Schweizer Karl-May-Freundeskreis: Veranstaltungen 2019

20. April 2019

 

Schweizer Karl-May-Freundeskreis

 

                                             Treffen am 11. Mai 2019 in Birsfelden (BS)

Am 11. Mai 2019 folgt bereits die dritte Veranstaltung des Karl-May-Freundes-kreises. Karl Schäfer referiert  zur Frage, wie Karl May mit islamischen Extremisten umgeht. Als Grundlage dazu dient ihm das letzte Kapitel der Mahdi-Trilogie «Thut Gutes denen, die euch hassen». Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr. Wer Lust hat, der trifft sich vorher (um 11.30 Uhr) zum gemeinsamen Mittagessen. Hier bitte anmelden für das Essen.

26. Februar 2019

 

Aufgeschnappt:

am Samstag, 23. Februar

 

"Mehr als nur Nervenkitzel"

 Autor: Adrian Steineck

Zum 177. Geburtstag des Maysters kam ein Artikel über ihn und den Schweizer Karl May Freundeskreis in den Zeitungen Die Oberbadische / Weiler Zeitung / Markgräfler Tagblatt.

Zitat aus dem Gespräch mit Lorenz Hunziker, dem Leiter des Schweizer Karl-May-Freundeskreises: "Seitdem viele unserer 65 Mitglieder in Rente sind, haben sie kurioserweise weniger Zeit, zu unseren Veranstaltungen zu kommen. Frisches Blut ist also stets willkommen. Zumal Karl Mays Werk ungeheuer reichhaltig ist. Wer reine Action will, ist bei Karl May ebenso richtig wie derjenige, der psycholo-gisch anspruchsvolle Heimatromane oder Werke mit symbolischem Überbau lesen will."

Mehr Informationen hier auf der Website des Freundeskreises.

20. März 2019

Karl May mit Bildern und Gefühlen

 

Zweites Treffen 2019 
                                         Karl-May-
Freundeskreis, Schweiz
                                         am Samstag, 6. April in Rapperswil

Mit einem Referat von Lorenz Hunziker und (fakultativ) gemeinsamen Mittag-essen. Hier: Anmeldung für das Essen

Zur Webseite: Schweizer Karl-May-Freundskreis. Lorenz Hunziker: "Seitdem viele unserer 65 Mitglieder in Rente sind, haben sie kurioserweise weniger Zeit, zu unseren Veranstaltungen zu kommen. 'Frisches Blut' ist also stets willkommen. Zumal Karl Mays Werk ungeheuer reichhaltig ist." (Auszug aus Artikel in "Oberbadische / Weiler Zeitung / Markgräfler Tagblatt". (Ganzer Bericht hier)

Es war eher leise, gefühlvoll, sogar "kitschig" bei dieser Begegnung mit Karl May. So gar nicht karl-may-like, jedenfalls nicht so, wie der Schriftsteller von einer Mehrheit wahrgenommen wird. So etwas wie "der andere Karl May". Jener der Kolportage-Romane, die Karl May auch geschrieben hat. In diesem Fall stand "Die Rose von Ernstthal" - der erste Text, der von Karl May überhaupt veröffentlicht wurde - im Mittelpunkt. Damals - 1874 oder 1875 (die genaue Datierung ist noch immer umstritten) - erschien der Text in vier Lieferungsheften von "Deutsche Novellen-Flora". Unter dem Pseudonym Karl Hohenthal hat Karl May den Text 1880 stilistisch überarbeitet und in der Zeitschrift "All-Deutschland" neu publiziert.

Seither wurde die Erzählung oft modernisiert und bearbeitet. So auch jetzt von Lorenz Hunziker für den Schweizer Karl May Freundeskreis.

Eine Beschäftigung mit den "Kolportageromanen" - speziell des 19. Jahrhunderts wollte Lorenz Hunziker hier nicht präsentieren. Vielmehr nutzte er diese (bekannten) erste Erste Erzählung von Karl May, um - begleitet mit vielen Originalzitaten - um sich mit dem Stil von Karl May auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, wie der Schriftsteller mit Beschreibungen in Bildern gearbeitet und so Gefühle in die Geschichte "eingebettet" hat. Nicht nur in den fünf Kolportageromane (Münchmeyer ab 1882), sondern immer wieder im gesamten Werk, vor allem auch im Spätwerk, wo "das psychische Erleben des äusserlich Geschauten" (und damit auch der Symbolismus) eine bedeutende Rolle spielte.

Das Heft "Die Rose von Ernstthal" in der "Bearbeitung" von Lorenz Hunziker ist erhältlich (10 CHF)

 

Der Text in der "Originalfassung" ist auch bei der Karl-May-Stiftung online gestellt.

Dazu gibt es ein Hörbuch (CD): Günther Emmerlich liest Karl May "Aus den Erzgebirgischen Dorfgeschichten".


Die Bilder der Veranstaltung sind einzeln auch hier abzurufen und können auch kommentiert werden.

Lorenz Hunziker, der Leiter des Freundeskreises schreibt:

"Die Weihnachten rücken näher und somit auch das 2019. Das Jahres-programm für das nächste Jahr steht.

Für die verbleibende Adventszeit und die Festtage wünsche ich euch Zeit zur Besinnlichkeit. Bei den Plains-Indianern galt der Bär ja als Weise, weil er sich am Ende des Jahres zurückzieht und das Jahr nochmals Revue passieren lässt, um es im neuen Jahr dann (noch) besser zu machen."

Das Programm kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden:
Programm 2019.pdf
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