Freilichtaufführungen von Karl-May-Stücken 2021

21. August 2021

 

Festspiele zu Coronazeiten:

 

Wagram:

"Im Tal des Todes"

 

Die Aufführungen verzeichnen in diesem Jahr durchschnittlich etwa 800 Eintritte pro Aufführung, was pro Saison (13 Aufführun-gen) immerhin 10^000 Besucher sind.Das Festspielgelände misst drei Hektar Fläche und umfasst alle Bereiche: Bühne, Tribüne, großes Gastro-Zelt, Backstage, Pferdestall und Pferdekoppel sowie einem grossen Parkplatz. Die Zuschauertribüne umfasst 1.300 Sitzplätze. Veranstalter ist die "Winnetou-Spiele" (Veranstaltungs-GmbH) geleitet von Anton Rohrmoser.

Die Website der Spiele (Programm, Daten, Tickets).

22. Juli 2021

 

 

Unter Geiern
Der Geist des Lano Estacado

Eine besondere Situation auch in Bischofswerda auf Grund der Schutz-massnahmen gegen die Pandemie. "Eine Saison mit neuen Anfangszeiten und damit verbunden längeren Pausen zwischen den Vorstellungen. Auf diesem Weg lässt sich die Bewegung der Zuschauer für die Tage, an denen beide Besetzungen auf der Bühne stehen, besser kanalisieren, soweit die Gäste nicht ohnehin zwei Karten geordert haben.

Die Verlängerung um eine Woche durch einen früheren Start ermöglicht es, die Platzsituation auf der gewöhnlich sehr eng besetzten Tribüne zu entspannen." (Quelle: Karl May&Co.) Mehr Informatonen hier auf der Website der Veranstalter.

Katrin Ebel aus Dessau besucht jedes Jahr viele Karl-May-Bühnen. Seit 2010 kommt sie auch regelmäskig nach Bischofswerda.. Wie Katrin die diesjährige Inszenierung findet, verrät sie euch in dem Video.(links).

Mehr aktuelle Informationen auch auf der Facebook-Seite der Spielgemenschaft.


Mehr zur Erfolgsgeschichte der Karl.May-Spiele in Bischofswerda der Beitrag von Michael Kunz: Die Kinder der Großen Bärin auf dem Weg zum Silbersee. 25 Jah­re Spiel­ge­mein­schaft Goj­ko Mi­tic In: Karl May & Co. Nr. 149, 2017.

13. Juli 2021

 

Halbblut in Mörschied

 

Arndt Limpinsel war es, der die Idee der Karl-May-Freitlichtspiele vor nun mehr als 30 Jahren in den Hunsrück nach Mörschied gebracht hat. Er war der erste Winnetou in Mörschied. Und er verkörperte den edlen Apatschenhäuptling über 15 Jahre. Ein Mann der ersten Stunde war auch Hans-Joachim Klein. Der rehbraune Lederanzug von Old Shatterhand ist sein Markenzeichen geworden.

 

Dieses Jahr spielen die beiden zum letz-ten Mal auf der von ihnen geprägten Freilichtbühne. „Halbbut“ 2021 ist also die letzte Gelegenheit, Arndt Limpinsel als Winnetou und Hans-Joachim Klein als dienstältesten Old Shatterhand zu erleben.

Aus Gründen der Gleichberechtigung wird keine Unterscheidung zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften vor Ort gemacht. Deshalb wird das spezielle  Hygiene- und Sicherheitskonzept während der gesamten Proben- und Spielzeit beibehalten.

Zum Inhalt des Spiels

Die Reise in den Wilden Westen führt nach Amerika, an die Grenze zwischen Arizona und New Mexiko, mitten in das Gebiet der Indianer. Doch immer mehr weiße Männer dringen in dieses Gebiet ein und ergreifen Besitz davon. Um den Frieden zwischen dem roten und weißen Mann zu wahren, muss ein Friedensvertrag geschlossen werden. Wäre da nicht der Häuptling der Komantschen. Sein blinder Hass dem weißem Mann gegenüber ist vermeintlich ungebrochen und so scheint ein Friedensvertrag unerreichbar. Tokvi Kava der Schwarze Mustang plant mit seinen Komantschen

Spielgelände
Spielgelände

einen Überfall auf das Eisenbahnlager Firewood Camp und versucht den Sohn seines Bruders Juwaruwa, namens Ik Senanda für das hinterhältige Vorhaben zu gewinnen, der dann auch auf Tokvi Kava´s Plan eingeht. Ein unerbittlicher Kampf bahnt sich an. Winnetou und sein weißer Bruder Old Shatterhand haben wieder alle Hände voll zu tun, um einen Krieg zwischen Rot und Weiß zu verhindern...

Hans-Joachim Klein, der Old Shatterhand der Freilichtbühne Mörschied war zu Gast bei "Antenne Bad Kreuznach".  Im Gespräch geh es um die Geschichte der Freilichtbühne, das Stück “Halbblut” und was in dieser Saison von der Kulisse zu erwarten ist.

Um das Interview zu hören, auf das Bild (rechts) klicken. Zur Facebook-Seite der Karl-May-Spiele.


06. Juli 2021

 

Veranstaltungen 2021

 

„Die Freunde der Karl-May-Spiele warten so sehnsüchtig wie wir darauf, dass es im Juni 2022 mit ‚Der Ölprinz‘ wieder richtig losgeht“, sagt Geschäftsführerin Ute Thienel. „Aber wir möchten auch aus dem Sommer 2021 das Beste machen. Wir erfreuen das Publikum mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen und heben auch noch einen der ganz seltenen Schätze aus Karl Mays Werk.

Die noch auf keiner Freilichtbühne jemals zuvor aufgeführte Geschichte rund um eine geheime Goldader in den Rocky Mountains wurde vom Bad Segeberger Bühnenautor Michael Stamp zu einem 90-minütigen Hörspiel verarbeitet, das all die klassischen und heiß geliebten Zutaten eines Karl-May-Stücks in sich vereint.

Mehr Informationen hier

"Das Konzept eines Live-Hörspiels feiert unter anderem mit der Reihe „Die drei ???“ große Erfolge. Ihre Texte tragen die Schauspieler live am Mikrofon vor – und neben Musiken und Soundeffekten können die Besucher miterleben, wie handgemachte Geräusche erzeugt werden.

So werden sie am Kalkberg sehen, wie aus einem Metallkoffer, einer Bürste, einer Tröte und einer Glocke rein akustisch ein stattlicher Westernzug wird. Auch die Einfahrt einer Postkutsche, Zweikämpfe und weitere Geräusche entstehen vor den Augen der Besucher.


4. Juli 2021

 

Aufgeschnappt in "Bild online" vom 01. Juli 2021

 

"Haben Sie zu früh abgesagt, Frau Festspiel-Chefin?"

Während die meisten Freilichtbühnen bespielt werde, bleibt die Arena am Kalkberg (Bad Segeberg) leer. (Ersatzproramm auf einer Ersatzbühne) Da taucht schon mal die Frage auf: Wurde in Bad Segeberg zu früh abgesagt?. Ein Interview in "Bild online":

 

Geschäftsführerin Ute Thienel     (Foto: S. Wallocha)
Geschäftsführerin Ute Thienel (Foto: S. Wallocha)

Tausende Fans feuerten im Münchener Stadion die Nationalmannschaft an, während am anderen Ende Deutschlands die beliebten Karl-May-Spiele bereits zum zweiten Mal ausfallen. Dass Winnetou wieder nicht auf dem Bad Segeberger Kalkberg reiten wird, verkündete Festspiel-Chefin Ute Thienel bereits Anfang April.

Haben Sie zu früh abgesagt?
„Nein. Grund: Planungssicherheit. „Das Risiko, die Kosten für eine über 5 Millionen Euro teure Inszenierung komplett aufzufahren, ist nach wie vor viel zu hoch – und wenn man gestartet ist, gibt es kein Zurück.“

Um die Kosten zu decken, müssten laut Thienel mindestens 3500 Zuschauer erlaubt sein. 2500 sind aktuell zugelassen.

„Es war für uns der spätestmögliche Zeitpunkt. Wir mussten im April eine Entscheidung treffen, weil wir allein für das Errichten des Bühnenbildes und für die Proben rund zweieinhalb Monate benötigen.“

Ganzes Interview hier lesen  (Zweiter Teil des Artikels)