Karl May: Neuanschaffungen in der Sammlung (Teil 16, aktuell)

Die früheren Neueingänge zur Karl May Sammlung

Teil 1            Teil 2             Teil 3           Teil 4          Teil 5           Teil 6          Teil 7    

Teil 8            Teil 9             Teil 10         Teil 11         Teil 12         Teil 13        Teil 14

Teil 15

12. August 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Sonderstempel Karl-May-Museum Bamberg
                         
Gedenktage 11. und 12. Februar 1987

Im geteilten Deutschland gab es vieles zweimal. Neben dem Karl-May-Museum in Radebeul gab es von 1960 bis 1994 auch in Bamberg ein Karl-May-Museum vom dort ansässigen Karl-May-Verlag finanziertes. Gezeigt wurden Karl Mays Arbeitszimmer und Bibliothek, die 1960 von Radebeul übernommen wurden, sowie die vom Karl-May-Verlag und dem Sammler Franz Stöckler zusammen-getragenen Gegenstände aus dem Leben der nordamerikanischen Indianer. Als Verwalter arbeitete Silkirtis Nichols.

Die Ausstellung befand sich erst - provisorisch - im Verlagshaus in der Hainstrasse 37, danach in der E.-T.-A.-Hoffmann-Str. 2. 1983 zog das Museum in die Hainstrasse 11. Hier bestand dann das Museum bis zu seiner Schliessung 1994.

Nach der Wende schlossen Karl-May-Stiftung und Karl-May-Verlag einen Vertrag, woraufhin der grösste Teil der May-Devotionalien

Musaeum Bamberg (Foto: Karl-May-Verlag)
Musaeum Bamberg (Foto: Karl-May-Verlag)

 (Karl Mays Schreibtisch, 2.500 Bücher, das komplette Empfangszimmer mitsamt dem Sascha-Schneider-Gemälde "Das Gewissen" und eine Haarlocke von Karl May) wieder in den Besitz der Stiftung gelangte.

Nach der Rückführung des Nachlasses 1995 in das Karl-May-Museum nach Radebeul wurde das Karl-May-Museum in Bamberg aufgelöst. (wiki)

10. August 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Kostümfoto (Druck)

Karl May als Kara Ben Nemsi sitzend mit Tschibuk im Mund

 

Fotografie von Alois Schießer (1896) mit gezeichnetem Hintergrund; für den Fehsenfeld-Verlag. Ein Druck auf Karton (20,8x14,5 cm. -beige) (der ersten Serie, von Reproduktionen oder faksimilierten Autographen, die die Karl-May-Gesellschaft für Spenden verschickte (KMG-Spendedank-Serie)

Folgende 6 Bilder gehören zu der ersten Spendedank-Bilder:

  1. Old Shatterhand mit der Silberbüchse des Apatschenhäuptlings Winnetou
  2. Old Shatterhand mit der Silberbüchse beim Anschleichen im Urwald
  3. Kara Ben Nemsi mit dem Tschibuk (rechts)
  4. Old Shatterhand mit dem Henrystutzen am Bach knieend
  5. Old Shatterhand mit dem Henrystutzen vor Felsblock
  6. Old Shatterhand mit dem Bärentöter

Inzwischen gibt es bereits vier Serien (in unterschiedlichem Stil und anderer Auf-machung. Das Bild gehört auch den bekannten Kostümaufnahmen von Karl May. "Anfang April 1896 machte ein Amateur-Fotograf, der Student und Karl-May-Verehrer Alois Schießer, angeblich 101 Aufnahmen von Karl May. Dabei entstanden neben den eigentlichen May-Porträts auch eine Anzahl von Scherz- und Privataufnahmen, die nicht zur Veröffentlichung bestimmt waren."(Quelle: Karl-May-Wiki)

Karl May schrieb an seinen Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld, dass die Aufnahmen "fünf Tage" dauerten. Tatsächlich

dauerten Tatsächlich wurden neun Aufnahmen für die autobiografische Skizze "Freuden und Leiden eines Vielgelesenen" verwendet.


Um 1900 wurde der Verkauf dann eingestellt und May sorgte 1902 höchstselbst für die Vernichtung der Negative, indem die Glasplatten von ihm und Adolf Nunwarz in der Donau versenkt wurden.[6]

05. August 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Bravo mit Starschnitt
Winnetou in Elspe (1977)

(Teil 13 und 14)

 

Aus den 60er Jahren gibt es in den Bravo-Heften vier Starschnittfiguren (Winnetou, Old Shatterhand, Nscho-tschi und eine Doppelfigur Winnetou und Nsch-tschi). All diese Originalhefte sind in meiner Sammlung (ca. 100 Original-Bravo als Zeitdokumente). Es gibt aber noch einen fünften Starschnitt aus dem Karl-May-Kosmos - nochmals Pierre Brice (Winnetou) - anlässlich seiner Auftritte auf der Freilichtbühne in Elspe, 1977, gut zehn Jahre nach den Filmen.

Von dieser Serie sind es 19 Teile, verteilt auf acht Ausgaben (von Nr. 14/1977 bis
Nr. 21/1977). In meiner Sammlung ist (bisher) nur das Heft Nr. 19 dieser Reihe (die beiden Füsse Teil 13 und Teil 14). Ob ich die weiteren Hefte noch suchen werde, weiss ich noch nicht, denn die ganze Figur lässt sich inzwischen kaufen, als digitalisierte Ausgabe:

"Jeden Starschnitt gibt es in digital zusammengesetzter, überarbeiteter Form und in digitalen Einzelteilen. Sie müssen die Starschnitte nur noch herunterladen und ausdrucken. Die überarbeitete Form beinhaltet den Starschnitt digital aufbereitet, zusammengesetzt und von störenden Farbfehlern und Schnittkanten befreit." (Quelle: Bravo-Archiv)

Das Gleiche gilt auch für die vier Starschnitte aus den Karl-May-Filmen der 60er Jahre. Dies ist ein gutes Beispiel zum Thema "Originale" in einer Sammlung. Die technisch "perfekte" digitale Version gegenüber dem historischen "Original", welches immer auch Farbunterschiede, Gebrauchsspuren, Schnittkanten etc. aufweist. Dazu kommt; Die digital aufbereitete Version kostet ca. 20 €, während ein einziges originales Bravo aus jener Zeit etwa 20 bis 40 € kostet (Sammlerwert). Für eine einzige Figur braucht es zwischen 8 und 26 Hefte..

03. August 2022

 

Neueingang in der Karl-May-Sammlung:

 

Pierre-Bric-Edition - Band 3
von Hella Brice

"...und dann blieb ich ewig Winnetou"

 

Es ist bereits der dritte Band der sogenannten Pierre-Brice-Edition. Der erfolgreiche Winnetou-Darsteller wird immer noch erfolgreich "vermarktet". Zuerst war es - schon kurz nach seinem Tod - ein Teil des persönlichen Erbes, das in eine ausser-ordentlich erfolgreichen Auktion unter den Hammer kam. Etwas später wurden die etwas kleineren Gegenstände aus dem Nachlass per Internet-Auktion versteigert. Jetzt kommen - in einer schönen Ausgabe, Dokumente und natürlich viele Fotos in bisher drei Bänden zur Publikation (Karl-May-Verlag).


In diesem dritten Band der Pierre-Brice-Edition nimmt Hella Brice die Leser mit auf und hinter die Bühne der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg. Doch auch in diesen Jahren stand Pierre Brice nicht nur als Winnetou auf der Bühne, sondern trat in vielen anderen Rollen im Theater und vor der Kamera auf.

"An diesem Schreibtisch schrieb ich meine Memoiren und vieles mehr. Die grossen eingerahmten Fotos von ihren Heiligkeiten, dem Papst Benedikt XVI. und de Dalai Lama, waren stets neben mir. Es war mir eine grosse Ehre, sie beide persönlich kennenlernen zu dürfen und ich freue mich immer noch über ihre Dankesworte. Diese Augenblicke werde ich niemals vergessen."

Der dritte Band ist wohl der persönlichste und - meine ich - auch wenn das Archiv nicht voll ausgeschöpft ist, für meine Sammlung genug der Persönlichkeit Piierre Brice. Die Edition gibt es auch als Einbandvariante in grünem Leinen. Seitenzahl: 224, Format: 21,0 x 29,7 cm, Umschlag: Hardcover (laminierter Pappband mit Gold-Veredelung), Erscheinungsjahr: 2022, Verlag: Karl-May-Verlag GmbH, ISBN: 978-3-7802-3103-1

08. Juli 2022

 

Im Umfeld von Karl May

 

James Fenimore Cooper

 Lederstrumpf-Erzählungen
Meidinger`s Jugendschriftenverlag, Berlin,
ohne Angabe des Jahrgangs (um 1925), 253 Seiten

Deckelbild von Max Wulff
Deckelbild von Max Wulff

In meiner Sammlung gibt es eine Abteilung, die sich mit den Zeitgenossen, Vorbildern, Quellen etc. der Karl-May-Welten befassen. Dazu gehört James Fenimore Cooper (1789-1851) mit seiner "Lederstrumpf-Serie". Cooper ist mit zum Teil sehr alten Ausgaben vertreten, besonders mit auch mit illustrierten Werken. In diesem Fall mit sechs Bildern "nach Originalen von Max Wulff". "Max Wulff schuf für den Verlag August Weichert Deckelbilder und Einschalttafeln für den Sammelband Der Karawanenwürger, der mehrere Geschichten von Karl May enthält, und einen Auszug daraus mit dem Titel Assad Bei der Herdenwürger". (Quelle:Karl-May-Wiki)Mehr Informationen zum Zeichner, Maler und Illustrator Max Wulff (1871-1947) im Sonderband "Traumwelten" Band 2 von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz.

22. Juni 2022

 

Deutsche Maximumkarte
Edition Maxiphil  Bund 9/87 - 12.02.1987

 

Karl May

25.02.1842 - 30.03.1912

 

 Herausgegeben anlässlich des 75. Todestages von Karl May. 
Die Maximumkarte (MK) ist ein philatelistisches Sammelobjekt, das aus drei Elementen besteht: Briefmarke, Ansichtskarte und Poststempel (wird einheitlich vom Herausgeber gestaltet). Bei der Realisierung wird die bestmögliche Übereinstimmung von Kartenmotiv, und Datum angestrebt. Als Spezialgebiet der Philatelie gibt e dafür ziemlich exakte Vorschriften. Die Abstempelung muss in engem Zusammenhang mit dem Marken-Motiv

Programmherft 1987
Programmherft 1987

Das Kartenmotiv entspricht dem Deckel-bild des Programmhefts der Festspiele in Bad Segeberg 1987. Gespielt wird Winnetou I - Blutsbrüder. Besetzung: Old Shatterhand - Joshy Peter; Winnetou - Klaus-Hagen Latwesen. Premiere: 27. Juni 1987. Auf der Rückseite der Gesamtkarte (auf der Adresseite) ist ein Text zur Bedeutung Karl Mays. Registriert sind darin 74 Bände der Gesamtausgabe. "Das Andenken an Karl May wird sowohl in einem eigenen Museum in Bamberg, wie auch in den jährlichen Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg bewahrt".

15. Juni 2022

 

Karl Mays Spuren in der Literatur:

 

Helga räumt auf
Roman
in der Reihe "Frau Huber ermittelt".
Der zweite Fall

 

erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, Köln

ISBN 978-3-462-05314-2

 

Dieses Buch ist ein weiteres Beispiel zum Thema "Öffentliches Gedächtnis" (Kollektive Erinnerung), über die ich in einem ich in einem Vortrag im Schweizer Karl-May-Freundeskreise referiert habe. Das Thema wird auch in jedem Heft "May-nungen" (Karl May Club Österreich) in der Rubrik "Karl May entkommt man nicht" aufgegriffen.

Hier ist mehr zu erfahren

07. Juni 2022

 

Karl-May-Sammlung Neueingänge

Sammelbilder

OK-Kaugummiwickler, Wilken-Tee und

                                       Bazooka-Service, Salzburg

 

Vor zwei Jahren habe ich eine grosse Anzahl von einzelnen Sammelbildern erworben (mehr als 300 Bilder) und zwar Dubletten des Sammlers und Autors Alexander Brandt. Seine drei Bücher zu den gezeichneten Serien (vorwiegend von Carl Lindeberg) habe ich hier und hier bereits vorgestellt. Auch einige der Serien von Einzelbildern aus fünf Alben habe ich bereits publiziert. Die Einzelbilder aus weiteren Alben werden hier auf der Webseite noch ergänzt.

Raritäten

Hier zeige ich drei rare Einzelbilder, die zu den kostbarsten Exponaten gehören, weil sie nicht in riesigen Auflagen, vertrieben wurden und in der Form etwas anders sind. Rechts ein sogenanntes Einwickelpapier Firma OK-Kaugummi (nicht auf einer Karte gedruckte, sondern auf dem beschichteten Papier, in welchem der Kaugummi verpackt war. Das Bild ist aus der "Lindeberg-Serie 17", Am Jenseits, Bild 4.
Dazu schreibt Alexander Brandt: "1954 erschienen 13 Serien als Einwickelpapier mit knalligem Druck und rückseitig mehrsprachigem Text. Es werden Bilder in

deutsch/englisch und deutsch/französisch herausgegeben. Insgesamt wurden mindestens 1090 Wickelbilder im Zeitraum 1954  -1974 (teilweise mit Motiven der Karl-May-Festspiele), davon 180 mit Serien-Nummern produziert. Bildformat 10.3x7 cm. Albumformat: unbekannt. Künstler: Lindeberg und andere".

Wilken&Co., Tee-Import und Grosspackerei, Norden (1956)

"Beworbenes Produkt: Tee. Bilderzahl 48, Bildformat: 5.9x3.8 cm. bez.. 4.3x3 cm, Brandt 1 - Seite 57

Albumformat: unbekannt.
Künstler: Hermann Kohlmann

(Recherchen haben ergeben, dass nicht, wie bisher angenommen, Harry Wolf der Zeichner dieser Karten ist,  sondern Hermann Kohlmann, dessen Signatur auf dem Motiv rechts deutlich zu sehen ist)

Die Bilder wurden in zwei Grössen, mit und ohne Bilduntertitel, ohne Album herausgegeben. Die Bildmotive sind mit dem gleichnamigen Kartenquartett identisch. Dazu wurde ein separates Faltblatt (Winnetou-Bildkarte) mit in seitiger Amerika-Landkarte verteilt, auf dem die Bilder einzukleben waren.

Serie 4 - "Old Surehand 1 - Bild 2

1950 erschienen mehrere Karl-May-Spiele, die von Harry Wolf entworfen, aber nicht von ihm gezeichnet wurden. Beim den Motiven eines der Quartette - mit den identischen Bildern wie die Sammelkarten von Wilkens-Tee - konnte anhand des Signums der Künstler eindeutig als Urheber der Karl May Zeichnungen festgestellt werden: Es ist Hermann Kohlmann.


Das Bild oben (Rückseite und Vorderseite):

Karl-May-Sammelbilder, Bazooka-Service, Salzburg (1956)

Beworbenes Produkt: Kaugummi  -  Bilderzahl: 36  -   Bildformat: 9.4x6.3 cm.  -

Serien S 1 - S 6  -  Albumformat: unbekannt  -  Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler  -  Randlose Bilder, welche im Katalog Körberich und bei Christ Erwähnung finden. Es sind nur 6 Serien erschienen. Weitere Serien konnten bis dato nicht nachgewiesen werden, (Brandt 1 . Seite 56)

21. März 2022

 

Neu in meiner Karl-May-Sammlung:

 

Der Angstmann
Kriminalroman von Frank Goldhammer

 

Was hat dieser Krimi, erschienen 2017, mit meiner Karl-May-Sammlung zu tun? Die Frage ist berechtigt und einfach zu beantworten. Er gehört zu den Beispielen und Dokumenten,


die das öffentliche Gedächtnis in Bezug auf Karl May (und seinem Kosmos) dokumentieren. Es ist eine grössere und immer wichtigere Abteilung in meiner Sammlung.   Weiterlesen hier

06. April 2022

 

Neueingang Karl-May-Sammlung:

Gedenkblatt Carl Lindeberg zum

125. Geburtstag

 

Herausgeber: Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul
Das Gedenkblatt ist auf 125 Stück limitiert
Vorliegende Exemplar Nr. 11 (handschriftlich nummeriert)
Mit 80 Cent-Marke, gestempelt am 6,10.2022

Auf der Rückseite kurze Erklärung zum Bild und zur Bedeutung des schwedischen Malers und Grafikers, der mehr als 60 Deckelblätter der klassischen Karl-May-Gesamtausgabe gestaltet hat. Auch für die frühen Sammlerbilder (bevor hauptsächlich Film-Bilder verwendet wurden) hat Carl Lindeberg rund 350 Aquarelle gemalt. In meiner Sammlung sind (nebst den in Alben eingeklebten) Bilder eine Mehrzahl davon als Einzelbilder vorhanden. Einen Teil davon habe ich hier bereits vorgestellt,

"Lindeberg kam im Alter von etwa 24 Jahren nach Dresden. Spätestens im November 1906 zog er nach Radebeul und wohnte mit seiner Frau in unmittel-barer Nähe Karl Mays an der Kirch-
straße 1. Er war bei den Union-Werken als Zeichner angestellt. Ab 1920 war er freischaffender Künstler. Er schuf Kinderbuch-Illustrationen, Postkarten, Sammelbilder, Quartettspiele, Reiseprospekte,

Programmhefte für Freilichtaufführungen, Plakate bis hin zu Notgeld-Illustrationen. Er arbeitete für mehr als 50 Verlage und Firmen Im Februar 1945 verliess er Radebeul und kehrte nach Schweden zurück. Begraben wurde er auf dem Waldfriedhof von Stockholm-Enskede." (Quelle: Karl-May-Wiki)

(Links das Buch zum Künstler, von Stefan Schmatz und Friedhelm Spürkel, erschienen 2012 im Karl-May-Verlag und heute kaum mehr aufzutreiben.

05. April 2022

 

Neueingang Karl-May-Sammlung:

 

Reinhard Weber

Artur Brauners Old Shatterhand

 

Fachverlag für Filmliteratur, Landshut

2001, 76 Seiten, Softcover, s/w Bilder

 

Eine ausführliche Dokumentation zu dem Karl-May-Film Old Shatterhand, der 1964 unter der Regie von Hugo Fregonese entstand. Produzent: Artur Brauner, (1918-2019)

Artur Brauner (Berlinale 2018)  (wikimedia.org=71262149)
Artur Brauner (Berlinale 2018) (wikimedia.org=71262149)

Das Buch enthält viele recht ausführliche Porträts des Produzenten, der Regie und der Hauptdarsteller. Es werden der Produktionsverlauf beschrieben und eine repräsentative Auswahl von Kritiken angeführt. Besonders wertvoll ist die Namensliste, die alle im Buch erwähnten Personen auflistet (mit Angaben der Stelle, wo sie im Text erwähnt werden). Es sind vor allem die vielen  kleinen Details, welche das Buch zum Film interessant und lebendig machen. So zum Beispiel die Diskussion um eine Fernsehaus-strahlung oder die Bewerbungsschreiben einzelner Schauspieler um Mitwirkung am geplanten Streifen. Die Fotos sind aller-dings von bescheidener technischen Qualität (Offsetdruck), doch sie halten Szenen, rund um die Dreharbeiten. Es sind nicht die weitverbreiteten Presse-bilder, vielmehr einzelne Momente in der Produktion des Films. Auch Dinge, die Brauner vorgesehen hat, aber schliesslich aus unterschiedlichen Gründen nicht zustande kamen. Zum Beispiel Musik von Martin Böttcher. Hier drei Szenen, wie der Film im Buch bildlich dargestellt wird.

26. März 2022

 

Neueingang Karl-May-Sammlung:

Telefonkarte: Telekom ehrt Sachsens weltberühmten Sohn Karl May

Telefonkarten sind heute noch beliebte Sammelobjekte. In vielen Ländern - so auch in Deutschland - verschwanden sie, zusammen mit den öffentlichen Telefon-zellen. Bis 2008 wurden in Deutschland 700 Millionen Exemplare produziert. Ab 1990 entwickelte sich die Telefonkarte zu einem beliebten Sammlerobjekt. Heute ist die „Telefonkarte Comfort“ ein vielseitig einlösbares eVoucher. "Man kann damit telefonieren, seine Prepaid-Karte aufladen, Hotspots nutzen, Videos oder sogar die Computerhilfe bezahlen." (Quelle: Telecom)

KMG-NachrichtenNr. 101
KMG-NachrichtenNr. 101

Natürlich wurden Telefonkarten von Anfang an als Werbeträger verwendet, vor allem Kommunen, öffentliche Dienste, Kulturinstitutionen etc. 1994 (bis 2003) war diese erste Telefonkarte mit einem Karl-May-Sujet im Umlauf. Auflage
60'000 Exemplare.  (siehe KMG-Nachrichten, September 1994)

 Die Karl-May-Geburtsstadt Hohenstein-Ernstthal gab nur kurze Zeit später (zwischen 1994 und 1995) 6 Telefonkarten Karl-May-Motiven heraus. (u.a.Gasthaus zu den drei Schwanen, Denkmale, Feuerwehr). Die sechs grünen Karten sind bereits in meiner Sammlung. Es fehlen aber noch einige Karten, wie jene zum Besuch von Pierre Brice in Hohenstein-Ernstthal, 150 Jahre Karl May, Winnetou Comics (1993). Die älteste Telefonkarte mit Karl May Motiv kommt aus Österreich (1992) Unten zwei Telefonkarten der grünen Serie. Info zu den Karl-May-Telefonkarten

24. Februar 2022

 

Neu in meiner Karl-May-Sammlung:

2 Karl May Film Kalender (2012 und 2013)
(Grossformat 98x68 cm)


Schon in den 60er Jahren gab Karl-May-Kalender und dann immer mal wieder, von verschiedenen Verlagen, in unterschied-licher Aufmachung. Diese Tradition wurde von Thorsten Lehmann - "Classic Heroes Verlag" - wieder aufgenommen, sodass 2011 der erste "neue" Karl-May-Film-kalender erscheinen konnte. Mit Hilfe des Karl-May-Filmexperten Michael Petzel (und seinem Archiv) wurden auch Bilder ausgesucht, die bisher nur selten veröf-fentlicht wurde. Deshalb enthalten die Kalender nicht nur die "klassischen" Aufnahmen, die immer wieder gezeigt werden, sondern auch einige Trouvaillen, zum Teil schwarz/weiss. Eine Besonderheit ist, dass die Kalenderblätter (mit dem Monatskalender) auch auf der Rückseite bedruckt sind, sodass  nach Ablauf des Jahres auch Posters (ohne Kalenderaufdruck) als Wandbilder genutzt werden können.
Dieses Jahr (2022) gibt es im Verlag Classic Heroes gleich zwei Kalender: ""Blutsbrüder" und "Apanatschi" (Format: 30x30 cm)


Oben: je vier Blätter der beiden Kalender 2012 und 2013. Sie enthalten 14 Blätter (davon ein Deckblatt und ein Werbeblatt für den Kalender des kommenden Jahres. Die Rückseite hat immer ein anderes Motiv und ist immer ohne Werbe- oder Kalenderblatt-Aufdruck, sodass je 12 Bilder als Poster genutzt werden können.

19. April 2021

 

Medaille der Serie der Firma Rowland Hill

 

Der blaurote Methusalem
                            150 Jahre Karl May

Beginnend 1992 gab die Firma Rowland Hill Ltd. aus Anlass des 150. Geburtstag von Karl May eine Serie von Medaillen als "Gedenkprägung" heraus.  Die 27 g schweren Medaillen mit 40 mm Durchmesser bestehen aus einer Kupfer-Nickel-Legierung und sind vergoldet, in PP in Kapseln. Eine Seite der Medaille zeigt Karl May und seine Lebensdaten *25.02.1842 + 30.03.1912, die andere Seite jeweils eine Figur aus seinen Romanen

Von den 24 Medaillen sind jetzt 16 in der Sammlung. Es fehlen noch Nscho Tschi, Trapper Geierschnabel, Sir David Lindsay,  Sam Hawkens, Frick Turnestick,  Old Firehand,  Kapitän Kaiman, Wurzel Sepp.     (Hier die genauen Angaben)

Um Angebote wird ersucht!

18. Februar 2022

 

Poster (Plakat) (Grossformat 98x68 cm)
Pierre Brice als Winnetou
mit
Iltschi („Wind“)

(Ohne Aufschrift, Original aus den 60er Jahren)

 

"Es gab Zeiten, da war fast jedes Kind einmal Winnetou, oder Old Shatterhand - dank Karl May. Und dann kam eine Zeit, da wurde aus der Fantasiegestalt ein Leinwandheld und noch viel mehr, sodass die Grenze zwischen Rolle und Akteur, Fiktion und Person, irgendwann zu verschwimmen schien wie der Horizont in den Weiten der Prärie. Pierre Brice spielte nicht nur, er war der Häuptling der Apachen und der Herzens-Indianer der Deutschen." (Zitat aus "Der Spiegel" 06.06.15)

Unter den unglaublich vielen Bildern von Pierre Brice als Winnetou gehört dieses Porträt mit Iltschi zu den schönsten, doch als Poster (auch in kleineren Formaten) nicht sehr verbreitet. Aus heutiger Sicht ist es zu wenig dynamisch, zu sehr ein künstliches Produkt, Werbebild. Natürlich wurde das Poster, vor allem in Bravo-Zeiten, immer mal wieder angeboten. Doch Originale in dieser Grösse - aus einer Zeit, als Farbvergrösserungen noch kostbar und teuer waren - sind zwar noch zu finden, aber in gutem Zustand nicht mehr allzu häufig. Ein Blick auf Winnetou in "Pinterest", der Online-Pinnwand für Grafiken und Fotografie, bestätigt dies. 

11. Februar 2022

 

Wandkalender:

 

Pierre Brice
Winnetou

Der grosse Häuptling der Apachen

 

Der "Begriff" mag irritieren. Im Zusammenhang mit Karl May taucht der Begriff häufig auf, und zwar bei als "Kalendarium", einer Publikation, die im 19. Jahrhundert sehr populär war (z.B. Marienkalender,Volkskalender, Haus- und Familienkalender).Für solche Publikationen hat Karl May immer wieder Kurzgeschichten geschrieben.

Hier aber geht es um Wandkalender, die keine Geschichten und Belehrungen enthalten, sondern Bilder. Es gibt  eine ganze Reihe von solchen Kalendern, die in der Regel 12 Seiten (mit Angabe des Tages und des Monats eine stimmten Jahres) enthalten, ausgestattet mit Spiralbindung (zum Wechseln der Seiten) und am häufigsten im Format DIN 3 (40x30 cm). Diese Kalender waren vor allem in der Folge der  Karl-May-Filme sehr populär, und zwar als Alternative zu den "Starschnitten" der "Bravo" und den vielen Sammelalben. Verwendet wurden hauptsächlich Filmbilder, welche die gezeichneten Bilder in den 60er Jahren abgelöst haben. Dieses Album, ausschliesslich mit Bildern des Film-Winnetou Pierre Brice (Starfotos), ist eine Besonderheit. Es enthält nur Bilder im Format DIN 3 und keine Kalenderein-teilung (Monat/Tag) ,Angaben zu den Aufnahmen und auch kein Vermerk des Verlags. Es sind lediglich 12 Grossaufnahmen des Stars, ein einziges Mal mit Nscho Tschi, seiner Schwester (Marie Versini9


Jahreskalender zu Karl May werden immer wieder angeboten, von verschiedenen Verlagen. Bekannt sind die beiden Kalender mit Bildern von Klaus Dill "Winnetou I" (1992) und Winnetou II (1993). Im Karl-May-Verlag gibt es auch 2022 einen Wandkalender mit

Sammelbilder von Carl Lindeberg Wandkalender 2022 (noch zu kaufen).
Zwei weitere Kalender-Neuerwerbungen werde ich hie in den nächsten Tagen vorstellen.

08. Februar 2022

 

Programmheft, Flyer und Artikel:

 

16. Kongress der Karl-May-Gesellschaft
vom 21. - 23. September 2001 in Luzern

 

Bei der Revision meiner Karl-May-Sammlung tauchen immer mehr kleinere Prospekte, Programme, Artikel etc. auf  diversen Karl-May-Themen. In diesen Bereichen ist meine Sammlung sehr lückenhaft und eher zufällig entstanden. Auch die Zuordnung (und damit die Archivierung) ist eher zufällig und keiner strengen Ordnung unterworfen. Dies werde ich im Verlauf der "Revision" verbessern und entsprechend Ordnung schaffen. Was neu eingeordnet wird, liste ich hier jeweils als "Neueingang" auf. Heute sind dies ein Veranstaltungsprogramm (16, Kongress der KMG 2001 in Luzern), drei Flyer für Veranstaltungen und zwei Artikel in Zeitungen.

24. Februar 2018
Einladung zur Sonderaus-stellung "Den Schalk im Nacken" im Karl May-Haus

28./29. April 2018

Symposium Karl May: Freunde-Feinde Zeitgenossen

27. Juni - 6. September 2015 - Bad Segeberg: Im Tal des Todes


27. August 2005

Karl May - Familiär eingebunden. Porträt vom Karl-May-Verlag, Radebeul und Interview mit Bernhard Schmid. Publiziert in den Kieler-Nachrichten.

23. Februar 2017

Winnetous "küssliche Lippen". Zum 175 Geburtstag von Karl May. Symposium in Freiburg i.Br,


01. Februar 2022

 

Neu in der Karl May Sammlung

Zwei Western-Comics nach Karl May:

 

Winnetou und Old Shatterhand
Nr. 17 - Opfer für den Donnergott

Nr. 19 - Tödlicher Zweikampf

 
Erschienen in Condor Print & Verlag GmbH & Co., Frankfurt

                                     in den Jahren 1977 - 1979

Im Condor-Verlag erschienen zwei Serien von Western-Comics nach Karl May. Eine erste Reihe von 12 Heften mit dem Haupttitel (rot) Karl May. Die in Spanien Reihe hat nur wenig mit Karl May zu tun Von den 12 erschienenen Heften lassen sich nur 4 auf echte May-Handlungen zurückführen. Im März 1977 lief die Reihe aus.

Einen Monat später erschien im gleichen Verlag eine 19-teilige Fortsetzungsreihe mit dem Titel (rot) "Winnetou und Old Shatterhand". Die Geschichten haben - mit Ausnahme der verwendeten Figuren Winnetou und Old Shatterhand - keinerlei Beziehung zu May-Texten. Beide Reihen sind fast vollständig in meiner Sammlung.

Von der ersten Reihe (12 Hefte) fehlen noch Nr. 9 und Nr. 11.

Von der zweiten Reihe (19 Hefte) sind es Nr. 7, Nr. 9, Nr. 13 und Nr. 16 (also 4 Hefte), die fehlen.

Parallel dazu erschienen noch 8 Sammelbände (siehe Bild links) in denen jeweils drei Hefte der zweiten Serie enthalten sind. Von diesen acht Sonderbänden (gleicher Inhalt wie bei den Einzelheften) habe ich nur Band 5.

Die zweite Reihe wurde von Juan López Ramón (kurz: Lopez) , einem bekannten spanischen Zeichner, gestaltet, im Wechsel mit Michael Goetze (Deutschland) und zwar in einem sehr realistischen Stil. Weil die Hefte (ausser den Figuren) wenig mit Karl May verbindet, war diese Serie lange Zeit in Karl-May-Kreisen "verpönt" und antiquarisch günstig zu erwerben. Inzwischen sind (nach bald 50 Jahren) auch diese Comics rar geworden. Deshalb kosten sie heute etwa das Vierfache von früher, vor allem, wenn sie noch in gutem Zustand sind (wie diese beiden Neuerwerbungen).

31. Januar 2022

 

Neu in der Karl May Sammlung:

 

Spendendankserie IV
Bild 03 - Von Bagdad nach Stambul

 

Die Spendendank Serie IV der Karl-May-Gesellschaft trägt den Titel Sascha Schneider. Sie besteht aus 29 Bildern. Diese zeigen die Deckelbild-Entwürfe Sascha Schneiders für die "Gesammelten Reiseerzählungen" des Verlags Friedrich Ernst Fehsenfeld. Im Fall des Entwurfs für die Bände Am Rio de la Plata/In den Cordilleren ist die Zeichnung nicht mehr vorhanden und es wurde durch Montage eine Rekonstruktion erstellt. Neben den 27 Titelbild-Entwürfen sind als Nummern 28 und 29 noch die Zeichnung Abu Kital und eine Fotografie, die Schneider im Jahr 1904 zeigt, in der Serie enthalten. Mit der ersten Spendendank-Karte wurde zudem eine Mappe geliefert, in der die Bilder gesammelten werden können.
Die Spendendank-Karten (hier die neuste Serie) ist ein Bereich, wohl nie vollständig sein wird (bei jährlich einer Spende, würde dies 29 Jahre dauern!). Zudem ist dies bereits die vierte Serie, die aber erst ab 2019 den Spendern zukommen. in meiner Sammlung sind die drei ersten Karten.


Die Vorgänger-Serien:

Serie 1 - Seltene Aufnahmen von Karl May   (Mehr Informationen hier)

Serie 2 - Sie besteht aus zwölf Illustrationen aus "Die Liebe des Ulanen" in der von
               Adalbert Fischer m Jahr 1905/1906 herausgegebenen Fassung.

Serie 3 - Dazu habe ich keine Informationen. Wer mehr weiss, bitte melden!