endlich zu lesen und einzugliedern in meine Karl-May-Sammlung. Warum der Roman immer wieder von anderen Bücher zugedeckt wurde (und materiell versprochen verstaubte) weiss ich eigentlich nicht. Irgendwie wollte sich diese seltsame Freundschaft des alternden Karl May mit dem schwülstigen Jugendstilmaler Sascha Schneider einfach nicht so richtig festsetzen. Hat doch der Roman mit mehr als 400 Seiten nahe May'sche Ausmasse. Dabei hätte schon  der 

Klappentext längst meine volle Aufmerk-samkeit verdient: "...Es ist das Märchen von einem alternden Mann, der zu lange in seinen Träumen gelebt hat und nun glaubt, dass se auch wahr werden müs-sten, dass er jetzt allen Irrwegen seines Lebens die gute, die einzige mögliche Richtung geben könne..."  Sascha Schnei-der wurde von mir erst richtig wahrgenom-men, als ich die Zeichnungsmappe (25 lithographierte Kartons mit Zeich-nungen, Auflage 1'000 Exemplare, erschienen 1905) erwerben konnte. Sie gehört zu den 

wertvollsten Exponaten meiner Karl-May-Sammlung. Inzwischen versuche ich auch die 25 Bände mit verschiedenen Sascha Schneider Deckelbilder zu erwerben. Keine ganz einfache Sache, denn in der Regel gibt es nur eine Auflage dieser bei Fehsenfeld erschienen Ausgaben (sie waren wenig erfolgreich und wurden nach einer Auflage abgelöst). Die Sascha-Schneider-Ausgaben sind deshalb teuer und meist in schlechtem (abgeschabten) zustand. Sie kosten - wenn man sie findet- in der Regel zwischen 200 und 500 Franken (je nach Zustand und Auflage des ent-sprechenden Bande. Inzwischen gilt Sascha Schneiders Kunst - sehr oft homoerotische Bilder - als wohl wichtigster deutscher Künstler und Kunstlehrer der Epoche um 1900. Aber auch als schillernde, ja tragische Persönlichkeit der deutschen Kunst- und Kulturgeschichte und Zeuge eines Zeitgeistes der vorletzten Jahrhundertwende

24. Juni 2019

 

Gabriele Haefs

 

111 Gründe, Norwegen zu lieben

 

Eine Liebeserklärung an das
schönste Land der Welt

 

2019.Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin

147 Seiten, Taschenbuch, ISBN 978-3-86263-742-1

 

Was hat das Buch über Norwegen - aufgemacht als Reiseführer - in einer Karl-May-Sammlung zu suchen?

Nichts - und doch recht viel. Als "9. Bonusgrund" auf Seite 334 ein Kapitel zu Karl May in Norwegen.

"Weil endlich Karl May in Norwegen zu seinem Recht kommt"

Zugegeben, das Kapitel ist etwas an den Haaren herbeigezogen. Auf den drei Seiten 334, 335 und 336 beschreibt die Autorin die Situation von Karl May in Norwegen. "In Norwegen war er bis vor kurzem unbekannt ganz anders als in den anderen skandinavischen Ländern.

Diese ganz spezielle Situation hat mir bis heute noch niemand erklärt. Auch hier werden nur wenig Anhaltspunkte geliefert: "Seine Bücher wurden einfach nicht übersetzt, aber was kann der Grund gewesen sein?" Einer der wohl wichtigsten Gründe wird angeführt: "Ein Teil der Schuld trifft zweifellos einen norwegischen Autor, Tryggve Andersen (1866-1929), de einen tiefen Hass auf KIaro May hegte und wütende Hetzschriften gegen ihn ver-öffentlichte. Darin erklärt er, die blosse Tatsache, dass Karl May so erfolgreich sei, zeige ja schon, dass seine Literatur 

nichts tauge."  Warum dies heute nicht mehr so ist, versucht die Autorin zu ergründen. "Hinter all dem stecken die norwegischen staatlichen Alkoholläden, Vinmonopolet. Dort gibt es seit einiger Zeit einen Wein namens Karl May....Inzwischen haben sie sich daran gewöhnt und Schicken Deutsche sofort zum Karl-May-Wein....Jedenfalls ist ein grosser Schritt für die Literatur getan, denn so langsam 


spricht es sich unter norwegischen Weintrinkern herum, dass Karl May nicht nur guten Wein liefert. sondern auch verdammt spannende Bücher geschrieben hat

15. Juni 2019

 

Der Schatz im Silbersee

 

2017, Anaconda Verlag, Köln
668 Seiten, Hardcouver, ISBN 978-3-7306-0532-5 

Maße (HxB): 122 × 187 mm - Preis: 6.95 €

 

Auf diese Ausgabe hat Peter Wayand aufmerksam gemacht: "Interessanter Fund gerade in der Bahnhofsbuchhandlung: kann mir jemand etwas zu dieser Ausgabe sagen?" 

Es konnte (oder wollte) fast niemand etwas sagen, auf Facebooik "Karl May-Freunde Münsterland", wo die Frage gestellt wurde. Natülich rauchte sofort die naheliegende Frage auf: "Wäre vielleicht mal interessant zu wissen ob es Lizenz Ausgaben sind ?" 

meine Sammlung) - 10 Franken ( „franko Haus“). Wahrlich ein Kioskangebot. Gedruckt wurde das Buch übrigens in der Tschechei. Zum Vergleich: Die Taschen-buch-Ausgabe im Karl-May-Verlag, 2019 erschienen, allerdings in einer Textfassung von 1997 und in deutlich besserer Aus-führung (Umschlagbild: Carl Lindeberg) kostet 14.00 Euro (im Verlag) und dürfte - mit Porto und Währungsumrechnung - auf knapp 20 Franken zu stehen kommen. 

Beim Recherchieren ist mir übrigens aufgefallen, wie dass etwa 10 verschie-dene  Ausgaben allein von "Der Schatz im Silbersee" noch immer im Programm der Verlage sind. Ich werde mich - für meine Sammlung - wohl einmal darum kümmern. 

Zurück zum Programm des Anaconda Verlags: "Er wurde 2004 von Hansjörg Kohl in Köln gegründet. Zum Programm gehören Klassiker der Weltliteratur, populäre Sachbücher, Postkartenbücher und Non-Books. Der Verlag veröffentlicht jedes Jahr etwa 100 Neuerscheinungen aus den Themenbereichen Märchen, Ratgeber, Religion, Weisheit, Kultur, Philosophie, Psychologie, populäre Naturwissenschaft, Sprachen, Geschichte, Kunst, Antike, Kulturgeschichte und Mittelalter.Literaturklassiker, etwa von Jane Austen, Arthur Conan Doyle, Jack London, Jules Verne, Edgar Allan Poe und Oscar Wilde gehören zum Programm. 

Von Karl May habe ich ausser "Der Schatz im Silbersee" nur noch die drei Bände "Winnetou" gefunden, zum Preis von 14.95 Euro. Eines haben all die Bücher gemeinsam: sie sind billig, im Druck und in der Ausstattung zwar einfach, aber durchaus nicht "schmuselig" - im Gegenteil: anständige Schrift, billiges, aber ordentliches Papier, fester Einband...Ich habe die Ausgabe von "Der Schatz im Silbersee" sofort bestellt (für 

2005 erschienen die ersten Bände der Anaconda Klassikerreihe „Klassiker zum kleinen Preis“. Die Reihe umfasst inzwischen über 200 Titel von Baudelaire, Georg Büchner, Lewis Carroll, Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Theodor Fontane, Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Hauff, Heinrich Heine, Friedrich Schiller, Voltaire und vielen anderen. Die „Kleinen Klassiker“ erfreuen sich aufgrund ihrer Ausstattung (gebundene Hardcover-Ausgaben) und ihres Preises (€3,95) großer Beliebtheit bei unseren Kunden. Neben dieser Reihe werden zahlreiche Klassiker der Weltliteratur in schönen Leinen- oder Cabra-Leder-Ausgaben angeboten."

02. Juni 2019

 

Karl-May-Sammelbilder

Album Champignon - Camembert

 

25 Serien mit je sechs Bildern

Winnetou I - Durch die Wüste - Durchs wilde Kurdistan - Old Surehand I - Am Stillen Ozean - Der Schatz im Silbersee - Die Sklavenkarawane - In den Schluchten des Balkan - Der Oelprinz - Von Bagdad nach Stambul - Durch das Land der Skipetaren - Der Schut

Kapitän Kaiman - Schloss Rodriganda - Winnetou II - Orangen und Datteln - Am Jenseits - Winnetou III - Old Surehand II - Am Rio de la Plata - In den Kordilleren - Halbblut - Der Sohn des Bärenjägers - Der Geist des Llano estakado - Allah il Allah!

Sammelbilder und -Alben sind nur ein ganz kleiner Bereich in meiner Karl-May-Sammlung, längst nicht vollständig und in unterschiedlicher Qualität. Von Einzel-bildern, ganze Serien, vollständige und (leider) nicht ganz vollständige Alben. 

Wenn man die beiden präzisen und umfassenden Dokumentationen von Alexander Brandt (siehe hier) auch nur durchblättert, dann erkennt man rasch, dass allein der Bereich "gezeichnete, bemalte Sammelbilder" ein recht grosser Bereich ist. Vor allem, wenn man ins Detail geht und auch die unterschiedli-chen Varianten, die Beschriftung, die Rückseiten der Bilder, die Auflagen etc. berücksichtigt.

Ich selber habe in meiner Sammlung 13 Positionen unter dem Kapitel "Bild-Sammelbände (Sammelalben, gezeich-gezeichnet, alt) eingetragen, darunter natürlich die Alben von verschiedenen Firmen, welche die gleichen Bilder für ihre Produktwerbung verwendeten. (Champignon-Camembert, Teutoburger Margarinewerke, Schokolade Tobler, Kiddi-Kaugummi, Eilebrecht, Cigaretten- und Rauchtabakfabriken...) Detaillierte Beschreibung (und bildliche Darstellung) wie erwähnt bei Alexander Brandt.

Nun hat mir der Sammler und Autor geschrieben: "Ich arbeite bereits an einem 3. Teil , es gibt doch immer wieder etwas Neues zu entdecken. So auch über Champignon:

Das Album 1 von Champignon gibt es auch als Neuauflage )- also ist das Album 1 von 1934 nicht in 2 Varianten erschienen, sondern nur als Neuauflage in späteren Jahren (1935 bzw. 1936)".

 Nun konnte ein Exemplar dieser "Neuauflage" auch kaufen und meine in bezug auf Sammelbilder eher rudimentäre Sammlung doch mit einem sehr schönen, perfekten Album erweitern. (Bisher hatte ich nur ein Konglomerat von Champions-Bilder, ohne Album.
Zu einer der wichtigsten Eigenschaften, die ein jeder Sammler nach meinen Erfahrungen braucht, das ist die selbst-auferlegte Beschränkung des Sammel-gebiets. Nur so ist es möglich, sich nicht in der Vielfalt der Sammelobjekte zu "verlieren" und damit (zwangsläufig) recht oberflächlich zu bleiben. Nur dank Sammlern wie Alexander Brandt, die akribisch ihr begrenztes Sammelgebiet bearbeiten, und immer wieder neues Entdecken, werden auch andere Sammlungen, die viel weiter gefasst sind, erheblich aufgewertet. Der Generalist (als dies bezeichne ich mich in Sachen Karl May) braucht und schätzt den Detailisten. Darum freue ich mich schon jetzt auf den dritten Band "Sammelbilder" von A. Brandt.

19. Mai 2019

 

Zwei umfangreiche Dokumentationen

zu Karl-May-Bildern als Werbeträger

 

Karl-May-Sammelbilder

 von Alexander Brandt

Für jeden Sammler von Bildern zum Thema "Karl May" ein unverzichtbares Werk. Zuerst war es nur ein Band Band (noch nicht bezeichnet als "Band 1". Dann aber foltge schon kurz danach ein zweiter Band - jetzt als "Band 2" bezeichnet - als Ergänzung un Weiterführung der Recherchen zu diesem Thema. Die Auflage ist klein (200 Exemplare) und der erste Band nach knapp einem Jahr bereits "vergriffen", Das heisst: Der Herausgeben, das Atelier Prof. Christian Kvasnicka hat eine kleine zweite Auflage gedruckt, die aber etwa doppelt so teuer ist, wie die erste Auflage, die vom Autor Alexander Brandt selber vertrieben wurde.

Zum Autor: Er selber hat eine sehr umfangreiche Sammlung von den Werbebildern der Vor-Karl-May-Filmzeit. Also ausschliesslich von Bildern die noch von Künstlern (Carl Lindeberg und andere) geschaffen wurden. (Also keine Standbilder aus den Karl-May-Filmen der 60er Jahre. Ueber diese frühen, gezeichneten Bilder gibt es wenig Literatur und selbst für den Sammler ist eine Ein- und Zuordnung der Serien und Bilder äusserst schwierig. Zumal die gleichen Bilder auch auf anderen Trägern (als den Einklebealben) anzutreffen sind. Zum Beispiel auf Schachteln von Farbstif-ten. Über eine solche Schachtel (sehr seltenes Sammlerstück) habe ich hier bereits berichtet (und ansatzweise auch über die beiden Kataloge). Interessant ist nicht nur die lückenlose Dokumentation der Sammelbilder, sondern auch der Text, der eine Differenzierung der Ausgaben (verschiedene Firmen, unterschiedliche Texte auf der Rückseite) möglich macht. Zum Beispiel: "Rau wechselte seinen Werbeauftritt innerhalb der ersten 20 Serien. Die Firma  Uhlmann bewarb 6 Produkte  innerhalb einer Serie und bei Champignon kann man auf grund der verschiedenen Alben- und Serienausgabe zwölf verschiedene Bildrückseiten identifizieren..."  Auch die 

Datierungen, die Bilderzahl, die Bilderfolge etc. sind wo immer möglich festgehalten und ermöglichen einen guten Überblick und eine genaue Einteilungen. Dabei gibt es Sammelbilder aus Vorkriegszeit, die weitgehend unbekannt sind (die ich bisher noch nie gesehen habe). 

Offensichtlich ist die Sammlung nach dem ersten Band noch immer mehr gewachsen - und die Suche und die Recherchen haben neue Erkenntnisse gebracht, so dass der engagierte Sammler (der selber von einem Virus spricht) den zweiten Band etwa (im gleichen Umfang ca. 220 Seiten) schon im folgenden Jahr publiziert hat. Und bereits ist eine ritte Publikation geplant. Es sind nicht nur die lückenlos und in ausgezeichneter Qualität zusammen-

gestellten Bilder, die in dieser Form sonst kaum zugänglich sind es sind auch die Vergleiche zwischen verschiedenen Firmen, welche die gleichen Bilder (und Motive) für ihre Werbung nutzten So zum Beispiel die Bilder von OK-Wickler (Kaugummi) und Champignonbilder (Käse), die sich in interessanten Detail unterscheiden. Oder die Ergänzungen zu dem (für die Schweiz) wichtigen mehrsprachigen Arbum von Chocolat Tobler mit den Bildern auf Schokoladen-tafeln und einem Reklameblatt für das Album. Im zweiten Band geht der Autor noch einen Schritt weiter, indem er auch interessante Beispiele von Werbung der "anderen Art" (zum Thema Karl- May/Indianer) aufspürt und präzise registriert (rechts ein paar Bilder zu der Indianerwerbung der Firma PEZ (Bonbon), die ebenfalls auf die Zugkraft von Karl May setzte,

Für die einen mögen all die Details, die Unterschiede, Kuriositäten und vor allem die unterschiedlichen Rückseiten (Texte) unerheblich sein. Für Sammler aber - auch wenn ihr Sammelgebiet weit grösser und weit weniger spezifisch ist - sind Arbeiten (Bilder, Recherchen, Einordnungen etc.) eines akribischen Analysten geradezu Gold wert und sowohl als Nachschlagewerk, als auch als "Sammelstück" unentbehrlich. Gerade im Bereich "Karl May" sind Sammlungen nur einigermassen übersichtlich und "vernünftig" aufzubauen, wenn man auf solche Hilfen und solche Präzision zählen kann.

16. Mai 2019

 

"Neue Post" 

 

Pierre Brice:

"Jeden Morgen pflücke ich
meiner Hella Blumen"

 

1962 fand im Universum-Kino in Stuttgart die Premiere des ersten Western-Films nach Karl May satt, der (fast) europaweit einen unglaublichen Boom auslöste: «Der Schatz im Silbersee». Winnetous Partner, Lex Barker (gest. 1973) wäre vor wenigen Tagen 100 Jahre alt alt geworden.

Interview mit Pierre Brice von Frank Gerdes, auf Seite 17 der Zeitschrift "Neue Post". Es ist ein typisches "Klatsch-Interview" der Regenbogenpresse. Ohne grossen Inhalt. Pierre Brice ist am 06. Juni 2015 - also ziemlich genau ein Jahr später - in Paris gestorben.In Bezug auf Inform-ation ist das Dokument unbedeutend. Es reiht sich ein in den inzwischen umfang-reiche Dokumentation zu Pierre Brice.

14. Mai 2019

 

Zeitungsausschnitt

 

La Liberté

 

Karl May déride les visages pâles

vom 09. Juni 2012

 

Zur Ausstellung im Musée om Fribourg sind wenig Zeitungsartikel erschienen, vor allem nicht in französischer Sprache. Einerseits ist Winnetou (und Karl May überhaupt) im französischen Sprach-bereich wenig präsent, andererseits reisen Deutsschweizer (und vor allem auch deutsche Karl-May-Freunde nicht allzu gern über die Sprachgrenze hinaus. Vor allem nicht, um da Karl May zu begegnen. Die Ausstellung, welche von Elmar Elbs organisiert und konzipiert wurde, hatte 

zwar beachtliche Niveau, doch die Medien-Resonanz war bescheiden. Umso kostbarer ist dies Besprechung in der "Liberté", auch wenn das Bild (und auch zum Teil der Text überhaut nicht repräsentativ für die Ausstellung ist.

Auf dieser Website wurde damals ausführlich in Bild und Text berichtet. Bis auf zwei Videos (die nicht mehr online sind) ist alles hier nachzulesen.

14. Mai 2019

 

Starschnitt der "Bravo"
Nr. 17/1977

 

Winnetou Teil 7, 8 und 14

 

Bravo Starschnitt Nr. 060: Pierre Brice II

als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe/Sauerland

 

Die vier Starschnitte (Winnetou, Old Shatterhand, Nscho- Tschi und die Doppelfigur Winnetou  und Nscho-Tschi) aus den Filmen der 60er Jahre sind bekannt, kaum aber der Starschnitt "Winnetou II" aus dem Jahr 1977. Pierre Brice als Winnetou in Elspe.

Nachdem ich hier mein erstes von den 8 "Bravo" aus dem Jahr 1977 mit dem Starschnitt
Winnetou II vorgestellt habe, bin ich jetzt auf der "Jagd" nach den übrigen 7 Heften (mit den 20 Teilen in den Ausgaben 14 bis 21). Bravo 17/1977 mit den Ausschnitten 7 bis 9 habe ich soeben gefunden und gekauft. Es fehlen noch 6 Hefte.

30. April 2019

 

Karl-May-Filmfotoromane

von Michael Petzel

 

Buch zu den Fotoromanen in den Zeitschriften Micky-Maus, Mickyvison, MV 66 und MV 67

 

2017, Karl-May-Verlag Bamberg/Radebeul
ISBN 978-3-7802-0130-0


Das zweite der beiden Bücher von Michael Petzel zu den Filmfotoromanen in Zeitschriften. Das andere - in gleicher Aufmachung - befasst sich mit den Bildromanen in den Zeitscheriften "Die Bunte" (Burda Verlag) - (Noch nicht in der Sammlung)

Die Hefte selber sind ebenfalls - allerdings unvollständig - in der Sammlung. Das ausgezeichnete Grundlagenwerk mit vielen zusätzlichen Dokumenten und sehr schöenen Bildern dient vor allem zur Situierung und Einrodnung der veröffentlichten Filmfotoromane. Es enthält folgende Kapitel:

Vorwort:       "Micky Maus goes Karl May"

Winnetou I:   (Filmbericht)

                     aus "Walt Disney's 

                     Micki Maus" (1963) und 
                     "Mickyvision"  (1965)

Der Schut:    aus "Walt Disney's
                     Micki Maus" (1964/65) 

Der Schatz der Azteken:  (Filmbericht)

                     aus "Mickyvision" (1965)

Der Ölprinz:  (Filmbericht)

                     aus "Mickyvision" (1965)

Winnetou III: aus "Walt Disney's Mick                             Maus"  (1965/66)              

Old Surehand I:       aus "Mickyvision" (1966)

Winnetou und das Halbblut Apanatschi:

                                 aus "MV 66" / "MV 67"   (1966/67)

Winnetou und sein Freund Old Firehand:

                                 aus "MV 66" / "MV 67"   (1967)

Editorische Bemerkungen

""Micky Maus" und "Mickyvision" aufwändig gestaltete Sammelserien zu den Karl-May-Filmen mit Pierre Brice, Lex Barker und Stewart Granger. An den Abenteuern des edlen Häuptlings Winnetou und seines Blutsbruders Old Shatterhand begeisterten sich damals wie heute Generationen von Jugendlichen. Die hier erstmals komplett vorliegenden Bildgeschichten gehören seit Jahren zu den gesuchten Sammelobjekten von Film- und Karl-May-Fans. In der vorliegenden Sonderedition werden sie in bestechender Druckqualität wiedergegeben - ein einmaliges Dokument der jüngeren deutschen Filmgeschichte. 

Die Bilder unterscheiden sich grundsätzlich von denen der "Bild und Funk" und "Bunte"-Serien. Da die Bildgeschichten in "Micky Maus" und "Mickyvision" umfangreicher waren, ist die Seitenzahl des vorliegenden Bandes höher als die des Vorgängerbandes. Der Film "Der Schut" erscheint hier erstmals als Fotoroman. Zusätzlich enthält der Band alle weiteren Veröffentlichungen zu den Filmen, die in den Zeitschriften erschienen sind."

Anmerkungen:

Es gibt zu diesem Buch eine Einband-variante, die nur im Shop des Verlags erzältlich ist.

Format: 21.5 x 26.0 cm

Umschlag: Ganzleinen, farbiges Deckelbild, Gold-, Schwarz- und Blindprägung. Titelbild: Filmbild